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15.05.2012 Spiele Nationalmannschaft2012 IIHF Eishockey Weltmeisterschaft: Deutschland verliert gegen Tschechien
Deutschland – Tschechien 1:8 (1:3, 0:3, 0:2)

Die deutsche Eishockey Nationalmannschaft hat auch das letzte Spiel der 2012 IIHF Eishockey Weltmeisterschaft verloren. Gegen Tschechien unterlag das Team von Bundestrainer Jakob Koelliker mit 1:8 (1:3, 0:3, 0:2). Das erste Drittel begann etwas besser als im Spiel gegen Norwegen, doch auch in dieser Begegnung musste Dennis Endras bereits nach zwei Minuten das erste Mal hinter sich greifen. Die Nationalmannschaft kämpfte jedoch weiter und Thomas Greilinger erzielte in der siebten Minute nach Vorlage von Christoph Schubert und Christoph Ullmann den Ausgleich. Doch Tschechien verschärfte das Tempo und erhöhte den Vorsprung auf 1:2. Besonders im Powerplay nutzten sie ihre Chancen und so schoss Martin Erat vor der Drittelpause das 1:3.

Auch zweiten Spielabschnitt hatte die DEB-Auswahl große Probleme das hohe Tempo der tschechischen Mannschaft mitzugehen. In der Folge schraubte der Gegner die Führung auf 1:6 hoch. Dabei traf David Krejci (30.) sogar in Unterzahl. Die größten Chancen auf einen Treffer hatten in diesem Drittel Philip Gogulla, dem die Scheibe in Überzahl vor dem Tor versprang und Thomas Greilinger der einen Alleingang in der 33. Minute vergab. Im letzten Drittel konnte die Mannschaft keine Akzente mehr setzen, so dass Deutschland am Ende nach zwei weiten Überzahltoren mit 1:8 verlor.

Die Mannschaft bedankt sich bei allen Fans für die Unterstützung während des Turniers.

Jakob Koelliker (Bundestrainer): „Wir haben uns gut auf das Spiel vorbereitet und uns viel vorgenommen. Der Start war gut, jedoch hatten wir im Anschluss Probleme das Tempo mitzugehen. Wir haben versucht mit drei Reihen den Rhythmus mitzugehen, aber es war schwer für uns im Spiel zu bleiben. Dennoch bin ich nicht sauer auf das Team. Die Mannschaft wollte die Punkte und hat hart gekämpft.“

Patrick Reimer: „Das war erneut ein desolates Spiel von uns. Wir hatten uns vorgenommen, heute anders aufzutreten, das hat nicht geklappt. Die Tschechen, das muss man betonen, sind ein Weltklasseteam, die hervorragend gespielt haben. Diese beiden Spiele zuletzt müssen wir ganz schnell vergessen. Dennoch sind wir nicht so schlecht, wie wir uns in den letzten beiden Spielen präsentiert haben. Im Sport gibt es immer Höhen und Tiefen. In den letzten beiden Jahren lief alles rund, diesmal leider nicht. Das gehört im Sport dazu.“

Marcus Kink: „Wir hatten uns so viel vorgenommen. Die Tschechen haben aber heute ihre ganze individuelle Klasse gegen uns ausgespielt. Sie haben uns eiskalt für den kleinsten Fehler bestraft. Man hat auch gemerkt, dass das Norwegen-Spiel noch nicht ganz aus den Köpfen war. Wir waren teilweise verunsichert. Trotzdem bin ich der Meinung, dass wir jetzt nicht alles schlecht reden sollten. Wir müssen das deutsche Eishockey nicht nach zwei Spielen beurteilen und alles über einen Kamm scheren. Das wäre nicht fair. Wir haben insbesondere in den DEL-Playoffs gesehen, dass die deutschen Spieler ganz groß aufgetrumpft haben. Wir sind ein junges Team, das sich entwickeln kann. Dazu gehören auch Niederlagen wie diese bei der WM. Unter dem Strich haben wir nichts verloren und sind nach wie vor in der A-Gruppe. Im nächsten Jahr müssen wir wieder angreifen.“

Dennis Endras: „Natürlich wollten wir so wie heute nicht auftreten. Aber wenn man gesehen hat, wie die Tschechen heute gespielt haben, welche Klasse dieses Team gespickt mit Weltstars besitzt, dann ist es vielleicht sogar ein Stück weit leichter, eine solche Niederlage zu akzeptieren. Wenn wir 0:3 verlieren, dann sagt auch keiner was. Wir hatten viele Absagen vor dem Turnier, aber das soll auch keine Entschuldigung sein. Wichtig ist jetzt, dass wir abschalten und in den kommenden Tagen in Ruhe über alles nachdenken.“

Statistik:

Deutschland – Tschechien 1:8 (1:3, 0:3, 0:2)

Torschütze:

07:36 1 : 1 PP1 39 GREILINGER T (2) 13 SCHUBERT C 47 ULLMANN C On Ice CZE 33 9 14 30 36 GER 44 13 37 39 47 57

Strafminuten:

Deutschland: 14
Tschechien:4

Bester Spieler: 17 Marcus Kink

Die drei besten Spieler des Turniers (Deutschland): 44 Dennis Endras, 37 Patrick Reimer, 87 Philip Gogulla

Den vollständigen Spielbericht finden Sie unter: http://stats.iihf.com/Hydra/272/IHM272S54_74_3_0.pdf

Alle Statistiken zur 2012 IIHF Eishockey Weltmeisterschaft finden Sie unter: http://www.iihf.com/competition/272/statistics.html
 
13.05.2012 Spiele Nationalmannschaft2012 IIHF Eishockey Weltmeisterschaft: Deutschland unterliegt Norwegen

Die deutsche Eishockey Nationalmannschaft hat das vorletzte Gruppenspiel der 2012 IIHF Eishockey Weltmeisterschaft gegen Norwegen mit 4:12 (0:3, 1:6, 3:3) verloren. Bereits nach 20 Sekunden musste Torhüter Dennis Endras das erste Mal hinter sich greifen. Damit war es für das Erste noch nicht getan. Noch in derselben Spielminute musste Philip Gogulla auf die Strafbank und Norwegen nutzte diese Möglichkeit sofort zum 0:2. Bundestrainer Jakob Koelliker nahm gleich eine Auszeit, doch DEB-Auswahl zeigte sich weiter geschockt. Nach fünf Minuten erhöhten die Nordeuropäer sogar auf 0:3. In der Folge räumte Dennis Endras zum ersten Mal seinen Arbeitsplatz für Dimitrij Kotschnew. Deutschland hatte sich nun halbwegs gefangen und erarbeitete sich einige wenige Torchancen durch Florian Ondruschka, der freistehend verzog, Sebastian Furchner (11. Minute) und Justin Krueger (14.). Bis zur Pause blieb es beim 0:3.

Das zweite Drittel begann wie das erste. Fast im Minutentakt schraubte Norwegen das Ergebnis bis auf 0:9 nach oben. Erst kurz vor dem Ende schob Patrick Reimer den Puck zum 1:9 ein. Zu Beginn des letzten Drittels übernahm erneut Dennis Endras den Job zwischen den Pfosten. Doch wie in den beiden Abschnitten zuvor dauerte es nur wenige Sekunden, ehe der Gegner zuschlug. Direkt im Gegenzug traf Justin Krueger mit einem vermeintlich harmlosen Schuss zum 2:10. Mitte des zweiten Drittels gab es wiederum einen Wechsel im Deutschen Tor. Dimitrij Kotschnew kehrte zurück. Nach weiteren Treffern von Marcus Kink und Christopher Fischer (PP2) für Deutschland und ebenfalls zwei Treffern für Norwegen endete das letzte Drittel unentschieden. Am Dienstag tritt die Nationalmannschaft im letzten Spiel gegen Tschechien an.

Jakob Koelliker (Bundestrainer): „Es war heute ein totales Desaster. Jedes Wort zum heutigen Spiel wäre jetzt zu viel. Wir jetzt erst das Spiel analysieren, damit wir uns auf das wichtige Spiel gegen Tschechien vorbereiten können.“

Alexander Barta: „Das war mit Abstand die bitterste Niederlage, seitdem ich für Deutschland spiele. So darf man einfach nicht auftreten. Mehr ist zu diesem Abend nicht zu sagen.“

Patrick Reimer: „Solch einen schwarzen Tag habe ich noch nicht erlebt. Wir waren immer ein, zwei Schritte langsamer als die Norweger. Jeder muss sich einfach selber in die Augen schauen. So etwas darf nicht passieren. Wir haben jetzt noch ein Spiel gegen die Tschechen, das ist vielleicht genau der richtige Gegner jetzt. Keiner hat das Interesse, nochmal so etwas zu erleben. Alleine schon deswegen muss das jetzt ganz schnell aus den Köpfen raus.“

Kai Hospelt: „Das ist unterirdisch gelaufen. Wenn wir uns jeden Fehler heute anschauen würden, müssten wir die kompletten 60 Minuten des Spiels nochmal ansehen. Am Dienstag geht es gegen Tschechien. Keiner will mit dem Gedanken an solch ein Spiel wie heute in den Sommer gehen, daher werden wir alles geben.“

Statistik:

Deutschland – Norwegen 4:12 (0:3, 1:6, 3:3)

Torschützen:
Goal 38:25 1 : 9 GER EQ 37 REIMER P (3) 87 GOGULLA P 13 SCHUBERT C On Ice GER 1 13 27 37 47 87 NOR 30 9 22 23 51 55
Goal 41:01 2 : 10 GER EQ 3 KRUEGER J (1) 87 GOGULLA P On Ice GER 44 3 13 37 47 87 NOR 30 6 10 20 46 47
Goal 46:27 3 : 11 GER EQ 17 KINK M (1) 27 LAVALLEE K On Ice GER 44 17 27 29 55 77 NOR 30 5 15 22 24 39
Goal 57:17 4 : 12 GER PP2 12 FISCHER C (2) 18 HOSPELT K 87 GOGULLA P On Ice GER 1 12 18 21 29 87 NOR 30 21 23 55

Strafminuten:
Deutschland: 16+10 Reul
Norwegen: 12

Bester Spieler: Patrick Reimer

Dem vollständigen Spielbericht finden Sie unter: http://stats.iihf.com/Hydra/272/IHM272S46_74_3_0.pdf
 
 
12.05.2012 Spiele Nationalmannschaft2012 IIHF Eishockey Weltmeisterschaft : Deutschland gewinnt wichtige Punkte gegen Dänemark

Deutschland – Dänemark 2:1 (0:0, 1:1, 1:0)

Die Nationalmannschaft hat bei der 2012 IIHF Eishockey Weltmeisterschaft in Finnland und Schweden Dänemark im Kampf um den Einzug ins Viertelfinale mit 2:1 (0:0, 1:1, 1:0) geschlagen. Zunächst startete die DEB-Auswahl mit viel Energie in das Spiel. Felix Schütz (2.) und Kai Hospelt (3.) verzogen frei vor Frederik Andersen im dänischen Tor. Die dänische Mannschaft fand in der Folge besser zu ihrem Spiel. Jedoch wurden ihre Attacken immer wieder von Dennis Endras erfolgreich vereitelt. Chancen auf Seiten der Nationalmannschaft gab es in dieser Phase nur wenige. Lediglich Marcel Goc und Thomas Greilinger konnten sich im Zusammenspiel noch eine gute Einschussmöglichkeit erarbeiten. Kurz vor Drittelende wurde es noch einmal eng für das deutsche Team, doch dank des erneut überragenden Endras hatte das torlose Unentschieden bis zur ersten Pause bestand. Nach Wiederbeginn wurde das DEB-Team sofort kalt erwischt: Einen 3:1-Konter vollendete Morten Green zur dänischen Führung. Im Anschluss agierte vor allem Dänemark, Deutschland konnte dem Spiel nicht seinen Rhythmus aufzwingen.

Entsprechend überraschend fiel der deutsche Ausgleich kurz vor der Pause quasi aus dem Nichts. Christopher Fischer klärte einen Angriff Dänemarks genau auf den Schläger von Thomas Greilinger, der mit einem fulminanten Schlagschuss von der blauen Linie ausglich!
Deutschland nahm den Schwung des Ausgleichs mit in den Schlussabschnitt und konnte sich ein Übergewicht erarbeiten. Der dänische Torhüter Frederik Andersen stand immer mehr im Mittelpunkt und in der 49. Spielminute war er chancenlos. Die DEB-Auswahl zog mit viel Zug zum Tor, suchte den Nachschuss und Philip Gogulla stand am langen Pfosten goldrichtig für den Führungstreffer. Die Skandinavier, die unbedingt einen Sieg brauchten, um noch an Italien in der Tabelle vorbeizuziehen, suchten fortan ihr Heil im Angriff und waren knapp acht Minuten vor dem Ende nah dran, aber der Pfosten rettete die Nationalmannschaft. Nächste Hürde auf dem Weg ins Viertelfinale ist schon am morgigen Sonntag Norwegen (20.15 Uhr live bei SPORT1).

Jakob Koelliker (Bundestrainer): „Es war ein hartes Spiel und am Ende waren wir mit den drei Punkten glücklich. Wir haben ein ansprechendes Spiel gemacht und hatten heute im Gegensatz zum Spiel gegen Lettland das Glück auf unserer Seite. Wir haben diszipliniert gespielt. Wir haben uns das Scheibenglück heute hart erarbeitet.“

Thomas Greilinger: „Wir wussten, dass das kein einfaches Spiel werden würde, schließlich standen die Dänen noch mehr unter Druck als wir. Sie sind ordentlich aus der Kabine gekommen, wir waren im ersten Drittel nicht ganz so auf der Höhe. Trotzdem sind wir im Laufe der Partie gut zurückgekommen.“

Patrick Reimer: „Das war heute ein Arbeitssieg. Die Dänen haben die Scheibe schnell nach vorne gebracht und hatten gute Chancen. Nach den beiden Tagen ohne Spiel waren wir ein bisschen aus dem Rhythmus. Gegen Norwegen müssen wir auf jeden Fall wieder unser Spiel durchziehen und so auftreten wie heute im letzten Abschnitt.“

Philip Gogulla: „Das war ein verdammt hartes Stück Arbeit. Man hat gesehen, dass alle Teams auf Augenhöhe sind und es wirklich nur kleine Unterschiede gibt. Dennis Endras hat heute wieder einmal überragend gehalten. Über seine Qualitäten muss man wirklich nicht mehr viel sagen. Gegen Norwegen morgen wird es ein ähnliches Spiel, das ist auch eine Mannschaft, die läuferisch und technisch stark ist.“

Dennis Endras: „Wir sind sehr schwer ins Spiel gekommen. Die Dänen haben uns ganz gut bearbeitet. Am Ende stehen die drei Punkte für uns, das ist alles, was letztlich zählt. Gegen Norwegen müssen wir sicher besser aus der Kabine kommen und gleich probieren, ihnen unser Spiel aufzuzwingen.“

Marcel Goc: „Es war ein sehr enges Spiel. Zu Beginn hatten wir unsere Probleme, in die Partie zu finden. In der Phase hat uns Dennis Endras im Spiel gehalten. Im weiteren Spielverlauf konnten wir uns steigern. Wichtig war der Ausgleichstreffer, der uns eine zweite Luft gegeben hat. Im letzten Abschnitt haben wir so gespielt wie wir können und müssen.“

Statistik:
Deutschland – Dänemark 2:1 (0:0, 1:1, 1:0)

Torschützen:
Goal 37:10 1 : 1 GER EQ 39 GREILINGER T (1) 12 FISCHER C, 19 KAUFMANN E On Ice GER 44 7 12 19 39 57 DEN 30 5 13 14 18 44
Goal 48:24 2 : 1 GER EQ 87 GOGULLA P (2) 37 REIMER P, 47 ULLMANN C On Ice GER 44 2 27 37 47 87 DEN 30 3 6 29 33 40

Strafminuten:
Deutschland: 6
Dänemark: 2

Den vollständigen Spielbericht finden Sie unter: http://stats.iihf.com/Hydra/272/IHM272S40_74_3_0.pdf
 
10.05.2012 Spiele Nationalmannschaft2012 IIHF Eishockey Weltmeisterschaft: Deutschland unterliegt Gastgeber Schweden

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft unterlag bei der 2012 IIHF Eishockey Weltmeisterschaft Gastgeber Schweden mit 2:5 (1:1, 1:2, 0:2). Es dauerte gerade mal 71 Sekunden, da musste Dennis Endras erstmals hinter sich greifen: Im dritten Anlauf brachte Marcel Krüger den Puck im deutschen Gehäuse unter. Doch wer gedacht hatte, die Schweden würden das DEB-Team nun überrollen, sah sich getäuscht. Im Gegenteil: Selbstbewusst kämpften sich die Mannschaft von Bundestrainer Jakob Koelliker immer besser in die Partie und hatten in der sechsten Minute durch Schütz den Ausgleich auf dem Schläger. Nur eine springende Scheibe verhinderte das Unentschieden.

Kurz darauf stand Kai Hospelt nach einem 2:1-Angriff allein vor Viktor Fasth, aber der schwedische Torhüter blieb Sieger. In der Folge übernahmen die WM-Gastgeber wieder das Kommando, aber die deutsche Verteidigung stand sicher.

Mit nadelstichartigen Kontern blieb das DEB-Team jedoch immer brandgefährlich - und war eine Sekunde vor der Schlusssirene schließlich auch erfolgreich: Einen Hintertor-Pass vom Wolfsburger Hospelt auf Philip Gogulla brachte dieser zum 1:1 unter.

Auch nach der Drittelpause beeindruckte die DEB-Auswahl im ausverkauften Globen zunächst durch körperliche und geistige Präsenz sowie gute Checks. Ein Bruch brachte erst das 2:1 durch Stalberg in der 27. Spielminute, der einen Angriff der „Tre Kronors" erfolgreich abschloss. Als Schweden nur 96 Sekunden darauf durch Karlsson ein Überzahl-Spiel mit einem strammen Rückhand-Schuss zum 3:1 nutzte, schien die Vorentscheidung gefallen, die Partie der DEB-Auswahl endgültig zu entgleiten.

Doch auch diesmal kam die Nationalmannschaft zurück und 92 Sekunden vor der zweiten Sirene zum so wichtigen Anschluss durch Patrick Reimer, der Torhüter Fasth mit einem Handgelenkschuss zum 3:2 tunnelte.

Im Schlussabschnitt geriet Dennis Endras im deutschen Tor immer mehr in den Fokus. Fangsicher und reaktionsschnell endete beim 27-Jährigen eine Schweden-Attacke nach der anderen. Doch auch Endras war in seinem 45. Länderspiel machtlos, als Niklas Persson in der 43. Minute nach Zuspiel von Larsson nur noch die Kelle hinhalten musste. In der Folgezeit setzte das DEB-Team alles auf eine Karte und erarbeitete sich gute Möglichkeiten.

Allerdings war auch Schweden-Goalie Fasth - wie sein Gegenüber Endras - stets auf der Höhe des Geschehens und leistete sich keinerlei Blöße mehr. Die sich nun öffnenden Lücken in der deutschen Defensive nutzte Johan Franzen elf Minuten vor dem Ende zum insgesamt verdienten 5:2-Endstand. Eine gute Gelegenheit zum Schluss hatte Kai Hospelt in der 56. Minute, aber sein Schuss knallte nur ans Gestänge.

Jakob Koelliker (Bundestrainer): „Es war ein hartes Spiel. Wir hatten viel Respekt vor den Schweden. Heute haben wir nur teilweise gut gespielt, zwischendurch ist der Faden gerissen. Dann haben wir in der Defensive mangelhafte Arbeit geleistet. Wir hatten gute Chancen, leider konnten wir sie nicht alle nutzen.“

Franz Reindl (DEB-Generalsekretär): „Die Schweden waren nach dem schweren Spiel gegen Russland am Vortag ein unschlagbarer Gegner für uns am heutigen Abend. Der Gastgeber ist eine Klasse für sich. Es war nicht einfach, dagegen zu halten, auch wenn wir alles versucht haben. Jetzt kommen die beiden wichtigsten Spiele.“

Kai Hospelt: „Wir haben insgesamt zu viele Fehler gemacht und solche Top-Mannschaften wie Schweden nutzen so etwas natürlich sofort gnadenlos aus. Phasenweise war unser Spiel zu kompliziert. Nur wenn wir einfach gespielt haben, war es besser.“

Patrick Reimer: „Alles in allem war es erneut ein ganz gutes Spiel von uns, nur sind wir leider ab und zu von dem Weg abgekommen, den wir eigentlich gehen wollten. Wir haben gegen einen Top-Gegner verloren, der auf alle Fälle um den Titel mitspielen wird. Dennoch haben wir gezeigt, dass wir mithalten können. Das müssen wir jetzt in den beiden kommenden Partien unter Beweis stellen, so dass es am Ende gegen Tschechien zu einem Endspiel kommen kann.“

Florian Ondruschka: „Es war der erwartet schwere Gegner. Wir ein paar Fehler zu viel gemacht und auf diesem Niveau wird so etwas schnell bestraft. Jetzt kommen zwei wichtige Partien. Wir müssen nun gut regenerieren und dann unsere allerbeste Leistung abrufen.“

Statistik:
Deutschland – Schweden 2:5 (1:1, 1:2, 0:2)

Torschützen:
19:59 1 : 1 GER 87 GOGULLA P (1) 18 HOSPELT K 55 SCHUTZ F On Ice SWE 30 7 32 44 77 92 GER 44 18 29 55 77 87
36:58 3 : 2 GER 37 REIMER P (2) 12 FISCHER C 87 GOGULLA P On Ice SWE 30 7 10 23 25 44 GER 44 2 12 37 47 87

Strafminuten:
Deutschland: 6
Schweden: 2

Bester Spieler: 44 Dennis Endras
 
 
09.05.2012 Spiele NationalmannschaftMit viel Schlaf und Essen gegen die "Unnahbaren"

Vor dem Duell mit Schweden verzichtet DEB-Coach Kölliker auf das Vormittagstraining. Die Tre Kronor nehmen ihren Gegner ernst.

Nach der anstrengenden Partie gegen Russland ließ es Bundestrainer Jakob Kölliker gemächlich angehen.

Der Schweizer sagte das Abschlusstraining vor dem Spiel der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft gegen Schweden kurzerhand ab.

Die 22 Mann, die am Vortag noch die Rote Maschine nahe am Punktverlust hatten, erhielten trainingsfrei.

"Essen, auslaufen, essen, Besprechung, schlafen, essen, Spiel", beschrieb John Tripp den Tagesablauf kurz und knapp.

Einzig die gegen Russland nicht eingesetzten Felix Schütz und Dimitri Pätzold, sowie der wieder genesene Andre Rankel standen mit Co-Trainer Harold Kreis auf dem Eis.

Schweden stimmen sich ein

Während die deutsche Mannschaft ihr Regenerationsprogramm vorantrieb, nutzten die Schweden ihre Vormittagssession für ein lockeres Einstimmen auf den abendlichen Gegner.

Die Auswahl von Pär Marts gab sich dabei gelöst, aber gleichzeitig konzentriert, strahlt ein Selbstbewusstsein aus, als könne ihr nichts anhaben.

Nach der Zwei-Drittel-Demonstration gegen Dänemark zweifelt kaum einer, dass die Schweden auch am Freitagabend gegen Russland als Favorit ins Rennen gehen.

Warnung an Deutschland

"Gegen Dänemark haben wir sehr stark begonnen. Wir hatten einfach das Momentum auf unserer Seite und haben dabei richtig schöne Tore herausgespielt", sagte Viktor Stalberg bei SPORT1.

Und der Stürmer der Chicago Blackhawks schickte gleich noch eine Warnung für alle Gegner hinterher. "Wir haben einfach so viele talentierte Spieler mit so herausragenden Fähigkeiten."

Dennoch gibt sich die schwedische Auswahl vor dem Duell mit dem DEB-Team vorsichtig.

"Sie haben es letztes Jahr ins Viertelfinale geschafft, das sagt schon einiges aus. Und sie werden dieses Jahr wieder um diesen Platz kämpfen. Wir dürfen sie nicht auf die leichte Schulter nehmen", meinte Stalberg, doppelter Torschütze gegen Dänemark.


"Sie sind bereit"

Loui Eriksson, Schwedens Topscorer mit drei Toren und drei Vorlagen, erkennt durch die Back-to-Back-Belastung bei den Deutschen keinen großen Vorteil.

"Sicherlich spielt das eine Rolle, aber ich bin sicher, dass sie auch für uns bereit sein werden", sagte der Stürmerstar der Dallas Stars.
 
 
08.05.2012 Spiele Nationalmannschaft2012 IIHF Eishockey Weltmeisterschaft: Starkes Spiel, wenig Glück - Deutschland unterliegt Russland

Deutschland – Russland 0:2 (0:1, 0:0, 0:1)

Die deutsche Eishockey Nationalmannschaft hat im dritten Spiel der 2012 IIHF Eishockey Weltmeisterschaft trotz einer sehr guten Mannschaftsleistung gegen Russland mit 0:2 (0:1, 0:0, 0:1) verloren. Das Team von Bundestrainer Jakob Koelliker begann im 100 Spiel gegen die russischen Mannschaft von der ersten Minute engagierte und machte dem Gegner die Räume eng. Bereits im ersten Drittel erarbeitete sich die DEB-Auswahl gute Chancen. Neun Sekunden vor der Pause brachte Nikolai Zherdev die „Sbornaja“ in Führung. Im zweiten Spielabschnitt machte die Nationalmannschaft dort weiter, wo sie aufgehört hatte. Sie störten die russische Auswahl früh und erkämpfte sich einige Möglichkeiten zum Ausgleich, beispielsweise durch Thomas Greilinger, Marcel Goc oder Christoph Ullmann. Doch es fehlte weiterhin das nötige Scheibenglück, obwohl Deutschland über weite Strecken eine sehr ansprechende Leistung zeigte. Auch der Gegner kam in diesem Spielabschnitt nicht zum Abschluss, somit blieb es bei der knappen Führung. Leider konnte die deutsche Mannschaft auch im letzten Drittel nicht ihre Chancen zu nutzen. Russland, die beste Mannschaft im Power Play in diesem Turnier, bewies dafür in der 51. Minute ihre Qualitäten im Überzahlspiel und erhöhte auf 0:2. Deutschland gab sich nicht auf, kämpfte weiter und versuchte den Anschluss herzustellen. Am Ende jedoch fehlte das Glück und es blieb beim 0:2 Endstand.

Jakob Koelliker (Bundestrainer): „Das wir heute verloren haben ist das schmerzhafte an dem heutigen Spiel. Wir haben einen guten Rhythmus gefunden und wollten die Kreise der Russen eng machen und ab und zu einen Konter spielen. Das haben wir heute sehr gut umgesetzt. Leider hat das nötige Quäntchen Scheibenglück und die letzte Überzeugtheit gefehlt. Wir haben heute gezeigt, dass wir gut spielen können. Morgen ist ein anderes Spiel.“

Alexander Barta: „Die Partie gegen Russland war eine Steigerung im Gegensatz zum Lettland-Spiel. Wir haben einen guten Start erwischt und waren nah dran, dem Großen ein Bein zu stellen. Aber es ist das alte Lied: Wir haben nicht getroffen und zum Eishockey gehören nun mal Tore. Wenn wir so weiter machen, sind wir zumindest auf dem richtigen Weg. Das müssen wir mitnehmen.“

Denis Reul: „Wir haben gut gespielt gegen einen starke Gegner. Die Chancen waren da, um ein paar Treffer zu machen. Vielleicht wäre dann am Ende mehr Zählbares für uns herausgekommen. Ich finde, das war bisher unser bestes Spiel, leider aber eben ohne die notwenigen Punkte. Ich bin aber der Ansicht, dass wir uns noch steigern können.“

Christopher Fischer: „Das Ergebnis ist natürlich enttäuschend, es war heute mehr drin, weil wir insgesamt gut gespielt haben. Aber uns fehlten leider die Tore und die Punkte. Im Powerplay haben wir nicht viel zustande gebracht gehabt. Vor allen Dingen müssen wir vor dem gegnerischen Tor kaltschnäuziger sein.“

Daniel Pietta: „Dass die Russen Eishockey spielen können, wissen wir. Die brauchen nicht viele Chancen. Das hat man heute gesehen. Dennoch: Wir hatten auch gute Möglichkeiten, aber leider haben wir diese nicht genutzt. Wenn wir etwas Positives aus diesem Spiel nehmen, dann die Tatsache, dass wir auch gegen einen solchen Gegner mithalten können. Defensiv war das eine ordentliche Leistung.“

Statistik:

Deutschland – Russland 0:2 (0:1, 0:0, 0:1)

Strafminuten:

Deutschland: 10

Russland: 10

Bester Spieler: Marcel Goc

Den vollständigen Spielbericht finden Sie unter: http://stats.iihf.com/Hydra/272/IHM272S24_74_3_0.pdf
 
06.05.2012 Schiedsrichter: Eishockey WM mit starker deutscher Beteiligung

Bei der diesjährigen 2012 IIHF Eishockey Weltmeisterschaft in Helsinki und Stockholm sind vier deutsche Referees im Einsatz. Damit stellt Deutschland neben Gastgeber Finnland die meisten Schiedsrichter.

Im Einsatz sind der Berliner Georg Jablukov und der Iserlohner Lars Brüggemann als Hauptschiedsrichter, Andre Schrader (Schermbeck) und Sirko Schulz (Berlin) sind als Linienrichter nominiert. Während Brüggemann seine Premiere bei einer A-WM als Schiedsrichter feiert, ist es für Jablukov, Schrader und Schulz jeweils die zweite Teilnahme an den internationalen Titelkämpfen.

Lars Brüggemann hat als Spieler bereits Erfahrung aus der Teilnahme an mehreren Weltmeisterschaften und war auch Teilnehmer an den olympischen Spielen 1998 in Nagano.

Holger Gerstberger: „Diese Nominierungen zeigen deutlich, wie groß die Anerkennung der Leistungen unserer Jungs ist. Es hat sich bereits in den letzten Jahren herauskristallisiert, dass die professionelle Ausbildung im deutschen Schiedsrichterwesen international, auch durch die vielen Nominierungen, eine hohe Akzeptanz erfährt und belohnt wird. Es freut uns als Schiedsrichterausschuss, auf diesem Weg für die geleistete Arbeit, die natürlich wesentlich von allen Schiedsrichtern im nationalen Spielbetrieb Woche für Woche getan wird, die Anerkennung zu finden, die vielleicht im Alltag das ein oder andere Mal versagt wird.“

Komplettiert wird das deutsche Team durch Gerhard Müller als IIHF Supervisor.
 
 
04.05.2012 Spiele Nationalmannschaft2012 IIHF Eishockey Weltmeisterschaft: Deutschland besiegt Italien zum Auftakt

Die Deutsche Eishockey Nationalmannschaft hat zum Auftakt der 2012 IIHF Eishockey Weltmeisterschaft gegen Aufsteiger Italien mit 3:0 (1:0, 1:0, 1:0) gewonnen. Schon früh setzte das Team von Bundestrainer Jakob Koelliker den Gegner unter Druck. Jedoch gelang es dem Team zunächst nicht, den Puck im Tor unterzubringen. Auch drei rasch aufeinanderfolgende Strafzeiten gegen Italien konnten nicht genutzt werden. Erst kurz nach Ende des Powerplays erzielte Christoph Schubert nach Vorlage von Christoph Ullmann die 1:0 Führung durch einen Schlagschuss von der blauen Linie.

Zu Beginn des zweiten Drittels stand Patrick Reimer goldrichtig vor dem gegnerischen Gehäuse und schob zum 2:0 ein. Es folgten mehrere gute Chancen der deutschen Mannschaft, doch es blieb bis zur Pause beim 2:0. Im letzten Spielabschnitt erhöhte WM-Debütant Christopher Fischer in Überzahl auf 3:0. Ebenfalls durch einen Schuss von der blauen Linie.

Morgen hat die Mannschaft spielfrei, am Sonntag um 20.15 Uhr wartet mit Lettland der nächste harte Gegner auf die DEB-Auswahl. Das Spiel wird live auf SPORT1 übertragen.

Jakob Koelliker: „Wir sind heute mit dem Ergebnis sehr glücklich, aber nicht mit der Art und Weise wie wir dieses Ergebnis erzielt haben. Wir haben zu kompliziert gespielt und unsere gerade Linie aus der Vorbereitung verloren. Das müssen wir wieder abstellen. Italien war wie erwarten ein schwieriger Gegner und stand hinten sehr kompakt im eigenen Drittel. Es war schwierig, einen Weg zum Tor zu finden. Nun haben wir unseren Rhythmus gefunden und bereiten uns auf den nächsten Gegner vor. Lettland ist eine Mannschaft mit russischer Schule. Wir erwarten einen sehr starken Gegner und ein technisch und läuferisch anspruchsvolles Spiel."

Christoph Ullmann: „Das war ein guter Start unseres Teams ins Turnier. Gerade, weil ja zuletzt einige neue Spieler zum Team gestoßen sind und man sich erst finden musste. Das hat funktioniert. Gegen Lettland müssen wir wieder Vollgas geben.“

Dennis Endras: „Die Anspannung vor dem Match war natürlich groß. Wir wollten gut starten und das ist gelungen. Insgesamt war es eine sehr disziplinierte Leistung von uns. So ein erstes Match kann wegweisend für den weiteren Turnierverlauf sein, deswegen war der Sieg heute besonders wichtig. Lettland wird wieder ein anderes Kaliber, die haben eine große internationale Klasse. Da müssen wir uns zusammenreißen.“

Kai Hospelt: „Solch ein Sieg zu Beginn ist gut für das Gefühl. Es war klar, dass es kein Zauberspiel gegen Italien werden wird. Aber das ist egal. Wir hatten vielleicht eine kleine Schwächephase im 2. Drittel, ansonsten waren wir die spielbestimmende Mannschaft. Am Ende haben wir den Gegner quasi zermürbt. Der Start war auch deswegen so wichtig, damit das Umfeld ruhig bleibt. Wenn man gegen Italien nicht gut aussieht, dann kommt schnell Kritik auf. Das haben wir vermeiden können.“

Evan Kaufmann: „Bereits um 12.15 Uhr zu spielen, ist natürlich schon etwas anders. Wobei das auch nicht so schlecht ist, denn man ist sofort fokussiert. Italien hat sehr defensiv gestanden und versucht, uns kaum Chancen zu geben. Auf der anderen Seite haben wir ihnen auch nicht allzu viele Möglichkeiten gegeben.“

Christoph Schubert: „Das erste Ziel ist erreicht. Jetzt folgt das nächste. Wir denken immer nur von Schritt zu Schritt.“

Sebastian Furchner: „Wir haben gut gestanden, vorne haben wir uns viele Chancen erarbeitet. Dennis hat die Tür zu gemacht und kaum was anbrennen lassen. Der Sieg war wichtig, aber jetzt geht es auch schon weiter gegen Lettland.“

Statistik:

Deutschland – Italien 3:0 (1:0, 1:0, 1:0)

Tore:

16:16 1 - 0 EQ 13. SCHUBERT Christoph (47. ULLMANN Christoph)
22:42 2 - 0 EQ 37. REIMER Patrick (47. ULLMANN Christoph) (87. GOGULLA Philip)

45:11 3 - 0 PP1 12. FISCHER Christopher (87. GOGULLA Philip) (47. ULLMANN Christoph)

Strafminuten:

Deutschland: 6

Italien: 10

Bester Spieler: 37 Patrick Reimer

Den vollständigen Spielbericht finden Sie unter: http://stats.iihf.com/Hydra/272/IHM272S02_74_4_0.pdf
 
 
04.05.2012 Spiele NationalmannschaftSeit gestern ist die Nationalmannschaft komplett.

Auch Marcel Goc lief pünktlich zum Abendessen im Mannschaftshotel ein. Sein erstes Eistraining ist auch gleichzeitig das Abschlusstraining des Teams. Denn am Freitag geht es bereits um 12.15 Uhr (live auf SPORT 1) gegen Italien. „Das ist kein Problem, ich kenne die meisten Jungs ja schon länger, da benötigt man nicht allzu viel Eingewöhnung“, meinte der Stürmer der Florida Panthers aus der NHL.

Sightseeing: Die Temperaturen in Stockholm bewegten sich am Dienstag und Mittwoch um die 22 Grad Celsius. Nicht verwunderlich also, dass der Großteil des Teams sowie der „Staff“ die Zeit am gestrigen Nachmittag nutzte, um Stockholm ein wenig kennen zu lernen und durch die Stadt zu bummeln. Viel Zeit bleibt dazu in den kommenden Tagen nämlich nicht mehr. Dem engen Spielplan sei Dank. Kleiner Trost: In Stockholm soll es in den kommenden Tagen ohnehin wieder nordisch kühl werden.

Geld: Gut frequentiert waren die zahlreichen Banken in Stockholm von der deutschen Nationalmannschaft. In Schweden nämlich ist der Euro in einer Volksabstimmung im Jahre 2003 abgelehnt worden. Nach wie vor wird in Kronen bezahlt. Für 1,- Euro gibt es derzeit knapp 8,5 Kronen.

Einkleidung: T-Shirts, Jacken, Schuhe, Polo-Hemden, Trainingsanzüge, Mützen etc. Wer zu einer WM fährt, wird ordentlich ausgestattet. So auch der deutsche Tross. Teammanager Klaus Merk hatte in den letzten Tagen einiges zu tun, um alle angelieferten Größen an die entsprechenden Akteure zu verteilen. Und die Teambekleidung ist enorm wichtig. Da Nike als Ausstatter der 2012 IIHF Eishockey Weltmeisterschaft alle Exklusivrechte besitzt, muss jede Mannschaft samt allen Betreuern und weiteren Teammitgliedern ausschließlich in Nike auflaufen. Zumindest in und um die Arena herum. Bei Zuwiderhandlung drohen sogar saftige Geldstrafen .

Besuch: Rund 30 Journalisten aus Deutschland haben sich für die kommenden Tage angesagt, um für ihre jeweiligen Medien Bericht zu erstatten. Seit heute ist auch das Team von SPORT 1 zugegen. Alle Spiele der deutschen Mannschaft werden natürlich live gezeigt.

Außergewöhnlich: Natürlich ist Marcel Goc ein sehr gefragter Mann bei den Medien. Der Stürmer der Florida Panthers aus der NHL steht besonders im Fokus der Öffentlichkeit. Am Donnerstag allerdings widmeten sich nicht wenige Zeitungen dem „Exoten“ in der deutschen Mannschaft. Mit dem Krefelder Sinan Akdag steht nämlich der erste deutschstämmige Türke vs. türkischstämmige Deutsche?? bei einer IIHF Eishockey Weltmeisterschaft auf dem Eis. Mit 22 Jahren ist er zudem der jüngste Spieler im Team von Bundestrainer Jakob „Koebi“ Koelliker. Auch internationale Medien haben diesen durchaus außergewöhnlichen Fall auf dem Zettel und planen Interviews mit dem gebürtigen Rosenheimer.

Geburtstag: Wolfsburgs Sebastian Furchner „rundet“ heute. Zum 30. Geburtstag gabs es nicht nur ein Ständchen der Teamkameraden, sondern auch eine Torte. Das angesprochene Ständchen sowie die Übergabe eines kleinen Geschenks ist auf einem kurzen Video auf den Facebook-Seiten der Deustchen Eishockey Liga sowie des Deutschen Eishockey-Bundes e.V. zu bestaunen.

Twitter: Wie bereits mehrfach drauf hingewiesen: Sowohl für Fans als auch für Medien oder einfach nur Eishockey-Interessierte empfiehlt sich, John „Hans“ Tripp auf Twitter (@JTripper21) zu folgen. Dort lädt der Stürmer der Kölner Haie täglich Bilder oder Videos aus dem Kreise der Nationalmannschaft hoch.
 
 
02.05.2012 Daniel PiettaDaniel Pietta: "Für jeden Spieler ist die WM etwas besonderes"

Von 100 auf null und zurück. Daniel Piettas Enttäuschung über die Nicht-Berücksichtigung für die 2012 IIHF Eishockey Weltmeisterschaft in Finnland und Schweden dauerte gerade einmal 48 Stunden. Am Montagabend klingelte das Telefon. Bundestrainer Jakob „Koebi“ Koelliker, der den Center am Samstag nach der erfolgreichen Generalprobe beim Slovakia-Cup aus dem WM-Kader gestrichen hatte, teilte dem Krefelder mit, dass er seinen gerade entleerten Koffer wieder bepacken kann und für den verletzten Frank Mauer (Adler Mannheim) einspringen muss. Nun steht der 25-Jährige vor seinem ersten großen Turnier seiner Karriere. „Erst wenn ich mal bei einer WM bin, fühle ich mich als echter Nationalspieler“, hatte Pietta immer wieder betont, wenn er von Medien auf seine internationale Karriere angesprochen wurde. Nun also ist es soweit. Bei den Pinguinen ist man besonders stolz. Denn mit Sinan Akdag steht noch ein weiterer Krefelder für schwarz-rot-gold auf dem Eis in Stockholm. Eine doppelte Premiere also für die Jungs aus der Seidenstadt.

Daniel Pietta über seine bevorstehende WM-Premiere, die Situation im deutschen Kader und die Zielsetzung:

Daniel, du stehst vor deinem ersten WM-Turnier. Ist man da besonders nervös oder hält sich das in Grenzen?

Nervös bin ich eigentlich nicht. Im Moment überwiegt eher die Vorfreude. Für jeden Spieler ist ein solches Turnier etwas Besonderes. Aber je näher der Turnierstart rückt, umso angespannter wird man natürlich. Das ist dann eine Mischung aus Vorfreude und Nervosität. Ich glaube, da unterscheiden wir Akteure uns nicht groß von den Fans. Bei denen ist es ja ähnlich vor den Spielen.

Während der Vorbereitung hast du in allen Partien Mittelstürmer gespielt, durch den verletzungsbedingten Ausfall von Frank Mauer sollst du nun die entstandene Lücke auf der Außenposition schließen. Fällt dir die Umstellung schwer?

Zunächst mal ist es für den Franky schade, dass er nicht mitkommen kann. Ausgerechnet in dem einzigen Testspiel, was er nach dem DEL-Finale mitmachen konnte, hat er sich verletzt. Das ist echt bitter. Ich wünsche ihm alles Gute. Aber um auf die Frage zurück zu kommen: Natürlich spiele ich grundsätzlich lieber auf meiner angestammten Position, ich fühle mich aber auch als Außen ganz wohl, habe das vor einiger Zeit auch im Club gespielt. Mit Marcel Goc, Christoph Ullmann, Kai Hospelt und Alex Barta haben wir aber Topleute bei den Mittelstürmern. Ich muss schauen, ob und wie der Trainer mit mir plant. Wenn es nicht gerade die Torwartposition ist (lacht). Aber mal ehrlich: Ich freue mich, dass ich dabei bin. Alles Weitere ist ein Bonus.

Die sportliche Qualität einiger deiner Teamkameraden hast du selber schon angesprochen. Wie würdest du eure Truppe charakterlich beschreiben?

Ein super Team. Wir verstehen uns alle blendend. Als Profi ist man neben dem Sportlichen ja immer auch wegen der Stimmung gerne bei der Nationalmannschaft. Und wer uns auf und neben dem Eis während der Vorbereitung gesehen hat, der kann wohl bestätigen, dass wir ein guter Haufen sind. Und da schließe ich auch die Sportliche Leitung, die Ärzte, Physios und die Material-Jungs mit ein. Da passt alles perfekt.

Im Gegensatz zur Testphase hat sich der Kader auf einigen Positionen verändert. Kann man schon sportliche Ziele definieren?

In allererster Linie wollen wir unser Land würdig vertreten, so, wie wir es in den letzten beiden Jahren getan haben. Es gilt, daran anzuknüpfen. Natürlich schielen wir aufs Viertelfinale, aber da sind wir logischerweise nicht die Einzigen. Unsere Mannschaft ist gut, verstecken brauchen wir uns nicht. Auf der anderen Seite sind wir aber auch realistisch genug, um zu wissen, dass es insbesondere gegen die Topnationen sehr schwer werden wird. Du kannst, auch wenn es eine Floskel ist, nur von Spiel zu Spiel denken. Jeder Gegner unserer Gruppe hat eine gewisse Qualität, viele Teams sind auf einem Level. Und es entscheiden die kleinen Dinge. Überzahl, Unterzahl, Scheibenglück, Tagesform etc. Das kommt alles dazu. Und es wird uns auch keiner mehr unterschätzen.

Die diesjährige WM-Mannschaft hat ein neues Gesicht. Ist die fehlende Erfahrung bei einigen ein Nachteil oder kann das sogar ein Vorteil sein, wenn man quasi unbelastet in solch ein Turnier geht?

Das wird sich dann zeigen. Wir haben immer noch genügend Spieler in der Mannschaft, die wissen, wie man sich in verschiedenen Situationen verhalten muss. Führungsspieler gibt es genug. Klar ist es für uns WM-Neulinge eine etwas andere Situation. Dennoch spielen wir alle auch in unseren DEL-Clubs eine tragende Rolle und da müssen wir schließlich auch Verantwortung übernehmen. Für die Neulinge wie mich oder die jungen Spieler wie zum Beispiel Sinan Akdag ist es aber in der Tat eine große Herausforderung. Und die erste heißt am Freitag Italien.
 
 
02.05.2012 Spiele NationalmannschaftNationalmannschaft „InTeam“

Anreise: Am Dienstagmorgen um 9.45 Uhr hob die Maschine von Frankfurt in Richtung Stockholm ab. Nach rund zweistündigem Flug und einer Busfahrt von knapp einer Stunde erreichte die Mannschaft bereits gegen 13 Uhr das Hotel. Nach einem ersten gemeinsamen Mittagessen ging es am Abend bereits aufs Eis.

Unterbringung: Das Hotel der deutschen Nationalmannschaft ist sehr zentral gelegen. Zur Arena sind es, je nach Verkehr, ca. 20 bis 25 Minuten mit dem Mannschaftsbus.

Neue Gesichter: Mit Marcus Kink, Christoph Ullmann, Denis Reul, Nikolai Goc sowie Co-Trainer Harry Kreis ist das Quintett des Vizemeisters Adler Mannheim ebenfalls zum Team gestoßen. Mit Frank Mauer wäre gar noch ein sechster Mannheimer dabei gewesen, doch nach einer Gehirnerschütterung musste der Stürmer kurzfristig absagen. Für ihn rückte bekanntlich Daniel Pietta von den Krefeld Pinguinen nach.

Charity: Nicht nur, dass John „Hans“ Tripp während der Weltmeisterschaft fleißig twittert (@JTripper21 können ihm alle Fans folgen), der Stürmer der Kölner Haie hat an seinem einzigen freien Tag während der Vorbereitung sogar noch Zeit gefunden, sich um seine „Tripp-Charity“ zu kümmern. Am Montag überreichte „Hans“, wie er von allen nur genannt wird, einen Scheck über 17.850 Euro an das Kölner Kinderkrankenhaus an der Amsterdamer Straße. Mehr erfahrt ihr unter . Ein Foto gibt es natürlich auch auf Tripps Twitter-Konto zu sehen.

Geburtstag: Gleich zwei Spieler feiern in den nächsten Tagen Geburtstag. Sebastian Furchner (Grizzly Adams Wolfsburg) wird am 3. Mai 30 Jahre jung, am ersten Turniertag feiert „Hans“ Tripp sein 35. Wiegenfest. Was sich beide zum Geburtstag wünschen? „Einen Sieg gegen Italien“, meinten beide Stürmer im Vorfeld der Partie.

Verstärkung: Am Mittwochabend bekommen die Jungs von Bundesatrainer Jakob „Koebi“ Kölliker prominente Verstärkung. Mit Marcel Goc von den Florida Panthers aus der NHL stößt dann auch der vorerst letzte Spieler zum Team.

WM-Tagebuch: Der DEL-Spieler des Jahres gibt sich die Ehre. Der Wolfsburger Kai Hospelt wird in unregelmäßigen Abständen per Video-Tagebuch von der 2012 IIHF Eishockey Weltmeisterschaft berichten und den Fans so einen durchaus amüsanten Einblick rund um das Team gewähren. Zu finden ab heute im Laufe des Tages auf den Facebook-Seiten der DEL und des DEB.
 
 
30.04.2012 Daniel Pietta rückt für Frank Mauer in den Kader der 2012 IIHF Eishockey Weltmeisterschaft

Stürmer Daniel Pietta (Krefeld Pinguine) rückt für Frank Mauer (Adler Mannheim) in den Kader 2012 IIHF Eishockey Weltmeisterschaft. Mauer hat am vergangenen Wochenende während des Slovakia Cups eine Gehirnerschütterung erlitten und benötigt nun eine Ruhephase von zirka 3-4 Wochen.
 
 
28.04.2012 Bundestrainer Jakob Koelliker gibt WM-Kader bekannt

Bundestrainer Jakob Koelliker hat soeben, nach dem letzten Spiel des Slovakia Cups in Bratislava, den Kader für die 2012 IIHF Eishockey Weltmeisterschaft in Finnland und Schweden bekannt gegeben. Im Aufgebot stehen drei Torhüter, acht Verteidiger und vierzehn Stürmer. Nicht mehr mit dabei sein werden die Verteidiger Felix Petermann, Tim Schüle und Moritz Müller. Bei den Stürmern wurden Jerome Flaake, Martin Buchwieser und Daniel Pietta gestrichen. Vom DEL-Vizemeister Adler Mannheim kommen noch Nikolai Goc und Denis Reul, sowie Christoph Ullmann und Marcus Kink dazu. Aus der NHL ist Marcel Goc mit dabei. Für Sinan Akdag, Christopher Fischer, Florian Ondruschka und Evan Kaufmann ist es die erste Weltmeisterschaft. Für Christoph Ullmann ist es bereits die achte Weltmeisterschaft er ist seit 2006 ununterbrochen dabei. Alexander Barta kann die meisten Länderspiele vorweisen und spielt bereits seine siebte WM seit 2005. Lediglich 2009 musste er passen. Auch Philip Gogulla ist zum siebten Mal für eine WM nominiert. Jüngster Spieler im Kader ist Sinan Akdag, der älteste John Tripp. Insgesamt 17 Spieler waren bereits 2011 im WM-Kader, zwölf Spieler auch bei der Heim-WM 2010.
 
zum DEB Team 2011/12
  Spiele NationalmannschaftDeutschland gewinnt Slovakia Cup
Deutschland - Slowakei 4:5 n.P. (2:1, 1:2, 1:1, 0:0, 0:1)

Trotz einer Niederlage mit 4:5 n.P. (2:1, 1:2, 1:1, 0:0, 0:1) gegen die Slowakei hat Deutschland bei der Generalprobe vor der 2012 IIHF Eishockey Weltmeisterschaft in Finnland und Schweden den Slovakia Cup gewonnen und somit kein Spiel der WM-Vorbereitung nach regulärer Spielzeit verloren. Sowohl Deutschland, als auch der Gastgeber startete mit viel Schwung in die Begegnung. Die erste Chance hatte die DEB-Auswahl bereits nach 19 Sekunden. Doch schon in der 2. Minute ging die Slowakei mit 1:0 in Führung, als der Puck nach einem Schuss hinter dem Tor von Dennis Endras abprallte und Michel Miklik nur noch mit der Rückhand in das leere Tor einschieben musste. Nach zwei guten Chancen durch Kai Hospelt und Moritz Müller glich Patrick Reimer in der 8. Minute mit seinem ersten Tor an diesem Abend aus. Noch vor der Drittelpause gelang ebenfalls Reimer die 2:1 Führung nach schöner Vorarbeit von Philip Gogulla und Daniel Pietta. Da Dennis Endras sein Tor trotz Druckphase der Slowaken kurz vor Drittelende mit einigen sehr guten Paraden sauber hielt, blieb es bis zur Pause bei der 2:1 Führung.

Im zweiten Spielabschnitt glich zunächst Marek Hovorka aus. Später brachte der Star der slowakischen Mannschaft Marcel Hossa nach einem Abwehrfehler durch einen Bauerntrick die Slowakei mit 2:3 nach vorne. Dennis Endras konnte zwar noch seinen Schoner dazwischen bringen, doch die Schiedsrichter entschieden nach dem Videobeweis auf einen Treffer. Das Spiel blieb weiter spannend mit guten Chancen auf beiden Seiten. Nach einem Lattenschuss von Thomas Greilinger zogen die Unparteiischen den Videorichter zu Rate, doch der Puck war nicht im Tor. Erst kurz vor Schluss konnte wiederum Patrick Reimer durch sein drittes Tor ausgleichen.

Im letzten Drittel blieb es beim hin und her. Erneut musste die deutsche Mannschaft nach wenigen Minuten den Rückstand hinnehmen. Doch wie auch in den Spielen zuvor bewies das Team von Bundestrainer Jakob Koelliker Moral und hatte kurz vor dem Ende auch noch etwas Glück. Ein Schlenzer von Sinan Akdag prallte vor dem slowakischen Torhüter auf das Eis und sprang im Anschluss unhaltbar ins Tor. Damit ging es in die Verlängerung. Dort hatten beide Teams die Möglichkeit das Spiel für sich zu entscheiden, doch am Ende stand es weiterhin 4:4. Erst das Penaltyschießen brachte die Entscheidung für die Gastgeber.

Morgen wird der Kader für die 2012 IIHF Eishockey Weltmeisterschaft nominiert, am Dienstag reist die Mannschaft dann nach Stockholm. Das Auftaktspiel der Weltmeisterschaft findet am Freitag, den 04.05.2012 um 12 Uhr gegen Italien statt.


Jakob Koelliker (Bundestrainer): „Wir kamen gut aus der Kabine. Das Spiel war lange offen, wir hätten in Führung gehen können. Doch die Slowaken haben uns oft unter Druck gesetzt. Wir waren etwas nachlässig in der Verteidigung, aber wir konnten immer wieder reagieren. Wir sind dreimal in Rückstand geraten und konnten immer wieder aufholen. Das Spiel war immer offen, beide Teams hatten gute Chancen. In der Verlängerung waren wir klar dominierend und hätten den Sieg verdient, aber es sollte nicht sein.

Das letzte Turnier hier war sehr gut besetzt. Die Kader der anderen Mannschaften sind schon recht voll. Die Slowakei erwartet wie wir noch einige Spieler. Weißrussland war fast komplett. Es waren sehr gute spiele auf hohem Niveau und wir konnten die gute Leistung der gesamten Vorbereitung bestätigen.

Wir müssen jetzt die finale Selektion bekannt geben sind noch am Evaluieren der letzten Entscheidungen. Wir können mit gutem Gefühl nach Stockholm reisen. Jetzt werden die Uhren zurück gestellt und alles beginnt bei null. Nächsten Freitag geht es los, dann müssen wir auch dort unseren guten Eindruck bestätigen. Wir wissen aber, dass vieles in unserem Team stimmt.“

Patrick Reimer: „Wir haben offensiv wieder ganz gut gespielt. Allerdings hatten wir defensiv Probleme, da hat teilweise die Zuordnung nicht gestimmt und wir müssen schneller am Gegenspieler sein. Insgesamt aber können wir zufrieden sein, Erneut sind wir nach einem Rückstand zurück gekommen und nach sechzig Minuten ungeschlagen in der Vorbereitung. Jetzt können wir mit dem nötigen Selbstbewusstsein zur WM fahren.

Erst mal gilt mein Dank unserem Betreuer Dieter Meier, der sensationell geschliffen hat. ich freue mich natürlich über die Wahl zum besten Spieler, aber das schafft man nur mit den Mitspielern. Besonders heute hat es mit Daniel Pietta und Philip Gogulla hervorragend geklappt. Und wenn man dann ins Allstar-Team gewählt wird, ist das noch ein schöner Bonus."

Sinan Akdag: „Natürlich freue ich mich über mein erstes Länderspieltor und den Turniersieg trotz der Penaltyniederlage. Ich habe den Puck an der blauen Linie bekommen, kurz einen Schuss angetäuscht, und dann ist die Scheibe aufs Eis gesprungen und von da noch ins Tor. Es war ein glücklicher Treffer."

Felix Petermann: „Wir waren zeitweise unter Druck, da die Slowaken immer Druck gemacht haben. Sie haben unsere Fehler eiskalt ausgenutzt. Ohne Dennis wäre das Spiel viel früher entschieden gewesen. Wir haben aber Charakter gezeigt und uns zurück gekämpft. Am Ende war es auf Messers Schneide, wir hatten auch sehr gute Chancen. Das Turnier hat wieder gezeigt, dass wir bereit sind. Wir haben ein sehr gute Vorbereitung gespielt."

John Tripp: „Ein Turniersieg ist immer schön, egal, wie und wo. Es war wieder ein Schritt vorwärts. Ein Grund für die bisher gezeigten Leistungen ist allen voran unser guter Teamgeist und die gute Stimmung."

Statistik:
Deutschland – Slowakei 4:5 n.P. (2:1, 1:2, 1:1, 0:0, 0:1)

Tore:

01:39 1:0 Michel Miklík (78 Kristián Kudroč, 90 Tomáš Tatár)
07:35 1:1 Patrick Reimer (87 Philip Gogulla, 5 Tim Schüle)
14:33 1:2 Patrick Reimer (86 Daniel Pietta, 87 Philip Gogulla)
22:28 2:2 Marek Hovorka (11 Rastislav Špirko, 8 Martin Cibák)
27:03 3:2 Miroslav Šatan (4 Michal Sersen, 43 Tomáš Surový)
35:51 3:3 Patrick Reimer (3 Justin Krueger, 87 Philip Gogulla)
44:09 4:3 Tomáš Surový (21 Libor Hudáček, 85 Peter Mikuš)
56:34 4:4 Sinan Akdag
65:00 4:5 Juraj Mikuš
 
 
27.04.2012 Marcel Goc sagt WM-Teilnahme zu

NHL-Profi Marcel Goc hat heute seine Teilnahme an der 2012 IIHF Eishockey Weltmeisterschaft in Finnland und Schweden zugesagt. Goc wird Mitte nächster Woche zum Team stoßen. Zuletzt war Marcel Goc 2010 bei der Heim-WM im Trikot der Nationalmannschaft zu sehen.
 
 
  Spiele NationalmannschaftSlovakia Cup: Gelungener Turnierstart: Deutschland besiegt Weißrussland
Deutschland – Weißrussland 5:2 (1:0, 3:1, 1:1)

Die deutsche Eishockey Nationalmannschaft hat bei der Generalprobe vor der 2012 IIHF Eishockey Weltmeisterschaft in Finnland und Schweden Weißrussland im Rahmen des Slovakia Cups mit 5:2 (1:0, 3:1, 1:1) besiegt. Die DEB-Auswahl begann stark, ließ die Weißrussen kaum zur Entfaltung kommen, sondern störte früh und machte die Räume für den technisch starken Gegner eng. Bereits in der dritten Minute verwertete Kölns Stürmer Felix Schütz einen Abpraller nach schöner Einzelleistung von Ingolstadts Thomas Greilinger. In der Folge bekam der ehemalige Keeper der Berlin Capitals, Andrej Mezin, mehr zu tun als ihm lieb war, da sich die deutsche Auswahl phasenweise vor dem Kasten des heutigen Dynamo Minsk-Schlussmans aus der KHL festsetzte. Sowohl Sebastian Furchner (11.) nach einem Alleingang in Überzahl sowie erneut Schütz (16.), Düsseldorfs Patrick Reimer (17.,) und Kai Hospelt freistehend (18.) scheiterten nur um Haaresbreite. Auf der Gegenseite konnte sich Dennis Endras im Tor der DEB-Auswahl gegen Aleksandr Kitarov (2.) sowie Dmitri Meleshko (16.) besonders auszeichnen.

Im zweiten Spielabschnitt konnte zunächst Weißrussland den Ausgleich durch Mikhail Grabowski in Überzahl, nach einem unübersichtlichen Gestochere vor dem Tor von Dennis Endras erzielen. Unmittelbar darauf gelang Thomas Greilinger die Führung nach einem Break über rechts. Philip Gogulla täuschte einen Schuss an, legte aber mittig auf den mitgelaufenen Greilinger ab. In Überzahl erhöhte zunächst Andre Rankel auf 3:1, als er einen Abpraller von Kai Hospelt im Tor versenkte. Gleich im Anschluss schraubte Evan Kaufmann mit seinem ersten Länderspieltor den Vorsprung nach schönem Zuspiel von Alexander Barta auf 4:1 hoch.

Auch im letzten Drittel zeigte Deutschland mehr Biss und Einsatz und erneut Greilinger traf zum 5:1. Kurz vor Spielende konnte Andrei Kolosov Dennis Endras noch einmal überwinden.

Am Ende gab es zu Übungszwecken ein Penaltyschiessen beider Mannschaften. Dies gewann Deutschland mit 3:1. Sollten zwei Teams am Ende die gleiche Anzahl und Punkten und das gleiche Torverhältnis haben, wird das Ergebnis des Penaltyschießens in die Endtabelle des Turniers einfließen.

Das nächste und letzte Spiel vor der 2012 IIHF Eishockey Weltmeisterschaft in Finnland und Schweden findet morgen, Samstag, den 28.04.2012 um 17 Uhr gegen den Gastgeber Slowakei statt. SPORT1 übertragt das Spiel ab 16.55 Uhr live auf SPORT1.de und ab 17.40 Uhr live auf SPORT1.

Jakob Koelliker: „Weißrussland kam stark aus der Kabine. In den ersten Minuten hatten wir zunächst einige Probleme, konnten uns aber dann gut anpassen. Danach haben wir ein sehr schönes Tor geschossen und waren anschließend die bessere Mannschaft. Im Offensivbereich haben wir heute sehr gut agiert und einige schöne Spielzüge und Tore herausgearbeitet. In der Defensive waren wir über weite Strecken solide, leider nicht über sechzig Minuten.“

Kai Hospelt: „Es war ein hochverdienter Sieg. Wichtig war, dass wir schnell in Führung gegangen sind. Wir haben nicht viel zugelassen und immer zur richtigen Zeit die Tore gemacht. Besonders offensiv konnten wir heute überzeugen. Das Forecheking lief gut. In der eigenen Zone müssen wir vielleicht noch etwas näher an den Leuten stehen, Details kann man immer verbessern."

Dennis Endras: „Wir hatten heute viele Chancen, waren 60 Minuten hellwach und das bessere Team.Trotzdem denke ich, dass die Weißrussen bei der WM noch einen Zahn zulegen und anders auftreten werden."

Thomas Greilinger: „Offensiv wie defensiv war das hervorragend. Es ist immer gut für das Selbstvertrauen, wenn man gewinnt. Mich freut, dass ich mit meinen Toren zum Sieg beitragen konnte."

Evan Kaufmann: „Von Beginn an haben wir stark gespielt, sind vor allen Dingen gut geskatet. Jeder Spieler hatte den Fokus auf seinen Aufgaben und hat die Vorgaben umgesetzt. Mein Tor haben Tim Schüle und Alex Barta schön vorbereitet, da musst ich nur noch einschieben."

Statistik:

Deutschland – Weißrussland 5:2 (1:0, 3:1, 1:1)

Tore:

02:13 0:1 55 Felix Schütz (39 Thomas Greilinger) EQ
26:21 1:1 Mikhail Grabovski (Sergei Drozd, Dmitri Meleshko/5-4)
27:09 1:2 39 Thomas Greilinger (87 Philip Gogulla, 55 Felix Schütz ) EQ
37:26 1:3 24 André Rankel (21 John Tripp) PP2
39:11 1:4 19 Evan Kaufmann (29 Alexander Barta, 5 Tim Schüle) EQ
42:29 1:5 39 Thomas Greilinger (55 Felix Schütz , 5 Tim Schüle) EQ
55:39 2:5 Andrei Kolosov (Konstantin Koltsov, Kiril Gotovets)

Bester Spieler: Thomas Greilinger

Strafminuten:

Deutschland 12+10 Schubert
Weißrussland 10
 
 
26.04.2012 Seidenberg, Braun und Hördler sagen WM-Teilnahme ab

Dennis Seidenberg hat seine WM-Teilnahme vor wenigen Minuten offiziell abgesagt. Der NHL-Profi bat Bundestrainer Jakob Koelliker um Regenerationszeit nach zwei harten und langen Spielzeiten. Hinzu kamen familiäre Gründe. Ebenfalls bei der 2012 IIHF Eishockey Weltmeisterschaft in Finnland und Schweden nicht dabei sind Constantin Braun und Frank Hördler vom DEL-Meister Eisbären Berlin. Die beiden Verteidiger sind gesundheitlich angeschlagen und werden daher nicht mit nach Stockholm reisen.
 
 
  Patrick ReimerPatrick Reimer: „Alle arbeiten für ein Ziel“

Offiziell ist Patrick Reimer noch Düsseldorfer. Auch, wenn sein Wechsel innerhalb der DEL zu den Thomas Sabo Ice Tigers schon lange feststeht. Trotzdem: Auf der IIHF-Meldeliste, die während der Vorbereitungszeit und auch bei der 2012 IIHF Eishockey Weltmeisterschaft veröffentlicht wird, gehört der gebürtige Mindelheimer nach wie vor zur Düsseldorfer EG.

Acht lange Jahre hat der Flügelflitzer seine Knochen für die NRW-Landeshauptstädter hingehalten. Gerade im schnelllebigen Eishockey-Geschäft eine verdammt lange Zeit. Die rot-gelben Fans weinen dem Torjäger mehr als nur eine Träne nach, so viel ist sicher. Denn Reimer gehörte neben DEG-Urgestein Daniel Kreutzer sowie dem ehemaligen Mittelstürmer Tore Vikingstad zu den Lieblingen der Anhängerschaft am Rhein. „Es war eine tolle Zeit, ich wäre auch
gerne geblieben, aber jetzt freue ich genauso auf einen neuen Abschnitt in Nürnberg“, erklärte der Rechtsschütze unlängst gegenüber Journalisten.

Doch der Neubeginn in der fränkischen Metropole muss warten. Noch ist die laufende Spielzeit 2011/2012 nämlich nicht ganz abgehakt. Weder für Reimer noch für seine Mitspieler aus der Nationalmannschaft. Mit Akribie und einer gehörigen Portion Enthusiasmus möchten die Profis mit der deutschen Auswahl erneut für positive Schlagzeilen sorgen und bei der 2012 IIHF Eishockey Weltmeisterschaft beweisen, dass Deutschland nicht nur mit Glück unter den Top-Acht-Nationen gelistet ist. Wenngleich der 29-Jährige auch genau weiß, dass es einer Menge Faktoren bedarf, um ähnlich erfolgreich zu sein wie in den letzten beiden WM-Jahren.

Im Interview spricht Reimer zum einen über die bisherige Vorbereitung sowie den aktuellen Kader, zum anderen definiert er den Unterschied zwischen Anspruch und Wirklichkeit.

Patrick, die EURO HOCKEY CHALLENGE ist Geschichte. Zwar stehen am kommenden Wochenende noch zwei
Vorbereitungsspiele beim Slovakia-Cup gegen den Gastgeber und Weißrussland an, aber dennoch ist es Zeit für ein kurzes Zwischenfazit.

Im Großen und Ganzen können wir mit den gezeigten Leistungen zufrieden sein. Wir haben beide Spiele gegen Dänemark gewonnen, die restlichen Partien waren immer eng. In Tschechien haben wir zwei Mal unglücklich nach Verlängerung oder im Penaltyschießen verloren, zuvor einmal gegen Russland gewonnen und im eben auch im Penaltyschießen verloren. Es gibt sicherlich noch das eine oder andere, was wir verbessern können. Gerade bei der Chancenverwertung und in der Defensive. Da müssen wir ansetzen. Aber jetzt kommen ja noch die beiden Spiele bevor es losgeht. Diese Zeit inklusive der Trainingseinheiten gilt es zu nutzen.

Wie von dir bereits erwähnt: Gegen Topnationen wie Russland oder die Tschechei habt ihr euch mehr als beachtlich aus der Affäre gezogen. Einen Kontrahenten wie Dänemark sollte man aber im Blick auf die 2012 IIHF Eishockey Weltmeisterschaft und eure Gegner dort schon im Griff haben, oder?

Wenn wir ins Viertelfinale wollen, müssen wir uns insbesondere mit solchen Teams wie auf dem Niveau von Dänemark messen, keine Frage. Hier sollten wir schauen, dass wir denen unser Spiel aufdrücken und nicht umgekehrt. Nur dann haben wir auch die Möglichkeit, bei der WM gegen Italien, Norwegen und Lettland zu gewinnen.

Wie sieht es aber aus, wenn ihr gegen die Topnationen in eurer Gruppe spielt? Da dürfte es nicht ganz so einfach sein, dem Gegner euer Spiel aufzudrücken.

Wir versuchen natürlich grundsätzlich immer, unser System durchzuziehen. Aber sicher, wenn du gegen die ganz Großen spielst, wird das schwer. Da muss man natürlich auch reagieren, weil einfach die Klasse eine ganz andere ist. Dennoch: Davon darf man sich im Endeffekt auch nicht immer beeinflussen lassen. Egal, gegen wen man spielt. Der Gegner darf nur so gut sein, wie wir es zulassen. Aber so denkt jedes Team.

Wie schwer wiegen bei euch die zahlreichen Ausfälle?

Man kann es natürlich als Nachteil sehen, dass durch die Ausfälle Qualität verloren geht. Es ist immer schade, wenn Topspieler aufgrund von Verletzungen oder familiären Gründen nicht zur WM reisen können. So etwas muss man dann halt als Mannschaft kompensieren. Auf der anderen Seite ist es natürlich schön für die Spieler, die normalerweise nicht dabei gewesen wären, dann die Chance zu erhalten. Das setzt gerade bei diesen Akteuren neue Kräfte frei.

Die Erwartungshaltung bei den Fans und Medien ist nach den letzten beiden Weltmeisterschaften nun gestiegen. Wo siehst du als Spieler den Platz der deutschen Nationalmannschaft?

Es waren jetzt zwei sehr gute Jahre. Aber man muss auch immer sehen, wo wir stehen und mit wem wir uns messen lassen müssen. Unser Ziel ist es, unseren jetzigen Platz zu festigen. Aber gerade mit einem neuen Modus bei der WM wird es schwerer, das Viertelfinale zu erreichen. Es sind neue Voraussetzungen. Man muss die direkten Gegner alle schlagen. Schon alleine die Auftaktpartie gegen Italien musst du gewinnen, ansonsten stehst du gleich zu Turnierbeginn mit dem Rücken an der Wand.

Das Viertelfinale ist aber schon euer Ziel, oder?

Natürlich. Aber man muss die Kirche im Dorf lassen. Das wird eine große Herausforderung sein. Wir wollen die Klasse halten und mit dem Abstieg nichts mehr zu tun haben. So viel Selbstvertrauen und Qualität ist da, den Beweis haben wir in den letzten beiden Jahren angetreten. Alles, was dann kommt, ist eine Zugabe. Aber klar, wir wollen alle ins Viertelfinale.

Ein wichtiger Baustein dürfte die Stimmung sein. Beschreibe doch kurz die Atmosphäre im Team. Wie ist dein Eindruck?

Die Stimmung ist immer gut. Die Jungs verstehen sich alle blendend. Jeder hat Spaß daran, sein Land zu vertreten und für Deutschland aufzulaufen. Wir arbeiten alle auf ein Ziel hin. Klar, jeder will bei der WM dabei sein, kämpft um seine Nominierung. Aber es gibt trotzdem keine Unstimmigkeiten. Im Gegenteil, jeder freut sich für den anderen. Genau so muss es sein. Das macht eine Mannschaft aus.
 
 
25.04.2012 BMW übergibt neue Fahrzeuge an den Deutschen Eishockey-Bund e.V.BMW übergibt neue Fahrzeuge an den Deutschen Eishockey-Bund e.V.

Kurz vor dem Aufbruch der Eishockey-Nationalmannschaft zur Eishockey-WM nach Finnland und Schweden können sich Bundestrainer Jakob Koelliker und der DEB über neue BMW Fahrzeuge freuen. Als offizieller Automobilpartner des DEB stellt BMW Deutschland den Offiziellen hochwertig ausgestattete BMW Fahrzeuge zur Verfügung. Am gestrigen Dienstag erhielten neben Koelliker auch DEB-Präsident Uwe Harnos, DEB-Generalsekretär Franz Reindl sowie weitere Vertreter des Verbandes die Fahrzeuge in der BMW Welt München.

Karsten Engel, Leiter Vertrieb BMW Group Deutschland, sagt: „Die Unterstützung des Deutschen Eishockey-Bundes e.V. als offizieller Automobilpartner ist für BMW ein voller Erfolg und eine lohnende Partnerschaft. Sie bietet unseren Handelspartnern deutschlandweit die Gelegenheit, sich im Rahmen von Eishockey-Länderspielen prominent zu präsentieren. Bei den bisher zwölf Veranstaltungen war das Feedback unserer Handelspartner überaus positiv. Höhepunkt ist der jährlich ausgetragene Deutschland Cup in München, der auch in Zukunft von der Händlergemeinschaft München als große Plattform genutzt wird.“

Martin Thiel, Leiter Vertrieb Handelsorganisation BMW Group Deutschland, ergänzt: „Dynamik und Emotion des Eishockey-Sports sind einzigartig. Die Erfahrungen unserer Handelspartner haben gezeigt, dass dies ein gewinnbringender Rahmen für sie ist, um die zahlreichen Fans der Sportart und des DEB-Teams auch für die Marke BMW zu begeistern. BMW Deutschland freut sich auf die weitere Zusammenarbeit mit dem Deutschen Eishockey-Bund e.V. und wünscht Jakob Koelliker und seinem Team viel Erfolg für die WM.“

Franz Reindl, Generalsekretär des Deutschen Eishockey-Bundes e.V., sagt: „Unsere Trainer und Mitarbeiter legen jedes Jahr tausende von Kilometern mit dem Auto zurück. Dank BMW kommen wir immer sicher und zuverlässig an unser Ziel und haben viel Freude am Fahren. Auch die bisherige Zusammenarbeit bei den Länderspielen und Events wie dem Pond Hockey Cup war sehr positiv und wir freuen uns auf eine gemeinsame Zukunft.“

BMW Deutschland ist seit 2010 „Offizieller Automobilpartner des Deutschen Eishockey-Bundes e.V. und der Nationalmannschaft“. Das Engagement sichert der Marke BMW Werbeexklusivität als Automobilhersteller. Darüber hinaus umfasst die Partnerschaft auch eine Präsenz auf den Kommunikationsmitteln des Verbandes.

Die Kooperation mit dem DEB ist einer der Bausteine des Wintersport-Engagements von BMW Deutschland. Ebenfalls seit 2010 besteht eine Premium- und Technologie-Partnerschaft mit dem Bob- und Schlittenverband für Deutschland (BSD). Darüber hinaus ist BMW Deutschland seit der Saison 2010/2011 offizieller Hauptsponsor des IBU Biathlon-Weltcups und der IBU Biathlon-Weltmeisterschaft. Im Langlauf geht BMW Deutschland als Premium Partner beim FIS Langlauf Weltcup und der populären FIS Tour de Ski in die Loipe. Darüber hinaus ist BMW Deutschland offizieller Automobilpartner der International Biathlon Union (IBU) sowie deren Vermarkter Infront Austria.

Anbei erhalten Sie ein Pressefoto zur freien Verwendung. Als Bildquelle ist BMW AG zu nennen.

Auf dem Foto von links nach rechts: Nationalspieler Felix Schütz, Nationalspieler Martin Buchwieser, Leiter Vertrieb-Handelsorganisation BMW Martin Thiel, Generalsekretär Deutscher Eishockey-Bund e.V. Franz Reindl, Präsident Deutscher Eishockey-Bund e.V. Uwe Harnos, Nationalspieler Felix Petermann, Bundestrainer Deutscher Eishockey-Bund e.V. Jakob Koelliker, Nationalspieler Dimitri Pätzold
 
 
23.04.2012 Spiele NationalmannschaftDeutschland gewinnt erneut gegen Dänemark
Deutschland – Dänemark 3:2 n.P. (0:0, 2:1, 0:1, 0:0, 1:0)

Deutschland hat auch das letzte Heimspiel vor der 2012 IIHF Eishockey Weltmeisterschaft in Finnland und Schweden gegen Dänemark mit 3:2 nach Penaltyschießen gewonnen. Nach einem torlosen ersten Drittel, erzielte wie bereits im gestrigen Spiel zunächst Dänemark die Führung.

Nur Minuten nach diesem Weckruf konnte die DEB-Auswahl durch Alexander Barta in Überzahl ausgleichen. Patrick Reimer erhöhte im Anschluss auf 2:1. Mit diesem Ergebnis ging das Spiel ins letzte Drittel. Doch die Gäste aus dem Norden glichen Mitte des letzten Spielabschnitts aus. Nach einer torlosen Overtime ging es ins Penaltyschießen. Nach den ersten drei Spielern jeder Mannschaft war auf beiden Seiten noch kein Tor gefallen, ehe erneut Alexander Barta den dänischen Torhüter überwand. Doch Morten Green legte für die Gäste nach. Schließlich war es Felix Schütz, der den entscheidenden Penalty verwandelte.

Nach den Absagen von Wolf und Hager muss die Mannschaft nun auch verletzungsbedingt auf Eduard Lewandowski verzichten. Er zog sich bereits im gestrigen Spiel eine Knieverletzung zu, die mehrere Wochen andauern wird.

Jakob Koelliker: „Wir haben heute nicht unbedingt gut gespielt. Wir haben uns durchgekämpft, das einzige Positive ist das Resultat. Wir müssen jetzt an der Basis arbeiten. Wir haben unsere Prinzipien verloren und müssen zurück zu den Wurzeln. Wenigstens haben wir das Spiel gewonnen.“

Christopher Fischer: „Im ersten Drittel hatten wir ein paar Startschwierigkeiten, ab dem Mittelabschnitt aber haben wir wieder zu alter Stärke zurück gefunden. Einmal mehr konnten wir einen Rückstand aufholen. Gut war, dass wir im Abschluss konsequenter waren als in den Spielen zuvor. Die Überzahl hat gut funktioniert. Es war erneut eine starke Mannschaftsleistung.“

Sinan Akdag: „Wir sind schwer ins Spiel gekommen. Auch die Dänen waren besser als noch am Vortag und haben uns in den ersten 20 Minuten unter Druck gesetzt. Zur Hälfte des Spiels haben wir dann wieder zu unserer Form zurück gefunden. Dimitri Pätzold hat stark gehalten.“

Statistik:

Tore:

Alexander Barta (Überzahl-Tor) (Florian Ondruschka, Christoph Schubert) 3:51

Patrick Reimer (Christoph Schubert, Philip Gogulla) 6:29

Penaltyschießen:
 
Germany
Denmark
Schütze
Spielstand
Thomas Greilinger
nein
Patrick Reimer
nein
Kai Hospelt
nein
Alexander Barta
ja
Felix Schütz
ja
Spielstand
Schütze
nein
Frans Nielsen
nein
Lars Eller
nein
Julian Jakobsen
ja
Morten Green
nein
Morten Madsen
2
1

Zuschauer: 3609

Bester Spieler: 29 Alexander Barta
 

 
22.04.2012 Spiele NationalmannschaftEURO HOCKEY CHALLENGE: Deutschland besiegt Dänemark in Kassel
Deutschland – Dänemark 3:1 (0:0, 2:1, 1:0)

Die deutsche Nationalmannschaft hat im vorletzten Heimspiel vor der 2012 IIHF Eishockey Weltmeisterschaft in Finnland und Schweden gegen Vorrundengegner Dänemark mit 3:1 (0:0, 2:1, 1:0) gewonnen. Im ersten Drittel begann Deutschland mit hohem Tempo und setzte die Nachbarn aus dem Norden unter Druck. Jedoch gelang es der DEB-Auswahl nicht den Puck im Tor unterzubringen.

Im zweiten Spielabschnitt kamen die Gäste etwas besser aus der Kabine und gingen in der 31. Minute durch Frans Nielsen in Führung. Doch direkt im Anschluss glich Christopher Fischer (19 Kaufmann, 29 Barta) aus. Deutschland spielte schwungvoll weiter und Kai Hospelt erzielte in Unterzahl die 2:1 Führung. Im letzten Spielabschnitt zeigte Thomas Greilinger, dass er auch im Nationaltrikot torgefährlich ist und nutzte eine doppelte Überzahl zum 3:1 Endstand. Bei der anschließenden Pressekonferenz lobte auch der dänische Head Coach Per Bäckman den Auftritt der deutschen Mannschaft: „ Wir können mit dem 3:1 heute sehr zufrieden sein. Deutschland hat eine sehr gute Mannschaft.“

Bereits morgen trifft Deutschland im Rahmen der EURO HOCKEY CHLLENGE um 16.45 Uhr in Hannover erneut auf Dänemark. Das Spiel wird ab 16.30 Uhr live auf SPORT1 übertragen. Für alle Kurzentschlossenen gibt es noch Tickets an der Abendkasse. Die Halle ist bereits ab 13 Uhr geöffnet. Die Zuschauer erwartet ein breites Rahmenprogramm.

Jakob Koelliker (Bundestrainer): „Mein Dank gilt Dänemark. Wir hatten heute einen sehr starken Gegner, der uns auch physisch gefordert hat. Wir wussten das es heute kein einfaches Spiel wird. Wir haben mit hohem Tempo begonnen aber bei der Chancenverwertung gesündigt. Im zweiten Drittel waren wir etwas schlechter haben aber Tore geschossen. Das nehmen wir so hin. Mit dem Scheibenumgang bin ich noch nicht zufrieden wir sind oft zu kompliziert und wollen zu schön spielen.“

Thomas Greilinger: „Wir haben insgesamt stark gespielt, nur mit der Chancenverwertung hat es vielleicht etwas gehapert. Für mich war es nach der Pause nicht ganz einfach wieder rein zu kommen, aber ich merke, dass es von Tag zu Tag besser wird. Vor allen Dingen macht es mit den Jungs hier unheimlich viel Spaß, wir kennen uns ja alle schon lange.“

Kai Hospelt: „Wir haben gut angefangen. Unser Ziel war, so lange wie möglich im Drittel der Dänen zu spielen. Das hat ganz gut geklappt. Solch ein Sieg ist auch wichtig für das Selbstvertrauen. Am Sonntag müssen wir den selben Stiefel spielen.“

Martin Buchwieser: „Das war eine geschlossene Teamleistung. Wir hatten vielleicht einen kleinen Tiefpunkt zu Beginn des 2. Drittels, aber das Gegentor war dann so etwas wie ein Weckruf für uns. Dimi Kotschnew hat super gehalten. Der Sieg war verdient.“

Florian Ondruschka: „Wir haben kompakt gestanden und recht wenige Chancen des Gegners zugelassen, das war der Schlüssel zum Sieg. Auch unser Unterzahlspiel hat gut funktioniert. Die Stimmung in der Halle war toll.“

Dimitrij Kotschnew: „Man heute gesehen, dass wir auch über gute Einzelspieler verfügen, die die Scheibe nicht nur ins Tor tragen, sondern auch reinschießen können. Gerade die Jungs, die auch in der Liga auf sich aufmerksam gemacht haben, waren heute dominant. Aber das können sie nur sein, wenn sie auch entsprechende Nebenleute haben, von daher war es eine geschlossene Mannschaftsleistung, getragen von einer richtig guten Stimmung.“

Statistik:

Deutschland – Dänemark 3:1 (0:0, 2:1, 1:0)

Tore:
31:32 12 Fischer (19 Kaufmann, 29 Barta)
36:44 18 Hospelt (67 Furchner, 82 Akdag)
42:41 39 Greilinger (18 Hospelt, 13 Schubert)

Strafminuten:

Deutschland: 8
Dänemark: 18

Zuschauer:4050

Bester Spieler: 39 Thomas Greilinger
 
20.04.2012 Spiele NationalmannschaftMichael Wolf muss 2012 IIHF Eishockey Weltmeisterschaft verletzungsbedingt absagen - Ausfälle gegen Dänemark

Der Kapitän der Nationalmannschaft Michael Wolf muss für die 2012 IIHF Eishockey Weltmeisterschaft verletzungsbedingt absagen. Aufgrund einer Unterkörperverletzung steht Wolf der Mannschaft in diesem Jahr nicht zur Verfügung. Bei den Spielen gegen Dänemark muss der Bundestrainer krankheitsbedingt auch auf einige Spieler verzichten. Kevin Lavallee, Alexander Weiss und Tim Schüle konnten nicht nach Hannover anreisen. Auch Danny aus den Birken wird die beiden Spiele am Wochenende verpassen. Der Torhüter muss aufgrund einer Unterkörperverletzung passen.
 
 
16.04.2012 2012 IIHF Eishockey U18 Weltmeisterschaft2012 IIHF Eishockey U18 Weltmeisterschaft: Deutschland verliert unglücklich gegen Lettland

Deutschland – Lettland 4:5 (1:1, 2:2, 1:2)

Die U18 Nationalmannschaft hat im dritten Spiel der 2012 IIHF Eishockey U18 Weltmeisterschaft in Znojmo/CZE unglücklich gegen Lettland verloren. Beide Teams lieferten sich einen offenen Schlagabtausch. Nachdem Deutschland in der fünften Minute durch Dominik Kahun in Führung gegangen war, folgte bereits kurz darauf der Ausgleich durch die starken Letten. Im zweiten Drittel ging zunächst Deutschland mit 2:1 in Führung ehe Robert Lipsbergs, der stärkste lettische Spieler am heutigen Tag, das 2:2 erzielte. Sieben Minuten später war es erneut Lipsbergs, der den Gegner nach vorne brachte. Doch Janik Möser glich gleich wieder heran. Dieses Szenario wiederholte sich auch im letzten Spielabschnitt. Lettland war zunächst in Front, Deutschland glich aus. Jedoch währte der Ausgleich nicht lange, denn Lipsbergs erzielte mit seinem dritten Tor den entscheidenden Treffer zum 4:5. Die U18 Nationalmannschaft setzte alles daran doch noch das 5:5 zu markieren. Kurz vor Schluss hatten Sie dazu die größte Möglichkeit, als Trainer Jim Setters Torhüter Marvin Cüpper vom Eis genommen hatte. Nach einem Direktschuss prallte der Puck nur knapp an der Schiene des gegnerischen Torhüters ab. Das nächste Spiel findet bereits morgen, Dienstag, den 17.04.2012 um 20 Uhr gegen die Schweiz statt.

Jim Setters (Bundesnachwuchstrainer U18): „Es war ein hartes Spiel, es ging hin und her. Wir haben leider unglücklich verloren, Lettland hat am Ende das Tor zum Sieg reingemacht. Wir hatten in der letzten Minute den Ausgleich auf dem Schläger. Wir haben die Leistung der letzten beiden Spiele heute nicht abrufen können. Wir haben heute zu offen gespielt. Dennoch haben wir hart gearbeitet und gekämpft, es hätte anders ausgehen können. Morgen müssen wir gegen die Schweiz gewinnen. Wenn Russland gegen Schweden verliert haben wir so noch einen kleinen Hoffnungsschimmer in die Endrunde zu kommen. Wir müssen uns wieder auf ein hartes Spiel vorbereiten.“

Statistik:

Deutschland – Lettland 4:5 (1:1, 2:2, 1:2)

Tore:

04:35 1 : 0 GER EQ 11 KAHUN D (1) 15 DRAISAITL L, 10 STEPHAN E
25:00 2 : 1 GER EQ 21 ZIEGLER S (1) 3 TIFFELS D
39:34 3 : 3 GER EQ 18 MOSER J (1) 15 DRAISAITL L, 8 BENDER T
49:42 4 : 4 GER EQ 14 KURTH M (3) 10 STEPHAN E
Bester Spieler: Dominik Kahun

Strafminuten:

Deutschland: 6
Lettland: 6

Zuschauer: 230

Den vollständigen Spielbericht finden Sie unter: http://stats.iihf.com/Hydra/292/IHM292B14_74_3_0.pdf
 
 
14.04.2012 EURO HOCKEY CHALLENGE: Deutschland unterliegt Tschechien erneut nur knapp mit 2:3 n.P. (1:0, 0:2, 1:0, 0:0, 0:1)

Die deutsche Eishockey Nationalmannschaft hat das zweite Spiel im Rahmen der EURO HOCKEY CHALLENGE gegen Tschechien in Budweis/CZE erneut knapp mit 2:3 n.P. (1:0, 0:2, 1:0, 0:0, 0:1) verloren. Wie im gestrigen Spiel begann das Team von Bundestrainer Jakob Koelliker engagiert und arbeitete sehr gut in der Defensive. Martin Buchwieser brachte die DEB-Auswahl mit einem Rückhandschuss in der 19. Minute in Führung. Während Deutschland im ersten Drittel die klar bessere Mannschaft war, konnte Tschechien den zweiten Spielabschnitt für sich entscheiden. Im Gegensatz zur Nationalmannschaft nutzte der Gastgeber seine Chancen aus und ging mit 1:2 in Führung. Durch eine kämpferische Leistung und mit einem sehr guten Dennis Endras im Tor zeigte das deutsche Team Moral und Christoph Schubert glich gleich zu Beginn des letzten Drittels nach Zuspiel von Alexander Barta mit einem Schlagschuss von der blauen Linie aus. Nach torloser Verlängerung ging das Spiel ins entscheidende Penaltyschießen. Hier hatte Tschechien mehr Glück und gewann am Ende mit 2:3.

Jakob Koelliker (Bundestrainer): „Es war wiederum ein sehr intensives Spiel. Im ersten Drittel kamen wir sehr gut aus der Kabine und konnten eines der besten Drittel der letzten Spiele zeigen. Kurz vor Drittelende sind wir in Führung gegangen. Im zweiten Spielabschnitt haben wir wieder einige Strafen kassierten, die uns die Führung gekostet haben. Danach hatten wir lange Zeit Mühe in unserer Verteidigung aber schon gegen Ende haben wir uns gefangen und konnten im letzten Drittel die Leistung aus dem ersten wiederholen. Es gab hochkarätige Chancen auf beiden Seiten. Wir haben den Ausgleich geschafft und waren danach nahe an der Führung. Gegen Schluss war es ein offener Schlagabtausch. Insgesamt war es ein sehr schnelles und intensives Spiel.
Wenn man die beiden Maßnahmen gegen Russland und Tschechien anschaut, haben wir kein spiel nach sechzig Minuten verloren. Das ist eine sehr gute Leistung. Wenn es spitz auf spitz kommt, haben wir dreimal verloren. An diesen kleinen Sachen müssen wir arbeiten, ansonsten haben wir uns sehr gut verkauft. Wir werden nächste Woche mit derselben Mannschaft antreten und die Spiele gegen Dänemark in Angriff nehmen. Hinzu kommen werden nur Thomas Greilinger und Florian Ondruschka. Da die Woche nur kurz ist, haben die beiden wenig Integrationszeit. Mit Dänemark erwartet uns sehr starker Gegner auf Augenhöhe. Bisher haben wir gute Resultate erzielt, wir sind aber immer noch in der Mannschaftsfindung für die WM, das darf man nicht vergessen.“


Franz Reindl (DEB-Generalsekretär): „Es waren wieder zwei sehr starke Spiele gegen einen hochkarätigen Gegner. Gegen Russland und Tschechien in jedem der vier Spiele zu punkten und nach 60 Minuten Keines zu verlieren ist schon toll. Die Nationalmannschaft befindet sich auf einem sehr guten Weg zur 2012 IIHF Eishockey Weltmeisterschaft und der frühzeitigen, direkten Olympia-Qualifikation für Sotschi 2014.“

Klaus Merk (Team Manager) : „Wir haben gut angefangen und viele Torchancen gehabt. Auch zu Beginn des zweiten Drittels. Anschließend waren die Tschechen etwas besser und haben zwei Tore geschossen. Im letzten Drittel konnten wir ausgleichen und Dennis Endras hat uns im Spiel gehalten. Die Verlängerung war unentschieden, im Penaltyschießen mussten wir uns leider geschlagen geben. Wir haben viermal nach sechzig Minuten gegen große Gegner nicht verloren, das ist eine gute Ausgangsposition.“

Moritz Müller: „Wir haben wieder ein gutes Spiel gegen eine internationale Topmannschaft gezeigt, konnten uns überzeugend präsentieren. Beide Spiele waren durchaus ansehnlich von uns, zwar mit ein paar kleinen Schwächephasen hier und da, aber insgesamt überwiegt der positive Eindruck. Wir haben einen großen Schritt nach vorne gemacht und sind auf einem guten Weg.“

Christopher Fischer: „Erneut konnten wir uns gegen eine starke Mannschaft über 65 Minuten gut verkaufen. Wir sind wieder zurück gekommen nach einem Rückstand, das zeigt unseren Charakter. Ich finde, dass wir auch ein kleines bisschen besser gespielt haben als am Freitag.“

Kai Hospelt: „Es war ein ähnliches Spiel wie am Freitag. Leider haben wir ein paar gute Chancen liegen lassen. Es sah fast danach aus, dass wieder die Special Teams entscheiden, aber wir haben dann ja auch wie die Tschechen im Power-Play getroffen. Dennis Endras hat zudem überragend gehalten.“

Dennis Endras: „Im ersten Drittel haben wir richtig gute Chancen gehabt, wenn wir den einen oder anderen Treffer mehr gemacht hätten, wäre vielleicht mehr drin gewesen. Aber auswärts bei einer solchen Mannschaft ein 2:2 nach 65 Minuten zu holen, ist durchaus beachtlich. Es war wieder ein Schritt in die richtige Richtung.“

Philip Gogulla: „Einmal mehr konnten wir uns ordentlich präsentieren. Wir waren gleichauf. Das glücklichere Ende hatten die Tschechen dann für sich. Wir hatten auch wesentlich mehr Schüsse, das war der Unterschied zu gestern. Man merkt, dass das System jetzt immer besser greift. Daran müssen wir auch jetzt gegen Dänemark anknüpfen.“

Statistik:

Deutschland – Tschechien 2:3 n.P. (1:0, 0:2, 1:0, 0:0, 0:1)

Tore:

18:46 0-1 (EQ)GER26. Buchwieser, Martin
87. Gogulla, Philip
86. Pietta, Daniel

Pos. Part.: 26, 43, 44, 86, 87, 91
Neg. Part.: 2, 6, 7, 14, 16, 64

43:41 2-2 (PP1)GER13. Schubert, Christoph
29. Barta, Alexander

Pos. Part.: 11, 13, 19, 29, 44, 86
Neg. Part.: 2, 12, 22, 30, 87

Penalty:
Reimer
Hospelt
Kaufmann

Bester Spieler: Dennis Endras

Strafminuten:

Deutschland 10
Tschechien 8

Zuschauer: 3588
 
 
13.04.2012 Spiele NationalmannschaftEURO HOCKEY CHALLENGE: Engagierte Nationalmannschaft unterliegt Tschechien knapp mit 2:3 n.V. (0:0, 0:1, 2:1, 0:1)

Die deutsche Nationalmannschaft hat in Budweis/CZE gegen Gastgeber Tschechien mit 2:3 n.V. (0:0, 0:1, 2:1, 0:1) verloren. Das Team von Bundestrainer Jakob Koelliker begann engagiert und erarbeitete sich in den ersten zwanzig Minuten die besseren Chancen. Kai Hospelt scheiterte in der vierten Minute nach Querpass von Sebastian Furchner, auch Reimer, Lewandowski und Kaufmann vergaben. Im zweiten Drittel kamen die Nachbarn etwas besser aus der Kabine und erzielten bereits nach wenigen Sekunden das 0:1 in Überzahl. Im weiteren Spielverlauf hatte die DEB-Auswahl diverse Möglichkeit zum Ausgleich. Martin Buchwieser vergab in der 31. Minute frei vor dem Tor stehend ebenso Patrick Hager kurze Zeit später.

Auch im letzten Spielabschnitt war zunächst Tschechien erfolgreich. In der 44. Minute erhöhte Jiri Novotny auf 0:2. Doch die Nationalmannschaft kämpfte weiter und Patrick Reimer brachte sein Team wieder mit 1:2 heran, als einen Pass von Patrick Hager direkt durch die Beine des gegnerischen Torhüters lenkte. Den Ausgleich erzielte Verteidiger Christoph Schubert im Power Play kurz vor Schluss nach einem schönen Pass von Philip Gogulla.

Das Spiel blieb auch in der Verlängerung weiter spannend. Deutschland geriet in Unterzahl und erneut war es Jiri Novotny, der kurz vor Ablauf der Strafe das entscheidende Tor zum 2:3 Endstand markierte.

Die nächsten Spiele der EURO HOCKEY CHALLENGE finden am 21. und 22. April 2012 in Kassel und Hannover gegen Dänemark statt. Die beiden Begegnungen gegen den Vorrundengegner sind zugleich die letzten beiden Spiele der Nationalmannschaft auf heimischem Eis. Weitere Infos finden Sie unter www.deb-online.de. Für beide Spiele sind noch Tickets verfügbar.

Jakob Koelliker (Bundestrainer): „Es war das erwartet intensive Spiel. Tschechien hat einen hohe Rhythmus vorgegeben. Jedoch haben wir gut dagegen gehalten und hatten im ersten Drittel sogar die besseren Chancen. Nach dem 0:1 haben wir etwas den Faden verloren. Auch die Strafen haben uns heute wieder nicht favorisiert. Tschechien hatte mit dem 0:2 einen guten Vorsprung doch die Mannschaft hat sich zurück gekämpft. Wir gute 15 Schlussminuten in denen wir besser waren als die Tschechen. In der Overtime haben wir wieder eine unnötige Strafe erhalten und kurz vor dem Ende dann das Tor. Ich muss der Mannschaft ein Lob aussprechen wie sie daran geglaubt hat zurückzukommen. Sie hat viel umgesetzt, gekämpft und hat gegen eine Weltklasse Mannschaft ins Spiel gefunden.“

Ernst Höfner: „Die Mannschaft hat eine super Moral bewiesen und ist nach dem 0:2 zurück gekommen. Wir haben ein starkes letztes Drittel gespielt und konnten ausgleichen können. Es war heute eine starke Leistung. Die Mannschaft war kämpferisch und spielerisch stark. Patrick Reimer hat nach seiner Rückkehr Akzente setzen können.“

Patrick Reimer: „Im Großen und Ganzen können wir zufrieden sein, die Einstellung stimmte, wir hatten gute Chancen, haben auch nicht allzu viele Möglichkeiten der Gastgeber zugelassen. Nach dem 0:2 haben wir den Ausgleich geschafft und Charakter bewiesen. Dimitrij Pätzold hat sehr stark gehalten.“

Alexander Barta: „Wir haben viele Sachen gut gemacht, waren aber zu oft in Unterzahl und haben da auch die Gegentore kassiert. Da müssen wir vielleicht etwas cleverer werden. Respekt aber vor dem Charakter der Mannschaft, die nach dem Zwei-Tore-Rückstand nochmal zurück gekommen ist. Darauf können wir gegen einen solchen Gegner durchaus stolz sein. Umso ärgerlicher ist es, dass wir verloren haben. Allerdings: Wir haben jetzt in zwei Spielen gegen Russland und einem gegen Tschechien nach 60 Minuten nicht verloren. Das ist schon nicht schlecht.“

Kai Hospelt: „Das war ein gutes Spiel von uns, leider sind wir etwas zu schludrig mit unseren Chancen umgegangen. Aber wir sind nach dem 0:2 noch einmal zurück gekommen, das zeigt unsere Moral. Ein Punkt ist gut, wir hätten aber auch durchaus gewinnen können.“

Martin Buchwieser: „Wir sind im letzten Drittel stark zurückgekommen. Die Strafe in der Verlängerung war fragwürdig. Insgesamt wäre mehr drin gewesen. Wir wollen das zweite Spiel morgen unbedingt gewinnen.“

Statistik:

Deutschland – Tschechien 2:3 n.V. (0:0, 0:1, 2:1, 0:1)

Tore:

49:592-1 (EQ)GER 37. Reimer, Patrick
26. Buchwieser, Martin
50. Hager, Patrick

Pos. Part.: 12, 26, 32, 37, 43, 50
Neg. Part.: 1, 3, 7, 46, 64, 81

53:452-2 (PP1)GER 13. Schubert, Christoph
29. Barta, Alexander
87. Gogulla, Philip

Pos. Part.: 13, 19, 27, 29, 32, 87
Neg. Part.: 1, 30, 36, 73, 82

Strafminuten:

Deutschland: 28
Tschechien: 12

Bester Spieler: Alexander Barta
 
08.04.2012 Spiele NationalmannschaftEURO HOCKEY CHALLENGE: Deutschland unterliegt Russland knapp im Penaltyschießen
Deutschland – Russland 2:3 n.P. (0:1, 2:0, 0:1)

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat heute in Ravensburg knapp nach Penaltyschießen gegen Russland mit 2:3 n.P. (0:1, 2:0, 0:1) verloren. In einem erneut spannenden und hart umkämpften Spiel geriet die Nationalmannschaft kurz vor Ende des ersten Drittels mit 0:1 in Rückstand. Im zweiten Drittel drehte die DEB-Auswahl das Spiel und der erneut starke John Tripp sowie Felix Schütz brachten die Mannschaft in Führung. Im letzten Spielabschnitt waren nur wenige Minuten gespielt als Denis Abdullin den Ausgleich für Russland erzielte. Beim Unentschieden blieb es trotz guter Torchancen auf beiden Seiten. Nach der torlosen Verlängerung ging es ins Penaltyschießen bei dem Russland das glücklichere Händchen hatte.

Bereits am Dienstag reist die Nationalmannschaft nach Budweis/CZE. Dort finden am Freitag (13.04.2012) und Samstag (14.04.2012) die nächsten Spiele im Rahmen der EURO HOCKEY CHALLENGE statt. Im Kader wird es eine kleine Rotation geben. Nächste Woche werden Dennis Endras, Christoph Schubert und Patrick Reimer dazu stoßen. Zwei Stürmer werden noch aus dem Aufgebot gestrichen. Somit reist Deutschland mit vier Torhütern, acht Verteidigern und 14 Stürmern nach Tschechien. Welche Spieler das sein werden, wird Bundestrainer Jakob Koelliker voraussichtlich am morgigen Montag bekannt geben. Der Bundestrainer betonte aber erneut, dass er sich in seiner Arbeit auf das aktuelle Team konzentriert und nicht auf potentielle Nachrücker spekuliert: „Die Mannschaft die gestern und heute auf dem Eis stand könnte auch ein WM-Team.“, gab er heute auf der Pressekonferenz nach dem Spiel bekannt.

Jakob Koelliker (Bundestrainer): „Wir haben heute dem Gegner trotz seiner Stärke nicht viel gegeben. Russland hatte zwar viele Schüsse auf das Tor doch im Gegensatz zu gestern gab es heute kaum Rebounds, das konnten wir in unserem Spiel verbessern. Wir werden weiter an Details arbeiten und jedes Spiel beginnt für uns bei null.“

Die nächsten Heimspiele der EURO HOCKEY CHALLENGE finden am 21.04.2012 in Kassel und am 22.04.2012 in Hannover gegen Dänemark statt. Die beiden Spiele gegen den Vorrundengegner sind zugleich der letzte Auftritt der Nationalmannschaft auf heimischem Eis vor der 2012 IIHF Eishockey Weltmeisterschaft in Finnland und Schweden. Für beide Spiele sind noch Tickets verfügbar. Weitere Informationen erhalten Sie auf http://www.deb-online.de.

Statistik:
19:03 0:1 Vadim Shipachev (Überzahl-Tor) (Maksim Chudinov, Evgeny Ketov)
21:10 1:1 John Tripp (Sebastian Furchner, Kai Hospelt)
39:19 2:1 Felix Schütz (Daniel Pietta, Moritz Müller)
42:24 2:2 Denis Abdullin (Ilya Krikunov, Evgeny Bodrov)
65:00 2:3 Denis Abdullin

Strafen:
Deutschland: 12 Min.
Russland: 12 +10 Min.
Ryilov
 
  Alex Barta: Einmal Schweden und zurück?Alex Barta: Einmal Schweden und zurück?

Alexander Barta ist zurück. Zurück aus Schweden. Eine Saison lang hat der gebürtige Berliner in dem Land verbracht, das neben Finnland Gastgeber der 2012 IIHF Weltmeisterschaft sein wird. Bei den Malmö Redhawks kam der ehemalige Kapitän der Hamburg Freezers in insgesamt 58 Spielen auf 13 Tore und 14 Vorlagen. Ein Wert, der sich angesichts des eher defensiv ausgerichteten Systems in Schweden durchaus sehen lassen kann. Allerdings kam das Saisonaus für Malmö zu früh. In der Playoff-Qualifikation scheiterten die Redhawks knapp und verpassten somit die Aufstiegsrunde. Zwar ist die Saison abgehakt, trotzdem ist Schweden nach wie vor das große Thema für Barta. Denn schließlich brennt der 29-Jährige auf seine 7. WM-Nominierung.

Alex, willkommen zurück in der Heimat. Viele wunderten sich letzten Sommer, dass es dich trotz zahlreicher und lukrativer Angebote aus der DEL nach Schweden zog. Wie verlief deine erste Saison im Ausland bei Malmö?
Rückblickend war es eine tolle Erfahrung, die ich nicht missen möchte. Sowohl sportlich als auch menschlich. Ich musste schließlich von null anfangen. Das Land und die Menschen dort sind super freundlich. Man nimmt für sich persönlich viel mit. Nur zu Beginn war es natürlich ein komisches Gefühl, wenn man sich gar nicht auskennt und die Sprache nicht beherrscht. Allerdings haben mich die Jungs im Team sofort super aufgenommen. Dann ging alles ganz schnell und die Eingewöhnungszeit fiel wirklich leicht. Es war auch ganz gut, dass ich mit Ivan Ciernik und Jean-Luc Grand-Pierre zwei Spieler aus der DEL kannte. Das hilft einem dann schon sehr. Es war ein tolles Jahr.

Sportlich allerdings hatte man sich mehr von Malmö erwartet, oder?
Richtig. Wir sind angetreten, um aufzusteigen. Das haben wir nicht geschafft und war schon enttäuschend. Zumal wir eine wirklich gute Truppe hatten und auch die nötigen wirtschaftlichen Voraussetzungen gegeben waren.

Wo liegen die größten Unterschiede zum Eishockey in Deutschland?
Es wird insgesamt etwas körperloser gespielt und vielleicht nicht ganz so taktisch, wie man es teilweise aus der DEL kennt. Andererseits ist das technische und läuferische Niveau durchaus hoch, so dass sich das wieder so ein wenig ausgleicht. Ich würde sagen, die Top-4-Mannschften in der zweiten schwedischen Liga könnten in der DEL zumindest mithalten.

Schweden ist eine Eishockey-Nation. Merkt man das?
Auf jeden Fall. In Schweden ist Eishockey die klare Nummer eins, ohne Frage. Die Zeitungen sind voll davon. Nicht zu vergleichen mit Deutschland. Den Fußball mögen die Menschen natürlich auch. Aber da musst du dir höchstens mal die Sportseite mit Zlatan Ibrahimovic vom AC Mailand teilen. Er stammt ja auch aus Malmö. Ansonsten geht es dort nur um Eishockey.

Das heißt, die Stimmung bei den Spielen ist besser als in Deutschland?
Das würde ich nicht unbedingt sagen. Es ist anders. Ich finde die deutschen Fans euphorischer und lauter. Klar, wenn viele Tore fallen, dann ist auch dort ordentlich was los, aber insgesamt geht es in Deutschland mehr ab. Auf jeden Fall sind die Fans in Schweden sehr fachkundig.

Kommen wir zur Nationalmannschaft. Die Vorbereitung ist bereits im Gange. Ist es ein Vorteil oder eher ein Nachteil, dass du jetzt eine Saison in Schweden gespielt hast und so vielleicht nicht so im Fokus des Bundestrainer gestanden hast?
Weder noch, das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Wir haben jetzt neben den Einheiten insgesamt noch acht Vorbereitungsspiele. Da ist es egal, wo ich gespielt habe. Ich glaube, der Bundestrainer weiß inzwischen, was ich kann. Beim Belarus-Cup im Februar war ich ja auch schon dabei.
Du selber hast immer betont, dass dir die Zeit bei der Nationalmannschaft immer besonders viel Spaß macht. Das scheint dieses mal wieder so zu sein.
Auf jeden Fall. Und in diesem Jahr macht es mich natürlich ganz besonders froh, wieder bei den Jungs zu sein. Ich genieße die Zeit sehr. Klar, es herrscht ein gesunder Konkurrenzkampf um die WM-Plätze, aber das ist nur auf dem Eis so. Neben dem Eis verstehen wir uns alle blendend.

Die letzten beiden WM-Turniere waren aus deutscher Sicht grandios. Wie erfolgreich kann eine deutsche Nationalmannschaft bei der kommenden 2012 IIHF Weltmeisterschaft sein?
Ganz ehrlich, da mache ich mir im Moment noch keine Gedanken drüber. Ich finde auch, man sollte nicht mehr über die letzten beiden Weltmeisterschaften denken, sondern die kommenden Aufgaben im Blick haben. Das erste Spiel gegen Italien ist wichtig, alles andere kommt dann. Ziele zu formulieren, halte ich im Moment für falsch. Wir müssen immer realistisch bleiben. Wir gehören jetzt zu den Top-8-Nationen. Bedeutet, dass wir immer noch drei Topnationen in unserer Gruppe vor uns haben. Aber auch gegen die restlichen Gegner bestehst du nur, wenn du alles abrufst. Hier entscheidet die Tagesform.

Abschließend: Wo werden dich die Fans in der kommenden Saison spielen sehen?
Das kann ich noch nicht sagen, ich habe bisher noch nirgends unterschrieben. Es gibt ein paar gute Optionen, sowohl aus der DEL, aber auch aus Schweden. Ich kann mir beides gut vorstellen. In beiden Ländern würde ich gerne spielen. Ich werde mir in den kommenden Tagen mal ein paar Gedanken darüber machen. Mir ist wichtig, dass das Gesamtpaket stimmt, aber es sollte schon ein Club sein, der auch den Anspruch hat, um den Titel mitzuspielen.

Vielen Dank für das Interview
 
07.04.2012 Spiele NationalmannschaftEURO HOCKEY CHALLENGE: Deutschland setzt Siegesserie gegen Russland fort

Deutschland – Russland 4:3 (1:2, 1:1, 2:0)

Die deutsche Nationalmannschaft hat am Nachmittag ihre Siegesserie gegen die Top-Nation Russland fortgesetzt. In Freiburg gewann das Team von Bundestrainer Jakob Koelliker im Rahem der EURO HOCKEY CHALLENGE mit 4:3 (1:2, 1:1, 2:0). Damit hat die Nationalmannschaft die Sbornaja zum vierten Mal in Folge nach der 2011 IIHF Eishockey Weltmeisterschaft und den beiden Top Team Sotschi Spielen im Dezember besiegt. Zunächst hatte die deutsche Mannschaft erhebliche Probleme sich dem von Beginn an sehr hohen Tempo der Russen anzupassen. Bereits in der vierten Minute ging Russland mit 0:1 nach einem Überzahltor in Führung. Doch Deutschland blieb weiter dran und Daniel Pietta glich Mitte des ersten Drittels nach Zuspiel von Jerome Flaake und Tim Schüle aus. Eine Minute später konnten jedoch Russland erneut ein Tor Vorsprung erzielen. Im weiteren Verlauf kam Deutschland immer besser ins Spiel. Im zweiten Drittel blieb es weiter spannend. Beide Teams spielten auf sehr hohem Niveau mit viel Tempo und konnten jeweils einen Treffer in Überzahl markieren. Der letzte Spielabschnitt gehörte dann ganz der deutschen Mannschaft. John Tripp und Kai Hospelt trafen beide erneut in Überzahl und machten den vierten Sieg in Folge gegen Russland perfekt. Schon morgen trifft die Nationalmannschaft um 15.30 Uhr in Ravensburg wieder auf Russland. SPORT 1 berichtet ab 15.15 Uhr live. Ein besonderes Spiel war diese Partie für Felix Schütz und Patrick Hager. Sie bestritten jeweils ihr 50. Länderspiel.

Bundestrainer Jakob Koelliker war mit seinen Spielern durchaus zufrieden: „Russland zu schlagen ist für uns keine Selbstverständlichkeit. Zu Beginn hatten wir Probleme uns dem Rhythmus anzupassen. Je länger das Spiel dauerte, umso besser konnten wir das Tempo annehmen. Wir spielen zwar noch nicht in der finalen Besetzung, aber die Spieler haben sich heute alle sehr teuer verkauft. Ich hoffe sie bereiten uns Trainern noch viele schlaflose Nächte vor der Nominierung. Wir haben heute eine sehr geschlossene Mannschaftsleistung gesehen. Darauf können wir aufbauen und das gibt uns viel Mut für die Zukunft.“

Statistik:

Deutschland – Russland 4:3 (1:2, 1:1, 2:0)

Tore:
15:37 1:1 Daniel Pietta (Überzahl-Tor) (Jerome Flaake, Tim Schüle)
26:08 2:2 John Tripp (Überzahl-Tor) (Kai Hospelt, Sebastian Furchner)
44:32 3:3 John Tripp (Überzahl-Tor) (Christopher Fischer, Kai Hospelt)
51:52 4:3 Kai Hospelt (Überzahl-Tor) (Christopher Fischer, John Tripp)

Bester Spieler: John Tripp

Strafen:

Deutschland: 14
Russland: 8

Zuschauer: 4005 (ausverkauft)
 
Spielberichte
28.03.2012 Bundestrainer Jakob Koelliker benennt Aufgebot für die EURO HOCKEY CHALLENGE gegen Russland

Heute hat Bundestrainer Jakob Koelliker den Kader für die Spiele der EURO HOCKEY CHALLENGE gegen Russland in Freiburg und Ravensburg bekannt gegeben. Am Osterwochenende (07. und 08. April 2012) startet die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft in Freiburg und Ravensburg in die erste Phase der Vorbereitung auf die 2012 IIHF Eishockey Weltmeisterschaft (04.04.2012 – 20.05.2012) in Finnland und Schweden. Der Kader besteht aus einer Mischung von jungen und erfahrenen Spielern, deren Teams bereits aus dem laufenden Spielbetrieb ausgeschieden sind. Im Aufgebot sind neben jungen Nationalspielern, die sich im Rahmen der „Top Team Sotschi“-Spiele empfehlen konnten auch die Russland-Legionäre Dimitrij Kotschnew und Eduard Lewandowski sowie Alexander Barta, der in dieser Saison bei den Malmö Redhawks in Schweden unter Vertrag stand. Erst am kommenden Montag wird der Kader durch weitere Spieler aus den Viertelfinal-Ausscheidern der DEL Play-Offs erweitert.
 
Pos Nr. Name Vorname Geburtsdatum Größe Gewicht Verien int. Spiele
TH 1 Kotschnew Dimitrij 15.07.81 1,84 80 Atlant Mytishy/RUS 64
TH 32 Pätzold Dimitri 03.02.83 1,80 87 Hannover Scorpions 55
 
V 82 Akdag Sinan 05.11.89 1,90 95 Krefeld Pinguine 2
V 43 Petermann Felix 11.04.84 1,83 90 EHC München 42
V 3 Schüle Tim 09.09.90 1,80 85 Thomas Sabo 2
 
S 29 Barta Alexander 02.02.83 1,80 77 Malmö Redhawks/SWE 112
S 38 Buchwieser Martin 28.05.89 1,80 80 EHC München 9
S 50 Hager Patrick 08.09.88 1,77 83 Krefeld Pinguine 49
S 11 Lewandowski Eduard 03.05.80 1,87 94 Atlant Mytishy/RUS 105
S 98 Oblinger Alexander 17.01.89 1,91 98 Thomas Sabo 4
S 86 Pietta Daniel 09.12.86 1,84 90 Krefeld Pinguine 15
S 45 Wörle Tobias 01.08.84 1,77 80 Iserlohn Roosters 4
Team Manager: Klaus Merk
Head Coach: Jakob Koelliker
Assistant Coach: Ernst Höfner
Team Doctor: Dr. Peter Prodinger
Physiotherapist: Martin Abraham
Physiotherapist: Carsten Fiedler
Equipment Manager: Dieter Maier
Equipment Manager: Markus Schreiber
Media Officer: Carina Bitzer
 
 
08.02.2012 DEB-PokalDEB-Pokal: Bietigheim Steelers und Landshut Cannibals stehen im Finale

Die Finalteilnehmer des DEB-Pokals 2012 stehen fest. Im Halbfinale gestern Abend setzten sich die Bietigheim Steelers bei den Hannover Indians mit 3:0 durch. Die Landshut Cannibals besiegten die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven mit 5:1. Das Finale findet am Dienstag, den 06. März 2012 statt. Die Auslosung des Heimrechts findet im Rahmen des Pond Hockey Cups am Sonntag, den 12.02.2012 am Riessersee in Garmisch-Partenkirchen statt.

Die Ergebnisse in der Übersicht:

Hannover Indians – SC Bietigheim Steelers 0:3 (0:1, 0:0, 0:2)

Landshut Cannibals – Fischtown Pinguins 5:1 (3:0, 1:1, 1:0)



Die Spielberichte finden Sie unter >>>
 
 
21.01.2012 Olympische Jugend-Winterspiele Insbruck 2012Deutsche Eishockey-Mädels holen Olympia-Bronze Team 2011/2012 U 18 Damen

Bei den Olympischen Jugend-Winterspielen in Österreich hat das deutsche Eishockey-Team die Bronzemedaille gewonnen. Gegen Kasachstan siegte die DEB-Auswahl mit 7:4 (2:1; 3:1; 2:2). Trotz beeindruckender Schussüberlegenheit von 50:9 drohte das Spiel zwischenzeitlich zu kippen, dann aber konnten die deutschen Damen doch noch einmal die Leistung abrufen, die zum Gewinn der Partie führte. Valerie Offermann baute ihre Erfolgsquote um weitere drei Tore aus und führt vor dem abschließenden Finale morgen zwischen Schweden und Österreich (10 Uhr) die Statistik mit den meisten Toren des Frauen-Eishockey-Wettbewerbs (8) an.

„Die Kasachinnen haben gekämpft, aber ich bin froh zu sehen, dass die jungen Spielerinnen innerhalb so kurzer Zeit die Vorgaben aus dem Training umsetzen konnten. Im Großen und Ganzen bin ich mit dem Turnier zufrieden“, zog Trainerin Maritta Becker Bilanz zur Premiere der Olympischen Jugend-Winterspiele.

Statistik:

Deutschland – Kasachstan 7:4 (2:1; 3:1; 2:2)

Strafen:

Deutschland 10, Kasachstan 8

Tore:

Valerie Offermann (3), Katharina Ortel (2), Lena Walz, Lucie Geelhaar



Spiele des DEB Jugend-Olympia-Teams:

Freitag, 13.01.2012 12.30 Uhr Deutschland – Schweden 0:11 (0:3; 0:4; 0:4)
Sonntag, 15.01.2012 11.15 Uhr Deutschland – Slowakei 8:0 (4:0, 1:0, 3:0)
Montag, 16.01.2012 10.30 Uhr Deutschland – Österreich 2:5 (2:2; 0:1; 0:2)
Mittwoch, 18.01.2012 14.00 Uhr Deutschland – Kasachstan 2:0 (1:0; 1:0; 0:0)
Halbfinale: Freitag, 20.01.2012, 16.30 Uhr Deutschland – Österreich 0:2 (0:0; 0:2; 0:0)
Spiel um Platz 3: Samstag, 21.01.2012, 12.30 Uhr, Deutschland – Kasachstan 7:4 (2:1; 3:1; 2:2)
 
 
20.01.2012 Olympische Jugend-Winterspiele Insbruck 2012Olympische Jugend-Winterspiele – Deutschland spielt um Olympia-Bronze

Die deutsche Eishockey-Olympiamannschaft hat bei den 1. Olympischen Jugend-Winterspielen das Finale verpasst. In der Tiroler Eis-Arena in Innsbruck unterlagen die jungen Frauen trotz der Schussüberlegenheit von 22:12 am Ende mit 0:2 (0:0; 0:2; 0:0) und spielen nun morgen, Samstag, den 21. Januar, um 12.30 Uhr gegen Kasachstan um die Bronzemedaille.

Die Gastgeberinnen hatten eine außerordentlich gute Torhüterin, an der die deutschen Spielerinnen heute nicht vorbei kamen. „Das Ding wollte einfach nicht rein“, resümierte Trainerin Maritta Becker im Anschluss an das Spiel, das rund 1300 Zuschauer live mitverfolgten. „Ich muss den Mädels dennoch ein Kompliment machen: Sie haben die letzten beiden Tage super mitgemacht, sind hochmotiviert in die Partie gegangen und haben mit Herz und Vernunft gespielt.“

Im Spiel um Platz 3 treten die deutschen Eishockey-Olympioniken erneut gegen Kasachstan an, die sie in der Vorrunde 2:0 besiegt hatten. Um Gold spielen Schweden und Österreich am Sonntag um 10 Uhr.

Statistik:

Deutschland – Österreich 0:2 (0:0; 0:2; 0:0)

Strafen:

Deutschland 6, Österreich 8


Spielplan des DEB Jugend-Olympia-Teams:

Freitag, 13.01.2012 12.30 Uhr Deutschland – Schweden 0:11 (0:3; 0:4; 0:4)

Sonntag, 15.01.2012 11.15 Uhr Deutschland – Slowakei 8:0 (4:0, 1:0, 3:0)

Montag, 16.01.2012 10.30 Uhr Deutschland – Österreich 2:5 (2:2; 0:1; 0:2)

Mittwoch, 18.01.2012 14.00 Uhr Deutschland – Kasachstan 2:0 (1:0; 1:0; 0:0)


Halbfinale: Freitag, 20.01.2012, 16.30 Uhr Deutschland – Österreich 0:2 (0:0; 0:2; 0:0)

Spiel um Platz 3: Samstag, 21.01.2012, 12.30 Uhr, Deutschland – Kasachstan

Zum Liveticker sowie weitere Spiele und Ergebnisse des olympischen Frauen-Eishockeyturniers

Informationen zu den 1. Olympischen Jugend-Winterspielen
 
19.01.2012 DEB-Pokal 2012: Halbfinal-Auslosung am Freitag in Hannover

Landshut Cannibals, Hannover Indians, Bietigheim Steelers und Fischtown Pinguins – das sind die vier Halbfinalisten im DEB-Pokal 2012. Die Semifinalbegegnungen werden am Freitag, den 20. Januar 2012, im Anschluss an die Bundesliga-Partie Hannover gegen Landshut, ausgelost.

Spieltermin für das Pokalhalbfinale ist gemäß den Durchführungsbestimmungen Dienstag, der 07. Februar 2012. Das DEB-Pokal-Finale findet am Dienstag, 06. März 2012, statt.
 
 
18.01.2012 Olympische Jugend-Winterspiele Insbruck 2012Olympische Jugend-Winterspiele - Deutsches Team gewinnt 2:0 und steht im Halbfinale

Das deutsche Jugend-Olympiateam um Trainerin Maritta Becker hat ihr letztes Vorrundenspiel bei den 1. Olympischen Jugend-Winterspielen gewonnen. In Innsbruck behielten die U18-Mädels gegen Kasachstan mit 2:0 (1:0; 1:0; 0:0) die Oberhand. Auch dieses Mal traf Valerie Offermann und machte nach dem 1:0 von Lucie Geelhaar den Sieg perfekt. Bei beiden Toren assistierte Pia Szawlowski.

Am Freitag trifft die deutsche Mannschaft im Halbfinale erneut auf Österreich. Gegen die Nachbarnation hatte die DEB-Auswahl in der Vorrunde 2:5 verloren und will es nun natürlich besser machen.

Trainerin Maritta Becker: „Wir haben mehr kämpfen müssen als gedacht, was aber nicht unbedingt an der Leistung der Kasachinnen lag. Einige unserer Spielerinnen sind das Niveau und die Belastung einfach nicht gewöhnt, da gibt es auch einmal das eine oder andere Tief. Im Endeffekt sind wir aber natürlich froh, gewonnen zu haben und weiter im olympischen Turnier dabei zu sein.“


Statistik:

Deutschland – Kasachstan 2:0 (1:0; 1:0; 0:0)


Tore:

Lucie Geelhaar (Pia Szawlowski), Valerie Offermann (Pia Szawlowski)


Strafen:

Deutschland 6, Kasachstan 8


Spielplan des DEB Jugend-Olympia-Teams:

Freitag, 13.01.2012 12.30 Uhr Deutschland – Schweden 0:11 (0:3; 0:4; 0:4)

Sonntag, 15.01.2012 11.15 Uhr Deutschland – Slowakei 8:0 (4:0, 1:0, 3:0)

Montag, 16.01.2012 10.30 Uhr Deutschland – Österreich 2:5 (2:2; 0:1; 0:2)

Mittwoch, 18.01.2012 14.00 Uhr Deutschland – Kasachstan 2:0 (1:0; 1:0; 0:0)


Halbfinale: Freitag, 20.01.2012,
12.00 Uhr Platz 1 – Platz 4
16.30 Uhr Deutschland – Österreich

Spiel um Platz 3: Samstag, 21.01.2012, 12.30 Uhr

Finale: Sonntag, 22.01.2012, 10.00 Uhr

Liveticker sowie weitere Spiele und Ergebnisse des olympischen Frauen-Eishockeyturniers unter http://www.iihf.com/channels1112/yog/statistics/womens-tournament.html;

Informationen zu den 1. Olympischen Jugend-Winterspielen http://www.innsbruck2012.com/
 
 
18.11.2011 DEB-PokalDEB-Pokal 2011/12: Viertelfinalauslosung in Rosenheim

Die Begegnungen des DEB-Pokal-Viertelfinales werden am 25. November 2011 ermittelt. ESBG-Geschäftsführer Oliver Seeliger wird die Auslosung nach dem Meisterschaftsspiel des amtierenden Pokalsiegers Starbulls Rosenheim gegen die Heilbronner Falken vornehmen.

Für das Viertelfinale qualifiziert sind:

Starbulls Rosenheim

Landshut Cannibals

Bietigheim Steelers

Hannover Indians

EC RT Bad Nauheim

EC Peiting

Frankfurter Löwen

Fischtown Pinguins Bremerhaven

Die Viertelfinalspiele finden am Dienstag, den 17. Januar 2012, statt.
 
 
18.10.2011 Der Deutschland Cup bleibt in München

Vertrag zwischen Olympiapark und DEB verlängert

Noch vor dem Startschuss zum dritten Deutschland Cup vom 11. bis 13. November 2011 in der Olympiahalle steht fest, dass das hochkarätige Vier-Nationen-Turnier in München bleibt. „Wir freuen uns über die freundschaftliche Zusammenarbeit mit dem DEB und möchten, dass der Deutschland Cup im Olympiapark eine dauerhafte Heimat findet“ erklärte Olympiapark-Chef Ralph Huber anlässlich der Vertragsverlängerung um weitere drei Jahre.

"Wir haben mit der Nationalmannschaft in der Olympiahalle in den letzten Jahren tolle Erfolge gefeiert und freuen uns, dass wir die gute und partnerschaftliche Zusammenarbeit fortsetzen können. Das Feedback der teilnehmenden Nationen war durchweg positiv und die Zuschauerresonanz ansprechend mit steigender Tendenz was zeigt, dass München ein guter Standort und die Olympiapark Gesellschaft ein verlässlicher Partner ist", sagte DEB-Präsident Uwe Harnos.

München soll sich zur Eishockey Hochburg entwickeln und neben einem DEL-Standort auch wichtige Spielstätte der Nationalmannschaft sein. Huber betonte insbesondere auch das große Engagement der Partner auch weit über die vertraglichen Vereinbarungen hinaus: „Hier ist vor allem auch die große, ehrenamtliche Unterstützung durch den EHC hervorzuheben.“

München ist ein gutes Pflaster für die junge deutsche Nationalmannschaft, das haben die letzten beiden Turniere in der Olympiahalle bewiesen. So will die DEB-Auswahl in diesem Jahr natürlich zum dritten Mal in Folge den Titel gewinnen. Doch auf dem Weg zur erfolgreichen Titelverteidigung warten vom 11. bis 13. November in der Olympiahalle hochkarätige Gegner. Für die Mannschaft aus den USA ist die Marschrichtung bei der sechsten Deutschland Cup-Teilnahme klar vorgegeben: Der Pokal muss wieder nach Nordamerika. Hochmotiviert tritt auch die Schweiz an. Dabei geht es den Eidgenossen nicht nur um den dritten Titelgewinn nach 2001 und 2007. Bei den letzten beiden Begegnungen im Rahmen des Deutschland Cups ging die DEB-Auswahl als Sieger vom Eis. Die Slowakei schließlich, Weltmeister 2002 und zweimaliger Cup-Sieger, hat nach ihrer Vorrundenniederlage der 2011 IIHF WM noch eine Rechnung mit der Mannschaft von Bundestrainer Jakob Koelliker offen. Keine leichte Aufgabe also für die junge deutsche Nationalmannschaft, die sich zuletzt bei der Weltmeisterschaft in der Slowakei in hervorragender Form präsentiert hat. Aber: „Wir bereiten uns gründlich vor, um für dieses hochkarätig besetzte Turnier in Topform zu sein“, verrät Koelliker. Auch die Mannschaft freut sich bereits auf die ersten Spiele unter dem neuen Trainer. Den erweiterten Kader hat der Head Coach heute bekannt gegeben.

 
Deutschland Cup 2011
Der Spielplan in der Übersicht: Freitag, 11.11.2011 16.15 Uhr Slowakei – USA Spielbericht
20.00 Uhr Deutschland - Schweiz Spielbericht
  Samstag, 12.11.2011 14.30 Uhr Deutschland – Slowakei Spielbericht
18.15 Uhr Schweiz - USA Spielbericht
  Sonntag, 13.11.2011 13.30 Uhr Slowakei – Schweiz Spielbericht
17.15 Uhr USA - Deutschland Spielbericht

Neben den spannenden Eishockeyspielen erwartet die Besucher ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm für die ganze Familie unter anderem mit interessanten Aktions- und Ausstellungsflächen im Umgriff der Olympiahalle, attraktiven On-Ice Events und musikalischer Unterhaltung.

Die Karten für den Deutschland Cup sind regulär ab 15.- Euro das Tagesticket und ab 38.- Euro die 3-Tages-Karte erhältlich. Kinder bis 14 Jahre zahlen ab 7.- Euro Eintritt pro Tag. Vereine und Fanclubs zahlen für das Tagesticket ab 12.- Euro und ab 29.- Euro für die Drei-Tages-Karte. Zudem erhalten diese neben der Ermäßigung beim Kauf von 20 Tickets pro Spieltag oder 3-Tages-Karten zwei zusätzliche Freikarten, beim Kauf von weiteren zehn Tickets noch jeweils eine Freikarte. Für Schwerbehinderte, Schüler, Auszubildende, Studenten, Zivildienstleistende, Wehrpflichtige und Rentner gegen Vorlage des jeweiligen Ausweises kostet die ermäßigte Tageskarte ab 12.- Euro.

Die Preise verstehen sich inklusive MwSt. sowie aller Gebühren, gegebenenfalls zuzüglich Versandkosten und sind bei der München Ticket GmbH, Tel. 0180/ 54 81 81 81 (0,14/Min aus dem dt. Festnetz, Mobilfunk max.0,42/Min), Fax 089/ 54 81 81 54, www.muenchenticket.de, im Info-Pavillon am Olympia-Eissportzentrum, in der Glashalle am Gasteig, in der Rathaus-Information am Marienplatz, im Tourismusamt am Hauptbahnhof und an den Vorverkaufsstellen mit München Ticket-Anschluss erhältlich sowie unter www.eventim.de.

Weitere Infos unter: www.olympiapark.de und www.deb-online.de
 

 
17.10.2011 Felix Neureuther ist Botschafter der 2012 IIHF Eishockey U20 Weltmeisterschaft Div. I

IIHF Eishockey U20 Weltmeisterschaft 2012Nach Tim Regan, Spieler und Kapitän beim SC Riessersee, unterstützt jetzt auch Skistar Felix Neureuther als Botschafter die 2012 IIHF Eishockey U20 Weltmeisterschaft Div. I. Die Organisatoren des Turniers, das vom 11. bis 17. Dezember 2011 in Garmisch-Partenkirchen stattfindet, konnten damit einen echten Lokalmatador gewinnen.

Neureuther, 1984 in dem Austragungsort geboren, freut sich, die WM unterstützen zu können. „Nach der Ski-WM wieder eine Weltmeisterschaft in meinem Heimatort; das zeigt wie gut Garmisch-Partenkirchen im Wintersport aufgestellt ist. Ich bin begeisterter Eishockeyfan, habe viele Freunde,die Eishockey spielen und werde, wenn es mir die Zeit erlaubt, sicher auch ein Spiel der Deutschen anschauen", so der Sportler, der als Slalom-Spezialist bereits mehrere Weltcup-Rennen sowie Deutsche Meisterschaften gewinnen konnte und auch Teamweltmeister ist.

Die deutsche U20 Nationalmannschaft trifft in Garmisch-Partenkirchen auf die Teams aus Großbritannien, Österreich, Norwegen, Slowenien und Weißrussland. Mit Heimvorteil wollen die jungen Spieler den Wiederaufstieg in die Topdivision schaffen.

Weitere Informationen zur 2012 IIHF Eishockey U20 Weltmeisterschaft Div. I finden Sie unter www.U20WM2012.de
 
 
13.10.2011 DEB Pond Hockey Cup 2012: Zum zweiten Mal Eishockey pur auf dem Riessersee

Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr trägt der Deutsche Eishockey-Bund e.V. auch 2012 den DEB Pond Hockey Cup aus. Am Samstag, den 11. und Sonntag, den 12. Februar 2012 heißt es wieder "Zurück zu den Wurzeln". Dann spielen Amateure und Profis Eishockey in seiner ursprünglichsten Form vor der traumhaften Kulisse des Riessersees in Garmisch-Partenkirchen.

Pond Hockey beschreibt die reinste Form des Eishockeyspiels. Auf komplexe Taktiken wird ebenso verzichtet wie auf knifflige Spielzüge. Was zählt ist das Spiel: Vier gegen vier, kein Torhüter, keine Schlagschüsse und Checks, minimale Ausrüstung. Das Outfit ist jedem selbst überlassen. Ob in Berufskleidung oder Fantasietrikots, alles ist erlaubt. Die Gaudi steht im Vordergrund und am Ende lockt die Goldene Schneeschaufel für den Sieger in den zwei Leistungsklassen. Eishockey wie es früher war und heute noch begeistert!

Neben dem Turnier wird dieses Jahr erstmals die inoffizielle "Internationale DEB Pond Hockey Weltmeisterschaft 2012" ausgetragen, zu der der DEB die IIHF-Nationen eingeladen hat. Geplant sind acht internationale Teams, die den inoffiziellen Weltmeister ausspielen. Ebenfalls teilnehmen wird ein Promi-Team, das am Sonntag ins Spielgeschehen eingreift. Die K.o.-Runden laufen bereits am ersten Turniertag. Die Finalspiele finden am 12. Februar auf dem "SPORT1 Center Court" statt. Der TV-Sender SPORT1 wird auch von dem Event in Garmisch-Partenkirchen berichten.

Platz ist auf dem See genug. Kinder und Erwachsene können an beiden Tagen abseits des Turniers Schlittschuhlaufen und Eishockey spielen. Und um den See rundet ein Rahmenprogramm mit unter anderem der kulinarischen "Pond-Meile" das Spektakel für die ganze Familie bei hoffentlich knackig kalten Temperaturen und Sonnenschein ab.

"Der Pond Hockey Cup ist eine tolle Werbung für den Sport und ich bin sicher, dass wir die Stimmung und den Spaß am Spiel auch bei dem Event im Februar 2012 wieder haben werden. Ich freue mich sehr auf die Neuauflage des Pond Hockey Cups und bin gespannt auf die Teams", sagte DEB-Vizepräsident Manuel Hüttl.

Der Austragungsort passt zur Ursprünglichkeit des Events. Eishockey auf dem Riessersee hat eine lange Tradition. Bereits 1936 wurden die olympischen Eishockeybewerbe dort ausgetragen. Und aus dieser Zeit stammt auch der Eishobel, der bereits im letzten Jahr eingesetzt wurde, um den See von einer brüchigen Eisschicht zu befreien, damit eine glatte Fläche gerichtet werden kann. Außerdem fangen die Verantwortlichen mit der Eisbereitung bereits bei der ersten Eisbildung an, um optimale Bedingungen für die Teams zu schaffen.

Turnierform und Modus:

Gespielt wird in vier Wettbewerben: Amateure, Profis, Prominente (Frauen und Männer) und Pond Hockey Weltmeisterschaft
•Spieldauer: 2 x 10 Min., 5 Min. Overtime,
•K.O.-Runden ab 11.02.2012
•Finalspiele auf dem "SPORT1 Center Court"
•4 gegen 4 (maximal 6 Spieler pro Team)
•kleine Tore, kein Torwart, kein Schlagschuss, keine Checks, minimale Ausrüstung

Teamanzahl limitiert: Entscheidend ist der Zeitpunkt der Anmeldung

Teilnahmegebühr pro Team (6 Personen): € 99 / „Wayne Gretzky“-Schutzgebühr

Weitere Informationen zum DEB Pond Hockey Cup 2012 sowie Regelwerk, Spielplan und Anmeldeformular finden Sie unter www.PONDHOCKEYCUP.de
 
 
05.10.2011 Jetzt Tickets sichern! Deutschland gegen Russland am 13. und 14. Dezember 2011 in Essen und Duisburg

Deutschland und Russland schicken die jungen Wilden auf das Eis. An zwei Tagen im Dezember wird das Ruhrgebiet zum Eishockeymekka, dann nämlich treffen in Essen und Duisburg die so genannten Top Teams Sotschi aufeinander. Dieser Perspektivkader für die Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi besteht aus jungen Spielern, die zum größten Teil bereits internationale Erfahrung in der Nationalmannschaft vorweisen können.
Nur vier Wochen nach dem Deutschland Cup in der Münchner Olympiahalle wird es für Koellikers Team also wieder ernst. Den ersten Sieg der Nationalmannschaft nach 34 Jahren gegen Russland bei der 2011 IIHF Weltmeisterschaft in Bratislava/SVK möchten die jungen Spieler wiederholen. Die Termine:


Dienstag, 13. Dezember 2011, 19:30 Uhr in Essen

Mittwoch, 14. Dezember 2011, 19:10 Uhr in Duisburg


Jakob Koelliker freut sich auf diese zwei Begegnungen. „Mit unseren 'jungen Wilden' dürfen wir ohne Erwartungsdruck gegen die Top-Nation Russland aufspielen. Mit viel Freude werden wir alles aus uns herausholen und den hoffentlich zahlreichen Zuschauern zwei tolle Spiele bescheren", so Koelliker. Die zwei Länderspiele gegen die russische Auswahl weisen der Nationalmannschaft den Weg für die Zukunft. Mit einem jungen Team will der Trainerstab die Substanz und Zukunftsperspektiven im internationalen Bereich prüfen. „Wir können die Stärke und Tiefe unserer jungen Spieler beurteilen und die nötigen Schritte für die Teambildung des Olympiakaders für die Winterspiele in Sotschi 2014 einleiten."

Tickets gibt es ab 10 Euro über die Homepage des Deutschen Eishockey-Bundes e.V. (www.deb-online.de), bei den Vorverkaufsstellen von CTS Eventim oder online unter http://www.eventim.de/deb-eishockey-laenderspiel-deutschland-russland-tickets.html?affiliate=EVE&doc=artistPages%2Ftickets&fun=artist&action=tickets&erid=669052&xtcr=1&xtmc=DEB bzw. bei LMS Ticket http://www.lms-ticket.de/deb.

Weitere LMS Ticket Vorverkaufsstellen: Geschäftsstellen der Füchse Duisburg und der Moskitos Essen, Grugahalle Essen, Fan-Shop der Kölner Haie (Köln), Ruhr Visitorcenter Duisburg, Henneberg’s Domizil (Duisburg), Ticketeck Zemann (Moers).

Ermäßigungen gelten für Schüler, Studenten, Rentner, Arbeitslose, Azubis, Schwerbehinderte gegen Vorlage des jeweiligen Ausweises. Kinder erhalten bis zum Alter von 6 Jahren freien Eintritt (ohne Sitzplatzanspruch).
 
 
01.06.2011 Jakob "Koebi" KoellikerJakob "Koebi" Koelliker wird neuer Bundestrainer der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft.

"Wir freuen uns sehr, den neuen Mann endlich präsentieren zu können", sagte DEB-Präsident Uwe Harnos. "Wir sind davon überzeugt, dass Jakob Koelliker das von Uwe Krupp und seinem Trainerstab hervorragend gegossene Fundament weiter festigen und die begonnene Erfolgsgeschichte weitererzählen wird." Nach den jüngsten Erfolgen auf den beiden letzten Weltmeisterschaften soll in naher Zukunft ein Maßnahmenplan und ein nachhaltiges Sportkonzept entwickelt werden, das den perspektivischen Weg des deutschen Eishockeys vorgeben soll.

Umfangreiche Internationale Erfahrung

In Deutschland ist Jakob Koelliker noch ein unbeschriebenes Blatt, international jedoch einer der derzeit erfahrensten Trainer der Welt. Koelliker war ein zentraler Baustein für die Schweizer Eishockey-Erfolgsgeschichte des letzten Jahrzehnts. Er hat die Nachwuchsmannschaften der Eidgenossen an die Weltspitze herangeführt und das Fundament für die einzigartige Nachwuchsarbeit gelegt. Von diesem starken Unterbau konnte die Seniorenmannschaft profitieren und schon bald sorgten die jungen Wilden aus der Schweiz auch in der A-Nationalmannschaft für Furore. Koelliker agierte in den letzten elf Jahren sowohl als Head-Coach der U-20-Nationalmannschaft als auch als Assistenzcoach von Ralph Krüger. Somit verantwortete Koelliker den Brückenschlag zwischen Nachwuchs und A-Nationalmannschaft - ähnlich wie dies auch bei Uwe Krupp der Fall war.
Der 58-jährige Koelliker war seinen mit 213 Länderspielen ehemals Schweizer Rekordnationalspieler. Der zweifache Familienvater ist seit 2007 auch Mitglied der IIHF Hall of Fame und genießt auf internationalem Terrain einen exzellenten Ruf. Nach seiner aktiven Karriere war er unter anderem als Headcoach für den EHC Biel und dem SC Langau in der Nationalliga A tätig. Bereits 1993 wechselte er dann auf Verbandsebene, wo er zunächst für die B-Nationalmannschaft verantwortlich war. Nach dem Wechsel von Ralph Krüger in die NHL zog sich Koelliker von der Bande zurück und war beim Schweizer Verband als Sportdirektor tätig. Koelliker zeichnet insbesondere sein akribisches und systematisches Herangehen aus. Neben dem kompletten Nachwuchs- und Sportkonzept, hat Koelliker maßgeblich neue Ausbildungsansätze und technische Werkzeuge in die Arbeit beim Schweizer Verband eingeführt.
"Koelliker hat in der Schweiz eindrucksvoll bewiesen, wie ein Verband durch einen langfristigen Plan und einem ausgereiften sportlichen Gesamtkonzept an die Weltspitze aufschließen kann", weiß Erich Kühnhackl, DEB-Vizepräsident und im Präsidium verantwortlich für den Sport. "Er beherrscht das moderne Eishockey in Theorie und Praxis. Unter seiner Führung sind einige Schweizer Nachwuchsspieler zu NHL-Stars gereift."

DEB bleibt seiner konsequenten Linie treu

Nachdem Uwe Krupp Ende letzten Jahres seinen Abschied in Richtung Köln verkündete, hat der Deutsche Eishockey-Bund bei der Suche nach dem neuen Bundestrainer konsequent an seinem veröffentlichten Weg festgehalten. Das Anforderungsprofil von Jakob Koelliker passt in die Vorstellungen des DEB und so wurde auch die Liga bereits frühzeitig in die Planung involviert. Eine Bekanntgabe während der Weltmeisterschaft in der Slowakei wollte der DEB aber unbedingt vermeiden, um keine Unruhe in die Vorbereitung und das laufende Turnier zu bringen. "Es war vielleicht nicht der populärste, aber der einzig richtige Weg", erklärt DEB-Präsident Uwe Harnos die Umstände. "Nur so konnten Uwe Krupp und Harry Kreis das WM-Team ohne Ablenkung führen und das haben die beiden auch öffentlich bestätigt", ergänzt Harnos. "Der Erfolg der Mannschaft hat gezeigt, dass wir richtig gehandelt haben."

Dreifachlösung ist keine Alternative

Krupp war mehr als fünf Jahre für die Geschicke der Nationalmannschaft verantwortlich und hat zusammen mit Harold Kreis zuletzt große Erfolge gefeiert: der vierte Platz bei der Heim-WM 2010 und jüngst der Einzug ins Viertelfinale in der Slowakei. "Dass man sich da noch einmal zusammensetzt und sich unterhält ist doch ganz klar", kommentiert Harnos die in Bratislava aufgekommenen Gerüchte, Krupp könne sowohl die Kölner Haie, deren Trainer und Sportdirektor er in Personalunion wird, als auch die Nationalmannschaft übernehmen. "Er hat unglaublich gute Arbeit geleistet und dafür danken wir ihm sehr. Uwe erfüllt bei den Kölner Haien bereits eine Doppelfunktion", beendet Harnos die Diskussion. "Wir haben darüber auch mit der DEL Gespräche geführt und sind uns über diesen Punkt einig", kommentiert auch Kühnhackl. "Jakob Koelliker genießt unser vollstes Vertrauen und wird weiter dafür sorgen, dass Eishockey positive Schlagzeilen schreibt - so wie es der Sport, die Spieler und die Fans verdient haben. Die umfangreichen Scoutingaufgaben
 
 
31.05.2011 DEB-Präsident Harnos bestätigt: Kölliker neuer Bundestrainer

Uwe Harnos bestätigt das Jakob Kölliker neuer Bundestrainer der Deutschen Nationalmannschaft wird.

Der Schweizer Kölliker wird somit Nachfolger von Uwe Krupp, der als Trainer und Sportmanager zu den Kölner Haien wechselt! Im Rahmen einer Pressekonferenz wird der DEB morgen den neuen Bundestrainer vorstellen.
Der am 21. Juli 1953 geborene Jakob Kölliker stammt aus Biel und spielte von 1972 bis 1985 sowie von 1989 bis 1993 für den EHC Biel in der Schweizer Nationalliga B und A. Dazwischen lag ein Engagement beim HC Ambri-Piotta. 1993 wurde er Trainer beim SC Langnau, ehe er 1998 zum Schweizer Verband wechselte. Als Verteidiger wurde er dreimal Meister mit dem EHC Biel und war mit 213 Länderspielen, zwölf WM- und zwei Olympia-Teilnahmen lange Zeit Rekordnationalspieler der Schweiz, was bislang nur von zwei Spielern übertroffen worden ist.
„Mit Sicherheit wäre es eine gute Lösung gewesen, mit Uwe Krupp weiter arbeiten zu können“, sagte der DEB-Präsident. „Nur hatte er sich entschieden, in Köln eine neue Tätigkeit aufzunehmen!“ Zwar schloss der Deutsche Eishockey-Bund zunächst eine Doppelfunktion für den Bundestrainer nicht aus, ging dann aber noch einmal in Klausur. Immerhin besetzt Krupp bei den Kölner Haien als Sportlicher Leiter und Trainer schon zwei Posten.
„Gerade die zeitlichen Investitionen von Uwe Krupp in den letzten beiden Jahren, nach dem sportlichen Abstieg bei der WM 2009 in Bern, haben uns gezeigt, dass wir eine Doppelfunktion aus DEL-Trainer und Bundestrainer nicht vertreten können“, sagte der DEB-Präsident. Krupp hatte vor zwei Jahren seinen Wohnsitz von Amerika wieder zurück nach Deutschland verlegt, um auch außerhalb von Vorbereitung, Länderspielen und Turnieren seine Spieler im Blick zu haben. Ergänzend mit dem Trainer der Adler Mannheim, Harold Kreis, baute Krupp danach eine Mannschaft auf, die bei den darauffolgenden Turnieren überzeugte.
Bis zum Schluss schloss der Stanley-Cup-Gewinner eine Doppelfunktion nicht aus, stellte aber auch Bedingungen. So sollte beispielsweise Franz Reindl Sportlicher Leiter beim DEB bleiben. Diese Funktion übernimmt wohl nun Jürgen Rumrich. Reindl wird aber weiter als Generalsekretär beim DEB fungieren.
Und die beiden Trainer? Zumindest sind ihre Erfolge nicht vergessen: „Uwe Krupp und Harold Kreis sind beim DEB immer herzlich willkommen!“, so Uwe Harnos abschließend.
 
 
27.05.2011 Eishockey WM 2012WM 2012: Deutschland eröffnet in Stockholm

Die Deutsche Nationalmannschaft eröffnet mit der Partie gegen Italien am 4.Mai 2012 die Weltmeisterschaften 2012 in Finnland/Schweden im zweiten Austragungsort Stockholm.

Weitere Gegner sind Russland, Schweden, Tschechien, Norwegen, Lettland und Dänemark.
 
 
  Deutschland Cup 2011 Deutschland Cup 2011 - Den Hattrick im Visier

Tickets mit Frühbucherrabatt für den Deutschland Cup 2011 noch bis 31. Mai sichern

Wenn im November wieder vier Eishockey-Spitzenmannschaften in der Münchner Olympiahalle um den 22. Deutschland Cup kämpfen, ist Spannung garantiert. Schafft das junge DEB-Team, das sich bei der Weltmeisterschaft in der Slowakei gerade wieder in Topform präsentiert hat, den Hattrick und gewinnt zum dritten Mal in Folge den begehrten Cup? Oder machen die Teams aus den USA, der Schweiz und der Slowakei den Deutschen einen Strich durch die Rechnung?

Wer sich bis zum 31. Mai sein Ticket für den 22. Deutschland Cup vom 11. bis 13. November in der Olympiahalle sichert, bekommt nicht nur die besten Plätze, sondern auch 10 Prozent Frühbucherrabatt. Die Karten gibt es bei München Ticket sowie Eventim unter www.deb-online.de sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

München ist ein gutes Pflaster für die junge deutsche Nationalmannschaft, das haben die letzten beiden Turniere in der Olympiahalle bewiesen. So will die DEB-Auswahl in diesem Jahr zum dritten Mal in Folge den Cup gewinnen. Doch auf dem Weg zur erfolgreichen Titelverteidigung warten mit den USA, der Slowakei und der Schweiz hochkarätige Gegner. Für die Mannschaft aus den USA ist die Marschrichtung bei der sechsten Deutschland Cup Teilnahme klar vorgegeben: Der Pokal muss wieder nach Nordamerika. Hochmotiviert tritt auch die Schweiz an. Dabei geht es den Eidgenossen nicht nur um den dritten Titelgewinn nach 2001 und 2007. Bei den letzten beiden Begegnungen mit der DEB-Auswahl ging aus Schweizer Sicht jeweils der Erzrivale als Sieger vom Eis. Die Slowakei, Weltmeister 2002 und zweimaliger Cup-Sieger, möchte sich beim ersten internationalen Auftritt nach der Heim-WM zum insgesamt dritten Mal den Cup nach Hause holen. Der letzte Titelgewinn liegt immerhin schon sechs Jahre zurück. Außerdem haben die Slowaken mit den Deutschen noch eine Rechnung offen. Der WM-Gastgeber musste sich im eigenen Land mit 4:3 in der Vorrunde gegen das DEB-Team geschlagen geben.

Die Karten sind regulär ab 15.- Euro pro Tagesticket und ab 38.- Euro für eine 3-Tages-Karte erhältlich. Vereine und Fanclubs zahlen für die Tagestickets ab 12.- Euro und ab 29.- Euro für die 3-Tages-Karte. Zudem erhalten diese neben der Ermäßigung beim Kauf von 20 Tickets pro Spieltag oder 3-Tages-Karten zwei zusätzliche Freikarten, beim Kauf von weiteren zehn Tickets noch jeweils eine Freikarte. Für Schwerbehinderte, Schüler, Auszubildende, Studenten, Zivildienstleistende, Wehrpflichtige und Rentner gegen Vorlage des jeweiligen Ausweises kostet die ermäßigte Tageskarte ab 12.- Euro. Kinder bis 14 Jahre zahlen ab 7.- Euro Eintritt pro Tag. Die Preise verstehen sich inklusive MwSt. sowie aller Gebühren, gegebenenfalls zuzüglich Versandkosten.

Der Spielplan lautet wie folgt:

Freitag 11. November

16.15 Uhr Slowakei – USA; 20.00 Uhr Deutschland – Schweiz

Samstag, 12. November:

15.15 Uhr Deutschland -Slowakei – USA; 19.00 Uhr Schweiz – USA

Sonntag 13. November

13.30 Uhr: Slowakei – Schweiz; 17.15 Uhr USA - Deutschland
 
23.05.2011 DEB Team bei der WM 2012 mit Spielern aus der 2. Liga?

DEL schießt gegen DEB-Präsident Harnos...........

Die Fronten zwischen dem Deutschen Eishockey Bund (DEB) und der Deutschen Eishockey Liga (DEL) verhärten sich immer mehr. Dies könnte ernsthafte Folgen für das deutsche Eishockey haben, da sich eine echte Zerreißprobe anbahnt. Seit der Kooperationsvertrag zwischen Liga und Verband am 30. April auslief, stehen beide Parteien im Clinch miteinander. Seitens der Liga wird vor allem in Richtung DEB-Präsident Harnos geschossen.

Während die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft aufgrund ihrer Erfolge bei der Weltmeisterschaft in der Slowakei viel für das Image dieser Sportart macht, bestimmen in der Heimat Querelen das Tagesgeschehen. Seit der Kooperationsvertrag zwischen Liga und Verband am 30. April auslief, stehen beide Parteien im Clinch miteinander. Die Verhandlungen über eine weitere Zusammenarbeit sind zum Erliegen gekommen. Beide Seiten haben zwar ein neues Angebot unterbreitet, wollen von diesem aber nicht abrücken. Uneinigkeit herrscht vor allem in dem Punkt des Auf- und Abstiegs. Der DEB besteht darauf, die DEL will das keinesfalls erlauben. Letztlich wurde ein toter Punkt bei den Verhandlungen erreicht. DEB-Präsident Uwe Harnos weist jedwede Schuld von sich und bezichtigt die DEL, fürs Scheitern der Verhandlungen verantwortlich zu sein. Harnos macht keinen Hehl daraus, dass er Verfechter eines durchgängigen Ligasystems ist: "Eine geschlossene Gesellschaft, wie sie die DEL darstellt, ist sportlich nicht reizvoll".

Auf der anderen Seite möchte die DEL nicht mehr als 14 Vereine in der Liga haben und verweist zudem auf ein Urteil vom internationalen Sportgerichtshofs CAS, der im April entschied, dass sich der Zweitligameister zwar für das Oberhaus bewerben darf, er allerdings kein Recht auf eine Aufnahme habe. Der Auf- und Abstieg ist allerdings nicht der einzige Knackpunkt: Es geht auch um den Einfluss auf die Nationalmannschaft. Der DEB möchte die alleinige Zuständigkeit behalten, die DEL fordert dagegen mehr Einfluss und Transparenz im Hinblick auf jährlichen Zahlungen von rund 750.000 Euro, welche die Liga an den Verband überweist.

Darüber hinaus geht es auch um den Einfluss innerhalb des DEB. "Es kann doch nicht sein, dass die Landesverbände innerhalb des DEB weiterhin das Sagen haben und dann auch noch über die Profiliga bestimmen wollen", klagte DEL-Aufsichtsratschef Jürgen Arnold, der sich für einen kompletten Umbau des Verbands nach Schweizer Vorbild, wo die Liga das Sagen hat, fordert: "Wir sind für ein Zusammengehen von Liga und DEB, wenn klar ist, wer dabei die Führung hat."

DEB-Boss Harnos konterte am Abend: "Man muss vorsichtig mit solchen Aussagen sein, aber wenn man den Amateursport in Frage stellte, dann geschieht das auf Kosten des Nachwuchses. Ohne eine breite Basis im Nachwuchs kann es auch keine breite Basis im Spitzensport geben." Vor einiger Zeit war er da schon undiplomatischer, als er in einem Zeitungsinterview erklärt hatte, dass die DEL ohne den Vertrag mit dem DEB eine "wilde Liga" sei und international nicht anerkannt wäre. "Das Interview von Herrn Harnos war nicht gerade hilfreich und zeigt, wie wenig kompromissfähig der DEB ist", antwortete Arnold. "Wenn Herr Harnos sich nicht bewegt, sehe ich nicht, wo sich die Klubs bewegen könnten."

Der Spielbetrieb in der Liga sei durch die Beratungen nicht in Gefahr, bekundet Geschäftsführer Gernot Tripcke: "Wir starten im Herbst in die Saison, egal was kommt." Problematischer sieht es da schon für die Nationalmannschaft aus, denn ohne Vertrag gäbe es keine Abstellungspflicht der Vereine mehr. Der künftige Bundestrainer müsste in diesem, zugegeben schlimmsten Fall, auf Zweitligaspieler zurückgreifen. Arnold scheint das völlig egal zu sein: "Dann müsste die Nationalmannschaft aus Nachwuchsspielern rekrutiert werden. Das würde den Marktwert des DEB-Teams ins Bodenlose fallen lassen", drohte der Aufsichtsratchef unverhohlen.
 
 
18.05.2011 IIHF Kongressentscheidungen 2011

Deutschland spielt 2012 in Stockholm und richtet U20 Weltmeisterschaft Division I aus

Beim jährlich während der Weltmeisterschaft stattfindenden IIHF Kongress wurden auch in diesem Jahr zahlreiche Entscheidungen getroffen. Am Kongress nahmen Vertreter der 69 IIHF Mitgliedsverbände teil. Der DEB war durch die Herren Uwe Harnos, Franz Reindl, Manuel Hüttl und Michael Pfuhl repräsentiert. Neben organisatorischen Fragen steht bei dieser Veranstaltung vor allem die Vergabe der Weltmeisterschaften im Mittelpunkt. Die für den DEB relevanten IIHF Weltmeisterschaften 2012 finden in folgenden Ländern statt:
•U18: Schweiz (Eventuell findet hier noch ein Tausch mit Dänemark statt, dann wäre erst die WM 2013 in der Schweiz.)
•U18 Frauen: Tschechien
•U20 Div.I: Deutschland (Eine Entscheidung über den Austragungsort folgt in Kürze.)
•Frauen: USA

Weitere Informationen unter: IIHF

Die Weltmeisterschaften der Herren werden immer fünf Jahre im Voraus vergeben. In diesem Jahr fiel die Entscheidung für die IIHF Weltmeisterschaft im Jahr 2016. Diese wurde nach Russland vergeben. In den nächsten Jahren wird die WM in folgenden Ländern ausgetragen:
•2012 Finnland
•2013 Schweden
•2014 Weißrussland
•2015 Tschechien
•2016 Russland
•2017 aktuelle Bewerber: Dänemark, Lettland, Ukraine

Aktuell wurde der Spielplan, sowie die Gruppeneinteilung der 2012 IIHF Weltmeisterschaft (04.-20. Mai 2012) geändert. Die Gruppe A mit Deutschland, Russland, Schweden, Tschechien, Norwegen, Lettland, Dänemark und Italien spielt nun in Stockholm (statt Helsinki).

Mehr Informationen zur 2012 IIHF Weltmeisterschaft finden Sie unter: http://www.iihf.com/en/channels-12/iihf-world-championship-wc12/home/welcome.html

Trotz einer sehr guten Weltranglistenposition der Nationalmannschaft (derzeit Platz 8) sind unsere Mädchen knapp an der Teilnahme bei den Jugend Olympischen Spiele 2012 in Innsbruck gescheitert, da hierzu die Männer und Frauenweltranglistenpunkte zusammengezählt werden und Deutschland dadurch knapp hinter der Slowakei den 9. Platz belegt. Die Top 8 Nationen entsenden entweder eine Frauen- oder Männermannschaft. Deutschland wird dennoch am Skill-Qualifikations Wettbewerb für einzelne Spieler(innen) teilnehmen.

An den Olympischen Winterspielen in Sotchi 2014 werden 12 Männerteams und 8 Frauenteams teilnehmen. Fest qualifiziert sind dabei die TOP 9 der Weltrangliste der Männer und die TOP 5 der Weltrangliste der Frauen. Es zählt der jeweilige Stand nach der WM 2012). Die jeweils übrigen 3 Startplätze werden an Qualifikanten vergeben. Die entsprechenden Qualifikationsrunden starten in der Saison 2012/2013.
 
 
17.05.2011 2011 IIHF Weltmeisterschaft: DEB-Schiedsrichter schaffen es bis ins Viertelfinale

Die Eishockey-Weltmeisterschaft 2011 in der Slowakei war ein großer Erfolg – nicht nur für die Nationalmannschaft. Auch die Schiedsrichter des Deutschen Eishockey-Bundes e.V. waren bis zum Viertelfinale im Einsatz.

Die DEB-Offiziellen Daniel Piechaczek und Sirko Schulz hatten in vorherigen WM-Begegnungen gute Leistungen gezeigt und sich so für das Spiel Finnland gegen Norwegen als Referee beziehungsweise Linesman empfohlen. Andre Schrader war der jüngste Linesman der WM und wurde, neben anderen Begegnungen, zuletzt als Stand By Schiedsrichter im Viertelfinalspiel Tschechien gegen die USA eingesetzt. Der deutsche Schiedsrichter-Obmann und Referee Supervisor Gerhard Lichtnecker hatte als Video Goal Judge die Verantwortung für die Spiele Tschechien gegen USA sowie Finnland gegen Norwegen und war bereits in der Vor- und Zwischenrunde als Supervisor und Video Goal Judge Einsätze aktiv.
 
 
16.05.2011 Und wieder eine WM wie im Märchen

…aber wie fing die Geschichte an?

Es war einmal… So beginnen die meisten Märchen und auch die Deutsche Eishockey-Nationalmannschaft will daran nichts ändern. Das Team von Uwe Krupp hat in der Slowakei ein sensationelles Turnier gespielt: Russland geschlagen, Gastgeber Slowakei bezwungen, Slowenien in die Schranken gewiesen und sogar den späteren Weltmeister Finnland an den Rand einer Niederlage gebracht. Jetzt, am Ende der Saison 2010/11, zählt Deutschland, wie im vergangenen Jahr, zu den besten acht Eishockey-Nationen. Dieser überragende Erfolg, mit erstmals drei WM-Siegen in der Vorrunde seit 1930, war so nicht erwartet worden. Ein Märchen, schon in der Version 2.0.

Für das Märchen 1.0 muss man exakt ein Jahr zurück schauen: Auf die IIHF Eishockey Weltmeisterschaft in Deutschland 2010. Es war einmal…der phantastische Sieg gegen die USA vor 77.803 Zuschauern in der VELTINS-Arena, der Viertelfinalerfolg der Bundesadler gegen die Schweiz in der Mannheimer SAP ARENA und das packende Halbfinal-Duell gegen Rekordweltmeister Russland in Köln. Am Ende des Turniers schauten Fans und Spieler fast ungläubig auf 17 Tage im Mai zurück. 17 Tage, die mit einem Weltrekord begannen und einer Sensation endeten. 17 Tage, die ganz Eishockeydeutschland begeisterten. Und 17 Tage, die man immer wieder sehen will.

Der DEB-Partner ORTEMA entführt alle Fans noch einmal an die Schauplätze des atemberaubenden Turniers in Deutschland. Gemeinsam mit dem Deutschen Eishockey-Bund e.V., SPORT 1, infront Sports & Media sowie original 4 media solutions zeigt „...17 Tage im Mai...“ bisher unveröffentlichtes Bildmaterial vom größten WM-Erfolg einer deutschen Eishockey-Nationalmannschaft seit 57 Jahren.

Wer sich diese einmaligen Bilder und die unvergessenen Momente nicht entgehen lassen will, kann sich „...17 Tage im Mai...“, das Märchen 1.0, unter der offiziellen Website www.17-tage-im-mai.de zum Preis von 19,90€ bestellen.

Hoffen wir auf weitere märchenhafte Eishockeystunden…
 
 
13.05.2011 DEB-Präsident Harnos will "sich zusammensetzen und sprechen"

Uwe Krupp: "Die Zeichen stehen auf Verlängerung"

Spieler und Fans machten ihren Standpunkt schon lange deutlich: Sie wollen Uwe Krupp als Bundestrainer behalten. Der 45-Jährige wird zur neuen Saison Chef-Trainer der Kölner Haie. Eine Doppelfunktion als Vereins- und Nationalcoach lehnte DEB-Präsident Uwe Harnos bislang kategorisch ab. Doch plötzlich bahnt sich eine Kehrtwendung im Fall Krupp an: "Wir werden uns jetzt mit Uwe zusammensetzen und dann eine Entscheidung verkünden", sagte Harnos.

Nicht mal 24 Stunden nach dem Viertelfinal-Aus der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft bei der WM 2011 in der Slowakei (2:5 gegen Schweden), scheint der DEB seine Meinung in der Trainerfrage geändert zu haben. Uwe Krupp wird zur neuen Saison Chef-Coach bei den Kölner Haien. DEB-Präsident Uwe Harnos lehnte eine Doppelfunktion Krupps als Bundes- und Vereinstrainer bislang kategorisch ab. Doch Harnos scheint seine Meinung geändert zu haben: "Wir werden uns mit ihm zusammensetzen und sprechen", sagte er gegenüber dem SID, "dann werden wir am Montag noch mal mit der DEL sprechen und eine Entscheidung treffen."

Für Spieler und Fans gibt es ohnehin keine andere Lösung als Krupp. Über 5.000 Facebook-User unterstützen schon die Aktion "Uwe Krupp muss bleiben", und auch die Nationalspieler haben sich klar geäußert. "Alle wären sehr, sehr froh, wenn Uwe noch ein Jahr dranhängen würde", sagte Alexander Barta. "Alle wissen, dass Uwe gute Arbeit geleistet hat", ergänzte Teamkollege Korbinian Holzer. Das überraschend gute Abschneiden bei den Weltmeisterschaften 2010 (Platz vier) und 2011 (Viertelfinale) sind beste Argumente für Krupp. "Sein Konzept ist über Jahre aufgegangen. Wir spielen attraktives Eishockey, halten international gut mit und sind alle noch recht jung. Da entwickelt sich was", so Holzer weiter, "es liegt aber nicht in unserer Hand, das machen dann die ganz großen Leute."

Kein Nachfolger in Sicht

Es besteht Redebedarf: DEB-Präsident Uwe Harnos mit Nationaltrainer Uwe Krupp.Gemeint ist Harnos. Der Druck auf den DEB-Präsidenten wird immer größer. Seit fast einem Jahr sucht er nach einem geeigneten Nachfolger für Krupp. Bislang ohne Erfolg. Top-Kandidat Ralph Krueger steht frühestens in einem Jahr zur Verfügung. Der Vater von Nationalverteidiger Justin hat als Assistenz-Trainer beim NHL-Klub Edmonton Oilers noch bis 2012 Vertrag und machte deutlich, diesen auch erfüllen zu wollen. Alternativen wie etwa Harold Kreis (Adler Mannheim) und Pavel Gross (EHC Wolfsburg) bleiben lieber in ihren Vereinen und gaben dem DEB ebenfalls einen Korb.

So scheint eine Doppelfunktion mit Uwe Krupp plötzlich doch nicht so abwegig wie vorher behauptet. Harnos scheint einzuknicken, zumal Krupp von allen Seiten Unterstützung erhält. "Im Moment ist alles recht offen. Während des Turniers gab es wenig Kontakt. Jetzt werden Gespräche stattfinden", so der Bundestrainer.

Krupp gibt grünes Licht - knüpft sein Bleiben aber an Bedingungen

Natürlich weiß auch der Erfolgstrainer um seine Verdienste und knüpft sein Bleiben an klare Bedingungen: "Grundvoraussetzung ist, dass das bestehende Team mit den Assistenten und Managern zusammenbleibt", erklärte der 45-Jährige. Dazu gehört auch Sportdirektor Franz Reindl, den Harnos kurz vor der WM entmachtet hatte. Der Vertrag des Ex-Nationalspielers, der seit 1992 im Amt war, wurde für den Posten des Generalsekretärs verlängert. Im sportlichen Bereich soll Reindl künftig nicht mehr zuständig sein.

Sollten beide Partien eine Einigung in diesem Machtkampf erzielen, stünde einer Verlängerung mit Krupp nichts mehr im Wege. Das okay von seinem neuen Arbeitgeber hat sich der ehemalige NHL-Profi bereits gesichert: "Aus der Kölner Perspektive gibt es keine Probleme", sagte Krupp.
 
 
12.05.2011 2011 IIHF Weltmeisterschaft: Deutschland verabschiedet sich aus einem sensationellen Turnier

Nach der Niederlage im Viertelfinale der 2011 IIHF Weltmeisterschaft gegen Schweden muss sich die Mannschaft von Bundestrainer Uwe Krupp aus dem WM-Turnier verabschieden. Nach einem sensationellen Start in der Vorrunde und einer sehr guten Zwischenrunde musste sich die junge deutsche Mannschaft Schweden mit 2:5 (1:2, 1:2, 0:1) geschlagen geben. Wie in den letzten Spielen hatte Deutschland bereits in der ersten Minute Pech und musste erneut ein Tor nach einem abgefälschten Schuss hinnehmen. Alexander Barta nutzte kurz darauf seine gute Position vor dem schwedischen Tor und konnte zum 1:1 ausgleichen. Noch vor der Drittelpause ging Schweden jedoch erneut in Führung.
Im zweiten Spielabschnitt erarbeitete sich das deutsche Team wie bereits im Spiel gegen Tschechien zahlreiche gute Chancen, konnte diese aber nicht nutzen. Effektiver zeigte sich die schwedische Mannschaft, die ihre Gelegenheiten vor dem deutschen Tor nutzten und ihren Vorsprung auf 1:4 ausbauten. Zwei Minuten vor der Pausensirene traf Michael Wolf zum 2:4.
Im letzten Drittel setzte die Nationalmannschaft nochmal alles daran, die Schweden in Bedrängnis zu bringen. Allerdings war das Glück wiederum auf Seiten des Gegners, der den 2:5 Endstand markierte.

Uwe Krupp (Bundestrainer): "Es war das erwartet harte Spiel für uns. Wir haben gegen diese Mannschaft bereits in der Euro Hockey Challenge gespielt, aber seitdem ist sie noch besser geworden. Trotz der Niederlage bin ich stolz darauf, wie meine Mannschaft gespielt hat. Wir haben hart gearbeitet und uns wieder gute Chancen geschaffen, aber in den kritischen Momenten hat Schweden seine Chancen besser genutzt. Wir haben nie aufgegeben und es war wirklich ein sehr gutes Turnier für uns."

                                                     Den Spielbericht finden Sie hier

 
Spielberichte
11.05.2011 Interview mit Uwe Krupp zum Viertelfinale

Herr Krupp, wie schätzen Sie den Gegner Schweden ein?

Schweden ist eine Mannschaft, die jedes Jahr um die Weltmeisterschaft mitspielt. Das Team spielt mit hohem Tempo und bringt die Scheibe geradlinig zum Tor. Die meisten Spieler sind in der NHL oder KHL unter Vertrag und sind es gewohnt Eishockey auf hohem Niveau und Tempo zu spielen. Das Spiel wird daher eine große Herausforderung für uns sein. Viel wird davon abhängen, dass wir stabil bleiben wenn die schwedische Offensive auf uns zukommt. Bei der Euro Hockey Challenge haben wir schon einen guten Vorgeschmack bekommen was auf uns zukommen wird. Es ist sicherlich ein schweres Spiel für uns, aber wir haben vor ins Halbfinale einzuziehen. Das ist unser nächstes Ziel.

Wie bereitet sich die Mannschaft auf das Spiel vor?

Wir haben heute Morgen noch einmal gut trainiert. Heute Nachmittag stehen Behandlung und Regenration auf dem Programm. Am Abend werden wir uns in einer Besprechung auf das Spiel vorbereiten.

Wie lief das Turnier bisher für Sie und Ihre Mannschaft?

Wir haben bislang eine starke WM gespielt und inklusive der Vorrunde zehn Punkte gesammelt. Erst der zur Zeit überragend spielende, amtierende Weltmeister Tschechien konnte uns im sechsten Spiel nach 60 Minuten besiegen. Unsere junge Mannschaft hat zum zweiten Mal in Folge das Viertelfinale erreicht und ist u.a. vor Russland platziert. Wir konnten uns auch diese WM wieder unter den TOP 8 Nationen platzieren und wir werden alles dafür tun, das das morgige Spiel nicht das letzte der WM sein wird.
 
 
  2011 IIHF Weltmeisterschaft: Deutschland verliert trotz guter Leistung gegen den amtierenden Weltmeister Tschechien

Gegen den amtierenden Weltmeister Tschechien unterlag das Team von Bundestrainer Uwe Krupp in der Zwischenrunde der 2011 IIHF Weltmeisterschaft in der Slowakei mit 2:5 (1:2, 0:3, 1:0). Erneut geriet die deutsche Mannschaft durch ein unglückliches Tor früh in Rückstand. Und wie in den Spielen zuvor konnte sie auch dieses Mal rasch den Ausgleich durch John Tripp erzielen. Mitte des ersten Drittels trafen Michael Frolik zur 1:2 Führung für Tschechien. Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts erarbeite sich das deutsche Team zahlreiche Torchancen, dennoch blieb der Ausgleich verwehrt. Umso effektiver nutzte die tschechische Mannschaft ihre Chancen und zog bis auf 1:5 davon. Dieses Ergebnis spiegelt jedoch keinesfalls den Spielverlauf wider. Deutschland hatte immer wieder die Möglichkeit den Anschlusstreffer herbeizuführen. Kurz vor Ende des Spiels erzielte Thomas Greilinger in Überzahl das 2:5.

Am Mittwoch, den 11. Mai 2011 trifft Deutschland im Viertelfinale auf Schweden (Spielbeginn 20:15 Uhr). Das Spiel wird live von SPORT1 übertragen.

Uwe Krupp (Bundestrainer): "Wir wussten, dass das Spiel ein hartes Stück Arbeit wird, denn Tschechien ist die beste Mannschaft im Turnier. Gleich zu Beginn konnten sie ein glückliches Tor erzielen und nach dem weiteren Treffer war es hart zurück ins Spiel zu finden. Ich bin nicht unglücklich darüber, wie wir gespielt haben, denn wir haben gegen eine sehr gute Mannschaft zahlreiche Torchancen erarbeitet."

                                                     Den Spielbericht finden Sie hier

 
Spielberichte
  Das DEB-Team ist im Viertelfinale der WM in Bratislava gegen den achtmaligen Weltmeister Schweden klar in der Außenseiterrolle.

Als das Wort Schweden fiel, verdrehte Uwe Krupp kurz die Augen. „Es wird nicht einfacher für uns“, sagte der Eishockey-Bundestrainer – und sah für einen Moment verzweifelt aus. „Das ist ein Weltklasse-Team.“
Es hilft aber nichts, mit Schweden, dem achtmaligen Titelträger, muss sich Krupps Mannschaft an diesem Mittwochabend (20.15 Uhr/live bei Sport1) im Viertelfinale der Weltmeisterschaft in Bratislava auseinandersetzen. Die Rollen sind klar verteilt: Schweden ist Favorit, die deutsche Mannschaft will ihre Minimalchance nutzen.
Das 2:5 in der letzten Zwischenrunden-Partie gegen Tschechien vom Montagabend hakten die deutschen Spieler sofort ab. Bundestrainer Krupp setzte für den Dienstagabend ein schwedisches Video-Studium mit seiner Mannschaft an. Live beobachten konnte der 45-Jährige die Skandinavier in der Slowakei noch nicht. Die Schweden spielten bisher im 400 Kilometer entfernten Kosice, erst am Dienstag reisten sie nach Bratislava.
In der Turnier-Vorbereitung traf die deutsche Auswahl im April zweimal auf Schweden, einmal verlor sie 1:2, dann 0:2. Die Skandinavier seien dabei „brutal stark“ gewesen, meint Krupp. Und sie sind noch weiter verstärkt worden: Neun Profis aus der National Hockey League stehen in ihrem Aufgebot. Immerhin: Dass auch die Schweden schlagbar sind, bewies in der Vorrunde
 
 
07.05.2011 DEB-Pressemitteilung: 2011 IIHF Weltmeisterschaft: Deutschland unterliegt auch Dänemark im Penaltyschießen 3:4 (1:1, 1:1, 1:1, 0:0, 0:1)

Auch im zweiten Spiel der Zwischenrunde der 2011 IIHF Weltmeisterschaft in der Slovakei musste sich das Team von Bundestrainer Uwe Krupp Dänemark knapp mit 3:4 (1:1, 1:1, 1:1, 0:0, 0:1) geschlagen geben, sammelt aber dennoch einen weiteren Punkt. Nach dem harten Spiel vom Vortag schlichen sich Fehler im deutschen Spiel ein und so konnte die Mannschaft aus Dänemark im ersten und zweiten Drittel zunächst in Führung gehen. Das 1:1 erzielte John Tripp in der elften Minute und Alexander Barta glich im zweiten Drittel nur eine Minute nach dem 2:1 durch Dänemark den Spielstand wieder aus. Im letzten Spielabschnitt brachte Kevin Lavallee die DEB-Auswahl früh nach vorne. Jedoch gelang dem dänischen Team knapp zwei Minuten vor dem Ende der Ausgleich. Den einzigen Treffer im Penaltyschießen erzielte Patrick Reimer.
Bereits nach dem gestrigen Sieg der Tschechen über die Slowakei steht Deutschland als Teilnehmer für das Viertelfinale fest.

Uwe Krupp (Bundestrainer): "Das Spiel gegen Finnland steckte uns heute noch in den Knochen. Wir haben gut gekämpft und körperlich hart gespielt, hatten durchaus die Chance zu gewinnen. Durch kleine Fehler haben wir die Gegentore bekommen, darunter auch den Ausgleich kurz vor Schluß. Dennoch haben wir wieder einen Punkt geholt und das ist es, was in dieser Runde zählt."

                                                     Den Spielbericht finden Sie hier

Das nächste Spiel der deutschen Mannschaft findet am Montag, den 09.05.2011 um 20.15 Uhr gegen den Tschechien in Bratislava (ab 20 Uhr live auf SPORT1) statt.
 
Spielberichte
  DEB-Pressemitteilung: 2011 IIHF Weltmeisterschaft: DEB-Auswahl unterliegt Finnland im ersten Spiel der Zwischenrunde mit 4:5 n.P. (1-1, 3-2, 0-1, 0-0, 0-1)

Im ersten Spiel der Zwischenrunde der 2011 IIHF Weltmeisterschaft in der Slovakei unterlag das Team von Bundestrainer Uwe Krupp Finnland nach Penaltyschießen mit 4:5 (1-1, 3-2, 0-1, 0-0, 0-1). Die erste Schrecksekunde für Deutschland gab es bereits nach 13 Sekunden als der Pass eines finnischen Spielers durch einen deutschen Verteidiger unglücklich ins eigene Tor abgefälscht wurde. Kurz vor Ende des ersten Drittels konnte André Rankel nach Vorlage von Michael Wolf ausgleichen. Im zweiten Drittel erwies sich die deutsche Nationalmannschaft als torgefährlich. Innerhalb einer Minute brachten Felix Schütz und Kai Hospelt Deutschland sogar mit 3:1 in Führung. Jedoch ließ sich die finnische Mannschaft davon nur wenig beindrucken und erzielte ebenfalls binnen einer Minute zwei Tore zum 3:3. Wiederum kurz vor Drittelende war es Patrick Reimer, der die Führung für die DEB-Auswahl wieder herstellen konnte. Im letzten Drittel versuchte das deutsche Team alles, um die knappe Führung zu verteidigen, doch die starke finnische Mannschaft glich erneut aus. Im Penaltyschießen hatte letztendlich Finnland mehr Glück und setzte sich mit 5:4 durch.

Uwe Krupp (Bundestrainer): "Es war das erwartet physisch harte Spiel. Wir haben bereits nach 13 Sekunden das erste Gegentor bekommen. Aber je länger das Spiel gedauert hat, um so besser haben wir ins Spiel gefunden. Wir haben versucht Druck zu machen und den Puck zum Tor zu bringen. Am Ende hatte Finnland mehr Glück im Penaltyschießen, aber wir sind dennoch froh, Punkte gesammelt zu haben."

                                                     Den Spielbericht finden Sie hier

Das nächste Spiel der deutschen Mannschaft findet bereits morgen, den 07.05.2011 um 16.15 Uhr gegen den Dänemark in Bratislava (ab 16 Uhr live auf SPORT1) statt.
 
Spielberichte
04.05.2011 DEB-Pressemitteilung: 2011 IIHF Weltmeisterschaft: Deutschland schlägt auch Slowenien mit 3:2 n.P. (0:1, 1:1, 1:0, 0:0, 1:0)

Im dritten Spiel gelang der DEB-Auswahl von Bundestrainer Uwe Krupp der dritte Sieg. Jedoch konnte sich die Mannschaft dieses Mal erst nach Penaltyschießen mit 3:2 (0:1, 1:1, 1:0, 0:0, 1:0) gegen die Mannschaft aus Slowenien durchsetzen. Nach dem ersten Drittel lag das deutsche Team trotz der besseren Chancen mit 0:1 zurück. Im zweiten Spielabschnitt erhöhten die Slowenen sogar auf 2:0 ehe Michael Wolf in seinem 100 Länderspiel den Anschlusstreffer zum 2:1 erzielte. Felix Schütz glich nach 45 Minuten zum 2:2 aus. Mit diesem Spielstand ging es in die Verlängerung. Nachdem keine Mannschaft den entscheidenden Siegtreffer erzielen konnte, fiel die Entscheidung erst im 16. Penalty durch Frank Hördler.

Deutschland steht somit mit 8 Punkten als Sieger der Gruppe A fest.

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Uwe Krupp (Bundestrainer): "Wir wussten, dass die Slowenen ein harter Gegner werden. Diese Mannschaft hat viele offensiv gefährliche Spieler und sie haben ihre wenigen Chancen gut genutzt. Ich war froh, dass wir auch von hinten heraus spielen konnten. Ich bin sehr stolz wie unsee Mannschaft gespielt hat, auch wenn wir heute weniger Scheibenglück hatten, als in den letzten Spielen."
 
Spielberichte
01.05.2011 2011 IIHF Weltmeisterschaft: Deutschland besiegt Gastgeber Slowakei mit 4:3

BRATISLAVA - Auch im zweiten Spiel der 2011 IIHF Weltmeisterschaft zeigte das Team von Bundestrainer Uwe Krupp eine herausragende Mannschaftsleistung und besiegte den Gastgeber Slowakei mit 4:3 (0:0, 3:0, 1:3). Nach einem hart umkämpften ersten Drittel musste der slowakische Torhüter im zweiten Spielabschnitt gleich dreimal hinter sich greifen. Marcel Müller, John Tripp und Frank Hördler brachten Deutschland mit 3:0 in Führung. Im letzten Drittel erhöhte Felix Schütz sogar auf 4:0 ehe die Slovaken das Spiel nochmals spannend machten und bis auf 4:3 herankamen. Doch die DEB-Auswahl kämpfte bis zum Schluss und verteidigte die knappe Führung.
Uwe Krepp, es war ein schweres Spiel
                                                      Den Spielbericht finden Sie hier

Uwe Krupp (Bundestrainer): „In einem harten Spiel haben wir unseren Game Plan erneut perfekt umgesetzt. Wir haben das Spiel einfach gehalten und waren in der Offensive gefährlich.“

Die Vorrundenspiele der deutschen Mannschaft:

Dienstag, 03.05.2011 16.15 Uhr Sowenien – Deutschland in Bratislava (ab 16 Uhr live auf SPORT1)
 
Spielberichte
29.04.2011 DEB-Pressemitteilung: 2011 IIHF Weltmeisterschaft: Deutschland gelingt die Sensation: 2:0 Sieg über Russland

Bratislava, 29.04.2011 - Im Eröffnungsspiel der 2011 IIHF Weltmeisterschaft in Bratislava gelang der DEB-Auswahl von Uwe Krupp ein sensationeller 2:0 (0:0, 1:0, 1:0) Sieg über die favorisierten Russen. Bereits zu Beginn hatte Deutschland einige gute Chancen den Führungstreffer zu erzielen. Nach einem torlosen Anfangsdrittel erzielte Thomas Greilinger in der 25. Spielminute den Treffer zum 1:0. Im weiteren Spielverlauf konnte die Nationalmannschaft dem wachsenden Druck der Russen standhalten und den knappen Vorsprung verteidigen. Kurz vor Ende des Spiels traf Patrick Reimer bei seinem ersten Spiel bei einer Weltmeisterschaft sogar zum 2:0 Endstand. Dies war der erste Sieg einer deutschen Mannschaft über Russland in einem WM-Turnier.

                                                      Den Spielbericht finden Sie hier

Uwe Krupp (Bundestrainer): „Wir haben heute einen sehr guten Tag erwischt. Dennoch ist unser Ziel immer noch uns für die Zwischenrunde zu qualifizieren. Dafür haben wir heute die ersten Punkte geholt. Wir haben noch viel Arbeit vor uns und müssen uns auf das nächste Spiel konzentrieren. Es ist nicht genug zu gewinnen, man muss das richtige Spiel gewinnen.“

Die Vorrundenspiele der deutschen Mannschaft:

Sonntag, 01.05.2011 20.15 Uhr Slowakei – Deutschland in Bratislava (ab 20 Uhr live auf SPORT1)

Dienstag, 03.05.2011 16.15 Uhr Sowenien – Deutschland in Bratislava (ab 16 Uhr live auf SPORT1)
 
Spielberichte
28.04.2011
 

 

Krupp benennt WM-Kader


Am Donnerstagabend hat Bundestrainer Uwe Krupp das vorläufige Aufgebot für das erste Spiel der Eishockey-Weltmeisterschaft in Bratislava bekanntgegeben.Uwe Krupp mit den Spielern bei der Vorbereitung.

 

Der Kader:    
     
  Torhüter: 32 Dimitri Pätzold (Straubing Tigers)
44 Dennis Endras (Augsburger Panther)
     
  Verteidiger: 3 Justin Krueger (SC Bern)
7 Korbinian Holzer (Toronto Marlies)
20 Robert Dietrich (Adler Mannheim)
27 Kevin Lavallee (EHC München)
48 Franz Hördler (Eisbären Berlin)
77 Nikolai Goc (Adler Mannheim)
90 Constantin Braun (Eisbären Berlin)
     
  Stürmer: 16 Michael Wolf (Iserlohn Roosters)
18 Kai Hospelt (Grizzly Adams Wolfsburg)
21 John Tripp (Kölner Haie)
24 André Rankel (Eisbären Berlin)
25 Marcel Müller (Toronto Marlies)
26 Daniel Kreutzer (Düsseldorfer EG Metro Stars)
29 Alexander Barta (Hamburg Freezers)
37 Patrick Reimer (Düsseldorfer EG Metro Stars)
39 Thomas Greilinger (ERC Ingolstadt)
47 Christoph Ullmann (Kölner Haie)
55 Felix Schütz (ERC Ingolstadt)
87 Philip Gogulla (Kölner Haie)
     
Morgen um 16.15 Uhr trifft die DEB-Auswahl auf Russland. Derzeit wurden 19 Feldspieler und zwei Torhüter beim Internationalen Eishockey-Verband (IIHF) gemeldet. Die fünf verbleibenden Spieler halten sich dennoch weiterhin in Bratislava auf, um auf Verletzungen entsprechend reagiern zu können.

Bei den Standby-Spielern handelt es sich um Torhüter Jochen Reimer, die Verteidiger Dennis Reul und Christopher Fischer sowie die Stürmer Frank Mauer und Marcus Kink.
 
     
Die Vorrundenspiele der deutschen Mannschaft Freitag, 29.04.2011, 16.15 Uhr: Deutschland - Russland
Sonntag, 01.05.2011, 20.15 Uhr: Slowakei - Deutschland
Dienstag, 03.05.2011, 16.15 Uhr: Slowenien - Deutschland

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