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TV Termine der Eishockey WM 2010 zum Live-Ticker von Sport1

25.05.2010

Danke Fans....anklicken zum vergrößern

Die Nationalmannschaft bedankt sich bei allen Fans für die tolle Unterstützung während der 2010 IIHF WM
Gemeinsam haben wir Historisches geschafft!!!

24.05.2010 Spontaner Empfang für DEB-Team
Mannschaft und Fans feiern Platz vier
 Hoch leben Deutschlands Eis-Helden: Gogulla, Schütz, Sulzer, Barta und Kreutzer gönnen sich ein Kölsch.


Nach dem Erreichen des vierten Platzes bei der Weltmeisterschaft ist die deutsche Eishockey Nationalmannschaft unmittelbar vor dem Finale zwischen Russland und Tschechien auf einer Bühne am Stadthaus von mehreren tausend Fans gefeiert worden.

Spieler, Trainer und Trainerstab bedankten sich unter dem Jubel der Fans für die Unterstützung und freuten sich gemeinsam über das Erreichte. Besonders gefeiert wurden der gebürtige Kölner Bundestrainer Uwe Krupp, der Team und Zuschauer gleichermaßen lobte. Kapitän Marcel Goc schloss die spontane Feier mit den Worten "... bis nächstes Jahr in Bratislava."

 
  Auszeichnungen für Endras und Ehrhoff

Torhüter zum MVP gewählt, Verteidiger im All-Star-Team

Dennis Endras (rechts) mit dem Pokal für den wertvollsten Spieler des Turniers.
Dennis Endras und Christian Ehrhoff sind in das All-Star-Team der Weltmeisterschaft 2010 gewählt worden. Zudem wurde Endras zum MVP, dem wertvollsten Spieler der Weltmeisterschaft gekürt.

Neben Endras und Ehrhoff wurden der finnische Verteidiger Petteri Nummelin, die russischen Angreifer Pavel Datsyuk und Evgeni Malkin, sowie der schwedische Stürmer Magnus Paajarvi Svensson ausgezeichnet.
DEB 2010 IIHF Weltmeisterschaft: Deutschland schließt WM-Turnier auf Platz vier ab /
Schweden : Deutschland – 3:1 (1:0, 0:1, 2:0) / Dennis Endras wertvollster Spieler


Die Nationalmannschaft hat im Spiel um Platz drei bei der 2010 IIHF WM die Sensation verpasst. Im ‚kleinen Finale‘ unterlag die Mannschaft von Bundestrainer Uwe Krupp Schweden mit 1:3 – Insgesamt war die WM sehr erfolgreich für das deutsche Team, der vierte Platz ist die beste Platzierung bei einem Weltmeisterschaftsturnier seit über 50 Jahren.
Die schwedische Mannschaft kam von Beginn an mit viel Tempo in das Spiel und übte starken Druck auf das deutsche Tor aus. Bereits nach drei Minuten brachte Magnus Pääjärvi-Svensson die Schweden in Führung. Dennis Endras hielt in der Anfangsphase die Nationalmannschaft im Spiel, ehe sich das deutsche Team Torchancen erarbeitete. Den viel umjubelten Ausgleich erzielte Alexander Barta in der 36. Minute.
Der letzte Spielabschnitt begann mit einem frühen Gegentor. Jonas Andersson erzielte aus spitzem Winkel den erneuten Führungstreffer für sein Team. Die DEB-Auswahl drängte auf den Ausgleich, konnte Torhüter Jonas Gustavsson aber nicht überwinden. Kurz vor Ende der Partie wurde Endras zu Gunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis genommen. Doch die Überzahl brachte keinen Profit - Schweden konterte und Jonas Andersson schob die Scheibe ins Tor zum 3:1-Endergebnis.

Grund zum Feiern für Deutschland gab es nach dem Finale der 2010 IIHF WM, welches die Tschechische Republik mit 2:1 gegen Titelverteidiger Russland gewann: Dennis Endras wurde nicht nur zum besten Torhüter des Turniers gewählt, sondern auch als wertvollster Spieler der 2010 IIHF WM ausgezeichnet. Endras ist somit der erste deutsche Spieler überhaupt, dem diese Auszeichnung zu Teil wird. Stürmer Sven Felski beendete mit dem Bronzespiel gegen Russland seine Karriere in der Nationalmannschaft. Insgesamt nahm Felski an zehn Weltmeisterschaften und zwei Olympischen Spielen teil. Der 159-fache Nationalspieler erzielte 21 Tore und gab 29 Torvorlagen für die DEB-Auswahl.

Sven Felski: „Wir haben hier ein super Turnier gespielt und ich bin wirklich stolz auf unsere Truppe. Für mich ist es genau der richtige Zeitpunkt, das Kapitel Nationalmannschaft abzuschließen.“

Torschütze Alexander Barta: „Im Großen und Ganzen haben wir heute wenig Fehler gemacht. Wir hatten am Anfang etwas Probleme, ins Spiel zu kommen. Zwei solche Spiele in zwei Tagen sind sehr hart, aber wir haben hier ein riesen Turnier gespielt und ich hoffe, dass es unserer Sportart einen Schub gibt. Wir können stolz auf uns sein, wissen aber, dass wir weiterhin hart arbeiten müssen.“

Bundestrainer Uwe Krupp: „Wir haben heute ein gutes Spiel gezeigt, waren aber nach dem gestrigen Spiel gegen die Russen müde. Die Schweden wirkten etwas frischer. Wir haben dem Druck des Gegners stand gehalten und Dennis Endras hat uns mit seinen Glanzparaden lange im Spiel gehalten. Bei so einem Turnier gehst Du von Spiel zu Spiel und Du bist immer nur so gut, wie dein letztes Spiel. Bei dieser WM haben wir konstant gut gespielt. Die Mannschaft ist in jedem Spiel über sich hinaus gewachsen und unser Fazit fällt durchweg positiv aus.“

Spielstatistiken:
Schweden - Deutschland 2:1 (0:1, 1:0, 1:0)

Tore:
02:56 1:0 Tor Karl Magnus Pääjärvi-Svensson, Vorlage Christian Backman
36:03 1:1 Tor Alexander Barta, Vorlage Daniel Kreutzer
43:57 2:1 Tor Jonas Andersson, Vorlage Rickard Wallin, Magnus Johansson
59:27 3:1 Tor Jonas Andersson, Vorlage Magnus Johansson

Strafzeiten:
Schweden 4
Deutschland 6

Schüsse:
Schweden 42
Deutschland 21
 
 

Endstand MW 2010
 
Gold
Tschechien Team Tschechien
 
Silber
Russland Team Russland
Bronze
Schweden Team Schweden
4.Platz Deutschland Team Germany 2010

Dennis Endras,

Christian Ehrhoff
Dennis Endras, ist nicht nur MVP (Most Valuable Player wertvollster Spieler)
dieses Turniers und zum besten Goalie gewählt worden!
Er wurde zusammen mit Christian Ehrhoff ins Allstar Team dieser WM gewählt !

Dieter Hegen, Riikka Nieminen-Välilä, Helena Fagerlund, Lou Vairo, Arturs Irbe, and Vladimir Krutov, die neuen Mitglieder in der IIHF Hall of Fame!

Dieter Hegen, Riikka Nieminen-Välilä, Helena Fagerlund, Lou Vairo, Arturs Irbe, and Vladimir Krutov, die neuen Mitglieder in der IIHF Hall of Fame!

 

2010 IIHF Men's World Ranking

 Pos. Team Points Movement
1 Russia 3980 +1
2 Canada 3970 -1
3 Sweden 3845 +1
4 Finland 3805 -1
5 Czech Republic 3785 +1
6 United States 3650 -1
7 Switzerland 3540 +1
8 Slovakia 3405 -1
9 Germany 3360 +3
10 Belarus 3360 -1
11 Norway 3305 0
12 Latvia 3265 -2
13 Denmark 3185 0
14 Austria 2935 0
15 France 2900 +1
16 Italy 2860 -1
17 Kazakhstan 2790 +2
18 Ukraine 2760 -1
19 Slovenia 2730 -1
20 Hungary 2655 0

 

23.05.2010

DEB

2010 IIHF Weltmeisterschaft: Deutschland spielt um Bronze
Russland – Deutschland 2:1 (0:1, 1:0, 1:0)

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft spielt bei der 2010 IIHF Weltmeisterschaft um die Bronzemedaille. Im Halbfinale musste sich das Team von Bundestrainer Uwe Krupp nach einer erneut kampfstarken Leistung gegen den amtierenden Weltmeister Russland denkbar knapp mit 1:2 geschlagen geben.
Die DEB-Auswahl fand schnell ins Spiel und erarbeitete sich ein ums andere Mal gute Tormöglichkeiten. Bei einer 5:3-Überzahlsituation brachte Kapitän Marcel Goc den Gastgeber nach 15 Minuten sensationell mit 1:0 in Führung. Zunächst hatte Nikolai Kumelin nach einem Bandencheck gegen Korbinian Holzer eine Fünf-Minuten- plus Spieldauerdisziplinarstrafe kassiert. Wenig später traf es Alexei Emelin, der zwei Strafminuten wegen Hakens absitzen musste.
Auch im zweiten Drittel steckte die deutsche Mannschaft nicht zurück und gestaltete das Spiel offen. In der 31. Spielminute erzielte schließlich Evgeni Malkin mit einer Direktabnahme den Ausgleich für sein Team. Trotz einiger Möglichkeiten auf beiden Seiten ging es mit 1:1 in die zweite Drittelpause.
Im Schlussabschnitt erhöhte der Weltranglisten-Zweite den Druck, doch die DEB-Auswahl stemmte sich hartnäckig gegen ein weiteres Tor des Titelträgers. Erst in der 59. Spielminute konnte Pavel Datsyuk einen Konter zum 2:1 Siegtreffer abschließen. Die anschließende Herausnahme von Rob Zepp zu Gunsten eines sechsten Feldspielers brachte keinen Erfolg mehr.
Somit steht die Nationalmannschaft im ‚kleinen Finale‘ und trifft dort auf den letztjährigen Bronzemedaillengewinner Schweden. Eröffnungsbully in der LANXESS arena ist um 16:15 Uhr.

Bundestrainer Uwe Krupp: „Ich glaube, dass wir heute eines unserer besten Spiele des Turniers gemacht haben, auch wenn wir verloren haben. Die Jungs haben super gefightet und mit dem wahrscheinlich bestbesetzten Team dieser WM nicht nur mitgehalten, sondern sich viele Tormöglichkeiten erarbeitet. Unsere Mannschaft hat einen weiteren Schritt nach vorne gemacht und ein mit Superstars gespicktes Team an den Rand einer Niederlage gebracht. Mehr kann man von einer Mannschaft nicht verlangen.“


Spielstatistiken:
Russland - Deutschland 2:1 (0:1, 1:0, 1:0)

Tore:
15:30 0:1 Tor Marcel Goc, Vorlage Felix Schütz, Christian Ehrhoff
31:07 1:1 Tor Evgeni Malkin, Vorlage Sergei Gonchar, Ilya Kovalchuk
58:10 2:1 Tor Pavel Datsyuk

Strafzeiten:
Russland 6 + 25 für Nikolai Kulemin
Deutschland 8

Schüsse:
Russland 32
Deutschland 27
 
22.05.2010

Westfalen-Elch.de

Habfinale Russland vs DEB-Team

Wir durften heute wieder eine überzeugende Leistung des DEB-Teams bewunder

60 Minuten gleichwertige Leistung gegen den haushohen WM-Favoriten

Leider hat es nicht ganz gereicht, aber wer hat das schon erwartet!

Das Halbfinale erreicht, davon haben wir Fans noch nicht einmal zu träumen gewagt, Viertelfinale war angesagt und nun geht es immer noch um eine Medaille morgen gegen Schweden

 TEAM-Germany und die Fans begeistern die ganze Welt, wie zur Fußball-WM vor 4 Jahren, wir sind alle super stolz auf unser Team SUPER DEUTSCHLAND

 

Auf geht’s DEUTSCHLAND holt euch

 

22.05.2010

Westfalen-Elch.de
Heute ist ein großer Tag für das deutsche Eishockey!

Die Fans im ganzen Land werden mitfiebern und drücken dem DEB-Team die Daumen.........

MW-Statistik:
  3 Medaillen wurden in der Geschichte der Eishockey-MW von Deutschen Teams errungen:
  1930   Silber
  1932 Bronze
  1934 Bronze
  Ein Deutsches Eishockeyteam war zum letzten mal 1953 in einem Halbfinale

Für die nächste Sensation muss alles zusammenpassen

Schon jetzt erleben wir ein "Frühjahrsmärchen". "Sehr schön, beeindruckend" der sensationellen Sprung der Gastgeber ins Halbfinale der Heim-WM.

Jetzt aber wartet der Titelverteidiger:

Schon zum zweiten Mal während des Turniers haben es die Jungs von Bundestrainer Uwe Krupp mit der Supermacht aus Russland zu tun.
"Die mussten nur gegen uns bis zur letzten Minute Vollgas geben und sind nur gegen uns richtig gefordert worden", erinnern wir uns das dramatische 2:3 vom 15. Mai.......................

Viel Glück Team Germany

07.05.2010 Auftaktspiel mit Weltrekord

 
Guinness-Buch der Rekorde Bundespräsident Horst Köhler hat die WM vor der Weltrekordkulisse von 77.803 Zuschauern auf Schalke eröffnet. "Im Namen des internationalen Eishockey-Verbandes erkläre ich die Eishockey-WM 2010 in Deutschland für eröffnet", sagte Köhler um 19.57 Uhr unter dem Jubel der Fans.
Guinness-Richter Kristian Teufel überreichte IIHF-Präsident Fasel in der Drittelpause die offizielle Urkunde für den Zuschauer-Weltrekord, der ins Guinness-Buch der Rekorde eingetragen bekommt.
Das bisherige Rekordspiel fand am 6. Oktober 2001 statt, als 74.544 Fans das 3:3-Unentschieden zwischen der University of Michigan und der Michigan State University sahen.
22.05.2010

Deutscher Fußball Bund

Das Fax an das DEB-Team: Unterstützen euch!-  © Bongarts/GettyImages
Das Fax an das DEB-Team: Unterstützen euch!-

Nationalelf schreibt Eishockey-Team: "Wir unterstützen euch!"

Liebe Eishockey-Nationalmannschaft,

Ihr habt mit dem Einzug ins Halbfinale Geschichte geschrieben, wie Christian Ehrhoff nach dem Erfolg gegen die Schweiz richtig gesagt hat. Nach 53 Jahren steht wieder eine deutsche Mannschaft im Halbfinale einer Eishockey-Weltmeisterschaft. Wir wissen aus eigener Erfahrung, welche Kräfte ein Turnier vor eigenem Publikum freisetzen kann, wie ein Team mit Unterstützung der Fans über sich hinauswachsen und alle Erwartungen übertreffen kann. Sicher werdet Ihr erst im Rückblick realisieren, was für eine Show Ihr bei dieser Heim-Weltmeisterschaft geliefert habt.

Aber wie Euer Trainer Uwe Krupp bereits nach dem Erfolg gegen die Schweiz gesagt hat: Das Turnier ist noch nicht vorbei! Wir fiebern mit Euch und sind optimistisch, dass Ihr nach der knappen Niederlage gegen den Rekordweltmeister Russland in der Vorrunde noch einmal in der Lage seid, Unglaubliches zu leisten - egal in welchen Trikots. Wir unterstützen Euch aus unserem Trainingslager in Südtirol und verfolgen Euren Weg weiter.

Am Samstag, wenn Ihr in Kölns Eis-Arena auf Russland trefft, ist Deutschland ein Eishockey-Land!

 

21.05.2010

 

Fans begeistert über WM

Die Fans aus aller Welt stellen der WM in Deutschland ein sehr gutes Zeugnis aus. In einer Umfrage unter 1800 Besuchern bewerteten 81,8 Prozent die Stimmung positiv oder sehr positiv.
Die Gastfreundschaft beurteilten sogar 90,8 Prozent positiv oder sehr positiv. Damit wurde die WM in Köln, Mannheim und Gelsenkirchen besser bewertet als die Weltmeisterschaft im vergangenen Jahr in der Schweiz. Damals hatten sich 67,8 Prozent positiv über die Stimmung und 85,9 Prozent positiv über die Gastfreundschaft geäußert.
Die Umfrage wurde von Alfons Madeja, Professor für Betriebswirtschaft und Sportmanagement an der Hochschule Heilbronn, im Auftrag des WM-Organisationskomitees durchgeführt.
 
DEB Assistenztrainer Höfner gesperrt

Nach der Massenschlägerei im Anschluss an das 1:0 im WM-Viertelfinale gegen die Schweiz ist Co-Trainer Ernst Höfner für die beiden letzten Spiele der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft vom Weltverband IIHF gesperrt worden. Der 52-Jährige hatte sich von der Bank aus mit dem Schweizer Verteidiger Timo Helbling eine Rauferei geliefert. Bundestrainer Uwe Krupp muss damit im Halbfinale am Samstag (LIVE im TV) gegen Weltmeister Russland und im Finale oder im Spiel um Platz drei am Sonntag auf seinen Assistenten verzichten.
Diese Entscheidung der IIHF-Disziplinarkommission gab der Weltverband am Freitagabend bekannt. Die Schiedsrichter Tom Laaksonen (Finnland) und Thomas Sterns (USA) hatten nach der Schlusssirene insgesamt 92 Strafminuten ausgesprochen. Höfner, der seit 1998 Co-Trainer der Nationalmannschaft und seit 1999 Bundestrainer für den Nachwuchs ist, erhielt ebenso wie Helbling eine Matchstrafe. Zudem bekam auf deutscher Seite Abwehrspieler Korbinian Holzer wegen übertriebener Härte eine zehnminütige Disziplinarstrafe.
"Die Schweizer haben ihren Frust rausgelassen. Da ist alles etwas außer Kontrolle geraten", sagte Verteidiger Justin Krueger. Der Schweizer Coach Sean Simpson meinte: "Eishockey ist eben pure Emotion. Da kommt so was vor.

Schont Krupp Endras gegen Russland?

WM-Held Dennis Endras wird im Halbfinale am Samstag (ab 18 Uhr live im TV) gegen Weltmeister Russland voraussichtlich nicht im Tor der deutschen Nationalmannschaft stehen.
"Er hat jetzt zwei Spiele in drei Tagen gemacht, und wir haben noch zwei Spiele. Vielleicht geben wir ihm einen Tag frei", sagte Bundestrainer Uwe Krupp am Freitag.
Beim 2:3 in der Zwischenrunde gegen den Rekordweltmeister hatte Dimitrij Kotschnew, der bei Spartak Moskau spielt, zwischen den Pfosten gestanden. Gegen die Russen, die 26 WM-Spiele in Folge gewonnen haben, ist die deutsche Mannschaft krasser Außenseiter.
Im möglichen kleinen Finale am Sonntag könnten die Chancen, die erste WM-Medaille seit 1953 zu holen, größer sein.
Eine Alternative für Endras ist auch der Berliner Rob Zepp, der beim 0:1 in der Vorrunde gegen Finnland zu seinem bislang einzigen Einsatz kam.
 
20.05.2010

DEB

2010 IIHF Weltmeisterschaft: Deutschland kämpft sich ins Halbfinale
Schweiz - Deutschland 0:1 (0:0, 0:1, 0:0)

Deutschland steht im Halbfinale der 2010 IIHF WM. Mit 1:0 (0:0, 1:0, 0:0) besiegte die Nationalmannschaft das Schweizer Team in einem hart umkämpften Viertelfinale und schaffte so vor 12.500 Zuschauern in der SAP Arena den bislang größten Erfolg bei einem Weltmeisterschaftsturnier seit über einem halben Jahrhundert.
Wie auch in den vergangenen Begegnungen zwischen der Schweiz und Deutschland zeichnete sich von Beginn an ein enger und kämpferischer Spielverlauf ab. Beide Teams übten durch hohes Tempo Druck aus und erspielten sich Tormöglichkeiten. Zunächst hatten die Schweizer mehr Spielanteile, waren aber nicht in der Lage, die Defensive der DEB-Auswahl zu überwinden.
Im zweiten Spielabschnitt folgte die stärkste Phase der Mannschaft von Bundestrainer Uwe Krupp. Während einer Druckphase der Deutschen stand Philipp Gogulla in der 31. Spielminute goldrichtig und verwertete einen Abpraller zum 1:0 Führungstreffer, der bis zum Schluss halten sollte. Bis zum Drittelende konnte die Nationalmannschaft aber trotz zahlreicher Chancen keinen weiteren Treffer vorlegen.
Wie erwartet, kamen die Schweizer mit deutlich mehr Druck aus der Kabine auf das Eis, um in den letzten 20 Minuten die Begegnung zu drehen. Dank einem konzentrierten Defensivspiel und einer überragenden Torhüterleistung wurde die knappe deutsche Führung bis zur frenetisch umjubelten Schlusssirene verteidigt.

Bundestrainer Uwe Krupp: „Wir waren gut vorbereitet auf eine starke Schweizer Mannschaft, die unsere Defensive stark unter Druck gesetzt hat. Das gesamte Team hat sich dagegen gestemmt, hart gespielt und gearbeitet. Dadurch haben wir in die Begegnung gefunden und uns Torchancen kreiert. Ich bin unheimlich stolz auf die Mannschaft, nicht nur wegen dem Sieg heute gegen die Schweiz. Jeder gibt hier alles was er hat, das Team hat einen großartigen Lauf und die Chemie stimmt einfach. Wir genießen den Moment, schauen aber auch schon nach vorne. Wir bereiten uns gewissenhaft auf das Halbfinale gegen Russland vor, das Turnier ist noch nicht zu Ende.“

Torhüter Dennis Endras: „Die Schweizer hatten bei dieser WM super Ergebnisse, waren sehr spritzig und haben die ganze Zeit über druckvoll agiert. Diesen Sieg haben wir uns über 60 Minuten wirklich hart erarbeitet. Es war ein kleiner Krimi. Riesen Kompliment an die Jungs vor mir. Es macht einfach richtig Spaß.“

Torschütze Philip Gogulla: „Jeder hat heute wieder für jeden gekämpft und wir hatten zusätzlich die fantastischen Fans im Rücken, die uns die ganze Zeit über super unterstützt und angetrieben haben.“

DEB-Generalsekretär Franz Reindl: „Leidenschaft und Begeisterung haben heute gesiegt. Was diese Mannschaft geleistet hat, ist einfach sensationell. Bei unserer Heim-WM ins Halbfinale zu kommen, hat schon etwas ganz ganz Großes und es tut einfach wahnsinnig gut.“

Spielstatistiken:
Schweiz - Deutschland 0:1 (0:0, 1:0, 0:0)

Tore:
06:43 - 0:1 - Tor Philip Gogulla Vorlage Kai Hospelt, Alexander Sulzer

Strafzeiten:
Schweiz 10 Minuten plus 10 Minuten Goran Bezina, Thomas Deruns plus 25 Minuten Martin Pluss, Timo Helbling
Deutschland 6 Minuten plus 10 Minuten Korbinian Holzer plus 25 Minuten Team Strafe

Schüsse:
Schweiz 41 Deutschland 25

Weitere Spieltermine:
Am kommenden Samstag, 22. Mai 2010, trifft die DEB-Auswahl im Halbfinale erneut auf Russland. Spielbeginn in der LANXESS arena in Köln ist bereits um 18.00 Uhr.
 
19.05.2010

DEB

 

DEB-Team will noch mehr
Erste WM-Medaille seit 57 Jahren im Blick


Stunden nach dem größten Erfolg seit sieben Jahren ging auch noch der sehnlichste Wunsch in Erfüllung. Mit der Schweiz erwartet die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft im WM-Viertelfinale der Wunschgegner.

DEB-Team nach 2:1 gegen die Slowakei

Zitat Franz Reindl
„Jetzt haben wir die Chance, für Furore zu sorgen.“

"Das ist ein Traum", schwärmte DEB-Sportdirektor Franz Reindl mit Blick auf das Duell am Donnerstag (20.15 Uhr) in Mannheim.

"Wir sind noch nicht satt"
"Jetzt haben wir die Chance, für Furore zu sorgen", sagte Reindl weiter und dachte an Historisches: Seit 57 Jahren hat die deutsche Mannschaft bei einer WM keine Medaille mehr gewonnen. Seit Silber 1953 war Platz fünf das höchste der Gefühle. Mit einem Sieg gegen die Eidgenossen könnte die DEB-Auswahl erstmals wieder den Sprung unter die ersten Vier schaffen.
Und das Team von Bundestrainer Uwe Krupp hat nach dem 2:1 im seinem zweiten "Endspiel" bei der Heim-WM gegen die Slowakei Lust auf mehr bekommen. "Wir sind noch nicht satt", sagte Verteidiger Korbinian Holzer und fügte mit Blick auf das Halbfinale am Samstag an: "Ich will zurück nach Köln."

DEB-Team will noch mehr
"Für die meisten Jungs war das Viertelfinale das Ziel. Jetzt werden wir uns zusammensetzen und sehen, wie hoch wir zielen", hatte Krupp nach dem Sieg gegen die Slowakei angekündigt: "Dann gehen wir dieses Ziel an. Wir genießen den Moment, aber wir wollen noch ein bisschen mehr."
Nicht nur Krupp selbst, auch Reindl oder Jahrhundertspieler Erich Kühnhackl scheiterten in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder daran, unter die ersten Vier der Welt vorzustoßen. Zuletzt 2003 auch Christian Ehrhoff. "Damals waren wir nah dran", erinnert sich der NHL-Verteidiger an das Viertelfinale in Finnland, als erst in der Verlängerung mit 2:3 gegen den späteren Weltmeister Kanada das Aus kam.

Lob für Krupp
Besonders für Bundestrainer Krupp: Der ehemalige NHL-Profi war nach dem WM-Debakel vor einem Jahr in Bern und dem enttäuschenden Abschneiden bei Olympia in Vancouver in die Kritik geraten. Jetzt darf sich der 44-Jährige in seiner Arbeit bestätigt fühlen. "Er ist ein Supertrainer", sagte Reindl, "ich weiß, welche Leistung er in den letzten Jahren gebracht hat. Er hat diese Mannschaft geformt mit dem Ziel, bei der WM im eigenen Land etwas zu reißen. Und sie hat etwas gerissen."
Der DEB-Sportdirektor machte nach Krupps größtem Erfolg als Trainer erneut keinen Hehl daraus, dass er gerne weiter mit dem einzigen deutschen Stanley-Cup-Sieger zusammenarbeiten möchte. "Das wir ihn wollen, ist klar", betonte Reindl noch einmal und kündigte an: "Wir werden uns nach der WM so schnell wie möglich zusammensetzen und über die Zukunft reden."

"Es gibt nur Plan A"
Berichte, Krupp habe dem DEB längst mitgeteilt, dass er nicht mehr zur Verfügung stehe, wies Reindl zurück. Auch gebe es noch keine Überlegungen, wer möglicher Nachfolger werden könnte. "Es gibt nur Plan A, und das ist das Gespräch mit Uwe", sagte Reindl, "dann sehen wir weiter."
Als Kandidat für die mögliche Nachfolge hat sich bei der WM Harold Kreis empfohlen. Der 51-Jährige, der kurz im März auf sanften Druck der Deutschen Eishockey Liga (DEL) in den Trainerstab aufgenommen worden war, leistet ganze Arbeit: Die Defensivleistung der deutschen Mannschaft ist so stark wie seit Jahren nicht, nachdem in der Vorbereitung besonderen Wert auf die Abwehraufgaben gelegt und erstmals ein Playbook mit individuellen Anweisungen für die Spieler ausgegeben wurde. Neun Gegentore in sechs Spielen sind die beste Bilanz seit 1938.
 

18.05.2010

DEB

2010 IIHF Weltmeisterschaft: Deutschland erreicht das Viertelfinale
Deutschland – Slowakei 2:1 (1:0, 1:1, 0:0)

Nach sieben Jahren steht die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft wieder im Viertelfinale einer Weltmeisterschaft. Im entscheidenden Spiel der Zwischenrunde bezwang das Team von Bundestrainer Uwe Krupp am heutigen Nachmittag die Slowakei mit 2:1 (1:0, 1:1, 0:0).
Dabei zeigte die DEB-Auswahl von Beginn an eine konzentrierte Leistung und setzte den Gegner konsequent unter Druck. In der 8. Spielminute brachte Alexander Barta seine Mannschaft mit 1:0 in Führung. Daniel Kreutzer erzielte zu Beginn des zweiten Spielabschnitts in seinem 190. Länderspiel seinen 36.Treffer – 2:0. Den Anschlusstreffer erzielten die Slowaken kurz vor Drittelende, als Felix Schütz eine 2+2-minütige Strafzeit absitzen musste.
Im dritten Spielabschnitt konzentrierte sich die DEB-Auswahl nicht rein auf die Defensive, sondern übte weiter Druck auf das slowakische Tor aus. Kurz vor Ende der Begegnung nahmen die Slowaken ihren Torhüter Peter Budaj zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Die Nationalmannschaft hielt dem letzten Ansturm stand und verteidigte die Führung bis zur Schlusssirene.

Bundestrainer Uwe Krupp: „Ich bin stolz auf die Mannschaft. Es war das erwartet enge und kampfbetonte Spiel. Nach dem gestrigen Ruhetag sind wir gut vorbereitet in die Begegnung gegangen. Wir haben unser Spiel konsequent durchgezogen und den Gegner ständig unter Druck gesetzt. Der Führungstreffer hat das Match zu unseren Gunsten gedreht, das bis dahin sehr offen war. Die letzten 15 Minuten haben wir das Spiel gezeigt, dass man benötigt, um eine knappe Führung zu verteidigen. Die Jungs sind charakterlich stark und spielen mit viel Motivation und Ehrgeiz. Der Sieg war wieder einmal erarbeitet und es war kein Glück dabei. Wenn du nicht viel Glück hast, immer hart arbeitest und soweit kommst, ist man irgendwann an einen Punkt, an dem man feststellen muss, dass die Mannschaft gut ist.“

Torschütze Alexander Barta: „Nach sieben Jahren haben wir endlich wieder einmal das Viertelfinale einer WM erreicht. Dass uns dies ausgerechnet bei unserer Heim-WM gelingt ist eine tolle Sache und wichtig für das deutsche Eishockey. Alle haben sich heute wieder voll reingehängt und an einem Strang gezogen. Wir haben unser System gut umgesetzt, wobei das frühe Tor natürlich sehr hilfreich war.“


Spielstatistiken:
Slowakei : Deutschland – 1:2 (0:1, 1:1, 0:0)

Tore:
07:19    0:1    Tor Alexander Barta, Vorlage Daniel Kreutzer
24:42    0:2    Tor Daniel Kreutzer, Vorlage Alexander Barta, Sven Felski
39:17    1:2    Tor Marek Svatos, Vorlage Dominik Granak (Überzahltor)

Strafzeiten:
Slowakei 8        Deutschland 6     

Schüsse:
Slowakei 22    Deutschland 26     

Am morgigen Mittwoch reist die Nationalmannschaft vormittags nach Mannheim. Das Mannschaftstraining findet von 18:00 bis 19:00 Uhr in der SAP Arena statt. Am Donnerstag, 20. Mai 2010 trifft die DEB-Auswahl als Drittplatzierter der Gruppe E im Viertelfinale auf den Zweitplatzierten der Gruppe F (Sieger der Begegnung Schweden-Schweiz). Eröffnungsbully in der SAP Arena in Mannheim ist um 20:15 Uhr.
 
17.05.2010

 

 

Mit einem Sieg gegen die Slowakei ins Viertelfinale

Volle Konzentration auf das Endspiel ums WM-Viertelfinale: Mit einem Sieg gegen die Slowakei im abschließenden Zwischenrundenspiel kann die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft das große Ziel erreichen und in die Runde der letzten Acht einziehen (Dienstag ab 20.15 Uhr).

Deutschlands Nummer eins Dennis Endras in Aktion gegen WeißrusslandNach großem Kampf verloren die deutschen Kufencracks gestern gegen Weißrussland in der Verlängerung mit 1:2. Und ein vielleicht spielentscheidender Nachteil gegen Belarus könnte sich im nun folgenden Match als Vorteil erweisen. Nur knapp 24 Stunden hatte die Mannschaft nach dem Spiel gegen Russland Zeit, sich für die Partie gegen Weißrussland vorzubereiten - was der Mannschaft auch anzumerken war. Dasselbe steht jetzt der Slowakei bevor, die nach der Begegnung am Montag gegen Finnland dann auf ein ausgeruhteres deutsches Team treffen wird. Felix Schütz setzt auf die innere Stärke seiner Kollegen. "Wir haben alle Selbstbewusstsein, und ich glaube, dass wir es packen", beteuerte der Stürmer.


Müller erzielt den späten Ausgleich
Moral und Willensstärke hatte die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes auch gegen die unbequemen Weißrussen wieder bewiesen. Von der 7. Minute an lief das deutsche Team einem 0:1-Rückstand hinterher - erst 54 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit schoss Marcel Müller den erlösenden Ausgleich. "Das Tor kann Gold wert sein, und der Punkt dazu auch", erklärte der Kölner Angreifer, der beim 2:3 im WM-Test gegen die Slowakei vor gut drei Wochen die beiden deutschen Tore erzielt hatte. Immer wieder musste der 21-Jährige die Szene in der Schlussminute der regulären Spielzeit gegen Weißrussland schildern. "Ich kam als zusätzlicher Mann für Dennis Endras, war drei Sekunden auf dem Eis, und dann habe ich ihn reingeschweißt", sagte Müller. Auch in der Overtime drückte das DEB-Team die Weißrussen immer wieder ins eigene Drittel und spielte auf Sieg - fing sich aber wenige Sekunden vor Ende der Verlängerung einen Konter: Drei Weißrussen liefen auf Torwart Dennis Endras zu und sicherten ihrem Team damit den zweiten Punkt.

Kraftakt gegen Russland
Für Krupp, dessen Vertrag nach der WM ausläuft, könnte die Partie gegen die Slowaken schon der letzte Arbeitstag im Amt werden. "So ist es doch immer für das deutsche Eishockey. In jedem Turnier geht es um ein Spiel. In der Situation sind wir jetzt wieder", sagte Krupp. "Der große Kraftakt gegen Russland kam vielleicht zum falschen Zeitpunkt", sagte Nordamerika-Profi Ehrhoff. Beim 2:3 gegen den Rekord-Weltmeister am Samstag hatte der WM-Gastgeber begeistert, 22 Stunden später gegen die Weißrussen tat sich die Mannschaft schwer. "Man hat gemerkt, dass die Füße nicht so da waren", umschrieb Schütz das Problem.

Endras bleibt im Tor
Am liebsten würde der Bundestrainer sein Team daher vor dem Slowaken-Krimi in Watte packen. Am Montag setzte er nur ein leichtes Eis-Training an. Massagen, medizinische Behandlungen und Ruhe hatten Priorität. Die Slowakei muss dagegen gegen die Finnen ran. "Die sind schlagbar", betonte Keeper Endras. Der Augsburger wird am Dienstag erneut zwischen den Pfosten stehen, der Bundestrainer beendet seine Torwart-Rotation.

Satan verstärkt die Slowaken
Die WM-Bilanz gegen den Champion von 2002 kann sich mit zwei Siegen in fünf Spielen durchaus sehen lassen. Zuletzt gelang vor zwei Jahren ein 4:2 im kanadischen Halifax gegen das Team mit dem Kölner Torjäger Ivan Ciernik. Allerdings verstärkte der kanadische Coach Glen Hanlon seine Truppe für den Zwischenrunden-Endspurt mit NHL-Profi Miroslav Satan. "Das ist ein sehr erfahrener Spieler, der wird den Slowaken sicher weiterhelfen", meinte Ehrhoff.

Das Publikum im Rücken
Wie schon gegen die USA und die Russen muss die DEB-Auswahl also erneut gegen einen Großen über sich hinauswachsen. "Wir brauchen jetzt jeden einzelnen Spieler und jeden einzelnen Zuschauer, damit wir am Dienstag ein Feuerwerk abbrennen können", fasste Altmeister Sven Felski zusammen.
 

DEB 2010 IIHF Weltmeisterschaft: Deutschland erkämpft einen Punkt gegen Weißrussland

Deutschland - Weißrussland 1:2 n.V. (0:1, 0:0, 1:0, 0:1)

Nur 24 Stunden nach dem Eishockey-Krimi gegen Titelverteidiger Russland erwartete die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft heute die erwartet schwere Aufgabe gegen Weißrussland. In einem von Kampf geprägtem Spiel behielten die Weißrussen dabei am Ende mit 2:1 nach Verlängerung die Oberhand und sicherten sich zwei wertvolle Punkte in der Zwischenrundengruppe E.
In der 7. Spielminute brachte Andrei Mikhalev seine Mannschaft mit 1:0 in Führung und diese sollte auch bis zur letzten Minute Bestand haben. Erst 54 Sekunden vor Schluss gelang Marcel Müller, der als sechster Feldspieler für Torhüter Dennis Endras auf das Eis gekommen war, der 1:1-Ausgleich.
In der Verlängerung setzte das Team von Bundestrainer Uwe Krupp den Druck auf das weißrussische Tor fort, musste sich dann aber durch ein Kontertor von Alexei Kalyuzhny unglücklich mit 1:2 geschlagen geben.
In der Zwischenrundengruppe E führt Russland mit 12 Punkten vor Finnland und Dänemark mit je sechs Punkten. Deutschland liegt derzeit auf Platz vier vor der Slowakei (drei Punkte) und Weißrussland (zwei Punkte) und wäre damit für das Viertelfinale qualifiziert. Aus den beiden Zwischenrundengruppen mit jeweils sechs Teams kommen die ersten vier Mannschaften in das Viertelfinale.

Bundestrainer Uwe Krupp: „Es war der erwartet harte Fight. Unser Team hat nach dem kräftezehrenden Spiel gegen Russland langsamer in die Partie gefunden. Im weiteren Verlauf sind wir aber immer besser geworden und haben uns den Ausgleich erkämpft. Der heute gewonnene Punkt kann sich noch als sehr wertvoll erweisen. Wir haben die Qualifikation zum Viertelfinale nach wie vor selbst in der Hand. Am Dienstag müssen wir gegen die Slowakei unser bestes Spiel zeigen.“

Spielstatistiken:
Deutschland - Weißrussland 1:2 n.V. (0:1, 0:0, 1:0, 0:1)

Tore:

06:43 - 0:1 - Tor Andrei Mikhalev Vorlage Yaroslav Chupris, Evgeni Kovyrshin
59:06 - 1:1 - Tor Marcel Müller Vorlage Sven Felski, Felix Schütz
64:45 - 1:2 – Tor Alexei Kalyuzhny Vorlage Mikhail Grabovski, Alexander Makritski

Strafzeiten:
Deutschland 8 Minuten    Weißrussland 2 Minuten     

Schüsse:
Deutschland 34    Weißrussland 21     


Weitere Spieltermine und Tickets:
Am kommenden Dienstag, 18. Mai 2010, trifft die DEB-Auswahl in ihrem letzten Zwischenrundenspiel auf die Slowakei. Spielbeginn in der LANXESS arena in Köln ist bereits um 16.15 Uhr. Für dieses Spiel sind noch wenige Tausend Restkarten verfügbar.

Die Tickets sind wie folgt erhältlich:
- Internet-Buchung unter www.iihfworlds2010.com
- Bundesweite telefonische Ticket-Hotline 0621 18 19 0 333
 -Vor Ort in den Ticket Shops der "LANXESS arena" (Köln, Tel. 0221/8020) und der "SAP ARENA" (Mannheim)


Der Media Guide der Nationalmannschaft wurde aktualisiert und steht unter folgendem Link zum Download bereit: http://www.deb-online.de/Public/MediaGuideTeamGermany.zip
 

16.05.2010

DEB

Eishockey-Krimi: Deutschland fordert den amtierenden Weltmeister und unterliegt knapp –

Russland – Deutschland 3:2 (1:0, 1:1, 1:1)

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat ihr erstes Zwischenrundenspiel gegen Russland knapp mit 2:3 verloren. Vor 18.343 lautstark feiernden Zuschauern in der LANXESS arena in Köln ließ das Team von Bundestrainer Uwe Krupp den amtierenden Weltmeister dabei bis zur letzten Sekunde zittern. Von Beginn an gingen die Deutschen couragiert zu Werke und ließen sich von Alexander Ovechkin, Pavel Datsyuk und Co. nicht beeindrucken. Es dauerte bis zur 15. Spielminute ehe der Favorit durch Kapitän Ilya Kovalchuk den 1:0-Führungstreffer erzielte. In der 27. Minute erhöhte Nikolai Kulemin auf 2:0 für den Titelverteidiger. Banges Warten dann nach der Pausensirene: In letzter Sekunde überwand Verteidiger Christian Ehrhoff den russischen Torhüter Semyon Varlamov – die Schiedsrichter riefen zum Videobeweis und entschieden auf Tor. Entsprechend gestärkt gingen die DEB-Cracks in den Schlussabschnitt und erarbeiteten sich einige gute Einschuss-Möglichkeiten. Stürmer-Star Alexander Ovechkin ließ die Hoffnungen der deutschen Fans zunächst schwinden, als er seiner Mannschaft zehn Minuten vor Spielende wiederum einen Zwei-Tore-Vorsprung verschaffte. Das unermüdliche, druckvolle Spiel der DEB-Auswahl wurde noch einmal belohnt – Alexander Barta erzielte drei Minuten später den erneuten, frenetisch umjubelten Anschlusstreffer. Der erhoffte Ausgleich blieb allerdings trotz einer Schlussoffensive verwehrt.
Am heutigen Sonntag tritt die Nationalmannschaft zum zweiten Zwischenrundenspiel der 2010 IIHF WM an – um 20.15 Uhr heißt der Gegner in der LANXESS arena Weißrussland.

Bundestrainer Uwe Krupp: „Wir haben heute ein starkes Spiel gezeigt und von Beginn an aggressiv agiert. Dabei haben wir uns immer wieder gute Torchancen erarbeitet und ständigen Druck auf das russische Tor ausgeübt. Gerade in der neutralen Zone haben wir unserem Gegner wenig Raum gelassen. Auch an der Leistung unseres Torhüters Dimitri Kotschnew war nichts auszusetzen. Dennoch hat es für uns leider nicht gereicht und die Russen haben das Spiel für sich entschieden. Schon morgen müssen wir gegen Weißrussland ran. Ich erwarte einen guten Kampf. Weißrussland wird nach einem spielfreien Tag ausgeruht in die Partie gehen.“

Spielstatistiken:
Russland : Deutschland – 3:2 (1:0, 1:1, 1:1)

Tore:
14:20 – 1:0 – Tor Ilya Kovalchuk, Vorlage Alexei Emelin, Alexander Frolov
26:10 – 2:0 – Tor Nikolai Kulemin, Vorlage Maxim Afinogenov, Viktor Koslov
39:59 – 2:1 – Tor Christian Ehrhoff, Vorlage Michael Wolf, Kai Hospelt
49:46 – 3:1 – Tor Alexander Ovechkin, Vorlage Alexander Semin
53:39 – 3:2 – Tor Alexander Barta, Vorlage Daniel Kreutzer, Sven Felski

Strafzeiten:
Russland 8 Minuten Deutschland 8 Minuten

Schüsse:
Russland 36 Deutschland 34

Der Media Guide der Nationalmannschaft wurde aktualisiert und steht unter folgendem Link zum Download bereit: http://www.deb-online.de/Public/MediaGuideTeamGermany.zip

Restkarten für deutsche Zwischenrunden-Partien verfügbar
Für das Spiel am heutigen Sonntag (20.15 Uhr) gegen Weißrussland sind noch etwa 3.500 Tickets erhältlich. Für den “Super-Dienstag” (18.05.) mit den Partien Slowakei – Deutschland (16.15 Uhr) und Russland – Finnland (20.15 Uhr) sind sogar noch rund 5.300 Karten im Verkauf.

Darüber hinaus sind für alle Tage auch weiterhin günstige Tageskarten verfügbar.
 

14.05.2010

Interview

"Die spielen dich in der Telefonzelle schwindlig"

Marcel Goc sammelte in der abgelaufenen NHL-Saison 30 Scorerpunkte für NashvilleDEB-Kapitän spricht im Interview über den nächsten Gegner Russland, die Strategie und seine Aufgaben als Kapitän. Marcel Goc spielte in der DEL für Schwenningen und die Adler Mannheim

Köln - "O Captain my Captain! Our fearful trip is done."
Nein, die Reise des deutschen Teams um Spielführer Marcel Goc bei der Heim-WM ist noch lange nicht zu Ende. Und schrecklich ist sie bestimmt nicht.
Viel mehr steht nach dem Pflichtprogramm "Erreichen der Zwischenrunde" nun die Kür für die Auswahl von Bundestrainer Uwe Krupp an.
Die Hoffnungen der deutschen Fans ruhen dabei besonders auf NHL-Profi Goc.
Er soll als Führungsspieler Verantwortung übernehmen und bisher hat das der 26 Jahre alte Stürmer zu Krupps "vollster Zufriedenheit" gelöst.
"Er ist bereits in Vancouver in die Rolle geschlüpft, deshalb war es für völlig klar, dass er diese Aufgabe bei der WM übernehmen wird", sagt Krupp.
"Mir macht es Spaß", sagt Goc : "Ich bin stolz, dass ich Kapitän sein darf und ich versuche, meine Aufgabe so gut ich kann zu erfüllen."
Im Interview spricht der Stürmer der Nashville Predators über das anstehende Spiel gegen Russland (und die weiteren Gegner, die Veränderungen durch den Vereinswechsel und Bundestrainer Uwe Krupp

Frage: Herr Goc, Glückwunsch zum Einzug in die Zwischenrunde. Haben sie sich das Spiel Finnland gegen die USA in der Halle angeschaut?
Goc: Wir haben das Spiel im Hotel verfolgt. Klar wäre es besser gewesen, wenn die USA gewonnen hätte, dann hätten wir 5 Punkte in der Zwischenrunde gehabt.

Frage: Der nächste Gegner lautet nun Weltmeister Russland. Was erwarten Sie gegen die Russen?
Goc: Das wird sicherlich nicht einfach. Die sind der Top-Favorit auf Gold. Die werden uns unsere Schwächen aufzeigen, wenn wir nicht konzentriert spielen. Das wird ein Test wie gegen Kanada in der Vorbereitung. Wir müssen in den Zweikämpfen dagegen halten, die Räume eng machen und gut zusammenspielen.

Frage: Die Russen bestehen aus einer Vielzahl an hervorragenden Einzelspielern, sind bisher aber noch nicht als Mannschaft aufgetreten. Hilft es der deutschen Mannschaft, dass sie noch nicht zueinander gefunden haben?
Goc: Das Können der Spieler ist unbestritten. Die können dich in der Telefonzelle schwindlig spielen. Wenn sie es mit Alleingängen versuchen, machen sie es sich selbst schwer und uns leicht. Aber je länger das Turnier geht, desto besser wird das Zusammenspiel. Sie sind auch eine sehr junge Mannschaft.

Frage: Gegen Kasachstan haben die Russen sehr überheblich gewirkt, als wäre es eine lockere Trainingseinheit. Ist es möglich, dass sie auch die deutsche Mannschaft unterschätzen?
Goc: Vielleicht haben sie das Spiel etwas lockerer genommen. Ich habe die Spiele der Russen bisher nicht gesehen. Die Ergebnisse hätte man deutlicher erwartet. Aber wir können nicht mit der Hoffnung ins Spiel gehen, dass sie uns auf die leichte Schulter nehmen.

Frage: Wie kann man diese russische Mannschaft stoppen?
Goc: Wir erwarten eine russische Mannschaft, die an der Scheibe stark ist. Sie spielen selten tief. Sie werden über die zweite Welle, dritte Welle in unser Drittel kommen. Das bedeutet für uns, dass wir die Lücken schließen müssen. Wenn sie mit voller Geschwindigkeit auf unsere Verteidiger kommen und wir in der Verteidigung stehen, bekommen wir riesige Probleme.

Frage: Bundestrainer Uwe Krupp lobt Sie als Führungsspieler und hat Sie zum Kapitän bestimmt. Sie stehen im Fokus, mit Marco Sturm und Jochen Hecht fehlen zwei Leistungsträger, sind jetzt Stürmer Nummer eins. Wie gehen Sie damit um?
Goc: Das ist für mich eine neue Erfahrung. Ich bin erstmals Kapitän von der A-Nationalmannschaft und dann auch noch bei der Heim-WM. Mir macht es Spaß. Ich bin stolz, dass ich Kapitän sein darf und ich versuche, meine Aufgabe so gut ich kann zu erfüllen.

Frage: Wie sehen Ihre Aufgaben als Kapitän aus? Der Bundestrainer hat extra erwähnt, dass Sie auch abseits des Eis eine Führungsfigur sind.
Goc: Wichtig ist, mit den Spielern zu reden, zu schauen, dass das Klima in der Mannschaft stimmt. Dass die Mannschaft bei Spielen wie gegen Dänemark nicht übermotiviert in die Partie geht. Beim Auftakt auf Schalke habe ich mit den weniger erfahrenen Spielern geredet, weil die nervös waren. Und wenn du da vor knapp 80.000 Zuschauern dein erstes WM-Spiel bestreitest, dann kann es durchaus vorkommen, dass der eine oder andere weiche Knie hat. Aber bei so einem Spiel ist jeder nervös, selbst die alten Hasen wie der Felle. Ich bin zu den Jungs hin, habe ihnen gesagt: "Spiel ganz locker, mach dein Ding da draußen, genieß es." Das hat sich anscheinend auch bewährt.

Frage: Hat es Ihnen auch geholfen, dadurch Ihre Nervosität herabzusetzen?
Goc: Ich war auch nervös. Aber nach dem Warmlaufen war es vorbei. Wir haben die Eindrücke aufgenommen, aber als es losging, waren wir auf das Spiel fokussiert und haben uns nicht ablenken lassen.

Marcel Goc spielte in der DEL für Schwenningen und die Adler Mannheim"Es ist das Beste, wenn du nicht groß nachdenkst"
Marcel Goc über seinen Wechsel nach Nashville und sein Verhältnis zu Trainer Uwe Krupp. Marcel Goc sammelte in der abgelaufenen NHL-Saison 30 Scorerpunkte für Nashville

Frage: Sie sind vor der abgelaufenen NHL-Saison von San Jose nach Nashville gewechselt. Hat der Wechsel Ihnen geholfen, sich weiterzuentwickeln?
Goc: Auf jeden Fall. Für mich war es sportlich das beste Jahr. Ich habe für mich in Nashville die besten Chancen gesehen, deshalb habe ich dort unterschrieben. Und ich kann nur sagen, dass das die richtige Entscheidung war. Im Laufe der Saison habe ich vom Trainer mehr Spielzeit und Vertrauen erhalten. Das hilft dir natürlich, du hast mehr Selbstvertrauen. Du denkst nicht zu viel über deinen letzten Wechsel nach, sondern gehst einfach nur aufs Eis und spielst. Das ist einfach das Beste, wenn du nicht groß nachdenkst.

Frage: Gibt es etwas, dass Sie aus San Jose vermissen?
Goc: Die Freunde. Wir sind zwar weiter in Kontakt, aber das war das Schwerste. Auch für meine Frau. Du fängst quasi bei Null wieder an. Du musst dich wieder an eine neue Umgebung gewöhnen. Aber so ist das nun mal im Profisport. Wenn du wechselst, musst du dir alles wieder neu aufbauen. Aber der Sulzi und der Didi (Alexander Sulzer und Robert Dietrich, Anm. d. Red.) waren ja bereits da. Das hat mir geholfen. Und auch mit den anderen Spielern habe ich mich gleich gut verstanden, die Familien der Spieler verstehen sich sehr gut und das hilft auch dem Klima in der Mannschaft.

Frage: Gegen Russland treffen Sie jetzt auf einen Teamkollegen, Denis Grebeschkow. Verstehen Sie sich gut mit ihm? Er kam ja erst spät zur Trading Deadline zu den Predators.
Goc: Das ist ein unglaublich lockerer Typ. Es war, als hätte er schon immer in Nashville gespielt. Lustiger Kerl, sehr guter Spieler. Wie die meisten Russen ist er technisch einwandfrei. Er hat zwar nicht viele Spiele für uns gemacht, aber als er von der Verletzung zurückkam, war er in den Playoffs gleich an zwei Toren beteiligt. Er trägt die Scheibe sehr gut nach vorne und öffnet das Spiel mit seinen Pässen. Es ist klasse, wenn man so einen Spieler in seinen Reihen hat.

Frage: Sind Sie sich hier bei der WM schon über den Weg gelaufen und haben eine Wette wegen Samstag laufen?
Goc: Nein es gibt keine Wette. Und wir haben uns auch noch nicht gesehen. Die Russen haben immer an den Tagen gespielt, an denen wir spielfrei waren. Aber spätestens auf dem Eis werden wir uns wieder sehen.

Frage: Als weitere Gegner warten die Slowakei und Weißrussland. Mit den Weißrussen hat die deutsche Mannschaft wegen Olympia noch eine Rechnung offen.
Goc: Auf jeden Fall. Da haben wir noch was gutzumachen. Das ist ein Gegner, der mit uns auf Augenhöhe ist. Das ist ähnlich wie mit Dänemark. Da haben wir auch vor der Vorrunde gesagt, das wird unser Endspiel. Ähnlich ist es mit den Weißrussen.

Frage: Gegen die Slowaken hat die deutsche Mannschaft oft gut ausgesehen, das letzte Aufeinandertreffen bei der WM 2008 sogar gewonnen. Wie schätzen Sie die Mannschaft ein? Es sind relativ wenige NHL-Spieler dabei.
Goc: Die Slowaken haben ein sehr gutes Turnier bisher gespielt. Vor allem gegen die Russen, als sie nah am Ausgleich dran waren. Sie haben hier nicht die Einzelkönner wie bei Olympia dabei, aber sie spielen sehr gut zusammen und sind eine technisch starke Mannschaft. Die Auswahl der Spieler ist größer wie bei uns.

Frage: Was wird in diesen Spielen entscheidend sein?
Goc: Wir müssen unser Spiel durchziehen. Wir dürfen uns nicht dem Gegner anpassen. Wenn wir mit Russland mitlaufen, dann gehen wir unter.

Frage: Das heißt aus einer kompakten Defensive agieren, so wie es Uwe Krupp immer predigt?
Goc: Wir müssen so wie gegen Dänemark spielen. Wir müssen konzentriert und einfach spielen, die Laufwege einhalten, das Spiel auseinander ziehen, dann und irgendwann ergeben sich Lücken und dann können wir auch den Querpass spielen. Wenn der Gegner Fehler macht, müssen wir die ausnützen.

Frage: Wie ist Ihr Verhältnis zu Bundestrainer Uwe Krupp?
Goc: Sehr locker, sehr angenehm. Wir reden viel miteinander. Wir haben während der Saison immer wieder telefoniert. Er setzt auf mich und das ist ein gutes Gefühl.

Frage: Über seine Zukunft als Bundestrainer hat er noch nicht entschieden. Reden Sie mit ihm auch darüber?
Goc: Nein. Wir bekommen das natürlich auf mit, dass viel spekuliert wird. Aber er wird die Entscheidung treffen, die für ihn am meisten Sinn macht. Und egal wie er sich entscheidet, wir sind sehr zufrieden mit ihm und es macht Spaß unter ihm zu spielen.

 

  Ehrhoff führt deutsches Team gegen Russland an

Übermüdet, aber stolz: Christian EhrhoffMit Nachzügler Christian Ehrhoff soll die Euphorie im deutschen Lager nochmals gesteigert werden. Der Verteidiger der Vancouver Canucks kämpft zwar noch mit Zeitumstellung und Schlafentzug, doch gegen Russlands Superstürmer will Ehrhoff hellwach sein.

"Im eigenen Land, vor den eigenen Fans - das gibt einem besondere Stärke", versprach der übernächtigte Nordamerika-Profi nach seiner Ankunft bei der Heim-Weltmeisterschaft in Köln.

Bundestrainer Uwe Krupp hat den Verteidiger schon für das Duell mit Rekord-Weltmeister eingeplant und sieht die Chancen aufs Viertelfinale steigen. "Wir sind eine bessere Mannschaft, wenn Christian dabei ist", sagte der Coach. Der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) präsentierte den Nachzügler stolz auf einer eigenen Pressekonferenz, dem NHL-Star war die WM-Vorfreude deutlich anzusehen.

"Eine Ehre"

"Für mich war klar, dass ich mitspielen möchte. Es ist für mich eine Ehre, für Deutschland zu spielen", versicherte Ehrhoff. Schon zwei Stunden nach dem enttäuschenden Playoff-Aus mit den Canucks am Dienstagabend gegen Chicago rief der gebürtige Moerser beim Bundestrainer an und sagte für das Turnier zu. "Das ist ein Zeichen für die Mannschaft", lobte Krupp.

Die Anreise des Abwehrmanns verlief jedoch holprig. Weil sein Flug sich um Stunden verzögerte, kam Ehrhoff erst am Donnerstagabend im Team-Hotel an und fand danach wenig Schlaf. "Die Nacht war ziemlich kurz. Ich bin gegen Mitternacht ins Bett, um 4.30 Uhr konnte ich nicht mehr schlafen", berichtete der 27-Jährige. Um den Zimmerkollegen John Tripp nicht zu wecken, checkte er via Handy seine Emails und wälzte sich bis zum Morgen in den Kissen.

Auf dem Eis soll es besser laufen. "Ich muss versuchen, mich schnell reinzufinden", sagte Ehrhoff, der schon bei Olympia in seiner Wahl-Heimat Vancouver einer der Leistungsträger des deutschen Teams war. Gegen die Russen soll er an der Seite von Robert Dietrich spielen. "Er hilft uns in allen Spielsituationen", meinte Coach Krupp. Vor allem aber dürfte er mit den Überzahl-Qualitäten des schussgewaltigen "Blueliners" kalkulieren.

Keine Angst vor Ovechkin

In Kanada hat sich der Mann mit dem harten Schuss von der blauen Linie schon in die Herzen der Canucks-Fans geschossen. Bei Olympia war "Christschän Ährhoff" der bekannteste Sportler der deutschen Delegation. 14 Tore erzielte er in der regulären NHL-Saison, drei weitere in den Playoffs - besser war er noch nie.

Diesen Schwung will Ehrhoff mit ins WM-Turnier nehmen. "Die Mannschaft ist gut gestartet. Das Viertelfinale wäre für uns top", sagte er. Und vor Russlands Superstar Alexander Ovechkin von den Washington Capitals ist ihm schon gar nicht bange. "Wir haben dieses Jahr einmal gegen Washington gespielt - und sind als Sieger vom Eis gegangen."
 
12.05.2010

DEB

Deutschland zieht nach 3:1-Sieg über Dänemark in die Zwischenrunde ein

In der mit 18.623 Zuschauern erneut ausverkauften LANXESS arena besiegte die deutsche Nationalmannschaft am heutigen Nachmittag Dänemark mit 3:1 (1:1, 2:0, 0:0) und zieht damit in die Zwischenrunde ein. In der vierten Minute geriet das Team von Bundestrainer Uwe Krupp zunächst in Rückstand. Philip Larsen erzielte in doppelter Überzahl die Führung zum 1:0. Jedoch nur fünf Minuten später gelang Marcel Goc ebenfalls in Überzahl der Ausgleich, nachdem er einen Schuss von Alexander Sulzer abgefälscht hatte. Auch im zweiten Drittel überzeugte die Nationalmannschaft durch eine konsequente und aggressive Spielweise und erarbeitete sich dadurch etliche Tormöglichkeiten. Eine davon nutzte Felix Schütz in der 34. Minute zum 2:1. Mit seinem ersten Länderspieltor erhöhte Niki Goc kurz darauf den Vorsprung auf 3:1. Im torlosen Schlussabschnitt feierten die begeisterten deutschen Anhänger bereits den Sieg, an dem die Krupp-Schützlinge bis zuletzt keine Zweifel aufkommen ließen.
Nach dem 3:2-Sieg der Finnen über die USA zieht Deutschland nun als Gruppenzweiter in die Zwischenrunde. Nach dem letzten Vorrundenspieltag am Donnerstag, 13. Mai stehen die Zwischenrundengegner der DEB-Auswahl fest.

Bundestrainer Uwe Krupp: „Ich bin heute wirklich stolz auf meine Mannschaft. Nach anfänglichen Schwierigkeiten ist es uns gelungen, den Dänen unser Spiel aufzuzwingen. Wir haben geradlinig und konzentriert agiert. Durch unsere Spielart waren wir in der Lage, die dänische Defensive unter starken Druck zu setzen und unsere Stürmer haben uns heute die Möglichkeit gegeben, das Spiel zu gewinnen.“

Niki Goc: „Nach schwierigem Start haben wir dann doch schnell zu unserem Spiel gefunden. Wir haben konzentriert und hart gearbeitet und das Spiel verdient gewonnen.“

Marcel Goc: „Die Fans waren heute wieder einmal fantastisch. Je lauter sie sind, desto mehr Spaß haben wir auf dem Eis. Wir wollen mit einer guten Leistung unseren Fans etwas zurückgeben.“

Spielstatistiken:
Dänemark : Deutschland – 1:3 (1:1, 0:2, 0:0)

Tore:
03:40 – 1:0 – Tor Philip Larsen, Vorlage Peter Regin, Jesper Daamgard (Überzahltor)
08:48 – 1:1 – Tor Marcel Goc, Vorlage Alexander Sulzer Überzahltor)
33:28 – 1:2 – Tor Felix Schütz, Vorlage Justin Krüger
35:09 – 1:3 – Tor Nikolai Goc

Strafzeiten:
Dänemark 14 Minuten Deutschland 14 Minuten

Schüsse:
Dänemark 24 Deutschland 30

Spieltermine und Tickets:
Samstag, 20.15 Uhr 1A-Deutschland (5.800 Restkarten verfügbar)
Sonntag, 20.15 Uhr Deutschland-3A (7.000 Restkarten verfügbar)
Dienstag, 16.15 Uhr 2A-Deutschland (7.500 Restkarten verfügbar)
Darüber hinaus sind noch etwa 200 Hospitality-Tickets, d.h. Sitzplatz inkl. Verpflegung pro Spiel verfügbar.

Die Tickets sind wie folgt erhältlich:
- Internet-Buchung unter www.iihfworlds2010.com
- Bundesweite telefonische Ticket-Hotline 0621 18 19 0 333
- Vor Ort in den Ticket Shops der "LANXESS arena" (Köln, Tel. 0221/8020) und der "SAP ARENA" (Mannheim)
 
09.05.2010

DEB

"Wie ein Meisterschaftsgewinn" für Endras

Teufelskerl Endras, der Überragende Spieler beim Auftakterfolg, hält fast allesUSA-Schreck Dennis Endras freut sich über den "Riesenabend" und hohen Polit-Besuch. Dass er nun die Bank drückt, nimmt er locker. Dennis Endras wechselte 2008 vom Zweitligisten EV Ravensburg nach Augsburg

Er war der Mann des Spiels.

Dennoch wich kurzzeitig - aber nur kurz - das Lächeln aus seinem Gesicht.
Der Gegentreffer zum zwischenzeitlichen 1:1 beim 2:1-Sieg nach Verlängerung der deutschen Nationalmannschaft über die USA (die Bilder) beim Auftaktspiel der 74. Eishockey-Weltmeisterschaft in Deutschland wurmte Dennis Endras.
"Da habe ich nicht gut ausgeschaut", sagt der Augsburger Keeper bei SPORT1. "Bitter ist, dass ich den Puck selbst reingemacht habe. Aber so ist Eishockey."

Rasanter Aufstieg aus der Regionalliga


So, aber auch so kann Eishockey sein: Denn "vor ein paar Jahren habe ich in Sonthofen noch vor 200 Zuschauern gespielt. Jetzt spiele ich vor 77.000 für Deutschland".
Ob er denn träume und gezwickt werden müsse, um aufzuwachen? "Meine Familie muss mich schon seit zwei Jahren zwicken."
Sein Aufstieg führte den mittlerweile 25-Jährigen von der Regionalliga mit Sonthofen zum Förderlizenzspieler und endete als Stammkeeper bei den Augsburg Panther.


Krupps "Bauchgefühl" pro Endras

In Augsburg hat Endras eine überragende Saison gespielt, führte sein Team ins DEL-Finale und stellte dabei einen Rekord auf. Nie zuvor hatte ein Keeper in der DEL über 2000 Schüsse in einer Saison pariert.
"Das DEL-Finale in Augsburg hat mich schon beflügelt", sagt Endras und auch Bundestrainer Uwe Krupp hat bemerkt, dass "Dennis zurzeit unglaublich viel Selbstbewusstsein hat".

Goldmann: "Das hat viel Kraft gekostet

Die Entscheidung des Trainerteams für Endras an Stelle von Dimitri Kotschnew, der die komplette Vorbereitung mit der deutschen Mannschaft mitgemacht hatte und überzeugende Leistungen gebracht hatte, war "ein Bauchgefühl".

T-Frage völlig offen


Doch trotz der starken Leistung will sich Krupp auf keine Nummer 1 festgelegen. "Wir könnten jeden der drei einsetzen", sagt der Bundestrainer.
Gegen die Finnen wird Endras nicht zwischen den Pfosten stehen. Er erhält eine Verschnaufpause. "Gegen Finnland würde er unter Dauerbeschuss stehen. Er wird wieder gegen Dänemark spielen, da brauchen wir einen Torwart, der fit ist", begründete Krupp seine Maßnahme. (Statistiken)
Für Endras rückt Rob Zepp in sie Startauftsellung. Der Bundestrainer gab dem Berliner Keeper den Vorzug vor Dimitri Kotschnew. "Rob hat eine zeitlang in Finnland gespielt. Deshalb spielt er", sagte Krupp.
Für Dimitri Kotschnew sei "das natürlich sehr bitter", meinte Krupp. "Hätten wir gegen ein ehemaliges Ostblockland gespielt, wie Lettland, hätte Dimitri den Vorzug erhalten."

"Mal sehen wie gut ich schlafen kann"


Endras selbst scheint über die Pause nicht nach dem aufregenden Spiel nicht enttäuscht zu sein. "Ich muss jetzt ein bisschen zur Ruhe kommen, mal sehen wie gut ich schlafen kann", sagte er nach seinem Gala-Auftritt.
Weitere Themen EISHOCKEY-WM: SPORT1-SonderseiteBUNDESLIGA: Alles zum 34. SpieltagSERVICE: Bundesliga-TabellenrechnerFORMEL 1: Alles zum Spanien-GPUS-SPORT: Alles zu den NBA-PlayoffsVIDEO: Die SPORT1-NewsLIVESCORES: Täglich Live-Sport
Zumal die "Nacht ein bisschen länger war. Es war einfach ein Riesenabend für uns", erzählt Endras.
Vor allem für Endras selbst. Trotz der verpassten Titelgewinn mit den Augsburgern konnte Endras einen persönlichen Erfolg feiern. "Es war wie ein Meisterschaftsgewinn und ein großer Tag für das deutsche Eishockey."

Überraschungsgast in der Kabine

Besonders beeindruckt zeigte sich der Keeper von einem Überraschungsgast in der Kabine: "Der Bundespräsident hat uns persönlich gratuliert, das war eine große Sache."
Einen besonderen Dank richtet Endras an den Bundestrainer: "Ich muss mich bedanken, dass ich spielen durfte. So etwas werde ich in meiner Karriere nicht noch einmal erleben."
Krupp selbst hatte für die beiden Ersatzkeeper "ein Dankeschön" bereit. Obwohl nur ein Backup auf dem Spielberichtsbogen stehen darf, setzte er sich ein, damit beide, Zepp und Pätzold, das Weltrekordspiel von der Bank aus verfolgen durften.

"Ich möchte mich auch bei Team USA bedanken, die dies durch ihre Zustimmung ermöglicht haben."
 

08.05.2010

DEB

Krupp schont Endras

Teufelskerl Endras, der Überragende Spieler beim Auftakterfolg, hält fast allesBundestrainer Uwe Krupp wird Torhüter Dennis Endras im zweiten WM-Spiel der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft am Montag gegen Finnland in Köln eine Pause verordnen.
"Dennis hat gut gespielt. Aber gegen Finnland würde er unter Dauerbeschuss stehen. Er wird wieder gegen Dänemark spielen, da brauchen wir einen Torwart, der fit ist", sagte Krupp nach dem Training am Samstag in der Kölner Arena, einen Tag nach dem überraschenden 2:1-Sieg nach Verlängerung vor 77.803 Zuschauern in der Arena auf Schalke.
Damit wird gegen Finnland entweder Dimitrij Kotschnjew (Spartak Moskau) oder Rob Zepp (Eisbären Berlin) das Tor der deutschen Mannschaft hüten. Auf wen die Wahl fällt, will Uwe Krupp nach dem Training am Sonntagmittag bekannt geben.
Bei der Einheit am Samstag rund 20 Stunden nach dem Traumstart vor der Weltrekordkulisse herrschte eine gelöste, aber konzentrierte Atmosphäre. Zu Finnland meinte Krupp: "Die Finnen spielen noch schneller als die Amerikaner."
In Bezug auf Nachnominierungen für die Zwischenrunde hielt sich Krupp bedeckt. Christian Ehrhoff wäre ein Kandidat, weil der Verteidiger mit den Vancouver Canucks in den Play-offs der nordamerikanischen Profiliga NHL vor dem Aus steht.
Die Canucks liegen im Viertelfinale mit 1:3 gegen die Chicago Blackhawks zurück. "Wir beobachten die NHL-Play-offs sehr genau, auch schon aus reinem Interesse. Aber wir diskutieren über derartige Dinge nicht, wir konzentrieren uns auf das Spiel gegen Finnland", sagte Krupp.

Interview

"So etwas habe ich noch nicht erlebt" US-Verteidiger Brandon Dubinsky spricht nach der Niederlage gegen Deutschland über die Atmosphäre und die Tücken auf Schalke.

Ihr Gesichtsausdrücke zeigten es deutlich: Die Mundwinkel hingen herunter, die Schultern ebenso.
Es war eine bittere Niederlage, die Team USA - Olympiazweiter in Vancouver - beim 1:2 (0:0, 0:1, 1:0, 0:1) nach Verlängerung zum WM-Auftakt gegen die deutsche Mannschaft einstecken musste.
"Wir flüchten uns nicht in Ausreden", sagt Brandon Dubinsky bei Frage: "Sie haben sehr clever gespielt."
Im Interview mit Frage spricht der aus Alaska stammende Stürmer der New York Rangers über den Weltrekord, die Fans in der Arena AufSchalke, Jetlag und das nächste Spiel gegen Dänemark (Mo., ab 16 Uhr LIVE im Ticker und im TV).

Frage: Herr Dubinsky, welchen Eindruck nehmen Sie hier von der Partie auf Schalke mit?
Brandon Dubinsky: Das ist ein einmaliges Erlebnis. Wir sind stolz darauf, Teil des Weltrekords zu sein. Wir hatten großen Spaß daran. Das war richtig cool.

Frage: Das Ergebnis dürfte Ihnen weniger gefallen haben…
Dubinsky: Sicherlich, das war nicht der Ausgang, den wir uns erhofft hatten. Aber es war ein großartiger Auftakt in dieses Turnier.

Frage: Haben Sie bei all dem Jubel der Fans auf dem Eis noch Ihr eigenes Wort verstanden?
Dubinsky: Zum Teil war des recht schwierig. Vor allem in der Kurve neben der deutschen Bank ging es ziemlich ab. Die Fans sind gesprungen, haben geschrien. Das war sehr beeindruckend.

Frage: Haben Sie ähnliches schon erlebt?
Dubinsky: In dem Maße habe ich so etwas noch nicht erlebt. Aber als wir mit den Rangers in der Schweiz in Bern gespielt haben, waren die Fans auch recht verrückt. Aber hier das war noch eine besondere Nummer.

Frage: Am Tag zuvor gab es nach dem Training Befürchtungen wegen dem Eis. In welchem Zustand befand sich das Eis?
Dubinsky: Das war teilweise recht heftig. Aber wir wollen das nicht als Entschuldigung gelten lassen, denn die Deutschen haben ebenfalls auf dem Eis spielen müssen. Es war für beide Teams zum Ende der Drittel recht schwer.

Frage: Normalerweise wird hier auch Fußball gespielt...
Dubinsky: Aber es war alles sehr gut gemacht. Das war ein phänomenales Erlebnis, ein Rekordspiel. Ich ziehe meinen Hut vor der Leistung. Sie waren ein toller Gastgeber für uns.

Frage: Die Mannschaft hat schwer ins Spiel gefunden. Waren Sie noch müde?
Dubinsky: Nein. Wir haben uns fit gefühlt. Kein Jetlag. Ich flüchte mich nicht in Ausreden. So ist es nun einmal. Wir haben mit vollem Einsatz gespielt, haben gegen gehalten. Sie haben das gleiche gemacht, nur ist es für uns nicht so gelaufen, wie wir uns das gewünscht haben.

Frage: Haben Sie die deutsche Mannschaft so stark erwartet?
Dubinsky: Ja. Ich habe schon ein paar Spiele gegen sie bestritten. Es ist immer schwer, gegen sie zu spielen. Sie waren in der Defensive eine harte Nuss, haben uns kaum zu Torchancen kommen lassen. Sie haben sehr clever gespielt. Wir haben versucht unser Bestes zu geben.

Frage: Was erwarten Sie im nächsten Spiel gegen Dänemark?
Dubinsky: Das wird ein schweres Spiel. Wir müssen genauso viel Einsatz zeigen, wie die Deutschen gegen uns gezeigt haben. Die Dänen werden gegen uns alles geben. Sie werden ihrem Land zeigen wollen, dass sie bereit sind für uns. Für uns heißt es, sich von Spiel zu Spiel steigern.

  SCOOTER Sound sorgen für die Weltmeisterschaft
   
Scooter mit dem WM-Song "Stuck On Replay"

Offizieller Song der 2010 IIHF Weltmeisterschaft, Deutschland - Single Release am Freitag, 12 März

Hören Sie den Song und Video hier ansehen!
Video: Scooter - am Replay Stuck

ehr als 25 Millionen verkauften Tonträgern, über 80 Gold-und Platin-Schallplatten aus aller Welt und mit 23 Top Ten Hits die erfolgreichste deutsche Band in der Tabelle der Geschichte - das sind die Fakten im Zusammenhang mit der beispiellosen internationalen Triumph der drei Musiker aus Hamburg um Strohmann H. P. Baxxter. Nun wird die Bereitstellung SCOOTER ihren Sound für die 2010 IIHF World Championship.

Der offizielle Song der 2010 IIHF World Championship wird "Stuck On Replay", Hergestellt in bester Ton-Arena. Seine eingängigen Refrain "Ich habe dieses Gefühl tief in meiner Seele, ich kann einfach nicht verlieren - Guess I'm On My Way" fördert nicht nur Fans zum Mitsingen, es symbolisiert auch die Haltung, dass die 16 Championship-Teams nehmen an das Eis mit ihnen. Der Song ist von den neuesten Album-SCOOTER "Under The Radar Over The Top" und wird als freigegeben Einzel März 2010. Album und Single-Funktion wird dann der 2010 IIHF World Championship-Logo und einer Bekanntmachung über das offizielle Lied.

"SCOOTER's schnelle, harte Rhythmen perfekt für Eishockey", freut sich Henner Ziegfeld, Leiter der PR in der Weltmeisterschaft Organisationskomitees, über die musikalische Coup und fügt hinzu: "Mit SCOOTER wir ein Top-Act aus Deutschland für die Weltmeisterschaft präsentieren, dass ist derzeit "in" und ist ein großer Name in den anderen Ländern die Teilnahme an der Weltmeisterschaft als gut. Wir sind uns bewusst, dass SCOOTER strittig sein können, aber ihr Stil ist definitiv alles andere als langweilig und geben die Weltmeisterschaft seinen eigenen unverwechselbaren Sound. "

Zusätzlich zu "Stuck On Replay" anderen Songs aus dem neuesten Album wird SCOOTER Teil des musikalischen Programms der 56 WM-Spiele werden. Darüber hinaus werden verschiedene Werbeaktivitäten vor und während der Weltmeisterschaft Signal der Zusammenarbeit zwischen SCOOTER und das Organisationskomitee. Zum Beispiel wird SCOOTER die IIHF World Championship in ihrer Funktion "Under The Radar Over The Top Tour 2010" von 11 bis 20 März, Den offiziellen Song wird eine Kulisse in einem Werbespot für die Weltmeisterschaft sein wird der Song in den offiziellen WM-Website integriert werden www.iihfworlds2010.com SCOOTER-und Musik-Fans bekommt schon in die richtige WM-Rhythmus zu geplanten Spiele der deutschen Nationalmannschaft und der Ligen. Darüber hinaus ist ein Live-Auftritt von Scooter bei der WM Eröffnungsspiel in Gelsenkirchen geplant.

05.05.2010

DEB

 

 

Nationalkader für die Anreise zur 2010 IIHF WM nach Köln

Nach dem Länderspiel gegen Kanada haben Bundestrainier Uwe Krupp und sein Trainerstab heute den 25 Mann starken Kader nominiert, der zur 2010 IIHF Weltmeisterschaft nach Köln anreist. Darunter befinden sich 3 Torhüter, 9 Verteidiger und 13 Stürmer.

Der Kader befindet sich im Excel-Format hier zum Download.

Zum Beginn der Vorrunde der Weltmeisterschaft dürfen maximal 23 Spieler pro Mannschaft gemeldet werden. Zwei weitere Spieler können zur Zwischenrunde nachnominiert werden.

Trainingseinheit auf Schalke mit anschließender Pressekonferenz
Am heutigen Mittwoch, 5. Mai 2010, trainiert die DEB-Auswahl um 19:00 Uhr in der Lanxess-Arena in Köln, bevor einen Tag später die Fahrt nach Gelsenkirchen zum Eröffnungsspiel der WM ansteht. Nach dem Training am Donnerstag, 6. Mai in der Schalke Arena von 16:00 bis 17:15 Uhr besteht die Möglichkeit für Interviews mit den Spielern. Anschließend findet eine Pressekonferenz mit Bundestrainer Uwe Krupp statt. Bitte senden Sie uns eine kurze Teilnahmebestätigung an die E-Mail-Adresse presse@deb-online.de.
 
30.04.2010


Die Planung  für den Ablauf des WM-Eröffnungsspiels einschließlich des großen Vorprogramms grundsätzlich fest (Änderungen vorbehalten):

Animierte VELTINS-Arena als Eishockey-Stadion
 
  • Ab 14.00 Uhr  Große Einstimmungsparty vor dem Stadion mit Bühnen-Programm, Aktionsständen und Gastronomie
  • Ab 17.15 Uhr Stadion-Einlass
  • Ab 17:45 Uhr Große WM-Eröffnungsshow "DEUTSCHLAND AUF EIS", u. a.  mit Präsentation der WM-Spielorte, Spiel der Eishockey-Legenden, Nationen-Vorstellung, SCOOTER-Auftritt und offizieller Eröffnungszeremonie
  • Ab 20:15 Uhr Beginn Eröffnungsspiel USA – Deutschland
 
 

 

Angesichts des zu erwartenden Verkehrsaufkommens wird dringend empfohlen, frühzeitig zum Stadion zu gelangen und nach Möglichkeit öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen.

Weitere Details des Vorprogramms werden in Kürze bekanntgegeben.

 Film zum Eröffnungsspiel herunterladen

 

29.04.2010

DEB

 

Nationalmannschaft startet in die letzte Vorbereitungsphase – Verstärkung aus Nordamerika

Am heutigen Donnerstag, 29. April, trifft sich die Nationalmannschaft in Hamburg zur finalen Vorbereitungsphase auf die 2010 IIHF WM. Insgesamt hat der Trainerstab um Bundestrainer Uwe Krupp 29 Spieler in den erweiterten Kader nominiert – drei Torhüter, elf Verteidiger und 15 Stürmer.
Im Vergleich zum Aufgebot des vergangenen Wochenendes sind sieben neue Spieler im Kader. Neben Felix Schütz (Portland Pirates, AHL), der sich bereits seit dem vergangenen Wochenende bei der Mannschaft befindet, stoßen noch Marcel Goc, Alexander Sulzer (beide Nashville Predators, NHL), Philipp Gogulla (Buffalo Sabres, NHL) und Robert Dietrich (Milwaukee Admirals, AHL) am Wochenende zum Aufgebot hinzu. Von den DEL-Finalisten kommen die beiden Verteidiger André Reiss und Niki Goc (beide Hannover Scorpions) sowie Torhüter Dennis Endras (Augsburger Panther).
Verlassen mussten die Mannschaft die Verteidiger Sebastian Osterloh (Frankfurt Lions)  und Jens Baxmann (Eisbären Berlin) sowie die Stürmer Christoph Gawlik (Frankfurt Lions) und Eduard Lewandowski (N.Nischnekamsk – KHL).

Der Kader im Excel-Format befindet hier zum Download.

Am 4. Mai findet in der o2 World in Hamburg das letzte Vorbereitungsspiel der Nationalmannschaft statt. Gegner ist niemand geringeres als der Olympiasieger Kanada.

Kanada nominiert 15 NHL-Spieler in den ersten WM-Kader – darunter Jungstar John Tavares
Der kanadische Eishockeyverband hat ein erstes WM-Aufgebot von 15 Spielern ernannt, das sich komplett aus NHL-Spielern zusammensetzt. So werden unter anderem Shooting-Star John Tavares von den New York Islanders, Olympiasieger Corey Perry von den Anaheim Ducks, Steven Stamkos und Steve Downie von den Tampa Bay Lightning, Torwart Chris Mason von den St. Louis Blues oder Marc Staal von den New York Rangers in der o2 World zu sehen sein. Der Kader wird noch mit weiteren Spielern der amerikanischen Profiliga NHL komplettiert werden, abhängig vom Verlauf der Playoffs.

Spielbeginn am 4. Mai in der o2 World Hamburg zwischen Deutschland und Kanada ist um 20:00 Uhr. Tickets für die Begegnung gibt es beim DEB-Ticketingpartner Eventim unter eventim.de, der Telefon-Hotline 0180-570070, allen Vorverkaufsstellen sowie an der Abendkasse.

17.04.2010

Westfalen-Elch.de

DEB-Team siegt auch im 2. Test gegen Norwegen

Die Eishockeynational-Mannschaft mußte heute in Dresden zum 2. Test aufs eis und gewann eindruckvoll mit 8 : 2 (3:2-3:0-2:0) gegen die Gäste aus Norwegen

Die Treffer im 1. Drittel :

04:23 Germany - Marcel Müller (Michael Wolf, Christoph Ullmann)
04:48 Norway - Robin Dahlstrom (Christopher Paulsen)
08:31 Norway - Kristian Forsberg (Überzahl-Tor) (Jonas Holes)
11:03 Germany - Braun Constantin (Überzahl-Tor) (Krueger Justin, Seidenberg Yannic)
18:18 Germany - Braun Constantin (Lewandowski Eduard, Alexander Barta)
 

Die Treffer im 2. Drittel :

20:31 Germany - Alexander Barta (ohne Assist)
23:33 Germany - Kreutzer Daniel (Korbinian Holzer, Alexander Barta)
32:13 Germany - Hager Patrick (Kink Marcus)
 

Die Treffer im 3. Drittel :

47:42 Germany - Sebastian Osterloh (Überzahl-Tor) (Kreutzer Daniel, Alexander Barta)
57:26 Germany - Kink Marcus (Seidenberg Yannic)

Strafen:

Germany 12 : Norway 14 + 10

Das nächste Vorbereitunkspiel wird am 13. Mai in Schwenningen gegen die Schweiz ausgetragen.
 

16.04.2010

DEB

 

Nationalmannschaft: Sieg im ersten Vorbereitungsspiel gegen Norwegen Spielbericht

Mit einem 3:0 (0:0, 3:0, 0:0)-Sieg gegen Norwegen startete die deutsche Nationalmannschaft in die Serie von Länderspielen zur Vorbereitung auf die 2010 IIHF WM. In Crimmitschau zeigte das Team von Bundestrainer Uwe Krupp vor allem im zweiten Drittel eine überzeugende Leistung und legte so den Grundstein zum Sieg.

Spielstatistiken:
Deutschland : Norwegen – 3:0 (0:0, 3:0, 0:0)

Tore:
22:34 – 1:0 – Tor Michael Wolf, Vorlage Frank Hördler, Moritz Müller
24:50 – 2:0 – Tor André Rankel, Vorlage John Tripp, Sven Felski (Überzahltor)
26:23 – 3:0 – Tor Christoph Gawlik, Vorlage Yannic Seidenberg, Denis Reul

Strafzeiten:
Deutschland 12 + 10 Minuten (John Tripp)
Norwegen 12 Minuten
 
13.04.2010

DEB

WM-Vorbereitung der Nationalmannschaft geht in die nächste Phase

Am heutigen Dienstag beginnt für die Nationalmannschaft in Dresden die zweite Vorbereitungsphase auf die 2010 IIHF WM. Bundestrainer Uwe Krupp hat zusammen mit seinem Trainerstab 27 Spieler eingeladen, drei Torhüter, neun Verteidiger, 15 Stürmer. Stürmer Manuel Klinge (Kassel Huskies) musste seine Teilnahme am Lehrgang aus Verletzungsgründen absagen. Insgesamt sieben Trainingseinheiten und zwei Länderspiele gegen Norwegen stehen in dieser Woche auf dem Programm. Die Begegnungen gegen Norwegen finden am Freitag um 20:00 Uhr in Crimmitschau, sowie am Samstag um 17:30 Uhr in Dresden statt.

Während Uwe Krupp die erste Woche vor allem an der Fitness der einzelnen Spieler gearbeitet hat, ist der Kampf um die begehrten Plätze im WM-Kader nun vollends entbrannt. Jeder Kaderspieler möchte sich mit einer Top-Leistung im Training und vor allem bei den Länderspielen für ein WM-Ticket empfehlen. Überraschend früh kann das Trainergespann dabei auf die Auswahlspieler des noch aktuellen Deutschen Meisters Eisbären Berlin zurückgreifen, die das größte Kontingent stellen.

Gegen den aktuellen Gegner Norwegen trat Deutschland bislang in 43 Spielen an. Davon stehen 31 Siege, zwei Unentschieden und zehn Niederlagen zu Buche. Revanche ist angesagt, denn zuletzt gab es für die DEB-Auswahl eine knappe 2:3-Niederlage im Rahmen der Weltmeisterschaft 2008 in Halifax/ CAN. Mit Platz acht erreichte Norwegen damals auch das beste WM-Ergebnis seit fast 20 Jahren.

Der Kader zum Download>>>>

Bundestrainer Uwe Krupp: „In den letzten Jahren hat sich Norwegen in der Top-Division etabliert. Das Team ist immer gut für eine Überraschung, wie zum Beispiel bei Olympia 2010 im Spiel gegen die Schweiz. Es ist eine läuferisch- und vor allem kampfstarke Mannschaft, die uns mit Sicherheit alles abverlangen wird. Die Norweger spielen einen etwas raueren Stil als z.B. Schweden oder Finnland, der durchaus parallelen mit unserem WM-Vorrundengegner Dänemark aufzeigt.“
 
05.04.2010

DEB

Nationalmannschaftskader für die Vorbereitungsphase I in Füssen auf die 2010 IIHF WM

In der Zeit vom 06. bis 09. April 2010 findet im Bundesleistungszentrum Füssen die erste Vorbereitungsphase der Nationalmannschaft auf die Eishockey Weltmeisterschaft in Deutschland statt. Bundestrainer Uwe Krupp, der in Füssen mit den Assistenztrainern Ernst Höfner und Harold Kreiss die ersten Trainingseinheiten leiten wird, hat insgesamt 18 Feldspieler und zwei Torhüter nominiert.

Der Kader zum >>>>

Das erste Aufgebot hat dabei mit Danny aus den Birken und Daniel Pietta zwei Neulinge, sowie mit Eduard Lewandowski einen ‚Rückkehrer‘ an Bord, der seit über drei Jahren nicht mehr für die Nationalmannschaft aufgelaufen ist. Die Teilnahme von Patrick Reimer von den DEG Metro Stars hängt noch von einer ärztlichen Untersuchung ab. Der Stürmer hatte sich in der Playoff-Serie seines Klubs eine Schulterverletzung zugezogen. Nach der genauen Diagnose wird entschieden, ob Reimer noch zur Mannschaft hinzustößt.

Nach der ersten Vorbereitungsphase in Füssen trifft sich die Mannschaft am 13. April in Dresden. In dieser Woche stehen am 16. April in Crimmitschau und am 17. April in Dresden die ersten beiden Vorbereitungsspiele gegen Norwegen an. Danach trifft sich die Nationalmannschaft am 19. April in Schwenningen. Dort steht am 21. April die Schweiz als Gegner auf dem Eis gegenüber, bevor es einen Tag später nach Minsk/ BLR geht. In Minsk stehen im Rahmen eines Vier-Länder-Turnieres noch Spiele am 24. und 25. April gegen Weißrussland und die Slowakei an (das Spiel in Schwenningen gegen die Schweiz zählt zur Turnierwertung). Die finale Vorbereitungsphase IV beginnt am 30. April in Hamburg. Letzter Testspielgegner ist der Olympiasieger Kanada am 4. Mai in der Hansestadt, bevor es von dort aus zur 2010 IIHF WM in Köln, Mannheim und Gelsenkirchen geht.
 
30.03.2010

DEB

 

Felix Sturm ist "Offizieller Botschafter der 2010 IIHF WELTMEISTERSCHAFT"

"In der 'LANXESS arena' ist so manches Wunder wahr geworden"

Bei der offiziellen Pressekonferenz in der Kölner LANXESS arena wurde der amtierende Box-Weltmeister im Mittelgewicht (WBA) Felix Sturm heute zum "Offiziellen Botschafter der 2010 IIHF WM“ ernannt. Damit hat sich 38 Tage vor Beginn der 2010 IIHF Weltmeisterschaft der exklusive Kreis von Botschafterinnen und Botschaftern um einen weiteren Prominenten erweitert. Neben Sturm machen sich für die 2010 IIHF WM in Köln, Mannheim und Gelsenkirchen auch Fußball-Nationalspieler Philipp Lahm, Deutschlands Eishockey-Spieler des Jahrhunderts Erich Kühnhackl, Schalke-Ikone Olaf Thon, ARD-Wetterfee Claudia Kleinert, Tennis-Legende Stefanie Graf und Handball-Bundestrainer Heiner Brand stark. Weitere Botschafterinnen und Botschafter werden demnächst benannt.

"Mit Felix Sturm haben wir einen prominenten Sportler an unserer Seite, der eng mit der Region verbunden ist. Seine herausragende Stellung in der Gesellschaft wird uns helfen, die 2010 IIHF Weltmeisterschaft noch erfolgreicher zu positionieren und viele Fans zu begeistern“, erklärt DEB- und OK-Präsident Uwe Harnos.

Auch Ralf Bernd Assenmacher, Leiter des Lokalen Organisationskomitees in Köln und Vorsitzender der Geschäftsführung der ARENA Management GmbH, ist über die Zusage des WBA-Weltmeisters sehr erfreut: „Felix Sturm ist ein absoluter Sympathieträger, der regelmäßig Gast in der LANXESS arena ist. Seine Botschafterrolle wird authentisch sein: Er wird auf unvergleichliche Weise den vielen Sportfans die einzigartige Stimmung näher bringen, die bei uns in Köln bei den WM-Spielen herrschen wird.“

Felix Sturm über seine Ernennung zum WM-Botschafter: „Es ist eine große Ehre für mich, als Botschafter für die WM 2010 diese faszinierende Sportart repräsentieren zu dürfen. Kaum eine zweite Mannschaftsportart verbindet Dynamik, Schnelligkeit, Technik, Taktik und Kraft so fließend wie Eishockey. Unserem deutschen Team wünsche ich die bekannte sensationelle Stimmung der Fans, die in der LANXESS arena schon so manches Wunder hat wahr werden lassen. Ich kenne die Kölner Arena von vielen Veranstaltungen – sie ist inspirierend und steckt dank des Publikums voller Energie. Hier werden wir 29 unvergessliche Spiele erleben dürfen.“

Bei seinen sportlichen Auftritten fasziniert Felix Sturm regelmäßig die Massen. Als WM-Botschafter möchte Felix Sturm seine Bindung zum Sport und zu den Sportbegeisterten nutzen, um für die einmalige Stimmung bei der WM 2010 zu werben. „Ich kenne die LANXESS arena von vielen Veranstaltungen, hier werden die Fans aus aller Welt tolle Spiele erleben. Davon bin ich überzeugt, und dafür möchte ich möglichst viele Menschen begeistern“, freut sich Felix Sturm. Als amtierender Box-Weltmeister im Mittelgewicht (WBA) hat sich der Leverkusener Felix Sturm in 36 Profi-Kämpfen weltweit einen Namen gemacht. Als Amateur verbuchte er die beeindruckende Bilanz von 113 zu 9 Kämpfen, wurde zwei Mal Deutscher Meister und Europameister.

Weitere Informationen zu Felix Sturm: www.felixsturm.de
WM-Tickets & Infos: Tel. 0621 18 19 0333, www.iihfworlds2010.com


 

SturmFelix

Von links: 2010 IIHF WM OK-Generalsekretär Franz Reindl, 2010 IIHF WM OK-Präsident Uwe Harnos, WM-Botschafter Felix Sturm, Bundestrainer Uwe Krupp, Leiter Lokales-OK Köln Ralf Bernd Assenmacher
26.03.2010

DEB

Nationalmannschaft erweitert Betreuer- und Trainerstab zur Heim-WM – Harold Kreis und Rupert Meister ergänzen Trainerteam

Mit Blick auf die anstehende 2010 IIHF WM vom 7. bis 23. Mai in Deutschland haben DEB-Sportdirektor Franz Reindl und Bundestrainer Uwe Krupp die Weichen für die Endphase der WM-Vorbereitung gestellt.

1. Franz Reindl wird sich auf die umfassenden Aufgaben als Generalsekretär zur Organisation der 2010 IIHF WM konzentrieren. Die operativen Aufgaben des Sportdirektors überträgt Franz Reindl bis zum Ende der Weltmeisterschaft auf den Team-Manager der Nationalmannschaft und steht diesem seinerseits beratend zur Seite.

2. Klaus Merk übernimmt die Funktion des Team-Managers der Nationalmannschaft und wird vorerst nicht mehr aktiv als Torwarttrainer am Mannschaftstraining teilnehmen.

3. Rupert Meister von den Kölner Haien wird die Aufgaben des Torwarttrainers und des Videoanalysten für die WM-Vorbereitung und die 2010 IIHF Weltmeisterschaft übernehmen.

4. Zusätzlich beruft Uwe Krupp als weiteren Assistenztrainer für die Vorbereitung und die WM den 180-fachen ehemaligen deutschen Nationalspieler sowie ehemaligen DEG Metro Stars und zukünftigen Adler Mannheim Cheftrainer Harold Kreis in den Trainerstab der Nationalmannschaft.

5. Um die Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft so optimal wie möglich zu gestalten, hält Bundestrainer Uwe Krupp engen Kontakt zu den Managern und Trainern der DEL. Bereits vor dem Länderspiel am 10. Februar 2010 in Frankfurt hatten sich Verantwortliche des DEB e.V. sowie Uwe Krupp mit den sportlichen Leitern der DEL-Klubs getroffen. In konstruktiver Atmosphäre wurden unter anderem Möglichkeiten und Maßnahmen zur verstärkten Zusammenarbeit diskutiert und ein konkreter Fahrplan bis zum Beginn des Turniers am 7. Mai 2010 abgestimmt. Seit den Olympischen Spielen in Vancouver hat sich Uwe Krupp bereits einige Male mit den sportlichen Leitern der DEL getroffen und die neue Teamorganisation sowie mögliche Kandidaten für den erweiterten WM-Kader vorgestellt.

Uwe Krupp (Bundestrainer):
„Wir haben für die Tätigkeitsbereiche im Stab der Nationalmannschaft verschiedene Anforderungsprofile, die ich den DEL-Klubverantwortlichen vorgestellt habe und über die wir gemeinsam diskutiert haben. Ich bin sicher, dass wir mit Klaus Merk, Harold Kreis, Ernst Höfner und Rupert Meister für die Eishockey Weltmeisterschaft in jedem Bereich hervorragend aufgestellt sind. Das Team wird somit optimale Rahmenbedingungen erhalten und kann mit der Unterstützung der Fans im Rücken bei der WM voll angreifen.“
11.03.2010

DEB

Stellungnahme des Schiedsrichter-Ausschusses zur aktuellen Kritik an deutschen Schiedsrichtern

Im Nachgang der Olympischen Spiele 2010 in Vancouver ist verstärkt Kritik an den Schiedsrichtern bzw. der Regelauslegung im deutschen Eishockey aufgetreten. Grundsätzlich vertritt der Schiedsrichterausschuss die Ansicht, dass körperbetontes, aber faires Spiel ein wichtiger Bestandteil des Eishockeys, auch und besonders in Deutschland ist. Die Schiedsrichter werden seit Jahren in diesem Bereich geschult und sensibilisiert. Es ist jedoch auch Aufgabe der Schiedsrichter, die Aktionen zu ahnden, die nicht regelkonform sind. Schiedsrichter müssen Spieler vor Verletzungen schützen, indem sie das ihnen an die Hand gegebene Regelwerk umsetzen.

Der Schiedsrichterausschuss des Deutschen Eishockey-Bundes e.V. (DEB) nimmt zu einzelnen Aspekten wie folgt Stellung:

• Bei den Olympischen Spielen war Eishockey auf höchstem Niveau zu sehen. Die Top-Elite der Welt hat sich untereinander gemessen, der Großteil der Spieler kam aus der besten Liga der Welt, der NHL. Ein Großteil der Mannschaften war nahezu ausschließlich mit Spielern aus NHL-Teams besetzt.
• Die Spiele in Vancouver wurden ausschließlich im 4-Mann-System geleitet. Es ist eine Tatsache, dass die Spieler disziplinierter und regelkonformer agieren.
• Dennoch gab es in Vancouver seitens der Teams Kritik an den Schiedsrichtern, insbesondere im Bereich „Check gegen den Kopf“. Das Schiedsrichterkomitee hat neben Lob über sehr gute Leistungen intern auch Kritik äußern müssen.
• Die Eisfläche in Vancouver hatte die Ausmaße der NHL-Eisflächen. Die Eisflächen in Europa sind im Vergleich größer, so dass auch aus diesem Grund bei Olympia mehr Bodychecks und Körperspiel zu sehen waren.
• Wie ebenfalls bei dem Turnier zu sehen war, ist der Großteil der Spieler schlittschuhläuferisch sehr gut ausgebildet. Körperlich sind vor allem die nordamerikanischen Spieler in der Regel größer und robuster als der durchschnittliche Spieler in Europa. Auch dies ist ein Aspekt für das körperbetontere Spiel bei Olympia und auch in der NHL.
• Der Großteil der Bodychecks waren harte, aber faire Checks. Diese zeichnen sich u.a. dadurch aus, dass ohne Arme, Hände und Ellbogen der Gegner gecheckt wird. Regelkonforme Checks dürfen nicht gegen den Kopf- und Nackenbereich erfolgen, ein Spieler darf nicht in den gegnerischen Spieler hineinrennen oder -springen.
• Das deutsche Eishockey unterliegt dem Regelwerk des internationalen Eishockeyverbandes (IIHF). In Deutschland wird nicht nach eigenen Regeln gepfiffen. Die europäischen Ligen haben alle dasselbe Regelwerk.
• Aktuell haben sich in der NHL acht General Managers getroffen, um das Thema „Check gegen den Kopf“ zu behandeln, da die Verletzungen in der NHL in diesem Bereich stark zugenommen haben (The Globe and Mail vom 09.03.2010).

Für den DEB SRA
- Holger Gerstberger -