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SOMMERSERVICE
    Formel 1 Saison 2010  

 

  NEWs Renntermine Teams und Fahrer WM-Stand 2010 Reglement

Reglement

Sportliches Reglement Technisches Reglement Startprozedur Flaggenkunde

Sportliches Reglement
Punktesystem

Für die bestplatzierten zehn Fahrer eines jeden Rennens werden nach folgendem Schema Punkte vergeben: 25-18-15-12-10-8-6-4-2-1.

Das WM-Klassement ergibt sich am Saisonende nach der Anzahl der gesammelten Punkte. Sollte bei den Punkten zwischen zwei oder mehreren Fahrern Gleichheit herrschen, dann entscheidet das jeweils beste Saisonresultat. Ein zweiter Platz sticht also einen dritten aus, ein dritter einen vierten und so weiter. Sollten alle Resultate komplett identisch sein, bestimmt der Automobilweltverband FIA den Weltmeister nach den ihrer Meinung nach angemessenen Kriterien.

Für die Konstrukteurs-WM werden die Punkte aller Fahrer eines Teams zusammengezählt.

Renndistanz

Für einen Grand Prix wird auf jeder Strecke die geringstmögliche Rundenzahl bemessen, die eine Distanz von 305 Kilometern überschreitet. Für Monaco wird wegen der geringen Durchschnittsgeschwindigkeit eine Ausnahme gemacht. Die maximale Renndauer beträgt zwei Stunden.

Fahrertausch

Während der Saison darf jedes Team vier Fahrer einsetzen. Fälle "höherer Gewalt" zählen nicht dazu. Außerdem dürfen an Freitagstrainings zusätzliche Fahrer zum Einsatz kommen. Pro Session können aber maximal zwei Fahrer eingesetzt werden.

Testverbot

Zwischen der Woche vor dem ersten Saisonrennen und dem 31. Dezember eines Kalenderjahres sind Testfahrten generell verboten. Pro Kalenderjahr darf jedes Team maximal 15.000 Testkilometer absolvieren.

Ausnahme: Wechselt ein Team während der Saison einen Fahrer ein, der in den vorangegangenen beiden Kalenderjahren an keinem Formel-1-Rennwochenende teilgenommen hat, dann darf ein zusätzlicher Testtag eingelegt werden. Absolviert dieser Fahrer den Testtag, nimmt dann aber doch nicht am Rennen teil, wird dem Team im nächsten Winter ein Testtag gestrichen. Erlaubt sind auch PR-Fahrten auf eigens dafür zugelassenen Reifen sowie drei Testtage für Nachwuchsfahrer zwischen dem Saisonende und dem 31. Dezember. Daran dürfen jedoch nur Fahrer teilnehmen, die nicht mehr als zwei Grands Prix bestritten haben.

Ebenfalls erlaubt sind sechs Geradeaustests zu aerodynamischen Zwecken. Jeder dieser Testtage kann gegen vier Stunden mit 1:1-Modellen im Windkanal eingetauscht werden.

Fahrzeuggewicht

Ein Formel-1-Wagen muss inklusive Fahrer, Öl und Bremsflüssigkeit zu jedem Zeitpunkt auf der Strecke mindestens 620 Kilogramm wiegen. Ausnahmen werden beim Verlust von Fahrzeugteilen gemacht, die durch einen Unfall oder technischen Defekt verursacht worden sind.

Reifen

Bridgestone bietet als Monopolist pro Grand Prix zwei verschiedene Reifenmischungen an. Die weichere davon muss für die Zuschauer ersichtlich gekennzeichnet sein. In den Trainings und im Qualifying steht den Fahrern die Reifenwahl frei, im Rennen muss jede der beiden Mischungen aber für zumindest eine volle Runde zum Einsatz kommen.

Jeder Fahrer bekommt für den Freitag drei Reifensätze zur Verfügung gestellt, zwei von der härteren und einen von der weicheren Mischung. Ein Satz harter Reifen muss nach dem ersten, die restlichen beiden Sätze nach dem zweiten Training zurückgegeben werden. Für den Rest des Rennwochenendes stehen acht Reifensätze zur Verfügung (vier von jeder Mischung).
Die Fahrer, die am dritten Qualifyingabschnitt teilgenommen haben, müssen mit jenen Reifen ins Rennen starten, mit denen sie im dritten Abschnitt ihre schnellste Zeit erzielt haben. Diese Regel entfällt bei einem Regenrennen.

Für den Fall eines Regenrennens stehen jedem Fahrer vier Regen- und drei Extremregenreifensätze zur Verfügung.

Die Regel, dass jede der beiden Trockenmischungen verwendet werden muss, gilt dann natürlich nicht. Dazu muss das Rennen aber vom Rennleiter als "Wet Race" deklariert werden.

Startaufstellung

Die Autos stehen nach den gefahrenen Zeiten in der Qualifikation gestaffelt im Acht-Meter-Abstand versetzt zueinander.

Qualifying

Das Qualifying beginnt in der Regel am Samstag um 14:00 Uhr Ortszeit und läuft wie folgt ab: In den ersten 20 Minuten dürfen alle Autos auf die Strecke gehen. Am Ende dieser ersten Session dürfen die fünf (bei mehr als zehn Teams wird die Zahl der ausscheidenden Fahrer so angepasst, dass am Ende zehn Finalisten übrig bleiben) langsamsten Fahrer nicht weiter an der Qualifikation teilnehmen. Diese Autos nehmen die letzten fünf Startpositionen (16 bis 20) in der Reihenfolge ihrer gefahrenen Zeiten ein, wobei der schnellste Pilot die 16. Startposition zugewiesen bekommt.

Die bisherigen Bestzeiten der verbleibenden 15 Autos werden für die folgende Einheit gestrichen. Am Ende der zweiten Session (15 Minuten) scheiden erneut die fünf Langsamsten aus und werden von der dritten Session ausgeschlossen. Diese Autos bilden die Startpositionen elf bis 15. Der Schnellste nimmt den elften Rang ein, der Langsamste den 15. Platz.

Die verbleibenden zehn Autos gehen erneut mit zurückgesetzten Zeiten in den letzten Qualifyingabschnitt. Die Fahrer haben zehn Minuten Zeit, die Top-10-Startplatzierungen unter sich auszumachen. Der Schnellste gewinnt die Pole-Position.

Ersatzautos

Jedes Team darf nur zwei Autos pro Rennwochenende verwenden. Der Einsatz eines bereitstehenden Ersatzautos, wie er früher üblich war, ist heute nicht mehr gestattet.

Motor- und Getriebewechsel

Pro Rennsaison und Auto darf ein Team maximal acht Motoren verwenden. Für jeden zusätzlich eingesetzten Motor wird der Teilnehmer im nächsten Rennen mit einer Rückversetzung um zehn Positionen in der Startaufstellung bestraft.

Das Getriebe darf nach vier Rennwochenenden ohne Strafe gewechselt werden. Sollte ein früherer Wechsel fällig werden, wird der Teilnehmer im nächsten Rennen mit einer Rückversetzung um fünf Positionen in der Startaufstellung bestraft.

Rundenbegrenzung

Es gibt weder im Freien Training noch im Qualifying eine Rundenbegrenzung.

Parc-Fermé-Regel

Die Autos befinden sich von dem Moment an, an dem sie sich im Qualifying das erste Mal auf die Strecke begeben, bis zum Start des Rennens unter Parc-Fermé-Bedingungen, es darf also nicht mehr am Auto gearbeitet werden. Nicht hiervon betroffen sind Reifenwechsel und Tanken. Im Parc Fermé darf an den Autos nicht mehr gearbeitet werden. Lediglich Reparaturen dürfen nach Erlaubnis der Rennleitung durchgeführt werden, die Elektronik darf umprogrammiert werden und der Frontflügel verstellt werden.

Start

30 Minuten vor dem Start wird die Boxengasse geöffnet. Die Fahrer haben 15 Minuten Zeit, um ihre Startplätze einzunehmen. Wer das Zeitlimit überschreitet, muss das Rennen hinter dem Feld aus der Boxengasse aufnehmen.

is fünf Minuten vor dem Start müssen die Reifen aufgezogen sein. Eine Minute vor dem Start werden die Motoren angelassen.

Beim 30-Sekunden-Signal setzt sich das Feld zur Formationsrunde in Bewegung. Während der Formationsrunde ist Überholen verboten. Einzige Ausnahme: Fährt ein Fahrer mit Verzögerung beim Vorstart los und wurde nicht vom gesamten Feld überholt, darf er seine ursprüngliche Startposition wieder einnehmen. Andernfalls muss der Fahrer vom letzten Startplatz starten. Das gleiche gilt für Fahrer, die einen Startabbruch provoziert haben.

Nach jedem Startabbruch erfolgt fünf Minuten später der Neustart. Das Rennen wird wegen der zusätzlichen Formationsrunde um eine Runde verkürzt. Im Fall von schwerem Regen ist es möglich, das Rennen hinter dem Safety-Car zu starten.

Bei einem normalen Start gehen, sobald das letzte Fahrzeug in der Startaufstellung steht, nacheinander die fünf Lampen der Startampel im Sekundentakt an. Startsignal ist, wenn alle Lampen erlöschen. Signalisiert ein Fahrer im Feld Probleme, wird die Startprozedur unterbrochen. Dies wird durch gelbe Flaggen an der Boxenmauer und ein Blinklicht auf der Startampel angezeigt.

Safety-Car

Wenn der Rennleiter das Safety-Car auf die Strecke schickt, wird dies rund um den Kurs mit "SC"-Zeichen signalisiert. Fahrzeuge, die gegebenenfalls zwischen dem Safety-Car und dem Führenden liegen, werden vorbeigewinkt und können hinten ans Feld aufschließen. Die Box darf während einer Safety-Car-Phase angesteuert werden, allerdings nur unter Einhaltung eines Geschwindigkeitslimits. Ebenso dürfen Fahrer von hinten auf das Feld hinter dem Safety-Car aufschließen. Allerdings muss auch hierfür ein Geschwindigkeitslimit eingehalten werden. Dieses wird den Fahrern in Form von Richtsektorenzeiten auf das Display geblendet. Verstößt ein Fahrer gegen das Limit, droht ihm eine Strafe.

Das Safety-Car kann, um beispielsweise eine Gefahrenzone auf der Start- und Zielgeraden zu umgehen, auch durch die Boxengasse fahren. Auch in diesem Fall müssen die Fahrzeuge dem Safety-Car folgen. Ein Anhalten vor der eigenen Box ist jedoch ausdrücklich gestattet.

In der Runde, bevor das Safety-Car wieder in die Boxengasse einschert, wird als Signal für die Piloten das Warnlicht ausgeschaltet.

Rennabbruch

Wird das Rennen in den ersten zwei Runden abgebrochen, erfolgt ein Neustart. Sind zwischen zwei Runden und 75 Prozent der Renndistanz gefahren, wird das Rennen neu gestartet. Der zweite Start erfolgt dann unter Safety-Car-Regeln: Die Autos starten in der Reihenfolge des Abbruchs des ersten Rennens; die Zeitrückstände werden nicht berücksichtigt, es sei denn, sie betragen mehr als eine Runde.

Sollte ein Neustart nicht möglich sein, werden halbe Punkte vergeben. Bei einem Abbruch nach mehr als 75 Prozent der Gesamtdistanz wird die volle Punktzahl vergeben.

Wertung bei Ausfall eines Fahrers

Hat ein Fahrer zum Zeitpunkt seines Ausfalls mindestens 90 Prozent der Renndistanz absolviert, wird er gewertet.

Zeitstrafen

Die Rennleitung hat die Möglichkeit, einen Fahrer für ein Vergehen auf drei Arten zu bestrafen: eine Durchfahrtsstrafe durch die Boxengasse, bei der nicht vor der eigenen Box gehalten werden darf, eine Zehn-Sekunden-Strafe, bei der der Fahrer vor seiner Box zehn Sekunden lang stehen muss, oder eine Rückversetzung um zehn Startplätze beim nächsten Rennen. Eine Strafe ist innerhalb von drei Runden nach Bekanntmachung anzutreten. Sollte eine der ersten beiden Strafen in den letzten fünf Runden eines Rennens oder erst nach dem Rennen ausgesprochen werden, so werden auf die Gesamtzeit des Fahrers 25 Sekunden als Strafe addiert.

Geschwindigkeitsbegrenzung

Das Geschwindigkeitslimit in der Boxengasse im Qualifying und Rennen beträgt seit der Saison 2004 100 km/h. Sollte eine Strecke eine besonders enge Boxengasse haben, so kann das Geschwindigkeitslimit jedoch gesenkt werden. Dies ist zum Beispiel in Monaco notwendig. Zuwiderhandlung wird im Rennen mit Zehn-Sekunden-Zeitstrafen geahndet, im Training mit Geldstrafen - 250 Euro pro km/h.

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Technisches Reglement
Motor

In der Formel-1-Weltmeisterschaft sind Viertaktmotoren mit maximal 2,4 Litern Hubraum, acht Zylindern und vier Ventilen pro Zylinder zugelassen. Der Zylinderbank-Öffnungswinkel ist mit 90 Grad vorgeschrieben, ebenso wie der Bohrungsdurchmesser von 98 Millimetern. Turbinen, Wankelmotoren oder Aufladung sind verboten. Es wird ein Mindestgewicht von 95 Kilogramm vorgeschrieben. Ebenfalls festgelegt ist der Schwerpunkt des Motors. Untersagt sind weiterhin variable Auspufflängen und Lufteinlässe und ovale Kolben. Pro Saison und Auto dürfen acht Motoren verwendet werden. Reparaturen an Zusatzaggregaten des Motors, wie der Ölpumpe, sind erlaubt. Ein zusätzlicher Motorwechsel wird mit dem Zurückversetzen des Fahrers in der Startaufstellung um zehn Plätze bestraft.

Energierückgewinnung

Seit 2009 dürfen Systeme zur Rückgewinnung von Energie eingesetzt werden. Diese bezeichnet man als KERS (Kinetic Energy Recovery System). KERS speichert rückgewonnene Energie bis zu einer Kapazität von maximal 300 kj. Pro Runde darf KERS mittels Knopfdruck maximal einmal aktiviert werden. Dies bringt für einen Zeitraum von sieben Sekunden zusätzliche Leistung von bis zu maximal 82 PS.

Motorsteuerung

Formel-1-Motoren verfügen über ein "Anti-Stall-Programm", um das Abwürgen des Motors bei einem Dreher zu verhindern. Es muss so programmiert sein, dass der Motor nach spätestens zehn Sekunden abgestellt wird, sollte der Fahrer in dieser Zeit nicht wieder in den Fahrmodus zurückgewechselt haben.

Elektronik

Elektronische Fahrhilfen sind nicht gestattet. Gewährleistet wird dies durch eine Standardelektronik, die von McLaren Electronic Systems (MES) und Microsoft zur Verfügung gestellt wird.

Kraftstoff

Die Formel-1-Boliden müssen mit von der Tankstelle bekanntem Super-Plus-Benzin fahren. Weitere Zusätze sind nur sehr begrenzt gestattet.

Antrieb

Erlaubt sind maximal zwei angetriebene Räder. Ein Rückwärtsgang ist Vorschrift. Die Anzahl der Gänge kann von vier bis sieben variieren.

Räder/Reifen
Dimensionen

Für die Hinterräder beträgt die minimale Breite 365 Millimeter, die maximale Breite 380 Millimeter. Für die Vorderräder gelten eine minimale Breite von 305 Millimetern und eine maximale Breite von 355 Millimetern. Der maximale Raddurchmesser ist mit 660 Millimeter für Trockenreifen und 670 Millimeter für Regenreifen festgeschrieben.

Profil

Trockenreifen (Slicks) müssen seit 2009 kein Profil beziehungsweise keine Rillen mehr aufweisen.

Radsicherung

Jeder Radträger wird mit zwei Kabeln gesichert. Die Befestigung muss Kräften von zehn Tonnen pro Kabel, 20 Tonnen pro Rad standhalten.

Cockpit

Aus Sicherheitsgründen muss das Cockpit so dimensioniert sein, dass der Fahrer es innerhalb von fünf Sekunden verlassen kann. Die maximal erlaubte Zeitspanne zum Verlassen des Cockpits und Aufstecken des Lenkrades beträgt zehn Sekunden. Die Dicke des Kopf- und Nackenschutzes muss 75 Millimeter betragen. Die Länge des Cockpits beträgt 850 Millimeter. Der vordere Fußraum muss ausgepolstert sein. Die Mindestdicke beträgt 25 Millimeter.

Chassis

Die maximale Breite des Autos beträgt 180 Zentimeter. Zwischen den Achsen darf die Chassisbreite 140 Zentimeter nicht übersteigen. Die maximale Höhe des Autos beträgt 95 Zentimeter, gemessen vom tiefsten Punkt des Fahrzeugs beziehungsweise dessen Referenzebene.

Unterboden

Die Holzplatte im Zentrum des Unterbodens muss eine Breite von 30 Zentimetern und eine Dicke von zehn Millimetern aufweisen. Die maximale Toleranz beträgt einen Millimeter.

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Startprozedur
Die letzte halbe Stunde vor dem Start eines Grand Prix-Rennens ist von ganz besonderer Bedeutung. Denn nachdem sich die Boxengasse geöffnet hat, gilt es für die Teams, sich akribisch auf den Rennbeginn vorzubereiten. Ob eine letzte Testrunde, zurück in die Box, um Verbesserungen vorzunehmen, oder sofort in die Startaufstellung - jetzt läuft alles auf Hochtouren.

17 Minuten vor dem Start ertönt ein Signal, dass auf die Schließung der Boxengasse in zwei weiteren Minuten hindeutet. Wer jetzt Farbenblind ist, hat verloren. Denn eine viertel Stunde vor Beginn des Rennens startet ein Ampelspiel, das die letzten Countdown-Schritte anzeigt und das jedes Team genau im Auge behalten sollte.

15 Minuten vor Start
Es leuchten alle fünf roten Doppelampeln. Nachzügler, die ihren Boliden bis dahin nicht aus der Box gebracht haben, müssen von hier aus starten.
 10 Minuten vor Start
Blinkende Ampeln und ein ertönendes Tonsignal blasen Besuchern den Marsch, die sich jetzt noch auf Startgerade befinden.
 5 Minuten vor Start
Die erste der roten Doppelampeln geht aus.
 3 Minuten vor Start
Die zweite der roten Doppelampeln geht aus. Ein Warnton macht deutlich, dass nun alle die Startaufstellung verlassen müssen - bis auf Teammitglieder und Rennfunktionäre.
 1 Minute vor Start
Mit Erlischen der dritten Doppelampel müssen die Motoren gestartet werden. Bis auf Fahrer und Boliden darf jetzt niemand mehr auf der Strecke sein.
 15 Sekunden vor Start
Die vierte Doppelampel geht aus. Die Fahrer wissen, dass sie gleich auf's Gaspedal treten müssen.
 5,4,3,2,1...
Die obere grüne Ampelreihe erleuchtet. Startfrei zur Einführungsrunde. Am Ende dieser Runde begeben sich alle wieder auf ihre Startpositionen.
 5 Sekunden vor Rennbeginn
Das erste rote Ampelpaar leuchtet auf. Es wird lauter auf der Startgeraden.
 4 Sekunden vor Rennbeginn
Das zweite rote Ampelpaar leuchtet auf. Spätestens jetzt sollte jeder Fahrer den ersten Gang eingelegt haben.
 3 Sekunden vor Rennbeginn
Nachdem das dritte Ampelpaar aufleuchtet, wird die Startautomatik der Boliden aktiviert worden sein.
 2 Sekunden vor Rennbeginn
Mit Aufleuchten des vierten Ampelpaares steigt der Lärmpegel durch das Heulen der Motoren ins Unermessliche.
 1 Sekunde vor Rennbeginn
Es leuchten alle fünf roten Doppelampeln. Der Zufallsgenerator startet das Rennen in ein bis drei Sekunden.
 Rennbeginn
Die roten Doppelampeln erlischen. Jetzt heißt es für jeden Fahrer, seinen Platz zu verteidigen oder Boden gut zu machen.
 Startabbruch
Sollte es innerhalb des 5-Sekunden-Countdowns zu einem Startabbruch kommen, bleiben die roten Ampeln stehen und es erscheinen die gelben Ampeln.

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Flaggenkunde
Aufgepasst, hier werden die unterschiedlichsten Flaggen geschwenkt, und erklärt, was sie zu bedeuten haben. Denn schließlich wollen wir doch alle unbeschadet über die Runden kommen...
Vorsicht: Gefahrenquelle
Wird die Flagge geschwenkt, befindet sich eine gefährliche Stelle auf der Piste. Also runter vom Gas, nicht überholen und bereithalten zum Ausweichen. Wird die Flagge stillgehalten, dann ist mit einer gefährlichen Stelle abseits der Strecke zu rechnen.
Überholen lassen!
Bei stillgehaltener Flagge, nähert sich ein schnellerer Konkurrent, der überrunden möchte. Eine geschwenkte Flagge signalisiert, dass es höchste Zeit ist, den Weg für den Schnelleren freizumachen. Sonst riskiert man eine Stop-and-go-Strafe.
Rennen abgebrochen
Ob wegen Autoteilen auf der Strecke oder zu starkem Regen - wenn diese Flagge gezeigt wird, wurde das Rennen oder das Qualifying aus irgendeinem Grund abgebrochen. Mit geringer Geschwindigkeit geht's für die Fahrer zurück in die Box.
Langsames Fahrzeug auf der Strecke
Wenn sich zum Beispiel Sicherheitsfahrzeuge auf der Fahrbahn befinden, wird diese Fahne geschwenkt. Da das Fahrzeug wahrscheinlich mit sehr geringem Tempo unterwegs ist, gilt auch hier besondere Vorsicht.
Gefahrenzone vorüber
Die Strecke ist frei. Jetzt darf wieder kräftig Gas gegeben werden. Ebenso wird die Flagge geschwenkt, wenn alle Boliden nach der Einführungsrunde wieder ordnungsgemäß auf ihren Startplätzen stehen.
Disqualifikation
Jetzt ist Schluss mit Lustig! In der nächsten Runde muss der Fahrer, dessen Startnummer zusätzlich angezeigt wird, auf jeden Fall an die Box fahren. Er wurde disqualifiziert.
Ab in die Box!
Auch hier wird die Startnummer des Piloten mitgeschwenkt, dessen Fahrzeug sofort an die Box muss. Von seinem Boliden geht wegen eines technischen Problems eine unmittelbare Gefahr aus.
Letzte Verwarnung
Hat ein Fahrer ein unsportliches Verhalten gezeigt, bekommt er diese Flagge mit seiner Startnummer gezeigt. Sollte er nochmals die Regeln brechen, darf er mit der unbeliebten schwarzen Flagge Bekanntschaft machen.
Achtung: Rutschgefahr
Schwenken die Streckenposten diese bunte Flagge, warnen sie eindringlich vor einer sehr rutschigen Fahrbahn - zum Beispiel durch verloren gegangenes Öl eines anderen Boliden.
Ziel erreicht
Ob's das persönliche Ziel war, das vom jeweiligen Fahrer erreicht wurde, bleibt fraglich. Auf jeden Fall hat er das Rennen oder das Qualifying bis zum Schluss durchgefahren.

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