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SOMMERSERVICE
    Formel 1 Saison 2010  

 

  NEWs Renntermine Teams und Fahrer WM-Stand 2010 Reglement
Teams und Fahrer
Teams

McLaren

Mercedes GP Red Bull Ferrari Williams Renault Force India Toro Rosso Lotus HRT Sauber Virgin
McLaren McLaren
1 Jenson Button Jenson Button 2 Lewis Hamilton Lewis Hamilton
Großbritanien Jenson Button 30 Jahre Großbritanien Lewis Hamilton 25 Jahre
Testfahrer:
  Christian Klien Christian Klien   Gary Paffett Gary Paffett

Österreich

Christian Klien 27 Jahre

Großbritanien

Gary Paffett 28 Jahre
Das Team
Teamchef   Martin Whitmarsh
Technikdirektor   Paddy Lowe
Motorenchef   Thomas Fuhr (Deutschland)
Teammanager   Pat Fry
Aerodynamikchef   Neil Oatley
Adresse  
McLaren Techology Centre
Chertsey Road, Woking Surrey GU21
4YH England
Tel.: +44 1483 261500
Fax: +44 1483 261502
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Das Auto
Bezeichnung   McLaren MP4-25
Baujahr   2010
Motor   Mercedes-Benz FO 108X
Reifen   Bridgestone
Designer   Paddy Lowe (Großbritannien)
McLaren MP4-25
Beschreibung Nach 15 Jahren als Werkspartner von Mercedes geht McLaren zwar weiterhin mit Mercedes-Motoren an den Start, doch die 40 Prozent Anteile am britischen Traditionsteam hat der deutsche Automobilhersteller verkauft, um bei Brawn einzusteigen und ein reinrassiges Silberpfeil-Werksteam zu gründen.

Fahrerisch setzt McLaren auf die (britischen) Weltmeister der vergangenen beiden Jahre, Lewis Hamilton und Jenson Button. Hamilton, der bereits als Zehnjähriger unter Vertrag genommen wurde, gilt als sentimentale Nummer eins, auf jeden Fall verspricht das britische Starduell aber sportliche und mediale Spannung. Sportliches Ziel muss nach einer durchwachsenen Saison 2009 sein, die WM-Krone wieder nach Woking zu holen.

McLaren gilt als eines der unterkühltesten Teams in der Formel 1. Ex-Teamchef Ron Dennis war bekannt dafür, viel Wert auf Disziplin zu legen, was sich durch die gesamte Philosophie wie ein roter Faden zieht. Dazu passt auch das extravagante Styling der Fabrik in Woking, die mit Abstand die modernste im Motorsport überhaupt ist. Nachfolger Martin Whitmarsh verfolgt eine ähnliche Philosophie.

Gegründet wurde McLaren von Bruce McLaren; Dennis hatte erst seit Anfang der 1980er-Jahre das Sagen. 1995 kaufte sich schließlich Mercedes mit 40 Prozent ins Team ein - der deutsche Automobilhersteller hielt damit lange Zeit den größten Anteil. Seit der Ära der modernen Silberpfeile gelangen 1998, 1999 und 2008 insgesamt vier WM-Titel, zwei davon bei den Fahrern (Mika Häkkinen).

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Mercedes Mercedes GP
3 Michael Schumacher Michael Schumacher

4

Nico Rosberg Nico Rosberg
Deutschland Michael Schumacher 41 Jahre

Deutschland

Nico Rosberg 24 Jahre
Testfahrer:
  Nick Heidfeld Nick Heidfeld

Deutschland

Nick Heidfeld 32 Jahre
Das Team
Teamchef   Ross Brawn
Technikdirektor   Loïc Bigois
Motorenchef   Thomas Fuhr (Deutschland)
Teammanager   Ron Meadows
Aerodynamikchef   Jacky Eeckelaert
Adresse  
Mercedes Grand Prix Operations Centre
Brackley Northants NN13
7BD England
Tel.: +44 1280 84 40 00
Fax: +44 1280 84 40 01
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Das Auto
Bezeichnung   Mercedes-Benz MGP W01
Baujahr   2010
Motor   Mercedes-Benz FO 108X
Reifen   Bridgestone
Designer   Loïc Bigois (Frankreich)
Mercedes-Benz MGP W01
Beschreibung 55 Jahre nach dem letzten WM-Titel mit Juan Manuel Fangio feiern die Mercedes-Silberpfeile mit einem eigenen Werksteam ein Comeback in der Formel 1. Der Stuttgarter Automobilhersteller hat dafür Ende 2009 seine 40 Prozent an McLaren verkauft und stattdessen 45,1 Prozent am Weltmeisterteam Brawn übernommen. Weitere 30 Prozent unterliegen der Kontrolle von Daimler-Mehrheitseigentümer Aabar Investments PJLC.

Die Geburtsstunde der Silberpfeile geht auf das Eifelrennen 1934 zurück, für das ein Maximalgewicht von 750 Kilogramm Regel war. Der W25 wog jedoch 751 Kilogramm. Also gab Rennleiter Alfred Neubauer den Befehl, über Nacht die weiße Lackierung abzukratzen, wodurch das silberne Blech zum Vorschein kam. Nach dem Formel-1-Ausstieg im Jahr 1955 wurde dieser Mythos erst 1997 als Partner des McLaren-Teams wiederbelebt.

Mercedes gewann in der modernen Formel 1 die Fahrer-WM-Titel 1998 und 1999 mit Mika Häkkinen sowie 2008 mit Lewis Hamilton sowie 1998 die Konstrukteurskrone. 2009 sicherte man sich als Motorenlieferant des Brawn-Teams indirekt ebenfalls beide WM-Titel. Brawn wurde anschließend aufgekauft und in Mercedes Grand Prix umbenannt.

2010 geht Mercedes mit drei deutschen Fahrern an den Start: Rekordweltmeister Michael Schumacher feiert nach drei Jahren in der Frührente sein Comeback, dazu kommen Nico Rosberg (von Williams) und Test- und Ersatzfahrer Nick Heidfeld (von BMW). Bisher letzter Deutscher in einem "echten" Mercedes-Silberpfeil war davor in Monza 1955 Karl Kling gewesen.

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Red Bull Red Bull
5 Sebastian Vettel Sebastian Vettel 6 Mark Webber Mark Webber
Deutschland Sebastian Vettel 22 Jahre Australien Mark Webber 33 Jahre
Testfahrer:
  Brendon Hartley Brendon Hartley   Daniel Ricciardo Daniel Ricciardo

Neuseeland

Brendon Hartley 20 Jahre

Australien

Daniel Ricciardo 20 Jahre
Das Team
Teamchef   Christian Horner
Technikdirektor   Adrian Newey
Motorenchef   Fabrice Lom (Frankreich)
Teammanager   Jonathan Wheatley
Aerodynamikchef   Rob Marshall
Adresse  
Red Bull Racing Bradbourne Drive Tilbrook
Milton Keynes MK7
8AT England
Tel.: +44 1908 279 700
Fax: +44 1908 279 711
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Das Auto
Bezeichnung   Red Bull RB6
Baujahr   2010
Motor   Renault RS27-2010
Reifen   Bridgestone
Designer   Adrian Newey (Großbritannien)
Red Bull RB6
Beschreibung Nach dem formidablen Einstiegsjahr, in dem man mit einem noch unter Jaguar-Regie gebauten Chassis immerhin 34 Punkte einfahren und viel an Glaubwürdigkeit hinzugewinnen konnte, setzte es für Red Bull 2006 eine eher enttäuschende Saison. 2007 behauptete man sich immerhin im vorderen Mittelfeld, 2008 wurde eher ein Rückschritt gemacht.

Die Österreicher um Energydrink-Kaiser Dietrich Mateschitz setzen vor allem auf zwei Faktoren: die Stardesigner Adrian Newey und Geoff Willis, der das Team inzwischen wieder verlassen hat. Außerdem wurde die Fabrik in Milton Keynes in den vergangenen Jahren erweitert, das Personal wurde mit einigen handverlesenen Ingenieuren von anderen Topteams ergänzt. Im Prinzip sollte also alles angerichtet sein.

Fahrerisch setzt Red Bull mit Mark Webber auf einen erfahrenen Mann, der als hervorragender Qualifyer und solider Rennfahrer gilt. Außerdem wurde Supertalent Sebastian Vettel 2009 neu an Bord geholt - auf persönlichen Wunsch von Mateschitz, wie gemunkelt wird. Vettel ist der erste Red-Bull-Junior, der sich auch in der Formel 1 etablieren konnte. Prompt holte er den Vize-WM-Titel.

Unter den Fans und Journalisten zählt Red Bull zu den beliebtesten Teams, weil es das dynamische Red-Bull-Image vorexerziert und immer wieder mit aufregenden PR-Aktionen für Unterhaltung sorgt. Das kann freilich nicht darüber hinwegtäuschen, dass hinter den Kulissen hart gearbeitet wird.

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Ferrari Ferrari
7 Felipe Massa Felipe Massa 8 Fernando Alonso Fernando Alonso
Brasilien Felipe Massa 28 Jahre Spanien Fernando Alonso 28 Jahre
Testfahrer:
  Luca Badoer Luca Badoer
Italien Luca Badoer 39 Jahre
  Giancarlo Fisichella Giancarlo Fisichella
Italien Giancarlo Fisichella 37 Jahre
  Marc Gené Marc Gené
Spanien Marc Gené 35 Jahre
Das Team
Teamchef   Stefano Domenicali
Technikdirektor   Aldo Costa
Motorenchef   Luca Marmorini (Italien)
Teammanager   Luca Baldisseri
Aerodynamikchef   Nikolas Tombazis
Adresse  
Ferrari S.p.A.
Via Ascari 55-57
41053 Maranello Italien
Tel.: +39 0536 94 93 62
Fax: +39 0536 94 94 39
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Das Auto
Bezeichnung   Ferrari F10
Baujahr   2010
Motor   Ferrari 056
Reifen   Bridgestone
Designer   Aldo Costa (Italien)
Ferrari F10
Beschreibung Ferrari ist das traditions- und erfolgreichste Team der Formel-1-Geschichte, und 2007 gelang im Jahr eins nach Michael Schumacher und Ross Brawn mit Neuzugang Kimi Räikkönen der erste WM-Titel seit 2004. Die Italiener haben also den Schnitt in der Teamstruktur mit Bravour bewältigt.

Auch 2008 gelang der Gewinn eines WM-Titels, wenn auch nur bei den Konstrukteuren. Bei den Fahrern schrammte Felipe Massa im spannendsten Finale der Formel-1-Geschichte um einen Punkt am ersten Schlussrang vorbei. 2009 lieferten Massa/Räikkönen den schlechtesten Saisonauftakt in der Teamgeschichte ab. Es folgte durch Räikkönen in Spa-Francorchamps nur ein einziger Sieg.

2010 greift Ferrari mit Massa und Neuzugang Fernando Alonso an, der neben seinem fahrerischen Können auch den Großsponsor Santander ins Team bringt. Weiterhin an Bord bleiben die langjährigen Partner Philip Morris (Marlboro) und Shell. Erklärtes Saisonziel ist, die sportliche Krise zu beenden und wieder um den WM-Titel zu kämpfen.

Geschichtlich gesehen ist Ferrari der klingendste Name in der Formel 1. Gegründet vom legendären Enzo Ferrari, der 1988 verstorben ist, war der Rennstall in den 1920er- und 1930er-Jahren ursprünglich als Alfa-Romeo-Werksteam unterwegs. Ab 1950 nahm Ferrari als selbstständiges Team an der Formel-1-Weltmeisterschaft teil, in der bisher 31 Titel geholt wurden (15 bei Fahrern und 16 bei den Konstrukteuren).

Kein anderer Rennstall außer Ferrari hat bisher an allen Formel-1-Weltmeisterschaften teilgenommen.

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Williams Williams
9 Rubens Barrichello Rubens Barrichello 10 Nico Hülkenberg Nico Hülkenberg
Brasilien Rubens Barrichello 37 Jahre Deutschland Nico Hülkenberg 22 Jahre
Testfahrer:
  Valtteri Bottas Valtteri Bottas
Finnland Valtteri Bottas 20 Jahre
 
Das Team
Teamchef   Frank Williams Ross Brawn
Technikdirektor   Sam Michael  
Motorenchef   Mark Gallagher (Großbritannien)  
Teammanager   Tim Newton
Aerodynamikchef   Ed Wood
Adresse  
Williams F1
Station Road Grove
Wantage Oxon OX12 0DQ England
Tel.: +44 1235 77 77 00
Fax: +44 1235 77 77 39
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Das Auto
Bezeichnung   Williams FW32
Baujahr   2010
Motor   Cosworth CA2010
Reifen   Bridgestone
Designer   Ed Wood (Großbritannien)
Williams FW32
Beschreibung Williams liegt immer noch im Besitz von Frank Williams, der seit einem Autounfall im Jahr 1986 querschnittsgelähmt ist und im Rollstuhl sitzt, und Patrick Head. Außerdem hat der Österreicher Christian "Toto" Wolff 2009 Minderheitsanteile erworben. Das altehrwürdige Team zählt zu den traditionsreichsten in der Formel 1, wartet aber schon seit Jacques Villeneuve 1997 auf einen WM-Titel und seit Juan Pablo Montoya in Brasilien 2004 auf einen Grand-Prix-Sieg.

Leitfigur des Teams ist der routinierte Brasilianer Rubens Barrichello, der vom Weltmeisterteam Brawn verpflichtet wurde. Sein Teamkollege ist der junge Deutsche Nico Hülkenberg, der aus der GP2 kommt und von Willi Weber gemanagt wird. Mit dieser Mischung aus Jung und Alt möchte Williams an frühere Erfolge anknüpfen.

Als echtes Privatteam kann der in Grove beheimatete Rennstall zwar nicht auf die gleichen Ressourcen wie Ferrari, McLaren und Co. zurückgreifen, aber Technikchef Sam Michael hat in den vergangenen Jahren eine recht schlagkräftige Truppe zusammengestellt, die mittelfristig wieder zu den Topteams aufschließen soll.

Frank Williams hatte bereits 1969 sein erstes Team gegründet, dieses aber 1976 an Walter Wolf verkauft. 1977 stieg er mit Partner Head neu ein. Der Schweizer Clay Regazzoni war es, der 1979 in Silverstone den ersten Sieg feierte. Ein Jahr später folgte mit Alan Jones am Steuer der erste von bisher sieben Fahrertiteln. Die Konstrukteurs-WM konnte Williams sogar schon neunmal gewinnen. Hinter Ferrari und McLaren ist Williams die Nummer drei der ewigen Siegerliste der Formel 1.

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Renault Renault
11 Robert Kubica Robert Kubica 12 Vitaly Petrov Vitaly Petrov
Polen Robert Kubica 25 Jahre Russland Vitaly Petrov 25 Jahre
Testfahrer:
  Ho-Pin Tung Ho-Pin Tung

China

Ho-Pin Tung 27 Jahre
Das Team
Teamchef   Eric Boullier
Technikdirektor   James Allison
Motorenchef   Rob White (Großbritannien)
Teammanager   Steve Nielsen
Aerodynamikchef   Tim Densham
Adresse  
Renault F1 Team Enstone
Oxfordshire OX7 
4EE United Kingdom
Tel.: +44 1608 678 000
Fax: +44 1608 678 609
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Das Auto
Bezeichnung   Renault R30
Baujahr   2010
Motor   Renault RS27-2010
Reifen   Bridgestone
Designer   Tim Densham (Großbritannien)
Renault R30
Beschreibung Nach den zwei WM-Doubles von 2005 und 2006 sowie dem sportlichen Absturz 2007 konnte Renault im Vorjahr dank Fernando Alonso immerhin zwei Rennen (Singapur und Fuji) gewinnen. Vom Glanz vergangener Tage ist der Rennstall aber immer noch weit entfernt.

Neben Alonso fuhr am Saisonbeginn Nelson Piquet Jr. für Renault, ein talentierter Nachwuchsfahrer mit erfolgreicher GP2-Vergangenheit, der jedoch in seiner Premierensaison 2008 nicht überzeugen konnte. Piquet wurde inzwischen von Romain Grosjean abgelöst. Am Kommandostand hat indes nicht mehr Flavio Briatore das Sagen, der wegen der Manipulationsaffäre von Singapur 2008 ebenso gesperrt wurde wie Pat Symonds, sondern Bob Bell, der ehemalige Technische Direktor.

Renault hat zwar bei weitem keines der größten Budgets in der Formel 1 und auch nicht die meisten Mitarbeiter, aber die einstige Erfolgsstruktur ist immer noch praktisch unverändert am Werk - mit Ausnahme von Briatore, Symonds und Renningenieur Rod Nelson. Als große Stärke des Teams gilt die Effizienz, aus wenigen Mitteln das Maximum herauszuholen.

Auch traditionell gesehen gehört Renault zu den wichtigsten Teams der Formel 1: Die Franzosen führten den Turbomotor in den Grand-Prix-Sport ein und waren als Motorenlieferant für Williams und Benetton die dominierende Organisation der 1990er-Jahre. Nach einer kurzen Pause wurde zu Beginn des Jahrtausends das Benetton-Team übernommen und ins heutige Werksteam umgewandelt.

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Force India Force India
14 Adrian Sutil Adrian Sutil 15 Vitantonio Liuzzi Vitantonio Liuzzi
Deutschland Adrian Sutil 27 Jahre Italien Vitantonio Liuzzi 28 Jahre
Testfahrer:
Vitantonio Liuzzi Paul di Resta

Großbritanien

Paul di Resta 23 Jahre
Das Team
Teamchef   Vijay Mallya
Technikdirektor   Mark Smith
Motorenchef   Thomas Fuhr (Deutschland)
Teammanager   Andy Stevenson
Aerodynamikchef   Akio Haga und Ian Hall
Adresse  
Force India F1 Team
Buckingham Road Silverstone Circuit
Towchester Northants NN12 8TJ England 
Tel.: +44 1327 850 800
Fax: +44 1327 850 993
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Das Auto
Bezeichnung   Force India VJM03
Baujahr   2010
Motor   Mercedes-Benz FO 108X
Reifen   Bridgestone
Designer   Akio Haga (Japan)
Force India VJM03
Beschreibung Das Team mit Sitz in Silverstone stieg bereits 1991 aus der Formel 3000 in die Formel 1 auf und eignete sich unter Gründer Eddie Jordan den Ruf als Talenteschmiede an. Höhepunkte waren die Grand-Prix-Siege von Damon Hill und Heinz-Harald Frentzen in den späten 1990er-Jahren. Anschließend folgte jedoch ein langer Fall.

Jordan musste dann aufgrund von finanziellen Schwierigkeiten an die Midland-Gruppe um Alexander Shnaider verkaufen, der aber bald wieder ausstieg und die Kontrolle an die Sportwagenschmiede Spyker übergab. Auch diese hielt sich nicht lange, so dass das Team nun dem indischen Geschäftsmann Vijay Mallya und der niederländischen Mol-Familie gehört.

Mallya ist dabei die dominante Persönlichkeit und hat den Rennstall in Force India umbenannt - mit der Vision, einen indischen Fahrer in einem indischen Nationalteam beim Grand Prix von Indien 2010 auf dem Podium zu sehen. Davon ist das Team aber im Moment noch weit entfernt, auch wenn die Ressourcen im Vergleich zu den vergangenen Jahren stark aufgestockt wurden.

In der Premierensaison 2008 gelang Force India trotz 80 Millionen Euro Budget kein einziger WM-Punkt. Für 2009 wurde mit McLaren-Mercedes anstelle von Ferrari ein neuer technischer Partner gewonnen. Damit erreichte Giancarlo Fisichella in Spa-Francorchamps sogar eine Pole-Position und den zweiten Platz im Rennen.

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Toro Rosso Toro Rosso
16 Sébastien Buemi Sébastien Buemi 17 Jaime Alguersuari Jaime Alguersuari
Schweiz Sébastien Buemi 21 Jahre Spanien Jaime Alguersuari 19 Jahre
Testfahrer:
  Brendon Hartley Brendon Hartley   Daniel Ricciardo Daniel Ricciardo

Neuseeland

Brendon Hartley 20 Jahre

Australien

Daniel Ricciardo 20 Jahre
Das Team
Teamchef   Franz Tost
Technikdirektor   Giorgio Ascanelli
Motorenchef   Luca Marmorini (Italien)
Teammanager   Gianfranco Fantuzzi
Aerodynamikchef   Ben Butler
Adresse  
Scuderia Toro Rosso
Via Spallanzani 21
48018 Faenza Ravenna Italien 
Tel.: +39 0546 69 61 11
Fax: +39 0546 62 09 98
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Das Auto
Bezeichnung   Toro Rosso STR5
Baujahr   2010
Motor   Ferrari 056
Reifen   Bridgestone
Designer   Giorgio Ascanelli (Italien)
Toro Rosso STR5
Beschreibung "Toro Rosso" bedeutet zu Deutsch so viel wie "Roter Bulle", was die Eigentümerfrage im Italienisch des ehemaligen Minardi-Teams beantwortet: Der österreichische Energydrink-Hersteller Red Bull zieht bei der Scuderia aus Faenza seit 2006 die Fäden - seit Ende 2008 ohne Gerhard Berger, der zuvor mit 50 Prozent beteiligt war.

Das Ziel von Toro Rosso war ursprünglich, den Red-Bull-Kaderfahrern den Einstieg in die Formel 1 zu ermöglichen und ihnen dort in einem Lehrjahr den nötigen Feinschliff zu verpassen. Inzwischen ist man von dieser Linie allerdings ein wenig abgewichen, der Rennstall will sich als konkurrenzfähiges Team in der Königsklasse des Motorsports etablieren. Verglichen mit den Großen verfügt man jedoch über verhältnismäßig bescheidene Ressourcen. Technisch ist Ex-Ferrari-Mann Giorgio Ascanelli verantwortlich.

Seit 2010 operiert Toro Rosso unabhängig vom "großen Bruder" Red Bull, weil das Reglement keine Kundenautos mehr gestattet. Dadurch musste die Fabrik in Faenza in den Jahren 2009 und 2010 personell erweitert und vergrößert werden. Bis dahin wurden zwar die Teile in Faenza produziert, das Design fand jedoch bei Red Bull in Milton Keynes statt.

Übrigens: Das Sagen haben bei der Scuderia Toro Rosso nicht mehr Paul Stoddart und Gian Carlo Minardi, sondern der Österreicher Franz Tost. Den früheren Logistikchef von BMW soll Dietrich Mateschitz persönlich für den Posten des Teamchefs ausgesucht haben. Und was hat sich Tost als Ziel vorgenommen? "Wir wollen in ein paar Jahren zu den Topteams aufschließen", kündigte er bei seiner Amtsübernahme im Jahr 2006 an.

Gesagt, getan: 2008 gelang dem Team mit Sebastian Vettel in Monza sensationell der erste Sieg.

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Lotus Lotus
18 Jarno Trulli Jarno Trulli 19 Heikki Kovalainen Heikki Kovalainen
Italien Jarno Trulli 35 Jahre Finnland Heikki Kovalainen 28 Jahre
Testfahrer:
  Fairuz Fauzy Fairuz Fauzy

Malaysia

Fairuz Fauzy 27 Jahre
Das Team
Teamchef   Tony Fernandes
Technikdirektor   Mike Gascoyne
Motorenchef   Mark Gallagher (Großbritannien)
Teammanager   Paul Craig
Aerodynamikchef    
Adresse  
Lotus F1 Racing Hingham Industrial
Estate Ironside Way
Hingham Norfolk NR9 4LF UK
Tel.: +44 1953 851 411
 
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Das Auto
Bezeichnung   Lotus T127
Baujahr   2010
Motor   Cosworth CA2010
Reifen   Bridgestone
Designer   Mike Gascoyne (Großbritannien)
Lotus T127
Beschreibung Ursprünglich wurde das Lotus-Team 1954 vom genialen britischen Konstrukteur Colin Chapman gegründet. Der Traditionsrennstall feierte mit Piloten wie Jim Clark, Graham Hill, Jochen Rindt und Mario Andretti große Erfolge und gewann 1978 die bis dato letzten seiner insgesamt 13 WM-Titel.

In die Geschichte gingen vor allem Chapmans zum Teil geniale Ideen wie etwa der "Ground-Effect" ein. Seine letzte große "Erfindung" vor dem Todt war die aktive Radaufhängung. Doch nach dem Weggang von Ayrton Senna Ende 1987 konnte Lotus in der Formel 1 nie wieder an frühere Erfolge anknüpfen. Ende 1994 schien das Kapitel schließlich ganz beendet.

Als die FIA 2009 nach neuen Teams für die Weltmeisterschaft 2010 suchte, bewarb sich auch Lotus. Der Designer Mike Gascoyne hatte von Toyota in Deutschland und dem Formel-3-Team Litespeed in Großbritannien mehrere Ingenieure für ein Projekt zusammengetrommelt. Die Finanzierung kommt beim Projekt "Lotus neu" aus Malaysia, angeführt von AirAsia-Boss Tony Fernandes und der Regierung.

Das heutige Lotus-Team operiert unabhängig vom Sportwagenhersteller Lotus, beide Firmen gehören aber zum übergeordneten Staatskonzern Proton aus Malaysia. Die Fabrik des Rennstalls ist in Hingham in der Grafschaft Norfolk angesiedelt, also ganz in der Nähe der traditionellen Lotus-Basis.

Ziel ist es zunächst, sich als bestes der neuen Teams zu etablieren und dem Namen Lotus Ehre zu erweisen, wie es von offizieller Seite heißt.

 

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HRT HRT
20 Karun Chandhok Karun Chandhok 21 Bruno Senna Bruno Senna
Indien Karun Chandhok 26 Jahre Brasilien Bruno Senna 26 Jahre
Testfahrer:
 
Das Team
Teamchef   Colin Kolles
Technikdirektor   Mark Gallagher (Großbritannien)
Motorenchef    
Teammanager    
Aerodynamikchef    
Adresse  
Campos Meta 1
General Oraá 9.1°D
28006 Madrid Spanien
Tel.: +34 915 613 561
Fax: +34 915 643 298
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Das Auto
Bezeichnung   Dallara
Baujahr   2010
Motor   Cosworth CA2010
Reifen   Bridgestone
Designer   Dallara
Dallara von Hispania Racing
Beschreibung Im Juni 2009 schrieb der ehemalige GP2-Rennstallbesitzer Adrian Campos mit seinem Formel-1-Projekt bei der FIA ein und wurde angenommen. Allerdings konnte er in den folgenden Monaten die Finanzierung nicht auf die Beine stellen.

Erst wenige Tage vor Beginn der Saison 2010 sprang Campos' Partner José Ramón Carabante ein, kaufte den Namensgeber aus dem Team aus und bezahlte die wichtigsten Rechnungen. Als "Feuerwehrmann" wurde Colin Kolles installiert, der bei der Suche nach dem richtigen Personal von der deutschen Holzer-Gruppe unterstützt wurde.

Da das alles "last Minute" geschah, blieb keine Zeit mehr für Testfahrten, sodass das Dallara-Cosworth-Paket völlig unerprobt zum Saisonauftakt nach Bahrain geschickt werden musste. Auch die beiden Fahrer Bruno Senna und Karun Chandhok konnten im Winter nicht testen.

Dass es das Team überhaupt geschafft hat, rechtzeitig fertig zu werden, wird nach den Turbulenzen vor der Saison 2010 als große Überraschung gewertet.

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Sauber Sauber
22 Pedro de la Rosa Pedro de la Rosa 23 Kamui Kobayashi Kamui Kobayashi
Spanien Pedro de la Rosa 39 Jahre Japan Kamui Kobayashi 23 Jahre
Testfahrer:
 
Das Team
Teamchef   Peter Sauber
Technikdirektor   James Key
Motorenchef   Luca Marmorini (Italien)
Teammanager   Beat Zehnder
Aerodynamikchef   Christoph Zimmermann
Adresse  
BMW Sauber F1 Team
Wildbachstrasse 9
8340 Hinwil Schweiz
Tel.: +41 449 37 94 50
Fax: +41 449 37 90 01
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Das Auto
Bezeichnung   Sauber C29
Baujahr   2010
Motor   Ferrari 056
Reifen   Bridgestone
Designer   Willy Rampf (Deutschland)
Sauber C29
Beschreibung Ein Freund überredete ihn dazu, seinen VW Käfer tunen zu lassen. Damit fuhr Peter Sauber 1967 ein paar Clubrennen, aber vor allem weckte das seine Lust am Basteln - und zwar so stark, dass sich der gelernte Elektromonteur 1970 dazu entschloss, sich mit dem Bau von offenen, zweisitzigen Rennsportwagen als selbstständiger Unternehmer zu etablieren. Im Keller des Elternhauses entwarf er den Sauber C1. Als Typenbezeichnung wählte Sauber den ersten Buchstaben des Vornamens seiner Ehefrau Christiane. Mit dem C1 gewann er im gleichen Jahr den Schweizer Meistertitel, beließ es dann aber bald bei vereinzelten Auftritten als Rennfahrer. Als Sauber den Helm 1973 zum letzten Mal überstülpte, hatte er seine Aktivitäten schon ganz aufs Konstruieren verlegt. Das "C" als Markenzeichen wurde beibehalten.

Die ersten großen Erfolge stellten sich Ende der 1980er-Jahre ein, nachdem es Sauber gelungen war, Mercedes zur Rückkehr in den internationalen Motorsport zu bewegen. Glanzlichter der Partnerschaft mit dem Hersteller aus Stuttgart bildeten der Doppelerfolg im 24-Stunden-Rennen in Le Mans (1989) sowie der zweimalige Gewinn des Team- und des Fahrertitels in der damaligen Sportwagen-WM (1989 und 1990). Zu den Fahrern, die sich 1990 und 1991 unter Sauber ihre rennsportlichen Sporen verdienten, gehörten drei spätere Formel-1-Cracks: Michael Schumacher, Heinz-Harald Frentzen und Karl Wendlinger.

Saubers Formel-1-Vorbereitungen begannen 1991. Als die damaligen Partner Mercedes-Benz und PP Sauber AG im Zuge des sich abzeichnenden Niedergangs der Sportwagen-WM zu Beginn der 1990er-Jahre ihre motorsportliche Zukunft erörterten, wurde die Formel 1 im Laufe des Sommers 1991 zum gemeinsamen Projekt erhoben. In Stuttgart und Hinwil kamen die Vorbereitungsarbeiten gut voran, und so schien zunächst nichts gegen den Aufbruch zu neuen Ufern zu sprechen. Umso schwerer traf Sauber die im November 1991 vom Mercedes-Vorstand gefällte Entscheidung, sich einstweilen nicht in der Formel 1 zu engagieren.

Was sollte nun aus dem eben erst fertig gestellten Hinwiler Hightech-Werk, dem umfangreichen Rennsport-Know-how und dem im Hinblick auf die Formel 1 bereits engagierten Personal werden? Sauber entschloss sich im Januar 1992 zum Alleingang - zwar mit finanzieller und technologischer Unterstützung von Mercedes, aber auch hohem eigenen Risiko.

Trotzdem standen am 14. März 1993 in Kyalami wie geplant zwei Sauber C12 am Start zum Grand Prix von Südafrika. Knapp 70 Mitarbeiter zählte das Unternehmen damals. Mit dem fünften Rang von J.J. Lehto wurde die Premiere ein gefeierter Erfolg. Verträge mit Red Bull und Petronas bildeten ab 1995 ein solides Fundament und erlaubten dem Schweizer Team, sich als feste Größe in der Formel 1 zu etablieren.

Der Durchbruch ließ allerdings noch auf sich warten. Dann aber folgten 2001 drei Höhepunkte in der Teamgeschichte quasi Schlag auf Schlag: die Partnerschaft mit der Schweizer Großbank Credit Suisse, der Mitte Oktober feststehende vierte Rang in der Konstrukteurs-WM und wenige Tage später der erste Spatenstich zum eigenen Windkanal.

Im Jahr 2005, mittlerweile über 60 Jahre alt, suchte Sauber nach einem Weg, sein Lebenswerk in starke Hände zu geben. Ein Angebot von BMW schien die Lösung. Der Automobilhersteller, der seit der Saison 2000 mit Williams am Start war, wollte ein eigenes Werksteam. Am 22. Juni 2005 verkündete BMW die Übernahme des Schweizer Teams.

Das dritte Jahr des BMW Sauber F1 Teams, die Saison 2008, wurde der nächste Höhepunkt der Teamgeschichte. Mittlerweile war der Ausbau in Hinwil abgeschlossen, der Personalstand betrug nun über 400 Mitarbeiter. Für 2008 hatte man sich den ersten Sieg vorgenommen. Es wurde ein Doppelsieg: Robert Kubica gewann in Kanada vor Nick Heidfeld. Insgesamt schaffte das BMW Sauber F1 Team 2008 elf Podestplätze. In Bahrain holte Kubica die erste Pole-Position, Heidfeld steuerte die ersten beiden schnellsten Rennrunden zur Statistik bei. Das Team wurde das zuverlässigste von allen, kam ohne Defekt durch alle 18 Grands Prix, absolvierte die schnellsten Boxenstopps und wurde am Ende mit 135 Punkten WM-Dritter.

Die Erwartungen für die Saison 2009 waren hoch, die Wintertests vielversprechend verlaufen. Doch das Bild zum Saisonbeginn war ein anderes. Die Konkurrenz setzte die Legalisierung eines Doppeldiffusors durch. Bis auch der F1.09 umfangreich nachgerüstet war, verstrich kostbare Zeit. Ein anderer Aspekt, der Konkurrenzfähigkeit kostete, war das für 2009 eingeführte Energierückgewinnungssystem KERS, das nicht wie gewünscht funktionierte und außerdem die Aerodynamik beeinträchtigte. Mit Können und Glück holte Heidfeld zwar im Regen von Malaysia im zweiten WM-Lauf einen zweiten Platz, doch danach sollte es lange keine Punkte mehr für das Team geben. Erst zwei Zähler für Kubica in der Türkei boten eine bescheidene Unterbrechung der Durststrecke.

Am 29. Juli verkündete BMW mit einer Pressekonferenz in München den Ausstieg aus der Formel 1 zum Saisonende. Nach der Sommerpause fuhr die Mannschaft noch sieben gemeinsame Rennen lang einer ungewissen Zukunft entgegen - und kämpfte unverdrossen. Sportliche Höhepunkte wurden der Lauf in Belgien mit den Plätzen vier und fünf für Kubica und Heidfeld sowie ein zweiter Platz für den Polen in Brasilien. Auch im letzten gemeinsamen Rennen in Abu Dhabi holte das BMW Sauber F1 Team noch Punkte: Heidfeld kam als Fünfter ins Ziel. Mit Platz sechs in der Weltmeisterschaft (36 Punkte) verabschiedete sich BMW aus der Formel 1.

Von 1993 bis einschließlich 2009 startete das Hinwiler Team bei 286 Grands Prix. 20 Fahrer waren am Start. Sie holten eine Pole-Position, zwei schnellste Rennrunden, zwölf dritte und zehn zweite Plätze sowie einen Sieg.

Am 27. November fand die nächste Pressekonferenz statt, diesmal in Hinwil. Sauber hatte sich mit BMW geeinigt und sein Lebenswerk wieder zurückgekauft. Die Freude war getrübt, denn BMW hatte zuvor bereits entschieden, Personal abzubauen. Von damals 388 Mitarbeitern wurde auf 260 reduziert. Mit diesem Personalstand und einem mit ungebremster Kraft entwickelten Fahrzeug nimmt das Team Kurs auf die Weltmeisterschaft 2010.

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Virgin Virgin
24 Timo Glock Timo Glock 25 Lucas di Grassi Lucas di Grassi
Deutschland Timo Glock 27 Jahre Brasilien Lucas di Grassi 25 Jahre
Testfahrer:
  Luiz Razia Luiz Razia   Andy Soucek Andy Soucek

Brasilien

Luiz Razia 21 Jahre

Spanien

Andy Soucek 24 Jahre
Das Team
Teamchef   John Booth
Technikdirektor    
Motorenchef   Mark Gallagher (Großbritannien)
Teammanager   Graeme Lowdon
Aerodynamikchef    
Adresse  
Virgin
 
 
 
 
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Das Auto
Bezeichnung   Virgin VR-01
Baujahr   2010
Motor   Cosworth CA2010
Reifen   Bridgestone
Designer   Nick Wirth (Großbritannien)
Virgin VR-01
Beschreibung Das Virgin-Team entstand im Jahr 2009, als die FIA nach neuen Rennställen für die Formel-1-Weltmeisterschaft suchte. John Booth, Chef des Formel-3-Teams Manor, trommelte eine Crew zusammen und holte anschließend den Investor Richard Branson von der Virgin-Gruppe an Bord, der dem Team den Namen gab.

Die technische Verantwortung trägt der ehemalige Simtek- und Benetton-Designer Nick Wirth, dessen Philosophie es ist, seine Autos komplett ohne Windkanal nur mit CFD-Simulationen zu bauen. Der Mitarbeiterstab setzt sich zum Teil aus alten Manor-, zum Teil aus alten Formel-1-Leuten zusammen, die ihre bisherigen Teams verlassen haben.

Als Fahrer wurden für die Premierensaison der Deutsche Timo Glock und der Brasilianer Lucas di Grassi verpflichtet, die sich aus ihrer gemeinsamen GP2-Zeit kennen.

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