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Olympia 2010 VANCOUVER

 
 

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Eishockey Andere Sportarten
 
 

Eishockey

Kanadische Eishockeyfans, die Sportart Nr. 1 in Kanada, egal ob Männer oder Frauen! Es werden auch 2 Medallien erwartet........Gold natürlich

Ergebnisse go

28.02.2010

Finale

Kanada ist Olympiasieger

Jubel nach dem Spiel gegen die USA

Kanada holt Gold im Nerventhriller  Das kanadische Glück ist perfekt: Die Eishockey-Helden aus der Heimat haben in einem nervenaufreibenden Traumfinale die heiß ersehnte Goldmedaille gewonnen. Die Lokalmatadoren waren beim 3:2-Triumph nach Verlängerung die bessere Mannschaft, mussten in einem hart umkämpften Spiel aber lange zittern. Kanadas Eishockey-Stars haben ihr Versprechen gehalten und 33 Millionen Landsleuten mit dem wichtigsten Gold der Winterspiele den größten Olympia-Wunsch erfüllt. Mit dem 3:2 (1:0, 1:1, 0:1, 1:0)-Sieg nach Verlängerung im Traumfinale gegen die USA gab das Team um Superstar Sidney Crosby den Startschuss für die rauschende Abschlussparty im ganzen Land. Der 24-malige Eishockey-Weltmeister Kanada bescherte den Gastgebern nicht nur das 14. Gold in Vancouver, sondern krönte sich auch zum Rekord-Olympiasieger. Den Siegtreffer erzielte "Chef" Sidney Crosby höchstpersönlich nach 7:40 Minuten der Verlängerung mit einem Schuss durch die Schoner von US-Torwart Ryan Miller.

 

Bitteres Ende für die USA

 

Traumhaftes Ende eines Traumfinales: Sidney Crosby schießt das entscheidende Tor in der Nachspielzeit.24,4 Sekunden vor Ende des dritten Drittels hatten zuvor die USA den Ausgleich erzielt. Mit dem achten Olympia-Triumph zog das Eishockey-Mutterland mit Rekordweltmeister Russland gleich. Die USA verpassten 30 Jahre nach dem "Miracle on Ice" in Lake Placid ihr drittes Gold nach 1960 und 1980. Bronze hatte bereits am Samstag Finnland durch ein 5:3 im kleinen Finale gegen die Slowakei gewonnen. Jonathan Toews (13.) und Corey Perry (28.) verwandelten den Canada Hockey Place mit ihren Toren in ein Tollhaus. Lokalmatador Ryan Kesler von den Vancouver Canucks (33.) und Zach Parise von den New Jersey Devils (60.) glichen aus. Dennoch konnte die USA den ersten olympischen Heimsieg seit 1980, als eine Mannschaft aus unbekannten US-Collegespielern die übermächtige Sowjetunion entzaubert hatte, nicht verhindern. Kanada übernahm mit dem Sieg beim größten Eishockey-Spektakel aller Zeiten wieder die Führung in der Weltrangliste.  

 

23.02.2010

Viertelfinal-Play-Offs

Deutschland verliert 2:8 gegen Kanada

Der deutsche Torhüter Thomas Greiss hat acht Buden kassiert

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft ist aus dem olympischen Turnier ausgeschieden. Das Team von Uwe Krupp unterlag im Viertelfinal-Play-off wie erwartet dem Goldkandidaten Kanada mit 2:8 (0:1; 1:3; 1:4) und verabschiedet sich sieglos von der Eisfläche in Vancouver. Nach einer guten Anfangsphase konnte die DEB-Auswahl nicht mehr mit den Gastgebern mithalten, die die Deutschen mit einer saftigen Niederlage nach Hause schickten. Bis zum WM-Eröffnungsspiel am 7. Mai gegen die USA muss sich die Nationalmannschaft noch deutlich steigern, damit die Heim-WM nicht mit einer ähnlichen Klatsche beginnt.

 

Schweiz nervenstark und weiter

 

Schweiz vs WeissrusslandRalph Krueger hat bei seinem letzten Turnier als Eishockey-Nationaltrainer der Schweiz nach einem Penalty-Krimi das Viertelfinale erreicht.
Der ehemalige deutsche Nationalspieler setzte sich mit den Eidgenossen im Playoff bei den Olympischen Spielen in Vancouver mit 3:2 (1:1, 1:1, 0:0, 0:0, 1:0) gegen Weißrussland durch.

 

 

 

 

Tschechien mit viel Mühe gegen Lettland

Tschechien vs Lettland

Der Favorit wankte, aber er viel nicht. Mit viel Mühe hat die Eishockey-Nationalmannschaft Tschechiens das Viertelfinale im Olympia-Turnier erreicht. Die Tschechen bezwangen Lettland mit 3:2 nach Verlängerung.

 

 

 

 

Slowakei zittert sich ins Viertelfinale

Slowakei - Norwegen Die Slowakei hat den Sprung ins Viertelfinale geschafft. Der Favorit hatte mit Norwegen aber viel Mühe. Jetzt wartet der amtierende Olympiasieger Schweden.

 

 

 

 

 

22.02.2010

Traumfinale perfekt

 

Die USA legten vor, die Kanadierinnen zogen nach: Die beiden großen Eishockey-Nationen stehen sich nun am Donnerstag (25.02.2010) im olympischen Frauen-Finale gegenüber. Die US-Girls hatten beim 9:1 über die Schwedinnen ebenso wenig Mühe wie Kanada mit Finnland. Die Gastgeberinnen siegten mit 5:0.

Kanada feiert mit den Fans.Schon im ersten Drittel ließen die Kanadierinnen keinen Zweifel aufkommen, wer das Eis als Sieger verlassen würde. Unter dem stürmischen Beifall der eigenen Fans im wieder ausverkauften Canada Hockey Place gelang Cherie Lee Piper bereits nach fünf Minuten das 1:0. Haley Irwin erhöhte nach 15 Minuten auf 2:0. Die atemberaubende Stimmung in der Arena hielt an. Die Kanadierinnen kombinierten leichtfüßig und spielten sich eine Chance nach der anderen heraus. Immer wieder stand die finnische Torfrau Noora Raty im Blickpunkt. Es dauerte bis zur 37. Minute, ehe Meghan Agosta auf 3:0 erhöhte. Spätestens beim 4:0 durch das zweite Tor von Haley Irwin (45.) war die Vorentscheidung gefallen. Den Schlusspunkt des überlegen geführten Spiels setzte Caroline Ouellette mit dem Tor zum 5:0 (59.). Immerhin zeigten die Finninnen ein starkes Unterzahl-Spiel. Ihre Penalty-Killing-Quote lag bei 100 Prozent.

 

 

 

Schweden gegen die USAUS-Frauen gelingt die Revanche

Zuvor hatte das Frauen-Team der USA souverän das Finale erreicht. Der Olympia-Dritte von Turin gewann am Montag im Canada Hockey Place sein Halbfinale gegen Schweden mit 9:1. In der einseitigen Partie führten die USA bereits nach 26 Minuten mit 4:0. Beste Torschützin war Monique Lamoureux mit drei Treffern. Meghan Duggan, Angela Ruggiero, Caitlin Cahow, Karen Thatcher, Kelli Stack und Kerry Weiland steuerten die restlichen Tore bei. Den Ehrentreffer für Schweden besorgte Pernilla Winberg. Dank des Sieges revanchierten sich die Amerikanerinnen für die überraschende Halbfinal-Niederlage vor vier Jahren in Turin. Damals hatten sie gegen Schweden mit 2:3 nach Penaltyschießen den Kürzeren gezogen.

21.02.2010

 

Alexander Owetschkin

Russland vs Tschechien 4 : 2 (1:1-1:0-2:1)

Im ersten von drei Eishockey-Highlights hat sich Russland gegen Tschechien mit 4:2 durchgesetzt und die Tabellen-Führung in der Gruppe B übernommen.

 

USA schlägt Erzrivale Kanada

Kanada - USA

 

Die Eishockey-Mannschaft der USA hat das große Prestigeduell gegen Erzrivale Kanada mit 5:3 gewonnen und sich damit direkt für das Viertelfinale qualifiziert. Vor 16.400 Fans im Canada Hockey Place zeigten sich die US-Boys vor allem vor dem gegnerischen Tor einfach abgeklärter. Kanada muss dagegen in der Playoff-Runde noch gegen das deutsche Team nachsitzen.

Kanada - USA 22.02.2010, 3 : 5 (1:2-1:1-1:2)

 

Olympiasieger fertigt Finnland ab

Schweden - Finnland

 

Olympiasieger Schweden ist im Eishockey-Turnier von Vancouver angekommen. Die "Tre Korners" feierten im Nachbarduell gegen Finnland einen überzeugenden 3:0-Erfolg und schafften damit den direkten Einzug ins Viertelfinale. Auch die Finnen qualifizierten sich als bester Gruppenzweiter für die Runde der letzten Acht.

Schweden - Finnland 22.02.2010,3:0 (1:0, 2:0, 0:0)

20.02.2010

Niederlage Deutschland auch für Weißrussland zu schwach

 

Das deutsche Eishockeyteam hat beim Olympia-Turnier in Vancouver seine Grenzen aufgezeigt bekommen. Auch Weißrussland erwies sich als zu stark für die DEB-Auswahl. Deutschland bleibt Gruppenletzter. In den Playoffs für das Viertelfinale wartet nun ein richtig starker Gegner.

Andre Rankel (li.) und Sergei Kostitsyn

Die deutsche Eishockey-Auswahl hat auch ihr letztes Vorrundenspiel im Olympiaturnier verloren. Gegen Weißrussland hieß es am Ende 3:5 (1:1,0:1,2:3).  Das vor allem mit Spielern von Dynamo Minsk und anderen zweitrangigen Mannschaften der offenen russischen Liga KHL besetzte Team zeigte den deutschen Cracks die Grenzen auf. Deutschland ist nun Letzter seiner Vorgruppe und muss in den Playoffs zum Viertelfinale gegen einen richtig starken Gegner ran.
 

Disziplinierter Beginn mit neuem Goalie

In der sechsten Minute des dritten Spiels schoss Dennis Seidenberg (2.v.l.) das erste Tor der DEB-AuswahlDabei begann alles verheißungsvoll für die Schützlinge von Bundestrainer Uwe Krupp. Wie vom Coach gefordert, spielten die Deutschen diszipliniert. Im Kasten stand für den bei der 0:5-Schlappe gegen Finnland unglücklichen Ingolstädter Keeper Dimitri Pätzold nun Thomas Greiss von den Worcester Sharks. Bereits in der sechsten Minute ging die DEB-Auswahl in Führung. Zakharov musste nach einem Bandencheck auf die Bank. Deutschland hatte zwar Glück, dass das anschließende Revanchefoul ungeahndet blieb, nutzte dann aber das Überzahlspiel - Seidenberg traf nach Vorlage von Goc und Sturm mit Schlagschuss in den Winkel. Deutschland versuchte nachzulegen, Müller nutzte in der achten Minute einen schlechten Wechsel der Weißrussen, scheiterte aber an Keeper Koval. Etwas überraschend der Ausgleich in der zehnten Minute. Nach krassem Fehler von Bakos schnappte sich Ugarov vom Moskauer Vorortklub MWD die Scheibe im eigenen Drittel, stürmte vor das Tor von Greiss und netzte ein. In der Folge entwickelte sich ein munterer Schlagabtausch mit Chancen für beide Seiten.

 

Optimismus trotz weißrussischer Führung

 

Nach der Drittelpause kamen zunächst die Weißrussen besser ins Spiel. Greiss musste zwei Mal gegen Koltsov und Stasenko retten. In Minute 24 brachte Müller von den Kölner Haien erstmals das weißrussische Tor in Gefahr. Doch trotz einer wilden Stocherei vor Kovals Kasten fiel kein Tor. In der 29. Minute dann die Führung für die weißrussische Mannschaft. Wieder war es Bakos, der zu langsam war. Aleksei Kalyuzhny von Dynamo Moskau stürmte ihm auf der rechten Seite davon, umkurvte die deutsche Abwehr und schob den Puck ins Netz. Danach wackelte die DEB-Auswahl gewaltig. Als Deutschland in doppelter Unterzahl spielen musste, schien das 1:3 nur eine Frage der Zeit. Dass kein weiteres Tor mehr fiel, stimmte zu diesem Zeitpunkt noch optimistisch.

Drittes Drittel wird zum Drama

Das letzte Drittel entwickelte sich zu einem wahren Eishockey-Drama. Zu Beginn setzten die Krupp-Schützlinge Weißrussland unter Druck. Das Team von Trainer Zakharov kam kaum aus der eigenen Hälfte heraus, doch Goalie Koval von Dynamo Minsk musste auch in Unterzahl nicht hinter sich greifen. Im Gegenteil, die Weißrussen blieben gefährlich. Als in der 52. Minute Sergei Kostitsyn von den Montreal Canadiens zum 3:1 traf, schien die Partie gelaufen. Doch ein postwendend erfolgter  Doppelschlag von Tripp (52.) und Goc (53.) brachte Deutschland noch einmal zurück. In der nun immer hektischer werdenden Begegnung traf zwei Minuten später Salei zur erneuten Führung der Weißrussen. Deutschland setzte nun alles auf eine Karte, Kalyuzhni nutzte einen Konter und besiegelte die Niederlage.

 

Männer

Norwegen vs Schweiz 4:5 nV (1:1, 2:2, 1:1, 0:1)

Lettland vs Slowakei 0:6 (0:3, 0:2, 0:1)

Frauen, Platzierungsrunde

Schweiz vs China 6:0 (2:0, 2:0, 2:0)

Russland vs Slowakei 4:2 (2:0, 1:1, 1:1)

19.02.2010

Deutschland gegen Finnland ohne Chance

Deutschland vs Finnland

Deutschland hat beim olympischen Turnier auch sein zweites Vorrundenspiel verloren. Gegen Finnland holte sich die DEB-Auswahl eine auch in dieser Höhe verdiente 0:5-(0:1,0:2,0:2)-Klatsche ab. Die Skandinavier spielten das technisch bessere Hockey und nutzten ihre Überzahlsituationen eiskalt aus. Deutschland bleibt damit auch nach zwei Spielen ohne Torerfolg.

Finnland beginnt konzentriert

Sinnbildlich für das Spiel: Ruuto war nicht zu stoppen und erzielt das 1:0.Finnland machte von Beginn an Druck. Bereits in der vierten Minute gab es die erste Zeitstrafe gegen Deutschland. Keine Minute später fiel das 1:0. Niskala knallte den Puck unter Goalie Pätzold durch an den Pfosten, der Puck blieb zunächst auf der Linie. Ruuto war im Nachsetzen schneller als der deutsche Keeper. Die DEB-Auswahl blieb auch in der Folge unter Druck. Mit hartem Körpereinsatz versuchten die Cracks von Uwe Krupp in Scheibenbesitz zu kommen, blieben aber zu unkonzentriert im Abschluss. Im Gegenzug musste Dimitri Pätzold ein ums andere mal retten. Gegen Ende des ersten Drittels erzielte Deutschland Gleichwertigkeit. In der 18. Minute kam Rankel nach einem Konter frei vor Bäckström zum Schuss. Auch danach brannte es mehrfach vor dem Kasten des finnischen Keepers. Die größte Chance hatte Klinge. Ein Tor aber fiel nicht.

Überzahl eiskalt genutzt

Das zweite Drittel begann wie das erste. Zwei Minuten nach Wiederanpfiff hatte Finnland die Riesenchance die Führung auszubauen. Pätzold hatte einen Schlagschuss prallen lassen, Lehtinen konnte von Greilinger nur um den Preis einer Zwei-Minuten-Strafe am Torschuss gehindert werden. Timonen nutzte das anschließende Überzahlspiel zum 2:0. Wieder dauerte es bis zur Hälfte des Drittel, bis die DEB-Auswahl Bäckström erstmals ernsthaft in Schwierigkeiten bringen konnte. Bei einem Schuss von Jochen Hecht in der 31. Minute hatte der Keeper viel Glück. Vier Minuten später rannte Marco Sturm allein auf das finnische Tor zu, scheiterte aber am Goalie der Minnesota Wilds. Weil Hecht im Nachsetzen hakelte, musste er für zwei Minuten vom Eis. Das anschließende Überzahlspiel nutzte erneut Timonen, dessen halbhoher Schlagschuss an Freund und Feind vorbei ins Tor des Ingolstädter Pätzold einschlug.

Deutschland bleibt ohne Torerfolg

Die DEB-Auswahl kam durchaus vor den finnischen Kasten. Überwinden ließ sich Goalie Bäckström nicht.Den letzten Abschnitt begann Deutschland konzentrierter und erarbeitete sich mehrere Chancen. Eine davon hatte Klinge in der 44. Minute. Der Stürmer der Kassel Huskies war rechts durchgebrochen, versuchte es direkt, scheiterte aber. Drei Minuten später war jedoch auch das letzte Fünkchen Hoffnung zerstoben. Ruuto traf zum zweiten Mal, da konnte ihn auch ein Bodycheck nicht stoppen. Dann wiederholte sich, was das ganze Spiel prägte: Tripp musste auf die Bank, im Überzahlspiel traf Finnland, diesmal durch Pitkänen (49.) Anzumerken bleibt, dass sich die Krupp-Schützlinge nicht aufgaben. Greilinger erspielte sich in der 51. Minute eine gute Chance. Aber die Finnen spielten die Partie routiniert zu Ende. DEB-Coach Krupp stellte nach dem Spiel auch fest: "Finnland war heute zu stark für uns, das Powerplay war sehr effektiv, sie haben ein exzellentes Spiel gemacht." Nun muss die deutsche Auswahl ihr letztes Vorrundenspiel gegen Weißrussland gewinnen, um einen einigermaßen machbaren Gegner für die Playoffs zum Viertelfinale zu erhalten.

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17.02.2010

DEB-Team zum Auftakt gegen Titelverteidiger

Dennis SeidenbergDaniel Sedin

Am frühen Donnerstagmorgen startet das deutsche Eishockey-Team in das Olympische Turnier. Zum Auftakt muss das Team von Trainer Uwe Krupp gleich gegen Titelverteidiger Schweden ran.

Mit 15 Olympianeulingen startet die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft am Donnerstag (01:30 Uhr, MEZ) in das olympische Turnier. Die "Tre Kroners" treten mit nicht weniger als 19 NHL-Profis an und gehören sicher um erweiterten Kreis der Favoriten.

  DEB-Cracks als krasse Außenseiter

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft ist mit der Hoffnung auf ein Olympia-Wunder nach Vancouver geflogen. Im vorläufigen Kader von Bundestrainer Uwe Krupp stehen 19 DEL (Deutsche Eishockey Liga)-Profis, in Kanada werden sieben NHL (National Hockey League)-Spieler zum Team stoßen. Drei Profis aber muss der Coach wieder nach Hause schicken, noch ehe am Mittwoch (17.02.10) das Olympia-Turnier beginnt.
 

Das derzeitige 26-köpfige Olympia-Aufgebot des DEB:
Tor: Endras (Augsburger Panther), Pätzold (ERC Ingolstadt), Greiss (San Jose Sharks)
Abwehr: Bakos, Ficenec (beide ERC Ingolstadt), Holzer (Düsseldorfer EG), Schmidt, Butenschön (beide Adler Mannheim), Reiss (Hannover Scorpions), Ehrhoff (Vancouver Canucks), Dennis Seidenberg (Florida Panthers), Sulzer (Nashville Predators)
Sturm: Barta, Tripp (beide Hamburg Freezers), Felski, Mulock, Rankel (alle Eisbären Berlin), Greilinger (ERC Ingolstadt), Klinge (Kassel Huskies), Müller, Ullmann (beide Kölner Haie), Hospelt (Grizzly Wolfsburg), Wolf (Iserlohn Roosters), Sturm (Boston Bruins), Hecht (Buffalo Sabres), Goc (Nashville Predators)

 

Olympia – Es kann losgehen

Heute beginnen im kanadischen Vancouver die Olympischen Winterspiele, 86 Medaillen sind in den nächsten 16 Tagen zu vergeben.

Vorhang auf für Olympia – und Schirm auf für die ersten Regenspiele der Geschichte. Während das sportverrückte Kanada dem Auftakt der Winterspiele am Freitag in Vancouver entgegenfiebert, droht das Weltsport-Ereignis 2010 neben der Fußball-WM auch wegen der Regenmenge zum Olympia der Rekorde zu werden.

Mindestens eine Woche lang sind ab Mittwoch zum Teil starke Niederschläge prognostiziert. Doch das Feuer im 55.000 Zuschauer fassenden BC Place Stadium ist nicht in Gefahr: Erstmals in der Olympiageschichte findet die Eröffnung in einer überdachten Arena statt. Rund zwei Milliarden Menschen weltweit werden zu Hause am Bildschirm keine Ouvertüre erleben, die im Regen ertrinkt. Doch bei den 16-tägigen Wettkämpfen könnten etliche der 1,6 Millionen Ticketinhaber den Fernsehsessel vorziehen.
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Andere Sportarten

28.02.2010 letzter Tag bei Olympia:

Langlauf, 50 km Massenstart (klassisch), Männer

Petter Northug, Axel Teichmann und Johann Olsson vor Tobias Angerer

Teichmann läuft zu Silber - Northug siegt

 

Axel TeichmannAxel Teichmann ist in der Königsdisziplin der Skilangläufer zu Silber gelaufen. Er musste sich im Massenstart über 50 Kilometer nach einer famosen Aufholjagd nur ganz knapp dem Norweger Petter Northug geschlagen geben. Tobias Angerer schrammte haarscharf am Podest vorbei.

Die deutschen Langläufer waren nach dem enttäuschenden sechsten Platz in der Staffel mit viel Wut in das Rennen gegangen. Vor allem Angerer hatte sich am letzten Wettkampftag in Vancouver Chancen auf eine Medaille ausgerechnet. Am Ende sorgte jedoch Axel Teichmann für einen deutschen Erfolg, obwohl er zwischenzeitlich mit 22 Sekunden Rückstand fast aussichtslos zurücklag. "Da hatte ich das Rennen eigentlich schon abgehakt", so Teichmann. Zehn Kilometer vor dem Ziel kämpfte er sich aber im Alleingang an die Spitzengruppe heran, um dann auf der Zielgeraden um den Sieg zu mitzulaufen.

 

Angerer knapp geschlagen

Auch Tobias Angerer zeigte ein starkes Rennen und musste sich als Vierter nur um eine halbe Sekunde dem Bronzemedaillen-Gewinner Johann Olsson aus Schweden geschlagen geben. "Für mich persönlich überwiegt natürlich die Enttäuschung. Da läufst du 50 Meter durch die Gegend und wirst Vierter. Aber ich freue mich für Axel", sagte er nach dem Rennen. Jens Filbrich hielt lange Zeit in der Spitzengruppe mit und landete am Ende auf dem 16. Platz - für ihn kein zufriedenstellendes Ergebnis: "Das war heute einfach nicht mein Tag. Ich hatte schon ab Kilometer 25 mit Krämpfen zu tun." René Sommerfeldt wurde im letzten großen Rennen vor seinem Karriereende 21. line"> 

 
  Gold  
Silber
Norwegen Petter Northung
Bronze
Deutschland TAxel Teichmann
 
Schweden Johann Olsson

Die weiteren Platzierungen der Deutschland Tobias Angerer 4., Jens Filbrich 16. und Rene Sommerfeld 21. nach einer Mannschaftlichen sehr guten Leistung

 

Medaillenspiegel

Platz Mannschaft Gold Silber Bronze Gesamt
1 Kanada Kanada 14 7 5 26
2 Deutschland Deutschland 10 13 7 30
3 Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten 9 15 13 37
4 Norwegen Norwegen 9 8 6 23
5 Südkorea Südkorea 6 6 2 14
6 Schweiz Schweiz 6 0 2 8
7 Volksrepublik China Volksrepublik China 5 2 4 11
8 Schweden Schweden 5 2 4 11
9 Österreich Österreich 4 6 6 16
10 Niederlande Niederlande 4 1 3 8
11 Russland Russland 3 5 7 15
12 Frankreich Frankreich 2 3 6 11
13 Australien Australien 2 1 0 3
14 Tschechien Tschechien 2 0 4 6
15 Polen Polen 1 3 2 6
16 Italien Italien 1 1 3 5
17 Slowakei Slowakei 1 1 1 3
  Weißrussland Weißrussland 1 1 1 3
19 Vereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich 1 0 0 1
20 Japan Japan 0 3 2 5
21 Kroatien Kroatien 0 2 1 3
  Slowenien Slowenien 0 2 1 3
23 Lettland Lettland 0 2 0 2
24 Finnland Finnland 0 1 4 5
25 Estland Estland 0 1 0 1
 

Kasachstan

Kasachstan 0 1 0 1

 

27.02.2010  
26.02.2010  
25.02.2010 Ski-Alpin Riesenslalom Frauen

Rebensburg rast sensationell zu Gold

 gewann sensationell Gold fürViktoria Rebensburg

 

Viktoria Rebensburg aus Kreuth kann sich sensationell die Goldmedaille im Riesenslalom um den Hals hängen. Die junge Kreutherin überholte mit einem tollen zweiten Lauf die Konkurrenz. Am Ende lag sie vor Tina Maze (Slowenien) und der nach dem ersten Durchgang führenden Elisabeth Görgl (Österreich). Maze lag im Schlussklassement vier Hundertstel Sekunden hinter der Rebensburg, Görgl 14 Hundertstel. Die junge Deutsche, die bereits kurz vor Olympia mit Rang zwei beim Weltcup in Cortina aufhorchen ließ, erwischte einen optimalen zweiten Lauf. Ihre deutschen Teamkolleginnen Kathrin Hölzl und Maria Riesch fuhren dagegen, beim wegen Nebels um einen Tag verschobenen zweiten Lauf, eine Spur zu verhalten und konnten nicht mehr ins Medaillenrennen eingreifen. Weltmeisterin Hölzl (Bischofswiesen) verbesserte sich um vier Ränge auf Platz sechs, Kombi-Olympiasiegerin Riesch (Partenkirchen) fiel von sieben auf zehn zurück.

Rebensburg fassungslos

Mehr Informationen Rebensburg, Viktoria Hölzl und Rebensburg wollen Medaillen im Riesenslalom Riesenslalom: Das Stochern im Nebel Liveticker Ski Alpin Riesenslalom Danach war die 20-Jährige fassungslos: "Na, ich glaube, das Wort Olympiasiegerin gehört nicht zu mir. Das ist unglaublich, der absolute Wahnsinn. Gold ist ein Traum. Ich konnte nach meinem Lauf garnicht mehr auf die Konkurrenz schauen." Ihre Ausgangsposition, "nur" Rang sechs mit 14 Hundertstel Rückstand auf Görgl, erwies sich im Nachhinein als optimal: "Das war auf alle Fälle eine gute Ausgangsposition für mich, ich war die Jägerin.

 

  Gold  
Silber
Deutschland Viktoria Rebensburg
Bronze
Slowenien Tina Maze
 
Österreich Elisabeth Görgl

Die weiteren Platzierungen der Deutschland Starter 10. Maria Riesch

 

Langlauf Staffel Frauen

Deutschland holt Silber - Gold für Norwegen

 Claudia Nystad führte Deutschland zu Silber

 

Die deutschen Skilangläuferinnen haben wie 2006 in Turin im olympischen Staffelrennen die Silbermedaille gewonnen. Katrin Zeller, Evi Sachenbacher-Stehle, Miriam Gössner und Claudia Nystad hatten im Whistler Olympic Park nach 4x5 Kilometern einen Rückstand von 24,6 Sekunden auf Norwegen. Bronze ging an Finnland. Für die Norwegerinnen war es das dritte Staffelgold nach 1968 und 1984. Schlussläuferin Marit Björgen wurde nach ihren Olympiasiegen im Sprint und im Jagdrennen endgültig zur "Gold-Marit" und schaffte als erste der gut 2600 Teilnehmer der Spiele von Vancouver das Gold-Triple.

Behle sehr zufrieden

Für die deutschen Läuferinnen war es nach dem Gold 2002 und Silber 2006 die dritte olympische Staffel-Medaille in Serie. In gleicher Besetzung und nach einem ähnlichen Rennverlauf hatte das deutsche Quartett im Vorjahr überraschend WM-Silber gewonnen. "Es war eine hervorragende Teamleistung", sagte Behle: "Gössner hat die Staffel wieder rangelaufen, und Nystad hat das perfekt zu Ende gebracht. Mit vier Medaillen haben die Skilangläufer ihr Soll bei Olympia erfüllt."Dass Norwegen die Nummer eins sein würde, war uns von vornherein klar." Bei völlig unberechenbarem Wetter im Callaghan Valley mit Sonne, Regen und Schnee hatte Katrin Zeller einen guten Auftakt hingelegt. Nach einer insgesamt starken Leistung übergab Zeller als Dritte mit 6,6 Sekunden Rückstand auf Schweden. "Das ist perfekt gelaufen. Dabei war ich so nervös", sagte Zeller.

Sachenbacher schwach

Dann folgte ein bescheidener Vortrag von Evi Sachenbacher-Stehle. Sie lief hochmotiviert, aber zu schnell an und brach dann ein Stück ein. Das Führungstrio mit Norwegen, Italien und Polen war nicht zu halten. Sie rutschte mit ihren Ski in den Anstiegen immer wieder weg und brach zum Schluss kräftemäßig völlig ein. "Mein Ski hat in der zweiten Runde brutal abgebaut. Deshalb war ich am Ende total platt", sagte Sachenbacher-Stehle, die auf Rang sechs mit 28 Sekunden Rückstand auf Miriam Gössner übergab. Die hatte vor einem Jahr mit einer überragenden Leistung WM-Silber fast im Alleingang gewonnen und jagte los wie die Feuerwehr. Vorn setzten sich Topfavorit Norwegen und Italien ab, während die 19-jährige Gössner in einer großen Gruppe die Verfolgung organisierte. "Ich habe versucht zu taktieren und die erste Runde nicht volle Kanne zu laufen, damit die Kräfte reichen", sagter Gössner.

Gössner und Nystad machten viel wett

Ihre Taktik ging auf, nach 5 km übergab sie nach einer ganz starken Leistung als Dritte mit 16,7 Sekunden Rückstand auf Spitzenreiter Norwegen an Schlussläuferin Claudia Nystad. "Das hat perfekt geklappt", sagte Gössner. Behle würde die "gelernte" Biathletin nur zu gerne dauerhaft abwerben. "Wir sind schon dabei, ein Loch zu buddeln, um ihre Waffe darin zu vergraben", sagte der Bundestrainer. An der Spitze des Feldes entschied Björgen mit einem Antritt das Rennen um Gold gegen Italien schnell für sich. Die dreiköpfige Verfolgergruppe mit Nystad holte Italien ein, und die schlaue Deutsche hängte 800 Meter vor dem Ziel alle Verfolgerinnen ab.

 

  Gold  
Silber
Norwegen Vibeke W. Skofterud,
Therese Johaug
Störmer Steira
Marit Björgen
Bronze
Deutschland Katrin Zeller
Evi Sachenbacher-Stehle
Miriam Gössner
Claudia Nystad
 
 

 Schweden

Pirjo Muranen
Virpi Kuitunen
Riitta-Liisa Roponen
Aino-Kaisa Saarinen

 

Medaillenspiegel

Platz Mannschaft Gold Silber Bronze Gesamt
1 Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten 8 12 12 32
2 Deutschland Deutschland 8 11 7 26
3 Kanada Kanada 8 6 3 17
4 Norwegen Norwegen 7 6 6 49
5 Südkorea Südkorea 6 4 1 11
6 Schweiz Schweiz 6 0 2 8
7 Österreich Österreich 4 3 5 12
8 Volksrepublik China Volksrepublik China 4 2 3 9
9 Schweden Schweden 4 2 2 8
10 Russland Russland 3 4 6 13
11 Niederlande Niederlande 3 1 2 6
12 Frankreich Frankreich 2 3 5 10
13 Australien Australien 2 1 0 3
14 Tschechien Tschechien 2 0 3 5
15 Slowakei Slowakei 1 1 1 3
  Weißrussland Weißrussland 1 1 1 3
17 Vereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich 1 0 0 1
18 Polen Polen 0 3 1 4
19 Japan Japan 0 2 2 4
20 Slowenien Slowenien 0 2 1 3
21 Lettland Lettland 0 2 0 2
22 Italien Italien 0 1 3 4
23 Finnland Finnland 0 1 2 3
34 Kroatien Kroatien 0 1 1 2
25 Estland Estland 0 1 0 1
 

Kasachstan

Kasachstan 0 1 0 1

 

24.02.2010 Eisschnelllauf 5.000 Meter Frauen

Daniela Anschütz-Thoms wieder mal nur 4. Topfavoritin Sablikova siegt - Beckert holt Silber

 Stephanie Beckert gegen Kristina Groves

 

Topfavoritin Martina Sablikova hat sich die Goldmedaille über 5.000 Meter nicht nehmen lassen. Die Eisschnellläuferin aus Tschechien siegte mit Bahnrekord vor der Erfurterin Stephanie Beckert, die bereits ihre zweite Silber-Medaille holte. Auf Rang drei kam die Kanadierin Clara Hughes ins Ziel. Wieder nur Vierte wurde Daniela Anschütz-Thoms (Erfurt). Auf Bronze fehlten ihr allerdings fast drei Sekunden. Über 3.000 Meter waren es nur drei Hundertstelsekunden gewesen.

 

Zehn Tage nach ihrem Olympiasilber über 3.000 Meter lief die 21-jährige Beckert im Richmond Oval 6:51,39 Minuten und holte Silber. Die Thüringerin, die sofort nach der Entscheidung ihre Eltern in Erfurt anrief, war überglücklich. "Ich kann es noch gar nicht fassen", sagte sie und trauerte der Goldmedaille nicht hinterher: "Es war zwar am Ende ganz knapp, aber ich bin überglücklich mit meiner Silbermedaille, und Martina ist einfach wieder unglaublich gut gelaufen." Beckert lag 0,47 Sekunden hinter der Tschechin Martina Sablikova, die damit das Gold-Double auf den beiden Langstrecken perfekt machte. Das hatte zuletzt 2002 Claudia Pechstein geschafft. Bronze ging in 6:55,73 Minuten an die Kanadierin Hughes. Katrin Mattscherodt aus Berlin wurde wegen einer Übertretung der Begrenzungslinie disqualifiziert. Sie kommentierte: "Shit happens."

 

  Gold  
Silber
Tschechien Martina Sablikova
Bronze
Deutschland Stephanie Beckert
 
Kanada Clara Hughes

Die weiutern Deutschland Damen erreichten mit Daniela Anschütz-Thoms platz 4 Katrin Mattscherodt wurde Disqualifiziert!

Langlauf - Staffel Männer

Deutsche Langläufer gehen leer aus

Start der Langlauf-Staffel

Platz sechs in der Staffel - Gold für Schweden

Leider wurde durch die Klassiker der Falsche Ski gewähtlt und somit haben die deutschen Skilangläufer haben die ersehnte olympische Staffelmedaille klar verpasst. Jens Filbrich, Axel Teichmann, René Sommerfeldt und Tobias Angerer landeten nach 4 x 10 Kilometern auf dem sechsten Platz. Gold holte sich Schweden vor Norwegen

 

BOB Zweier, Frauen

Blech für Kiriasis - Martini stürzt

Sturz von Cathleen Martiini

Die deutschen Bob-Frauen haben in der Eisrinne in Whistler nicht die richtige Spur gefunden. Nach vier Läufen landete die favorisierte Sandra Kiriasis und Christin Senkel nur auf dem vierten Platz und hat damit nach Gold in Turin 2006 und Silber in Salt Lake City 2002 erstmals keine Medaille. "Ich bin sauer, dass ich hier nicht einen einzigen Lauf getroffen habe", ärgerte sich Kiriasis.

Medaillenspiegel

Platz Mannschaft Gold Silber Bronze Gesamt
1 Deutschland Deutschland 7 10 7 25
2 Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten 7 9 12 28
3 Kanada Kanada 7 6 2 15
4 Norwegen Norwegen 6 6 6 18
5 Schweiz Schweiz 6 0 2 8
6 Südkorea Südkorea 5 4 1 10
7 Österreich Österreich 4 3 4 11
8 Volksrepublik China Volksrepublik China 4 2 2 8
  Schweden Schweden 4 2 2 8
10 Russland Russland 3 4 6 13
11 Niederlande Niederlande 3 1 2 6
12 Frankreich Frankreich 2 3 5 10
13 Australien Australien 2 1 0 3
14 Tschechien Tschechien 2 0 3 5
15 Slowakei Slowakei 1 1 1 3
16 Vereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich 1 0 0 1
17 Polen Polen 0 3 1 4
18 Slowenien Slowenien 0 2 1 3
19 Lettland Lettland 0 2 0 2
20 Italien Italien 0 1 3 4
21 Japan Japan 0 1 2 3
22 Kroatien Kroatien 0 1 1 2
  Weißrussland Weißrussland 0 1 1 2
24 Estland Estland 0 1 0 1
  Finnland Finnland 0 1 0 1
 

Kasachstan

Kasachstan 0 1 0 1

 

23.02.2010 Biathlon Staffel, Frauen

 

Die Deutschn Ski-Jägerinnen sichern sich Bronze

Von Gold haben sie geträumt, Bronze ist es geworden: Die deutschen Frauen mussten im Staffelrennen Russland und Frankreich den Vortritt lassen.

Wilhelm startet wie die Feuerwehr
Ohne die Doppel-Olympiasiegerin Magdalena Neuner, die angeblich freiwillig von der Loipe auf die Zuschauertribüne wechselte, lag Deutschland bis zur Hälfte des Rennens sogar auf Goldkurs. Startläuferin Kati Wilhelm, in den Einzelrennen meist eine Enttäuschung, zeigte eine verblüffende Sicherheit mit dem Gewehr, brauchte nur einen Nachlader und übergab mit einem hauchdünnen Rückstand als Zweite hinter Frankreich an Simone Hauswald. Die Bronze-Medaillengewinnerin des Massenstart-Rennens schoss schnell, setzte sich sogar an die Spitze – doch auf den letzten Metern ging ihr die Puste aus - Frankreichs Silvie Becaert rauschte noch vorbei.

Auf der Schlussrunde überholt

Zeitgleich mit Russland schickte Hauswald Martina Beck ins Rennen. Die gab bei ihrem Debüt auf den Loipen in Whistler alles, zitterte aber am Schießstand – und musste zwei Mal nachladen. Russland – mit der bärenstarken Medvedseva - lief an der Spitze auf und davon. Beck jagte als Zweite mit deutlichem Abstand hinterher – und übergab mit 44 Sekunden Rückstand an Schlussläuferinnen Andrea Henkel. Im Ziel fieberte Hauswald mit ihrer erfahrenen Teamkollegin mit und hoffte insgeheim: „Vielleicht geht noch etwas nach vorn. Es wird aber schwer“, mutmaßte sie. Sie sollte recht behalten und musste sogar mit ansehen, wie Silber flöten ging. Während die Russin Olga Saitseva an der Spitze ein famoses Rennen lief, wackelte Henkel beim zweiten Stehend-Schießen. Sie ballerte zwei Mal vorbei, musste nachladen und spürte am Schießstand schon den Atem der Französin Sandrine Bailly. Auf der Schlussrunde ging Bailly dann tasächlich vorbei – und holte Silber. Die Deutschen feierten Bronze – und eine tolle Olympia-Bilanz: Zweimal Gold, einmal Silber und zweimal Bronze. Das kann sich doch wirklich sehen lassen.

 

  Gold  
Silber
Russland Svetlana Sleptsova
Anna Bogaliy-Titovets
Olga Medvedtseva
Olga Zaitseva
Bronze
Frankreich

 

Marie Laure Brunet
Sylvie Becaert
Marie Dorin
Sandrine Bailly
 
Deutschland

 

Kati Wilhelm
Simone Hauswald
Martina Beck
Andrea Henkel

SKI-Alpin Riesenslalom der Männer

Felix Neureuther sensationell 8. im Riesenslalom

Felix Neureuther überrascht und fährt ausgerechnet bei Olympia erstmals bei einem Riesenslalom unter die besten Zehn, mit dem 8. Platz. Ein Schweizer triumphiert.

Die nächste Pleite
für die große Ski-Nation Österreich, wieder nur die Plätze 4 bis 6 und 9

Goldmedaille für die Schweiz!

Carlo Janka aus der Schweiz hat bei den Olympischen Spielen den Riesenslalom gewonnen. Der Weltmeister siegte in Whistler mit 0,39 Sekunden Vorsprung vor dem Norweger Kjetil Jansrud. Dessen Landsmann Aksel Lund Svindal holte nach Gold im Super-G diesmal Bronze.

 
  Gold  
Silber
Schweiz Carlo Janka
Bronze
Norwegen Kjetil Jansrud
 
Norwegen Aksel Lund Svindal

 

Nordische Kombination Teamwettbewerb

Nach dem Springen liegt das DSV-Team auf Platz sechs. 9 Sekunden beträgt der Rückstand auf Rang drei. Was ist in der Loipe (23 Uhr) noch drin?

Ergebnis nach dem Springen

  Name  
1. Finnland Finnland  
2. Vereinigte Staaten USA  
3. Österreich Österreich  
4. Japan Japan  
5. Frankreich Frankreich  
6. Deutschland Deutschland  
7. Norwegen Norwegen  
8. Tschechien Tschechien  
9. Schweiz Schweiz  
10. Italien Italien  

Die Deutschen Kombiniere erreichen holen sich Bronze! Österreich holt Gold

Das Deutsche Quartett freut sich über die Bronzemedaille.

 
Die deutschen Kombinierer haben sich die Bronzemedaille im olympischen Teamwettkampf geholt. Johannes Rydzek, Tino Edelmann, Eric Frenzel und Schlussläufer Jörn Kircheisen mussten sich am Ende nur den Mannschaften aus Österreich und der USA beugen. Nach dem Springen von der Großschanze lag die Auswahl noch 46 Sekunden hinter den Medaillenrängen. Doch im Verlauf des Rennens hatte die deutsche Auswahl Pech, als Edelmann den Anschluss an die Österreicher und Amerikaner hergestellt hatte, stürzte und die Lücke nicht mehr schließen konnte.
 
  Gold  
Silber
Österreich Bernhard Gruber
David Kreiner
Felix Gottwald
Mario Stecher
Bronze
 

Vereinigte Staaten

Brett Camerota
Todd Lodwick
Johnny Spillane
Bill Demong
 
Deutschland

 

Johannes Rydzek
Tino Edelmann
Eric Frenzel
Björn Kircheisen

BOB, Zweier Frauen Halbzeit

Martini und Kiriasis in Lauerstellung

Bob-Pilotin Cathleen Martini hat ihre Chancen auf eine Medaille in der Eisrinne von Whistler gewahrt. Nach zwei von vier Läufen liegt die Oberbärenburgerin gemeinsam mit Anschieberin Romy Logsch auf dem dritten Platz, allerdings bereits 0,40 Sekunden hinter der Führenden Kaillie Humpries aus Kanada. Dabei leistete sich die in der laufenden Saison fünffache Weltcupsiegerin auf der Hochgeschwindigkeitsbahn - wie fast alle anderen Bob-Pilotinnen - kleinere Fehler.
"Der erste Lauf war im oberen Teil gut, der zweite Durchgang im unteren. Das muss ich jetzt einmal in einem Lauf zusammenbringen", sagte die 27-jährige Pilotin, während Bremserin Logsch betonte: "Wir wollen locker bleiben und unser Ding machen."

Überraschend stark präsentierte sich die US-Amerikanerin Erin Pac, die im zweiten Lauf fast drei Zehntel Sekunden auf die Deutsche herausfuhr und zwischenzeitliche Zweite ist. "Die Teams, die vorne liegen, starten und fahren besser", fasste BSD-Sportdirektor Thomas Schwab die ersten beiden Läufe zusammen.

Kiriasis hat noch Bronze-Chancen

Sandra KiriasisDie große Martini-Rivalin Sandra Kiriasis verpatzte den ersten Lauf, als bereits der Start schief ging, kam im zweiten Durchgang besser durch die Eisrinne und liegt derzeit auf dem fünften Platz. Und die Winterbergerin, die 2006 noch Gold in Turin geholt hatte, war mit sich und ihrem Schlitten nicht zufrieden. Minutenlang diskutierte sie mit ihrem Trainer. "Bis zur elften Kurve bin ich immer schön stabil. Dann stelle ich mich aber an wie der erste Mensch. Das hat schon im Training nicht funktioniert. Aber mit dieser Riesengrütze ist es immer noch so schnell, und Bronze ist noch drin", sagte Kiriasis, die nur 0,04 Sekunden vom Podestplatz trennen.

Überraschend nur Sechste ist die US-Amerikanerin Shauna Rohbock, die nach einem verpatzten ersten Lauf bereits eine halbe Sekunde verloren hatte. Claudia Schramm und Janine Tischer aus Oberhof liegen bei Halbzeit der Olympiakonkurrenz auf dem achten Platz.

 

 

Zwischenstand nach 2. Lauf

Platz Name Land Minuten
1. Kanada 1: Kaillie Humphries, Heather Moyse Kanada 1:46,20
2. USA 2: Erin Pac, Elana Meyers Vereinigte Staaten 1:46,33 (+0,13)
3. Deutschland 2: Cathleen Martini, Romy Logsch Deutschland 1:46,60 (+0,40)
4. Kanada 2: Helen Upperton, Shelley-Ann Brown Kanada 1:46,62 (+0,42)
5. Deutschland 1: Sandra Kiriasis, Christin Senkel Deutschland 1:46,64 (+0,44)
6. USA 1: Shauna Rohbock, Michelle Rzepka Vereinigte Staaten 1:47,09 (+0,89)
6. USA 3: Bree Schaaf, Emily Azevedo Vereinigte Staaten 1:47,09 (+0,89)
8. Deutschland 3: Claudia Schramm, Janine Tischer Deutschland 1:47,22 (+1,02)
9. Niederlande 1: Esme Kamphuis, Tine Veenstra Niederlande 1:47,40 (+1,20)
10. Großbritannien 1: Nicola Minichiello, Gillian Cooke Vereinigtes Königreich 1:47,58 (+1,38)
11. Großbritannien 2: Paula Walker, Kelly Thomas Vereinigtes Königreich 1:47,77 (+1,57)
12. Russland 1: Olga Fedorova, Yulia Timofeeva Niederlande 1:48,02 (+1,82)
13. Schweiz 2: Fabienne Meyer, Hannelore Schenk Schweiz 1:48,31 (+2,11)
14. Italien 1: Jessica Gillarduzzi, Laura Curione Italien 1:48,52 (+2,32)
15. Belgien 1: Eva Willemarck, Elfje Willemsen Belgien 1:48,67 (+2,47)
16. Rumänien 1: Carmen Radenovic, Alina Savin Rumänien 1:48,87 (+2,67)
17. Schweiz 1: Sabina Hafner, Caroline Spahni Schweiz 1:48,88 (+2,68)
18. Japan 1: Manami Hino, Konomi Asazu Japan 1:49,42 (+3,22)
19. Australien 1: Astrid Loch-Wilkinson, Cecilia McIntosh Australien 1:49,51 (+3,31)
20. Irland 1: Aoife Hoey, Claire Bergin Irland 1:49,53 (+3,33)
21. Russland 2: Anastasia Skulkina, Elena Doronina Russland 1:49,61 (+3,41)
 

 

Medaillenspiegel

Platz Mannschaft Gold Silber Bronze Gesamt
1 Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten 7 9 10 26
2 Deutschland Deutschland 7 9 7 23
3 Norwegen Norwegen 6 5 6 17
4 Kanada Kanada 6 4 1 11
5 Schweiz Schweiz 6 0 2 9
6 Südkorea Südkorea 5 4 1 10
7 Österreich Österreich 4 3 3 10
8 Russland Russland 3 4 6 13
9 Schweden Schweden 3 2 2 7
10 Niederlande Niederlande 3 1 2 6
11 Volksrepublik China Volksrepublik China 3 1 1 5
12 Frankreich Frankreich 2 3 5 10
13 Slowakei Slowakei 1 1 1 3
14 Australien Australien 1 1 0 2
15 Tschechien Tschechien 1 0 2 3
16 Vereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich 1 0 0 1
17 Polen Polen 0 3 1 4
18 Lettland Lettland 0 2 0 2
19 Italien Italien 0 1 3 4
20 Japan Japan 0 1 2 3
21 Kroatien Kroatien 0 1 1 2
  Slowenien Slowenien 0 1 1 2
  Weißrussland Weißrussland 0 1 1 2
23 Estland Estland 0 1 0 1
  Finnland Finnland 0 1 0 1
 

Kasachstan

Kasachstan 0 1 0 1

 

 

22.02.2010 Langlauf Damen Teamsprint
 

Sensation: Gold im Teamsprint

Sensation: Gold im Teamsprint für Evi Sachenbacher-Stehle und Claudia Nystad

Unfassbar: Evi Sachenbacher-Stehle und Claudia Nystad haben beim Teamsprint Gold gewonnen. Im Schlussspurt wurde Schweden abgehangen. Bronze ging an Russland.

  Gold  
Silber
Deutschland Evi Sachenbacher-Stehle
Claudia Nystad
Bronze
Schweden Charlotte Kalla
Anna Haag
 
Russland Irina Khazova
Natalya Korostelyova

Langlauf Männer Teamsprint

Deutsche Männer sprinten zu Silber

Silber für Axel Teichmann und Tim Tscharnke

Die Silbersprinter aus Deutschland

 

Das ist doch einfach unglaublich: Wenige Minuten nach dem Teamsprint-Gold für di Damen sind auch die deutschen Männer auf das Podest gelaufen. Axel Teichmann und Tim Tscharnke sprinteten hinter Norwegen (Öystein Pettersen und Petter Northug) auf den Silberrang. Bronze ging an die russischen Läufer Nikolai Morilow/Alexej Petuchow.

Dabei war für Routinier Teichmann und Newcomer Tscharnke sogar Gold drin. Erst auf der Ziellinie lief Supersprinter Petter Northug aus Norwegen an Teichmann vorbei. Der Bad Lobensteiner verteidigte aber im Sprint gegen den Russen Alexej Petuchow grandios den zweiten Rang.

Zuvor hatten Teichmann und der erst 20-jährige Tscharnke ein grandioses Rennen abgeliefert. Beide behaupteten sich stets in der Spitzengruppe - und Tscharnke wuchsen auf seiner letzten Runde förmlich Flügel. Er schickte Teichmann mit gut 15 Meter Vorsprung als Ersten auf die Schlussrunde. Teichmann war höchstmotiviert, stolperte dabei gleich über einen Stock - fing sich aber und gab Vollgas. Der Ausdauerathlet, der nicht unbedingt zu den Sprintern zählt und vor wenigen Tagen noch wegen einer Erkältung pausieren musste, holte alles aus sich heraus und wurde schließlich nur von Northug gestellt. Bundestrainer Jochen Behle strahlte mit der Sonne um die Wette: "Northug ist nicht irgendwer. Wir sind mehr als zufrieden. Es ist grandios. Ein toller Tag."

Teichmann endlich am Ziel

Für Teichmann ging mit Silber auch ein Traum in Erfüllung. Bisher waren Olympische Spiele stets von Pleiten, Pech und Pannen geprägt. Im Ziel musste er erstmals nach Luft schnappen - und alles realisieren. Youngster Tscharnke fand dagegen schnell nach Worten: "Bei Olympia auf dem Podium zu stehen ist einfach sensationell. Und das gemeinsam mit Axel. Ich freue mich so sehr für ihn. Er hat es verdient, denn er hatte ja immer Pech", freute sich der Youngster, der so großartig für Furore gesorgt hatte.

 

  Gold  
Silber
Norwegen Öystein Pettersen
Petter Northug
Bronze
Deutschland Tim Tscharnke
Axel Teichmann
 
Russland Nikolay Morilov
Alexey Petukhov

 

 

Ski-Springen DSV-Adler jubeln über Silber

Silber! Uhrmann trotzt Wind und Norwegern

Die deutschen Skispringer haben ihre vierte Teammedaille in der olympischen Geschichte gewonnen. Martin Schmitt (Furtwangen), Michael Neumayer (Berchtesgaden), Michael Uhrmann (Rastbüchl) und Andreas Wank (Oberhof) belegten in der Mannschaftskonkurrenz auf der Großschanze im Whistler Olympic Park den zweiten Platz.
Gold ging an den haushoven Favoriten Österreich, der damit seinen Triumph von Turin 2006 wiederholte. Bronze ging an Norwegen. Deutschland hatte im Teamspringen 1994 in Lillehammer und 2002 in Salt Lake City jeweils Gold sowie 1998 in Nagano Silber hinter Gastgeber Japan gewonnen. Für die deutsche Olympiamannschaft war es die insgesamt 19. Medaille der Spiele von Vancouver. Die Bilanz lautet: 6 Gold, 8 Silber und 5 Bronze. Doppel-Olympiasieger Simon Ammann war im Teamspringen nicht am Start, da die Schweizer mangels einer konkurrenzfähigen Mannschaft auf ihre Teilnahme verzichtet haben.

Silber für die Deutschen Ski-Adler

 

  Gold  
Silber
Österreich Wolfgang Loitzl
Andreas Kofler
Thomas Morgenstern
Gregor Schlierenzauer
Bronze
Deutschland Michael Neumayer
Andreas Wank
Martin Schmitt
Michael Uhrmann
 
Norwegen Anders Bardal
Tom Hilde
Johan Remen Evensen
Anders Jacobsen

 

Medaillenspiegel

Platz Mannschaft Gold Silber Bronze Gesamt
1 Deutschland Deutschland 7 9 5 21
2 Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten 7 8 10 25
3 Norwegen Norwegen 6 3 5 14
4 Kanada Kanada 5 4 1 10
5 Schweiz Schweiz 5 0 2 7
6 Südkorea Südkorea 4 4 1 9
7 Österreich Österreich 3 3 3 9
8 Schweden Schweden 3 2 2 7
9 Volksrepublik China Volksrepublik China 3 1 1 5
10 Niederlande Niederlande 3 1 1 5
11 Russland Russland 2 3 6 11
13 Frankreich Frankreich 2 2 4 8
13 Slowakei Slowakei 1 1 1 3
14 Australien Australien 1 1 0 2
15 Tschechien Tschechien 1 0 2 3
16 Vereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich 1 0 0 1
17 Polen Polen 0 3 1 4
18 Lettland Lettland 0 2 0 2
19 Italien Italien 0 1 3 4
20 Japan Japan 0 1 2 3
21 Kroatien Kroatien 0 1 1 2
  Slowenien Slowenien 0 1 1 2
  Weißrussland Weißrussland 0 1 1 2
23 Estland Estland 0 1 0 1
  Finnland Finnland 0 1 0 1
 

Kasachstan

Kasachstan 0 1 0 1

 

 

21.02.2010

Bob Zweierbob Männer

Andre Lange plagte sich vor Olympia mit einer hartnäckigen Oberschenkelverletzung

 

Biathlon Massenstart, Frauen

 
  Gold  
Silber
Deutschland Magdalena Neuner
Bronze
Russland Olga Zaitseva
 
Deutschland Simone Hauswald

Die weiteren Deutschland Damen erreichten folgende Plätze: Andrea Henkel 9. Kati Willhelm bei den letzten Spielen abgeschlagen auf Platz 25

 

Biathlon Massenstart, Männer

Greis wird Zehnter Gold für Ustjugow

Jewgeni Ustjugow hat das Biathlon-Massenstartrennen gewonnen und der russischen Mannschaft die erste Medaille gesichert. Der 24-Jährige hatte auf der Schlussrunde die meisten Reserven und verweis den Franzosen Martin Fourcade und den Slowake Pavol Hurajt auf die Plätze.

 

Die deutschen Läufer hatten wie bei den vergangen Wettkämpfen in Whistler nichts mit der Medaillenvergabe zu tun.

Der Nesselwanger Michael Greis schoss sich im letzten stehenden Anschlag aus dem Bereich der Medaillenränge. Nach zwei Strafrunden erreichte er lediglich ein Rang unter den besten zehn.

Michael Greis

 

  Gold  
Silber
Russland Jewgeni Ustjugow
Bronze
Frankreich Martin Fourcade
 
Slowakei Pavol Hurajt

Die Deutschland Herren erreichten folgende Plätze: 10. Michael Greis, 15. andreas Birnbacher, 17. Arndt Pfeiffer und Christoph Stephan 23.

Ole Einer Björndalen Norwegen erreichte als 27. von 30 Teilnehmern das Ziel

 

SKI-Alpin, Super-Kombination; Männer

 
Bode Miller hat endlich Gold

 

US-Skistar Bode Miller hat seine herausragende Karriere mit dem noch fehlenden Olympiasieg gekrönt. Der 32-Jährige gewann am Sonntag in Whistler die olympische Premiere der Super- Kombination.

Bode Miller hat bereits die dritte Medaille geholt

Miller lag nach der Abfahrt und einem Slalom-Durchgang 33/100 Sekunden vor dem Kroaten Ivica Kostelic. Bronze ging an Silvan Zurbriggen aus der Schweiz. Nachdem Miller vor vier Jahren in Turin leer ausgegangen war, holte er sich nun schon seine dritte Olympia- Medaille dieser Spiele. Der nach der Abfahrt führende Norweger, Aksel Lund Svindal, schied aus. Stephan Keppler aus Ebingen verpasste eine Platzierung unter den besten 15

 

  Gold  
Silber
Vereinigte Staaten Bode Miller
Bronze
Kroatien Ivica Kostelic
 
Schweiz Silvan Zurbriggen

Der einzige  Deutschland Starter Stephan Keppler wurde 20.

 

SKI-Cross, Männer

Schmid wird erster Olympia Skicross-Champ

Michael Schmid aus der Schweiz wird erster Skicross-Champ

Schade. Die Olympia-Premiere von Skicross geht ohne deutsche Beteiligung in die entscheidende Phase. Martin Fiala und Simon Stickl ereilte im Achtelfinale das Aus. Erster Olympiasieger in der spektakulären neuen Fun-Sportart wurde der Schweizer Michael Schmid.

 

  Gold  
Silber
Schweiz Michael Schmid
Bronze
Österreich Andreas Matt
 
Österreich Audun Grönvold

Die  Deutschland Starter Simon-Raphael Stickl 19. und Martin Fiala wurde 31.

Medaillenspiegel

Platz Mannschaft Gold Silber Bronze Gesamt
1 Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten 7 7 10 24
2 Deutschland Deutschland 6 7 5 18
3 Norwegen Norwegen 5 3 4 12
4 Schweiz Schweiz 5 0 2 7
5 Kanada Kanada 4 4 1 9
6 Südkorea Südkorea 4 4 1 9
7 Schweden Schweden 3 1 2 6
8 Volksrepublik China Volksrepublik China 3 1 1 5
9 Niederlande Niederlande 3 1 1 5
10 Österreich Österreich 2 3 3 8
  Russland Russland 2 3 3 7
11 Frankreich Frankreich 2 2 4 8
13 Slowakei Slowakei 1 1 1 3
14 Australien Australien 1 1 0 2
15 Tschechien Tschechien 1 0 2 3
16 Vereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich 1 0 0 1
17 Polen Polen 0 3 1 4
18 Lettland Lettland 0 2 0 2
19 Italien Italien 0 1 3 4
20 Japan Japan 0 1 2 3
21 Kroatien Kroatien 0 1 1 2
  Slowenien Slowenien 0 1 1 2
  Weißrussland Weißrussland 0 1 1 2
23 Estland Estland 0 1 0 1
  Finnland Finnland 0 1 0 1
 

Kasachstan

Kasachstan 0 1 0 1

 

20.02.2010
Langlauf, 30KM Doppelverfolgung, Männer
Angerer kämpft sich zu Silber

Bärenstarke Leistung von Tobias Angerer: Der Deutsche holt in der Langlauf-Doppelverfolgung Silber hinter dem Schweden Marcus Hellner.

Silber für Tobias Angerer

Tobias Angerer hat das erste Edelmetall für die nordische Ski-Mannschaft geholt. Der Bayer gewann in der Doppelverfolgung die Silbermedaille, er musste sich im Schlussspurt nur dem Schweden Marcus Hellner geschlagen geben. Auf den dritten Rang lief Johan Olsson (Schweden), der knapp 15 der 30 Kilometer an der Spitze des Feldes gelaufen war. Top-Favorit Petter Northug musste nach Problemen mit seinem Ski-Stock auf der letzten Runde abreißen lassen. Jens Filbrich belegte am Ende den sechsten Platz.

 

  Gold  
Silber
Schweden Marcus Hellner
Bronze
Deutschland Tobias Angerer
 
Schweden Johan Olsson

Die Deutschland Herren mit weiteren guten Platzierungen, die Lokomotive von Angerer, Jens Filbrich wurde 6., Rene Sommerfeld 21. und Tom Reichelt 31.

 

 

SKISPRINGEN, Großschanze

Simon Ammann erneut Doppel-Olympiasieger

Simon Ammann erneut Doppel-Olympiasieger

Ammann fliegt auf den Olymp

Die nicht immer einfache Karriere des Schweizers Simon Ammann hat den absoluten Höhepunkt erreicht. Beim Springen von der Großschanze holte er seine zweite Goldmedaille von Vancouver. und gewann bereits zum vierten Mal Einzelgold bei Olympia.

 
  Gold  
Silber
Schweiz Simon Amman
Bronze
Polen Adam Malysz
 
Österreich Gregor Schlierenzauer 

Die Deutschland Herren erreichten mit Michael Neumayer Platz 6, Martin Schmitt hat sich die Rote Laterne in diesem Durchgang geschnappt und wurde 30. Michael Uhrmann geht als 25. ins Olympische Dorf!

Jetzt Kräfte sammeln fürs Teamspringen

Eine neue Chance gibt es Montag beim Teamwettbewerb, einer der großen Stärken der Deutschland Trotz des mäßigen Ergebnisses heute ist eine Medaille für die Deutschland Vier Skiadler nicht völlig unmöglich!

Bob, 2er, Nänner

Starke deutsche Bobpiloten

Lange führt zur Halbzeit vor Florschütz

Starker Auftakt: André Lange liegt im Zweierbob zur Halbzeit in Führung. Dahinter lauert mit Andre Florschütz ein weiterer Deutscher. Pech hatte Lokalmatador Lyndon Rush, der im zweiten Lauf stürzte.

Bob, Zweier, Männer, Zwischenstand nach 2. Lauf

Platz Name Land Minuten
1. Deutschland Deutschland 1: André Lange, Kevin Kuske 1:43,31
2. Deutschland Deutschland 2: Thomas Florschütz, Richard Adjei 1:43,42 (+0,11 )
3. Russland Russland 1: Alexsandr Zubkov, Alexey Voevoda 1:43,81 (+0,50 )
4. Vereinigte Staaten USA 1: Steven Holcomb, Curtis Tomasevicz 1:43,93 (+0,62 )
5. Schweiz Schweiz 1: Ivo Rüegg, Cedric Grand 1:43,94 (+0,63 )
6. Kanada Kanada 2: Pierre Lueders, Jesse Lumsden 1:44,06 (+0,75 )
7. Russland Russland 2: Dmitry Abramovitch, Sergey Prudnikov 1:44,43 (+1,12 )
8. Lettland Lettland 1: Edgars Maskalans, Daumants Dreiskens 1:44,48 (+1,17 )
9. Rumänien Rumänien 1: Nicolae Istrate, Florin Craciun 1:44,60 (+1,29 )
10 Deutschland Deutschland 3: Karl Angerer, Gregor Bermbach 1:44,66 (+1,35

 

SKI-Alpin, Super G, Damen

Erstes Gold für Österreich

Andrea Fischbacher

Die österreichische Alpinmannschaft kann aufatmen: Andrea Fischbacher hat für die Skination das erste Gold bei diesen Spielen geholt. Für eine kleine Überraschung sorgte die Slowenin Tina Maze, die auf dem Silber-Rang landete. Lindsey Vonn wurde Dritte. Maria Riesch landete auf dem achten Rang.

 

 
  Gold  
Silber
Österreich Andrea Fischbacher
Bronze
Slowenien Tina Maze
 
Vereinigte Staaten Lindsay Vonn

Die Deutschland Damen erreichten: 8. Maria Riesch, 15. Gina Stechert und 28. Viktoria Rebensburg

Medaillenspiegel

Platz Mannschaft Gold Silber Bronze Gesamt
1 Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten 6 7 10 23
2 Norwegen Norwegen 5 3 3 11
3 Deutschland Deutschland 4 6 4 14
4 Südkorea Südkorea 4 4 1 9
5 Kanada Kanada 4 3 1 8
6 Schweiz Schweiz 4 0 1 5
7 Schweden Schweden 3 1 2 6
8 Volksrepublik China Volksrepublik China 3 1 1 5
9 Österreich Österreich 2 2 3 7
10 Frankreich Frankreich 2 1 4 7
11 Niederlande Niederlande 2 1 1 4
12 Russland Russland 1 2 2 5
13 Australien Australien 1 1 0 2
  Slowakei Slowakei 1 1 0 2
15 Tschechien Tschechien 1 0 1 2
16 Vereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich 1 0 0 1
17 Polen Polen 0 3 1 4
18 Lettland Lettland 0 2 0 2
19 Italien Italien 0 1 3 4
20 Japan Japan 0 1 2 3
21 Slowenien Slowenien 0 1 1 2
  Weißrussland Weißrussland 0 1 1 2
23 Estland Estland 0 1 0 1
  Finnland Finnland 0 1 0 1
 

Kasachstan

Kasachstan 0 1 0 1
26 Kroatien Kroatien 0 0 1 1

 

19.02.2010

Skeleton, Damen
 

Skeletonis rasen kopfüber zu Silber und Bronze

Kerstin Szymkowiak, Amy Williams und Anja Huber

Kerstin Szymkowiak und Anja Huber haben im Eiskanal olympisches Edelmetall gewonnen. Szymkowiak raste auf ihrem Schlitten hinter der Britin Amy Williams zu Silber. Anja Huber konnte noch überraschend Bronze holen.

 

 
  Gold  
Silber
Vereinigtes Königreich Amy Williams
Bronze
Deutschland Kerstin Szymkowiak
 
Deutschland Anja Huber

SKISPRINGEN, Großschanze

DSV-Adler locker qualifiziert

Andreas Wank

Andreas Wank hat bei der Qualifikation zum Springen von der Großschanze für das beste Ergebnis aus deutscher Sicht gesorgt.  Der Oberhofer segelte auf 137,5 Meter und qualifizierte sich damit ebenso wie Michael Neumayer (136 Meter) und Martin Schmitt (128). Michael Uhrmann, der bei 134,5 Metern landete, ist wegen seiner guten Platzierung im Gesamtweltcup automatisch qualifiziert.

Martin Schmitt

Schuster bangt um Martin Schmitt 
Bundestrainer Werner Schuster sorgte sich um Routinier Schmitt, der mit der Schanze große Probleme hatte. "Er hat nicht die richtige Position gefunden, nicht die richtige Spannung gehabt. Wenn Martin auch noch gut gesprungen wäre, wäre es eine rundum gelungene Qualifikation", sagte der Österreicher. Auch Schmitt selbst war nach seinem Sprung nicht zufrieden. "Ich versuche, die Lücke zur Spitze zu schließen. Da kann so ein Schuss in den Ofen schon mal passieren", sagte der Furtwangener, der im Training noch einen Satz von 145 Metern gestanden hatte.

 

Medaillenspiegel

Platz Mannschaft Gold Silber Bronze Gesamt
1  Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten 6 6 8 20
2  Norwegen Norwegen 5 3 2 10
3  Deutschland Deutschland 4 5 4 13
4  Kanada Kanada 4 3 1 8
5  Südkorea Südkorea 3 2 0 5
6 Schweiz Schweiz 3 0 1 4
7  Frankreich Frankreich 2 1 4 7
8  Volksrepublik China Volksrepublik China 2 1 1 4
8  Schweden Schweden 2 1 1 4
10 Österreich Österreich 1 2 2 5
10 Russland Russland 1 2 2 5
12 Niederlande Niederlande 1 1 1 3
13 Australien Australien 1 1 0 2
13 Slowakei Slowakei 1 1 0 2
15 Tschechien Tschechien 1 0 1 2
16 Vereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich 1 0 0 1
17  Polen Polen 0 2 1 3
18  Lettland Lettland 0 2 0 2
19 Italien Italien 0 1 3 4
20 Japan Japan 0 1 2 3
21 Weißrussland Weißrussland 0 1 1 2
22 Estland Estland 0 1 0 1
22 Finnland Finnland 0 1 0 1
22  Kasachstan Kasachstan 0 1 0 1
25 Kroatien Kroatien 0 0 1 1
25 Slowenien Slowenien 0 0 1 1

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18.02.2010

SKI-Alpin, Super-Kombi, Damen

Riesch gegen Vonn 2. Akt

 

Gold für Maria Riesch, Lindsey Vonn gestürzt

 

Goldmedallie für Maria Riesch Zitat: Goldmedallie für Maria Riesch
 

„Gold, das ist der Hammer!

Ich wusste, dass ich gut drauf bin.“

Maria Riesch

 

Das goldene Comeback der Maria Riesch

Einen Tag nach dem für sie enttäuschenden achten Platz im Abfahrtslauf behielt Maria Riesch bei der Super-Kombination die Nerven. Sie fuhr zum ersten deutschen Olympiasieg bei den Alpinen seit dem Slalom-Triumph von Hilde Gerg 1998 in Nagano. Dauer-Rivalin Lindsey Vonn schied aus, Julia Mancuso wieder 2.

 Anja Paerson 3. nach ihrem Sturz gestern in der Abfahrt!

 

 
  Gold  
Silber
Deutschland Maria Riesch
Bronze
USA Julia Mancuso
 
Schweden Anja Paerson

Gina Stechert Deutschland ist leider im Slalom nach guter Leistung ausgeschieden!

Biathlon 15-Kilometer-Rennen, Frauen

Deutsche Skijägerinnen gehen leer aus

Neuners Traum vom zweiten Gold geplatzt - Norwegerin Tora Berger holt Gold

Kati Wilhelm als 4. die Medallie verfehlt

Der Traum vom zweiten Olympiasieg hat sich für Magdalena Neuner nicht erfüllt, und auch die anderen deutschen Skijägerinnen laufen den Medaillen noch hinterher. Beste Deutsche wurde Kati Wilhelm auf Platz vier. Gold holte die Norwegerin Tora Berger.

 

 
  Gold  
Silber
Norwegen Tora Berger
Bronze
Kasachstan Elena Khrustaleva
 
Weißrussland Dorya Domracheva 

 

Die Deutschland Platzierungen Kati Wilhelm 4., Andrea Henkel 6., Magdalena Neuner 10 und Maria Beck, bei Ihrem erstem Einsatz 29.

 

Biathlon 20-Kilometer-Rennen, Männer

Svendsen gewinnt Gold im Einzel

Emil Hegle Svendsen (Norwegen) hat das Einzelrennen der Biathleten gewonnen. Ein Novum bei den Olympischen Spielen der Silberrang wurde geteilt, damit bleibt des Podest für den 3. Platz frei!

 

 
  Gold  
Silber
Norwegen Emil Hegle Svendsen
Bronze
Norwegen Ole Einar Björndalen
 
Weißrussland Sergey Novikov

Die Deutschland Platzierungen. Michael Greis landet mit 2 Schießfehlern auf Rang 10, Andy Birnbacher landet mit 2 Fehlern auf Rang 12., Alexander Wolf mit 2 Schießfehlern auf Rang 24., Christoph Stephan mit 3 Schießfehlern auf Rang 29.

 

Medaillenspiegel

Platz Mannschaft Gold Silber Bronze Gesamt
1 Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten 6 5 7 18
2 Deutschland Deutschland 4 4 3 11
3 Norwegen Norwegen 3 3 2 8
4 Kanada Kanada 3 3 1 7
5 Südkorea Südkorea 3 2 0 5
6 Schweiz Schweiz 3 0 1 4
7 Frankreich Frankreich 2 1 4 7
8 Volksrepublik China Volksrepublik China 2 1 1 4
9 Schweden Schweden 2 0 1 3
10 Österreich Österreich 1 2 2 5
11 Russland Russland 1 2 1 4
12 Niederlande Niederlande 1 1 1 3
13 Australien Australien 1 1 0 2
13 Slowakei Slowakei 1 1 0 2
15 Tschechien Tschechien 1 0 1 2
16 Polen Polen 0 2 0 2
17 Italien Italien 0 1 3 4
18 Japan Japan 0 1 2 3
19 Weißrussland Weißrussland 0 1 1 2
20 Estland Estland 0 1 0 1
20 Finnland Finnland 0 1 0 1
20 Kasachstan Kasachstan 0 1 0 1
20 Lettland Lettland 0 1 0 1
24 Kroatien Kroatien 0 0 1 1
24 Slowenien Slowenien 0 0 1 1

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17.02.2010

Rodeln, Doppelsitzer, Männer

Patric Leitner Alexander Resch Der "Bayern-Express" holt Bronze

Patric Leitner Alexander Resch

 
Patric Leitner und Alexander Resch haben zum Abschluss der Rodelwettbewerbe Bronze im Doppelsitzer gewonnen. Der Olympiasieg gehörte allerdings den Österreichern Andreas und Wolfgang Linger.
Beim letzten Rennen ihrer Karriere machten es Patric Leitner und Alexander Resch im Whistler Sliding Center noch einmal spannend. Im zweiten Durchgang gelang ihnen mit einem Traumlauf noch der Sprung von Platz fünf aufs Podest. "Das ist sensationell. Ich bin überglücklich. Jetzt fahre ich nie wieder einen Meter", sagte Leitner. Nach zwei Läufen hatten die Bronzemedaillengewinner einen Rückstand von 0,335 Sekunden auf die Olympiasieger aus Österreich. Silber ging an die Letten Andris und Jusis Sics. Die ehemaligen Weltmeister Andre Florschütz und Torsten Wustlich mussten sich mit Platz fünf begnügen.
  Gold  
Silber
Österreich Andreas Linger,
Wolfgang Linger
Bronze
Lettland Andris Sics,
Juris Sics
 
Deutschland Patric Leitner,
Alexander Resch

SKI-Alpin, Damen

Erstes Duell am "Franz's Downhill"

 

Lindsey Vonn

Maria RieschRiesch gegen Vonn

Die Pistenbedingungen sind zwar nicht optimal, doch Skistar Maria Riesch will gleich beim ersten Rennen das Duell gegen ihre Dauerrivalin Lindsey Vonn gewinnen. Der Kampf um die alpine Vorherrschaft beginnt heute mit der Abfahrt am "Franz's Downhill".

 

und die  Deutschland landeten mit Maria Riesch  auf Platz 8 sowie Gina Stechert, die 10. wurde

"Franz's Downhill" wird zur Angst-Abfahrt

Ins kalte Wasser wurden die Rennläuferinnen bei ihrem Abfahrtsrennen geworfen. Durch schlechtes Wetter und ein in zwei Teile zerhacktes Training auf einer desaströsen Piste konnten sie sich kaum auf  das Rennen vorbereiten.

Die Verhältnisse am Wettbewerbstag waren besser als beim Training auf der "Rumpelpiste". Die Rennläuferinnen bekamen trotzdem eine wellige Piste unter die Kanten, bei weitem nicht so glatt gebügelt wie bei Top-Veranstaltungen üblich.

 

"Es ist eine unruhige Piste, das kostet Kraft und man braucht Mut", analysierte Markus Wasmeier. "Franz’s Downhill" könnte als eine der schwersten Frauen-Abfahrten in die Olympia-Geschichte eingehen. Sie ist länger als Weltcuppisten und bietet zudem keine Passagen zur Erholung.
 

Probleme und Stürze

 

Das bekam die erste Läuferin Klara Krizova direkt zu spüren, als sie von der Piste flog. Viele Läuferinnen brachen im Ziel fix und fertig zusammen. Auch Chemmy Alcott, die Britin mit Startnummer zwei, stürzte – wenn auch erst im Zielraum. Ebenfalls ganz unten, nämlich im Zielsprung, verlor die Schweizerin Dominique Gisin die Kontrolle, schlug auf der Piste auf und wurde im Rutschen noch von einer Bodenwelle in die Luft geschleudert. Nach kurzer Versorgung am Pistenrand konnte sie selbst von der Piste gehen. Auch Daniela Marighetti aus Italien machte einen Abflug und rutschte auf dem Hosenboden Richtung Ziel.

Anja Pärson stand in einer aussichtsreichen Fahrt sicherer auf dem Ski als die meisten ihrer Konkurrentinnen, aber sie vergab ihre Chancen durch einen spektakulären Sturz. Wie vielen anderen wurden ihr die Meter vor dem Zielsprung zum Verhängnis.

Schwerer Sturz von Miklos

Die Rumänin Edith Miklos mit der Startnummer 35 stürzte im mittleren Bereich schwer. Sie fiel kopfüber auf die Piste und rutsche mit hohem Tempo in die Fangzäune. Nach mehr als zehn Minuten Behandlung am Pistenrand wurde sie von einem Helikopter abtransportiert. Über Ihren Zustand ist noch nichts bekannt.

 

Curling, Frauen

Zweiter Erfolg für deutsche Frauen

Die deutschen Curling-Frauen haben einen optimalen Start hingelegt. Gegen die USA feierte das Team um Andrea Schöpp den zweiten Erfolg in der zweiten Partie.

 

Medaillenspiegel

Platz Mannschaft Gold Silber Bronze Gesamt
1 USA Vereinigte Staaten 5 3 5 13
2 Deutschland Deutschland 3 4 3 10
3 Südkorea Südkorea 3 2 0 5
4 Schweiz Schweiz 3 0 1 4
5 Kanada Kanada 2 3 1 6
6 Frankreich Frankreich 2 1 4 7
7 Volksrepublik China Volksrepublik China 2 1 1 4
8 Schweden Schweden 2 0 0 2
9 Norwegen Norwegen 1 2 2 5
9 Österreich Österreich 1 2 2 5
11 Russland Russland 1 1 1 3
12 Slowakei Slowakei 1 1 0 2
13 Tschechien Tschechien 1 0 1 2
14 Niederlande Niederlande 1 0 0 1
15 Polen Polen 0 2 0 2
16 Italien 0 1 3 4
17 Japan Japan 0 1 1 2
18 Australien Australien 0 1 0 1
  Estland Estland 0 1 0 1
  Finnland Finnland 0 1 0 1
  Lettland Lettland 0 1 0 1
22 Kroatien Kroatien 0 0 1 1
    Slowenien Slowenien 0 0 1 1

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16.02.2010

Rodeln, Einsitzer, Frauen
 

Gold für Hüfner, Geisenberger holt Bronze

Das deutsche Rodelteam fährt nach dem Erfolg von Tatjana Hüfner weiter in der Goldspur. Die Oberwiesenthalerin setzte sich im Eiskanal klar gegen die Österreicherin Nina Reithmayer und Teamkollegin Natalie Geisenberger durch.

Tatjana Hüfner

Weltmeister Felix Loch fuhr im Whistler Sliding Center in einer eigenen Liga und feierte nach vier Läufen einen überlegenen Sieg. Der 20-Jährige verwies auf der nach dem tödlichen Unfall von Nodar Kumaritaschwili um 176 Meter verkürzten Bahn den Oberhofer David Möller auf den zweiten Platz.

 

 
  Gold  
Silber
Felix Loch
Bronze
David Möller
 
Armin Zöggeler

und der 3.  Andy Langenhan auf Platz 5

 

 

Eisschnelllauf , 500 m, Frauen Jenny Wolf sprintet zu Silber

Jenny Wolf hat die angekündigte Goldmedaille bei den Winterspielen in Vancouver knapp verpasst. Im Eisschnelllauf-Sprint über 500 m schnappte Lee Sang-Hwa aus Südkorea der Topfavoritin aus Berlin die Goldmedaille weg. In einem Wimpernschlagfinale musste sich Wolf mit der Silbermedaille abfinden.

Jenny Wolf verpasste Gold ganz knapp

 

 
  Gold  
Silber
Südkorea Sang-Hwa Lee
Bronze
Jenny Wolf
 
China Beixing Wang

Die anderen mit Monique Angermüller auf Platz 11 und Judith Hesse auf Platz 28

 

Biathlon Verfolgung, Frauen

Neuner holt ihr erstes Gold

Magdalena Neuner hat zum ersten Mal in ihrer Karriere olympisches Gold gewonnen. Im Verfolgungsrennen über zehn Kilometer setzte sich die Wallgauerin vor der Slowakin Anastazia Kuzmina durch

Magdalena Neuner im Ziel, nach Ihrem gewewinn der ersten Goldmedallie

 

 
  Gold  
Silber
Magdalena Neuner
Bronze
Anastazia Kuzmina
 
Frankreich Marie Laure Brunet

Die weiteren Platzirungen: Andrea Henkel 10. Kati Wilhelm 12. Simone Hauswald 16.

Medaillenspiegel

Platz Mannschaft Gold Silber Bronze Gesamt
1 Deutschland Deutschland 3 4 2 9
2 Südkorea Südkorea 3 1 0 4
3 Schweiz Schweiz 3 0 1 4
4 USA Vereinigte Staaten 2 2 4 8
5 Kanada Kanada 2 2 1 5
6 Frankreich Frankreich 2 1 4 7
7 Schweden Schweden 2 0 0 2
8 Volksrepublik China Frankreich 1 1 1 3
9 Slowakei Slowakei 1 1 0 2
10 Tschechien Tschechien 1 0 1 2
11 Niederlande Niederlande 1 0 0 1
12 Norwegen Norwegen 0 2 1 3
12 Österreich Österreich 0 2 1 3
14 Italien 0 1 2 3
15 Japan Japan 0 1 1 2
16 Australien Australien 0 1 0 1
16 Estland Estland 0 1 0 1
16 Polen Polen 0 1 0 1
19 Kroatien Kroatien 0 0 1 1
19 Russland Russland 0 0 1 1

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14.02.2010

Rodeln, Einsitzer, Männer

Die erste Goldmedaille ist unter Dach und Fach.

Felix Loxh

Weltmeister Felix Loch fuhr im Whistler Sliding Center in einer eigenen Liga und feierte nach vier Läufen einen überlegenen Sieg. Der 20-Jährige verwies auf der nach dem tödlichen Unfall von Nodar Kumaritaschwili um 176 Meter verkürzten Bahn den Oberhofer David Möller auf den zweiten Platz.

 

 
  Gold  
Silber
Felix Loch
Bronze
David Möller
 
Armin Zöggeler

 und der 3.  Andy Langenhan auf Platz 5

 

 

Eisschnelllauf , 3000 m, Frauen

Stephanie Beckert

Beckert sichert sich Silber

Eisschnellläuferin Stephanie Beckert hat die zweite deutsche Medaille geholt. Olympiasiegerin wurde die Tschechin Martina Sablikova. Daniela Anschütz-Thoms schrammte ganz knapp an Bronze vorbei.

 
 
  Gold  
Silber
Martina Sablikova
Bronze
Stephanie Bekcert
 
Kristina Groves

Die anderen mit Daniela Antschütz-Thoms auf Platz 4 und Katrin Mattscherodt auf Platz 14

 

Biathlon 10-km-Sprint, Männer

Keine Chancen für die Favoriten, die alle mit hohen Startnummern ins Rennen gingen, das Wetter machte Allen zu schaffen!

Außenseiter nutzt Gunst der Stunde

Der Franzose Vincent Jay nutzte den Vorteil der niedrigen Startnummer und sicherte sich den Olympiasieg.

Vincent Jay

 

 
  Gold  
Silber
Vincent Jay
Bronze
Emil Hegle Svendsen
 
Jakov Fak

Die Skijäger haben sich im Sprintrennen fernab der Medaillenränge platziert.

Christoph Stephan 19.; Andreas Birnbacher 23.; Arnd Peiffer 37 und

Michael Greis

Michael Greis 21.; !

selbst Ole Einar Björndalen kam nur auf den 17. Platz

Nordische Kombination

Skispringen

DSV-Kombinierer vom Winde verweht

Die deutschen Kombinierer haben sich im Springen des Einzel-Wettbewerbs nicht ganz vorn platzieren können. Eric Frenzel und Tino Edelmann gehen eine gute Minute hinter dem sprungbesten Finnen Janne Ryynänen in die Loipe.

Im anschließendem Laufwettbewerb haben die deutschen Kombinierter mit der Entscheidung im Einzel nichts zu tun gehabt. Im abschließenden 10-Kilometer-Langlauf sicherte sich Jason Lamy Chappuis im Schlussspurt den Olympiasieg

Jason Lamy Chappuis

 

 
  Gold  
Silber
Jason Lamy Chappuis
Bronze
Johnny Spillane
 
Alessandro Pittin

Die erreichten mit Eric Frenzel Platz 10; Tino Edelmann Platz 18; Björn Kircheisen  Platz 22 undJ ohannes Rydzek Platz 28

 

 

Medaillenspiegel

Platz Mannschaft Gold Silber Bronze Gesamt
1 Frankreich Frankreich 2 0 1 3
2 Deutschland Deutschland 1 3 0 4
3 USA Vereinigte Staaten 1 2 3 6
4 Kanada Kanada 1 1 1 3
5 Südkorea Südkorea 1 1 0 2
6 Niederlande Niederlande 1 0 0 1
  Schweiz Schweiz 1 0 0 1
  Slowakei Slowakei 1 0 0 1
  Tschechien Tschechien 1 0 0 1
10 Norwegen Norwegen 0 1 0 1
  Australien Australien 0 1 0 1
  Polen Polen 0 1 0 1
13 Italien 0 0 2 2
14 Kroatien Kroatien 0 0 1 1
  Österreich Österreich 0 0 1 1
  Russland Russland 0 0 1 1

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13.02.2010

Biathlon 7,5-km-Sprint, Frauen

Erste Medaille für Deutschland beim Biathlon Silber!

Magdalena Neuner

Magdalena Neuner mit lächerlichen 1,5 Sekunden Gold verpasst!

 
  Gold  
Silber
Anastazia Kuzmina
Bronze
Magdalena Neuner
 
Marie Dorin

 

Skispringen

Michael Uhrmann ist das erste Edelmetall für das deutsche Team in Vancouver noch durch die Finger geglitten. Der Skispringer belegt auf der Normalschanze nach starkem ersten Durchgang (Platz 2) am Ende Platz fünf. Olympiasieger wurde Simon Ammann aus der Schweiz:

Rodeln

Loch greift nach Gold

Beim Rodel-Auftakt im Whistler Sliding Center führt Weltmeister Felix Loch nach zwei von vier Läufen. Auf Platz zwei folgt David Möller, der knapp vor dem Topfavoriten Armin Zöggeler liegt.

 

Medaillenspiegel

Platz Kürzel Mannschaft Gold Silber Bronze Gesamt
1 Vereinigte Staaten 1 1 2 4
2 Südkorea 1 1 0 2
3 Niederlande 1 0 0 1
  Slowakei 1 0 0 1
  Schweiz 1 0 0 1
6 Kanada 0 1 0 1
  Deutschland 0 1 0 1
  Polen 0 1 0 1
9 Österreich 0 0 1 1
  Frankreich 0 0 1 1

12.02.2010

Tragischer Unfall bei den Rodlern
Der Eröffnungstag der Olympischen Winterspiele ist von einem tödlichen Unfall überschattet worden. Im Abschlusstraining im Olympic Sliding Centre in Whistler verunglückte der Rodler Nodar Kumaritaschwili.

Der Georgische Rocler stürzte bei Tempo 130 kurz vor dem Ziel und wurde aus der Bahn geschleudert. Ersten Angaben zufolge prallte er danach gegen einen Stahlträger neben der Strecke. Die Helfer vor Ort leiteten sofort Reanimierungsmaßnahmen ein. Am Abend bestätigte das Internationale Olympische Komitee, dass der Athlet seinen Verletzungen erlag. Der 21-Jährige ist der erste tote Sportler in der Geschichte der Olympischen Winterspiele

Bahn gilt als gefährlich

Bereits am Donnerstag kam die Rumänin Violeta Stramaturaru bei ihrem Trainingslauf auf der Hochgeschwindigkeitsbahn zu Fall und war für kurze Zeit bewusstlos. Die Anlage gilt als schnellste der Welt und wird als sehr anspruchsvoll bezeichnet.

Kritik an de Bahn

Der deutsche Cheftrainer Bob und Skeleton, Raimund Bethge, kritisierte unmittelbar nach dem Sturz die Beschaffenheit der Bahn: "Alle Fachleute, die von Anfang an mit der Bahn zu tun hatten, haben vor der hohen Geschwindigkeit gewarnt". Ähnliche Kritik hatte zuvor schon Weltverbands-Präsident Joseph Fendt geübt: "Die Bahn ist zu schnell. Wir hatten sie für maximal 137 Stundenkilometer geplant. Aber sie ist fast 20 Stundenkilometer schneller. Wir sehen das als Planungsfehler", sagte der Deutsche.

Wie geht es nun weiter?

Was wird nun aus den Rodel- und Bob-bBewerben?

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