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06.01.2011 MLP Nations Cup in Kreuzlingen: Deutschland nach 5:4-Sieg über die Schweiz im Halbfinale

MLP Nations CupDie deutsche Eishockey-Nationalmannschaft der Frauen hat das Halbfinale des MLP Nations Cup in Kreuzlingen/ SUI erreicht. Im ersten Vorrundenspiel besiegte das Team von Bundestrainer Peter Kathan die Schweiz mit 5:4 (1:1, 1:2, 2:1, 1:0) nach Verlängerung.
Blitzstarts in die Drittel waren dabei der Grundstein für den Sieg. So brachte Bettina Evers die deutsche Mannschaft bereits in der zweiten Spielminute in Führung. Selbst durch den Ausgleichstreffer in der fünften Spielminute durch Stefanie Marty ließ sich die DEB-Auswahl nicht aus der Ruhe bringen. Zwei Minuten waren im zweiten Spielabschnitt absolviert, als Julia Zorn und Andrea Lanzl mit einem Doppelschlag das Ergebnis auf 3:1 in die Höhe schraubten.
Probleme hatte die deutsche Mannschaft teilweise mit ihrer Disziplin. So saßen beim zweiten schweizer Treffer durch Kathrin Lehmann (35. Spielminute), die damit ihr 100. Länderspieltor feierte, gleich zwei deutsche Spielerinnen auf der Strafbank.
Im letzten Spielabschnitt waren 58 Sekunden gespielt, als Franziska Busch den Zwei-Tore-Abstand wieder herstellte. Die Schweizerinnen gaben sich aber noch längst nicht geschlagen, vekürzten nur drei Minuten später auf 2:3 und glichen mit ihrem dritten Powerplaytor an diesem Abend in der 47. Minute zum 4:4 aus.
In der Verlängerung sicherte Julia Zorn mit ihrem zweiten Treffer dann den deutschen Sieg und den damit verbundenen vorzeitigen Einzug ins Halbfinale.

Co-Trainer Benjamin Hinterstocker: "Wir wollten das Spiel heute unbedingt gewinnen, damit wir am Freitag das Halbfinale spielen können und damit ein zusätzliches Spiel haben. Wir sind sehr gut ins erste Drittel gestartet, haben aber nach zehn Minuten etwas den Faden verloren. Danach entwickelte sich ein offenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten."

Bundestrainer Peter Kathan: "Leider konnten wir die beiden Zwei-Tore-Führungen nicht verwalten. Nach dem 3:4 der Schweizerinnen war es ein offener Schlagabtausch. Im Gegensatz zum letzten Aufeinandertreffen in Monthey haben wir diesmal das bessere Ende für uns gehabt und den entscheidenden Konter zum Siegtreffer fahren können."

Alle Ergebnisse und Statistiken sowie einen Live-Ticker finden Sie hier:
http://stats.iihf.com/SIHA/21/index.html

Das Sechs-Nationen-Turnier, das in den vergangenen Jahren seine Heimat in Ravensburg gefunden hatte, wurde aufgrund der im April in Ravensburg stattfindenden 2011 IIHF Weltmeisterschaft Div. I der Frauen in den ca. 50km entfernten Bodensee-Ort in der Schweiz ausgelagert.
 
 
05.01.2011 DEB veranstaltet den 1. Pond Hockey Cup in Deutschland

Eishockey auf dem See – ganz so wie es früher war!
DEB veranstaltet den 1. Pond Hockey Cup in DeutschlandDer Deutsche Eishockey-Bund startet das neue Jahr gleich mit einem Paukenschlag. Am ersten Wochenende im Februar (05. & 06.02.2011) feiert der DEB eine Premiere und veranstaltet den ersten offiziellen Pond Hockey Cup auf dem Riessersse in Garmisch-Partenkirchen. Am Anfang war der See. Hier liegt der Ursprung des Eishockeys, hier haben viele spätere Stars ihre ersten Schritte auf dem Eis gemacht, ihre ersten Tore geschossen. Die Faszination des „Pond Hockeys“ ist bis heute die Einfachheit und Reinheit des Spiels. Keine komplexen Taktiken, keine kniffligen Spielzüge - alles was zählt ist das Spiel. Auf den See zurück geht es beim 1. Pond Hockey Cup des Deutschen Eishockey-Bundes in Zusammenarbeit mit SPORT 1 - „Back to the roots“ sozusagen. Der Austragungsort erinnert dabei an nostalgische Eishockey-Momente: Wenn in ein paar Wochen Eishockey-Begeisterte die Schläger kreuzen wie zu den Anfängen der Sportart, kehren sie an einen ruhmreichen Standort mit traumhafter Kulisse zu Füßen der Zugspitze zurück. Bereits 1936 wurden die olympischen Eishockey-Bewerbe auf dem Riessersee ausgetragen. SPORT1, der Medienpartner des DEB, ist am 06. Februar ab 14:30 Uhr bis 16:45 Uhr live dabei, wenn Amateur-, Profi- und Promi-Teams auf dem Riessersee in Garmisch-Partenkirchen ihr Eishockey-Können unter Beweis stellen. Vor allem der Spaß und die Begeisterung für den Eishockeysport stehen dabei im Vordergrund. Denn einen Tag vor Beginn der FIS Alpinen Ski WM bietet dieses Event mit attraktivem Rahmenprogramm neben Sportszenen vor allem viel Unterhaltung und Showbusiness.
Was zählt ist das Spiel! Eishockey wie es früher war und heute noch begeistert
Amateure, Profis, Alt und Jung begeistern sich auch heute noch, wenn es bei knackig kalten Temperaturen nur mit Schläger, Schlittschuhen, Schienbeinschonern und Helm ausgestattet auf einen zugefrorenen See oder Weiher geht. Dort wird dann schon mal einen ganzen Nachmittag dem schwarzen Puck hinterher gejagt. So spielerisch und spaßig soll es auch Anfang Februar in Garmisch-Partenkirchen zugehen. Teilnehmen kann jeder, der Spaß am Spiel hat und am 5. Februar das 18.Lebensjahr vollendet hat. Ausgetragen wird der Wettbewerb in drei Gruppen: Amateure, Profis und Prominente. Die Teams sind gemischt, d.h. Frauen und Männer können in derselben Mannschaft antreten. Ein Team besteht aus mindestens vier, maximal sechs Spielern. Der Spielmodus ist vier gegen vier, nicht erlaubt sind Torhüter, Schlagschüsse und Checks. Die Spieldauer beträgt zweimal zehn Minuten, im Falle eines Unentschiedens folgt eine fünfminütige Verlängerung. Die K.O.-Runden werden bereits ab dem 05.02.2011 ausgetragen. Die Finalspiele finden am 06.02.2011 auf dem „SPORT1 Center Court“ statt. Dann greifen auch bekannte Gesichter in das Geschehen ein: Der Deutsche Eishockey-Bund und SPORT1 freuen sich auf zahlreiche Ex-Profis und Prominente, die sich aufs Eis wagen. Somit ist vor Ort und im Rahmen der Live-Übertragung für viel Spaß und Unterhaltungswert bei den Zuschauern gesorgt.

Rahmenprogramm für Jung und Alt
Auch alle Familien, Interessierten und Fans sind herzlich eingeladen. Neben dem Turnier gibt es auch Eishockey für Jedermann. Rund um den Riessersee erwartet Zuschauer und Aktive zudem ein reichhaltiges Rahmenprogramm. Musikalisch untermalt wird das sportliche Event durch Live-Auftritte verschiedener Blaskapellen und Bands sowie durch einen DJ. Für Feinschmecker gibt es eine kulinarische „Pond-Meile“. Kinder können sich bei verschiedenen Spielen austoben. Zum Ausklang gibt es eine Party direkt am See und im Seehotel Riessersee.
DEB-Vizepräsident Manuel Hüttl: „Ein Wochenende pure Eishockeybegeisterung. Unser Ziel ist es, den Spaß und den Reiz der Sportart zu vermitteln und die Eishockeyszene zu vereinen. Der Riessersee ist eine traumhafte Kulisse und die Ski-WM vor Ort ist ein weiteres Highlight. Wir freuen uns auf eine außergewöhnliche Veranstaltung.“

SPORT1-Geschäftsführer Zeljko Karajica: „Im Fokus des Pond Hockey Cup steht das pure Eishockey-Erlebnis − gepaart mit zahlreichen Showelementen und prominenten Persönlichkeiten. In enger Zusammenarbeit mit dem DEB inszenieren wir dieses einzigartige Event an traditionsreicher Spielstätte auch als TV-Premiere.“

Turnierform und Modus
Gespielt wird in drei Wettbewerben:
Amateure, Profis, Prominente (Frauen und Männer)

Spieldauer:
2 x 10 Min., 5 Min. Overtime
K.O.-Runden ab 05.02.2011
Finalspiele auf dem „SPORT1 Center Court“

Spielmodus:
4 gegen 4 (maximal 6 Spieler pro Team),
kleine Tore, kein Torwart, kein Schlagschuss,
keine Checks, minimale Ausrüstung

Teamanzahl limitiert:
Entscheidend ist der Zeitpunkt der Anmeldung

Teilnahmegebühr pro Team (6 Personen):
€ 99 / „Wayne Gretzky“-Schutzgebühr

WEITERE INFOS UNTER: WWW.PONDHOCKEYCUP.DE
 
15.12.2010 DEB-Pokal: Starbulls Rosenheim besiegen U20 Nationalmannschaft mit 7:1 (3:0, 2:1, 2:0)
Ravensburg Towerstars gewinnen in Bremerhaven 4:2 ((2:1, 1:0, 1:1)

Die U20 Nationalmannschaft hat den Einzug ins Finale des DEB-Pokals verpasst. Mit 1:7 (0:3, 1:2, 0:2) unterlag die Mannschaft von Bundesnachwuchstrainer Ernst Höfner am gestrigen Abend den Starbulls Rosenheim. Im zweiten Halbfinale bezwangen die Ravensburg Towerstars die Fischtown Pinguins in Bremerhaven mit 4:2 (2:1, 1:0, 1:1).

Ernst Höfner: „Rosenheim hat hervorragend gespielt und uns in keiner Phase der Partie eine Chance gelassen. Wir konnten unsere Stärken hingegen nicht ausspielen. Aber ich bin stolz, dass wir wieder den Sprung unter die letzten Vier im Pokal geschafft haben.“

Den einzigen Treffer für die DEB-Auswahl erzielte der Tölzer Thomas Merl zum zwischenzeitlichen 1:4.


U20 Trainerteam benennt vorläufiges WM-Aufgebot

Nach der Halbfinalpartie der U20 Nationalmammschaft bei den Starbulls Rosenheim hat der Trainerstab mit Bundesnachwuchstrainer Ernst Höfner und seinen Assistenten Uwe Krupp und Klaus Merk das vorläufige Aufgebot für die 2011 IIHF U20 Weltmeisterschaft in Buffalo und Niagara Falls/ USA (26.12.2010 - 05.01.2011) benannt. Am kommenden Samstag trifft sich der erweiterte Kader zunächst zu einem Vorbereitungslehrgang in Rochester/ USA. Nach einem letzten WM-Test gegen Tschechien am 22.Dezember 2010 wird dann der offizielle WM-Kader nominiert.
 
24.11.2010 DEB-Pokal: U20 Nationalmannschaft steht im Halbfinale

4:1-Erfolg über Eispiraten Crimmitschau
24.11.2010 - Mit einem 4:1 (1:0, 2:1, 1:0)-Sieg über die Eispiraten aus Crimmitschau ist die U20 Nationalmannschaft ins Halbfinale des DEB-Pokals eingezogen. Den 1:0-Führungstreffer durch Thomas Merl konnten die Eispiraten zu Beginn des zweiten Drittels mit einem Tor von Adriano Carciola ausgleichen. Zum Matchwinner avancierte Marcel Ohmann (Bremerhaven). Er sorgte mit seinem Hattrick in der 31., 36. und 46.Minute für den 4:1-Endstand.

Den kompletten Spielbericht finden Sie unter folgendem Link: http://www.pointstreak.com/prostats/boxscore.html?gameid=1379254

Die weiteren Viertelfinalergebnisse:

 
Towerstars Ravensburg  - Heilbronner Falken 4:1 (1:1, 2:0, 1:0)
Eispiraten Crimmitschau  - U20 1:4 (0:1, 1:2, 0:1)
Starbulls Rosenheim  - Hannover Indians 4:3 (1:1, 2:2, 1:0)
EC Peiting  - Fischtown Pinguins 2:5 (2:1, 0:1, 0:3)

Die beiden Halbfinalpartien sind für den 14. Dezember angesetzt.

Hinweis: Am Sonntag, den 28.11.2010 findet um 14.00Uhr im Crimmitschauer Sahnparkstadion das 2.BL-Derby zwischen den Eispiraten Crimmitschau und den Dresdner Eislöwen statt. Nach dem Spiel wird Erich Kühnhackl im Rahmen der Pressekonferenz die Auslosung für das Halbfinale im DEB-Pokal vornehmen.
 

 
23.11.2010 DEB-Pokal: U20 Nationalmannschaft tritt in Crimmitschau an

Im Viertelfinale des DEB-Pokals trifft die U20 Nationalmannschaft heute um 20.00 Uhr auf die Eispiraten Crimmitschau. Nach dem Sieg beim Vier-Nationen-Turnier in Füssen Mitte November ist die Begegnung gegen den Tabellen-Zehnten der 2.Bundesliga ein weiterer wichtiger Härtetest auf dem Weg zur 2011 IIHF U20 Weltmeisterschaft in Buffalo/ USA (26.12.2010 – 05.01.2011).

Bundesnachwuchstrainer Ernst Höfner: „Für uns ist diese heutige Partie eine weitere gute Vorbereitung auf die WM. Durch die verletzungs- bzw. krankheitsbedingten Absagen von Peter Lindlbauer, Cory Mapes, Norman Hauner, David Elsner, Marc El-Sayed und Matthias Plachta haben einige neue Spieler die Chance, durch eine gute Leistung noch auf den WM-Zug aufzuspringen.“

Für das Pokalspiel in Crimmitschau wurden Stürmer Jari Pietsch von den Dresdner Eislöwen sowie Verteidiger Joel Keussen vom Herner EV nachnominiert.

Das Aufgebot für die Weltmeisterschaft wird durch acht Spieler, die derzeit in Nordamerika aktiv sind, komplettiert.

Die heutigen Viertelfinalbegegnungen in der Übersicht:
 
 
15.11.2010 Bundestrainer Uwe Krupp wechselt in der nächsten Saison zu den Kölner Haien

Bundestrainer Uwe Krupp wechselt nach sechsjähriger Tätigkeit beim Deutschen Eishockey-Bund zur nächsten Saison als Team-Manager in seine Heimatstadt Köln. Bis zur Weltmeisterschaft 2011 in der Slowakei wird Krupp seinen Arbeitsvertrag als Bundestrainer der A-Nationalmannschaft, einschließlich seiner Aufgaben im Nachwuchsbereich des DEB in vollem Umfang und zu hundert Prozent wahrnehmen.

Bundestrainer Uwe Krupp: „Ich werde meinen Vertrag beim DEB bis Saisonende zu 100% erfüllen. Ich blicke der Arbeit mit der U20 Nationalmannschaft bei der WM in Buffalo, dem Slovakia-Cup im Februar und der Weltmeisterschaft in der Slowakei einschließlich der am 30. März beginnenden Vorbereitung mit Zuversicht entgegen. Danach freue ich mich auf die neue Herausforderung in Köln und dass ich dadurch auch weiterhin die Möglichkeit habe, im deutschen Eishockey zu arbeiten.“

DEB-Präsident Uwe Harnos: „Der Deutsche Eishockey Bund bedauert die Entscheidung von Uwe Krupp nach der WM 2011 den DEB in Richtung Köln zu verlassen sehr. Er wird bis zum Wechsel nach Köln seinen Arbeitsvertrag beim DEB erfüllen – das wurde heute noch einmal zwischen Uwe und dem Präsidium besprochen. Er hat sich in den letzten Jahren für das deutsche Eishockey unvergleichlich verdient gemacht. Ein renommierter Club wie die Kölner Haie wird von seinem Weg und Visionen profitieren und damit wird Uwe in anderer Form dem deutschen Eishockey auch erhalten bleiben.“
 
 
14.11.2010 Deutschland Cup 2010 – Deutschland verteidigt Titel!
2:1 (0:0, 1:1, 1:0)-Erfolg gegen die Schweiz

Deutschland ist Sieger des 21. Deutschland Cups. Mit einem 2:1 (0:0, 1:1, 1:0)-Erfolg gegen die Schweiz sicherte sich die junge Mannschaft von Bundestrainer Uwe Krupp den Titel vor den Eidgenossen, Kanada und der Slowakei. Die Tore für die DEB-Auswahl erzielten Simon Danner und Daniel Pietta. „Es war ein ausgeglichenes Spiel, in dem es uns von Anfang an gelungen ist, immer wieder Druck zu machen. Wir haben uns viele Chancen erarbeitet und heute verdient gewonnen. Ich bin sehr stolz auf meine junge Mannschaft. Sie hat Werbung für’s deutsche Eishockey gemacht und auch nach der WM weiterhin für positive Schlagzeilen gesorgt“, so Uwe Krupp nach dem Turnier.
 
 
  Sport Innovation Award für Infront und das Organisationskomitee 2010 IIHF Weltmeisterschaft

ISEM Jury würdigt Gesamtkonzept des WM-Eröffnungsspiels, das zu einem Zuschauerweltrekord im Eishockey führte

Infront Sports & Media hat gemeinsam mit dem Organisationskomitee 2010 IIHF Weltmeisterschaft im Eishockey den „Sport Innovation Award“ bei der International Sports Event Management (ISEM) Konferenz in London erhalten. Die alljährlich stattfindende Tagung ehrt herausragende Leistungen im internationalen Sport-Eventmanagement in insgesamt neun Preiskategorien.

Die Einreichung von Infront – in seiner Rolle als exklusiver Marketingpartner des Internationalen Eishockey-Verbands (IIHF) – und des Organisationskomitees trug den Titel „77.803: Ein Weltrekord für den Eishockey-Sport und seine Fans – das Eröffnungsspiel der 2010 IIHF Weltmeisterschaft“. Die Eingabe bezog sich auf die erfolgreiche Durchführung des Events in einem Fußballstadion – der Veltins-Arena in Gelsenkirchen – und den dabei erzielten Zuschauerrekord für ein Eishockey-Spiel. Dieser bescherte den Organisatoren einen offiziellen Eintrag im GUINESS WORLD RECORDS BUCH.

Ein unvergessliches Erlebnis

Mit 77.803 Besuchern vor Ort hat das Eröffnungsspiel dem Eishockey-Sport einen enormen Schub verliehen und den Zuschauern, dem Fernsehpublikum und den kommerziellen Partner unvergessliche Momente beschert. Sponsoren profitierten außerdem von zusätzlichen Kommunikationsmöglichkeiten.

Der Umbau der Veltins-Arena, der Heimat von Schalke 04, in ein Eishockeystadion fand innerhalb von nur fünf Tagen statt. Anstatt des gewohnten Fußballrasens bildete ein Eisring von 60 x 30 Metern das Zentrum der Arena. Zudem wurde die Sitzkapazität um weitere 16'000 Plätze ausgeweitet.

Das Projekt und die einmalige Atmosphäre während des Spiels führte in Deutschland zu verstärktem öffentlichen Interesse für Eishockey. Der aussergewöhnliche Turnierauftakt lockte zahlreiche Besucher in die Stadien, mehr als 550.000 während des gesamten Turniers. Mit über 700 Millionen erreichte die 2010 IIHF Weltmeisterschaft die höchste kumulierte Zuschauerquote in der WM-Geschichte. Die gesamte weltweite Sendedauer summierte sich auf mehr als 2.000 Stunden.

Partnerschaften voll ausgeschöpft

Die internationale Jury würdigte den umfassenden innovativen Projektansatz, der alle Aspekte von Planung, Organisation und Durchführung abdeckte. Der Preis wurde am 3. November 2010 im Rahmen eines Gala-Dinners im Twickenham-Stadion in London überreicht.

Philippe Blatter, Präsident & CEO von Infront, sagte: „Wir sind sehr froh und stolz über die Verleihung des ISEM Sport Innovation Awards. Dies zeigt, dass es uns stets aufs Neue gelingt, erfolgreich kreative Wege in der Zusammenarbeit mit unseren Partner zu gehen – auf der Basis von gegenseitigem Vertrauen und gemeinsamer Leidenschaft. Dieser Weltrekord kam nur deshalb zustande, weil wir unsere gesammelte Erfahrung sowie die Partnerschaften mit der IIHF, dem DEB und der Veltins-Arena optimal ausgenutzt haben. Der Preis honoriert die tolle Arbeit aller Beteiligten und ich möchte mich bei all jenen herzlich danken, die diesen Erfolg möglich gemacht haben.“

Franz Reindl, DEB Generalsekretär und Geschäftsführer des Organisationskomitees, ergänzte: „Das Konzept für das Eröffnungsspiel war gewiss eine ungewöhnliche Neuerung. Alle Beteiligten haben mit viel Einfallsreichtum bei Planung und Durchführung zum Erfolg beigetragen. Bemerkenswert war auch die Aufmerksamkeit fürs Detail, dank derer am Veranstaltungstag selbst sichergestellt wurde, dass jeder Platz besetzt war. All das trug maßgeblich zur sensationellen Atmosphäre im Stadion und dem in der Folge großen öffentlichen Interesse am Eishockey-Sport in Deutschland bei.“

Bronze für die ‚FIFA AUB Legacy’ Weeks

Die „FIFA AUB (African Broadcasting Union) Legacy Weeks“, - ein Rundfunkakademie-Konzept, das von der Infront-Tochter Host Broadcast Services (HBS) im Auftrag der FIFA durchgeführt wurde - gewann den ISEM Innovations-Preis in Bronze.

Infront – führend im Bereich Wintersport

Infront Sports & Media ist mit 500 Mitarbeitern und 24 Niederlassungen in zehn Ländern eine der stärksten internationalen Full-Service-Agenturen für Sportmarketing. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz im schweizerischen Zug und agiert als erfolgreicher Partner von rund 130 Sportrechteinhabern. Im Schnitt werden weltweit täglich fünf von Infront betreute Sportanlässe ausgetragen.

Im Bereich Wintersport ist Infront global führend und repräsentiert sechs der sieben internationalen olympischen Wintersportverbände. Das Unternehmen wirkt als kommerzieller Partner von über 90% aller nationalen Skiverbände, die FIS Weltcups in den alpinen und nordischen Disziplinen ausrichten und ist zudem seit fast 30 Jahren Vermarkter der jährlichen IIHF Weltmeisterschaft. Partnerschaften mit der FIBT für Bob und Skeleton, der FIL für Rennrodeln, der IBU für Biathlon und der WCF für Curling komplettieren das umfangreiche Portfolio.

Über das Organisationskomitee der 2010 IIHF Weltmeisterschaft

Im Februar 2008 gingen Infront Sports & Media und der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) eine strategische Partnerschaft für die Organisation der 2010 IIHF Weltmeisterschaft in Deutschland ein. Das Jointventure stellte sicher, dass die Erfahrungen von früheren Turnieren in die Planung und Umsetzung der 2010 IIHF Weltmeisterschaft einflossen. Ähnliche Konstellationen bestanden bereits im Rahmen der 2005 und 2009 IIHF Weltmeisterschaften in Österreich und der Schweiz und bewährten sich erfolgreich. 2005 wurde der DEB beim jährlichen IIHF Kongress als Ausrichter der 2010 IIHF Weltmeisterschaft bestimmt.
 
 
  Deutschland-Cup bleibt wohl in München

Der Deutschland-Cup im Eishockey wird voraussichtlich für längere Zeit in München bleiben. Uwe Harnos, Präsident des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB), und Olympiapark-Geschäftsführer Ralph Huber, signalisierten am Sonntag, dass der im kommenden Jahr auslaufende Vertrag wohl verlängert wird. "Für uns ist eine Fortführung erstrebenswert", sagte Huber. Harnos ergänzte: "Es spricht nichts dagegen."

Den zweiten Deutschland-Cup in München bezeichnete der DEB-Präsident als "rundum gelungene Veranstaltung". Bei den Besucherzahlen sprach Huber von einer 20-prozentigen Steigerung gegenüber dem Vorjahr, als an den drei Turniertagen 17.100 Zuschauer in die Olympiahalle gekommen waren.
 
 
13.11.2010 Deutschland Cup 2010 – der zweite Spieltag
SVK-GER 3:2 n.V. (1:0, 1:0, 0:2, 1:0), SUI – CAN 2:1 n.V. (1:0, 0:1, 0:0, 1:0)

Am zweiten Spieltag des 21. Deutschland Cup in der Olympiahalle München ging kein Team ohne Punkte vom Eis. Sowohl das erste Spiel des Tages, bei dem die Slowakei Gastgeber Deutschland mit 3:2 bezwingen konnte, als auch die Abendpartie zwischen der Schweiz und Kanada gingen in die Verlängerung.

Nach dem gestrigen 4:3-Erfolg gegen Kanada erwartete die DEB-Auswahl innerhalb von 20 Stunden mit der Slowakei erneut ein schwieriger Gegner. Mit großer Einsatzbereitschaft und viel Herzblut kämpfte sich das junge Team von Bundestrainer Uwe Krupp nach einem 0:2-Rückstand durch einen Doppelschlag von Kai Hospelt (44./52. Spielminute) wieder ins Spiel zurück.

Bundestrainer Uwe Krupp: „Es war heute ein sehr enges Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Dabei haben die Slowaken ihre Chancen besser genutzt. Trotzdem schafft der Punktgewinn für uns eine gute Ausgangssituation für das morgige Spiel gegen die Schweiz. Die Jungs arbeiten gut zusammen. Unser Erfolg liegt darin, dass wir nicht individuell, sondern als Team agieren. Seit der Weltmeisterschaft umgibt die Mannschaft eine besondere Atmosphäre. Die Jungs wissen, dass es ihnen gelungen ist, Werbung für das deutsche Eishockey zu machen. Das schafft Selbstbewusstsein, um in jedem Spiel an die absolute Potentialgrenze zu gehen. “

Am Sonntag erwartet die Zuschauer um 20:15 Uhr mit der Begegnung Deutschland – Schweiz ein echtes Finale, bei dem sich die Auswahl von Uwe Krupp aus eigener Kraft den Turniersieg sichern kann. Fiebern Sie mit - Tickets sind noch an der Abendkasse erhältlich.
 
Spielberichte
12.11.2010 Erfolgreicher Tag für DEB-Auswahlteam

Deutschland Cup: Deutschland besiegt Kanada!

Mit einem 4:3 (3:0, 1:3, 0:0)-Sieg gegen Kanada ist die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft erfolgreich in den Deutschland Cup 2010 gestartet. Bundestrainer Uwe Krupp: „Wir haben im ersten Drittel das Tempo sehr hoch gehalten und einen großartigen Start erwischt. Es hilft, dass ich die Spieler bereits aus dem Nachwuchsbereich kenne. Diese Jungs werden seit sie 16 Jahre alt sind vom DEB betreut und es ist für sie immer eine große Ehre im Nationaltrikot zu spielen.“ Die Tore für die DEB-Auswahl erzielten Patrick Hager, Kai Hospelt, Alexander Weiss und Patrick Reimer
 
Spielberichte
03.11.2010 DEB ruft zu Gedenkminute auf

Am Montag, den 01. November 2010 ereignete sich im Rahmen des Junioren-Bundesligaspiels des ESV Kaufbeuren gegen den Augsburger EV ein tragischer Todesfall. Ein 19-Jähriger Kaufbeurer Spieler ist nach einem Zusammenprall im Spiel trotz der sofort eingeleiteten Hilfsmaßnahmen des anwesenden Vereinsarztes sowie der hinzu gerufenen Rettungskräfte im Klinikum Kaufbeuren verstorben. In diesem Zusammenhang ruft der Deutsche Eishockey-Bund für alle Spiele im Nachwuchsbereich, die am kommenden Wochenende stattfinden, zu einer Gedenkminute auf. Das Mitgefühl und tiefe Beileid gilt den Angehörigen des Verstorbenen.
 
 
02.11.2010
Deutschland Cup 2010
Bundestrainer Uwe Krupp benennt erweitertes Aufgebot

Für die deutsche Eishockeynationalmannschaft steht von 12. bis 14. November die erste Bewährungsprobe nach der erfolgreichen Weltmeisterschaft im Mai auf dem Programm: der 21. Deutschland Cup in der Olympiahalle München. Bundestrainer Uwe Krupp hat zunächst ein erweitertes Aufgebot nominiert. Erst nach dem letzten DEL-Spieltag wird im Rahmen der Pressekonferenz am 09. November der finale Kader bekannt gegeben.

Bundestrainer Uwe Krupp: „Unsere Saisonplanung ist darauf ausgerichtet, bei jeder Maßnahme eine Gruppe von Spielern aus dem erweiterten Kader zu testen, um auch dem ein oder anderen Stammspieler eine Pause vom harten Ligen-Alltag gönnen zu können. Außerdem müssen wir natürlich Rücksicht auf angeschlagene oder verletzte Spieler nehmen. Für die Nominierten ist der Deutschland Cup eine wichtige Plattform, um sich vor heimischem Publikum für weitere internationale Aufgaben zu empfehlen.“

Erweiterter Kader Deutschland Cup.pdf (63,8 kB)
 
 
27.10.2010 2011 IIHF U18 Weltmeisterschaft in Crimmitschau und Dresden

Erleben Sie die Eishockey-Stars von morgen!

2011 IIHF Weltmeisterschaft Crimmtschau, DresdenVon 14. bis 24. April 2011 ist Deutschland Gastgeber der 2011 IIHF U18 Weltmeisterschaft. Dabei dürfen sich die Zuschauer auf ein sportlich hoch qualitatives Turnier freuen. Für die Nachwuchsstars aus den USA, Schweden, Finnland, Russland, der Schweiz, Tschechien, Kanada, der Slowakei, Norwegen und natürlich Deutschland geht es nicht nur um den WM-Titel, sondern auch um die sportliche Zukunft.
-Sportdirektor Franz Reindl: „Da es sich hier um die Altersgruppe handelt, die im Sommer zum NHL-Draft geht, werden ca. 300 Scouts aus der NHL zu diesem Großereignis erwartet.“

Zusätzliche Spannung verspricht die Modus-Änderung ab der Saison 2011/ 2012. Während beim WM-Turnier 2011 noch zwei Absteiger ermittelt werden, wird ab der darauf folgenden Saison lediglich eine Nation aufsteigen. Umso wichtiger ist es für die Auswahl von Bundesnachwuchstrainer Jim Setters sich vor heimischem Publikum in der Elitegruppe zu behaupten. Seien Sie dabei und erleben Sie die Eishockey-Stars von morgen! Tickets sind voraussichtlich ab Anfang Dezember erhältlich.
 
 
20.10.2010
DEB
U20 Nationalmannschaft im DEB-Pokal weiter, 5:3-Erfolg gegen die Tölzer Löwen

München - Die U20 Nationalmannschaft steht im Viertelfinale des DEB-Pokals. Gegen die Tölzer Löwen gewann das Team von Bundesnachwuchstrainer Ernst Höfner am gestrigen Abend mit 5:3 (0:1, 3:1, 2:1). Die Tore für die DEB-Auswahl erzielten: Thomas Brandl (2), Dominik Bittner, Mathias Plachta und Marc El-Sayed.
 
 
Deutschland Cup 2010 Pressekonferenz zum Deutschland Cup 2010

In den Räumen der BMW Automag GmbH in München fand heute die Pressekonferenz für den Deutschland Cup 2010 statt, der zwischen 12. und 14. November in der Olympiahalle München ausgetragen wird. Neben Olympiapark-Chef Ralph Huber standen auch DEB-Präsident Uwe Harnos, DEB-Generalsekretär Franz Reindl, Bundestrainer Uwe Krupp sowie die beiden Spieler des EHC München Felix Petermann und Martin Buchwieser den zahlreichen Journalisten Rede und Antwort.

DEB-Präsident Uwe Harnos: „München ist ein Sportstadt. Was das Eishockey betrifft, hat München schon viel erlebt. Gerade in den letzten Jahren ging die Entwicklung aber stetig nach oben. Die Verantwortlichen leisten hier seit Jahren ausgezeichnete Arbeit. Gerade als Dachverband mit Geschäftsstellen-Sitz in München sehen wir diese positive Entwicklung natürlich sehr gerne. Der Deutschland Cup als hochkarätiges internationales Turnier unterstreicht die Bedeutung des Eishockey-Standorts München.“

DEB-Generalsekretär Franz Reindl: „Wir alle haben die packenden Bilder der vergangenen Saison noch vor Augen. Einer Saison, die mit dem Gewinn des Deutschland Cups begonnen und einem Eishockey-Märchen bei der Heim-WM geendet hat. Natürlich stehen wir als Gastgeber und Titelverteidiger beim Deutschland Cup besonders im Fokus, aber auch die anderen Nationen nehmen das Turnier sehr ernst. Die Schweizer beziehen mit einem 33-Mann starken Kader bereits einige Tage vor Turnierbeginn ein Trainingslager in München. Die Slowaken stehen im Hinblick auf die kommende Weltmeisterschaft im eigenen Land natürlich vor allem in der Heimat besonders im Fokus. Selbst die Kanadier schlagen mit Mark Messier als Trainer auf und unterstreichen damit die Bedeutung des Deutschland Cups.“

Bundestrainer Uwe Krupp: „Der Deutschland Cup ist für uns eine Messlatte, ein Prüfstein, bei dem wir die Spieler auf Herz und Nieren testen werden. Unsere Mannschaft wird sicherlich noch einmal jünger sein als bei der WM. Der harte Ligen-Alltag zehrt an den Kräften und derzeit haben wir auch einige Verletzungen zu verzeichnen. Für den ein oder anderen Spieler aus dem erweiterten Kader bietet sich dadurch natürlich die Chance, sich international zu präsentieren. Ich erwarte, dass die Schweizer eine sehr starke Mannschaft haben werden. Die Slowaken stehen aufgrund der anstehenden Heim-WM besonders im Fokus und wollen sich beweisen. Schon die Tatsache, dass die Kanadier mit Mark Messier als Coach anreisen, zeigt den hohen internationalen Stellenwert des Deutschland Cups.“

Olympiapark-Chef Ralph Huber: „München ist der geeignete Austragungsort für ein solches Vier-Nationen-Turnier. Letztes Jahr war der Deutschland Cup mit dem überraschenden Sieg unserer Nationalmannschaft natürlich ein absolutes Highlight und wir freuen uns darauf, auch in diesem Jahr wieder Gastgeber dieses hochkarätigen Turniers zu sein und wir haben es uns zum Ziel gesetzt, die Begeisterung noch einmal zu steigern.“
 
 
19.10.2010
DEB
U20 heute Abend zu Gast in Bad Tölz

München - Am heutigen Dienstag trifft die deutsche U20 Nationalmannschaft im DEB-Pokal Achtelfinale auf die Tölzer Löwen. Wenn um 19.30 Uhr in der Hacker Pschorr-Arena das erste Bully fällt, werden zwei Löwen-Spieler das Trikot der Nationalmannschaft tragen: Neben Stürmer Thomas Merl nominierte Bundesnachwuchstrainer Ernst Höfner auch Verteidiger Peter Lindlbauer.
 
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14.10.2010
DEB
Bronze bei Olympia, Rekord-Torschütze der Nationalmannschaft, Eishockeyspieler des Jahrhunderts
Eishockeylegende Erich Kühnhackl wird 60


Erich Kühnhackl Eishockeylegende Erich Kühnhackl feiert am kommenden Sonntag seinen 60.Geburtstag. Mit 131 Toren ist Kühnhackl Rekord-Torschütze der Nationalmannschaft und blieb dem Verband auch nach seiner aktiven Laufbahn als Trainer und heutiger Vize-Präsident verbunden.

Seit 2008 ist Erich Kühnhackl beim Deutschen Eishockey-Bund e.V. als Vize-Präsident im Amt. Seine Verbundenheit zum DEB reicht jedoch schon weiter zurück: Als Aktiver bestritt „der Lange“ (1,96m) 211 Länderspiele für die Nationalmannschaft und erzielte dabei 131 Tore. Höhepunkt seiner Karriere war der Gewinn der olympischen Bronzemedaille im Jahr 1976 in Innsbruck – übrigens gemeinsam mit DEB-Generalsekretär Franz Reindl. Nach seiner aktiven Zeit schlug der „Eishockeyspieler des Jahrhunderts“, der 1950 in der damaligen CSSR geboren wurde, die Trainerlaufbahn ein und betreute dabei nicht nur seinen Heimatverein EV Landshut, sondern insbesondere auch die Nationalmannschaft als Co- wie auch als Cheftrainer (1989). Von 1992 bis 1999 trainierte er die U18- und U20-Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes e.V.

Im Jahr 2001 gründete der Vater dreier Kinder die „Erich Kühnhackl-Stiftung“. Diese hat es sich zur Aufgabe gemacht, den deutschen Eishockey-Nachwuchs zu fördern. Talentierte deutsche Nachwuchsspieler erhalten finanzielle Unterstützung und Vereine, die anerkannt gute Jugendarbeit betreiben und damit eine wichtige soziale Aufgabe in unserer Gesellschaft erfüllen, werden für ihr Engagement mit Geld- und Sachspenden belohnt.



DEB-Präsident Uwe Harnos: „Erich ist eine Eishockey-Legende. Wir sind stolz und glücklich, dass er seine Popularität seit vielen Jahren für das deutsche Eishockey und insbesondere den Eishockey-Nachwuchs einsetzt. Wir wünschen Erich alles Gute zum 60. Geburtstag.“
 
Erich Kühnhackl
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Nationalteam „…17 Tage im Mai…“ – die offizielle DVD zur 2010 IIHF Weltmeisterschaft
Verkaufsstart am 14.November


„…17 Tage im Mai…“ – die offizielle DVD zur 2010 IIHF WeltmeisterschaftEs waren 17 unvergessene Tage im Mai. 17 Tage, die mit einem Weltrekord begannen und einer Sensation endeten. 17 Tage, die ganz Eishockeydeutschland begeisterten. 17 Tage, die bald als DVD zu allen Fans nach Hause kommen.

Der DEB-Partner ORTEMA präsentiert die offizielle DVD zur 2010 IIHF Eishockey Weltmeisterschaft in Deutschland und entführt alle Fans nochmals an die Schauplätze eines atemberaubenden Turniers. Beginnend mit dem phantastischen Sieg gegen die USA vor 77.803 Zuschauern in der VELTINS-Arena bis hin zum Viertelfinalerfolg der Bundesadler gegen die Schweiz in der Mannheimer SAP ARENA und dem packenden Halbfinal-Duell mit Rekordweltmeister Russland in Köln.

Gemeinsam mit dem Deutschen Eishockey-Bund e.V., SPORT 1, infront Sports & Media sowie original 4 media solutions zeigt „...17 Tage im Mai...“ bisher unveröffentlichtes Bildmaterial vom größten WM-Erfolg einer deutschen Eishockey-Nationalmannschaft seit 57 Jahren.

Wer sich diese einmaligen Bilder und die unvergessenen Momente nicht entgehen lassen will, kann sich „...17 Tage im Mai...“ ab sofort unter der offiziellen Website www.17-tage-im-mai.de vorbestellen und erhält sein persönliches Exemplar zum Verkaufsstart am 14. November 2010 für 19,90€.

DVD Cover 17 Tage im Mai

 
27.09.2010
DEB
SPORT1 bestärkt Partnerschaft mit dem Deutschen Eishockey-Bund
Liveberichterstattung vom Deutschland Cup

Spitzen-Eishockey vom 12. bis 14. November auf SPORT1: Auch in diesem Jahr berichtet der TV-Sender live und exklusiv im Free-TV sowie auf dem Sportportal SPORT1.de vom Eishockey-Deutschland Cup 2010 aus München. Die deutschen Puckjäger sind wieder auf SPORT1 zu sehen: Erstmals nach der erfolgreichen 2010 IIHF Weltmeisterschaft präsentiert sich die Eishockey-Nationalmannschaft vom 12. bis 14. November wieder vor heimischem Publikum – und will dabei gleich zum nächsten großen Coup ansetzen: Denn bei der 21. Auflage des Deutschland Cups geht es für das DEB-Team um nichts Geringeres als die Titelverteidigung. In der Münchener Olympiahalle bekommen es die Schützlinge von Headcoach Uwe Krupp in diesem Jahr mit Olympiasieger Kanada, WM-Viertelfinalgegner Schweiz sowie dem Weltmeister des Jahres 2002, der Slowakei zu tun. SPORT1 berichtet nach 2009 zum zweiten Mal in Folge live und exklusiv vom Eishockey- Deutschland Cup. Die Partien der Nationalmannschaft sind live im Free-TV zu sehen, die Spiele ohne deutsche Beteiligung sind darüber hinaus im Internet auf SPORT1.de abrufbar.
SPORT1-Geschäftsführer Zeljko Karajica: „Die erfolgreich verlaufene Weltmeisterschaft im
eigenen Land hat gezeigt, über welches Potenzial Eishockey verfügt und welche Begeisterung
diese Sportart hierzulande entfachen kann. Die exklusive Live-Übertragung aller Partien des
Deutschland Cups auf SPORT1 ist ein weiterer wichtiger Baustein unserer erfolgreichen
Partnerschaft mit dem Deutschen Eishockey-Bund."
„Wir sind stolz darauf, unsere gute Partnerschaft weiter fortzuführen“, kommentiert Uwe Harnos,
DEB Präsident. „Wir freuen uns, den Eishockeyfans spannende und frei zugängliche Spiele
anbieten zu können.“

Die SPORT1-Sendezeiten im Überblick:
Freitag, 12. November, ab 16:45 Uhr live auf SPORT1.de
Deutschland Cup 2010: Schweiz – Slowakei
Freitag, 12. November, ab 19:45 Uhr live auf SPORT1
Deutschland Cup 2010: Deutschland – Kanada
Samstag, 13. November, ab 15:30 Uhr live auf SPORT1
Deutschland Cup 2010: Deutschland – Slowakei
Samstag, 13. November, ab 19:30 Uhr live auf SPORT1.de
Deutschland Cup 2010: Schweiz – Kanada
Sonntag, 14. November, ab 16:30 Uhr live auf SPORT1.de
Deutschland Cup 2010: Kanada – Slowakei
Sonntag, 14. November, ab 20:30 Uhr live auf SPORT1
Deutschland Cup 2010: Deutschland – Schweiz
Deutschland Cup 2010: Deutscher Eishockey-Bund kooperiert mit Welthungerhilfe
Spitzensportler gegen Hunger und Armut – coole Jungs helfen!

Der Deutsche Eishockey Bund ergreift die Initiative und
unterstützt die Arbeit der Welthungerhilfe. Im Rahmen des diesjährigen Deutschland Cups in


München (12. – 14. November 2010) bündeln der Deutsche Eishockey-Bund e.V. und die Welthungerhilfe ihre Kräfte und wollen eine breite Öffentlichkeit zu Spenden motivieren. „Der Deutsche Eishockey Bund hat als Spitzensportverband in Deutschland eine hohe soziale Verantwortung“, kommentiert Manuel Hüttl, DEB-Vizepräsident und Initiator der Kooperation. „Wir möchten unseren Teil dazu beitragen, dort zu helfen, wo es am nötigsten ist. Die Kooperation mit der Welthungerhilfe soll zu Spenden motivieren. Das garantiert den Spendern, dass das Geld auch in dort ankommt, wo es gebraucht wird.“
Hilfe tut Not.
Weltweit hungern immer noch knapp eine Milliarde Menschen. Der gerade beendete UNO-Gipfel in New York, die Weltarmutskonferenz, hat wieder klar gemacht, dass die Anstrengungen, den Welthunger zu bekämpfen, nicht nachlassen dürfen. Mit diesem Bewusstsein versuchen die beiden Kooperationspartner nun, viele Menschen zur Hilfe zu bewegen. Entsprechend der Eissportart werden der DEB und die Welthungerhilfe mit einer „coolen“ Botschaft an die Öffentlichkeit gehen, denn: Helfen ist cool! Die Aktionen zum Deutschland Cup werden zeigen, wie nachhaltige Hilfe auf Augenhöhe aussieht und dass Spendengelder nicht ziellos
versickern.

Da Wasser die Basis jeden Eishockey-Sportes ist, bietet es sich an, das Bewusstsein für Wassermangel und mangelnde Wasserqualität in den ärmsten Regionen unserer Erde zu schärfen. Der geplante Werbemittel-Mix reicht von Trikotwerbung der Nationalmannschaft über Bandenwerbung und informative Printmedien bis hin zu kurzen Videoeinspielungen.Die Welthungerhilfe ist eine der größten privaten Hilfsorganisationen in Deutschland. Sie leistet Hilfe aus einer Hand: Von der schnellen Katastrophenhilfe über den Wiederaufbau bis zu langfristigen Projekten der Entwicklungshilfe mit einheimischen Partnerorganisationen nach dem
Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe. Seit der Gründung im Jahr 1962 wurden mehr als 6.200 Projekte in 70 Ländern mit 2 Milliarden Euro gefördert – für eine Welt ohne Hunger und Armut.

Sparkasse KölnBonn
BLZ 370 501 98
Konto 1115
Stichwort: Coole Jungs
 
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21.09.2010
DEB
Der doppelte Uwe

Strategie, Struktur und sportlicher Erfolg
Uwe HarnosUwe Harnos – Strategie und Struktur müssen stimmen


„Es hat sich einiges getan im Jahr 2010. Eine erfolgreiche WM in Deutschland liegt hinter uns. Vor kurzem wurde ein neues DEB-Präsidium gewählt, und Bundestrainer Uwe Krupp hat seinen Vertrag verlängert. Das DEB-Präsidium hat sich vorgenommen, zum einen das positive Momentum aus den sportlichen Erfolgen zu nutzen und zum anderen die gesteckten Ziele für die nächsten Monate und Jahre in die Tat umzusetzen. Wir haben gemeinsam die Struktur der Oberliga reformiert – ein erster wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Nicht minder wichtig ist unser Bestreben, uns im medialen Bereich breiter aufzustellen. Dabei müssen wir die gesamte Klaviatur moderner Kommunikationsplattformen nutzen. Und wir müssen alles daran setzen, wieder mehr Präsenz in den öffentlich zugänglichen Fernsehanstalten zu gewinnen. Last but not least werden wir den Austausch mit der DEL intensivieren. Ein wichtiger Punkt wird in den anstehenden Gesprächen auf jeden Fall das Thema Aufund Abstieg sein. Wir sind überzeugt, dass er in die sportliche Landschaft gehört. Darüber hinaus muss mehr Geld in den eigenen Nachwuchs investiert werden. Davon profitieren Liga und Nationalmannschaft. Ich hoffe, dass die Gespräche mit der DEL so positiv verlaufen werden, dass wir uns einen Weg für die Zukunft erarbeiten, der über den Tellerrand hinausblickt. Wir werden proaktiv auf die DEL zugehen und den Dialog suchen. Nach der WM hat das deutsche Eishockey insgesamt eine Chance und Ausgangssituation, die in dieser Form vielleicht nie wieder kommt. Diese Chance müssen wir nun zwingend nutzen.“

Uwe Krupp – Gestalter des sportlichen Erfolgs

Uwe Krupp
„Die Leistung unserer Mannschaft bei der Heim-WM hat uns allen gezeigt, dass gute Nachwuchsarbeit Früchte tragen kann. Dadurch bin ich enorm motiviert, meine Arbeit als Bundestrainer fortzuführen. Ich verfolge ein langfristiges Konzept und es war klar, dass wir für den avisierten Erfolg viele Hürden überwinden mussten. Rückschläge gehören hier einfach dazu. Das Vertrauen in meine Arbeit und den eingeschlagenen Weg war Ausschlag gebend für meine Entscheidung - denn nur mit Kontinuität und gegenseitigem Vertrauen kann man erfolgreich arbeiten. Mit dem hervorragenden Abschneiden bei der Heim-WM haben wir ein wichtiges Ziel erreicht. Doch die WM ist jetzt Vergangenheit. Jetzt gilt es, mittelfristig den stabilen Anschluss an die erweiterte Weltspitze zu schaffen. Dazu muss unser Bestreben sein, nachhaltige Förderverpflichtungen für die Klubs unserer Profiligen zu realisieren. Die kommende Saison wird zeigen müssen, ob sich mit dem Schwung der Heim-WM im deutschen
Eishockey Dinge bewegen lassen oder wir weiter auf der Stelle treten. Wir werden weiterhin konsequent unsere Marschroute in Bezug auf die gezielte Nachwuchsförderung verfolgen. So haben wir in dieser Saison neben dem Sommerlehrgang für die A-Nationalmannschaft bereits zum vierten Mal das DEB Goalie Camp veranstaltet. Außerdem liegen die ersten internationalen Wettkämpfe der U18 und U20 auch schon hinter uns. Ich blicke der Zukunft jedenfalls sehr positiv entgegen und brenne schon auf die neue Saison.“
 
 
30.08.2010
DEB
BMW Deutschland wird Automobilpartner des Deutschen Eishockey-Bundes e.V.
BMW stattet DEB-Offizielle mit Fahrzeugen aus


MÜNCHEN, 31.08.2010 - BMW Deutschland weitet sein Engagement im Wintersport weiter aus und unterstützt ab sofort den Deutschen Eishockey-Bund (DEB) mit Fahrzeugen. Als offizieller Automobilpartner des DEB stellt BMW Deutschland den Offiziellen und Bundestrainer Uwe Krupp insgesamt 15 hochwertig ausgestattete BMW Fahrzeuge zur Verfügung. Im Gegenzug erhält BMW Deutschland werbliche Gegenleistungen. Die Fahrzeuge wurden im Rahmen einer feierlichen Zeremonie DEB-Nationaltrainer Uwe Krupp, DEB-Präsident Uwe Harnos, DEB-Generalsekretär Franz Reindl sowie weiteren Vertretern des Verbandes am heutigen Dienstag in der BMW Welt München übergeben.

Karsten Engel, Leiter Vertrieb Deutschland, sagt: „Gerne unterstützen wir als offizieller Automobilpartner den Deutschen Eishockey-Bund. Die Partnerschaft ist ein weiterer Baustein der Wintersport-Offensive von BMW Deutschland und ergänzt unsere Kooperationen mit dem Bob- und Schlittenverband sowie unsere Aktivitäten im Biathlon und Langlauf.“

Martin Thiel, Leiter Vertrieb Handelsorganisation BMW Deutschland, ergänzt: „Die Eishockey-Weltmeisterschaft 2010 in Deutschland hat bewiesen, dass der Sport ein Publikumsmagnet ist. Die Herzen vieler BMW Fahrer schlagen für den Sport und die Mannschaft um Bundestrainer Uwe Krupp. BMW Deutschland unterstützt mit dieser Partnerschaft einen sehr dynamischen und emotionalen Sport. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit dem Deutschen Eishockey-Bund.“

Franz Reindl, Generalsekretär des Deutschen Eishockey-Bundes, sagt: „Wir sind sehr stolz auf diese Kooperation. BMW ist eine weltbekannte und hochattraktive Premium-Marke, die für Wettbewerbsgeist und Dynamik steht. Wir freuen uns sehr über die Partnerschaft, sie erweitert das Spektrum unserer Sponsoren um eine besonders ansprechende Facette. Wir bedanken uns bei BMW für die umfassende Unterstützung.“

BMW Deutschland erhält im Rahmen der Partnerschaft den Titel „Offizieller Automobilpartner des Deutschen Eishockey-Bundes und der Nationalmannschaft“. Die Kooperation sichert der Marke BMW Werbeexklusivität als Automobilhersteller. Darüber hinaus umfasst das Engagement auch eine Präsenz auf den Kommunikationsmitteln des Verbandes. Das Engagement ist längerfristig ausgerichtet.

BMW Deutschland erweitert damit das Wintersport-Engagement um eine weitere Facette. Seit 2010 besteht eine Premium- und Technologie-Partnerschaft mit dem Bob- und Schlittenverband für Deutschland (BSD). Darüber hinaus ist BMW Deutschland ab dieser Saison offizieller Hauptsponsor des IBU Biathlon-Weltcups sowie der IBU Biathlon-Weltmeisterschaft. Im Langlauf geht BMW Deutschland als Premium Partner beim FIS Langlauf Weltcup und der populären FIS Tour de Ski in die Loipe. Darüber hinaus ist BMW Deutschland künftig der offizielle Automobilpartner der International Biathlon Union (IBU) sowie deren Vermarkter Infront Austria.
 
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02.06.2010
DEB
Krupp-Abschied rückt näher - DEB-Boss droht mit Rücktritt

Uwe Krupps trainierte bereits die deutsche U-18- und U-20-NationalmannschaftNach der Heim-WM brennt es beim Verband lichterloh: Der Bundestrainer wird wohl gehen, Reindl überlegt hinzuwerfen. Uwe Krupps trainierte bereits die deutsche U-18- und U-20-Nationalmannschaft Köln - Uwe Krupp denkt über seinen Abschied nach, Franz Reindl droht mit Rücktritt: Ausgerechnet nach dem größten WM-Erfolg seit 57 Jahren bahnt sich ein radikaler personeller Schnitt in der sportlichen Führung des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) an.
"Auf diesen Kleinkrieg und dieses Hin- und Herhauen habe ich keine Lust mehr. Dafür habe ich auch keine Zeit mehr", sagte DEB-Sportdirektor Reindl, einen Tag nachdem die Nationalmannschaft bei einer grandiosen Heim-WM nur knapp ihre erste Medaille seit Olympia-Bronze 1976 verpasst hatte.
Der Dauerstreit mit der Deutschen Eishockey Liga (DEL) hat den 55-jährigen Reindl, der seit 1992 im Amt ist, frustriert.

"Mein persönliches Gefühl ist eher negativ"

"Das deutsche Eishockey hat ein Lebenszeichen gegeben", sagte er mit Blick auf die beste WM-Platzierung seit Rang zwei 1953: "Darauf muss man aufbauen. Jetzt muss der große Wurf gelingen."
Sollten die Forderungen nach besserer Nachwuchsarbeit der Profiklubs und deutlich mehr Unterstützung für die Nationalmannschaft nicht umgesetzt werden, will er abtreten.
Noch näher ist der Abschied von Bundestrainer Krupp.
"Mein persönliches Gefühl ist eher negativ", sagte Reindl, der die Entscheidung des Chefcoaches über dessen Zukunft in den nächsten Tagen erwartet.

Erstmal "tief Luft holen"

Hinter vorgehaltener Hand heißt es, der Bundestrainer habe den DEB längst über seinen bevorstehenden Abschied informiert.
Angeblich will Krupp bei seinem Ex-Klub Colorado Avalanche als Assistent oder AHL-Coach den Einstieg in die NHL versuchen.
Direkt nach dem 1:3 im kleinen Finale gegen den achtmaligen Weltmeister Schweden wollte sich der Bundestrainer noch nicht festlegen.
"Jeder von uns muss jetzt verschnaufen und tief Luft holen. Dann werden wir Zeit finden, darüber zu reden, wie es weitergeht", sagte der 44-Jährige, der seit Dezember 2005 im Amt ist: "Ich bleibe ein paar Tage in Deutschland. Ich muss einige Dinge erledigen, und dann werden wir uns in München beim DEB zusammensetzen."

Krueger wohl aussichtsreichster Kandidat

Zuvor hatten sich die Spieler, die mit ihrer historischen Leistung beste Werbung nicht nur für ihre Sportart, sondern auch für ihren Trainer machten, noch einmal für ein Bleiben des einzigen deutschen Stanley-Cup-Siegers ausgesprochen.
"Er hat hervorragende Arbeit geleistet und das Maximale aus dieser Mannschaft herausgeholt", sagte NHL-Profi Christian Ehrhoff: "Wir stehen ganz klar hinter ihm."
Auch WM-Neuling Justin Krueger, dessen Vater Ralph als möglicher Krupp-Nachfolger gilt, stimmte zu.
"Mein Vater ist im Gespräch, aber ich wünsche mir, dass Uwe bleibt", sagte der 23-Jährige. Der ehemalige Schweizer Nationaltrainer Ralph Krueger gilt als aussichtsreichster Kandidat, bereits nach Olympia in Vancouver hatte er deutlich sein Interesse signalisiert.

Für Krupp nur eine Momentaufnahme

Auch der ehemalige Bundestrainer Hans Zach liebäugelt mit einer Rückkehr.
Krupp genoss den unerwarteten Erfolg bei der WM im eigenen Land nach der Kritik der vergangenen Monate sichtlich, für seine Entscheidung ist dieser Erfolg allerdings nicht alleine maßgeblich. (Die WM-Statistiken)
"Es ist nur ein Element", sagte Krupp, wohlwissend, dass das Ergebnis nur schwer zu wiederholen ist: "Es ist nur eine Momentaufnahme. Das kann sich nächstes Jahr schon wieder dramatisch ändern. Niemand ist so naiv zu glauben, dass wir in der nächsten Zeit um den WM-Titel spielen werden. Es geht immer wieder darum, nicht in die Abstiegsrunde zu kommen."

"Alles alte Kamellen"

Neben der öffentlichen Kritik vor allem nach dem WM-Debakel vor einem Jahr in Bern mit dem Absturz auf Rang 15 ärgert Krupp vor allem die mangelnde Bereitschaft der DEL, der Nationalmannschaft mehr Zeit zu geben und mehr in den Nachwuchs zu investieren.
"Das sind alles alte Kamellen", sagte Krupp, zeigte aber auch Verständnis für die Klubs: "Wenn du im See bist und kannst nicht schwimmen, und einer sagt dir, wie bequem der Liegestuhl ist, dann interessiert dich das nicht, weil dir selbst das Wasser bis zum Hals steht."

Endras zieht Handball-Vergleich

In den zwei Wochen zuvor hatten Krupps Spieler eine neue Eishockey-Euphorie in Deutschland ausgelöst. In der Spitze 3,9 Millionen und durchschnittlich 2,6 Millionen Zuschauer verfolgten das Halbfinale gegen Russland (1:2) bei SPORT1 live und bescherten dem Spartensender einen Marktanteil von 16,8 Prozent.
Beim 1:0 im Viertelfinale gegen die Schweiz hatten in der Spitze 3,1 Millionen zugeschaut. 210.000 Fans sahen die deutschen WM-Spiele im Stadion.
"Vielleicht bricht jetzt ein kleiner Boom aus wie bei den Handballern 2007", sagte Dennis Endras, der als erster Deutscher als wertvollster WM-Spieler und bester Torhüter ausgezeichnet wurde: "Vielleicht sieht auch der eine oder andere Sponsor, dass es in Deutschland gutes Eishockey gibt, das auf keinen Fall sterben darf."

Felski mit grandiosem Abschied

Die Ehrung als "MVP" fand der Augsburger "unglaublich, wenn ich sehe, welche großen Namen hier rumlaufen".
Der 24-Jährige hatte mit überragenden Leistungen wesentlich zum Erfolg der deutschen Mannschaft beigetragen, jetzt träumt er von der NHL: "Ich würde es versuchen, aber bisher habe ich noch nichts gehört."
Einen "grandiosen" Abschied feierte Sven Felski. Der 35-jährige Berliner bestritt gegen Schweden sein 159. und letztes Länderspiel und war "brutal stolz. Wir waren nah an Silber und Bronze dran", sagte das Berliner Urgestein nach seiner achten und letzten A-Weltmeisterschaft: "Das war riesig."
 
 
25.05.2010

Danke Fans....anklicken zum vergrößern

Die Nationalmannschaft bedankt sich bei allen Fans für die tolle Unterstützung während der 2010 IIHF WM
Gemeinsam haben wir Historisches geschafft!!!

 

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