Lippe-Hockey-Hamm  News Lippe-Hockey-Hamm 2010 Oberliga West
nächstes Jahr
30.12.2010
 Lippe-Hockey-Hamm Young Stars vs EHC Dortmund Westfalen-Elche 1 : 3 0:1-1:0-0:2 Spielberichte
 
29.12.2010 Schwere Aufgaben gegen Dortmund und Duisburg

Nach nun drei Niederlagen in Folge, bei denen teilweise nur Kleinigkeiten einen möglichen Punktgewinn verhinderten, warten wieder zwei „Hammeraufgaben“ auf Lippe Hockey Hamm, wie es Trainer Andreas Pokorny formuliert. Zunächst empfangen die Young Stars zum Jahresabschluss am Donnerstag um 20 Uhr den Tabellenführer der Eishockey-Oberliga-West, den EHC Dortmund, in der Maxi-Eishalle, ehe LHH am Sonntag um 18.30 Uhr beim EV Duisburg in der Scania-Arena gastiert. Zwei Mannschaften, die mit großem Abstand zu den Top-Vier der Liga gehören. Aber Pokorny schöpft dennoch ein wenig Hoffnung. „Wir haben ja erst vor eine Woche gegen Duisburg gespielt und gesehen, dass wir durchaus mithalten können“, begründet der Ex-Profi. „Da haben wir zwei Minuten einfach zu unkonzentriert gespielt, was die Füchse sofort bestraft haben. Das darf dir einfach nicht passieren.“

Doch zunächst steht die Begegnung gegen die Elche aus Dortmund auf dem Programm. Die Young Stars warten bisher vergeblich auf einen Punktgewinn gegen den souveränen Spitzenreiter. „Dortmund spielt einfach in einer anderen Liga“, meint der Coach. Aber nichtsdestotrotz fordert er von seinen Mannen, von Beginn an hellwach und hochkonzentriert zu sein und die Partie so lange wie möglich offen zu halten – anders als beim vergangenen Aufeinandertreffen mit dem EHC, als die Hammer im Heimspiel mit 3:10 das Nachsehen hatten, weil „wir zunächst keine Einstellung zum Spiel fanden“, erinnert sich Pokorny. So ging Hamm bereits im ersten Drittel mit 0:6 unter. „So einen Rückstand kannst du gegen eine Mannschaft wie Dortmund einfach nicht mehr aufholen“, sagt Pokorny.

Die Dortmunder hatten zuletzt am Dienstag in Herne leichte Anlaufschwierigkeiten, doch schon in zweiten Drittel drehten die Elche wieder voll auf und unterstrichen ihren Tabellenplatz einmal mehr. „Wichtig ist, dass wir nicht schon vorher mit Angst in das Spiel gehen und befreit aufspielen“, fordert Hamms Trainer.

Die selbe Einstellung verlangt der Ex-Nationalspieler von seinen Akteuren auch am Sonntag in Duisburg, „um den Füchsen wieder so lange wie möglich Paroli zu bieten“, so der Coach. Dazu gehöre jedoch auch, die nachlässigen Phasen sowie die Fehlerquote möglichst gering zu halten. Daher hofft Pokorny, dass sein Team aus der Begegnung vor einer Woche seine Lehren gezogen hat, als die Young Stars in nur zwei schwachen Minuten im Schlussabschnitt die Chance auf einen möglichen Coup aus der Hand gaben. „Wenn es uns gelingt, das so gut wie es geht abzustellen, reicht es vielleicht für eine kleine Sensation“, will der Trainer die Zähler nicht kampflos den Duisburgern überlassen.
 
 
28.12.2010
Ratinger Aliens 97 vs  Lippe-Hockey-Hamm Young Stars 5 : 4 2:1-3:1-0:2 Spielberichte
 
27.12.2010 LHH will gute Leistungen in Ratingen bestätigen

Zum Verschnaufen bleibt keine Zeit: Nach den beiden schweren Aufgaben gegen Duisburg (1:5) und Bad Nauheim (4:6) trifft Lippe Hockey Hamm nun auf einen Gegner, der in der Drei-Klassen-Gesellschaft der Eishockey-Oberliga derselben Kategorie zuzuordnen ist wie die Young Stars. Das Team von Trainer Andreas Pokorny gastiert am Dienstag bei den Ratinger Ice Aliens (20 Uhr/Eissporthalle).

Die straffe Spielplan – im Schnitt spielen die Teams derzeit jeden zweiten Tag – sorge zwar dafür, „dass die Jungs am Stock gehen“, sagt Pokorny. „Aber wenn man die knappen Ergebnisse des Wochenendes sieht, kann man nur zufrieden sein.“ Auch wenn der Ex-Profi eingesteht, dass „wir leider die zwei Fehler zu viel gemacht haben, die wir uns gegen Mannschaften wie Duisburg oder Bad Nauheim einfach nicht erlauben dürfen. Das ist einfach ärgerlich, weil mehr drin gewesen ist.“ Gerade in solchen Phasen mache sich der dünn besetzte Kader bemerkbar. „Die anderen spielen mit drei Reihen, wir mit zwei“, erklärt Pokorny. „Irgendwann schaltet sich der Kopf einfach kurzzeitig ab und die Beine werden müde.“ Zudem fehle es LHH derzeit auch an der nötigen Klasse, „um das Tempo und die Konzentration 60 Minuten konstant hoch zu halten. Dafür haben wir uns aber hervorragend geschlagen und gesehen, dass wir uns gegen keinen Gegner verstecken müssen“, lobt der Ex-Nationalspieler die Einsatzbereitschaft seiner Mannen.

Dennoch ist der Coach zuversichtlich. „Wir treffen auf einen Gegner auf Augenhöhe“, sagt Pokorny. „Und wenn wir an die Leistung vergangenen beiden Spiele anknüpfen, mache ich mir eigentlich keine Sorgen.“

Bei den Ice Aliens blieb indes der erhoffte Effekt des Trainerwechsels aus. Doch Pokorny schaut nur auf sein eigenes Team. Wir stehen im Moment vor Ratingen. Und das möchten wir anhand eines Sieges bestätigen“, beteuert der Coach. Was den schönen Nebeneffekt mit sich bringe, dass LHH sich dann ein kleines Polster auf die Außerirdischen und somit auf Rang sieben erspielen könne. „Aber dafür müssen die Jungs wieder alles abverlangen“, wird für Pokorny auch die Reise nach Ratingen keine Kaffeefahrt. „Schließlich spielen wir auswärts. Da müssen wir sicher verteidigen und gut eingestellt sein.“ Und die Fehlerzahl auf erträglichem Level halten.
 
 
26.12.2010
 Lippe-Hockey-Hamm Young Stars vs EC Bad Nauheim Rote Teufel 4 : 6 3:2-1:2-0:2 Spielberichte
 
23.12.2010
 Lippe-Hockey-Hamm Young Stars vs EV Duisburg Füchse 1 : 5 0:1-1:1-0:3 Spielberichte
 
  Young Stars hoffen gegen Duisburg und Bad Nauheim auf eine schöne Bescherung

Für Andreas Pokorny gibt es für die anstehenden Begegnungen nur Hop oder Top. „Entweder wir verderben und das Weihnachtsfest“, sagt der Trainer von Lippe Hockey Hamm, „oder wir machen uns selbst ein tolles Geschenk.“ Der Coach des Eishockey-Oberligisten hofft auf letzteres, ist sich aber bewusst, dass es sich bei den Heimspielen in der Maxi-Eishalle am Donnerstag gegen den EV Duisburg (20 Uhr) und am Sonntag gegen den EC Bad Nauheim (18.30 Uhr) um „verdammt schwere Aufgaben“ handelt.

Vor allem mit dem Team von der Wedau haben die Young Stars noch eine kleine Rechnung zu begleichen. Schließlich kassierte LHH bei den Füchsen mit 1:9 und 1:8 zwei derbe Lehrstunden. „Das war für mich nicht relevant, weil wir da nicht existiert haben“, blickt Pokorny zurück. „Wir haben uns aufgegeben und die Stimmung war nicht gut. So hat Duisburg uns abgeschossen.“ Jetzt, gut acht Wochen später, ist die Ausgangslage eine andere. „Wir haben zwei, drei Leute aussortiert, teilweise durch andere Spieler ersetzt“, erklärt der Ex-Nationalspieler. Doch aufgrund des großen Lazaretts „sind wir verdammt wenig Leute.“ Mark Jablonski ist nach seiner Sperre wieder spielberechtigt, doch es fehlen weiter die Verletzten Tim Pietzko und Sven Johannhardt sowie Dieter Orendorz, der bei der U20-WM weilt. „Umso beachtlicher ist, dass die Jungs sich so zerreißen“, meint Pokorny und betont das derzeit gute Klima innerhalb der Mannschaft.

Auch wenn Duisburg zuletzt gegen Bad Nauheim schwächelte, ist sich der Trainer um die Stärke des Gegners durchaus bewusst und lässt sich dadurch nicht blenden. „Wir wollen mit einem überragenden Torhüter und hohe Einsatzbereitschaft versuchen, so lange wie möglich Paroli bieten“, gibt der Ex-Profi die Marschroute vor. „Und dann werden wir sehen, was dabei herauskommt.“ Dabei müsse die Fehlerquote möglichst gering gehalten werden, „denn in dieser Liga werden Patzer schnell bestraft und du gerätst dadurch schnell unter Druck“, weiß der Coach.

Ähnliches gelte auch für die Partie am zweiten Weihnachtsfeiertag gegen Bad Nauheim. Die Hessen seien, so Pokorny, eine „Vollprofimannschaft, die in die 2. Liga will und mit Recht unter den ersten Vier steht“. Doch das hieße nicht, dass der EHC schon im Vorfeld mit den Punkten aus Hamm rechnen könne. „Wir haben uns beim 3:6 in Nauheim gut verkauft. Daher wissen wir, dass wir mithalten können. Und solange es 0:0 steht, läuft die Zeit für uns“, setzt der 42-Jährige auch gegen den EHC auf eine gute Verteidigung.

Sowohl die Füchse als auch Bad Nauheim gehören, neben Ligaprimus Dortmund, zu den Mannschaften, gegen die die Young Stars in der laufenden Spielzeit noch keine Zähler einfuhren. Daher müsse LHH „120 Prozent geben und das Glück auf unsere Seite zwingen“, sagt Pokorny, der übrigens den Hut vor seinem Team zieht. „Dass wir mit so wenig Leuten gute Leistungen bringen ist einfach nur super“, lobt der Trainer. „Dabei freut mich besonders, dass die Jungs mit Punkten belohnt wurden.“ Zudem sei Stimmung auf einem Hoch, was Pokorny nur allzu gerne beibehalten würde. Am liebsten mit Zählern aus den nächsten beiden Begegnungen.
 
 
22.12.2010 Young Stars hoffen gegen Duisburg und Bad Nauheim auf eine schöne Bescherung

Für Andreas Pokorny gibt es für die anstehenden Begegnungen nur Hop oder Top. „Entweder wir verderben und das Weihnachtsfest“, sagt der Trainer von Lippe Hockey Hamm, „oder wir machen uns selbst ein tolles Geschenk.“ Der Coach des Eishockey-Oberligisten hofft auf letzteres, ist sich aber bewusst, dass es sich bei den Heimspielen in der Maxi-Eishalle am Donnerstag gegen den EV Duisburg (20 Uhr) und am Sonntag gegen den EC Bad Nauheim (18.30 Uhr) um „verdammt schwere Aufgaben“ handelt.

Vor allem mit dem Team von der Wedau haben die Young Stars noch eine kleine Rechnung zu begleichen. Schließlich kassierte LHH bei den Füchsen mit 1:9 und 1:8 zwei derbe Lehrstunden. „Das war für mich nicht relevant, weil wir da nicht existiert haben“, blickt Pokorny zurück. „Wir haben uns aufgegeben und die Stimmung war nicht gut. So hat Duisburg uns abgeschossen.“ Jetzt, gut acht Wochen später, ist die Ausgangslage eine andere. „Wir haben zwei, drei Leute aussortiert, teilweise durch andere Spieler ersetzt“, erklärt der Ex-Nationalspieler. Doch aufgrund des großen Lazaretts „sind wir verdammt wenig Leute.“ Mark Jablonski ist nach seiner Sperre wieder spielberechtigt, doch es fehlen weiter die Verletzten Tim Pietzko und Sven Johannhardt sowie Dieter Orendorz, der bei der U20-WM weilt. „Umso beachtlicher ist, dass die Jungs sich so zerreißen“, meint Pokorny und betont das derzeit gute Klima innerhalb der Mannschaft.

Auch wenn Duisburg zuletzt gegen Bad Nauheim schwächelte, ist sich der Trainer um die Stärke des Gegners durchaus bewusst und lässt sich dadurch nicht blenden. „Wir wollen mit einem überragenden Torhüter und hohe Einsatzbereitschaft versuchen, so lange wie möglich Paroli bieten“, gibt der Ex-Profi die Marschroute vor. „Und dann werden wir sehen, was dabei herauskommt.“ Dabei müsse die Fehlerquote möglichst gering gehalten werden, „denn in dieser Liga werden Patzer schnell bestraft und du gerätst dadurch schnell unter Druck“, weiß der Coach.

Ähnliches gelte auch für die Partie am zweiten Weihnachtsfeiertag gegen Bad Nauheim. Die Hessen seien, so Pokorny, eine „Vollprofimannschaft, die in die 2. Liga will und mit Recht unter den ersten Vier steht“. Doch das hieße nicht, dass der EHC schon im Vorfeld mit den Punkten aus Hamm rechnen könne. „Wir haben uns beim 3:6 in Nauheim gut verkauft. Daher wissen wir, dass wir mithalten können. Und solange es 0:0 steht, läuft die Zeit für uns“, setzt der 42-Jährige auch gegen den EHC auf eine gute Verteidigung.

Sowohl die Füchse als auch Bad Nauheim gehören, neben Ligaprimus Dortmund, zu den Mannschaften, gegen die die Young Stars in der laufenden Spielzeit noch keine Zähler einfuhren. Daher müsse LHH „120 Prozent geben und das Glück auf unsere Seite zwingen“, sagt Pokorny, der übrigens den Hut vor seinem Team zieht. „Dass wir mit so wenig Leuten gute Leistungen bringen ist einfach nur super“, lobt der Trainer. „Dabei freut mich besonders, dass die Jungs mit Punkten belohnt wurden.“ Zudem sei Stimmung auf einem Hoch, was Pokorny nur allzu gerne beibehalten würde. Am liebsten mit Zählern aus den nächsten beiden Begegnungen.
 
 
19.12.2010 Verstärkung für LHH: Karl Jasik wechselt nach Hamm - John Kraiss nicht mehr im Kader

Verstärkung für die Young Stars: Karl Jasik wechselt mit sofortiger Wirkung vom Ligakonkurrenten Herner EV zu Lippe Hockey Hamm. Der 26-jährige Stürmer ist bereits für LHH spielberechtigt – der HEV kam Jasiks Wunsch nach einer vorzeitigen Vertragsauflösung nach – und wird bereits am Sonntag im Derby gegen Unna sein Debüt im Hammer Trikot geben. Coach Andreas Pokorny ist von den den Qualitäten seines Neuzugangs überzeugt und ist sich sicher, dass der Angreifer ins Gefüge passt.

Indes gehört John Kraiss, der zuletzt verletzungsbedingt pausieren musste, nicht mehr zum Kader des Oberligisten.
 
 
16.12.2010 Kräfte bündeln für das Derby in Unna

Das Schiff ist wieder auf Kurs, das Zwischentief überwunden. „Wir stehen auf dem sechsten Rang, mit einem knappen Rückstand auf den Fünften. Viel mehr ist im Moment einfach nicht drin“, sagt Andreas Pokorny, Trainer des Eishockey-Oberligisten Lippe Hockey Hamm. „Und wenn wir die hohen Klatschen verdauen und ein wenig zulegen können, können wir sicher auch den einen oder anderen Großen in der Liga ärgern“, ist sich der Coach sicher.

Igor Cillik tritt, wie auch Niko Bitter, am Sonntag in Unna an alter Wirkungsstätte an und dürfte besonders motiviert sein.Am Sonntag gastieren die Young Stars jedoch bei einem Team aus der unteren Tabellenregion, dem Königsborner JEC (18.30 Uhr/Eissporthalle Unna). Dem Trainer kommt es dabei gelegen, dass sich seine Mannen am spielfreien Freitag daher noch ausruhen können. „Und dann gilt es, das Positive aus dem Sieg gegen Neuss mitzunehmen“, will der Trainer das 8:2 vor Wochenfrist gegen den NEV nur allzu gerne als Maßstab für das Derby nehmen. Schließlich hatten seine Akteure bereits nach dem Schlusspfiff gegen die Rheinländer die Partie gegen die Bulldogs im Hinterkopf. Vor allem die Ex-Königsborner Niko Bitter und Igor Cillik dürfen besonders motiviert in die Partie an ihrer alten Wirkungsstätte sein.

„Diese Begegnung hat nun mal eine große Bedeutung und gehört zu den Highlights“, erklärt der Ex-Nationalspieler, der personell auch in Unna nicht aus dem Vollen schöpfen kann. Neben den Verletzten Sven Johannhardt, Tim Pietzko und John Kraiss sowie dem gesperrten Mark Jablonski fehlt auch Verteidiger Dieter Orendorz, der mit der U20-Nationalmannschaft in die USA reist. Daher gilt es im Derby gegen den KJEC umso mehr, alle vorhandenen Kräfte zu bündeln. Doch auf Pokornys Erfolgsrezept stehen noch weitere Zutaten. „Wir müssen um jeden Zentimeter Eis kämpfen, diszipliniert agieren und die Chancen nutzen“, lautet die Formel des Trainers, der daher einmal mehr eine engagierte Leistung fordert. „Eine Partie haben die Bulldogs bei uns gewonnen, und jetzt fahren wir nach Unna, um die Punkte zu entführen“, fordert der 42-Jährige einen Sieg.

Dass der Ligakonkurrent kürzlich eine „personelle Neustrukturierung“ vornahm, wie es der KJEC nennt, interessiert den Hammer Übungsleiter dabei herzlich wenig. „Wir müssen uns auf unser Spiel konzentrieren. Was andere machen ist mir egal. Es sind drei Zähler zu vergeben, die wir einsammeln wollen“, betont Pokorny. Ähnlich gingen die Young Stars bereits vor und mistete die „faulen Eier“ im Team aus. „Seit dem spielen wir besser und haben mehr Spaß“, beteuert der Ex-Profi. „Es bringt jedenfalls mehr, als mit drei Reihen zu spielen, wovon die Hälfte keine Lust hat.“ Dennoch soll dies kein Dauerzustand bleiben. „Wir müssen zusehen, dass wir noch zwei Verstärkungen bekommen“, sagt der Coach.

Große Sorgen bereiten Pokorny jedoch die aktuellen Zuschauerzahlen, die in der gesamten Oberliga rapide zurückgehen. „Wir haben sogar in der Regionalliga mehr Zuschauer gehabt. Jetzt spielen wir eine Klasse höher und die Leute honorieren das nicht“, ist der Trainer enttäuscht über die Entwicklung, die jedoch nicht nur die Hammer zu spüren bekommen. „Die ganze Liga jammert“, weiß der Ex-Nationalspieler und sucht nach einer Erklärung: „Sicherlich ist es auch die aktuelle Struktur, die alles andere als glücklich ist“, sagt er mit Hinblick auf die Tatsache, dass sich die Kontrahenten gleich fünfmal in der Saison auf dem Eis begegnen. „Besonders traurig ist, dass wir gegen die Top-Gegner gefühlte Auswärtsspiele bestreiten müssen.“ Umso erfreuter war Pokorny beim 8:2-Erfolg gegen Neuss, als der LHH-Fanclub für eien „super Stimmung sorgte. So macht es Spaß. Auch für die Jungs.“
 
 
14.12.2010 "Traum eines jeden Spielers": Dieter Orendorz fährt zur U20-WM in die USA

Vor gut drei Wochen klingelte das Telefon von Dieter Orendorz. Die Nachricht, die ihn erreichte, raubte ihm nahezu die Worte. „Ich war im ersten Moment erstmal nur erstaunt und sprachlos“, sagt der 18-jährige Eishockeyspieler. Der Anruf war von Ernst Höfner, Trainer der deutschen U20-Nationalmannschaft. Er teilte Orendorz mit, dass er zum WM-Kader gehören werde. „Oh cool“, war die erste Reaktion des Verteidigers, der beim DEL-Klub Iserlohn Roosters unter Vertrag steht und mit einer Förderlizenz beim Oberligisten Lippe Hockey Hamm aufläuft. „Erst als ich aufgelegt habe, habe ich das Ganze erstmal realisiert“, erzählt Orendorz.

Dieter Orendorz gehört zum WM-Kader der deutschen U20-Nationalmannschaft.Aktuell überwiegt dabei die Vorfreude auf die U 20-WM, die vom 18. Dezember bis zum 6. Januar in Buffalo und Niagara Falls in den USA stattfindet. Orendorz will diese Chance nutzen, um sich auf großer internationaler Bühne zu beweisen – und vielleicht auch den einen oder anderen amerikanischen Scout von seiner Spielstärke zu überzeugen. Denn den Weg ins Ausland würde er keineswegs scheuen. „Wenn ich Erfahrung sammeln und mich weiterentwickeln will, kann das sicher nicht schaden“, meint er. Diese Aussage unterstreicht auch sein Trainer bei den Young Stars, Andreas Pokorny. „Er wird durch die WM noch einen großen Schritt nach vorne machen“, ist sich der Ex-Profi sicher. „Und wenn ein NHL-Klub anklopft, dann muss man gar nicht lange nachdenken. Es ist der Traum eines jeden Spielers, für die Nationalmannschaft aufzulaufen – aber auch in der stärksten Liga der Welt“, betont Pokorny. Dabei ist der LHH-Coach besonders „stolz, so einen Jungen in unseren Reihen zu haben. Er ist bei uns Leistungsträger und Stammspieler, hat sich gut weiterentwickelt und sich diese Teilnahme an der WM redlich verdient“.



Doch keine Frage: Auch wenn Orendorz diese Chance nutzen will, ist eine gewisse Anspannung dabei, wenn er an den Auftritt in den großen Eisstadien denkt. „Ich bin froh, dass ich dabei bin. Aber natürlich ist man auch ein bisschen nervös. Schließlich ist es meine erste Weltmeisterschaft“, erklärt der gebürtige Iserlohner. Doch diese große Aufmerksamkeit und die Tatsache, dass auch TV-Teams aus den Staaten berichten werden, will der Verteidiger ausblenden und „einfach nur ein gutes Spiel machen und sich darauf konzentrieren“.

Ähnlich erging es ihm bei seinem ersten Auftritt auf der DEL-Bühne, als Orendorz zum Saisonauftakt für die Roosters vor etwa 4 000 Zuschauern auf dem Eis stand. Die große Kulisse sei dabei einfach nur beeindruckend. „Das ist schon ein sehr gutes Gefühl“, beschreibt der Verteidiger, der neben den Einheiten in Hamm auch zweimal pro Woche beim Klub vom Seilersee trainiert. „In Iserlohn ist es zum Beispiel so, dass es dort einen Fanblock gibt, der die ganze Halle euphorisiert, so dass du unten dein eigenes Wort nicht verstehst. Aber das pusht einen noch mehr nach vorne“, stuft der 18-Jährige dies alles andere als unvorteilhaft ein.

Seine ersten Einsätze im Trikot der Nationalmannschaft hatte der Iserlohner in der deutschen U 18-Auswahl sowie beim Vier-Nationen-Turnier. Allerdings weiß er noch nicht, ob er in Buffalo und Niagara Falls zu den gesetzten Akteuren gehört. Zunächst geht es am kommenden Samstag in die USA, wo das Team vor der WM noch drei Vorbereitungsspiele bestreiten wird. Erst danach benennt Trainer Höfner den finalen Kader von 20 Feldspielern sowie zwei Torhütern.

 
 
12.12.2010
 Lippe-Hockey-Hamm Young Stars vs Neusser EV  8 : 2 3:0-2:1-3:1 Spielberichte
 
10.12.2010
ESC Moskitos Essen  vs  Lippe-Hockey-Hamm Young Stars 8 : 1 2:1-4:0-2:0 Spielberichte
 
09.12.2010 LHH will Schwächephasen gegen Essen und Neuss vermeiden

Ein konkretes Minimal-Ziel für die beiden anstehenden Aufgaben in der Eishockey-Oberliga setzt Andreas Pokorny nicht. Mit einer Ausbeute von drei Punkten wäre er zwar zufrieden, doch der Trainer von Lippe Hockey Hamm schaut erst auf die Partie am Freitag bei den Moskitos Essen (20 Uhr/Eissporthalle am Westbahnhof), ehe er sich mit der Heimbegegnung am Sonntag gegen den Neusser EV (18.30 Uhr/Maxi-Eishalle) auseinander setzt. „Wir konzentrieren uns erstmal voll und ganz auf die Begegnung in Essen“, schaut der Coach von Spiel zu Spiel.

Dem Ex-Nationalspieler ist bewusst, dass die „Stechmücken“ klarer Favorit sind. Denn die Moskitos haben sich nach einem eher schleppenden Saisonstart in den Top-Vier der Liga festgesetzt. „Und damit stehen sie da, wo sie hingehören“, meint Pokorny. Für den 5:2-Sieg der Young Stars haben sich die Essener bereits mit einem 2:9 aus Hammer Sicht revanchiert. Doch nach dem für Pokorny überraschenden 4:2-Erfolg vor Wochenfrist in Herne fahren die Young Stars mit breiter Brust nach Essen. „In solchen Partien haben wir nichts zu verlieren und wollen unser Bestes geben“, beteuert der Ex-Nationalspieler. Ziel soll es wieder sein, in der Defensive gut zu stehen, wenig zuzulassen und das Spiel der Gastgeber möglichst zu unterbinden.

Dieter Orendorz steht nach überstandener Grippe wieder zur Verfügung. * Foto: LLHDabei ist die Personaldecke weiterhin extrem dünn. Neben den Langzeitverletzten Sven Johannhardt und Tim Pietzko fällt nun auch John Kraiss auf Grund einer Leistenzerrung etwa zwei Wochen aus. Zudem erhielt Mark Jablonski nach der Partie am vergangenen Freitag gegen Dortmund nach seiner Matchstrafe eine Sperre von vier Spielen. „Es war nach Schiedsrichter-Auslegung nun mal ein Check gegen den Kopf“, erklärt Pokorny das Regelwerk. Dagegen steht jedoch Verteidiger Dieter Orendorz nach überstandener Grippe wieder zur Verfügung.

Erst wenn die 60 Minuten in Essen absolviert sind, will sich der Coach mit seinen Mannen auf die Begegnung am Sonntag gegen Neuss konzentrieren. „Das wird mindestens genauso schwierig“, meint der Trainer. Zwar will sich Pokorny für 2:5-Pleite in Neuss revanchieren, „aber eingeplant sind die Punkte noch längst nicht“, betont er. Daher gelte es erst, die Freitags-Begegnung zu verarbeiten. „Immerhin haben wir uns nach der Klatsche gegen Dortmund auch gut erholt und in Herne gewonnen“, so der 42-Jährige. „Aber wenn wir so auftreten wie in den vergangenen Spielen, dann sollte ein Sieg realistisch sein“, spricht der LHH-Coach die hohe Einsatzbereitschaft seines Teams an.

Allerdings macht Pokorny auch eine Einschränkung, denn das erste Drittel gegen Dortmund war keineswegs überzeugend. „Wenn man mit der falschen Einstellung in so eine Partie geht, dann hast du gegen einen galligen Gegner schon fast verloren“, meint der Trainer. „So eine Mannschaft schießt dich dann ab. Und dann wird es schwer, so einen Rückstand wieder aufzuholen.“ Wie eben das 0:6 nach dem ersten Abschnitt gegen die Elche. Trotz allem sieht der Ex-Profi die Hammer im Tableau voll im Soll - „bis auf die hohen Klatschen“, schränkt Pokorny erneut ein. „Wir stehen nur zwei Zäher hinter Herne und die Jungs treten trotz des dünnen Kaders gut auf.“ Mit Ausnahme der eben erwähnten Schwächephasen. Nach einem weiteren Neuzugang sieht es derzeit allerdings nicht aus. „Daher muss weiter jeder für jeden kämpfen“, gibt der Coach die Marschroute vor.
 
 
05.12.2010
Herner EV 2007 vs  Lippe-Hockey-Hamm Young Stars 2 : 4 2:1-0:0-0:3 Spielberichte
 
02.12.2010 Young Stars wollen gewonnenes Selbstvertrauen ausnutzen und befreit aufspielen

In der Tabelle der Eishockey-Oberliga trennen die beiden Mannschaften 23 Punkte, und auch die bisherigen Ergebnisse sprechen nicht gerade für Lippe Hockey Hamm: Dreimal, inklusive der Begegnung im NRW-Pokal, unterlagen die Young Stars dem EHC Dortmund, der am Freitag um 20 Uhr in der Maxi-Eishalle gastiert. Aber Angstgegner? „Nein, das ist einfach einer souveräne Top-Mannschaft“, meint LHH-Trainer Andreas Pokorny vor dem Heimspiel gegen die Elche, ehe am Sonntag die Auswärtsaufgabe beim Herner EV ansteh (18.30 Uhr/Eisarena Gysenberg).

Trotz der bisherigen Bilanz gegen den EHC bleibt Pokorny gelassen. „Schließlich haben wir uns dabei gut aus der Affäre gezogen und gute Ergebnisse erzielt“, erklärt der Coach, der am Wochenende erstmals auf Neuzugang Jaroslav Buchal zurückgreifen kann. Die Resultate gegen die Elche lauteten 1:3, 0:4 und 3:6. „Beim letzten Mal haben wir gesehen, dass wir gegen Dortmund auch Tore schießen können. Wenn wir ein paar Fehler abstellen und ein wenig Glück erzwingen, warum sollte es dann nicht für eine kleine Sensation reichen?“, nennt der Ex-Nationalspieler die notwendigen Faktoren für die Partie gegen den Ligaprimus.

Dabei soll das gewonnene Selbstvertrauen, das sich die Young Stars in den beiden Siegen am vergangenen Wochenende gegen Ratingen und Königsborn erspielt hat, helfen. Schließlich könne LHH die Partie ohne Druck angehen und befreit aufspielen. Letzteres soll das Team sogar, so Pokorny. „Unsere Aufgabe kann dabei nur sein, deren Spiel zu zerstören und Dortmund aus dem Rhythmus zu bringen“, sagt der Trainer. Und die wenigen Möglichkeiten vor dem gegnerischen Tor nutzen.

Immerhin stieg die Chancenauswertung zuletzt an. „Wir trainieren gut und arbeiten hart. Das trägt nun Früchte“, meint Pokorny und ergänzt, dass vier oder fünf Treffer durchaus für einen Sieg reichen könnte. Jedoch unter der Bedingung, „dass wir hinten gut stehen“, betont der Ex-Profi. Schließlich werden schon kleine Fehler in dieser Liga prompt bestraft. Als Beispiel nennt Pokorny die beiden Gegentreffer gegen Unna.

Am Sonntag brennen die Young Stars in Herne auf eine Revanche für das fünf Wochen zurückliegende 4:12-Heimddebakel. „Da haben wir gar nicht existiert und den HEV einfach spielen lassen“ blickt der Coach zurück. Auf der anderen Seite schoss sich auch Herne seinerzeit nach einer Negativserie den Frust von der Seele. Nichtsdestotrotz warnt Pokorny vor einer starken Herner Mannschaft, in deren Reihen sich die beiden Top-Scorer der Liga, Curtis Billsten und Nils Liesegang, befinden. „Die können ein Spiel alleine entscheiden. Aber das wissen wir“, sieht Pokorny sein Team vorbereitet. Daher bereitet dies dem Coach ebenso wenig Sorgen wie der Trainerwechsel in Herne. „Das hat nichts zu sagen und soll uns nicht interessieren“, beteuert der Ex-Profi. „Wir schauen nur auf uns und wollen von Spiel zu Spiel das Bestmögliche erreichen.“
 
 
29.11.2010 Der Nikolaus kommt...

Im Rahmen des Heimspiels gegen die Elche aus Dortmund am kommenden Freitag, 3. Dezember, kommt der Nikolaus in die Maxi-Eishalle und beschert unsere kleinen Gäste. Lasst euch überraschen..
 
27.11.2010 Jaroslav Buchal besetzt zweite Kontingentstelle

Eishockey-Oberligist Lippe Hockey Hamm hat die zweite Kontingentstelle neu besetzt. Der Tscheche Jaroslav Buchal gehört von nun an zum Kader der Young Stars. „Ich hoffe, dass er uns noch mehr Stabilität verleiht“, sagt LHH-Coach Andreas Pokorny über seinen neuen Angreifer, dessen Freigabe bei den Heimspielen gegen Ratingen und Unna nocht nicht vorlag.

Der 36-Jährige, der zuletzt inaktiv war, stand bis 2009 in seinem Heimatland in der ersten Liga auf dem Eis und war in Deutschland unter anderem für Wolfsburg, Dresden und die Moskitos aus Essen aktiv. Die Verantwortlichen aus Hamm sondieren den Markt dennoch weiter nach neuem Personal. Mindestens ein Stürmer steht noch auf Pokornys „Wunschzettel“, „um wieder voll konkurrenzfähig zu sein“, so der Ex-Profi.


Derby-Aktion für Fans aus Hamm

Für das Nachbarschaftsduell zwischen den Young Stars und den Bulldogs aus Unna wartet auf die heimischen Fans eine besondere Aktion: Zuschauer aus Hamm zahlen für zwei Eintrittskarten einen vergünstigen Eintrittspreis von 10 Euro. Bully der Oberliga-Partie ist am Sonntag um 18.30 Uhr in der Maxi-Eishalle.
 
 
26.11.2010
 Lippe-Hockey-Hamm Young Stars vs Ratinger Aliens 97 5 : 3 0:0-3:1-2:2 Spielberichte
 
25.11.2010 LHH-Coach Pokorny will gute Leistungen in ein Erfolgserlebnis umwandeln

Die derzeitige Situation stimmt Andreas Pokorny zuversichtlich. Obwohl Lippe Hockey Hamm seit nunmehr acht Pflichtspielen auf einen Sieg wartet und der Kader derzeit dünn besetzt ist, blickt der Trainer des Eishockey-Oberligisten guten Mutes auf die anstehenden Heimaufgaben in der Maxi-Eishalle am Freitag gegen die Ratinger Ice Aliens (20 Uhr) und am Sonntag gegen den Königsborner JEC (18.30 Uhr). „Die Lage ist gut“, beteuert Pokorny. „In den vergangenen beiden Begegnungen haben die Jungs eine ansprechende Leistung gezeigt. Jetzt müssen wir das Ganze in ein Erfolgserlebnis umwandeln.“

Und zwar eines in Form von Zählern, um in der momentanen Drei-Klassen-Gesellschaft der Liga weiter Anschluss an die mittlere Tabellenregion zu halten. Die Ice Aliens stehen auf dem sechsten Rang und somit einen Platz vor den Young Stars, haben jedoch bei zwei weniger bestrittenen Partien sieben Punkte mehr auf dem Konto. „Wir brauchen uns vor Ratingen aber nicht verstecken“, sagt der LHH-Coach. „Das ist ein Gegner, mit dem wir uns messen können. Auf Dauer nutzt es nichts, nur gut zu spielen. Wir müssen unseren Zuschauern auch mal wieder einen Sieg schenken.“ Besonders, wenn Hamm die Ice Aliens im Tableau in naher Zukunft einholen möchte.

Am Sonntag kommt es dann zum prestigeträchtigen Derby gegen die Bulldogs. Pokorny weiß, dass die vergangenen Spiele gegen den Ortsnachbarn, inklusive jener aus der vergangenen Spielzeit in der Regionalliga, kein optischer Leckerbissen waren. „Da zählt eben nur Kampf und Leidenschaft“, erklärt der Ex-Nationalspieler die Gesetzte von derartigen Duellen. „Aber wenn wir unsere Leistung konstant halten, bin ich recht optimistisch“, sagt er. Daher sei für den Trainer ein Sieg gegen Unna nahezu Pflicht – nicht zuletzt aus dem Grund, dass die Young Stars nach der 3:4-Niederlage aus dem ersten Aufeinandertreffen in dieser Saison etwas gutzumachen haben.

Dabei wird Igor Cillik, der vor gut anderthalb Wochen aus Unna an den Maxipark gewechselt war, gegen seinen Ex-Verein auflaufen können. Der KJEC erteilte mittlerweile die Freigabe. Neben dem Langzeitverletzten Sven Johannhardt steht noch ein Fragezeichen hinter dem Einsatz von Tim Pietzko. „Personell bewegen wir uns derzeit auf dünnem Eis“, ist sich Pokorny bewusst. Der Verein sei zwar noch auf der Suche nach zwei Stürmern, „aber Spieler, die zu uns passen, wachsen nicht so einfach auf den Bäumen“, setzt der Coach bei seiner Auswahl auf Gründlichkeit. Nicht zuletzt deswegen habe LHH die Akteure, die nicht ins System passten, „aussortiert“. Umso mehr reißen und schweißen sie die verbliebenen Spieler derzeit zusammen. „Die Stimmung ist prima“, berichtet Pokorny, der jedoch weiß, dass er auf Dauer nicht mit zweieinhalb Reihen agieren kann. „So können wir die Saison sicher nicht bestehen. Irgendwann ist der Akku leer. Aber im Moment ist er noch voll und die wenigen Männeken schlagen sich super. Jeder kommt zum Einsatz und einer kämpft für den anderen.“ Darauf setzt der Trainer auch am kommenden Wochenende.
 
 
21.11.2010
EC Bad Nauheim Rote Teufel vs  Lippe-Hockey-Hamm Young Stars 6 : 3 2:2-2:0-2:1 Spielberichte
 
18.11.2010 LHH will in Bad Nauheim eine vernünftige Visitenkarte abgeben - Nighbert beurlaubt

Es war der erste Schritt in Richtung Aufwärtstrend, den Eishockey-Oberligist Lippe Hockey Hamm am Dienstag gemacht hat. Auch wenn LHH die Pokal-Begegnung beim EHC Dortmund mit 3:6 verlor, erkannte Andreas Pokorny viele positive Aspekte, an die der Trainer der Young Stars am Sonntag im Meisterschaftsspiel beim EHC Bad Nauheim (19 Uhr/Colonel-Knight-Stadion) anknüpfen will. „Es war eine super kämpferische Leistung“, sagt er. „Und wir haben gesehen, dass wir gegen solche Top-Mannschaften auch Tore schießen können.“

Für diese Treffer war zum größten Teil die dritte Reihe in Person von Christoph Ulrich, Karl Neubert und dem zweifachen Schützen Christoph Feske zuständig. „Das hat mich besonders gefreut. Sie haben klasse gespielt, ihr Möglichstes getan und sind von den beiden Treffern von Feske belohnt worden“, verteilt der Ex-Profi ein Sonderlob.

Genau diesen Schwung will Pokorny mit nach Bad Nauheim nehmen – wohl wissend, dass der EHC als klarer Favorit in die Begegnung geht. „Wir wollen einfach eine gute Vorstellung bieten und eine vernünftige Visitenkarte abgeben“, ist das Ergebnis für den Coach zunächst zweitrangig. „Wenn der Einsatz stimmt, dann springt eventuell auch etwas Zählbares dabei heraus.“ Vorausgesetzt, die Young Stars gehen den am Dienstag eingeschlagenen Weg weiter. Denn ein Unsicherheitsfaktor, aus dem unter anderem hektisch abgeschlossene Angriffe resultieren, ist immer noch zu erkennen. „Das geht eben nicht von heute auf morgen“, beteuert Pokorny. „Daher müssen wir uns von Spiel zu Spiel das Selbstvertrauen erarbeiten und hin und wieder auch das nötige Glück erzwingen.“ Und eine ähnlich engagierte Vorstellung bieten wie beim Saisonauftakt, als LHH den Hessen auf dem Eis zwar mit 2:4 unterlag – die Partie wurde nachträglich 5:0 für Hamm gewertet. „Aber das war ein super geiles Spiel, in dem wir uns teuer verkauft haben“, hofft der Trainer auf eine ähnliche Darbietung am Sonntag. „Wichtig ist, dass wir uns nicht aufgeben, denn sonst schießt uns der Gegner die Bude voll.“

Die personellen Voraussetzungen sind dabei jedoch nicht die besten. Neben Sven Johannhardt fallen auch Tim Pietzko und Tim Siekmann aus. Auch der Einsatz von Dennis Schlicht, der unter der Woche unter einer Fußverletzung litt, ist noch fraglich. „Das hat in Dortmund trotz der Ausfälle gut funktioniert“, meint der Ex-Nationalspieler, „aber auf Dauer geht das natürlich auf die Substanz. Denn du musst in jedem Spiel einfach an deine Grenzen gehen.“

Daher arbeitet LHH weiter am Kader. Kevin Nighbert wird jedoch nicht mehr das Trikot der Young Stars tragen. Der Deutsch-Amerikaner wurde nach der Pokal-Begegnung bei den „Elchen“ mit sofortiger Wirkung beurlaubt, da er die Erwartungen des Vereins nicht erfüllte. Allerdings ist sein Posten bereits neu besetzt, denn Igor Cillik wechselt vom Königsborner JEC nach Werries. Zunächst ist vorgesehen, dass er in einem Block mit Christian Sohlmann und Niko Bitter stürmt. Ob Cillik bereits in Bad Nauheim zum Einsatz kommt, hängt von den Passformalitäten ab.
 
 
16.11.2010
EHC Dortmund Westfalen-Elche vs  Lippe-Hockey-Hamm Young Stars 6 : 3 0:3-2:2-1:1 Spielberichte
 
  Pokalaus in Dortmund

In Dortmund war Endstation: Lippe Hockey Hamm unterlag in der Partie beim Ligakonkurrenten EHC mit 3:6 (0:3, 2:2, 1:1) und schied somit in der zweiten Runde des NRW-Pokals auf. Doch Andreas Pokorny war keineswegs unzufrieden: „Der Einsatz stimmte“, erkannte der LHH-Trainer nach der sportlichen Negativserie einen Schritt in die richtige Richtung. „Darauf müssen wir nun aufbauen und weiter hart arbeiten.“


Ein ausführlicher Bericht folgt.
 
 
14.11.2010 Schwere Pokalaufgabe in Dortmund

Es ist ein schweres Los, das Lippe Hockey Hamm in der zweiten Runde des Eishockey-NRW-Pokals zog. Rein vom Papier her sind die Young Stars am Dienstag beim Tabellenführer der Oberliga-West, EHC Dortmund, wohl der klare Außenseiter (Bully: 19.30 Uhr/Eissportzentrum Westfalenhallen). Dies unterstreichen nicht nur die beiden Niederlagen in der Meisterschaft, die Hamm mit 1:3 und 0:4 immerhin in erträglichem Maß hielt. „Die Favoritenrolle ist klar verteilt“, bestätigt auch LHH-Trainer Andreas Pokorny.

Dennoch sieht der Coach dies Begegnung als erste Gelegenheit, „um nach unserem Formtief wieder auf die Beine zu kommen“, sagt er. „Dabei müssen wir alles auf Null stellen und von Spiel zu Spiel denken.“ Auch wenn die Elche ein unglücklicher und unangenehmer Gegner sind: „Wir müssen uns dieser Aufgabe stellen. Schließlich haben wir nichts zu verlieren“, beteuert der ehemalige DEL-Profi.

Der Trainer der Young Stars hofft indes, dass seine Akteure das spielfreie Wochenende auch dazu genutzt haben, um die Köpfe wieder frei zu bekommen. Und, „dass sie gemerkt haben, dass es ohne Kampf, Herz und Einsatz nicht geht und wir in jeder Begegnung bis ans Limit gehen müssen“, erklärt Pokorny. Vor allem in der aktuellen Lage: Die Hammer sind nach dem beruflichen Weggang Neil Musselwhites und der Freistellung Igor Alexandrovs personell arg dünn besetzt. Bisher steht nur Niko Bitter als Neuzugang fest, die Rückkehr von Marc Polter scheiterte an der Freigabe, so dass der Stürmer seine Schlittschuhe weiterhin für den Iserlohner EC 1b schnüren wird.

„Da muss einer für den anderen arbeiten“, fordert der Coach. Nur so könne der Karren wieder aus dem Dreck gezogen werden. Immerhin sind in Dortmund alle einsatzbereit. „Ich erwarte nicht unbedingt einen Sieg, aber dafür vollen Einsatz“, gibt der Coach die Marschroute vor. Und wenn am Ende doch ein Erfolg und der Einzug in die nächste Pokalrunde herausspringen sollte, umso besser.
 
 
09.11.2010 Nach Negativserie: LHH reagiert mit personellen Veränderungen

Die Serie von fünf Niederlagen in Folge – dazu mit insgesamt 47 Gegentreffern sehr deutliche – schlugen bei den Verantwortlichen von Lippe Hockey Hamm schwer aufs Gemüt. Daher reagiert der Eishockey-Oberligist nun in Form von personellen Konsequenzen. Der Deutsch-Russe Igor Alexandrov, der den Young Stars eigentlich mit seiner Erfahrung weiterhelfen sollte, ist ab sofort freigestellt. „Er hat nicht richtig in das Gefüge gepasst“, begründet LHH-Coach Andreas Pokorny.

Zudem halten die Hammer weiter Ausschau für die Besetzung der zweiten Kontingentstelle, die nach dem beruflichen bedingten Weggang von Neil Musselwhite wieder frei ist. Jan Seitkovský, der in den beiden vergangenen Begegnungen als Testspieler eingesetzt wurde, wird diese jedoch nicht einnehmen. Er habe den Trainer nicht überzeugt. Weitere Konsequenzen schloss der Ex-Profi nicht aus.

Des Weiterenn sollen noch „zwei hungrige deutsche Stürmer“ (Pokorny) den Kader der Young Stars verstärken. Neu im Team der Hammer ist bereits Niko Bitter. Der 25-Jährige Verteidiger kommt vom Ligakonkurrenten Königsborner JEC und lief bereits am Sonntag in Neuss im LHH-Dress auf, z aber im Angriff eingesetzt. Auch die Verpflichtung von Marc Polter vom Iserlohner EC 1b ist in trockenen Tüchern. Allerdings wartet der Verein noch auf die Freigabe des Stürmers, der schon in der vergangenen Saison für Hamm auflief.

Mit diesen personellen Veränderungen will LHH nun aus der „Misere“ (Pokorny) an die Leistungen anknüpfen, die die Young Stars zu Saisonbeginn zeigten. „Daher hilft jetzt kein Gerede mehr. Wir stecken tief im Boden fest und müssen nun selbst die Schaufel in die Hand nehmen, um uns wieder nach oben zu kämpfen“, gibt der Trainer die Marschroute für die kommenden Wochen vor.
 
 
07.11.2010
Neusser EV  vs  Lippe-Hockey-Hamm Young Stars 5 : 2 0:2-2:0-3:0 Spielberichte

 

05.11.2010
Lippe-Hockey-Hamm  vs ESC Moskitos Essen  2 : 9 0:3-0:2-2:4 Spielberichte

 

04.11.2010 Young Stars wollen Trendwende einleiten und zu alter Stärke zurückfinden

Das Ziel für das anstehende Wochenende in der Eishockey-Oberliga ist für Lippe Hockey Hamm klar definiert: Minimal drei Punkte, neues Selbstvertrauen tanken und die
Trendwende nach der kleinen Schwächeperiode einleiten. „Wir müssen uns wieder mobilisieren, Sicherheit gewinnen und zu unserer alten Stärke zurückfinden“, sagt Andreas
Pokorny, Trainer der Young Stars, der zudem hofft, dass die Blockade in den Köpfen der Spieler gelöst wird.

Dabei wird schon die Heimaufgabe am Freitag (20 Uhr/Maxi-Eishalle) keine einfache. Schließlich gehören die Moskitos Essen in der „Zwei-Klassen-Gesellschaft Oberliga“ zu der höheren – neben Dortmund, Bad Nauheim und Duisburg einer der Top-Vier-Teams. „Es geht in erster Linie darum, über die gesamte Dauer Einsatz zu zeigen. Das Ergebnis ist dabei erst mal zweitrangig“, beteuert Pokorny. Fast zumindest. Eine ähnlich hohe Pleite wie zuletzt gegen Herne oder in Duisburg soll möglichst vermieden werden. „Du darfst gegen so einen Gegner nicht schnell in Rückstand geraten, sondern musst selbst wieder in Front gehen, das Glück erzwingen und mit einem positiven Gefühl durch das Spiel gehen“, hat der Coach einen Ansatz parat – zumal Essen nach der Niederlage im ersten Aufeinandertreffen, das 5:2 für Hamm endete, auf eine Revanche brennen wird. Hinter den Einsätzen von Christoph Feske (Bluterguss) und John Kraiss (Leistenverletzung) stehen derzeit noch Fragezeichen.
Noch vor dem vergangenen Wochenende gehörten die die Young Stars zu den besten Defensivmannschaften der Liga. „Das haben wir uns selbst versaut. Aber das müssen wir jetzt vergessen und wieder bei Null anfangen“, sagt Pokorny, der auch auf die nötige Unterstützung der Zuschauer hofft. „Bis auf die letzten beiden Spiele haben die Jungs eine super Leistung gezeigt. Aber es ist traurig, dass dies in dieser Liga nicht honoriert wird und wir in eigene Halle gefühlte Auswärtsspiele bestreiten“, weist der Ex-Nationalspieler nochmals auf die Zwei-Klassen-Gesellschaft hin. Zudem kommt hinzu, dass die Akteure ihrem Beruf oder Studium nachgehen und Hamm nicht die finanziellen Möglichkeiten wie andere Teams hat, mit Profis zu arbeiten. „Das soll keine Entschuldigung sein, aber so musst du eben immer neu probieren und die Mannschaft neu einspielen und zusammenführen“, spricht der LHH-Trainer den Abgang von Neil Musselwhite an, den es aus beruflichen Gründen wieder in die Heimat zog. Auch Mirko Reinke fehlt derzeit aus Job-Gründen, „womit uns der Kopf der Mannschaft fehlt“, so Pokorny.
Am Sonntag (20 Uhr/Eissporthalle Südpark) gastiert LHH beim Neusser EV. Spätestens dann sollen wieder drei Zähler auf das Punktekonto der Young Stars gutgeschrieben werden. „Die haben wir fest eingeplant. Aber wenn es schon Freitag klappen sollte, umso besser“, erklärt der Coach. Schließlich trifft man auf einen Gegner auf Augenhöhe, der nach einer deutlichen 0:9-Pleite gegen Essen auch nicht vor Selbstvertrauen strotzen dürfte. „Das erste Spiel haben wir da deutlich gewonnen. Das möchten wir wiederholen. Schließlich sind das Punkte, die uns auf dem Tablett serviert werden. Also sollten wir diese auch mitnehmen“, fordert Pokorny. Und dann sieht es in der Tabelle auch wieder besser aus, betont dabei aber auch: „Wir sind im Moment voll im Soll und da, wo wir hingehören. Vielleicht ein, zwei Ränge höher.“ Um dieses Ziel zu erreichen, muss die Trendwende an diesem Wochenende eingeleitet werden.
 
 
03.11.2010 Hamm trifft in der zweiten Pokalrunde auf Dortmund

Die zweite Runde im NRW-Pokal ist ausgelost. Eishockey-Oberligist Lippe Hockey Hamm trifft dabei auf den Ligakonkurrenten EHC Dortmund. Die Partie wird am Dienstag, 16. November, um 19.30 Uhr bei den Elchen im Eissportzentrum Westfallenhallen ausgetragen. „Neben Duisburg ist Dortmund das schwerste los, das wir bekommen konnten“, sagt Hamms Sportlicher Leiter Thorsten Licht. Keine leichte Aufgabe, aber die Young Stars werden versuche, durch Einsatz eine Überraschung zu landen. „Schließlich hat der Pokal bekanntlich seine eigenen Gesetze“, so Licht.


Neil Musselwhite verlässt die Young Stars

Neil Musselwhite trat am Sonntag zum letzten Mal im Dress der Young Stars aus. Den Kanadier, der vor allem durch seine Schnelligkeit beeindruckte, nahm ein Jobangebot in seiner Heimat an, das er nicht ablehnen konnte. Wir wünschen ihm an dieser Stelle alles Gute für die Zukunft.
 
 
31.10.2010
Lippe-Hockey-Hamm  vs Herner EV 2007 4 : 12 0:4-0:3-4:5 Spielberichte

 

29.10.2010
EV Duisburg Füchse vs Lippe-Hockey-Hamm  8 : 4 2:0-3:2-3:2 Spielberichte

 

28.10.2010 LHH brennt auf Revanche in Duisburg - Sonntag Heimspiel gegen Herne

Zum dritten Mal in Folge geht es für die Young Stars zum Wochenend-Auftakt in die Duisburger Scania-Arena. Die bisherige Bilanz: Ein Sieg gegen Essen (die Moskitos mussten auf Grund des Hallenumbaus an die Wedau ausweichen) und die Niederlage in der Vorwoche gegen die Hausherren. Hinzu noch eine, die mit 1:9 besonders hoch ausfiel. Und unnötig war sie obendrein. Daher brennt der Oberliga-Neuling Lippe Hockey Hamm auf eine Revanche bei den Füchsen (Bully: 19.30 Uhr). „Wir haben die Klatsche verdaut“, sagt Hamms Trainer Andreas Pokorny und will da anknüpfen, wo die Young Stars am Sonntag aufgehört haben, und zwar an dem starken Schlussdrittel beim Ligaprimus Dortmund.

Dabei muss vor allem die Einstellung stimmen. „In der vergangenen Woche haben wir uns einfach hängen und abschießen lassen“, blickt der Coach zurück. Dabei verkaufte sich LHH deutlich unter Wert. An der taktischen Marschroute will Pokorny derweil nichts ändern – daran lag es schließlich nicht. „Wir müssen einfach mehr Einsatz und Siegeswillen zeigen“, appelliert der Trainer an sein Team. Zudem hofft Pokorny, wieder auf Igor Alexandrov zurückgreifen zu können. Ob es nach seiner Adduktorenverletzung schon am Freitag für einen Einsatz reicht, entscheidet sich im Abschlusstraining.

Am Sonntag (18.30 Uhr erwarten die Hammer den Herner EV in der Maxi-Eishalle. „Dann haben wir endlich wieder ein Heimspiel“, fiebert Pokorny der Partie entgegen. Schließlich habe man gute Erinnerungen an Herne. Im ersten Aufeinandertreffen setzte sich Hamm mit 3:2 nach Verlängerung durch und überzeugte auch in punkto Leistung. „Vom Spielverlauf hätten wir die Partie auch schon nach der regulären Spielzeit entscheiden können“, meinte Pokorny. Doch weil LHH die letzten acht Minuten der Begegnung in Unterzahl agierte, war der Coach „glücklich, dass wir den Zusatzpunkt noch behalten haben“.

Dass die Young Stars nach den beiden Niederlagen vom vergangenen Wochenende im Tableau von Rang zwei auf sechs abgerutscht sind, ist für den Trainer kein Beinbruch. „Wir sind weiter voll im Soll“, betont Pokorny. „Wir sind punktgleich mit dem Vierten und zwei Zähler hinter dem Drittplatzierten. Mehr ist nicht zu erwarten, zumal Mannschaft wie Dortmund und Duisburg vom Niveau her in einer anderen Liga spielen“, ergänzt der Ex-Profi. Daher kann seine Mannschaft nur das Beste auf das Eis legen und gucken, was dabei herausspringt. Und wenn Hamm weiter den Anschluss an die Top-Vier hält, sind die Young Stars voll auf Kurs.
 
 
24.10.2010
EHC Dortmund Westfalen-Elche vs Lippe-Hockey-Hamm  4 : 0 2:0-2:0-0:0 Spielberichte
 
22.10.2010
EV Duisburg Füchse vs Lippe-Hockey-Hamm  9 : 1 1:1-4:0-4:0 Spielberichte
 
21.10.2010 Zwei schwere Auswärtsaufgaben für die Young Stars

Zwei Auswärtsspiele, und zwei Mal in der Außenseiter-Rolle. So sieht es zumindest der Trainer vom Eishockey-Oberligisten Lippe Hockey Hamm, Andreas Pokorny, vor den beiden Aufgaben am Freitag beim EV Duisburg (19.30 Uhr/Scania-Arena) und am Sonntag beim EHC Dortmund (19 Uhr/Eissportzentrum Westfalenhallen). Die Hammer stehen mit vier Zählern Rückstand auf den EHC auf dem zweiten Rang, doch das Pokorny-Team hat derzeit eine Partie mehr absolviert. „Wir genießen diese Momentaufnahme, gehen weiter unseren Weg und versuchen, dabei so viele Punkte wie möglich zu sammeln“, sagt der Coach der Young Stars. „Es macht zur Zeit einfach richtig Spaß, wie die Mannschaft spielt.“ Daher gilt für beide Begegnungen: „Wir können nur gewinnen und uns teuer verkaufen. Und wenn alles gut läuft, können wir auch für die nächste Sensation sorgen.“

Der Ex-Nationalspieler weiß, dass, zumindest wenn es nach dem Tableau geht, „wir in Duisburg gewinnen müssen“. Die Füchse stehen mit neun Punkten derzeit auf dem siebten Rang. Dennoch warnt Pokorny, schließlich gehöre der EV zu den stärkeren Teams der Liga. „Die haben im Moment vielleicht einen kleinen Hänger. Aber wenn es bei denen läuft, dann läuft es“, will der Trainer keinen Gegner unterschätzen. Daher wird Pokorny auch nicht an seinem System rütteln und weiterhin aus der sicheren Defensive die Chancen nutzen. „Wenn wir zu offensiv spielen, laufen wir ins offene Messer und werden abgeschossen“, betont der LHH-Coach.

Bei den Dortmundern kommt es dann zur vermeintlichen Top-Spiel zwischen dem Tabellenführer und dem aktuell Zweitplatzierten. „Wir werden alles geben und sind gut vorbereitet“, sieht Pokorny sein Team auch für diese Aufgabe gerüstet und erinnert sich dabei an das erste Aufeinandertreffen in dieser Spielzeit, bei dem die Young Stars gut dagegen hielten, mit 1:3 jedoch das Nachsehen hatten. „Da haben wir einen größeren Fehler gemacht, der uns den Sieg gekostet hat“, erinnert sich Hamms Trainer. Doch dies ist bereits abgehakt, getreu der Devise: „Neues Spiel, neues Glück.“ Daher müssen seine Mannen von Beginn an hoch konzentriert sein. „Vielleicht sind wir auch die ersten die es schaffen, Dortmund Punkte abzunehmen. Mit unseren Jungs ist derzeit alles möglich“, hofft Pokorny nach den beiden Siegen gegen Essen und Herne auf eine weitere Sensation. Dennoch dürfe man nicht den Fehler machen zu sagen, „dass wir da hinfahren, um zu gewinnen. Man muss auch realistisch sein“, beteuert der Coach.

Wenn es nicht für einen Sieg reichen sollte, sei dies daher auch kein Beinbruch. „Gerade aus solchen Spielen musst du dann das Positive mitnehmen, die Fehler analysieren und versuchen abzustellen“, erklärt Pokorny. Personell muss Hamms Trainer weiterhin auf Igor Alexandrov und Mirko Reinke verzichten. Der Deutsch-Russe stieg am Dienstag zwar wieder ins Training ein, für einen Einsatz reicht es aber noch nicht. Bei Reinke sind es berufliche Gründe. „Mit Mirko können wir in den nächsten Wochen leider nicht rechnen“, sagt Pokorny. Zudem steht Oleg Tokarev seit vergangener Woche nicht mehr im Kader der Young Stars.
 
 
19.10.2010 Heimrechttausch: Hamm spielt am Sonntag in Dortmund

Die Eishockey-Oberligisten Lippe Hockey Hamm und EHC Dortmund haben das Heimrecht getauscht: Die ursprünglich in Hamm angesetzte Begegnung der beiden Mannschaften findet am kommenden Sonntag, 24. Oktober, findet in Dortmund (Bully: 19 Uhr) statt. Am Freitag, 3. Dezember, kämpfen die Young Stars und der EHC dann in der Maxi-Eishalle in Hamm um Punkte.
 
 
17.10.2010
Lippe-Hockey-Hamm  vs Herner EV 2007 3 : 1 OT 2:0-0:1-0:1 Spielberichte
 
15.10.2010
ESC Moskitos Essen  vs Lippe-Hockey-Hamm  2 : 5 0:3-0:1-2:1 Spielberichte
 
14.10.2010
 
Zwei "Knaller"-Aufgaben - Neuer Stürmer

Die 3:4-Niederlage gegen Unna vom vergangenen Sonntag haben Trainer und Spieler des Eishockey-Regionalligisten Lippe Hockey Hamm aufgearbeitet. „Die Leidenschaft, die du für so ein Spiel brauchst, hat absolut gefehlt“, blickt Hamms Coach zurück - nicht ohne zu erwähnen, dass sich die Young Stars hätten oben festsetzen können. „Aber das haben wir angesprochen. Die Köpfe müssen wieder frei sein. Viele haben gemerkt, dass es auf einem Bein nicht geht. Jetzt sind die Jungs gefragt“, nimmt Pokorny seine Mannen vor den anstehenden Aufgaben in die Pflicht.

Und diese werden keineswegs ein Spaziergang, wobei der LHH-Coach erneut betont, dass es in dieser Liga keine einfachen Gegner gebe. Am Freitag steht für das Hammer Team zunächst die Auswärtsaufgabe beim ESC Moskitos Essen an (20 Uhr/Scania-Arena in Duisburg). „Da haben wir nichts zu verlieren. Wir können uns nur so teuer wie möglich verkaufen“, sieht der Ex-Profi sein Team zwar in der Außenseiterrolle, aber nicht völlig ohne Chance. „Wenn alles stimmt, können wir sicherlich für eine Überraschung sorgen.“ Damit meint Pokorny besonders die Einstellung zum Spiel sowie diszipliniertes Auftreten.

Essen sei als Top-Vier-Mannschaft der Liga ein absoluter Top-Gegner, gegen den man durchaus verlieren kann. „Aber es kommt auf die Art und Weise an“, fordert der Coach daher vollen Einsatz, um möglichst die „Zusatzpunkte“ zu entführen.

Am Sonntag kommt es dann um 18.30 Uhr in der Maxi-Eishalle zum „nächsten Knaller“, wie der Trainer es formuliert. Denn auch der Herner EV habe durchaus den Anspruch auf einen der ersten vier Ränge, der zur Qualifikationsrunde zur 2. Liga berechtigt. Herne steht nach drei Siegen im oberen Tabellendrittel und brachten Spitzenreiter Ratingen vor Wochenfrist die erste Saisonniederlage bei. „Wir müssen dabei einfach unsere guten Leistungen wieder abrufen, die wir gegen Bad Nauheim und Dortmund geboten haben“, sagt Pokorny nicht ohne Grund. Denn gegen diese beiden Top-Teams der Liga hielten die Young Stars gut dagegen. Hamm müsste nur seine Chancen besser und konsequenter nutzen. „Dann ist alles drin“, beteuert Pokorny.

Der LHH-Trainer muss weiterhin auf die beiden Offensivkräfte Igor Alexandrov (Adduktorenverletzung) und Mirko Reinke, der Vater einer Tochter geworden ist, verzichten. Gegen Essen fehlt zudem Goalie Tim Siekmann, der dem DEL-Klub Iserlohn Roosters als Backup aushelfen wird. Für ihn wird Marvin Nickel nachrücken.

Dafür vermelden die Hammer noch einen weiteren Neuzugang, denn die Suche nach einem weiteren Stürmer wurde noch nicht eingestellt. Der 25-jährige Christian Sohlmann soll seinen Teil dazu beitragen, die Offensivabteilung der Young Stars zu verstärken. Vor seiner einjährigen Pause auf dem Eis trug Sohlmann zuletzt das Trikot der Dinslakener Kobras – gemeinsam mit seinem alten und neuen Teamkollegen Milan Vanek. „Damit sind wir im Angriff nun hoffentlich breiter aufgestellt“, sagt Pokorny. Ob er schon an diesem Wochenende zu seinem ersten Einsatz kommen wird, hängt davon ab, ob die Spielerlaubnis rechtzeitig vorliegt.
 
 
10.10.2010
Lippe-Hockey-Hamm  vs Königsborner JEC Bulldogs 3 : 4 1:2-1:2-1:0 Spielberichte
 
07.10.2010
 
Derby-Zeit in der Maxi-Eishalle

Auf dem Papier scheinen die Rollen klar verteilt zu sein. Ginge man nach dem aktuellen Tableau der Eishockey-Oberliga, geht Lippe Hockey Hamm am Sonntag (18.30 Uhr/Maxi-Eishalle) als klarer Favorit in das Derby den Königsborner JEC. Denn während die Young Stars mit sieben Zählern derzeit Dritter sind, finden sich die noch punktlosen Bulldogs am Tabellenende wieder. Doch nicht nur die ungleichmäßige Anzahl an Spielen erschwert den Vergleich in dieser Liga. Doch Hamms Trainer Andreas Pokorny lässt ein großes „Aber“ folgen: „Derbys haben ihre eigenen Gesetze. Vor allem gegen Unna sind es immer verrückte Spiele. Deshalb müssen wir hier mehr als 100 Prozent geben“, fordert der Coach.

Auch von den bisherigen Resultaten des KJEC - die Bulldogs verloren vor Wochenfrist 1:6 gegen Essen - will sich der Ex-Profi nicht blenden lassen. „Jede Partie beginnt bei Null. Ergebnisse hin oder her“, warnt Pokorny, denn Königsborn wird nicht nur auf darauf brennen, LHH ein Bein zu stellen, sondern auch auf den ersten Saisonerfolg. „Aber ich hoffe, dass denen das nicht gegen uns gelingt“, sagt Pokorny, der weiterhin auf Igor Alexandrov (Adduktorenverletzung) und Mirko Reinke (privat) verzichten muss.

Wenn sich die Young Stars so präsentieren wie am vergangenen Sonntag beim 7:3-Erfolg in Neuss, macht sich der Übungsleiter keine Sorgen. Anders als in den Begegnungen zuvor, nutzten die Hammer ihre Chancen deutlich besser. Deshalb hofft der Coach, „dass der Knoten geplatzt ist und wir unsere Möglichkeiten auch gegen Unna nutzen werden“. Pokorny verlangt von seinen Mannen daher Siegeswillen, Disziplin und Kampf. „Alles, was man für ein Derby braucht“, meint der Trainer, für den ein Erfolg gegen die Bulldogs Pflicht ist.

Zuvor steht am Freitag (19.30 Uhr/Sportpark Siegerland) die erste Runde im NRW-Pokal beim EHC Netphen an. Für Pokorny ist der Sieg beim Regionalligisten eine Pflichtaufgabe. Auch wenn im Pokal alles möglich sei: „Wir fahren da hin, um unsere Klasse zu zeigen und mit einem Sieg nach Hause zu fahren.“
 
 
03.10.2010
Neusser EV  vs Lippe-Hockey-Hamm  3 : 7 0:5-0:0-3:2 Spielberichte
 
01.10.2010
Lippe-Hockey-Hamm  vs EHC Dortmund Westfalen-Elche 1 : 3 0:1-0:1-1:1 Spielberichte
 
26.09.2010
Kader Lippe-Hockey-Hamm  vs Kader Ratinger Aliens 97 1 : 2 nP 0:0-1:0-0:1-0:0-0:1 Spielberichte
 
24.09.2010
Lippe-Hockey-Hamm  vs RT Bad Nauheim  2 : 4 (0:1-0:2-2:1) Spielberichte
 
Lippe-Hockey-Hamm 

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