Neusser EV  News Neusser EV 2010 Oberliga West
nächstes Jahr
31.12.2010 Vorerst leichte Entwarnung bei Sven Sauer

Sven Sauer, der gestern bei dem Spiel in Duisburg unglücklich von einem Puck ins Gesicht getroffen wurde, konnte gerade das Krankenhaus verlassen. Der doppelte Kieferbruch hat sich zum Glück nicht bestätigt und die für heute morgen geplante OP ist erst einmal verschoben. Zwar hat er eine starke Prellung und einen Haarriss im Knochen – die Ärzte sind jedoch zurzeit guter Hoffnung, dass es eventuell auch ohne OP verheilen wird. Wir drücken ihm auf jeden Fall ganz fest die Daumen und wünschen ihm auf diesem Wege gute Besserung!
 
 
30.12.2010
EV Duisburg Füchse vs Neusser EV  6 : 2 4:0-2:1-0:1 Spielberichte
 
28.12.2010
EC Bad Nauheim Rote Teufel vs Neusser EV  13 : 0 6 :0-3:0-4:0 Spielberichte
 
  Schweres Restprogramm für den NEV

Nachdem das Weihnachtsprogramm für die Akteure des Neusser EV wegen des Spielausfalls in Unna entspannter als geplant verlief, steht zum Jahresende "schwere Kost" auf dem Programm. Mit zwei Auswärtsspielen bei den Spitzenteams aus Bad Nauheim und Duisburg erwartet den NEV ein Jahresausklang der anspruchsvollen Art.

Am Dienstag treten die Fuchs-Schützlinge die Reise ins 220 Kilometer entfernte Bad Nauheim an, wo mit den "Roten Teufeln" der aktuelle Tabellenvierte auf die Neusser wartet. Die Kurstädter verfügen in allen Mannschaftsteilen über überdurchschnittliche Spieler, durch die sie auch für die kommende Aufstiegsrunde zum Kreis der ambitionierten Teams gezählt werden. Wären den Hessen nicht zu Beginn der Saison sechs Zähler aus formellen Gründen abgezogen worden, so stünden diese bereits mitten im Kampf um den zweiten Platz, was deren Potenzial treffend ausdrückt. Das bisher einzige Duell beider Teams fand am 26.11. in Neuss statt, damals setzten sich die überlegenen Gäste mit 6:1 durch. Auch bei der Revanche in der Wetterau (Dienstag, 19.30 Uhr) dürfte dem NEV ein heißer Tanz bevor stehen.

Vergleichbar schwer dürfte die Aufgabe zwei Tage später (Do., 19.30 Uhr) werden, auch wenn sich die Anreise nach Duisburg leichter realisieren lassen sollte. Die gastgebenden Füchse starteten als einer der Top-Favoriten in die Saison und werden dieser Rolle nach Startschwierigkeiten inzwischen absolut gerecht. Auch wenn den Tabellendritten zuletzt Verletzungssorgen plagten, ist dieser auf dem besten Wege, die anvisierte Aufstiegsrunde zu erreichen. Nachdem der NEV beim ersten Aufeinandertreffen beider Teams einen überraschenden Punktgewinn verbuchen konnte, ließen die mit hochkarätigen Individualisten besetzten Füchse anschließend die Muskeln spielen und entschieden die weiteren Duelle standesgemäß mit 6:0 und 7:1 für sich.

In beiden Duellen muss Trainer Andrej Fuchs auf seinen Kapitän Ronny Sassen verzichten, der an einer Bänderverletzung laboriert und voraussichtlich in der zweiten Kalenderwoche des neuen Jahres wieder eingreifen kann. Ebenfalls nicht mit dabei sind die Krefelder Youngster Kretschmann, Pauli und Mebus, die mit der deutschen U18-Nationalmannschaft an einem Fünf-Nationen-Turnier in der Schweiz teilnehmen.

Das dritte Auswärtsspiel binnen einer Woche steht für den NEV am kommenden Sonntag (18.30 Uhr) an. Zum Jahresanfang erwartet der Königsborner JEC die Neusser zum Duell um die "Rote Laterne". Zu diesem sollte es bereits vor einer Woche kommen, ehe die schlechten Witterungs- und Straßenverhältnisse für eine Absage sorgten. Die ausgefallene Partie wurde übrigens inzwischen für den 18. Januar (20 Uhr) neu terminiert. Zunächst steht jedoch die Sonntags-Begegnung im Fokus, bei der die Neusser nur zu gerne den letzten Tabellenplatz an die Gastgeber abtreten würden. Der KJEC rangiert aktuell weiterhin mit einem Punkt Vorsprung auf dem achten Tabellenplatz, so dass die Neusser einen Sieg aus dieser Partie benötigen, um den erhofften Tausch zu erreichen. Die Mannschaft aus Unna startete gemeinsam mit dem NEV als Außenseiter in die aktuelle Saison und musste - ebenso wie Neuss - erfahren, dass der Leistungsunterschied zu den mit zahlreichen Vollprofis besetzten Teams auch mit Kampfkraft nicht wettzumachen ist. Dennoch trennte man sich aus Unzufriedenheit über die sportliche Situation von Trainer Willi Tesch, woraufhin sich ihm zwei loyale Spieler anschlossen und den Verein verließen. Da der Kader groß genug ist, stellte dies für die Bulldogs kein Problem dar, die mit Waldemar Banaszak einen neuen Übungsleiter gefunden haben. Der gerade im Umgang mit jungen Spielern erfahrene Pole passt gut zum Verein, der schon seit längerer Zeit Talente aus der Region mit der Aussicht auf ausreichend Spielpraxis nach Unna lockt. Neben den technischen Fähigkeiten der Osteuropäer Furda, Vyskoc und Dornic setzt man dementsprechend auf den für junge Spieler üblichen Einsatz, wovon sich die Neusser beim ersten Gastspiel in Unna ein Bild machen konnten. Die Gastgeber siegten mit 5:4, mussten aber beim folgenden 4:8 in Neuss die Revanche hinnehmen, was zeigt, dass beide Mannschaften ungefähr auf Augenhöhe agieren.
 
 
23.12.2010 Spielabsage - Spiel gegen Königsborn fällt aus

Das für heute, Donnerstag den 23.12.2010 um 20:00 Uhr geplante Meisterschaftsspiel der Oberliga West, zwischen dem Königsborner JEC und dem Neusser EV, fällt aufgrund witterungsbedingter Anreisekomplikationen aus!
Einen entsprechenden Nachholtermin wird zeitnah veröffentlicht!
 
 
22.12.2010 Marco Böhm nicht mehr im Kader

Der Neusser EV hat einen weiteren Abgang zu vermelden. Marco Böhm, der kurz vor seinen Abiturprüfungen steht, bat um Vertragsauflösung, da ihm die Doppelbelastung zu viel wird und er sich voll und ganz auf seinen schulischen Abschluss konzentrieren will. Der NEV bedauert dies, kann es jedoch nachvollziehen, bedankt sich herzlich für seinen Einsatz und wünscht ihm für seine Zukunft alles Gute.
 
 
21.12.2010 Donnerstag nach Königsborn

Donnerstag nach KönigsbornMit der besinnlichen Weihnachtszeit weiß man als Eishockeyspieler im Regelfall wenig anzufangen. Während in vielen anderen Sportarten eine Winterpause eingelegt wird, sind gerade die Feiertage als Spieltermine beliebt. Der NEV steht einen Tag vor Heiligabend vor der außergewöhnlichen Situation, sich selbst beschenken zu können. Wenn die Mannschaft um Kapitän Ronny Sassen am Donnerstagabend (20.00 Uhr) in der Eissporthalle Unna gegen die gastgebenden Bulldogs antritt, dann geht es im direkten Duell darum, wer zumindest über die Weihnachtstage mit der "Roten Laterne" Vorlieb nehmen muss. Da der KJEC derzeit mit einem Punkt Vorsprung auf dem achten Tabellenplatz rangiert, benötigen die Neusser einen Sieg aus dieser Partie, um den erhofften Tausch zu erreichen. Die Königsborner starteten gemeinsam mit dem NEV als Außenseiter in die aktuelle Saison und mussten - ebenso wie Neuss - erfahren, dass der Leistungsunterschied zu den mit zahlreichen Vollprofis besetzten Teams auch mit Kampfkraft nicht wettzumachen ist. Dennoch trennte man sich aus Unzufriedenheit über die sportliche Situation von Trainer Willi Tesch, woraufhin sich ihm zwei loyale Spieler anschlossen und den Verein verließen. Da der Kader groß genug ist, stellte dies für die Unnaer kein Problem dar, die mit Waldemar Banaszak einen neuen Übungsleiter für das kommende Jahr gefunden haben. Der gerade im Umgang mit jungen Spielern erfahrene Pole passt gut zum Verein, der schon seit längerer Zeit Talente aus der Region mit der Aussicht auf ausreichend Spielpraxis nach Unna lockt. Neben den technischen Fähigkeiten der Osteuropäer Furda, Vyskoc und Dornic setzt man dementsprechend auf den für junge Spieler üblichen Einsatz, wovon sich die Neusser beim ersten Gastspiel in Unna ein Bild machen konnten. Die Gastgeber siegten mit 5:4, mussten aber beim folgenden 4:8 in Neuss die Revanche hinnehmen, was zeigt, dass beide Mannschaften auf Augenhöhe agieren. Der NEV würde sich am Donnerstag nur allzu gerne selbst bescheren und mit einem weiteren Erfolg den undankbaren letzten Tabellenplatz abgeben.
 
 
18.12.2010 NEV freut sich über weitere Unterstützung aus Krefeld - Hirsch nicht mehr im Kader

Mit Marc Schaub und Andreas Pauli verstärken zwei weitere große Talente aus dem Krefelder Nachwuchs den NEV. Andreas Pauli (17) ist derzeit Topscorer der Elite-Nachwuchsliga DNL und zählt - genau wie Christian Kretschmann und Oliver Mebus - zum Aufgebot der deutschen U18-Nationalmannschaft. Noch einen Schritt weiter ist Marc Schaub (18), der bereits in den DEL-Kader der Krefeld Pinguine aufgenommen wurde und in dieser Saison zwölf Spiele in der höchsten deutschen Spielklasse bestritt. Mit einer Doppellizenz erhalten beide Stürmer zukünftig die Möglichkeit, zusätzlich für den NEV in der Oberliga aufzulaufen, sofern dies die Krefelder Spielpläne zulassen. Herzlich Willkommen in Neuss!

Nicht mehr im Kader ist hingegen Haiko Hirsch, der die Erwartungen leider nicht erfüllen konnte und den Verein mit vorerst unbekanntem Ziel verlässt.
 
 
17.12.2010
Neusser EV  vs Ratinger Aliens 97 2 : 3 0:0-1:2-1:1 Spielberichte
 
  Vorschau auf das kommende Wochenende

Am Freitag begrüßen wir um 20.00 Uhr mit den Ratinger Ice Aliens einen alten Rivalen zum Derby im Südpark. Nachdem man mit dem Abschluss der vergangenen Saison bei den Außerirdischen nicht komplett zufrieden war, wurde der Kader im Sommer zu zwei Dritteln ausgetauscht. Dank der Kontakte der Ratinger Verantwortlichen nach Düsseldorf und Essen blieben die üblichen Eingewöhnungsprobleme jedoch aus, weil ein Großteil der Neuzugänge bereits bei diesen Klassenkonkurrenten gemeinsam aktiv war. Welches Potenzial in der jungen Mannschaft steckt, wurde bereits zu Saisonbeginn deutlich, als sich die Aliens mit vier Auftaktsiegen an die Tabellenspitze setzten. Nachdem die zum Teil holprig gestarteten Favoriten inzwischen ihrer Rolle gerecht werden, ist der anvisierte vierte Platz jedoch vorerst in weite Ferne gerückt. Ähnlich wie in Neuss muss man auch in Ratingen feststellen, dass die finanziell bedingten Leistungsunterschiede in der Oberliga erheblich sind. Zwar konnten die Außerirdischen gerade bei den Duellen gegen die mit zahlreichen Profis angetretenen Favoriten überzeugen, Zählbares in Form von Punkten ernteten sie dabei jedoch zu selten. Dabei ist das sportliche Konzept durchaus sinnvoll, ist doch gerade die dritthöchste deutsche Spielklasse durch ihre Struktur ideal für die Förderung talentierter Nachwuchsspieler geeignet. So konnte man nach der Abmeldung der DEG Metro Stars II einige Leistungsträger an den Sandbach locken und gleichzeitig mit dem großen Nachbarn vereinbaren, dass dessen Talente aus der Deutschen Nachwuchs Liga parallel mit Förderlizenzen für die Oberliga ausgestattet werden. Auch an der nordöstlichen Stadtgrenze wurde man auf der Suche nach Verstärkungen fündig, von den Moskitos aus Essen schloss sich ein Sextett den Dumeklemmer-Städtern an. Da sich unter den Neuzugängen beispielsweise mit Torhüter Torsten Schmitt und Allrounder Christian Kohmann routinierte Führungsspieler befanden, passte die Struktur im neu zusammengestellten Kader. Der Versuch, langfristig im Kampf um Platz vier mitzumischen, ist angesichts der Investitionen des favorisierten Quartetts jedoch ein sehr ehrgeiziger und fand in Person von Trainer Czeslaw Panek ein erstes Opfer. Der Übungsleiter wurde Ende November nach Niederlagen gegen die Mittelfeld-Konkurrenten aus Hamm und Herne von seinen Aufgaben bei der 1. Mannschaft entbunden. Mit einem noch zu verpflichtenden Nachfolger würde man gerne einen neuen Anlauf nehmen, da sich auch das erfolgsverwöhnte Ratinger Umfeld nicht mit Mittelmaß anfreunden möchte. Einen Sieg in Neuss dürfte das übergangsweise von Dennis Burat und Christian Kohmann trainierte Team fest eingeplant haben, konnte man doch die bisherigen Duelle mit 6:3 und 7:1 für sich entscheiden. Kampflos werden die NEV-Cracks die begehrten Punkte jedoch nicht überlassen, so dass auf ein interessantes Derby gehofft werden darf.

Am Sonntag reist die Mannschaft von Trainer Andrej Fuchs ins Westfalenland. Der EHC Dortmund stellt als aktueller Spitzenreiter das Maß aller Dinge in der Oberliga West dar. Bei den Westfalen zahlt es sich aus, dass man bereits Anfang August mit einer intensiven Vorbereitung begann, durch die sie der Konkurrenz zu Saisonbeginn taktisch und konditionell überlegen waren. Die Leistung der jungen Truppe ist um so höher zu bewerten, weil diese frühzeitig personelle Rückschläge hinnehmen musste. Mit dem Kanadier David Burgess, Damian Martin, Felix Schümann und Thomas Ziolkowski fielen nacheinander Offensivkräfte mit überwiegend langfristigen Verletzungen aus. Die Personalprobleme blieben jedoch lange Zeit ohne Folgen. Erst in den vergangenen vier Wochen zeigten die Westfalen vereinzelt Schwächen und unterlagen in drei Spitzenspielen knapp. Trainer Frank Gentges verweist in dem Zusammenhang gerne darauf, dass die Teams aus Essen, Bad Nauheim und Duisburg höhere Personalkosten in Kauf nehmen als der EHC und gibt die Favoritenrolle an die Konkurrenz ab. Angesichts der Qualität im Dortmunder Kader und einigen bereits getätigten Nachverpflichtungen scheint den Bierstädtern die Teilnahme an der Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga dennoch sicher zu sein. Dass die Gäste für den NEV eine extrem hohe Hürde darstellen, wurde bei den bisherigen Duellen (1:5 und 1:3) deutlich, bei denen Neuss zu keiner Zeit eine Siegchance hatte. Den einzigen Erfolg fuhr der NEV in dieser Woche im Pokal-Viertelfinale ein, das die Westfalen ihrem Gegner allerdings verletzungsbedingt kampflos überließen. Beim ersten Aufeinandertreffen in Dortmund wird dies vermutlich ganz anders aussehen, so dass den NEV am Sonntag ab 19 Uhr eine schwere Aufgabe erwartet.
 
 
13.12.2010 Neusser EV - EHC Dortmund 1:3 (0:1; 0:1; 1:1)Kein Pokalspiel am Dienstag – NEV steht im Halbfinale

Am späten Sonntagabend kam aus Dortmund die Nachricht, dass die Elche aufgrund von massiven Verletzungssorgen, am Dienstag nicht in Neuss zum Pokal-Viertelfinale antreten werden. Somit steht der NEV im Pokal-Halbfinale.
 
 
12.12.2010
 Lippe-Hockey-Hamm Young Stars vs Neusser EV  8 : 2 3:0-2:1-3:1 Spielberichte
 
10.12.2010
Neusser EV  vs Herner EV 2007 2 : 5 0:1-2:1-0:2 Spielberichte
 
09.12.2010 Vorschau auf das Wochenende

Nach einem Wochenende ohne Heimspiel begrüßen wir am Freitag (20:00 Uhr) mit dem Herner EV 2007 einen alten Rivalen im Südpark. Bereits vor zwei Jahren schafften unsere Gäste den Sprung in die Oberliga, obwohl mit der maroden Eissporthalle ein “Damoklesschwert” über dem Herner Eishockey schwebte. Erst das Engagement von Ralf Pape sicherte die Zukunft, weil der Duisburger Mäzen für sein Nachwuchskonzept einen dritten Standort suchte und in Herne fündig wurde. Pape übernahm die Eishalle und investierte nicht nur in die notwendigen Renovierungsarbeiten, sondern auch in die Mannschaft, nachdem die Duisburger Füchse entgegen den Planungen nicht in der 2. Bundesliga antreten konnten. Die daraufhin gestiegenen Ansprüche im Herner Umfeld machen die Arbeit für die Verantwortlichen der “Crusaders” jedoch nicht gerade einfacher.

Mit der Gründung des Herner EV 2007 und dem Aufstieg in die Oberliga wurde in der früheren Bergbaustadt eine neue Eishockey-Euphorie geweckt, die durch den Einstieg von Ralf Pape verstärkt wurde. Der Duisburger Unternehmer rettete mit der Übernahme der Eissporthalle die Zukunft des Herner Eishockeys und lotste zahlreiche Spieler an den Gysenberg, die er ursprünglich für den Zweitliga-Kader der Duisburger Füchse verpflichtet hatte. Die für Oberliga-Verhältnisse deutlich überqualifizierte Mannschaft errang daraufhin souverän den Meistertitel, verpasste durch ein etwas überraschendes Ausscheiden im Play-off-Halbfinale jedoch den Sprung in die Zweitklassigkeit. Wirtschaftlich war dies aus Herner Sicht jedoch kein Beinbruch, da dafür angesichts der zukünftigen Konzentration des Mäzens auf die Standorte Köln und Duisburg auch nicht mehr die notwendigen finanziellen Mittel bereit gestanden hätten. Um den eigenen Anhängern stattdessen die neue “Derby-Oberliga” schmackhaft zu machen, wurde mit deutlich geringerem Finanzaufwand eine Mannschaft zusammengestellt, bei der die Identifikation mit dem Herner Eishockey eine wichtige Rolle spielte. So wurden beispielsweise mit Nils Liesegang und Sebastian Haßelberg Publikumslieblinge zurück geholt, denen weitere Ex-Herner aus erfolgreichen Regionalliga-Zeiten folgten. Ein wirtschaftlich vernünftiges und sportlich sinnvolles Konzept, das unter den inzwischen erfolgsverwöhnten Zuschauern jedoch nicht nur Freunde fand. Opfer der gestiegenen Ansprüche wurde zuletzt das Trainerduo Jacobs/Roos, das sich zugunsten des Herner Urgesteins Krystian Sikorski zurückzog. Angesichts der zuletzt stark schwankenden Leistungen sind unsere Gäste momentan die “Wundertüte der Liga”, die in beiden Richtungen für Überraschungen gut ist. So blicken die Gysenbergler nicht nur auf Siege gegen die Top-Teams aus Duisburg und Bad Nauheim zurück, sondern auch auf eine Heimniederlage gegen Königsborn. Zwar geht der NEV nach den beiden bisherigen Duellen (5:6 n.V. und 1:9) als Außenseiter in die Partie, chancenlos ist man dennoch nicht.

Am Sonntag geht es dann für das Team von Andrej Fuchs nach Hamm. Machten die Ostwestfalen zu Beginn der Saison mit Achtungserfolgen auf sich aufmerksam, gab es zuletzt eine Schwächephase, die zu einigen Änderungen im Team sorgte. Nun befinden sich die Young Stars wieder auf Erfolgskurs und wollen diesen auch weiter fortführen. Ähnlich wie in Neuss ist man im östlichen Ruhrgebiet stolz darauf, seinem Publikum Oberliga-Eishockey gegen namhafte Gegner präsentieren zu können, auch wenn man alleine schon aus organisatorischen und finanziellen Gründen einen Nachteil gegenüber einem Großteil der Konkurrenz aufweist. Diese setzt zum Teil in erheblichem Umfang auf Vollprofis, während der Großteil der Hammer Spieler arbeiten geht oder zumindest studiert. Es wartet also eine spannenden Partie am Sonntag (18:30 Uhr) im Maximilian-Park auf die Zusachauer.
 
 
05.12.2010
ESC Moskitos Essen  vs Neusser EV  9 : 1 3:0-5:1-1:0 Spielberichte
 
01.12.2010 Zwei Auswärtsspiele für den Neusser EV

Nachdem der Neusser EV bei der "Mission impossible" des vergangenen Wochenendes eine gute Figur abgeben konnte, warten am kommenden Wochenende die nächsten schweren Aufgaben. Bei den Gastspielen in Duisburg (Freitag, 21 Uhr) und Essen (Sonntag, 18.30 Uhr) treffen die Quirinusstädter auf den Zweit- bzw. Drittplatzierten der Oberliga West.

Die Duisburger Füchse haben sich nach holprigem Saisonstart inzwischen dort etabliert, wo man sie vor der Saison erwartete - in der Spitzengruppe. Die mit zahlreichen höherklassig erfahrenen Spielern besetzte Mannschaft lieferte zuletzt überzeugende Leistungen ab, ehe ihr am vergangenen Sonntag mit dem 1:6 gegen Essen ein kleiner Dämpfer verpasst wurde. Dass die Wedau-Städter aktuell mit Verletzungssorgen kämpfen, sollte sich längerfristig verschmerzen lassen. Die Mannschaft scheint sich gefunden zu haben, darüber hinaus dürfte auch Duisburgs Mäzen Ralf Pape im Notfall seinen Teil dazu beitragen, die angestrebten Ziele zu sichern. Für die Play-offs gelten die Füchse jedenfalls als sicherer Kandidat.

Letzteres trifft inzwischen auch auf die Moskitos Essen zu, die ebenso wie Duisburg mit Startschwierigkeiten zu kämpfen hatten, in den letzten Wochen aber klar im Aufwind waren. Verantwortlich dafür dürfte auch die Klärung der finanziellen Probleme gewesen sein, die zwischenzeitlich den Fortbestand der Moskitos in Frage gestellt hatten. Nach dem Einstieg eines Großinvestors schielt man nun wieder nach oben, genauer gesagt in Richtung 2. Bundesliga. Mit dem Deutsch-Kanadier Chris Straube wurde der sowieso schon hochkarätig besetzte Kader weiter verstärkt und es würde nicht verwundern, wenn die Moskitos mit Blick auf die Play-offs erneut auf dem Transfermarkt aktiv würden. Sechs Siege aus den letzten sieben Spielen, darunter auch ein souveränes 9:0 in Neuss, zeigen jedoch, dass auch der aktuelle Kader bereits zum Besten zählt, was die Oberliga West bietet.

Gegen die beiden Ruhrgebiets-Mannschaften, die vor mehr oder weniger kurzer Zeit noch in der höchsten deutschen Spielklasse aktiv waren, findet sich der NEV einmal mehr in der Rolle des absoluten Außenseiters wieder. Punktgewinne scheinen mit Blick auf die finanziellen Möglichkeiten in Duisburg und Essen nicht realistisch, die am vergangenen Wochenende gezeigten Leistungen stimmen jedoch zumindest optimistisch, dass die Fuchs-Schützlinge alles dafür geben werden, respektable Ergebnisse zu erzielen.
 
 
29.11.2010 Neusser EV - EHC Dortmund 1:3 (0:1; 0:1; 1:1)Pokal-Viertelfinale am Dienstag, den 14. Dezember, bereits um 19.00 Uhr

Das nächste Pokalspiel gegen den EHC Dortmund findet am Dienstag, den 14.12.2010, um 19.00 Uhr im Neusser Südpark statt.


 
 
26.11.2010
Neusser EV  vs EC Bad Nauheim Rote Teufel 1 : 6 0:0-1:2-0:4 Spielberichte
 
  Weitere Verstärkung aus der DNL

Während Neuzugang Patrick Maj heute sein Debüt im Trikot des NEV geben wird, kommt auch aus Krefeld weitere Unterstützung für das Team von Trainer Andrej Fuchs. Mit Christian Kretschmann und Oliver Mebus wurden zwei 17-jährige Talente mit einer Doppellizenz ausgestattet, durch die sie sowohl in der Deutschen Nachwuchs Liga, als auch in der Oberliga NRW eingesetzt werden können. Während Stürmer Kretschmann trotz seines jungen Alters bereits zu den Top-Scorern der Nachwuchs-Eliteliga zählt, dürfte Zwei-Meter-Mann Mebus alleine schon aufgrund seiner Statur in der Defensive eine auffällige Rolle spielen. Der gebürtige Dormagener war übrigens ganz am Anfang seiner Karriere im Nachwuchs des NEV aktiv. Beide werden bereits am Wochenende spielen können und auch für die Zukunft hofft man, dass sie dem NEV häufig zur Verfügung stehen werden, was vom Spielplan des DNL-Teams abhängen wird. Herzlich Willkommen in Neuss!

#5 Christian Kretschmann (Doppellizenz); geb.: 13.03.1993; vorherige Vereine: Krefeld EV

# 23 Oliver Mebus (Doppellizenz); geb.: 30.03.1993; vorherige Vereine: Krefeld EV, Kölner EC, Neusser EV
 
 
25.11.2010 Zwei harte Brocken am Doppelheimspiel-Wochenende

Nach zwei Wochen ohne Punktspiel im Südpark wartet auf den NEV nun eine Art “Mission impossible”. Gleich zwei Heimspiele stehen an diesem Wochenende auf dem Programm und die Aufgaben könnten kaum schwerer zu lösen sein. Den Anfang macht am Freitag (20:00 Uhr) das Duell gegen den EC Bad Nauheim, den der NEV Ende September eigentlich zum Meisterschaftsauftakt in Neuss erwartet hatte. Die Eishallenproblematik machte damals allen Beteiligten einen Strich durch die Rechnung, so dass beide Teams nun erstmals aufeinander treffen. Als einer von zwei Top-Favoriten starteten die “Roten Teufel” in die Saison und bestätigten diese Einschätzung frühzeitig. Einzig der Verlust von sechs Punkten am “Grünen Tisch” sorgt bisher dafür, dass unsere Gäste derzeit noch auf dem trügerischen vierten Tabellenplatz stehen - mit Tendenz nach oben.

Einen Gegner von ähnlicher Kategorie wie am Freitag erwartet der NEV zwei Tage später (Sonntag 20:00 Uhr). Dass der EHC Dortmund einen der Play-off-Plätze belegt, ist angesichts der Möglichkeiten in der Westfalenstadt nicht verwunderlich. Dennoch sind die “Ruhrpott-Elche” die positive Überraschung der Liga, denn dass sie die Oberliga mit deutlichem Vorsprung anführen würden, war angesichts der hochkarätigen Konkurrenz nicht zu erwarten. Umso mehr Respekt verdient die junge Mannschaft für die erbrachten Leistungen, weil sie dabei diverse langfristige Ausfälle scheinbar mühelos wegsteckte. Inzwischen haben die Verantwortlichen jedoch auf die Personalmisere reagiert und den Kader mit zwei weiteren Nordamerikanern aufgefrischt. Der aktuelle Spitzenreiter dürfte dadurch in der Breite noch einmal verstärkt werden.
 
 
24.11.2010 NEV im Pokal-Viertelfinale

Soester EG - Neusser EV 1:11 (0:3; 1:4; 0:4)

Mit einem souveränen Sieg bei der Soester EG zog der Neusser EV am Dienstagabend in das Viertelfinale des NRW-Pokals ein. Bereits im ersten Drittel sorgten Sebastian Bongartz, Alexander Brinkmann und Philipp Büermann mit ihren Treffern für den Grundstein des 11:1-Erfolges. In einer beidseitig sehr fair geführten Partie (insgesamt nur 12 Strafminuten) kamen mit Alexander Fuchs (Junioren) und Fabian Peters (Jugend) zwei Neusser Nachwuchsstürmer zum Einsatz, so dass trotz zahlreicher beruflich bedingter Ausfälle 13 Feldspieler aufgeboten werden konnten. Das NEV-Gehäuse wurde zunächst von Malte Rütten (Junioren) gehütet, zehn Minuten vor der Schlusssirene kam Christian Peußer (1b-Mannschaft) zu seiner Premiere für die “Erste”. Die Neusser Tore erzielten Sebastian Bongartz (3), Alexander Brinkmann, Philipp Büermann (je 2), Kai Oltmanns, Kevin Brings, Jan Görge und Marco Böhm.

Wann und gegen wen der NEV im Viertelfinale antritt, wird noch ausgelost. Mögliche Gegner sind die Moskitos Essen, der EHC Dortmund, die Ratinger Ice Aliens, der Herner EV, der Königsborner JEC (alle Oberliga NRW) und der EHC Krefeld (NRW-Liga). Der achte Viertelfinalist wird heute am 24.11. zwischen dem EC Bergisch Land (NRW-Liga) und dem EV Duisburg (Oberliga) ermittelt.
 
 
22.11.2010 Pokal-Achtelfinale am Dienstag

Nach dem spielfreien Sonntag nehmen die Schützlinge von Trainer Andrej Fuchs am Dienstag die nächste Aufgabe in Angriff. Wenn der NEV um 20 Uhr bei der Soester EG antritt, geht es jedoch nicht um Punkte in der Meisterschaft, sondern um den Einzug in das Viertelfinale des neu geschaffenen NRW-Pokals. Der Neusser Gegner belegt derzeit einen Mittelfeldplatz in der NRW-Liga, weist dabei aber nur geringen

Rückstand auf die Tabellenspitze auf. Obwohl die Quirinusstädter wegen des ungünstigen Termins stark ersatzgeschwächt nach Soest reisen, sind sie in der Favoritenrolle und wollen diese auch bestätigen. Verstärkung wurde seitens der Juniorenmannschaft in Aussicht gestellt, so dass der NEV mit einer sehr jungen Truppe gegen die „Bördeindianer“ antreten wird.
 
 
19.11.2010
Ratinger Aliens 97 vs Neusser EV  7 : 1 2:0-2:1-3:0 Spielberichte
 
17.11.2010 Ratinger Ice Alliens - Neusser EVAm Freitag geht es nach Ratingen

Nachdem die Oberliga West am vergangenen Wochenende wegen des in München ausgetragenen Deutschland-Cups pausierte, ist zumindest für den NEV auch am kommenden Wochenende Eishockey-"Kurzarbeit" angesagt. Während die Neusser Fans ihr Team in der heimischen Halle nicht zu Gesicht bekommen werden, steht am Freitag das Derby in Ratingen an. Der Gegner steht momentan im Mittelfeld, was den Einschätzungen vor der Saison entspricht. Ratingens Trainer Czeslaw Panek nutzte bei der Zusammenstellung der Mannschaft die guten Kontakte an seine ehemalige Wirkungsstätte und scharte zahlreiche junge Talente der DEG Metro Stars II um sich. Ergänzt mit Förderlizenz-Akteuren des Düsseldorfer DNL-Teams erweisen sich die Ice Aliens als hartnäckiger Gegner, der auch vor den "Großen" der Liga keine Scheu kennt. Zuletzt punkteten die Außerirdischen sowohl gegen Tabellenführer Dortmund, als auch gegen den Mitfavoriten aus Bad Nauheim. Der Kontakt zu den Play-off-Rängen konnte dank dieser Erfolge aufrecht gehalten werden, nur drei Zähler trennen die Aliens derzeit vom begehrten vierten Platz. Der NEV konnte seinerseits zuletzt die "Rote Laterne" an die Bulldogs aus Königsborn weitergeben und würde den Aufschwung gerne fortsetzen. Konnten die Neusser bei der 3:6-Niederlage im ersten Duell mit den Ratingern aufgrund einiger Ausfälle nur ein akzeptables Resultat erreichen, so wäre bei optimalem Spielverlauf diesmal vielleicht mehr drin. Da sich allerdings auch der Gegner derzeit in guter Form präsentiert, scheint alles möglich, wenn am Freitag um 20 Uhr der Puck zum Eröffnungsbully in der Eissporthalle am Sandbach eingeworfen wird.
 
 
13.11.2010 Torjäger - Scharfschützen 10:9 (4:2; 6:2; 0:5)

Einen tollen Eishockeyabend erlebten alle Beteiligten beim Abschiedsspiel für Sebastian Geisler, Andi Schrills, Gilbert Schröder und Carsten Solbach.

Torjäger - Scharfschützen * Bild Neusser EV

Es war eine rundum gelungene Veranstaltung, die im Südpark Erinnerungen an die oft zitierten “alten Zeiten” weckte. Die vier Spieler, die wegen ihres Abschieds im Mittelpunkt standen, hatten alte Freunde und Weggefährten geladen und viele kamen. Jussi Ranta flog aus Finnland ein, NEC-Idol Ladislav Kolda nahm die Anfahrt aus Tschechien auf sich und Troy Bigam hatte sich aus Landsberg auf den Weg gemacht - um nur einige zu nennen. Angesichts der klangvollen Namen sah man unter den vielen langjährigen Neusser Eishockeyfans zuhauf funkelnde Augen, was auch an der perfekten Organisation lag. Verantwortliche, Ehrenamtliche, Fans und Nachwuchsspieler trugen durch ihr Engagement dazu bei, dass es ein unvergesslicher Abend wurde. Angefangen beim aufwendig inszenierten Einlauf, über eigens angefertigte Trikots, bis hin zum Enthüllen der Banner mit den Rückennummern 38 (Marco Scharf) und 14 (Sebastian Geisler), die beim NEV nicht mehr vergeben werden - diese und viele weitere vermeintliche Kleinigkeiten trugen zum Gelingen der Veranstaltung bei. Das Spiel, das unter der Leitung des Schiedsrichtertrios Krawinkel, Drücker und Kammann stand, bot alles, was man sich von einer solchen Veranstaltung erhofft: Sehenswerte Spielzüge, tolle Tore, jede Menge Spaß und natürlich auch viele Emotionen. Die Aktiven genossen die Veranstaltung ebenso wie die Zuschauer auf den Tribünen, die bestens unterhalten wurden. Die “Torjäger” sahen angesichts einer 10:4-Führung nach zwei Dritteln schon wie der sichere “Sieger” aus, ehe die “Scharfschützen” eine spektakuläre Aufholjagd einleiteten. Das Spiel endete offiziell mit 10:9, wobei der neunte Treffer auch durch den angeforderten “Videobeweis” nicht endgültig bewertet werden konnte und der verdiente Ausgleich im Tumult vor dem Gehäuse von Carsten Solbach unterging. Anschließend wurde im benachbarten “Pfeffer und Salz” noch kräftig gefeiert und die eine oder andere Anekdote aus vergangenen Tagen zum Besten gegeben.

Die “Torjäger”: Carsten Solbach, Dennis Kohl, Daniel Pering, Sebastian Geisler, Ladislav Kolda, Sebastian Odenthal, Sven Sauer, Marco Scharf, Christian Hartmann, Christian Müller, Andrej Fuchs, Eddie Lorer, Lutz Klauck, Dennis von der Heiden, Boris Fuchs, Steve Blumentritt, Jussi Ranta, Udo Schmid, Philip Kukuk, Harry Weibel

Die “Scharfschützen”: Andreas Schrills, Daniel Benske, Boris Ackermann, Jürgen Schulz, Jan Raspel, Christoph Gelzinus, Ronny Sassen, Oliver Gerst, Falk Schnöring, Gilbert Schröder, Frank Rotter, Rafael Jedamzik, Ralf Reisinger, Sven Ernst, Holger Schmitz, André Wilmshöfer, Kai Oltmanns, Sebastian Leverenz, Holger Schrills, Klaus Striemitzer, James Dreseler, Troy Bigam
 
 
11.11.2010 Pokal-Achtelfinale

Der Termin für das nächste Spiel der NRW-Pokalrunde steht nun fest. Am Dienstag, den 23.11.2010, tritt der Neusser EV im Achtelfinale um 20.00 Uhr auf die Bördeindianer der Soester EG. Das Spiel findet in dem Eissportzentrum Möhnesee (Möhnesee-Echtrop) statt.
 
 
09.11.2010 Niemals geht man so ganz – großes Abschiedsspiel am Freitag

Großes Wiedersehen mit alten Stars beim Neusser EV

Am Freitag, den 12. November, findet um 20.00 Uhr im Neusser Südpark ein großes Abschiedsspiel statt. Mit Sebastian Geisler, Andreas Schrills und Gilbert Schröder werden Neusser Urgesteine und Eigengewächse ihre Schlittschuhe an den berühmten Nagel hängen, gleiches gilt für Carsten Solbach, der in den letzten beiden Spielzeiten das Tor des Neusser EV hütete. Die Mannschaften für das große Abschiedsspiel stehen fest und klangvolle Namen, wie beispielsweise Peter Kwasigroch, Ladislav Kolda, Frank Rotter, Troy Bigam, Jussi Ranta, Udo Schmid, Eddy Lorer, Jürgen Schulz, Klaus Striemitzer und noch viele mehr, sollen den Abend für alle Spieler und Fans unvergesslich machen. Für dieses Spiel wird es auch Sondertrikots geben, die anschließend versteigert werden. Erwachsene zahlen – bei freier Platzwahl – 5,00 EUR und Jugendliche sowie Ermäßigte zahlen nur 2,50 EUR. Lasst uns gemeinsam in alten Erinnerungen schwelgen und für die vier Spieler für einen würdigen Abschied sorgen. Im Anschluss an das Spiel gibt es eine große Players-Party im Pfeffer und Salz (direkt gegenüber der Eishalle im Tennis-Center).
 
 
07.11.2010
Neusser EV  vs  Lippe-Hockey-Hamm Young Stars 5 : 2 0:2-2:0-3:0 Spielberichte

 

05.11.2010
Herner EV 2007 vs Neusser EV  9 : 1 2:0-2:0-5:1 Spielberichte

 

03.11.2010 Vorschau auf das kommende Wochenende

Zwei Gegner mit unterschiedlicher Formkurve warten am kommenden Wochenende auf den NEV. Dieser muss am Freitag am Herner Gysenberg antreten, wo die Trauben derzeit hoch hängen. Am vergangenen Wochenende präsentierte sich die Mannschaft von Trainer Alexander Jacobs bei den Siegen über den EC Bad Nauheim (4:3 n.P.) und die Young Stars aus Hamm (12:4) in Top-Form. Während der überragende Spielmacher Nils Liesegang mit dem torgefährlichen Kanadier Curtis Billsten einen idealen Sturmpartner gefunden hat, traten die Herner zuletzt insgesamt als funktionierendes Kollektiv auf. Für den NEV müsste schon alles optimal laufen, will man in Herne erneut überraschen. Beim ersten Aufeinandertreffen (6:5 n.V.) heimsten die Fuchs-Schützlinge einen unerwarteten Punktgewinn ein, wobei sie bis zur Schlussminute sogar auf einen “Dreier” hoffen durften. Spielbeginn in der Herner Eissporthalle ist am Freitag um 20 Uhr.

Mit den Young Stars aus Hamm ist am Sonntag (Spielbeginn 20:00 Uhr) eine regelrechte Wundertüte zu Gast im Südpark. Machten die Ostwestfalen zu Beginn der Saison mit Achtungserfolgen auf sich aufmerksam, so verwundert die Niederlagenserie der letzten vier Spiele. Null Punkte bei einem Torverhältnis von 6:33 sind angesichts eines durchaus namhaft besetzten Kaders schon überraschend, auch wenn Trainer Andreas Pokorny zurecht darauf hinweist, dass sein Team mit zwei (Eis-)Trainingseinheiten pro Woche gegen die überwiegend professionell arbeitende Konkurrenz aus der Außenseiterrolle agiert. Auch mit Blick auf die finanziellen Verhältnisse in der Oberliga hält der Übungsleiter einen der ersten vier Plätze für utopisch und nimmt das Mittelfeld ins Visier. Der aktuelle Rang sieben scheint Pokorny in seiner Einschätzung zu bestätigen. Ähnlich wie in Neuss ist man im östlichen Ruhrgebiet stolz darauf, seinem Publikum Oberliga-Eishockey gegen namhafte Gegner präsentieren zu können, auch wenn man alleine schon aus organisatorischen und finanziellen Gründen einen Nachteil gegenüber einem Großteil der Konkurrenz aufweist. Diese setzt zum Teil in erheblichem Umfang auf Vollprofis, während der Großteil der Hammer Spieler arbeiten geht oder zumindest studiert. Um dieses Defizit bestmöglich auszugleichen, vertrauten unsere Gäste bei der Zusammenstellung der Mannschaft auf das Urteil von Trainer Andreas Pokorny und Manager Ian Wood, die als ehemalige Iserlohner über gute Kontakte ins benachbarte Sauerland verfügen. So stießen mit Tim Siekmann und Dieter Orendorz zwei Talente mit Förderlizenzen des DEL-Nachbarn zum Oberligisten, wo sie Spielpraxis sammeln sollen. Insgesamt präsentiert sich der Kader von Lippe Hockey Hamm als ausgewogene Mischung, sowohl was das Alter, als auch was die Stärken in den Mannschaftsteilen angeht. Mit Benjamin Voigt verfügen unsere Gäste über einen erstklassigen Torhüter, der gemeinsam mit den Routiniers Plate und Jablonski die Führungsrolle in der Defensive übernimmt. Das Prunkstück bleibt allerdings die Offensive, in der man über zahlreiche überdurchschnittliche Akteure verfügt. Die Qualitäten von Jiri Svejda, Sven Johannhardt und Mirko Reinke sind in Neuss bereits leidlich bekannt, auch der US-amerikanische Neuzugang Neil Musselwhite konnte sich schnell in die Mannschaft integrieren. Mit Igor Alexandrov wurde zudem ein Routinier verpflichtet, der über ein Jahrzehnt lang in den höchsten Spielklassen Europas aktiv war. Darüber hinaus stieß zuletzt Christian Sohlmann zu den Young Stars, der für noch mehr Tiefe im Kader sorgen dürfte. An das erste Aufeinandertreffen mit den Lippestädtern erinnert man sich in Neuss nicht allzu gerne, lief man doch bei der 3:7-Niederlage ins offene Messer und geriet frühzeitig auf die Verliererstraße. Die letzten Ergebnisse zeigen jedoch, dass unsere Gäste durchaus verwundbar sind und mit etwas Glück bei der Neuauflage mehr drin wäre.
 
 
01.11.2010 Campbell kehrt in die USA zurück

Das Spiel gegen die Moskitos aus Essen war für Rob Campbell das letzte im Neusser Trikot. Der Angreifer bat vor der Partie aus privaten Gründen um Vertragsauflösung und wird diese Woche in seine Heimat zurückkehren. Wir wünschen dem sympathischen US-Amerikaner alles Gute für die Zukunft und bedanken uns für seinen Einsatz.
 
 
31.10.2010
Neusser EV  vs ESC Moskitos Essen  0 : 9 0:4-0:2-0:3 Spielberichte

 

29.10.2010
Neusser EV  vs Königsborner JEC Bulldogs 8 : 1 3:1-1:0-4:0 Spielberichte
 
28.10.2010 Doppel-Heimspiel-Wochenende mit Kombi-Tickets

Dem Neusser EV steht ein Wochenende mit zwei Heimspielen bevor. Den Anfang macht am Freitag (20:00 Uhr) das Duell gegen den Königsborner JEC, das für den NEV erhebliche Bedeutung hat. Die im nördlichen Teil der Stadt Unna beheimateten “Bulldogs” starteten gemeinsam mit dem NEV aus der Außenseiterrolle in die Oberliga. Auch wenn sich beide Mannschaften inzwischen mit Achtungserfolgen Respekt verschaffen konnten, bestätigten die bisherigen Spiele die Einschätzung, dass diese Teams zunächst einmal um den achten Platz kämpfen werden. Bereits am vergangenen Wochenende traf man in Unna aufeinander, wobei die Neusser Pläne, die “Rote Laterne” abzugeben, bei der unglücklichen 5:4-Niederlage scheiterten. Kaum verwunderlich, dass die NEV-Cracks nun heiss auf die Revanche und den heißersehnten ersten Sieg in der Oberliga sind.

Da alle Vereine in der Hauptrunde der Oberliga West insgesamt fünfmal aufeinander treffen, begrüßen wir am Sonntag (20.00 Uhr) zum zweiten Mal innerhalb zweier Wochen die Essener Moskitos im Südpark. Das erste Duell entschieden unsere Gäste mit 8:5 für sich, wobei der NEV trotz einiger Verletzungsprobleme erstaunlich gut mithalten konnte und im letzten Drittel sogar kurzzeitig an einem Punktgewinn kratzte. Angesichts des Essener Kaders hätte man einen Neusser Erfolg als dicke Überraschung einstufen müssen, hat der letztjährige Sieger der Regionalliga-Play-offs doch seine Mannschaft im Sommer noch einmal deutlich verstärkt. Finanzielle Probleme und Berichte über eine gerade noch abgewendete Insolvenz sorgten jedoch immer wieder für Unruhe, die wohl auch für die zum Teil schwankenden Leistungen der Mannschaft verantwortlich ist.

Für dieses Doppel-Heimspiel-Wochenende werden Kombi-Tickets angeboten:

Erwachsene:
Sitzplatz: 15,00 EUR, Stehplatz 11,50 EUR

Jugendliche:
Sitzplatz: 8,00 EUR, Stehplatz 4,50 EUR

Ermässigt:
Sitzplatz: 11,50 EUR, Stehplatz 8,00 EUR

Familienkarten:
Sitzplatz: 32,00 EUR, Stehplatz 25,00 EUR
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Ja, Ja – Torhüter sind schon „Ein Haufen für sich“...


Unser Torhüter Dennis Kohl, der sich zurzeit noch von seiner Verletzung am Knie erholt, wird auch in dieser Saison mit einer ganz speziellen Maske auflaufen. Jedes Jahr lässt er sich seine eigene Maske von Gerd de Kock lackieren. Der Künstler stammt aus Bottrop und ist seit 25 Jahren professioneller Airbrush-Künstler. Die erste Maske für Dennis Kohl hat er bereits 1996 lackiert.

Bild Neusser EV

Bei dem Motiv legt Dennis immer besonderen Wert auf die Verschmelzung des Vereinslogos mit seiner ganz persönlichen Note. „A different breed“ heißt sinngemäß etwa „Ein Haufen für sich“. Es gibt mehrere Übersetzungen dafür, doch sicherlich steht es für die Einzigartigkeit und – die im positiven Sinne gemeinte – „Beklopptheit“ von Torhütern :-)

 

Bild Neusser EV

Bild Neusser EV

 Bild Neusser EV

Bild Neusser EV

 

Bild Neusser EV

Die Torhüter auf der Maske sind:

links (vorn vorne auf die Maske schauend):

Jacques Plante, der Maskenpionier unter den Torhütern. Am 1. November 1959 trug Plante (Montreal Canadiens) im Spiel bei den New York Rangers eine Maske, nachdem er während der Partie nach einem Pucktreffer eine schwere Gesichtsverletzung erlitt. Dieses Spiel gilt noch heute als die wahre Geburtsstunde der Torwartmaske.

Grant Fuhr (Edmonton Oilers): Sein persönliches Vorbild und der beste Goalie der 80er Jahre. Seinetwegen trägt Dennis Kohl im Übrigen auch die Rückennummer 31.

Vladislav Tretiak (UdSSR): Legendärer Torwart der damaligen UdSSR und der wohl beste Goalie der Welt, der niemals in der NHL spielen durfte.

rechts:

Mike Richter (New York Rangers): Einer der besten US-Goalie aller Zeiten.

Martin Brodeur (New Jersey Devils): Rekordhalter und schon jetzt eine Legende.

vorne:

Gerry Cheevers (Boston Bruins): Der Hall of Fame Goalie trug eine der berühmtesten Masken der Eishockeygeschichte.

Kopfplatte: Wie immer sein Spitzname, zusammen mit der deutschen und amerikanischen Flagge.

Eine wirklich sehr gelungene Arbeit. Nun bleibt zu hoffen, dass man Dennis Kohl mit seiner Maske ganz bald wieder live auf dem Eis sehen wird...



Hier kann man sich weitere Arbeiten vom Künstler anschauen www.gerddekock.de
 

 
24.10.2010
Neusser EV  vs EV Duisburg Füchse 0 : 6 0:2-0:2-0:2 Spielberichte
 
22.10.2010
Königsborner JEC Bulldogs vs Neusser EV  5 : 4 1:1-2:1-2:2 Spielberichte
 
 
Abschiedsspiel 12. November 2010
 
 
Vorläufige Mannschaftsaufstellungen
 

Die Torjäger

 

Scharfschützen

27

Carsten Solbach

20

Andreas Schrills

31

Dennis Kohl

80

Daniel Benske

       

7

Daniel Pering

4

Boris Ackermann

14

Sebastian Geisler

5

Jürgen Schulz

18

Ladislav Kolda

6

Jan Raspel

19

Sebastian Odenthal

7

Christoph Gelzinus

22

Sven Sauer

16

Ronny Sassen

38

Marco Scharf

25

Oliver Gerst

49

Christian Hartmann

26

Falk Schnöring

51

Christian Müller

72

Gilbert Schröder

       

10

Andrej Fuchs

3

Frank Rotter

10

Eddi Lorer

4

Mirco Vedder

11

Lutz Klauck

8

Ralf Reisinger

17

Dennis von der Heiden

11

Sven Ernst

20

Boris Fuchs

15

Holger Schmitz

22

Steve Blumentritt

20

André Wilmshöfer

23

Jussi Ranta

26

Kai Oltmanns

26

Udo Schmid

42

Sebastian Leverenz

27

Peter Kwasigroch

71

Holger Schrills

64

Harry Waibel

72

Klaus Striemitzer

77

Evgenij Kozhevnikov

74

James Dreseler

82

Sebastian Muhs

77

Troy Bigam

       
       
 

Trainer: Wolfgang Geisler

 

Trainer: Peter Schrills

 

Betreuer: Christian Menningen

 

Betreuer: Eddy Kalinowski

 

Physio: Tanja Möhl

 

Physio: Kim Worßa

       

Eintrittspreise für dieses Spiel:
Freie Platzwahl! 

Erwachsene:

EUR

5,00

Jugendliche:

EUR

2,50

 Ermässigt:

EUR

2,50

Sondertrikots mit anschließender Versteigerung

Für dieses Spiel wird es Sondertrikots geben, die anschließend versteigert werden.
Angebote können bereits während des Spiels oben in der Halle am IGE-Stand abgegeben werden. Das Mindestgebot beginnt bei 30,00 EUR. Die Versteigerung läuft bis Ende des 2. Drittels des Heimspiels gegen Dortmund (Sonntag, 28.11.2010).

Die Gebote sind verbindlich und können nur am IGE-Stand abgegeben werden. Es sind keine Onlinegebote möglich.

 

 
21.10.2010 Kevin Caroppo verlässt den Neusser EV

Aus beruflichen Gründen wird Kevin Caroppo nicht mehr für den Neusser EV spielen. Da er zeitlich zu sehr eingebunden ist, bat er um sofortige Vertragsauflösung. Wir wünschen ihm für seine Zukunft alles Gute und bedanken uns für seinen Einsatz.

Vorschau auf das kommende Wochenende

Zwei recht unterschiedliche Aufgaben warten am kommenden Wochenende auf den NEV. Während der Königsborner JEC einen Gegner von vergleichbarer Kragenweite darstellt, ist der EV Duisburg einer der Top-Favoriten der Liga.

Den Anfang macht am Freitag der reizvolle Vergleich mit dem Königsborner JEC. Die Bulldogs stiegen gemeinsam mit dem NEV in die Oberliga auf, in der beide (Amateur-)Teams als Außenseiter gehandelt wurden. Tatsächlich konnten sich beide Vereine bereits den Respekt ihrer zum Teil deutlich favorisierten Gegner erarbeiten, auch wenn Königsborn derzeit den achten und Neuss den neunten Tabellenplatz belegt. Diese Reihenfolge soll sich nach dem Willen der NEV-Cracks am kommenden Wochenende ändern, denn mit einem Auswärtssieg könnten die Fuchs-Schützlinge an ihren Kontrahenten vorbeiziehen. Es könnte also zu einem verbissenen Kampf um die begehrten Punkte gegen die “Rote Laterne” kommen, für den die Neusser auf etwas Entspannung im personellen Bereich hoffen. Während ein Einsatz von Dennis Kohl und Marco Böhm nicht in Frage kommt, hofft man, mit Daniel Petry und Jan Görge zwei wichtige Spieler für die Defensive aufbieten zu können. Deren Einsatzfähigkeit wird sich jedoch erst kurzfristig entscheiden. Auf der anderen Seite kann der Gegner aus Unna mit Ausnahme des langzeitverletzten Pierre Schulz aus dem Vollen schöpfen. Der Kader wurde im Sommer sinnvoll und mit Augenmaß verstärkt, wobei man traditionell auf Spieler aus dem Nachwuchs des benachbarten Iserlohner EC setzt. Auch der tschechisch/slowakische Einfluss wurde mit der Verpflichtung von Stürmer Ivan Dornic verstärkt. Von den Qualitäten des routinierten Sturmduos Cillik/Furda konnten sich die Neusser bereits in der Vergangenheit leidvoll überzeugen, zuletzt in der vergangenen Saison, in der die Bulldogs letztendlich knapp vor dem NEV landeten. Auch in dieser Hinsicht ist also noch eine Rechnung offen, wenn es am Freitag um 20 Uhr in der Eissporthalle Unna zum Duell beider Teams kommt.

Unser Gegner am Sonntag (20:00 Uhr) ist einer der Top-Favoriten der Oberliga West und zugleich ein Kandidat für den Aufstieg in die 2. Bundesliga. In dieser wollte der EV Duisburg bereits in der vergangenen Saison an den Start gehen, formelle Gründe verhinderten nach der Insolvenz der Spielbetriebs-GmbH jedoch die Zulassung zur zweithöchsten Spielklasse. Nach der Rückstufung in die Regionalliga sicherten sich die in allen Mannschaftsteilen überdurchschnittlich besetzten Füchse dort die Meisterschaft und den Aufstieg in die Oberliga, die möglichst jedoch auch nur eine Durchgangsstation sein soll. Erneut präsentieren die Wedau-Städter einen Kader der Superlative, was für Qualität und Quantität gilt. Die Palette reicht dabei vom hoffnungsvollen Talent über einen Ex-Nationalspieler bis hin zum früheren NHL-Star. Als neben dem EC Bad Nauheim aussichtsreichster Kandidat für den Aufstieg in die zweithöchste Spielklasse starteten die Füchse in die aktuelle Saison. Nach dem finanziell bedingten Ausscheiden aus der DEL wurde die zweite Bundesliga von Ralf Pape als neues Ziel des EVD ausgegeben. Der auch in Köln und Herne engagierte Duisburger Mäzen würde nur zu gerne eine Achse dieser drei Teams von der DEL bis zur Oberliga bilden und damit die ihm am Herzen liegende durchgehende Förderung von Nachwuchstalenten ermöglichen. Dass Pape dabei seinen Worten auch Taten folgen lässt, wird bei einem Blick auf den Kader unserer Gäste schnell deutlich, in den zahlreiche Förderlizenzspieler aus Köln und Düsseldorf integriert wurden. Da die hohen Ziele mit Youngstern alleine jedoch nicht zu erreichen sind, wurde bei den Feldspielern ordentlich “geklotzt”. So streifen sich in dieser Saison zahlreiche Akteure das Füchse-Trikot über, die zuvor viele Jahre in den beiden höchsten deutschen Spielklassen aktiv waren - und das unter anderem für die Füchse. Mit Anton Bader kehrte ein äußerst schussgewaltiger Verteidiger an die Wedau zurück, der dort einst zum deutschen Nationalspieler reifte. Top-Star der Mannschaft ist jedoch der kürzlich verpflichtete Aleksandr Selivanov, der unter anderem auf sieben Jahre und über 400 Spiele in der stärksten Liga der Welt, der nordamerikanischen NHL, zurückblickt. Alleine schon die Gelegenheit, sich mit solchen Akteuren messen zu können, dürfte für die Neusser Mannschaft Motivation genug sein, auch wenn beide Standorte finanziell Welten trennen. Umso höher ist der NEV-Punktgewinn beim ersten Aufeinandertreffen einzuordnen, das die Duisburger erst in der Verlängerung für sich entscheiden konnten. Dass die Duisburger insgesamt holprig in die Saison gestartet sind, versetzt deren Verantwortliche angesichts des zu zwei Dritteln neu zusammengestellten Kaders nicht in Panik. Das Potenzial ist zweifellos vorhanden und wurde bei den Duellen mit den Mit-Favoriten aus Essen und Bad Nauheim auch unter Beweis gestellt.
 
 
17.10.2010
Neusser EV  vs ESC Moskitos Essen  5 : 8 2:3-0:2-3:3 Spielberichte
 
16.10.2010 Haiko Hirsch kommt zum NEV

Mit Haiko Hirsch kann der Neusser EV kurzfristig einen Neuzugang für die Offensive vermelden. Der 27-Jährige stammt aus dem Nachwuchs des Krefelder EV und war mit Ausnahme eines einjährigen Gastspiels in den Niederlanden für diverse nordrhein-westfälische Regionalligisten aktiv. Dabei gelang ihm unter anderem das Kunststück, nacheinander mit dem Herner EV (2008) und dem EHC Dortmund (2009) in die Oberliga aufzusteigen. In der vergangenen Saison spielte der Stürmer beim EV Duisburg, mit dem er Meister der Regionalliga NRW wurde.

Bei seinen Stationen zeichnete sich Hirsch durch seinen Torinstinkt aus, wobei er auch durch die geringe Anzahl an Strafzeiten stets ein Erfolgsfaktor für seine jeweiligen Teams war. Nachdem er in dieser Woche im Probetraining überzeugen konnte, gelang es den Neusser Verantwortlichen, bereits für die Partie in Herne die Spielgenehmigung zu erwirken. An der Seite von Evgenij Kozhevnikov und Sebastian Bongartz fügte sich Hirsch mit zwei Vorlagen bereits gut ein, auch wenn er verständlicherweise noch über Trainingsrückstand verfügt.
Herzlich willkommen in Neuss, Haiko Hirsch!
 
 
15.10.2010
Herner EV 2007 vs Neusser EV  6 : 5 OT 3:3-0:2-2:0-1:0 Spielberichte
 
13.10.2010
 
Zwei hochkarätige Gegner am Wochenende

Am kommenden Wochenende warten auf den Neusser EV zwei hochkarätige Gegner, die vor mehr oder weniger kurzer Zeit schwere Turbulenzen bewältigt haben.

Am Freitag (20 Uhr) tritt der NEV beim alten Rivalen aus Herne an, gegen den die Neusser im Jahr 2006 den größten Erfolg ihrer Vereinsgeschichte feierten. Zwei Jahre später gelang den Hernern der Aufstieg in die Oberliga, wo sie sich dank der Unterstützung von Ralf Pape etablieren konnten. Der Duisburger Mäzen sicherte mit der Übernahme den Fortbestand der Herner Eissporthalle - und damit des Eishockeys in Herne - und lotste in der vergangenen Saison einige Ausnahmespieler zum HEV, die ursprünglich für das geplante Zweitliga-Team der Duisburger Füchse vorgesehen waren. Dass der sportliche Aufstieg in die zweite Bundesliga knapp verpasst wurde, dürfte durchaus zu verschmerzen sein, da dieser eine kaum zu bewältigende wirtschaftliche Herausforderung dargestellt hätte. So darf man sich nun wieder auf Derbies gegen alte Rivalen freuen, und auf Identifikationsfiguren, die den Weg nach Herne zurückgefunden haben. Ähnlich wie in Neuss setzt man auch in Herne wieder auf Akteure, deren Qualitäten bereits aus der Vergangenheit bekannt sind. Deshalb lässt es sich auch damit leben, dass nach dem Rückzug von Ralf Pape aus dem sportlichen Bereich die Favoritenrolle an Klassenkonkurrenten abgegeben werden musste. Das Ziel der Mannschaft von Trainer Alexander Jacobs ist es, im Kampf um den vierten Tabellenplatz mitzumischen, der zur Teilnahme an der Aufstiegsrunde berechtigen würde. Die ersten Auftritte zeigten bereits, dass die Ambitionen des aktuellen Tabellendritten durchaus berechtigt sind und dass mit den Hernern auch in dieser Saison gerechnet werden muss.

In der bewegten 16-jährigen Geschichte unserer Gäste am Sonntag (Spielbeginn 20.00 Uhr) wird auch das Jahr 2010 einen besonderen Platz finden. Die Essener Moskitos, die in der Vergangenheit von der Regionalliga bis zur DEL sämtliche Spielklassen durchliefen, blicken auf ein Jahr mit extrem gegensätzlichen Ereignissen zurück. Sorgten die Stechmücken mit den gewonnenen Play-offs gegen den Rivalen aus Duisburg noch Ende März für ein sportliches Highlight, so zogen in den letzten Wochen wieder dunkle Wolken über dem Westbahnhof auf. Musste Essen erst vor zwei Jahren als damaliger Zweitligist Insolvenz anmelden, so sorgte ein sechsstelliger Schuldenberg dafür, dass man erneut kurz vor der Pleite stand. Eine Investorengruppe will nun den klammen Verein übernehmen und mittelfristig noch höhere Ziele in Angriff nehmen.

Nachdem vor einer Woche der Vorsitzende des Vereins zurückgetreten war, planen die Investoren auch die Übernahme von Vorstandsämtern bei den Moskitos. Dies ist jedoch nur ein Mosaikstein im Gesamtkonzept, das “nebenbei” den Bau eines Wintersportzentrums in Oberhausen vorsieht. Dort möchte man unter anderem eine Eissporthalle errichten, die ganzjährig genutzt werden könnte und damit perfekte Trainingsbedingungen bieten würde. Eine Übernahme der Moskitos, die die Investoren perspektivisch als Ruhrgebietsverein sehen, bot sich anlässlich der erheblichen finanziellen Probleme des Vereins damit regelrecht an. Angesichts des Potenzials ist es durchaus legitim, die Professionalisierung voranzutreiben und noch höhere Ziele anzustreben. So sollen bereits kurzfristig die Eiszeiten ausgeweitet werden, was mit einem Blick auf den Kader sinnvoll erscheint. Ein Großteil der hochkarätig besetzten Mannschaft kann sich ganz auf den Sport konzentrieren und würde davon profitieren. Die Moskitos verfügen in allen Mannschaftsteilen über Routiniers mit überdurchschnittlichen Fähigkeiten, denen aufstrebende Talente zur Seite gestellt wurden. Mit Benjamin Finkenrath wurde der stärkste Torhüter der Oberliga-Saison 2009/2010 aus Dortmund verpflichtet, von wo mit den Deutsch-Russen Roman Weilert und Vitali Stähle weitere Leistungsträger abgeworben werden konnten. Mit Thomas Richter und Benedikt Kastner baut man in der Defensive auf höherklassig erfahrene Akteure und auch die Offensive ist mit überragenden Einzelkönnern besetzt. Angesichts von Neuzugängen wie dem Kanadier Doug Orr (Nijmegen), Herbert Geisberger (Deggendorf) und Christoph Koziol (Hannover) kann man es sich sogar leisten, mit Antti-Jussi Miettinen und Frank Petrozza ein absolutes Top-Duo der vergangenen Regionalliga-Saison in die zweite Reihe zu “verbannen”. In der frisch renovierten Essener Eissporthalle dürfte es also zukünftig wieder Grund zum Feiern geben. Freuen wir uns auf einen attraktiven Gegner, der eine besondere Herausforderung für die Neusser Mannschaft darstellt.
 
 
  Leichte Entwarnung bei Dennis Kohl

Torhüter Dennis Kohl kann leicht aufatmen. Glücklicherweise hat sich ein Meniskusschaden bzw. ein Bänderriss im Knie nicht bestätigt. Er hat sich eine starke Zerrung und einen leichten Bänderanriss am Innenband zugezogen. Er wird bereits behandelt und hofft in ca. 2 - 3 Wochen wieder ins Trainingsgeschehen einzusteigen. Weiterhin gute Besserung.
 
 
10.10.2010
Neusser EV  vs EHC Dortmund Westfalen-Elche 1 : 5 0:2-0:1-1:2 Spielberichte
 
08.10.2010
Ratinger Aliens 97 vs Neusser EV  6 : 3 1:0-2:2-2:1 Spielberichte
 

 
Mike Höfgen wird in dieser Saison nicht mehr spielen

Mike Höfgen, der auf Grund einer Fußverletzung in dieser Saison noch gar nicht auf dem Eis stand, wird doch noch erheblich länger pausieren müssen. Seine Fußverletzung ist schlimmer als befürchtet, sodass er eventuell sogar operiert werden muss. Da eine Rückkehr in dieser Saison unwahrscheinlich ist, gehört er nicht mehr zum Kader der 1. Mannschaft.

Wir wünschen ihm gute Besserung und hoffen für die Genesung das Beste!
 
 
06.10.2010
 
Mit Rumpfkader am Wochenende

Nachdem das vergangene Wochenende aus Neusser Sicht mit gemischten Gefühlen endete, steht der NEV auch in den kommenden Tagen vor großen Herausforderungen. Am Freitag ist die Mannschaft von Trainer Andrej Fuchs in Ratingen zu Gast, wo mit den Ice Aliens der Tabellenführer nach den ersten beiden Wochenenden auf die Neusser wartet. Die massiven Umbauarbeiten am Kader, die die Außerirdischen in der Sommerpause vornahmen, scheinen sich schnell auszuzahlen. So konnte der neue Trainer Czeslaw Panek dank seiner guten Kontakte an seine ehemalige Wirkungsstätte einige Talente der DEG Metro Stars II zu einem Wechsel in die Nachbarstadt überzeugen, während sich aus Essen gleich sechs Akteure den Ratingern anschlossen. Obwohl insgesamt zwei Drittel des Kaders ausgetauscht wurden, konnten Abstimmungsschwierigkeiten vermieden werden, weil sich die Neuzugänge zu einem großen Teil bereits von ihren vorherigen Vereinen kannten. Die guten Trainingsbedingungen in der heimischen Eissporthalle taten ihr Übriges zu einem gelungenen Saisonstart, so dass das vom Trainer gesetzte Ziel, der vierte Platz, trotz des Verzichts auf die Besetzung der Kontingentstellen im Bereich des Möglichen zu liegen scheint. Deutlich bescheidener ist mit dem Klassenerhalt das Ziel des NEV, der beim Derby schlimmstenfalls mit einer Rumpftruppe antreten muss. Definitiv verzichten muss Trainer Andrej Fuchs auf die für ein Spiel gesperrten Holger Schrills und Ronny Sassen. Des Weiteren wird Dennis Kohl fehlen, der sich im Spiel gegen Hamm verletzte. Er zog sich eine Muskel- oder Bandverletzung im rechten Knie zu. Genauere Untersuchungen in dieser Woche werden zeigen, wie schlimm es aussieht und wie lange er ausfallen wird. Ebenso wird Sebastian Bongartz, der sich einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zugezogen hat, pausieren müssen. Zudem gesellen sich noch einige angeschlagene Spieler, deren Einsätze für das Wochenende sehr fraglich sind. Kevin Caroppo erholt sich noch von einer Blinddarmentzündung, die operativ behandelt werden musste. Mike Höfgen laboriert an einer Fußverletzung ebenso wie Niklas Hofman. Boris Fuchs verletzte sich zudem am Wochenende an der Schulter. Ob die Neusser dennoch ein achtbares Ergebnis erreichen können, wird sich am Freitag ab 20 Uhr am Sandbach zeigen.

Auch zwei Tage später finden sich die Quirinusstädter in der Außenseiterrolle wieder. Einen “alten Bekannten” empfängt der NEV zum zweiten Heimspiel (Sonntag, 20:00 Uhr) der Eishockey-Oberliga. Elf Jahre lang duellierten sich Neuss und Dortmund in der Regionalliga NRW, wo sich beide Teams aufgrund der Pleiten zahlreicher Konkurrenten den Ruf der “Urgesteine” erarbeiteten. Vor einem Jahr trennten sich die Wege jedoch kurzzeitig, als den Westfalen der Aufstieg in die bundesweite Oberliga gelang. Dass diese im Sommer aufgelöst wurde, betrachtete man bei unseren Gästen mit gemischten Gefühlen. Zum einen hatte man dort sportlich mehr als nur gut mithalten können, auf der anderen Seite waren aber insbesondere die Kosten im Zusammenhang mit den Reisen in den Süden der Republik erheblich gestiegen. Die Regionalisierung der dritten Liga nimmt man nun zum Anlass, mit Blick auf noch höhere Ziele in die Infrastruktur zu investieren. Unsere Gäste blicken auf eine äußerst erfolgreiche Saison zurück. Als Aufsteiger erreichten sie in der Vorrunde der Oberliga den zweiten Tabellenplatz und anschließend das Play-off-Halbfinale, in dem man nur knapp dem EC Peiting unterlag. Das positive Abschneiden hatte nach der Saison allerdings auch negative Folgen, denn die Konkurrenz war auf die Dortmunder Akteure aufmerksam geworden und warb zwei Drittel des Kaders ab. Aus der Not machten die Westfalen eine Tugend und führten das Konzept der Vorsaison im Sommer fort. Erneut wurde eine junge Mannschaft zusammengestellt, die sich frühzeitig unter professionellen Bedingungen vorbereitete, um zu Saisonbeginn in punkto Fitness ihrer Konkurrenz überlegen zu sein. Diesbezüglich verließ man sich ganz auf die Erfahrung und Kontakte von Frank Gentges, der als Trainer und Sportmanager im sportlichen Vergleich alleinverantwortlich ist. Der in Neuss aus seiner Grefrather Zeit noch bestens bekannte Gentges übernahm die Westfalen vor einem Jahr und hatte seinen Anteil an den späteren Erfolgen. Auch wenn der 45-Jährige traditionell bei der Zielsetzung für die aktuelle Saison nach außen auf Tiefstapelei setzt, gilt seine Mannschaft alleine schon wegen der professionellen Rahmenbedingungen als Kandidat für einen Spitzengruppen-Platz. Mit Torhüter Boris Ackers und Verteidiger Stephan Kreuzmann verfügt man in der Defensive über höherklassig erfahrene Leistungsträger, während in der Offensive David Hördler, Martin Schweiger und der Kanadier David Burgess zu den Aktivposten zählen. An ihnen sollen sich die jungen Spieler aufrichten und zu weiteren Stützen reifen. Mit zwei Auftaktsiegen gestartet, knüpfen die Bierstädter bereits dort an, wo sie im Frühjahr aufgehört hatten. Doch auch außerhalb der Eisfläche ist in Dortmund einiges in Bewegung, durch die finanzielle Beteiligung an Renovierungsarbeiten im heimischen Eisstadion versucht der EHC, die Weichen für die Zukunft zu stellen, die mittelfristig dank der Unterstützung von Sponsoren auch in der 2. Bundesliga liegen könnte. Auf ein faires und interessantes Spiel!

 
 
03.10.2010
Neusser EV  vs Lippe-Hockey-Hamm  3 : 7 0:5-0:0-3:2 Spielberichte
 
01.10.2010
EV Duisburg Füchse vs Neusser EV  5 : 4 OT 0:1-1:1-3:1-1:0 Spielberichte
 
Neusser EV 

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