Oberliga West

Spielbericht Oberliga West 19. 11. 2010
EC Bad Nauheim Rote Teufel vs EHC Dortmund Westfalen-Elche Spielberichte
Königsborner JEC Bulldogs vs EV Duisburg Füchse Spielberichte
Ratinger Aliens 97 vs Neusser EV  Spielberichte
Herner EV 2007 vs ESC Moskitos Essen  Spielberichte
Tabelle Spieltag
Freitag, 19. 11. 2010 EC Bad Nauheim Rote Teufel vs EHC Dortmund Westfalen-Elche 5 : 4 n.P. 2:0-1:1- 1:2-0:0-1:0
Tore:

Tor

02. Min. 1:0 Cardona
04. Min. 2:0 Piwowarczyk
25. Min. 3:0 Barta
48. Min. 4:1 Matthias Baldys
65. Min. 5:4 Weibler Penalty
 
  26. Min. 3:1 Eickmann
47. Min. 4:2 Thau
49. Min. 4:3 Reese
57. Min. 4:4 Bonello
   
Strafen: 2 Minuten Strafe 28 Min.   18 Min.    
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   Breiter    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: Seckler, Hurtik, Löw
Zuschauer: 1.650
EC Bad Nauheim Rote Teufel 5:4-Sieg n.P. gegen Dortmund - Weibler Siegtorschütze

Mit 5:4 (2:0, 1:1, 1:3) n.P. gewinnen die Roten Teufel das Spitzenspiel gegen den EHC Dortmund. Manuel Weibler besorgte im fünften Durchgang des Penaltyschießens den Siegtreffer, der die erste in der Tabelle geführte Niederlage der Dortmunder in der laufenden Saison bedeutet, auch wenn die Hessen die Elche bereits zum zweiten Mal besiegen konnten. Gleich mit viel Elan und Tempo ging es von beiden Seiten aus los. Die Hausherren hatten dabei den besseren Beginn, als ein schneller Spielzug von Dennis Cardona in der 3.Minute mit einem Flachschuss, bei dem Boris Ackers nicht glücklich aussah, die Hessen zur 1:0-Führung in Front bringen konnte. Die Elche kassierten anschließend einiges an Strafzeiten, Kyle Piwowarczyk nutzte eine doppelte Überzahl in der 5.Minute nach feinem Zuspiel von Tobias Schwab zum 2:0. Aber auch die Gäste hatten ihre Chancen, so z.B. in der 7.Minute, als Sven Breiter mit einem Penalty an Markus Keller scheiterte. Überhaupt war es der Nauheimer Torhüter, der seinem Team die Führung hielt, denn Dortmund scheiterte immer wieder am glänzend aufgelegten Schlussmann.Selbst bei eigener doppelter Unterzahl war er stets zur Stelle und parierte auch die besten Einschusschancen der Westfalen. Aber auch Boris Ackers bekam einiges an Arbeit, Matthias Baldys versäumte es hierbei in der 14.Minute, auf 3:0 zu erhöhen. So ging es nach einem hochklassigen und interessanten Drittel mit einer 2:0-Führung der Gastgeber in die erste Pause.

Der Mittelabschnitt begann optimal für die Hausherren: Jan Barta traf in der 26.Minute zum 3:0 nach einem Fehler der Dortmunder Hintermannschaft. Doch die Elche erhielten ihre Chancen - auch Dank des Unparteiischen, der gleich sechs Strafen gegen die Hausherren in Folge aussprach. Mehr als ein Dortmunder Treffer durch Eickmann sprang dabei aber nicht heraus, wenn auch die Westfalen ob der Powerplay-Szenen mehr Spielanteile hatten. Bei fünf gegen fünf waren die Roten Teufel jedoch das stärkere Team und gingen somit verdient mit einem 3:1 in die zweite Pause.

Im letzten Abschnitt legten die Hausherren durch Baldys in der 47.Minute auf ein komfortables 4:1 vor, womit die Zeichen schon auf Sieg für den EC standen. Doch die Dortmunder zeigten, dass sie über Kampfkraft und vor allem über ein konditionell toptrainiertes Team verfügen. Nur Sekunden nach dem vierten Nauheimer Treffer markierte Thau das 4:2, das noch einmal für Oberwasser bei den Elchen sorgte. Bad Nauheim schien immer mehr die Kraft zu schwinden, was aufgrund der vielen Strafzeiten auch nicht verwunderlich war. Dortmund nutzte dies und kam zum 4:3-Anschluss druch Reese in der 50.Minute. Somit waren noch zehn lange Minuten zu spielen, die Roten Teufel taten alles, um das Resultat über die Zeit zu bringen. Doch die Elche schafften den Ausgleich durch Bonella nach einem Fehler der EC-Defensive. Somit ging es in die Verlängerung, in der sich so gut wie nichts tat. Im Penaltyschießen trafen Thau und Gare, erst im fünften Durchgang wurde das Match entschieden, als Weibler traf, während Hördler an Keller scheiterte. "Ich bin mit den zwei Punkten zufrieden. Natürlich ist es bitter, nach zweimaliger Führung mit drei Toren noch einen Zähler abzugeben, doch die vielen Strafzeiten haben ihren Tribut gefordert", so Fred Carroll. "Ich kann mit dem Punkt leben. Bad Nauheim hat eine starke Mannschaft, und wenn man 0:3 und 1:4 hinten liegt, dann ist das schon in Ordnung", so Frank Gentges. Am Sonntag gastiert Hamm ab 19.00 Uhr im Colonel-Knight-Stadion zum nächsten Heimspiel des EC Bad Nauheims.

EC Bad Nauheim - EHC Dortmund 5:4 n.P. (2:0, 1:1, 1:3)
Tore:
1:0 (02:12) Cardona (Althenn)
2:0 (04:33) Piwowarczyk (Gare, Schwab) PP 5-3
3:0 (25:09) Barta (Gare, Gruber)
3:1 (26:50) Eickmann PP 5-4 4:1 (46:46) Baldys
4:2 (47:03) Thau
4:3 (49:13) Reese (Henk)
4:4 (57:06) Bonello (Hördler)
5:4 (65:00) Weibler PS Strafminuten: ECN 28 / EHC 18+10 (Breiter)
Zuschauer: 1.600
 
 

Pressekonferenz

Kader EHC Dortmund Westfalen-Elche Elche bringen einen Punkt aus Bad Nauheim mit

Erst im 5. Penaltydurchgang musste der EHC Dortmund sich am Freitagabend in Bad Nauheim geschlagen geben. Die Westfalen Elche unterlagen bei den Roten Teufeln mit 4:5, holten aber nach 0:3- und 1:4-Rückstand immerhin noch einen Punkt. „Ich bin mit meiner Mannschaft dennoch zufrieden. Sie hat eine gute Moral bewiesen und nie aufgesteckt.
Die Chancen zum Sieg waren da, konnten aber nicht genutzt werden. Immerhin haben wir auch im 13. Meisterschaftsspiel gepunktet“ meinte EHC-Coach Frank Gentges nach dem Ende einer Partie, die hinsichtlich der im Spielverlauf zunehmenden Dramatik alles bot, was ein Spitzenspiel auszeichnet. Dass auch sehr viel Emotionen mit dabei waren konnte man bereits vor dem Anpfiff sehen.

Denn schon bei der obligatorischen Begrüßung gerieten einige Akteure aneinander. In den ersten Spielminuten machten die Gastgeber sofort viel Druck und erwischten einen Auftakt nach Maß. Begünstigt durch drei Strafzeiten gegen die Elche in den ersten fünf Spielminuten ging Bad Nauheim durch Dennis Cardona (3. Minute) und Kyle Piwowarczyk (5.) sofort mit 2:0 in Führung. In der 7. Spielminute zeigte sich dann die Elche gleich dreifach torgefährlich. Aber Florian Kirschbauer und Kevin Thau scheiterten, jeweils von der Strafbank kommend, mit schnellen Breaks. Die dritte Möglichkeit bot sich Sven Breiter, der erst regelwidrig gestoppt wurde, danach den zugesprochenen Penalty nicht verwandeln konnte. Immerhin war der EHC damit ins Spiel gekommen und fortan verlief die Begegnung relativ ausgeglichen. Zwar machten die Gastgeber auch weiterhin viel Druck nach vorne, aber auch die Elche hatten ihre Möglichkeiten.

So in der 12. Minute durch David Hördler, Sturmpartner Martin Schweiger in der gleichen Minute oder Brad Bonello gleich zweifach in der 16. bzw. 18. Minute. Dazwischen gab es sogar fast zwei Minuten eine doppelte Überzahl, die toremäßig nicht genutzt werden konnte. Auch im zweiten Abschnitt hatten die Roten Teufel den besseren Start, scheiterten aber in der 21. Minute an EHC-Keeper Boris Ackers. Der konnte sich drei Minuten später erneut auszeichnen, mit einem guten Alleingang von David Hördler kam aber dann der EHC wieder ins Spiel. Dies wurde in der 26. Minute jäh unterbrochen, als Bad Nauheim sogar auf 3:0 davon ziehen konnte. Die Elche steckten auch dies weg und kamen knapp zwei Minuten später in Überzahl zum ersten Treffer. Mit einem verdeckten Handgelenksschuss in die kurze Ecke war Verteidiger Sebastian Eickmann erfolgreich. Weitere Überzahlmöglichkeiten konnten aber nicht genutzt werden, obwohl die Elche im Mittelabschnitt insgesamt acht Minuten mit einem Spieler mehr agieren konnten. Im Schlussabschnitt nahmen dann die Westfalen Elche das Heft sofort in die Hand, aber David Hördler und Jason Reese scheiterten am Nauheimer Keeper. In der 46. Minute war die schwarze Scheibe dann im Nauheimer Gehäuse, der Schlittschuh-Hackentrick von Sven Breiter konnte aber keine Anerkennung finden. Stattdessen musste der EHC-Stürmer wegen heftigen Reklamierens eine zehnminütige Disziplinarstrafe absitzen.

Nach einer weiteren guten Möglichkeit durch Michael Henk in der 47. Minute musste der EHC im Gegenzug den nächsten Schock wegstecken. Zuerst ging ein Nauheimer Schuss an den Pfosten, im Nachschuss fiel das 4:1. Allerdings hatte der neuerliche Drei-Tore-Vorsprung ganze 17 Sekunden Bestand, dann fälschte Kevin Thau einen Schuss von Kapitän Stephan Kreuzmann unhaltbar zum 4:2 ab. Nun mobilisierten die Elche ihre letzten Kräfte und die Roten Teufel wankten spätestens nach dem 4:3 durch Jason Reese in der 50. Minute. Nur einmal noch geriet die Dortmunder Aufholjagd nach einer Strafzeit in Gefahr, aber Boris Ackers konnte zweimal retten. Die Spannung nahm immer mehr zu und die Aufholjagd des EHC wurde in der 58. Minute mit dem verdienten Ausgleich durch Brad Bonello belohnt. Die Elche setzten weiter nach, aber ein weiterer Treffer fiel in der regulären Spielzeit nicht mehr. Nach Abpfiff der 60 Minuten sorgte das Schiedsrichtergespann für Verwirrung, denn die drei Unparteiischen wollten die Penaltyschützen notieren.

Eine kurze Informationsrunde mit den Trainern belehrte sie dann über die zuerst folgende fünfminütige Verlängerung. Hier versuchten beide Teams zur Entscheidung zu kommen, aber die sollte weiter aufgeschoben werden. Das entscheidende Penaltyschiessen war dann ebenso spannend wie das Schlussdrittel. Zuerst verwandelte Kevin Thau für den EHC. Danach scheiterten die nächsten vier Schützen, bevor Landon Gare mit dem 6. Penalty egalisieren konnte. Nun ging es auch in die Penalty-Verlängerung. Hier scheiterte zuerst Landon Gare, dann Kevin Thau. Schütze Nummer neun war Manuel Weibler. EHC-Keeper Boris Ackers war zwar mit den Schonern am Puck, der rutschte aber dennoch über die Linie.

Der Hauptschiedsrichter wollte den Treffer zuerst nicht anerkennen, nach Beratung mit den Linesmen entschied er aber dann doch auf Tor. Die Bad Nauheimer Mannschaft rannte jubelnd aufs Eis, musste dies aber wieder abbrechen, da der EHC noch eine Chance hatte. Die vergab dann David Hördler. Fazit: Es war ein echtes Spitzenspiel, das vor allem durch die Aufholjagd immer mehr an Dramatik zunahm. Die fand dann im Penaltyschiessen noch eine weitere Steigerung. Am Ende siegte das Quentchen Glück. Bad Nauheim hatte den besseren und treffsicheren Start, der EHC bewies aber im Spielverlauf seine tolle Moral und die entsprechende Kampfkraft. Dies gilt es nun am Sonntag erneut unter Beweis zu stellen. Dann müssen die Westfalen Elche zum zweiten Mal innerhalb von 10 Tagen zu den Moskitos reisen. Spielbeginn am Essener Westbahnhof ist um 18:30 Uhr.

Torfolge:
1:0 (02:12) Dennis Cardona (Alexander Althenn, Christian Franz)
2:0 (04:33) Kyle Piwowarczyk (Landon Gare, Tobias Schwab) +2
3:0 (25:09) Jan Barta (Landon Gare, Patrick Gruber)
3:1 (26:50) Sebastian Eickmann +1
4:1 (46:46) Matthias Baldys (Kyle Piwowarczyk, Manuel Weibler)
4:2 (47:03) Kevin Thau (Stephan Kreuzmann)
4:3 (49:13) Jason Reese (Michael Henk)
4:4 (57:06) Brad Bonello (David Hördler)
5:4 (65:00) Manuel Weibler (entscheidender Penalty)

(Die genaue Spielstatistik wird nachgereicht,
da der offizielle Spielberichtsbogen aus EHC-Sicht sehr fehlerhaft ist)

Strafminuten:
RTB 28 - EHCDO 18 + 10 Sven Breiter

Mannschaftsaufstellung:
Boris Ackers [82], Christian Wendler [89] (nicht eingesetzt) – Florian Kirschbauer [2],
Stephan Kreuzmann [4] (C), Dominique Hensel [19], Nils Sondermann [20] (A), Manuel
Neumann [33], Sebastian Eickmann [44] – David Hördler [7] (A), Martin Schweiger
[10], Michael Henk [12], Kevin Thau [16], Sven Breiter [27], Brad Bonello [28],
Alexander Preibisch [29], Jason Reese [59], Christoph Ziolkowski [81]

Zuschauer: 1620

Schiedsrichter: Seckler – Hurtik, Löw

 

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Freitag, 19. 11. 2010 Königsborner JEC Bulldogs vs EV Duisburg Füchse 2 : 8 0:1-0:6-2:1
Tore:

Tor

         
Strafen: 2 Minuten Strafe          
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: Eugen Schmidt, E. Berger, Utner
Zuschauer: 186
Königsborner JEC Bulldogs Bulldogs gegen Füchse noch unter Wert geschlagen, holen 3 Punkte in Herne

Fast schon als kleinen Beitrag zum Eishockey-Kuriositätenkabinett kann man den Verlauf der Heimbegegnung am Freitag auf Königsborner Eis zuordnen. Im ersten Drittel stemmten sich die aufopferungsvoll kämpfenden Bulldogs gegen die stürmischen Angriffe der Füchse aus Duisburg und konterten ab und an selber gefährlich in Richtung des von Etienne Renkewitz gehüteten Gästetores. Kurz vor Drittelende nahm man bereits gedanklich den Pausentee ein, denn Gästekapitän Fritzmeier(19.) bedankte sich im Nachschuss für die einzig wirkliche Unachtsamkeit im ersten Abschnitt mit dem 0:1. Im Mitteldrittel zog Duisburg unter anderem durch einen trotz eindeutigen Torraumabseits gegebenen Treffer von Fiedler(25.) und Schmidt(27.) auf 3:0 davon, ehe Referee Eugen Schmidt einem klar regelkonformen Treffer der Bulldogs die Anerkennung versagte. Zwar verschob Torwart Renkewitz tatsächlich das Gehäuse im Moment des Abschlusses von Matthias Potthoff, aber das bedeutet statt zwei Strafminuten in einem solchen Falle technisches Tor und das Entfallen der eigentlich dann durch den Schiri anzuzeigenden Strafe. Weder das eine noch das andere kam Herrn Schmidt in den Sinn und so versagte er dem Treffer die Anerkennung. Wer weiß, wie das anschließende Überzahlspiel hätte aussehen können, denn zu dieser Phase war man bereits mit einem Mann mehr auf dem Eis. Mit kurzzeitig hängenden Köpfen und wohl noch bei der Szene verweilend kassierte man dann in schnellen Abständen die Gegentore zum 6:0-Pausenstand durch Cooper(36..36.) und erneut Fiedler(37.). Nochmal konzentriert in den Schlussabschnitt kommend gelang dann den Bulldogs nach 36 Sekunden durch einen fulminanten Schlagschuss von Ivan Dornic sofort der offiziell erste Treffer. In Spielminute 44 war es Igor Furda der auf 2:6 verkürzte und dann wiederholten sich die Ereignisse, als Furda eigentlich auch das 3:6 markierte. Erneut verschob Goalie Renkewitz absichtlich das Tor, erneut an diesem Abend versagten die Regelkenntnisse des Schiedsrichters und erneut erhielt man einen glasklaren Treffer aberkannt. Duisburg bedankte sich dann noch dafür, dass das Spiel so jedenfalls nicht mehr enger als gewünscht wurde, mit 2 weiteren Toren von Huhn(55.) und Schaffranski(56.) zum Endstand von 2:8. Trainer Kapitza, der sich vor seine Jungs stellte und das Ergebnis als definitiv nicht dem Spielverlauf entsprechend bezeichnete, versuchte nach dem Spiel in einer sachlichen Diskussion mit den Referees seine eigene Regelkenntnisse mit diesen abzugleichen, auf einen gemeinsamen Nenner sollte man aber nicht mehr kommen an diesem Abend.

Königsborner JEC - Füchse Duisburg 2:8(0:1,0:6,2:1)
Strafen: Königsborn 6 - Duisburg 12
Zuschauer: 186

Die Bulldogs spielten am Wochenende in folgender Besetzung:
T: P.Potthoff(120:00), Paton, Schäfer
V: Zech, Sondern, Branz(-/1), Buchwitz(-/1), Frach, Rangen, Vyskoc(-/2)
S: Kühl , N.Proyer, M.Potthoff(1/1), Hüning, Dornic(2/1), Rademacher, Furda(2/2), Schnieder(2/1), Schwerdtfeger, A.Kuchnia, B.Proyer(-/2),
 
EV Duisburg Füchse Spielbericht liegt bis jetzt nicht vor.............

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Freitag, 19. 11. 2010 Ratinger Aliens 97 vs Neusser EV  7 : 1 2:0-2:1-3:0
Tore:

Tor

 1. Min. 1:0 Tegkajew
11. Min. 2:0 Fischbuch
20. Min. 3:0 Kohmann
23. Min. 4:0 Tegkajew
42. Min. 5:1 Tegkajew
51. Min. 6:1 Gries
54. Min. 7:1 Aminikia
 
  36. Min. 4:1 Hofmann    
Strafen: 2 Minuten Strafe 22 Min.   24 Min.    
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe 10 Aminikia   Bongartz
Oltmanns
 
   
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: Schukies, Kowert, R. Schelewski
Zuschauer: 334
Ratinger Aliens 97 8 Tore, 8 Gegentreffer / Benefizspiel gegen Düsseldorf

Am vergangenen Wochenende hatten die Ratinger Ice Aliens ein Doppel-Heimspiel-Wochenende zu absolvieren. Mit insgesamt acht Toren und acht Gegentreffern stand am Ende ein 7:1-Sieg gegen Neuss und eine 1:7-Niederlage gegen die Duisburger Füchse zu Buche. Am Dienstag kommt die DEG zum Benefizspiel an den Sandbach.

Gegen Neuss ließen die Ice Aliens am Freitag zu keinem Zeitpunkt des Spiels Zweifel aufkommen, wer am Ende als Sieger vom Eis gehen wird. Nach 24 Minuten stand es bereits 4:0 aus Sicht der Außerirdischen, nachdem Tegkaev, Fischbuch, Kohmann und nochmals Tegkaev getroffen hatten. Für kurzzeitige Hoffnung auf Neusser Seite, die bis dahin völlig ungefährlich agierten, sorgte der einzige Gegentreffer des Abends durch Niklas Hofmann zum 4:1, doch die Ice Aliens präsentierten sich in der Folgezeit weiterhin mit viel Zug zum Tor und hatten den Gegner stets im Griff. Tegkaev, Gries und Aminikia trafen zum 7:1-Endstand.

Am Sonntag herrschten gegen Duisburg umgekehrte Verhältnisse. Der Favorit von der Wedau war den Außerirdischen sowohl läuferisch als auch spielerisch überlegen. Den ersten Gegentreffer durch Tom Fiedler konnten die Ice Aliens noch durch Dennis Fischbuch in der 9. Spielminute ausgleichen, danach konnten die Duisburger jedoch nochmals zulegen und entschieden das Spiel durch sechs weitere Treffer deutlich für sich. Zwar versuchten die Ratinger über weite Strecken mitzuhalten, dies gelang jedoch in der zweiten Spielhälfte gegen die stark aufspielenden Füchse nicht mehr. Damit revanchierten sich die Duisburger für die Niederlage am Sandbach zum Saisonauftakt.

Eine lange Pause haben die Ratinger Ice Aliens nicht, denn bereits am Dienstagabend empfängt die Mannschaft von Trainer Czeslaw Panek die Düsseldorfer Metro Stars am Sandbach zu einem Benefizspiel. Die DEG wird mit einer gemischten Mannschaft aus DEL-Stars und DNL-Nachwuchscracks antreten. Der Eintritt kostet auf allen Plätzen 5 Euro. Hiervon gehen 2 Euro pro Karte direkt an das Ratinger Wohnheim der Lebenshilfe, mit der die Ice Aliens im letzten Jahr eine karitative Partnerschaft geschlossen haben. Das Spiel beginnt um 19.30 Uhr.
 
Neusser EV  Ratinger Ice Aliens ‘97 - Neusser EV 7:1 (2:0; 2:1; 3:0)Für den NEV auch im 2. Derby gegen die Aliens nichts zu holen

Auch das zweite Derby entschieden die Ice Aliens für sich. Der NEV zeigte sich in Ratingen durchaus engagiert, jedoch wenig effizient. In Kombination mit Unaufmerksamkeiten im Defensivverhalten führte dies zu einer deutlichen Niederlage.

Bereits die Anfangsphase sollte den Weg für den weiteren Spielverlauf an diesem Abend weisen. Während in der Neusser Offensive Kreativität und Durchschlagskraft fehlten, ließ man den Gastgebern bei deren schnellen Angriffen zu viel Zeit und Raum. Nach dem frühen 1:0 durch Artur Tegkajew legte Dennis Fischbuch in der zwölften Minute den zweiten Treffer nach, der trotz annähernd gleicher Spielanteile durchaus in Ordnung ging. Zwar litt der Spielfluss auf beiden Seiten unter zahlreichen Strafzeiten, unter dem Strich ließen sich die Ratinger davon jedoch weniger aus dem Konzept bringen, als der NEV. Dieser musste zu Beginn des zweiten Drittels die nächsten beiden Rückschläge verkraften, die einen Punktgewinn in weite Ferne rücken ließen. Zwar betrieb man weiterhin einen hohen Aufwand, bei ihren Bemühungen agierten die Fuchs-Schützlinge jedoch zu berechenbar und deshalb oftmals harmlos. Alleine Niklas Hofmann war mit seinem zweiten Saisontreffer ein Erfolgserlebnis vergönnt, der übrigens auch sein erstes Tor beim letzten Duell beider Teams am Ratinger Sandbach erzielt hatte. Ansonsten lieferten sich die Mannschaften in unschöner Regelmäßigkeit das eine oder andere Scharmützel, was glücklicherweise ohne schwerere Folgen blieb. Wer angesichts des zwischenzeitlichen Neusser Anschlusstreffers noch einmal Hoffnung geschöpft hatte, wurde nach der zweiten Drittelpause erneut frühzeitig auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Ratingens Tegkajew sorgte mit seinem Hattrick für klare Verhältnisse. Auch wenn sich die ohne den beruflich verhinderten Holger Schrills angetretenen NEV-Cracks weiterhin um eine Ergebniskorrektur bemühten, konnten sie die Gastgeber nicht mehr ernsthaft gefährden. Diese nutzten ihre Chance, noch etwas für das eigene Punktekonto zu tun und erhöhten durch Thorsten Gries und Schahab Aminikia auf 7:1.

Tore:

1:0 (1:59) Tegkajew (Gries, Höveler)
2:0 (11:50, 5-4 ÜZ) De. Fischbuch (Tegkajew, Kohmann)
3:0 (20:28) Kohmann (De. Fischbuch, Panek)
4:0 (23:10, 5-4 ÜZ) Tegkajew (Gries, Höveler)
4:1 (36:38) Hofmann (Bongartz, Hirsch)
5:1 (42:04) Tegkajew (Kruminsch, Höveler)
6:1 (51:32) Gries (De. Fischbuch, Kohmann)
7:1 (54:42, 5-4 ÜZ) Aminikia (Kohmann, De. Fischbuch)



Strafen:

Ratingen: 22 + 10 Aminikia
Neuss: 24 + je 10 Bongartz, Oltmanns

Zuschauer: 334
 

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Freitag, 19. 11. 2010 Herner EV 2007 vs ESC Moskitos Essen  1 : 8 0:2-0:4-1:2
Tore:

Tor

50. Min. 1:8 (50.) Boldt    9. Min. 0:1 Richter
11. Min. 0:2 Petrozza
24. Min. 0:3 Stähle
28. Min. 0:4 Miettinen
32. Min. 0:5 Geisberger
34. Min. 0:6 Keussen
47. Min. 0:7 Geisberger
48. Min. 0:8 Richter
 
   
Strafen: 2 Minuten Strafe 6 Min.   14 Min.    
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe Linda
Louven
 
  keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: Daniels, Bandlofsky, Mann
Zuschauer: 1.304
Herner EV 2007 Deutliche Heimniederlage gegen Essen

Im Spiel um Platz Drei musste sich der Herner EV den Moskitos Essen gestern Abend mit 1-8 geschlagen geben. Lediglich im ersten Drittel konnten die Gysenberger die Partie ausgeglichen gestalten. Da Bad Nauheim zeitgleich gegen Tabellenführer Dortmund gewinnen konnte, befindet sich der HEV nun auf dem fünften Tabellenplatz.

Die Partie hatte vor über 1300 Zuschauern gut begonnen. Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem HEV-Stürmer Andre Grein die erste große Chance hatte. Der Mannschaftskapitän scheiterte aber mit einem Alleingang, den Sebastian Pigache mit einem Traumpass eingeleitet hatte. Essens Thomas Richter sollte in der 9. Spielminute der erste Treffer gelingen. Dabei setzte sich der Moskitos-Stürmer hinter dem Tor geschickt durch, brachte sich in gute Schussposition und lies HEV-Torhüter Christian Lüttges keine Chance. Zwei Minuten später zappelte die Hartgummi-Scheibe erneut im Herner Tor. Trotz einer klaren Abseitsstellung ließen die Unparteiischen weiterspielen und HEV-Kapitän Andre Grein lenkte den Puck schließlich unhaltbar zum 0-2 ins eigene Tor. Von diesem Schock erholten sich die Gysenberger aber schnell und hatten in Überzahl gute Möglichkeiten. Zunächst scheiterte Curtis Billsten völlig freistehend an Essens Torhüter Benjamin Finkenrath. Kurz darauf versagten die Schiedsrichter dem vermeintlichen Anschlusstreffer von Lars Gerike die Anerkennung. Ohne Videobeweis war kaum zu erkennen, ob der Puck im Moskitos-Tor war oder von der Latte zurück ins Spiel prallte. Doppelt Pech für die Herner. Danach wollte auch Nils Liesegang mit einem überlegten Schuss kein Tor gelingen. So musste der HEV mit einem 0-2 Rückstand in die erste Pause gehen.

Im Mitteldrittel dominierten die Gäste das Geschehen und ließen den Gastgebern kaum eine Schussmöglichkeit. Vitali Stähle (24.), Antti-Jussi Miettinen (28.), Herbert Geisberger (32.) und Joel Keussen (34.) schraubten das Ergebnis auf 0-6. Nach dem fünften Gegentreffer wurde Christian Lüttges durch „Back-up“ Dennis Uhlig im HEV-Tor ersetzt. Das Schussverhältnis im Mitteldrittel betrug 22-7 für die Moskitos und spiegelte die Überlegenheit deutlich wieder. Das Spiel war entschieden.

In den letzten 20 Minuten waren die Herner um Schadensbegrenzung bedacht und die Moskitos ließen es etwas lockerer angehen. Nach zwei weiteren Gäste-Toren gelang HEV-Verteidiger Peter Boldt in der 50. Spielminute wenigstens noch der Ehrentreffer.
„Mit dem ersten Drittel waren wir trotz des 0-2 Rückstands sehr zufrieden. Zu diesem Zeitpunkt hätte es auch 3-1 für uns stehen können. Mit der Führung im Rücken zeigte Essen im Mitteldrittel seine ganze Klasse. Dem hatten wir heute nichts entgegen zu setzen. Ein großes Dankeschön an die Herner Fans, die das ganze Spiel für gute Stimmung sorgten und die Mannschaft trotz des Rückstands angefeuert und unterstützt haben,“ so das Fazit von Matthias Roos nach dem Spiel.

Am Sonntag bestreitet der HEV sein nächstes Heimspiel. Spielbeginn gegen den Königsborner JEC ist um 18.30 Uhr.
In diesem Spiel sind die Gastgeber klarer Favorit. Alles andere als drei Punkte wäre eine große Enttäuschung, allerdings muss man auch die Bulldogs erst bezwingen. Zum Saisonauftakt gab es einen 7-2 Erfolg, der aber erst in den Schlussminuten zustande kam. Nach 50 Minuten hatte es 2-2 Unentschieden gestanden und die Gäste hielten sehr gut mit. Hätte Königsborn den Führungstreffer erzielt, wären die Herner unter Umständen ohne Punkte dagestanden. Die Mannschaft von Matthias Roos und Alexander Jacobs ist also gewarnt und sollte die Gäste keinesfalls unterschätzen.


Statistik:
Tore: 0:1 (08:46) Richter (Hauptig) 5-5; 0:2 (10:02) Petrozza (Kastner, Barg) 5-5; 0:3 (23:38) Stähle (Kastner, Petrozza) 5-5; 0:4 (27:16) Miettinen (Geisberger, Koziol) 5-4; 0:5 (31:04) Geisberger (Miettinen, Straube) 5-4; 0:6 (33:44) Keussen (Richter, Pietsch) 5-5; 0:7 (46:34) Geisberger (Miettinen, Koziol) 5-5; 0:8 (47:45) Richter (Hauptig, Eichinger) 5-5; 1:8 (49:09) Boldt (Liesegang, Billsten) 5-5.
Strafen: Herne 34 // Essen 6
Zuschauer: 1.304
 
ESC Moskitos Essen  Moskitos fegen Herne vom Eis

Mit 8:1 nahmen die Moskitos souverän die Punkte aus Herne mit nach Essen. Über weite Strecken spielte man mit Herne Katz und Maus und überließ dem Gastgeber nur in der Anfangsphase einige gute Torchancen. Trainer Jari Pasanen hatte Neuzugang Chris Straube in die Verteidigung genommen und Thomas Richter in den Sturm beordert. Straube absolvierte ein grundsolides, fehlerfreies Debüt und Richter kam zu zwei Toren. Dem überzeugend druckvollen und schnellen Spiel der Moskitos hatten die Herne frühzeitig nichts mehr entgegen zu setzen.

Nur die Anfangsphase gestaltete sich bei den Torchancen noch ausgeglichen. Sowohl die Moskito-, als auch die Herner Fans hatten schon mehrfach zum Torjubel angesetzt, doch zunächst blieben beide Torleute Sieger. Trainer Pasanen lobte abschließend Torwart Benjamin Finkenrath. „Er hat uns heute im ersten Drittel mehrfach stark im Spiel gehalten.“ Gegen Grein, Pigache und Billsten rette der Essener Schlussmann spektakulär.

In der 9.Minute war es dann mit dem ersten Treffer des Spiels soweit. Thomas Richter lenkte die Scheibe zum 1:0 für die Moskitos ins Herner Tor. Nur zwei Minuten später durften die rund 300 Essener Fans das 2:0 durch Frank Petrozza bejubeln. Jetzt waren die Essener klar Herr auf dem Herner Eis. Einzig die Torleute Lüttges und ab Mitte des Spiels Uhlig, verhinderten ein höheres Debakel der Herner.

Im zweiten Drittel erhöhten die Moskitos dann noch einmal den Druck auf Herne. Stähle, Miettinen, Geisberger und Keussen erhöhten auf ein zwischenzeitliches 6:0, ehe die Gastgeber im zweiten Drittel zum ersten gefährlichen Torschuss kamen. Auch im letzten Drittel ließ man nichts mehr anbrennen. Geisberger und Richter legten jeweils ihre zweiten Treffer nach und schraubten das Ergebnis auf 8:0, ehe Herne durch Peter Boldt zum Ehrentreffer kam.

Die Fans, angereist mit gesponserten Bussen von Joachim Herden, durften am Ende mit der Mannschaft noch minutenlang auf dem Eis den klaren 8:1 Erfolg feiern.

Die Tore: 0:1 (9.) Richter (Hauptig), 0:2 (11.) Petrozza (Kastner, Barg), 0:3 (24.) Stähle (Kastner, Petrozza), 0:4 (28.) Miettinen (Geisberger, Koziol – PP1), 0:5 (32.) Geisberger (Miettinen, Straube – PP1), 0:6 (34.) Keussen (Richter, Pietsch), 0:7 (47.) Geisberger (Miettinen, Koziol), 0:8 (48.) Richter (Hauptig, Eichinger), 1:8 (50.) Boldt (Liesegang, Billsten)

Strafminuten: Moskitos 6 – Herne 14 + 10 Linda + 10 Louven

Zuschauer: 1304
 

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TABELLE 19. Spieltag  Oberliga WEST 2010-11
Platz Mannschaft   Sp. S U V/P T D Punkte
1 Platz gehalten EHC Dortmund EHC Dortmund Westfalen-Elche 13 10 3 2 69 : 22 47 35
2 Platz gewonnen EV Füchse Duisburg  EV Duisburg Füchse 13 7 3 2 64 : 38 26 36
3 Platz gewonnen ESC Moskitos Essen  ESC Moskitos Essen  11 7 1 0 65 : 32 33 22
4 Platz gewonnen EC Bad Nauheim Rote Teufel EC Bad Nauheim Rote Teufel 11 5 3 2 53 : 31 22 20
 
5 Platz verloren Herner EV 2007 Herner EV 2007 13 5 3 2 59 : 58 1 20
6 Platz gehalten Ratinger Aliens 97 Ratinger Aliens 97 11 5 3 1 44 : 44 0 19
7 Platz gehalten Lippe-Hockey-Hamm  Young Stars  Lippe-Hockey-Hamm Young Stars 13 3 2 1 35 : 63 -28 12
8 Platz gehalten Neusser EV  Neusser EV  13 2 2 0 40 : 79 -39 8
9 Platz gehalten

Königsborner JEC 

Königsborner JEC Bulldogs 14 2 0 0 32 : 94 -62 6