Oberliga West

Spielbericht Oberliga West 26. 11. 2010
EHC Dortmund Westfalen-Elche vs Herner EV 2007 Spielberichte Bilder vom Spiel bei mdm-fotos Link folgt........ Video bei Center TV
Neusser EV  vs EC Bad Nauheim Rote Teufel Spielberichte
 Lippe-Hockey-Hamm Young Stars vs Ratinger Aliens 97 Spielberichte
EV Duisburg Füchse vs ESC Moskitos Essen  Spielberichte
Tabelle Spieltag
Freitag, 26. 11. 2010 EHC Dortmund Westfalen-Elche vs Herner EV 2007 14 : 4 6:0-5:1-3:3
Tore:

Tor

  1, Min. 1:0 Martin Schweiger
10, Min. 2:0 Sebastian Eickmann
13, Min. 3:0 Brad Bonello
14, Min. 4:0 Jason Reese
16, Min. 5:0 David Hördler
18, Min. 6:0 Christoph Ziolkowski
23, Min. 7:0 Florian Kirschbauer
25, Min. 8:0 Sven Breiter
28, Min. 9:0 Nils Sondermann
30, Min. 10:0 Michael Henk
34, Min. 11:0 Martin Schweiger
44, Min. 12:1 Michael Henk
51, Min. 13:1 Nils Sondermann
53, Min. 14:1 Christoph Ziolkowski
 
 
36, Min. 11:1 Benjamin Hanke
54, Min. 14:2 Nils Liesegang
57, Min. 14:3 Nils Liesegang
58, Min. 14:4 Nils Liesegang
   
Strafen: 2 Minuten Strafe 0 Min.   26 Min.    
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe Jason Reese   Nils Liesegang    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: Hertrich, Mann, Quint
Zuschauer: 679
Kader EHC Dortmund Westfalen-Elche Bilder vom Spiel bei mdm-fotos * Bilder Folgen......Elche schicken den HEV mit einer 14 : 4 Klatsche nach Hause

„Wir werden den hohen Sieg nicht überbewerten. Die Zuschauer haben ihren Spaß gehabt. Ich persönlich war trotz der Niederlagen am letzten Wochenende mit den Leistungen meiner Mannschaft in Bad Nauheim und Essen mehr zufrieden. Die heutige Partie kann man nicht als Maßstab nehmen, wir hätten noch mehr Tore schießen können. In den letzten fünf Minuten fehlte die Konzentration und Ordnung, so dass wir noch drei Gegentore kassiert haben“ war das Statement von Chefcoach Frank Gentges nach dem mehr als deutlichen 14:4-Erfolg des EHC Dortmund am Freitagabend an der Strobelallee gegen den Herner EV. Die Gäste vom Gysenberg verzichteten verletzungsbedingt 40 Minuten lang auf ihren Stammtorhüter Christian Lüttges (Nasenbeinbruch), im Schlussabschnitt löste er dann doch den überforderten Dennis Uhlig im Gehäuse ab. Ein weiterer Grund für das Herner Debakel lag auch in den 26 Strafminuten zuzüglich einer zehnminütigen Disziplinarstrafe gegen den sichtlich frustrierten Nils Liesegang. Die Überzahlmöglichkeiten nutzten die WestfalenBereicht bei Center TV Elche gleich sieben Mal aus. Beim EHC musste nur Stürmer Jason Reese ebenfalls mit einer zehnminütigen Disziplinarstrafe in die Kühlbox. Ein Kompliment muss man dem Schiedsrichtergespann machen. Hauptschiedsrichterin Nicole Hertrich sowie ihre Linesmen Sascha Quint und Pavel Mann leiteten die Partie souverän und vorbildlich.
Bereits mit dem allerersten Angriff gab es nach 20 Sekunden auch den ersten Dortmunder Torjubel, als Martin Schweiger das 1:0 markierte. Auch danach blieben die Elche dominant, erst um die 7. Spielminute waren auch Herner Angriffe zu sehen. Eine gute Möglichkeit von David Hördler in der 8. Minute und ein Schuss von Verteidiger Sebastian Eickmann in der 11. Minute knapp am HEV-Gehäuse vorbei läuteten dann das muntere Scheibenschießen ein. Sebastian Eickmann, Brad Bonello, Jason Reese, David Hördler und Christoph Ziolkowski schraubten zwischen der 11. und der 19. Minute das Ergebnis noch vor der ersten Pause auf 6:0 hoch. Im zweiten Abschnitt änderte sich wenig. Der EHC spielte weiterhin konsequent nach vorne, Herner Entlastungsangriffe fanden selten statt. Nur in der 25. Minute musste EHC-Keeper Boris Ackers einmal eingreifen, da stand es aber durch Florian Kirschbauer bereits 7:0. Sven Breiter, Nils Sondermann, Michael Henk und Martin Schweiger erhöhten bis zur 35. Minute sogar auf 11:0. Danach schalteten die Elche einen Gang zurück, so dass der Herner EV in der 37. Minute den ersten Treffer durch Benjamin Hanke erzielen konnte. Im Schlussabschnitt musste Christian Lüttges auch sofort hinter sich greifen, als Michael Henk in der 45. Minute auf 12:1 erhöhen konnte. Nils Sondermann und Christoph Ziolkowski beendeten dann mit den Treffern 13 und 14 die Dortmunder Torproduktion. Die letzten fünf Minuten gehörten dem Herner EV, so dass Nils Liesegang noch dreimal frei zum Schuss kam. „Auch Torwart Christian Wendler wollte im letzten Abschnitt anstelle von Boris Ackers noch ein gutes Spiel machen, aber zum Schluss hat die Mannschaft ihn sehr allein gelassen“ war Frank Gentges von der Endphase wenig begeistert. „Wir haben drei Punkte geholt, mehr nicht. Es war schon mal schwerer, gegen Herne zu gewinnen.“
Am Sonntag muss der EHC ab 20 Uhr beim Neusser EV antreten und eine weitere Fahrt an den linken Niederrhein wird im Dezember noch einmal auf dem Programm stehen. Vor der Partie gegen Herne wurde nämlich im VIP-Raum der Elche die Auslosung des Viertelfinales im NRW Pokals vorgenommen. Unter der Leitung von LEV Eishockey Obmann Markus Schweer zog der LEV Vize-Präsident Frieder Dieck die Lose und bescherte dem EHC Dortmund ein Auswärtsspiel beim Neusser EV. Die weiteren Paarungen lauten: EV Duisburg – ESC Moskitos Essen (das gleich lautende Oberliga-Meisterschaftsspiel am Freitagabend endete 1:6), EHC Krefeld Niederrhein (Tabellenführer NRW Liga) – Herner EV, Ratinger Ice Aliens – Königsborner JEC. Die Begegnungen müssen bis Ende des Jahres durchgeführt werden.

Torfolge:
1:0 (00:20) Martin Schweiger (David Hördler, Stefan Kreuzmann)
2:0 (10:54) Sebastian Eickmann (Brad Bonello, Kevin Thau) +1
3:0 (13:42) Brad Bonello (Kevin Thau, Sebastian Eickmann)
4:0 (14:55) Jason Reese (Brad Bonello, Michael Henk)
5:0 (16:29) David Hördler (Manuel Neumann, Martin Schweiger) +1
6:0 (18:05) Christoph Ziolkowski (Brad Bonello, Sebastian Eickmann) +2
7:0 (23:51) Florian Kirschbauer (Sebastian Eickmann, Kevin Thau)
8:0 (25:18) Sven Breiter (Martin Schweiger, Manuel Neumann) +2
9:0 (28:43) Nils Sondermann (Alexander Preibisch, Michael Henk) +2
10:0 (30:38) Michael Henk (Christoph Ziolkowski, Alexander Preibisch) +1
11:0 (34:27) Martin Schweiger (Manuel Neumann, Stefan Kreuzmann) +1
11:1 (36:23) Benjamin Hanke (Andre Grein)
12:1 (44:38) Michael Henk (Alexander Preibisch, Nils Sondermann)
13:1 (51:34) Nils Sondermann (Manuel Neumann,
14:1 (53:14) Christoph Ziolkowski (Michael Henk) +1
14:2 (54:48) Nils Liesegang (Philip Hendle, Curtis Bilsten)
14:3 (57:55) Nils Liesegang (Philip Hendle, Tommy Kuntu-Blankson)
14:4 (58:13) Nils Liesegang (Philip Hendle, Curtis Bilsten)

Strafminuten:
EHCDO 0 + 10 Jason Reese - HEV 26 + 10 Nils Liesegang

Spieler des Abends:
Martin Schweiger (EHCDO) - Philip Hendle (HEV)

Mannschaftsaufstellung:
Boris Ackers [82], Christian Wendler [89] (ab 40. Minute) – Florian Kirschbauer [2], Stephan Kreuzmann [4] (C), Dominique Hensel [19], Nils Sondermann [20] (A), Manuel Neumann [33], Sebastian Eickmann [44] – David Hördler [7] (A), Martin Schweiger [10], Michael Henk [12], Lars Grözinger [13], Kevin Thau [16], Sven Breiter [27], Brad Bonello [28], Alexander Preibisch [29], Jason Reese [59], Christoph Ziolkowski [81]

Zuschauer: 679

Schiedsrichter: Nicole Hertrich – Sascha Quint, Pavel Mann
Herner EV 2007 Drei Punkte Wochenende

Zwei schwere Auswärtsspiele standen für den Herner EV am vergangenen Wochenende auf dem Programm. Der 4-14 Niederlage in Dortmund, ließen die Gysenberger einen 7-2 Sieg in Ratingen folgen. Damit konnte die Niederlagenserie beendet und der fünfte Tabellenplatz vor den Ice Aliens gefestigt werden. Im Gegensatz zum Freitags-Spiel in Dortmund, präsentierten sich die Herner in Ratingen diszipliniert und setzten die taktischen Vorgaben sehr gut um. Auch von einem 0-2 Rückstand durch Tore von Kohmann (7.) und Kruminsch (23.) lies man sich nicht aus der Ruhe bringen und spielte diszipliniert weiter. In Dortmund war genau das Gegenteil der Fall gewesen. Nach dem Treffer zum 2-0 in der 11. Spielminute brach der HEV förmlich auseinander, holte sich zwischen der 10. und 31. Spielminute insgesamt 22 Strafminuten ab und lag bereits zur Spielhälfte hoffnungslos mit 0-10 zurück. Sechs dieser Gegentore vielen dabei in Unterzahl!

Gestern Abend sollte alles anders laufen, wobei die Qualität des Gegners hierbei keine unerhebliche Rolle spielte. In der 28. Spielminute verkürzte Sebastian Haßelberg nach Vorarbeit von Andre Grein und Lorenz Schneider auf 1-2. Kurz darauf hatte der HEV Glück, dass ein Tor der Ratinger von den Unparteiischen aberkannt wurde. Wenig später überstanden die Gäste auch noch eine doppelte Unterzahlsituation. In dieser Phase des Spiel hätten die Gastgeber das Spiel zu ihren Gunsten vor entscheiden können. Dieses Versäumnis bestrafte der glänzend aufgelegte Sebastian Haßelberg mit seinem zweiten Treffer in der 34. Spielminute. Der 27 jährige hatte zum 2-2 ausgeglichen und sein Team wieder zurück ins Spiel gebracht. An Haßelberg schien sich das ganze Team wieder auf zurichten und das verlorene Selbstvertrauen kehrte in die Gesichter der Herner Spieler zurück. Gut zwei Minuten später bediente Haßelberg den mit gelaufenen Curtis Billsten, der mit einem Direktschuss grün-weiß-rot in Führung brachte. Das Spiel war gedreht und nun brachen die Ice Aliens auseinander. Wie man eine doppelte Überzahlsituation nutzt, demonstrierten die Herner kurz vor Drittelende. Nach Vorarbeit von Peter Boldt und Nils Liesegang, traf Kapitän Andre Grein zum 4-2 in der 40. Spielminute.
Im Schlussdrittel schraubten die Gäste das Ergebnis durch Tore von Curtis Billsten (45.), Nils Liesegang (49.) und Peter Boldt (51.) auf 7-2. Durch den Erfolg konnten die Herner die sportliche Talfahrt von vier Niederlagen in Folge vorerst stoppen.

Geschäftsführer Matthias Roos fasste das Wochenende wie folgt zusammen: „Nach der deutlichen Niederlage in Dortmund, wo sämtliche Schwächen gnadenlos aufgedeckt wurden, fehlten mir die Worte um die Leistung der Mannschaft zu beschreiben. Insbesondere die vielen dummen Strafzeiten dürfen gegen einen Gegner vom Kaliber der Elche nicht passieren. Erschreckend war auch zu sehen, wie eine Mannschaft trotz ordentlicher erster zehn Minuten, nach dem zweiten Gegentreffer völlig zusammenbricht, konzeptlos agierte und jegliches Selbstvertrauen verloren hatte. Daher ist es auch bezeichnend, dass es keiner der technisch versierten Spieler war, an dem sich die Mannschaft in Ratingen wieder auf richtete und der dem Team das Selbstvertrauen zurück gab, sondern der unermüdliche Arbeiter Sebastian Haßelberg.“

Nächstes Wochenende bestreiten die Herner nur ein Meisterschaftsspiel, in dem der Aufwärtstrend gegen Lippe-Hockey-Hamm bestätigt werden muss. Spielbeginn ist in der Eissporthalle Herne am Sonntag um 18.30 Uhr.

Statistik Dortmund:
Tore: 1:0 (00:20) Schweiger (Hördler, Kreuzmann) 5-5; 2:0 (10:54) Eickmann (Bonello, Thau) 5-4; 3:0 (13:42) Bonello (Thau, Eickmann) 5-5; 4:0 (14:55) Reese (Bonello, Henk) 5-5; 5:0 (16:29) Hördler (Neumann, Schweiger) 5-4; 6:0 (18:05) Ziolkowski (Bonello, Eickmann) 5-3; 7:0 (23:51) Kirschbauer (Eickmann, Thau) 5-5; 8:0 (28:18) Breiter (Schweiger, Neumann) 5-3; 9:0 (28:43) Sondermann (Preibisch, Henk) 5-3; 10:0 (30:38) Henk (Ziolkowski, Preibisch) 5-4; 11:0 (34:27) Schweiger (Neumann, Kreuzmann) 5-4; 11:1 (36:23) Hanke (Grein) 5-5; 12:1 (44:38) Henk (Preibisch, Sondermann) 5-5; 13:1 (51:34) Sondermann (Neumann, Ziolkowski) 5-5; 14:1 (53:14) Ziolkowski (Henk, Sondermann) 5-4; 14:2 (54:48) Liesegang (Billsten, Hendle) 5-5; 14:3 (57:55) Liesegang (Hendle, Kuntu-Blankson) 5-5; 14:4 (58:13) Liesegang (Hendle, Billsten) 5-5.
Strafen: Dortmund 10 // Herne 36
Zuschauer: 679
 

zum Seitenanfang

Freitag, 26. 11. 2010 Neusser EV  vs EC Bad Nauheim Rote Teufel 1 : 6 0:0-1:2-0:4
Tore:

Tor

31. Min. 1:1 Bernhardt   23. Min. 1:0 Bongartz
39. Min. 1:2 Striepeke
42. Min. 1:3 Althenn
45. Min. 1:4 Striepeke
50. Min. 1:5 Baum
53. Min. 1:6 Baum
 
   
Strafen: 2 Minuten Strafe 10 Min.   6 Min.    
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: Heffler, B. Braun, R. Weiss
Zuschauer: 201
Neusser EV  Neusser EV vs RT Bad Nauheim 1 : 6Neusser EV - RT Bad Nauheim 1:6 (0:0; 1:2; 0:4)

Zwei Drittel lang präsentierte sich der NEV auf Augenhöhe, bevor im letzten Drittel die Gäste aus Bad Nauheim ihrer Favoritenrolle eindrucksvoll gerecht wurden. Ausführlicher

Gegen einen der Top-Favoriten der aktuellen Oberliga-Saison musste Trainer Andrej Fuchs auf seinen Bruder Boris sowie Evgenij Kozhevnikov verzichten, die krankheitsbedingt ausfielen. Schien zu Beginn des Spiels noch vieles auf eine ruppige Partie hinzudeuten, beruhigten sich die Gemüter nach einer kurzzeitigen Auseinandersetzung zwischen mehreren Spielern wieder, für die Marco Böhm und Igor Filobok stellvertretend mit doppelten kleinen Strafen auf das Sünderbänkchen geschickt wurden. Der NEV versteckte sich gegen den Favoriten keinesfalls und konnte das Spiel durchaus offen gestalten, verpasste aber bei einer 5:3-Überzahl den durchaus möglichen Führungstreffer. Als Sebastian Bongartz diesen zu Beginn des zweiten Abschnitts nachholte, schien eine Überraschung im Rahmen des Möglichen zu sein, zumal die Neusser weiterhin mit großem Einsatz und hoher Laufbereitschaft zu Werke gingen. Umso ärgerlicher, dass die Hessen nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich zu einem psychologisch ungünstigen Zeitpunkt für die Wende sorgten - 44 Sekunden vor der zweiten Pausensirene brachte Igor Filobok die Gäste erstmals in Führung. Der Kräfteverschleiß der ersten beiden Drittel sollte sich in der Folgezeit deutlich bemerkbar machen. Die mit zahlreichen Berufsspielern besetzten Kurstädter legten noch einmal an Tempo zu und spielten nun die bereits früher erwartete Überlegenheit aus. Alexander Althenn und Jannik Striepeke sorgten für die Vorentscheidung gegen weiterhin tapfer kämpfende Neusser, die letztendlich zu deutlich geschlagen wurden. Der Unterschied zwischen beiden Teams konnte allerdings auch an der Ausbeute in Überzahl ausgemacht werden, denn die Gäste nutzten im Stile einer Spitzenmannschaft drei ihrer fünf Überzahlchancen aus, um so einen vielleicht um zwei Tore zu hohen Sieg einzufahren. Die gezeigte Leistung des NEV stimmte dennoch zuversichtlich. Erstmalig mit dabei waren Neuzugang Patrick Maj und die Doppellizenzspieler Christian Kretschmann und Oliver Mebus, die gute Ansätze zeigten und andeuteten, dass sie eine Verstärkung für die Neusser Mannschaft darstellen können.

Tore:
1:0 (23:20) Bongartz (Brinkmann)
1:1 (30:56, 5-4 ÜZ) Bernhardt (Baldys, Filobok)
1:2 (38:26) Filobok (Althenn, Franz)
1:3 (42:22) Althenn (Filobok, Franz)
1:4 (45:16) Striepeke (Franz, Althenn)
1:5 (49:37, 5-4 ÜZ) Baum (Weibler, Gare)
1:6 (51:30, 5-4 ÜZ) Baum (Gare, Weibler)

Strafen:
Neuss: 14
Bad Nauheim: 10

Zuschauer: 201
 
EC Bad Nauheim Rote Teufel 6:1-Sieg in Neuss - Baum und Striepeke treffen doppelt

Einen glanzlosen - am Ende aber hoch verdienten - 6:1 (0:0, 2:1, 4:0)-Auswärtssieg fuhren heute Abend die Roten Teufel beim Neusser EV ein. Gut eine halbe Stunde hielten die Gastgeber stark dagegen, ehe die Hessen das Tempo deutlich erhöhten und zu Treffern kamen. Je zwei Mal Striepeke, der nach mehreren Wochen Verletzungspause zurückgekehrte Baum sowie Bernhardt und Althenn sorgten letztendlich für diesen Arbeitssieg am Neusser Südpark. Das erste Drittel verlief ohne Höhepunkte auf beiden Seiten. Dachte man in den Anfangsminuten, die Teams würden sich erstmal abtasten, der sah sich auch nach 20 Minuten getäuscht. Es gab kaum einmal gefährliche Toraktionen, die wenigen Fernschüsse, die die Akteure ablieferten, hatten die sicheren Goalies ohne Probleme weggepflückt. Einzige Aufregung war in der 13.Minute, als die Hessen - die ohne Dennis Cardona (beruflich verhindert), Patrick Gruber (Knieverletzung), dafür aber wieder mit Förderlizenzspieler Pascal Zerressen - antraten gleich drei Akteure in der Kühlbox hatten, so dass die Neusser zwei Minuten lang mit 5 gegen 3 Überzahl spielen konnten. Aber auch hier passierte nicht allzu viel, so dass es mit einem gerechten 0:0 in die erste Pause ging.

Mit Beginn des Mittelabschnitts merkte man den Hessen deutlich an, dass sie nun das Heft in die Hand nehmen wollten. Sie erhöhten das Tempo und kamen auch gleich zu einer guten Chance von Oliver Bernhardt in der 23.Minute, doch Dennis Kohl im Kasten der Rheinländer hielt. In diese Drangphase der Wetterauer hinein fiel dann etwas überraschend die Führung für die Hausherren durch Bongartz, der mit einer Einzelaktion unter die Latte ohne Abwehrchance für Keller erfolgreich war. Damit lagen die Roten Teufel zum dritten Mal in den letzten vier Spielen mit 0:1 hinten, aber jedesmal gingen sie am Ende als Sieger hervor. Dies zeugt natürlich von Selbstvertrauen, und so war es auch in der Eishalle am Südpark an diesem Abend. Als die Neusser zwei Minuten auf der Strafbank absaßen, war es Oliver Bernhardt, der mit einem Blueliner in der 32.Minute den 1:1-Ausgleich markierte. Und es kam noch besser: zum günstigen Zeitpunkt 34 Sekunden vor der zweiten Sirene vollstreckte Jannik Striepeke einen 2 auf 1-Konter nach Zuspiel von Alexander Althenn zur 2:1-Pausenführung für die Hessen, nachdem der Neusser Torhüter zuvor schon einige Male in höchster Not klären musste.

Die Gäste wollten im letzten Drittel nun schnellstmöglich die Vorentscheidung markieren in Hinblick auf das Spitzenspiel am Montag zuhause gegen Duisburg. Die Scheibe lief nun flüssig durch die Reihen, so dass Alexander Althenn in der 43.Minute nach einem schnellen Spielzug das 3:1 für die Kurstädter markieren konnte. Von Neuss kam nun nicht mehr allzu viel, so dass die Gäste das Geschehen fest im Griff hatten. Dies mündete im 4:1 für den EC durch Jannik Striepeke, der sein zweites Tor an diesem Abend erzielte. In der 51.Minute erhöhte Alexander Baum im Powerplay auf 5:1, als er direkt vor dem Tor stehend das Hartgummi irgendwie über die Linie drücken konnte. In der 54.Minute war es erneut Baum und wieder in Überzahl, der einen Querpaß von Gare ohne Mühe zum 6:1-Endstand einschob.

Unter dem Strich steht ein Pflichtsieg mit drei wichtigen Punkten, mehr war vor dem Montagsspiel gegen Duisburg auch nicht zu erwarten. Die Mannschaft tat das Nötigste beim Tabellenletzten, der mit zunehmender Dauer des Spiels immer mehr nachließ und nur am Anfang einigermaßen mithalten konnte. Hervorzuheben ist hierbei die Leistung des Torhüters der Hausherren, Dennis Kohl, der seinem Team lange Zeit einen knappen Spielstand festhielt. Somit machen die Roten Teufel drei Zähler gut auf den Zweiten aus Duisburg, mit dem man nach Punkten am Montag gleichziehen könnte bei zwei weniger ausgetragenen Spielen der Kurstädter. Die Vorzeichen für ein echtes Topspiel, bei dem bekanntlich auch der Hessische Rundfunk mit Fernsehteams und der Livesendung "Heimspiel!" zugegen ist, stehen also überaus günstig. Spielbeginn am Montag im Colonel-Knight-Stadion zu Bad Nauheim ist um 19.30 Uhr.

Die anderen Ergebnisse von heute Abend: Duisburg-Essen 1:6, Dortmund-Herne 14:4 und Hamm-Ratingen 5:3. Zur aktuellen Tabelle.

Neusser EV - EC Bad Nauheim 1:6 (0:0, 1:2, 0:4)
Tore:
1:0 (23:20) Bongartz
1:1 (31:14) Bernhardt (Baldys, Filobok) PP 5-4
1:2 (39:26) Striepeke (Althenn)
1:3 (42:22) Althenn (Filobok, Franz)
1:4 (45:16) Striepeke (Filobok)
1:5 (50:17) Baum (Weibler, Franz) PP 5-4
1:6 (53:30) Baum (Gare, Piwowarczyk) PP 5-4
Strafminuten: NEV 10 / ECN 6
Zuschauer: 150



Traf doppelt in Neuss: EC-Stürmer Jannik Striepeke
 

zum Seitenanfang

Freitag, 26. 11. 2010  Lippe-Hockey-Hamm Young Stars vs Ratinger Aliens 97 5 : 3 0:0-3:1-2:2
Tore:

Tor

         
Strafen: 2 Minuten Strafe          
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: Schmidt, Eugen Kontny, Kyei-Nimako
Zuschauer:  
Lippe-Hockey-Hamm Young Stars Durststrecke beendet: Young Stars bezwingen Ratingen 5:3

Die Erleichterung nach dem Schlusspfiff war riesig. Die Akteure von Lippe Hockey Hamm formierten sich zu einem Jubelknäuel, um den verdienten 5:3 (0:0, 3:1, 2:2)-Erfolg in der Eishockey-Oberliga gegen die Ratinger Ice Aliens zu feiern. „Ich kann die Steine gar nicht zählen, die mir vom Herzen gefallen sind“, freute sich Coach Andreas Pokorny nach der überwundenen Durststrecke von acht Pleiten in Serie.

Großer Jubel herrschte bei den Young Stars nach dem 5:3-Sieg gegen Ratingen. Die Gastgeber starteten vor einer spärlichen Kulisse von 140 Zuschauern diszipliniert und mit hoher Einsatzbereitschaft in die Begegnung und kreierten dabei eine Vielzahl von Chancen. Schon in der zweiten Minute hatten sowohl Jiri Svejda als auch Milan Vanek die Möglichkeit, die Young Stars in Front zu bringen. Nur wenig später vergab Svejda erneut, ehe Dieter Orendorz im Gegenzug auf der anderen Seite den Puck kurz vor der Linie rettete und somit einen Rückstand verhinderte. Dennoch waren die Gäste anfangs optisch einen winzigen Hauch überlegen – bis zum ersten Powerplay der Hammer. Denn in der folgenden Phase bestimmte weitgehend LHH das Geschehen auf dem Eis, verpasste es aber, diese Überlegenheit in Treffer umzumünzen, wie bei den Versuchen von Igor Cillik von der rechten Seite (12.), Jiri Svejda (13.) oder Dennis Schlicht jeweils nach einem Gegenstoß (18.). Kurz nach Wiederbeginn sorgte Milan Vanek nach Co-Produktion von John Kraiss und Svejda für die verdiente 1:0-Führung für LHH (22.). Nachdem Hamms Goalie Benjamin Voigt in Verbund mit der gut arbeitenden Defensive die Führung mehrfach gesichert hatte, hatte Niko Bitter den zweiten Treffer auf dem Schläger, doch sein Schuss prallte an der Latte ab (26.).

Als die Young Stars die erste Strafzeit der Begegnung kassierten, egalisierte Artur Tegkaev für die Ice Aliens zum 1:1 (29.). Die Gäste gestalteten das Spiel darauf nicht nur vom Ergebnis her offen, sondern waren auch spielerisch wieder auf Augenhöhe. Doch die Phase der Lethargie dauerte bei den Hammern nur kurz an, denn Vanek stellte, erneut nach Vorarbeit von seinen Sturmpartnern Kraiss und Svejda, mit seinem Treffer die alten Verhältnisse wieder her (32.), ehe Mark Jablonski einen Abpraller zum 3:1 verwertete (38.). Kurz vor Jablonskis Treffer blieb Orendorz ein Treffer verwehrt – sein abgefälschter Schuss prallte am Aluminium ab.

Erzielte sein erstes Tor für LHH: Niko Bitter.Im Schlussdrittel pochten die Gastgeber auf den vierten Treffer, doch Bitter scheiterte nach einen Querpass von Christoph Ulrich aus kurzer Distanz (43.). Nachdem Ratingen durch Schahab Amini Jia (49.) und Jannik Woidtke (53.) zum 3:3 ausgeglichen hatte, wurde die Partie zunehmend zerfahrener, und die Young Stars erlaubten sich erneut einen kleinen Durchhänger. Diese Phase dauerte jedoch wenige Minuten, denn LHH kämpfte weiter und erspielte sich weiter Chancen. Eine davon nutzte Bitter, der mit dem 4:3 sein ersten Tor im Trikot der Young Stars erzielte (55.). „Dieser Treffer kam genau zum richtigen Zeitpunkt“, atmete Pokorny auf. Vanek sicherte schließlich mit seinem fünften Treffer den Sieg (57.). Ratingen setzte in den letzten beiden Minuten zwar noch einmal alles auf eine Karte und agierte ohne Goalie, doch geholfen hat es den Aliens nicht mehr. „So ein Spiel brauchst du, um das Selbstvertrauen aufzubauen. Dann kommt auch der nötige Spielfluss wieder“, erklärte der LHH-Coach die Bedeutung dieses Erfolges. Er soll die nötige Kraft für die kommenden Aufgaben geben. Diese wartet bereits am Sonntag in Form vom Ortsderby gegen den Königsborner JEC.

 
Ratinger Aliens 97 Rückschlag für die Ice Aliens

Eigentlich hatte Aliens-Trainer Czeslaw Panek für die beiden Spiele gegen Hamm und Herne am letzten Wochenende sechs Punkte eingeplant. Am Ende standen die Außerirdischen nach einem hart umkämpften Spiel in Hamm und einem Heimspiel-Debakel gegen Herne mit leeren Händen da.

Nach einem torlosen ersten Drittel gegen die Youngstars aus Hamm. Jedoch gelang den Gastgebern nach nur wenigen Sekunden im zweiten Abschnitt erstmals die Führung im Maxipark. Zwar konnten die Ice Aliens durch Artur Tegkaev kurze Zeit später ausgleichen, doch die Hausherren erhöhten in den Folgeminuten eiskalt auf 3:1 und brachten die Außerirdischen ins Hintertreffen.

Die Ratinger stemmten sich gegen die drohende Niederlage und konnten im letzten Drittel noch einmal zum 3:3 ausgleichen, doch Hamm ließ sich dieses Spiel nicht mehr aus den Händen nehmen und nutzte vor allem in den letzten zwanzig Minuten ihre Tormöglichkeiten konsequent aus. So stand am Ende eine 3:5-Niederlage auf der Uhr, die im Kampf um Platz 4 bereits einen ordentlichen Dämpfer bedeutete, denn mit einem Sieg hätte man schon am Freitag an der Konkurrenz aus Herne vorbei ziehen können, die am Sonntag am Sandbach gastierte.

Hier erlebten die Zuschauer auf den Rängen jedoch ein Debakel, wie es in der bisherigen Saison noch nicht vorgekommen war. Beide Mannschaften übten sich im ersten Drittel vor allem mit der fahrlässigen Vergabe von Großchancen. Das Glück war jedoch auf Ratinger Seite. Zunächst konnte Mannschaftskapitän Christian Kohmann die Aliens in Führung bringen, bevor Maris Kruminsch im zweiten Drittel auf 2:0 erhöhte. Möglicherweise wären die Außerirdischen kurz danach bereits zur Vorentscheidung gekommen, denn Kruminsch konnte wenige Minuten später den dritten Treffer für die Aliens erzielen, das jedoch wegen des im letzten Augenblick verschobenen Tores nicht gegeben wurde.

Die Außeridischen haderten mit der Entscheidung des Schiedsrichters und das Unheil nahm in den Folgeminuten des zweiten Drittels seinen Lauf. Die Herner kämpften sich mit einer beachtlichen Leistung zurück ins Spiel und kamen zu insgesamt vier Treffern durch Haßelberg, Billsten und Grein zum 2:4. Als Dustin Schumacher zudem zu Beginn des letzten Abschnitts einen Penalty zugesprochen bekam, war die Hoffnung auf den Rängen groß, dass die Aliens doch noch einmal die Wende schaffen könnten, doch Schumacher vergab gegen Christian Lüttges.

So gelangen den Gästen im letzten Drittel noch drei weitere Tore gegen eine Ratinger Mannschaft, die in der zweiten Hälfte des Spiels völlig einbrach. Aliens-Trainer Czeslaw Panek wirkte auf der Pressekonferenz nach dem Spiel ratlos. „Uns fehlen zweifelsohne mehrere Führungsspieler, die die Mannschaft in so einer Situation wie heute mitreißen können. Durch den Torhüterwechsel im letzten Drittel wollte ich das Team noch einmal aufwecken. Es hat aber leider nichts mehr gebracht. Wenn wir den Anschluss an Platz 4 nicht verlieren wollen, dann müssen am kommenden Wochenende dringend Punkte her.“
 

zum Seitenanfang

Freitag, 26. 11. 2010 EV Duisburg Füchse vs ESC Moskitos Essen  1 : 6 0:3-1:1-2:0
Tore:

Tor

  6. Min.0:1 Stähle
  6. Min.0:2 Geisberger
19. Min.0:3 Petrozza
33. Min.1:4 Miettinen
33. Min.1:5 Miettinen
53. Min.1:6 Straube
 
  24. Min.1:3 Selivanov    
Strafen: 2 Minuten Strafe 12 Min.   8 Min.    
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: L. Györgyicze, F. Dimmers, Seidel
Zuschauer: 1837
EV Duisburg Füchse Essen war heute eine Nummer zu groß

Vor 1837 Zuschauern konnten die Füche in der heutigen Begegnung nicht an die guten Leistungen der letzten Wochen anknüpfen und mussten sich am Ende den zugegebenermaßen starken Essenern am Abend mit 1:6 geschlagen geben. Die Enttäuschung war allen Beteiligten deutlich anzusehen, zumal die Erwartungen echt hoch waren. "Ich kann die Fans verstehen, die nach dem 1:5 bereits die Halle verlassen haben", war aus Spielerkreisen nach der Partie zu hören. "Da können wir uns nur entschuldigen und
hoffen, dass wir das in den nächsten Spielen wieder gut machen" - so die einhellige Mannschaftsmeinung.
 
ESC Moskitos Essen  Moskitos dominieren mit 6:1 in Duisburg

Es war ein ganz starker auftritt der Moskitos im Derby bei den Füchsen Duisburg. Mit 6:1 verließ das Team von Trainer Pasanen am Ende als verdienter Sieger das Eis.

Die Füchse konnten nur in der Anfangsphase etwas Druck auf die Moskitos aufbauen. Der erneut ganz starke Essener Torwart Benjamin Finkenrath hatte das nötige Glück, dass der Puck zu Beginn die Latte traf. Es war der Startschuss für das Essener Team. Mit gezielten Kontern kam man in der sechsten Minute zu zwei schnellen Toren durch Stähle und Geisberger. Ab jetzt bestimmte man das Geschehen und ließ die Füchse kaum zu Chancen kommen. Kurz vor Drittelende erhöhte Petrozza auf 0:3 und die rund 350 Essener Fans unter den 1837 Zuschauern konnten ihr Team verdient mit viel Applaus in die Pause schicken.

Im zweiten Drittel änderte sich nicht viel im Spielverlauf. Duisburg war zwar bemüht, biss sich aber zunächst an der sattelfesten Defensive der Moskitos die Zähne aus. Erst in Überzahl kamen die Gastgeber nach einer starken Einzelleistung von Selivanov zum Treffer. Die Moskitos ließen sich von ihrer Linie nicht abbringen und bestimmten weiter das Spiel. Immer wieder kamen sie mit gefährlichen Angriffen vor das Duisburger Tor. Als die Füchse in Überzahl die Hoffnung auf den Anschluss hatten, stachen die Moskitos erneut zu und sorgten für die Vorentscheidung. Chris Straube schickte Antti-Jussi Miettinen mit einem klugen Pass auf die Reise und der ließ Renkewitz keine Abwehrchance.

Gleich zu Beginn des Schlussdrittels machten die Moskitos dann den Sack endgültig zu. Miettinen war mit seinem zweiten Treffer der Schütze des 1:5 und krönte so mit dem Doppelpack seine starke Leistung. Jetzt ließ man nichts mehr anbrennen und erhöhte sogar erneut in Unterzahl durch Chris Straube noch auf 1:6. Die Essener Fans, die das ganze Spiel über für tolle Stimmung sorgten, konnte so bereits weit vor dem Ende des Spiels ihre Mannschaft ausgiebig feiern.

„Es war vielleicht nicht das schönste Eishockeyspiel, aber am Ende zählen die Punkte. Mit dem 6:1 sind wir heute natürlich sehr zufrieden“, so Trainer Jari Pasanen nach dem Spiel. Damit haben die Moskitos nach Spitzenreiter Dortmund, nun auch den Zweitplatzierten aus Duisburg geschlagen. Bis auf einen Punkt hat man sich an Duisburg herangeschoben und mit zwei Spielen weniger als Tabellenführer Dortmund ist noch viel Luft nach oben.

Die Tore: 0:1 (6.) Stähle (Petrozza, Barg), 0:2 (6.) Geisberger (Weilert, Koziol), 0:3 (19.) Petrozza (Barg, Stähle – PP1), 1:3 (24.) Selivanov (Bader – PP1), 1:4 (33.) Miettinen (Straube, Geisberger – UZ1), 1:5 (42.) Miettinen (Geisberger, Koziol), 1:6 (53.) Straube (Stähle – UZ1)

Strafminuten: Füchse Duisburg 12 – Moskitos Essen 8

Zuschauer: 1837

 

zum Seitenanfang

 

 

TABELLE 19. Spieltag  Oberliga WEST 2010-11
Platz Mannschaft   Sp. S U V/P T D Punkte
1 Platz gehalten EHC Dortmund EHC Dortmund Westfalen-Elche 14 11 3 2 85 : 30 55 38
2 Platz gehalten EV Füchse Duisburg  EV Duisburg Füchse 15 8 3 2 72 : 45 27 29
3 Platz gehalten ESC Moskitos Essen  ESC Moskitos Essen  13 9 1 0 75 : 35 40 28
4 Platz gehalten EC Bad Nauheim Rote Teufel EC Bad Nauheim Rote Teufel 13 7 3 2 65 : 35 30 26
 
5 Platz gehalten Herner EV 2007 Herner EV 2007 15 5 3 2 66 : 77 -11 20
6 Platz gehalten Ratinger Aliens 97 Ratinger Aliens 97 13 5 3 1 48 : 56 -8 19
7 Platz gehalten Lippe-Hockey-Hamm  Young Stars  Lippe-Hockey-Hamm Young Stars 15 4 2 1 43 : 72 -29 15
8 Platz gehalten

Königsborner JEC 

Königsborner JEC Bulldogs 15 3 0 0 37 : 97 -62 9
9 Platz gehalten Neusser EV  Neusser EV  14 2 2 0 41 : 85 -44 8