Oberliga West

Spielbericht Oberliga West 12. 12. 2010
Ratinger Aliens 97 vs Kader EHC Dortmund Westfalen-Elche Spielberichte
 Lippe-Hockey-Hamm Young Stars vs Neusser EV  Spielberichte
Herner EV 2007 vs EV Duisburg Füchse Spielberichte
ESC Moskitos Essen  vs Königsborner JEC Bulldogs Spielberichte
Tabelle Spieltag
Sonntag, 12. 12. 2010 Ratinger Aliens 97 vs Kader EHC Dortmund Westfalen-Elche 2 : 6 1:1-0:2-1:3
Tore:

Tor

12. Min 1:1 Jan Philipp Priebsch
44. Min 2:3 Jan Philipp Priebsch
  10. Min 0:1 Michael Henk
25. Min 1:2 Michael Henk
26. Min 1:3 David Hördler
52. Min 4:2 Michael Henk
55. Min 2:5 Kevin Thau
57. Min 2:6 David Hördler
 
   
Strafen: 2 Minuten Strafe 01. Min Aminika Haken
17. Min Priebsch
25. Min Bleyer
36. Min Kohmann Stockeck
42. Min Kohmann Hoher Stock
43. Min Lahmer Halten
51. Min Aminika Spielverzögerung
53. Min Bankstrafe Zuviele Spieler auf dem Eis
56. Min Priebsch Hoher Stock
 
  17. Min Bankstrafe Zuviele Spieler auf dem Eis
28. Min Neumann Check von Hinten. +10
28. Min Sondermann Spielverzögerung.
29. Min Kirschbauer Unnötige Härte.
38. Min Sondermann Haken
43. Min Schweiger Haken
46. Min Bonello, Stockschlag
 
   
  5 Minuten Strafe keine   30. Min Kreuzmann Check gegen Kopf und Nacken    
  10 Minuten Strafe keine   Manuel Neumann    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   30. Min Kreuzmann    
Schiedsrichter:: Daniels, L. Müller, R. Weiss
Zuschauer: 322
Ratinger Aliens 97 Der Spitzenreiter siegt mit 6:2 am Sandbach

Am Sonntagabend erlebten etwas mehr als 300 Zuschauer das wohl bisher kurioseste Spiel der laufenden Saison. Gegen den EHC Dortmund konnten die Aliens lange mithalten, doch im zweiten Drittel geriet das Spiel völlig aus den Fugen. Am Ende siegten die Elche mit 6:2 am Sandbach.

Im ersten Spielabschnitt lieferten sich beide Mannschaften eine sehr ausgeglichene und faire Partie mit Chancen auf beiden Seiten. Zwar zeigten sich die Gäste aus Dortmund vor allem in Überzahl als spielerisch überlegen, doch die Außerirdischen hielten kämpferisch dagegen und kamen immer wieder zu guten Chancen vor dem Dortmunder Tor. Zunächst war es Michael Henk, der die Elche in der 10. Spielminute in Führung brachte, bevor Jan Philipp Priebsch in der 25. Minute zum vielumjubelten 1:1-Ausgleich traf und damit den ersten Pausenstand markierte.

Im zweiten Drittel wurde es dann zusehends chaotischer auf dem Eis. Henk und Hördler trafen innerhalb von nur zwei Minuten zum 3:1 aus Dortmunder Sicht, doch die Aliens steckten nicht auf und erarbeiteten sich weitere Torchancen. Sehr zur Verwunderung der Zuschauer hagelte es plötzlich Strafzeiten, überwiegend gegen Dortmund. Zwischenzeitlich standen fünf Spieler gleichzeitig in der Kühlbox. Im Strafzeitenchaos gelang den Aliens dann ein der vermeintliche Anschlusstreffer, doch der Schiedsrichter pfiff das Spiel kurz zuvor ab und gab den Treffer nicht. Die Dortmunder präsentierten sich trotz dauerhafter Unterzahl mit einer enorm starken Abwehr. Hinzu kam, dass Boris Ackers im Tor des EHC einen hervorragenden Tag erwischt hatte und die zahlreichen Tormöglichkeiten der Aliens vereiteln konnte.

Als „verkehrte Welt“ konnte man dann die Geschehnisse im letzten Spielabschnitt bezeichnen, denn die Strafzeiten haglten nun zumeist auf Ratinger Seite nieder. Zwar traf erneut Priebsch in der 44. Minute mit einem unglaublichen Tor zum 2:3, doch in der Folgezeit agierten die Außerirdischen fast nur noch in Unterzahl. Die Gäste aus Dortmund zeigten dann, warum sie zurecht an der Tabellenspitze der Oberliga West stehen, denn sie nutzten ihre Überzahlmöglichkeiten eiskalt und trafen im letzten Drittel gleich dreimal zum 2:6-Endstand, der aufgrund einer guten Ratinger Leistung um ein bis zwei Tore zu hoch ausfiel.

Am kommenden Wochenende bestreiten die Ice Aliens zwei Auswärtsspiele. Freitag um 20 Uhr reisen die Ratinger zum Spiel am Neusser Südpark, am Sonntag um 18:30 Uhr steht die Auswärtspartie in Herne an.
 
Kader EHC Dortmund Westfalen-Elche Strafenflut am Sandbach, Elche siegen 2 : 6

26 Minuten lang war es ein ganz normales Oberligaspiel, das der EHC Dortmund am Sonntagabend bei den Ratinger Ice Aliens bestritt. Zu diesem Zeitpunkt führten die Westfalen Elche mit 3:1. Was dann aber folgte, rief häufig nur noch Kopfschütteln hervor. Innerhalb von drei Minuten sprach Hauptschiedsrichter Eric Daniels (Iserlohn-Sümmern) 43 Strafminuten gegen den EHC aus (vier Zweiminutenstrafen zuzüglich einer zehnminütigen Disziplinarstrafe sowie zur Krönung fünf Minuten plus Spieldauerdisziplinarstrafe gegen Stephan Kreuzmann). Nachvollziehbar waren dabei die wenigsten Entscheidungen. Bis zur 35. Minute mussten die Elche in Unterzahl spielen, davon vier Minuten lang sogar 3 gegen 5. Dank einer aufopferungsvollen Abwehrleistung und Boris Ackers im EHC-Gehäuse wurde diese Phase ohne Gegentreffer überstanden, an einen normalen Spielfluss war aber nicht zu denken. Der sollte sich auch nicht mehr einstellen, denn auch der weiterer Verlauf wurde immer wieder von Merkwürdigkeiten geprägt. In der Endphase dieser kuriosen Partie traf es dann häufiger die Gastgeber, so dass der EHC in Überzahl am Ende noch zu einem klaren 6:2-Auswärtssieg kommen konnte. Bezeichnend, dass die böseste Aktion des Abends in der Schlussminute ohne Schiedsrichterpfiff, aber mit Folgen für die Elche blieb. Ratingens Kapitän Christian Kohmann fuhr EHC-Verteidiger Manuel Neumann an der Bande in dessen Knie und die ersten Anzeichen deuten klar auf eine weitere längerfristige Verletzung hin.
Die Westfalen Elche hatten den besseren Start und dominierten die ersten zehn Spielminuten. So fiel das 0:1 in der 10. Minute auch folgerichtig. Ein Schuss von Jason Reese konnte noch abgeblockt werden, den Rebound verwandelte Michael Henk sicher. Bestand hatte die Führung aber nur knappe zwei Minuten, dann markierte Jan Philipp Priebsch den Ausgleich für die Aliens. Allerdings war der Pass auf ihn an der blauen Linie mehr als abseitsverdächtig. Danach kamen die Gastgeber besser ins Spiel und bis zur ersten Pause musste Boris Ackers noch zweimal gegen Dennis Fischbuch sowie Artur Tegkaev retten. Auch den zweiten Abschnitt begannen die Elche wieder druckvoll. In der 25. Minute vollendete erneut Michael Henk eine gute Kombination der zweiten Reihe zum 1:2 und anderthalb Minuten später konnte David Hördler mit einem Schuss in die kurze Ecke Torsten Schmitt im Ratinger Tor zum 1:3 überwinden. Sekunden später hatte Brad Bonello die Chance zum weiteren Ergebnisausbau, danach kam die oben beschriebene Hektik auf und das lag weniger an den beiden Mannschaften. Im letzten Abschnitt wurde es dann doch noch einmal spannend und der 2:3-Anschlusstreffer passte so richtig in das seit der 27. Minute laufende Kuriositätenkabinett. Ein mehr als eindeutiger Stockschlag gegen Brad Bonello, der dessen Schläger zertrümmerte, wurde unverständlicherweise nicht geahndet. Alle warteten auf den Pfiff, Boris Ackers wollte seinen zuvor verlorenen Torwartschläger wieder aufnehmen und so konnte Ratingens Verteidiger Jan Philipp Priebsch aus dem eigenen Drittel den Puck ins EHC-Gehäuse schießen. Nun versuchten die Gäste noch einmal ins Spiel zu kommen, aber nach dem 2:4 durch Michael Henk in der 52. Minute waren die Elche endgültig auf der Siegerstrasse. Kevin Thau und David Hördler bauten den Vorsprung sogar noch weiter aus.
Mit der Partie in Ratingen hat der EHC Dortmund nun die Halbzeit in der Punkterunde der Oberliga erreicht. Die erzielte Bilanz ist beeindruckend. 17 Siegen stehen nur drei Niederlagen gegenüber und die erzielten 50 Punkte entsprechen einem Schnitt von 2,5 pro Spiel. Dieses herausragende Ergebnis als Tabellenführer entspricht nicht den finanziellen Realitäten der vier Spitzenmannschaften, denn die Konkurrenz arbeitet eigentlich mit besseren Voraussetzungen.
Die Kehrseite der Medaille ist aber der kleine Kader der Elche mit der ständig sich verlängernden Verletzungsliste. Nach Damian Martin, David Burgess, Felix Schümann, Thomas Ziolkowski, Alexander Preibisch und Christoph Ziolkowski kommt nun auch Manuel Neumann hinzu. Zwar waren am Wochenende Thomas Ziolkowski und auch Damian Martin wieder auf dem Eis, aber nur der Not gehorchend. Deshalb hat sich der EHC nach reiflicher Überlegung noch am Sonntagabend leider dazu entschließen müssen, aus dem laufenden Wettbewerb des NRW-Pokals auszusteigen und das für Dienstag angesetzte Spiel in Neuss abzusagen. In der jetzigen personellen Situation wäre es allerdings unverantwortlich der Mannschaft gegenüber, noch zusätzliche Verletzungsrisiken einzugehen. Dieser Schritt fiel nicht leicht, erschien aber unausweichlich.

Torfolge:
0:1 (09:15) Michael Henk (Jason Reese, Boris Ackers)
1:1 (11:09) Jan Philipp Priebsch (Maris Kruminsch, Dennis Fischbuch)
1:2 (24:17) Michael Henk (Jason Reese, Brad Bonello)
1:3 (25:47) David Hördler (Martin Schweiger, Manuel Neumann) +1
2:3 (43:36) Jan Philipp Priebsch (Delf Spauszus, Artur Tegkajew)
2:4 (51:34) Michael Henk (Sebastian Eickmann, Kevin Thau) +1
2:5 (54:40) Kevin Thau (Jason Reese, Michael Henk) +1
2:6 (56:54) David Hördler (Martin Schweiger, Manuel Neumann) +1

Strafminuten:
RIA 20 - EHCDO 25 + 10 Manuel Neumann + SD Stephan Kreuzmann

Mannschaftsaufstellung:
Boris Ackers [82], Christian Wendler [89] (nicht eingesetzt) – Florian Kirschbauer [2], Stephan Kreuzmann [4] (C), Nils Sondermann [20] (A), Manuel Neumann [33], Sebastian Eickmann [44], Thomas Ziolkowski [74] – David Hördler [7] (A), Martin Schweiger [10], Michael Henk [12], Kevin Thau [16], Dominique Hensel [19], Sven Breiter [27], Brad Bonello [28], Damian Martin [51], Jason Reese [59]

Zuschauer: 322

Schiedsrichter: Eric Daniels – Ramona Weiss, Lars Müller

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Sonntag, 12. 12. 2010  Lippe-Hockey-Hamm Young Stars vs Neusser EV  8 : 2 3:0-2:1-3:1
Tore:

Tor

05. Min. 1:0 C. Feske
18. Min. 2:0 Buchal
19. Min. 3:0 D. Orendorz
24. Min. 4:0 M. Vanek
37. Min. 5:1 M. Vanek
43. Min. 6:1 D. Orendorz
53. Min. 7:2 C. Ulrich
55. Min. 8:2 I. Cillik
 
  32. Min. 4:1 B. Fuchs
45. Min. 6:2 B. Fuchs
   
Strafen: 2 Minuten Strafe          
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: Heffler, E. Berger, Utner
Zuschauer: 120
Lippe-Hockey-Hamm Young Stars Große Freude bei den Young Stars: 8:2-Erfolg gegen Neuss

Dieser Sieg tat richtig gut: Eishockey-Oberligist Lippe Hockey Hamm feierte gegen den Tabellenletzten Neusser EV einen 8:2 (3:0, 2:1, 3:1)-Sieg, der auch in der Höhe verdient war. „Wir freuen uns riesig über diese drei Punkte“, war LHH-Trainer Andreas Pokorny erleichtert. „Die Mannschaft hat bis zum Schluss alles gegeben“, lobte er seine Mannen. Kapitän Carsten Plate gestand, „dass ich mir das aufgrund des dünn besetzten Kaders schwieriger vorgestellt habe.“

Die Hammer, die wegen der Spieldauer-Disziplinarstrafe vom Freitag gegen Essen auf Jiri Svejda verzichten mussten, waren gegen den Tabellenletzten von Beginn an die bessere Mannschaft und hatten das Geschehen über weite Strecken im Griff. Schon in der zweiten Minute lag die Scheibe zum Einschieben bereit, jedoch war kein LHH-Akteur zu Stelle, um den Abpraller zu verwerten. Nur wenig später waren die Young Stars erfolgreicher: Christoph Feske markierte nach einem Konter das 1:0 für LHH (5.).

Und auch im weiteren Verlauf hatten die Gastgeber mehrere Chancen. Niko Bitter dachte nach einem Befreiungsschlag aus dem eigenen Drittel mit, bekam den Puck jedoch nicht unter Kontrolle (10.). In der 13. Minute bot sich den Neussern durch einen Penalty die Möglichkeit zum Ausgleich, aber Haiko Hirsch scheiterte an Hamms Goalie Benjamin Voigt (13.).


Beim 8:2-Sieg gegen Neuss zeigte Dieter Orendorz eine starke Partie und steuerte auch zwei Treffer bei. - Foto: LLHIn der Schlussphase des ersten Abschnitts nutzen die Young Stars vor nur 120 zahlenden Zuschauern ihre Überlegenheit aus: Zunächst erhöhte Jaroslav Buchal nach Zuspiel von Dieter Orendorz auf 2:0 (18.), ehe der U 20-Nationalspieler selbst in einfachem Power-Play einnetzte (20.).

Auch im zweiten Abschnitt war LHH das bessere Team. Nach einem Bully im Neusser Drittel spielte Buchal quer auf Vanek, der souverän zum 4:0 einschob (25.). Nach diesem Treffer nahm das Pokorny-Team etwas Tempo aus dem Spiel, war aber weiterhin die stärkere Mannschaft – obwohl die Gäste nun etwas mehr von der Partie hatten, und obwohl der NEV durch Boris Fuchs auf 4:1 verkürzte (32.). „Da haben wir ein bisschen das Tempo rausgenommen“ analysierte Kapitän Plate. „Das darfst du dir im Eishockey nicht erlauben. Aber danach haben wir das Spiel ja wieder klar dominiert.“

Denn die Young Stars nahmen daraufhin wieder Fahrt auf und kamen durch Bitter und Buchal (beide 36.) zu weiteren Chancen. Kurz darauf erzielte Vanek den fünften Hammer Treffer (37.) – ein haargenaues Abbild des 4:0. LHH spielte auch im Schlussdurchgang konzentriert und engagiert weiter. Orendorz markierte mit seinem zweiten Treffer des Abends das 6:1 (43.), ehe der Neusser Fuchs zum 6:2 traf (44.). Auch Hamms Schlussmann Voigt war noch gefragt, als er glänzend den Schuss von Daniel Pering parierte (48.). In Überzahl boten sich Orendorz zwei weitere Gelegenheiten, um den Hattrick perfekt zu machen, doch beide Versuche gingen knapp am gegnerischen Gehäuse vorbei (51.).

Zwei Minuten später erhöhte Christoph Ulrich nach einem schönen Alleingang auf 7:1 (53.). Den 8:2-Endstand besorgte Igor Cillik nach Vorarbeit von Christoph Feske (55.). Bei den Neussern kam Frust auf. Beispiel hierfür war eine Szene aus der 56. Minute, als Pering eine Fünf-Minuten- plus Spieldauer-Disziplinarstrafe erhielt. Der Grund war ein Stockschlag gegen Martin Pietsch, der daraufhin mit einer Verletzung am Arm das Eis verließ. „Das war volle Absicht und in meinen Augen mehr als nur Spieldauer“, echauffierte sich Plate über die am Ende hart zu Werke gehenden Gäste.
 
Neusser EV  Neusser EV unterliegt auch den Young Stars mit 8:2

Lippe Hockey Hamm - Neusser EV 8:2 (3:0; 2:1; 3:1)Die Hoffnung, die Young Stars aus Hamm ein zweites Mal besiegen zu können, zerplatzte schon nach 18 Minunten. Im Anschluss an ein verschlafenes Anfangsdrittel fehlte das Selbstvertrauen für eine Aufholjagd.

Nachdem der NEV das letzte Duell beider Teams mit 5:2 für sich entscheiden konnte, glaubte man auch beim ersten Gastspiel im Hammer Maximilianpark an die Chance, das Punktekonto auffüllen und damit den undankbaren letzten Tabellenplatz verlassen zu können. Zwar fehlten mit Sven Sauer, Holger Schrills und Kai Oltmanns wichtige Spieler, doch auch die Westfalen mussten auf einige Leistungsträger verzichten. Im ersten Abschnitt besaßen die Gastgeber die besseren Möglichkeiten, weil die Neusser wie schon zwei Tage zuvor zu weit von ihren Gegenspielern entfernt standen. Nach dem Führungstreffer durch Feske (5.) hatte Haiko Hirsch nach einem an ihm verschuldeten Foul die Gelegenheit zum Ausgleich, der Stürmer scheiterte jedoch mit seinem Strafschuss am Pfosten (13.). Das Unheil sollte dann zum Ende des ersten Drittels über den NEV hereinbrechen, als nach einer unberechtigten Strafe wegen vermeintlich zu vieler Spieler auf dem Eis mit Alexander Brinkmann ein zweiter Neusser auf die Strafbank geschickt wurde. Der folgende Doppelschlag durch Jaroslav Buchal und Dieter Orendorz machte alle vorherigen taktischen Planungen zunichte. Zwar fingen sich die Neusser im Mittelabschnitt wieder und waren auch ein gleichwertiger Gegner, Hamms Routinier Vanek sorgte mit zwei Treffern jedoch dafür, dass sein Team nicht in Gefahr geraten sollte. Angesichts von zuletzt sechs Niederlagen in Folge schien auf Neusser Seite die mentale Stärke für eine Aufholjagd zu fehlen, obwohl sich die Mannschaft von Trainer Andrej Fuchs trotz des deutlichen Rückstands nicht aufgab. Boris Fuchs, der schon zum zwischenzeitlichen 1:4 getroffen hatte, markierte in der 45. Minute auch den zweiten Neusser Treffer. Beide Tore waren sehenswert herausgespielt, obwohl der erfahrenste Neusser ohne seine üblichen Sturmpartner auskommen musste. Fehlen wird dem NEV bei der nächsten Begegnung auch Daniel Pering, der in der Schlussphase wegen eines Stockfouls mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe in die Kabine geschickt wurde. Das war dann allerdings der passende Abschluss eines Abends, der aus Neusser Sicht kaum unglücklicher hätte verlaufen können.

Tore:

1:0 (4:58) Feske (Buchal, Vanek)
2:0 (17:27, 5-3 ÜZ) Buchal (Orendorz, Vanek)
3:0 (19:01, 5-4 ÜZ) Orendorz (Buchal, Plate)
4:0 (24:35) Vanek (Buchal)
4:1 (31:24) Fuchs (Kozhevnikov, Maj)
5:1 (36:14) Vanek (Buchal)
6:1 (42:04) Orendorz (Buchal, Vanek)
6:2 (44:45) Fuchs (Maj, Kozhevnikov)
7:2 (52:24) Ulrich
8:2 (55:00) Cillik (Feske)

Strafen:

Hamm: 14

Neuss: 20 + 5 + SD (Pering)

Zuschauer: 120
 

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Sonntag, 12. 12. 2010 Herner EV 2007 vs EV Duisburg Füchse 5 : 4 n.P. 0:0-2:2-2:2-0:0-1:0
Tore:

Tor

28. Min. 1:0 Billsten
36. Min. 2:0 Grein
45. Min. 3:2 A. Oesterreich
51. Min. 4:4 P. Boldt
60. Min. 5:4 LindaPenalty
 
  38. Min. 2:1 C. Werth
40. Min. 2:2 T. Fiedler
46. Min. 3:3 M. Bergstermann
46. Min. 3:4 T. Fiedler
   
Strafen: 2 Minuten Strafe 24. Min. J. Pfennings   31. Min. A. Grein    
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: J. Schulz, Kontny, Störmann
Zuschauer: 610
Herner EV 2007 Herne gelingt unglaublicher Heimsieg gegen Duisburg

In einem an Dramatik kaum zu überbietenden Spiel konnte sich der Herner EV mit 5-4 n. P. gegen den EV Duisburg durchsetzen. Torhüter Christian Lüttges hielt den letzten Penalty vom ehemaligen NHL Spieler Alexander Selivanov, nachdem Verteidiger Sven Linda zuvor eiskalt verwandelt hatte. Damit können die Herner auf ein erfolgreiches Fünf-Punkte-Wochenende zurück blicken.

Bild Herner EVGegen die individuelle Klasse der Duisburger versuchten die Herner mit einer geschlossenen und sehr defensiven Mannschaftsleistung gegen zu halten. Die erste kritische Phase mussten die Gysenberger allerdings bereits zu Spielbeginn meistern. Zwei unnötige Strafzeiten wurden mit Glück und Geschick schadlos überstanden. An einem anderen Tag hätte man sich wohl bereits zu diesem Zeitpunkt zwei Gegentreffer eingefangen und sich die Chance auf Punkte bereits früh genommen. Gestern Abend sollte dies jedoch anders sein. Im torlosen ersten Drittel hatten die Gäste zwar mehr vom Spiel, konnten aber nicht die Qualität an Torchancen heraus spielen, wie dies beim letzten Aufeinandertreffen der Fall gewesen ist.

Im Mitteldrittel wurde der HEV etwas mutiger, achtete aber konsequent darauf nicht ausgekontert zu werden. Folge war der Führungstreffer durch Curtis Billsten in der 28. Spielminute. Im eigenen Drittel hatte Danny Fischbach den Puck erobert, über die Bande zu Peter Boldt gespielt, der seinen durch gestarteten Team-Kollegen Curtis Billsten mit einem cleveren Pass bediente. Billsten lies Füchse-Torhüter Mathias Niederberger keine Chance und jagte den Puck zum umjubelten Führungstreffer in den Torwinkel. In der 36. Spielminute ahndete das Schiedsrichtergespann eine Regelwidrigkeit gegen die Füchse wegen Spielens mit zu vielen Feldspielern. Die folgende Überzahlsituation nutzte Kapitän Andre Grein zum 2-0. Eine Sensation schien sich an zu bahnen. Die Gäste antworteten jedoch mit überfallartigen Angriffen und setzten den HEV mächtig unter Druck. Konsequenz waren die Tore zum 2-1 durch Christian Werth nach perfektem Zuspiel von Malte Bergstermann in der 38. Spielminute und das 2-2 durch Tom Fiedler zehn Sekunden vor der Pausensirene.

Wie würde der HEV diesen Doppelschlag kurz vor der Pause weg stecken? Das Team von Krystian Sikorski lies sich nicht aus der Ruhe bringen und lauerte weiterhin aus einer sicheren Defensive konsequent auf Konterchancen. Eine solche nutzte Andre Oesterreich nach Zuspiel von Andre Grein in der 45. Spielminute mit einem sehenswerten Handgelenkschuss zum erneuten Führungstreffer. Die Freude hierüber war allerdings nur von kurzer Dauer. 30 Sekunden später schoss Füchse-Verteidiger Wolfgang Hrstka den Puck eigentlich völlig harmlos über die Bande ins Herner Drittel. Torhüter Christian Lüttges eilte, wie in diesem Fall normal, hinter das Tor um den Puck für einen Mitspieler zu stoppen. Der Goalie hatte die Rechnung allerdings ohne die Herner Bande gemacht. Der Puck flog nämlich nicht an der Rundung entlang hinter das Tor, sondern prallte an einer Kante ab und fand seinen Weg vor das leere Herner Tor. Malte Bergstermann nahm die Einladung dankend an und schob den Puck locker über die Linie. Den Schock über das kuriose Ausgleichstor hatten die Herner noch nicht verarbeitet als der Puck weitere 17 Sekunden später wieder im Netz zappelte. Diesmal war Tom Fiedler mit einem Schuss aus kurzer Distanz zur Stelle und brachte die Gäste erstmals in Führung. HEV-Coach Krystian Sikorski nahm folgerichtig eine Auszeit und ordnete sein Team neu. Nach einer Unachtsamkeit in der Defensivabteilung der Duisburger gelang Peter Boldt in der 51. Spielminute der viel umjubelte Ausgleichstreffer. Die Partie war wieder offen. In der 56. Spielminute ahndeten die Unparteiischen einen Check von Füchse-Verteidiger Toni Bader mit zwei plus zehn Strafminuten. Diese Überzahlsituation brachte die große Chance für den HEV den Favoriten zu stürzen. Einen Schuss von Peter Boldt lenkte Curtis Billsten unhaltbar zum 5-4 ins Tor, allerdings verwehrte das Schiedsrichtergespann dem Treffer die Anerkennung wegen hohem Stocks. Zumindest eine umstrittene Entscheidung. Weitere gute Möglichkeiten in der regulären Spielzeit blieben von beiden Teams ungenutzt.

Es ging in die Verlängerung, in welcher sich beide Mannschaften einen offenen Schlagabtausch lieferten. Die größte Chance auf die Entscheidung hatten die Gäste in der 64. Spielminute, als sie trotz regelwidrigen Verhaltens der Gastgeber zu zwei Pfostenschüssen kamen. Curtis Billsten musste auf der Strafbank Platz nehmen und die Partie wurde mit vier gegen drei Feldspielern fort gesetzt. Diese Phase überstanden die Herner bis 16 Sekunden vor Spielende. Nach wiederholtem absichtlichem Spielens mit zu vielen Feldspielern sprachen die Unparteiischen einen Penalty zu Gunsten der Gäste aus. Alexander Selivanov scheiterte an Christian Lüttges, der grün-weiß-rot im Spiel hielt. Die letzten Sekunden der Verlängerung meisterten die Herner mit drei gegen fünf Feldspielern und erzwangen ein alles entscheidendes Penaltyschiessen.
Den besseren Start hatten hier die Füchse. Sowohl Jan Taube als auch Mats Schöbel verwandelten sicher und Duisburg führte bereits mit 2-0. Dies hatte zur Folge, dass beide Herner treffen und Christian Lüttges den dritten Füchse-Penalty entschärfen musste. Eine denkbar schlechte und nahezu unmögliche Ausgangsposition. Herner geben niemals auf! Peter Boldt verkürzte auf 1-2, Lüttges hielt tatsächlich erneut gegen Alexander Selivanov und gab Benjamin Hanke so die Chance auszugleichen. Der 21 jährige Hanke zeigte keine Nerven und verwandelte eiskalt zum 2-2. Nun mussten beide Trainer einen weiteren Schützen benennen. Auf Herner Seite war es Verteidiger Sven Linda, der sich die Chance zum Helden zu werden nicht nehmen lies und Herne sicher in Führung brachte. Christian Lüttges bekam es nun mit Markus Schmidt zu tun, behielt die Nerven und sicherte den Extrapunkt.
Ein unglaublicher Eishockey-Abend mit dem glücklicheren Ende für den HEV!

Statistik:
Tore: 1:0 (27:05) Billsten (Boldt, Fischbach) 5-5; 2:0 (35:58) Grein (Billsten, Liesegang) 5-4; 2:1 (37:44) Werth (Bergstermann, Fiedler) 5-5; 2:2 (39:50) Fiedler (Schmidt, Burym) 5-5; 3:2 (44:30) Oesterreich (Grein, Boldt) 5-5; 3:3 (45:01) Bergstermann (Hrstka W.) 5-5; 3:4 (45:18) Fiedler (Schöbel, Huhn) 5-5; 4:4 (50:52) Boldt (Billsten, Gerike) 5-5; 5:4 (65:00) Linda (GWS).
Strafen: Herne 24 // Duisburg 20
Zuschauer: 610
 
EV Duisburg Füchse Füchse verlieren 4:5 n.P. in Herne

Vor großem Anhang - es waren fast genau so viele Duisburger, wie Herner beim Spiel Am Gysenberg, aber am Ende sollten die Gastgeber die nase vorn behalten. Kurz vor Schluss führten unsere Jungs noch mit 4:3, als ein simpler, aber verhängnisvoller Stockfehler im eigenen Drittel den Ausgleich durch Herne einleitete. Die Verlängerung hätten unsere Jungs dann noch vorzeitig erfolgreich durch einen Penalty entscheiden können, aber Seli scheiterte am Herner Goalie, so dass es in die Penalty-Entscheidung ging, in der wieder unsere Füchse die Nase vorn hatten, es aber nicht gelang die Führung ins Ziel zu retten, so dass am Ende nur ein Punkt aus Herne mit an die Wedau entführt werden konnte.
 

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Sonntag, 12. 12. 2010 ESC Moskitos Essen  vs Königsborner JEC Bulldogs 7 : 3 3:1-3:1-1:1
Tore:

Tor

09. Min. 1:0 T. Richter
13. Min. 2:0 F. Petrozza
15. Min. 3:0 Straube
25. Min. 4:1 D. Lupzig
34. Min. 5:2 Stähle
38. Min. 6:2 H. Geisberger
47. Min. 7:2 C. Koziol
 
  20. Min. 3:1 M. Potthoff
29. Min. 4:2 Dornic
57. Min. 7:3 Dornic
   
Strafen: 2 Minuten Strafe 03. Min. J. Keussen
14. Min. C. Nieberle
35. Min. C. Nieberle +2
41. Min. A. Miettinen
56. Min. B. Kastner
  07. Min. ???
08. Min. ???
18. Min. I. Furda
22. Min. I. Furda
35. Min. B. Proyer +2
38. Min. F. Sondern
 
   
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: Krawinkel, Bandlofsky, Strohmenger
Zuschauer: 595
ESC Moskitos Essen  Zweite Pflichtaufgabe mit 7:3 über Königsborn gelöst

Bild Moskitos EssenDie Moskitos haben ihre Hausaufgaben gemacht und konnten beide Heimspiele am Wochenende ohne große Probleme gewinnen. Dem 8:1 vom Freitag gegen Hamm folgte ein 7:3 am Sonntag gegen die Bulldogs aus Königsborn.

„Wir waren nach dem guten Ergebnis der Königsborner in Dortmund gewarnt. Sie haben auch gegen uns wieder gut gespielt. Nach dem 4:2 waren sie kurzzeitig auf dem Weg zum Anschluss, aber wir haben zum richtigen Zeitpunkt die nötigen Tore gemacht“, war Trainer Jari Pasanen abschließend nicht unbedingt mir dem Spielverlauf, wenigstens aber mit dem Ergebnis zufrieden.

Im ersten Drittel waren die Spielanteile recht einseitig verteilt. Richter, Petrozza und Straube sorgten für eine komfortable Führung. Überrascht wurden alle noch vom Anschlusstreffer zwei Sekunden vor der Pause durch Matthias Potthoff.

Als Lupzig in der 24.Minute auf 4:1 einschoss, sah es aus, als wäre die Vorentscheidung gefallen. Doch Königsborn nutzte eine Nachlässigkeit und es hieß in der 30.Minute durch Dornic 4:2. Es folgten einige gute Angriffe der Gäste, bei der Torwart Benjamin Finkenrath schlimmeres verhindern konnte. Stähle und Geisberger rückten die Verhältnisse auf dem Eis mit ihren Treffern aber wieder zurecht. Mit 6:2 ging es in das letzte Drittel.

Viel passierte hier nicht mehr. Die Moskitos waren deutlich überlegen, versäumten es aber weitere Tore zu erzielen. Nur Koziol konnte sich noch bei den Torschützen mit seinem Treffer zum 7:2 eintragen. Den Schlusspunkt unter die Begegnung setzte Dornic mit einem fulminanten Schuss ins obere Eck zum 7:3 in der 58.Minute.

Trainer Jari Pasanen hakte das Wochenende dann auch recht schnell ab: „Wir haben die sechs Punkte eingefahren und nur die zählen am Ende. Gegen die schwächeren Teams kann man auch nicht immer nur glänzen. Das Team freut sich auf jeden Fall jetzt wieder auf stärkere Gegner.“

Dabei steht am kommenden Mittwoch um 19:30 Uhr in Duisburg das NRW-Liga-Pokalspiel auf dem Programm. „Es wird sicher ein interessantes Spiel. Duisburg hat gegen uns vor heimischen Publikum etwas gut zu machen und wird entsprechend motiviert auflaufen. Wir werden vorbereitet sein, denn schließlich wollen wir auch in der nächsten Runde wieder antreten“, erwartet Trainer Jari Pasanen ein enges und umkämpftes Pokalspiel.

Die Tore: 1:0 (10.) Richter (Petrozza, Kastner – PP1), 2:0 (13.) Petrozza (Richter, Stähle), 3:0 (15.) Straube (Lupzig, Stähle – UZ1), 3:1 (20.) Potthoff (Furda, Dornic), 4:1 (25.) Lupzig (Nieberle, Hauptig), 4:2 (30.) Dornic (Rademacher, Zech), 5:2 (34.) Stähle Petrozza, Richter), 6:2 (38.) Geisberger (Miettinen, Koziol), 7:2 (47.) Koziol (Straube, Miettinen – PP1), 7:3 (58.) Dornic (Vyskoc, Schnieder – PP1)

Strafminuten: Moskitos 14 – Königsborn 18

 
Königsborner JEC Bulldogs KJEC am Essener Westbahnhof bei zweitem Auftritt wesentlich stärker
Bulldogs unterliegen Topfavoriten nach guter Leistung mit achtbarem 3:7

Das Team vom Königsborner JEC, die Bulldogs, war am vergangenen Sonntag bei der 3:7-Niederlage in Essen, anders als in der ersten Partie bei den Stechmücken, diesmal sehr bemüht ein besseres Ergebnis zu erzielen, als die 2:13-Schlappe anlässlich der Essener Heimpremiere nach erfolgtem Hallenumbau im November. Die Moskitos, die nach den langen Baumaßnahmen im nun recht schmucken Eistadion am Westbahnhof zuletzt immer besser in Fahrt kamen, wollten den Bulldogs eigentlich erneut nicht den Hauch einer Chance auf ein besseres Endresultat lassen, sahen aber mit verwunderten Augen ein KJEC-Team auf phasenweise gleicher Höhe. Essens Torhüter Benjamin Finkenrath hatte alle Hände voll zu tun um in einigen Situationen das Ergebnis nicht noch knapper ausfallen zu lassen, denn er parierte mehrfach ausgezeichnet die Schüsse der Bulldogstürmer.

Die Moskitos haben ihre Hausaufgaben gemacht und konnten beide Heimspiele am Wochenende ohne große Probleme gewinnen. Dem 8:1 vom Freitag gegen Hamm folgte ein 7:3 am Sonntag gegen die Bulldogs aus Königsborn.

Im ersten Drittel waren die Spielanteile der Essener noch recht hoch gegenüber den wie schon in Dortmund mit einem deutlich ausgedünnten Kader agierenden Bulldogs.. Nachdem Thomas Richter(10.), Frank Petrozza(13.) und Christopher Straube(15.) für eine 3:0- Führung sorgten schien das Spiel für Essen auch wie erwartet zu laufen. Überrascht wurden die Moskitos dann allerdings noch vom Anschlusstreffer zum Pausenstand von 1:3 aus Königsborner Sicht, denn zwei Sekunden vor der Pause markierte Matthias Potthoff auf Zuspiel von Igor Furda und Ivan Dornic den ersten Gästetreffer.

Daniel Lupzig erhöhte dann in der 24.Minute auf 4:1, doch die Königsborn Jungs nutzten erneut eine Nachlässigkeit in der Moskitodefensive und es stand in der 30.Minute durch Ivan Dornic 4:2, der eine Vorarbeit von Jan Rademacher und Benjamin Zech abschloss. Nun folgten einige gute Angriffe der Bulldogs, bei denen wie erwähnt Torwart Benjamin Finkenrath sein ganzes Können aufbieten musste, um das Spiel nicht vollends kippen zu lassen. Dann aber zogen mitten in die Drangphase der Gäste hinein doch noch Vitali Stähle(34.) und Kapitän Herbert Geisberger( 38.) mit ihren Treffern den haushohen Favoriten wieder aus der Affäre, damit ging es mit einem vielleicht etwas zu hoch ausfallenden Zwischenstand von 6:2 in das letzte Drittel.

Dort passierte allerdings nicht mehr sonderlich viel, denn die Moskitos kontrollierten das Geschehen und die mit nur 13 Feldspielern angetretenen Bulldogs verlegten sich aufs Kontern. Essen versäumte es weitere Tore zu erzielen, lediglich das Tor von Christoph Koziol(47.) zum 7:2 gelang dem Gastgeber noch. Den Schlusspunkt setzte dann nach einer Kombination über Igor Vyskoc und Patric Schnieder sehr eindrucksvoll Ivan Dornic, der mit einem knallharten Schuss in den oberen Torwinkel den Endstand von 7:3(58.) herstellte.

Dem von Oliver Kapitza in der vergangenen Woche neu ausgearbeiteten taktischen Konzept und der damit verbundenen personellen Neustruktur im Bulldogs-Team zollte anschließend auch Essens Trainer Jari Pasanen höchsten Respekt. So ließ er verlauten, man war nach dem guten Ergebnis der Königsborner in Dortmund gewarnt. Sie haben auch gegen uns wieder gut gespielt. Nach dem 4:2 waren sie kurzzeitig sogar auf dem Weg zum Anschluss, aber wir haben genau zum richtigen Zeitpunkt die nötigen Tore gemacht, so der Trainer, welcher abschließend nicht unbedingt mit dem Spielverlauf, aber wohl anscheinend wenigstens mit dem Ergebnis zufrieden. Ein Lob aus so berufenem Munde dürften sich die KJECler gerne an die Fahnen heften, denn man hatte zuvor nach Spielen gegen Dortmund und Essen auch schon eine Bilanz von 3:24 Toren aus zwei Spielen. Von daher sollten die Bulldogs den zwischen dem 19.12. und 02.01. noch anstehenden 6 Heimspielen gegen Gegner aus dem Tabellenmittelfeld positiv entgegenblicken können.


ESC Moskitos Essen - Königsborner JEC Bulldogs 7:3(3:1,3:1,1:1)
Strafminuten: Moskitos 14 – Königsborn 18
Zuschauer: 595 HSR: Krawinkel SR: Bandlofsky, Strohmenger
Die Tore: 1:0 (10.) Richter (Petrozza, Kastner ÜZ 5-4), 2:0 (13.) Petrozza (Richter, Stähle), 3:0 (15.) Straube (Lupzig, Stähle UZ 4-5), 3:1 (20.) Potthoff (Furda, Dornic), 4:1 (25.) Lupzig (Nieberle, Hauptig), 4:2 (30.) Dornic (Rademacher, Zech), 5:2 (34.) Stähle Petrozza, Richter), 6:2 (38.) Geisberger (Miettinen, Koziol), 7:2 (47.) Koziol (Straube, Miettinen ÜZ 5-4), 7:3 (58.) Dornic (Vyskoc, Schnieder ÜZ 5-4)


Die Bulldogs spielten in folgender Besetzung:
Tor: P. Potthoff (1.-60.), Paton
Verteidigung: Zech, Sondern, Buchwitz, Kühl, Frach, Vyskoc
Sturm: M. Potthoff, Dornic, Rademacher, Furda, Schnieder, A. Kuchnia, B. Proyer
 

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TABELLE 23. Spieltag  Oberliga WEST 2010-11
Platz Mannschaft   Sp. S U V/P T D Punkte
1 Platz gehalten EHC Dortmund EHC Dortmund Westfalen-Elche 20 15 3 2 109 : 42 67 50
2 Platz gehalten ESC Moskitos Essen  ESC Moskitos Essen  18 15 1 0 111 : 47 64 43
3 Platz gehalten EV Füchse Duisburg  EV Duisburg Füchse 19 11 4 2 91 : 55 36 39
4 Platz gehalten EC Bad Nauheim Rote Teufel EC Bad Nauheim Rote Teufel 17 9 3 2 86 : 48 37 32
 
5 Platz gehalten Herner EV 2007 Herner EV 2007 19 7 4 3 85 : 89 -4 28
6 Platz gewonnen Lippe-Hockey-Hamm  Young Stars  Lippe-Hockey-Hamm Young Stars 20 7 2 1 63 : 96 -33 24
7 Platz verloren Ratinger Aliens 97 Ratinger Aliens 97 18 6 3 1 63 : 78 -15 22
8 Platz gehalten

Königsborner JEC 

Königsborner JEC Bulldogs 20 3 0 0 45 : 129 -84 9
9 Platz gehalten Neusser EV  Neusser EV  19 2 2 0 48 : 117 -69 8