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30.10.2010 Fußball Entsetzen in Königsblau: "Jetzt ist Abstiegskampf"

In Gelsenkirchen schrillen die Alarmglocken: Nach der Pleite gegen Leverkusen erlangen die Schalker eine bittere Erkenntnis.

In der Champions League und im DFB-Pokal auf Erfolgskurs, in der Bundesliga weiter im Tabellenkeller:

Vizemeister Schalke 04 findet im Liga-Alltag einfach keinen Weg aus der Krise.

Gegen Bayer Leverkusen verloren die Königsblauen 0:1 (0:0) und rutschten nach dem schlechtesten Saisonstart vor eigenem Publikum in der Bundesliga-Geschichte auf den 17. Rang ab.

Vor über einem halben Jahr, am 17. April, durften die Königsblauen im Ligabetrieb zum letzten Mal in der heimischen Spielstätte feiern
 
 
28.10.2010 Fußball Zweiter Muskelfaserriss legt Klose lahm

Der gerade erst von einem Muskelfaserriss im linken Oberschenkel genesene Angreifer Miroslav Klose vom FC Bayern München fällt mit der gleichen Verletzung erneut drei Wochen aus.

Das Verletzungspech beim FC Bayern München setzt sich fort. Nationalspieler Miroslav Klose fällt erneut drei Wochen aus.

Der 32-Jährige erlitt nur einen Tag nach seiner Rückkehr in den Kader des Rekordmeisters erneut einen Muskelfaserriss im linken Oberschenkel. Das teilte der Pokalsieger am Donnerstag mit.

Klose hatte das Reservistentraining nach dem Pokalerfolg gegen Werder Bremen (2:1) am Mittwoch aufgrund erneut aufgetretener Oberschenkelprobleme abbrechen müssen.

Ähnliche Verletzung gegen Kasachstan
Bereits vor zwei Wochen beim EM-Qualifikationsspiel der deutschen Nationalmannschaft in Kasachstan (3:0) hatte sich der Stürmer einen Muskelfaseriss zugezogen, jedoch nicht an derselben Stelle im Oberschenkel.

Gute Nachrichten gibt es aber unterdessen im Fall des ebenfalls verletzen Franck Ribery. Nach der Rückkehr von Bastian Schweinsteiger, Ivica Olic und Daniel van Buyten macht sich auch der Superstar Hoffnungen auf ein baldiges Comeback.

"Ich habe große Chancen, gegen Gladbach dabei zu sein, zumindest auf der Bank", sagte der Franzose der Münchner "tz". Die Bundesliga-Partie gegen den SC Freiburg am Freitag und das Champions-League-Gruppenspiel beim CFR Cluj am kommenden Mittwoch wird der 26-Jährige aber noch verpassen.

Fortschritte bei Ribery
Kommende Woche in Mönchengladbach, spätestens aber in zwei Wochen gegen den 1.FC Nürnberg wolle Ribery aber wieder auf dem Platz stehen: "Das ist mein Ziel und ich glaube fest daran". Die Mannschaft brauche allerdings nicht nur ihn, "es wäre wichtig, wenn alle Verletzten endlich zurückkehren würden und die ganze Mannschaft wieder fit wäre", sagte Ribery.

Die Position, in der sich die Bayern momentan befinden, sei nicht gerade gut, allerdings habe man ja "noch Zeit", sich von Tabellenplatz elf nach vorne zu arbeiten.

"Die Saison ist noch lang", sagte Ribery. Dennoch sei ein Sieg gegen Freiburg Pflicht, am besten müsse man "bis Dezember alle Spiele gewinnen, dann sind wir wieder dran", so der Franzose.

 
 
  Fußball Frauen Martina Müller entscheidet Härtetest gegen Australien

Hart umkämpft: Okoyino da Mbabi (v.) und Colthorpe * Bild DFBDie deutsche Frauen-Nationalmannschaft hat das vorletzte Länderspiel 2010 gegen Asienmeister Australien 2:1 (1:1) gewonnen. Inka Grings und die Wolfsburgerin Martina Müller bei ihrem "Heimspiel" trafen für die DFB-Auswahl, nachdem Samantha Kerr die Gäste aus "Down Under" zunächst in Führung gebracht hatte.

Den letzten Härtetest bestreitet das Team von Bundestrainerin Silvia Neid am 25. November (ab 18 Uhr, live in der ARD) in Leverkusen gegen Nigeria.

"Wenn ich reinkomme, bin ich sofort voll da"

"Ich bin mit dem Ergebnis zufrieden, denn das zählt. Wir haben uns das Leben aber selbst schwer gemacht, unsere Chancenauswertung war nicht gut. Australien hat uns gefordert, das war ein Spiel auf Augenhöhe", sagte Silvia Neid nach dem Spiel.

Und Siegtorschützin Müller ergänzte: "Die Mannschaft hilft mir sehr viel. Jede kämpft für die andere und wenn ich reinkomme, bin ich sofort voll da."

Garefrekes verletzt ausgewechselt

Vor 7229 Zuschauern in der Wolfsburger Volkswagen-Arena übernahmen die DFB-Frauen von Beginn an das Kommando. Simone Laudehr gab bereits in der dritten Minute einen ersten Warnschuss ab. Die beste Chance hatte Inka Grings, die eine maßgenaue Flanke von Babett Peter an die Latte köpfte (18.).

In der 23. Minute der erste Schock für die DFB-Frauen: Kerstin Garefrekes musste verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Nach der nach dem Spiel durchgeführten Kernspintomographie gab es Entwarnung: Garefrekes zog sich eine Prellung des Kniegeklenks und des Innenbandes und nicht den zunächst befürchteten Bänderriss zu.

Länderspiel Deutschland gegen Australien in Wolfsburg In der 26. Minute versuchte es Birgit Prinz mit einem Flachschuss aus zwölf Metern, scheiterte jedoch an Torhüterin Melissa Barbieri (26.). Nur zwei Minuten später gingen die Gäste überraschend in Führung. Samantha Kerr hatte nach einem öffnenden Pass freie Bahn, und die 17-Jährige überwand Ursula Holl im deutschen Tor mit einem sehenswerten Heber (28.).

Grings gleicht aus

In der 36. Minute gaben die DFB-Frauen die Antwort. Nach einer Flanke von Fatmire Bajramaj war Grings mit einem Schuss aus der Drehung erfolgreich. Fünf Minuten später vergab die Torjägerin die nächste Großchance und scheiterte nach einem Alleingang an Barbieri (41.).

In der Halbzeitpause blieb Sonja Fuss verletzungsbedingt in der Kabine. Auch bei ihr gab es schließlich Entwarnung: Die Abwehrspielerin zog sich eine Innenbandzerrung am Knöchel und eine Prellung des Fußgelenks zu.

In der zweiten Halbzeit setzte das DFB-Team die Australierinnen weiter unter Druck, blieb im Abschluss jedoch zunächst glücklos. Die beste Möglichkeit vergab die eingewechselte Lokalmatadorin Martina Müller vom VfL Wolfsburg, die aus kurzer Distanz neben das Tor schoss (60.). Die kampfstarken Gäste kamen nur zu gelegentlichen Kontern, blieben im Abschluss zumeist harmlos.


Erzielte das 1:0: Samantha Kerr Bild DFB

Müller trifft beim doppelten Heimspiel

In der 71. Minute war es dann Müller bei ihrem doppelten Heimspiel vorbehalten, den Siegtreffer zu markieren: Nachdem ihr erster Versuch pariert worden war, reagierte die Wolfsburgerin schnell und traf im Nachschuss aus kurzer Distanz zum 2:1.

Müller hatte in der 82. Minute sogar einen weiteren Treffer auf dem Fuß, scheiterte jedoch erneut an der starken Barbieri. In den Schlussminuten vergaben Laudehr und Celia Okoyino da Mbabi weitere gute Möglichkeiten.


 
 
  Motorsport Vettels Motor: Fehler gefunden

Er hat Sebastian Vettel beim Grand Prix von Südkorea die WM-Führung und eine gute Ausgangsposition im Titelkampf gekostet, nun ist der Fehler am Motor des Red Bull offenbar gefunden.
Nicht der zunächst befürchtete Schaden am Ventiltrieb war schuld am Motorplatzer des Renault-Aggregats in Yeongam, vielmehr ist laut "Autobild Motorsport" ein Pleuel in Zylinder Nummer vier kollabiert.
Für Beruhigung wird diese Nachricht beim Formel-1-Rennstall aus Österreich jedoch kaum sorgen. Denn die Telemetrie zeigte in den Runden vor Vettels Aus keine ungewöhnlichen Ausschläge an.
Auch die gewöhnliche Laufleistung eines Renault-Motors von 2100 Kilometern hatte das schon bei den Rennen in Deutschland und Belgien genutzte Exemplar noch nicht erreicht. Stattdessen war schon nach 1600 Kilometern Schluss.
Da Vettel alle acht in dieser Saison zur Verfügung stehenden Motoren bereits eingesetzt hat, muss er auch in Brasilien und Abu Dhabi auf ein gebrauchtes Aggregat zurückgreifen.
 
 
27.10.2010 Fußball
DFB-Pokal 2. Runde Pokal, 2. Runde
   

Mannschaften

Ergebnis

Kickers Offenbach vs Borussia Dortmund 4 : 2 n.E 0:0-0:0-0:0-4:2
Hallescher FC vs MSV Duisburg 0 : 3 3:1
Eintracht Frankfurt

vs

Hamburger SV 5 : 2 1:0
Alemannia Aachen vs 1. FSV Mainz 05 2 : 1 0:0
1899 Hoffenheim vs FC Ingolstadt 04 1 : 0 0:0
Borussia Mönchengladbach vs Bayer 04 Leverkusen 6 : 5 n.E. 0:0-0:0-1:1-5:4
Chemnitzer FC vs VfB Stuttgart 1 : 3 n.V. 0:0-1:1-0:2
SV Elversberg vs 1. FC Nürnberg 0 : 3 0:1
   
 

Mannschaften im Achtelfinale:

FC Augsburg
VfL Wolfsburg
FC Schalke 04
MSV Duisburg
VfB Stuttgart
1. FC Nürnberg
1. FC Köln
TuS Koblenz 
1. FC Kaiserslautern 
Bayern München 
Energie Cottbus 
Kickers Offenbach
Eintracht Frankfurt
Alemannia Aachen
1899 Hoffenheim
Borussia Mönchengladbach
DFB Pokal
  Handball Pfahl rettet deutschen Punktgewinn

Der Gummersbacher bewahrt Deutschland in den Schlusssekunden vor einer Blamage gegen Österreich.

Die deutschen Handballer haben in letzter Sekunde ein Blamage abgewendet und sich zum Auftakt der EM-Qualifikation zu einem Punktgewinn gezittert.
Adrian Pfahl rettete dem ersatzgeschwächten Ex-Weltmeister mit seinem Tor vier Sekunden vor Schluss das 26:26 (8:14) gegen Österreich.
Das deutsche Team zeigte aber rund drei Monate vor der WM in Schweden (13. bis 30. Januar 2011) eine der schwächsten Vorstellungen seit Jahren.
Vor 5100 Zuschauern in Göppingen waren Pfahl (7/1/Gummersbach) und Michael Haaß (5/Göppingen) die besten deutschen Werfer.

Ausfälle wiegen schwer

Die Gastgeber legten einen Fehlstart hin und lagen nach sechs Minuten bereits 0:4 zurück.
Der Favorit konnte gegen den EM-Neunten von 2009 die Ausfälle der Rückraumspieler Pascal Hens (Muskelfaserriss), Michael Kraus (Achillessehnen-Beschwerden/beide Hamburg) und Lars Kaufmann (Schulterverletzung/Göppingen) nicht kompensieren.
Erst in der siebten Spielminute gelang Linksaußen Dominik Klein (Kiel) der erste deutsche Treffer.
Nicht zuletzt dem Berliner Torhüter Silvio Heinevetter war es zu verdanken, dass der Rückstand nicht noch größer wurde.

Glandorf enttäuscht

Im Angriff lief bei der nervösen deutschen Mannschaft zunächst nichts zusammen. Bezeichnend, dass im ersten Abschnitt nur einer von sechs Siebenmetern verwandelt werden konnte.
Zudem zeigte Kapitän Holger Glandorf (Lemgo) eine erschreckend schwache Leistung im Rückraum und wurde seinem Anspruch als Leistungsträger nicht gerecht.
Nachdem die Brand-Sieben bis auf 7:8 (22.) herangekommen war, nutzte Österreich die Offensivschwächen aus und erspielte sich bis zur Pause eine Sechs-Tore-Führung.
Nach dem Wechsel kämpften sich die Hausherren dank einer disziplinierteren Leistung heran (17:19/45.), scheiterten aber in den entscheidenden Momenten oft an ihren Nerven.
Eine Nationalmannschafts-Rückkehr von Christian Zeitz vom THW Kiel ist aber trotz der schwachen Vorstellung offenbar kein Thema.
Der Linkshänder hatte 2008 nach einem Zerwürfnis mit Brand seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft erklärt, weil er sich über mangelnde Rückendeckung des Bundestrainers in der Öffentlichkeit beklagt hatte.
"Christian hat gesagt, er will nicht mehr. Es ist nicht meine Aufgabe, ihn umzustimmen", meinte Brand, zeigte sich aber gesprächsbereit: "Ein erster Schritt wäre ein Anruf von ihm."

Gislason stützt seinen Spieler

Der DHB-Coach hatte in der Vergangenheit oftmals den Eigensinn von Zeitz kritisiert
Geht es nach Kiels Trainer Alfred Gislason, dann gehört der 30-jährige Zeitz allerdings in die Nationalmannschaft. "Er ist mit Abstand der beste Linkshänder in der Bundesliga mit deutschem Pass", sagte der Isländer.
In neun Ligaspielen in dieser Saison hatte Zeitz 55 Treffer erzielt.
Brand hatte bereits vor dem EM-Qualiauftakt die zu knapp bemessene Testphase der Nationalmannschaft vor der WM in Schweden (13. bis 30. Januar) kritisiert.
"Es ist keine seriöse Vorbereitung möglich. Gerade im Dezember finden noch sehr viele Ligaspiele statt. Das ist natürlich nicht der Idealfall", sagte der Bundestrainer.

Sonntag gegen Lettland

Bereits am Sonntag könnte der Weltmeister von 2007 mit einem Sieg im Auswärtsspiel in Lettland (13.00 Uhr) einen Schritt in Richtung EM in Serbien 2012 machen.
Dritter Gruppengegner ist der stark einzuschätzende Olympiazweite Island. Nur die ersten beiden Mannschaften der Staffel lösen nach sechs Spielen das EM-Ticket.
 
 
  Fußball Frauen FIFA Frauen-WM 2011Fans haben die Wahl: Abstimmung über WM-Poster 2011

Fans aus aller Welt werden das offizielle Poster der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft 2011 auswählen. Fünf von einer fachkundigen Jury ausgesuchte Motive stehen zur Wahl.

Auf der offiziellen Internetseite der FIFA kann von Donnerstag (ab 19.15 Uhr) bis zum 2. November (um 20.11 Uhr) abgestimmt werden. Die Aktion des WM-OK in Kooperation mit dem ZDF wird im Rahmen des Frauen-Länderspiels zwischen Deutschland und Australien in Wolfsburg gestartet.

„Wir sind von der Resonanz und den tollen Vorschlägen absolut angetan. Alle fünf Entwürfe bringen die Dynamik und Kreativität des Frauenfußballs ganz deutlich zum Ausdruck“, sagt OK-Präsidentin Steffi Jones.

Mehr als 300 Motive eingereicht

Mehr als 300 Motive nahmen an der Ausschreibung des OK und des Berufsverbandes der deutschen Kommunikationsdesigner (BDG) zur Gestaltung des offiziellen Posters der FIFA Frauen-WM 2011 teil.

Die Vorauswahl der fünf Finalisten traf eine Jury, die aus Steffi Jones, DFB-Trainerin Silvia Neid, Nationalteammanagerin Doris Fitschen sowie dem BDG-Präsidenten Henning Krause, der Professorin Mariko Takagi, der Designerin Verena Gerlach und dem Professor Florian Pfeffer bestand.

Das offizielle Poster der FIFA Frauen-WM 2011 wird am 29. November 2010 im Rahmen der Endrundenauslosung in Frankfurt am Main präsentiert.
 
 
26.10.2010 Fußball Fünf Deutsche im Rennen um "Goldenen Ball"

Müller & Co. sind für WeltfußballerWahl nominiert

Jubelnde deutsche Nationalspieler

Die tollen Auftritte der DFBElf bei der WM in Südafrika könnten gleich fünf deutschen Nationalspielern und ihrem Bundestrainer nachträglich Ehre einbringen. Vier BayernSpieler und Mesut Özil sind für die Wahl zum Weltfußballer 2010 nominiert.
Miroslav Klose, Philipp Lahm, Thomas Müller und Bastian Schweinsteiger sowie Real Madrids Regisseur stehen auf der 23 Spieler umfassenden Kandidatenliste für die Wahl, die der Weltverband FIFA am Dienstag bekanntgab.

Auch Löw, Prinz und Bajramaj nominiert

Bei der feierlichen Gala am 10. Januar in Zürich, bei der der Nachfolger von Weltfußballer Lionel Messi mit dem "Ballon d'Or" ausgezeichnet wird, wird erstmals auch der FIFATrainer des Jahres gekürt. Neben dem WMDritten Joachim Löw kann sich auch Louis van Gaal, der den FC Bayern München zum Double und ins ChampionsLeagueFinale geführt hatte, Hoffnungen auf die Auszeichnung machen.

Bei den Frauen stehen unter anderen die dreimalige Weltfußballerin Birgit Prinz und die Potsdamerin Fatmire Bajramaj zur Wahl. Als Favoritin gilt aber die brasilianische Titelverteidigerin Marta. Chancen auf die Kür zum FIFATrainer des Jahres im Frauenfußball haben Bernd Schröder von ChampionsLeagueSieger Turbine Potsdam und Maren Meinert. Die ehemalige Nationalspielerin führte die deutsche U 20Nationalmannschaft in diesem Jahr zum Titel bei der HeimWM.

Müller mit guten Chancen

Im Mittelpunkt der Gala in Zürich wird aber wieder die Kür des Weltfußballers stehen. Das größte Kontingent stellt Weltmeister Spanien mit sieben nominierten Profis vor der DFBAuswahl mit fünf. Neben WMTorschützenkönig Müller, der in Südafrika auch zum besten Jungprofi gewählt worden war, stehen auch Titelverteidiger Messi Argentinien, dessen Vorgänger Cristiano Ronaldo Portugal und der als bester WMSpieler ausgezeichnete Uruguayer Diego Forlán zur Wahl.

Bei dem Festabend in der Schweiz wird der beste Fußballer der Welt erstmals gemeinsam von der FIFA und der Zeitschrift "France Football" mit dem "Goldenen Ball" ausgezeichnet. Bislang ehrte die FIFA seit 1991 jedes Jahr den "Weltfußballer". Die französische Fachpublikation vergab seit 1956 den "Ballon d'Or" für Europas Fußballer des Jahres. "Ab Januar 2011 wird es nur noch eine einzige großartige Auszeichnung für den besten Fußballer der Welt geben", hatte FIFAChef Joseph Blatter den Zusammenschluss begründet.
 
 
   
DFB-Pokal 2. Runde Pokal, 2. Runde
   

Mannschaften

Ergebnis

Greuther Fürth

vs

FC Augsburg 2 : 4 n.V. 1:0-0:1-0;2
1. FC Köln vs 1860 München 3 : 0 0:0
Victoria Hamburg vs VfL Wolfsburg 1 : 3 0:1
TuS Koblenz  vs Hertha BSC 2 : 1 0:0
1. FC Kaiserslautern  vs Arminia Bielefeld 3 : 0 2:0
Bayern München  vs Werder Bremen 2 : 1 1:0
FSV Frankfurt  vs FC Schalke 04 0 : 1 0:1
Energie Cottbus  vs SC Freiburg 2 : 1 1:1
DFB Pokal
24.10.2010 Motorsport Desaster für Vettel  Alonso der große Gewinner

Im RegenChaos von Südkorea fällt erst WMLeader Webber aus, kurz vor Schluss auch Teamkollege Vettel. Alonso ist der Nutznießer.

Aus und vorbei? Ein Motorschaden hat Pechvogel Sebastian Vettel beim Sturm auf den WMThron fast aus allen Träumen gerissen, Glückspilz Fernando Alonso ist dagegen auf dem besten Weg zum dritten WMTitel.
Der FerrariPilot aus Spanien gewann das nach starken Regenfällen erst verschobene und dann unterbrochene ChaosRennen von Südkorea, das Vettel bis zu seinem Defekt souverän angeführt hatte.
Zehn Runden vor dem Ende stiegen Flammen aus dem Heck des RedBullRenault, Vettel ergriff direkt nach dem Aussteigen selbst einen Feuerlöscher und erstickte sie!
"Im Moment ist man natürlich enttäuscht, aber ich habe mir diesmal nichts vorzuwerfen. Da kann man nichts machen", sagte Vettel und fügte in Anspielung auf seine Serie von Pleiten, Pech und Pannen fast schon mit Galgenhumor hinzu: "Irgendwie ist das die Story des Jahres."

Trost von Horner

RedBullTeamchef Christian Horner versuchte, den PechPiloten zu trösten: "Sebastian und das Team haben alles richtig gemacht. Ein Motorplatzer ist immer ganz großes Pech, der Rennsport kann grausam sein."
Alonso führt nach seinem fünften Saisonsieg nun mit 231 Punkten vor Vettels bereits früh ausgeschiedenem Teamkollegen Mark Webber 220 und dem in Yeongam zweitplatzierten Lewis Hamilton im McLaren 210.
Vettel 206 ist nur noch Vierter, Titelverteidiger Jenson Button 189 wurde Zwölfter und ist damit praktisch aus dem Titelrennen ausgeschieden.

Alonso hat es in der Hand

Alonso genügen in den letzten beiden Rennen in Brasilien und Abu Dhabi ein erster und ein dritter Platz, um sich unabhängig vom Abschneiden der Rivalen den Titel zu sichern.
Deutschland wartet schon seit Michael Schumachers Sieg in Schanghai am 1. Oktober 2010 und damit 1484 Tagen auf einen WMSpitzenreiter.

Webber schießt Rosberg ab

Webber schied nach einem Fahrfehler bei schwierigen Bedingungen und einem Crash mit Nico Rosberg bereits zwei Runden nach dem endgültigen Start nach 17 SafetyCarRunden aus, ließ sich mit dem Roller zurück ins Paddock fahren und stapfte frustriert in die Box.
"Das war ganz klar mein Fehler", sagte der 34Jährige mit gesenktem Kopf.

Schumi nutzt das Chaos

Rekordweltmeister Schumacher nutzte im Mercedes das Chaos in Südkorea mit 63 SafetyCarMinuten wie schon in Barcelona und Istanbul zu Rang vier und stellte sein bestes Ergebnis seit dem Comeback ein.
Nick Heidfeld wurde Neunter und hat nach drei Rennen im SauberFerrari sechs Punkte auf dem Konto.
Nico Hülkenberg holte als Zehnter im Williams einen Punkt. Adrian Sutil im ForceIndiaMercedes und der bis dahin gut gefahrene Timo Glock im Virgin schieden wie Vettel und Rosberg aus.

Verspäteter Rennstart

Nach den teilweise heftigen Regenfällen in der Nacht und am Morgen begann das Rennen mit zehn Minuten Verspätung, wurde dann nach drei Runden hinter dem Safety Car für 50 Minuten unterbrochen. Der zweimalige Weltmeister Fernando Alonso sprach von "den schlimmsten Bedingungen, die ich je erlebt habe."
Für Timo Glock war es ein "Blindflug", und er forderte eine Absage des Rennens. Das wurde aber erneut gestartet, 14 Runden lang führte das Saftey Car das Feld nochmal an. RegenSpezialist Hamilton witterte seine letzte WMChance und forderte ungeduldig den endgültigen Start, Webber dagegen den sofortigen Abbruch.

Schwerstarbeit fürs Safety Car

Vor der 18. Runde ging das Safety Car von der Strecke. Nach der ersten "richtigen" Runde belegten Vettel, Webber und Alonso weiterhin die ersten drei Plätze, Rosberg hatte Hamilton auf Rang fünf verdrängt.
Eine weitere Runde später war das Rennen für Webber und Rosberg beendet: Der Australier drehte sich nach einem Fahrfehler, der MercedesPilot konnte nicht mehr ausweichen. Schon wieder musste das Safety Car für zehn Minuten auf die Strecke.

Frust bei Rosberg

Rosberg war sichtlich frustriert, er schien auf dem besten Weg zu einer Überraschung.
"Das ist schade, das Podium war auf jeden Fall drin", sagte der 25Jährige: "Webber hat sich plötzlich gedreht, ich konnte nicht vorhersehen, wohin es für ihn geht. Ich habe die falsche Ecke ausgesucht, da hat es halt gekracht."

Vettel mit souveräner Führungsarbeit

Derweil nutzte Vettel als Führender den Vorteil der besten Sicht und baute seine Führung kontinuierlich aus.
Er schien auf dem besten Weg zum Titel, bei einem Sieg hätten ein erster und vierter Platz in den letzten beiden Rennen gereicht.
Doch dann lösten sich alle Hoffnungen buchstäblich in Rauch auf.
 
 
  Ski-Alpin Nebel verhindert deutschen TraumStart

Dichter Nebel im Ötztal hat beim WeltcupAuftakt der SkiRennläufer das beste deutsche TeamErgebnis in Sölden seit 17 Jahren verhindert. Wegen geringer Bodensicht musste am Sonntag der FinalDurchgang im Riesenslalom abgesagt werden  bitter für Felix Neureuther Partenkirchen und Fritz Dopfer Garmisch. Neureuther hatte als 18. des ersten Laufs ebenso eine ansprechende Leistung gezeigt wie sein Teamkollege, der guter 28. war.
"Die Absage war in Ordnung, für uns aber schade. Zwei unserer Läufer in den Top 30 in Sölden: ich weiß nicht, wann das zuletzt so war", sagte Alpindirektor Wolfgang Maier. Im Jahre 1993, beim ersten Rennen auf dem Rettenbachgletscher, hatten mit Tobias Barnerssoi 15., Peter Roth 22. und Markus Wasmeier 25. drei DSVStarter gepunktet. Als letzter Athlet des Deutschen Skiverbandes DSV hatte 1998 Markus Eberle als Sechster den Sprung unter die Top 30 geschafft.

Neureuther stapelt tief

Neureuther und Dopfer waren nahe dran  bis das Wetter verrückt spielte. Mit couragierten Vorstellungen hatte das Duo den schon im ersten Lauf schwierigen Bedingungen getrotzt. "Man muss sich auf diesem Hang etwas trauen. Und wenn man Eier hat, dann funktioniert das auch", sagte Neureuther. Der 26Jährige war mit der Startnummer 29 ins Rennen gegangen, Dopfer mit der 51  alles andere als gute Voraussetzungen auf der immer unruhiger werdenden Piste. In Führung vor dem Abbruch lag überraschend der Franzose Cyprien Richard Nummer 8, der noch nie ein Rennen im Weltcup gewonnen hat. Stefan Luitz Bolsterlang schied aus.
Neureuther hatte schon vor dem Rennen geahnt, dass etwas drin sein könnte. "Ich habe im Training gemerkt, dass was geht. Aber man muss ja nicht immer im Vorfeld sagen, dass man fährt wie ein Gott. Ich wollte lieber tiefer stapeln. Aber es läuft im Riesenslalom wirklich gut", sagte der SlalomSpezialist. Mit Rang acht bei Olympia hatte Neureuther sein Potenzial im "Riesen" angedeutet, und dieser kleine Erfolg brachte ihm für den Weltcup eine wenigstens halbwegs ordentliche Startnummer ein.
Dennoch hatte er im ersten Durchgang mit erschwerten Bedingungen zu kämpfen. "Es war richtig ruppig", sagte er. Dass Neureuther dennoch nur 0,28 Sekunden hinter Olympiasieger Carlo Janka Nummer 6 lag, unterstreicht seine Leistung  die allerdings am Ende nichts mehr wert war.
 
 
23.10.2010 Ski-Alpin Doppelsieg für DSVDamen

Viktoria Rebensburg feierte ihren ersten Weltcup SiegBesser geht es kaum: Die deutschen Skirennfahrerinnen haben einen optimalen Start in den WeltcupWinter erwischt. Beim ersten Doppelerfolg seit elf Jahren holte sich Viktoria Rebensburg im Riesenslalom von Sölden vor Kathrin Hölzl ihren ersten WeltcupSieg.

Maria Riesch machte mit dem fünften Platz das starke Gesamtresultat perfekt. Rebensburg lag 0,42 Sekunden vor Hölzl, Manuela Mölgg aus Italien hatte auf Rang drei 0,86 Sekunden Rückstand. Die 19jährige Lena Dürr kam nach Laufbestzeit im zweiten Durchgang auf Rang 14. Zuletzt hatten Hilde Gerg und Martina Ertl 1999 in Maribor die ersten beiden Plätze für die deutschen Damen belegt.

«Ich bin happy, so gut war ich noch nie in Sölden. Es ist ein schöner Tag», freute sich Hölzl, die nach dem ersten Lauf noch in Führung gelegen hatte. Auch Riesch war zufrieden, obwohl sie im zweiten Durchgang vom geteilten zweiten auf den fünften Rang zurückfiel. «Es ist ein Traumergebnis», sagte sie, «den perfekten Tag gibt es leider nicht. Im zweiten Lauf bin ich nicht stark genug gewesen.»

VorjahresGesamtweltcupsiegerin Lindsey Vonn aus den USA musste sich mit dem 18. Platz zufriedengeben. Carolin Fernsebner als 36. und Susanne Riesch auf Rang 39 verpassten das Finale der besten 30 Läuferinnen.
 
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  Eishockey Ein Versuchsobjekt "Großversuchsanlage zur Nutzung von Solarenergie"  bescherte der Gemeinde Wiehl eine Eishalle

die Geschichtd dazu: Wie das Eis nach Wiehl kam
 
   
„Das Wiehl Standort dieses Projekts wurde, verdankt die Stadt zu einem nicht unerheblichen Teil ihrem Stadtdirektor“, schrieb die Oberbergische Volkszeitung ihrer Ausgabe vom 18.08.1976. „Als der damalige Stadtdirektor Dr. Dieter Fuchs das nahe Ende der Beheizungsanlage im Wiehler Freibad auf sich zukommen sah, wie üblich keinen Pfennig Geld für eine Neuinvestition hatte und ratsuchend umherirrte, traf er im Bundesforschungsministerium auf den Regierungsdirektor Dr. Helmut Klein, der für die Entstehung des Projekts von entscheidender Bedeutung wurde. Bei dieser Begegnung zündete der Funke und das exotisch anmutende Vorhaben nahm allmählich Gestalt an. Wiehls Stadtdirektor Dr. Fuchs war mit einem Schlag seine FreibadFinanzsorgen los“, heißt es in dem Bericht weiter.

Dieses seinerzeit vor dem Hintergrund der Ölkrise im Winter 1973/74 als Großversuchsanlage zur Nutzung von Solarenergie gestartete Projekt, löste nicht nur das Problem der Wassererwärmung in Wiehl, sondern auch das Gegenteil – nämlich das Wasser so zu kühlen, das es friert.

Am 08.Januar 1975 erteilte der Bund grünes Licht für das Forschungsprojekt Freibad Wiehl, das seinerzeit das erste durch Sonnenenergie beheizte Freibad Europas werden sollte. Die Gesamtkosten des Projekts beliefen sich auf neun Millionen DMark, die bis auf 500.000 DMark Landeszuschuss, vom Bund getragen wurde. Die Stadt Wiehl stellte für dieses Projekt den alten Sportplatz neben dem existierenden Freibad zur Verfügung. Insgesamt wurden für die Beheizung des Freibades von 3000 Quadratmetern Sonnenkollektoren benötigt, die auf dem Hallendach installiert wurden.

Die für die günstige Perioden benötigte Zentralheizung in der Form einer Wärmepumpe diente gleichzeitig als Kälteanlage für die Eisfläche. Nach der Grundsteinlegung am 04.Mai 1975 wurde die Eishalle nach gut einjähriger Bauzeit eröffnet.

Das Abenteuer Eissport konnte beginnen und lockte in der ersten Saison 550 Mitglieder in die neue Eissportabteilung des TuS Wiehl.

Die ersten 30 Jahre

Mit der Inbetriebnahme der seinerseits in technologischer Hinsicht in Europa einmaligen Wiehler Eissporthalle gründete sich 1976 die Abteilung Eissport als achte Abteilung im traditionsreichen TuS 1891 Wiehl e.V. mit dem Ziel die sehr kostenintensiven Sportarten Eishockey und Eiskunstlauf in Wiehl anbieten zu können. Voraussetzung war die Lösung technischer, organisatorischer, vor allem aber wirtschaftlicher Probleme.

Um eine organisatorische Entwicklung des Sportbetriebes zu gewährleisten, hat der Vorstand unter der Leitung des Gründungsvorsitzenden, Manfred Hähn, zunächst für die EissportSaison 1976/77 nur die Aufnahme der bekanntesten Sportarten Eiskunstlauf und Eishockey beschlossen.

Beide Sportarten enthalten eine äußerst gegensätzliche Zweisamkeit. Betreibt man sie als Leistungssport, so ist sie hart; Jugend und Leistungswille sind unabdingbare Voraussetzungen für den Erfolg, und nicht selten wird hier das physische Leistungsvermögen der Sportler sehr stark gefordert. Betreibt man sie als Hobbysport, so sind sie in jeder Gangart möglich, und sie bieten, ohne an Spannung und an Reiz zu verlieren, weitgehend unabhängig vom Alter gesunde Lebensfreude.

Die letzteren Tatsachen sind sicher auch die Hauptursachen für das breite Interesse, das der Wissport in Wiehl gefunden hat. Bereits in der ersten Saison wurden nahezu 550 neue Mitglieder für den Bereich Eissport in den TuS Wiehl aufgenommen, ein Ergebnis, das für den ganzen TuS Wiehl erfreulichen Erfolg ausweist.

Eishockey wurde bereits mit drei Mannschaften trainiert, einer Bambini, Schüler und einer Seniorenmannschaft. Hier wurde erhebliche Entwicklungsarbeit von Grund auf geleistet. Gelehrt wurden die eissportlichen Leistungen von den erfahrenen Trainern, den Eheleuten Karin und Robert Doherty, die ihr Wissen und Können – Frau Doherty auf dem Gebiet des Eiskunstlaufens, Herr Doherty in Eishockey – einsetzten.

Der eissportliche Höhepunkt der Saison 1976/77 zweifellos das vom Deutsche Eishockey Bund veranstaltete und vom TuS Wiehl ausgerichtete Eishockeyländerspiel zwischen einer OlympiaauswahlMannschaft der Bundesrepublik Deutschland und der Nationalmannschaft des Königreiches Norwegen um Februar 1977.

Das man mit geschliffenen Granitsteinen auch Sport betreiben kann, beiwesen eine Anzahl von Sportlern, die 1977 eine CurlingGruppe innerhalb der Eissportabteilung gründete. Recht schnell kam diese Gruppe zu sportlichen Ehren, was sich in Teilnahmen an nationalen und internationalen Wettkämpfen im Inund Ausland bestätigte. So konnte in Iserlohn ein Turniersieg errungen werden, während in Düsseldorf ein zweiter Platz und ein vierter Platz ein hervorragendes Resultat darstellten. Sehen lassen kann sich auch der vierte Platz bei den internationalen Deutschen Meisterschaften. Nach Wolfgang Mehren, Dr. Werner Lamprecht und Horst Dickescheid wird die Curlingabteilung heute von Wilhelm Happ als erstem Vorsitzenden geführt.

Im März 1977 wurde in Wiehl eine Eiskunstlauf – Landesmeisterschaft ausgetragen. Ein Jahr später fanden die Deutschen Jugendmeisterschaften im Eiskunstlauf erstmals in Wiehl statt, Am 14.August 1978 hat der TuS Wiehl die Austragung des Eishockeyspieles Sparta Praha gegen die Nationalmannschaft Polens übernommen. Bereits in der Saison 1979/80 schafften die Grizzly´s den 2.Platz in der Landesliga. In den Jahren 1979 bis 1983 betätigten sich Jürgen Krell, Günter Toss und Wolfgang Mehren als Abteilungsleiter der Eissportabteilung. Die Saison 1984/85 wurde erneut unter dem 1.Vorsitzenden, Manfred Hähn, eingeleitet. Im September 1984 gewann Richard Zander unter 18 Konkurrenten aus dem Inund Ausland die Nebelhom – Trophy. In den Jahren 1985 und 1986 wurde Richard Zander Deutscher Eiskunstlauf – Vizemeister. 1987 gewann er den Titel.

Die 1. Eishockey – Mannschaft schaffte in der Saison 1986/87 den 1.Platz in der NRWMeisterschaft und den Aufstieg in die Regionalliga: Eine Tatsache, die ebenso auf die Verdienste des Nachfolgers Robert Doherty, des lizenzierten Trainers Jiri Hanzel, dessen Name mit dem Wiehler Eishockey der achtziger Jahre immer eng verbunden bleiben wird, aber auch die Lehrtätigkeiten von Lutz Stockburger und Peter Rickerl zurückzuführen ist.

Gleich große Erfolge haben die Junioren zu verzeichnen. Die Junioren EishockeyMannschaft hat in den Jahren 1989/90 und 90/91 an der Zwischenrunde zur Deutschen Bundesliga teilgenommen. Im Jahre 1989/90 sind die Junioren NRWMeister geworden. Anfang der 90er Jahre leiteten das eissportliche Geschehen in Wiehl im Bereich Eiskunstlauf der ehemalige Deutsche EiskunstlaufMeister und Dipl. Sportlehrer Dr. Sepp Schönmetzler, assistiert von Anja Krombach, Silvia Schmidt, Sabine Schönmetzler, Irmgard Kaether, Margarete Paulus und Gaby Krakau, die heute mit viel Engagement erfolgreich die Eiskunstlaufabteilung sportlich leitet.

Das Wiehler Eishockey der 90er Jahre wurde nachhaltig von Vlastimil Vanous als Cheftrainer geprägt. Unterstützt wurde der Tscheche bei der Nachwuchsarbeit in den Anfangsjahren seiner Zeit in Wiehl unter anderem von Marcus Meurer, Uwe Schmidt, Michael Ringsdorf, Alexander Tubeileh, Axel Hemcke, Oliver Kreuder. Später machten sich Britta Schwethelm, Wolfgang und Peter Göbel um den Wiehler Nachwuchs verdient. Seit 1994 führte Wolf SchmidtAhrens als Nachfolger von Manfred Hähn die Geschicke des TuS Wiehl. Auch in dieser Zeit gelang es dem TuS Wiehl trotz seiner Lücken in manchen Jahrgängen fast immer alle Nachwuchsmannschaften am Spielbetrieb teilnehmen zu lassen. Die Senioren spielten gemessen an den finanziellen Möglichkeiten des Vereins erfolgreich in der Regionalliga weiter. Während andere Vereine in der Hoffnung auf sportliche Erfolge ausländischer Spieler mit teilweise viel Geld lockten, blieb der TuS Wiehl seiner Linie, auf den eigenen Nachwuchs zu setzten, treu. Als langjähriger Kapitän des TuS Wiehl übernahm Christof Stranzenbach Mitte der neunziger Jahre das schwere Amt des Spielertrainers. Nach Jahren der Konstanz mit Vlastimil Vanous auf der Trainerbank des TuS Wiehl, gaben sich zahlreiche Trainer, unter anderem der Wiehler Thorsten Maier von 2005 bis 2006, in Wiehl die Klinke in die Hand.

Im November 2005 endete beim TuS Wiehl Eissport Club eine Ära, gleichzeitig sorgte die Wahl von Stefan Berz und Eric Stranzenbach in den Vorstand für ein Novum in der Vereinsgeschichte. Über elf Jahre leitete Wolf SchmidtArendts als 1. Vorsitzender, Ellen Göbel als 2.Vorsizende und Wolfgang Wilkens als Kassierer die Geschicke des Vereins und überließen nun den „jüngeren“ das Feld. In seiner Amtszeit gelang es dem Vorstand schon früh den Verein zu entschulden und gemeinsam mir den Mitgliedern die Grundlage für eine gesunde Basis zu schaffen. Dass sowohl im Eiskunstlauf, als auch im Eishockey sehr gute Nachwuchsarbeit geleistet wird, kann der ausgeschiedene Vorstand als persönlichen Erfolg verbuchen. Auch die dritte und kleinste Abteilung der TUS Wiehl ESC, das Curling, zog auf der Mitgliederversammlung eine positive Bilanz. Als 1. und 2. Vorsitzenden wählten die Mitglieder des ESC mit großer Mehrheit Stefan Berz und Eric Stranzenbach. Damit stehen dem Verein erstmals zwei noch in der Hobbymannschaft aktive Eishockeyspieler vor, die sich nach dem Bau der Eishalle vor 31 Jahren als Kinder dem Verein angeschlossen und heute Verantwortung übernehmen. Auch ihre Söhne spielen in Wiehl Eishockey. Als neuen Kassierer komplettiert Harald Brutscher den neuen Vorstand. Seine Tochter ist bei den Eiskunstläufern aktiv.

„Wir haben einen sehr solide geführten Verein mir ausgeglichenem Haushalt übernommen und möchten auf diesem tragfähigen Fundament weiter aufbauen. Der TUS Wiehl ESC verstand und versteht sich als Interessengemeinschaft. Die Funktion des Vorstandes besteht darin, für alle Mitglieder möglichst optimale Bedingungen für die Ausübung ihres Sports zu schaffen“, beschrieb Stefan Berz seinerzeit das Aufgabengebiet des Vorstands.

Mitten in den Vorbereitungen auf die für den TuS Wiehl ESC besondere Eissportsaison 2006/07 und die damit verbundene schon weit fortgeschrittenen Vorbereitungen auf die geplante Feier zum 30jährigen Bestehen der Eishalle, platze die Nachricht der defekten Dachkonstruktion in der Wiehler Eissporthalle.

Dies war zunächst ein Schock für alle begeisterten Eissportler ob Eiskunstlauf, Eishockey oder Curling. Doch statt in der Schockstarre zu verharren, setzten sich die Verantwortlichen der einzelnen Abteilungen zusammen und erarbeiteten einen Plan, wie die Phase der eislosen Zeit überbrückt werden könnte, noch bevor klar war, wie lange eine mögliche Sanierung dauern würde.

Ausgeklügelte Pläne zur Koordinierung von Trainingszeiten in den umliegenden Hallen und die Kooperation einiger benachbarter Vereine, fingen die entgangenen Trainingszeiten weitgehend auf.

Das die Eissporthalle überhaupt saniert würde, stand für die Verantwortlichen der Stadt Wiehl zu keinem Zeitpunkt in Frage. Schnellstmöglich wurde ein Gutachter bestellt, um den Schaden eingehend und fachgerecht zu prüfen.

Groß war die Erleichterung bei allen beteiligten, als sich herausstellte, dass der entstandene Schaden zu beheben ist.

Auch hier verlor die Stadt Wiehl keine Zeit und ließ die sehr aufwendige Reparatur der 30Jahre jungen Halle durchführen. 12.000 Schrauben geben der Dachkonstruktion nun wieder die nötige Stabilität und damit den Aktiven und allen Besuchern der Halle Sicherheit.

Entsprechend groß was die Freude als bereits Mitte Dezember 2006 die Halle wieder ihrer Bestimmung übergeben werden konnte.

Der 30jährige Geburtstag der 1976 als Versuchsobjekt erbauten Halle sollte ursprünglich vor einem Jahr gefeiert werden. Die unfreiwollige Verzögerung um ein Jahr hat dem Verein auch gut getan. Die Menschen und die Abteilungen sind enger zusammen gerückt und es wurden neue Kräfte freigesetzt. Die Zusammenarbeit mit der Stadt Wiehl und der Freizeitsportstätten Wiehl hat eine neue Qualität gewonnen.

30 Jahre Eishalle Wiehl und damit Eissport in Wiehl sind ein guter Grund zum Feiern. durch „Plus eins“ sind viele weiter Gründe hinzugekommen Quelle:30+1 Jahre TuS Wiehl Eissport Club e.V.


Beitrag der Tus Wiehl Penguins
 
22.10.2010
IIHF "Eishockey-WM"
Eishockey Wladimir Putin will Eishockey-WM nach Russland holenDonnerstag, Wladimir Putin will EishockeyWM nach Russland holenDonnerstag,

Russland wird sich um die Austragung der EishockeyWM 2016 bewerben. Als Austragungsorte sind Moskau und St. Petersburg vorgesehen
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Russland wirbt um Weltmeisterschaft 2016Russland arbietet weiter an seinem Image als "SportNation". Ministerpräsident Wladimir Putin kündigte am Donnerstag an, die russische Bewerbung für die Ausrichtung der EishockeyWM 2016 noch vor Mai kommenden Jahres beim zuständigen Weltverband IHF einzureichen. "Wir sind kurz davor, unsere Bewerbung fertigzustellen. Wir denken, die Austragungsorte werden Moskau und St. Petersburg sein", sagte Putin. Die nötige Infrastruktur sei vorhanden.

Russland ist bereits der Gastgeber für die nächsten Olympischen Winterspiele, die im Jahr 2014 in Sotschi ausgetragen werden. Vor einer Woche wurde Sotschi auch als Austragungsort für Rennen der Formel 1 ab 2014 bis mindestens 2020 bekannt. Zudem bemüht sich Russland um die Austragung der FußballWM 2018 oder 2022.

 
 

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