Sport November 2010
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30.11.2010 Eisschnelllauf Eisschnelllauf: Beckert gewinnt ihr erstes Weltcuprennen über 5000m

Stephanie Beckert hat beim Langstrecken-Weltcup in Hamar ihren ersten Weltcupsieg über die 5000m Strecke errungen. Im Wettbewerb konnten die deutschen Mannschaften dagegen nicht an die guten Leistungen aus Berlin anknüpfen.

Beckert souverän
Nach 6:59,18min blieb die Uhr für Stephanie Beckert beim Weltcuprennen über 5000m in Hamar stehen. Das reichte der zweimaligen Olympiazweiten von Vancouver nicht nur zum ersten Sieg über diese Strecke, sondern sie war damit auch die einzige, die unter der sieben Minute Grenze blieb. Zweite wurde Olympiasiegerin Martina Sablikova vor der Japanerin Eriko Ishino. Die zweite deutsche Starterin in der A-Gruppe, Jennifer Bay, kam im Zwölferfeld auf den elften Rang. Stark präsentierte sich Katrin Mattscherodt, die in der B-Gruppe zweite wurde. Ihre Zeit hätte zu Platz fünf im A-Rennen gereicht. Im Langstreckenrennen der Herren über 10.000m war der Niederländer Bob de Jong in 13:05,83min erfolgreich. Die weiteren Podestränge sicherten sich der Russe Ivan Skobrev und Jorrit Bergsma aus den Niederlanden. Der Sieger der B-Gruppe, Shane Dobbin aus Neuseeland, hätte im A-Feld einen starken vierten Platz erreicht. Patrick Beckert (Deutschland), Roger Schneider (Schweiz) und Marco Weber (Deutschland) kamen in diesem B-Lauf auf die Positionen fünf bis sieben.

USA und Kanada siegen in Teamverfolgung
Ohne ihre Vorzeigeathletin Beckert, die auf einen Start verzichtete, waren die deutschen Damen in der Teamverfolgung diesmal chancenlos. Für Jennifer Bay, Katrin Mattscherodt und Isabell Ost blieb am Ende der fünfte Platz. Die in Berlin noch gestürzten Kanadierinnen feierten einen ungefährdeten Triumph und verwiesen in 3:00,90min die Russinen mit fast drei Sekunden Vorsprung auf Rang zwei. Position drei sicherte sich das Team aus den Niederlanden. Bei dne Männern siegte die USA vor Kanada und Norwegen. Das deutsche Team kam nicht über einen schwachen elften Rang hinaus.

Knappe 1500m Rennen
Hart umkämpft waren beide Wettbewerbe über die 1500m. Bei den Herren siegte Trevor Marsicano (USA) in 1:45,54min knapp vor Simon Kuipers aus den Niederlanden und Shani Davis (ebenfalls USA). Bei den Damen trennten Siegerin Christine Nesbitt aus Kanada (1:58,00min) und die zweitplatzierte Niederländerin Marrit Leenstra gerade einmal drei Hundertstel. Dritte wurde mit Brittany Schussler eine weitere kanadische Starterin. Als beste deutsche Läuferin belegte Isabell Ost Position 13.
 
 

Ergebnis - 5.000 m Damen

Zeit
1. GER Stephanie Beckert 6:59,18
2. Flagge Tschechien Martina Sablikova +4,77
3. JPN Eriko Ishino +7,52
       
      +22,75
11 GER Jennifer Bay  
 
28.11.2010 Motorsport Race of Champions 2010 Race of Champions 2010 Ergebnisse: Vettel und Schumacher verpassen Einzelsieg

Race of Champions: Nationencup vom 27.11.2010Race of Champions 2010Was gestern so gut begann wurde leider heute nichts. Gestern konnten die beiden Formel 1 Piloten Michael Schumacher und Sebastian Vettel in Düsseldorf ihr Können zeigen und schafften es am Ende den Titel im Nationen Cup nach Deutschland zu holen. Wir hatten bereits darüber berichtet. Nun war heute das Einzel Rennen an der Reihe und leider hat es auch in diesem Jahr nicht mit einem Erfolg eines deutschen Fahrers geklappt. Kommen wir nun zu den Ergebnisse im Einzelwettbewerb des RoC 2010, denn soeben ging die Veranstaltung in Düsseldorf zu Ende.


Vettel besiegte Schumacher
Sebastian Vettel ist es nicht nur gelungen in der letzten Formel 1 Saison Schumacher immer hinter sich zu lassen, sondern auch heute beim Race of Champions. Dort hat er nach einem packenden Viertelfinale am Ende die Nase vorne und Schumacher musste sich verabschieden. Vettel war damit im Halbfinale des Wettbewerbes angekommen. Vettel musst dann im Halbfinale gegen den bisher eher unbekannten Filipe Albuquerque antreten und schaffte es leider nicht dort zu gewinnen. Somit ist auch er beim Race of Champions in der Einzelwertung nicht erfolgreich.

Filipe Albuquerque gewinnt im Finale gegen Sebastien Loeb
Das packende Finale hat ebenso der 25 jährige Portugiese gewonnen. Er konnte den Rallye-Rekordweltmeister Sebastien Loeb bezwingen. Ein großer Erfolg für den A1GP-Serie und GP2 Serien Fahrer. Damit wird sicherlich seine Berühmtheit enorm steigen. Am Ende darf man auf einen erfolgreichen Wettbewerb mit jede Menge schönen Bilder und Szene in Düsseldorf zurück schauen. Natürlich gibt es sicherlich auch bald die ersten Videos im Internet zu finden. Vor allem der Unfall von Formel-1-Pilot Heikki Kovalainen hat die Zuschauer erschreckt. Gut, dass bei ihm und seiner Passagierin alles gut gegangen ist.

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  Skispringen Skispringen Weltcup in Kuusamo: Österreich mit Doppelsieg zum Weltcupauftakt

Es bleibt mehr oder weniger alles beim Alten. Die Österreicher dominieren nach Belieben, und ein Schweizer mischt sich darunter. So kann man das Ergebnis vom ersten Einzelspringen der Saison im finnischen Kuusamo recht kurz zusammenfassen. Heute sprang der Tiroler Andreas Kofler am besten von allen. Mit Sprüngen auf 145, 5 und 143,5 m, gewann der 26-jährige vom SV Innsbruck-Bergisl vor seinem Landsmann Thomas Morgenstern, und eben Simon Ammann.

Kofler und Morgenstern schon in Spitzenform
In einem für finnische Verhältnisse äußerst fairen Wettkampf, zeigte sich sehr schnell wo die Reise hingehen sollte. Schon im gestrigen Mannschaftsspringen deutete sich an, dass trotz der starken Norweger heute der Sieg höchstwahrscheinlich zwischen Andreas Kofler und Thomas Morgenstern ausgemacht werden würde. Der drittplazierte Simon Ammann, hatte schon über 20 Punkte Rückstand auf den Sieger. Trotzdem dürfte der Dominator der vergangenen Saison alles andere als unzufrieden sein. Denn einer seiner potentiellen Konkurrenten um den Titel des Gesamt-Weltcups, der Tiroler Gregor Schlierenzauer, verpatzte nach einem starken ersten Sprung auf 141,5 m, seinen zweiten Sprung völlig, und musste sich nach nur 121,5 m mit Rang 14 zufrieden geben.

Norweger und Finnen stark - aber auch zwei Disqualifikationen
Wesentlich besser machten es da wieder die Norweger. Insbesondere Johan-Remen Evensen, konnte heute mit Rang 4 überzeugen. Tom Hilde auf Rang 7, und Anders Jacobsen auf Rang 10, rundeten das sehr gute Ergebnis der Norweger ab. Lediglich Anders Bardal und erneut Björn-Einar Romören, blieben mit Platzierungen im Mittelfeld etwas hinter den Erwartungen zurück. Einen ebenfalls sehr guten Wettkampf lieferten heute auch die Finnen bei ihrem Heimspringen. Routinier Matti Hautamaeki belegte in der Endabrechnung Rang 5, direkt gefolgt von Ville Larinto auf Platz 6. Dennoch wurde das gute Abschneiden der Finnen heute durch zwei Disqualifikationen arg getrübt. Janne Ahonen verpasste in der Qualifikation die Grünphase der Ampel, und wurde somit wegen eines Spätstarts aus der Wertung genommen. Was man noch als Unglücklich bezeichnen kann, gilt jedoch nicht für seinen Landsmann Harri Olli. Der schon mehrfach durch negatives Verhalten aufgefallene Mathestudent, zeigte nach einem völlig misslungenen Sprung ebenfalls in der Qualifikation, den Stinkefinger. Aufgrund dieser Unsportlichkeit, ist der Finne auch beim kommenden Heimspringen in Kuopio am Mittwoch, gesperrt worden.

Polen noch auf der Suche nach dem Erfolg - Deutsche weiter schwach
Wie schon gestern beim Teamwettkampf angedeutet, sind die Polen noch nicht wieder in der Form des Sommers. Heue musste nämlich erneut Adam Malysz die Kohlen für die Osteuropäer aus dem Feuer holen. Und auch Malysz dürfte sich mehr als nur Rang 9 ausgerechnet haben. Schlimmer erging es da sogar seinem aufstrebenden Landsmann Kamil Stoch, der es noch nicht einmal in den zweiten Durchgang schaffte. Und ebenfalls wieder enttäuschend verlief der Wettkampf für die DSV-Adler. Nach einem schwachen 7 Platz gestern, erreichten nur Michael Neumayer und Severin Freund das Finale der besten 30. Rang 21 für Neumayer, und Platz 30 für Severin Freund, waren die Ausbeute des heutigen Tages. Martin Schmitt und Maximilian Mechler scheiterten im ersten Durchgang, Michael Uhrmann und Pascal Bodmer konnten sich für den Wettkampf erst gar nicht qualifizieren. Auch die beiden anderen Schweizer Andreas Küttel und Marco Grigoli, sahen den zweiten Durchgang nicht.

Weiter geht es für den Weltcup-Tross schon am kommenden Dienstag mit der Qualifikation im etwas weiter südlich gelegenen Kuopio, wo am Mittwoch schon das zweite Einzelspringen der Saison ansteht.
 

Ergebnis - Team - K120

Punkte  
1. AUT Andreas Kofler 331,2  
2. AUT Thomas Morgenstern 328,3  
3. SUI Simon Ammann 310,1  
         
21 GER Michael Neumayer 265,7  
30 GER Severin Freund 232,8  
  GER Maximilian Mechler nicht qualifiziert 2. Durchg.
  GER Martin Schmitt nicht qualifiziert 2. Durchg.
  GER Michael Uhrmann nicht qualifiziert 1. Durchg.
 
  Rodeln Olympiasieger Hüfner und Loch glänzen

Angeführt von ihrem Olympiasiegern Tatjana Hüfner und Felix Loch haben die deutschen Rennrodler einen glänzenden Start beim Weltcup-Auftakt in den WM-Winter gefeiert. Ihre Vormachtstellung demonstrierten die deutschen Rodler auch zum Abschluss in der Teamstaffel.
 
 
  Rodeln Manschaft Staffel Deutsches Team gewinnt Staffel

Die deutschen Rodler haben einen gelungenen Abschluss des Weltcup-Wochenendes im österreichischen Igls gefeiert. Olympiasiegerin Tatjana Hüfner, Andi Langenhan und die Doppelsitzer Tobias WendlTobias Arlt sicherten sich am Sonntag den Sieg in der ersten Team-Staffel der Saison. Hinter den deutschen Kufen-Assen belegten Kanada und Italien die weiteren Podestplätze. Damit konnten die deutschen Rodler beim Start in den WM-Winter gleich drei Siege feiern. Vor der Staffel hatten bereits Hüfner und Olympiasieger Felix Loch die Rennen bei den Einsitzern gewonnen.
 

Ergebnis - Mannschaft - Staffel

Zeit
1. GER Deutschland 2:09.519
    Tatjana Hüfner  
    Andi Langenhan  
    Tobias Wendl  
    Tobias Arlt  
2. CAN Kanada +0.821
    Alex Gough  
    Sam Edney  
    Tristan Walker  
    Justin Snith  
3. ITA Italien +0.912
    Sandra Gasparini  
    Armin Zöggeler  
    Christian Oberstolz  
    Patrick Gruber  
 
  Rodeln Felix Loch zeigte einen perfekten Weltcup-Start.

Der 21-Jährige Loch aus Berchtesgaden gewann mit hauchdünnem Vorsprung von 0,046 Sekunden vor Teamkollege David Möller (Sonneberg), der das Rennen im zweiten Lauf mit einem Bahnrekord (50,185 Sekunden) noch einmal spannend machte. "Ich bin riesig zufrieden, besser hätte die Saison nach meinen Hüftproblemen während der Vorbereitung nicht beginnen können", sagte Loch.

Auch der wie schon bei Olympia von Loch geschlagene Möller war mehr als zufrieden: "Ich kann mich auch als Sieger betrachten, denn der Rückstand auf Felix ist kleiner geworden." Dritter wurde der zweimalige Olympiasieger Armin Zöggeler (Italien). In dieser Reihenfolge waren die drei Athleten auch bei den Winterspielen in Whistler vor neun Monaten ins Ziel gefahren.

Mit dem zweiten Weltcupsieg seiner Karriere kam Weltmeister Loch seinem anvisierten Ziel vom ersten Gesamtsieg im Viessmann Weltcup einen Schritt näher. Langenhan landete auf Platz fünf. Jan Eichhorn (Oberhof) wurde Siebter, Johannes Ludwig (Oberhof) belegte den 23. Rang.

 
Ergebnis - Einsitzer Zeit
1. GER Felix Loch 1:40.398
2. GER David Möller 1:40.444
3. ITA Armin Zöggeler 1:40.560
       
5. GER Andi Langenhan 1:40.752
7. GER Jan Eichhorn 1:40.841
23. GER Johannes Ludwig 1:41.517
 
  4er Bob Männer Olympiasieger Steven Holcomb gewinnt erneut in Whistler im Viererbob – Deutsches Trio direkt dahinter

In der Nacht auf Heute wurde im kanadischen Whistler der Viererbobwettbewerb zum Abschuss der dortigen Weltcupwoche ausgetragen. Wie schon im olympischen Vierer-Rennen waren die US-Boys mit Pilot Steve Holcomb und ihrem Bo-Dyn Schlitten am schnellsten Unterwegs. Die drei deutschen Bobs machten den Amerikaner aber das Leben noch schwer und platzierten sich in der Reihenfolge Maximilan Arndt, Manuel Machata und Karl Agerer knapp hinter Holcomb auf den Plätzen zwei bis vier. Die Schweizer nahmen nach einem Trainingssturz nicht am Viererwettbewerb teil.

Erster Durchgang mit geringen Abständen
Im Ersten Durchgang blieben acht der zwölf Teams innerhalb von 32 Hundertstel Sekunden. Am schnellsten waren die US-Boys um Steven Holcomb, die vor gut sieben Monate auf der gleichen Bahn schon zu Olympiagold fuhren. Ihnen dicht im Nacken sassen aber gleich alle drei deutschen Bobs mit Manuel Machata an der Spitze, der nur 0.06 Sekunden auf die Nordamerikaner verlor. Den dritten Rang teilten sich mit je 0.11 Sekunden Rückstand die anderen beiden deutschen Bobs von Karl Angerer und Maximilian Arndt. Aber auch die beiden Russischen Schlitten von Aexandr Zubkov und Alexander Kasjanov lagen noch in Schlagdistanz. Der Schweizer Gregor Baumann konnte nach einem Trainingssturz im grossen Schlitten nicht an den Start gehen, alle Teammitglieder blieben aber ohne ernsthafte Blessuren. Unter den verbliebenen zwölf Bobs gab es aber auch wieder eine Crew, die den Bob nicht auf den Kufen halten konnte. Der Kanadier Alex Torbert legte den Schlitten im letzten Abschnitt auf die Seite und trat danach nicht mehr zum zweiten Durchgang an.

Holcomb verteidigt die Führung
Auf den Plätzen elf bis acht gab es im zweiten Durchgang keine Veränderungen mehr. Erst der Kanadier Lyndon Rush konnte seinen weiten Lauf zu einer Verbesserung nutzen und sich an Alexander Kasjanov vorbei auf Platz 6 schieben. Als nächstes war Russland 1 mit Alexandr Zubkov am Start und übernahm die Führung mit einer soliden Fahrt. Karl Angerer verteidigte seinen knappen Vorsprung vor Zubkov, doch sein junger Teamkollege Maximilian Arndt erwischte einen super Start und stellte die Startbestzeit von Holcomb aus Durchgang eins ein. Mit einer sauberen Fahrt setzte er sich an die Spitze und auch Manuel Machata, der Sieger des Zweierwettbewerbs, konnte sich nur auf Rag zwei setzen. Doch die Nordamerikaner schlugen zurück und starteten noch mal schneller als im ersten Durchgang. Steven Holcomb lekte den Schlitten anschliessend sauber durch die Bahn du fuhr zu eier erneuten Laufbestzeit und damit zum Sieg im Vierer.

Im Gesamtweltcup führen jetzt die drei deutschen Piloten vor Steven Holcomb und Lyndon Rush. Gregor Baumann ist elfter, nachdem er ja nur ein Rennen bestritt.
 

Ergebnis - Viererbob

Zeit
1. USA Steven Holcomb 1:42.84
    Curtis Tomasevicz  
    Steve Langton  
    Justin Olsen  
2. GER Martin Putze 1:43.01
    Alexander Roediger  
    Peter Tiefert  
    Maximilian Arndt  
3. GER Michail Makarow 1:43.05
    Manuel Machata  
    Andreas Bredau  
    Christian Poser  
4. GER Karl Angerer 1:43.12
    Gregor Bermbach  
    Alex Mann  
    Francesco Friedrich  
 
  Motorsport Race of Champions 2010 Heimsieg: Deutschland gewinnt den Nationencup!

Race of Champions 2010: Michael Schumacher und Sebastian Vettel sind die Gewinner
Race of Champions: Nationencup vom 27.11.2010Sebastian Vettel und Michael Schumacher verteidigen den Nationencup beim Race of Champions: Spannendes Finale gegen Großbritannien

Und wieder Deutschland - Düsseldorf bebt! Sebastian Vettel und Michael Schumacher haben den vierten Sieg in Folge im Nationencup des Race of Champions (RoC) eingefahren. In einem spannenden Finale setzten sich die prominenten Lokalmatadoren gegen Andy Priaulx und Jason Plato (Team Großbritannien) durch. Dabei wurde Schumacher zum großen Matchwinner des Abends.

Der Rekordchampion erwischte einen perfekten Auftakt in die entscheidenden Rennen. Schumacher riss die Zuschauer mit einem sensationell deutlichen Sieg gegen Jason Plato von den Sitzen - 1:0 für die deutsche Mannschaft. Tourenwagen-Ass Priaulx konnte sich wenige Augenblicke später allerdings knapp gegen Vettel durchsetzen. Der WTCC-Pilot gilt nach starken Auftritten am Samstag als heißer Kandidat für den Titel am Sonntag.

Aber der Weg wird im Race of Champions nur über Schumacher führen. Unter gewaltigem Erfolgsdruck zauberte der 41-Jährige einen sensationell spannenden Lauf gegen Priaulx auf die 600 Meter lange Bahn. Über weite Strecken lagen die beiden absolut gleichauf, doch im Ziel hatte Schumacher die Nase knapp vorn - tosender Jubel bei den Fans.

"Grandiose Atmosphäre. So haben wir das noch nie erlebt", jubelt Schumacher. "Toll, dass Michael es so rausgerissen hat", freut sich Vettel. "Vor allem hier vor der heimischen Kulisse ist das der Hammer." Schumacher nahm den neuen Formel-1-Weltmeister auf dem Trittbrett eines RoC-Buggies mit auf die Ehrenrunde, anschließend gab es den Pokal und Siegerkappen mit vier Sternen - für vier Siege.

Düsseldorf: Michael Schumacher und Sebastian Vettel siegen erneut!Für die Deutschen war es bereits in der Vorrunde extrem eng geworden. Vettel und Schumacher setzten sich nur knapp gegen die USA (Travis Pastrana/Carl Edwards) und das All-Star-Team um Mick Doohan und Tanner Foust durch. "Jetzt haben wir uns warm gefahren. Wir wachen jetzt auf", versprach Schumacher nach der Zitterpartie. Vettel fügte hinzu: "Das darf man als eine Art Kampfansage verstehen."

Unter dem lautstarken Jubel der rund 40.000 Fans in Düsseldorf bezwang das deutsche Duo die in der Vorrunde bärenstarken Bertrand Baguette und Jeroen Bleekemolen (Team Benelux). Die Piloten aus den Niederlanden und Belgien hatten sich in den ersten Rennen keine Blöße gegeben, aber im Halbfinale nicht den Hauch einer Chance.

"Jetzt wird es schwer. Aber bisher läuft es gut. Wenn es so weiter geht, dann können wir vielleicht weiterkommen", meinte Bleekemolen vor den Semifinalrennen. Später musste der Porsche-Spezialist einsehen, dass gegen Vettel und Schumacher kein Kraut gewachsen war. In der anderen Vorrunden-Gruppe hatte sich Frankreich knapp ins Halbfinale gezittert.

"Ich muss ich etwas üben, aber ich werde immer schneller", meinte der viermalige Formel-1-Weltmeister, der sich anfangs wirklich schwer tat. Später konnten Sébastien Loeb und Prost doch noch das Team Nordic (Heikki Kovalainen/Tom Kristensen) und die Mannschaft von Portugal (Filipe Albuquerque/Álvaro Parente) hinter sich lassen. Doch im Halbfinale mussten sich die Franzosen Großbritannien geschlagen geben

Kleine, aber feine Randnotizen: RoC-Mitorganisatorin Michelle Mouton sorgte unfreiwillig für viel Lachen und reichlich Sprüche ("Frauen am Steuer..."). Die Französin legte bei Demorunden einen wunderschönen Gruppe-B-Audi aufs Dach. Schumacher und Vettel zauberten bei ihrem abendlichen Auftritt im 'ZDF'-Sportstudio mit dem Ball und zeigten hervorragende Fußballerqualitäten.

Alle Infos zum Race of Champions >>>


Live am Sonntag, 28. 11. 2010 ab 16.10 Uhr im ZDF und LiveStream >>>>>

 
 
     
    Die Driftschau der Extraklasse:

 
  Ski-Alpin Riesenslalom Männer Ski Alpin Weltcup Lake Louise: Grünenfelder feiert ersten Weltcupsieg

Tobias Grünenfelder hat beim Super G in Lake Louise seinen ersten Weltcupsieg gefeiert. Der Schweizer siegte vor seinem Teamkollegen Carlo Janka sowie dem Österreicher Romed Baumann. Stephan Keppler kam als bester Deutscher auf Rang 26.

Grünenfelder mit Startnummer 8 zum Sieg
Einen Tag nach seinem 33. Geburtstag hat sich Tobias Grünenfelder beim Super G von Lake Louise selbst das beste Geschenk gemacht. Der Schweizer feierte in seinem 180. Weltcuprennen den ersten Sieg. Mit Startnummer 8 ins Rennen gegangen, zauberte Grünenfelder eine Zeit in den Schnee, die keine der folgenden Starter mehr unterbieten sollten. In 1:32,31 Minuten lag der Schweizer am Ende 0,07 Sekunden vor seinem Teamkollegen Carlo Janka, der bis zur letzten Zwischenzeit knapp in Führung gelegen hatte. Den dritten Podestrang des Tages sicherte sich der Österreicher Romed Baumann mit 0,27 Sekunden Rückstand. Er war damit 0,02 Sekunden schneller als sein Mannschaftskollege Mario Scheiber. Für Baumann war es das mit Abstand beste Super-G-Resultat auf Weltcupebene.

Starkes Schweizer Team
Grünenfelder und Janka waren am heutigen Tage die Vorhut einer sehr starken Mannschaft. Didier Cuche belegte mit 0,36 Sekunden Rückstand den fünften Rang, und auch Silvan Zurbriggen und Patrick Küng konnten sich als Neunter bzw. Zehnter unter den Top Ten platzieren. Die Österreicher konnten hingegen nicht ganz an den Erfolg des Vortages anknüpfen, als sie in der Abfahrt einen Dooppelsig gefeiert hatten. Mit Baumann, Scheiber und Benjamin Raich, der Rang acht belegte, kamen aber immerhin noch drei Athleten unter die besten Zehn. Auch Klaus Kröll (11.), Georg Streitberger (14.), Vortagessieger Michael Walchhofer (18.), Joachim Puchner (21.) und Hannes Reichelt (23.) konnten noch Weltcuppunkte sammeln. Einziger der DSV-Starter in den Weltcuprängen war Stephan Keppler als 26.
 

Ergebnis - Super-G

Zeit
1. SUI Tobias Grünenfelder 1:32.31
2. SUI Carlo Janka 1:32.38
3. AUT Romed Baumann 1:32.58
       
26. GER Stephan Keppler 1:33.83
40. GER Tobias Stechert 1:34.76
 
  Ski-Alpin Slalom Frauen Ski Alpin Weltcup in Aspen: Pietilä-Holmer siegt erstmals, Maria Riesch auf dem Podest

Die Schwedin Maria Pietilä-Holmner hat den Slalom von Aspen gewonnen und dabei ihren ersten Weltcupsieg gefeiert. Sie verwies mit zweimaliger Laufbestzeit Olympiasiegerin Maria Riesch auf den zweiten Rang. Die Finnin Tanja Poutiainen wurde Tagesdritte. Nicole Hosp belegte als beste öSV-Dame Rang fünf, aus Schweizer Sicht überraschte Wendy Holdener als 18.

Pietilä-Holmner mit Laufbestzeiten zum Erfolg
Mari Pietilä-Holmner hatte bereits zur Halbzeit des zweiten Saisonslaloms in Führung gelegen, wenngleich ihr Vorsprung auf Nicole Hosp und Tina Maze auf Rang zwei und drei nur gering war. Auch Tanja Poutiainen lag als Vierte noch in direkter Schlagdistanz zur Schwedin. Weniger gut erging es im ersten Lauf hingegen Levi-Siegerin Marlies Schild: Sie fädelte bereits beim ersten Tor ein und schied ebenso aus Christina Geiger, Manuela Mölgg oder Michaela Kirchgasser. Im zweiten Lauf brachte die 24-jährige Pietilä-Holmner ihren Vorsprung bei einsetzendem Schneefall souverän ins Ziel. Im Ziel lag sie in 1:46,19 Minuten deutliche 0,68 Sekunden vor Maria Riesch. Die wiederum verbesserte sich mit einem ebenfalls starken zweiten Lauf im Finale um fünf Ränge und wurde wie schon in Levi Zweite. Dahinter wiederholte auch Tanja Poutiainen ihre Levi-Platzierung und sicherte sich vor der überraschend stark auffahrenden Slowakin Veronika Zuzulova mit 0,93 Sekunden Rückstand Rang drei. Riesch übernahm mit ihrem zweiten Rang sowohl die Führung im Slalom- als auch im Gesamtweltcup.

Holdener überrascht
Nach dem Ausfall von Marlies Schild sorgte Nicole Hosp als Tagesfünfte für das beste österreichische Resultat. Außer ihr punkteten zudem Elisabeth Görgl (17.) und Alexandra Daum (21.). Nicht so stark wie gewohnt präsentierte sich das DSV-Team. Maria Riesch war einzige Fahrerin in den Top Ten. Mit Fanny Chmelar (11.), Kathrin Hölzl (13.), Katharina Dürr (20.) und Barbara Wirth (27.) kamen immerhin vier weitere Athletinnen unter die Top 30. Die Schweizer Skifans konnten sich über den Auftritt der erst 17-jährigen Wendy Holdener freuen. Mit Startnummer 50 gelang ihr die Qualifikation für den zweiten Durchgang, wo sie mit einem couragiertn Lauf einige Plätze gutmachte und letztlich 18. wurde. Auch Denise Feierabend konnte als 21. punkten.

 
    Ergebnis - Slalom Zeit
1. SWE Maria Pietilä-Holmner 1:46.19
2. GER Maria Riesch 1:46.87
3. FIN Tanja Poutiainen 1:47.12
       
11. GER Fanny Chmelar 1:47.85
13. GER Kathrin Hölzl 1:48.66
20. GER Katharina Dürr 1:50.15
27. GER Barbara Wirth 1:50.94
 
  Ski-Alpin Riesenslalom Frauen Ski Alpin Weltcup in Aspen: Worley gewinnt Hundertstelkrimi, Rebensburg und Hölzl auf dem Podest

Tessa Worley hat beim Riesenslalom von Aspen ihren dritten Weltcupsieg gefeiert. Die Französin verwies dabei das deutsche Duo Viktoria Rebensburg und Kathrin Hölzl denkbar knapp auf die Plätze. Elisabeth Görgl kam als beste Österreicherin auf Rang vier, Lara Gut belegte als beste Schweizerin Position 13.

Worley entscheidet Hunderstel-Krimi für sich
Bereits nach dem ersten Durchgang deutete sich an, dass es im Finale durchaus knapp zugehen könnte. Insgesamt platzierten sich 14 Fahrerinnen binnen einer Sekunde Rückstand auf die Führende Viktoria Rebensburg, Julia Mancuso und Tanja Poutianen hatten als Zweite und Dritte nur 0,03 bzw. 0,07 Sekunden Rückstand auf Platz. Im zweiten Durchgang bot sich dann aber zunächst ein völlig gegenteiliges Bild: Die Österreicherin Margret Altacher, die sich als 28. nur knapp für das Finale qualifiziert hatte, zeigte einen couragierten Lauf, mit dem sie lange klar in Führung lag und erst von Teamkollegin Nicole Hosp von der Spitze verdrängt werden konnte. Unmittelbar nach Hosp ging Weltmeisterin Kathrin Hölzl ins Rennen, die zur Halbzeit nur auf Rang 15 gelegen hatte. Im Finale spielte sie dann aber ihre ganze Klasse aus und ging mit der zweitbesten Laufzeit - schneller war nur Altacher - ihrerseits klar in Führung. Hölzl Zeit konnte in der Folge erst von Tessa Worley, Achte zur Halbzeit, unterboten werden. Die Aspen-Siegerin von 2008 lieferte sich mit Hölzl ein Kopf-an-Kopf-Rennen und war im Ziel 0,02 Sekunden schneller als die Deutsche. Die folgenden sechs Fahrerinnen kamen nicht an Worleys Zeit heran, sodass sich der Tagessied schließlich zwischen der Französin und Olympiasiegerin Viktoria Rebensburg entschied. Rebensburg fuhr auf dem stark drehenden Kurs auch im Finale stark, musste sich Worley aber schließlich um die Winzigkeit von 0,01 Sekunden geschlagen geben. Damit verteidigte sie ihre Führung im Disziplinweltcup und liegt nun - zumindest für eine Nacht - auch im Gesamtweltcup in Front.

Österreicherinnen überzeugen mannschaftlich
Die Österreicherinnen zeigten in Abwesenheit von Kathrin Zettel im US-Bundesstaat Colorado in mannschaftlich guter Form. Elisabeth Görgl belegte mit 0,06 Sekunden Rückstand auf die Tagessiegerin den vierten Rang, Andrea Fischbacher und Nicole Hosp überzeugten als Sechste und Siebte. Margret Altacher erreichte als Zwölfte ihr bestes Weltcupergebnis und auch Stefanie Köhle und Michaela Kirchgasser holten als 22. bzw. 23. noch Weltcuppunkte. Marlies Schild und Eva-Maria Brem schieden bei ihren Riesenslalomcomebacks im Finale aus. Beste Schweizerin war Lara Gut: sie verlor im Finale zwar ein paar Plätze, erreichte mit Platz 13 aber das beste Weltcupresultat nach ihrer Verletzung. Fabienne Suter kam im zweiten Durchgang nicht ins Ziel. Auch das deutsche Team konnte trotz des verlorenen Hunderstelsduell zufrieden sein. Maria Riesch sammelte als Neunte ebenso Weltcuppunkte für Lena Dürr als 17. Pech hatte hingegen Susanne Riesch: Zwar qualifzierte sie sich erstmals für das Finale in einem Riesenslalom, kam dort aber nach wenigen Toren zu Fall. Auch die sechste DSV-Fahrerin hatte das Glück nicht auf ihrer Seite: Carolin Fernsebner stürzte im ersten Durchgang und zog sich dabei ersten Erkenntnissen nach erneut eine Knieverletzung zu.
 

Ergebnis  - Riesenslalom

Zeit
1. FRA Tessa Worley 2:06.81
2. GER Viktoria Rebensburg 2:06.82
3. GER Kathrin Hölzl 2:06.83
       
17. GER Lena Dürr 2:08.55
 
27.11.2010 Ski-Langlauf Männer Langlauf Weltcup in Kuusamo: Cologna übernimmt das Kommando - Deutsches Team geschlossen

Dario Cologna hat das 10 Kilometerrennen im klassischen Stil für sich entschieden. Der Olympiasieger begann offensiv und verteidigte den Vorsprung auf die stärksten Konkurrenten. Platz zwei ging an Alexander Legkov mit 6,7 Sekunden Rückstand. Daniel Rickardsson erreichte unterdessen genau wie Cologna seinen zweiten Podiumsplatz im zweiten Distanzrennen der Saison. Die DSV-Starter erreichten ein starkes Mannschaftsergebnis. Axel Teichmann war auf Rang fünf der beste Athlet der Behle-Buben.

Angerer und Bauer prägen die Anfangsphase
Bereits mit den Startnummern 22 und 26 waren zwei Galionsfiguren der letzten Jahre ins Rennen gegangen. Lukas Bauer setzte jeweils die erste ernstzunehmende Richtzeit, wurde jedoch stets von Tobi Angerer gekontert. Der Vachendorfer hatte im Ziel einen Vorsprung auf den Tschechen von 3,8 Sekunden. Am Ende kamen die beiden auf die Positionen 21 und 23. Für Angerer war es eine halbe Treppenstufe nach oben auf dem Weg zur Topform.

Filbrich übernimmt vor Freeman die Spitze
Der US-Boy Kris Freeman, derzeit in toller Frühform, verbesserte die schnellste Zeit deutlich. Bei Kilometer 6,7 hatte er nach verhaltenem Start die Führung übernommen und bis ins Ziel ausgiebig vergrößert. 23 Sekunden Vorsprung signalisierte die Ergebnistafel im Ziel. Jens Filbrich, der schnell begonnen hatte, verlor ab Kilometer fünf stetig an Zeit auf den WM-Vierten von Liberec. Trotzdem hielt er drei Zehntel Vorsprung auf Freeman nach 10 Kilometern und konnte mit Platz sechs in der Endabrechnung sehr zufrieden sein. Unterdessen waren auch Teichmann, Rönning und Cologna ins Rennen gegangen. Der Schweizer machte sofort klar, dass der Sieg nur über ihn gehen würde.

Jönsson mit Zwischenbestzeiten
Nicht etwa Skatingspezilist Macus Hellner (12.) machte dem Schweizer diesmal das Leben schwer, sondern ausgerechnet Sprintspezialist Emil Jönsson. Dieser hatte bis Kilometer fünf alle Bestzeiten inne. Auf dem zweiten Teilstück fiel er dann erwartungsgemäß etwas zurück, verlor am Ende knapp 25 Sekunden auf den späteren Sieger und wurde Achter.

Cologna hält Legkov in Schacht
Cologna baute seinen Vorsprung auf Jönsson aus, verlor aber nun an Zeit auf den starken Russen Legkov. Allerdings genügte das Polster am Ende doch, sodass dem ersten Saisonsieg nichts mehr im Wege stand. Erneut stark präsentierte sich Daniel Rickardsson, den wir bereits beim Auftakt in Gällivare den dritten Platz errang. Dahinter erreichte der beste norwegische Klassiker Eldar Rönning Position vier. Bester Deutscher war Axel Teichmann, der als Fünfter noch an Jens Filbrich vorbeizog und ein kosntantes Rennen anbieten konnte. Ebenfalls erfreulich war der zehnte Rang von Franz Göring, der nach langer Verletzungspause wieder Fuß fassen konnte. Tim Tscharnke (15.) rundete als vierter DSV-Starter unter den ersten 15 das gute Mannschaftsergebnis ab und sicherte sich die Qualifikation für Oslo.

Jönsson vorn - Cologna und Legkov mit den besten Karten
In der Gesamtwertung übernahm Jönsson dank der starken Vorstellung die Führung vor Poltoranin. Cologna hat mit neun Sekunden Rückstand vor dem Handicapstart beste Aussichten, die Mini-Tour für sich zu entscheiden. Auch der Russe Alexander Legkov sollte mit 24 Sekunden auf Jönsson noch ein Wörtchen um den Sieg mitreden können. Axel Teichmann geht als Neunter mit knapp 37 Sekunden Rückstand an den Start.
 

Ergebnis -10km klassisch

Zeit
1. SUI Dario Cologna 23:24.8
2. RUS Alexander Legkov +6.7
3. SWE Daniel Richardsson +7.5
       
5. GER Axel Teichmann +18.0
6. GER Jens Filbrich +23.7
15. GER Tim Tscharnke +36.4
21. GER Tobias Angerer +47.0
44. GER Philipp Marschall +1:18.4
58. GER Tom Reichelt +1:28.0
 
  Ski-Alpin Abfahrt Männer Ski Alpin Weltcup in Lake Louise: Walchhofer siegt bei der Abfahrt, Scheiber auf Rang zwei

Michael Walchhofer hat in souveräner Manier die erste Abfahrt der Saison gewonnen. Der Österreicher siegte in Kanada vor den zeitgleichen Mario Scheiber und Aksel Lund Svindal. Silvan Zurbriggen kam als bester Schweizer auf Rang vier.

Walchhofer deutlich voran
Lange Zeit sah es zunächst nach einem Podiumsplatz für Johan Clarey aus. Nit Startnummer 6 ins Rennen gegangen, lag der er lange an der Spitze des Feldes. Erst Aksel Lund Svindal konnte den Franzosen verdrängen. Der Norweger war nach einem starken Finish 0,18 Sekunden schneller als Clarey. Am Ende belegte der Franzose einen immer noch guten fünften Rang. Exakt genauso schnell wie Svindal war dann unmittelbar danach Mario Scheiber unterwegs und schob sich zeitgleich auf Rang eins. Dass es allerdings noch schneller geht, bewies gleich danach Michael Walchhofer. Der 35-jährige nahm dem Spitzenduo 0,55 Sekunden ab und setzte sich in 1:47,78 Minuten an die Spitze. Damit meißelte der Österreicher eine Zeit in den Schnee von Lake Louise, an die keine der folgenden Fahrer mehr herankommen sollte. Auch Svindal und Scheiber blieben bis zum Ende auf dem geteilten zweiten Rang.

Zurbriggen bester Schweizer
Für das beste Schweizer Resultat sorgte überraschend Silvan Zurbriggen, der mit Startnummer 31 auf Rang vier fuhr und den zweiten Platz nur um 0,09 Sekunden verpasste. Unter den Top Ten landeten neben Zurbriggen auch Carlo Janka (7.), Patrick Küng (10.) und Didier Cuche, für den es mit Rang neun allerdings nicht wie gewünscht lief. Ein gutes Resultat konnten Beat Feuz als 18. und Marc Gisin als 20. erzielen. Tobias Grünenfelder kam auf Rang 28. Drittbester Österreicher wurde Klaus Kröll als Sechter. Georg Streitberger fuhr mit hoher Startnumer noch auf Rang 14, Hans Grugger belegte Position 17. Auch Benjamin Raich und Joachim Puchner holten als 22. und 25. noch Weltcuppunkte. Dies gelang auch den beiden DSV-Startern: Andreas Strodl und Stephan Keppler belegten die Ränge 25 und 29. Das Rennen, das zunächst bei optimalen äußeren Bedinungen stattfand, musste nach etwa 40 Startern aufgrund aufkommenden Nebels für wenige Minuten unterbrochen werden, konnte nach dieser Pause aber doch fortgesetzt werden.
 

Ergebnis  - Abfahrt

Zeit
1. AUT Michael Walchhofer 1:47.78
2. NOR Aksel Lund Svindal 1:48.33
2. AUT Mario Scheiber 1:48.33
       
25. GER Andreas Strodl 1:50.01
29. GER Stephan Keppler 1:50.22
 
  Skispringen Skispringen Weltcup in Kuusamo: Österreich dominiert Mannschaftsspringen

Mit einer unglaublichen Geschlossenheit, haben die Skispringer aus Österreich das erste Mannschaftsspringen im finnischen Kuusamo gewonnen. Mit insgesamt 1231,4 Punkten, und unheimlichen 68 Punkten Vorsprung vor Norwegen, setzten die ÖSV-Adler das erste Ausrufezeichen der Saison. Rang 3, sicherte sich etwas überraschend das Team aus Japan.

Erneut schwierige Bedingungen sorgen fast wieder für Abbruch
Nachdem bereits gestern die Qualifikation zum ersten Einzelspringen am morgigen Sonntag abgebrochen werden musste, bewegte sich das Mannschaftsspringen auf der größten Schanze Finnlands heute auch stets am Rande eines Abbruchs. Ständiger Wechsel von Auf- zu Rückenwind, plagte wieder einen Großteil der Athleten, allen voran die Deutschen, welche heute nicht über einen schwachen Rang 7 hinaus kamen. Aber auch viele andere Springer wurden heute bei fast irregulären Bedingungen vom Winde verweht. Ganz anders lief es da für Österreich und Norwegen. Beide Nationen zeigten heute Leistungen auf Spitzenniveau. Und zusätzlich hätte es für Österreich beinahe zu einem neuen Rekord in Sachen Punktevorsprung auf Rang 2 gereicht.

Österreich wieder wie von einem anderen Stern
Zu keiner Zeit, war der Erfolg der Österreicher gefährdet. Insbesondere Gregor Schlierenzauer, Thomas Morgenstern und Andreas Kofler, zeigten sich in bestechender Frühform. Aber auch ein starker Wolfgang Loitzl sorgte dafür, dass die Österreicher wohl heute unschlagbar waren. Doch auch die Zweitplatzierten Norweger überzeugten mit sehr guten Einzelleistungen. Insbesondere Anders Jacobsen und Anders Bardal, zeigten im ersten Durchgang mit Weiten jenseits der 140 m Fabelsprünge. Da machte es auch nichts aus, dass Björn-Einar Romören mit zwei kurzen Sprüngen auf jeweils 115 m noch etwas Form vermissen lies. Tom Hilde stabilisierte mit Sprüngen jenseits der 130 m Marke, das überzeugende Ergebnis.

Polen noch nicht wieder ganz in der Form des Sommers
Rang 3 ging nach einer recht geschlossenen Mannschaftsleistung heute nach Japan. In der Besetzung Tochimoto, Kasai, Takeuchi und Ito, ließen die Athleten aus Fernost deutlich aufhorchen. Nachdem Daiko Ito den Sommer-Grandprix für sich entscheiden konnte, könnte dies für die Japaner ein völlig neuer Rückenwind sein, der zumindest heute zum Platz auf dem Podest reichte. Etwas hinter den Erwartungen zurück blieben heute die Polen. Insbesondere der noch im Spätsommer dominierende Kamil Stoch, ließ heute die Form von vor knapp 2 Monaten noch etwas vermissen. So mussten die Polen heute auch noch den Finnen den Vortritt lassen, die mit Neuspezialist Koivuranta einen soliden vierten Platz belegen konnten.

DSV-Skispringer noch weit von gewünschter Form entfernt
Völlig daneben ging es heute für die DSV-Adler. Schon im ersten Durchgang kam insbesondere Michael Neumayer mit dem teilweise starken Rückenwind überhaupt nicht zurecht. Auch Martin Schmitt, Michael Uhrmann und Severin Freund, dem nur im ersten Durchgang ein überzeugender Sprung auf 135,5 m gelang, blieben mit stellenweise auch technisch äußerst schwachen Sprüngen hinter allen Erwartungen zurück. Rang 7 war die Quittung dafür. Auch heute verpassten die Schweizer wieder das Finale. Trotzdem waren sie nicht so schwach. Denn nicht nur Andreas Küttel und Simon Ammann zeigten einen ordentlichen Sprung, sondern auch Marco Grigoli, der mit 123,5 m recht zufrieden sein dürfte. Aber ein 90 Meter Sprung von Remi Francais, zerstörte alle Hoffnungen auf das Finale.

Morgen findet dann das erste Einzelspringen der Saison in Kuusamo statt. Zuvor findet um 9 Uhr MEZ die abgebrochene Qualifikation vom Freitag statt, bevor der eigentliche Wettkampf um 13:15 Uhr folgt.
 

Ergebnis - Team - K120

  Noten/Punkte
1. AUT Österreich 1231.4 1231.4
    Wolfgang Loitzl 1231.4  
    Andreas Kofler 1231.4  
    Thomas Morgenstern 1231.4  
    Gregor Schlierenzauer 1231.4  
2. NOR Norwegen 1163.4 1163.4
    Bjørn Einar Romøren 1163.4  
    Anders Bardal 1163.4  
    Tom Hilde 1163.4  
    Anders Jacobsen 1163.4  
3. JPN Japan 1121.3 1121.3
    Noriaki Kasai 1121.3  
    Taku Takeuchi 1121.3  
    Daiki Ito 1121.3  
    Shohei Tochimoto 1121.3  
         
7. GER Deutschland 905.3 905.3
    Martin Schmitt 905.3  
    Michael Uhrmann 905.3  
    Michael Neumayer 905.3  
    Severin Freund 905.3  
 
  Nordische Kombination Weltcup in Kuusamo: Gottwald holt sich mit überragender Laufleistung zweiten Weltcup

Felix Gottwald hat sich dank eines überragenden 10 km Langlaufs den zweiten Weltcup am Polarkreis gesichert. Bei klirrender Kälte verwies der Österreicher Mikko Kokslien aus Norwegen und Vortagessieger Jason Lamy Chappuis auf die Plätze.

Lamy Chappuis einmal mehr der Stärkste von der Schanze
Der Gesamtweltcupsieger des Vorjahres setzte auch beim zweiten Weltcup der neuen Saison das erste Ausrufezeichen. Trotz schwieriger Bedingungen gelang dem Franzosen ein guter Sprung und er verschaffte sich damit die optimale Ausgangsposition für die anschließenden zehn Kilometer Langlauf. Dahinter zeigte auch sein Landsmann Francois Braud eine gute Leistung und klassierte sich vor einigen Topathleten wie Mario Stecher oder Eric Frenzel auf Platz zwei. Bester Österreicher nach dem Sprunglauf war Wilhelm Denifl, der bereits im Training angedeutet hatte, das ihm die Schanze entgegenkommt. Die starken Läufer hatten erneut große Probleme mit der windanfälligen Schanze, außer Mikko Kokslien, Felix Gottwald und Björn Kircheisen. Ersterer zeigte einen starken Sprung für seine Verhältnisse und ging als 21. auf die Langlaufstrecke. Gottwald und Kircheisen hatten etwas zwei Minuten Rückstand auf die Spitze, vor allem für den Österreicher jedoch nicht unerreichbar.

Kokslien und Gottwald machen Sieg untereinander aus – Lamy erkämpft Podestplatz
Bereits nach der ersten Runde hatte Gottwald rund vierzig Sekunden auf die Spitze gut gemacht und pflügte weiter mit Vollgas durch die finnischen Wälder. Vorne hatte sich zunächst eine große Gruppe gebildet, nachdem Jason Lamy Chappuis von Janne Rynnaennen und Mario Stecher eingeholt worden war. Aus dieser löste sich auf der dritten Runde ein Trio, bestehend aus den Norwegern Jan Schmid und Mikko Kokslien, sowie Tino Edelmann aus Deutschland. Während Edelmann und Schmid auf der letzten Runde dem hohen Tempo Tribut zollen mussten, suchte Mikko Kokslien sein Heil in der Flucht – vor dem heranstürmenden Felix Gottwald. Am vorletzten Anstieg war der Österreicher an der Verfolgergruppe vorbeigezogen und erreichte kurz darauf die Skienden von Kokslien. Kurz vor dem Ziel zog der Olympiasieger im Team dann mit starkem Antritt davon und holte seinen 22. Weltcupsieg. Dahinter rettete Mikko Kokslien einige Sekunden Vorsprung als Zweiter ins Ziel, den letzten Platz auf dem Podest erkämpfte sich im Schlusssprint der Führende nach dem Springen, Jason Lamy Chappuis. Mario Stecher belegte dahinter den vierten Rang, direkt vor Eric Frenzel. Johannes Rydzek und Tino Edelmann komplettierten ein gutes Deutsches Mannschaftsresultat mit den Rängen sieben und acht.
 
Ergebnis  - Gundersen K120 / 10km Zeit/Punkte
1. AUT Felix Gottwald 28:17.5
2. NOR Mikko Kokslien +7.5
3. FRA Jason Lamy Chappuis +9.5
       
5. GER Eric Frenzel +11.7
7. GER Johannes Rydzek +18.8
8. GER Tino Edelmann +30.9
11. AUT Wilhelm Denifl +51.4
12. GER Björn Kircheisen +56.4
41. GER Ruben Welde +3:53.8
44. GER Christian Beetz +4:38.5
 
  Rodeln Frauen Deutscher Doppelsieg – Tatjana Hüfner siegt vor Natalie Geisenberger

Tatjana Hüfner sorgte in Innsbruck/Igls für den 99. Weltcuperfolg der deutschen Rodlerinnen in Serie. Den Doppelerfolg machte Natalie Geissenberger perfekt. Auf der dritten Position landete die amtierende Weltmeisterin Erin Hamlin aus den USA

Hüfner überlegen
Nach ihrem Olympiasieg im Februar 2010 ist Rennrodlerin Tatjana Hüfner erfolgreich in den Winter gestartet. Die 27-Jährige aus Oberwiesenthal war im österreichischen Igls nicht zu schlagen und machte gleich zum Auftakt der Saison ihren 22. Weltcup-Erfolg perfekt.
Den Grundstein für ihren Erfolg legte die Deutsche im ersten Durchgang, als sie eine klare Bestzeit herausfuhr. Im zweiten Lauf legte Hüfner noch einmal zu erzielte mit einem neuen Startrekord eine klare absolute Bestzeit. Für Geisenberger blieb einmal mehr nur der zweite Platz. Die Miesbacherin hatte im ersten Lauf beim Start große Probleme mit ihrem Helmvisier und wies am Ende mehr als zwei Zehntelsekunden Rückstand auf Seriensiegerin Hüfner auf. Anke Wischnewski fuhr auf Rang vier, Debütantin Carina Schwab landete auf einem starken siebten Rang. Damit bleiben die deutschen Rodlerinnen weiterhin unbezwungen seit über 13 Jahren im Weltcup. Im nächsten Rennen könnte die Magische Zahl der 100 Erfolge am Stück erreicht werden.

Weltmeisterin Hamlin auf Rang 3 – Österreicherinnen enttäuschen
Die amtierende Weltmeisterin Erin Hamlin konnte sich auf einen starken 3. Rang fahren. Die US-Amerikanerin konnte sich knapp vor Anke Wischnewski im Finaldurchgang behaupten. Auch Ashley Walden, ihr Landsfrau,, konnte mit dem 5.Rang überzeugen.
Alles andere als erfolgreich, verlief das Rennen für die Österreicherinnen. Vor allem für Nina Reithmayer ist der Auftakt des Rodel-Weltcups am Samstag auf ihrer Heimbahn in Innsbruck/Igls nicht nach Wunsch verlaufen. Die Silbermedaillengewinnerin der Olympischen Winterspiele 2010 riskierte auf Platz vier liegend im zweiten Durchgang zu viel und stürzte in der Zielkurve. So wurde ihre Team-Kollegin Veronika Halder als Achte beste Österreicherin.
Die Schweizerin Martina Kocher kam lediglich auf die 14. Position
 

Ergebnis - Einsitzer

Zeit
1. GER Tatjana Hüfner 1:19.594
2. GER Natalie Geisenberger 1:19.802
3. USA Erin Hamlin 1:19.974
       
4. GER Anke Wischnewski 1:20.049
7. GER Carina Schwab 1:20.215
 
    Natalie Geisenberger vom ASV Miesbach erkämpft sich nach Problemen am Start Platz zwei

Natalie Geisenberger vom ASV Miesbach erkämpft sich nach Problemen am Start Platz zweiNatalie Geisenberger, die Rennrodlerin des ASV Miesbach, saß im ersten Durchgang des Rennrodel-Weltcups in Innsbruck-Igls am Startbock und zupfte verzweifelt am Visier ihres Helms. Norbert Galeske, der Reporter des ZDF, vermutete als Grund Nervosität. Doch weit gefehlt. Das Band, das das Visier am Helm festhält, hatte sich zwischen Helm und Visier verklemmt. Die Miesbacherin hatte zwar bemerkt, dass etwas nicht stimmt, konnte aber mit ihren Handschuhen und den daran befindlichen Nägeln die Ursache nicht erfühlen. Der Countdown zeigte allerdings nur noch wenige Sekunden an, so dass Natalie – um nicht disqualifiziert zu werden - im letzten Moment vom Startbügel abzog. Sowohl der Start, eigentlich Natalies Stärke, als auch die Konzentration auf die Bahn hatten stark gelitten. Kein Wunder, dass die Fahrt nicht zu Natalies Zufriedenheit ausfiel. Im Ziel konnte sie zwar schon wieder lächeln, quittierte ihr Missgeschick allerdings auch mit einem Kopfschütteln. Erneut irrte der Fernseh-Fachmann: „… und sie wirkt zufrieden.“ Natalie war zu diesem Zeitpunkt zwar in Führung gegangen, wusste jedoch welch gravierende Fahrfehler sie begangen hatte und dass die noch folgende Dauerrivalin Tatjana Hüfner diese Chance sicher nicht ungenutzt lassen wird. Mit dieser Einschätzung lag sie absolut richtig. 0,145 Sekunden betrug nach dem ersten Lauf der Rückstand der Bronzemedaillengewinnerin auf die Olympiasiegerin. Ein Rückstand der im Eiskanal von Igls nicht wett zu machen ist.

Aus diesem Grund griff die amtierende Mannschaftsweltmeisterin im zweiten Durchgang auch zu einer etwas sichereren Einstellung ihres Schlittens. Sie nahm damit einen weiteren Rückstand auf ihre Teamkollegin von 0,063 Sekunden in Kauf. Der Vorsprung der Miesbacherin auf die Drittplatzierte, die US-Amerikanerin Erin Hamlin, betrug letztendlich 0,172 Sekunden. „Tatjana war an diesem Tag die klar bessere Fahrerin und hat den Sieg verdient. Ich bin sehr froh, dass es trotz des Missgeschicks zum zweiten Platz gereicht hat!“

 
 
  Rodeln Männer Linger Brüder siegen zu Hause – Wendl/Arlt Vierter

Wolfgang und Andreas Linger aus Österreich haben den ersten Weltcup in der WM-Saison für sich entschieden. Die Olympiasieger siegten vor den Italiener Oberstolz/Gruber. Rang 3 ging ebenfalls an ein österreichischen Doppelsitzer, in Person von Penz/Fischler. Das deutsche Spitzenduo Tobias Wendl und Tobias Arlt kam dahinter auf den vierten Rang.

Zweimal Laufbestzeit für Linger/Linger
Mit einem Heimsieg hat das österreichische Rodel-Doppel Andreas und Wolfgang Linger den Weltcup eröffnet. Mit zweimaliger Laufbestzeit waren die Brüder aus Absam die klaren Dominatoren im heimischen Eiskanal in Innsbruck/Igls. Die Tiroler, welche bereits zweimal Olympiasieger sind, haben dieses Jahr neben dem WM-Titel den Gesamtweltcup im Visier. Mit am Podest jubeln durfte auch die zweite österreichische Paarung mit Peter Penz und Georg Fischler als Dritte hinter den Italienern Christian Oberstolz und Patrick Gruber.

Wendl/Arlt verpassen Podest knapp
0,020 Sekunden fehlten den Deutschen Tobias Arlt und Tobias Wendl auf den dritten Rang. Trotz eines sehr guten Finaldurchganges, mit zweiter Laufzeit, konnten die Vizeweltmeister nicht mehr in die Entscheidnung eingreifen. Für Toni Eggert und Sascha Bennecken, welche erstmals zum festen Weltcupaufgebot zählen, lief es genau umgekehrt. Nach gutem ersten Lauf mussten die Deutschen im Finaldurchgang ein wenig federn lassen und sich mit dem 6. Rang zufrieden stellen. Der dritte deutsche Doppelsitzer Pietrasik/Weise fielen durch einen Fahrfehler im Finale vom 6. Auf den 19. Rang zurück.
Ein Schweizer Schlitten war nicht am Start
 

Ergebnis - Doppelsitzer

Zeit
1. AUT Andreas Linger 1:18.946
    Wolfgang Linger  
2. ITA Christian Oberstolz +0.181
    Patrick Gruber  
3. AUT Georg Fischler +0.196
    Peter Penz  
       
4. GER Tobias Wendl +0.216
    Tobias Arlt  
17. GER Ronny Pietrasik +2.062
    Christian Weise  
 
  2er Bob Frauen Bob Weltcup in Whistler: Sandra Kiriasis erste Siegerin im Damen-Weltcup

Nach dem Herrenauftakt am Donnerstag wurde am Freitag auf der Olympiabahn im kanadischen Whistler auch der Damen-Weltcup für die Bobsportlerinnen eröffnet. Zwölf Gespanne kämpften um den Sieg, der am Ende wieder an eine Deutsche ging. Sandra Kiriasis war nach zwei Läufen die Schnellste und gewann vor den beiden Nordamerikanerinen Shauna Rohbock (USA) und Kaillie Humphries (Kanada).

Erster Durchgang lässt alles offen

Nachdem Hellen Upperton (Kanada) nicht am Wettkampf teilnehmen konnte, blieben nur zwölf Damenbobs am Start, und damit war das deutsche Team auch als einziges mit drei Bobs vertreten. Im ersten Lauf fuhr die Kanadierin Kaillie Humphries auf den ersten Rang und verdrängte Sandra Kiriasis um elf Hudertstelsekunden auf Rang zwei. Dritte wurde die Niederländerin Esme Kamphuis, doch die Abstände waren auf der schwierigen Bahn von Whistler alles andere als vorentscheidend, noch bis zum neunten Rang von Paula Walker (Großbritannien) lagen die Athletinnen innerhalb von 0,64 Sekunden, darunter auch Cathlen Martini (Deutschland) auf Rang fünf und die Schweizerin Fabienne Meyer auf Rang sieben.

Spannender zweiter Lauf mit viel Bewegung im Feld

Die dritte Deutsche Stefanie Szczurek musste als Elfte des ersten Laufs schon früh ran, konnte sich aber immerhin noch auf den zehnten Rang verbessern. Pech hatte dagegen die Schweizerin Fabienne Meyer, denn obwohl sie auch im zweiten Lauf eine solide Fahrt absolvierte und auch die sechstschnellste Laufzeit erzielte, verlor sie einen Platz auf den achten Rang, denn die Vorlaufachte Bree Schaaf aus den USA fuhr im zweiten Lauf die fünfte Zeit und lag am Ende 0,02 Sekunden vor der Schweizerin. Verbessern konnte sich auch Cathleen Martini, die mit der dritten Laufzeit noch auf Rang vier fuhr, da Esme Kamphuis ihr gutes Resultat aus dem ersten Lauf nicht bestätigen konnte und zurückfiel. Auch Shauna Rohboch konnte sich verbessern und lag an der Spitze, als nur noch die zwei schnellsten aus Durchgang eins am Start warteten. Sandra Kiriasis ging zuerst in die Spur,erreichte Laufbestzeit und übernahm damit die Führung von der Amerikanerin, nun musste sie noch zittern, was die Kanadierin machen würde. Und Kaillie Humphries startete stark, doch im mittleren Teil verlor sie Geschwindigkeit und wurde im unteren Bahnabschnitt noch weit zurückgeworfen und sie erreichte nur die siebte Laufzeit. Nur aufgrund ihres Vorsprungs aus Lauf eins reichte es überhaupt noch auf das Podest und zu Platz drei.
 
Ergebnis - Zweierbob Zeit
1. GER Sandra Kiriasis 1:47.70
    Stephanie Schneider  
2. USA Shauna Rohbock 1:47.99
    Valerie Fleming  
3. CAN Kaillie Humphries 1:48.17
    Heather Hughes  
       
4. GER Cathleen Martini 1:48.22
    Kristin Steinert  
10. GER Berit Wiacker 1:49.56
    Stefanie Szczurek  
 
26.11.2010 Nordische Kombination Frenzel und Stecher bei Lamy-Sieg zum Auftakt auf dem Podest

Jason Lamy Chappuis ist weiterhin das Maß aller Dinge in der Nordischen Kombination. Der Franzose setzte sich beim Saisonauftakt vor Eric Frenzel aus Deutschland und dem Österreicher Mario Stecher durch.

Frenzel mit überragenden 148,5 m – Trio fast gleichauf
Einmal mehr herrschten schwierige Verhältnisse auf der Rukatunturi-Schanze, der Wind verhinderte die Durchführung des Probedurchgangs. Der Sprunglauf konnte dann aber weitestgehend ohne größere Verzögerungen stattfinden und die erste gute Weite zeigte der Norweger Gudmund Storlien. Weitere gute Sprünge folgten, vor allem die Norweger und die Franzosen zeigten sich besonders stark. In der letzten Gruppe waren es vor allem die beiden Deutschen Kircheisen und Frenzel die tolle Sprünge bei eisiger Kälte in den Schnee zauberten. Frenzel landete erst nach 148,5 m und somit den deutlich weitesten Sprung des Tages. Da er jedoch Abzüge wegen guter Verhältnisse bekam, musste er sich knapp hinter dem Franzosen Jason Lamy Chappuis einrangieren, welcher 137 m sprang. Christoph Bieler kam knapp hinter den beiden mit 139 m auf den dritten Rang nach dem Springen. Von den absoluten Topläufern konnte einzig Felix Gottwald eine brauchbare Leistung erzielen, der Österreicher landete nach 124,5 m auf Platz 21. Hannu Manninen und Magnus Moan hatten mit dem Ausgang des ersten Wettkampfs der neuen Saison nichts zu tun.

Lamy Chappuis mit fulminantem Finish – Frenzel und Stecher auf dem Podest
Wie so oft in der Vorsaison ging Jason Lamy Chappuis als Gejagter auf die 10 Kilometer Laufstrecke. Sein Vorsprung auf die direkten Verfolger Eric Frenzel und Christoph Bieler war allerdings zu gering um von Anfang an aufs Tempo zu drücken. Die drei fanden sich auch schnell zusammen und vor allem der Franzose und der Deutsche wechselten sich immer wieder in der Führungsarbeit ab. Nach etwa fünf Kilometern konnte Bieler den beiden nicht mehr folgen, doch von hinten kam eine Dreiergruppe immer näher. Björn Kircheisen, Mario Stecher und Jan Schmid machten Sekunde um Sekunde gut, immer wieder war Mario Stecher an der Spitze der Gruppe um das Tempo bemüht. Denn er wusste das auch von hinten noch Gefahr drohte, Felix Gottwald flog einmal mehr über die Strecke um kam immer näher an das Trio heran. Auf der letzten Runde konnten Jan Schmid und Björn Kircheisen nicht mehr mit Stecher mithalten, dieser schaffte es Anschluss an die Spitze herzustellen. Während Eric Frenzel den ersten Angriff lancierte, parierte Lamy Chappuis mit einer Konterattacke und setzte sich am letzten Anstieg mit einem starken Antritt von seinen beiden Kontrahenten ab. Damit begann der Franzose die Saison, wie er die letzte beendet hat – mit einem Sieg. Dahinter hatte Eric Frenzel die meisten Reserven und sicherte sich den zweiten Platz vor Mario Stecher. Felix Gottwald hatte zwar anderthalb Minuten gut gemacht, kam mit 15 Sekunden Rückstand auf den Sieger aber nur als Vierter ins Ziel, Björn Kircheisen belegten den fünften Platz. Tino Edelmann belegte den siebten Platz, direkt dahinter kam Christoph Bieler ins Ziel. Einen starken Langlauf zeigte auch Johannes Rydzek, der sich von Rang 25. auf den 13. Rang nach vorn schob. Bester Schweizer wurde Ronny Heer auf Platz 16.
 
 
  2er Bob Männer Manuel Machata fährt in seinem ersten Weltcuprennen gleich zum Sieg

Beim Weltcupauftakt der Bobsportler im kanadischen Whistler gingen in der Nacht auf heute 13 Bobteams an den Start. Der junge Deutsche Manuel Machata nutzte seinen ersten Weltcupeinsatz gleich zum ersten Sieg auf der sehr schwierigen Bahn. Hinter ihm teilten sich der Kanadier Lyndon Rush und Karl Angerer den zweiten Platz, Maximilian Arndt rundete das hervorragende deutsche Ergebnis mit Platz fünf ab. Das Schweizer Team von Gregor Baumann wusste nicht zu überzeugen und wurde 10.

Wärmere Temperaturen machen das Eis griffiger und senken die Sturzgefahr
Nach den eisigen Temperaturen bis Minus 15 Grad der vergangenen Tage war es am Donnerstagabend in Whistler wieder etwas milder. Die Bahn wurde dadurch erheblich griffiger und langsamer, was den Piloten sehr entgegenkam. Auch die Höchstgeschwindigkeiten lagen etwa zwei bis drei km/h unter den Werten aus dem letzten Training. Einen Sturz durch den Slowaken Milan Jagnesak gab es im ersten Durchgang aber dennoch zu beklagen. Von den zwölf Bobs die ins Ziel kamen, waren die nachnominierten Bobs Kanada 2 und 3 deutlich am langsamsten, sie verloren weit über eine Sekunde pro Lauf, auch der Schweizer Gregor Baumann wusste nicht zu überzeugen und lag nach Durchgang eins schon 0.85 Sekunden zurück auf Rang zehn. Fünf Bobs konnten sich vom Rest des Feldes absetzten, darunter auch die drei deutschen Schlitten von Karl Angerer auf fünf, Maximilan Arndt auf drei und Manuel Machata in der Führungsposition. Dazwischen schoben sich noch der Russe Alexandr Zubkov auf vier und der Kanadier Lyndon Rush auf Rang zwei.

Der zweite Durchgang bringe die Entscheidung für Machata
Auf den hinteren Rängen tat sich im zweiten Lauf wenig, Gregor Baumann konnte zwar im zweiten Lauf eine bessere Zeit erzielen als Patrice Servelle (Monaco) vor ihm, ihn aber nicht mehr überholen. Auf den ersten sechs Fahrten gab es überhaupt keine Poitionsänderungen. Erst Simone Bertazzo, der Sechste des Vorlaufes aus Italien, sorgte für eine Verschiebung, da er sich im zweiten Lauf im Gegensatz zu Steven Holcomb (USA) und Alexander Kasjanov (Russland) nicht steigern konnte und noch auf den achten Rang zurück viel – im Training war er noch Bestzeiten gefahren. Die erste Topzeit legte Karl Angerer in den Eiskanal, und an dieser sollten sich die nachfolgenden Piloten die Zähne ausbeissen. Keiner erreichte die Laufzeit von Angerer. Maximilian Arndt konnte sich ebenfalls nicht steigern und viel noch 0.03 Sekunden hinter Zubkov zurück auf Rang fünf – für seinen ersten Weltcupstart trotzdem noch eine respektable Leistung. Auch Lyndon Rush kam bei weitem nicht an die Zeit von Karl Angerer heran und büsste seinen 0.14 Sekunden großen Vorsprung aus dem ersten Lauf vollständig ein, die Uhr blieb bei 0.00 Sekunden stehen – zeitgleich. Nun fehlte nur noch Manuel Machata. Er bestätigte seine gute Leistung und fuhr auch im zweiten Lauf stark. Für die Laufbestzeit reichte es um eine einzige Hundertstelsekunde nicht, doch er hatte bereits zwei Zehntel Führung mitgebracht und siegte damit in seinem ersten Weltcupauftritt gleich auf einer der schwierigsten Bahnen überhaupt.

Am Samstag (Sonntag 1:00 Uhr MEZ) wird im grossen Schlitten um weitere Weltcuppunkte gefahren. Auch hier zählen die Deutschen zu den Favoriten, die Konkurrenz könnte aber schärfer werden.
 
Ergebnis - Zweierbob Zeit
1. GER Manuel Machata 1:44.06
    Andreas Bredau  
2. CAN Lyndon Rush 1:44.25
    Neville Wright  
2. GER Karl Angerer 1:44.25
    Christian Friedrich  
       
5. GER Martin Putze 1:44.38
    Maximilian Arndt  
 
23.11.2010 Rodeln Saisonvorschau 2010/2011

Am kommenden Wochenende starten auch die Rodler und Rodlerinnen in die Weltcupsaison 2010/2011. In Innsbruck-Igls wird im Eiskanal die Saison beginnen, die ihren Höhepunkt Ende Januar bei den Weltmeisterschaften in Cesana finden wird. Nach vielen Rücktritten, vor allem bei den Doppelsitzern, wird die Saison mit Spannung erwartet.

Zöggeler vor Jubiläum - Deutsche Rodler wollen dies verhindern
Armin Zöggeler, der beste Rennrodler in den letzten Jahren, will in der kommenden Saison seinen 50. Weltcuperfolg perfekt machen. Der Südtiroler hat zudem die Chance, den Gesamtweltcup bereits zum zehnten Mal zu gewinnen. Dies wollen allen voran die deutschen Rennrodler verhindern. Für Olympiasieger Felix Loch wäre es der erste Erfolg in der Gesamtwertung. Der Sohn vom Bundestrainer Norbert Loch hatte zuletzt jedoch mit einer Hüftverletzung zu kämpfen und konnte nur eingeschränkt trainieren. Der Silbermedaillengewinner von Whistler David Möller war in den vergangenen Jahren oft auf dem Podest. Für die Weltcup-Gesamtwertung reichte es allerdings auch noch nicht. Wie in den vergangenen Jahren wird sicherlich auch der Russe Albert Demtschenko wieder eine Rolle um die Vergabe der Siege spielen. Aus österreichischer Sicht ist Daniel Pfister das heißeste Eisen im Feuer. Nach dem Rücktritt von Stefan Höhener wird Gregory Carigiet die Schweizer Fahne hochhalten müssen.

Reißt die Serie bei den deutsche Damen?
Seit November 1997, also genau 13 Jahren, haben die deutschen Rennrodlerinnen alle Weltcupveranstaltungen gewonnen. Dies entspricht genau 98 Weltcups. Auch in der kommenden Saison wird für die internationale Konkurrenz die Serie wieder schwer zu durchbrechen sein. Mit Tatjana Hüfner, Natalie Geisenberger und Anke Wischnewski hat der deutsche Rodelverband gleich drei Dauerabonnentinnen für das Podest am Start. Vor allem Alex Gough aus Kanada, Nina Reithmayer aus Österreich, Nataliya Yakushenko aus der Ukraine und die US-amerikanische Weltmeisterin Erin Hamlin werden versuchen, den Deutschen die Suppe zu versalzen. Die vierte Starterin Corinna Martini wird verletzungsbedingt vorerst nicht am Start sein und durch die 20-jährige Nachwuchsfahrerin Carina Schwab ersetzt.

Viele Rücktritte bei den Doppelsitzern – Spannende Saison erwartet
Bei den Doppelsitzern werden wir auf einige Leistungsträger aus den vergangenen Jahren verzichten müssen. In der nacholympischen Saison haben unter anderem Leitner/Resch (GER), Florschütz/Wustlich (GER), Grimette/Martin (USA), Plankensteiner/Haselrieder (ITA) und Schiegl/Schiegl (AUT) den Schlitten an den Nagel gehängt. Demnach gelten die Italiener Christian Oberstolz/Patrick Gruber sowie die Österreicher Linger-Brüder, welche die Olympiasieger von Vancouver sind, zu den Topfavoriten. Auch Peter Penz und Georg Fischler aus Österreich rechnen sich gute Platzierungen aus. Nach den beiden Rücktritten der führenden Doppelsitzern aus Deutschland werden die Hoffnungen aller Voraussicht auf den frisch gebackenen deutschen Meistern Tobias Wendl und Tobias Arlt liegen. Neben den Vize-Europameistern qualifizierte sich das neu zusammengestellte thüringische Duo Toni Eggert/Sascha Benecken für den Weltcup. Das dritte Duo im Weltcup werden Ronny Pietrasik/Christian Weise sein.

Weltmeisterschaften der Saisonhöhepunkt – Teamentscheidung vor Aufnahme in das Olympiaprogramm
Nach den olympischen Winterspielen in Vancouver bzw. Whistler in Kanada sind in diesem Winter die Weltmeisterschaften der Saisonhöhepunkt. Vom 28. Januar 2011 bis zum 30. Januar 2011 werden die Sportler in Cesana (Italien) um Gold, Silber und Bronze rodeln. Der Teamwettbewerb wird im Verlauf des Winters besonders unter die Lupe genommen, denn dieser soll bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi erstmals ausgetragen werden. Die endgültige Entscheidung wird vorrausichtlich im März 2011 fallen.

Die wichtigsten Termine der Saison im Überblick:

Weltcup:
27./28. November 2010: 1. Viessmann Weltcup Innsbruck-Igls (AUT)
04./05. Dezember 2010: 2. Viessmann Weltcup Winterberg (GER)
10./11. Dezember 2010: 3. Viessmann Weltcup Calgary (CAN)
17./18. Dezember 2010: 4. Viessmann Weltcup Park City (USA)
05./06. Januar 2011: 5. Viessmann Weltcup Königssee (GER)
15./16. Januar 2011: 6. Viessmann Weltcup Oberhof (GER)
22./23. Januar 2011: 7. Viessmann Weltcup Altenberg (GER)
12./13. Februar 2011: 8. Viessmann Weltcup Paramonovo (RUS)
19./20. Februar 2011: 9. Viessmann Weltcup Sigulda (LAT)

Team-Staffeln:
28. November 2010: 1. Team-Staffel Innsbruck-Igls (AUT)
05. Dezember 2010: 2. Team-Staffel Winterberg (GER)
06. oder 9. Januar 2011: 3. Team-Staffel Königssee (GER)
16. Januar 2011: 4. Team-Staffel Oberhof (GER)
23. Januar 2011: 5. Team-Staffel Altenberg (GER)
20. Februar 2011: 6. Team-Staffel Sigulda (LAT)

Weltmeisterschaften:
28.-30. Januar 2011: 42. FIL-Weltmeisterschaften Cesana (ITA)
31. - 05.02.2011: Junioren-Weltmeisterschaften Oberhof (GER)
 
 
  Bob Saisonvorschau 2010/2011

In dieser Woche beginnt im kanadischen Whistler auf der Olympiabahn der vergangenen Saison der Weltcup für Bobsportler. Gleich vier Weltcups innerhalb vier Wochen in Nordamerika sind zu absolvieren, bevor im Januar in Europa die zweite Saisonhälfte beginnt und mit den Weltmeisterschaften am Königssee endet.

In diesem Jahr finden gleich auf allen vier nordamerikanischen Bahnen Weltcups statt, dafür tauchen einige europäische Bahnen nicht im Kalender auf. Die Nordamerika-Tour ist sehr kompakt gleich in den ersten vier Wochen der Saison angesetzt. Erst im Januar wird dann in weiteren vier Wochen in Europa auf höchstem Niveau um Weltcuppunkte gefahren, dann in Igls, Winterberg, St. Moritz und Cesana. Im Februar geht es dann am Königssee während zwei Wochen um die Weltmeisterschaften. Die nacholympische Saison kommt also mit einem sehr kompakten Programm daher.

Startberechtigt für die Weltcups sind Herren-Bobteams, sowie Damen-Bobteams. Aufgrund der Ergebnisse der vergangenen Saison haben je vier Nationen drei Startplätze erobert, Deutschland und Kanada haben dies sogar in allen vier Disziplinen erreicht. Im Bobsport starten die USA mit drei Teams bei Männern und Frauen, bei den Männern ergänzt Russland die Liste, bei den Frauen die Schweiz. Die restlichen Startplätze verteilen sich entsprechen der FIBT-Ranglisten auf weitere zwölf (Männer) bzw neun (Frauen) Nationen.

Weltcup-Kalender::
22.11.10 - 28.11.10 Whistler (CAN)
29.11.10 - 05.12.10 Calgary (CAN)
06.12.10 - 12.12.10 Park City (USA)
13.12.10 - 19.12.10 Lake Placid (USA)
10.01.11 - 16.01.11 Igls (AUT)
17.01.11 - 23.01.11 Winterberg (GER) (Weltcup & Europameisterschaft)
24.01.11 - 30.01.11 St. Moritz (SUI)
31.01.11 - 06.02.11 Cesana (ITA)

Meisterschaften:
28.01.11 - 06.02.11 Junioren-Weltmeisterschaft Park City (USA)
14.02.11 - 27.02.11 Weltmeisterschaft Königssee (GER)

15.11.10 - 21.11.10 Bobsport Europacup 1 & 2 Igls (AUT)
22.11.10 - 28.11.10 Bobsport Europacup 3 Cesana (ITA)
06.12.10 - 12.12.10 Bobsport Europacup 4 & 5 Winterberg (GER)
13.12.10 - 19.12.10 Bobsport Europacup 6 Altenberg (GER)
17.01.11 - 23.01.11 Bobsport Europacup 7 & 8 St. Moritz (SUI)

08.11.10 - 14.11.10 America's Cup 1 & 2 Park City (USA)
15.11.10 - 21.11.10 America's Cup 3 Calgary (CAN)
10.01.11 - 16.01.11 America's Cup 4 & 5 Lake Placid (USA)
20.01.11 - 26.01.11 America's Cup 6 & 7 Calgary (CAN)
19.03.11 - 26.03.11 America's Cup 8 Lake Placid (USA)

07.03.11 – 15.03.11 Baltic Cup Sigulda (LAT)
21.03.11 – 28.03.11 Baltic Cup Paramonova (RUS)
 
 
  Skispringen Saisonvorschau 2010/2011

Keine zwei Monate sind seit dem Finale des Sommer-Grandprixs in Klingenthal vergangen, da müssen die weltbesten Skispringer auch schon wieder ihre Skier anschnallen. Nach einer langen und harten Olympiasaison inklusive Vierschanzentournee und Skiflug-WM folgt eine nicht minder schwere Saison 2010/2011 mit ihrem Höhepunkt in Form der Weltmeisterschaften auf dem legendären Holmenkollen in Oslo. Am kommenden Samstag startet die Weltcup-Saison schon traditionell in der eisigen Kälte von Kuusamo mit einem Mannschaftsspringen gefolgt vom ersten Einzelspringen am Sonntag.

Wieder Ammann gegen Schlierenzauer?

Die Hauptfrage wird sich auch in dieser Saison nicht von der Vorsaison unterscheiden. Wer wird in diesem Jahr im Duell Ammann gegen Schlierenzauer die Oberhand behalten, nachdem die Saison 2009/2010 ganz klar vom Schweizer Simon Ammann dominiert wurde, der bis auf die Vierschanzentournee (Sieg Andreas Kofler) nahezu alles abräumen konnte? Oder werden es die Polen um Adam Malysz und Kamil Stoch tatsächlich schaffen, die überragende Sommersaison auch im Winter bestätigen zu können? Ohne Zweifel ist der unglaubliche Aufstieg der Polen auch in der Breite unverkennbar. Kaum einer dürfte derzeit damit rechnen, dass die Polen gleich zu Saisonbeginn einbrechen werden. Trotzdem ist die kurze Zeit zwischen Sommer-Grandprix und Winter schon für viele Athleten ein hartes Gericht gewesen. Und bekanntlich werden im Winter einige Gesichter wieder wie gewohnt vorne auftauchen, die man im Sommer mehr oder weniger nicht gesehen hat.

Durchstarter aus dem Land der aufgehenden Sonne?

Lange, lange ist es her, als die Japaner den Weltcup nach Belieben bestimmen konnten. In dieser Saison könnte zumindest einer ganz vorne mit dabei sein, der überraschend den Sommer-Grandprix für sich gewinnen konnte. Schon lange gilt der 24-Jährige Daiki Ito als der Hoffnungsträger des japanischen Skispringens. Nach großen Leistungsschwankungen in den vergangenen Jahren, könnte der Japaner nach einem grandiosen Sommer seine Leistungen auch im Winter bestätigen. Ein Altmeister wie Noriaki Kasai und einige gute Ergebnisse der anderen jungen Japaner könnten ihm hierbei den Rücken stärken.

Werden die Österreicher auch weiter in der Breite dominieren, und wo landet der DSV?

Keine Frage, auch in dieser Saison werden die Österreicher in der Breite sicherlich wieder mit das Maß aller Dinge sein. Aber auch die Norweger, die Finnen, die Polen und natürlich auch irgendwie immer die Deutschen wollen den Austria-Adlern das Leben so schwer wie möglich machen. Gerade die Deutschen werden wieder eine Wundertüte sein. Am Team dürfte sich dabei kaum etwas ändern. Uhrmann, Schmitt und Neumayer geben weiterhin den Ton an, dahinter tummeln sich weiterhin einige vielversprechende Talente, die allesamt auf ihren großen Durchbruch warten. Nach dem vergangenen Sommer dürften diesmal die Hoffnungen vor allem auf Severin Freund ruhen, der im Verlauf des Sommers mit einigen sehr guten Ergebnissen auf sich aufmerksam machen konnte. Und auch Pascal Bodmer wird seinen fulminanten Start von Kuusamo 2009 sicherlich nicht vergessen haben. In Kuusamo wird mit Maximilian Mechler ein alter Bekannter und als ewiges Talent abgestempelter Athlet sich zusätzlich neu beweisen dürfen.

Wird der Mythos Planica in dieser Saison begraben?

Lange war es so, dass quasi nur in Planica neue Skiflugweltrekorde aufgestellt werden konnten. Diese Tatsache wird sich in dieser Saison jedoch wohl in Luft auflösen, denn in Vikersund wird Anfang Februar eine neue Skiflugschanze eröffnet, die Flüge bis zu 250 Meter möglich machen soll. Somit muss Björn Einar Romören um seinen Weltrekord zittern, wenngleich er ihn im eigenen Land kurz vor der WM selbstredend auch verbessern kann. Gespannt sein darf man sicher darauf, wie die Athleten die neue Schanze aufnehmen werden, denn Diskussionen um die Machbarkeit bzw. die Sicherheit, gibt es nicht erst seit gestern. Es wird also wieder eine sehr, sehr spannende und abwechslungsreiche Saison werden, auf die alle gespannt sein dürfen. Wer holt die Vierschanzentournee? Wer wird Weltmeister? Wer wird Gesamtweltcupsieger und wird es einen neuen Weltrekord geben? Live-Wintersport wünscht schon jetzt gute Unterhaltung.
 
 
  Ski-Langlauf Saisonvorschau 2010/2011

Die nacholympische Saison 2010/2011 mündet für die Nordischen in der Ski-WM in Oslo. Der Saisonaufbau wird vergleichbar mit der Vorsaison auf "das" Highlight ausgerichtet sein. Trotz des lückenlosen Übergangs zum nächsten Wettkampfhighlight haben sich nach Vancouver erwartungsgemäß einige Stars der Szene verabschiedet. Das bedeutet, dass die Youngster dieses Jahr noch mehr in den Blickpunkt rücken könnten und es Raum für neue hoffnungsvolle Talente gibt.

MÄNNER

Northug als Galionsfigur

Der überragende Mann der Vancouver-Saison war Petter Northug. Beim 24-Jährigen ist die Ausgangslage so, dass er immer noch zu den Jungen gehört und über Jahre hinweg eine dominierende Position behalten sollte. Mit seinem Sieg im Gesamtweltcup stellte er unter Beweis, dass er mittlerweile eine enorme Ausgeglichenheit in allen Disziplinen aufweisen kann. Sein gefürchteter Endspurt bleibt einzigartig in der Szene.

Starke Konkurrenz um Cologna

Als starker Konkurrent ist mit Dario Cologna zu rechnen. Der Schweizer, der sich mit Northug schon zu Juniorenzeiten duellierte, schaffte es bei den Olympischen Spielen immerhin auch zum Olympiasieg und hat eine großartige Perspektive.
Einen starken Aufschwung erlebte 2009/2010 das schwedische Team um Doppel-Olympiasieger Marcus Hellner. Mit Olsson und Rickardsson wissen die Skandinavier zwei hervorragende Klassiker in ihren Reihen. Im DSV-Lager wird sich in den kommenden Jahren der Generationswechsel Stück für Stück vollziehen. Nach dem Abschied von Rene Sommerfeldt sind es mit Angerer, Teichmann und Filbrich noch drei der „Goldenen Generation“, bei denen allerdings nicht klar ist, wie lange sie noch als Verantwortungsträger des Teams fungieren werden. Umso wichtiger erscheint, dass sich die potentiellen Nachfolger Göring, Reichelt und Wenzl endlich konstant in der Weltspitze einnisten. Hoffnungsvoll darf man sein, was die Entwicklung von Tim Tscharnke angeht. Auch Philipp Marschall sollte diese Saison einen Sprung nach vorne machen können.

Russische Sprinter im Aufschwung

Als aussichtsreiche Anwärter auf den Sprintweltcup gelten Ola Vigen Hattestad und Emil Jönsson. Hattestad, der in den letzten zwei Jahren herausragend agierte, leistete sich ausgerechnet rund um Vancouver eine Schwächeperiode. Jönsson entschied den Sprintweltcup 2009/ 2010 für sich. Die russischen Sprinter schafften es in 2010 mit ihrem Olympiacoup die skandinavische Dominanz auf den Kurzdistanzen zu durchbrechen. Mit Olympiasieger Kriukov, Silbermedaillen-Gewinner Panzhinskiy, Morilov und Petukhov haben sie gleich vier Spitzenleute im Sprintbereich.

Verfolgerfeld und Altetablierte


Währendessen sind die Erfolge über die längeren Distanzen zuletzt ausgeblieben. Im Vorderfeld sind es zumeist Legkov und Vylegzhanin, mit denen regelmäßig zu rechnen ist. Erwartungen setzen die Russen in Juniorenweltmeister Petr Sedov. Auch die Routiniers um Lukas Bauer, Pietro Piller Cottrer oder Andrus Veerpalu bleiben im Medaillenpool für Oslo. Für sie werden es höchstwahrscheinlich die letzten Weltmeisterschaften ihrer Laufbahn sein und es ruft das Verlangen nach einem krönenden Karriereabschluss. Im französischen Team lief der junge Skatingspezialist Maurice Manificat im letzten Winter in die Weltspitze und überflügelte die bereits etablierten Vittoz und Gaillard.

FRAUEN


Kampf der Gigantinnen

Im Damenbereich spitzte sich in der Vorsaison vieles auf einen Zweikampf zwischen Marit Björgen und Justyna Kowalczyk zu. Die Polin diktierte den Gesamtweltcup nach Belieben. Björgen war abermals die große Abräumerin des Großereignisses. Gut möglich erscheint, dass auch die kommende Saison auf ein Duell der beiden hinausläuft. Physisch haben beide derzeit die besten Voraussetzungen. Im klassischen Stil sind beide sehr versiert, was sie nicht zuletzt im olympischen Rennen über 30 Kilometer demonstrierten.

Majdic führt das Verfolgerfeld an

Eine der schärfsten Konkurrentinnen sollte in dieser Saison wieder die kraftvolle Slowenin Petra Majdic sein. Ihre Paradedisziplin bleibt der klassische Sprint. Neben Marit Björgen können die Norwegerinnen auch auf starke Leistungen der Leichtgewichte Steira und Johaug setzen. In der Staffel werden die Lokalmatadorinnen nur schwer zu bezwingen sein. Im freien Stil könnte Charlotte Kalla die Spitzenathletin werden. Die Schwedin sorgte mit ihrem Olympiasieg für die Fortsetzung ihrer noch jungen erfolgreichen Karriere.

DSV-Damen ohne Nystad

Im deutschen Lager lastet nach dem Rücktritt von Claudia Nystad nun die Verantwortung komplett auf Evi Sachenbacher-Stehle. Steffi Böhler, Katrin Zeller und Miriam Gössner, sofern sie startet, sollten sich mindestens in der erweiterten Weltspitze aufhalten können. Zu beachten sind weiterhin die Damen aus Finnland und Italien, die in beiden Techniken über echte Asse verfügen. Saarinen und Roponen tragen die finnische Verantwortung, während Longa und Follis die aussichtsreichen italienischen Medaillenjägerinnen sein sollten.

Kuitunen tritt zurück

Zwei Große der Szene beendeten unterdessen ihre Laufbahn. Virpi Kuitunen und Kristina Smigun-Vähi gaben vor der bevorstehenden Weltcupserie ihr Karriereende bekannt. Beide prägten den Damenlanglauf im vergangenen Jahrzehnt eindringlich. Kuitunen erreichte neben sechs Goldmedaillen bei Weltmeisterschaften zwei Siege im Gesamtweltcup als auch bei der Tour de Ski. Smigun hingegen erlangte ihren Karrierehöhepunkt 2006 als zweifache Olympiasiegerin. In Vancouver sicherte sie sich noch einmal olympisches Silber über die 10 Kilometer Freistil. Mit Anna Olsson zog sich eine weitere Topläuferin der vergangenen Jahre vom aktiven Leistungssport zurück.

NORDISCHE SKI-WM

Oslo im Fokus

Wie bereits im vergangenen Winter wird das Hauptaugenmerk der Athleten auf dem Großereignis liegen. Die Nordischen Ski-Weltmeisterschaften finden im Zeitraum vom 23.02. – 06.03.2010 im prestigeträchtigen Oslo statt. Die späte Terminierung der WM bedeutet, dass man bei der direkten Vorbereitung einen langen Atem haben muss, um den Leistungshöhepunkt optimal zu taxieren.
Neben den Staffelrennen und der Doppelverfolgung stehen in Oslo mit dem Sprint und den Langstrecken zwei Freistil-Einzelentscheidungen auf dem Programm. Die Wettbewerbe im Teamsprint und im Individualstart werden klassisch absolviert. Neben den Weltmeisterschaften steht zum Jahreswechsel die mittlerweile fest etablierte Tour de Ski zum fünften Mal auf dem Wettkampfplan.
 
 
  Biathlon Termine
Biathlon: Termine
  Datum Ort Disziplin  
  Östersund
  Mi., 01.12.10 SWE Schweden/Östersund 15km Einzel Frauen  
  Do., 02.12.10   20km Einzel Männer  
  Fr., 03.12.10   7,5km Sprint Frauen  
  Sa., 04.12.10   10km Sprint Männer  
  So., 05.12.10   10km Verfolgung Frauen  
      12,5km Verfolgung Männer  
  Hochfilzen
  Fr., 10.12.10 AUT Österreich/Hochfilzen 10km Sprint Männer  
      7,5km Sprint Frauen  
  Sa., 11.12.10   12,5km Verfolgung Männer  
      4x6km Staffel Frauen  
  So., 12.12.10   4x7,5km Staffel Männer  
      10km Verfolgung Frauen  
  Pokljuka
  Do., 16.12.10 SLO Slowenien/Pokljuka 20km Einzel Männer  
      15km Einzel Frauen  
  Sa., 18.12.10   10km Sprint Männer  
      7,5km Sprint Frauen  
  So., 19.12.10   2 x 6 + 2 x 7,5km Staffel Mixed  
  Oberhof
  Mi., 05.01.11 GER Deutschland/Oberhof 4x7,5km Staffel Männer  
  Do., 06.01.11   4x6km Staffel Frauen  
  Fr., 07.01.11   10km Sprint Männer  
  Sa., 08.01.11   7,5km Sprint Frauen  
  So., 09.01.11   15km Massenstart Männer  
      12,5km Massenstart Frauen  
  Ruhpolding
  Mi., 12.01.11 GER Deutschland/Ruhpolding 20km Einzel Männer  
  Do., 13.01.11   15km Einzel Frauen  
  Fr., 14.01.11   10km Sprint Männer  
  Sa., 15.01.11   7,5km Sprint Frauen  
  So., 16.01.11   12,5km Verfolgung Männer  
      10km Verfolgung Frauen  
  Antholz
  Do., 20.01.11 ITA Italien/Antholz 10km Sprint Männer  
  Fr., 21.01.11   7,5km Sprint Frauen  
  Sa., 22.01.11   4x6km Staffel Frauen  
      15km Massenstart Männer  
  So., 23.01.11   12,5km Massenstart Frauen  
      4x7,5km Staffel Männer  
  Presque Isle, ME
  Fr., 04.02.11 USA USA/Presque Isle, ME 10km Sprint Männer  
      7,5km Sprint Frauen  
  Sa., 05.02.11   2 x 6 + 2 x 7,5km Staffel Mixed  
  So., 06.02.11   12,5km Verfolgung Männer  
      10km Verfolgung Frauen  
  Fort Kent, ME
  Do., 10.02.11 USA USA/Fort Kent, ME 10km Sprint Männer  
  Fr., 11.02.11   7,5km Sprint Frauen  
  Sa., 12.02.11   12,5km Verfolgung Männer  
      10km Verfolgung Frauen  
  So., 13.02.11   15km Massenstart Männer  
      12,5km Massenstart Frauen  
  Holmenkollen
  Do., 17.03.11 NOR Norwegen/Holmenkollen 7,5km Sprint Frauen  
      10km Sprint Männer  
  Sa., 19.03.11   10km Verfolgung Frauen  
      12,5km Verfolgung Männer  
  So., 20.03.11   12,5km Massenstart Frauen  
      15km Massenstart Männer  
  Weltmeisterschaften
  Do., 03.03.11 RUS Russland/Khanty-Mansiysk 2 x 6 + 2 x 7,5km Staffel Mixed  
  Fr., 04.03.11   10km Sprint Männer  
  Sa., 05.03.11   7,5km Sprint Frauen  
  So., 06.03.11   12,5km Verfolgung Männer  
      10km Verfolgung Frauen  
  Di., 08.03.11   20km Einzel Männer  
  Mi., 09.03.11   15km Einzel Frauen  
  Fr., 11.03.11   4x7,5km Staffel Männer  
  Sa., 12.03.11   12,5km Massenstart Frauen  
      15km Massenstart Männer  
  So., 13.03.11   4x6km Staffel Frauen
 
22.11.2010 Fußball Frauen Zietz, Kemme und Schult nachnominiert

Erstmals dabei: Almuth Schult Verletzungssorgen kennzeichneten das Treffen der deutschen Frauen-Nationalmannschaft vor dem Länderspiel gegen Nigeria am Donnerstag (ab 18 Uhr, live in der ARD) in der Leverkusener BayArena.

Gleich drei Spielerinnen mussten am heutigen Montag die Heimreise antreten. Torhüterin Ursula Holl (FCR 2001 Duisburg) fällt mit einer Zerrung in der Gesäßmuskulatur aus. Sonja Fuss (1. FC Köln) muss wegen einer Reizung der Sprunggelenksehnen passen. Und der Einsatz von Bianca Schmidt (1. FFC Turbine Potsdam) ist auf Grund von Magen-Darm-Problemen nicht ratsam.

Auf den Ausfall der drei Defensivspielerinnen reagierte DFB-Trainerin Silvia Neid mit der Nachnominierung von Jennifer Zietz, Tabea Kemme (beide 1. FFC Turbine Potsdam) und Almuth Schult (Magdeburger FFC). Die Torfrau des Zweitligisten, die im vergangenen Sommer im Tor der deutschen U 20-Nationalmannschaft stand und im eigenen Land den WM-Titel gewann, wurde damit erstmals in den Kreis der Frauen-Nationalmannschaft eingeladen.
 
 
  Eisschnelllauf Wolf und Damen-Team sorgen für Heimsiege in Berlin

Jenny Wolf und das Team der Damen haben beim Eisschnelllauf-Weltcup in Berlin für insgesamt drei deutsche Siege gesorgt. Während Wolf fast schon erwartungsgemäß beide 500m Rennen für sich entschied, ist der Sieg des jungen Teams nach den Rücktritten von Daniela Anschütz-Thoms und Anni Friesinger-Postma als Überraschung einzustufen.

Wolf erneut überlegen, auch Hesse stark

Nachdem der Abstand zu ihren ärgsten Kontrahentinnen vergangene Saison deutlich knapper wurde, und sie sich bei Olympia dann auch der Südkoreanerin Sang-Hwa Lee geschlagen geben, ist Jenny Wolf in Abwesenheit von Beixing Wang zu Beginn der neuen Saison wieder die klar dominierende Athletin über die 500m Distanz. Nach ihren Erfolgen in Heerenveen gewann sie auch beide 500m Rennen in Berlin mit deutlichem Vorsprung. Verpasste sie im ersten Rennen mit 38,08sec noch ihr Ziel, die 38 Sekunden Marke zu durchbrechen, gelang ihr das im zweiten Wettbewerb mit einer Zeit von 37,98sec. Zweite im ersten Rennen wurde Sang-Hwa Lee vor der Niederländerin Margot Boer, am zweiten Tag tauschten die beiden ihre Platzierungen. Auch für Judith Hesse verlief der Heimweltcup mit den Rängen sechs und acht äußerst erfolgreich.

Knapper Ausgang bei den Herren

Knapp ging es wie zuletzt fast immer bei den Herren zu. Den ersten Wettbewerb entschied der Japaner Joji Kato in 35,03sec mit einer Hundertstel vor dem Niederländer Jan Smeekens für sich. Auch im zweiten Rennen trennte die beiden Erstplatzierten gerade einmal eine Hundertstel. Die war der Finne Pekka Koskela in 34,90sec schneller als Tucker Fredricks aus den USA. Der Südkoreaner Kang-Seok Lee belegte in beiden Läufen den dritten Platz. Nico Ihle bestätigte als siebter des ersten Rennens seine Zugehörigkeit zur erweiterten Weltspitze. Im zweiten Lauf stolperte er am Start, konnte einen Sturz nur knapp vermeiden und musste sich dadurch mit dem 19. Platz zufrieden geben.

Nesbitt und Davis über 1000m erfolgreich

Besser als im zweiten 500m Lauf machte es Ihle über die 1000m, wo er einen starken siebten Rang belegte. Es siegte Shani Davis aus den USA vor dem Niederländer Simon Kuipers und Kyou-Hyuk Lee aus Südkorea. Samuel Schwarz wurde 13. und zeigte sich damit nicht ganz zufrieden. Bei den Damen gewann die Kanadierin Christine Nesbitt in 1:15,86min. Heather Richardson aus den USA und Margot Boer (Niederlande) belegten die weiteren Podestränge. Die von einer Leistenverletzung gehandicapte Monique Angermüller feierte als achte ihr bestes Saisonresultat. Judith Hesse belegte einen über die 1000m für sie guten 13. Platz.

Deutsche Damen gewinnen Teamverfolgung

Mit einer leichten Überraschung endete der Teamwettbewerb der Damen. Das junge deutsche Team mit Stephanie Beckert, Isabell Ost und Jennifer Bay siegte in 3_:04,91min 59 Hundertste vor den Mitfavoritinnen aus den Niederlanden. Rang drei sicherten sich die Norwegerinnen. Topfavorit Kanada stürzte ebenso wie die Olympiazweiten aus Japan. Bei den Herren siegten Shani Davis, Jonathan Kuck und Trevor Marsicano für die USA vor den Mannschaften aus Norwegen und den Niederlanden. Das deutsche Team mit Patrick Beckert, Robert Lehmann und Marco Weber belegte einen guten sechsten Rang.

Überraschungssieg über 3000m

Nicht ganz nach Wunsch verlief für Beckert das Rennen über 3000m, als die Siegerin von Heerenveen nach selbst für ihre Verhältnisse zu langsamem Start nicht über Platz drei hinauskam. Unerwartete Siegerin war die US-Amerikanerin Jilliane Rookard, die in 4:04,39min anderthalb Sekunden schneller war als Olympiasiegerin Martina Sablikova aus der tschechischen Republik. Jennifer Bay wurde 13. Im Langstreckenrennen der Herren über 5000m setzte sich der Südkoreaner Seung-Hoon Lee in 6:18,40min knapp vor Jonathan Kuck aus den USA und Havard Booko aus Norwegen durch. Patrick beckert wurde 14. Der Schweizer Roger Schneider belegte den 20. Und letzten Platz. Die 1500m der Damen entschied Christine Nesbitt vor Ida njatun (Norwegen) und Ireen Wüst (Niederlande) für sich. Bei den Herren gewann der Norweger Havard Bökko vor Trevor Marsicano aus den USA und dem Niederländer Stefan Groothuis.
 
 
20.11.2010 Fußball Borussia Dortmund gewinnt beim SC Freiburg mit 2:1 (0:1)

Borussia Dortmund hat am 13. Spieltag der Fußball-Bundesliga beim SC Freiburg nach einem 0:1-Rückstand ein dramatisches Spiel noch mit 2:1 gewonnen. Der BVB war durch ein Eigentor von Mats Hummels in Rückstand geraten (27.), doch Robert Lewandowskis Treffer (75.) und ein Eigentor der Freiburger durch Mensur Mujdza (78.) bedeuteten den Sieg für den unangefochtenen Spitzenreiter.

Die Dortmunder feiern ihren Sieg in Freiburg.

Die Dortmunder feiern ihren Sieg in Freiburg.
"In der ersten Hälfte haben wir unsere beste Halbzeit in dieser Saison gespielt. Aber wir haben es versäumt, das 2:0 zu machen", sagte Freiburgs Trainer Robin Dutt. Sein Gegenüber Jürgen Klopp von Borussia Dortmund war mit dem Auftritt seiner Elf in der ersten Hälfte dagegen unzufrieden: "Wir haben auf vielen Positionen nicht gespielt, wie wir das gewollt haben. Wir haben schon verdienter gewonnen, aber wir nehmen den Sieg mit - in der zweiten Hälfte waren wir schließlich auch richtig gut."

Umstrittene Freiburger Führung
Die Freiburger Führung hatte in der ersten Hälfte vor 24.000 Zuschauern im Freiburger Stadion ein Dortmunder besorgt: Mats Hummels traf in der 26. Minute mit einem kuriosen Eigentor. Weidenfeller versuchte eine Freistoßflanke von Julian Schuster zu fangen, doch er wurde bei diesem Versuch im Fünfmeterraum von Makiadi behindert. Der Ball flog zu Cissé, der mit dem Rücken zum Tor stehend drei Meter vor dem Gehäuse auf das Ziel köpfte. Subotic versuchte anschließend zu klären, schoss dabei aber Hummels an - von dessen Bein kullerte der Ball ins Tor. Schiedsrichter Marco Fritz gab den Treffer allen Dortmunder Protesten zum Trotz.
Die erste Hälfte gestalteten beide Mannschaften ansonsten weitgehend ausgeglichen und mit hohem Tempo. Dabei erwiesen sich die Dortmunder zwar als technisch besser, die äußerst engagiert auftretenden Breisgauer glichen diesen Nachteil aber durch eine hohe Laufbereitschaft aus. Da beide Teams in der Defensive stabil standen, blieben Chancen in dieser Phase Mangelware.

Dortmunder Treffer als logische Folge
Nach dem Seitenwechsel kamen die Gäste wie verwandelt aus der Kabine und erzeugten sofort Druck. Zunächst scheiterte der Japaner Shinji Kagawa an Freiburgs Torwart Oliver Baumann (48.). Wenige Sekunden später pfiff Fritz einen Treffer von Barrios zurück, weil der Nationalspieler Paraguays angeblich Baumann gefoult hatte. Im Anschluss erarbeitete sich der BVB Chancen im Minutentakt. Kagawa (52.) und der Türke Nuri Sahin (53.) scheiterten aber am starken Baumann. Auch nach dieser Szene rollte ein gefährlicher Angriff nach dem anderen auf das Tor der Gastgeber, sodass die Dortmunder Treffer die logische Folge waren.
Der BVB ist nach dem Sieg in Freiburg nun seit zwölf Spielen in Serie ungeschlagen und hat außerdem noch einen Bundesliga-Rekord aufgestellt: Sieben Auswärtsspiele nacheinander hatte zuvor noch kein Team gewonnen.
Für die heitere Note des Spiels sorgte der Dortmunder Jakub Blaszczykowski, der nach einem kuriosen Dortmunder Angriff völlig frei vor dem leeren Freiburger Tor mit dem Ball am Elfmeterpunkt auftauchte, von dort die Kugel allerdings über das Tor setzte.
 
 
18.11.2010
DFB-Spielbericht
  Debüt in der Startelf: Kevin Großkreuz Torloser Debütantenball in Göteborg

Das WM-Jahr ist vorbei für die deutsche Nationalmannschaft - und das noch einmal verjüngte DFB-Team hat das letzte Länderspiel 2010 unbeschadet und unbesiegt überstanden.
Spielberichte
17.11.2010
Spiel des DFB-Teams
Fußball
Schweden Schweden vs Deutschland Deutschland 0 : 0 0:0-0:0 Spielberichte

Zum Jahresabschluss eine Nullnummer Schweden - Deutschland 0:0

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat das WM-Jahr 2010 mit einer tristen Nullnummer beendet. Im Freundschaftsspiel gegen Schweden konnten auch die vier Debütanten auf dem Platz nur selten die Herzen der Zuschauer erwärmen.

 
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14.11.2010 Motorsport
Sebastian Vettel ist Formel 1 Weltmeister 2010

 

Sebastan Vettel Formel 1 Weltmeister 2010

nach Michael Schumacher der 2. Formel 1 Weltmeister aus Deutschland

Man war das ein spannendes Rennen! Wären nur ein, zwei Autos weniger zwischen ihm und Alonso gewesen, dann hätte Vettel nur einen Blumentopf und viele Grüße gewonnen.

Aber zum Schluss führte er fast die ganze Zeit das Formel 1 Rennen an, ich versteh zwar als Amateur nur wenig von dem Sport, aber heute sind glaube 80 Millionen Menschen zu Rennexperten geworden!

Heute ist es genau 16 Jahre und 1 Tag her, dass ein Deutscher zum ersten Mal die Formel 1 Weltmeisterschaft gewonnen hat. Sebastian Vettel ist erst der zweite deutsche Fahrer, der Formel 1 Weltmeister geworden ist.

Nur der große Michael Schuhmacher hatte dieses Kunststück bis heute zustande gebracht. Dieser schied aber heute schon nach wenigen Runden durch einen Crash aus.

Der Grösste: Vettel reckt die Arme in die Höhe Rosenwasser für den Champion: Hamilton und Button duschen Vettel mit dem arabischen Champagner-Ersatz. Geschlagen: Alonso schleicht geknickt davon.

Ich sehe grad auf RTL einen enttäuschten Alonso, aber er hatte ja schon zwei Mal das Vergnügen, deswegen brauch man nicht viel Mitleid zeigen. Deutschland ist heute Vettel-Land!

Sebastian Vettel ist mit seinen 23 Jahren übrigens auch gleichzeitig der jüngste Formel 1 Weltmeister aller Zeiten!!! Noch im Cockpit hörte man Vettel ins Teammikro schluchzen, klar freut sich der Junge wie Sau. Auch bei der Siegerehrung kullerten eben die Tränen.

Sebastan Vettel Formel 1 Weltmeister 2010 in seinem Red Bull in Abu DhabiRennen:
1. S. Vettel Red Bull Racing 1:39:36,837
2. L. Hamilton McLaren-Mercedes + 10,1
3. J. Button McLaren-Mercedes + 11,0
4. N. Rosberg Mercedes GP + 30,7
5. R. Kubica Renault + 39,0
6. V. Petrov Renault + 43,5
7. F. Alonso Ferrari + 43,7
8. M. Webber Red Bull Racing + 44,2
9. J. Alguersuari Toro Rosso + 50,2
10. F. Massa Ferrari + 50,8

Top 5 der Fahrerwertung in der Formel 1 Saison 2010:
1. Sebastian Vettel Red Bull Racing 256
2. Fernando Alonso Scuderia Ferrari 252
3. Mark Webber Red Bull Racing 242
4. Lewis Hamilton McLaren-Mercedes 240
5. Jenson Button McLaren-Mercedes 214
 

 
  Ski-Alpin Slalom-Männer Grange siegt beim Slalomauftakt in Levi

Jean-Baptiste Grange hat das erste Rennen der alpinen Skiherren der Saison gewonnen. Der Franzose siegte beim Slalom im finnischen Levi vor dem Schweden Andre Myhrer. Auf Rang drei fuhr Ivica Kostelic aus Kroatien.

Grange souverän zum Sieg
Bereits im ersten Durchgang mussten mehrere hoch gehandelte Fahrer die Segel streichen, insbesondere die Österreicher hatten einige Ausfälle zu verzeichnen. So sahen etwa Reinfried Herbst, Benjamin Raich, Marcel Hirscher, Giuliano Razzoli oder Michael Janyk das Ziel nicht. Besser machte es da vor allem Jean-Baptiste Grange. Der Franzose, der die letzte Saison aufgrund einer Kreuzbandverletzung fast komplett verpasst hatte, fuhr als wäre er nie weggewesen und lag bereits zur Halbzeit 0,44 Sekunden und mehr vor der Konkurrenz. Im zweiten Lauf brachte er den Vorsprung souverän nach unten und siegte in einer Zeit von 1:46,64 Minuten. Schneller als Grange war im Finale lediglich der Schwede Andre Myhrer. Dessen Laufbestzeit wurde mit Rang zwei belohnt, 0,33 Sekunden hinter Grange. Mit einem Respektabstand von bereits 0,97 Sekunden landete Ivica Kostelic auf Tagesrang drei.

Dopfer holt dritten Startplatz für DSV
Nach den Ausfällen von Herbst, Raich und Hirscher war Weltmeister Manfred Pranger als Fünfter bester Österreicher. Patrick Bechter und Wolfgang Hörl punkteten ebenfalls, waren als 25. bzw. 27. aber nicht im Vorderfeld zu finden. Freud und Leid gab es auch für die beiden deutschen Starter: Während Felix Neureuther sich nach einem schweren Fehler nicht für den zweiten Lauf qualifizieren konnte, machte es Teamkollege Fritz Dopfer wesentlich besser. Mit Startnummr 57 fuhr er noch auf Rang 24 und verbesserte sich im Finale dank der zweitbesten Laufzeit sogar noch auf den 14. Endrang. Damit schaffte er nicht nur die halbe WM-Norm, sondern sicherte dem deutschen Skiverband auch noch einen dritten Startplatz in den kommenden Slalomrennen. Vom Schweizer Quartett qualifizierten sich mit Silvan Zurbriggen und Marc Gini immerhin zwei Fahrer für den zweiten Lauf und konnte in diesem mit den Plätzen sechs und neun durchaus überzeugen.

Nächste Rennen in zwei Wochen
Für die alpinen Skifahrer stehen nun zunächst zwei Wochen Weltcuppause an, ehe es am 24. November für die Herren in Lake Louise und am 27. November für die Damen in Aspen mit den ersten Rennen in Nordamerika weitergeht.
 
 
13.11.2010 Ski-Alpin Slalom-Damen Schild gewinnt Slalom von Levi - Riesch knapp geschlagen

Marlies Schild hat sich mit einem starken zweiten Durchgang den Sieg beim Slalom in Levi gesichert. Die Österreicherin siegte knapp vor Maria Riesch, die zur Halbzeit in Führung gelegen hatte, und der Finnin Tanja Poutiainen.

Maria Riesch belegt in Levi Rang 2 im SlalomSchild fängt Riesch im Finish noch ab

Maria Riesch hat den Sieg beim Weltcupslalom im finnischen Levi auf den letzten Metern noch aus der Hand gegeben. Von der ersten bis zur letzen Zwischenzeit lag die Olympiasiegerin klar in Front: Wenige Meter vor dem Ziel betrug ihr Vorsprung 0,74 Sekunden auf die Österreicherin Marlies Schild und doch reichte es nicht zum Sieg. Im Steilhang war die 25-jährige dann jedoch zu vorsichtig unterwegs, sodass ihr letztlich 0,03 Sekunden auf die Siegzeit von Schild fehlten. Dieser wiederum gelang im zweiten Durchgang ein Traumlauf. Mit Laufbestzeit schob sie sich vom fünften Rang noch ganz nach vorn und feierte in einer Endzeit von 1:52,84 Minuten ihren 24. Weltcupsieg. Hinter den beiden fuhr Tanja Poutianen vor heimischen Publikum mit 0,34 Sekunden Rückstand auf den dritten Platz. Pech hatte Rieschs Landsfrau Katharina Dürr, die nach dem ersten Lauf auf Rang zwei gelegen hatte. Sie fädelte im Steilhang ein und verpasste damit eine mögliche Podestplatzierung.

Wieder starke DSV-Leistung

Neben dem zweiten Rang von Maria Riesch und trotz des Ausscheidens von Katharina Dürr boten die deutschen Damen eine gute Teamleistung. Susanne Riesch schob sich im zweiten Durchgang mit der zweitbesten Laufzeit vom zehnten auf den vierten Rang vor, Fanny Chmelar landete als Zehnte ebenfalls unter den Top Ten. Mit Christina Geiger, Lena Dürr, Monica Hübner, Kathrin Hölzl und Barbara Wirth landeten außerdem noch fünf weitere DSV-Athletinnen in den Weltcuprängen. Auch die Österreicherinnen wussten zu überzeugen. Nicole Hosp belegte in ihrem ersten Slalom nach langer Verletzungspause mit zwei soliden Läufen Rang fünf, Michaela Kirchgasser wurde Tagesachte. Ebenfalls Weltcuppunkte gab es für Elisabeth Görgl (15.), Bernadette Schild (17.) und Alexandra Daum (26.). Aus Schweizer Sicht kam lediglich Denise Feierabend als 18. in die Punkteränge, die übrigen Fahrerinnen verpassten allesamt die Qualifikation für das Finale.
 
 
  Motorsport Vettel knapp auf Pole vor Hamilton und Alonso

Der WM-Krimi ist angerichtet: Sebastian Vettel startet den Abu Dhabi-Grand-Prix vor Lewis Hamilton und Fernando Alonso - Mark Webber nur Fünfter
Die letzte Qualifikation der Formel-1-Saison 2010 hatte es in sich - denn für die Pole-Position hatten mehrere Piloten und Teams das Potenzial: Neben den beiden Red Bull auch die beiden McLaren-Mercedes sowie Fernando Alonso im Ferrari.

Am Ende hatte Sebastian Vettel mit 1:39.394 Minuten die Nase vor den beiden McLaren-Mercedes-Piloten Lewis Hamilton (nur 0,032 Sekunden Abstand) und Fernando Alonso. Dahinter auf dem vierten Rang: Jenson Button im McLaren-Mercedes. Erst auf dem fünften Platz folgte Mark Webber im zweiten Red Bull.

Die sechste Position ging an Felipe Massa im zweiten Ferrari. Dahinter: Michael Schumacher vor Nico Rosberg (beide Mercedes) und Vitaly Petrov (Renault).

Nach dem Ende des ersten Durchgangs schieden die folgenden langsamsten sieben Piloten aus: Sébastien Buemi (Toro Rosso), Jarno Trulli und Heikki Kovalainen (beide Lotus), Timo Glock und Lucas di Grassi (beide Virgin), Bruno Senna sowie Christian Klien (beide HRT).

Nach dem zweiten Qualifying-Teil mussten die folgenden Fahrer zuschauen: Robert Kubica (Renault), Kamui Kobayashi (Sauber), Adrian Sutil (Force India), Nick Heidfeld (Sauber), Nico Hülkenberg (Williams), Vitantonio Liuzzi (Force India) sowie Jaime Alguersuari (Toro Rosso).
 
 
12.11.2010 Fußball Kagawa und Barrios lassen Borussia Dortmund jubeln

Shinji Kagawa und Lucas Barrios haben Spitzenreiter Borussia Dortmund am 12. Spieltag zum zehnten Dreier der Saison geführt. Gegen den Hamburger SV gelang dem BVB ein 2:0-Erfolg.

Shinji Kagawa brachte Dortmund kurz nach der Pause mit dem 1:0 auf die Siegerstraße



Borussia Dortmund ist in der Bundesliga derzeit das Maß aller Dinge. Der Tabellenführer setzte seine Erfolgserie fort und blieb beim 2:0 (0:0) gegen den Hamburger SV zum elften Mal in Folge ungeschlagen.

Der Japaner Shinji Kagawa (49.) mit seinem sechsten und Lucas Barrios (70.) mit seinem siebten Saisontor machten den verdienten Erfolg vor 80.720 begeisterten Zuschauern perfekt. Die Hanseaten erlitten hingegen einen bitteren Rückschlag und drohen den Anschluss an die Spitzengruppe zu verlieren.

Hamburg ohne sechs Stammspieler
Von Beginn an übernahmen die Borussen das Kommando auf dem regenschweren Rasen. BVB-Trainer Jürgen Klopp hatte jene Anfangsformation aufs Feld geschickt, die am vergangenen Sonntag mit dem 4:0 bei Hannover 96 den sechsten Auswärtssieg seit Saisonbeginn und damit einen Liga-Rekord gefeiert hatte.

Der HSV, dem in den letzten sechs Pflichtspielen nur ein Sieg gelang, musste hingegen erneut auf ein halbes Dutzend Spieler verzichten, unter anderem auf Torhüter Frank Rost, Torjäger Ruud van Nistelrooy, Marcell Jansen und Eljero Elia.

Dortmund fehlt zunächst der Zug zum Tor
Die Dortmunder attackierten bereits im Mittelfeld und erstickten den Spielaufbau der Hanseaten im Keim. Im Vergleich zu den Gastgebern agierte der HSV behäbig und allzu statisch, um die derzeit beste Abwehr der Bundesliga in Verlegenheit zu bringen.

In der Offensive versäumten es die Dortmunder jedoch, den nötigen Druck aufzubauen. So blieben Torchancen in der ersten halben Stunde Mangelware.

Der BVB versuchte wie schon in den vergangenen Begegnungen spielerisch zum Führungstreffer zu kommen und ließ auf rutschigem Grün die Chancen zum mitunter effektiveren Distanzschuss ungenutzt.

Kagawa erzielt Führung für Dortmund
Die erste Möglichkeit ergab sich für die Gastgeber in der 38. Minute, als Lucas Barrios aus spitzem Winkel an HSV-Keeper Jaroslav Drobny scheiterte. Zwei Minuten später verfehlte Mario Götze aus fünf Metern nach einer Flanke von Marcel Schmelzer das Tor.

Auf der Gegenseite blieb BVB-Torhüter Roman Weidenfeller fast eine Stunde lang nahzu arbeitslos, während auf der Gegenseite Kollege Drobny erstmals hinter sich greifen musste. Nach einer Vorlage von Lukasz Piszczek schob Kagawa den Ball aus fünf Metern ins Hamburger Gehäuse.

Drobny bewahrt Hamburg vor höherer Niederlage
Dortmunds Trainer Jürgen Klopp hatte offenbar in der Halbzeitansprache den richtigen Ton getroffen, denn seine Mannschaft agierte nach dem Wechsel wesentlich aggressiver und zielstrebiger.

HSV-Torhüter Drobny stand in der Folge mehrfach im Blickpunkt, war jedoch an dem zweiten Treffer nach einer sehenswerten Kombination, die Barrios problemlos zum 2:0 abschloss, machtlos. Am Ende verpasste es die Borussia, ihre enorme Leistungssteigerung in den zweiten 45 Minuten mit weiteren Treffern zu krönen.
 

 
04.11.2010 Fußball

Paris Saint-Germain vs. Borussia Dortmund 0:0

Lewandowski in der 90. Minute mit der Großchance zum 1:0……….

…….leider am Torwart gescheitert.

Der BVB in der ersten Halbzeit etwas verhalten, in der 2. Halbzeit mit viel besserem Spiel, mehr Spielanteilen, insgesamt geht das Unentschieden gerecht.
 

 
01.11.2010 Fußball Wer kann diese Dortmunder im Moment eigentlich noch stoppen?

Zehn Spiele, acht Siege, gestern der souveräne 2:0-Sieg in Mainz, Tabellenführer – noch nie sind die Borussen so gut in eine Saison gestartet wie jetzt.

Dortmund, das ist wirklich meisterhaft!

Besonders einer machte Trainer Jürgen Klopp richtig Freude: Mario Götze, zarte 18 Jahre jung, das größte BVB-Talent seit Jahren – und gestern der Matchwinner in Mainz. Sein Tor nach 26 Minuten ebnete Dortmund den Auswärtssieg.

„Das hat er stark gemacht“, lobte Klopp. Leicht untertrieben! Der Slalomlauf von Götze und der trockene Rechtsschuss aus elf Metern war wirklich GÖTZLICH!

BVB-Sportdirektor Zorc: „Besser als heute kann man kaum Fußball spielen.“

Wie gut ist Götze?

Laut DFB-Sportdirektor Sammer eines der „größten Talente, die wir je hatten“. Bundesliga-Debüt mit 17, diese Saison zwei Tore. Und: Bundestrainer Löw wird ihn für das Länderspiel in Schweden (17. November) nominieren. Was für ein Karriere-Sprung!

Dabei kam er nur nach Dortmund, weil sein Vater berufsbedingt aus dem Allgäu nach Dortmund umziehen musste. Klopp: „Dafür sind wir dem Papa noch heute dankbar.“

Gestern lief fast alles wie am Schnürchen für die Klopp-Jungs (mit Durchschnittsalter von 23,1 Jahren zweitjüngste Elf aller Zeiten). Erst die verdiente Führung, dann hält Roman Weidenfeller direkt nach dem Wiederanpfiff einen (berechtigten) Elfer von Eugen Polanski.

Als die Mainzer stärker und stärker werden, schiebt Götze beim Konter den Ball götzlich auf Lucas Barrios. Körpertäuschung gegen Mainz-Keeper Wetklo, dann schießt er den Ball seelenruhig in den Kasten – fertig ist das 2:0 nach 67 Minuten!

Dabei spielte Mainz auch starken Fußball. Trainer Tuchel: „Mit unserer Leistung war ich sehr zufrieden. Uns fehlte nur ein Tor.“

Klopp: „Das war ein brettstarker Gegner.“

Und was ist jetzt mit der Meisterschaft?

Klopp: „Die interessiert uns Nullkommanull. Das Thema löst nichts in uns aus.“ So hat schon mancher Trainer abgewiegelt – und dabei längst den Titel geplant.


BVB-Jungstar Götze (M.) feiert sein Führungstor mit Kagawa (r.) und Sahin (l.)
BVB-Jungstar Götze (M.) feiert sein Führungstor mit Kagawa (r.) und Sahin (l.)

 

 

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