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Oberliga West EHC Dortmund Westfalen-Elche News März 2012

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31.03.2012 Bilder von Fans für Fans:
Blau Weiß Rot VBis in den Tod Westfalen-Elche Mein Verein Rettet die Westfalen-Elche
 

Kader

EHC Dortmund Westfalen-Elche

2011/12

Tor
Jan Alexander Kramer   Benjamin Finkenrath
Verteidigung
Florian Kirschbauer Stephan Kreuzmann Manuel Neumann
 
Benedikt Kastner Sebastian Eickmann Niklas Clusen
 
  Dieter Orendorz  
Sturm
  Christian Kretschmann Neuzugang für die Endrunder der OL-West  
     
Daniel Huhn Christoph Koziol Vitali Stähle
 
Philipp Michl Frank Petrozza Jerome Dario Andreas Bobon
Ryan Martens Nils Liesegang Thomas Richter
Stefan Streser Branislav Pohanka Michael Schmerda
Die ELCJE-MALL
  Offizieller Rücktritt von Dr. Günter Kuboth!

Dr. Günter Kuboth hat am Freitag mit sofortiger Wirkung sein Amt als Präsident des EHC Dortmund e.V. niedergelegt und gleichzeitig seinen Rücktritt als Geschäftsführer der EHC Dortmund Spielbetriebs GmbH zum 30.06.2012 erklärt. Diese Entscheidungen sind für ihn die notwendigen Konsequenzen aus den sich bereits wochenlang ergebnislos hinziehenden Verhandlungen mit der Stadt und dem Olympiastützpunkt über einen neuen Nutzungsvertrag des Eissportzentrums. Dr. Günter Kuboth bedankt sich bei allen Sponsoren, den Fans der Westfalen Elche und den EHC Mitarbeitern für die Unterstützung und die erfolgreiche Zusammenarbeit in den letzten sieben Jahren. Als Konsequenz dieses offiziellen Rücktritts von Dr. Günter Kuboth als Vereinspräsident muss entsprechend der Satzung des EHC Dortmund eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen werden, die binnen vier Wochen einen Nachfolger bis zur nächsten ordentlichen Versammlung wählt. Neben der Suche nach einem geeigneten Kandidaten für die (zumindest vorübergehende) Besetzung der vakanten Vorstandsposition wird Vizepräsident Gerd Alda weitere Gespräche mit Stadt und Olympiastützpunkt führen, damit auch weiterhin Eishockey in Dortmund gespielt werden kann. Zusätzlich geht es auch um die Klärung der Situation, ob oder wie es mit der Spielbetriebs GmbH weiter geht. Damit verbunden sind auch die Gespräche mit den Sponsoren hinsichtlich einer Fortsetzung ihres Engagements. Erst auf der Basis verlässlicher finanzieller Rahmenbedingen kann eine konkrete Planung für die nächste Saison erfolgen. Hierbei sind die entsprechenden Durchführungsbestimmungen des Eissport-Verbandes NRW zwingend zu berücksichtigen. Der EHC kann (abgesehen von den noch offenen sportlichen Aufstiegsentscheidungen) in der nächsten Saison nur in der Oberliga oder in der NRW Liga (dann mit zweijährigem Aufstiegsverbot) spielen. Damit wird deutlich, dass nicht nur die Situation sehr ernst ist, sondern auch die Zeit drängt.
 
 
26.03.2012 Play-Off-Halbfinale > Elche gegen Füchse!Play-Off-Halbfinale > Elche gegen Füchse!

Nach dem klaren 5:1-Erfolg von Bad Tölz am Sonntagabend gegen Bad Nauheim stehen nun auch die beiden Paarungen im Halbfinale der Play-Offs um den Aufstieg in die 2. Bundesliga fest. Dabei trifft der EHC Dortmund auf die Füchse aus Duisburg, parallel dazu treffen die Tölzer Löwen auf die Saale Bulls aus Halle. Bereits am Dienstag geht die Serie los, dann müssen die Westfalen Elche um 19:30 Uhr in Duisburg antreten. Zwei Tage später, nämlich bereits am Donnerstag um 19:30 Uhr, erwartet der EHC dann die Füchse im Eissportzentrum an der Strobelallee. Das dritte Duell findet dann am kommenden Sonntag (18:30 Uhr) wieder an der Wedau statt, die eventuell nötigen weiteren Spiele der Best-Of-Five Serie wären am 3. April in Dortmund und am 5. April in Duisburg.

Die Duisburger Füchse gehen mit einer Woche Erholungszeit ins Halbfinale, denn sie waren die einzige Mannschaft, die sich mit drei Siegen in Folge (gegen Regensburg) im Viertelfinale durchsetzen konnte. Nicht nur deshalb geht das Team von Franz Fritzmeier sicherlich als Favorit in die nächste Runde. Die Füchse haben sich in dieser Saison kontinuierlich gesteigert. In der Hauptrunde der Oberliga West belegte man Platz vier und in dieser Serie konnten die Elche noch beide Aufeinandertreffen für sich entscheiden. In der West-Endrunde ab Anfang Januar drehten die Füchse aber den Spieß um, gewannen ihrerseits beide Spiele und belegten in der Abschlusstabelle den zweiten Rang hinter Bad Nauheim. In der Oberliga Endrunde belegten die Duisburger dann (wie die Elche) den ersten Platz in ihrer Gruppe. Das große Plus der Füchse ist der ausgeglichene Kader und die vielen jungen Förderlizenzspieler aus Köln und Düsseldorf. Dies wird dem EHC sicherlich zu schaffen machen, denn Elche Trainer Frank Gentges wird auch bis zum Saisonende nicht auf einen kompletten Kader zurückgreifen können. Im Gegenteil, zuletzt waren mit Branislav Pohanka, Frank Petrozza und auch Nils Liesegang mehrere Spieler angeschlagen. Sie werden sich nun erneut in den Dienst der Mannschaft stellen und versuchen, den Duisburger Füchsen einen großen Kampf zu liefern.

Neben den tollen sportlichen Erfolgen, die mit dem Einzug ins Halbfinale eine weitere Steigerung erfuhren, kämpft der EHC Dortmund auch weiterhin an anderen Fronten. Es geht nach wie vor um eine Einigung hinsichtlich eines neuen Nutzungsvertrages der Spielstätte an der Strobelallee. In mehreren Gesprächsrunden hat es zwar einige Annäherungen gegeben, aber es bleiben weiterhin einige Stolpersteine, die so gar nicht in das Bild der vordergründigen Erklärungen des Hallenbetreibers bzw. der politischen Gremien zu passen scheinen. Deutlich wird das am Beispiel der Pachtzahlungen für die Gastronomie. Zwar soll der Betrag halbiert werden, gleichzeitig beschränkt sich das neue Angebot aber nur auf die Cafeteria (Elch Schänke). Der EHC hat aber immer betont, dass die Gastronomie als Gesamtpaket mit weiteren Ausschank- und Verzehrmöglichkeiten zu sehen ist. Auch bei den Pauschalen für die Nutzung der Werberechte im Innen- und Außenbereich liegen die Vorstellungen noch weit auseinander. Gerade hier wird die Problematik deutlich, dass die großen Sponsoren des EHC dies immer als Paket ihrer Gesamtleistungen sehen. Es ist wenig vermittelbar, dass sie die Elche unterstützen wollen, ein Teil des Geldes aber in die Mischfinanzierung des Eisstadions fließt.

Zuletzt haben sich nun auch die sportpolitischen Sprecher der fünf Fraktionen im Rat der Stadt Dortmund öffentlich zu Wort gemeldet und von weitestgehenden Kompromisslösungen gesprochen. Leider entsprach dies aber nicht so ganz der Realität, betrachtet man die Punkte der Gastronomie-Pacht und der Gebühren für die Gesamtnutzung der Werbemöglichkeiten, die ausschließlich über den EHC vermittelt werden. Hinzu kommen nicht nachvollziehbare Anwürfe gegen die Spielbetriebs GmbH des EHC, wenn von Salamitaktik und neuen Forderungen gesprochen wird. Wenn hierbei zum Beispiel der erneute Hinweis auf die nötigen Lüfter gemeint ist, dann sind das eigentlich Selbstverständlichkeiten in einem teiloffenen Stadion. Hier wartet der EHC Dortmund immer noch auf die Rückerstattung der 1500 € Kaution, die die GmbH damals gezahlt hatte für die vom OSP kurzzeitig angemieteten Geräte.

Viel Zeit bleibt mittlerweile nicht mehr hinsichtlich einer einvernehmlichen Regelung, ansonsten wären die momentanen tollen sportlichen Erfolge der Westfalen Elche die letzten im Dortmunder Eishockey, zumindest auf diesem hohen Niveau. Ob das Dortmunder Eissportzentrum aber allein durch den Eiskunstlauf zu finanzieren ist, bleibt eine offene Frage.
 
 
22.03.2012 Elche gegen Wölfe – Teil 4!Elche gegen Wölfe – Teil 4!

Auf ein Neues! – Das ist das Motto des EHC Dortmund für den vierten Teil der Play-Off-Serie gegen die Selber Wölfe am Freitagabend ab 20 Uhr in Oberfranken. Zum zweiten Mal müssen die Westfalen Elche also in die Kreisstadt im Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge nahe der tschechischen Grenze fahren und dabei geht es nicht um die Besichtigung des Porzellanikon (Museumskomplex über die Fabrikation von Porzellan und Keramik). Stattdessen wartet eine sicherlich sehr gefüllte Eissporthalle in der Nähe des Wunsiedler Weihers mit einer zu erwartenden lautstarken Unterstützung der Wölfe. Die kamen am letzten Dienstag mit dem Ziel nach Dortmund, ein weiteres Heimspiel zu erzwingen und schafften es mit einer großen kämpferischen Leistung, dass die Elche 59:52 Minuten zu keinem Treffer kamen und nach dem Blitztor direkt nach dem ersten Bully mit 1:2 unterlagen.

Diese für die aktuelle Saison einmalige Torflaute muss der EHC nun am Freitag ausblenden und wieder an die ersten beiden Partien anknüpfen, die mit 6:2 und 6:5 an die Elche gingen. Dass dabei beide Teams nicht komplett antreten können, ist mittlerweile bekannt. Hinzu kommen beim EHC angeschlagene Akteure, die sich in den Dienst der Mannschaft stellen um das Halbfinale der Play-Offs zu erreichen. Die Voraussetzungen dafür sind immer noch gut, es fehlt weiterhin der dritte und entscheidende Sieg. Hinzu kommt der psychologische Vorteil, denn die Wölfe dürfen sich keine Niederlage erlauben, dies würde das Play-Off-Aus bedeuten. Den Elchen bliebe im Falle einer Niederlage noch das fünfte Spiel, das dann am kommenden Sonntag ab 19 Uhr im Dortmunder Eissportzentrum an der Strobelallee stattfinden würde. Dazu soll es aber nach dem Willen von Trainer und Mannschaft des EHC nicht kommen. Also muss man im Selber Hexenkessel einen kühlen Kopf behalten.
 
 
15.03.2012 Die Play-Offs beginnen - Elche treffen auf Wölfe!Die Play-Offs beginnen - Elche treffen auf Wölfe!

Vor dem letzten Wochenende wurde beim EHC Dortmund schon ein wenig spekuliert über mögliche Play-Off-Gegner. „Wir wollten in der Endrundengruppe Halle aus dem Weg gehen, das haben wir Mitte Februar geschafft. In den Play-Offs wollten wir nicht auf Peiting oder Bad Tölz treffen, auch das konnten wir nun am letzten Wochenende mit dem Gruppensieg in der Oberliga Endrunde vermeiden“ blickt EHC-Cheftrainer Frank Gentges kurz zurück. Dass die Westfalen Elche nun im Viertelfinale der Play-Offs um den Aufstieg in die 2. Bundesliga auf die Selber Löwen treffen, überrascht dennoch etwas. Bereits vor dem letzten Drittel des überragenden 7:0-Heimerfolges des EHC gegen die Roten Teufel aus Bad Nauheim wurde der Dortmunder Trainer über den nicht zu erwartenden Regensburger Sieg über Peiting in den Pre-Play-Offs des Südens informiert. Damit hatte sich dort die Reihenfolge verschoben und der VER Selb stand als Gegner der Elche fest. So beginnt nun am Freitag um 20 Uhr im Eissportzentrum Westfalenhallen der vierte Teil der Saison. Die weiteren Termine der Play-Off-Runde sind dann Sonntag (18 Uhr) in Selb, am kommenden Dienstag (19:30 Uhr) wieder in Dortmund und am darauf folgenden Wochenende gegebenenfalls am Freitag wieder in Selb (20 Uhr) und am Sonntag an der Strobelallee (19 Uhr). Die Serie ist (eventuell vorzeitig) beendet, wenn eine Mannschaft drei Siege erreicht hat. Die anderen Play-Off-Duelle gehen zwischen Bad Tölz und Bad Nauheim, Duisburg und Regensburg sowie Füssen und Halle.

EHC-Sportchef Frank Gentges ist mit dem bisherigen sportlichen Verlauf dieser Saison mehr als zufrieden. Von den bisherigen 42 Meisterschaftsspielen konnten die Westfalen Elche 33 gewinnen und damit 80% der möglichen Punkte holen. Die Oberliga West Meisterschaft verdient ähnlich großen Respekt wie Platz vier in der West-Endrunde (die Verletzungsmisere verhinderte ein noch besseres Ergebnis) und zuletzt der Gruppensieg in der Oberliga Endrunde. Nun startet der EHC Dortmund zum dritten Mal in Folge in die Aufstiegsplayoffs. Vor zwei Jahren konnte Passau im Viertelfinale ausgeschaltet werden, im Halbfinale folgte dann das unglückliche Ausscheiden gegen Peiting. Vor einem Jahr gingen die Elche gegen das Überraschungsteam EHC Klostersee ins Rennen und scheiterten in vier Spielen letztlich an der mangelnden Chancenverwertung und am damaligen Grafinger Torjäger-Duo Braydon Cox und Jared Mudryk. Letzterer trifft nun erneut auf die Westfalen Elche, dieses Mail im Trikot der Selber Wölfe. Die schafften zur letzten Saison den Aufstieg in die Oberliga Süd, verpassten damals aber die Play-Offs. In dieser Saison lief es deutlich besser und so konnte Platz vier erreicht werden. Bemerkenswert ist dabei das Torverhältnis von 175:183, denn die Wölfe schossen die meisten Tore aller neun Vereine, vor allem dank Kyle Piwowarczyk (zuvor Bad Nauheim), Jared Mudryk und Herbert Geisberger (zuvor Essen). Aber auch David Hördler ist natürlich zu erwähnen, der nach zwei Jahren im Dortmunder Trikot im letzten Sommer nach Selb wechselte. Die Kehrseite der Torverhältnis-Medaille sind aber die Gegentore, denn auch sie bedeuten Rekordwert in der Oberliga Süd. In den Pre-Play-Offs des Südens setzte sich Selb in vier Spielen gegen Deggendorf durch und konnte dabei in beiden Heimspielen zusammen auf die Unterstützung von 4000 Zuschauern bauen. Auch auswärts können die Wölfe auf eine große Anhängerschaft vertrauen, so dass am Freitag an der Strobelallee mit einer stimmgewaltigen Kulisse zu rechnen ist.

EHC-Coach Frank Gentges ließ sich am Mittwochabend nach dem Training keinen Kommentar über den Play-Off-Gegner entlocken. „Wir werden gut vorbereitet in die Serie gehen“ meinte er lediglich. Die Ernsthaftigkeit war bei den Trainingseinheiten deutlich zu verspüren, schließlich wollen Trainer und Mannschaft trotz (oder gerade wegen?) der nach wie vorher nicht geklärten Situation hinsichtlich eines neuen Hallennutzungsvertrages das sportlich Maximale erreichen. Die personellen Voraussetzungen im Team der Elche haben sich auch wieder leicht verbessert, denn Frank Petrozza und Dieter Orendorz waren wieder auf dem Eis. Damit kann der Dortmunder Erfolgstrainer immerhin auf drei Reihen zurückgreifen, am letzten Wochenende sah das noch schlechter aus. Ganz frei von neuen Verletzungssorgen blieb das Team der Elche dennoch nicht, denn nun fällt Jung-Verteidiger Mike Ortwein mit einer Rachenentzündung aus.
 
 
07.03.2012 Entscheidung in der Oberliga Endrunde!Entscheidung in der Oberliga Endrunde!

Spannender hätte die Ausgangslage vor dem letzten und entscheidenden Wochenende in der Oberliga Endrunde nicht sein können. In beiden Gruppen haben noch alle Mannschaften die Chance, einen der jeweils ersten zwei Plätze zu erreichen, der für die Qualifikation zu den Spielen um die Aufstiegs-Play-Offs zur 2. Bundesliga berechtigt. In der Gruppe A muss der EHC Dortmund am Freitag zuerst an die Ostsee reisen, um dort ab 20 Uhr bei den Rostock Piranhas anzutreten. Am Sonntag empfangen die Westfalen Elche dann um 19 Uhr die Roten Teufel aus Bad Nauheim im Eissportzentrum an den Westfalenhallen.

Dass der EHC als Tabellenführer und mit drei Punkten Vorsprung auf Bad Nauheim und Rostock ins Wochenende geht, ist sicherlich ein Vorteil. Ein Ruhekissen ist es aber auf keinen Fall. Vor einem Jahr setzten sich die Westvereine noch klar durch, dieses Mal verliefen die bisherigen Spiele wesentlich ausgeglichener. Das einzige klare Ergebnis in dieser Gruppe war der 9:3-Heimerfolg der Elche gegen Rostock, danach besiegten die Piranhas aber zuhause erst Leipzig und dann am letzten Sonntag die Roten Teufel. Das aufsehenerregende 10:9 ist noch in Erinnerung und wird dafür sorgen, dass der EHC mit der entsprechenden Konzentration an der Rostocker Schillingallee antreten und den Gegner nicht unterschätzen wird. Mit einem Sieg an der Ostsee könnten die Elche schon einen großen Schritt in Richtung Play-Offs machen. Wenn man den Rechenschieber hervor holt, dann sind am Wochenende nämlich noch viele Möglichkeiten offen. So könnte es beim Spiel am Sonntag an der Strobelallee zwischen dem EHC als Oberliga West Meister und Nauheim als West Endrundensieger um Platz eins in der Gruppe und damit den garantierten Heimvorteil in der ersten Play-Off-Partie gehen.

Bei all den möglichen Konstellationen und der damit verbundenen Spannung kommt es für den EHC Dortmund mehr als ungelegen, dass die ohnehin angespannte Personalsituation sich noch weiter dramatisch verschärft hat. Nicht nur, dass Frank Petrozza mit seiner starken Fußprellung ausfällt. In dieser Woche musste Elche Cheftrainer zwei weitere Hiobsbotschaften verkraften. So fallen nun auch noch Stephan Kreuzmann mit einer schweren Virusinfektion und Dieter Orendorz mit einer Rückenverletzung (im Training bei den Roosters zugezogen) aus. Beim Mittwochstraining standen so nur noch 13 Feldspieler zur Verfügung. Damit wird es für die Westfalen Elche doppelt schwierig sich zu behaupten.
 
 
05.03.2012 Liebe Eishockey-Freunde,

nach dem grandiosen Erfolg im letzten Jahr bei dem ersten Dortmunder Eishockey-Sponsorenturnier, richtet der EHC auch in diesem Jahr erneut einen Sponsorencup aus. Als Dank für die riesige Unterstützung in der laufenden Saison, soll auch in diesem Jahr ein Fanteam ins Rennen geschickt werden.

Das diesjährige Turnier findet am Samstag, 24.03.2012 (ca. 9.00 – 20.00 Uhr) statt.

Jeder Fan, Zuschauer oder Besucher des EHC kann bei der Fanmannschaft teilnehmen. Unter allen Anmeldungen verlosen wir 11 Kaderplätze (10 Spieler + 1 Torwart) in der Fanmannschaft. Die Anmeldung muss unter Angabe folgender Information

- Vor- und Zuname
- Geburtsdatum
- Körpergröße
- Kleidergröße
- Schuhgröße
- Position (Spieler oder Torwart)

bis Montag, 05.03.2012 (24 Uhr) per E-Mail an marketing@ehcdortmund.de erfolgen.

Bitte beachten Sie, dass nur vollständige Anmeldungen bei der Verlosung berücksichtigt werden.
 
 
05.03.2012
Ruhrnachrichten
Trainer Frank Gentges (M.) erklärt den Elchen den Weg in Richtung Play-Offs.EHC ist nach zwei Siegen am Wochenende voll im Soll

„Jetzt erwarten uns am letzten Spieltag zwei Endspiele“, stuft Trainer Frank Gentges die beiden finalen Partien in Rostock und gegen Bad Nauheim vor den Playoffs ein. Mit fünf von möglichen sechs Zählern aus den beiden Spielen gegen Leipzig hat der EHC seine Hausaufgaben

Auch Leipzigs Trainer Manfred Wolf lobte die Dortmunder Elche: „Die beiden Siege gehen völlig in Ordnung. Der EHC hatte am Ende mehr Kraft und somit verdient gewonnen.“ Frank Gentges konnte sich den Komplimenten nur anschließen und gab der erschöpften Mannschaft zwei trainingsfreie Tage.

Kader wird kleiner

Denn der Kader der Elche wird immer kleiner. Sonntag feuerte Frank Petrozza seine Mannschaft mit Krücken von der Bande aus an. In Leipzig hatte sich der Stürmer eine Bänderverletzung im Fuß zugezogen. Petrozza: „Ich hoffe auf eine Pause von höchstens zwei Wochen. Allerdings muss ich die Untersuchung noch abwarten.“

Zudem fiel am Sonntag auch noch der umjubelte Penalty-Held vom Freitag aus. Christian Kretschmann wurde vom Trainer nach dem ersten Drittel wegen einer Virusinfektion zum Duschen geschickt. Nicht mehr zum Team gehört Vitali Stähle. Trainer Gentges erklärt: „Wegen einer Handverletzung fehlt der Stürmer nun seit 16 Spielen und hat sein Comeback immer wieder verschoben. Nun kann er sich den Rest der Saison von der Bande aus anschauen.“

Aufgabenkatalog

Erste Termine gibt es nun auch für Gespräche zwischen dem EHC und der Stadt Dortmund. Geschäftsführer Dr. Günter Kuboth: „Ein Aufgabenkatalog wurde von mir erstellt und Stadtrat Wilhelm Steitz übergeben. Für Mitte März ist ein Gespräch mit den Herren Steitz und Stüdemann terminiert.“
 

04.03.2012
Links Philipp Michl (EHC) gegen Lars Müller.Nils Liesegang schlägt Leipzig fast im Alleingang

Vor den Augen von BVB-Profi Neven Subotic, der einen Scheck von der Aktion „Kinderlachen“ an die Nachwuchsabteilung des EHC übergab, schlug der EHC Dortmund die Icefighters Leipzig verdient mit 3:1 (1:0; 1:1; 1:0) und bleibt auf Kurs Richtung Playoffs.

Frank Petrozza hatte sich in Leipzig eine Fußverletzung zugezogen, die ihn rund zehn Tage zum Zuschauen zwingt. Doch auch ohne ihn war der EHC gleich Chef im Ring, zog schnelles Powerhockey auf, war aber zunächst vor dem Tor von Erik Reukauf nicht entschlossen genug. So blieben einige sehr gute Chancen ungenutzt liegen. Dennoch waren die Aktionen der Elche sehr sehenswert, besonders die zweite Reihe um Branislav Pohanka und den quirligen Michael Schmerda machte eine Menge Betrieb. Endlich aber war es soweit: Nils Liesegang war im Nachschuss zur Stelle, nachdem Ryan Martens bei einem Konter gescheitert war.

Mit dieser verdienten Führung ging es ins Mitteldrittel. Aber wie schon am Freitag drehten die Icefighters jetzt richtig auf, machten mit dem kleinen Kader ihrem Namen alle Ehre und kämpften um jeden Meter und jeden Puck. Sie standen sehr hoch an der blauen Linie und nervten die Elche permanent, und immer wieder gelang es, die Scheibe auf Tomas Vrba durchzustecken, der sich als Hauptquälgeist erwies. Zwar war Nils Liesegang zum 2:0 erfolgreich, doch nur wenig später belohnte Sören Breiter sein Team für den nimmermüden Einsatz und traf zum 2:1.

Die letzten 20 Minuten gehörten Hauptschiedsrichter Eric Daniels, der bereits das ganze deutsche Eishockey mit kurioser Spielleitung unterhielt. Diesmal hatte der EHC zu leiden, ließ sich davon aber nicht beeindrucken und nutzte stattdessen eines seiner zwei Powerplays zur Entscheidung, Nils Liesegang, der Mann des Abends traf erneut. Wie stark die Oberliga Ost wohl doch ist, mussten übrigens Duisburg und Nauheim schmerzlich erfahren, die ihre Partien gegen Halle und Rostock verloren.
 
 
Frank Gentges
02.03.2012
Vor dem Duell mit den Icefighters: "Die Leipziger Zuschauer waren überragend"

Auf die Icefighters Leipzig wartet am Wochenende der nächste schwere Gegner. Die Eishockey-Cracks empfangen am Freitag in der Verzahnungsrunde zum Aufstieg in die 2. Bundesliga den EHC Dortmund. Anpfiff ist um 20 Uhr. Am Sonntag treten die Messestädter dann zum Rückspiel bei den Elchen an. Für Dortmunds Trainer Frank Gentges ist die Partie auf der Alten Messe auch eine Rückkehr. Denn in der turbulenten Saison 2004/2005, die mit der Insolvenz endete, stand er hinter der Leipziger Bande.

Mit dem EHC Dortmund führen Sie nach dem ersten Wochenende die Tabelle der Oberliga-Endrunde an. Klappt es in diesem Jahr mit dem Aufstieg?

Frank Gentges: Sportlich ist das natürlich immer das Ziel. Dafür spielen wir Eishockey. Aber im Grunde haben wir kein Geld dafür. Bemessen an der Etatgröße stehen wir in der Oberliga-West vielleicht auf Platz sechs, bei den Zuschauerzahlen noch weiter unten. Das ist zu wenig für die Bundesliga. Trotzdem kann ich vor den Verantwortlichen hier immer nur den Hut ziehen. Sie haben immer alles bezahlt. Hier hatte nie jemand offene Forderungen. Das ist im Eishockey ja keine Selbstverständlichkeit. Sollten wir den Aufstieg schaffen, werden wir es mit dem Wenigen versuchen, klar.

In den vergangenen Wochen gab es beunruhigende Meldungen aus Dortmund. Der Präsident des EHC drohte mit Rücktritt, sollte die Stadt den Verein künftig nicht endlich stärker unterstützen. In der Folge kündigten auch Sie ihren Abgang an. Das generelle Aus des Clubs stand zur Debatte. Was ist da genau los?

In Dortmund dreht sich alles nur um Fußball. Wir sind Luft, obwohl wir uns in den vergangenen Jahren vom Zuschauerschnitt her von 230 auf 1200 hochgearbeitet haben. 60 Prozent unserer Sponsoreneinnahmen gehen als Hallenmiete an die Stadt. Trotzdem müssen wir für alle Reparaturen selbst aufkommen. Die Halle ist marode. Also hat unser Präsident Betrieb gemacht und inzwischen auch schon etwas erreicht.

Wie wirken sich diese Vorgänge auf die Mannschaft aus?

Das kann ich nicht so genau sagen. Es ist ja normal, dass die Jungs in so einem Fall ihre Agenten anrufen und sich umsehen. Ich für meinen Teil werde bis zum Ende der Saison bezahlt und konzentriere mich auch bis zum Ende der Saison auf meinen Club. Das ist mein Job. Ich bin Profi. Dieses Verhalten erwarte ich auch von meinen Spielern.

Es gibt also keinen Zusammenhang zwischen diesen Vorgängen und dem schlechteren Abschneiden ihrer Mannschaft in der Meisetrschaftsendrunde im Vergelich zur Hauptrunde?

Im Grunde waren wir da sogar besser, spielerisch und taktisch. Wir haben nur einen sehr kleinen Kader, insgesamt 14 Oberligaspieler. Mehrere der Jungs haben sich verletzt, teilweise schwer. Zwischenzeitlich sind wir mit nur fünf oder sechs Stürmern angetreten. Da mussten dann drei Verteidiger vorn mit ran. Wir sind nach wie vor nicht komplett. Ein anderer Aspekt: Im Grunde war diese zweite Runde sportlich wertlos. Das war auch den Spielern klar.

Sie haben in der Saison 2004/2005 die Blue Lions Leipzig trainiert. Am Ende dieser Saison musste die damalige Betreibergesellschaft Insolvenz anmelden. Mit welchen Gefühlen kehren sie am Freitag an Ihre alte Wirkungsstätte zurück?

Da es die Blue Lions nicht mehr gibt und die Leute von damals weg sind, warum sollte ich nicht mit positiven Gefühlen kommen? Das ist ja in jedem Fall ein Pluspunkt.Die, die die Insolvenz zu verantworten hatten, die muss ich allerdings nicht nochmal sehen. Denn ich bin noch nie so belogen worden, wie in dieser einen Saison. Was der Mannschaft und mir da für Geschichten aufgetischt worden sind, spottet jeder Beschreibung. Das möchte ich nie wieder erleben. Trotzdem, ich freue mich auf Freitag und komme gern nach Leipzig.

Mit welchen positiven Erinnerungen reisen Sie an?
Die Leipziger Zuschauer waren überragend, und die Stadt ist einfach toll. Über die Halle gibt es wenig zu sagen. Das war ja eine Keksdose. Da musste man froh sein, wenn man heil wieder rauskam. Aber hier bei uns in Dortmund ist es ja diesbezüglich auch nicht besser.

Sie selbst haben trotz noch bis 2013 laufenden Vertrages in Dortmund einen Wechsel ins Gespräch gebracht. Ist eine Rückkehr nach Leipzig für Sie denkbar?

Natürlich. Leipzig ist immer eine Option für mich, solange ich meine Ruhe habe und mich auf den Sport konzentrieren kann. Fakt ist auch, ich habe noch einen Vertrag in Dortmund. Aber ich will höherklassig trainieren und ich weiß, wie schon gesagt, nicht, ob ich das in Dortmund kann. Bisher war ich immer ortsgebunden, weil ich in der Nähe meiner Tochter bleiben wollte. Nur für Leipzig habe ich damals eine Ausnahme gemacht. Nun ist meine Tochter erwachsen. Seit ich Wechselgedanken geäußert habe, trudeln jeden Tag Angebote ein. Ich stehe in Verhandlungen. Aber ich werde mich erst einmal nicht weiter dazu äußern.
 
 
01.03.2012 BVB und der EHC - Gemeinsam stark für Dortmunder Kinder

Bei dieser Fusion profitieren nicht die beteiligten Partner, sondern die Kinder der Stadt Dortmund. So knapp kann das Fazit von Seiten der Verantwortlichen ausfallen. Zusammen mit den neuen Kooperationspartnern, der Damen-Handballabteilung des BVB und dem EHC Dortmund, stellte Kinderlachen e.V. ein neues Projekt vor, welches seinesgleichen sucht. Kinderlachen und Dortmunder Sportler engagieren sich für Kinder in der Stadt: „Gemeinsam stark für Dortmunder Kinder“!

Diese Kooperation sozialer und sportlicher Partner wird ab sofort mit Leben gefüllt, denn schon heute präsentierten die Beteiligten die ersten Aktionen und Veranstaltungen für das laufende Jahr. Am 10. April wird Kinderlachen wieder einmal die Dortmunder Kinderklinik aufsuchen und mit Geschenken und medizinischem Gerät die dortigen Stationen überraschen. Neben den Mitbringsel sind dieses Mal aber auch bekannte Spielerinnen des BVB und Spieler der Eishockeymannschaft mit an Bord, die den Kindern ein Lachen schenken. „Wir wollen aber nicht nur die Kinder beglücken, sondern auch für die Stationen notdürftige Anschaffungen mitbringen“, kommt Christian Vosseler, Vorsitzender von Kinderlachen, den Grundbedürfnissen der Klinik nach.

Die zweite Aktion wird wahrscheinlich für noch mehr Aufsehen sorgen und dem Credo der Partnerschaft neuen Glanz verleihen. Kinderlachen-Botschafter Neven Subotic und BVB-Handballtrainerin Alice Vogler werden in den nächsten Wochen Sportstunden in der Robert-Koch-Realschule abhalten und damit für die Verbindung Jugend- und Leistungssport sorgen. „Kinder brauchen Vorbilder und können somit idealerweise viel von unseren Profis lernen“, ist Handball-Abteilungsvorsitzender Andreas Heiermann von diesem Projekt überzeugt. „Jeder bringt seine Stärken für die Kinder der Stadt ein“, ergänzt Christian Vosseler, während Trainerin Alice Vogler sich mit ihrer Mannschaft schon auf die Übungseinheiten mit den Kids freut. Da nicht alle Kinder in Dortmund Fußball oder Handball spielen möchten, hat man mit dem EHC Dortmund noch einen weiteren wichtigen Partner gewinnen können.

Geschäftsführer Dr. Günter Kuboth verweist auf das einfache Erlernen von Koordination durch Eislaufen und das Eishockeyspiel, was schon in früherer Vergangenheit mit Kindern praktiziert worden ist. „Es ist schön, dass wir mit dieser Zusammenarbeit wieder Kindern das Spiel auf dem Eis erlauben und finanzieren können“, so der Geschäftsführer zu den Synergieeffekten. Das soll soweit gehen, dass neben diesen Einheiten mit den Profis auch Kindern aus sozial schwachen Familien die Vereinszugehörigkeit finanziert wird. „Wir möchten den Jugendlichen Sport ermöglichen, daher bezahlen wir gerne den Beitrag über ein Jahr“, glaubt nicht nur Vosseler an eine sozialverträglichere Entwicklung durch Sport. „Wir wollen Kinder in die Vereine locken und zwar egal welcher Schicht und aus welchem Stadtteil“, fasst Heiermann abschließend das Ziel zusammen. Schon 2011 hatte Kinderlachen in Herdecke erfolgreich 75 Kindern die Vereinszugehörigkeit ermöglicht.

Die dritte Aktion wird ein Sportevent der besonderen Art, wenn die Kinderlachen-Benefizmannschaft „Stars & Friends“ nach der Eishockeysaison gegen die Elche für den guten Zweck auf dem Eis antreten werden und auch den Handballdamen kurz vor den Sommerferien Paroli bieten wollen. Alles in allem eine sinnvolle Kooperation sozialer und sportlicher Partner, die den Kleinen dieser Stadt neue Perspektiven aufzeigen wird. Lachen werden dabei alle, denn „Spenden, Spielen und Helfen“ ist mehr als nur ein Slogan.
 
 
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