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Hammer Eisbären News Lippe-Hockey-Hamm/Hammer Eisbären 2011 Oberliga West
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21.04.2012 Sven Gösch ist neuer Trainer der Hammer Eisbären

Ein neuer Trainer, zwei ambitionierte Talente und ein weitgereister Kanadier – die Planungen für die kommende Saison in der Eishockey-Oberliga nehmen bei den Hammer Eisbären langsam konkrete Formen. Zu „50 Prozent“, so Team-Manager Thorsten Licht, sei der Kader bereits komplett.

An der Bande wird in der nächsten Spielzeit Sven Gösch die Verantwortung tragen. Der 39-jährige B-Lizenz-Inhaber ist der Nachfolger von Carsten Plate. In Timmendorfer Strand geboren verbrachte er seine ganze aktive Laufbahn beim dort ansässigen ETC. Als größten Erfolg bezeichnet er dabei die Teilnahme an der Aufstiegsrunde zur 2. Liga. 2004 beendet Gösch seine Karriere und wurde Trainer beim Oberligisten Adendorfer EC. Nach einem Jahr kehrte er zu seinem Stammverein zurück, arbeitete dort im Nachwuchsbereich und Vorstand. In der vergangen Saison heuerte Gösch in Leipzig an, wurde jedoch im Januar entlassen. „Sportlich kann ich das nicht nachvollziehen“, sah Gösch sein Team mehr als im Soll.

Jetzt zählen allerdings die Eisbären. Und deren Verantwortliche haben sich ziemlich schnell auf Gösch festgelegt, weil er die gleiche Philosophie vertrete, wie Licht betont. Junge Spieler und „dass auf den Euro geguckt wird“, so Gösch. Dennoch will der neue Coach „mit ein bisschen Glück um die Plätze eins bis vier“ mitspielen.

Derzeit versucht er die Mannschaft trotz der eisfreien Zeit kennen zu lernen. Eins der Platzierungsspiele gegen Unna hatte er sich bereits angeguckt, nun lässt er die Eisbären-Saison im DVD-Player Revue passieren. Ein Bild gemacht hat er sich schon von Casey Bartzen, der bei den Hammern künftig die zweite Ausländer-Kontigentstelle neben Jiri Svejda besetzt. Der Kanadier ersetzt den tschechischen Verteidiger Patrik Flasar. „Wir haben jemanden gesucht, der auch Tore macht. Das war vergangene Saison unser Manko“, so Licht. Der Stürmer verfügt über viel Erfahrung. Er spielte zuletzt in der höchsten rumänischen Liga, war zudem schon in Italien, Frankreich, Ungarn, den Niederlanden und 2006 bei den Revier Löwen Oberhausen aktiv.

Weniger Erfahrung, dafür aber eine imposante Figur hat Robin Radermacher. Der Verteidiger ist 2,00 Meter groß und 115 Kilo schwer. Er wird am Freitag 20 Jahre alt und passt damit ins Beuteschema der Eisbären, die vorwiegend auf junge Akteure setzen wollen. Zuletzt spielte Radermacher zwei Jahre in Frankfurt und erhielt in der vergangenen Saison zunehmend mehr Spielzeit. Ebenfalls 19 Jahre alt ist Stefan Streser, der aus Dortmund nach Hamm kommt. Er verpasste allerdings die zweite Saisonhälfte, weil er sich im Training beim DEL-Klub Iserlohn Roosters eine Schulterverletzung zuzog, die aber auskuriert ist. „Er hat hohe Ziele und will Profi werden“, freut sich Licht auf das Talent, das im Nachwuchs von Köln und Iserlohn das Eishockey-Spielen erlernte. Fest steht nun auch, dass Karan Moallim und Sebastian Licau nicht mehr für Hamm auflaufen werden.
 
 
18.04.2012 Ausklang einer gelungenen Saison

Am Freitag, 20. April 2012, findet der Saisonausklang der Hammer Eisbären statt. Ab 19 Uhr feiern wir eine gelungene Saison der Hammer Eisbären in der Pistenbar der Maxi-Eisporthalle. Zu Gast sein wird auch der neue Trainer, den wir dann offiziell vorstellen wollen. Außerdem wird die aktuelle Entwicklung von Neuzugängen und Verein bekannt gegeben. Es ist also für alles gesorgt – für Musik sorgt das Simply made DJ Team. Wir freuen uns auf euch!
 
10.04.2012 Potthoff und Gleibler bleiben

Mit Matthias Potthoff und Marvin Gleibler haben die Hammer Eisbären zwei weitere wichtige Spieler für die kommende Saison an sich binden können. "Wir sind sehr froh, dass die beiden auch in der nächsten Spielzeit unser Team berreichern. Zwei absolute Leistungs- und Sympathieträger, " so Werner Nimmert.

Damit bleibt der ehemalige DEL-Spieler, Matthias Potthoff, im Hammer Osten und kann seine unheimliche Torgefährlichkeit für die Eisbären weiter unter Beweis stellen. Schließlich gehört der Stürmer zu den besten Scorern der Oberliga.

Auch Marvin Gleibler bleibt nach kurzzeitigen Verhandlungen. Der Verteidiger, der in den Play-Offs überdurchschnittliche Leistungen gezeigt und in der zurückliegenden Saison eine tolle Entwicklung gemacht hat, wird das Team verstärken. "Davon ab, ist er menschlich ein ganz wichtiger Spieler für die Mannschaft", schwärmt Nimmert.

"In den nächsten Tagen werden wir weitere Personalien bekannt geben" verspricht Werner Nimmert, der mit den bisherigen Gesprächen zufrieden ist.
 
30.03.2012 Eisbären und Trainer Plate trennen sich

Die Hammer Eisbären und Trainer Carsten Plate gehen in Zukunft getrennte Wege. Darauf einigen sich beide Seiten nach intensiven Gesprächen einvernehmlich.

„Wir sind nicht auf einen Nenner gekommen“, erklärt Teammanager Thorsten Licht. Da Plate nur für ein „kleines Honorar“ (Licht) arbeitete, hatte sich der Ex-Profi erhofft, noch einen Job zu erhalten. Diesen konnte ihm derVorstand nicht vermitteln. „Carsten Hauptaugenmerk liegt eben darauf, das können wir nachvollziehen“, sagt Licht.

Sportlich habe Plate dagegen alle Vorgaben erfüllt, auch wenn sich die Verantwortlichen ein besseres Abschneiden in der Endrunde gewünscht hatten.

„Aber unterm Strich passte alles“, beteuert der Teammanager. Plate selbst findet es „ sportlich schade, dass ich den Weg nicht weitergehen kann, aber aus privater und beruflicher Sicht wurde mir damit auch eine Entscheidung abgenommen“, so der 39-Jährige.

Die Nachfolgeregelung soll in kürte geklärt werden – und der soll aus der Mannschaft „eine Einheit formen, so dass wir unser Vorhaben, die Großen in der Liga zu ärgern, ein Stückchen näher kommen“, beschreibt Licht das Anforderungsprofil.
 
15.03.2012 Eisbären wollen Serie gegen Unna gewinnen

„Wir wollen beide Spiele und somit auch die Serie gewinnen“, stellt Carsten Plate unmissverständlich klar. Der Trainer des Eishockey-Oberligisten Hammer Eisbären hat für die kommenden zwei Aufeinandertreffen gegen den Königsborner JEC – am Freitag ab 20 Uhr in Unna sowie am Sonntag ab 18.30 Uhr in der Eissporthalle am Maxipark – beim Serienstand von 1:1 ein klares Ziel vor Augen.

Aber auch mit Respekt vor dem Gegner. Denn der Ex-Profi glaubt nicht, dass die Bulldogs es seinem Team noch einmal so einfach machen werden. Plate hatte seine Mannen in beiden Partien, also auch bei der 3:5-Heimniederlage, als bessere, drückendere und agilere Mannschaft auf dem Eis gesehen. „Auch im zweiten Drittel, was wir 1:3 verloren haben, habe ich Unna nicht besser gesehen. Aber da hat der Gegner eben eiskalt von unseren Fehlen profitiert“, meint der Coach. „Aber Königsborn hatte den Sieg nicht verdient.“

Trotzdem erwartet er, dass der KJEC „noch einmal eine Schippe drauflegen wird“, glaubt der 39-Jährige. „Das sah mir zu locker aus, eher untypisch.“ Doch auch das macht ihm nicht angst und bange, denn „wir haben noch genug Benzin im Tank, um ein bisschen Gas zu geben“.

Personell hat sich die Situation bei den Eisbären kaum verändert. Nils Sondermann, Jiri Svejda und Pierre klein stehen verletzungsbedingt weiterhin nicht zur Verfügung. Goalie Benjamin Voigt wollte am Donnerstag erstmals wieder auf das Eis, doch sein Einsatz am Wochenende ist mehr als fraglich. Daher wird wohl weiterhin Patrick Hoffmann das Tor der Eisbären hüten. Zudem ist Robin Locke am Freitag wegen seiner dritten Zehn-Minuten-Strafe am vergangenen Sonntag gesperrt. „Für ihn wird wohl Constantin Wichern aufrücken“, erklärt Plate.
 
15.03.2012 Voigt und Svejda verlängern bei den Eisbären

Die Saison geht für die Hammer Eisbären gerade in ihren Endspurt, doch die Planungen für die kommende laufen bereits auf Hochtouren. Mit Goalie Benjamin Voigt sowie Jiri Svejda haben nun zwei Leistungsträger ihre Zusage für die kommende Spielzeit gegeben und ihre Verträge verlängert.
„Seitdem ich hier bin, hat sich einiges bewegt, und diesen Weg gehe ich gerne weiter. Es macht Spaß, meinen Teil dazu beitragen zu können“, begründet Voigt sein Bleiben. Dabei hatte der 29-Jährige auch Angebote von höherklassigen Klubs vorliegen. „Es war schwere Arbeit“, erläutert

Teammanager Thorsten Licht. Dennoch hat sich der Keeper, der für die Hammer nahezu in jeder Partie ein sicherer Rückhalt ist, für die Eisbären entschieden – mit dem Ziel, die Entwicklung weiter zu gehen, sowohl sportlich als auch im Umfeld“, sagt Voigt, der damit in sein drittes Jahr am Hammer Maxipark geht.

Ein Jahr länger schnürt nun Jiri Svejda seine Schlittschuhe für den Hammer Oberligisten. „Das Jahr ist für ihn nicht gut gelaufen, aber das weiß er auch“, sagt Licht. Doch ein Hindernis für eine Weiterbeschäftigung sahen die Verantwortlichen darin nicht. Denn der 27-Jährige „ist ein guter Teamplayer, zeigt immer 110 Prozent Einsatz“, beteuert der Teammanager und glaubt, dass Svejda wieder zu seiner Normalform zurückfinden wird.
 
08.03.2012 Eisbären spielen Finale gegen Unna

Es geht um den Startplatz im DEB-Pokal. In erster Linie. Doch es geht um mehr. Es geht um viel Prestige, wenn die Hammer Eisbären im Play-off-Finale auf den Königsborner JEC trifft. Die Serie „best of five“ startet am Freitag um 20 Uhr in Unna, am Sonntag erfolgt das nächste Duell in der Eissporthalle am Hammer Maxipark – erstes Bully ist dann um 18.30 Uhr.
Die beiden Siege der Hammer gegen die Frankfurter Löwen (5:4 und 4:3) dürfte dem Team von Trainer Carsten Plate noch einmal den nötigen Antrieb gegeben haben – zudem die Motivation im Derby ohnehin höher ist. Daher erwartet der Coach ein intensive Duelle. Hinzu kommt, dass die Eisbären noch zwei Rechnungen zu begleichen haben. Denn in der Endrunde in der Oberliga-West ging Hamm zweimal nicht als Sieger vom Eis und verlor 7:8 und 1:2. „Der Stachel sitzt immer noch tief“, bestätigt der Ex.Profi. „Aber gegen die Löwen haben wir Zusammenhalt bewiesen“, geht Plate mit Optimismus in die Begegnungen gegen die Bulldogs.
Dafür aber ohne Nils Sondermann. Der Kapitän hatte in der Vorwoche gegen die Hessen einen Schläger ins Gesicht bekommen und brach sich den Orbitaboden, also eine Verbindungsstelle zwischen Joch- und Nasenbein. Für ihn ist die Saison ebenso beendet wie für Jiri Svejda (Fingerbruch). Auch Goalie Benjamin Voigt wird nicht zur Verfügung stehen – er lag wegen eines Abszesses am Unterkiefer sogar im Krankenhaus. Für ihn wird Patrick Hoffmann das Hammer Tor hüten. Zudem ist Pierre Klein weiterhin am Knie verletzt. Doch weil der Gegner noch mehr Ausfälle zu beklagen hat, „darf das für uns keine Ausrede sein“, beteuert Plate.
 
04.03.2012 Restlos bedient

Carsten Plate war auch noch lange nach dem Schlusspfiff restlos bedient. „Wir waren überhaupt nicht da“, monierte der Trainer der Hammer Eisbären nach der 2:10 (0:0, 1:7, 1:3)-Pleite bei den Frankfurter Löwen, die in der Serie damit mit 2:1 in Führung gingen. „Das war wirklich egoistisch, was da gespielt worden ist. Undiszipliniert, eine Unverschämtheit. So funktioniert das nicht. Dafür kann ich mich nur bei den mitgereisten Fans entschuldigen.“

Die Gäste fanden zunächst keinen Zugriff in die Begegnung – auch bedingt dadurch, dass die Hammer in den ersten acht Minuten sechs Strafzeiten kassierten. „Das sehe ich ja noch ein“, so Plate, „aber wir waren überhaupt nicht bereit für ein Play-off-Spiel.“

Während die Hammer mit drei Reihen agieren konnten, standen bei den Hessen vier Juniorenakteure auf dem Eis, um überhaupt zwölf Feldspieler zusammen zu bekommen. „Und denen haben wir es dann auch richtig einfach gemacht“, kommentierte Hamms Trainer.

Dabei begann der zweite Abschnitt nach seinen Vorstellungen, sein Team preschte druckvoll nach vorne. In Unterzahl starteten die Gäste in Person von Karan Moallim und Robin Loecke einen Angriff, den Letzterer per Nachsetzen zum 1:0 für Hamm verwertete (24.). Danach fielen die Eisbären in alte Verhaltensmuster zurück, besonders in punkto Rückwärtsbewegung. Leon Lilik (25.), Robin Radermacher (26.), Sven Breiter (27.) und Marvin Bauscher (29.) drehten die Partie binnen weniger Minuten und brachten die Gäste mit 4:1 in Front. Kurz darauf traf Moallin den Pfosten, ehe Martin Schweiger (30.), Jan Barta (36.) und erneut Breiter (37.) das Ergebnis auf 7:1 für die Löwen schraubten. „Da war überhaupt kein Biss, kein Wehren, keine Konzentration zu erkennen“, echauffierte sich der Coach.

Auch wenn beide Teams etwas Kräfte schonten, war das Pulver bei den Hausherren vor 2597 Zuschauern längst nicht verschossen. Roland Mayr (49.), Schweiger in Überzahl (51.) und Breiter (55.) markierten Treffer Nummer acht, neun und zehn für die Hessen. Matthias Potthoff verkürzte für Hamm in der 59. Minute noch auf 2:10.

„Auch wenn es bei Mannschaft so ausgesehen hat: Für mich ist die Saison noch nicht beendet“, beteuerte Plate, der nun hofft, den Matchball am Sonntag abwehren zu können. Daher erwartet er, „dass sich die Leute den Arsch aufreißen und erkennen, was die Stunde geschlagen hat. Man kann verlieren, aber sicher nicht so. Wenn man keinen Bock hat, muss man sich nicht vier Stunden in den Bus setzen und nach Frankfurt fahren“, fand der 39-Jährige deutliche Worte.
 
01.03.2012 Eisbären wollen Löwen bändigen und ins Finale einziehen

In nahezu jeder Sportart beteuern Trainer, von Spiel zu Spiel zu denken. Für Carsten Plate, Coach des Eishockey-Oberligisten Hammer Eisbären, gilt dies an diesem Wochenende umso mehr. Zwar heißt der Gegner in der Play-off-Runde, in der es um einen Startplatz im DEB-Pokal geht, beide Male Löwen Frankfurt, doch der Ex-Profi beschäftigt sich zunächst mehr mit der Auswärtsaufgabe am Freitag ab 19.30 Uhr bei den Hessen, ehe die Löwen am Sonntag um 18.30 Uhr in der Eissporthalle am Maxipark gastieren.

„Ich will gar nicht erst über einen möglichen Dienstag reden“, sagt der Coach. Denn dann müssten beide Teams noch einmal in Frankfurt auf das Eis, sollte in der Best-of-five-Runde immer noch kein Sieger feststehen. „Aber es bringt nichts, sich über eventuelle Szenarien Gedanken zu machen“, meint der 39-Jährige. „Alles weitere entwickelt sich aus der Situation heraus.“ Aus der Situation, die sich der der Partie am Freitag ergibt. Sollten die Hammer das Eis als Gewinner verlassen, haben sie vor heimischer Kulisse einen Matchball.

Dass seine Mannen gegen die Löwen mithalten können, haben sie am vergangenen Sonntag bewiesen. Zwar hatte der Coach auch bei der 1:6-Pleite in Frankfurt keine allzu schlechte Begegnung seiner Mannschaft gesehen, „aber da waren wir noch nicht so konzentriert und engagiert wie am Sonntag“, erklärt Plate, worauf es auch am kommenden Wochenende ankommen werde. Auch wenn Frankfurt trotz der personellen Ausfälle „immer noch eine Stufe über uns ist: Wenn wir als Mannschaft auftreten, ist alles möglich“, bekräftigt Plate, der immer noch nicht auf Jiri Svejda (Fingerbruch) zurückgreifen kann. Pierre Klein (Knie) war unter der Woche angeschlagen, sein Einsatz ist aber nicht gefährdet. „Wir können mit drei Reihen antreten, die Löwen mit zwei. Diesen Vorteil sollten wir nutzen“, beteuert der Coach, denn: "Wir wollen ins Finale."

Taktisch will Plate sein Team nicht allzu defensiv ausrichten. „Wenn wir uns nur hinten reinstellen, spielen wir Frankfurt in die Karten“, sagt er. Daher wolle er Druck ausüben, „aber wir dürfen dabei die Rückwärtsbewegung nicht vernachlässigen“, warnt der 39-Jährige.

Für den Ex-Profi haben die Play-off-Spiele im Übrigen einen besonderen Reiz – einen größeren als etwa die Platzierungspartien in der Vorsaison. „Ich nehme diese Begegnungen ernst und sehe sie als Chance: Wir gewinnen beide Partien und sind dann Sechster in der Endabrechnung und haben im Finale die Perspektive, Fünfter zu werden“, erklärt der Trainer.
 
23.02.2012 Reizvolle Aufgabe gegen Frankfurt

Im Nachhinein kann Carsten Plate mit dem achten Rang zum Abschluss der Endrunde in der Eishockey-Oberliga-West leben. Ganz gut sogar. „Die nächsten Aufgaben sind schwierig, aber umso reizvoller“, sagt der Trainer der Hammer Eisbären mit Blick auf die kommenden Begegnungen gegen die Löwen Frankfurt – am Freitag um 20 Uhr in Hessen, am Sonntag ab 18.30 Uhr in der heimischen Eissporthalle am Maxipark.

Im Modus „Best of five“ geht es nun um einen Startplatz im DEB-Pokal, „und da wollen wir in die nächsten Runde“, beteuert der Coach. Dann würden die Eisbären aus den Sieger des zweiten Halbfinals, Ratingen gegen Unna, treffen. Mit den Bulldogs und hatte der Ex-Profi schon an diesem Wochenende geliebäugelt, um sich für die zwei Derby-Pleiten revanchieren zu können. „Aber wir sind zu der Erkenntnis gekommen, dass diese Konstellation jetzt gar nicht so schlecht ist“, so Plate. Weil „wir nun in der Außenseiterrolle sind, die uns eher liegt“. Weil nach Plates Ansicht „ein interessantes Hockey-Spiel auf uns warten dürfte.“ Und weil die Hammer in dieser Saison gegen die Hessen keine allzu schlechte Leistungen gezeigt haben: Zwei Siege und zwei Niederlagen lautet die Bilanz. Vor allem der 7:3-Auswärtserfolg vor rund drei Wochen dürfte den Eisbären noch in guter Erinnerung geblieben sein.

Und genau an diese Vorstellung will der 39-Jährige möglichst anknüpfen – mit ähnlicher Marschroute. „Wir haben damals relativ passiv angefangen und dann gemerkt, dass wir hier etwas mitnehmen können“, blickt Plate zurück. Ähnlich soll es auch diesmal ablaufen. „Aber“, betont der Trainer, „wir wollen uns nicht nur hinten rein stellen.“

Bis auf Jiri Svejda (Finger gebrochen) steht der gesamte Kader zur Verfügung. Die Verletzung des Tschechen stellte sich übrigens nicht als allzu gravierend heraus, „vielleicht ist er für das Wochenende danach wieder ein Thema“, sagt Plate, der hofft, dass zum Freitagsspiel alle Akteure pünktlich anreisen werden. „Das ist nun mal das Problem bei einer Halbprofi-Mannschaft. Die Leute müssen arbeiten, und wir müssen gucken, dass alle nachkommen können“, erläutert der 39-Jährige.
 
16.02.2012 Eisbären vor Endspiel in Ratingen

Die 1:2-Derbypleite in Unna vergessen, die Köpfe frei bekommen und nach vorne schauen: So lautet die Marschroute für die Hammer Eisbären für die letzten zwei Spiele in der Endrunde der Eishockey-Oberliga-West – am Freitag zuhause gegen die Kassen Huskies (20 Uhr/Eissporthalle am Maxipark) sowie am Sonntag um 18.30 Uhr bei den Ratinger Ice Aliens.

Ein ähnlich emotionsloser Auftritt wie am vergangenen Sonntag bei KJEC soll aber nicht mehr folgen. Wird er auch nicht, ist sich Trainer Carsten Plate sicher: „Für mich gilt das auf jeden Fall, weil ich die Saison vernünftig zu Ende bringen will“, sagt er. „Und ich glaube, dass die Jungs auch ehrgeizig und stolz genug sind, sich anders zu präsentieren. Die Leute sollten sich bewusst sein, dass es auch um neue Verträge geht.“ Doch auch der Reiz, am Ende um einen Startplatz im DEB-Pokal zu kämpfen, sollte die Eisbären noch einmal beflügeln.

Dass die Huskies am Freitag Favorit sind, ist für Plate keine Frage. Mit Manuel Klinge, Petr Sikora und Michael Christ erwartet der Coach nämlich „die stärkste erste Reihe der Liga“. Aber dennoch: Wenn seine Mannen ähnlich engagiert zu Werke gehen wie in der Vorwoche beim 4:6 gegen Bad Nauheim, also „wenn wir uns richtig ins Zeug legen, dann ist vielleicht etwas möglich“, glaubt der 39-Jährige, der am Freitag auf den gesperrten Tim Pietzko verzichten muss. Darüber hinaus fehlen Jiri Svejda (gebrochener Finger) und Malte Bergstermann, der aus disziplinarischen Gründen diszipliniert wurde.

Wichtiger wäre aber ein Sieg "im absoluten Endspiel" (Plate) gegen die Ice Aliens – mit mehr als zwei Toren Differenz. „Denn Punkte gegen Kassen helfen uns nicht, wenn wir in Ratingen nicht gewinnen“, zählt Plate die Voraussetzungen auf, um noch auf Rang sieben klettern zu können. Eine weite wäre, dass Ratingen am Freitag keine Zähler aus Bad Nauheim entführen. Auch wenn die Außerirdischen in den vergangenen Wochen mit finanziellen und personellen Schwierigkeiten zu kämpfen hatte, erwartet Plate einen schlagfertigen Gegner, „den wir nicht unterschätzen dürfen“. Um das Minimalziel Platz sieben nicht zu gefährden.
 
09.02.2012 Eisären sind heiß Revanche

Dieser Erfolg tat gut. Sehr sogar. Es war eine große Last, die den Hammer Eisbären nach dem 7:3-Sieg am vergangenen Samstag abgefallen war. Die Chance auf Platz sechs ist also noch greifbar – vorausgesetzt sind weitere Punkte in der Endrunde der Eishockey-Oberliga-West.
Im Heimspiel am Freitag gegen den EC Bad Nauheim (20 Uhr/Eissporthalle am Maxipark) dürfte die Ausgangslage klar sein: Der Gast aus Hessen ist klarer Favorit, „aber ohne Chancen sind wir nicht“, beteuert Hamms Trainer Carsten Plate. Mehr ausrechnen dürfen sich die Eisbären wohl am Sonntag (18.30 Uhr) beim Königsborner JEC.
Nur zu gern würden sich die Eisbären für die bittere 1:10-Hinspielniederlage bei den Roten Teufeln revanchieren, als die Hammer vor allem im ersten Drittel „völlig indiskutabel“ aufgetreten waren, wie es der Coach damals formuliert hatte. Daher sollen frühe Gegentreffer möglichst vermieden werden – was nicht heißt, dass Plate sein Team extrem tief stehen lassen will. „Wir dürfen uns nicht verstecken“, beteuert der 39-Jährige, der sich auch in der Offensive einige entscheidende Akzente seiner Mannen erhofft.
Nicht dabei mithelfen können werden Patrik Flasar (privat) und Malte Bergstermann, der am Freitag gesperrt ist. Dafür stehen Robin Locke, Tim Pietzko und Pierre Klein wieder zur Verfügung.
Für das Derby am Sonntag benötige dagegen kaum ein Akteur in den Reihen der Eisbären eine extra Portion Motivation. Einerseits, weil es eben die Partie gegen die Bulldogs ist. Andererseits aber wegen des Auftritts von Waldemar Banaszak auf der Pressekonferenz nach dem Hinspiel. Dort hatte der KJEC-Trainer Christian Gose beschuldigt, absichtlich in Unnas Keeper May gerast zu sein und dessen Verletzung in Kauf genommen zu haben. Nach einem Disput mit Plate verließ er daraufhin kommentarlos den Raum. „Das hat keinen Stil, so etwas macht man einfach nicht“, sagt Hamms Coach, der mit seiner Truppe sowohl auf die Niederlage (7:8) als auch auf den Auftritt Banaszaks die passende Antwort auf dem Eis liefern möchte.
 
01.02.2012 Hammer Eisbären zweimal Außenseiter

Gleich zweimal sind die Hammer Eisbären am kommenden Wochenende „krasser Außenseiter“, wie es Trainer Carsten Plate formuliert. Zunächst am Freitag im Heimspiel der Oberliga-Endrunde gegen den EHC Dortmund (20 Uhr/Eissporthalle am Maxipark), dann am Sonntag (18.30 Uhr) bei den Löwen Frankfurt.

„Bei dem Programm kann es passieren, dass wir auch nach diesen zwei Partien ohne Punkte dastehen“, sagt der Coach. „Aber wichtig ist, dass wir insgesamt wieder als Mannschaft besser werden. Dafür muss man nicht unbedingt Punkte als Gradmesser nehmen.“ Doch sie wären wichtig, im in der Tabelle zumindest um einen Platz zu verbessern. „Im Moment fehlt uns einfach das Quäntchen Glück“, sagt der Ex-Profi mit Blick auf das Heimspiel gegen den EV Duisburg am vergangenen Sonntag. Da hatten die Eisbären eine ordentliche Partie gezeigt, „haben manchmal aber zu naiv verteidigt und vorne den Möbelwagen nicht getroffen. Und fehlt ein Erfolgserlebnis.“ Dass die Personaldecke derzeit dünn ist, mache die ganze Angelegenheit nicht einfacher. Definitiv ausfallen werden Tim Pietzko (Grippe und
Bindehautentzündung) sowie Stürmer Pierre Klein (Ellenbogen- und Handverletzung). Christian Gose ist erkältet und trainierte nur eingeschränkt, und auch Marvin Gleibler ist angeschlagen. Doch bei den beiden Letztgenannten hat Plate die Hoffnung, dass sie auflaufen können.

Dafür gibt es auch etwas Positives aus dem Kader zur vermelden: Karl Jasik wird nach seinem Kreuzbandriss, den er sich im Oktober vergangenen Jahres zugezogen hatte, erstmals wieder auf dem Spielberichtsbogen auftauchen und auf der Bank Platz nehmen. „Er will es wieder versuchen und die Verletzung noch in dieser Saison aus dem Kopf bekommen“, erklärt der Coach und betont: „Wir werden da aber sicher nichts übertreiben.“ Gegen die EHC absolvierten die Eisbären in der Einfachrunde zwei ordentliche Begegnungen, zum Auftakt der Hinrunde allerdings einer eher durchwachsene. Daher hofft der Eisbären-Trainer, „dass wir das jetzt wieder hinkriegen“. Das würde erneut davon abhängen, „wie wir hinten stehen und wie wir unsere Chancen nutzen“, so der 39-Jährige. Darüber hinaus wünscht sich der Coach, dass seine Mannen Goalie Benjamin Voigt etwas Arbeit abnehmen „und sich nicht immer darauf verlassen, dass er uns vor Gegentreffern bewahrt. Irgendwann muss die Mannschaft ihm etwas zurückgeben“, erklärt der Coach.

Ein interessantes Spiel erwartet Plate indes am Sonntag in Frankfurt.

Gegen die Löwen sagen die Hammer vor heimischen Publikum bisher ganz gut aus, „dafür waren es aber katastrophale Auswärtspartien, wo das Ding schnell gelaufen ist“, räumt der Trainer ein. Das soll diesmal anders sein, denn der 39-Jährige zählt die Hessen zu den „anfälligsten der Top-Mannschaften“. Die Löwen rangieren mit neun Punkten derzeit sechs Zähler hinter Rang vier, der letzte Fahrschein für die Play-offs. „Sie müssen eigentlich jedes Spiel gewinnen, sonst können sie sich das schon fast abschminken“, weiß Plate um den Druck bei den Frankfurtern. Daher könne man, bei nicht allzu vielen personellen Ausfällen, mit einer guten Leistung „sicherlich etwas schaffen“, ist der Eisbären-Trainer zuversichtlich.
 
30.01.2012 Positive Entwicklung

Die Leistung war in Ordnung. Dennoch unterlagen die Hammer Eisbären dem EV Duisburg am Ende mit 1:4. – Foto: Guboff

Die Entwicklung bei den Hammer Eisbären im Vergleich zu den Vorwochen ist positiv – auch wenn sich das noch nicht sichtbar in den Resultaten widerspiegelt. Denn das Team von Trainer Carsten Plate unterlag dem EV Duisburg in der Endrunde der Eishockey-Oberliga-West mit 1:4 (0:0, 0:3, 1:1), lieferte vor 876 Zuschauern in der Eissporthalle am Maxipark aber eine ordentliche Vorstellung ab und präsentierte sich den Füchsen lange auf Augenhöhe – mindestens.

„Ich bin mit der Leistung der Jungs zufrieden“, sagte der Coach. „Wenn wir in der vergangenen Woche so aufgetreten wären, hätten wir zumindest gegen Unna nicht verloren.“ Tatsächlich wirkten die Eisbären defensiv stabiler, kompakter und ließen nur wenige Duisburger Torschüsse zu. „Beide Mannschaften haben sehr verhalten angefangen“, analysierte Plate später.

Nachdem Gästestürmer Dennis Fischbuch zweimal Hamms Goalie Benjamin Voigt geprüft hatte (2. und 3.), hatte auf der anderen Seite Matthias Potthoff die erste größte Möglichkeit für die Hammer. Nach einem Doppelpass mit Jiri Svejda bezwang er EV-Keeper Björn Linda jedoch nicht (6.). Im weiteren Verlauf rettete Voigt gegen Mats Schöbel (12.), und Hamms Christian Gose schoss danach über das Gehäuse der Füchse (16.).

Ein Doppelschlag nach der Pause sorgte für den schnellen 0:2-Rückstand des Plate-Teams: Dennis Palka (22.) und Schöbel in Überzahl (24.) trafen für den EV. Ein Zwischenresultat, das gar nicht so wirklich zum Spielverlauf passte. Die Partie war zwar über weite Strecken weiterhin ausgeglichen, doch waren es die Gastgeber, die die besseren Chancen hatten. Etwa durch Pierre Klein in der 28. Minute oder vier komplette Umdrehungen des Sekundenzeigers später, als er einen Gose-Pass nicht verwerten konnte. In der selben Minute versuchte es Gose selbst, doch Linda fing die Scheibe. In der 39. Minute scheiterte Klein dann noch mit einem Alleingang, ehe Norman Hauner 36 Sekunden vor dem Pausenpfiff das 0:3 markierte (40.). „Von den Chancen her war das unser Drittel“, meinte Plate. „Aber wenn du in einem Loch steckst wie wir derzeit, dann passiert so etwas.“

Gemeinsam durch dick und dünn: Die Fans stehen trotz der kleinen Negativserie hinter den Hammer Eisbären.

Positive Entwicklung

Dass die Moral der Eisbären intakt ist, bewiesen sie im Schlussabschnitt. Denn die Hausherren, bei denen der wegen einer Erkältung geschwächte Tim Pietzko in der Kabine geblieben war, drängten förmlich auf den ersten Treffer des Abends, und weil die offensivere Ausrichtung den Gästen gleichzeitig Räume bot, entwickelte sich eine temporeiche und durchaus sehenswerte Begegnung. In der 49. Minute kamen die Hammer dann zum erhofften Torerfolg: Patrik Flasar lenkte die Scheibe nach Zuspiel von Matthias Potthoff zum 1:3 über die Linie.

Doch weil alle weitere Bemühen nicht den Anschluss brachten, reagierte Plate und ersetzte Benjamin Voigt 82 Sekunden vor Schluss durch einen sechsten Feldspieler – bei Bully im gegnerischen Drittel. „Es ist ohnehin schwierig, in anderthalb Minuten zwei Tore zu scheißen, aber in dieser Phase mussten wir das auf diese Weite probieren“, erklärte der Trainer. Doch nur 12 Sekunden später lag der Puck im Tor der Hammer. Daniel Huhn erzielte das Empty-net-Goal zum 1:4 (60.). „Da gehört auch ein bisschen Glück dazu – und das hatten wir da nicht“, so Plate.
 

25.01.2012 Eisbären wollen gute Spiele abliefern

Das Minimalziel für das kommende Wochenende ist erst einmal kein sonderlich hohes. „Ich möchte einfach zwei gute Spiele sehen“, sagt Carsten Plate, Trainer der Hammer Eisbären, vor den kommenden Aufgaben in der Endrunde der Eishockey-Oberliga West – am Freitag (19.30 Uhr) bei den Huskies in Kassel und am Sonntag ab 18.30 Uhr in der Eissporthalle am Maxipark gegen den EV Duisburg. „Und dass wir es schaffen, 120 Minuten konzentriert zu arbeiten und nicht wieder solche groben Aussetzer haben wie zuletzt. Wenn wir das erreichen, können wir enge Begegnungen abliefern.“ Doch genau das ist den Eisbären in den vergangenen Partien nicht gelungen. Daher sitzt der Frust beim Coach tief – „besonders darüber, wie wir das Derby verloren haben“, spricht Plate das knappe 7:8 gegen Königsborn an. In der Nachbetrachtung stellte er nämlich fest, dass sein Team – mit Ausnahme des zweiten Abschnitts – in der Schussstatistik deutlich vorne lag. „Aber durch Nachlässigkeiten und Konzentrationsschwächen geben wir dem Gegner viele Chancen“, sieht der Trainer den Grund der Niederlage bei seinen Mannen.
Und nicht etwa bei den Schiedsrichtern. Dies hatte KJEC-Coach Waldemar Banaszak Hamms Coach auf der anschließenden Pressekonferenz unterstellt.
Zudem ging er öffentlich einen Akteur aus den Reihen der Eisbären an. Er hatte ihm vorgeworfen, absichtlich mit Unnas Keeper Sebastian May, der sich in der Aktion verletzte, zusammengeprallt zu sein. Am Ende hatte Banaszak die PK kommentarlos verlassen (Video dazu unter http://www.wa.de/media/videos/?bcpid=66631072001&bclid=66352816001&bctid=1408510111001).

„Das war eine Respektlosigkeit sondergleichen“, ist Plate noch immer echauffiert. Einen Spieler öffentlich derart anzugreifen sei ein „absolutes No-go. Danach habe ich explizit gesagt, nachdem ich ihn zu den verdienten drei Punkten gratuliert habe, dass wir schlecht gespielt haben und es nicht an den Schiedsrichtern oder sonst wem lag“, sagt der 39-Jährige und fügt einen dritten Punkt an: „Der Kommentar „Wir sind mit elf Spielern angereist, und ich bin sechs Punkte eine Nase lang vor dir“ ist einfach nur stillos. Und dass der Verein sich bei aller Freude über den Sieg nicht für dieses Auftreten entschuldigt, sagt auch einiges aus.“ An das Auftreten seines Teams will Plate arbeiten. Denn nicht nur die herben Patzer in der Defensive sorgten für die lange Negativserie. Mit zwölf erzielten Treffern stellen die Eisbären derzeit den schlechtesten Angriff der Liga. „Mit Ausnahme des Unna-Spiels haben wir im Schnitt nur einmal pro Partie betroffen. Das ist zu wenig“, weiß Plate. „Das ist oft zu kompliziert, zu umständlich, zu ungefährlich.“ Selbst die Rückumstellung der ersten Angriffsreihe – Milan Vanek, Jiri Svejda und Matthias Potthoff agieren wieder in einem Block – hat noch nicht die erhofften Früchte getragen. „Aber gegen die Bulldogs waren sie noch am produktivsten“, will der Trainer nicht erneut etwas verändern.
„Denn sonst findest du gar nicht erst den Rhythmus.“ Den Rhythmus, um wieder in die Erfolgsspur zu finden. Dafür seien sowohl Kassel als auch Duisburg „ganz schwierige Aufgaben“. Besonders bei den Huskies erwartet der Ex-Profi einen harten Brocken. Denn ähnlich wie die Eisbären stehen auch die Hessen etwas unter Druck – mit dem Unterschied, dass bei den Gastgebern von Freitag „nur“ Platz vier und damit die Qualifikation für die Play-offs in Gefahr ist. „Die brauchen jeden Punkt, da dürfen wir nicht hoffen, dass sie nachlässig werden“, fordert Plate daher höchste Konzentration.
Gegen die Füchse von der Wedau haben die Hammer bisher indes ordentliche Partien abgeliefert. Und die Tatsache, dass der EV am Sonntag wahrscheinlich nicht mit den Förderlizenzspielern an den Maxipark reisen wird, „sollte das Ganze ein wenig ausgeglichener gestalten“, hofft der Coach, der personell auf dem Vollen schöpfen kann. Wichtig sei die Stabilität – und zwar von Beginn an. Um zumindest das Minimalziel des Trainers zu erreichen.
 
19.01.2012 Eisbären wollen den Negativtrend stoppen

Vier Spiele, null Punkte und der siebte Tabellenplatz: Der Start in die Endrunde der Eishockey-Oberliga West verlief für die Hammer Eisbären alles andere als zufriedenstellend. Daher ist es für das Team von Trainer Carsten Plate nun Zeit, die ersten Zähler zu sammeln. Am Freitag sind die Hammer beim EC Bad Nauheim (19.30 Uhr) zwar Außenseiter, doch umso sind die Eisbären am Sonntag im Derby gegen den Königsborner JEC gefordert (18.30 Uhr/Eissporthalle am Maxipark).

Um die Gefahr vor dem gegnerischen Gehäuse zu erhöhen, hat der Coach seine Angriffsreihen umgestellt. Jiri Svejda stürmt somit künftig wieder neben Matthias Potthoff und Milan Vanek. Letzterer ist nach seinem Innenbandriss wieder schmerzfrei und steht dem Trainer wieder zur Verfügung. „Dadurch erhoffe ich mir noch einmal neue Impulse“, erklärt der Ex-Profi.

Großen Respekt hat Plate vor den Roten Teufeln – insbesondere vor deren Offensive. Daher gelte es einmal mehr, defensiv kompakt zu stehen und „die Scheibe aus dem eigenen Drittel herauszubringen“, sagt der Trainer. Zudem sei es wichtig, die Partie möglichst lange offen zu halten und im Idealfall selbst in Führung zu gehen und diese – anders als gegen Ratingen (2:4) – zu behaupten.

Sollten die Eisbären die Rückfahrt aus Hessen ohne Punkte antreten, sollen spätestens am Sonntag gegen die Bulldogs die ersten Zähler her. „Da erwartet jeder den Sieg – wir auch“, beteuert Plate und hofft auf rege Unterstützung seitens des Publikums. Dabei fordert der 39-Jährige von seinen Mannen von der ersten Sekunde an höchste Konzentration, Bereitschaft und Motivation. „Wenn wir in Rückstand geraten sollten, wird das Publikum unruhig“, erklärt der Trainer. Und genau das will er vermeiden – genauso wie nach diesem Wochenende weiterhin ohne Punkte dazustehen.
 
12.012012 Gegen Ratingen fordert Eisbären-Trainer Plate Zählbares

Null Punkte nach drei Partien: Der Start in die Endrunde der Eishockey-Oberliga ist für die Hammer Eisbären sicherlich nicht ganz nach Maß verlaufen – auch wenn der jeweilige Konkurrent stets der Favorit war. Daher ist es für das Team von Trainer Carsten Plate nahezu schon Pflicht, am Sonntag im Heimspiel gegen die Ratinger Ice Aliens (18.30 Uhr/Eissporthalle am Maxipark) zu punkten.

Erst am Mittwoch unterlagen die Eisbären mit 0:3 beim EV Duisburg – nach Treffern von Ohmann (20.), Breitkreuz (43.) und Huhn (58.). Doch gänzlich unzufrieden war der Coach nicht mit dem Auftritt seiner Mannen an der Wedau: „Ich denke, dass wir ganz ordentlich gespielt haben, die kämpferische Leistung war absolut vorhanden, und die Jungs haben sich nie hängen lassen“, sagt der Ex-Profi. „Aber in den entscheidenden Moment sind wir nicht in der Lage, die Scheibe einfach herauszuschießen.“ Was der Trainer wiederum auf einen müden Moment zurückführt, „denn wenn man über eine Minute auf dem Eis ist und rotiert und rotiert, ist das kein Wunder. Aber wenn wir mal den Druck herausnehmen würden, würde das Ganze wieder einfacher aussehen.“

Dass nach einer kleine Negativserie das Selbstvertrauen nicht das beste ist, weiß auch der Trainer: „Daher muss man gucken, dass man sich das im Training holt – dass man sich wieder etwas zutraut.“

Im Idealfall am Sonntag gegen die „Außerirdischen“, einem Gegner auf Augenhöhe. Die Rollen sind daher nicht so klar verteilt wie in den vergangenen Partien. Der Nachteil daran: „Wir stehen unter Druck“, beteuert Plate. „Jetzt muss etwas Zählbares herauskommen. Aber das gilt für Ratingen genauso wie für uns.“ Das Positive daran sei hingegen, dass man spielerisch nicht so unter Druck gesetzt werde wie eben zuletzt gegen Frankfurt oder Duisburg. „Vielleicht haben wir etwas mehr Freiräume, sodass wir in der Offensive besser zur Entfaltung kommen“, hofft der 39-Jährige.

Personell ist die Situation unverändert. Der Einsatz von Marvin Gleibler, der in dieser Woche nach seiner Mittelentzündung wieder ins Training eingestiegen ist, dürfte ebenso zu früh kommen wie für Milan Vanek (Innenbandriss). Bei Gleibler besteht jedoch die Möglichkeit, dass er im Kader steht und auf der Bank Platz nimmt. Zwar haben auch die Ratinger einige Ausfälle zu beklagen, „doch auch dadurch ist das Spiel noch nicht gewonnen“, warnt der A-Lizenz-Inhaber: „Wir müssen uns nichts vormachen, die Begegnungen gegen die Ice Aliens waren immer knapp, und es wird auch diesmal ein hartes Stück Arbeit. Wenn wir das nicht realisieren, kann es ein böses Erwachen geben.“
 
09.012012 Hammer Eisbären schon am Mittwoch in Duisburg gefordert

Viel Zeit zum Durchatmen bleibt nicht. Schon am Mittwoch reisen die Hammer Eisbären zur vorverlegten Partie in der Endrunde der Eishockey-Oberliga-West beim EV Duisburg, die um 19.30 Uhr in der Scania-Arena beginnt.
„Wir sind klarer Außenseiter“, sagt Hamms Trainer Carsten Plate, der erwartet, dass die Füchse auf ihre DEL-Förderlizenz-Akteure zurückgreifen kann. „Das wird uns sicher nicht helfen“, ist sich der Ex-Profi der Schwere der Aufgabe bewusst – und blickt auch nicht ohne Staunen auf den überraschenden 8:5-Sieg der Duisburger gegen Kassel am vergangenen Sonntag zurück: „Gegen die Huskies musst du erst einmal acht Tore schießen.“

Genau das war das Manko der Eisbären beim 1:3 gegen Frankfurt: Die mangelnde Chancenverwertung. Dennoch hofft Plate, dass sein Team die Kurve bekommt. Zwar haben die Hammer in der Hauptrunde beide Begegnungen gegen das Team von der Wedau verloren (2:5 und 1:4), aber dennoch: „Ich hoffe, dass wir endlich in der Runde ankommen und uns die ersten Punkte sichern. Das ist auch enorm wichtig für das Selbstvertrauen.“

An der Marschroute, die Defensive kompakt zu halten, wird sich ebenso wenig ändern wie an der personellen Situation. Milan Vanek (Innenbandriss) und Marvin Gleibler (Grippe) fallen aus. Letzterer startet zwar wieder mit Training, für einen Einsatz wird es jedoch wohl nicht reichen. Mit dabei sein wird auch Tim Pietzko, der gegen Frankfurt von Plate eine „Denkpause“ erhalten hatte – „aus disziplinarischen, aber auch aus spielerischen Gründen“, erläutert der Coach. „Daher hoffe ich, dass er die entsprechende Reaktion auf dem Eis zeigt.“
 
24.11.2011 Eisbären am Sonntag in Essen gefordert.

Von Zahlen lässt sich Carsten Plate nicht blenden. Auch wenn die Essener Moskitos zuletzt gegen Bad Nauheim (0:8), Duisburg (0:5) oder Ratingen (2:9) hohe Pleiten kassierte, warnt der Trainer der Hammer Eisbären, vor dem direkten Duell gegen bei den Stechmücken am Sonntag (18.30 Uhr/Eissporthalle Essen) vor falschen Schlüssen.
„Letztendlich ist Essen eine Mannschaft, die alles gibt, solange noch alles möglich ist“, weiß der Ex-Profi. „Das ist auch die letzte Chance für sie, noch Richtung Platz acht zu schielen.“ Daher gilt es für seine Mannen abermals, „schnell zu zeigen, dass wir die Punkte mitnehmen wollen“, beteuert der Coach. Auch wenn seine Truppe als leichter Favorit in die Partie gehe, „würde die Mannschaft gut daran tun, das nicht auf die leichte Schulter zu nehmen“, beteuert der 39-Jährige. Denn ein weiteres Wochenende ohne Zähler soll strikt vermieden werden.
„Vor allem in Frankfurt hat sich wieder ein altes Problem offenbart“, meint der Trainer mit Blick auf die Arbeit im eigenen Drittel. Die Probleme wurden klar angesprochen, doch bisher fehle es noch an der Konstanz, so dass auf gute Spiele auch mal nicht sonderlich souveräne folgten. „Wir sind noch weit davon entfernt, dass es richtig gut läuft“, sieht der 39-Jährige noch viel Luft nach oben.
Das gilt auch für das Offensivspiel, das zuletzt „nicht so prickelnd“ (Plate) war. Dass die drei Tore beim 3:9 in Frankfurt durch Verteidiger erzielt wurden, sei ein klares Indiz dafür. Daher stellt der Ex-Profi die ersten beiden Sturmreihen um und erhofft sich dadurch „mehr Schwung, den ich zuletzt vermisst habe“. Im ersten Block wird Christian Gose mit Milan Vanek und Matthias Potthoff stürmen, die zweite Reihe bilden Jiri Svejda, Christian Nieberle und Malte Bergstermann. Gar nicht mitwirken in Essen können hingegen Marc Polter und Tim Pietzko, die vor Wochenfrist in Frankfurt eine Spieldauer-Strafe kassiert hatten.
 
17.112011 Hammer Eisbären vor hessischem Wochenende

Würde man nach einem passenden Motto für die kommenden beiden Begegnungen der Hammer Eisbären suchen, wäre „Das Hessen-Wochenende“ wohl ziemlich treffend. Denn das Team von Trainer Carsten Plate trifft am Freitag zunächst im Heimspiel in der Eissporthalle am Maxipark um 20 Uhr auf die Rote Teufel Bad Nauheim, ehe am Sonntag die Auswärtspartie bei den Löwen Frankfurt (18.30 Uhr/Eissporthalle) auf dem Programm steht. Bisher gingen die Eisbären noch nach keinen Wochenende punktlos aus – „das soll auch so bleiben“, beteuert Plate.
Nicht nur das Hessische haben die kommenden beiden Kontrahenten des derzeitigen Tabellen-Zweiten der Eishockey-Oberliga gemeinsam. Sowohl Bad Nauheim als auch Frankfurt haben nach einem etwas holprigen Start wieder in die Spur gefunden, beide verfügen über hohe Qualität im Kader, beide unterlagen den Eisbären im Hinspiel, beide sind für Plate „Top-Vier-Teams der Liga“. „Daher werden das sicherlich keine einfachen Aufgaben“, weiß der Coach, der gegen die Roten Teufel auf den gesperrten Niko Bitter verzichten muss, während Marvin Gleibler, Sebastian Licau und Pierre Schulz nach ihren Verletzungen wieder einsatzfähig sind.
Anfang Oktober hatten die Hammer 4:2 bei den Roten Teufeln gewonnen, und daher glaubt Plate, „dass sie besonders motiviert sein werden, um die Heimniederlage wettzumachen“. Der Ex-Profi will dies mit seinem Team möglichst verhindern, auch wenn die Nauheimer über „eine der stärksten Mannschaften der Liga“ (Plate) verfügen. „Aber“, sagt der Trainer, „wir wissen, was wir tun müssen, um sie idealerweise von unserem Tor fernzuhalten.“
Im Tableau stehen die Eisbären zwar drei Ränge vor den Nauheimern, doch die Hessen haben drei Partien weniger absolviert. „Das Bild ist daher zwar ein bisschen verfälscht“, sagt der 39-Jährige, „aber trotzdem wollen wir alles daran setzen, um diese Position zu verteidigen. Wir werden dafür kämpfen. Es ist ja nicht so, dass wir nur mit ein bisschen Glück dort stehen.“ Dabei warnt der Coach eindringlich davor, gegen die von Fred Carroll trainierten „Teufel“ ins offene Messer zu laufen. „Wir müssen defensiv gut stehen, um dann unsere schnell vorangetragenen Angriffe ausführen zu können“, so die Marschroute des Ex-Profi.
Gleiches gilt im Prinzip auch für die Partie am Sonntag in Frankfurt. Vor heimischer Kulisse schlugen die Eisbären die Löwen mit 5:3 – „diesen Erfolg möchten wir möglichst bestätigen“, beteuert Plate, der sich besonders auf die Atmosphäre in der Frankfurter Eissporthalle freut: „Das wird vor solch einer Kulisse wieder eine schwere Aufgaben, aber auch eine, auf die wir uns freuen. Das macht richtig Spaß, vor bis zu 4000 Zuschauern aufzulaufen. Dafür muss man die Jungs nicht extra motivieren.“
Dass die Löwen nicht unschlagbar sind, haben die Hammer bereits bewiesen – auch wenn dem Coach der Hammer nicht entgangen ist, dass das Team von Trainer Michael Bresagk vor zwei Wochen den EHC Dortmund mit 4:1 bezwungen hatte. „Auch hier müssen wir hinten gut stehen“, wird Plate nicht müde zu betonen, wie wichtig die Defensive ist. „Je mehr Tore man zulässt, desto schwieriger wird die Partie. Wir müssen es schaffen, dass der Gegner hart für ein Tor arbeiten muss.“
 
06.11.2011
Spiele des Tages Hammer Eisbären vs Ratinger Aliens 97 7 : 6 1:4-2:1-4:1 Spielberichte
06.11.2011 Hammer Eisbären am Dienstag in Duisburg mit Neuzugang Pohl zum Einsatz kommen.

Der 7:6-Erfolg gegen Ratingen dürfte den Hammer Eisbären den nötigen Schub und das nötige Selbstvertrauen für die vorverlegte Auswärtsaufgabe am Dienstag beim EV Duisburg (19.30 Uhr/Scania-Arena) gegeben haben. Und „riesengroße Motivation freigesetzt haben“, hofft Trainer Carsten Plate auf seinen mindestens genauso engagierten Auftritt seiner Mannen an der Wedau.
Doch er ist sich der Schwere der Aufgabe bewusst. Zumal der EV mit der „Förderlizenz-Armada“ (Plate) antreten wird. „Dennoch fahren wir nach Duisburg, um dort die Punkte mitzunehmen“, betont der Coach, der beim dritten Spiel innerhalb von fünf Tagen auf eine fitte Mannschaft hofft. Denn gegen Ratingen kamen vermehrt die ersten zwei Reihen zum Einsatz. „Aber eigentlich mache ich mir um die Verfassung der Jungs wenig Sorgen“, erwartet der Trainer auch gegen Duisburg einen „enormen Willen“ seiner Mannen – auch um die zu hoch ausgefallene 2:5-Heimniederlage in der Hinserie wett zu machen.
Dabei wird Plate nahezu das identische Personal zur Verfügung stehen wie am Wochenende. Es fehlen weiterhin Karl Jasik (Kreuzbandriss), Pierre Schulz (Muskelfaserriss) und Sebastian Licau (Zerrung im Schultereckgelenk). Dafür kann der Coach auf einen neuen Verteidiger zurückgreifen: Der 20-jährige Maximilian Pohl wechselt von Ligakonkurrent EC Bad Nauheim zu den Eisbären und wird aller Voraussicht in Duisburg bereits spielberechtigt sein. In der vergangenen Saison stand Pohl im Kader des Nord-Oberligisten Hannover Braves. Zudem schnupperte der Förderlizenz-Spieler bereits Zweitligaluft bei den Hannover Indians.
 
04.11.2011
Spiele des Tages Herford EV ICE Dragons vs Hammer Eisbären 4 : 10 1:2-1:4-2:4 Spielberichte
02.11.2011 Eisbären-Coach Plate fordert gegen Herford und Ratingen bessere Chancenverwertung

Viele Torschüsse, wenig Treffer. So in etwa lässt sich das vergangene Fünf-Punkte-Wochenende der Hammer Eisbären kurz zusammenfassen. „Wir lassen im Moment zu viele Chancen liegen“, sagt der Trainer des Tabellen-Dritten in der Eishockey-Oberliga West – und er hofft, dass seine Mannen dieses Manko in den Begegnungen am Freitag beim Herforder EV (21 Uhr) sowie am Sonntag gegen die Ratinger Ice Aliens (18.30 Uhr/Eissporthalle am Maxipark) möglichst in den Griff bekommen.
Beim Tabellen-Neunten hat der Coach einen Sieg eingeplant. Eigentlich. Doch der Ex-Profi verweist besonders auf die Heimspiele der Herforder. „Dort spielen sie vor einer großen Zuschauerzahl deutlich besser als auswärts“, warnt Plate und nennt das knappe 4:5 gegen Frankfurt als Exempel. Anders war es gegen Ratingen: die „Außerirdischen“ gewannen in der Eishalle „Im Kleinen Feld“ klar mit 6:2. „Die Ratinger haben das richtig gemacht: Sie sind früh in Führung gegangen und haben das dann gut zuende gespielt“, setzt Plate mit seiner Mannschaft auf eine ähnliche Marschroute: „Wir müssen schnell zeigen, dass wir die Punkte wollen.“
Dies hatte der Coach auch jüngst gegen Netphen und Krefeld vorgegeben. Sein Team gewann diese Partien zwar, aber „wir spielen in den entscheidenden Momenten zu verspielt, zu verschnörkelt“, hofft Plate auf eine frühere Entscheidung – und damit auf eine bessere Chancenverwertung.
Mit dem Heimspiel am Sonntag gegen die Ratinger Ice Aliens beginnt die zweite Runde in dieser Saison. Beim ersten Aufeinandertreffen hatten die Eisbären am Sandbach knapp mit 3:2 gewonnen, doch waren die damals kurz vor dem Meisterschaftsauftakt verpflichteten Lance Monych und Robby Hein noch nicht gänzlich integriert, gehören mittlerweile zu den Top-Scorern der Liga. „Jetzt treffen wir aber auf eine eingespielte Mannschaft“, warnt Plate, der die Ratinger schon zuvor auf Augenhöhe eingeschätzt hatte, und hat großen Respekt vor der Offensivabteilung der Ice Aliens. Hein und Monych kommen gemeinsam mit Christian Kohmann auf insgesamt 68 Scorerpunkte. „Da müssen wir extrem vorsichtig sein“, beteuert Plate.
Dennoch erwartet der 39-Jährige ein „enges Spiel“. „Ich bin froh, dass die Mannschaft wieder von vornherein weiß: Das wird eine knallharte Aufgabe“, sagt der Ex-Profi. „Aber wir haben eine gute Hinrunde gespielt und stehen nicht zu unrecht auf Platz drei. Daher muss es unser Anspruch sein, diese Zähler zu holen.“ Um den guten dritten Rang zu verteidigen. Und um Ratingen weiter hinter sich zu lassen.
Die personelle Situation ist indes nahezu unverändert. Karl Jasik (Kreuzbandriss) Pierre Schulz (Muskelfaserriss) und Marvin Gleibler (Hand) fallen definitiv aus. Letztgenannter ist zwar wieder ein Training, doch sein Einsatz ist ebenso unwahrscheinlich wie der von Sebastian Licau. Der Verteidiger hatte sich am vergangenen Sonntag in der Partie gegen den Krefelder EV (6:0) eine Zerrung im Schultereckgelenk zugezogen. Der ärztliche Rat lautet Schonung, „war wir auch einhalten werden“, will Plate kein unnötiges Risiko gehen. Constantin Wichern könnte nach seiner Schulterverletzung dagegen zum Einsatz kommen.

Hier noch ein Hinweis bezüglich der Auswärtspartie beim EV Duisburg mit Bitte um Veröffentlichung:

Die Auswärtspartie der Hammer Eisbären beim EV Duisburg wurde auf Dienstag, 8. November, vorverlegt. Beginn der ursprünglich für den 4.
Dezember angesetzte Begegnung bei den Füchsen ist um 19.30 Uhr in der Scania-Arena.
 
31.10.2011 Bodo Mischer (Zweiter von rechts) tauft das Maskottchen der Hammer Eisbären.Bodo Mischer tauft das Maskottchen der Hammer Eisbären.

Er trug zu seiner aktiven Zeit die Nummer 23 auf seinem Trikot:: Bodo Mischer, Spieler der 90-Jahre-Eisbären“, schlug das Maskottchen mit dem Schläger nicht zum Ritter, sondern gab als Taufpate den Namen Bodo.

„Es gab viele gute Spieler damals“, hatte der 44-Jährige zum Publikum in der Eissporthalle gesagt, das ihn übrigens mit Sprechchören begrüßte, „daher ist es für mich eine besondere Ehre, dass es mein Name geworden ist.“
30.10:2011
Spiele des Tages Hammer Eisbären vs EHC Krefelder Niederrhein e.V. PREUSSEN 6 : 0 1:0-2:0-3:0 Spielberichte
28.10.2011
Spiele des Tages Königsborner JEC Bulldogs vs Hammer Eisbären 3 : 4 OT 1:2-0:0-2:1-0:1 Spielberichte
27.10.2011 Bodo Mischer kehrt zurück

Vor dem Heimspiel der Hammer Eisbären am Sonntag gegen den Krefelder EV um 18.30 Uhr in der Eissporthalle am Maxipark erwartet der Eishockey-Oberligist noch einen besonderen Gast. Bodo Mischer, seinerseits Akteur der 90er-Jahre-EIsbären, wird zu Gast sein und Taufpate des Maskottchens sein – inklusive Trikot mit der Nummer 23.
„Wir freuen uns sehr, in als Ehrengast begrüßen zu können“, sagt Werner Nimmert, Geschäftsführer Finanzen bei den Hammern. Zudem ist der 44-Jährige, der damals auch noch gemeinsam mit dem heutigen Trainer Carsten Plate auf dem Eis gestanden hatte, der erste in der neuen „Hall of Fame“ sein. „Wir werden uns um weitere ehemalige Akteure bemühen“, erklärt Philipp Alberte von Eisbären-Marketing und ergänzt, dass Mischer bei der ersten Kontaktaufnahme zwar überrascht war, „aber auch sehr begeistert“.
 
26.10.2011 Eisbären erst zum Derby nach Unna, dann gegen Krefeld

Auf dem Papier ist es mehr als nur ein Derby. Es ist ein Topspiel, wenn die Hammer Eisbären, derzeit Tabellendritter in der Eishockey-Oberliga, am Freitag um 20 Uhr beim Viertplatzierten, dem Königsborner JEC, zu Gast sind. Doch mit Siegen in Unna wie auch am Sonntag im Heimspiel am Sonntag gegen den EHC Krefeld (18.30 Uhr/Eissporthalle am Maxipark) haben die Hammer „die Möglichkeit, uns mit einem Sechs-Punkte-Wochenende einen kleinen Vorsprung zu erarbeiten und die Top Vier nicht aus den Augen zu verlieren“, gibt Coach Carsten Plate eine klare Marschroute vor.
In dieser Woche stand im Rahmen der Trainingseinheiten auch eine Videoanalyse auf dem Programm. Vor allem die Vorstellung beim 2:10 in Kassel stand dabei auf der Tagesordnung. „Da haben wir, zwei, drei Gegentore angesprochen, bei denen wir einfach schlecht gestanden und nicht die richtige Sachen gemacht haben“, erklärt der Ex-Profi. Gegen Netphen war das Ergebnis mit 9:1 zwar deutlich, doch hatten die Eisbären vor allem im ersten Drittel noch etwas Sand im Getriebe und „wollten zu viel mit dem Kopf durch die Wand“, sagt Plate.
Und genau dies dürfe nicht mehr passieren – besonders nicht beim Derby in Unna. Der KJEC rangiert derzeit mit 14 Zählern – punktgleich mit Hamm – auf Rang vier, hat neben deutlichen Packungen (1:17 gegen Dortmund) gegen Top-Favoriten der Liga überrascht – wie beim 5:2-Erfolg gegen Frankfurt. „Das zeigt, dass die Bulldogs sich noch einmal richtig reinbeißen können, wenn die Partie eng ist“, warnt Plate. Zwar ist die aktuelle Tabellensituation für ihn nur eine Momentaufnahme, doch in gewisser Weise kommt ihm eben diese entgegen: „Mir ist es lieber, dass die Königsborner dort stehen, wo sie jetzt stehen. Dann ist sich nämlich jeder bewusst, wie schwierig es wird“, erwartet der Ex-Profi eine „haarige und enge Kiste“. „Es ist wichtig, nicht in Rückstand zu geraten, denn dann wird der Gegner noch unangenehmer. Wir sollen aber das Tempo diktieren. Wenn uns das gelingt“, sagt der Coach, „haben wir schon viel erreicht.“
Natürlich weiß er auch um die Bedeutung dieses Prestigeduells. „Die Partie ist nicht nur für uns wichtig, sondern auch für die Fans – vor allem deshalb, weil sie es für uns oft zu einem Heimspiel machen“, rechnet der Coach mit zahlreichen Eisbären-Anhängern in der Eissporthalle am Ligusterweg. Der KJEC tituliert diese Begegnung gar als „Saisonhighlight“ – so weit würde Plate jedoch nicht gehen. „Es ist eines von 22 Spielen in der Vorrunde“, beteuert der 39-Jährige. „Es ist zwar eine besonders Duell, aber wenn es das Spiel des Jahres wäre, dann hätten wir in der Saisonplanung etwas falsch gemacht.“
Die Krefelder dagegen sind am Sonntag „ein Gegner, den wir schlagen müssen“, betont Plate – nicht ohne warnend den Zeigefinger zu heben: „Wir haben in der Vorbereitung gesehen, dass es eine unangenehme Mannschaft wird. Die müssen wir schon ernst nehmen.“ Dafür fordert der Trainer von seinen Mannen, die Scheibe laufen zu lassen. „Wenn ein Mitspieler vor mir ist, der frei ist, gebe ich den Puck ab. Denn wenn ich alleine etwas mache, mit dem Kopf durch die Wand, nehme ich den Schwung aus der Aktion“, erzählt Plate aus dem Eishockey-Einmaleins. Daher gilt das gleiche wie gegen Netphen: „Wir wollen früh zeigen, dass wir alles in die Partie investieren wollen, um früh in Führung zu gehen“, sagt der Coach, der einen „Dreier“ gegen den EHC fest einplant.
Die personelle Situation ist dabei nahezu unverändert. Neben dem langzeitverletzten Karl Jasik (Kreuzbandriss) fällt auch Marvin Gleibler aus. Dem Verteidiger wurden nach seiner Handverletzung zwar bereits die Fäden gezogen, kann aber voraussichtlich erst Anfang nächster Woche wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. Constantin Wichern stand nach seiner Schulterverletzung gegen Netphen erstmals wieder auf dem Eis, hat aber gemerkt, dass er noch nicht bei 100 Prozent ist. „Wir wollen da nichts überstürzen“, rechnet Plate eher nicht mit dem Einsatz des 21-Jährigen. Auch Pierre Schulz (Adduktorenzerrung) ist noch fraglich.
 
23:10:2011
Spiele des Tages Hammer Eisbären vs EHC Netphen 9 : 1 1:0-4:1-4:0 Spielberichte
21.10.2011
Spiele des Tages EJ Kassel Huskis vs Hammer Eisbären 10 : 2 3:0-3:1-4:1 Spielberichte
20.10.2011 Unterschiedliche Aufgaben für die Hammer Eisbären

Es ist eine Rolle, mit der die Hammer Eisbären an den bisherigen Spieltagen in der Eishockey-Oberliga-West nahezu in jeder Partie bekleidet hatte. Als „chancenreichen Außenseiter“ bezeichnet Trainer Carsten Plate sein Team, wenn es am Freitag (19.30 Uhr) die Auswärtsaufgabe beim EC Kassel Huskies angeht. Anders sieht die Favoritenrolle am Sonntag aus, wenn die Hammer vor heimischer Kulisse als Favorit in die Begegnung gegen den EHC Netphen geht (18.30 Uhr/Eissporthalle am Maxipark).
Auf dem Papier empfängt „nur“ der Achtplatzierte den Vierten. Doch der Schein trügt, denn dem Team von Trainer Jamie Bartman wurden sechs Zähler abgezogen, da laut Verband einige Spieler die Athletenerklärungen (Anti-Doping-Erklärung) nicht unterzeichnet beziehungsweise nicht rechtzeitig eingereicht hatten.
Auch wenn die Hammer bisher auch gegen die Topfavoriten der Liga eine ordentliche Leistung abgeliefert hatte: Carsten Plate weiß um die Qualitäten der Hessen, zumal die Huskies beim 5:4 nach Penaltyschießen gegen Vorjahresmeister EHC Dortmund ein weiteres Ausrufezeichen setzten. „Die haben schon eine Mannschaft, die richtig Potenzial hat“, sagt der Coach – besonders mit Blick auf den ehemaligen DEL-Stürmer Manuel Klinge. Daher seien die Kasseler auch „nicht unbedingt unser Maßstab“ - zumal der Ex-Profi neben den verletzten Karl Jasik, Marvin Gleibler und Constantin Wichern am Freitag auch auf den gesperrten Nils Sondermann verzichten muss.
Am Sonntag steht der Kapitän wieder zur Verfügung, und soll dazu beitragen, dass die Hammer von Beginn an klar machen, wie die Rollen gegen den EHC verteilt sind. „Da wird von uns erwartet, dass wir das Spiel machen“, betont Plate, der dies auch von seinen Mannen verlangt, „schnell für klare Verhältnisse zu sorgen und von Beginn an zeigen, dass wir die bessere Mannschaft und Netphen keine Chancen hat. Dass müssen wir klar aufs Eis bringen.“ Doch im selben Atemzug warnt der 39-Jährige, dass auch die Aufgabe gegen den punktlosen Tabellenvorletzten kein Selbstläufer wird: „Wir dürfen das nicht auf die leichte Schulter nehmen.“ Denn dies könne schnell nach hinten losgehen.
 
16.11.2011
Spiele des Tages Hammer Eisbären vs ESC Moskitos Essen  4 : 1 1:1 - 1:0 - 2:0 Spielberichte
14.11.2011
Spiele des Tages EHC Dortmund Westfalen-Elche vs Hammer Eisbären 3 : 2 1:1 - 2:1 - 0:1 Spielberichte
13.10.2011 Hiobsbotschaft für die Hammer Eisbären

Karl Jasik zog sich einen Kreuzbandriss zu. Damit ist die Saison in der Eishockey-Oberliga für den Stürmer praktisch beendet. „Das ist sehr bitter“, sagt Coach Carsten Plate.
Der 26-Jährige hatte bereits am vergangenen Freitag beim 4:2-Überraschungssieg in Bad Nauheim wegen einer Knieverletzung das Eis nach zehn Minuten verlassen müssen. Vor Wochenfrist hatte er es gegen Frankfurt (5:3) zwar noch einmal versucht, um später aber festzustellen, dass es nicht mehr ging. Die Diagnose schockte Spieler, Trainer und Mannschaft zugleich.
 
09.10.2011
Spiele des Tages Hammer Eisbären vs Frankfurter Löwen 5 : 3 1:1 - 1:1 - 3:1 Spielberichte
07.10.2011
Spiele des Tages EC Bad Nauheim Rote Teufel vs Hammer Eisbären 2 : 4 1:3 - 1:0 - 0:1 Spielberichte
02.10.2011
Spiele des Tages Hammer Eisbären vs EV Duisburg Füchse 2 : 5 0:0 - 2:4 - 0:1 Spielberichte
30.09.2011
Spiele des Tages Ratinger Aliens 97 vs Hammer Eisbären 3 : 4 n.P. 2:1 - 0:1- 0:0 - 1:1 - 0:1 Spielberichte
  Rolle des Außenseiters

Eines steht für Carsten Plate fest. „Wir sind in beiden Spielen der Außenseiter“, sagt der Trainer des Eishockey-Oberligisten Hammer Eisbären, dessen Team auf zwei Favoriten der Liga trifft. Am Freitag geht die Reise in den Kurort Bad Nauheim zu den Roten Teufeln, wo die Partie um 19.30 Uhr beginnt. Am Sonntag gastieren die Löwen Frankfurt ab 18.30 Uhr in der Eissporthalle am Maxipark.
Dennoch: nach den ersten zwei Zählern vom vergangenen Wochenende wollen die Hammer wieder „die Favoriten ärgern“, so Plate. Bad Nauheim war es gelungen, nach einer 2:5-Auftaktniederlage gegen den EHC Dortmund zwei Tage später mit einem 4:3-Sieg das Eis zu verlassen – ein klares Ausrufezeichen. Chancenlos sieht der Trainer der Eisbären seine Truppe nicht, doch um eine Chance zu haben, muss das Defensivverhalten stimmen, das der Ex-Profi nach der Partie gegen Duisburg (2:5) als „naiv“ deklariert hatte. Daher hofft er auf eine ähnlich starke Leistung wie gegen die Füchse – die Verteidigung mit eingeschlossen.
Gegen die Löwen aus Frankfurt hofft Plate dagegen auf eine gute Kulisse in heimischer Halle und auf die Unterstützung der eigenen Anhänger. Die Hessen sind mit einer Niederlage (2:3 gegen Kassel) und einem Sieg (10:1 in Netphen) in die neue Runde gestartet. Dass die Frankfurter über eine Truppe verfügen, wissen die Hammer spätestens seit der Aufstiegsrunde am Ende der vergangenen Serie. Daher gilt es wieder, 100 Prozent abzurufen. Immerhin steht dann Christian Gose wieder zur Verfügung, der aber in Bad Nauheim noch gesperrt ist. Gänzlich verzichten muss Plate indes weiterhin auf den verletzten Constantin Wichern.
 
06.06.2011 Wiederkehr, Vertragsverlängerung und Neuzugang: Gose, Köchling und Hoffmann verstärken die Eisbären

Eine Wiederkehr, eine Neuverpflichtung und eine Vertragsverlängerung bei den Hammer Eisbären – der Eishockey-Oberligist verstärkt sich auf allen Positionen und hat mit Stürmer Christian Gose, Goalie Patrick Hoffmann und Verteidiger Martin Köchling drei weitere Stellen im Kader besetzt.
Christian Gose ist in Hamm kein Unbekannter. Der 20-Jährige war während der Saison 2009/10 aus Dortmund an den Maxipark gewechselt. „Da war sein Selbstvertrauen nicht sehr groß, weil er in Dortmund wenig Eiszeit hatte“, erinnert sich der damalige Kapitän und jetzige Trainer Carsten Plate und fügt im selben Atemzug an: „Seine Ansätze waren da aber schon sichtbar.“ So sammelte Gose im vergagenen Jahr Spielpraxis beim Süd-Oberligisten EHF Passau Blackhawks und kommt jetzt mit einer gehörigen Portion Motivation und Ehrgeiz zu den Eisbären. Sein Ziel: „Auf jeden Fall unter die Top Vier“, sagt der 20-Jährige, der vom Konzept des Vorstands überzeugt ist: „Der Verein will weiter nach oben, und da will ich mitziehen.“
Der Coach ist indes von den Qualitäten des Angreifers überzeugt. „Er ist ein dynamischer Spieler, der sehr körperbetont und mit einem guten Zug zum Tor agiert“, meint Plate. „Das hat er in der Vorsaison in Passau bewiesen, wo er eine gute Rolle gespielt hat.“ In Zahlen ausgedrückt: 21 Scorerpunkte in 42 Partien. Zudem ist Gose in der Offensive sowohl in der Mitte als auch Außen einsetzbar – er bevorzugt jedoch die Center-Position.
In Patrick Hoffmann sieht Plate „einen hervorragenden zweiten Mann im Tor“ hinter Stammtorhüter Benjamin Voigt. „Das ändert die Situation vom Vorjahr, als wir Tim Siekmann nach Iserlohn abstellen mussten“, meint der Coach und blickt auf die Saison 2008/09 zurück: „Da hat er in Unna in der Regionalliga gespielt, wo er mir schon gut gefallen hat.“ In den vergangenen zwei Jahren war der gebürtige Berliner bei den Rostock Piranhas, die in dieser Zeit aus der Regional- in die Oberliga Nord aufgestiegen waren, beheimatet, „wo er ein bisschen Verletzungspech hatte, aber trotzdem auf seine Eiszeit kam“, weiß der Trainer. Die Nummer eins im Tor bleibt jedoch Voigt. Was dem 21-Jährigen auch von Vorteil sein kann. „Patrick ist ein junger Mann, der von Benni lernen will und im Training die Chance bekommt, sich für Einsätze zu empfehlen, die er sicherlich bekommen wird, um Benni auch mal zu entlasten“, sagt Plate.
Martin Köchling geht bereits in seine achte Saison am Maxipark, „und damit ist er einer der wenig übrig gebliebenen Hammer“, merkt Plate an. Nachdem die Oberliga in der vergangenen Saison für den 27-Jährigen zunächst noch Neuland war, „hat er sich immer mehr gesteigert und ist deutlich stabiler geworden“, meint der Trainer. „Martin ist einer, der zuhört und Tipps annimmt. Das konnte man am Ende auch sehen. Wenn er sich so weiterentwickelt, wird es für ihn auch kein Problem sein, einen Platz in der Mannschaft zu bekommen.“ Und lächelnd ergänzt Plate: „Dann ist er in der relativ jungen Verteidigung fast schon ein Routinier.
 
01.06.2011 Svejda und Vanek bleiben

Es ist die Nachricht, die Verantwortliche wie Fans gleichsam freut. Die beiden Torjäger Jiri Svejda und Milan Vanek verlängerten ihre Kontrakte bei den Hammer Eisbären um eine weitere Spielzeit. „Die beiden haben in den vergangenen beiden Spielzeiten gezeigt, wie wertvoll sie sind“, freut sich Trainer Carsten Plate über den Verbleib der beiden Angreifer, die spielerisch „gut zusammenpassen“.
Der 26-Jährige Svejda, der nun in sein drittes Jahr bei Lippe Hockey Hamm geht, sammelte in der Vorsaison in 35 Hauptrunden-Partien 52 Scorerpunkte. In der Endrunde ließ der Tscheche noch einmal 19 Zähler in acht Begegnungen folgen – bei neun erzielten Treffern. In der vergangenen Spielzeit „war Jiri der konstanteste Akteur bei uns“, meint Plate. „Er ist schnell, zieht zum Tor, ist stark in Eins-gegen-Eins-Situationen und kreiert mit seiner Art unheimlich viele Chancen. Allerdings war er dabei oft auf sich alleine gestellt.“ Geht es nach dem Coach, wird sich dies mit der Verpflichtung von Matthias Potthoff ändern, der mit Svejda eine gemeinsame Dortmunder Vergangenheit hat. „Das könnte gut funktionieren“, hat Plate eine Vorstellung möglicher Zusammenstellungen der Reihen. Festgelegt hat er sich aber noch nicht. „Vielleicht ergeben sich in den Trainingseinheiten auch andere Varianten“, merkt der Trainer an, für den Svejda auch eine Vorbildfunktion innerhalb der Mannschaft hat: „Jiri gibt immer 100 Prozent – im Training wie im Spiel.“
Neben Svejda gehörte auch sein Sturmpartner Vanek zur förmlichen Torgarantie für die Hammer. Nach der Hauptrunde standen 45 Scorerpunkte auf dem Konto des 34-Jährigen, der ebenfalls in seine dritte Saison an den Maxipark geht. In der Endrunde folgten 18 weitere Zähler in acht Partien. „Milan weiß, wo das Tor steht“, fasst der Coach zusammen. In Überzahl-Situationen ist Vanek ein „Typ, der auch mal ganz nach vorne geht“, erklärt Plate, der dem Stürmer auch „den nötigen Biss“ bescheinigt. „Dabei hat er eine gute Hand-Auge-Kombination. Das haben in dem Ausmaß nicht viele.“
 
31.05.2011 Lasst die Bären los!

Die Käfige werden wieder geöffnet. Eishockey-Oberligist Lippe Hockey Hamm geht in der kommenden Saison unter den Beinamen „Hammer Eisbären“ auf Punktejagd. Gleichzeitig wird der Vorstand der 1. Mannschaft, die seit einem Jahr vom Hauptverein ausgegliedert ist und als „Hammer Eishockey Spielbetriebs GmbH“ fungiert, personell breiter aufgestellt. „Wir wollen mit altem Namen Neues erreichen“, beteuert Werner Nimmert, Geschäftsführer für den Bereich Finanzen und großer Befürworter der Umbenennung, die auch vom Eishockey-Verband abgesegnet worden ist und erst einmal nur das Oberliga-Team betrifft.
Dabei stellt Nimmert klar, dass die Young Stars „gesund dastehen. Wir sind nicht marode“, betont er. Vielmehr gehe es darum, dem Eishockey in Hamm wieder eine Identität zu geben. „Wir sind alle mit Herzblut dabei“, erklärt der Gesellschafter. „Und wenn man in unserer Stadt über Eishockey spricht, denken alle sofort an die Eisbären. Dieser Vergleich ist immer noch vorhanden.“ Young Stars hingegen assoziierten nicht wenige mit dem Status einer Reserve-Mannschaft. „Das führte oft zu dem Tenor: Nein, ich gucke mir nur die „Erste“ an. Diese Verwechslungsgefahr wollen wir natürlich vermeiden“, sagt Nimmert und ergänzt: „Bisher hat kaum jemand wahrgenommen, dass in Hamm in der dritthöchsten Liga Eishockey gespielt wird.“
Trotz des alten Namens soll niemand „zu sehr in Nostalgie schwelgen“, so der Geschäftsführer. Dennoch kam kaum eine andere Bezeichnung als „Eisbären“ in Frage. Zum einen sprach sich ein Großteil der Fans dafür aus. Andererseits „hat der Name, Tradition und war seinerzeit einer der größten Zuschauermagnete in Hamm“, sagt Nimmert. Doch der Blick soll nur nach vorne gerichtet werden – mit neu formulierten Zielen. „Eishockey soll wieder zu einem Event für alle Zielgruppen werden“, beteuert der Gesellschafter. „Dabei wollen wir mittelfristig ein dauerhafter Kandidat für die Play-offs werden und unseren Fans kontinuierlich guten Eishockey-Sport präsentieren. Und das Ganze soll auf soliden Füßen stehen.“
Ein Schritt dorthin ist mit der Neuaufstellung des Vorstands bereits gemacht. „Wir müssen die Aufgaben, die anfallen, auf mehrere Schultern verteilen. Das darf keine One-Man-Show mehr sein“, erklärt Nimmert. „Jeder soll sein Ressort erhalten.“ Dabei fungiert in Zukunft eine Doppel-Geschäftsführung. Während Nimmert für die Finanzen zuständig ist, verantworten Andreas Biskup und Tiberius Boda den sportlichen Bereich.
Für Carsten Plate bringt die Umbenennung eine ganz besondere Note mit sich. Der heutige Trainer gehörte dreieinhalb Jahre lang zum damaligen Eisbären-Kader. „Daher schließt sich hier der Kreis“, meint der Ex-Profi, für den dies auch „etwas Nostalgie“ mit sich bringe. „Man muss ganz einfach sagen: Eishockey in Hamm waren die Eisbären. Und wenn man sich mit Leuten unterhält, sind sie es im Grunde immer noch“, ergänzt der Coach. „Daher glaube ich schon, dass das eine gute Sache für den Verein ist.“ Höheren Druck und Erwartungen verspürt er indes nicht. „Der ist sowieso da, weil die Leute eine Weiterentwicklung sehen wollen“, sagt der 38-Jährige. „Aber diesen Anspruch habe ich sowieso.“ Daher ist der neue, alte Name für Plate in vielerlei Hinsicht „keine Hypothek, sondern eine Chance.“ Eine Chance auf eine neue Eishockey-Ära in Hamm.

Es wird in Zukunft auch eine neuen Internetpräsenzf für die Hammer Eisbären geben.
 
25.05.2011 Zwei weitere Planstellen besetzt: Potthoff und Sondermann verstärken LHH

Zwei weitere Planstellen im Kader sind besetzt. Stürmer Matthias Potthoff und Verteidiger Nils Sondermann wechseln zur kommenden Saison zum Eishockey-Oberligisten Lippe Hockey Hamm. „Für unser Niveau sind das schon Kracher“, freut sich Trainer Carsten Plate über die beiden Neuzugänge „mit hoher Qualität“, die auch charakterlich „sehr gut“ ins Gesamtgefüge passen: „Darauf achten wir auch, damit die Stimmung in der Mannschaft gut ist.“

Matthias PotthoffMatthias Potthoff
Der 23-jährige Potthoff kommt vom Königsborner JEC an den Maxipark und ist ein „absoluter Wunschspieler“ Plates. „Er ist ein Typ, der uns in der vergangenen Saison gefehlt hat“, erklärt der LHH-Coach. Denn Potthoff ist ein klassischer Center-Stürmer, den die Hammer seit Mirko Reinke nicht mehr in ihren Reihen hatten. „Die Fußstapfen, die Mirko hinterlassen hat, sind vielleicht etwas groß, aber dennoch lassen sich die beiden ganz gut vergleichen“, meint Plate, der dem 23-Jährigen ein „gutes Spielverständnis“ attestiert. Zudem ist er ein Angreifer, der auch gut nach hinten arbeiten. „Mir ist wichtiger, dass er das kann“, beteuert der Trainer. „Alles andere ist Zugabe. Schließlich soll die erste Reihe nach Möglichkeit nicht drei Tore schießen und 45 kassieren, sondern drei Mal treffen und hinten wenig bis gar nichts zulassen.“
In der vergangenen Spielzeit sammelte Potthoff in Unna 36 Scorerpunkte und traf dabei elf Mal. Nach seiner Zeit in der Deutschen Nachwuchs Liga (DNL) für den Kölner EC, die Plate als „ein Qualitätsmerkmal“ bezeichnet, stand er drei Jahre lang im DEL-Aufgebot der Iserlohner Roosters und nahm 2007 an der U20-Weltmeisterschaft teil, ehe er 2008 zum EHC Dortmund wechselte. „Matthias ist einer, der einen sehr guten Eishockey-Lebenslauf hat“, sagt der Coach.

Nils SondermannNils Sondermann
Auch von den Qualitäten Sondermanns ist Plate überzeugt. Er hat, wie Potthoff, trotz seines niedrigen Alters von erst 23 Jahren höherklassige Erfahrung vorzuweisen. Der Verteidiger, der den EHC Dortmund nach drei Jahren Richtung Hamm verlässt, schnupperte ebenfalls drei Jahre DEL-Luft in Iserlohn und stand parallel in der Oberliga für Oberhausen, Berlin und nach der Zeit bei den Roosters für Hannover auf dem Eis. „Nils ist definitiv ein Spieler, der seine Stärken in der Defensive hat“, sagt Plate. „Aber er ist auch mit einem sehr guten Schuss ausgestattet und kann sicherlich auch für den einen oder anderen Treffer von der blauen Linie sorgen“, hofft er.
Bei LHH soll seine Rolle daher etwas offensiver ausgerichtet sein als in Dortmund, wo er in der Vorsaison acht Tore markiert hatte. „Er wird unserer Verteidigung sicherlich Stabilität geben“, ist sich Hamms Trainer sicher.
 
19.05.2011 Bitter, Jasik und Pietzko bleiben LH Hamm treu

Der Kader wächst, und die Personalplanungen bei Lippe Hockey Hamm schreiten immer weiter voran. Der Eishockey-Oberligist hat die Verträge mit drei Akteuren verlängert. Die beiden Verteidiger Tim Pietzko und Niko Bitter sowie Stürmer Karl Jasik werden auch in der kommenden Saison das LHH-Trikot tragen.
Pietzko steht somit im dritten Jahr im Aufgebot der Hammer. Der 24-Jährige avancierte in dieser Zeit prompt zum Publikumsliebling. „Bei ihm weiß jeder, was er kann“, ist auch Trainer Carsten Plate überzeugt. Auch wenn es der gebürtige Dortmunder in der vergangenen Saison aufgrund einer Verletzung, die ihn knapp zwei Monate außer Gefecht setzte, nicht oft hat aufblitzen lassen. Pietzko, der im Vorjahr aufgrund des personellen Engpasses verhäuft im Sturm eingestezt wurde, soll dabei weitgehend auf seiner Stammposition in der Defensive agieren. „Da ist er von der Statur her vielen überlegen“, meint der Coach über den 1,88- Meter-Mann, „der auch seine Stärken im Körperspiel hat“.
Auch Bitter ist für die Verteidigung vorgesehen, „auch wenn er als Mittelstürmer einen guten Job gemacht hat“, sagt Plate. „Für den Notfall ist er dort auch immer eine Option, aber ich sehe Niko eher in der Abwehr.“ Dort soll der 25-Jährige, der im vergangenen November aus Unna an den Maxipark gewechselt war, mit seiner Erfahrung für mehr Stabilität sorgen. „Durch seine Größe (1,90 Meter, Anm. d. Red.) hat er eine große Reichweite“, erklärt der LHH-Trainer. „Außerdem ist Niko sehr fleißig, und er arbeitet viel, so dass ich mir viel von ihm verspreche.“
Ebenso wie Bitter ist auch Jasik erst spät ins Team der Hammer gestoßen. Der 26-Jährige, der Mitte Dezember des Vorjahres aus Herne gekommen war, reihte sich im LHH-Dress in 25 Partien elf Mal in die Torschützenliste ein. Und Plate ist sich sicher, dass es in der kommenden Spielzeit einige Treffer mehr werden: „Im Vergleich zur vergangenen Saison hat er noch Potenzial nach oben. Karl ist ein quirliger, kampfstarker und technisch guter Stürmer, der vorne für viel Wirbel sorgen und auch gut in Unterzahl spielen kann.“ Ein entscheidender Faktor Jasiks: Er ist flexibel einsetzbar. Eigentlich sieht sich der 26-Jährige auf der Außenposition, doch bisher agierte er in Hamm als Mittelstürmer. „Das hat er auch gut gemacht“, meint der Coach, der seinem Offensivmann attestiert, gut in die Mannschaft zu passen – auch von der Art und Weise, wie Plate Eishockey spielen lassen will: „mit hoher Laufbereitschaft und, wenn es sein muss, aggressivem Forechechecking“.
 
16.05.2011 Loecke und Licau: Zwei junge Neuzugänge für Hamm

Viele Gespräche sind weit fortgeschritten, zwei kamen bereits zu einem erfolgreichen Abschluss. Stürmer Robin Loecke und Verteidiger Sebastian Licau schnüren ihre Schlittschuhe in der kommenden Saison für Lippe Hockey Hamm. „Damit haben wir zwei junge und hungrige Talente verpflichten können“, sagt Thorsten Licht, Sportlicher Leiter des Eishockey-Oberligisten.

Robin LoeckeMit Robin Loecke stößt ein gebürtiger Hammer in den LHH-Kader. Der 17-Jährige wechselt vom Iserlohner EC an den Maxipark. „Robin ist jung und bissig. Er hat in der vergangenen Saison schon einmal bei uns mittrainiert und man hat gesehen, dass er die Schule von Iserlohns Nachwuchstrainer Klaus Schröder durchlaufen hat“, erläutert Young-Stars-Coach Carsten Plate, der seinem Neuzugang durchaus zutraut, Druck auf die dritte Reihe auszuüben. „Er hat das taktische Verständnis und kann sicherlich positiv überraschen.“

Am Seilersee spielte der 1,64 Meter große Loecke in der Junioren-Bundesliga, wo er den Puck in 30 Partien 30 Mal ins gegnerische Gehäuse bugsierte und insgesamt 64 Scorerpunkte auf seinem Konto hatte. Zudem kam er zu acht Einsätzen im 1b-Team der Roosters, das in der Regionalliga auf Punktejagd geht. Dort reihte sich der 17-Jährige zweimal in die Torschützenliste ein und bereitete acht Treffer vor.

Sebastian LicauFür den 19-jährigen Licau ist die dritthöchste Klasse indes kein Neuland, spielte er doch in der vergangenen Spielzeit für die Moskitos aus Essen. Der gebürtige Bochumer brachte es in der Hauptrunde auf 42 Einsätze und erzielte dabei einen Treffer. Weitere Spielpraxis sammelte der 1,84 Meter große Defensivmann nicht nur weitere Spielpraxis im Junioren-Bundesliga-Team der „Stechmücken“, sondern auch insgesamt 22 Scorerpunkte in 21 Begegnungen. „Er ist ein junger, ehrgeiziger Mann, der sowohl im Sturm als auch in der Verteidigung einsetzbar ist“, ergänzt der LHH-Trainer.
 
29.04.2011 Carsten Plate wird LHH-Trainer

Er war zunächst hin- und hergerissen, ob er noch ein Jahr als Spieler auflaufen sollte. Doch nach den ersten Gesprächen mit den Verantwortlichen von Lippe Hockey Hamm war ihm klar, dass er hinter die Bande wechseln würde. Carsten Plate übernimmt in der kommenden Saison das Traineramt des Hammer Eishockey-Oberligisten.
„Man geht die einzelnen Sachen im Kopf durch“, erläutert der 38-Jährige seine Entscheidungsfindung, die sich „ein bisschen hingezogen“ hat. Schließlich hatte er auch die Offerte, im Nachwuchsbereich in Iserlohn einzusteigen. „Aber die Chance, als Coach in der Oberliga anzufangen, bekommt man so schnell nicht. Die wollte ich nicht ausschlagen.“ Zudem fühlt er sich mit Hamm verbunden, da er nicht nur in den vergangenen drei Spielzeiten für LHH auf dem Eis stand, sondern zuvor bereits dreieinhalb Jahre zu Bundesliga-Zeiten. Der Sportliche Leiter Thorsten Licht begrüßt diese Entscheidung, denn Plate galt als Favorit: „Wir wollen ihm diese Möglichkeit geben und stehen voll hinter ihm.“
Ins kalte Wasser geworfen fühlt sich der ehemalige Kapitän nicht. Denn neben seinen Erfahrungen im Inline-Hockey fungierte Plate im Schlussspurt der Vorsaison als spielender Co-Trainer von Interimscoach Mirko Reinke. „Von daher wird es eher einfacher, weil du von außen auf mehrere Dinge achten kannst“, erklärt er.
Bei der Personalplanung will Plate auf Quantität achten: „Wir waren im Vorjahr zum Schluss einfach zu wenig Leute, um vernünftiges Training zu gewährleisten und den Konkurrenzkampf aufrecht zu erhalten.“ Doch auch qualitativ soll das künftige Team konkurrenzfähig sein: „Im Vergleich zu Duisburg oder Dortmund backen wir natürlich kleinere Brötchen. Aber dennoch können wir eine Mannschaft zusammenstellen, die ein Wörtchen mitreden kann.“ Und zwar um die Plätze, die am Ende der Spielzeit zur Teilnahme an den Play-offs berechtigen. „Wahrscheinlich werden wir vom Kader dahinter stehen, aber wenn man vernünftig arbeitet, ist das machbar“, meint der Ex-Profi.
Aus seinen Ambitionen macht Plate keinen Hehl: „Mit ist wichtig, dass wir eine Struktur herein bekommen. Wenn jeder seine Aufgaben erfüllt, wird es für alle einfacher. Und dann kann man gegen jeden Gegner bestehen.“ Als ehemaliger Verteidiger liegt ihm viel daran, „dass die Arbeit in der eigenen Zone besser funktioniert“. Was konkret heißt, dass jeder Akteur auf dem Eis Abwehraufgaben übernimmt, um die Fehler, „die uns so manchen Punkt gekostet haben“, zu reduzieren. Denn: „Sowohl Offensive als auch Defensive funktioniert nur im Fünfer-Block“.
Dass der 38-Jährige nun Coach einiger ehemaliger Mitspieler sein wird, „ist vielleicht ein kleines Problem, so dass du erst einmal eine gewisse Distanz schaffen musst“, meint Plate. Daher sei es keineswegs von Nachteil, dass der Großteil seiner künftigen Mannen Neuzugänge sein werden. „Mit denen kann man auch gucken, dass wir ganz anders auftreten und zum Beispiel mehr Tempo hereinbringen“, hat der A-Lizenz-Inhaber klare Vorstellungen. Auch ein intensiveres Training – „dreimal pro Wiche wäre ideal“ – schwebt ihm vor, „aber das hängt auch vom Maxipark ab“. Eines steht jedoch außer Frage: Carsten Plate ist schon jetzt voller Tatendrang und freut sich auf seine neue Aufgabe.
 
23.04.2011 Goalie Benjamin Voigt verlängert Vertrag bei LHH

Die Planungen für die kommende Saison in der Eishockey-Oberliga laufen bei Lippe Hockey Hamm schon lange auf Hochtouren, um nach dem „Schnupperjahr“ eine konkurrenzfähige Truppe auf das Eis bringen zu können. Den Grundstein dafür hat LHH mit der Vertragsverlängerung eines Leistungsträger bereits gelegt. Denn Goalie Benjamin Voigt wird auch in der Spielzeit 2011/12 seine Schlittschuhe für die Young Stars schnüren. Ganz zur Freude der Verantwortlichen der Vereins. „Benny ist eine absolute Leitfigur im Team“, freut sich der Sportliche Leiter Thorsten Licht über den Verbleib des Schlussmannes, der in der Vorsaison ein „sicherer Rückhalt und einer der besten Torhüter der Liga“ war.
Zwar lagen dem 29-Jährigen auch Offerten anderer Klubs vor – sogar von einem DEL-Verein, mit dem er auch „ein kurzes Gespräch“ führte. „Das kam für mich sportlich aber nicht in Frage, da ich eigentlich ganz gerne jedes Spiel auf dem Eis stehen will und nicht nur Backup sein möchte“, erklärt Voigt. Auch ein „Top-Verein“ aus der Oberliga fragte nach den Diensten des LHH-Keepers. Doch dies wäre zeitlich mit seiner Ausbildung zum Immobilienkaufmann nicht vereinbar gewesen. „Somit stand Hamm für mich immer an erster Stelle“, betont der gebürtige Schongauer.
Ausschlaggebend war am Ende auch, „dass die Verantwortlichen mich dort unbedingt halten wollten. Das habe ich gespürt“, sagt der Goalie. Zudem ist er „davon überzeugt, dass man Eishockey in Hamm wieder nach vorne bringen kann. Man merkt, dass die Leute, die das Ruder jetzt in der Hand haben, etwas bewegen und professioneller arbeiten wollen.“
Natürlich hat Voigt auch sportliche Ziele. Und zwar durchaus ehrgeizige. „Ich will bis zum Ende um die Play-offs spielen und diese auch erreichen“, erklärt er und ergänzt: „Mit einer verbesserten Mannschaft ist das auf jeden Fall machbar. Schließlich konnten wir Dortmund schon in der vergangenen Saison hin und wieder ärgern. Diesmal sollen gegen solche Gegner auch Punkte her“, geht der 29-Jährige in die Offensive.
Dass die Young Stars eine schlagfertige und wettbewerbsfähige Truppe auf das Eis bringen können – dafür wird weiterhin akribisch gearbeitet. Das Team werde ein völlig neues Gesicht mit „vielen jungen Wilden“ (Licht) und vier kompletten Reihen erhalten. Gespräche mit weiteren Akteuren sind derzeit weit fortgeschritten, jenes mit dem neuen Trainer befindet sich bereits im Endstadium, so dass der Sportliche Leiter auch in dieser Hinsicht schon bald Vollzug melden kann.
 
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