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14.04.2012 Der Hannover-Express rollt weiter nach Herford!

Die Planungen für die nächste Saison laufen allerorten auf vollen Touren, auch in Herford ist man nicht untätig. Und die ersten Bausteine sind fix. Auch in der kommenden Saison wird Bruce Keller an der Bande stehen und versuchen, mit den Ice Dragons den nächsten Schritt in der 3. deutschen Eishockeyliga zu machen. Während für das Team in der letzten Saison noch „ankommen in der Oberliga“ als Ziel auf dem Zettel stand, soll sich seine Mannschaft in der kommenden Saison etablieren. Dafür plant er gemeinsam mit dem Vorstand und dem sportlichen Leiter Dirk Marchel einige Verstärkungen ein, mit denen derzeit die Gespräche laufen. Doch nicht nur „neue“ stehen auf der Agenda, auch mit dem letztjährigen Kader wird gesprochen. Und da gibt es gleich 2 weitere Zusagen in der Familie.

Denn mit dem akribischen Arbeiter und Teamplayer Marc Keller und dem Goalgetter Jeffrey Keller haben seine beiden Söhne sich ebenfalls für eine weitere Spielzeit in den Trikots des Herforder EV entschieden. Für Marc, der in der letzten Saison mit 7 Toren und 16 Vorlagen auf Platz 7 der vereinsinternen Scorerwertung landete, gibt es dafür eine simple Begründung:„Es war eine Super Chemie in der Mannschaft, wir hatten viel Spaß im Team und Herford war einfach eine tolle Erfahrung, die uns auch spielerisch weitergebracht hat!“ „Da fiel die Entscheidung für Herford leicht“, so Jeffrey Keller, der mit 24 Toren in der letzten Saison erfolgreichster Torjäger und Topscorer beim Herforder EV war und sich gegen einige Angebote von anderen Oberliga West Clubs entschieden hat. Beide haben sich für die kommende Saison viel vorgenommen, werden im Sommer hart trainieren um topfit zu sein. „Wir wollen uns natürlich verbessern um der Mannschaft mehr helfen zu können!", so Jeff, während Marc im beipflichtet:"Dazu noch weniger brav auf dem Eis agieren um deutlich erfolgreicher mit dem Team zu spielen...“, um dann mit einem verschmitzten Grinsen hinzuzufügen: “und noch mehr Humbas nach den Spielen machen ist natürlich auch noch ein Ziel!“
Auch der Coach fand nur lobende Worte über den HEV, was im Interview mit Radio Herford deutlich wurde: “Es war eine super Zusammenarbeit in der letzten Saison! Alle Zusagen wurden eingehalten, es hat Spaß gemacht mit den jungen Spielern zu arbeiten, die gezeigt haben, dass sie Oberliga spielen können!“

Der HEV freut sich, das mit diesen Zusagen ein erster, wichtiger Schritt für die kommende Saison gemacht ist und geht davon aus, dass in den kommenden Wochen weitere Zusagen folgen werden!
 
   
31.03.2012 Auswärtssieg – Ice Dragons für die Oberliga qualifiziert!

Mit einem 2:6 Auswärtssieg haben die Ice Dragons die Saison beendet und sicherten sich den sportliche Qualifikation zur Oberliga. In einem Spiel zweier ersatzgeschwächten Teams, 12 Feldspieler auf Netphener Seite, deren 13 im Herforder Dress, sah es gut 30 Minuten lang nicht nach einem erfolgreichen Abend für die Ice Dragons, die neben den beiden bereits abgereisten Kontingentspielern McKague und Piro auch auf Patrick Preuße verzichten mußten, aus. Doch mit einer Energieleistung drehten sie einen 0:2 Rückstand und konnten sich am Ende noch einmal von den gut 70 mitgereisten Herforder Fans feiern lassen.

2 Wochen ohne echtes Eistraining, diverse fehlende Spieler und dann ein sogenanntes „Do or Die“ Spiel, das schlug gewaltig auf die Nerven der jungen Herforder Truppe. Nervös und uneingespielt wirkte das, was sie in den ersten 20 Minuten aufs Eis brachten. So war es nicht weiter verwunderlich, dass die Gastgeber in der 5. Minute mit 1:0 in Führung gingen. In Überzahl schoss Rene Kutzner aus Höhe des Bullypunktes durch die Beine eines Herforder Verteidigers, so dass die Scheibe für Florian Holst zu spät zu sehen war. Dieser Treffer wirkte sich nicht förderlich auf das angespannte Herforder Nervenkostüm aus, im Gegenteil. Nur eine Minute später war es ein individueller Fehler im Spielaufbau, der den Netphenern einen schnellen Gegenzug ermöglichte, Tim Bruch sagte danke und erhöhte auf 2:0. Jetzt lief erstmal gar nichts mehr zusammen, es dauerte, bis das Team von Bruce Keller zurück ins Spiel fand. Dann kam auch noch Pech dazu. Bei einem schnellen Herforder Angriff blieb die Scheibe auf der Herforder Torlinie liegen, es war zum verzweifeln. In den letzten 5 Minuten des Drittels kamen die Ice Dragons hatten die Ice Dragons dann zwar das Spiel optisch im Griff, doch Hendrik Sirringhaus im Netphener Kasten wirkte bis zur Pause unbezwingbar.

Das zweite Drittel hatten die Ice Dragons dann mehr unter Kontrolle, die Scheibe indes wollte einfach weiterhin nicht rein. Bezeichnend dafür eine Szene gleich zu Beginn des Drittels. In Unterzahl liefen Marc und Jeffrey Keller einen Konter, kamen zu zweit frei vor das Tor. Den guten Pass von Marc konnte Jeff zwar aufs Tor bringen, doch eine kleine Fütze im Torraum hielt die Scheibe auf, so dass sie erneut auf der Linie liegen blieb. Bei 5 gegen 5 wurden die Gastgeber nun Phasenweise eingeschnürt, doch die Minuten liefen runter, ohne das ein Herforder Tor fiel. Zu allem Überfluß verloren sie auch noch Sven Johannhardt für die Dauer einer 10-Minütigen Disziplinarstrafe. Erst in der 31. Minute konnten die Herforder Anhänger jubeln. Und dieses Tor hatten die Ice Dragons ins Tor gearbeitet. Einen Schuß von Lucas Klein konnte Sirringhaus entschärfen, den Nachschuss von Nils Bohle ebenfalls. Der setzte erneut nach, brachte die Scheibe irgendwie zu Leon Nasebandt und der junge Herforder Stürmer konnte aus dem Slot zum 2:1 einnetzen. Doch wirklich gebrochen war der Bann nicht. Zwar schienen die Spieler nun ihre Nerven im Griff zu haben, doch Henrik Sirringhaus machte viele gute Chancen zur Nichte. Es bedurfte schon einer besonderen Aktion, um ihn zu bezwingen. Wie in der 37. Minute, als Florian Kiel mit einem Schlenzer die Scheibe zum Tor brachte wo Lucas Klein die Scheibe im Flug mit dem Stock nach unten abfälschte. Der Ausgleich war geschafft! 2 Minuten vor Drittelende waren die Ice Dragons dann in Überzahl. Sie schnürten die Gastgeber ein, brachten Schuss um Schuss auf das Netphener Tor. Doch die Überzahl war fast um, als es endlich im Kasten der Gastgeber einschlug. Sven Johannhardt, dessen Disziplinarstrafe kurz zuvor abgelaufen war, hatte draufgehalten und den Pfosten getroffen. Von da aus prallte die Scheibe an den Schlittschuh eines Verteidigers, an den Schläger des Torwarts, dann zur Seite und von einem weiteren Schlittschuh ins Tor. Jetzt hatten die Herforder Cracks das Spiel gedreht, gingen mit einer 2:3 Führung in die Pause.

Im letzten Drittel waren die Ice Dragons dann klar spielbestimmend, mußten jedoch das ein oder andere Mal bei Netphener Kontern zittern, die jedoch Florian Holst allesamt mit Glück und Geschick stoppen konnte. In der 46. Minute verloren die Ice Dragons dann Sven Johannhardt endgültig, der sich ein heftiges Wortgefecht mit der Hauptschiedsrichterin lieferte und dafür eine weitere 10-Minütige Disziplinarstrafe kassierte. Da die zweite „Zehner“ innerhalb eines Spiels automatisch zur Spieldauerstrafe wird, konnte er vorzeitig duschen gehen. Davon liessen sich die Ice Dragons jedoch nicht beirren. In der 48. Minute war es Nils Bohle, der endgültig die Weichen auf Sieg stellte. In Überzahl erhöhte er nach Pass von Jeff Keller mit einem satten Handgelenksschuss auf 2:4, jedoch kam wohl bei der Ansage des Torschützen die Reihenfolge durcheinander, so dass Jeffrey Keller als Torschütze gelistet wurde. Nun fingen die Fans an „Oberliga, Herford ist dabei“ und „Nie mehr 4. Liga“ zu skandieren. 3 Minuten später war dann Alexander Seel zur Stelle, um auf 2:5 zu erhöhen. Erneut waren die Ice Dragons in Überzahl und nach einem Schuss von Jeff Keller stand Seel goldrichtig um abzustauben. Das letzte Tor des Abends gehörte jedoch dem Kapitän! Mit dem letzten Tor seiner Karriere erzielte er auch das letzte Tor dieser Oberligasaison, ein Drehbuchautor hätte es nicht besser schreiben können. Bei 5 gegen 5 hatten die Ice Dragons ihre Gegner in der Verteidigungszone festgenagelt, die Scheibe lief wie im Powerplay. Dann kam sie über Nils Bohle zu Michael Reim an der blauen Linie und mit einem satten Schlagschuss in den Winkel stellte der in der 55. Minute den 2:6 Endstand her. Das der HEV anschließend auch noch Nils Bohle verlor, er lieferte sich ebenfalls ein Wortgefecht mit der Hauptschiedsrichterin, worauf er mit 2 10-Minütigen Disziplinarstrafen bedacht wurde, fiel nicht weiter ins Gewicht, das Spiel war gelaufen.

Torfolge:
1:0 Kutzner/Morys/Elzner (4:44) PP1; 2:0 T.Bruch/Niestroj/Elzner (5:22); 2:1 Nasebandt/Bohle/Klein (30:08);
2:2 Klein/Kiel/Nasebandt (36:03); 2:3 Johannhardt/Klein/J.Keller (39:36) PP1;
2:4 J.Keller/Bohle/Klein (47:07) PPP1; 2:5 Seel/J.Keller/M.Keller (51:44) PP1; 2:6 Reim/Bohle (54:52)

Strafminuten:
Netphen 18 + 10 (T.Bruch)
Herford 18 + 2*10 (Johannhardt/Bohle) + 2* Spieldauer (Johannhardt/Bohle)
 
Spielbericht
30.03.2012 Ice Dragons treten zum Saisonabschluss in Netphen an

Einmal noch müssen die Ice Dragons antreten, bevor es in die wohlverdiente Sommerpause geht. Beim abgeschlagenen Tabellenletzten in Netphen geht es am Freitagabend noch einmal um wichtige Punkte, mit denen die Ice Dragons auf Platz 4 klettern können. Theoretisch ist sogar noch, eine Niederlage von Neuwied in Darmstadt vorausgesetzt, der Sprung auf Platz 3 möglich. Doch leicht wird die Aufgabe nicht, denn auch wenn die Netphener in der Pokalrunde sieglos blieben, wird die ersatzgeschwächte Herforder Mannschaft auf einen Gegner treffen, der um jeden Zentimeter Eis kämpft. Das das Team von Bruce Keller in den letzten 2 Wochen nicht mehr regulär trainieren konnte, ist bei diesem Unterfangen dann auch nicht unbedingt hilfreich. Jedoch bekommt das Team Unterstützung von einem vollbesetzten Fanbus, und das wird die HEV-Cracks sicherlich noch einmal bis ans Limit und sogar darüber hinaus pushen. Schließlich wollen sich die Jungs mit einem Sieg in die Sommerpause zu verabschieden! Angepfiffen wird die Partie im Sportpark Siegerland im 20.00 Uhr, geleitet wird das Spiel vom unparteiischen Trio Weiss, Kubica und Siebel.
 
 
17.03.2012 Ice Dragons schenken dem Käpt´n zum Abschied 15 Tore!

Emotional und unvergesslich, so sollte das letzte Heimspiel für den Herforder Kapitän werden. Und diese Aufgabe konnten Fans und Mannschaft mit Bravour lösen! Zum Einen sorgte die Mannschaft schon beim warmlaufen mit Einheitstrikots, alle trugen die „3“ und den Namen Reim auf dem Rücken, für eine Gänsehaut beim Kapitän, zum Anderen bildeten Sie für den Käpt´n einen Ehrenspalier beim Einlauf, an dem sich auch die Gästespieler auf eigenen Wunsch beteiligten, eine faire Geste der Netphener, die größte Anerkennung und ein riesiges „Dankeschön“ verdient! Das dabei jeder Spieler mit dem Nachnamen „Reim“ aufs Eis gerufen wurde, versteht sich von selbst! Als Michael Reim sich dann kurz per Mikrofon für die Unterstützung der letzten 20 Jahre bedankte, musste sich doch der ein oder andere im Stadion ein Tränchen verdrücken. Anschließend gab es nicht nur für Ihn eine Ehrung durch den Vorstand, sondern auch für die Kontingentspieler Darren McKague und Josh Piro, die in dieser Woche abreisen werden und bei denen man sich ebenfalls für die gezeigten Leistungen bedanken und sich gebührend verabschieden wollte.

Die Geschichte des Spiels selbst ist schnell erzählt. Die mit extrem kleinen Kader angereisten Gäste, Gästecoach Reinhard Bruch konnte lediglich auf 9 Feldspieler zurückgreifen, kämpften zwar aufopferungsvoll, waren an diesem Abend jedoch trotzdem nicht mehr als ein Sparringspartner für die Ice Dragons, die ihrem Kapitän und den Fans ein unvergessliches letztes Heimspiel bieten wollten. Nach 3 Minuten eröffnete Lucas Klein den Torreigen, in der 6 Minute erhöhte Jeff Keller auf 2:0. Der zwischenzeitliche 2:1 Anschlusstreffer durch André Bruch in der 11. Minute hielt die Ice Dragons jedoch nicht von ihrem Weg ab, im Gegenteil: Michael Reim, Josh Piro und Marc Keller stellten noch vor der Pause die Weichen auf Sieg!

Im Zweiten Drittel begann dann die Darren McKague Show. Der Kanadier hatte sich für das letzte Spiel nochmal viel vorgenommen und erzielte zwischen der 25. und der 36. Minute einen lupenreinen Hattrick. Zwar konnten die Gäste in der 39. Minute durch Michal Kousek noch einmal Ergebniskosmetik betreiben, doch anschließend machten Marc Keller und Patrick Preuße das Ergebnis noch im zweiten Drittel zweistellig.

Auch im letzten Drittel erzielten die Ice Dragons 5 Tore, dieses Mal jedoch ohne einen Gegentreffer. Darren McKague, Sven Johannhardt, Nils Bohle und noch 2 mal Darren McKague sorgten für einen tollen Abschluss der Saison und gaben den Fans Grund zum Feiern.

Jetzt war wieder die Zeit des Michael Reim gekommen. Als die Mannschaft zur Ehrenrunde aufs Eis ging, ließen die Spieler Ihren Kapitän vor und schlossen hinter ihm direkt die Bandentür. Die letzte Ehrenrunde seiner Karriere durfte er also alleine laufen und er genoss es in vollen Zügen! Auch an dieser Stelle bleibt nichts mehr übrig als zu sagen: Danke, Reimer, für 20 wundervolle Jahre!

Torfolge:

1:0 Klein/Bohle/Nasebandt (2:33); 2:0 J:Keller/M.Keller/McKague (5:05); 2:1 Bruch/Morys/Elzner (10:39);
3:1 Reim/Klein/Bohle (16:23); 4:1 Piro/Johannhardt/Domula (18:59) PP1; 5:1 M.Keller/Reim/Derksen (19:24);
6:1 McKague/M.Keller/J.Keller (24:25); 7:1 McKague/M.Keller/J.Keller (28:23) PP1;
8:1 McKague/Klein/Piro (35:46) PP1; 8:2 Kousek/Bruch/Herling (38:45);
9:2 M.Keller/McKague/Domula (39:23); 10:2 Preuße/Klein/Bohle (39:38);
11:2 McKague/J.Keller/Becker (42:59); 12:2 Johannhardt/Piro/Nasebandt (45:02);
13:2 Bohle/Brinkmann/Kiel (50:37) UZ1; 14:2 McKague/Domula/Piro (53:31); 15:2 McKague (58:19)

Strafminuten:

Herford 17 + Spieldauer (Josh Piro)
Netphen 20
 
Spielbericht
13.03.2012 Gegen Netphen das letzte Heimspiel der Saison – Der Käpt´n geht von Bord

Es ist das letzte Heimspiel der Saison, ein Spiel das die Ice Dragons unbedingt gewinnen müssen! Zu Gast am Freitag Abend: Der EHC Netphen, Tabellenletzter des Oberliga-West Pokals. Die Siegerländer haben eine Saison zum Vergessen hinter sich. Viele Verletzungen, sportlicher Misserfolg, es lief für die Mannschaft von Coach Reinhard Bruch nichts zusammen. Trotzdem dürfen die Ice Dragons dieses Team nicht auf die leichte Schulter nehmen und müssen um 21.00 Uhr, wenn Hauptschiedsrichterin Ramona Weiß das Spiel freigibt, voll konzentriert zur Sache gehen, um die so dringend benötigten drei Punkte einzusammeln! Einlassbeginn ist wie gewohnt um 20.15 Uhr.

Doch so wichtig diese Partie sportlich auch ist, sie wird am Freitag abend dennoch in den Hintergrund rücken.
Denn dieses letzte Heimspiel der Saison ist auch das letzte Heimspiel in der langen Karriere des Herforder Kapitäns Michael Reim. Mit ihm wird der letzte noch verbliebene Aktive der “alten Garde” nach dieser Saison die Schlittschuhe an den Nagel hängen. Als er im Sommer 1991 von Dynamo Berlin kommend in die Oberliga Nord zur damaligen Herforder EG wechselte, war er sich sicherlich nicht bewußt, dass er am Ende seiner Karriere knapp 600 Spiele für die Herforder EG, den Herforder EC und den Herforder EV auf dem Buckel haben würde, in denen er gut 80 Tore, knapp 180 Vorlagen und 556 Strafminuten sammelte. Das er zwischendurch, bedingt durch finanzielle Schwierigkeiten des HEC, 7 Spiele für Hamm und 24 Spiele für Brackwede machte: Geschenkt! Denn die Fans haben ihn “eingebürgert”, der Spieler aus dem Crimmitschauer Nachwuchs ist für alle längst ein “nativer” Herforder geworden. Doch nicht nur als Spieler hat “Reimer”, wie er von den Mitspielern gerufen wird, bleibende Spuren in Herford hinterlassen. An der Gründung des Herforder EC war er massgeblich beteiligt, als Trainer bildete er gemeinsam mit Andreas Ober die Generation um Nils Bohle, Florian Kiel, Patrick Preuße, Lucas Klein, André Schäfer, Timo Becker und Co. aus. Als der HEV erstmalig eine Seniorenmannschaft an den Start schicken wollte, war es wieder “Reimer”, der sich bemühte, seine ehemaligen Weggefährten mit aufs Eis zu nehmen. Das ein so verdienter Spieler, eine, wenn nicht DIE verbliebene Indentifikationsfigur, einen würdigen Abschied bekommen soll, erklärt sich von selbst. Aus diesem Grund erhofft sich der Herforder EV natürlich am Freitag Abend eine volle Halle und einen stimmungsvollen Abend, um dem “Reimer” diesen Abschied zu geben und gemeinsam mit dem Verein für die vergangenen 20 Jahre “Danke” zu sagen!

Nicht nur für Michael Reim ist es das letzte Heimspiel, auch Josh Piro und Darren McKague werden voraussichtlich das letzte Mal in der Eishalle im kleinen Felde auflaufen, und auch von diesen Spielern sollten sich alle Eishockeyfans in Herford gebührend verabschieden!
 
 
05.03.2012 Ice Dragons gewinnen in Darmstadt

116 Zuschauer sahen am Sonntag Abend in Darmstadt ein Spiel zweier dezimierter Mannschaften (beide Trainer hatten nur 13 Feldspieler zur Verfügung), das die Ice Dragons zwar über weite Strecken dominierten, am Ende aber nochmal um Ihren Sieg zittern mussten. Ungeachtet dessen gewannen sie am Ende 6:4 und konnten die Punkte 4, 5 und 6 an diesem Wochenende aus Hessen mitbringen.

Das Team von Bruce Keller war gewarnt, hatte man doch schon im Hinspiel gesehen, wie gefährlich die Konter der Darmstädter sein können. Trotzdem dauerte es nur 157 Sekunden, bis Florian Holst das erste Mal eine Scheibe aus seinem Tor holen musste. Marcel Gaitantzis hatte die Hausherren in Führung geschossen. Es dauerte etwas, bis die Ice Dragons ins Spiel fanden. In doppelter Überzahl klappte es dann aber. Auf Vorlage von Kai Domula und Josh Piro stellte Jeff Keller in der 14. Minute den Ausgleich her. Und es war auch der Torjäger vom Dienst, der den HEV erstmals in Führung brachte: In doppelter Unterzahl wurde er von Darren McKague mit einem tollen Pass auf die Reise geschickt und erzielte das 1:2 in der 17. Minute. Dies war auch der Stand nach dem ersten Drttel.

Im Zweiten Drittel waren es wieder die Hausherren, die besser in die Partie kamen. In Person von Robin Lehmann glichen Sie in der 24. Minute aus. Dann kam der Angriff der Ice Dragons jedoch ins Rollen. Nur 30 Sekunden später brachte Darren McKague nach Vorlage von Jeff Keller die Ice Dragons wieder in Front, Patrick Preuße erhöhte in der 27. Minute nach Vorlage von Nils Bohle im Powerplay auf 2:4. Nun hatten die Ice Dragons das Spiel voll im Griff und erhöhten, obwohl sie etliche Chancen liegen liessen, bis zur Pause durch Darren McKague in der 32. Minute und Sven Johannhardt nach einem Traumpass von Kai Domula in der 36. Minute noch auf 2:6.

Im letzten Drittel schlich sich bei den Ice Dragons ob der sicheren Führung ein wenig der Schlendrian ein, während die Gastgeber mit Wut im Bauch und dem Willen, das Spiel noch zu drehen, aus der Kabine kam.
Eine Powerplaysituation brachte den Dukes in der 46. Minute den 3:6 Anschluss durch Christian Wehner und damit zusätzliche Kräfte, während die Ice Dragons Schwierigkeiten hatten, den Schalter wieder umzulegen. Als dann in der 54. Minute Benedikt Peters noch auf 4:6 verkürzte, wurde es noch einmal richtig spannend. Diese Spannung erhöhte sich durch 2 Strafen, die die Ice Dragons bis kurz vor Schluß in Unterzahl spielen liessen. Doch mit Glück und Geschick konnten sie den Vorsprung halten und sich am Ende auf Grund der ersten 40 Minuten verdient die Punkte sichern.

Torfolge:
1:0 Gaitantzis/Wehner (02:37); 1:1 J.Keller/Domula/Piro (13:30) PP2; 1:2 J.Keller/McKague (16:58) UZ2;
2:2 Lehmann/Parejo/Engler (23:33); 2:3 McKague/J.Keller (24:04); 2:4 Preuße/Bohle (26:23) PP1;
2:5 McKague/M.Keller (31:58); 2:6 Johannhardt/Domula (35:50); 3:6 Wehner/Lehmann (45:10) PP1;
4:6 Peters/Lehmann/Parejo (53:39)

Strafminuten:
Darmstadt 10
Herford 12
 
Spielbericht
03.03.2012 Ice Dragons gewinnen Verlängerungs-Krimi gegen Neuwied

Es war kein Spiel für Eishockeyästheten, das die knapp 500 Zuschauer in Herford Eishalle „Im kleinen Felde“ am Freitag Abend zu sehen bekamen. Aber spannend war es auf alle Fälle! 2 Mal gingen die taktisch von ihrem Coach hervorragend eingestellten Gäste in einem ruppigen, umkämpften Spiel in Führung, 2 mal glich der HEV aus und konnte sich am Ende über einen Sieg nach Verlängerung freuen. Bruce Keller war dann auch in der anschließenden Pressekonferenz nicht ganz zufrieden mit seinem Team, zollte jedoch dem Gegner auch Respekt: „Neuwied heute unser System gespielt, dass System, was wir eigentlich spielen wollten. Und sie haben es heute über weite Phasen sehr gut gemacht, haben als Team sehr diszipliniert gestanden. Wir waren oft zu weit weg, haben das nicht so umgesetzt. Am Ende haben wir die Punkte glücklich geholt.“

Aber von Anfang an: Mit gutem Forechecking und einer hohen Passsicherheit zogen die Bären den Ice Dragons, die auf Sebastian Köhne und Leon Nasebandt verzichten mussten, von Beginn an den Zahn. Das Spiel spielte sich mehr vor dem sehr gut aufgelegten Florian Holst als vor Tim Kühlem im Neuwieder Tor ab, zu oft verloren die Ice Dragons schon im Aufbau die Scheibe. So war es auch nicht weiter verwunderlich, dass die Gäste in der 9. Spielminute in Führung gingen. Marc Blumenhofen hatte in Überzahl die Abwehr umkurvt und guckte sich aus kurzer Distanz den machtlosen Florian Holst aus. Weiter spielten hauptsächlich die Bären, aber Holst hielt den HEV im Spiel. Erst langsam fanden die Ice Dragons in die Partie, ein Ausgleich vor der Pause wollte jedoch nicht gelingen und wäre wohl auch nicht verdient gewesen.

Die Spielweise der Ice Dragons änderte sich im zweiten Drittel. Mit mehr Tempo und nun besser funktionierendem Forechecking zwangen sie ihre Gegner zu Fehlern und kamen zurück ins Spiel. In der 27. Minute konnten die Herforder Fans dann endlich jubeln. Sven Johannhardt nahm einen Abpraller auf und verwandelte aus kurzer Distanz im Fallen zum 1:1. Doch die Freude währte nur kurz. Die Gäste nahmen wieder das Heft in die Hand, fingen die Ice Dragons ab und fuhren gefährliche Konter. Wie den in der 32. Minute, als Kai Kühlem und Slawomir Kiedewicz den in der Mitte mitgelaufenen Förderlizenzspieler Jörg Noack bedienten, der zum 1:2 verwandelte. Die Gäste kontrollierten das Spiel, die Ice Dragons rannten zu oft kopflos an, so dass es mit diesem Zwischenstand in die zweite Pause ging.

An diesem Bild änderte sich auch im letzten Drittel lange nichts. Vor allem Florian Holst war es zu verdanken, das es nur beim 1:2 Rückstand blieb, klärte er doch mit einem Monster Save einen Alleingang. Davon angestachelt zeigten die HEV-Fans ihr Gespür für die Situation, versuchten nun von den Rängen aus, ihre Mannschaft nach vorne zu peitschen, die Scheibe ins Tor zu schreien. So angespornt packten die Ice Dragons die Brechstange aus, mit spätem Erfolg. Darren McKague bekam in der 58. Minute die Scheibe von Josh Piro, arbeitete sich durch 2 Gegenspieler hindurch und suchte den Abschluss. Zwar konnte Tim Kühlem im Neuwieder Tor in höchster Not klären, doch der Abpraller lag so frei im Torraum, dass HEV Torjäger Jeff Keller nur noch „Danke“ sagen musste und die Scheibe zum umjubelten Ausgleich ins Tor schob. Kurze Zeit später musste Nils Bohle auf die Strafbank, die Gäste hatten also kurz vor Schluss noch einmal die Chance auf ein Überzahlspiel. Mit viel Kampfgeist brachten die Ice Dragons die Scheibe immer wieder aus der Gefahrenzohne, kamen selbst zu zwei Unterzahlkontern, jedoch nicht erfolgreich. So lief die Uhr herunter und allen war klar: Jeder einen Punkt, jetzt gibt es Verlängerung.

Dort starteten die Ice Dragons in Unterzahl, schließlich saß Nils Bohle noch auf der Strafbank. Doch auch hier konnten sie sich schadlos halten, und als dann der Neuwieder Spieler Andreas Czaika nach einem ruppigen Einsatz in die Kühlbox musste, setzten sich die Ice Dragons im Neuwieder Drittel fest. Immer wieder spielten sie sich frei, immer wieder versuchten sie den entscheidenden Schuss anzubringen, immer wieder wehrte Kühlem ab. In der 64. Minute sagte sich Kapitän Michael Reim wohl:“Jetzt mach ich es halt selbst“, hielt von Höhe des Bullypunktes mit einem perfekt gezielten Schlagschuss drauf. Die Scheibe Schlug ein und das Stadion tobte, sein Schlagschuss sicherte den Ice Dragons den Zusatzpunkt.

Torfolge:
0:1 Blumenhofen/Petry/Hamann (08:08) PP1; 1:1 Johannhardt/Kiel/Piro (25:30);
1:2 Noack/K.Kühlem/Kiedewicz (31:53); 2:2 J.Keller/McKague/Piro (57:02);
3:2 Reim/Johannhardt/Klein (63:20) PP1

Strafen:
Herford 18 + 10 (Johannhardt)
Neuwied 16
 
Spielbericht
29.02.2012 Die Bären zu Gast, dann zu den Dukes

Weiter geht es für die Ice Dragons im Oberliga-West-Pokal Schlag auf Schlag. Am Freitag Abend sind die Bären des EHC Neuwied zu Gast in der Eishalle “Im kleinen Felde”. Der Regionalliga-Zweite, der mit derzeit 3 Spielen weniger nur einen Punkt Rückstand auf die Ice Dragons hat, ist ein direkter Konkurrent im Kampf um die ersten 4 Plätze, daher brauchen die Ice Dragons unbedingt einen Heimsieg! Doch nicht nur die Tabellensituation, auch das Hinspielergebniss sorgt für zusätzliche Motivation. Schließlich mußten sich die Ice Dragons in Neuwied mit 4:3 n.P. geschlagen geben, obwohl Sie zuvor das Spiel über weite Strecken überlegen geführt hatten. Doch auch die Gäste werden mit einer ordentlichen Portion Extra-Motivation anreisen, lief es doch zuletzt gar nicht nach Wunsch! Während die Bären zu Hause noch ungeschlagen sind und lediglich einen Punkt gegen die Ice Dragons abgeben mussten, sind sie Auswärts bisher erfolglos geblieben. Und das wollen die Bären nach der Rückkehr von Kapitän Petry, der zuletzt gesperrt war, ändern. Ein schwierige Aufgabe für die Ice Dragons, bei denen Coach Bruce Keller bis auf den Langzeitverletzten Jan-Niklas Linnenbrügger voraussichtlich auf den kompletten Kader zurückgreifen kann. Angepfiffen wird die Partie von Hauptschiedsrichterin Ramona Weiss und ihren Assistent(inn)en Tijna Haack und Michiel Dobber um 21.00 Uhr, Einlassbeginn ist wie gewohnt um 20.15 Uhr.

Am Sonntag treten die heimischen Kufencracks dann die weite Reise ins Hessische Darmstadt an. Dort treffen sie auf die Darmstadt Dukes. Die Dukes haben eine ähnlich wechselhafte Pokalrunde wie der HEV gespielt, rangieren derzeit aber noch auf dem 3. Tabellenplatz. Dies haben sie unter anderem den Überaschungssiegen in Herne und zu Hause gegen Krefeld zu verdanken. Schon im Hinspiel, dass die Ice Dragons mit 5:3 für sich entscheiden konnten, konnte man sehen, mit welcher Taktik die Dukes zum Erfolg zu kommen hoffen. Immer wieder versuchten sie, aus schnellen Kontern Kapital zu schlagen, 2 mal konnten Sie nur auf Kosten einen Strafschusses gestoppt werden, die sie jeweils verwandelten. Bruce Keller muß also für das Spiel in Darmstadt die richtige Mischung aus Offensive und Defensive finden, um den Dukes nicht ins offene Messer zu laufen.
Angepfiffen wird die Partie in Darmstadt am Sonntag Abend um 18.30 Uhr.
 
 
27.02.2012 Ice Dragons unterliegen in Essen – das zweite Drittel entscheidet die Partie

Auch im vierten Anlauf gab es für die Ice Dragons gegen die Moskitos nichts zu holen. In Essen mußten sich die heimischen Kufencracks, bei denen neben dem Langzeitverletzten Jan-Niklas Linnenbrügger und dem in dieser Woche beruflich verhinderten Sebastian Köhne kurzfristig auch Nils Bohle und Sven Johannhardt ausfielen, mit 1:6 geschlagen geben, wobei die Entscheidung, wie schon so oft in dieser Saison, im 2. Drittel fiel.

Im ersten Drittel hielten die Ice Dragons noch gut dagegen, auch wenn man den Gastgebern die bessere Spielanlage und mehr Scheibenbesitz attestieren mußte. Bis zur 13. Minute stand es 0:0, wobei sich sowohl Christian Lüttges im Essener Tor als auch Jacob Lamers im Herforder Tor in dieser Zeit auszeichnen konnten. Dann aber gingen die Moskitos durch einen Treffer von Damian Schneider in der 13. Minute in Führung. Doch das warf die Ice Dragons nicht zurück, im Gegenteil mehrfach hatten sie die Chance, auszugleichen.
Die größte Ausgleichschance vergab dann Alex Seel, der bei einem Alleingang kurz vor der ersten Pause nur 2. Sieger gegen den starken Christian Lüttges im Essener Tor war.

Im zweiten Drittel mußten die Ice Dragons bereits nach gut 2 Minuten das 2:0 hinnehmen, Benjamin Musga traf im Powerplay. Jetzt verloren die Gäste völlig den Faden, was die Moskitos auszunutzen wußten. Nur 24 Sekunden später war erneut Damian Schneider erfolgreich und brachte die Gastgeber mit 3:0 in Front. Anschließend wechselte Bruce Keller die Torhüter um dem Team einen neuen Impuls zu geben, doch auch Florian Holst, der nun zwischen den Pfosten stand, musste bis zur Pause noch 2 mal hinter sich greifen: Florian Spelleken n der 32. Minute in Überzahl und Marcel Krzyzyk in der 36. Minute stellten den 5:0 Pausenstand her.

Im letzten Drittel stand dann wieder eine etwas andere Herforder Mannschaft auf dem Eis. Sie erarbeiteten sich wieder Chancen, so dass Goalgetter Jeff Keller in der 42. Minute nach Vorarbeit von Darren McKague und Michael Reim auf 5:1 verkürzen konnte. Doch mehr als Ergebniskosmetik war dieser Treffer nicht mehr, denn die Moskitos spielten die Uhr nun routiniert runter, konnten sogar durch einen Unterzahlkonter von Alexander Brinkmann in der 48. Minute noch auf 6:1 erhöhen. Eine echte Schrecksekunde gab es dann aber auch noch. 4 Minuten vor Ende der Partie gab es einen unglücklichen Zusammenprall zwischen Florian Holst und einem Essener Spieler, in deren Folge Holst verletzt vom Eis geführt wurde, so dass Jacob Lamers das Spiel auf Herforder Seite beenden mußte. Jedoch kann mittlerweile Entwarnung gegeben werden, Florian Holst hat sich nicht schwerer verletzt und wird dem HEV im nächsten Spiel wieder zur Verfügung stehen.

Torfolge:
1:0 Schneider/Jäske/Brinkmann (13:00); 2:0 Musga/Spelleken/Kruminsch (22:09) PP1;
3:0 Musga/Kruminsch/Spelleken (22:43); 4:0 Spelleken/Hasselberg/Kruminsch (31:15) PP1;
5:0 Krzyzyk/Kopp/Spelleken (35:39); 5:1 J.Keller/McKague/Reim (41:13);
6:1 Brinkmann/Jäske/Linda (47:38) UZ1

Strafminuten:
Essen 8 + 10 (Kopp)
Herford 12
 
Spielbericht
25.02.2012 Die Rückkehr der Kaltschnäuzigkeit – Ice Dragons schlagen Herne!

Da war sie endlich wieder, die Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor. Lange hatten die Fans drauf gewartet, dass von den in fast jedem Spiel erarbeiteten Torchancen auch mal welche genutzt werden, gegen Herne klappte es dann plötzlich. Und da die Ice Dragons auch den Fluch des 2. Drittels endlich abgeschüttelt haben, sahen die knapp 450 Zuschauer in der Herforder Eishalle „Im kleinen Felde“, darunter auch mehr als 50 lautstarke Gästefans, 4 Keller-Tore (je 2 von Marc und Jeff), 2 Piro-Tore und einen Treffer von Nils Bohle. Da auch die Gäste durch Cohut und Mietinnen trafen, stand es am Ende 7:2 für die heimischen Ice Dragons.

Dabei kamen die Gäste aus Herne gut in die Partie, prüften in den ersten Minuten gleich mehrfach den Herforder Goalie Florian Holst. Doch der stand sicher, eine Sicherheit, die sich auch immer mehr auf seine Vorderleute übertrug, die dann von Minute zu Minute die Gäste besser in den Griff bekamen und selbst zu ihrem Spiel fanden. Sie steigerten das Tempo, standen hinten kompakt und nahmen nun ihrerseits das Tor der Gäste unter Beschuss. In der 9. Minute gab es dann das erste Mal Grund zum Jubeln für die heimischen Kufencracks. Florian Kiel hatte Marc Keller angespielt, der steckte die Scheibe in der neutralen Zone zu seinem Bruder durch. Und Jeff Keller zündete in seiner unnachahmlichen Art den Turbo, lief seinem Gegenspieler davon, zog von links in Richtung Tor und bezwang Stefan Kornewald mit einem tollen Flachschuß zum 1:0. Nur eine Minute später setzten sich Sven Johannhardt, Patrick Preuße und Josh Piro im gegnerischen Drittel fest, nach einer tollen Kombination dieser drei stand auf einmal Piro frei vor Kornewald und erhöhte auf 2:0. Die Herforder Fans waren aus dem Häuschen! Nun drückte Herford, der dritte Treffer wollte jedoch nicht fallen. Gut 30 Sekunden vor Schluss des 1. Drittels hatte dann auch der Herner Anhang Grund zum Jubeln. In Überzahl hatte Felix Kolewe draufgehalten, Holst konnte nur zur Seite prallen lassen, Miettinen bekam die Scheibe auf den Schläger, passte in die Mitte und da stand Marvin Cohut goldrichtig und verwertete eiskalt zum 2:1 Pausenstand.

Im zweiten Drittel blieben die Ice Dragons konzentriert, standen sicher in der Defensive und spielten mit schnellen Spielzügen teils überfallartig nach vorne. Die Gäste waren in ihrer Spielanlage etwas langsamer, aber dabei nicht ungefährlich! Gleich zwei mal trafen sie bis zur 30. Minute die Latte, das Quentchen Glück war Florian Holst hold. Doch auch Stefan Kornewald auf der Gegenseite konnte sich nicht beschweren, als Jeff Keller, Josh Piro und Patrick Preuße vergaben. In der 30. Minute aber war er dann machtlos. In doppelter Überzahl hatten Kai Domula und Jeff Keller Marc Keller vor dem Tor freigespielt, der aus kurzer Distanz durch Kornewalds Schoner auf 3:1 erhöhte. Die Gäste antworteten innerhalb von weniger als 2 Minuten. Mit einem Traumpass von der eigenen Grundlinie spielte Edgars Adamovics genau in der Lauf von Antti-Jussi Miettinen, der allein auf Florian Holst zulief und routiniert auf 3:2 verkürzte. Das Spiel schien nun zu kippen, doch die Ice Dragons reagierten cool! Florian Kiel erkämpfte sich in der 37. Minute im eigenen Drittel die Scheibe, spielte zu McKague, der sich an der Bande durchsetzte und den startenden Jeff Keller bediente. Der ließ sich nicht zweimal bitten und erhöhte auf 4:2. 2 Minuten später kam dann die Josh Piro Show. Über Sven Johannhardt und Patrick Preuße kam die Scheibe an der Mittellinie zu Herfords Nr. 10, der tanzte an der gegnerischen blauen Linie zwei Gegenspieler auf dem sprichwörtlichen Bierdeckel aus, umkurvte Stefan Kornewald, rutschte weg und drückte die Scheibe im Fallen zum 5:2 über die Linie. Die Gäste waren nun geschockt, die Ice Dragons kontrollierten die Partie und hielten die Führung bis zur letzten Pause.

Im letzten Drittel mussten die Gäste nun kommen, die Ice Dragons hingegen standen sicher, ließen wenig zu, kontrollierten Spiel und Gegner und überstanden so auch mehrere Unterzahlsituationen. Desto länger das Spiel lief, desto ratloser wirkten die Spieler des Herner EV und desto gefährlicher wurden auch wieder die Angriffe der Ice Dragons. Als sich alle schon mit einem 5:2 Endstand angefreundet hatten, kam dann aber doch nochmal Bewegung auf die Anzeigetafel! 44 Sekunden vor Schluss spielte Kai Domula einen Gegenspieler an der blauen Linie aus, passte zu Jeff Keller, der hinterm Tor durch fuhr und seinen Bruder im Slot bediente. Marc Keller traf die Scheibe zwar nicht richtig, aber irgendwie rutschte die Scheibe an Kornewald vorbei zum 6:2. Und als wäre das nicht genug für die bereits geschlagenen Herner, wurde Nils Bohle 11 Sekunden vor Schluss von Leon Nasebandt und Lucas Klein auf die Reise geschickt, setzte er sich gegen einen Gegenspieler durch und schaufelte die Scheibe aus kurzer Distanz über die Schulter des Goalies zum 7:2 Endstand in den Winkel. Am Ende ein verdienter Sieg der Ice Dragons, die nun wieder näher an Platz 4 und damit die Qualifikation für die Oberliga herangerückt sind.

Torfolge:
1:0 J:Keller/M.Keller/Kiel (08:11); 2:0 Piro/Preuße/Johannhardt (09:28);
2:1 Cohut/Miettinen/Kolewe (19:27) PP1; 3:1 M.Keller/J.Keller/Domula (29:08) PP2;
3:2 Miettinen/Adamovics/Panek (30:59); 4:2 J.Keller/McKague/Kiel (36:14);
5:2 Piro/Preuße/Johannhardt (36:05); 6:2 M.Keller/J.Keller/Domual (59:16);
7:2 Bohle/Nasebandt/Klein (59:49)

Strafminuten:
Herford 14
Herne 12 + 10 (N.Proyer)
 
Spielbericht
23.02.2012 Erneut ein schweres Doppelwochenende

So langsam kommen die Ice Dragons wieder in ihren aus Oberliga-Vorrunde gewohnten Rhythmus. Erneut treten sie 2 mal am Wochenende an, erneut haben sie zwei schwere Aufgaben vor der Brust. Am Freitag Abend heißt es “HEV gegen HEV”, denn der Herner EV, seineszeichens amtierende Regionalliga-Meister kommt in die Eishalle “Im kleinen Felde”. Das Hinspiel hat sich in die Erinnerung vieler eingebrannt, obwohl die meisten es wohl lieber vergessen möchten. Nach einer indiskutablen Leistung wurden die Ice Dragons in Herne mit 9:3 vorgeführt. Das soll sich am Freitag natürlich nicht wiederholen, die Jungs um Coach Bruce Keller brennen auf die Revanche. Der Herner EV muß dabei zwar mit Philipp Louven auf einen absoluten Top-Spieler verzichten, fand jedoch nach einer Durststrecke zuletzt wieder zurück in die Spur und wird ein ganz schwieriger Gegner werden. Mit dabei wird auf Herforder Seite aller Voraussicht nach wieder Sven Johannhardt sein, der am Sonntag noch an einer Schulterverletzung laborierte. Auch der Einsatz von Leon Nasebandt und Alexander Seel ist nicht ausgeschlossen, so dass Bruce Keller endlich wieder drei Reihen zur Verfügung haben könnte.
Angepfiffen wird die Partie vom Unparteiischen-Trio Katja Bandlofsky, Michael Theil und Carsten Utner um 21.00 Uhr, Einlassbeginn ist wie gewohnt um 20.15 Uhr.

Sonntag geht es dann zum zweiten und letzten Mal in dieser Saison an den Essener Westbahnhof. Die Moskitos aus Essen sahen lange Zeit wie der unschlagbare Seriensieger im Oberliga-West-Pokal aus, dann kam der EHC Krefeld und gewann am Westbahnhof. Doch mit einem 10:1 Sieg in Netphen konnten sie ihre Tabellenführung verteidigen und werden wohl auch beim Heimspiel gegen Herford darauf brennen, den Platz an der Sonne nicht herzugeben. Das Team von Bruce Keller geht in Essen als absoluter Aussenseiter an den Start, wird aber, wenn man die letzten Vergleiche mit den Moskitos zu Rate zieht, durchaus die Chance auf ein enges Spiel haben. Für einen Sieg muß vor allen Dingen endlich wieder mehr Effektivität vor dem Tor her, denn vor allem daran krankte es in den letzten Spielen. Geleitet wird die Partie am Essener Westbahnhof von Hauptschiedsrichter Tony Engelmann und seinen Assistenten Sascha Quint und Svenja Strohmenger, Anpfiff ist um 18.30 Uhr.
 
 
19.02.2012 Ice Dragons bringen drei Punkte aus Grefrath mit

2 Tage nach der deutlichen Niederlage in Krefeld waren die Ice Dragons erneut auf Reisen, mussten bei den Grefrather Phoenix antreten. Im Vergleich zu Freitag war der Kader erneut geschrumpft, neben dem langzeitverletzten Jan-Niklas Linnenbrügger und dem schulisch verhinderten Leon Nasebandt mußte Bruce Keller kurzfristig auch auf Alexander Seel und Sven Johannhardt verzichten und konnte so nur auf 14 Feldspieler zurückgreifen. Dennoch war die Massgabe klar, 3 Punkte mußten her. Das setzte die Mannschaft auch um, und brachte bei einem hochverdienten 4:2 Auswärtserfolg am Ende drei Punkte mit nach Ostwestfalen.

Die 136 Zuschauer, die sich gegen den Karneval und für ein Eishockeyspiel entschieden hatten, sahen von Anfang an eine Herforder Mannschaft, die das Spielgeschehen bestimmte und den Gastgeber in eigener Halle dominierte. Dominik Henning im Grefrather Tor hatte jede Menge zu tun, während Florian Holst weitestgehende zur Beschäftigungslosigkeit verdammt war. In der 7. Minute war es dann so weit, Patrick Preuße erzielte auf Vorlage von Philipp Brinkmann und Darren McKague das 0:1. Weiter spielten hauptsächlich die Ostwestfalen, doch die gewohnte Abschlussschwäche der Ice Dragons und ein starker Dominik Henning sorgten dafür, dass es bis zur 17. Minute bei diesem 0:1 blieb. Dann aber war Goalgetter Jeffrey Keller zur Stelle und erhöhte nach Vorlage von Darren McKague und Marc Keller auf den 0:2 Pausenstand.

Auch im 2. Drittel hielten die Ice Dragons das Tempo hoch und machten viel Druck. Folgerichtig konnte Jeffrey Keller in der 25. Minute auf 0:3 erhöhen. Das 0:4 in der 33. Minute fiel dann unter die Kategorie “kurioses”. Nach einem Pass von Patrick Preuße setzte sich Lucas Klein hinter dem Grefrather Tor durch, spielte in den Slot, wo er den Schlittschuh von Josh Piro traf und die Scheibe unhaltbar ins Tor sprang. Da keine Kick-Bewegung von Herfords Nr. 10 vorlag, wurde das Tor folgerichtig gezählt. Das Spiel verlor nun ein wenig an Tempo, wodurch die Gastgeber besser ins Spiel kamen. Dennis Holstein erzielte in der 39. Minute den 1:4 Anschlußtreffer, ein Tor, bei dem aus Herforder Sicht anschließend Gesprächsbedarf bestand, da Florian Holst bereits auf dem Puck saß und dann mitsamt der Scheibe ins Tor gedrückt wurde. Dennoch, das Tor zählte und die Ice Dragons gingen mit einer Drei-Tore Führung ins letzte Drittel.

Im letzten Drittel mußten die Ice Dragons dem hohen Tempo der ersten zwei Drittel und dem kleinen Kader ein wenig Tribut zollen, die Beine wurden zunehmend langsamer, wodurch die Gastgeber immer besser ins Spiel fanden. Als dann noch Sascha Schmetz in der 47. Minute auf 2:4 verkürzte warfen die Gastgeber alles nach vorne, versuchten das Spiel zu drehen und es schien sich zu rächen, dass die Ice Dragons viele gute Chancen in den ersten 40 Minuten ausgelassen hatten. Doch die Defensive hielt dem nun immer größer werdenden Druck stand, so dass es bis zum Ende beim 2:4 blieb.

Torfolge:
0:1 Preuße/Brinkmann/McKague (06:15); 0:2 J.Keller/McKague/M.Keller (16:09);
0:3 J.Keller/M.Keller/McKague (24:10); 0:4 Piro/Klein/Preuße (32:50);
1:4 Holstein/Davis/Menzel (38:06); 2:4 Schmetz/Bisel/Menzel (46:31)

Strafminuten:
Gerfrath 10
Herford 4
 
Spielbericht
  Ice Dragons bleiben Torlos in Krefeld

Wenn man vorne seine Chancen nicht nutzt, darf man sich nicht wundern, wenn es hinten klingelt. Genau so lief es für die Ice Dragons am vergangenen Freitag in Krefeld. 2 Drittel lang hatten die Mannschaft um Kapitän Michael Reim gute Torchancen, im letzten Drittel schwanden dann die Kräfte und die Hausherren machten das Spiel deutlicher, als der Spielverlauf es ausgesagt hatte.

Im ersten Drittel waren die Ice Dragons ein ebenbürtiger Gegner, hatten zahlreiche Torchancen, nur der Abschluss war wie so oft in den letzten Wochen das Manko. Besser machten es die Gastgeber, die mit einem Konter in Person von Raphael Niederehe in der 12. Minute mit 1:0 in Führung gingen. Die Ice Dragons versteckten sich nicht, erarbeiteten sich Torchancen, blieben aber erfolglos. Auch der EHC Krefeld kam zu gefährlichen Torchancen, fand jedoch seinen Meister in Florian Holst. So ging es mit 1:0 in die erste Pause.

Auch im zweiten Drittel war es ein offenes Spiel, aber auch im zweiten Drittel waren die Ice Dragons vor dem Tor zu harmlos. Weiter ging es hin und her, bis es die Hausherren in der 38. Minute durch Artem Klein auf 2:0 erhöhten. Mit diesem Ergebnis ging es dann in die letzte Pause.

Im letzten Drittel merkte man, dass bei den Herfordern, die ohne Jan-Niklas Linnenbrügger, Sebastian Köhne und Leon Nasebandt nach Krefeld gereist waren, die Kräfte langsam schwanden, während die Hausherren, die dauerhaft mit vier vollständigen Reihen spielen konnten, das Tempo hoch hielten. Ein Doppelschlag durch Raphael Niederehe in der 47. Minute und Oliver Mebus in der 49. Minute entschied das Spiel nun endgültig zu Gunsten der Hausherren. Zwar gaben die Ice Dragons das Kämpfen nicht auf, aber die schwindenden Kräfte sorgten dafür, dass sie immer wieder einen Schritt zu spät gegen nun groß aufspielende Krefelder kamen. So war es nur logisch, dass Robin Beckers in der 51. Minute und Artem Klein in der 52. Minute auf 6:0 erhöhten. Bruce Keller reagierte und wechselte, um ein Zeichen zu setzen, Florian Holst aus. So kam Lars Morawitz nach mehrmonatiger Verletzungspause zu seinem Comeback. Doch auch er musste noch einmal hinter sich greifen, als Raphael Niederehe den 7:0 Endstand in der 55. Minute herstellte.

Torfolge:
1:0 Niederehe/Klöpper/Swinnen (11:59); 2:0 Klein/Domogalla (37:06); 3:0 Niederehe/Klöpper (46:45);
4:0 Mebus/Klein/Domogalla (48:14) PP1; 5:0 Beckers/Maas/Schaub (50:12) PP2;
6:0 Klein/Domogalla/Mebus (51:30); 7:0 Niederehe/Maas (54:44)

Strafminuten:
Krefeld 4
Herford 16
 
Spielbericht
16.02.2012 Ice Dragons mit zwei Auswärtsfahrten am Wochenende!

Am diesem Wochenende haben die Ice Dragons ein richtig schweres Programm vor sich. Am Freitag geht es zu den Krefelder Preussen, die derzeit das Team der Stunde zu sein scheinen. Mit einem verdienten Sieg in Essen am vergangenen Wochenende haben sich die Preussen auf Platz 2 der Tabelle verbessert. Vor allem an Freitagen ist das Team von Coach Elmar Schmitz unglaublich stark, können die Preussen da doch auf das große Reservoir an DNL-Spielern des Krefelder EV zurückgreifen, da die DNL Freitags spielfrei hat. Eine schwere Aufgabe für die Ice Dragons, die bis zum Umfallen kämpfen müssen, um sich für die 4:6 Heimniederlage vor Monatsfrist zu revanchieren. Angepfiffen wird die Partie in der altehrwürdigen Krefelder Rheinlandhalle am Freitagabend um 19.30 Uhr, geleitet wird die Partie vom unparteiischen Trio Engelmann, Kyei-Nimako und Teichrib.

Am Sonntag fahren die Ice Dragons dann wieder in die gleiche Richtung, nur dieses Mal noch ein Stückchen weiter in Richtung niederländische Grenze. Um 19.00 Uhr treten sie im Eissportleistungszentrum an der Grefrather Stadionstraße an, um sich mit den Phoenix der Grefrather EG zu messen. Die Phoenix waren der erste Herforder Gegner im Oberligapokal, Anfang Januar setzten sich die Ice Dragons zu Hause klar mit 5:1 durch. Doch sollte man diesen Gegner auf keinen Fall unterschätzen, fehlten doch beim ersten Kräftemessen diverse Leistungsträger der Grefrather. Auch hier wird eine starke Leistung der Ice Dragons nötig sein, um Punkte mit nach Ostwestfalen zu nehmen. Die unparteiischen in dieser Partie sind die Sportskameraden Prudlo, Breuer und Quint.

In beiden Partieen wird Coach Bruce Keller definitiv auf Jan-Niklas Linnenbrügger verzichten müssen, der sich nach einer schweren Verletzung im Juniorenspiel, die er sich am vergangenen Samstag zugezogen hat, bereits am Knie Operiert wurde und diese Saison nicht mehr eingreifen kann. Ob Alexander Seel wieder in der Kader der Ice Dragons zurückkehrt, entscheidet sich erst beim Abschlusstraining.
 
 
12.02.2012 Ice Dragons finden zurück in die Spur!

Den Bock umgestoßen, das Schiff wieder auf Kurs gebracht, das Ruder herumgerissen, egal welche Phrase man auch nimmt, sie treffen alle auf das Spiel der Ice Dragons gegen die Darmstadt Dukes zu. In einem starken 2. Drittel drehten sie vor knapp 400 Zuschauern einen Rückstand und legten den Grundstein für den Sieg.

Die Ice Dragons nahmen von Beginn an das Heft in die Hand, wenn sie dabei auch fahrig und nervös wirkten, während die Gäste versuchten, sicher zu stehen und auf Konter zu spielen. Eine Taktik, die gestützt auf einen starken Ilja Doroschenko im Darmstädter Tor, aufzugehen schien. In der 6. Minute war nach einem Fehler im Aufbau auf einmal Martin Sasek allein auf dem Weg in Richtung Jacob Lamers und konnte nur durch ein Foul gestoppt werden. Hauptschiedsrichter Naust zögerte keine Sekunde und entschied auf Penalty, den Martin Sasek sicher verwandelte und so die Gäste mit 0:1 in Führung brachte. Dadurch angestachelt erhöhten die Ice Dragons den Druck, ließen kaum noch Angriffe der Gäste zu und verdammten so Jacob Lamers mehr oder weniger zur Beschäftigungslosigkeit. Ilja Doroschenko jedoch konnte sich nicht über mangelnde Arbeit beklagen, blieb aber Fehlerlos und rettete gleich mehrfach sehenswert gegen Josh Piro, Jeff Keller, Sven Johannhardt, Lucas Klein, Patrick Preuße und Darren McKague. So blieb es bis zur Pause beim 0:1.

Mit Beginn des zweiten Drittels wurden die Zuschauer nervös, schließlich wurden in Herford schon viele Spiele im zweiten Drittel verloren. Doch dieses Mal kam es anders! Dauerdruck auf Doroschenko, geschicktes Verteidigen auch in Unterzahl und keine Torschüsse zulassen, das war die Devise der HEV Cracks. Und sie setzten das gut um. In der 22. Minute war es Lucas Klein, der nach Vorarbeit von Philip Brinkmann und Josh Piro einen Abpraller vorbei an Doroschenko zum 1:1 einschob. Darren McKague brachte die Ice Dragons dann in der 27. Minute endlich mit 2:1 in Führung. Nach Vorlage von Jeff Keller hatte Sven Johannhardt von der blauen Linie abgezogen, den Abpraller schob McKague durch die Schoner von Doroschenko ein. Die Ice Dragons kamen nun immer mehr ins Rollen, hielten die Gäste selbst in doppelter Unterzahl gut unter Kontrolle. In der 30. Minute dann erhöhte Sven Johannhardt auf 3:1. Nach Vorarbeit von Kai Domula und Lucas Klein täuschte er in Höhe des Bullykreises einen Schuss an, worauf Doroschenko reagierte, lief einen weiteren Schritt und hämmerte die Scheibe in die Maschen. Nun spielten die Ice Dragons wirklich befreit auf, waren regelmässig einen Schritt zu schnell für Ihre Gegner. Und diese Überlegenheit trug weitere Früchte. In der 36. Minute erhöhte Patrick Preuße auf 4:1, als er einen Abpraller von Nils Bohle verwertete, den 5:1 Pausenstand stellte Darren McKague in der 37. Minute her, auch er verwandelte einen Nachschuss.

Im letzten Drittel versuchten die Ice Dragons das Ergebnis zu verwalten, was auch knapp 10 Minuten gut klappte, dann jedoch wurden sie etwas unkonzentriert, ließen den Gästen immer mehr Raum. In der 53. Minute nutzte Darmstadt diesen Platz in Überzahl aus, Robin Lehmann versenkte die Scheibe von der blauen Linie aus. Nur eine Minute später konnte dann Benedikt Peters bei einem Konter nur irregulär gestoppt werden, erneut gab es Penalty, erneut hatte Jacob Lamers im Herforder Tor das Nachsehen. Jetzt waren die Gäste auf 5:3 dran, das Spiel drohte zu kippen. Doch die Ice Dragons fingen sich, verteidigten wieder aggressiver. Zwar konnten sie ihre sich nun bietenden Torchancen nicht mehr nutzen, ließen aber auch selbst keine Chancen mehr zu, so dass es bis zum Schlusspfiff bei diesem 5:3 blieb.

In der abschließenden Pressekonferenz sahen sowohl Gästetrainer Roger Nicholas als auch HEV Coach Bruce Keller einen verdienten Sieger, wobei der Gästecoach vor allem die gute Defensivarbeit des HEV bis zur 50. Minute lobte. Auch Bruce Keller war ein Stein vom Herzen gefallen, dass das Team, gerade im 2. Drittel, endlich zurück in die Spur gefunden hatte.

Torfolge:
0:1 Sasek (05:49) Penalty; 1:1 Klein/Piro/Brinkmann (21:56); 2:1 McKague/Johannhardt/J.Keller (26:41);
3:1 Johannhardt/Domula/Klein (30:26); 4:1 Preuße/Bohle/Klein (35:22);
5:1 McKague/M.Keller/J.Keller (36:55); 5:2 Lehmann/Wehner/Engler (52:12) PP1; 5:3 Peters (53:46) Penalty

Strafminuten:
Herford 18
Darmstadt 12
 
Spielbericht
09.02.2012 Richtungsweisendes Heimspiel gegen Darmstadt!

Ein spielfreies Wochenende haben die Ice Dragons nun hinter sich, ein Wochenende, an dem die Spieler zu großen Teilen die kalte Witterung nutzten, um auf den Teichen in der Umgebung dann doch wieder der schwarzen Hartgummischeibe hinterherzujagen. Im Training wurde hart gearbeitet, aber nicht nur. Für Coach Bruce Keller ging es auch darum, den Spielern den Spaß am Spiel und das Selbstvertrauen wieder zu geben. Jetzt heiß es aber: Volle Konzentration auf die nächsten Aufgaben!
Am Samstag Abend sind die Darmstadt Dukes zu Gast in Herford. Die Hessen haben in der bisherigen Pokalrunde positiv überrascht. Zwar gab es für die Dukes auch deutliche Niederlagen. Jedoch ließ das Team von Coach Roger Nicholas, gestützt auf den mit Ilja Doroschenko wohl besten Torhüter in dieser Runde, mit einem Sieg in Herne aufhorchen, konnte Krefeld zu Hause schlagen und war nach einem Sieg in Netphen sogar zwischenzeitlich Tabellenführer. Der aktuelle Tabellenzweite des Oberliga-West Pokals wird also alles andere als eine leichte Aufgabe, die Ice Dragons wissen jedoch ganz genau, was auf sie zu kommt und wollen sowohl die Torflaute beenden, als auch das Ruder im Pokal herumreißen. Angepfiffen wird die Richtungsweisende Partie vom Unparteiischen Trio Marc-André Naust, Tijana Haack & Julia Tschirner um 21.00 Uhr, Einlassbeginn ist wie gewohnt um 20.15 Uhr.
 
 
28.01.2012 Auch gegen Essen nichts zu holen – HEV hadert mit Abschlussschwäche!

420 Zuschauer im kleinen Felde sahen am Freitag Abend eine spannende Partie, in der sich die Ice Dragons und die Moskitos zwar auf Augenhöhe begegneten, die Gäste aus Essen jedoch im Mitteldrittel mehr Spielanteile
und mehr Glück im Abschluss hatten. So ging das Spiel mit 1:4 verloren, wobei diese Niederlage wohl auf Grund des Spielverlaufes um 2 Tore zu hoch ausfiel.

Doch der Reihe nach. Aggressiv starteten die Ice Dragons in die Partie, zeigten ganz deutlich, dass sie verlorenen Kredit bei den Fans zurückgewinnen wollten. Früh wurde der Gegner gestört, eine Spielweise, mit der die Moskitos nicht so ganz zurecht kamen. Desto länger das Spiel dauerte, desto mehr ging es rauf und runter, weil sich die Gäste an das Herforder Spiel gewöhnten. In der 10. Minute dann eine riesen Chance für die Gastgeber, als Kai Domula mit einem Traumpass die Gästeabwehr aushebelte und Lucas Klein mutterseelenallein vor Christian Lüttges auftauchte. Doch der Herforder Stürmer verzog aus kürzester Distanz. Auf der anderen Seite hatten die Ice Dragons Glück, das ein bereits gegebenes Tor für die Gäste wieder aberkannt wurde, eine mutige und couragierte Entscheidung des an diesem Abend sehr guten Schiedsrichtergespanns. So ging es mit 0:0 in die erste Pause.

Das zweite Drittel lief gut 1 Minute, als Josh Piro auf die Strafbank musste. Nur wenige Sekunden spielten die Ice Dragons in Unterzahl, als Kai Domula und Florian Kiel die Scheibe gemeinsam aus dem Drittel arbeiteten und zu Lucas Klein spielten. Der nahm Fahrt auf und machte es dieses Mal besser als im 1. Drittel, Herford ging in Führung. Doch die Gäste waren noch in Überzahl und zeigten, dass sie mit einem Mann mehr auf dem Eis durchaus was anzufangen wissen. Kai Schmitz wurde an der blauen Linie freigespielt und glich in der 23. Minute mit einem sehenswerten Schlagschuss zum 1:1 aus. Die Partie war zu diesem Zeitpunkt weiterhin ein offener Schlagabtausch. Bis zu 27. Minute. Nach einem Fehler im Aufbau der Herforder waren die Gäste gedanklich etwas schneller und Maris Kruminsch brachte Essen mit 1:2 in Führung. Kurze Zeit später waren die Ice Dragons in Überzahl. Sebastian Hasselberg und Benjamin Musga arbeiteten die Scheibe aus dem Drittel und Dominik Scharfenorth vollendete den Unterzahlkonter in der 30. Minute, der wie eine Kopie des Herforder Treffers wirkte, zum 1:3. Die Moskitos drückten nun, die Ice Dragons fingen zu viele Strafen. So hatte Florian Holst im Herforder Tor Schwerstarbeit zu verrichten. In der 36. Minute war eine Herforder Strafzeit gerade abgelaufen, als André Grein aus kurzer Distanz zum 1:4 Pausenstand einnetzte.

Im letzten Drittel merkte man den Jungs von Coach Keller an, dass sie dieses Spiel noch nicht aufgegeben hatten. Weiterhin aggressiv in der Defensive machten sie den Moskitos das Leben schwer und fuhren Ihrerseits immer wieder gefährliche Konter. Doch ein Treffer wollte nicht fallen. Die Gäste nahmen nun Ihrerseits zu viele Strafen, was den Ice Dragons zusätzlich in die Karten spielte. Doch je weiter die Spielzeit ablief, desto ratloser wirkten die Herforder Angriffe. Immer wieder hatten sowohl Fans als auch Spieler den Jubelschrei schon auf den Lippen, immer wieder war jedoch entweder Christian Lüttges im Essener Tor oder ein Körperteil eines Feldspielers im Weg. So verrann die Zeit erbarmungslos bis zum Schlusspfiff, ein weiterer Treffer für die aufopferungsvoll kämpfenden Ice Dragons wollte jedoch nicht fallen.

In der anschließenden Pressekonferenz haderte Coach Bruce Keller mit der seit Wochen miserablen Chancenverwertung, während der Essener Coach Jan Vondracek sichtlich glücklich über die drei Punkte war und offen eingestand, dass das bessere Schussglück im 2. Drittel den Ausschlag in einem engen Spiel gegeben hatte.

Torfolge:
1:0 Klein/Domula/Kiel (21:41) UZ1; 1:1 Schmitz/Grein/Jäske (22:51) PP1;
1:2 Kruminsch/Scharfenorth/Musga (26:24); 1:3 Scharfenorth/Musga/Hasselberg (29:54) UZ1;
1:4 Grein/Jäske/Brinkmann (35:57)

Strafminuten:
Herford 12
Essen 16 + 10 (Hasselberg)
 
Spielbericht
26.01.2012 Moskitos zu Gast in Herford

Wieder haben die Ice Dragons nur ein Spiel am Wochenende, erneut hat es dieses Spiel in sich.
Die bisher in der Pokalrunde ungeschlagenen Moskitos aus Essen geben am Freitag Abend Ihre Visitenkarte in der Eishalle “Im kleinen Felde” ab, unterstützt von vielen Schlachtenbummlern aus Essen. Pünktlich zur Pokalrunde sind die Moskitos ins Rollen gekommen, 3 Siege aus 3 Spielen und 20:7 Tore sprechen eine deutliche Sprache. Wie stark die Jungs vom Westbahnhof sind, war schon in der Vorrunde zu sehen, als sie beide Spiele gegen den HEV gewannen. Für die Ice Dragons erneut eine schwere Aufgabe, doch die Mannschaft von Bruce Keller will unbedingt den Negativ-Trend der letzten Wochen stoppen. Angepfiffen wird die Partie vom Unparteiischen-Trio Engelmann, Klaffki und Siebel um 21.00 Uhr, Einlassbeginn ist wie gewohnt um 20.15 Uhr.
 
 
22.01.2012 Ice Dragons gehen in Herne unter

Mit einer unterirdischen Leistung in den ersten 30 Minuten spielten die Ice Dragons am Freitag Abend Gastgeber Herne in die Karten und leiteten so die 9:3 Niederlage ein. Erst im letzten Drittel fanden sie die Mittel um zumindest kämpferisch dagegen zu halten.

Dabei waren die Ice Dragons bereits nach 20 Sekunden in Überzahl, fanden schnell ihre Position und feuerten aus allen Lagen. Doch die seit Wochen eklatante Abschlußschwäche verhinderte, dass aus der Überzahl Kapital geschlagen werden konnte. Besser machten es die Gastgeber. In der 5. Minute erzielte Miettinen das 1:0 in Überzahl, legte in der 9. Minute in Unterzahl zum 2:0 nach. Anschließend spielten nur noch die Gastgeber, die Ice Dragons wirkten zahn- und ideenlos, wirkten, als hätten sie nie zusammen gespielt. Das 3:0 durch
Kuntu-Blankson in der 13. Minute war die logische Folge. Immer wieder Stand Florian Holst im Mittelpunkt und riskierte Kopf und Kragen, um weitere Gegentore zu verhindern.

Auch im zweiten Drittel waren es die Gastgeber, die spielten. Niklas Proyer (23. Minute), Dominik Ballnus (31. Minute) und Edgars Adaomvics (33. Minute) erhöhten auf 6:0 ehe die Ice Dragons langsam zumindest kämpferisch ins Spiel fanden. Zwar lief spielerisch gar nichts zusammen, dennoch wurde zumindest der Herner Torwart Stefan Kornewald nun mehrfach geprüft. In Überzahl verkürzten die Ice Dragons vermeintlich auf 6:1, doch das Tor wurde zu Recht wegen hohen Stocks nicht gegeben. In der 36. Minute war es dann Nils Bohle, der die Scheibe über die Linie zum 6:1 Pausenstand einschob.

Im letzten Drittel war es Marc Höveler, der in der 51. Minute mit einem Unterzahlkonter für die Gastgeber erhöhte. Nun arbeiteten die Ice Dragons mehr vor dem eigenen und dem gegnerischen Tor und kamen so Treffern durch Josh Piro (54. Minute) und Lucas Klein (55. Minute). Doch ein Alleingang von Tim Senzek in der 55. Minute stoppte das Herforder Zwischenhoch. Marvin Cohut mit einem Überzahltreffer in der 58. Minute stellte den 9:3 Endstand her.

Die Ice Dragons müssen nun im Heimspiel eine deutliche Leistungssteigerung zeigen, um nicht in eine Abwärtsspirale zu kommen.

Torfolge:
1:0 Miettinen/Arkuszweski/Louven (04:09) PP1; 2:0 Miettinen/Panek/Louven (08:19) UZ1;
3:0 Kuntu-Blankson/Baron/N.Proyer (12:43); 4:0 N.Proyer/Baron/Kuntu-Blankson (22:11);
5:0 Ballnus/Senzek/B.Proyer (30:38); 6:0 Adamovics/Baron/N.Proyer (32:37);
6:1 Bohle/Klein/Reim (35:32) PP1; 7:1 Höveler/Miettinen/Panek (50:46) UZ1;
7:2 Piro/Preuße/Kiel (53:00) PP1; 7:3 Klein/Nasebandt/Bohle (54:01); 8:3 Senzek (54:50);
9:3 Arkuszewski/Baron/N.Proyer (57:05)

Strafminuten
Herne 14
Herford 10
 
Spielbericht
19.012012 Mit Fanbusunterstützung nach Herne – Saisonaus für Anderson!

Am Freitag Abend treten die Ice Dragons beim Regionalliga-Meister am Herner Gysenberg an. Der Herner EV war nach der letzten Saison eigentlich ein Oberligist, aber Probleme mit der Eishalle sorgten dafür, das man in Herne bis kurz vor knapp nicht wusste, ob und wie es weitergeht. Kurz vor der Ligentagung dann wurden die Probleme ausgeräumt. Da nun die Zeit knapp wurde, zog man die Mannschaft zurück in die Regionalliga und stellte innerhalb kürzester Zeit ein hochkarätiges Team zusammen. Nicht weniger als 8 Spieler des Herner EV waren in der letzten Saison noch für diverse Oberligisten auf dem Eis, darunter mit Marc Höveler, Antti-Jussi Miettinen und Philipp Louven auch die Top-Sturmreihe der Regionalliga. In den 16 Spielen der Vorrunde zeichneten diese drei für nicht weniger als 67 Tore und 108 Vorlagen verantwortlich. Es kommt also geballte Offensiv-Power auf die Ice Dragons zu. Und wie stark diese Herner Truppe ist, zeigte sie in der Vergangenen Woche, als sie gegen den Topfavoriten auf den Oberliga-Pokal, die Moskitos aus Essen, nur knapp mit 2:3 den kürzeren zogen. Für die Ice Dragons ein hartes Stück Arbeit, zumal Bruce Keller erneut seine Reihen umstellen muss. Neben Sven Johannhardt, der in Neuwied seine 3. Zehnminutenstrafe kassierte und damit gesperrt ist, muss der Coach auch auf Micah Anderson verzichten. Zum einen ist Micah auf Grund seiner Spieldauerstrafe gesperrt, zum anderen, und das wiegt auch für Micah wesentlich schwerer, ist die Saison aus Verletzungsgründen für ihn bereits beendet. Zwar hatte sich Micah in den letzten Wochen unter Schmerzen in den Dienst der Mannschaft gestellt, eine neuerliche Untersuchung des lädierten Knies ergab aber, das er mindestens 6 Wochen pausieren muss, um bleibenden Schäden vorzubeugen. Im Einvernehmen mit den HEV Verantwortlichen entschied der sympathische Stürmer deshalb, bereits diese Woche zurück nach Kanada zu fliegen und die Verletzung in der Heimat auszukurieren.
Ob Jan-Niklas Linnenbrügger, der diese Woche erstmals seit seinem Kahnbeinbruch wieder trainierte, bereits am Freitag einsatzfähig ist, entscheidet sich am Donnerstag Abend. Da ist es umso wichtiger, dass die Ice Dragons ihren 7. Mann dabei haben, denn ein vollbesetzter Fanbus macht sich auf den Weg ins Ruhrgebiet, um das Team von Bruce Keller zu unterstützen. Anpfiff der vom Unparteiischen Trio Schelewski, Borger und Küper geleiteten Partie ist am Freitag Abend um 20.00 Uhr.
 
 
16.012012 Mangelnde Chancenverwertung sorgt für Niederlage in Neuwied!

Die Ice Dragons unterlagen am Sonntag Abend vor 614 Zuschauern in Neuwied mit 4:3 nach Penaltyschiessen. Dabei war die Truppe von Bruce Keller über weite Strecken das bessere Team, konnte jedoch dabei beste Einschussmöglichkeiten nicht nutzen.

Die Ansage vor dem ersten Drittel war klar: Aufpassen, Neuwied wird wie die Feuerwehr ins Spiel kommen, danach das Tempo hochhalten. Und Neuwied kam wie die Feuerwehr, brauchte nur knapp 3 Minuten, um das erste Tor zu erzielen. Ein Schuß von Kiedewicz rutschte auf der Linie entlang, Hergt macht im Nachschuß das 1:0. Gut 10 Minuten lang dauerte es, bis die Ice Dragons wirklich im Spiel waren, dann drückten sie, ohne jedoch wirklich für Gefahr vor dem Tor von Tim Kühlem zu sorgen. Bis zur 13. Minute. Sven Johannhardt lief ins gegnerische Drittel, spielte von der Grundlinie zu Florian Kiel, der zu Darren McKague und der wiederum zurück zu Sven Johannhardt, der zwischenzeitlich das Tor umrundet hatte und aus kurzer Distanz einnetzte.
Jetzt waren die Ice Dragons spielbestimmend, ein weiterer Treffer wollte jedoch nicht gelingen. Da auch Florian Holst bei Kontern der Gastgeber auf der Hut war, blieb es beim 1:1.

Das zweite Drittel ging dann klar an die Ice Dragons. Mit hohem Tempo setzten sie die Gastgeber unter Druck, konnten oft nur durch Fouls gestoppt werden. Eine unglückliche Figur machte dabei auch der unparteiische, der die groben Fouls auf beiden Seiten übersah, dafür aber Kleinigkeiten mit Strafen belegte, die eigentlich nichts waren und sich so den Unmut der Neuwieder Anhänger zuzog. So hatten die Ice Dragons in dieser Phase einige Möglichkeiten, das Überzahlspiel zu üben. Die Powerplay-Formation wurde schnell gefunden und Schuss um Schuss rauschte auf das Tor von Tim Kühlem. Oder eher: Dran vorbei. Die Feinjustierung stimmte überhaupt nicht, beste Chancen wurden liegen gelassen. In der 34. Minute dann, die Ice Dragons waren mal wieder im Powerplay, musste nach einem Neuwieder Befreiungsschlag neu aufgebaut werden. Ein schneller Pass von Sven Johannhardt schickte Jeffrey Keller auf die Reise, der lief am linken Flügel seinem Gegenspieler davon und hämmerte die Scheibe aus vollem Lauf in den Winkel. Auch im Anschluß waren die ice Dragons das bessere Team, liessen aber die Effektivität und die Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor vermissen.

Im letzten Drittel war die Marschroute klar: Mindestens einen Treffer nachlegen und Ruhe ins Spiel bringen. Mit viel Tempo kam die Mannschaft von Bruce Keller aus der Kabine, drückte auf das dritte Tor. Doch weiter war die Chancenverwertung das größte Manko. In der 46. Minute machten die Gastgeber es dann besser. Die erste echte Torchance der Bären im letzten Drittel nutzte Stefan Kaltenborn zum 2:2 Ausgleich. Nun kamen die Bären besser ins Spiel, die Ice Dragons wirkten geschockt. Nur langsam erholten sie sich von diesem Nackenschlag, gewannen aber nach und nach die Kontrolle über das Spiel zurück. Und verfehlten weiterhin das Tor oder scheiterten an Tim Kühlem. In der 54. Minute machten es die Gastgeber dann erneut besser. Tim Kühlem schlug die Scheibe vom Tor aus raus, Stephan Petry nahm sie auf, tankte sich an einem Herforder Verteidiger vorbei, zog Richtung Tor und schob die Scheibe unter Florian Holst durch zur ersten Neuwieder Führung. Auf der Herforder Bank machte sich ob der zahlreichen ausgelassenen Chancen Resignation breit, doch einen Pfeil hatten die Jungs von Bruce Keller noch im Köcher. Von Jeffrey Keller und Josh Piro auf die Reise geschickt, lief Darren McKague auf Tim Kühlem zu, täuschte einen Pass auf Jeffrey Keller an und schob dann zum 3:3 Ausgleich ein. Jetzt waren die Ice Dragons wieder am Drücker, bis zur 58. Minute. Da checkte Micah Anderson einen Gegenspieler, der anschliessend liegen blieb und behandelt werden musste. Die Konsequenz daraus war eine Spieldauerdisziplinarstrafe für Micah Anderson und eine 5 minütige Überzahl der Bären. Jetzt war eine gute Verteidigung gefragt und die Ice Dragons hielten sich unter größter Bedrängnis bis zur Schlusssirene schadlos.

Anschließend hätte es eigentlich eine 5 minütige Verlängerung geben müssen. Hätte. Denn dem Hauptschiedsrichter waren die Statuten des Oberliga-Pokals nicht bekannt und er liess sofort zum Penaltyschiessen anlaufen. Hier trafen lediglich Sven Johannhardt und Stephan Petry im ersten Durchgang, so dass die Entscheidung in den folgenden Einzelvergleichen fallen mußte. Für Neuwied versenkte Marc Blumenhofen den 6. Penalty, während Jeffrey Keller vergab. Der Extra-Punkt blieb in Neuwied.
Die Moral der Geschichte: Vor allem die Chancenverwertung muß in den kommenden Spielen deutlich verbessert werden, wenn die Ice Dragons oben dran bleiben wollen. Das die spielerischen Mittel zweifellos vorhanden sind, hat das Team von Bruce Keller gezeigt, der Biss vor dem gegnerischen Tor jedoch fehlte zuletzt.

Torfolge:
1:0 Kaltenborn/Kiedewicz/Hergt (02:45); 1:1 Johannhardt/McKague/Kiel (12:18);
1:2 J.Keller/Johannhardt/McKague (26:42); 2:2 Büermann/Blumenhofen/Reschetnikow (45:07);
3:2 Petry/T.Kühlem (54:47) PP1; 3:3 McKague/J.Keller/Piro (57:05);
4:3 Blumenhofen (60:00) entscheidender Penalty

Strafminuten:
Neuwied 24
Herford 17 + 10 (Johannhardt) + Spieldauer (Anderson)
 
Spielbericht
14.012012 Ice Dragons unterliegen den Preussen

Es gibt Tage, da läuft es nicht so richtig, das mussten auch die Ice Dragons am Freitag Abend akzeptieren. Wie immer stimmte die kämpferische Einstellung, das Passspiel und Durchschlagskraft jedoch liessen über 60 Minuten zu wünschen übrig. Die Gäste hingegen agierten mannschaftlich geschlossen und spielerisch besser als der HEV, brachten so dem HEV eine 4:6 Niederlage bei.

Von Beginn an drückten die mit 12 Spielern aus der Junioren-Top-Liga DNL angereisten Gäste auf das von Florian Holst gehütete Herforder Tor, die Ice Dragons fanden nicht wirklich zu ihrem Spiel. Dennoch, den ersten Treffer des Abends erzielten die Hausherren. Knapp 5 Minuten waren gespielt, als Sven Johannhardt an der blauen Linie von Philipp Brinkmann und Micah Anderson freigespielt wurde und mit einem Schlagschuss für das 1:0 sorgte. Doch besser in Spiel kamen die Ice Dragons dadurch nicht. Lediglich durch Konter waren die Hausherren wirklich gefährlich. Die Gäste spielten sich immer wieder ins Herforder Drittel, scheiterten jedoch ein ums andere Mal an den aufopferungsvoll kämpfenden Ice Dragons und an Florian Holst. 15 Sekunden vor Schluss des 1. Drittels war es dann jedoch geschehen. Robin Steenssens hämmerte die Scheibe in Überzahl mit einem Sonntagsschuß unhaltbar in den Winkel. So ging es mit 1:1 in die erste Pause.

Das zweite Drittel begannen die Ice Dragons etwas stärker, setzten nun Ihrerseits die Gäste etwas unter Druck. Mit Erfolg, den in der 22. Minute war es Micah Anderson, der die Scheibe aus dem Gewühl heraus zur neuerlichen Herforder Führung über die Linie stocherte. Doch diese Führung hielt nicht lange an. Nur eine gute Minute später tankte sich Dennis Swinnen durch die komplette Herforder Mannschaft durch und liess Florian Holst keine Chance. Das Pendel schlug nun wieder in Richtung der Gäste, was sich dann auch auf der Anzeigetafel manifestierte. In der 31. Minute war es Patrick Klöpper, der im Nachschuß die erstmalige Gästeführung erzielte. Die Ice Dragons kämpften dagegen, hatten Ihrerseits aber nur wenige echte Torchancen. So ging es dann mit der knappen Gästeführung in die 2. Pause.

Die Fans erwarteten nun das traditionell starke letzte Drittel ihrer Mannschaft, doch die Gäste waren gewarnt und machten Ihrerseits Druck. Zwei Treffer von Dennis Swinnen (42. und 46. Minute) sorgten für eine komfortable 2:5 Führung, es wirkte, als hätten sich die Ice Dragons aufgegeben. In der 49. Minute dann lief Micah Anderson auf dem linken Flügel einen Konter, passte in die Mitte zum mitgelaufenen Jeff Keller. Der Pass kam jedoch nicht an, da ein Gästeverteidiger die Scheibe mit den Schlittschuhen durch die Schoner von Ken Passmann zum 3:5 abfälschte. Auf einmal ging ein Ruck durch die Mannschaft, sie biss sich zurück ins Spiel, erarbeitete sich Chancen. Eine davon nutzte Florian Kiel in der 56. Minute in Überzahl. Bedient von Josh Piro und Darren MacKague schlenzte er die Scheibe von der blauen Linie aus ins Tor, der HEV war wieder da. Doch die Zeit verrann, ohne das der Ausgleichstreffer fiel. 40 Sekunden vor Schluss nahm dann Bruce Keller Florian Holst aus dem Tor, um mit einem weiteren Feldspieler zusätzlichen Druck zu erzeugen. Doch der Schuss ging nach hinten los. Patrick Klöpper lief einen Konter und stellte mit seinem Empty-Net Tor den 4:6 Endstand her.

Torfolge:
1:0 Johannhardt/Anderson/Brinkmann (4:58); 1:1 Steenssens/Swinnen/Niederehe (19:26) PP1;
2:1 Anderson (22:00); 2:2 Swinnen/Klein (23:17); 2:3 Klöpper/Schmitz (30:59);
2:4 Swinnen/Schmitz/Niederehe (41:57); 2:5 Swinnen/Steenssens/Klöpper (45:23);
3:5 Anderson (48:28); 4:5 Kiel/Piro/McKague (55:44) PP1; 4:6 Klöpper/Passmann (59:31) EN

Strafminuten:
Herford: 10
Krefeld: 6 + 10 (Klöpper)

 
Spielbericht
12.012012 Erst Krefeld dann Neuwied - Ice Dragons vor schwerem Wochenende!

Mit einem Heimspiel gegen die Krefelder Preussen starten die Ice Dragons in das 2. Oberliga-West-Pokal Wochenende. Die Krefelder Preussen lieferten den Ice Dragons beim letzten aufeinandertreffen im Sylvesterspiel einen harten Kampf, am Ende behielten die Cracks des HEV die Nase mit 7:5 vorne.
Am Freitag Abend ab 21.00 Uhr treffen die beiden Teams dann erneut aufeinander. Die Preussen haben zwar in der letzten Woche mit Pierre Klein und Christian Kretschmann 2 Ihrer besten Torjäger verloren, können jedoch in den kommenden Spielen auf das große Reservoir an DNL-Spielern des Krefelder EV zurückgreifen. Ebenso wie die Ice Dragons haben die Preussen ihr erstes Heimspiel im Pokal souverän gewonnen und wollen sich natürlich für die Niederlage am 30.12. revanchieren. Kein leichtes Spiel für die Truppe von Bruce Keller, der neben den verletzten Jan-Niklas Linnenbrügger und Lars Morawitz auch auf den beruflich verhinderten Sebastian Köhne und den letztmalig gesperrten Lucas Klein verzichten muss. Hinter einem Einsatz von Patrick Preuße, der derzeit wieder in Hamburg an der Universität weilt, steht ebenfalls ein Fragezeichen. Angepfiffen wird die Partie im Eisstadion “Im kleinen Felde” vom unparteiischen Lars Müller und seinen Linesmen Alexander Heu und Patrick Leven um 21.00 Uhr, Einlassbeginn ist wie gewohnt um 20.15 Uhr.

Am Sonntag geht es für die Ice Dragons dann ins rheinland-pfälzische Neuwied. Die Bären des EHC Neuwied starten mit diesem Heimspiel gegen den HEV in den Oberliga-West-Pokal. Der Zweite der Regionalliga hat sich vor der Saison mit vielen Spielern vom EHC Troisdorf verstärkt und sich zusätzlich die Dienste des ehemaligen Troisdorfer Trainers Bernd Arnold gesichert. Im Laufe der Woche wurde dann noch die Verpflichtung des Oberligaerfahren Stürmers Philipp Büermann sowie eine Kooperation mit den Kölner Haien bekannt gegeben, in deren Zuge gleich 5 DNL Spieler mit einer Förderlizenz für den EHC Neuwied ausgestattet wurden. Da auch die Topspieler der Bären, wie beispielsweise Torjäger Stephan Petry, gehalten werden konnten, besitzt der Kader eine enorme Qualität. Favorit sind die Ice Dragons als lediglich auf dem Papier! Jedoch besteht die Möglichkeit, mit einer konzentrierten Leistung, den einen oder anderen Punkt aus dem Neuwieder Ice House zu entführen, wobei dann, nach der abgesessenen Strafe, auch wieder Lucas Klein mithelfen kann. Geleitet wird die Partie vom Unparteiischen-Trio Hahn, Melcher und Weber, Spielbeginn ist um 19.00 Uhr.
 
 
07.012012 Ice Dragons starten mit Heimsieg in den Oberliga-West Pokal!

Gut 550 Zuschauer waren ins Eisstadion „Im kleinen Felde“ gekommen, um das erste Spiel des neuen Jahres zu sehen. Bei den Ice Dragons hatten sich am Donnerstag Abend Micah Anderson und Kai Domula fit gemeldet, selbst Josh Piro stellte sich trotz fiebriger Erkältung in den Dienst der Mannschaft, so dass Bruce Keller personell fast aus dem vollen schöpfen konnte. Lediglich die gesperrten Lucas Klein und Patrick Preuße sowie der unter der Woche an der Hand operierte Jan-Niklas Linnenbrügger und der ebenfalls noch verletzte Lars Morawitz konnten nicht mitwirken. So gerüstet zeigten die Ice Dragons den Phoenix der Grefrather EG deutlich die Grenzen auf, lediglich Marco Ohmann im Grefrather Tor verhinderte mit zahlreichen Glanzparaden ein deutlicheres Ergebnis als das 5:1, das am Ende auf der Anzeigetafel stand.

Von Beginn an drückten die Ice Dragons aufs Grefrather Tor, legten das aus der Oberliga gewohnte hohe Tempo vor, womit die Gäste nicht zurecht kamen. Immer wieder musste Marco Ohmann, der am Ende verdient zu Grefraths Spieler des Abends gewählt wurde, Kopf und Kragen riskieren und brachte die HEV Stürmer mit tollen Reflexen schier zur Verzweiflung. Zwei Alleingänge von Jeff Keller, Schüsse aus kurzer Distanz von Josh Piro, Darren McKague, Sven Johannhardt, Alexander Seel oder Marc Keller, alles landete in seinen Schonern oder seiner Fanghand. Florian Holst im Herforder Tor dagegen verlebte ein vergleichsweise ruhiges erstes Drittel, ganz selten nur kam ein Schuss in seine Richtung, meistens hatte die Herforder Verteidigung ihre Gegenspieler im Griff. So rollte also Angriff auf Angriff Richtung Marco Ohmann, doch erst in der 12. Minute musste der Gäste-Goalie hinter sich greifen. Nach einer tollen Vorarbeit von Sebastian Köhne und Marc Keller war es Micah Anderson, der den HEV verdient in Führung brachte. In der 15. Minute waren dann die Gäste in Überzahl, versuchten, den Ausgleich zu erzielen. Doch Sven Johannhardt fing einen Aufbaupass ab, spielte zu Leon Nasebandt, der den durchstartenden Nils Bohle anspielte. Mit schnellen Schritten überlief er seine Gegenspieler, tanzte Ohmann aus und erhöhte auf 2:0. Kurz darauf war es Micah Anderson, der nach einem guten Pass aus kurzer Distanz abzog und schon zum Jubeln abdrehte, dann aber sah, wie Marco Ohmann die Fanghand öffnete und dem Schiedsrichter den Puck überreichte. Weiterhin stand der Grefrather Goalie im Mittelpunkt des Geschehens, ließ aber bis zu Pause keinen weiteren Treffer zu.

Im zweiten Drittel nahmen die Ice Dragons ein wenig Fahrt raus, was sich rächte. Die Gäste kamen nun besser ins Spiel, was sich in der 30. Minute auch auf der Anzeigetafel zeigte. René Reuter hatte freie Schussbahn und zog von der blauen Linie ab, wie an einer Schnur gezogen schlug die Scheibe im Herforder Tor ein, unhaltbar für Holst. Doch die Ice Dragons konnten den Hebel wieder umlegen. 70 Sekunden und einen schnellen Spielzug später war der alte Abstand wieder hergestellt. Mit zwei klugen Pässen von Sven Johannhardt und Jeff Keller war die Abwehr der Gäste düpiert, Nutznießer war Alexander Seel, der aus kurzer Distanz zum 3:1 einnetzte. In der 34. Minute erhöhte dann Nils Bohle nach Vorarbeit von Sven Johannhardt und Philipp Brinkmann auf 4:1, was gleichzeitig den Pausenstand darstellte.

Im letzten Drittel legten die Ice Dragons nochmal nach. In der 43. Minute, 2 Grefrather Spieler saßen gerade auf der Strafbank, spielten Jeff Keller und Sven Johannhardt Josh Piro am langen Pfosten frei, so dass dieser keine Probleme hatte, auf 5:1 zu erhöhen. Anschließend brachten die Ice Dragons das Spiel dann locker nach Hause, nie hatte man das Gefühl, Grefrath könnte nochmal zurück ins Spiel kommen. Im Gegenteil, immer wieder war zu sehen, dass die Mannschaft von Bruce Keller wenn nötig noch einen Gang zulegen konnte, während die Gäste sich am Limit bewegten.

Torfolge:
1:0 Anderson/M.Keller/Köhne (11:25); 2:0 Bohle/Nasebandt/Johannhardt (16:31) UZ1;
2:1 Reuter/Haazen/Stetz (29:01); 3:1 Seel/J.Keller/Johannhardt (30:11);
4:1 Bohle/Johannhardt/Brinkmann (33:25); 5:1 Piro/J.Keller/Johannhardt (42:44) PP2

Strafminuten
Herford 6
Grefrath 8
 
Spielbericht
17.112011 Ice Dragons wollen Revanche in Essen – Samstag kommen die Huskies!

2 Spiele in 2 Tagen, es wird an diesem Wochenende wieder antrengend für die Ice Dragons.
Am Freitag Abend reisen die Mannen von Bruce Keller zu den Moskitos aus Essen. Nach der
Heimniederlage am letzten Freitag wollen die Spieler um Kapitän Danny Reiss eine Revanche.
Am Westbahnhof wird diese Aufgabe sicherlich nicht leichter, doch die Mannschaft will nach der
nicht ganz so glanzvollen Vorstellung zeigen, dass sie es besser kann und wird alles daran
setzen, die Punkte mit nach Hause zu nehmen! Angepfiffen wird die Partie am
Essener Westbahnhof von Hauptschiedsrichter Marc-Andre Naust um 20.00 Uhr, assistiert wird ihm von den
unparteiischen Benjamin Braun und Andre Henkels.

Am Samstag kommt dann ein echter Kracher in die Eishalle “Im kleinen Felde”, denn mit den Kassel Huskies kommt ein Team nach Herford, das in der laufenden Saison noch kein Spiel auf dem Eis verloren hat. Da sie jedoch 6 Punkte am grünen Tisch abgeben mußten, sind sie derzeit “nur” Tabellenvierter. Der Kader, den man im Jahr 2 nach der DEL aufs Eis schickt, hat eine Qualität, dass sich viele Fans vor Staunen die Augen reiben. Die Topspieler der Huskies greifen auf die Erfahrung von insgesamt 1.801 Spielen in der DEL und 1. Bundesliga sowie 1.735 Spielen in der 2. Bundesliga zurück. Mit Olympiateilnehmer Manuel Klinge landeten die Huskies nicht nur den Transfercoup dieses Sommers, sondern holten auch ihr Eishockey-Aushängeschild zurück. Und der ehemalige Olympiateilnehmer, mit 27 Jahren noch im besten Eishockeyalter, geht als Kapitän des Teams beim Neuaufbau voran und zeigte auf dem Eis bereits seine Extraklasse: Mit 39 Punkten aus 10 Spielen liegt er auf Platz 1 der Scorerliste! Das der Versuch, den Neuaufbau mit Spielern mit Kasseler Vergangenheit zu wagen, erfolgreich ist, lässt sich auch am Zuschauerzuspruch ablesen! Im Schnitt besuchten fast 4.000 Zuschauer die Heimspiele der Huskies, auch auswärts werden die Jungs von Coach Jamie Bartman lautstark unterstützt. Da verwundert es auch nicht, dass sich mehr als 300 Kasseler Fans für das Spiel in Herford angekündigt haben. So kann man davon ausgehen, dass, auch wenn die Ice Dragons als krasser Aussenseiter in die Partie gehen, sie vor einer fantastischen Kulisse in Herford spielen werden. Geleitet wird die Partie vom Schiedsrichtertrio Elvis Melia, Denis Keye-Nimako und Stefan Wentigmann. Anpfiff am Samstag Abend ist wie gewohnt um 21.00 Uhr, Einlassbeginn ist um 20.15 Uhr.
 
 
11.11.2011 Update zum Spiel gegen Essen

Gute Nachrichten vom LEV-NRW!
Während die Passformalitäten für Alexander Grunwald noch nicht endgültig abgeschlossen sind, ist Jan-Niklas Linnenbrügger bereits heute Abend spielberechtigt. Seinem Comeback im Trikot der Ice Dragons steht also nichts mehr im Wege!
 
 
10.11.2011 Moskitos zu Gast in Herford – Ice Dragons wollen den ersten Heimsieg!

Nur ein Spiel haben die Ice Dragons an diesem Wochenende, dass Heimspiel gegen die Moskitos aus Essen.
Die Moskitos sind mit 2 Spielen weniger und einem Punkt Rückstand auf den HEV der aktuelle Tabellenzehnte, eine Position die man in Essen so nicht unbedingt gewohnt ist. Allerdings war nach dem finanziellen Kollaps im Sommer klar, dass man am Westbahnhof nun kleinere Brötchen backen müßte als in den letzten Jahren. Von der Tabellensituation her könnte man annehmen, dass die Ice Dragons in diesem Spiel als Favorit in die Begegnung gehen, doch dieser Gedankengang sollte schnell wieder verworfen werden! Denn rund um Routiniers André Grein und Mikka Jäske haben die Moskitos eine Truppe aufgebaut, die trotz des geringen Durchschnittsalters jede Menge Erfahrung in der Oberliga aufweisen kann. So ist dann auch Tabellenplatz 10 nicht wirklich aussagekräftig, denn die bisherigen 6 Niederlagen kassierten sie ausschließlich gegen die derzeitigen Top 6 der Oberliga und verkauften sich dabei so teuer wie möglich. Ein knapper Sieg in Netphen und ein deutlicher Heimsieg gegen Krefeld brachten die bisherigen Punkte und da die Moskitos den 8. Platz noch erreichen möchten, planen sie sicherlich auch drei Punkte in Herford ein.
Das jedoch wollen die Ice Dragons ihrerseits mit aller Macht verhindern, schließlich soll es endlich mit dem ersten Heimsieg klappen. Diese Aufgabe wird natürlich nach dem Abgang von Fraser Smith nicht leichter, jedoch wird das Team versuchen, diesen Verlust gemeinsam zu kompensieren. Auf jeden Fall werden die Fans wohl ein spannendes Spiel zu sehen bekommen, bei dem am Ende die Mannschaft mit dem größeren Willen und Kampfgeist die Punkte behalten wird! Ob Bruce Keller dabei schon auf die Neuzugänge Jan-Niklas Linnenbrügger und/oder Alexander Grunwald zurückgreifen kann, klärt sich erst am Freitag. Angepfiffen wird die Partie vom unparteiischen Trio Naust, Berger und Seeßle um 21.00 Uhr, Einlaßbeginn ist wie gewohnt um 20.15 Uhr.
 
 
09.11.2011 HEV und Smith gehen getrennte Wege – Weitere Änderungen im Kader

In Zukunft wird der HEV auf die Dienste von Fraser Smith verzichten müssen. “Fraser Smith ist mit der Umstellung hier in Europa nicht zurecht gekommen, die an Ihn gestellten Anforderungen empfand er letztlich als zu groß. Daraus hat er für sich die Konsequenz gezogen und ist heute morgen um 8.00 Uhr nach Canada zurück geflogen“, so der sportliche Leiter Dirk Marchel.
Der HEV dankt Fraser für seinen engagierten Einsatz und wünscht Ihm natürlich für die Zukunft alles Gute!

Doch auch postivie Nachrichten gibt es vom HEV zu vermelden. Denn die Bemühungen aller ehrenamtlich Tätigen der letzten Wochen, die Ice Dragons weiter zu verstärken, zeigen nun erste Erfolge!
Mit Alexander Grunwald hat am gestrigen Abend ein oberligaerfahrener Goalie einen Vetrag zunächst bis zum Jahresende unterzeichnet. Alexander hinterließ bei seinem ersten Training in Herford einen hervorragenden Eindruck und die sportliche Leitung freut sich, dem Kader auf dieser Position mehr Tiefe zu geben. Der 23 Jährige wird für die Ice Dragons mit der Rückennummer 88 auflaufen.

Einen Rückkehrer gibt es auch noch zu vermelden, denn die 19 ist wieder da! Nach ein paar Monaten in Rostock, wo er sich nicht so wohl fühlte wie erhofft, hat er nun festgestellt, dass es zu Hause doch am schönsten ist! Mit ihm kommt ein Spieler zurück nach Herford, der sich in der letzten Saison für 28 Punkte in 24 Spielen verantwortlich zeigte. Auch seine 5 Punkte in 3 Spielen der Oberliga Ost für die Piranhas aus Rostock sind keine schlechte Quote. Wir hoffen, dass Jan Niklas Linnenbrügger sich in Herford schnell wieder einlebt und sind uns sicher, das wir viel Freude an und mit ihm haben werden!

Auch in Punkto „zweiter Kontingentspieler“ wird sich wieder etwas tun, der sportliche Leiter Dirk Marchel und Coach Bruce Keller sondieren derzeit die möglichen Kandidaten. Jedoch wird sich der HEV nicht zu einem Schnellschuss verleiten lassen.
 
 
06.11.2011
Spiele des Tages EHC Dortmund Westfalen-Elche vs Herford EV ICE Dragons 10 : 1 3:0-3:0-4:1 Spielberichte
 
04.11.2011
Spiele des Tages Herford EV ICE Dragons vs Hammer Eisbären 4 : 10 1:2-1:4-2:4 Spielberichte
 
03.11.2011 Freitag kommt Hamm zum Derby – Sonntag zum Tabellenführer

Jahrelang gab es immer umkämpfte Spiele zwischen Hamm und Herford, jahrelang waren es meist die Herforder, die das bessere Ende für sich hatten. Doch in der Saison 2006/2007 wendete sich das Blatt. Während die Hammer damals in die Regionalliga aufstiegen, blieben die Ice Dragons in der Verbandsliga. Diese 2 Jahre Vorsprung wurden am Maximilianpark eindeutig genutzt. Stück für Stück wurden die Spieler der Mannschaft ausgetauscht, der Kader immer weiter verstärkt. Während die “Youngstars” letztes Jahr noch in die Abstiegsrunde mußten, sind sie dieses Jahr unter dem neuen Namen “Eisbären” oben mit dabei, haben sich zum Favoritenschreck gemausert. Das sie auf Platz 3 stehen wirkt auf den ersten Blick überraschend, jedoch konnten sie schon diversen Favoriten ein Bein stellen und gaben sich keine Blöße gegen die kleinen der Liga. Gestützt auf Benni Voigt im Tor, einer der besten Goalies der Liga und auf den Top-Sturm mit Milan Vanek und Jiri Svejda sind sie der klare Favorit, wenn Sie am Freitag Abend in der Eishalle “Im kleinen Felde” antreten. Doch wer weiß, mit den Fans im Rücken und einer ähnlich couragierten Leistung wie am vergangenen Samstag gegen Frankfurt, vielleicht ist ja eine Überraschung für die Truppe von Bruce Keller drin? Angepfiffen wird die Partie am Freitag Abend vom unparteiischen Trio Hertrich, Bandlofsky und Weiss um 21.00 Uhr, Einlassbeginn ist wie gewohnt um 20.15 Uhr.

Am Sonntag dann begeben sich die Ice Dragons zum Tabellenführer aus Dortmund. Seit 1996 existiert der EHC Dortmund bereits in dieser Form, wurde seitdem kontinuierlich aufgebaut. Immer weiter wurden die Rahmenbedingungen verbessert, bis die Westfalenelche im Jahr 2009 in die, damals noch nicht geteilte, Oberliga aufstiegen. Am Ende ersten Saison konnten ein 2. Platz nach der Hauptrunde und der Einzug ins Playoff-Halbfinale gefeiert werden. Anschließend kam die Teilung, und somit die Eingliederung in die Oberliga West, in der die Truppe von Frank Gengtes den Erfolg fortsetzte und sich die Meisterschaft sicherte. Und auch in diesem Jahr sind sie bereits jetzt auf dem besten Weg, den Titel zu verteidigen.
Wenn also um 19.00 Uhr Hauptschiedsrichter Schelewski, assistiert von seinen Linesmen Braun und Van Himbeeck, die Scheibe zum ersten Bully an der Strobelallee einwirft, müssen sich die Ice Dragons auf ein Offensivfeuerwerk allererster Güte einstellen. Denn die von Frank Gentges trainierte Truppe kennt nur ein Tempo: Vollgas! Bei den Spielern des HEV muß also auch an diesem Abend alles passen, um sich so teuer wie möglich verkaufen zu können.
 
 
29.10.2011
Spiele des Tages Herford EV ICE Dragons vs Frankfurter Löwen 4 : 5 0:1-3:1-1:3 Spielberichte
 
28.10.2011
Spiele des Tages EV Duisburg Füchse vs Herford EV ICE Dragons 13 : 0 4:0-6:0-3:0 Spielberichte
 
27.10.2011 Erneut zwei Spiele in zwei Tagen für den HEV

Auf die Truppe von Coach Bruce Keller warten am Wochenende mal wieder absolute Mammutaufgaben. Zuerst treten Ice Dragons am Freitag Abend bei den Duisburger Füchsen an. Die Füchse haben Ihre Mannschaft im Sommer deutlich verändert und dabei hauptsächlich auf junge, hoffnungsvolle Talente gesetzt. Mit Erfolg, denn die Truppe von Coach Franz Fritzmeier zeigte sich als äußerst konkurrenzfähig und konnte Hamm, Krefeld, Bad Nauheim und Frankfurt schlagen. Erst am letzten Wochenende mußten die Füchse ihren ersten beiden Niederlagen einstecken, unterlagen in Königsborn und zu Hause gegen Dortmund. Aus genau diesem Grund wird die Aufgabe auch noch schwerer, denn die Gastgeber wollen sich bei Ihren Fans für die Niederlagen rehabilitieren. So wird es für die Ice Dragons, die natürlcih nur als krasser Aussenseiter nach Duisburg fahren, sicherlich eine Abwehrschlacht, in der sie versuchen werden, das Spiel so lange wie möglich offen zu halten.
Angepfiffen wird die Partie vom Schiedsrichtergespann Heffler, Dimmers und Teichrib in der Disburger Scania Arena um 19.30 Uhr.

Am Samstag dann kommen die Löwen aus Frankfurt in die Eishalle “Im kleinen Felde”. Die neu formierte Mannschaft, nicht weniger als 15 neue Spieler tragen nun das Dress der Löwen, galt von Beginn an als Mitfavorit auf die Meisterschaft. Doch die Truppe von Coach Clayton Beddoes zeigte in der Oberliga West, wie auch schon in den Vorbereitungsspielen, zwei Gesichter. Erst am letzten Wochenende scheint die mit erfahrenen Top-Spielern gespickte Mannschaft richtig in die Spur gekommen zu sein, setzte sich klar in Essen und dann knapp aber verdient zu Hause gegen Ratingen durch. Für die Ice Dragons heißt es auch in diesem Spiel, dass sie als Underdog eigentlich nichts zu verlieren haben! Aus genau diesem Grunde können sie auch befreit aufspielen, und wer weiß, mit den fantastischen Fans im Rücken ist ja vielleicht sogar eine Überraschung möglich?
Angepfiffen wird die Partie vom Unparteiischen-Trio Naust, Utner und Wentingmann um 21.00 Uhr, Einlassbeginn ist wie gewohnt um 20.15 Uhr.
 
 
25.10.2011 Ice Dragons testen Stürmer

Beim heutigen Training der 1. Mannschaft wird ein unbekanntes Gesicht in der Eishalle "Im kleinen Felde" zu sehen sein. Ein junger, talentierter Stürmer kommt zum Probetraining und möchte sich für die Oberliga empfehlen.

Kartenvorverkauf vor Topspiel gegen Frankfurt

Auf Grund der zu erwartenden hohen Zuschaueranzahl am Samstag den 29.10. gegen die Löwen aus Frankfurt, hat der HEV eine Vorverkaufsstelle eingerichtet. Am Mittwoch und Donnerstag können Karten für das Spiel zwischen 18.00 Uhr und 20.00 Uhr im Vereinsheim Herringhausen, Am Sportplatz 18 in 32051 Herford, bezogen werden. Da sich viele Frankfurter Schlachtenbummler angekündigt haben, empfehlen wir, die Karte im Vorverkauf zu sichern, denn die Eishalle “Im kleinen Felde” ist bei 1.029 Zuschauern ausverkauft!
 
 
22:10:2011
Spiele des Tages Herford EV ICE Dragons vs Königsborner JEC Bulldogs 6 : 7 OT 0:0-2:2-4:4-0:1 Spielberichte
 
21.10.2011
Spiele des Tages EHC Netphen vs Herford EV ICE Dragons 4 : 7  2:1-0:4-2:2 Spielberichte
 
20.10.2011 Ice Dragons vor Wochenende der Wahrheit!

Nachdem der HEV in den letzten drei Partien jeweils mehr oder weniger Chancenlos gegen die Spitzenmannschaften aus Kassel, Ratingen und Bad Nauheim war, kommt nun ein Wochenende der Wahrheit auf die Ice Dragons zu. Am Freitag Abend um 20.00 Uhr treten sie beim Tabellenletzten aus Netphen an, einem der wenigen Gegner, mit denen man sich auf Augenhöhe wähnt. Die Netphener verloren zuletzt knapp gegen Königsborn, Essen und Krefeld, zeigten dabei aber im Vergleich zu den ersten Spielen einen ansteigende Formkurve und wollen nun den letzten Platz an die Ice Dragons abgeben. Die Siegerländer haben ihr Aufstiegsteam aus der letzten Saison zu großen Teilen gehalten und mit Augenmaß verstärkt. Dazu sollen Rückkehrer Tim Linke, der vor der Saison nach Hamm wechselte und jetzt wieder das Trikot das EHC Netphen trägt und Neuzugang Johannes Harnesk die Siegerländer gegen den HEV in die Erfolgsspur führen. Für den HEV sicherlich keine leichte Aufgabe, aber das Team um Kapitän Michael Reim hat nach der letzten Saison vor, sich für die Heimniederlagen gegen Netphen zu revanchieren. Alleine werden die Ice Dragons sich den Netphenern jedoch nicht stellen müssen, denn ein Bus mit treuen Herforder Fans macht sich auch auf den Weg ins Siegerland, um ihrem Team den Rücken zu stärken. Angepfiffen wird die Partie im Sportpark Siegerland von Hauptschiedsrichter Eric Daniels und seinen Linesmen Pavel Mann und Sascha Quint um 20.00 Uhr.

Am Samstag wird die Aufgabe sicherlich nicht leichter. Der Königsborner JEC, Gegner in der Vorbereitung, gibt seine Visitenkarte unter Wettbewerbsbedingungen in der Eishalle „Im kleinen Felde“ ab. Die Bulldogs sind in der bisherigen Saison eine Wundertüte. Während sie gegen Dortmund mit 1:17 und gegen Ratingen mit 0:9 unter die Räder kamen, gewannen sie gegen Krefeld und Netphen und konnten am vergangenen Wochenende sogar die Löwen aus Frankfurt klar und deutlich mit 5:2 distanzieren. Schon auf Grund der Tabellensituation, der KJEC rangiert derzeit auf Platz 7, sind die Gäste in dieser Partie Favorit, doch die Ice Dragons wollen, mit ihren fantastischen Fans im Rücken, das Spiel so eng wie möglich halten und eventuell dem Favoriten ein Bein stellen. Angepfiffen wird die Partie vom Unparteiischen Trio Eugen Schmidt, Eugen Berger und Michiel Dobber um 21.00 Uhr, Einlassbeginn ist wie gewohnt um 20.15 Uhr.
 
 
16.10.2011
Spiele des Tages EC Bad Nauheim Rote Teufel vs Herford EV ICE Dragons 22 : 2 6:0 - 9:0 - 7:2 Spielberichte
 
14.10.2011
Spiele des Tages Herford EV ICE Dragons vs Ratinger Aliens 97 2 : 6 1:3 - 0:2 - 0:2 Spielberichte
 
13.10.2011 Ice Dragons freuen sich aufs erste Heimspiel!

An diesem Wochenende müssen die Ice Dragons gleich doppelt ran und haben 2 richtig schwere Brocken vor der Brust! Am Freitag Abend empfangen die Ice Dragons im ersten Heimspiel der Saison die Ice Aliens aus Ratingen. Die Ratinger haben ihre im letzten Jahr schon gute Mannschaft noch einmal ordentlich verstärkt, konnten in den bisherigen Partieen ausnahmslos ihre Klasse beweisen. Zwar ist die Punkteausbeute bisher noch mau, aus 3 Partien nahmen die Aliens vier Punkte mit, jedoch muss man da auch die Spielpaarungen sehen:
Eine Niederlage nach Verlängerung gegen das Überraschungsteam aus Hamm, eine knappe 3:2 Niederlage in Kassel, ein 12:0 Sieg gegen Netphen und eine knappe 5:3 Niederlage in Dortmund, das zeigt, wie stark die Männer vom Sandbach sind. Für die Ice Dragons, die auf den gesperrten Danny Reiss verzichten müssen, eine ganz heftige Aufgabe. Aber die Jungs von Coach Bruce Keller lassen sich nicht bange machen und freuen sich drauf, vor eigenem Publikum auflaufen zu können! Vor allem die Neuzugänge können es gar nicht erwarten, endlich die Atmosphäre in Herford zu schnuppern, haben sie doch schon viel über den Hexenkessel „Im kleinen Felde“ gehört. Mit dabei in diesem Jaahr auch wieder, die beiden Personen, die schon seit mehreren Jahrzenten für die Gesundheit der Mannschaft sorgen: Dr. Herbert Koßmann und Physiotherapeut Detlef Nakoinz. Beide haben sich gerne bereit erklärt den Spielern des HEV auch in dieser Saison wieder zu helfen, wofür sich der HEV ganz herzlich bedankt!
Angepfiffen wird die Partie vom Schiedsrichtergespann Kissing, Dobber und Seeßle um 21.00 Uhr, Einlassbeginn ist wie gewohnt um 20.15 Uhr.

Am Sonntag dann geht’s erneut zu einem Meisterschaftsfavoriten. Um 19.00 Uhr treten die Ice Dragons im altehrwürdigen Colonel Knight Stadion in Bad Nauheim an und werden sich mit Kräften wehren, wenn sie auf die Roten Teufel treffen. Die haben vor allem im Angriff gleich 2 Reihen zur Verfügung, die einigen Zweitligisten gut zu Gesicht stehen würden. Zwar sind die Roten Teufel bis jetzt nicht wirklich nach Wunsch in die Liga gestartet, doch jedem ist klar, dass die Truppe von Coach Fred Carroll irgendwann ins Laufen kommen wird. Und dann, da sind sich alle einig, wird diese Mannschaft um Platz 1 in der Meisterschaft mitspielen. Für Captain Michael Reim und seine Kollegen wird es eine Abwehrschlacht werden, aber wer weiß, vielleicht läuft der Motor in Nauheim ja weiterhin unrund und die Ice Dragons können mit einem knappen Ergebnis überraschen? Geleitet wird diese Partie ebenfalls von Hauptschiedsrichter Kissing, assistiert wird ihm von den Sportskameraden Lang und Lamberger.
 
 
11.10.2011 Der HEV bekommt 3 unerwartete Punkte

Unverhofft kommt oft, so lautet ein altes Sprichwort. Und auch in dieser Saison wird wieder mal die Richtigkeit dieses Sprichworts bewiesen. So bekommt der HEV unerwartet 3 Punkte gutgeschrieben. Beim ersten Saisonspiel in Krefeld, die Ice Dragons verloren dort 7:4, hatten die Gastgeber laut Spielberichtsbogen einen Spieler eingesetzt, dessen Athletenvereinbarung (Anti-Doping-Erklärung) nicht beim Verband vorlag. Damit wird das Spiel gegen die Krefelder gewertet, was bedeutet, dass in der Tabelle ein 5:0 für den HEV eingetragen wird.
 
 
09.10.2011
Spiele des Tages EJ Kassel Huskis vs Herford EV ICE Dragons 13 : 2 5:0 - 4:1 - 4:1 Spielberichte
 
02,10,2011
Spiele des Tages EHC Krefelder Niederrhein e.V. PREUSSEN vs Herford EV ICE Dragons 7 : 4 2:1 - 1:1 - 4:2 Spielberichte
 
07.10.2011 Ice Dragons treten auswärts in Kassel an

Am Sonntag Abend kommt es für die Ice Dragons zum ersten Aufeinandertreffen mit einem der Topteams der Oberliga West. Die Kassel Huskies, vorletzte Saison noch DEL Team, haben für die Oberliga Ihr Team unglaublich verstärkt. Mit den Verteidigern Sven Valenti und Stephane Robitaille, beide aus der 2. Bundesliga zu den Hessen gewechselt, den Stürmern Michael Christ, Artjom Kostyrev und Petr Sikora, die ebenfalls aus der 2. Bundesliga zu den Schlittenhunden gingen, wurde schon enorme Qualität verpflichtet. Den Vogel aber schossen sie mit der überraschenden Verpflichtung vom aktuellen deutschen Nationalspieler Manuel Klinge ab, der in der letzten Saison noch für die Adler Mannheim in der DEL seine Schlittschuhe schnürte! Dazu kommen 2 oberligaerfahrene Topgoalies und eine Menge junger Spieler, die den Schritt in die Oberliga schaffen sollen. Welche Qualität wirklich in diesem Kader steckt, wurde bereits vor dem Start der Oberliga deutlich, als man unter anderem den Zweitligisten Hannover Indians schlagen konnte und den Pinguinen aus Bremerhaven ein enges Match im Pokal lieferte. Mit dem ersten Sieg am Frankfurter Ratsweg nach 17 jähriger Durststrecke starteten sie in die Liga, gewannen danach am Sonntag in heimischer Halle gegen die Ratinger Ice Aliens.
Für die Ice Dragons ein ohnehin schon schweres Spiel. Die Sorgenfalten von Coach Bruce Keller wurden jedoch diese Woche im Training nicht kleiner. Mit Phillip Brinkmann & Leon Nasebandt meldeten sich gleich zwei Spieler in der Woche krank, Sven Johannhardt laboriert noch an seiner Schulterprellung und Ronny Schubert wird dem Team aus beruflichen Gründen wohl erst Ende Oktober zur Verfügung stehen. Dafür meldete sich Kapitän Michael Reim zurück und Josh Piro, Topscorer der Ice Dragons im letzten Jahr, trainierte am Dienstag Abend erstmals mit der Mannschaft. Doch egal, wie groß der Kader am Sonntag auch sein wird, für die Ice Dragons wird es nur darum gehen, die zu erwartende Niederlage in Grenzen zu halten. Dabei werden sie sicherlich wieder von zahlreichen Herforder Schlachtenbummlern unterstützt.

Angepfiffen wird die Partie in der Eissporthalle Kassel vom Unparteiischentrio Kissing, Olejnik und Kubiak um 18.30 Uhr.
 
 
06.10.2011 Saisonauftaktparty mit Teamvorstellung

Im letzten Jahr wurde zum ersten Mal in der Geschichte des HEV eine Saisonauftaktparty veranstaltet. Zunächst war man skeptisch wie diese Feier angenommen werden würde, aber der Zuspruch war größer als erwartet.
Über 100 Gäste waren zur Mannschaftspräsentation gekommen und feierten mit der Mannschaft den Beginn der neuen Saison.
Da die Auftaktparty im letzten Jahr so gut gelaufen ist, steht der diesjährigen Neuauflage nichts im Wege. Einlass wird am Freitag, 7.10.11, im Sportlerheim Herringhausen (Am Sportplatz 18, 32051 HF) um 19.30h sein.
Gegen 20h wird die Mannschaft in den neuen Trikots den Fans vom Moderator vorgestellt, das ein oder andere Interview geführt und danach wird JamMusic für die richtige Stimmung sorgen.
Natürlich wird man den ganzen Abend lang auch Fanartikel erhalten können und das ein oder andere Gespräch mit den HEV Cracks führen könnnen.
Der Eintritt ist natürlich frei und der Verzehr zu normalen Gastronomie- Preisen!

Die Mannschaft freut sich auf euch!!
 
 
01.10.2010 Das Abenteuer beginnt – HEV startet in die Oberliga Saison!

Am Freitag Abend bestreiten Ice Dragons beim Regionalligisten Nordhorn ihr letztes Vorbereitungsspiel.
Für Bruce Keller und seine Jungs die letzte Möglichkeit, was zu testen. Gleichzeitig ist das Spiel für Gastspieler JJ Kalawarny auch die letzte Möglichkeit, sich im Trikot der Ice Dragons zu zeigen und für andere Teams interessant zu machen. Für dieses Spiel hat sich die Mannschaft das Ziel gesetzt, ohne Verletzungen die Heimreise antreten zu können und die Vorbereitung mit einem Sieg zu beenden. Zum einen, um Selbstvertrauen zu tanken, zum anderen, um die sicherlich wieder zahlreich mitreisenden Fans nicht zu enttäuschen. Angepfiffen wird die Partie in Nordhorn um 20.00 Uhr.

Am Sonntag beginnt dann endlich das Abenteuer Oberliga für den HEV! 85 Tage wird es dann her sein, dass die Ligenzusammensetzung bekannt gegeben wurde, 85 Tage, in denen alle Verantwortlichen voller Vorfreude auf dieses erste Spiel hingearbeitet haben. Und es wird sicherlich kein leichtes Spiel werden. Die gastgebenden Preussen aus Krefeld haben sich zu einer Art „Farmteam“ der großen Pinguine gemausert, treten auch offiziell unter der Flagge des Krefelder EV 81 an. Das Team ist gespickt mit jungen Talenten aus Reihen des Krefelder EV, garniert mit gestandenen und erfahrenen Oberligaspielern. Die Vorbereitung der Krefelder lief deutlich erfolgreicher als die des HEV, mit ein Grund, warum man die Preussen in diesem Spiel als Favorit sehen sollte.
Doch die Vorbereitung ist vorbei, die Ice Dragons werden sicherlich sowohl im Bereich Intensität auf dem Eis als auch im Bereich Motivation eine Schippe drauflegen, und versuchen, erfolgreich in die Saison zu starten. Auch in diesem Spiel sind sie nicht ganz auf sich allein gestellt, ein Fanbus mit 60 Unentwegten macht sich mit auf die Reise in die Seidenstadt, um Ihrem Team den Rücken zu stärken. Wenn also um 18.00 Uhr das Schiedsrichtergespann Schelewski, Scholz und Schwarze in der altehrwürdigen Rheinlandhalle die Partie anpfeift, beginnt für den HEV die Mission Klassenerhalt in der Oberliga!
 
 
09.06.2011

Ice Dragons mit neuem Trainer!

Nach 2 Jahren überaus erfolgreicher Arbeit trennten sich nun der HEV und Coach Anton Weißgerber, dem alle Beteiligten noch einmal für die erfolgreiche Arbeit danken wollen. “Menschlich und fachlich war Anton Weißgerber ganz klar eine Bereicherung für den HEV. Er hat das Team in die Regionalliga geführt und war 2 Jahre äußerst erfolgreich.” so die 1. Vorsitzende Jutta Feldmann, “wir danken ihm für die geleistete Arbeit und sein Engagement ganz herzlich und wünschen ihm alles gute für die Zukunft!”
“Die Entscheidung fiel uns nicht leicht”, ergänzt der 2. Vorsitzende des HEV, Joachim Maydorn, “dennoch hatten wir das Gefühl, dass die Mannschaft neue Impulse braucht”.

Und diese neuen Impulse soll das Team nun bekommen. Am Dienstag Abend wurde den Spielern um Kapitän Michael Reim “der neue” im Elsbach-Restaurant vorgestellt.
Sein Name: Bruce Keller.
Der 50-jährige Deutsch-Kanadier, Inhaber der Trainer B-Lizenz, hat ein bewegtes Eishockeyleben hinter sich. Während seiner Zeit als Universitätsspieler sammelte er 4 Einsätze im kanadischen Nationalteam. Danach zog es ihn nach Deutschland. Von 1985 bis 1995 spielte er abwechselnd in der 2. Bundesliga und der Oberliga, war bis auf 2 Ausnahmen (Berlin und Hamburg) immer in und rund um Hannover engagiert – und ist der Stadt an der Leine bis heute treu geblieben. Zuletzt war er am Pferdeturm tätig, coachte die Hannover Braves äußerst erfolgreich in der Oberliga Nord.
Nach der Kontaktaufnahme durch seinen ehemaligen Weggefährten Dirk Marchel und intensiven Gesprächen, entschied Bruce Keller sich dazu, in Herford eine neue Herausforderung anzunehmen, zeichnet er doch nicht nur für das Coaching sondern auch für die Kaderzusammenstellung verantwortlich.
Der HEV drückt ihm die Daumen, dass er an der neuen Wirkungsstätte ebenso erfolgreich agieren kann!
 

 
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