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EC Kassel Huskis News EC Kassel Huskies 2011 Oberliga West
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11.05.2012 Alex Engel und Semen Glusanok bleiben Huskies

Die Kassel Huskies freuen sich, zwei weitere Vertragsverlängerungen bekannt geben zu können. Die beiden Verteidiger Semen Glusanok und Alexander Engel werden auch in der kommenden Saison das Trikot der Huskies tragen. Beide erhalten einen Einjahresvertrag.

Sowohl Semen als auch Alex haben sich in der vergangenen Saison für eine Vertragsverlängerung empfohlen, sodass für die Verantwortlichen der Kassel Huskies kein Zweifel daran bestand, dass die beiden Verteidiger auch in der kommenden Saison das Trikot der Kassel Huskies tragen sollen.

 
 
04.05.2012 Michi Christ und Florian Böhm bleiben Huskies

Die Kassel Huskies freuen sich, die Vertragsverlängerung zweier weiterer Kasseler Eigengewächse vermelden zu können. Mit Michi Christ und Florian Böhm bleiben zwei weitere eng mit Kassel verbundene und in Kassel geborene Spieler im Kader der Huskies.

Beide haben in der letzten Saison überzeugen können. Während Michi, der vorwiegend in Reihe eins neben Petr Sikora und Manuel Klinge eingesetzt wurde, es in 39 Spielen auf überragende 76 Punkte brachte, so erzielte Florian in Reihe drei neben verschiedenen Sturmpartnern 20 Punkte in 35 Spielen, für die erste Oberliga-Saison ebenfalls eine beachtliche Ausbeute.

Beide Spieler erhalten einen Einjahresvertrag.
 
03.05.2012 Huskies verpflichten weiteren Verteidiger

Weitere Verstärkung für die Kassel Huskies. Von den Fischtown Pinguins Bremerhaven wechselt der 32 Jahre alte Verteidiger Daniel Willaschek zu den Huskies.

Willaschek wurde in Opava (Tschechische Republik) geboren und besitzt auch die deutsche Staatsangehörigkeit. Er ist 180cm groß und 85kg schwer.

Er bringt eine riesige Portion Erfahrung mit. In seiner bisherigen Laufbahn absolvierte er unter anderem 14 Spiele in der tschechischen Extraliga, elf DEL-Spiele und 360 Spiele in Liga 2, zuletzt für die Eispiraten Crimmitschau und eben die Fischtown Pinguins Bremerhaven.

Daniel Willaschek kann getrost als Stay-at-home-Defender bezeichnet werden. Diese Qualität soll er auch bei den Huskies ausspielen.

Uli Egen, Sportlicher Leiter und Trainer zu der Verpflichtung von Daniel Willaschek:

„Daniel Willaschek ist ein läuferisch und spielerisch starker Verteidiger. Er soll Ruhe in unser Defensivspiel bringen aber auch im Spielaufbau Akzente setzen.“

Willaschek erhält in Kassel einen Einjahresvertrag.
 
02.05.2012 Der Hauptsponsor bleibt

Der Konzern Vertrieb Original Teile und Service der Volkswagen AG bleibt Hauptsponsor der Kassel Huskies

Große Freude bei den Huskies. Der Konzern Vertrieb Original Teile und Service der Volkswagen AG, langjähriger Begleiter und Partner der Kassel Huskies, wird auch in der kommenden Saison wieder als Hauptsponsor an der Seite der Huskies stehen.

Kai Meyfarth, Leiter Management Vertriebswege beim Konzern Vertrieb Original Teile und Service: “ Wir freuen uns sehr, dass wir die Kassel Huskies auch in der kommenden Saison als Hauptsponsor unterstützen. Ausschlaggebend war für uns vor allem das sportliche, aber auch das wirtschaftliche Konzept, welches die Huskies auf gesunden Füßen zurück in den Profisport führen soll. Diesen Weg wollen wir mitgehen. Dabei sind wir uns unserer Verantwortung als Hauptsponsor bewusst und sind gern dazu bereit, diese Verantwortung zu übernehmen.“

Die Kassel Huskies sind überglücklich und gleichermaßen stolz, auch in der kommenden Saison wieder auf ihren wohl zweifelsohne treuesten Partner zählen zu können.
 
24.04.2012 Nächster Neuzugang - Huskies verpflichten Stephan Kreuzmann

Die Kassel Huskies freuen sich, einen weiteren Neuzugang vermelden zu können. Ebenfalls vom EHC Dortmund wechselt der 27 Jahre alte Verteidiger Stephan Kreuzmann an die Fulda.

Der robuste Linksschütze, der bei 184 cm Größe 94 Kilogramm auf die Waage bringt, soll der Huskies-Abwehr mehr Stabilität verleihen.

Kreuzmann wurde in Duisburg geboren und erlernte das Eishockeyspielen in Köln. Über Krefeld, Duisburg, Dresden, Leipzig, Bremerhaven und Nijmegen führte ihn sein Weg nach Dortmund, wo er die letzten drei Saisons überaus erfolgreich spielte. In der letzten Saison trug er in Dortmund das „C“ auf der Brust.

Insgesamt absolvierte Stefan Kreuzmann

- Drei DEL-Spiele

- 240 Zweitligaspiele, in denen er es auf 18 Punkte brache sowie

- 159 Oberligaspiele, in denen er 115 Punkte erzielte

Er erhält einen Einjahresvertrag.

Uli Egen, Trainer und Sportlicher Leiter:

„Ich kenne Stephan aus meiner Duisburger Zeit sowie aus der Zeit, als wir in Holland gegen das Team aus Nijmegen gespielt haben. Er ist ein erfahrener, starker Verteidiger, der auch offensiv Akzente setzen kann, zudem charakterlich absolut einwandfrei und ein Spieler, der sowohl Verantwortung als auch Führung übernehmen kann. Dies soll er bei uns auch tun.“

Stephan Kreuzmann:

„Ich freue mich sehr auf die kommende Saison und darauf, das Trikot der Huskies tragen zu dürfen. Ich hatte einige Angebote von verschiedenen Clubs, habe mich dann aber für die Huskies entschieden, weil für mich das Gesamtpaket einfach gestimmt hat. Kassel hat ein tolles Umfeld, jahrelang wurde dort DEL-Eishockey gespielt und die Fans sind unglaublich. Natürlich hat auch die sportliche Perspektive eine große Rolle gespielt. Ich bin mir sicher, dass Uli Egen, den ich bereits aus der Vergangenheit kenne sowie die anderen Verantwortlichen das richtige Konzept haben, auf jeden Fall hat es mich überzeugt. Natürlich hat auch Benjamin Finkenrath ein wenig dazu beigetragen, dass ich jetzt in Kassel spielen werde. Er hat ein wenig dabei geholfen, dass der Kontakt zu den Huskies zustande kam.“

 
20.04.2012 Erster Neuzugang – Goalie Benjamin Finkenrath wird ein Husky

Der erste Neuzugang für die kommende Saison ist fix. Der 26 Jahre alte Torhüter Benjamin Finkenrath wechselt vom EHC Dortmund zu den Huskies.

Der in Gummerbach geborene Finkenrath war in der letzten Saison sicherer Rückhalt der Westfalen-Elche und die klare Nr.1 unter Trainer Frank Gentges. Mit einem Gegentorschnitt von 2,45 in der Regular Season und 2,45 in den Playoffs liegt der 183cm große und 78kg schwere Westfale weit vorn in der Statistik der Oberliga-Torhüter. Benjamin Finkenrath erhält einen Vertrag für die Saison 2012/2013.

Uli Egen, Trainer und Sportlicher Leiter der Huskies:„ Benjamin Finkenrath ist ein Torhüter, der durch eine gute Schule gegangen ist und sich in den letzten Jahren stetig gesteigert hat. Er wird uns sicher weiterhelfen. Ich freue mich, dass sich Benjamin für uns entschieden hat. “
11.04.2012 Uli Egen wird neuer Trainer und Sportlicher Leiter der Kassel Huskies

Die Kassel Huskies freuen sich, einen weiteren "alten Bekannten" zurück im Huskies-Rudel begrüßen zu dürfen. Uli Egen (55) wird ab sofort das Amt des Cheftrainers und Sportdirektors bei den Kassel Huskies übernehmen.

Der in Füssen geborene Egen kann auf hinreichende Erfahrungen im Eishockeysport zurückblicken und auch seine Verbundenheit zum Kasseler Eishockey ist allein schon in seinen Karrieredaten deutlich erkennbar.

Insgesamt absolvierte Egen, den die Fans des EC Kassel in den Jahren 1990-1993 frenetisch feierten und jeden Scheibenbesitz mit einem lautstarken "Uuuuuuuulllliiiii" bedachten, 339 Erstliga und 184 Zweitligaspiele, 28 mal trug der das Trikot der Deutschen Nationalmannschaft.

Für den damaligen EC Kassel absolvierte Uli Egen 112 Spiele in der zweiten Bundesliga und erzielte hierbei grandiose 210 Punkte. Nachdem er maßgeblich am Erfolg des EC Kassel, der das Team letztendlich zum Mitgründungsmitglied der DEL machte, beteiligt war, wechselte er das Lager und feierte überaus erfolgreiche Jahre als Sportmanager bei den Kassel Huskies. Auch im Jahr der Vizemeisterschaft war Uli Egen für den sportlichen Bereich verantwortlich.

Es folgten Jahre als Trainer bei namhaften Clubs wie zum Beispiel den Berliner Eisbären und den Kölner Haien bevor ihn sein Weg nun wieder zurück nach Kassel führt.

Stefan Traut, Geschäftsführer der KEBG:

Ich freue mich sehr, dass wir Uli als Trainer und Sportlichen Leiter verpflichten konnten. Mit seiner Verpflichtung gehen wir unseren Weg, vorwiegend auf Spieler und Verantwortliche zu setzen, die einen Bezug zum Team, zur Stadt und zur Region haben, konsequent weiter. Von seiner Erfahrung wird nicht nur das Team selbst, sondern alle pofitieren, davon bin ich überzeugt."

Uli Egen, Trainer und Sportlicher Leiter der Kassel Huskies:

Ich freue mich sehr, wieder zurück in Kassel zu sein und bedanke mich bei Stefan Traut für das mir entgegen gebrachte Vertrauen. In der Mannschaft steckt viel Potential und ich werde alle dafür tun, dazu beizutragen, die Kassel Huskies nach dem überaus erfolgreichen Neustart Stück für Stück wieder zurück in Richtung Profibereich zu führen.“
 
07.03.2012 Das Wochenende der Entscheidung – Huskies spielen gegen Duisburg und in Halle um die Playoff-Teilnahme

Nur noch zwei Spiele. Zwei Spiele, die die Entscheidung zwischen Playoff-Einzug und Sommerpause bringen. Der Spielplan möchte es so, dass die Kassel Huskies in den letzten beiden Spielen der Oberliga-Endrunde gegen die beiden Teams antreten müssen, gegen die sie im Hinspiel verloren haben. Gegen die Füchse Duisburg (Freitag, 19:30 Uhr, Eissporthalle) und gegen die Saale Bulls Halle (Sonntag, 16:00 Uhr, in Halle) geht es also um alles oder nichts. Eine bessere Gelegenheit für eine Revanche kann es wohl kaum geben, auch wenn die Personaldecke der Huskies immer dünner wird.

Gerade einmal 16 Spieler plus Goalies bringen die Huskies noch auf das Eis. Will heißen, an ein Spiel mit vier Reihen ist nicht zu denken. Kürzlich gesellte sich mit Patrick Berendt auch noch ein weiterer Spieler zum Lazarett hinzu. Er hat sich an der Schulter verletzt, auch für ihn ist die Saison beendet. Umso mehr hoffen die verbliebenen blau-weißen Recken in den beiden kommenden Spielen auf ihren siebten Mann, die Unterstützung von den Rängen.

Diese Unterstützung wird unbedingt erforderlich sein, denn schon am Freitag wartet ein richtig dicker Brocken auf das Team von Jamie Bartman. Mit den Füchsen Duisburg gibt der Tabellenführer der Oberliga-Endrunde mal wieder seine Visitenkarte in der Kasseler Eissporthalle ab. Geheimnisse dürften die beiden Teams nicht mehr voreinander haben, denn es ist das insgesamt achte (!) Aufeinandertreffen in der laufenden Saison. Viermal gewannen die Huskies, dreimal die Füchse. Im Hinspiel behielten die Füchse knapp mit 4:3 die Oberhand.

Am Sonntag könnte es dann zum alles entscheidenden Endspiel in Halle kommen, wenn die Huskies in Halle auf die Saale Bulls treffen. Auch gegen die Hallenser ging das erste Spiel verloren. Dabei zeigten die Huskies ihre bislang wohl schwächste Saisonleistung. Entsprechend motiviert sollte und wird das Team von Jamie Bartman zu Werke gehen. Aber auch für die Saale Bulls geht es im Einiges in diesem Spiel, denn sie liegen derzeit nur einen Punkt hinter den Huskies auf Platz drei der Tabelle. Ein Sieg in Timmendorf am Freitag, und es käme am Sonntag zu einem Alles oder Nichts-Spiel.
 
03.03.2012 Après Hockey Party

Aprés Hockey Party der Kassel Huskies

Apres Ski kann jeder! Am Freitag den 20. April 2012 laden die Kassel Huskies zur ersten "Aprés Hockey Party" in die Kasseler Eissporthalle ein, denn das können nur wir! Für 5 Stunden beste Unterhaltung und viel Spass sorgen DJ. Blackskin, DJ. Anton, die "Reiner Irrsinn Show", die Showband "Man on the Line" und natürlich die Mannschaft der Kassel Huskies.

Einlass: 19:00 Uhr, Show-Beginn 19:30 Uhr bis 00:30 Uhr.

Der Ticket-Verkauf startet ab Sonntag den 19. Februar.

"Frühbucher"-Ticket (Verkauf bis 04.03.12): 13,00€

"Normalpreis & Abendkassen" Ticket: 15,00€

"Special Price" Ticket für Dauerkarten-Inhaber, Studenten & Jugendliche: 12,00€

"VIP" Ticket: 70,00€
 
02.03.2012 Heute zählts, Huskies empfangen Halle

Der Start in die Oberliga-Endrunde ging schief, doch Zeit, den verlorenen Punkten aus Duisburg nachzutrauern, bleibt nicht. Schon heute geht es weiter und da in der Oberliga-Endrunde nur noch fünf Spiele zu absolvieren sind, ist ein Sieg gegen die Saale Bulls Halle am heutigen Abend schon fast Pflicht für die Huskies, will man nicht wichtigen Boden im Kampf um die ersten beiden Plätze verlieren.

Auch die Saale Bulls haben ihr erstes Spiel knapp verloren. Mit 3:4 unterlag man dem EHC Timmendorf in eigener Halle. Für den unangefochtenen Meister der Oberliga Ost geht es in dem heutigen Spiel also ebenfalls um viel.

Spielbeginn am heutigen Abend ist um 18:30 Uhr, Tickets gibt es noch online oder an der Abendkasse.
 
26.02.2012 Jetzt zählt´s, Huskies empfangen die Saale Bulls aus Halle

Der Start in die Oberliga-Endrunde ging schief, doch Zeit, den verlorenen Punkten aus Duisburg nachzutrauern, bleibt nicht. Schon heute geht es weiter und da in der Oberliga-Endrunde nur noch fünf Spiele zu absolvieren sind, ist ein Sieg gegen die Saale Bulls Halle am heutigen Abend schon fast Pflicht für die Huskies, will man nicht wichtigen Boden im Kampf um die ersten beiden Plätze verlieren.

Auch die Saale Bulls haben ihr erstes Spiel knapp verloren. Mit 3:4 unterlag man dem EHC Timmendorf in eigener Halle. Für den unangefochtenen Meister der Oberliga Ost geht es in dem heutigen Spiel also ebenfalls um viel.

Spielbeginn am heutigen Abend ist um 18:30 Uhr, Tickets gibt es noch online oder an der Abendkasse.
 
24.02.2012 Los geht´s in der Oberliga-Endrunde

Vier Tage lang hatten die Huskies nun Zeit, sich auf die verletzungsbedingten Veränderungen einzustellen und die Reihen neu einzuspielen.

Ob diese vier Tage reichen, wird sich am heutigen Abend zeigen, wenn die Huskies zum siebten Aufeinandertreffen in dieser Saison zu den Füchsen Duisburg reisen.

Die Füchse erwiesen sich in der Oberliga-West-Endrunde als echte Überraschungsmannschaft. Sie schlugen jedes Top-Team mindestens einmal und belegten zum Abschluss völlig verdient den zweiten Tabellenplatz hinter dem EC Bad Nauheim und vor den Huskies.

In den beiden Spielen der Oberliga-West-Endrunde zeigten die Huskies gegen die Füchse zwei völlig unterschiedliche Gesichter. Während sie in Duisburg einen rabenschwarzen Tag erwischten und die jungen Füchse das Eishockey zelebrieren ließen, was in einer 5:8-Niederlage endete, legten sie in der heimischen Eissporthalle wohl eine ihrer besten Saisonleistungen hin und gewannen souverän mit 5:2.

Heute geht es um die Wurst. Aus nur sechs Spielen besteht die Oberliga-Endrunde, da zählt jeder Punkt. Entsprechend motiviert sind die Huskies und sie werden alles geben, um Punkte aus der Scania-Arena zu entführen.

Spielbeginn in Duisburg ist um 19:30 Uhr, das Medienteam der Huskies überträgt für alle Daheimgebliebenen live per Radio und Ticker.

 
20.02.2012 Saisonende für Sven Valenti und Marek Vorel

Es hatte sich bereits am gestrigen Abend angedeutet, die Untersuchungen am heutigen Tag brachten Gewissheit. Die Saison ist für die Huskies Marek Vorel und Sven Valenti beendet.

Vorel erlitt durch den heftigen Check des Bad Nauheimers Daniel Ketter eine Schultereckgelenksprengung, zudem sind so ziemlich alle Bänder gerissen, die mit der Schulter zu tun haben. Marek Vorel wird zeitnah operiert, er wird ca. drei bis vier Monate komplett aussetzen müssen.

Die Befürchtung, dass sich Sven Valenti im Zweikampf mit Kevin Lavallee einen Kreuzbandriss zugezogen haben könnte, bestätigte sich indes nicht. Allerdings stellten die Ärzte bei ihm einen Syndesmosebandabriss sowie diverse Bänderdehnungen fest. Seine Ausfalldauer wird voraussichtlich zwei bis drei Monate betragen.

Daniel Lammel, Sportlicher Leiter der Huskies: „ Natürlich treffen uns die Ausfälle sehr hart, Sven und Marek sind absolute Leistungsträger. Aber wir haben uns die ganze Saison lang nicht beschwert und wir werden es auch jetzt nicht tun. Das Team muss jetzt noch enger zusammenrücken und das wird es.“
 
16.02.2012 Noch zwei Spiele…

Die endgültige Qualifikation ist geschafft, jetzt geht es darum, wer wird in welcher Gruppe der Oberliga-Endrunde an den Start gehen wird und diesbezüglich ist noch nahezu alles offen, denn keines der vier für die Oberliga-Endrunde qualifizierten Teams hat seine Platzierung sicher und auch in den Oberligen Ost und Nord ist noch nichts entschieden, mit dem Unterschied, dass in diesen beiden Ligen die Erstplatzierten (Rostock im Norden und Halle im Osten) bereits feststehen. Um den zweiten Platz ringen die derzeit punktgleichen Teams aus Braunlage und Timmendorf am Sonntag im direkten Vergleich, im Osten entscheidet ein Fernduell, ob es das Team aus Erfurt oder aus Leipzig in die Oberliga-Endrunde schaffen wird.

Spannung ist also vor den letzten Partien garantiert und glücklicherweise ist bis zum letzten Spieltag garantiert, dass es keine Taktierereien in Bezug auf die Platzierungen geben wird.

Die Huskies müssen am Freitag zunächst auswärts um 20:00 Uhr bei den Hammer Eisbären ran, bevor es dann am Sonntag um 19:30 Uhr in der Kasseler Eissporthalle zum Hessenderby gegen die Roten Teufel Bad Nauheim kommt.

Die Hammer Eisbären belegen derzeit mit drei Punkten den letzten Tabellenrang, haben sich jedoch immer achtbar aus der Affäre gezogen. Auch am Freitag ist davon auszugehen, dass die Eisbären wieder alles geben werden, um den Huskies ein Bein zu stellen. Es wäre gefährlich, den Blick schon auf das Spiel am Sonntag zu richten. Entsprechend mahnt Daniel Lammel, Sportlicher Leiter der Huskies, auch zur Vorsicht:“ In der Oberliga bekommst du nichts geschenkt, man muss immer 100% geben, sind es nur 70%oder 80%, gehen die Spiele verloren, diese Erfahrung haben wir selbst schon machen müssen und wir wollen sie nicht noch einmal machen.“

Zum Spiel am Sonntag gibt es im Vorfeld eigentlich kaum etwas zu sagen. Es ist Hessenderby-Zeit in der Kasseler Eissporthalle. Für ein wenig zusätzliches Salz in der Suppe sorgten Mitte der Woche veröffentlichte Äußerungen des Bad Nauheimer Leistungsträgers Tobias Schwab, der über eine Online-Community äußerte, dass er in der kommenden Saison wieder das Trikot der Huskies tragen würde.

Daniel Lammel zu diesem Thema:“ Es ist ja kein wirkliches Geheimnis. Tobi möchte gern wieder zurück nach Hause (Anmerkung: Tobias Schwab ist in Kassel geboren, seine Familie wohnt in Kassel) kommen und wir möchten ihn gern in unserem Team haben. Das sind beste Voraussetzungen, unterschrieben ist jedoch noch nichts.

Onlinenetzwerke mögen eine schöne Sache sein, an diesem Beispiel sieht man jedoch auch, was passieren kann, wenn man unvorsichtig mit seinen Äußerungen wird. Aus diesem Grund haben unsere Spieler auch einen entsprechenden Passus in ihrem Vertrag. Mannschaftsinternas und Vertragsangelegenheiten haben in sozialen Netzwerken nichts zu suchen.“
 
09.02.2012 Huskies laden zum Spitzenspiel

Nach dem nahezu perfekten Spiel gegen die Füchse Duisburg, welches den Huskies durch die gleichzeitige Niederlage der Löwen Frankfurt ein Polster von komfortablen neun Punkten bei noch vier zu spielenden Begegnungen bescherte, lohnt es sich nunmehr auch, den Blick nach vorn bzw. nach oben zu richten. Auch wenn die Huskies noch nicht endgültig durch sind, so trennen sie auch nur noch drei Punkte von der Tabellenspitze, denn die vor den Huskies platzierten Teams aus Bad Nauheim und Dortmund liegen punktgleich auf den Plätzen eins und zwei.

Eine gute Gelegenheit also, am Freitag (19:30 Uhr, Eissporthalle) gleich zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen, denn mit einem Sieg gegen das Team des EHC Dortmund würde man auf Platz zwei der Tabelle klettern und in direkter Schlagdistanz zum EC Bad Nauheim bleiben, gegen die die Huskies am letzten Spieltag der Enderunde in der heimischen Eissporthalle antreten. Auf der anderen Seite würde ein Sieg gegen den EHC Dortmund endgültig die Teilnahme an der Oberliga-Endrunde sichern.

Gleich zwei gute Gründe also für die Fans, am Freitag genau da weiter zu machen, wo sie am vergangenen Sonntag gegen Duisburg aufgehört haben. Wer für das Spiel noch einen Sitzplatz ergattern möchte, sollte sich beeilen, Stehplätze sind noch in ausreichender Anzahl vorhanden.

Bisherige Partien:

Vorrunde:

Kassel Huskies – EHC Dortmund : 5:4 n.P.

EHC Dortmund – Kassel Huskies : 5:1

Endrunde:

EHC Dortmund – Kassel Huskies: 6:4
 
04.02.2012 Showdown in der Kasseler Eissporthalle

Viel spannender kann die Tabellensituation fünf Spieltage vor Ende der Endrunde der Oberliga West kaum sein. Drei Teams (Bad Nauheim, Dortmund, Duisburg) liegen punktgleich auf den ersten drei Tabellenplätzen, mit drei Punkten Abstand folgen die Huskies und wiederum sechs Punkte dahinter dann die Löwen Frankfurt.

Überraschungsteam der Endrunde sind nach wie vor die Füchse Duisburg, denen im Vorfeld der Endrunde lediglich Außenseiterchancen auf das Erreichen der nächsten Runde eingeräumt wurden. Nicht wenige haben vor dem ersten Spieltag unverblümt ausgesprochen, dass die ersten vier Plätze bereits im Vorfeld vergeben wären.

Nun ist es alles anders gekommen und es ist gut, dass es im Sport oftmals anders kommt als Experten es vermuten. Spannung pur herrscht in der Endrunde der Oberliga West. Kein einziges Team kann sich zum jetzigen Zeitpunkt absolut sicher sein, nicht doch noch aus den Top Vier heraus zu rutschen.

Für die Huskies kommt es am Sonntag ab 18:30 Uhr zum Showdown in der Kasseler Eissporthalle, wenn die direkt vor ihnen platzierten Füchse aus Duisburg wieder einmal ihre Visitenkarte abgeben. Für beide Teams geht es in dem Spiel um viel, denn der Sieger dieses Spiels wird einen wohl schon vorentscheidenden Schritt in Richtung der Playoff-Qualifikationsrunde machen, während der Verlierer weiter zittern muss.

Die Duisburger werden sicher mit extrem breiter Brust in Kassel auftreten, schließlich können sie von sich behaupten, in der Endrunde auf eigenem Eis alle Top Teams geschlagen zu haben. Zudem können sich die Füchse am Sonntag auf die Dienste all ihre DEL-Förderlizenzspieler zählen, die normalerweise für die Kölner Haie aufs Eis gehen. Ein Umstand, der ihnen sicher auch beim Sieg am vergangenen Freitag gegen den EC Bad Nauheim geholfen hat.

Es wird also ganz sicher kein Spaziergang für die Huskies, die auf die bedingungslose Unterstützung ihrer Fans setzen. Bei einer hoffentlich vollen Halle und der berühmt berüchtigten Stimmung werden die Huskies alles geben, um weitere wichtige Punkte im Kampf um die nächste Runde zu sichern.
 
01.02.2012 Richtungsweisendes Wochenende für die Huskies

Nach dem wichtigen Sieg im Hessenderby bei den Löwen Frankfurt gilt es für die Huskies nun, den Vorsprung auf Platz fünf zu verteidigen.

Dabei warten am kommenden Wochenende zwei unangenehme Gegner auf das Team von Jamie Bartman. Am Freitag um 20:00 Uhr geht es für die Huskies auswärts bei den heimstarken Königsborn Bulldogs um wichtige Punkte.

Im Spiel gegen den aktuellen Tabellensechsten ist absolute Vorsicht geboten, denn während die Bulldogs auswärts bislang insbesondere gegen die Top-Teams Niederlagen hinnehmen mussten, so gelangen ihnen zuhause gleich mehrere faustdicke Überraschungen, indem sie in der Vorrunde sowohl die Füchse Duisburg als auch die Löwen Frankfurt schlugen. Auch in der Endrunde behielten die Bulldogs zuhause gegen die Löwen die Oberhand.

Auch die Huskies haben das Team aus Königsborn noch in guter Erinnerung, denn auch sie sind in der Vorrunde gerade noch so mit einem blauen Auge und drei Punkten davongekommen, als die Hausherren einen 2:0 Rückstand in eine 4:2-Führung umwandelten, die bis ins letzten Drittel Bestand hatte. Lediglich ein Kraftakt der Huskies und ein Tor elf Sekunden vor Schluss verhalf den Huskies zu drei Punkten.

„Der KJEC ist schwer zu spielen“, so Daniel Lammel, Sportlicher Leiter der Huskies.“ Die Bulldogs machen grundsätzlich erst einmal hinten dicht und lassen den Gegner anrennen. Sobald sie in Scheibenbesitz kommen, loten sie blitzschnell aus, ob sich vielleicht eine Konterchance ergeben könnte. Ist das so, fahren sie pfeilschnelle und sehr erfolgreiche Konter, die schon oft zum Torerfolg geführt haben. Ist das nicht so, hauen sie die Scheibe einfach raus und lassen den Gegner erneut anrennen, was natürlich irgendwann zermürbt und zu Konzentrationsfehlern führt. Wir müssen geduldig spielen und unsere Angriffe konsequent vortragen, ohne aber die Absicherung nach hinten zu vernachlässigen. Dann sollten die drei Punkte machbar sein.“

Die Mannschaft ist also gewarnt, genauso wie die Fans, die das Auswärtsspiel kurzerhand in ein Heimspiel verwandeln möchten und in sechs Fanbussen die Reise nach Unna antreten werden.

Hinsichtlich der Frage, welcher Torhüter am kommenden Wochenende zwischen den Pfosten stehen wird, wird indes kurzfristig entschieden. Nachdem Marek Mastic mittlerweile in Kassel eingetroffen ist, hat Jamie Bartman die Qual der Wahl. Der Torhüter, der in dieser Woche den besten Eindruck im Training hinterlässt, wird auch spielen.

Am kommenden Sonntag ab 18:30 Uhr kommt es dann in der Kasseler Eissporthalle zum sechsten Aufeinandertreffen in der laufenden Saison zwischen den Huskies und den Füchsen Duisburg. Nur hat dieses Spiel im Vergleich zu allen vorherigen Partien schon einen richtungsweisenden Charakter, denn der Sieger aus dieser Partie wird bei dann nur noch vier ausstehenden Spielen einen ganz großen Schritt in Richtung Play-Off-Qualifikationsrunde machen. Die beiden Teams liegen derzeit auf den Plätzen drei und vier, wobei Duisburg drei Punkte mehr auf der Habenseite hat.

Im bisherigen Saisonverlauf haben die Huskies bislang einen Sieg mehr verbuchen können als die Füchse. Dreimal gewannen die Huskies, zweimal die Füchse (inkl. Vorbereitung). Im letzten Spiel unterlagen die Huskies in Duisburg nach einer schwachen Leistung mit 5:8 (1:4/4:2/0:2).

Wie auch immer man rechnet, es wird ein verdamm schweres Spiel für die Huskies, denn der (blöde) Zufall will es so, dass die Kölner Haie, Kooperationspartner der Duisburger Füchse, am kommenden Wochenende spielfrei sind, sodass die Füchse in den Spielen gegen die Roten Teufel Bad Nauheim am Freitag und eben gegen die Huskies am Sonntag all ihre Förderlizenz-Spieler, die in der Regel in der DEL für die Haie an den Start gehen, zum Einsatz bringen können. Sage und schreibe 43 (!) Spieler haben die Füchse im Kader, da wird die Wahl für den Duisburger Trainer und Ex-Husky Franz Fritzmeier nicht leicht. Es ist jedoch sicher davon auszugehen, dass der Duisburger Trainer die Spieler, die er sonst vielleicht nicht oder zumindest nicht regelmäßig zur Verfügung hat, auch zum Einsatz bringen wird, denn auch für die Füchse ist das Spiel von großer Bedeutung.

Es wird also ein richtiges Top-Spiel am kommenden Sonntag und entsprechend setzen die Huskies am kommenden Wochenende voll auf die Unterstützung ihrer Fans. Mit dem „7.Mann“ im Rücken und in einer hoffentlich vollen Halle werden sie alles geben, um die vor allem in der Endrunde so stark aufspielenden Füchse in die Knie zu zwingen.

In Kooperation mit ihrem Partner, der HNA, wird den Fans wieder etwas Besonderes geboten. Inhaber der HNA-Abo-Card erhalten gegen Vorlage dieser im Stehplatzbereich freien Eintritt, im Sitzplatzbereich werden gegen Vorlage der HNA Abo-Card großzügige Ermäßigungen gewährt (nur im Sportshop an der Kasseler Eissporthalle).
 
30.01.2012 Mission Heimspiel auswärts

Nach vierten Sieg im vierten Spiel gegen die Löwen Frankfurt bleibt für die Huskies nicht wirklich viel Zeit zum durchatmen.

Der Sieg war ungemein wichtig, sowohl für das Selbstbewußtsein als auch für den Tabellenstand, denn jetzt liegen die Huskies ·nicht nur drei Punkte hinter dem Tabellenzweiten Dortmund und dem Tabellendritten aus Duisburg, sondern sie haben das Polster auf den fünften Tabellenplatz auf sechs Punkte ausbauen können.

Nun gilt es, sich selbst keine Blöße mehr zu geben. Das kommende Wochenende hat es in sich. Zunächst müssen die Huskies am kommenden Freitag um 20:00 Uhr bei den ungemein heimstarken Bulldogs aus Königsborn antreten. Bei kaum einem anderen Team ist der Unterschied zwischen dem Auftreten bei Heimspielen und Auswärtsspielen so groß wie bei dem von Waldemar Banaszak gecoachten Bulldoggen, denn während die Mannschaft insbesondere auswärts oftmals deutliche Niederlagen einstecken musste, so konnte man zuhause dicke Überraschungserfolge verbuchen. Zweimal konnte man die Löwen Frankfurt zuhause bezwingen, einmal die Duisburger Füchse und auch die Huskies hatten beim Spiel in Königsborn ihre liebe Mühe mit den konterstarken Königsbornern, die auch die Huskies an den Rand einer Niederlage brachten. Wir erinnern uns: Nur eine Aufholjagd im letzten Drittel, gekrönt durch den Siegtreffer 10 Sekunden vor Schluss sicherten den Sieg in Unna.

Grund genug, das Spiel am Freitag keinesfalls auf die leichte Schulter zu nehmen. Das denken sich auch die Fans, die die Auswärtspartie im recht nahe gelegenen Unna kurzerhand zum Heimspiel umfunktionieren wollen. Zum Preis von nur 19,99 Euro inkl. Eintrittskarte kann man in einem Fanbusse des Fanclubs Highlander mitfahren. Die Platzwahl (Sitzplatz/Stehplatz) in Unna ist frei.

Anmeldungen sind noch beim Fanclub Highlander unter www.highlander-kassel.de möglich. Derzeit sind fünf Fanbusse voll.

Kommt mit, begleitet die Huskies nach Unna und lasst uns das Spiel zu einem einmaligen Erlebnis werden.
 
26.01.2012 Wichtige Spiele für die Huskies

Die Teams sind zusammengerückt in der Endrunde der Oberliga West. Mit dem Erreichen der Halbzeit beginnt nun die ganz heiße Phase im Kampf um die begehrten Top 4 , die zur Teilnahme an der Playoff-Qualifikationsrunde berechtigen. Während der EHC Dortmund und der EC Bad Nauheim mit jeweils 15 Punkten recht komfortabel an der Tabellenspitze rangieren, liegen die Füchse Duisburg, die Löwen Frankfurt und die Huskies mit 12 bzw. 9 Punkten in Lauerstellung und nur drei Punkte auseinander auf den Plätzen drei bis fünf.

Entsprechend wichtig ist es für die Huskies, sich möglichst keine Blöße mehr zu geben und zu punkten. Verlieren verboten, so lautet die Devise. Erste Gelegenheit zum Punktesammeln wird das Team von Jamie Bartman am Freitag haben, wenn ab 19:30 Uhr die in der Endrunde noch sieglosen Hammer Eisbären in der Kasseler Eissporthalle gastieren. Auch wenn jedes Spiel erst einmal gespielt werden muss, ist ein Sieg am Freitag Pflicht, will man nicht wichtigen Boden im Kampf um die ersten vier Tabellenplätze verlieren.

Wichtiger Hinweis für unsere Fans:

Auf Grund des parallel stattfindenden Fußballspiels sind die Parkplätze direkt an der Eissporthalle sehr rar. Es empfiehlt sich daher, rechtzeitig anzufahren, öffentliche Verkehrsmittel oder die Parkplätze im Umkreis zu nutzen.

Am Sonntag um 18:30 Uhr heißt es dann wieder „Derbyzeit“ am Frankfurter Ratsweg, wenn die Huskies bei den Löwen Frankfurt zu Gast sind.

Bei den Löwen hängt derzeit ein wenig der Haussegen schief. Nach einem Null-Punkte-Wochenende am vergangenen Wochenende sind auch die Löwen unter Zugzwang.

Spannung und ein sicher hochklassiges Spiel sind garantiert.
 
22.01.2012 Huskies setzen gegen Ratingen auf ihre Fans

Am Ende waren sich viele einig. Da war mehr drin am Freitag und man hat sich in erster Linie selbst um die Punkte gebracht. Auch wenn Dortmund unangefochtener Spitzenreiter der Liga ist und sich bis dato noch keinen Fehltritt erlaubte, so waren die Huskies am Freitag über weite Strecken zumindest ebenbürtig, wenn nicht sogar tonangebend, aber bei erneut fünf Gegentoren (plus ein Empty-Net-Goal) ist es halt schwer, Punkte aus einer Partie zu entführen. Doch es war nicht nur die Anzahl der Gegentore an sich, es war vielmehr die Art und Weise, wie die Gegentore zustande gekommen sind.

„Von sechs Gegentoren waren fünf vermeidbar, vier Gegentreffern gingen individuelle Fehler voraus. Wenn Du solche Fehler in dieser Masse machst, gewinnst Du kein Spiel, schon gar nicht gegen ein Top Team. Es kann nicht angehen, dass wir auswärts mindestens acht Tore schießen müssen, um zu punkten. Wir haben uns wieder um den eigentlich verdienten Lohn gebracht, aber es hilft jetzt nicht, aus der Haut zu fahren oder in Hektik zu verfallen. Wir müssen zusehen, dass wir die Fehler sofort abstellen“, so Daniel Lammel, Sportlicher Leiter der Huskies, der sichtlich angefressen aus Dortmund zurückkehrte.

Einen Freifahrtsschein dürfte nach 25 Gegentoren aus fünf Spielen und sechs von möglichen 15 Punkten keiner mehr haben.

Fakt ist, dass die Huskies nach dem ersten Drittel der Endrunde der Oberliga West auf einem Tabellenplatz stehen, auf dem sie nach Abschluss aller 14 Spiele auf gar keinen Fall stehen wollen, auf dem sie aber durchaus stehen könnten, wenn sie es nicht schaffen, über die vollen 60 Minuten voll konzentriert zu spielen. Natürlich darf man hierbei nicht außer Acht lassen, dass zwei der drei Niederlagen gegen die Top Teams aus Dortmund und Bad Nauheim verbucht wurden, allerdings darf dies nicht als Entschuldigung gelten, denn beide Spiele hätten ohne die Nachlässigkeiten gewonnen werden können, was die Ausgangssituation vor dem Sonntagsspiel komfortabler gemacht hätte.So ist ein Sieg am kommenden Sonntag für die Huskies schon beinahe Pflicht, will man nicht in die Situation geraten, einen gehörigen Abstand auf Platz vier wettmachen zu müssen.

Ab 18:30 Uhr haben die Huskies die Gelegenheit, wieder zurück in die Spur zu kommen, wenn die Ratinger Ice Aliens zu Gast in der Kasseler Eissporthalle sind. Die Mannschaft von Coach Larry Suarez belegt derzeit punktgleich mit den Huskies Platz sechs in der Tabelle. Schon in der Vorrunde hat das Team bewiesen, dass es durchaus dazu in der Lage ist, den Huskies Paroli zu bieten. Denkbar knapp mit 3:2 bzw. 5:3 gewannen die Huskies die Partien, wobei der Heimsieg bekanntlich für die Ice Aliens gewertet wurde.

„Die Mannschaft ist sich bewusst, dass sie jetzt in der Bringschuld ist. Sie braucht jetzt vor allem Rückendeckung und bedingungslose Unterstützung von den Rängen, dann bin ich mir sicher, dass die Jungs wieder in die Erfolgsspur zurückkehren werden.“Als besonderes Bonbon haben sich die Huskies mit ihrem Medienpartner, der HNA, etwas Besonderes einfallen lassen. Inhaber der HNA-Abo-Card erhalten am Sonntag freien Eintritt im Stehplatzbereich.

Tickets in allen Kategorien gibt es noch im Vorverkauf, online sowie an der Abendkasse.
 
19.01.2012 Huskies wollen wieder punkten

Vier von vierzehn Spiele sind bislang in der Endrunde der Oberliga West absolviert und die Huskies haben bislang eine ausgeglichene Bilanz aufzuweisen. Zwei Siegen zuhause gegen die Königsborn Bulldogs und die Löwen Frankfurt stehen zwei Auswärtsniederlagen bei den Duisburger Füchsen und den Roten Teufeln Bad Nauheim gegenüber.

Am Freitag steht die nächste Aufgabe für die Huskies an und wieder müssen sie auswärts antreten, beim Spitzenreiter aus Dortmund, der sich in der Endrunde bislang noch keine Blöße gegeben hat und die Maximalausbeute von zwölf Punkten aus vier Spielen verbuchen konnte.

Sicherlich keine leichte Aufgabe für die Huskies, die gerade auswärts zuletzt ein wenig außer Tritt geraten sind. Auffällig ist vor allem die hohe Anzahl an Gegentoren, die die Huskies auf fremden Eis kassierten. Sage und schreibe 14 Gegentore aus zwei Auswärtspartien stehen zu Buche, eindeutig zu viel für ein Team, welches sich anschickt, die Top 4 zu erreichen.

Auf eine kollektive Verteidiger/- oder gar Torhüterschelte verzichtet der sportliche Leiter der Huskies, Daniel Lammel allerdings.

"Natürlich liegt bei den Gegentoren der entscheidende Punkt, der über Sieg und Niederlage entscheidet. Wir haben in den beiden Auswärtspartien völlig unterschiedliche Leistungen gezeigt. Während wir in Duisburg viel zu oft zu weit vom Mann weg waren und vor allem im ersten Drittel scheinbar unter einem Kollektivtiefschlaf litten, haben wir in Bad Nauheim eine ordentliche, wenn auch nicht überragende Leistung gezeigt. Markus Keller im Tor der Nauheimer hat gezeigt, dass einer einer der besten Goalies der Liga ist. Hinzu kam, dass wir die Seuche am Schläger hatten. Während den Nauheimern die Scheibe vor die Kelle gefallen ist, ist sie bei unseren Jungs versprungen. Solche Spiele gibt es, das soll aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass wir an der Defensive arbeiten müssen. Das gilt allerdings für alle Spieler, nicht nur für unsere Verteidiger. In den letzten Spielen sind haarsträubende Fehler passiert, sowohl im Aufbauspiel als auch im Rückwärtsgang. Was das angeht, ist Eishockey wie Fußball. Wenn der Torwart rauskommt, muss er ihn haben. Dasselbe gilt für den Eishockeyspieler im Rückwärtsgang. Wenn sich der Spieler entscheidet, nach vorn, sprich auf die Scheibe zu gehen, dann muss er sie auch haben, ansonsten entsteht hinten eine Unterzahlsituation, die oftmals zu Gegentreffern führt. So etwas kann passieren, ist aber zu oft passiert."

In Bezug auf das Huskies-Lazarett gibt es noch keine Entwarnung. Zwar sind sowohl Patrick Schädel als auch Julian Grund und Alex Heinrich wieder auf dem Weg der Besserung, insbesondere aber für die beiden Letztgenannten käme ein Einsatz am kommenden Wochenende jedoch noch zu früh.

Hinzu zur Verletztenliste kommt Stefan Heinrich, der einen Fußbruch erlitten hat und somit sechs Wochen ausfällt.

Das Medienteam der Kassel Huskies sowie der Medienpartner der Kassel Huskies berichten Live per Liveticker und Liveradio aus Dortmund.
 
17.01.2012 Huskies fungieren als Gastgeber

Huskies fungieren als Gastgeber beim Scanlon Creek Hockey Camp

Das hat es in Kassel noch nie gegeben. Ein Sichtungscamp für junge Eishockeyspieler in Kassel. Auf Initiative des Sportlichen Leiters der Kassel Huskies, Daniel Lammel, gastiert die international renomierte Eishockeyorganisation Scanlon Creek Hockey in der Zeit vom 24. bis zum 25. März in der Kasseler Eissporthalle.

In dieser Zeit steht die Kasseler Eissporthalle ganz im Zeichen des Junioreneishockey. Junge Spieler der Jahrgänge 1992-1996, nicht nur aus Kassel, sondern aus ganz Europa werden in Kassel die Möglichkeit erhalten, vor erfahrenen Scouts und Trainern ihr Können unter Beweis zu stellen und für den Sprung über den großen Teich entdeckt zu werden.

Die Kassel Huskies sind stolz, dass es gelungen ist, das Scanlon Creek Hockey Evaluation Camp nach Kassel zu holen und freuen sich auf viele junge Eishockeytalente.

Nähere Infos unter www.scanloncreekhockey.com.
 
10.01.2012 Huskies verpflichten Marek Mastic

Die Kassel Huskies haben auf den möglich Abruf ihres Goalies Martin Fous reagiert und einen Torhüter nachverpflichtet.

Marek Mastic. Der 37 Jahre alte Slowake mit deutschem Pass stand bereits in der Saison 2007/2008 im Kader der Huskies. Zuvor spielte er fünf Jahre lang beim EHC Wolfsburg und den Dresdener Eislöwen in der DEL und der 2. Liga.

Er bringt es insgesamt auf 294 Zweitliga-Partien und 31 DEL-Spiele.

Marek Mastic, der zur Zeit als Torwarttrainer beim slowakischen Extraligisten HK Nitra aktiv ist, wird sich zunächst bei seinem Club fithalten. Er wird zum Einsatz kommen, sobald sich einer der etatmäßigen Torhüter verletzt bzw. Martin Fous für den EHC Wolfsburg in der DEL zum Einsatz kommt.

Daniel Lammel, Sportlicher Leiter der Huskies:
„Ich habe in den letzten Tagen viel mit den Verbänden telefoniert. Die Regularien des DEB besagen, dass Martin bei uns bleiben und für uns spielen kann, so lange er nicht in einem Pre-Playoff oder Playoff-Spiel beim EHC Wolfsburg zum Einsatz kommt. Kommt er jedoch in einem solchen DEL-Spiel zum Einsatz, verliert er automatisch seine Oberliga-Spielberechtigung. Darauf mussten wir reagieren und ich denke, dass wir eine ideale Lösung gefunden haben. Marek ist nach wie vor fit, auch wenn er in der letzten Zeit nicht mehr oft zwischen den Pfosten stand. Er wird nun in Nitra wieder voll ins Training einsteigen und uns zur Verfügung stehen, wenn wir ihn brauchen.“

 
18.112011 Endlich geht´s weiter – Huskies zu Gast in Herford

Die Pause hat endlich ein Ende. Am ungewohnten Tag zu noch ungewohnterer Zeit geht es weiter für die Kassel Huskies. Am Samstag um 21:00 Uhr gastieren sie beim Herforder EV und die Huskies werden sich auf eine doch recht ungewöhnliche Unterstützung ihrer Fans einstellen können, die die Auswärtsfahrt nach Herford kurzerhand und in Anlehnung an die späte Anfangszeit zur Motto-Tour erklärt haben und komplett „in schwarz“ nach Herford reisen werden.

Die Huskies werden am Samstag bis auf Patrick Schädel wieder alle Mann an Bord haben und sind heiß auf das Spiel in Herford. Sie können im Vergleich zu ihrem Gegner, der bereits am Freitag in Essen auf das Eis muss, völlig ausgeruht in die Partie gehen. Es wird sicher spannend zu sehen, ob das Team von Jamie Bartman nahtlos an die gezeigten Leistungen vor der Pause anknüpfen kann.

Der HEV belegt mit elf absolvierten Spielen Platz zehn der Tabelle (Sieben Punkte), wobei das Saisonziel für die Ice Dragons, sicher auch nicht ein Topplatzierung, sondern vielmehr das „Dabei sein, immer das Beste geben und ab und zu einen der Großen ärgern“ sein dürfte. Gerade dies macht das Team von Bruce Keller unberechenbar und gefährlich, auch wenn das Hinspiel in der Kasseler Eissporthalle mit 13:2 doch recht deutlich zu Gunsten der Huskies ausfiel.
 
06.11.2011
Spiele des Tages EJ Kassel Huskis vs Frankfurter Löwen 7 : 4 4:2-2:0-1:2 Spielberichte
05.11.2011 Spitzenspiel in der Kasseler Eissporthalle

Es ist wieder so weit. Das immerjunge Hessenderby zwischen den Kassel Huskies und den Löwen Frankfurt steht auf dem Programm und es sieht ganz danach aus, als würde den Fans eines der heißesten Derbys seit langer Zeit bevorstehen. Die Vorzeichen hierfür stehen jedenfalls gut.

Tabellensituation:

Die Löwen Frankfurt belegen derzeit mit elf absolvierten Spielen und 22 Punkten den zweiten Tabellenplatz hinter dem EHC Dortmund. Die Huskies, nach wie vor sportlich ungeschlagen, rangieren mit neun absolvierten Partien auf Platz vier.

Die Form:

Nach einigen durchwachsenen Leistungen und eher unerwarteten Niederlagen, die schmerzlichste wohl beim Derby in Bad Nauheim, welches die Roten Teufel mit 4:1 für sich entscheiden konnten, scheinen sich die Löwen gefangen zu haben. Zuletzt gelangen ihnen zwei Siege, ein 5-4 in Herford und, was aufhorchen lässt, ein deutlicher 4-1 Erfolg am vergangenen Freitag gegen den Tabellenführer aus Dortmund.
Die Huskies hingegen eilen weiterhin von Sieg zu Sieg. Neben den sechs am „grünen Tisch“ aberkannten Punkten haben sie lediglich einen Zähler beim Sieg nach Penaltyschießen gegen den Spitzenreiter aus Dortmund abgeben müssen.
Zuletzt hatten es die Huskies am Freitag mit den Königborn Bulldogs zu tun und taten sich dabei mit der glänzend eingestellten Mannschaft, die die Huskies an den Rand einer Niederlage brachte, sichtlich schwer. Erst eine Aufholjagd, gepaart mit einer deutlichen Leistungssteigerung im letzten Drittel und ein Tor 10 Sekunden vor Schluss sicherten den Huskies drei Punkte. Die Huskies waren allerdings nicht die Einzigen, die sich mit dem Team aus Unna schwer tat. Dem Rivalen aus Frankfurt erging es noch schlechter, denn sie gerieten in Unna mit 2:5 unter die Räder.

Die Top-Scorer:

Die Huskies platzieren gleich vier ihrer Spieler unter den Top 8 der Liga. Manuel Klinge führt die Top-Scorer-Liste derzeit mit 30 Punkten aus acht Spielen an, auf Platz drei folgt Petr Sikora mit 26 Punkten, gefolgt von Alex Heinrich und Michael Christ auf den Plätzen sieben und acht mit 21 bzw. 20 Punkten. Von den Löwen Frankfurt platziert sich lediglich Simon Barg unter den Top 20 der Liga. Könnte ein Zeichen für die Ausgeglichenheit der Reihen des Teams vom Main sein, aber vielleicht auch ein Zeichen dafür, dass, wie die Medien berichten, die Stürmer der Löwen noch nicht so eingeschlagen haben wie man es sich vielleicht vorgestellt hat. Mit bislang 50 Toren aus elf Spielen liegen die Löwen allein von der Anzahl der erzielten Treffer nur auf Platz sieben der Liga. Mit 64 erzielten Treffern aus nur neun Spielen liegen die Huskies auf Platz drei der Liga, hinter Dortmund (66 Treffer aus elf Partien) und Duisburg (65 Treffer aus neun Partien).

Die Abwehr:

Beide Teams haben in ihren Spielen bislang 27 Gegentore kassiert, die Huskies allerdings aus zwei Spielen weniger.
Bei den Huskies ist in den vergangenen Spielen zu oft der Schlendrian eingekehrt. Nicht selten haben unnötige Fehler in der Defensive direkt zu Gegentoren geführt, letztmals beim Spiel in Unna. Auch wenn die Offensive die Fehler immer wieder gut gemacht hat, gilt es für die Huskies-Defense, die Fehler am Sonntag abzustellen.

Die Trainer:

Mit Clayton Beddoes auf Frankfurter Seite und Jamie Bartman als Headcoach der Huskies stehen zwei DEL-erfahrene Haudegen an der Bande. Insbesondere Jamie Bartman hat bereits durch einige Kniffe wie z.B. beim Spiel gegen den EHC Dortmund unter Beweis gestellt, dass er ein echter Trainerfuchs ist.

Die Torhüter:

Wohl derzeit die Achillesferse der Löwen. Nach der schweren Verletzung der Nr. 1 Boris Ackers hüten nun mit dem 21-jährigen Christian Wendler und dem 18-jährigen Dennis Schulz zwei eher unerfahrene Youngsters das Tor der Löwen. Zwar machen die beiden Goalies ihre Sache recht ordentlich, eine „Lebensversicherung“, wie Löwen-Sportchef Michael Bresagk Boris Ackers bezeichnete, sind sie aber sicher nicht.
Die Huskies hingegen haben mit Martin Fous und Adam Ondraschek zwei erfahrene Goalies in ihren Reihen, die bislang starke Leistungen erbracht haben.

Die Verletztenliste:

Bis auf Boris Ackers wird Löwen-Coach Clayton Beddoes voraussichtlich alle Spieler zur Verfügung haben, Huskies-Trainer Jamie Bartman muss vermutlich auf Jiri Mikesz (Pferdekuss) verzichten.

Die Fans:

Sicherlich eines der Vorzeigestücke beider Clubs. Zum ersten Saisonspiel gegen die Huskies meldeten die Löwen mit 7000 Zuschauern „ausverkauft“, knapp 1000 Kasseler Fans begleiteten ihr Team an den Main, sorgten für eine unglaubliche Stimmung und wurden Teil eines legendären Ereignisses. Auch wenn die Punkte im Nachgang wieder an die Löwen gingen, sportlich kann den Huskies den ersten Sieg am Bornheimer Hang nach 16 Jahren nicht mehr nehmen.
Mit einem Zuschauerschnitt von 3740 bzw. 3490 Zuschauern im Schnitt führen die beiden Teams die Zuschauertabelle mit großem Abstand an.
Am Sonntag rechnen die Huskies, auch wenn es derzeit noch ausreichend Stehplatztickets gibt, mit einer ausverkauften Halle, das wären 6100 Zuschauer bei einem Oberligaspiel.

Keine Frage, die Halle wird brennen.

Prognose:

Hessenderbys haben ihre eigenen Gesetze. Das war schon immer so und wird auch immer so sein. Daher wäre es müßig, eine Prognose abzugeben. Eines ist aber sicher. Wenn es die Möglichkeit gäbe, die Zeit bis zum morgigen Abend zu beschleunigen, würden es die meisten Fans vermutlich tun.

Spielbeginn in der Kasseler Eissporthalle ist um 18:30 Uhr. Tickets gibt es noch online und an der Abendkasse.
 
04.11.2011
Spiele des Tages Königsborner JEC Bulldogs vs EJ Kassel Huskis 4 : 5 3:2-1:0-0:3 Spielberichte
  Huskies spielen am Freitag in Königsborn, am Sonntag Hessenderby in der Kasseler Eissporthalle

Nach den deutlichen Erfolgen in Essen und gegen Netphen am letzten Wochenende möchten die Huskies ihre Aufholjagd in Bezug auf die Top-Plätze der Liga weiter fortsetzen.
Erste Gelegenheit erhalten sie hierzu am kommenden Freitag, 04.11.2011, ab 20:00 Uhr in Unna, wenn die Huskies bei den Königsborn Bulldogs zu Gast sind.
Die Bulldogs stellen für die Huskies neben den Eisbären Hamm eine echte Wundertüte in der Liga dar. Neben deutlichen Niederlagen gegen Dortmund (1:17) und Ratingen (0:9), knappen Spielen gegen Herford (7:6) und Hamm (3:4) ließ das Team aus Unna mit Siegen über die eigentlich haushoch favorisierten Teams der Löwen Frankfurt (5:2) und die Duisburger Füchse (4:3) aufhorchen.
Das Team um Coach Waldemar Banaszak ist also alles andere als leicht auszurechnen. Entsprechend sind die Huskies gewarnt und sie werden sicherlich den Teufel tun, ihren Gegner zu unterschätzen. Huskies-Coach Jamie Bartman wird voraussichtlich alle Mann, abgesehen von Vincenz Mayer, der am kommenden Wochenende für die Grizzly Adams Wolfsburg auf das Eis geht, an Bord haben.

Huskies laden zum Hessenderby gegen die Löwen Frankfurt

Am Sonntag kommt es dann zum ersehnten Hessenderby gegen die Löwen Frankfurt. Das Derby zieht schon im Vorfeld die Fans in den Bann. Zum jetzigen Zeitpunkt wurden bereits knapp 4800 Tickets im Vorverkauf abgesetzt, die Sitzplätze sind restlos vergriffen, sodass davon auszugehen ist, dass die Kasseler Eissporthalle erstmals in der laufenden Saison „ausverkauft“ melden wird.
Um dem Spiel einen noch würdigeren Rahmen zu verleihen, präsentiert der Hauptsponsor der Kassel Huskies, der Vertrieb Original Teile und Service der Volkswagen AG, am Sonntag den VW-Tag und hält für die Fans sicherlich wieder die eine oder andere Überraschung parat, der vielleicht noch ein bißchen mehr für Gänsehaut und eine tolle Stimmung in der Halle sorgen wird.
Weiterhin wird die Sängerin „Solaine“ einige Songs auf dem Eis performen und auch der Co-Sponsor der Kassel Huskies, Skoda-Auto Deutschland wird sich mit Gewinnspielen an dem Event beteiligen.
Tickets für das Spiel sind noch im Vorverkauf sowie an der Abendkasse erhältlich. Spielbeginn ist um 18:30 Uhr.
Das Spiel wird, für Oberliga-Verhältnisse doch vielleicht ein wenig ungewöhnlich, im Vier-Mann-System geleitet. Hauptschiedsrichter sind Carsten Lenhart (Kassel) und Andreas Kissing (TUS Wiehl), Linesmen die Herren Marcus Trottmann und Michael Löw.
 
30.10:2011
Spiele des Tages EJ Kassel Huskis vs EHC Netphen 18 : 3 3:0-5:3-10:0 Spielberichte
28.10.2011
Spiele des Tages ESC Moskitos Essen  vs EJ Kassel Huskis 2 :10 0:3-2:3-0:4 Spielberichte
27.10.2011 Vincenz Mayer ab sofort für die Huskies spielberechtigt

Verstärkung für den Sturm der Kassel Huskies. Der 21 Jahre alte Vincenz Mayer ist ab sofort für die Kassel Huskies spielberechtigt und wird bereits am morgigen Freitag beim Spiel in Essen erstmals im blau-weißen Trikot auf das Eis gehen.
Der mit einer Förderlizenz der Grizzly Adams Wolfsburg ausgestattete und in Garmisch Partenkirchen geborene Stürmer ist 184cm groß und wiegt 81 kg. Er schießt links.
In der letzten Saison ging Mayer für die Passau Black Hawks in der Oberliga Süd an den Start, wo er in 42 Spielen 43 Punkte (17 Tore, 26 Assists) erzielte.
In der laufenden Saison ging Mayer bereits in elf Spielen für die Grizzly Adams Wolfsburg aufs Eis, dort erzielte er bislang ein Tor und gab eine Torvorlage.
Daniel Lammel, Sportlicher Leiter der Huskies:
„Vincenz ist für sein Alter schon ein sehr kompletter Spieler mit sowohl stocktechnisch als auch läuferisch sehr guten Qualitäten. Wichtig ist, dass solche Jungs vor allem Spielpraxis bekommen, um den nächsten Schritt gehen zu können.“

Huskies spielen am Freitag in Essen, am Sonntag kommt Netphen

Nach dem spielfreien Sonntag geht’s für die Huskies ab dem morgigen Freitag wieder um Punkte. Um 20:00 Uhr treten die Huskies am Essener Westbahnhof gegen die Moskitos Essen an. Die Stechmücken werden sicherlich topmotiviert in die Partie gehen, schließlich konnten sie am vergangenen Wochenende ihren ersten Saisonheimsieg (7:2 gegen Krefeld) verbuchen. Niederlagen setzte es gegen Hamm, Bad Nauheim und Frankfurt, gegen den EHC Netphen konnte ein weiterer Sieg errungen werden, sodass die Moskitos derzeit mit nur fünf absolvierten Spielen (die ersten beiden Saisonspiele mussten, da Randalierer in die Kabine der Moskitos eingebrochen waren und nahezu die gesamte Ausrüstung des Teams zerstört hatten, abgesagt werden) Rang zehn der Tabelle belegen.
Die Huskies, die voraussichtlich erstmals mit Vincenz Mayer antreten werden, wollen natürlich unbedingt weiterhin punkten und den Abstand zu den Spitzenplätzen weiter verkürzen.
Am Sonntag um 18:30 Uhr empfangen die Huskies dann das Tabellenschlusslicht aus Netphen. Auf dem Papier eine klare Sache, allerdings warnen sowohl Trainer Jamie Bartman als auch der Sportliche Leiter der Huskies, Daniel Lammel, unisono davor, den EHC zu unterschätzen.
„Wir haben bereits in Krefeld gesehen, was passieren kann, wenn die Jungs schon im Vorfeld denken, dass ein Spiel automatisch laufen wird. Wenn Krefeld seine Chancen besser genutzt hätte, hätte das Spiel auch leicht verloren gehen können. Die Jungs müssen wie bei jedem Spiel zu mindestens 100% präsent sein, sowohl im Kopf als auch auf dem Eis. Leichte Spiele, die man einfach so gewinnt, gibt es in der Liga nicht.“
 
21.10.2011
Spiele des Tages EJ Kassel Huskis vs Hammer Eisbären 10 : 2 3:0-3:1-4:1 Spielberichte
20.10.2011 Huskies wollen Aufholjagd fortsetzen

Huskies empfangen das Überraschungsteam der Liga

Die Aufholjagd geht weiter. Am Freitag (19:30 Uhr, Eissporthalle Kassel) empfangen die Kassel Huskies die Eisbären aus Hamm.
Die Mannschaft um Trainer Carsten Plate kann bislang durchaus als Überraschungsteam der Liga bezeichnet werden. Nur wenige Experten hatten das Team auf der Rechnung, wenn es um die Vergabe der vorderen Plätze ging.
Umso mehr überraschten die mehr als beeindruckenden Ergebnisse, die die Hammer Eisbären bislang abgeliefert haben, denn ihnen gelang das Kunststück, an einem Wochenende die beiden hessischen Top-Teams aus Frankfurt und Bad Nauheim zu besiegen, weiterhin behielten sie auch gegen den derzeitigen Tabellenführer aus Ratingen sowie die Moskitos Essen die Oberhand. Lediglich gegen Duisburg (derzeit Tabellenzweiter) und Dortmund (Tabellendritter) zog die Mannschaft den Kürzeren.
Der Plan der Hammer Eisbären scheint aufzugehen. Mit Benjamin Voigt steht ein Mann im Tor, der von vielen Trainern bereits als einer der besten Goalies der Liga bezeichnet wird und der bislang in jedem Spiel überzeugen konnte. Auch die Neuzugänge, immerhin dreizehn an der Zahl, haben bislang die Erwartungen der Verantwortlichen vollends erfüllt.
Wenn es den Eisbären gelingt, die wirklich beeindruckende Form aus den ersten sechs Spielen beizubehalten, werden sie sicherlich ein weiterer heißer Kandidat auf die ersten Tabellenplätze sein.
Die Huskies haben mit Ausnahme von Dennis Klinge, der mittlerweile wieder ins Training eingestiegen ist, alle Mann an Bord und werden natürlich nach dem verrückten Spiel gegen den EHC Dortmund alles daran setzen, ihre Aufholjagd fortzusetzen. Dabei hoffen sie natürlich wieder auf die Unterstützung ihrer Fans, die ganz sicher mit ihrer bedingungslosen Anfeuerung beim letzten Heimspiel in einem großen Maß dazu beigetragen haben, dass das Spiel gegen Dortmund doch noch gedreht werden konnte.

 
18.10.2011 Huskies verzichten auf Widerspruch

Pressemitteilung der Kassel Huskies

Huskies akzeptieren Entscheidung des LEV-NRW und verzichten auf Widerspruch
Nach eingehender Beratung und mehreren Telefongesprächen mit dem Verband haben sich die Verantwortlichen der Kassel Huskies dazu entschlossen, auf einen Einspruch gegen die Entscheidung des LEV-NRW, den Kassel Huskies die Punkte aus den Spielen in Frankfurt und gegen Ratingen abzuerkennen, zu verzichten. Weiterhin werden sie auch die zusätzlich seitens des Verbands verhängte Geldstrafe in Höhe von 100.- Euro akzeptieren.

Zur Begründung:
Die Verantwortlichen der Kassel Huskies sehen nach Erörterung des Sachverhaltes mit dem Verband und dem Kontrollausschuss keine ausreichenden Erfolgschancen in einem Widerspruchsverfahren.
Mit der Entscheidung entsprechen die Verantwortlichen auch dem Wunsch vieler Fans und Sponsoren, die in den letzten Tagen durch Mails, persönliche Gespräche sowie in diversen Kommentaren ihren Wunsch nach einem Verzicht kundgetan haben.
Die Kassel Huskies sind sich sicher, dass die Mannschaft -insbesondere auch mit der Unterstützung ihrer fantastischen Fans- stark genug ist, um die Zwischenrunde, in die die Punkte aus der Vorrunde ohnehin nicht übernommen werden, sicher zu erreichen.
 
16.10.2011
Spiele des Tages EJ Kassel Huskis vs EHC Dortmund Westfalen-Elche 5 : 4 n.P. 0:2 - 2:0 - 2:2 - 0:0 - 1:0 Spielberichte
 

14.10.2011
Spiele des Tages EHC Krefelder Niederrhein e.V. PREUSSEN vs EJ Kassel Huskis 0 : 3 0:0 - 0:1 - 0:2 Spielberichte
13.10.2011 Huskies wollen Reaktion auf dem Eis zeigen

Mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch und bis in die Haarspitzen motiviert werden die Huskies am kommenden Wochenende aufs Eis gehen.
Das Team um Headcoach Jamie Bartman hat die Nachricht über die drohende Aberkennung der Punkte aus den Spielen in Frankfurt und gegen Ratingen zwar zunächst mit einer großen Enttäuschung aufgenommen, schnell machte sich aber wieder Aufbruchstimmung breit. Einstimmige Meinung des Teams war letztendlich „Dann holen wir uns die Punkte halt auf dem Eis wieder zurück“.
Gelegenheit werden sie hierzu gleich zweimal bekommen, wenn sie es zunächst am Freitag (19:30 Uhr, Rheinlandhalle Krefeld) mit dem EHC Krefeld und dann am Sonntag (18:30 Uhr, Eissporthalle Kassel) im Spitzenspiel mit dem EHC Dortmund zu tun bekommen.
Das Team des EHC Krefeld belegt derzeit mit drei Punkten aus vier Spielen Rang neun der Tabelle. Allerdings ist der EHC ebenso von einem Punktabzug aus selbigem Grund wie bei den Huskies bedroht, sodass dem EHC der Absturz ans Tabellenende droht. Dennoch dürfen die Huskies nach dem überzeugenden Sieg gegen die Drachen aus Herford ihren Gegner keinesfalls unterschätzen, denn jedes Spiel muss erst einmal gespielt werden und was passiert, wenn man ein Team unterschätzt, haben die Huskies in der Saison ebenfalls schon erleben müssen. Huskies-Coach Jamie Bartman wird voraussichtlich wieder den gesamten Kader zur Verfügung haben. Ein kleines Fragezeichen steht lediglich noch hinter dem Einsatz von Michael Christ.
Das Medienteam der Kassel Huskies wird per Live-Radio vom Spiel in Krefeld berichten.

Am Sonntag (18:30 Uhr, Eissporthalle Kassel) kommt es dann zum Spitzenspiel gegen den letztjährigen Meister der Oberliga West und derzeitigen Tabellenführer, den EHC Dortmund.
Das Team der „Elche“ hat gleich zum Saisonauftakt für einen Paukenschlag gesorgt, als es den Top-Favoriten aus Bad Nauheim im Colonel-Knight-Stadion mit 5:2 besiegte. Im direkt anschließenden Rückspiel gab es zwar eine knappe Niederlage, der die Elche jedoch einen deutlich 17:1-Erfolg gegen Königsborn und einen 5:3-Sieg gegen Ratingen folgen ließen. Am Freitag spielt der EHC gegen die Hammer Eisbären, die vor allem am letzten Wochenende, als sie sowohl den EC Bad Nauheim als auch die Löwen Frankfurt besiegten untermauerten, dass auch mit ihnen jederzeit zu rechnen ist.
Auch wenn die Verantwortlichen des EHC nur allzu gern die Favoritenrolle nach Hessen weiterreichen möchten, so dürfte jedem klar sein, dass am Sonntag eines der Top Teams der Liga seine Visitenkarte abgeben wird. Bei den Kassel Huskies wird alles stimmen müssen, wenn sie dafür sorgen wollen, dass die drei Punkte in Kassel bleiben.
Dabei hoffen sie natürlich selbstverständlich wieder auf die Unterstützung ihrer Fans und einen Hexenkessel in der Kasseler Eissporthalle. Tickets in allen Kategorien sind noch im Vorverkauf sowie an der Abendkasse erhältlich.
 
09.10.2011
Spiele des Tages EJ Kassel Huskis vs Herford EV ICE Dragons 13 : 2 5:0 - 4:1 - 4:1 Spielberichte
02.10.2011
Spiele des Tages EJ Kassel Huskis vs Ratinger Aliens 97 3 : 2 1:0 - 1:2 - 1:0 Spielberichte
30.09.1011
Spiele des Tages Frankfurter Löwen vs EJ Kassel Huskis 2 : 3 1:1 - 0:2 - 1:0 Spielberichte
10.06.2011 LEV-NRW will Huskies Punkte aberkennen

Presseerklärung der Kassel Huskies zum beabsichtigten Punktabzug

bzgl. der Spiele in Frankfurt und gegen Ratingen

Am heutigen Tag hat der Landesverband Nordrhein-Westfalen (nachfolgend LEV-NRW genannt) uns fernmündlich mitgeteilt, dass von Seiten des LEV-NRW beabsichtigt wird, die Spiele der Kassel Huskies in Frankfurt sowie gegen Ratingen zum Nachteil der Kassel Huskies mit jeweils 0:5 Toren zu werten und den Kassel Huskies die Punkte abzuerkennen, da die Spieler Stefan Heinrich und Dennis Klinge angeblich nicht spielberechtigt waren.

Hierzu nehmen die Kassel Huskies wie folgt Stellung:

Lt. Aussage des LEV-NRW hätten zum Zeitpunkt der betreffenden Spiele die Athletenerklärungen (Anti-Doping-Erklärung) der Spieler Dennis Klinge und Stefan Heinrich dem Verband nicht vorgelegen, was gemäß der Durchführungsbestimmungen des LEV-NRW jedoch zwingend erforderlich ist, damit der Spieler spielberechtigt ist.
Die Kassel Huskies haben eben diese Erklärungen, nachdem besagte Spieler (auch Julian Meyer) ihre Tryout-Zeit für die 1. Mannschaft erfolgreich absolviert hatten und zudem bekannt war, dass unser Spieler Semen Glusanok auf Grund einer Verletzung an den ersten beiden Spieltagen nicht zur Verfügung steht, sofort per Post an den LEV-NRW geschickt. Eine solche Athletenerklärung ist bei 1b-Spielern grundsätzlich nicht erforderlich, sie wird es jedoch dann, wenn ein 1b-Spieler in der Oberliga zum Einsatz kommt bzw. kommen soll.
Der Einwurf der Unterlagen erfolgte nachweislich (Die Sendung ist im Postbuch der KEBG vermerkt, zusätzlich erfolgte der Einwurf der Unterlagen vor Zeugen, da der Geschäftsführer der KEBG sich zu diesem Zeitpunkt gemeinsam mit dem Marketingleiter auf dem Weg zu einer Besprechung befand) am Dienstag, den 27.09.2011. Sowohl der Geschäftsführer als auch der Marketingleiter der KEBG erklären sich dazu bereit, entsprechende eidesstattliche Versicherungen abzugeben.
Warum die Unterlagen betreffend der drei Spieler offenbar nicht beim LEV-NRW eingegangen sind, ist uns ein Rätsel, denn bislang hat es keinerlei Probleme bei dem Versand der Unterlagen gegeben. Wir machen dem LEV-NRW allerdings auch keinerlei Vorwürfe, denn hier liegt offenbar schlichtweg eine Verkettung unglücklicher Umstände vor.
Bei allen drei Spielern handelt es sich um Spieler, die ursprünglich für die 1b-Mannschaft gemeldet waren, daher erscheinen sie auch nicht in der ursprünglichen Mannschaftsmeldung der 1. Mannschaft, die dem LEV, wie alle anderen Unterlagen auch, form-/und fristgerecht zugegangen ist. Wären die Spieler in der Mannschaftsmeldung der 1. Mannschaft gemeldet worden, hätte dies unabhängig von einer etwaigen Bewährung in der Tryout-Zeit jedoch zur Folge gehabt, dass diese für die 1b-Mannschaft nicht spielberechtigt gewesen wären, so die Aussage des LEV-NRW im Vorfeld der Saison. Daran haben wir uns gehalten.
Die Statuten sehen vor, dass Spieler, die von der 1b-Mannschaft in die 1a-Mannschaft aufrücken, nicht nachgemeldet werden müssen. Auch daran haben wir uns gehalten. Wäre dies jedoch der Fall gewesen, wäre das offensichtliche Fehlen der Unterlagen beim LEV-NRW aufgefallen.
So aber wusste der LEV-NRW nicht, dass besagte Spieler zum Einsatz kommen und konnten die Kassel Huskies auch nicht dahingehend informieren, dass die Unterlagen nicht vorliegen.
Insbesondere auf Grund der Tatsache, dass uns die Vorkommnisse in Bad Nauheim aus der letzten Saison bekannt waren, haben die Verantwortlichen der Kassel Huskies ganz besonderen Wert darauf gelegt, dass alle erforderlichen Unterlagen rechtzeitig und vor allem vollständig beim Verband eingehen und sind selbstverständlich davon ausgegangen, dass dies auch bei den Spielern Stefan Heinrich, Dennis Klinge und Julian Meyer der Fall war, ansonsten hätten wir die Spieler logischerweise nicht spielen lassen.
Da aus Sicht der Kassel Huskies belegbar ist, dass besagte Unterlagen an den LEV-NRW geschickt wurden, werden die Kassel Huskies gegen die Entscheidung des LEV-NRW Einspruch einlegen. Bestätigt das Schiedsgericht die Auffassung des LEV-NRW, so werden die Kassel Huskies dieses Urteil selbstverständlich akzeptieren, allerdings würde sich bei einer Bestätigung der Entscheidung für uns die Frage stellen, wie in Zukunft zu beweisen sein soll, dass entsprechende Unterlagen die Geschäftsstelle vollständig und rechtzeitig verlassen und den Verband erreicht haben.
Gemäß der Statuten sowie der Aussage des LEV-NRW dürfen solche Unterlagen weder gemailt noch gefaxt werden, sie müssen dem Verband im Original zugehen.
Eine Entscheidung zum Nachteil hätte für die Kassel Huskies zur Folge, dass man jedwede Unterlagen nur noch persönlich beim LEV einreichen könnte, um wirklich auf „Nummer sicher“ zu gehen.
 
  Interview mit KEBG-Geschäftsführer Stefan Traut zum Thema Punktabzug

Schock für die Kassel Huskies. Am heutigen Tag wurde seitens des LEV-NRW per Mail (!) dem Vorstand der EJ Kassel mitgeteilt, dass den Kassel Huskies die Punkte aus den Partien bei den Löwen Frankfurt und gegen die Ratinger Ice Aliens aberkannt werden.

Mit dem Geschäftsführer der KEBG, Stefan Traut, sprach der Pressesprecher der Kassel Huskies, Alexander Wessel.

Stefan, der LEV-NRW hat nunmehr offiziell bekannt gegeben, dass den Huskies die Punkte aus dem Spiel in Frankfurt und gegen Ratingen aberkannt werden. Was ist passiert?

ST: Der Verband argumentiert, dass dem Verband die so genannten Athletenerklärungen von den Spielern Stefan Heinrich und Dennis Klinge nicht vorgelegen hätten und die Spieler daher nicht spielberechtigt gewesen wären. Dies hätte dann automatisch zur Folge, dass die Spiele jeweils mit 0:5 gegen uns gewertet werden.
AW: Was sind das für Erklärungen?

ST: Jeder Spieler, der im Oberliga-Team zum Einsatz kommt, muss zwei so genannte Athletenerklärungen ausfüllen. Dabei handelt es sich um nichts anderes als Anti-Doping-Erklärungen. Eine vom LEV-NRW, eine vom DEB.
AW: Wo genau liegt aus Deiner Sicht das Problem?

ST: Eigentlich gab es zunächst kein Problem. Da wir genau informiert waren über den Punktabzug der Roten Teufel Bad Nauheim in der letzten Saison, haben wir ganz genau darauf geachtet, dass wir nichts falsch machen. Bei den Spielern, die zum Stamm der 1. Mannschaft gehörten, gab es auch keinerlei Probleme. Auch bei Patrick Schädel nicht, als klar war, dass er es in die 1. Mannschaft geschafft hat. Wir haben die Unterlagen immer komplett an den LEV NRW geschickt. So war es auch bei den Unterlagen von Dennis, Stefan und Julian, nur sind diese ganz offensichtlich nicht beim LEV NRW eingetroffen.
AW: Julian?

ST: Ja, die Unterlagen von Julian Meyer waren auch mit in dem Umschlag, den wir an den LEV geschickt haben. Bei ihm gab es allerdings keine Beanstandung, da er bislang noch nicht aufgestellt war.
AW: Wann wurden die Unterlagen denn an den LEV geschickt?

ST: Am Dienstag, d. 27.09.2011, unmittelbar nachdem klar war, dass Semen Glusanok wegen einer Gehirnerschütterung in den ersten beiden Spielen nicht spielen kann. Die Athletenvereinbarungen waren zu diesem Zeitpunkt längst unterschrieben. Alle Spieler haben das schon zu Beginn der Vorbereitung getan, auch die Try-out-Spieler. Ich brauchte sie nur einzutüten und in den Briefkasten zu werfen.
AW: Die Fans fragen sich logischerweise, warum Du das Schreiben nicht per Einschreiben geschickt hast?!

ST: Wenn ich gewusst hätte, was da auf uns zukommt, hätte ich mich ins Auto gesetzt und die Unterlagen persönlich nach Köln gebracht. Ich habe einfach nur an das Datum und daran gedacht, dass die Unterlagen so schnell wie möglich zum LEV kommen. Es war Dienstag und am Freitag stand das erste Spiel an. Eigentlich hätte das locker reichen müssen. Ich bin extra an einen Briefkasten mit Nachtleerung gefahren, damit die Unterlagen rechtzeitig in Köln ankommen, die Postfilialen hatten bereits geschlossen, also habe ich die Unterlagen in den Briefkasten geworfen.
AW: Es gibt also keinen direkten Beweis dafür, dass die Unterlagen tatsächlich verschickt wurden?

ST: Ich weiß natürlich im Nachhinein, dass es besser gewesen wäre, die Unterlagen per Einschreiben mit Rückschein zu schicken, aber das hätte uns auch nichts gebracht, außer dass es besser ausgesehen hätte. Wir führen bei der KEBG ein Postbuch, in dem alle Postsendungen dokumentiert werden. Im Postbuch vom 27.09. steht eine Sendung an den LEV NRW. Diese Eintragung habe ich selbst vorgenommen, da ich den Umschlag ja auch eingeworfen habe. Davor und dahinter stehen zig weitere Einträge, da kann man nichts nachträglich reinschreiben oder rauslöschen, ohne dass das auffällt.
Außerdem war Jens Jonsson bei mir, denn wir waren auf dem Weg zu einem Termin.
AW: Hat der LEV denn nicht in irgendeiner Form beanstandet, dass die Unterlagen nicht angekommen sind?

ST: Nein, wir haben keine Rückmeldung bekommen. Weder dass Unterlagen eingetroffen sind noch dass welche fehlen, mit Ausnahme dieser Nachricht vom heutigen Tag natürlich. Wir können und wollen dem LEV aber keinen Vorwurf machen. Bei Julian, Dennis und Stefan handelt es sich um Spieler, die ursprünglich für die 1b gemeldet waren und somit nicht in der Mannschaftsmeldung auftauchen. Da es lt. Statuten nicht erforderlich ist, Spieler aus der 1b nachzumelden, wenn diese zum Einsatz kommen sollen, konnte der LEV nicht wissen, dass wir beabsichtigen, Stefan und Dennis einzusetzen und uns auch nicht darauf hinweisen, dass die Unterlagen fehlen. Hätten wir diese Spieler nachmelden müssen, wäre es sofort aufgefallen. Da liegt aus unserer Sicht der Fehler. So wird das ganze System unkontrollierbar und der Verband knebelt sich mit dieser Regelung selbst, da er im Vorfeld nicht mehr überwachen kann, ob die Spieler spielberechtigt sind oder nicht, sondern nur noch im Nachhinein bestrafen kann.
AW: Warum habt Ihr nicht alle Spieler, also auch die Try-Out-Spieler, von Anfang an gemeldet? Dann hätte es doch auch kein Problem gegeben?

ST: Das ist grundsätzlich richtig, allerdings hätte dies unser ganzes System ad absurdum geführt. Wenn wir die Spieler für die 1. Mannschaft melden, sind sie für die 1b nicht mehr spielberechtigt. Aber gerade das wollen wir ja, dass sich Spieler in der 1b bewähren und in die 1. Mannschaft aufrücken und anders herum.
AW: Im Zeitalter der E-Mails und Faxgeräte sollte man annehmen, dass es auch andere Wege als den klassischen Postweg gibt. Warum wurden die Unterlagen denn nicht gefaxt oder per Mail geschickt?

ST: Sollte man annehmen, ja, aber die Athletenvereinbarung muss dem LEV im Original unterschrieben vorliegen, das ist Vorschrift, Fax oder Mail reicht dem LEV-NRW nicht aus. An dieser Stelle kann ich mir aber einen kleines Schmunzeln nicht verkneifen: Das Schreiben des LEV-NRW, aus dem hervorgeht, dass uns die Punkte aberkannt werden sollen, kam heute eingescannt per E-Mail.
AW: Und warum habt Ihr nicht beim LEV-NRW angerufen und nachgefragt, ob das Schreiben eingegangen ist?

ST: Es klingt eigenartig, aber der LEV gibt uns keine Auskunft, da wir keine Vereinsvertreter sondern nur die Betreibergesellschaft sind. Wir erledigen zwar auch alle Paßangelegenheiten betreiben die Geschäftsstelle und kümmern uns eigenverantwortlich um alle Dinge, die das Team belangen, der LEV gibt uns aber keine Auskunft und will nur mit dem Verein kommunizieren. Wir müssen also immer den „Umweg“ über den Verein gehen, wenn wir eine Auskunft haben wollen. Ich weiß nicht, warum dies so ist. Am Anfang haben wir beim LEV angerufen und haben auch Auskunft erhalten. Dann hieß es auf einmal, dass wir als Betreibergesellschaft keine Auskunft mehr erhalten würden, man würde nur noch mit dem Verein sprechen.
AW: Wäre der Fehler ohne diesen Umweg aufgefallen?

ST: Ich weiß es nicht, ich will niemandem die Schuld zuschieben. Sicherlich wäre es einfacher, wenn man direkt mit dem Verband kommunizieren könnte, bei anderen Verbänden geht das ja auch problemlos. Tut mir leid, aber ein solches Verhalten ist für mich schlichtweg nicht nachvollziehbar. Wir wollen ja keine Geheimnisse wissen, sondern wir wollen lediglich Dinge richtig machen, gerade in Paßangelegenheiten und dazu ist eben hin und wieder auch einmal eine Auskunft notwendig.
AW: Wie geht es jetzt weiter?

ST: Zunächst einmal werden wie die Athletenerklärungen schnellstmöglich noch einmal an den LEV schicken, damit die Spieler endlich spielberechtigt sind, unabhängig davon, ob die anderen Erklärungen noch beim Verband eingehen oder nicht. Das ist völlig egal, denn selbst wenn sie noch ankommen sollten, wäre es zu spät. Parallel werden wir die Sachlage noch einmal in aller Ruhe prüfen und uns beraten. Wir haben zwei Wochen lang Zeit, Widerspruch gegen die Entscheidung beim Spielgericht des LEV-NRW einzulegen und ein Nachprüfungsverfahren zu beantragen bzw. die EJK als Verein muss das tun, da liegen wir aber auf einer Wellenlänge.
AW: Wie siehst Du die Chancen?

ST: Wir werden sehen, denn wir können zwar an Hand des Postbucheintrags und unserer eidesstattlichen Versicherungen belegen, dass wir die Erklärungen eingeworfen haben. Aber wir können eben leider nicht beweisen, dass sie beim LEV eingegangen sind, dazu hätte ich die Unterlagen persönlich nach Köln bringen müssen.
AW: Wie gesagt, es liegt uns fern, vor Gerichte zu ziehen oder in sonstiger Form „Ärger“ zu machen, was wir uns aber wünschen, ist zumindest erst einmal ein Gespräch mit den Verantwortlichen des Verbands mit dem Ziel, Verbesserungen herbeizuführen. Es kann nicht sein, dass wir unbewusst und ohne jede Info ins offene Messer laufen und der Verband gut eine Woche später später sinnbildlich einfach sagt „Tja, Pech gehabt, die Punkte sind jetzt wieder weg.“ Den Roten Teufeln Bad Nauheim ging es in der letzten Saison ja ganz ähnlich. Aus unserer Sicht ist es auch Sache des Verbands, hier eine gewisse Schutzfunktion wahrzunehmen, damit so etwas nicht passiert, denn die Spiele sollten auf dem Eis gespielt und entschieden werden, nicht in einer Geschäftsstelle eines Eishockey-Landesverbands. Hätten wir eine Info bekommen, dass die Spieler nicht spielberechtigt sind, weil die Athletenerklärungen verschwunden sind, dann hätten wir die beiden nicht spielen lassen. Wir hätten dann eben mit fünf Verteidigern gespielt und z.B. Alex Heinrich zum Verteidiger umfunktioniert, er hat in der DEL schon als Verteidiger gespielt. So aber sind wir davon ausgegangen, dass alles in Ordnung ist. Ein Trugschluss, mit dem wir nicht gerechnet haben und der jetzt bitterböse bestraft werden soll.
In jedem Hobbyverein zählt der Spielerpass als Spielberechtigung. Unsere Spieler haben allesamt einen solchen, also sollten sie dann auch spielberechtigt sein. Wenn das aus organisatorischen Gründen nicht funktioniert, müsste man die Spieler für die Oberliga lizensieren, wie es in höheren Ligen der Fall ist. Dann darf ein Spieler eben erst lizensiert werden und spielen, wenn alle Papiere vorliegen. Dies wäre durch den Verband und auch durch die Schiedsrichter kontrollierbar.
Aber so etwas darf nicht noch einmal passieren. Wir haben die ersten beiden Spiele gewonnen und bekommen sie jetzt nach eineinhalb Wochen aberkannt, weil Unterlagen ganz offensichtlich auf dem Postweg oder wo auch immer verloren gegangen sind. Diese Papiere wurden schon im August unterschrieben gerade die Unterzeichnung ist hierbei das Wichtige und nicht der Eingang beim Verband, denn der Spieler unterwirft sich zum Zeitpunkt der Leistung seiner Unterschrift den Regelungen der WADA/NADA, nicht mit dem Zeitpunkt des Eingangs beim Verband. Das ist ein Witz und absolut nicht im Sinne des Sports. Aber die Regeln besagen nun mal, dass ein Spieler erst dann spielberechtigt ist, wenn die Unterlagen beim Verband vorliegen. Das wussten wir und deshalb haben wir die Papiere auch rechtzeitig eingeworfen. Aber alles hätte, wenn und aber hilft uns jetzt nicht weiter.

AW: Wie hat die Mannschaft die Nachricht aufgenommen?
ST: Ich habe mit den Jungs noch nicht gesprochen. Sie wurden aber gleich, nachdem wir von der Entscheidung erfahren hatten, per Mail informiert. Ich gehe davon aus, dass sie die Welt nicht mehr verstehen und stinksauer sind, denn auch sie wollen, dass die Spiele auf dem Eis entschieden werden. Ich gehe davon aus, dass die Jungs ab sofort noch heißer sein werden als sie es eh schon waren und das ist gut so. Sollten wir die sechs Punkte verlieren, werden wir sie wieder reinholen und ich hoffe, dass die Fans mehr denn je hinter dem Team stehen und richtig Alarm machen werden.
 
08.06.2011 Auf Aliens folgen Drachen

Am kommenden Sonntag, 18:30 Uhr steht das zweite Heimspiel der Kassel Huskies auf dem Programm. Gegner werden die Ice Dragons des Herforder EV sein.
Die Ice Dragons haben in der laufenden Saison erst ein Spiel absolviert und unterlagen dort Krefeld mit 4-7. An den anderen beiden Spieltagen hatten die Drachen spielfrei.
Zuletzt plagte das Team von Coach Bruce Keller, dem einen oder anderen Fan sicher noch aus seiner Zeit beim EC Hannover bekannt, arge Verletzungssorgen. Gleich sechs Spieler standen ihm zum Saisonauftakt nicht zur Verfügung, sodass das Spiel gegen Krefeld mit lediglich dreizehn Feldspielern bestritten werden konnten.
In Herford übt man sich nicht nur ob der langen Verletztenliste im Understatement. So ist auf der Homepage des Vereins zu lesen, dass es dem Team –unabhängig von der Anzahl der zur Verfügung stehenden Spieler- am Sonntag in erster Linie darum ginge, die zu erwartende Niederlage in Grenzen zu halten.
Die Huskies hingegen werden den Teufel tun, ihren Gegner zu unterschätzen und hoffen dabei auf die Unterstützung ihrer Fans, die das Team schon bei den letzten Spielen zum Sieg gepeitscht haben.
Verzichten muss Coach Jamie Bartman aller Voraussicht nach auf Michi Christ, der mit einer Platzwunde und einer Gehirnerschütterung, die er an seiner Arbeitsstätte im Rahmen eines Arbeitsunfalls erlitten hat, wohl passen muss.
Ebenfalls fehlen wird Dennis Klinge, der glücklicherweise wieder auf dem Weg der Besserung ist.
Eine Kernspintomographie am heutigen Tag ergab glücklicherweise ebenfalls keinen Befund.
Mit an Bord ist dafür wieder Semen Glusanok, der seine Gehirnerschütterung auskuriert hat.

Das Spiel wird geleitet durch Herrn Andreas Kissing (Wiehl).
 
03.06.2011 Gemeinsame Erklärung der EJ Kassel und der KEBG
Gemeinsame Stellungnahme des EJ Kassel e.V. und der KEBG bzgl. der Ligazugehörigkeit für die Saison 2011/2012

Sehr geehrte Presse-/und Medienvertreter, liebe Partner und Sponsoren der Kassel Huskies, liebe Fans,
mit großem Interesse haben wir in den letzten Tagen die Presseberichte in den lokalen Medien sowie die Fanreaktionen in den dazugehörigen Kommentaren sowie im Fan Forum verfolgt. Insbesondere aus den Kommentaren konnten wir erkennen, dass verständlicherweise ein großes Maß an Aufklärungsbedarf besteht. Mit der folgenden gemeinsamen Erklärung möchten wir diese Aufklärung gern leisten.
Es ist richtig, dass sowohl der Verein als auch die KEBG auf Grund der offensichtlich angedachten Veränderungen hinsichtlich der Ligastruktur der Regionalliga NRW / Oberliga West nunmehr prüfen, in wieweit es möglich wäre, in der kommenden Saison in der Oberliga West an den Start zu gehen. Dies ist vor allem der Tatsache geschuldet, dass sich die Ligastruktur der Regionalliga NRW in der kommenden Saison offenbar grundlegend verändern wird.
Wie aus den Medien zu lesen ist, beabsichtigen die Teams aus Netphen, Troisdorf, Herford, Krefeld und nunmehr auch Grefrath, in der kommenden Saison in der Oberliga West anzutreten. Dies hätte für uns natürlich gravierende Folgen, sowohl in sportlicher als auch in wirtschaftlicher Sicht, denn zum jetzigen Zeitpunkt können wir lediglich Vermutungen über die zukünftige Besetzung Regionalliga anstellen, sowohl was die Gesamtstärke als auch was die am Spielbetrieb teinehmenden Teams an sich angeht, sodass wir es als grob fahrlässig ansehen würden, die Option Oberliga nicht ins Auge zu fassen.
Dies würde aus unserer Sicht auch nicht unserer gemeinsamen Absicht, stetig wachsen zu wollen, widersprechen, im Gegenteil. Für den Fall, dass die Kassel Huskies in einer Regionalliga spielen würden, die auf Grund der geringen Stärke nach wenigen Spieltagen schon wieder vorbei wäre und die vorwiegend aus „Neueinsteigern“ besteht, die bislang nicht im NRW-/HEV-Verband gespielt haben, sehen wir das beabsichtigte Wachstum als gefährdet an.
Selbstverständlich haben wir vollstes Verständnis dafür, dass unsere Fans auf Grund unserer Entscheidung verunsichert sind. Aus diesem Grund möchten wir gern unsere Absichten für den Fall der Teilnahme der 1. Mannschaft am Oberliga-Spielbetrieb darlegen:

1. Die mittlerweile weit verbreitete Meinung, dass wir in diesem Fall nahezu die ganze Mannschaft durch „externe Spieler“ ersetzen würden, ist falsch. Auch für die Regionalliga haben wir bereits Verstärkungen vorgesehen, die auch in der Oberliga an den Start gehen würden und allemal das Potential hierfür aufweisen können. Für den Fall des Starts in der Oberliga würde das Team zwar nochmals verstärkt werden (müssen), allerdings bei Weitem nicht in dem Maße, wie es in den Medien dargestellt wurde. Die Mannschaft würde ihr Gesicht also zweifelsfrei nicht verlieren.

2. Für den Fall des Starts in der Oberliga würde noch für diese Saison eine 1b-Mannschaft etabliert werden, die jedoch keinesfalls als Hobbymannschaft angesehen werden dürfte, sondern als „hauseigenes Farmteam“ aufgebaut werden soll. Dieses Team soll dazu dienen, sowohl talentierte Jugendliche aus der eigenen Talentschmiede behutsam für die kommenden Aufgaben aufzubauen und auch den Spielern, die es vielleicht nicht sofort in die 1. Mannschaft schaffen, eine Perspektive zu bieten, zu reifen und vielleicht später den Sprung in die 1. Mannschaft zu schaffen. Spieler, die auf „der Kippe“ zwischen der 1. Mannschaft und der 1b stehen, würden so ständig gefordert sein, gefördert werden und würden sich beweisen können und müssen, ohne auf einem Abstellgleis zu landen.

3. Durch eine enge Verzahnung des Jugendteams (NRW-Liga), des Juniorenteams (Bundesliga), der 1b

(Ziel: Regionalliga) und der 1. Mannschaft würde ein Stufensystem geschaffen werden, welches in Sachen Nachwuchsförderung geradezu als ideal zu bezeichnen wäre.

4. Darüber hinaus würde durch das Backoffice der KEBG in Kooperation mit den Sponsoren sowie der Mithilfe der EJK ein Berufsförderungssystem geschaffen werden, welches schon ab der kommenden Saison greifen könnte und welches insbesondere den jungen Spielern nicht nur Eishockey, sondern auch die Möglichkeit bietet, sich durch Bewerbertrainings und Ausbildung auf das Berufsleben vorzubereiten bzw. ins Berufsleben zu starten, denn nicht jeder Spieler kann es zum Profi schaffen und nur wenige Profis verdienen mit dem Sport so viel Geld, dass sie für den Rest ihres Lebens ausgesorgt haben. Diesbezüglich bestehen bereits enge Kontakte zu den Sponsoren mit durchweg positivem Feedback.

Natürlich sind auch die wirtschaftlichen Aspekte im Fall einer Aufnahme in die Oberliga nicht von der Hand zu weisen. Sollte die Oberliga mit 10-14 Teams an den Start gehen, würde dies –abhängig vom Spielmodus- den Huskies voraussichtlich mindestens 20 Heimspiele sichern, zzgl. Freundschaftsspiele. Dies im Verhältnis gesetzt zu drohenden 10 Heimspielen in der Regionalliga bedarf wohl keiner zusätzlichen Erläuterung, erst Recht, wenn man einen Blick auf die Teams wirft, die in der Oberliga an den Start gehen werden. Die Liga ist gespickt mit Traditionsteams, mit denen sich die Huskies/der ECK und die ESG Kassel schon zu DEL-Zeiten bzw. alten Zweitligazeiten gemessen haben. Weiterhin würden die Huskies in der Oberliga auf die Teams aus Bad Nauheim und Frankfurt treffen, allein schon diese Hessenderbys dürften die Fans aus dem ganzen Bundesland in ihren Bann ziehen. Aber auch die Spiele gegen die alten Rivalen aus Grefrath, Ratingen, Duisburg, Unna, Essen sowie Teams, gegen die die Huskies bislang noch nicht oder nur selten gespielt haben, würden viel Spannung versprechen.
In soweit ist es aus unserer Sicht absolut legitim und verständlich, dass auch von der Seite unserer Sponsoren großes Interesse an einem Start in der Oberliga besteht. Diesem Wunsch kann man sich nicht einfach verschließen, ohne zumindest die Möglichkeit einer Teilnahme am Spielbetrieb der Oberliga geprüft zu haben.
Sowohl die EJ Kassel als auch die KEBG werden hierbei jedoch vor allem wirtschaftlich kein Risiko eingehen. Eine Teilnahme am Spielbetrieb der Oberliga, welche natürlich mit einem deutlich höheren finanziellen Aufwand verbunden ist, kann nur dann realisiert werden, wenn es gelingt, ausreichende Sponsorengelder zu akquirieren. Allerdings sind wir gerade auf Grund des aus unserer Sicht sowohl schlüssigen Konzepts, welches eben nicht nur allein auf die 1. Mannschaft abzielt, ausgesprochen optimistisch, dass dies gelingen könnte.
Wir hoffen, dass es uns mit dieser Erklärung gelungen ist, zumindest ein wenig Transparenz dahingehend zu schaffen, was die Ausrichtung des Vereins und der KEBG für die Zukunft betrifft. Wir sind uns jedoch im Klaren darüber, dass nicht wir es sind, die eine Entscheidung hinsichtlich der Ligazugehörigkeit herbeiführen können. Aus diesem Grund planen sowohl der Verein als auch die KEBG derzeit sowohl für die Teilnahme am Spielbetrieb der Oberliga als auch für die Regionalliga.
 
   
Königsborner JEC Bulldogs

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