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02.05.2012 Christian Franz und Janne Kujala bleiben den Roten Teufeln treu

Nachdem am vergangenen Wochenende mit Frank Carnevale der Coach für die kommende Spielzeit präsentiert wurde (ein großes Interview mit dem Kanadier ist in der heutigen Ausgabe der Wetterauer Zeitung nachzulesen), können heute die ersten beiden Vertragsverlängerung des spielenden Personals bekannt gegeben werden. Mit Christian Franz und Janne Kujala bleiben zwei wichtige Stützendes Kaders erhalten und wollen dafür Sorge tragen, dass es in der anstehenden Spielzeit wieder attraktives und erfolgreiches Eishockey in der Kurstadt geben wird.

Verteidiger Christian Franz geht bereits in seine fünfte Saison bei den Roten Teufeln, womit er Verbundenheit zu den Hessen demonstriert. Mit seinen knapp 32 Jahren sowie der Erfahrung aus DEL und zweiter Bundesliga wird der gebürtige Kaufbeurer wieder für Ruhe und Stabilität in der Defensive sorgen. "Christian ist ein wichtiger Bestandteil des Teams und eine große Konstante in den letzten Jahren gewesen, der auch seine berufliche Heimat hier in Bad Nauheim hat. Somit freuen wir uns, ihn weiter gebunden zu haben", sagt EC-Geschäftsführer Andreas Ortwein, der seit Tagen gemeinsam mit Frank Carnevale zahlreiche Gespräche mit Spielern führt. "Christian Franz hat viel Erfahrung und kennt alle deutschen Ligen. Er wird ein wichtiger Akteur im Kader sein", äußerte sich der Kanadier zu seiner Entscheidung, Franz auch zukünftig auf dem Bad Nauheimer Eis verteidigen sehen zu wollen.

Janne Kujala zeigte in der ersten Saison in der Kurstadt sogleich, was ihn ausmacht. Kampfgeist und Einsatz gepaart mit Torgefahr sowie seine Teamplayer-Mentalität machten ihn zu einem wichtigen Teil der Mannschaft. Der 30-jährige Deutsch-Finne markierte in 46 Spielen 30 Tore und gab 41 Vorlagen, womit er viertbester Scorer der Hessen wurde. "Janne passt menschlich und sportlich sehr gut zu Bad Nauheim. Sein Auftreten auf und neben dem Eis hat uns gut gefallen. Wir waren schon einige Wochen in Kontakt, da man bei ihm auch die besondere Situation vor dem Hintergrund seiner Familie mit zwei Kindern sehen muss. Wir als Verein haben auch eine soziale Verantwortung und so war es uns wichtig, dass wir ihn schnell an uns binden und er Klarheit hat", äußert sich Andreas Ortwein zur Vertragsverlängerung. "Kujala ist ein sehr mannschaftsdienlicher Spieler, der gute Scorer-Qualitäten hat. Das gefällt mir und passt perfekt in meine Vorstellungen, was die kommende Saison angeht", freut sich auch sein neuer Trainer über das erneute Engagement des Außenstürmers.

Andreas Ortwein, der in ständigem Kontakt mit Frank Carnevale ist, gab heute schon mal die Marschroute für alle Akteure aus: "Alle Jungs wissen, dass in der neuen Saison, die bereits jetzt mit der Vorbereitung im Sommer angefangen hat, noch mehr von ihnen gefordert wird. Der neue Coach hat klare Vorstellungen und daran gilt es, ab sofort zu arbeiten", so der Butzbacher, der letzte Woche bereits eine Nachricht von Kapitän Lanny Gare aus dem fernen Kanada erhielt: "Lanny hat seine vertragliche Ausstiegs-Option gezogen und hat seinen Kontrakt damit nicht direkt bei uns verlängert. Das heißt aber nicht, dass er nicht bei uns spielen wird. Er wollte sich damit einfach die Freiheit lassen, sich in Ruhe umzuschauen, ob höherklassig etwas für ihn möglich ist. Sollte sich aber in den nächsten zwei, drei Wochen kein attraktives Gesamtpaket für ihn ergeben, so ist für ihn Bad Nauheim weiterhin die erste Option", sagt Ortwein. "Wir sehen das ganz entspannt und beobachten den Markt. Parallel spreche ich weiterhin mit Lanny, der als Kapitän natürlich ein wichtiger Akteur ist", sieht Frank Carnevale keine Bedenken, auch bei einem möglichen Wechsel des Deutsch-Kanadiers die Position adäquat ersetzen zu können.
 
 
29.04.2012 Manuel Weibler und Kevin Lavallee verlassen den EC Bad Nauheim

Während der neue Trainer Frank Carnevale in Kanada bereits die Arbeit in Sachen Kaderzusammenstellung aufgenommen hat, muss der Kanadier auf zwei Namen auf jeden Fall verzichten: Manuel Weibler verlässt den EC Bad Nauheim aus beruflichen Gründen, während Kevin Lavallee in Liga zwei bei den Füchsen Weißwasser angeheuert hat. "Den EC zu verlassen war für mich die bislang schwerste Entscheidung, solange ich Eishockey spiele. Durch mein abgeschlossenes Studium habe ich in meiner Heimat aber die Chance auf einen Super-Job erhalten, was ich einfach wahrnehmen musste. Es waren drei wunderschöne Jahre in Bad Nauheim, gefehlt hat nur der Titel. Ich möchte mich bei allen bedanken für die tolle Zeit. Ich hätte gerne noch zehn Jahre hier gespielt, aber diese Chance konnte ich mir in Hinsicht auf meine berufliche Zukunft nicht entgehen lassen", so Weibler, der Eishockey nur noch unterklassig als Hobby spielen wird.

"Ich fühle mich Bad Nauheim sehr verbunden und werde hier meine Familie gründen und meine Kinder werden später bei den Roten Teufeln spielen. Auch lehnte ich hohe Angebote anderer Oberliga-Teams ab, um letzten Sommer hierher zurückzukommen. Mein Ziel ist es aber - solange ich noch Hockey spielen kann - dies auf dem höchstmöglichen Level zu tun. Am liebsten hätte ich dies mit Bad Nauheim getan, aber aufgrund von Verletzungen, Pech und einem starken Tölzer Goalie ist es leider nicht so gekommen. Weißwasser hat sich sehr um mich bemüht und gibt mir die Chance, in Liga zwei zu spielen. Eishockey ist nicht nur mein Beruf - es ist auch meine Leidenschaft und mein Traum. Ich bin mir absolut sicher, dass ich noch einmal das Trikot der Roten Teufel tragen werden. Ich danke allen Fans für die tolle Unterstützung", sagt Kevin Lavallee, der mit seiner Frau in Steinfurth wohnt und den Sommer in der Kurstadt verbringen wird.

Auch die EC RT Bad Nauheim GmbH bedankt sich bei beiden Spielern für ihren hervorragenden und vorbildlichen Einsatz und wünscht ihnen viel Glück und Erfolg für die Zukunft.
 
27.04.2012 Frank Carnevale kehrt nach Bad Nauheim zurück - "Habe eine Mission zu beenden"

Das lange Warten hat ein Ende - und es hat sich in allen Belangen gelohnt, denn der neue Trainer des EC Bad Nauheim steht seit heute fest, wobei die Initialen sogar dieselben bleiben: Nachfolger von Fred Carroll wird kein geringerer als Frank Carnevale, der bereits von 1997-99 an der Bande der Roten Teufel stand und mit den Kurstädtern große Erfolge feierte. "Ich will meine Mission, die ich damals in Bad Nauheim begann, beenden. Das hat mich seit Jahren umgetrieben und ich freue mich sehr, dass man mir die Chance hierzu gibt und dass ich wieder zurück bin", so der inzwischen 53-jährige Kanadier, der in den letzten Jahren immer wieder mal Angebote aus Europa - vor allem aus Deutschland - erhielt. "Schlussendlich wollte ich bei meinen beiden Söhnen Taylor und Ian in Kanada bleiben, so dass ein Engagement in Übersee nicht in Frage kam. Nun sind beide aus dem Haus - Taylor spielt ab nächster Saison sogar bei einem Profiteam in den USA - wodurch ich sie ohnehin nur noch selten sehen würde. Somit stehe ich für den EC Bad Nauheim, der trotz anderer Angebote meine erste Wahl war, wieder zur Verfügung", sagt Carnevale.

Der Italo-Kanadier betreibt im Sommer in seiner kanadischen Heimat eine renommierte Eishockeyschule, die bereits zahlreiche namhafte NHL-Profis hervorgebracht hat. Darüber hinaus trainierte er im Winter verschiedene Teams der Ontario Hockey League (OHL), die ebenfalls als Nachwuchs-Sprungbrett für höhere Aufgaben gilt. Zuletzt stand er bis vor kurzem bei den Niagara Ice Dogs unter Vertrag, wo sein Sohn Taylor im Angriff für Furore sorgte. "Ich arbeite sehr gerne mit jungen Spielern, und das Konzept in Bad Nauheim hat mich überzeugt. Ich möchte das vorhandene Potenzial gemeinsam mit dem Nachwuchsverein fördern und auch Spieler der Junioren und Jugend in den Trainings- und Spielbetrieb integrieren", sagt Frank Carnevale, der das Geschehen in Deutschland seit Jahren intensiv verfolgt. "Ich bin ständig in Kontakt mit Trainern wie Larry Mitchell oder Rico Rossi und kenne zahlreiche Spieler in allen Ligen. Einige habe ich selbst vermittelt, so dass ich voll auf dem Laufenden bin. Auch das Bad Nauheimer Team habe ich in der abgelaufenen Saison verfolgt. Schade, dass es nicht mit dem Titel geklappt hat, da aus meiner Sicht mehr drin war. Ich will eine Mannschaft formen, die eine Siegermentalität haben wird. Und da die Geschäftsführung hierbei auf einer Welle mit mir ist, freue ich mich auf die anstehenden Aufgaben", so der Kanadier.

Der alte und neue Coach der Kurstädter beerbte im Winter der Saison 1997/98 bei den Roten Teufeln den glücklosen Craig Topolnisky, nachdem der bis dahin in Deutschland weitestgehend unbekannte Carnevale wärmstens vom damaligen Bundestrainer George Kingston empfohlen wurde. Das Team schaffte unter Carnevale noch die Playoffs und zog sogar ins Finale gegen Neuwied ein, das nur knapp verloren ging. Die darauffolgende Saison war wohl eine der besten, die man je in der Kurstadt gesehen hat. Es ging erneut bis ins Finale – damals das legendäre 5. Spiel nach Penaltyschießen gegen Essen um den DEL-Aufstieg – allerdings ohne Frank Carnevale, der nach internen Querelen sechs Wochen zuvor vom Vorstand entlassen wurde. „Damals hatte der Verein ganz andere Strukturen. Von der aktuellen GmbH habe ich einen sehr professionellen Eindruck, außerdem bin ich ja auch ein paar Jahre älter geworden", schmunzelt Frank Carnevale, wenn er auf seine erste Amtszeit in Bad Nauheim zurückblickt.

Carnevale hatte sich durch seine Erfolge fast schon einen Kultstatus in der Kurstadt erarbeitet, unvergessen bleibt auch seine handfeste Auseinandersetzung in der Drittelpause mit Iserlohns damaligen Coach Greg Poss, was für bundesweite Schlagzeilen sorgte. „Emotionen gehören zum Spiel einfach dazu, außerdem ist er siegeshungrig und ein absoluter Motivationskünstler. Das ist ja auch ein wichtiger Grund, warum wir uns für Frank entschieden haben", sagt EC-Geschäftsführer Andreas Ortwein. „Er hat sich bereits bei unserem ersten Gespräch als bestens informiert und vorbereitet präsentiert und hatte auch gleich schon konkrete Vorstellungen, was das Team angeht. Das hat uns imponiert und hob ihn von seinen Mitbewerbern ab. Außerdem hat er hervorragende Kontakte, die uns sicherlich weiterhelfen werden", so Ortwein weiter.

Gesellschafter Wolfgang Kurz freut sich ebenfalls sehr über die Verpflichtung: „Frank Carnevale wird uns sicherlich dem Traum vom Aufstieg näherbringen. Ich selber kenne ihn nicht persönlich, aber aufgrund der vielen und langen Telefonate haben sowohl wir als auch der Nachwuchsverein einen sehr guten Eindruck von ihm erhalten. Auch RT-Nachwuchscoach Daniel Heinrizi ist der Meinung, dass er seine Spieler sportlich weiterbringt, da Frank seine jahrelange Erfahrung aus Kanada bei uns einbringen kann. Auch möchte ich hierbei deutlich machen, dass unser Pressesprecher Christian Berger ihn persönlich aus den Jahren 1997-99 kennt und wesentlich durch Informationen bzw. Empfehlungen über ihn dazu beigetragen hat, hier einen Trainer beim EC Bad Nauheim verpflichten zu können, der das nötige Händchen und Fingerspitzengefühl dafür hat, dass unser Team auch in der kommenden Saison in der Oberliga bei den vorderen Plätzen ein Mitspracherecht haben wird. Somit haben wir - Andreas Ortwein und ich - uns für Frank Carnevale entschieden, um auch in der kommenden Spielzeit spannende und hochklassige Spiele gemeinsam mit unseren Sponsoren und Fans erleben zu können."

Frank Carnevale wird Mitte August in der Kurstadt erwartet, doch zuvor werden die Telefondrähte zwischen Bad Nauheim und Ontario sicherlich mehr als glühen, wenn es darum geht, die Mannschaft zusammen zu stellen. Mit den ersten Namen wird bereits in Kürze gerechnet, so dass neben der Organisation der GmbH nun auch das spielende Personal konkretisiert wird.
 
26.04.2012 Matthias Stüwe neuer hauptamtlicher Marketingleiter

Während die Suche nach einem neuen Trainer immer noch auf Hochtouren läuft (Ende dieser / Anfang nächster Woche wird eine Vollzugsmeldung erwartet), konnte in Sachen Marketingleitung mittlerweile ein neues Gesicht in der EC RT Bad Nauheim GmbH vorgestellt werden: mit Matthias Stüwe verstärkt ab Mitte Mai eine weitere Fachkraft hauptamtlich diesen wichtigen Bereich, der bislang freiberuflich ausschließlich von Jens Hauschild abgedeckt wurde. Hauschild bleibt den Roten Teufeln allerdings ebenfalls treu, so dass das Marketing-Team frisch gestärkt ans Werk gehen wird. Der 28-jährige Stüwe spielte in seiner Jugend selber für die Roten Teufel, so dass sein Engagement "eine Herzensangelegenheit für mich ist", so der diplomierte Sportwissenschaftler, der an der renommierten Sporthochschule in Köln sowie an Universitäten in Kanada und Finnland studierte.

Zuletzt war Stüwe freiberuflich bei einer Bad Nauheimer Marketingagentur beschäftigt, wo er u.a. in den Bereichen Fußball-EM und Olympische Spiele arbeitete. "Ich freue mich sehr auf die Herausforderung bei meinem Heimatverein, den ich auch aus der Ferne stets im Auge behalten habe", sagt Stüwe, der bis zum Jahr 2004 im Rahmen seiner aktiven Laufbahn den damaligen Marketingleiter Dirk Ex in einigen Bereichen unterstützte und somit schon früh diese Richtung einschlug. "Seine Referenzen haben uns überzeugt. Außerdem identifiziert er sich mit dem Bad Nauheimer Eishockey, wo er somit seine Ideen umsetzen kann. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit", sagt Gesellschafter Wolfgang Kurz. Somit heißt es auch von dieser Stelle: Willkommen an Bord und viel Erfolg beim EC Bad Nauheim.
 
21.04.2012 Erste Vorbereitungsspiele ausgemacht: Rote Teufel zwei Mal gegen Heilbronn

Die ersten beiden Vorbereitungsspiele zur Saison 2012/13 wurden festgemacht: am Freitag, den 14. September 2012 gastieren die Roten Teufel vom EC Bad Nauheim bei Zweitligist Heilbronner Falken, zwei Tage später kommt es im Colonel-Knight-Stadion zum Rückspiel. Die Heilbronner wurden mit nur einem Punkt Rückstand auf den EV Landshut Tabellenzweiter nach der Hauptrunde und stellen somit eine echte Härteprüfung für die Kurstädter dar. Das Team von Trainer Rico Rossi wird sicherlich auch in der kommenden Saison ein Wort um den Titel mitsprechen wollen, so dass sich die Fans jetzt schon auf einen echten Leckerbissen freuen können.
 
13.04.2012 Markus Keller verlässt die Roten Teufel in Richtung Garmisch

Was man schon länger vermuten konnte, ist nun Realität geworden: Markus Keller verlässt die Roten Teufel und wechselt zum SC Riessersee in die Bundesliga, wo er neuer erster Goalie für den seine Karriere beendenden Leonhard Wild sein wird. "Ich hatte in Bad Nauheim zweieinhalb wahnsinnig schöne Jahre - sowohl sportlich als auch außerhalb des Eises. Wie die Fans hinter mir standen, war für mich einzigartig. Es hat extrem Spaß gemacht, vor euch im Tor stehen zu dürfen. Ich danke dem EC Bad Nauheim und euch Fans für diese wunderschöne Zeit. Ich werde für immer ein Stück Bad Nauheim in meinem Herzen behalten. Ebenso bin ich dem SC Riessersee dankbar dafür, dass man mir die Chance gibt, mich in der 2. Bundesliga zu beweisen. Nun freue ich mich auf die kommende Herausforderung und drücke dem ECN für die kommende Saison die Daumen!", äußert sich Markus Keller zu seinem Wechsel ins Werdenfelser Land.

"Ich denke, dass Markus seinen Weg gehen muss und ich bin überzeugt, dass er über kurz oder lang auch seine Chance in der DEL bekommen wird. Wir werden mit dem neuen Cheftrainer in Ruhe beraten und werden auch wieder ein sehr gutes Duo im nächsten Jahr zwischen den Pfosten haben. Die Angebote namhafter und guter Leute sind auf jeden Fall vorhanden", sagt EC-Geschäftsführer Andreas Ortwein.

Der 23-jährige Markus Keller kam kurz vor Transferende in der Saison 2009/10 von den Eisbären Berlin zu den Roten Teufeln als Ersatz für den verletzten Boris Ackers. Der gebürtige Augsburger kristallisierte sich bereits nach kurzer Zeit aber zu einem echten Glücksgriff heraus, so dass er schließlich die Nummer eins in der Kurstadt wurde. Die beiden letzten Spielzeiten wurde er jeweils zum besten Goalie der Oberliga West gewählt, so dass sein Wechsel in höhere Gefilde absehbar war. Wir wünschen Markus Keller alles Gute für seine sportliche Zukunft und drücken ihm die Daumen für den nächsten Karriereschritt.
 
12.04.2012 Patrick Glatzel wechselt in die Bundesliga nach Weißwasser

Wie in jeder Sommerpause werden neue Spieler verpflichtet - es müssen aber auch Abgänge vermeldet werden. Beim EC Bad Nauheim steht derweil der erste Weggang fest: Backup-Goalie Patrick Glatzel verlässt die Roten Teufel in Richtung Bundesliga und wird bei den Füchsen aus Weißwasser neuer zweiter Mann zwischen den Pfosten der Lausitzer. "Wir hätten Patrick gerne weiter an uns gebunden, aber er hat die Chance bekommen, sich eine Liga höher zu beweisen und diesen Weg müssen die jungen Spieler einfach irgendwann gehen. Wir sehen das aber natürlich mit einem weinenden sowie einem lachenden Auge: Alle Spieler - egal woher sie kommen - sehen, dass die Arbeit und Kontinuität in Bad Nauheim seine Früchte trägt. Und es ist doch ein gutes Zeugnis für den Nachwuchs und auch den Profispielbetrieb, wenn unsere Arbeit Aufmerksamkeit bei höherklassigen Teams erlangt. Wir haben zahlreiche Bewerbungen vorliegen und werden die Position adäquat neu besetzen können. Wir drücken Patrick erstmal kräftig die Daumen und wünschen ihm alles Gute für seine sportliche Zukunft", sagt Geschäftsführer Andreas Ortwein.

Patrick Glatzel zu seinem Wechsel: "Ich habe Bad Nauheim aus den letzten zweieinhalb Jahren sehr viel zu verdanken. Marcus Jehner, Fred Carroll und auch Andreas Ortwein haben mir nach meinem Wechsel aus Krefeld viel geholfen. Dass ich jetzt eine solche Chance bekomme, dafür bin ich sehr dankbar. Der Verein war immer loyal zu mir und ich habe mich hier sehr wohl gefühlt. Ich kann mir durchaus vorstellen, vielleicht irgendwann wieder in Bad Nauheim zu sein. Jetzt freue ich mich aber auf die neue Aufgabe in der Bundesliga und sage allen Fans und allen Helfern im Nachwuchs und der GmbH 'Danke' für eine tolle Zeit", so der 18-Jährige.
 
29.03.2012 Fred CarrollFred Carroll verlässt den EC Bad Nauheim nach 4½ erfolgreichen Jahren

Nun ist es amtlich: nach einigen Gesprächen in den letzten Tagen nach dem Ausscheiden aus den Playoffs gegen Bad Tölz sind die Würfel in Sachen Trainerposition gefallen. Nach 4½ Jahren erfolgreicher Arbeit verlässt Trainer Fred Carroll Bad Nauheim und wird mit seiner Frau Stefanie und seinem Sohn Reid in dessen Heimat nach Niedersachsen zurückkehren, wo er jetzt auch ein Haus erworben hat. Dass die Zusammenarbeit nicht fortgesetzt wird, ist in beiderseitigem Einvernehmen geschehen.

"Der EC Bad Nauheim hat Fred Carroll sehr viel zu verdanken", berichtet Alleingesellschafter Wolfgang Kurz. "Als er Ende 2007 gekommen ist, standen wir sportlich im hinteren Drittel der Liga. Wir waren froh, einen Trainer gefunden zu haben, der Ordnung und System in den sportlichen Bereich gebracht hat. Er hat den EC Bad Nauheim weiterentwickelt. Fred hat mich in den letzten 4,5 Jahren mit seiner fachlichen Kompetenz immer wieder beeindruckt. Über eines sind wir uns alle im Klaren: ohne seine Arbeit würden wir nicht da stehen, wo der EC heute steht. Dafür danke ich Fred und wünsche ihm und seiner Familie für die Zukunft alles Gute und vor allem Gesundheit."

In den letzten vier Jahren hat der Kanadier mit Wahlheimat Deutschland den EC einmal zum Vizemeister gemacht, einmal ins Halbfinale und zweimal ins Viertelfinale der Oberliga geführt, wo jetzt zuletzt leider Schluss in Spiel fünf war. Dreimal war es nur der spätere Meister, der den Carroll-Express stoppen konnte - vielleicht sogar in diesem Jahr auch das vierte Mal (Anm.: Bad Tölz hat das erste Halbfinale gewonnen) - aber wie man nun weiß auch das letzte Mal. "Fred Carroll hat hier gute Arbeit geleistet. Viele Spieler sind seinetwegen hier nach Nauheim gekommen. Fast jeder Spieler, den er holen wollte und den wir auch bekommen haben, hat überzeugt. Das war eine extrem hohe Quote. Menschlich ist er sowieso ein Top-Kerl", weiß auch Geschäftsführer Andreas Ortwein nach drei Jahren intensiver Zusammenarbeit nur Gutes zu berichten. Oft, so der Geschäftsführer, sei er von manchen Fans zu kritisch betrachtet worden, denn man müsse auch die Themen hinter den Kulissen sehen und möglicherweise nicht dem einen Spieler folgen, der seinen Unmut mal irgendwo äußert. "Und den perfekten Coach gibt es nie für alle 23 - so wie es auch nicht den perfekten Spieler gibt, der nie einen Fehler macht. Wir alle sind nur Menschen", so Ortwein abschließend.

"Danke" sagt Fred an alle Sponsoren, Fans und Pressevertreter, die ihn in den letzten Jahren hier begleitet haben. "Es war eine tolle Zeit in Bad Nauheim, aber für mich und für den Verein ist ein frischer Wind jetzt wichtig", so der in Griedel wohnende Fred Carroll. Ob der ehemalige EC-Coach in der nächsten Saison an einer anderen Bande stehen wird, ließ der Kanadier noch offen. Auf jeden Fall bleibe er jetzt noch in Bad Nauheim in den nächsten Monaten. Da sein Sohn ja hier zur Schule gehe, sei keine Eile geboten. Im Sommer - Richtung August - wird er umziehen und bis dahin: "Wenn der EC noch die eine oder andere Hilfe braucht - ich bin ja noch da", schmunzelt der Kanadier und freut sich auf den Sommer mit seiner Familie.

Nun beginnt also in Bad Nauheim eine neue Ära in Sachen Chef-Trainer. Wohin die Reise geht, wollten die Verantwortlichen der Roten Teufel Bad Nauheim noch offen lassen. Es sind viele Bewerbungen und auch einige sehr interessante Kandidaten dabei. "Es sind jetzt generell einige personelle Weichen zu stellen in den nächsten Tagen, die die gesamte GmbH betreffen. Wenn es etwas zu vermelden gibt, werden wir das tun", so Andreas Ortwein.
 
26.03.2012 Erstes Statement von Geschäftsführer Andreas Ortwein nach dem Playoff-Aus - Abschlussfeier für kommendes Wochenende geplant

Nicht ganz 24 Stunden sind seit dem bitteren Ausscheiden aus den Playoffs gestern Abend vergangen, da werden bereits jetzt natürlich Diskussionen in den diversen Fanforen hinsichtlich der abgelaufenen Spielzeit geführt sowie Ausblicke auf die neue Saison 2012/13 gewagt. Auch manche Medien haben das frühzeitige Saisonaus der Roten Teufel verständlicherweise aufgegriffen und Personalthemen in den Raum gestellt. "Es gibt derzeit rein gar nichts Offizielles, was es zu vermelden gibt", sagt EC-Geschäftsführer Andreas Ortwein. "Wir müssen das gerade Erlebte erst eimal sacken lassen. Das gilt für die Verantwortlichen - als auch die Spieler und den Trainer. Das gesamte Team hat gestern direkt nach dem Spiel sichtlich betrübt und enttäuscht ob der soeben zu Ende gegangenen Saison in der Kabine gesessen. Der ein oder andere hat sich sogar bei mir für das Ausscheiden entschuldigt. Natürlich sind auch wir sehr enttäuscht, dass es nicht zu mehr gereicht hat. Allerdings wird dadurch unsere Welt nicht zusammenbrechen. Wir haben uns in vielen Belangen weiterentwickelt und haben eine ingesamt tolle Saison erlebt. Die Playoffs haben wir nicht gestern im fünften Spiel in Bad Tölz verloren. Als es in der Endrunde darauf ankam, waren wir einfach nicht präsent genug. Mit Heimrecht wäre es sicherlich einfacher gewesen, zumindest das Halbfinale zu erreichen", so der Butzbacher in einer ersten Kurzbilanz.

Hinsichtlich des Personals für die nächste Spielzeit äußerte sich Ortwein ebenfalls: "Wir werden jetzt sukzessive mit allen Gespräche führen, wobei Daniel Ketter der einzige ist, der für nächste Saison einen Vertrag hat. Somit wollen wir uns mit allen unterhalten und gemeinsam analysieren, wie die Spielzeit für jeden einzelnen gelaufen ist und was wir daraus für Rückschlüsse für die Zukunft ziehen. Wie immer werden wir definitive Entscheidungen als offizielle Meldungen bekanntgeben und nicht vorab über andere Medien kundtun", sagt Andreas Ortwein.

Erste Planungen in Sachen Saisonabschlussfeier gibt es ebenfalls bereits: "Wir möchten gerne am kommenden Wochenende die Spielzeit 2011/12 gemeinsam mit unseren Fans ausklingen lassen. Details hierzu folgen in Kürze", so Ortwein.
 
25.03.2012 Heute Abend Playoff-Heimspiel gegen Bad Tölz - Nur ein Sieg zählt für die Roten Teufel - Noch Karten erhältlich - Stadionöffnung um 17.30 Uhr

"Siegen oder fliegen" - so heißt es auch heute wieder für die Roten Teufel vom EC Bad Nauheim. Ein Wochenende der Wahrheit steht nämlich auf der Tagesordnung der Kurstädter, wenn es zunächst am heutigen Freitag ab 19.30 Uhr zum zweiten Heimspiel im Playoff-Viertelfinale gegen den EC Bad Tölz kommt. Diese Partie müssen die Hessen, die mit 1:2 in der "best of five"-Serie nach Spielen zurückliegen, unbedingt gewinnen, um am Sonntag ab 18.00 Uhr im Isarwinkel das alles entscheidende fünfte Match bestreiten zu können, das dann Aufschluss darüber gibt, wer von den beiden ins Halbfinale einzieht.

Sein Pendant Florian Funk kann ebenfalls aus dem Vollen schöpfen, und man darf gespannt sein, wie sein junges Team mit der Belastung dieses Alles oder Nichts-Spiels umgehen wird. Bereits am Freitag in Spiel vier hatten neutrale Beobachter den Eindruck, dass nicht mit letzter Konsequenz agiert wurde wie noch beim ersten Auftritt in Bad Nauheim. Möglicherweise war aber auch das entscheidende Heimspiel bereits im Hinterkopf, nachdem die "Buam" in dieser Saison extrem heimstark sind, um die Serie vor eigenem Publikum zu beenden. All diese Fragen werden heute Abend eine Antwort finden, aber fest steht bereits eines: beide Mannschaften liefern sich einen tollen Fight in diesem Viertelfinale, nicht umsonst ist diese Begegnung die einzige, die aktuell noch läuft. Mit Dortmund, Halle und Duisburg stehen bereits drei Halbfinalisten fest, der vierte wird heute gesucht. Darüber hinaus gingen bis auf Spiel drei, in dem die Roten Teufel stark ersatzgeschwächt waren, alle Partien mit nur einem Tor Differenz aus, was die Ausgeglichenheit bestätigt.

Unterstützt werden die Hessen vor Ort von zahlreichen Fans, die es sich nicht nehmen lassen möchten, dem Spektakel persönlich beizuwohnen. Auch ein Fanbus mit 50 Anhängern ist im Einsatz und wird den Weg an den Isarwinkel antreten. Wer nicht selber in Bad Tölz sein kann, der hat auch heute wieder die Möglichkeit, das Match live und in voller Länge per Webradio zu verfolgen. Unter diesem Link melden sich die beiden Fanreporter Marcel Bohl und Marcus Dönges ca. fünf Minuten vor Spielbeginn.

Wir wünschen allen Beteiligten viel Spaß beim Spiel und drücken natürlich fest die Daumen, dass ab Dienstag das Halbfinale in Angriff genommen werden kann. Möge der Bessere gewinnen.
 
23.03.2012 Heute Abend Playoff-Heimspiel gegen Bad Tölz - Nur ein Sieg zählt für die Roten Teufel - Noch Karten erhältlich - Stadionöffnung um 17.30 Uhr

"Siegen oder fliegen" - so heißt es auch heute wieder für die Roten Teufel vom EC Bad Nauheim. Ein Wochenende der Wahrheit steht nämlich auf der Tagesordnung der Kurstädter, wenn es zunächst am heutigen Freitag ab 19.30 Uhr zum zweiten Heimspiel im Playoff-Viertelfinale gegen den EC Bad Tölz kommt. Diese Partie müssen die Hessen, die mit 1:2 in der "best of five"-Serie nach Spielen zurückliegen, unbedingt gewinnen, um am Sonntag ab 18.00 Uhr im Isarwinkel das alles entscheidende fünfte Match bestreiten zu können, das dann Aufschluss darüber gibt, wer von den beiden ins Halbfinale einzieht.

Durch die 1:4-Niederlage vom Dienstag bei den "Buam" stehen die Wetterauer im zweiten Heimmatch unter Zugzwang, nachdem nur ein Sieg weiterhilft. Die Gäste haben immerhin noch zwei Partien, um den fehlenden Erfolg einzufahren, so dass der Druck eindeutig verteilt ist. "Wir sehen uns am Sonntag wieder", sagte Fred Carroll im Rahmen der Pressekonferenz nach Spiel drei, "wir tun alles, um dies zu verhindern", äußerte sich Bad Tölz' Coach Florian Funk im Gegenzug. Der Kanadier ist somit optimistisch, was die Heimpartie anbelangt, nachdem er zumindest auf die Rückkehr von Dylan Stanley bauen kann. Der Stürmer war am Dienstag mitgereist, war aber aufgrund einer Sperre zum Zuschauen verdammt. Auch die Verletzung von Kevin Lavallee, der mit einer Spezialschiene spielte, bessert sich von Tag zu Tag, so dass der Topscorer jedes Mal ein paar Prozentpunkte mehr drauflegen kann. Ein Fragezeichen steht allerdings hinter dem Einsatz von Dennis Cardona, der zwei Partien aufgrund eines Blutergusses im Knie pausieren musste. Tobias Schwab ist ohnehin aufgrund einer Gehirnerschütterung nicht einsatzfähig.

Die Bayern hingegen können wie in den drei bisherigen Spielen auch mit kompletten vier Blöcken antreten, da macht es auch nichts, dass Stürmer Marco Pfleger aus beruflichen Gründen nicht mit nach Hessen fahren kann. Der ECT-Kader umfasst nominell 32 Spieler, so dass für Ersatz reichlich gesorgt ist. Zurückkehren wird zudem Yasin Ehliz, der nach einem Fight mit Dylan Stanley am vergangenen Sonntag ebenfalls eine Spieldauertsrafe kassierte und am Dienstag ein Spiel pausieren musste.

"Endlich haben wir ein frühes Tor gegen Markus Keller erzielt. Das brachte ihn aus der Ruhe und ermöglichte uns einige Rebounds", machte Funk einen wichtigen Faktor des 4:1-Sieges in Spiel drei aus. Die Statistik macht ihm in dieser Richtung Mut für das vierte Aufeinandertreffen: von 13 Partien, in denen sie auswärts das erste Tor geschossen haben, wurden neun gewonnen. In den übrigen neun Spielen in der Ferne, in denen sie zunächst hinten lagen, wurden anschließend nur vier umgebogen - und dies gegen die eher schwächeren Teams der Oberliga Süd. Somit kommt dem ersten Tor des Matches auch am Freitag wieder eine große Bedeutung zu und kann unter dem Strich richtungsweisend für den Ausgang einer ganzen Saison sein.

Mit der Unterstützung der zahlreichen Fans, die heute im Colonel-Knight-Stadion erwartet und mit Sicherheit wie in Spiel zwei für ordentlich Stimmung sorgen werden, soll zumindest das fünfte Match erzwungen werden. "Die Partie hat Endspiel-Charakter. Jetzt bedarf es keiner Erklärungen mehr, um was es geht. Jeder weiß es und wird entsprechend auftreten", sagt EC-Geschäftsführer Andreas Ortwein. Die Mannschaft kennt diese Situation bereits, als man vor 14 Tagen an derselben Stelle gegen Leipzig in der Endrunde unbedingt gewinnen musste. Das Ergebnis war anschließend deutlich, denn mit 7:1 wurden die Icefighters besiegt, was ein gutes Omen für heute Abend sein soll. Tickets sind an der Abendkasse noch erhältlich, allerdings sollte man rechtzeitig ins Stadion kommen (Kassenöffnung um 17.30 Uhr, Geschäftsstelle ab 15.00 Uhr).

Im Stadion wird heute der neu gegründete Lauterbacher Eissportverein mit einem Infostand präsent sein und Flyer zur geplanten Wiedereröffnung des Lauterbacher Eisstadions verteilen. Der Verein sammelt derzeit Spenden in Form von symbolischen Bausteinen, von denen die EC RT Bad Nauheim ebenfalls einen erworben hat, der in der ersten Drittelpause vom Vorsitzenden Herrn Naumann an Geschäftsführer Andreas Ortwein überreicht wird. Auch geht der heutige Erlös der Pfandtonnen, in die man die Pfandbecher einwerfen kann, zugunsten des Fördervereins.
 
20.03.2012 Heute Abend Spiel drei in Bad Tölz - Fanradio überträgt live

Heute Abend ab 19.30 Uhr bestreiten die Roten Teufel vom EC Bad Nauheim das dritte Playoff-Viertelfinalspiel beim EC Bad Tölz. Nach zwei Partien steht es 1:1 unentschieden, so dass aus der "best of five"- quasi eine "best of three"-Serie geworden ist. Der Sieger des heutigen Spiels hat sich demnach für die vierte Begegnung am Freitag in Bad Nauheim einen Matchball erspielt und kann die Serie theoretisch dann beenden.

Somit kommt dem dritten Spiel eine immense Bedeutung zu, aber ausgerechnet heute können die Hessen lediglich mit einem dezimierten Kader antreten. Dennis Cardona (Bluterguss im Knie), Tobias Schwab (leichte Gehirnerschütterung, Ausfall ca. 14 Tage) sowie Dylan Stanley (gesperrt) stehen EC-Coach Fred Carroll definitiv nicht zur Verfügung, so dass drei wichtige Angreifer fehlen. Aufgrund dessen können die Wetterauer gerade noch drei komplette Blöcke ins Rennen schicken, so dass neun Stürmer und sechs Verteidiger die Reise in den Isarwinkel angetreten haben. "Natürlich wiegen die Ausfälle der drei schwer, immerhin sind sie Leistungsträger des Teams. Aber eine solche Situation schweißt die Jungs noch mehr zusammen, zudem sind die Führungsspieler sowie die gesamte Mannschaft nun besonders gefordert. Ich bin trotz der Umstände optimistisch", sagt Geschäftsführer Andreas Ortwein.

Bei den Gastgebern fehlt nach einer Spieldauerstrafe lediglich Förderlizenzspieler Yasin Ehliz, der aufgrund des quantitativ großen Kaders problemlos von ECT-Trainer Florian Funk ersetzt werden kann. Die "Buam" werden wie in den ersten beiden Spielen erneut mit vier Blöcken antreten und bis zum Schluss konsequent durchwechseln. Für die Gäste kann das Erfolgsrezept somit nur lauten, defensiv kompakt zu stehen und mit Kontern über die schnellen Angreifer zum Erfolg zu kommen. "Wir müssen es nehmen, wie es kommt. Vor allem die Sperre gegen Dylan Stanley ist ärgerlich, da aus meiner Sicht überzogen, aber wir können es nun nicht mehr ändern", hadert Fred Carroll nicht mit dem Schicksal, sondern konzentrierte sich und seine Mannen im gestrigen Abendtraining auf die anstehende Aufgabe, bei der er zwangsläufig seine Formationen umbauen muss.

Man darf also gespannt sein, wie sich die Roten Teufel in Spiel drei präsentieren werden. Unterstützt wird das Team vor Ort von erwarteten 70 bis 100 Fans, der Rest kann sich wie gewohnt am heimischen PC per Live-Radio über das Spielgeschehen informieren. Ab ca. fünf Minuten vor Spielbeginn meldet sich Fanreporter Marcel Bohl unter diesem Link mit den letzten Informationen zur Partie. Wir wünschen allen Beteiligten viel Spaß beim Spiel und dem Team natürlich viel Glück und Erfolg. Gedrückte Daumen wird es hierfür heute Abend genügend geben - sei es im Stadion oder zuhause am Radio.
 
18.03.2012 Heute Abend 2.Viertelfinale gegen den EC Bad Tölz - "Tag der Fahnen" im Colonel-Knight-Stadion

Heute Abend ab 19.00 Uhr bestreiten die Roten Teufel vom EC Bad Nauheim das zweite Playoff-Viertelfinalspiel im Colonel-Knight-Stadion gegen den EC Bab Tölz. Nach der 1:2-Niederlage n.V. in der ersten Partie am Freitag stehen die Hessen unter Siegesdruck, wollen sie drei Matchbälle der "Buam" in dieser "best of five"-Serie verhindern.

Während bei den Bayern mit Peter Lindlbauer ein wichtiger Akteur nach abgesessener Sperre zurückkommt, haben die Wetterauer einige Personalsorgen. Hinter dem Einsatz von Denis Cardona steht nach einer Knieverletzung vom Freitag ein großes Fragezeichen, auch Kevin Lavallee dürfte trotz erster Gehversuche auf dem Eis nicht zur Verfügung stehen. Zumindest Dylan Stanley kann nach Entfernung zweier Schrauben am operierten Knöchel wieder beschwerdefrei agieren, was er in Bad Tölz eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat.

"Bad Tölz wird mit viel Tempo kommen und konsequent mit vier Blöcken agieren. Da gilt es für uns dagegen zu halten, wobei wir natürlich auf unser Publikum als sechster Mann setzen", sagt EC-Geschäftsführer Andreas Ortwein. Tickets sind an der Abendkasse (Öffnung um 17.30 Uhr, die ersten Gäste erwarten 100 Liter Freibier am Getränkestand "Südkurve") sowie in der Geschäftsstelle (ab 15 Uhr geöffnet) erhältlich. Lediglich VIP-Tageskarten sind nicht mehr verfügbar, so dass auch die Einlösung von VIP-Gutscheinen heute nicht mehr möglich ist.

Die Fanclubs haben heute zum "Tag der Fahnen" aufgerufen, so dass alle Besucher angehalten sind, so viele Fahnen wie möglich mitzubringen. Wer noch keine hat, der kann sich wie immer am Fanshop oder in der Geschäftsstelle eine erwerben. Dort ist auch der neue Playoff-Schal 2012 für den Preis von nur 15 EUR zu bekommen. Wir wünschen viel Spaß bei der Partie und drücken dem Team fest die Daumen, dass aus der "best of five"- eine "best of three"-Serie wird, so dass man sich am kommenden Freitag an gleicher Stelle noch einmal gegenüber steht.
 
16.03.2012 Start ins Viertelfinale: heute Abend Spiel eins in Bad Tölz - Stanley angeschlagen - Fanradio überträgt live

Heute beginnt sie also - die heißeste Saisonphase - mit dem Playoff-Viertelfinale des EC Bad Nauheim gegen den EC Bad Tölz. Gespielt wird im Modus "best of five", d.h. es werden drei Siege in maximal fünf Partien benötigt, um ins Semifinale einzuziehen. Die "Buam" haben Heimrecht, so dass es zunächst am heutigen Freitag um 19.30 Uhr in der Tölzer Hacker Pschorr Arena zum ersten Aufeinandertreffen kommt, Spiel zwei findet am Sonntag ab 19.00 Uhr im Bad Nauheimer Colonel-Knight-Stadion statt.

In der Runde der letzten Acht kommt es somit zu einem echten Traditionsduell. Seit mehr als 60 Jahren mit insgeamt 91 Partien begegnen sich nun schon beide Vereine, wobei die Bayern oftmals den Kürzeren zogen. Zwei Mal stand man sich sogar in einem Viertelfinale gegenüber, beide Male zogen die Hessen in die nächste Runde ein, ohne dass die Bayern auch nur eine Partie gewinnen konnten, was nach Möglichkeit im Jahr 2012 natürlich so bleiben soll. Doch die Vorzeichen deuten auf eine schwierige Serie hin, nachdem die Tölzer aufgrund des Ausscheidens des EC Peiting nun das topgesetzte Team im Süden sind. Zudem wurde Passau im Achtelfinale "gesweept" - also mit drei Siegen und 19:4 Toren vom Eis gefegt. "Wir sind die Favoriten. Wenn wir unser Spiel durchziehen, gewinnen wir", geht Tölz' Coach Florian Funk selbstbewusst in die Begegnungen mit den Roten Teufeln, die sich wiederum ebenfalls bestens vorbereitet haben auf die anstehenden Partien. EC-Stürmer Dylan Stanley: "Wir haben etwas, was Bad Tölz nicht hat: Erfahrung und Cleverness. Schlittschuhlaufen und Körperspiel ist nun mal nicht alles, und wenn wir unsere Stärken ausspielen, haben wir eine gute Chance. Soll der Gegner doch rennen, da verliert man auch mal schnell seine Positionen. Dies müssen wir ausnutzen", so der Kanadier, der die "Buam" aus seiner Zeit in Rosenheim bestens kennt. Aber ausgerechnet Stanley bereitet den Roten Teufel derzeit Sorgen, nachdem er sich am Montag zwei Schrauben am operierten Knöchel entfernen ließ. „Es ging so nicht mehr weiter. Die Schmerzen waren zu groß“, so der 28-Jährige, der möglicherweise nur dosierte Eiszeit am Wochenende erhalten wird, in einem Zeitungsinterview.

Bereits auf der Rückfahrt am Sonntagabend nach dem 0:7-Debakel in Dortmund setzte sich EC-Coach Fred Carroll mit seinem kanadischen Trainerkollegen Dave Rich in Verbindung, der mit Passau im Achtelfinale glatt mit 0:3 Spielen gegen die "Buam" ausschied. Man tauschte sich lange über den EC Bad Tölz aus, wobei auch Videomaterial zur Verfügung gestellt wurde. "Bad Tölz hat junge Burschen in seinen Reihen, die von der ersten bis zur letzten Minute laufen und nicht nachlassen. Sie agieren konsequent mit vier Blöcken, zudem werden sie nach dem Saisonende der Nürnberg Ice Tigers Verstärkung aus der DEL bekommen. Sie gehen hart an den Mann, so dass wir entsprechend dagegen halten müssen. Auch werden wir viel Geduld zeigen müssen und sollten nicht ungestüm agieren, dann haben wir eine berechtigte Chance auf ein Weiterkommen. Auch wir sind körperlich topfit, so dass es eine interessante Serie werden könnte", fällt die Analyse des Gegners von Fred Carroll aus.

Angeführt wird das junge Team von Trainer Florian Funk vom 37-jährigen Yannick Dubé, der nach wie vor Torjäger und Topscorer mit 54 Punkten (22 Tore, 32 Assists) ist. Der mittlerweile eingedeutschte Kanadier ist der mit Abstand erfahrenste Akteur seiner Mannschaft, die einen Altersdurchschnitt von 20,6 Jahren aufweist. In diesem Schnitt inkludiert sind neben Dubé auch Verteidiger Anton Prommersberger und Christian Urban, die mit ihren 28 Jahren zu den "Oldies" im Team zählen. Die Isarwinkler profitieren maßgeblich von einer Kooperation mit den beiden DEL-Ligisten München und Nürnberg, so dass Akteure wie Johannes Sedlmayr (20 Jahre, 52 Scorerpunkte) oder Torhüter Andreas Jenike (Gegentorschnitt 2,76) als Leistungsträger bei den Tölzern agieren. Insgesamt 32 Spieler umfasst der Kader des EC Bad Tölz, so dass das Trainergespann gegen die Hessen die Qual der Wahl haben wird, nachdem Zuwachs von den ausgeschiedenen Ice Tigers zu erwarten ist. Da kann auch der Ausfall von Top-Verteidiger Peter Lindlbauer (gesperrt nach Spieldauerstrafe) mit Yasin Ehliz ersetzt werden, der in Nürnberg zum Stammspieler geworden ist. Die Hausherren gehen also komplett in diese Partie und nehmen die Favoritenrolle an: „Wir haben 13 der letzten 16 Spiele gewonnen und sind jetzt erst so richtig in Fahrt gekommen. Je länger die Serie dauert, umso größer werden unsere Chancen auf ein Weiterkommen“, ist sich Florian Funk sicher, dass seine Mannschaft alle Qualitäten mitbringt, um die Roten Teufel zu bezwingen.

Die Hauptrunde haben die Bayern mit nur drei Zählern Rückstand auf den EC Peiting als Zweiter abgeschlossen, wobei sie in 40 Partien 23 Siege einfuhren. Mit 173 Treffern haben die Tölzer nach den Selber Wölfen die zweitmeisten Tore aller Süd-Teams erzielt, die Defensive ist mit 121 Gegentoren ebenfalls die zweitbeste nach dem EC Peiting (108). Die meisten Erfolge haben die "Buam" zuhause eingefahren: 15 der 23 Siege wurden in der Hacker Pschorr Arena gefeiert, was mit dem Heimrecht im Viertelfinale natürlich von Bedeutung sein kann. In den übrigen Liga-Statistiken tauchen die Bad Tölzer eher im Mittelfeld auf, was für die Ausgeglichenheit der Mannschaft spricht. Neben Dubé ist jedoch Torhüter Jenike zu erwähnen, der nach Peitings Hechenrieder die zweitbesten Werte vorzuweisen hat.

Nach dem überraschenden Ausscheiden der Peitinger gegen Regensburg im fünften Spiel nach Verlängerung am letzten Sonntag sind nun die Tölzer das topgesetzte Team der Oberliga-Süd. Man wird abwarten müssen, wie die junge Mannschaft mit diesem Druck umgeht, denn im ersten Spiel vor eigenem Publikum will man natürlich vorlegen. Diese erste Paarung dürfte auch Aufschluss darüber geben, ob die doch eher schwache Endrunde der Roten Teufel mit drei Niederlagen in allen drei Auswärtsspielen nur als ein Vorgeplänkel auf die Playoffs zu bezeichnen ist, nachdem man in den entscheidenden Partien (wie beim 7:1 gegen Leipzig) stets präsent war, oder ob die Leistungsstärke aus der Vor- und Zwischenrunde nicht beibehalten werden kann. Allerdings: Playoffs sind für alle Beteiligten etwas ganz Besonderes, und vor allem die kanadisch geprägten Akteure vom EC Bad Nauheim dürften zu diesen entscheidenden Partien eine Schippe drauflegen wollen, um das ganz große Ziel zu realisieren. Verzichten müssen die Hessen aber auf Topscorer Kevin Lavallee, der knapp zwei Wochen nach seinem Innenbandanriss im Knie im Mittwoch zwar wieder mit einer Spezialmanschette auf das Eis ging, für einen Einsatz gegen die Bayern dürfte es aber wohl erst am kommenden Wochenende reichen. Ansonsten sind alle Mann an Bord (wie gesagt: Fragezeichen hinter Dylan Stanley), so dass die Spiele beginnen können.

Die Auswärtspartien der Roten Teufel heute Abend sowie am kommenden Dienstag (und evtl. am Sonntag in acht Tagen) können auch diesmal wieder per Live-Fanradio am heimischen PC verfolgt werden. Die Fanreporter Marcel Bohl und Marcus Dönges melden sich jeweils fünf Minuten vor Spielbeginn unter dem Link http://www.ec-badnauheim.de/webradio.htm und werden die Spiele live und in voller Länge kommentieren.
 
11.03.2012 Heute Abend letztes Endrundenspiel in Dortmund - Holen sich die Teufel das Playoff-Heimrecht? - Fanradio überträgt live

Heute Abend ab 19.00 Uhr gastieren die Roten Teufel vom EC Bad Nauheim im Rahmen des letzten Endrundenspiels beim EHC Dortmund. Beide Teams sind seit Freitag für die Playoffs qualifiziert, dennoch geht es noch einmal um einiges - nämlich um den ersten Platz in der Gruppe A, der Heimrecht im Viertelfinale bedeutet. Für die Hessen heißt dies bei drei Zählern Rückstand, dass man nichts anderes als einen Sieg nach regulärer Spielzeit einfahren muss, um die Westfalen aufgrund des besseren Vergleichs noch abzufangen. Den Elchen genügt hingegen ein einzelner Zähler, um am kommenden Freitag sicher mit einem Heimspiel in die Playoffs zu starten.

Fünf Mal gab es in dieser Spielzeit bereits das Duell Elche gegen Teufel, drei Mal konnten die Kurstädter die Oberhand behalten, was ein gutes Omen für das heutige Match sein soll. Man kennt sich somit in- und auswendig und weiß ganz genau, wo die Stärken und Schwächen des jeweils anderen liegen. Nicht umsonst war das letzte Aufeinandertreffen eine enge Angelegenheit, die erst nach Penaltyschießen an die Hessen ging. Bei den Gastgebern fehlten in der Woche und auch am Freitag beim 9:2-Sieg in Rostock verletzungsbedingt gleich mehrere Spieler, so konnte Torjäger Frank Petrozza aufgrund einer Fußprellung nicht mitwirken und auch Kapitän Stephan Kreuzmann fiel mit einer Virusinfektion aus. Dieter Orendorz laboriert an einer Rückenverletzung, während der Langzeitverletzte Vitali Stähle immer noch nicht wieder einsatzfähig ist. Ob dieses Quartett auch in diesem so wichtigen Heimspiel nicht auflaufen kann, wird sich wohl erst kurzfristig entscheiden, aber auch mit einem sogenannten "Minikader" sind die Gastgeber stets gefährlich, wie das Resultat am Freitag gezeigt hat.

Bei den Roten Teufeln sind bis auf den ehemaligen Dortmunder Kevin Lavallee alle Mann an Bord, so dass daselbe Team wie am Freitag gegen Leipzig auflaufen kann. "Die Mannschaft kann sich nach der tollen Vor- und Zwischenrunde nun selber belohnen und das Maximale vor den Playoffs rausholen", sagt EC-Geschäftsführer Andreas Ortwein, der natürlich auch den finanziellen Vorteil des Playoff-Heimrechts im Auge hat. "Wir fahren nach Dortmund, um dort zu gewinnen. Das Team will unbedingt das Heimrecht erspielen, damit wir mit einem Heimspiel anfangen können. Der Sieg gegen Leipzig war hierfür die richtige Ansage, nachdem wir alle sehr enttäuscht über das Ergebnis in Rostock waren", gibt Coach Fred Carroll die Marschroute für das heutige Spiel aus. Wie sich seine Mannen an der Strobelallee schlagen, kann man auch heute wieder live und in voller Länge im Fanradio verfolgen. Mit einer Ausnahmegenehmigung der Elche, die in der Zwischenrunde keine Übertragung gestatteten, geht Fanreporter Marcel Bohl ab ca. 18.55 Uhr unter diesem Link auf Sendung und wird die Hörer mit den letzten Informationen zum Spiel versorgen. Wir wünschen viel Spaß mit den Roten Teufeln - sei es live vor Ort oder am heimischen PC. Und dem Team drücken wir natürlich alle fest die Daumen.

Als Vorgeschmack auf das Match ist seit gestern Abend das kommentierte Spielvideo des Sieges gegen Leipzig auf unserem Youtube-Kanal online.
 
09.03.2012 Heute Abend Heimspiel gegen Leipzig: machen die Roten Teufel die Playoffs klar?

"Siegen oder fliegen" - so heißt es für die Roten Teufel vom EC Bad Nauheim am kommenden Wochenende in den beiden Spielen zuhause gegen Leipzig am heutigen Freitag ab 19.30 Uhr sowie der Partie am Sonntag ab 19.00 Uhr bei den Elchen Dortmund. Angesichts der Tabellensituation mit sechs Zählern nach vier Spielen können die Hessen mit einem Erfolg gegen die Ice Fighters heute bereits den Playoffeinzug dingfest machen - keinen Zähler der punktgleichen Rostocker gegen Dortmund vorausgesetzt, so dass es am Sonntag in Westfalen dann um Platz eins für die Kurstädter gehen würde. Sollten die zuletzt stark aufspielenden Ostseestädter allerdings nur einen Zähler holen bzw. der EC einen gegen Leipzig abgeben, so würde die Entscheidung über die Plätze eins und zwei auf Sonntag vertagt, so dass man von einem echten Pre-Playoff-Wochenende mit Endspielen für alle sprechen kann, nachdem rechnerisch noch alle Teams die Playoffs packen können.

Das Hinspiel bei den Sachsen gaben die Kurstädter nach einer 4:2-Führung noch ab und unterlagen zum Auftakt der Endrunde letztendlich mit 5:4 nach Penaltyschießen, als man sich bereits auf der sicheren Seite wähnte und den Gegner mit zwei individuellen Fehlern wieder zurück ins Spiel brachte. Dass das Team von "Mannix" Wolf unangenehm zu spielen ist, bekamen auch die Dortmunder zu spüren, die im ersten Spiel ebenfalls ins Shootout gehen mussten und am vergangenen Sonntag erst kurz vor Schluss das Match für sich entschieden. Auch gegen Rostock gingen beide Partien mit nur einem Treffer Unterschied aus, so dass die Ice Fighters auch gut und gerne weiter vorne in der Tabelle stehen könnten, als es der vierte Platz mit drei Punkten hergibt. Aufgrund dessen ist die Ausgangspositon für die Gäste aber klar: sie müssen gewinnen, um weiter Chancen im Kampf um die Playoffs zu haben, ansonsten ist für die Sachsen nach dem Sonntag-Spiel die Saison beendet. Das Potenzial für die Aufstiegsspiele haben sie vom Personal her allemal: der Tscheche Tomas Vrba sowie Außenstürmer Lars Müller wissen, wo das Tor steht, und auch Oldie "Jay-Jay" Kasperczyk hat mit zwei Vorlagen im Hinspiel gegen Bad Nauheim gezeigt, dass er sich trotz seiner fast 44 Jahre immer noch gefährlich in Szene setzen kann. Allerdings ist der Kader in der Tiefe qualitativ nicht so hochkarätig besetzt wie bei den vermeintlichen Top-Teams, doch offenkundig konnten die Ice Fighters dies bislang bestens kompensieren. Ihre Stärke ist die Kompaktheit, zudem kassieren sie kaum Strafzeiten, was dem Gegner nur wenig Angriffsfläche bietet. Auch haben die Gäste nichts zu verlieren, was ihnen bereits große Kräfte im Rahmen der Hauptrunde verlieh, als sie mit sieben Siegen aus acht Spielen den nicht mehr für möglich gehaltenen zweiten Platz und damit die Endrundenteilnahme klar machten. Allerdings stehen die Gäste unter Zugzwang, so dass man gespannt sein darf, mit welcher Taktik sie ins Rennen gehen werden.

Den Roten Teufeln steht also ein echtes Pre-Playoff-Wochenende bevor mit zwei Partien, in denen es um alles geht: zum Ersten um die Playoff-Teilnahme an sich und zum Zweiten um das Heimrecht im Viertelfinale. Die Mannschaft hat sich vor diesem letzten Endrunden-Wochenende intensiv eingeschworen und im Rahmen eines Teamausflugs zu einem Handballspiel der HSG Wetzlar am Mittwoch auch abseits des Eises zusammengefunden. "Die Spieler wissen, was die Stunde geschlagen hat. Es gab die Woche über wichtige Einzelgespräche und Teamsitzungen, in denen alle beteuert haben, hoch konzentriert und erfolgreich zu Werke zu gehen, nachdem wir alle wohl die Nord- und Ostvereine offensichtlich unterschätzt haben. Das 9:10 in Rostock war aber ein Weckruf - vielleicht ähnlich wie damals das 0:7 der Rosenheimer bei uns, als die Starbulls sich in einer ähnlichen Situation wiederfanden, um am Ende in die 2.Liga aufzusteigen", sagt EC-Geschäftsführer Andreas Ortwein vor diesem richtungsweisenden Wochenende. Sportlich kann Fred Carroll aller Voraussicht nach wieder auf Marius Pöpel zurückgreifen, der seinen angestammten Posten in der Defensive einnehmen soll, so dass Manuel Weibler zurück in den Sturm wechseln kann. Er hat ebenso wie Dennis Cardona seine Grippe überwunden und steht mit großer Wahrscheinlichkeit im Kader, so dass der Trainer trotz des schmerzlichen Ausfalls von Topscorer Kevin Lavallee (Innenbandanriss) drei starke Blöcke plus Ersatzspieler ins Rennen schicken kann. Nun zählt es also für die Roten Teufel, und das gesamte Team setzt auch auf die lautstarke Unterstützung der Fans, um die Akteure beim Vorhaben Playoffs zu unterstützen.
 
07.03.2012 Noch Plätze frei für Sonntag - Unterstützt das Team im vielleicht entscheidenden Match

Anbei noch einmal die Meldung mit dem Hinweis auf die Fanbusse, die am kommenden Sonntag zum vielleicht alles entscheidenden letzten Endrundenspiel nach Dortmund fahren: Die EC RT Bad Nauheim GmbH & die Fanclubs fahren am kommenden Sonntag, den 11. März zum Auswärtsspiel nach Dortmund. Dieses möglicherweise entscheidende Match um den Playoffeinzug sollte sich niemand entgehen lassen. Los geht es mit dem von der EC RT Bad Nauheim bestellten Bus ab Parkplatz Frankfurter Straße in Bad Nauheim um 15.15 Uhr, Spielbeginn an der Strobelallee ist um 19.00 Uhr. Der Fahrpreis beträgt lediglich 15 EUR. Anmeldungen werden ab sofort bei den Fanatics oder in der Geschäftsstelle des EC Bad Nauheim entgegen genommen.
 
05.03.2012 Kevin Lavallee erlitt Innenbandanriss im Knie - Drei bis vier Wochen Pause für den Topscorer

Am heutigen Montag begab sich EC-Topscorer Kevin Lavallee in ärztliche Behandlung, um seine gestern im Spiel erlittene Knieverletzung genauer untersuchen zu lassen. "Die Diagnose ergab, dass er sich einen Innenbandanriss im Knie zugezogen hat, die ihn drei bis vier Wochen außer Gefecht setzen wird", sagte soeben Geschäftsführer Andreas Ortwein. Der Angreifer hat von Teamarzt Dr. Kettrukat eine Schiene verabreicht bekommen, da die Verletzung konventionell ausheilt und nicht operiert werden muss. Ehe der Kanadier wieder auf das Eis kann, wird er von Fitnesscoach Matthias Ott entsprechend betreut, um die Muskeln und Beweglichkeit bestmöglich aufrechtzuerhalten.

Positivere Nachrichten gibt es hingegen von Manuel Weibler und Dennis Cardona zu berichten, die in Rostock aufgrund einer Grippe nicht einsatzfähig waren. "Ich habe zwar einen ziemlich starken Infekt erwischt, ich will aber alles dafür tun, dass ich am Freitag dabei sein kann", sagt Weibler, der gegen Leipzig ebenso dringend benötigt wird wie Cardona, nachdem nun klar ist, dass Kevin Lavallee ausfallen wird. Gegen die Sachsen kann Manuel Weibler den vakanten Sturmplatz einnehmen, nachdem Marius Pöpel sein Comeback in der Verteidigung nach überstandenem Kreuzbandanriss geben soll.
 
04.03.2012 Heute Abend Rückspiel in Rostock - Weibler und Cardona mit Grippe - Fanradio überträgt live

Die Hälfte der Endrunde ist absolviert, und heute Abend ab 19.00 Uhr bestreiten die Roten Teufel vom EC Bad Nauheim mit dem Rückspiel in Rostock den Beginn der Rückrunde. Das Hinspiel am Freitag konnte nach hartem Kampf mit 6:3 gewonnen werden, womit sich die Hessen eine gute Ausgangsposition für das Erreichen der Playoffs erspielt haben. Mit einem Erfolg an der Ostsee sowie Punkten im nächsten Heimspiel gegen Leipzig könnte man die Aufstiegsspiele bereits dingfest machen, was natürlich das große Ziel des Teams von Fred Carroll ist.

Dieser muss heute jedoch mit einigen Personalsorgen in die Partie gehen: Manuel Weibler und Dennis Cardona haben aufgrund einer Grippe abgesagt, zudem ist Pierre Wex mit den Junioren unterwegs, da diese ebenfalls zahlreiche Ausfälle vor ihrem ersten Endrundenspiel zu beklagen haben. Zumindest Tim May steht für den dritten Block zur Verfügung, so dass fünf Verteidiger und neun Stürmer den Weg nach Rostock angetreten haben. Somit ergeht den Hessen dasselbe Schicksal wie den Piranhas am Freitag, als die Gäste mit lediglich 13 Feldspielern in die Partie gingen. Heute sollte dem Trainergespann Wünsche / Blaha aber wieder ein nahezu vollständiger Kader zur Verfügung stehen - wie beim ersten Heimspiel gegen Leipzig, nachdem im Match zuvor in Dortmund ebenfalls ein dezimiertes Team auflief. Dies macht die Sache für die Kurstädter natürlich nicht einfacher, doch die Piranhas haben am Freitag gezeigt, wie man auch ein solches Match erfolgreich bestreiten kann. Immerhin war das Ergebnis bis ins letzte Drittel hinein offen, und mit einer cleveren Taktik ist auch heute etwas zu holen an der Ostsee. Die körperliche Fitness haben die Spieler hierzu auf jeden Fall, so dass es trotz der Umstände ein interessantes Spiel werden dürfte.

Wie sich die Roten Teufel bei den Piranhas schlagen, kann man auch heute wieder per Fanradio live und in voller Länge mitereleben. Die beiden Fanreporter Marcel Bohl und Marcus Dönges melden sich gut fünf Minuten vor Spielbeginn unter diesem Link aus der Rostocker Eissporthalle mit den letzten Informationen zur Partie. Wir wünschen viel Spaß beim Zuhören und drücken dem Team die Daumen in diesem wichtigen Match.
 
02.03.2012 Rote Teufel vor wichtigem Pre-Playoff-Doppelspieltag gegen Rostock

Die Temperaturen steigen und mit ihnen die Anspannung und Vorfreude auf das kommende, richtungweisende Wochenende mit dem Doppelspieltag gegen die Piranhas aus Rostock. Nachdem beide Teams aus dem ersten Wochenende mit jeweils drei Punkten herausgekommen sind, werden die anstehenden Spiele - zunächst Freitag um 19:30 Uhr im heimischen Colonel Knight Stadion und dann am kommenden Sonntag ab 19:00 Uhr in Rostock - sehr wichtigen Charakter haben im Hinblick auf die Qualifikation für die Play Off Runden mit den Teams aus dem Süden.

Dabei treffen die Roten Teufel auf einen alten Weggefährten aus den letzten Jahren Oberliga mit den Piranhas aus Rostock. Seit der Teilung in die regionalisierten Oberligen vor der Saison 2010 / 2011 haben die beiden Mannschaften kein Spiel mehr gegeneinander bestritten. Das letzte wichtige Aufeinandertreffen der beiden ist eine positive Erinnerung für die Roten Teufel - denn im Play Off Halbfinale der Saison 2008 / 2009 der damaligen Oberliga Nord schlugen die Roten Teufel die Rostocker mit einem "Sweep" von 3:0 Siegen und zogen in das Play Off Finale gegen Hannover ein - und das, obwohl man zuvor in der Vorrunde gegen die Ostseestädter einige Niederlagen hatte einstecken müssen.

Die Piranhas aus Rostock starteten am letzten Wochenende zunächst mit einer deutlichen 3:9 Niederlage beim Westmeister Dortmund in die Runde, schlugen dann aber in einer spannenden Party im heimischen Stadion die Icefighters aus Leipzig mit 3:2, gegen die der EC am Freitag zuvor noch mit 4:5 n.P. unterlegen war. Dies zeigt, ebenso wie der Ergebnisse der anderen Zwischenrundengruppe B, dass die Ausgeglichenheit doch deutlich größer ist, als von vielen Medien und sicher auch dem einen oder anderen Westverein angenommen wurde. So gilt für die Mannen um Kapitän Lanny Gare 100% Konzentration und volle Unterstützung von den Rängen, um die Aufgaben am Wochenende erfolgreich zu bestreiten.

Im Kader der Piranhas finden sich einige erfahrene und aus der Vergangenheit bekannte Cracks, wie die Tschechen Karol Bartanus und Petr Sulcik, die mit jeweils 105 und 110 Scorerpunkten auch zugleich die Topscorer ihres Teams sind. Aber auch weitere namhafte Spieler wie Jens Stramkowski, Paul Stratmann, Viatcheslaw Koubenski oder Vitalij Blank zeigen an, warum die Rostocker bereits im zweiten Jahr als klarer Meister aus der Oberliga Nord hervorgegangen sind. Einen weiteren in Bad Nauheim bekannten Namen haben die Piranhas ebenso im Kader mit dem Ex-Teufel Keven Gall.

"Wir sind gewarnt und müssen 100% Einsatz am Wochenende bringen, um die gewünschten sechs Punkte einzufahren und einen großen Schritt Richtung Play Offs zu machen", so ein konzentriert wirkender EC Coach Fred Carroll. Dabei verzichten muss er weiterhin auf Marius Pöpel und Pierre Wex, die zwar beide diese Woche wieder erste Schritte beim Eistraining gemacht haben, aber für das anstehende Wochenende sollte es wohl noch nicht reichen.
 
27.02.2012 Fanatics fahren nach Dortmund

FanaticsAnmeldungen auch in der Geschäftsstelle möglich
Die Fanatics fahren am Sonntag, den 11. März zum Auswärtsspiel nach Dortmund. Nach dem gestrigen 3:2-Sieg n.P. könnte diese letzte Endrundenpartie möglicherweise das alles entscheidende Match werden, das sich somit keiner entgehen lassen sollte. Los geht es mit dem Bus ab Parkplatz Frankfurter Straße in Bad Nauheim um 15.15 Uhr, Spielbeginn an der Strobelallee ist um 19.00 Uhr. Der Fahrpreis beträgt lediglich 15 EUR. Anmeldungen werden ab sofort bei den Fanatics oder in der Geschäftsstelle des EC Bad Nauheim entgegen genommen.
 
26.02.2012 Heute Abend Heimspiel gegen Dortmund - Match mit Playoff-Charakter

Heute Abend ab 19.00 Uhr gastiert der EHC Dortmund im Bad Nauheimer Colonel-Knight-Stadion zum Spitzenspiel in der Eishockey Oberliga Endrunden-Gruppe A. Während die Gäste am Freitag einen souveränen 9:3-Heimsieg gegen Rostock einfahren konnten, mussten die Kurstädter beim 4:5 n.P. in Leipzig Punkte liegen lassen. Die Situation hat sich vor dem Spiel gegen die Elche ob dieses Resultats allerdings nicht sonderlich geändert, da es schon vor Beginn der Runde klar war, dass der Weg zum Playoff-Heimrecht nur über die Westfalen führt. "Wenn wir vier Punkte aus den beiden Spielen gegen Dortmund einfahren, dann könnte es mit dem ersten Platz nach der Endrunde klappen", prognostizierte EC-Geschäftsführer Andreas Ortwein, der ebenso wie das Team heiß ist, das Leipziger Resultat vergessen zu machen.

Doch die Dortmunder dürften so etwas wie der Angstgegner der Hessen sein, nachdem man zwei der vier Aufeinandertreffen verloren hat. Und selbst der letzte Heimsieg in der Zwischenrunde war am Ende ein Kraftakt, als man bereits mit 1:4 hinten lag, um schließlich einen 6:4-Sieg landen zu können. Solche Spielverläufe sind natürlich nicht beliebig wiederholbar, so dass man heute Abend am besten keinen Rückstand zulassen sollte. Zu euphorisch agierten die Elche am Freitag, nachdem auch durchsickerte, dass die Zukunft des Eishockeysports in Dortmund nach Unstimmigkeiten mit der Stadt mittelfristig gesichert zu sein scheint. Zudem kann Trainer Frank Gentges auf den zuletzt verletzten Bratislaw Pohanka zurückgreifen, der Dreh- und Angelpunkt seiner Mannschaft ist und gegen Rostock an vier der neun Treffer direkt beteiligt war. Sturmpartner Frank Petrozza stand dem Slowaken nach überstandener Handverletzung in nichts nach und traf gleich drei Mal ins Netz gegen die Piranhas. Die Elche gehen also bestens gerüstet in diese Partie, von der ihr Coach sicherlich eine stürmende Bad Nauheimer Mannschaft erwartet. Der frühere EC-Verteidiger wird sein Team entsprechend einstellen, so dass ein ganz heißer Fight im Kurpark auf der Agenda steht.

Sein Gegenüber Fred Carroll fand nach der Niederlage in Leipzig deutliche Worte: "Das war ein Tritt in den Hintern. Hoffentlich kam der zur rechten Zeit", so der Kanadier, der heute Abend eine Reaktion von seinen Spielern erwartet. Der Kader wird nach den Langzeitverletzungen von Pierre Wex und Marius Pöpel identisch mit dem vom Freitag sein, so dass sich die Akteure entsprechend rehabilitieren können. Allerdings wird dies nur mit der entsprechenden Unterstützung der Fans funktionieren gegen eine Dortmunder Mannschaft, die mit einem Sieg einen gewaltigen Abstand zum Zwischenrunden-Meister aufbauen könnte. Bei nur noch fünf ausstehenden Partien der Endrunde ist jedes Match wie eine Playoff-Partie anzusehen, so dass nur der Erfolg zählt. Tickets für dieses mit Spannung erwartete Match sind noch ausreichend vorhanden, die Geschäftsstelle im Eisstadion öffnet um 15.00 Uhr, die Abendkasse um 18.00 Uhr. Kommt also alle ins Colonel-Knight-Stadion, um die Roten Teufel zum Sieg zu führen. Das Team zählt auf Euch.



Dieses Duell wird mit Spannung erwartet: EC-Kapitän Lanny Gare gegen Dortmunds Goalie Benjamin Finkenrath

 

24.02.2012 Endrunde beginnt: heute in Leipzig, Sonntag kommt Dortmund zum Spitzenspiel

Nach 36 Vor- und Zwischenrundenspielen geht es in den kommenden sechs Partien der Endrunde für die Roten Teufel um das Minimalziel Erreichen der Playoffs. Ab dieser Runde ermitteln die besten Nord-, Ost- und Westvereine in zwei Vierergruppen die vier Playoff-Kandidaten, die ab dem 16. März gegen den Süden um den Meister und Aufsteiger in die Bundesliga spielen. Die Roten Teufel vom EC Bad Nauheim treffen in der Gruppe A auf den EHC Dortmund, die Piranhas aus Rostock sowie den ersten Auswärtsgegner am heutigen Freitag, die Icefighters Leipzig. In einer Einfachrunde werden die Plätze eins und zwei ausgespielt, die zur Playoff-Teilnahme berechtigen.

Icefighters Leipzig - "Mannix" Wolf der Erfolgsgarant

Zum Auftakt geht es heute somit in die sächsische Metropole, wo ab 20.00 Uhr erstmalig der Puck der Icefighters gegen die Roten Teufel eingeworfen wird. Die Ostdeutschen haben in einer dramatischen Schlussphase die Black Dragons Erfurt nach sieben Siegen aus den letzten acht Partien noch vom zweiten Platz der Oberliga Ost verdrängt und sind somit glücklicher und verdienter Teilnehmer in dieser Endrunde. Möglich gemacht hat all dies ein Trainerwechsel im Winter, als mit Manfred "Mannix" Wolf für Sven Gösch ein erfahrener Alt-Internationaler das Ruder bei den Sachsen übernahm. Der 54-Jährige kann auf eine lange aktive Karriere als Bundesliga-Spieler in Mannheim, Düsseldorf und Frankfurt zurückblicken, auch im deutschen Nationaldress war der Deutsch-Kanadier überaus erfolgreich. Als Trainer betreute er bislang den ETC Crimmitschau, die Ice Aliens Ratingen, die holländische Nationalmannschaft sowie die Wild Boys Chemnitz. Mit ihm kam das Leipziger Team, das ohne die sogenannten Stars auskommt, zurück in die Erfolgsspur, so dass die Partien dieser Runde Zugabe für die Verantwortlichen sind.

Auf dem Eis geführt wird die Mannschaft vom früheren DEL-Spieler "Jay-Jay" Kasperczyk, der mit seinen fast 44 Jahren immer noch nicht genug hat vom Profi-Eishockey und nach seiner Zeit in Halle ein weiteres Jahr bei den Icefighters dranhing. Der Mittelstürmer bedient stets bestens und mit Auge seine beiden Mitstreiter Tomas Vrba (kam aus der ersten tschechischen Liga, 28 Tore, 16 Assists, zweitbester Torschütze der Liga) und Lars Müller (14 / 33), so dass er bereits 18 Mal direkt zu Treffern vorlegen konnte und dabei zwei Mal selber einnetzte. Stürmer Michael Henk (kam aus Dortmund) dürfte den meisten ebenfalls ein Begriff sein, der 23-Jährige markierte bislang 23 Scorerpunkte (8 / 15) und zählt zu den Leistungsträgern. Darüber hinaus besteht der Kader aus eingespielten Akteuren, die bereits seit längerer Zeit für die Sachsen auf das Eis gehen, worin die große Stärke des Teams besteht. Die mannschaftliche Geschlossenheit war maßgeblich dafür verantwortlich, dass man im zweiten Oberliga-Jahr die Vizemeisterschaft erringen konnte. Auffällig ist auch die geringe Anzahl an Strafminuten, mit weniger als 15 Minuten pro Spiel sind die Icefighters das fairste Team der Oberliga Ost, was ein Beleg dafür ist, dass die Sachsen es spielerisch lösen können. Der Vergleich mit den ebenfalls spielerisch agierenden Roten Teufel könnte somit äußerst interessant werden. Das Fanradio des EC Bad Nauheims begleitet das Team in die Leipziger Messehallen, unter dem Link http://www.ec-badnauheim.de/webradio.htm senden die Reporter Marcel Bohl und Marcus Dönges ca. fünf Minuten vor Spielbeginn live und in voller Länge.

Zwei der fünf RT-Saison-Niederlagen kassierte man gegen Dortmund


Am Sonntag steht dann ein weiteres wichtiges Match auf dem Programm, wenn der EHC Dortmund im Bad Nauheimer Colonel-Knight-Stadion gastiert (Beginn: 19.00 Uhr). Da Experten die West-Teams als die vermeintlich stärksten aller Nord-Oberligisten einschätzen, ist diese Partie für beide Vereine im Hinblick auf die Playoffs und die Platzierung natürlich doppelt wichtig. "Wenn wir vier Punkte aus den Spielen gegen die Elche holen, könnte es mit Platz eins in der Gruppe A klappen", sagt EC-Geschäftsführer Andreas Ortwein, der ebenso wie die Mannschaft dem Duell entgegen fiebert. Immerhin hat man in den bisherigen vier Vergleichen zwei Mal den Kürzeren gegen die Westfalen gezogen, womit die Gäste den Kurstädtern gleich 40 Prozent aller fünf Saisonniederlagen zugefügt haben. Möglicherweise haben die Dortmunder auch aus diesem Grund die Zügel in der Zwischenrunde ein wenig schleifen lassen, so dass ihnen der vierte Platz und die gemeinsame Gruppe mit den Roten Teufeln nicht ungelegen kommt. Dies gilt es natürlich abzuwarten.

Unterdessen ereilte die Dortmunder in der Woche ein Paukenschlag in Form des Rücktritts vom langjährigen Geschäftsführer Dr. Günter Kuboth, der zum 30. Juni sein Amt bei den Elchen niederlegt. "Es ist nun nicht nur eine Frage der Ehre, sondern auch des sportlichen Ehrgeizes", sagt Coach Frank Gentges, der sich mit seinem Team ungeachtet der Vorkomnisse voll auf die Endrunde konzentrieren will. Sportlich kann der Trainer auf Rekonvaleszent Branislav Pohanka zurückgreifen, der ein Schlüsselspieler von Gentges ist. Für den Langzeitverletzten Vitali Stähle kommt ein Einsatz wohl noch zu früh, und auch bei "Oldie" Frank Petrozza wird man abwarten müssen, wie es um ihn nach einer Handverletzung steht. Wie auch immer: gewarnt sollten die Hessen sein, immerhin mussten sie beim letzten Aufeinandertreffen im Colonel-Knight-Stadion mit einem Kraftakt einen 1:4-Rückstand in einen 6:4-Sieg umdrehen, was sicherlich nicht alle Tage wiederholbar ist. Angesichts der Brisanz dieser Partie, die fast schon einem Playoff-Match gleich kommt, hoffen die EC-Verantwortlichen auf ein volles Haus und lautstarke Unterstützung des Teams, um nach dem ersten Wochenende (was immerhin bereits ein Drittel der gesamten Runde bedeutet) bestmöglich dazustehen.

Stanley wieder dabei - Wex und Pöpel fehlen weiterhin

EC-Coach Fred Carroll wird aller Voraussicht nach wieder auf Dylan Stanley zurückgreifen können, der am Sonntag in Kassel aufgrund von Schmerzen am operierten Knöchel geschont wurde. Fehlen werden nach wie vor die Langzeitverletzten Marius Pöpel und Pierre Wex, die frühestens am letzten Endrunden-Wochenende wieder einsatzfähig sind. Die Spieler sowie der gesamt Verein gehen mit Vorfreude in diese nächsten sechs heißen Duelle, die bereits ein Vorgeschmack auf die Playoffs sind. Die heiße Phase der Saison hat also begonnen - jetzt geht es um alles. Wir drücken die Daumen und freuen uns auf alle Fans am Sonntag im Colonel-Knight-Stadion!
 
20.02.2012 Endrunden-Spielplan veröffentlicht: die Roten Teufel starten in Leipzig, Sonntag kommt Dortmund

Wie vom Verband angekündigt, wurde vor wenigen Minuten der Endrunden-Spielplan veröffentlicht. Der EC Bad Nauheim startet in der Gruppe A am kommenden Freitag ab 20.00 Uhr mit einem Auswärtsspiel in Leipzig, am Sonntag erwarten die Kurstädter dann um 19.00 Uhr den EHC Dortmund im Colonel-Knight-Stadion. Die Dauerkarten gelten auch weiterhin für die drei Heimspiele dieser Endrunde, allen anderen sei wärmstens der Kartenvorverkauf empfohlen, um lange Wartezeiten zu vermeiden. Die Öffnungszeiten der Geschäftsstelle sind hier nachzulesen. Anbei der komplette Spielplan (ist auch über das Menü oben unter dem Punkt "Spiele / Tabelle / Team" mit zusätzlichen Funktionen einsehbar):
 
19.02.2012 Heute Abend Auswärtsspiel in Kassel - Fan-Radio überträgt live

Heute Abend ab 18.30 Uhr steht für die Roten Teufel das letzte Zwischenrunden-Spiel auf dem Programm, wenn es ins Hessenderby zu den Kassel Huskies geht. Beide Teams sind bereits für die Endrunde qualifiziert (Spielplan wird vom Verband morgen Mittag veröffentlicht), die Kurstädter treten sogar als Tabellenführer in der nächsten Phase an. Die Huskies können noch Tabellenzweiter werden, hierfür ist jedoch ein Sieg gegen Bad Nauheim Voraussetzung, während die Füchse Duisburg Federn gegen Frankfurt lassen müssten. Somit geht es im Grunde genommen sportlich um nicht mehr viel - allerdings steht in diesem prestigereichen Duell einiges auf dem Spiel, nachdem die Huskies keine der bisherigen Partien für sich entscheiden konnten, während die Wetterauer natürlich gerne eine weiße Weste behalten und alle acht Derbys für sich verbuchen wollen.

Bei den Roten Teufeln wird man abwarten müssen, ob Dylan Stanley zur Verfügung steht. Der Kanadier klagte am Freitag nach dem ersten Drittel über Schmerzen an seinem operierten Knöchel. Eine Untersuchung gestern konnte den ersten Verdacht nicht bestätigen, so dass die Metallplatte und die Schrauben am Knochen in Ordnung zu sein scheinen. Da die Narbe aber wohl gereizt ist, könnte eine Pause am heutigen Spieltag notwendig sein, damit er mit voller Kraft in der Endrunde wieder an den Start gehen kann. Marius Pöpel und Pierre Wex fehlen auf jeden Fall weiterhin, beide standen zwar schon wieder auf dem Eis, doch hier wird es sicherlich noch zwei bis drei Wochen dauern, ehe sie wieder voll belastbar sind.

"Ich erwarte ein defensives aber interessantes Spiel, denn beide wollen natürlich gewinnen", sagt EC-Coach Fred Carroll vor diesem Knaller-Match. Den ersten Vergleich in Nordhessen konnten er und sein Team mit 6:5 n.P. für sich entscheiden, was eines der besten und spannendsten Spiele in dieser Saison war. Zahlreiche EC-Fans werden ihre Mannschaft mit nach Nordhessen begleiten, wer nicht selber vor Ort sein kann, der hat auch heute wieder die Gelegenheit, die Partie per Live-Webradio zu verfolgen. Die beiden Fan-Reporter Marcel Bohl und Marcus Dönges melden sich ca. fünf Minuten vor Anpfiff unter diesem Link mit den letzten Informationen zur Partie. Wir wünschen viel Spaß.
 
16.02.2012 Noch ein "Dreier" benötigt: EC vor dem letzten Zwischenrunden-Wochenende

Das letzte Wochenende in der Zwischenrunde der Eishockey Oberliga West steht an. Nur noch einen Sieg benötigen die Roten Teufel vom EC Bad Nauheim, um die Tabellenführung auch in der Endabrechnung zu behalten. Dieses könnte für die Playoffs noch von wichtiger Bedeutung sein, wenn es um die Frage des Heimrechts im ersten und entscheidenden letzten Spiel geht. Am besten soll dieser fehlende Dreier natürlich beim Heimspiel am Freitag gegen die Ice Aliens aus Ratingen (Beginn 19.30 Uhr) eingefahren werden, bevor es zum Abschluss am Sonntag ab 18.30 Uhr bei den Kassel Huskies zum vierten Saisonvergleich gegen die Schlittenhunde kommt.

Die Ice Aliens haben derzeit weniger mit sportlichen, als mehr mit finanziellen Themen zu kämpfen. Zwar hat der neu gewählte Vorstand mit privaten Bürgschaften die laufende Saison abgesichert, was danach kommt, weiß die Öffentlichkeit derzeit allerdings noch nicht. Alle Spieler haben vorsorglich zum Ende des Monats die Kündigung erhalten, um die Konsolidierung des Vereins voranzutreiben. Da ist es nicht verwunderlich, dass die Rheinländer die letzten acht Spiele in Folge verloren haben, so dass man abgeschlagen auf Platz sieben mit nur sechs Zählern steht. Das Hinspiel gegen die Roten Teufel war mit einem 3:10 die höchste Niederlage in der Zwischenrunde, doch gegen die vermeintlich anderen "Großen" ging es zuletzt nur knapp aus: in Dortmund zog das Team von Trainer Larry Suarez mit 4:5 den Kürzeren, am vergangenen Sonntag bot man Kassel beim 3:5 lange Zeit Paroli und hatte den Favoriten am Rande eines Punktverlustes. Ohne 100%ige Konzentration wird dieses Match kein Selbstläufer für die Kurstädter, doch bei einem entsprechenden Auftritt wäre alles andere als ein Sieg wohl eine Enttäuschung.

Den "Dreier" am Freitag vorausgesetzt, könnten die Wetterauer am Sonntag sogar eine Niederlage kassieren und wären trotzdem Erster nach der Zwischenrunde. Doch zum einen steht das Prestige in diesem Hessenderby auf dem Spiel, zum anderen geht es für die Huskies noch um die Abschluss-Platzierung, die Aufschluss darüber gibt, wer mit wem in die Endrunde geht. Der Erste der West-Abschlusstabelle trifft in der Vierergruppe auf den West-Vierten sowie auf Platz eins der Nord- und Platz zwei der Ostgruppe. Kassel kann theoretisch noch Zweiter werden (einen Sieg Nauheims gegen Ratingen vorausgesetzt) und so dem Duell gegen die Roten Teufel entgehen. Ein Blick auf die Ergebnisse der anderen Spiele am Sonntag ist somit für den einen oder anderen nützlich, da die Partien nicht zeitgleich stattfinden. Dortmund, das ebenfalls noch um den zweiten Platz kämpft, spielt gegen Unna erst um 19 Uhr, während die anderen Partien eine halbe Stunde früher angepfiffen werden. Nichtsdestotrotz kann es für die Roten Teufel nur darum gehen, auch das vierte Match gegen die Huskies in dieser Saison für sich zu entscheiden, was angesichts der möglichen Endrunden-Konstellation auch psychologisch wichtig wäre. Darüber hinaus kommt es in dieser Partie zum direkten Duell der beiden Topscorer Manuel Klinge und Kevin Lavallee, die beide den Anspruch erheben, der beste Scorer der Liga zu werden.

Die Kurstädter müssen an diesem Wochenende nach wie vor auf Marius Pöpel (Kreuzbandanriss) und Pierre Wex (Meniskus) verzichten. Zumindest Letzterer versuchte es am Donnerstag mit Laufübungen auf dem Eis, zwei bis drei Wochen wird es aber noch dauern, ehe er wieder mitwirken kann. Den Part von Pöpel wird erneut Manuel Weibler einnehmen, für ihn rutscht Tim May in den dritten Angriffsblock. Somit stehen drei komplette Formationen zur Verfügung, um das nächste Ziel - Zwischenrunden-Meister - in Angriff zu nehmen.
 
15.02.2012 Rote Teufel absolvieren Reha-Programm im Usa-Wellenbad

Seit einiger Zeit nutzt der EC Bad Nauheim die Trainingsmöglichkeiten im Usa-Wellenbad, das bereits seit mehreren Jahren Aqua-Joggingkurse sowie seit 2010 auch Aqua-Cycling anbietet, was sich hervorragend zur Steigerung der Fitness, Aufbau der Muskulatur, zur Körperstraffung und zum Abnehmen eignet. Aber auch zur Rehabilitation bei Verletzungen (z.B. bei Bänderverletzungen) kann es eingesetzt werden. Gemeinsam mit Fitnesstrainer Matthias Ott sowie EC-Stürmer Matthias Baldys und Badebetriebsmeister Sascha Rieck hat man in dieser Saison nach der Knöchelverletzung von Dylan Stanley im Oktober ein Konzept ausgearbeitet, um verletzten Spielern eine geeignete Reha-Maßnahme diesbezüglich zur Verfügung zu stellen. Das Aqua-Jogging bietet sich hierbei bestens an, da es durch die Verwendung von Auftriebsgürtel und aufgrund der gelenkschonenden Bewegungen im Wasser bereits in einem frühen Genesungsstadium Abläufe ermöglicht, die an Land nicht umzusetzen wären.

Derzeit führen die verletzten Oberliga-Spieler Pierre Wex (Meniskus) und Marius Pöpel (Kreuzbandanriss) dieses Reha-Programm im Usa-Wellenbad mit großem Erfolg durch. Am gestrigen Dienstag stand wieder eine 60-minütige Einheit auf der Agenda, nach der die beiden Youngsters sichtlich erschöpft in den 36 Grad Celsius warmen Whirpool zur Entspannung stiegen. Den Spaßfaktor erhöhte an diesem Tag Torhüter Markus Keller, der als Freiwilliger die Einheit ebenfalls absolvierte. Er versuchte seine beiden Mitspieler immer wieder zu motivieren, indem er sie in Laufwettbewerbe einbezog, womit der Ehrgeiz der beiden entsprechend groß war. Fitnesscoach Matthias Ott kündigte für Donnerstag bereits die nächste Einheit an, um beide Spieler so schnell wie möglich zurück auf das Eis zu bringen.
 
12.02.2012 Heute Abend Derby gegen Frankfurt - Noch Tickets an der Abendkasse erhältlich

Heute Abend ab 19.00 Uhr steigt im Bad Nauheimer Colonel-Knight-Stadion das große Rhein-Main-Derby der Roten Teufel gegen die Löwen aus Frankfurt. Drei Spieltage vor Ende der Zwischenrunde könnten die sportlichen Unterschiede vor diesem Highlight nicht größer sein, denn während die Kurstädter schon sicher in der Endrunde sind, stehen die Nachbarn so gut wie vor dem Aus. Rein rechnerisch wäre der vierte Platz bei acht Zählern Rückstand für die Löwen noch möglich, doch bei einer Niederlage heute Abend oder einem Punktgewinn der Kassel Huskies und der Füchse Duisburg wäre auch dieser Zug endgültig abgefahren. Die Ergebnisse in Königsborn (2:3) sowie am vergangenen Sonntag zuhause gegen Hamm (3:7) haben den Löwen eine gute Ausgangsposition verbaut, so dass die Fans arg mit ihrem Team in den letzten Tagen haderten. Zudem wurden alle bisherigen Hessenderbys verloren, so dass die Mannschaft von Clayton Beddoes in den ausstehenden Partien auf Wiedergutmachung drängt, zumal die Akteure um Anschlussverträge bei den Frankfurtern spielen. "Ich schaue mir alles in Ruhe von der Tribüne aus an. Alle stehen auf dem Prüfstand", sagt Löwen-Manager Michael Bresagk, der keinen Hehl daraus macht, dass die Zwischenrunde mehr als enttäuschend verlief. "Wir strebten einen Platz unter den ersten Vier an. Nun müssen wir die Saison anständig zu Ende bringen", so der frühere Profi. Allerdings müssen er und sein Trainer derzeit auf einige grippegeschwächten Akteure verzichten, am Freitag standen beim Heimsieg gegen Königsborn nur zehn Feldspieler auf dem Spielberichtsbogen, zumindest Sven Breiter wird nach abgesessener Sperre heute wieder mit von der Partie sein. Dennoch brennen alle Löwen auf einen ersten Derbysieg, vor allem ein Erfolg beim tabellenführenden Nachbarn wäre da ein wenig Balsam auf die Wunden der Frankfurter. "Wir erwarten, dass die Mannschaft sich nicht aufgibt. Das sind sie den Fans und sich selbst gegenüber schuldig", so Bresagk.

Die Roten Teufel sind heiß auf das Derby vor vollem Haus, auch wenn mit Pierre Wex und Marius Pöpel zwei wichtige Akteure verletzungsbedingt fehlen. Glücklicherweise ist die Grippewelle überwunden, so dass der Rest des Teams in voller Stärke auflaufen kann. "Drei Punkte sind das Wichtigste, was wir aus diesem Spiel mitnehmen wollen", sagt EC-Coach Fred Carroll, der sich aber ebenfalls nicht dem besonderen Derby-Flair entziehen kann. Er weiß genauso wie die Fans, was diese Partie bedeutet, zumal man die Tabellenführung zu verteidigen hat. Noch gibt es übrigens Karten für dieses brisante Match, wenn auch Sitzplatztickets rar sind. Stehkarten sind jedoch an der Abendkasse ausreichend verfügbar (gut 1.000 Stück), so dass alle Fans, die zur Kassenöffnung um 17.00 Uhr ans Stadion kommen, ihre Karte erhalten werden. Am Eingang werden vom Nachwuchsverein heute übrigens kostenlose Wunderkerzen verteilt (wobei sich der Nachwuchs natürlich über eine Spende sehr freuen würde). Im Stadion sowie im VIP-Raum wird es eine Promotionaktion der Firma Wella in Zusammenarbeit mit EC-Werbepartner Frisör Creativ aus Friedberg geben. In der ersten Pause bietet der Eiskunstlaufverein eine Einlage auf dem Eis, in der zweiten präsentiert Werbpartner MTS Automobile ein Fahrzeug aus dem aktuellen Skoda-Sortiment. Darüber hinaus feiert die neue Einlaufmusik der Roten Teufel an diesem Tag seine Premiere (bei der die zuvor verteilten Wunderkerzen natürlich passend zum Einsatz kommen sollen). Es ist demnach angerichtet für ein erneut packendes Derby im Bad Nauheimer Kurpark.
 
10.02.2012 Heute Abend Auswärtsspiel in Hamm - Fanradio überträgt live - Königsborn-Video online

Vor dem großen Rhein-Main-Derby am Sonntag zuhause gegen die Frankfurter Löwen (ca. 1.000 Tickets sind noch erhältlich) steht heute Abend ab 20.00 Uhr das Auswärtsspiel bei den Hammer Eisbären auf dem Programm der Roten Teufel. Der Tabellenletzte fuhr ausgerechnet bei den Mainstädtern am vergangenen Sonntag den ersten Sieg in der Zwischenrunde ein - und das deutlich mit 7:3. Für das Team von Trainer Carsten Plate geht es in den ausbleibenden vier Partien hinsichtlich der Endrunde um nichts mehr - vor allem aber geht es für die Eisbären um die Ehre, die sie nach dem Überraschungserfolg sicherlich wieder gepackt hat. Auch gegen den Tabellenführer aus der Kurstadt wollen die Westfalen vor eigenem Publikum etwas zeigen, rechnerisch ist für die Eisbären der sechste Platz noch möglich. Dieser würde im Kampf um den DEB-Pokalplatz Heimrecht in der ersten Runde bedeuten. "Uns ist eine Last von den Schultern gefallen", sagte Plate nach dem Sieg in Frankfurt, allerdings ist er sich auch über die Rollenverteilung im heutigen Spiel bewusst. "Bad Nauheim ist natürlich Favorit, aber wir sind nicht chancenlos. Auf jeden Fall dürfen wir uns nicht verstecken", so der 39-Jährige, der im Hinspiel eine 1:10-Schlappe einstecken musste. Damals kassierten die Eisbären im ersten Abschnitt alleine neun Gegentreffer, was die Westfalen heute natürlich vermeiden wollen. Verzichten müssen die Gastgeber auf den gesperrten Malte Bergstermann sowie den privat verhinderten Patrik Flasar. Dafür stehen die zuletzt fehlenden Tim Pietzko, Pierre Klein und Robin Locke wieder zur Verfügung.

Bei den Roten Teufeln sind bis auf Marius Pöpel (Kreuzbandanriss) und Pierre Wex (Meniskus) alle Spieler nach der Grippewelle wieder genesen, dennoch wird man abwarten müssen, ob z.B. Dennis Cardona aufgrund seines Berufs das Auswärtsspiel absolvieren kann. In der Defensive wird aller Voraussicht nach wieder Manuel Weibler den Part des sechsten Verteidigers einnehmen, sofern Juniorenspieler Dominik Börngen den Weg nach Hamm nicht mit antreten kann. Wie sich das Team von Trainer Fred Carroll vor dem Topspiel gegen Frankfurt schlägt und ob sie die Tabellenführung verteidigen sowie den einen Zähler einfahren können, der rechnerisch die Endrunde klar macht, das kann man auch heute Abend wieder live und in voller Länge per Webradio verfolgen. Die Fan-Reporter Marcel Bohl und Marcus Dönges melden sich ca. fünf Minuten vor Spielbeginn unter diesem Link aus der Hammer Eissporthalle. Als Einstimmung auf die Partie steht ab sofort das kommentierte Video des 4:2-Heimsieges vom vergangenen Sonntag gegen Unna auf unserem Youtube-Kanal zur Verfügung.
 
06.02.2012 Marius Pöpel fällt mit Kreuzbandanriss mehrere Wochen aus

Nach Pierre Wex (Meniskusoperation) haben die Roten Teufel seit dem letzten Freitag einen zweiten längerfristigen Ausfall zu verkraften: Marius Pöpel laboriert an einem Anriss des Kreuzbandes und wird seinem Team in den ausstehenden Spielen der Zwischen- sowie den Partien in der Endrunde nicht zur Verfügung stehen. Der Verteidiger zog sich diese Verletzung bereits beim Aufwärmen vor dem Auswärtsspiel in Duisburg zu, der 21-Jährige absolvierte die Partie anschließend dennoch - wenn auch unter Schmerzen. Am Wochenende verschlimmerte sich dann die Lage, so dass er gestern nicht einsatzfähig war. Eine Untersuchung am heutigen Montag bei Teamarzt Dr. Kettrukat brachte anschließend die Verletzung hervor: "Marius wird eine Woche lang komplett aussetzen müssen, um dann anschließend wieder mit Stabilisations- und Krafttraining zu beginnen. Wir werden mit der Physiotherapeutin Cathy Simon und dem Fitnesscoach Matthias Ott ein Programm zusammenstellen, um ihn zu den Playoffs wieder fit und einsatzfähig zu haben", so Kettrukat.

Somit muss der Trainer längere Zeit auf die beiden Youngster verzichten, ab dem morgigen Training hofft Fred Carroll zumindest auf die Rückkehr der zuletzt grippekranken Dennis Cardona und Daniel Ketter sowie die vollständige Genesung von Kevin Lavallee, Manuel Weibler, Dylen Stanley und Alexander Baum. "Die Ausfälle von Piere und Marius tun uns weh, aber die Jungs haben genug Substanz und Qualität, um dieses zu kompensieren. Wir müssen zusammenrücken und die Konzentraton wieder erhöhen, dann können wir diese und die nächste Runde ebenfalls erfolgreich abschließen", so der Kanadier. "Wir sind im Moment ein bißchen gebeutelt, aber ich denke die Fans wissen, dass das Team hart arbeitet. Ich hoffe, am nächsten Sonntag strömen wieder alle ins Colonel-Knight-Stadion, um uns bei dem wichtigen Derby zu unterstützen. 1.000 Stehplatzkarten haben wir sicher noch, insofern gilt es, weiterhin die Werbetrommel zu rühren, da wir nach aktuellem Status nicht mit so vielen Fans aus Frankfurt rechnen wie noch beim ersten Spiel", sagt EC-Geschäftsführer Andreas Ortwein.
 
05.02.2012 Heute Abend Heimspiel gegen Königsborn - Noch zwei Siege bis zur Endrunde

Heute Abend ab 19.00 Uhr gastiert der Königsborner JEC im Bad Nauheimer Colonel-Knight-Stadion zum nächsten Heimspiel der Roten Teufel im Rahmen der Zwischenrunde. Nach der 3:6-Niederlage vom Freitag in Duisburg - die bislang erst die fünfte in der gesamten Saison bedeutete - sind gegen Unna drei Punkte natürlich Pflicht, will man zum einen die Tabellenführung verteidigen und zum anderen den Abstand zum fünften Platz halten bzw. vergrößern. Zudem könnte man sich vor dem Match in Hamm am nächsten Freitag eine glänzende Ausgangsposition verschaffen, denn mit einem weiteren Erfolg wäre man faktisch schon in der Endrunde.

Zunächst muss aber die Aufgabe gegen die Bulldogs erledigt werden, die das Überraschungsteam der Saison schlechthin sind. Aktuell steht das Team von Trainer Waldemar Banaszak auf einem guten sechsten Platz mit drei Zählern Rückstand auf die Löwen Frankfurt. Aus den letzten vier Spielen fuhren die Westfalen gleich drei Siege ein - u.a. auch ein 3:2 gegen die Frankfurter, der den Löwen bis heute nachhängt und am Ende entscheidend dafür sein könnte, dass die Mainstädter die Endrunde verpassen. Somit kann man die Bulldogs gut und gerne als Favoritenschreck bezeichnen, nachdem auch in der Vorrunde die Löwen geschlagen wurden und Kassel erst elf Sekunden vor dem Ende einen 5:4-Sieg klarmachen konnte. Angesichts von neun Punkten Rückstand auf den vierten Platz scheint der Endrunden-Zug für die Gäste jedoch abgefahren zu sein, und wer weiß, wie die Runde verlaufen wäre, hätten die Königsborner nicht dieses immense Verletzungspech gehabt. Mit Igor Furda fiel einer der Leistungsträger mit einem Kreuzbandriss bereits in der Vorrunde bis Saisonende aus, und auch Tim Schneider, Christoph Ullrich sowie Marvin Kühl standen dem Coach zuletzt nicht zur Verfügung. Bauen kann Banaszak hingegen auf seine beiden Kontingentspieler und Topscorer des Teams: die Tschechen Jakub Krätzer (22 Tore, 28 Vorlagen) und Michal Bezouska (19 / 25) stehen entgegen des letzten Gastauftritts in der Kurstadt zur Verfügung und sollen die Roten Teufel unter Druck setzen. Aber auch der deutsche Mittelstürmer Sebastian Pigache (13 / 24) sowie Ex-DEL-Verteidiger Lars Gerike (3 / 27) stehen durchaus für Qualität bei den Westfalen, so dass die Partie kein Selbstläufer für die Kurstädter werden dürfte.

Bei den Gastgebern wird man abwarten müssen, wie sich das Personal nach der Grippewelle aus der vergangenen Woche kurzfristig darstellen wird. Daniel Ketter fehlte am Freitag ebenso wie Trainer Fred Carroll, zumindest beim Kanadier gehen die Verantwortlichen davon aus, dass er heute Abend an der Bande stehen wird, während Dominik Börngen als sechster Verteidiger antreten wird. Pierre Wex steht nach einer Meniskusoperation ohnehin mehrere Wochen nicht zur Verfügung. Möglicherweise wird zudem der ein oder andere geschont (Dennis Cardona läuft aufgrund der Grippe wahrscheinlich nicht auf), nachdem sich alle verfügbaren Akteure trotz Krankheit in Duisburg in den Dienst der Mannschaft stellten und den Füchsen einen tollen Fight boten. Aber auch bei weiteren Ausfällen ist der Kader tief genug, um den Gästen drei Zähler abzunehmen. Nicht umsonst sind die Bulldogs einer der Lieblingsgegner der Hessen nach zuletzt zwei 9:0-Siegen gegen den KJEC. Ein solche hohes Resultat ist heute zwar nicht zu erwarten, was die ganze Angelegenheit vielleicht sogar richtig spannend machen könnte. Die Gäste-Fans sind jedenfalls frohen Mutes und haben einen Fanbus in die Kurstadt angekündigt.

Das Team würde sich somit freuen, wenn die Fans zahlreich ins Stadion kommen würden, um ihren EC zu unterstützen. Mit einer lautstarken Kulisse im Rücken spielt es sich um Längen einfacher, um dem Ziel Endrunde wieder einen Schritt näher zu kommen. Bei dieser Gelegenheit kann man sich heute Abend dann gleich Tickets für das Derby am kommenden Sonntag gegen Frankfurt mitnehmen. Die Geschäftsstelle öffnet um 15.00 Uhr. Man sieht sich also heute im Colonel-Knight-Stadion.
 
02.02.2012 Vorentscheidendes Wochenende: EC kann Endrunde klar machen - Grippe kursiert im Team, Lavallee und Schwab spielen

Eine schwere Aufgabe sowie eine Pflichtpartie steht den Roten Teufeln an diesem Wochenende bevor, wenn es am Freitag ab 19.30 Uhr beim EV Duisburg um wichtige Punkte sowie am Sonntag ab 19.00 Uhr zuhause gegen den Königsborner JEC geht. Während der Gastauftritt bei den Füchsen das deutlich härtere Programm darstellen sollte, wird gegen Unna natürlich ein Erfolg vorausgesetzt - auch wenn jedes Spiel erst einmal absolviert werden muss. Mit drei Punkten aus den beiden Partien könnte man jedoch vorzeitig den Endrunden-Einzug auch rechnerisch klarmachen, so dass für Motivation bestens gesorgt ist.

Der EV Duisburg setzt in dieser Spielzeit auf zahlreiche Förderlizenzspieler vor allem aus Düsseldorf und Köln, so dass auf dem Papier gleich fünf Torhüter, 10 Verteidiger und 26 Stürmer stehen. Am nächsten Wochenende hat Trainer Franz Fritzmeier dann die Qual der Wahl, nachdem die DEL pausiert, so dass fast alle Mann zur Verfügung stehen. Im Spiel gegen Bad Nauheim kann er zumindest auf die Kölner FöLis zurückgreifen, nachdem die Haie spielfrei sind. Zuletzt scheint der Coach aber auch so seine Stammformation gefunden zu haben, nachdem er vier Siege in Folge (darunter ein 4:2 gegen Dortmund) einfahren konnte. Die einzigen Niederlagen in der Zwischenrunde setzte es zum Auftakt in Bad Nauheim (0:3) und in Frankfurt (1:8), so dass die Ruhrstädter mit 18 Punkten derzeit auf Platz drei punktgleich mit Dortmund sowie drei Zähler hinter den erstplatzierten Roten Teufeln liegen. Mit einem Sieg nach regulärer Spielzeit könnten die Füchse somit gleichziehen, und wie heimstark sie sind, zeigten die Siege nicht nur gegen die Elche, denn auch Kassel musste in der Wedau Federn lassen (5:8). Nicht zuletzt zu vergessen, dass die Kurstädter beim 3:7 in der Vorrunde dort die höchste Pflichtspiel-Niederlage einstecken mussten neben dem 0:7 aus der Vorbereitung. Das Fanradio der Roten Teufel überträgt die Partie wieder live und in voller Länge, so dass jeder Daheimgebliebene das Match am PC verfolgen kann. Wer vor Ort sein und den Weg nach Duisburg antreten wird, der bedenke, dass um 18 Uhr der MSV Duisburg sein Heimspiel in der 2. Fußball-Bundesliga gegen den FSV FRankfurt austragen wird. Das Eisstadion liegt direkt neben der Fußball-Arena, so dass es zu Verkehrsbehinderungen kommen kann. Man sollte demnach ein bißchen mehr Zeit einkalkulieren.

Am Sonntag gastieren dann die Bulldogs aus Königsborn im Colonel-Knight-Stadion. An das Hinspiel haben die Hessen gute Erinnerungen, so gewannen sie souverän mit 9:0, und auch im Rückspiel sollte nichts anbrennen. Allerdings: die Unnaer haben noch eine Minimalchance auf die Endrunde und haben nach dem 3:2-Sieg gegen Frankfurt wieder Oberwasser bekommen. Zudem gehen die Kurstädter aller Voraussicht nach geschwächt in das Wochenende, nachdem Pierre Wex erfolgreich am Knie operiert wurde, während ein Großteil der Mannschaft mit einer Grippe zu kämpfen hatte. Kevin Lavallee und Tobias Schwab, die der Virus auch getroffen hatte, werden aber spielen können. Daniel Ketter hingegen ist krank, bei Manuel Weibler ist es noch offen, ob er spielen kann, nachdem er in der Woche nicht trainieren konnte. Auch Coach Fred Carroll hat es erwischt, ob er an der Bande stehen kann, entscheidet sich ebenfalls kurzfristig. Alleine deswegen könnte auch das Heimspiel nicht unbedingt ein Selbstläufer werden, so dass die Roten Teufel auf die Unterstützung der Fans bauen, um nach diesem Wochenende den Endrunden-Einzug dingfest zu machen.
 
01.02.2012 Pierre Wex fällt 4-5 Wochen aus - Grippevirus kursiert - Dortmund-Video online

Nachdem die Roten Teufel bis auf den Knöchelbruch von Dylan Stanley im bisherigen Saisonverlauf von Verletzungen mehr oder minder verschont wurden, sieht die aktuelle Lage vor dem kommenden Wochenende etwas angespannter aus. Pierre Wex setzte zuletzt bereits aufgrund von Meniskusproblemen aus, der Stürmer versuchte es heute im Training mit einer Spezialschiene. Diese zeigte aber nur wenig Wirkung, so dass der Youngster nur unter Schmerzen agieren konnte. Gemeinsam mit dem Mannschaftsarzt entschied man nun, einen operativen Eingriff vorzunehmen, so dass Wex vier bis fünf Wochen ausfallen wird. Zu den Playoff-Terminen könnte er demnach wieder fit sein, die Endrunde wird er definitiv ausfallen.

Ob Topscorer Kevin Lavallee am Freitag in Duisburg auflaufen kann, ist ebenfalls noch unklar. Der Kanadier wurde gegen Hamm aufgrund einer Grippe geschont, um zwei Tage später in Frankfurt auflaufen zu können. Dort zog er sich nach einem Check über den Infekt hinaus auch noch eine Nackenverletzung sowie eine leichte Gehirnerschütterung zu, dieses ganze Paket ließ ihn die vergangenen zwei Spiele komplett ausetzen. Heute probierte es der Stürmer in der mittäglichen Einheit mit Mannheims DNL-Torwarttrainer Igor Gross erstmalig wieder, ob es für Freitag reicht, wird man abwarten müssen. Überhaupt kursiert derzeit der Grippevirus in der Kabine, denn mit Manuel Weibler und Tobias Schwab hat es zwei weitere Spieler schwer erwischt, während andere ebenfalls mit Symptomen zu kämpfen haben. Somit wird es sich am Freitag wohl erst nach dem Morgentraining entscheiden, wer letztendlich mit in die Wedau fahren wird.

Seit Montagabend ist bereits der kommentierte Videoschnitt des tollen 6:4-Heimsieges vom vergangenen Sonntag gegen Dortmund auf unserem Youtube-Channel online. Der Stream ist fast 25 Minuten lang und widmet sich natürlich besonders dem letzten Abschnitt mit der sensationellen Aufholjagd der Roten Teufel. Wir wünschen viel Spaß beim Anschauen.
 
29.01.2012 Heute Abend Topspiel im Colonel-Knight-Stadion: die Roten Teufel empfangen Dortmund

Heute Abend ab 19.00 Uhr kommt es im Bad Nauheimer Colonel-Knight-Stadion zum absoluten Topspiel in der Oberliga West Zwischenrunde, wenn die Roten Teufel auf den punktgleichen EHC Dortmund treffen. Beide Teams haben nach sieben von 14 zu absolvierenden Spielen 18 Punkte auf dem Konto, lediglich das bessere Torverhältnis trennt die erstplatzierten Hessen von den Elchen. Die einzige Niederlage in der Zwischenrunde kassierten die Roten Teufel vor gut zwei Wochen in Dortmund, so dass man hierfür natürlich gerne Revanche nehmen möchte. Die Westfalen mussten hingegen am vergangenen Sonntag ein 2:4 in Duisburg einstecken, wodurch das Team von EC-Coach Fred Carroll erst die Tabellenführung bei seinem gleichzeitigen 4:2-Sieg in Frankfurt übernehmen konnte.

Dabei stapelte Dortmunds Trainer Frank Gentges mit einer Meldung in der vorletzten Woche mehr als tief, nachdem der frühere EC-Verteidiger einige Verletzungssorgen zu beklagen hatte. Neben Vitali Stähle und Stefan Streser verletzte sich am vorletzten Wochenende nämlich auch noch "Oldie" Frank Petrozza, wodurch Gentges einen harten Kampf um Platz vier prognostizierte. Mittlerweile ist Petrozza aber offenbar wieder fit und traf am Freitag beim 6:3-Heimsieg gegen Frankfurt gleich zwei Mal - und man erinnere sich: auch gegen die Roten Teufel markierte der 41-Jährige zwei Tore. Somit dürfte Gentges eine Sorge weniger haben, auch wenn es nach dem Freitag-Spiel hieß, dass der frühere Duisburger in Bad Nauheim aufgrund der Knieverletzung nicht auflaufen wird - was es natürlich abzuwarten gilt. Zudem gibt die Tabelle keine Anzeichen aktuell dafür her, dass die Elche die Endrunde nicht erreichen sollten. Immerhin besiegten sie auch ohne die oben genannten Stürmer Kassel auf eigenem Eis mit 6:4, so dass das Understatement von ihrem Trainer wohl mehr dazu dienen sollte, den Druck von den Schultern seiner Spieler zu nehmen. Aber nicht umsonst wurden die Elche Vorrunden-Erster und könnten auch heute durch einen Erfolg in Bad Nauheim wieder an den Hessen vorbeiziehen. Spieler wie Torhüter Benjamin Finkenrath (entschied maßgeblich das 6:3 vom Hinspiel), Stephan Kreuzmann, Manuel Neumann oder Nils Liesegang sind der Beleg dafür, dass die Westfalen einen Top-Kader vorweisen können, der das Zeug dazu hat, auch die Zwischenrunde als Erster abschließen zu können.

Dies wollen die Roten Teufel natürlich verhindern: "Wir brennen auf die Revanche nach der 3:6-Niederlage aus dem Hinspiel. Wir werden alles dafür geben, dass die Punkte bei uns bleiben", sagte EC-Stürmer Tobias Schwab am Donnerstag im Rahmen eines Fantreffens im Eisstadion. Bis auf Pierre Wex (Meniskusverletzung - wird Donnerstag operiert) kann Fred Carroll auf alle Mann zurückgreifen, nachdem auch Kevin Lavallee in den Kader zurückkehrt. Der Topscorer und frühere Dortmunder wurde am Freitag aufgrund der Folgen einer starken Erkältung geschont und soll heute Abend für Treffer gegen seinen Ex-Club sorgen. Mit einem Sieg gegen die Westfalen würden sich die Wetterauer die alleinige Tabellenführung holen und gleichzeitig mehr als nur ein Bein in der Endrunde haben, nachdem sich Kassel und Frankfurt heute gegenseitig die Punkte wegnehmen werden. Ein ganz wichtiges Spiel also für die Roten Teufel, die auf die lautstarke und zahlreiche Unterstützung ihrer Fans setzen. Tickets sind noch ausreichend vorhanden, die Geschäftsstelle im Eisstadion öffnet um 15.00 Uhr, die Abendkasse um 18.00 Uhr. Alle Eishockey-Interessierten sollten sich also ihre Karte für dieses Kracherspiel sicher - sofern noch nicht geschehen. Man sieht sich demnach heute Abend im Colonel-Knight-Stadion.
 
27.01.2012 Die Roten Teufel gehen in die entscheidende Phase: heute in Ratingen - Sonntag kommt Dortmund

Vor zwei richtungsweisenden Spielen stehen die Roten Teufel vom EC Bad Nauheim an diesem Wochenende in der Zwischenrunde der Eishockey Oberliga West. Zunächst gastiert der Tabellenführer heute Abend ab 20.00 Uhr bei den Ice Aliens aus Ratingen (live im Fanradio), am Sonntag kommt es im heimischen Colonel-Knight-Stadion zum Spitzenspiel gegen den EHC Dortmund (Beginn 19.00 Uhr).

Nach sechs Spielen liegen die Ice Aliens aktuell zwar lediglich auf dem vorletzten Tabellenplatz, allerdings haben sie mit sechs Zählern auch weiterhin Tuchfühlung zum begehrten vierten Rang. Nachdem in der Presse zuletzt über finanzielle Nöte bei den Rheinländern berichtet wurde, scheint sich zumindest dieses Thema seit Mittwochabend erst einmal erledigt zu haben. Es wurde ein neuer erster Vereinsvorsitzender gewählt, der gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen und privaten Bürgschaften den Spielbetrieb aufrechterhalten wird. Somit hat das Team von Trainer Larry Suarez eine Sorge weniger und kann sich wieder vollends auf den Sport konzentrieren, nachdem es zuletzt in Kassel eine 1:10-Klatsche gab und auch gegen Duisburg beim 3:9 nichts zu holen war. In der Vorrunde sah das noch ganz anders aus, denn da siegten die Ice Aliens gegen die Füchse mit 4:3 und unterlagen den anderen Spitzenteams stets nur knapp. Maßgeblich daran beteiligt waren Top-Torschütze Lance Monych (24 Saisontreffer), der nach einer Verletzungspause zuletzt zwei Mal beim 4:2-Sieg in Hamm einnetzte, sowie Ex-Nationalverteidiger Christian Kohmann (10 Tore, 38 Assists) und Außenstürmer Robby Hein (18 / 28). Auch diese Leistungsträger dürften nach der entspannten finanziellen Situation wieder einen Schub erfahren, um auf der Zielgerade vielleicht doch noch die Endrunde zu erreichen, die weiteres Geld in die Kasse spülen würde. Ein Sieg gegen die Roten Teufel wäre da natürlich das richtige Zeichen, zumal der erste Auftritt der Hessen am Sandbach nur einen knappen 3:2-Sieg der Kurstädter nach sich zog. Eine ganz schwere Aufgabe also für die Gäste. Das Fanradio ist auch heute wieder vor Ort und wird das Match live und in voller Länge übertragen.

Am Sonntag kommt es im Kurpark dann zum absoluten Topspiel, wenn der Vorrundenmeister aus Dortmund nach Bad Nauheim kommt. Mit einem Dreier in Ratingen sowie einem Sieg gegen die Elche könnten sich die Kurstädter einen möglicherweise entscheidenden Vorsprung auf den fünften Rang herausarbeiten. Vorsicht ist aber geboten, denn auch wenn das Team von Frank Gentges in Duisburg zuletzt eine Niederlage hinnehmen musste, so war es die erste nach 14 siegreichen Partien in Serie. Auch gegen die Roten Teufel waren die Elche mit 6:3 siegreich, was gleichzeitig das Ende einer 20 Partien andauernden Serie der Hessen bedeutete. "Wir wollen unbedingt gegen Dortmund gewinnen und werden alles dafür tun", sagte stellvertretend für seine Mannschaft Tobias Schwab gestern Abend im Rahmen eines Fantreffens im Eisstadion. Nach den tollen Siegen zuhause gegen Kassel und in Frankfurt steht der Fangemeinde also erneut ein absolutes Kracherspiel im Coonel-Knight-Stadion bevor.
 
22.01.2012 Heute Abend Derby in Frankfurt - Fanradio überträgt live

Nachdem das Pflichtprogramm mit dem 10:1-Heimsieg gegen Hamm am Freitag erfolgreich erledigt wurde, kommt es am heutigen Sonntagabend ab 18.30 Uhr zum großen Rhein-Main-Derby der Roten Teufel bei den Frankfurter Löwen. Beide Vorrundenspiele konnten die Kurstädter für sich entscheiden, womit die Badestädter (wie schon nach der Vorrunde) aktuell die Nummer eins in Hessen sind. Aufgrund der 2:3-Niederlage der Löwen in Unna stehen sie unter Zugzwang, will man den Abstand auf den fünften Platz halten bzw. vergrößern. Für die Wetterauer hingegen könnte ein Erfolg bereits einen großen Schritt in Richtung Endrunde bedeuten. "Wir wollen in Frankfurt nachlegen. Wir sind heiß auf dieses Match", lautet entsprechend die Ansage von Bad Nauheims Coach Fred Carroll, der wieder auf Topscorer Kevin Lavallee zurückgreifen kann (wurde Freitag aufgrund einer Erkältung geschont).

Eine ganze Region fiebert dem heutigen Derby entgegen. Der Ratsweg dürfte erneut ausverkauft werden - wie bereits beim ersten Gastauftritt der Kurstädter, der mit 2:1 an das Carroll-Team ging. Allerdings gibt es vor der Partie personelle Unterschiede im Vergleich zum letzten Aufeinandertreffen: während bei den Roten Teufeln nach überstandenem Knöchelbruch Dylan Stanley wie eine Art Neuzugang im Sturm wirkt, müssen die Löwen für den Rest der Saison auf Simon Barg verzichten. Der Kanadier zog sich im Pokalspiel gegen Hannover am Dienstag einen Handbruch zu, was doppelt bitter für die Verantwortlichen ist, da am letzten Sonntag das Transferfenster schloss, so dass sein Ausfall nicht mehr kompensiert werden kann. Der 28-Jährige Barg war bis dato mit 54 Scorerpunkten (14 Tore, 40 Assists) der erfolgreichste Angreifer der Mainstädter und wird dem Team von Trainer Clayton Beddoes auf jeden Fall schmerzlich fehlen. Somit müssen es nun also Jan Barta, Alexander Althenn und Co. auch ohne den Kanadier richten, was die Sache nicht einfacher für die Mainstädter macht. Der Ex-Teufel Barta ist übrigens mit 21 Treffern aktuell der erfolgreichste Torschütze der Löwen, Althenn folgt hinter Barg mit 13 Toren auf Platz drei. Qualität ist somit nach wie vor ausreichend vorhanden, zudem brennen die Löwen auf Revanche, nachdem sie noch kein Match gegen den EC gewinnen konnten.

Der EC Bad Nauheim ist vor dem Gastspiel am Ratsweg zuversichtlich - trotz der Bedenken bei dem ein oder anderen Fan, dass die Frankfurter Löwen eine Trotzreaktion nach dem 2:3 in Königsborn zeigen werden. "Frankfurt ist unter Druck. Und unter Druck macht man Fehler, was wir nutzen wollen", lautet der Tenor in der Mannschaft, die einzig auf Pierre Wex (Meniskusverletzung) verzichten muss. Mit der Unterstützung von mehreren hundert Bad Nauheimer Fans soll auch der sechste Hessenderby-Sieg der Saison eingefahren werden, der von immenser Bedeutung in Hinblick auf die Tabelle wäre. Nachdem Duisburg und Dortmund sich heute ebenfalls die Punkte gegenseitig wegnehmen werden, kann der Abstand auf den fünften Rang entscheidend ausgebaut werden. Wer nicht selber im Stadion sein kann, der hat heute nach zwei (zwangsläufigen) Pausen wieder die Gelegenheit, das Match per Fanradio live und in voller Länge zu verfolgen. Die Reporter Marcel Bohl und Marcus Dönges melden sich unter diesem Link wenige Minuten vor Spielbeginn mit den letzten Infos zur Partie. Wir wünschen viel Spaß mit den Roten Teufeln - sei es im Stadion oder an den Lautsprechern.
 
20.01.2012 Heute Abend Heimspiel gegen Hamm - Sonntag geht es nach Frankfurt

Keine Verschnaufpause gibt es derzeit für die Roten Teufel vom EC Bad Nauheim: nach den Top-Spielen in Dortmund und zuhause gegen Kassel sowie Bremerhaven geht es an diesem Wochenende bereits weiter in der Zwischenrunde der Eishockey Oberliga West. Heute Abend gastieren ab 19.30 Uhr zunächst die Hammer Eisbären im Colonel-Knight-Stadion, ehe es am Sonntag ab 18.30 Uhr in Frankfurt zum großen Nachbarschaftsduell bei den Löwen kommt.

Die Hammer Eisbären waren eine der Überraschungen in der Vorrunde, die sie mit nur einem Zähler Rückstand auf Frankfurt auf dem sechsten Platz abgeschlossen hatten. Von Anfang der Saison an sorgten die Westfalen für Aufhorchen z.B. mit Siegen in Bad Nauheim (4:2) und gegen Frankfurt (5:3). In den bisherigen Partien der Zwischenrunde ging dem Team von Trainer Carsten Plate bisher aber ein wenig die Luft aus, so konnten die Eisbären noch keinen Zähler für sich verbuchen bei einem Torverhältnis von 4:16. Zuletzt unterlagen die Hammer auf eigenem Eis den Ratinger Ice Aliens mit 2:4. "Wir haben es dem Gegner zu einfach gemacht, nachdem wir unsere Chancen nicht genutzt haben", sagte Carsten Plate zu diesem Match, was ihm Hoffnung auf mehr macht für die nächsten Partien. Zudem hat er nach ausgestandenen Verletzung von Milan Vanek für heute angekündigt, seine Sturmreihen umzubauen. "Dadurch erhoffe ich mir nochmal zusätzliche Impulse. In Bad Nauheim werdem wir jedoch spielerisch unter Druck gesetzt, wodurch die Sache nicht einfacher wird. Aber wir sind guter Dinge", so der 39-Jährige, der natürlich auf die Torgefahr seines Topscorers Matthias Potthoff setzt (15 Tore und 27 Vorlagen in 26 Spielen). Aber auch der tschechische Verteidiger Patrik Flasar hat bereits 26 Punkte auf dem Konto (6 / 20) und hat stets ein Auge für seine angreifenden Teamkollegen. Im Tor steht mit Benjamin Voigt ein erfahrener Mann, der mit den Hannover Indians seinerzeit den Aufstieg in die 2.Liga sicherte (im Finale gegen Bad Nauheim). Der Ex-Teufel Karl Jasik kann bei den Westfalen seit dem dritten Spieltag jedoch nicht mitwirken. Der Deutsch-Pole zog sich ausgerechnet im ersten Match in der Kurstadt einen Kreuzbandriss zu und fällt bis Saisonende aus. Ein Wiedersehen wird es hingegen mit Maximilian Pohl geben. Der Verteidiger wechselte im November von den Roten Teufeln zu den Eisbären.

Während das Heimspiel gegen Hamm eher als eine Pflichtaufgabe zu bezeichnen ist (wenn man ganz oben mitspielen will), so kommt es am Sonntag zum Knaller in der Frankfurter Eissporthalle, dem eine ganze Region bereits entgegen fiebert. Der Ratsweg dürfte erneut ausverkauft werden - wie bereits beim ersten Gastauftritt der Kurstädter, der mit 2:1 an das Carroll-Team ging. Beide Mannschaften trennt vor diesem Wochenende nur ein mehr geschossenes Tor der Löwen, was ihnen derzeit den zweiten Platz vor den Wetterauern sichert. Drei Siege aus vier Spielen stehen für beide zu Buche, unter der Woche sind zudem beide gegen Zweitligisten im Pokal ausgeschieden. Während die Roten Teufel beim 0:8 gegen Bremerhaven am Ende nicht mehr konsequent den Gegner bearbeiteten, waren die Löwen beim 2:3 gegen die Hannover Indians näher dran - bezahlten dieses aber teuer, denn mit Simon Barg fällt einer der beiden Ausländer aufgrund eines komplizierten Handbruchs wohl bis Saisonende aus. Der 28-Jährige war bis dato mit 54 Scorerpunkten (14 Tore, 40 Assists) der erfolgreichste Angreifer der Mainstädter und wird dem Team von Trainer Clayton Beddoes auf jeden Fall schmerzlich fehlen. Doppelt bitter ist natürlich, dass diese Verletzung zwei Tage nach Transferschluss passierte, so dass die Verantwortlichen nicht mehr entsprechend reagieren konnten. So müssen es nun also Jan Barta, Alexander Althenn und Co. auch ohne den Kanadier richten, was die Sache nicht einfacher macht. Der Ex-Teufel Barta ist übrigens mit 21 Treffern aktuell der erfolgreichste Torschütze der Löwen, Althenn folgt hinter Barg mit 13 Toren auf Platz drei. Qualität ist somit nach wie vor ausreichend vorhanden, zudem brennen die Löwen auf Revanche, nachdem beide bisherigen Derbys gegen die Roten Teufel verloren gingen.

Der EC Bad Nauheim wird bis auf Pierre Wex (Meniskusverletzung) aller Voraussicht nach komplett zu den beiden Partien antreten können, nachdem Kapitän Lanny Gare seine Magen-Darm-Infektion auskuriert hat. Gegen Hamm haben die Kurstädter aufgrund der Heimniederlage aus der Vorrunde noch etwas gut zu machen, während es am Sonntag im Derby um die Vormachtstellung in Hessen geht. Es ist also angerichtet für ein erneut spannendes Wochenende, nachdem sich so langsam die Spreu vom Weizen trennt im Kampf um die ersten vier Plätze, die zur Teilnahme an der Endrunde mit dem Norden und Osten berechtigt.
 
17.01.2012
DEB Pokal
0:8-Heimniederlage im Pokal gegen Bremerhaven

Der Pokaltraum ist vorbei: mit 0:8 (0:2, 0:4, 0:2) unterlagen die Roten Teufel heute Abend Bundesligist Bremerhaven, das somit ins Halbfinale einzieht. Die Norddeutschen dominierten das Match von der ersten Sekunde an und nehmen am Ende vedient den Sieg mit in die Hansestadt. Jeweils zwei Treffer für die Pinguine erzielten Kopecky und Saurette.

Die Partie begann äußerst unglücklich für die Hessen: gerade mal 18 Sekunden war gespielt, da traf Bremerhavens Stanley zum 0:1. Allerdings schien sein Schläger beim Schuss über Schulterhöhe gewesen zu sein, so dass der Treffer aus Nauheimer Sicht nicht hätte zählen dürfen. Die Roten Teufel versuchten aber, prompt zu antworten, so hatte Kevin Lavallee in der 2.Minute die Riesenchance, doch Staudt im Kasten der Pinguins war mit dem Schoner zur Stelle. Bremerhaven legte in der Folgezeit ein gehöriges Tempo vor, dem die Kurstädter nur schwer folgen konnten. In der 5.Minute rettete gegen Saurette und Kosick gleich zwei Mal der Pfosten für Markus Keller, und auch der Schuss von Carsten Gosdeck ging Sekunden später ans Metall. Die einzige Strafzeit im ersten Abschnitt gegen die Norddeutschen ließ Hoffnung auf den Ausgleich aufkommen, doch auch hier zeigte der Zweitligist seine Klasse. Mit einem schnellen Konter über drei Stationen nach einem Scheibenverlust der Hausherren markierte Kopecky den zweiten Bremerhavener Treffer (11.). Bad Nauheim probierte einiges und kam langsam besser ins Match, Dylan Stanley und Tobias Schwab hatten hierbei aussichtsreiche Gelegenheiten, doch beide Schüsse verfehlten das Gehäuse. Auch ein Solo von Lavallee segelte über das Tor (16.), so dass es mit einer verdienten 2:0-Führung für die Gäste in die erste Pause ging.

Im Mittelabschnitt war es eine reine Demonstration der Pinguine, welches Tempo in der zweiten Liga gespielt wird. Die Roten Teufel stemmten sich zwar dagegen, kamen aber fast nicht aus der eigenen Abwehrzone heraus. Gelegentliche Konter wie von Schwab und Striepeke wurden zu hektisch vergeben, während Bremerhaven zielstrebig in Richtung Markus Keller spielte. Ohne den Bad Nauheimer Goalie wären nach Großchancen der Hansestädter wohl schon früher weitere Tore gefallen, so dauerte es aber bis zur 31.Minute, ehe Kopecky nach einem feinen Spielzug das 3:0 markierte. Nur 80 Sekunden später klingelte es schon wieder, als Beck eine Vorlage von Gosdeck freistehend verwertete. Bremerhaven hatte alles im Griff und war weiter torhungrig: nach einem feinen Pass von Stanley war Ales Kreuzer an der blauen Linie genau in die Nahtstelle der EC-Abwehr durch und ließ Keller beim 5:0 keine Chance. Noch vor der zweiten Pause nutzten die Gäste ein Powerplay mit einem von Janke unhaltbar abgefälschten Schlagschuss zum 6:0.
Im letzten Abschnitt hielten die Gäste das Tempo weiter hoch und kamen zu Treffern von Stanley und Saurette. Den Hausherren hätte jeder im Stadion durchaus ein Tor gegönnt, zumal sie bis zur letzten Minute an alles probierten. "Wir waren nach dem frühen 0:1 ein wenig geschockt. Vielleicht wäre ein 1:2 drin gewesen, und wer weiß, wie das Spiel dann möglicherweise verlaufen wäre. So aber nehmen wir das Ergebnis an, und wir wollen daraus lernen", sagte EC-Coach Fred Carroll nach dem Spiel. "Unser Ziel war es nach der schwachen Phase in der Liga, das Tempo bis zum Ende hoch zu halten, was uns ganz gut gelungen ist. Wir hatten einige Verletzte, die wir heute wieder integrieren konnten", so Bremerhavens Trainer Gunnar Leidborg.

Ein im Stadion kursierendes Gerücht hinsichtlich des heute erneut aufgrund einer Magen-Darm-Grippe fehlenden Lanny Gare erteilten Trainer Fred Carroll und Geschäftsführer Andreas Ortwein nach dem Spiel eine definitive Absage. "Wir wissen nicht, wo das Gerücht herkommt, aber Lanny wird uns nicht in Richtung DEL verlassen. Er war heute im Stadion, um seine Teamkameraden anzufeuern und das Match zu verfolgen. Er will am Freitag wieder spielen, so dass wir völliges Unverständnis diesbezüglich haben", so Andreas Ortwein.

EC Bad Nauheim - Fischtown Pinguins 0:8 (0:2, 0:4, 0:2)
Tore:
0:1 (00:18) Stanley
0:2 (10:12) Kopecky (Stanley) SH 4-5
0:3 (30:40) Kopecky (Kreuzer)
0:4 (32:00) Beck (Gosdeck, Kosick)
0:5 (35:42) Kreuzer (Stanley)
0:6 (39:42) Janke PP 5-4
0:7 (45:39) Stanley (Kreuzer, Kopecky)
0:8 (50:27) Saurette (Kosick)
Strafminuten: ECN 6 + 10 (Striepeke) / REVB 6 + 10 (Willaschek)
Zuschauer: 984
 
17.01.2012 Heute Abend DEB-Pokal-Viertelfinale gegen Bremerhaven - Schaffen die Roten Teufel erneut die Sensation?

Ein Highlight jagt dieser Tage das nächste bei den Roten Teufeln: Sonntag feierte man noch den Derbysieg gegen Kassel, da gastiert am heutigen Dienstag Bundesligist Bremerhaven im Colonel-Knight-Stadion zum DEB-Pokal-Viertelfinale (Beginn 19.30 Uhr). Und wieder ist es das Duell zweier Spielklassen, wobei man sich natürlich gerne an das letzte Match gegen Weißwasser erinnert, das die Kurstädter mit 4:3 nach Verlängerung für sich entscheiden konnten. Damals schossen die Hessen den Bundesligisten in eine sportliche Krise mit fünf Niederlagen aus den folgenden sieben Spielen, in einer solchen befinden sich derzeit die "Fischtown Pinguins". Aus den letzten acht Partien konnte das Team von Trainer Gunnar Leidborg lediglich zwei gewinnen - und diese auch nur knapp nach Penaltyschießen. Geschuldet ist diese Situation wohl zum Teil aber auch einer langen Verletztenliste, u.a. fehlen mit Marian Dejdar und Viktor Beck nach wie vor zwei Leistungsträger. Zumindest der Ex-Teufel Carsten Gosdeck ist nach langwieriger Knieverletzung erstmalig wieder mit im Kader, auch die angeschlagenen Patrik Beck und Patrick Hucko werden die Fahrt in die Kurstadt mit antreten.

"Es ist vielleicht nur ein Trainingsspiel, aber es ist ein sehr wichtiges Trainingsspiel", sagt Bremerhavens Coach Leidborg, der dem Pokalwettbewerb eher skeptisch gegenüber steht. "Wir müssen aber auch sehen, dass wir wieder in die Spur kommen", denkt der Schwede bereits weiter und will den Pokal als eine Art Aufbau für sein Team nutzen. Er wird seine Mannschaft mit vier Blöcken agieren lassen, so dass alle verfügbaren Akteure ihre Eiszeiten erhalten sollen. "Eine Kaffeefahrt können wir uns nicht erlauben", hat Leidborg durchaus Respekt vor den Roten Teufeln, die zuletzt in der Saison 2002/03 auf Bremerhaven trafen. Damals stiegen die Norddeutschen aus der 2.Liga ab, aktuell belegen die Pinguine Rang sieben in der höchsten ESBG-Spielklasse (32 Spiele, 17 Siege, 15 Niederlagen). Topscorer der Hansestädter ist der Tscheche Jan Kopecky, der alle Partien absolvierte und dabei 36 Punkte für sich verbuchte (12 Tore, 24 Vorlagen). Direkt dahinter folgt der Kanadier Christopher Stanley mit 35 Zählern (13 / 22), beide Stürmer haben somit maßgeblich dafür gesorgt, dass Bremerhaven derzeit über den drittbesten Angriff der Bundesliga verfügt. Vor allem in Überzahl ist das Team eine Macht und liegt in dieser Wertung auf Platz zwei mit über 25 Prozent Quote. Im Tor ist Routinier Marko Suvelo nach wie vor ein Top-Torhüter, der aktuell einen Schnitt von 2,89 Gegentoren vorzuweisen hat und damit auf Platz sechs der Goalie-Ligawertung liegt. Dennoch haben in der zweiten Liga nur drei Clubs mehr Tore kassiert als der REV (derer 107), so dass man mittlerweile ins Mittelmaß abgerutscht ist.

Dennoch keine leichte Aufgabe für die Hessen, die am Wochenende zwei Topspiele zu absolvieren hatten, während die Pinguine am Sonntag spielfrei waren. Aus diesem Grund hat EC-Coach Fred Carroll seinen Spielern gestern Abend trainingsfrei gegeben, damit sich die Akteure ein wenig erholen konnten, zumal am nächsten Wochenende wieder zwei schwere Punktspiele zu absolvieren sind. Verzichten muss Fred Carroll aller Voraussicht nach erneut auf seinen Kapitän Lanny Gare, der aufgrund einer Magen-Darm-Infektion geschwächt ist und wohl nicht helfen kann, die Sensation zu schaffen. Auch Pierre Wex muss von der Bande aus zuschauen, eine Bänderverletzung zwang ihn am Sonntag bereits zum Aussetzen. Nichtsdestotrotz sind die Roten Teufel hoch motiviert und wollen natürlich den Halbfinaleinzug nach dem Schlusspfiff feiern. Mit ein bißchen Glück und mit der Unterstützung der Fans sollte zuhause etwas möglich sein gegen den Favoriten, der sich wie beschrieben in einem sportlichen Tief befindet.

Für Spannung ist also gesorgt - und wie heißt es so schön? "Der Pokal hat seine eigenen Gesetze." Wir drücken die Daumen, dass die Kurstädter dieses auch heute wieder unter Beweis stellen können.
 
14.01.2012 Sonntagabend "Sechs-Punktespiel" gegen Kassel - Noch Karten erhältlich

Kaum ist das eine Spitzenspiel in Dortmund für die Roten Teufel vorüber, folgt bereits das nächste, wenn am morgigen Sonntag, den 15. Januar 2012 ab 19.00 Uhr die Kassel Huskies zum Hessenderby im Bad Nauheimer Colonel-Knight-Stadion gastieren. Beide bisherigen Duelle haben die Kurstädter für sich entscheiden können, doch seit dem letzten Aufeinandertreffen am zweiten Weihnachtsfeiertag hat sich vor allem personell einiges bei den Nordhessen getan. In der Defensive wurde mit Daniel Reiss aus Herford ein DEL-erfahrener Abwehrrecke im besten Alter (29) geholt, im Angriff sorgt ab sofort der 34-jährige Tscheche Marek Vorel für Tore (kam vom HC Kosice, erste slowakische Liga und traf gestern beim 6:3-Sieg gegen Frankfurt). Zudem wurde im Tor erst diese Woche der frühere Wolfsburger DEL-Goalie Marek Mastic unter Vertrag genommen. Darüber hinaus verstärkt seit Ende Dezember Christoph Koziol aus Dortmund den Angriff der Nordhessen, der gebürtige Rosenheim netzte gegen die Löwen gestern Abend sogar zwei Mal ein.

Somit haben die Neuzugänge maßgeblich dazu beigetragen, dass man die 5:8-Niederlage vom vergangenen Sonntag in Duisburg wettmachen konnte - und das im anderen Hessenderby gegen die Frankfurter, die nach dem ersten Drittel noch 2:0 führten. Die Huskies drehten die Partie aber eindrucksvoll und werden nach dem Schlusspfiff die 3:6-Niederlage der Wetterauer bei den Elche mit Wohlwollen zur Kenntnis genommen haben, denn nun hat man ein sogenanntes "Sechs-Punktespiel".

Man kann demnach davon ausgehen, dass die Nordhessen alles versuchen werden, auch den zweiten hessischen Rivalen an diesem Wochenende in Schach zu halten und nach Möglichkeit die Punkte zu entführen. Mit einem Blick auf die Tabelle könnte aus der punktgleichen "Viererbande" nämlich ein Verfolger-Duo werden, nachdem Sonntag auch Duisburg und Frankfurt direkt aufeinandertreffen. Eins von diesen Teams wird nach der Zwischenrunde wohl auf der Strecke bleiben müssen, so dass ein Mehr an Spannung vor diesem Spieltag also nicht geboten werden kann. Kein Fan sollte sich demnach dieses Highlight im Bad Nauheimer Kurpark entgehen lassen. Karten - vor allem Stehplätze - sind noch ausreichend an der Abendkasse (öffnet bereits um 17 Uhr) erhältlich. Auch auf der Geschäftsstelle können Tickets erworben werden, das EC-Office ist Sonntag bereits ab 15.00 Uhr geöffnet.

Bei den Roten Teufeln wird man abwarten müssen, ob Kapitän Lanny Gare nach einer Magen-Darm-Infektion wieder mitwirken kann. Der gebürtige Kanadier wird alles daran setzen, in diesem Topmatch dabei zu sein, nur wenn es absolut nicht gehen sollte, müsste Fred Carroll wie in Dortmund auf ihn verzichten. Zudem hoffen die Verantwortliche natürlich, dass der Virus nicht weiter in der Kabine um sich greift, um nicht wie gestern kurz vor Anpfiff eine Hiobsbotschaft in Form eines Ausfalls zu erhalten. Aber selbst wenn: die Spieler wollen die erste Niederlage vom Freitag nach 20 siegreichen Partien gegen die Huskies wettmachen und auch weiterhin die Nummer eins in Hessen bleiben. Mit der entsprechenden Unterstützung der Fans sollte dieses Vorhaben gelingen, so dass das Stadion auch nach dem Schlusspfiff wieder das - in dieser Spielzeit so gern gesungene - Lied mit der "Nummer eins im Land" anstimmen kann. Man sieht sich also am Sonntagabend im Colonel-Knight-Stadion!
 
13.01.2012 Heute Abend Auswärtsspiel in Dortmund - Verteidigen die Roten Teufel die Tabellenführung?

Am zweiten Wochenende der Zwischenrunde in der Eishockey Oberliga West stehen die Roten Teufel vom EC Bad Nauheim vor zwei richtig schweren Aufgaben. Zunächst gastieren die Kurstädter am heutigen Freitag ab 20.00 Uhr bei Vorrundenmeister EHC Dortmund, ehe es am Sonntag ab 19.00 Uhr im heimischen Colonel-Knight-Stadion zum Knallerspiel und Hessenderby gegen die Kassel Huskies kommt. Doch die Wetterauer treten als Tabellenführer und mit dem Selbstvertrauen aus der unglaublichen Siegesserie von 20 Partien in Folge an, um ihre Spitzenposition zu behaupten.

Die Dortmunder Elche ließen kurz vor Ende der Vorrunde mit Christoph Koziol einen ihrer besten Torschützen zum Ligarivalen Kassel ziehen, der Abgang des 29-Jährigen wurde durch den 18-jährigen Christian Kretschmann kompensiert. Noch bis zum Sonntag ist das Transferfenster geöffnet, gemäß Aussage der Verantwortlichen will man aber nur im finanziell und sportlich vernünftigen Rahmen aktiv werden - wenn überhaupt. Möglicherweise spielt hierbei aber auch eine Rolle, dass man mit dem Kanadier Ryan Martens (27 Tore, 29 Vorlagen), dem Slowaken Branislaw Pohanka (17 / 19) sowie Frank Petrozza (27 / 26) drei absolute Torgaranten im Kader hat. Zudem stehen mit Nils Liesegang (9 / 41) und Manuel Neumann (7 / 26) zwei Deutsche im Aufgebot, die es zu verstehen wissen, den Goalgettern die Scheibe zum Erfolg aufzulegen. Somit hat EHC-Coach Frank Gentges zwei Scorerblöcke auf dem Bogen, dennoch schiebt er die Favoritenrolle in Richtung Bad Nauheim: "Es wird ganz schwer für uns, denn die Roten Teufel haben drei gleichstarke Formationen zur Verfügung. Sie werden eine gewichtige Rolle in den Aufstiegs-Playoffs spielen", so der frühere EC-Verteidiger.

Mit dieser Aussage will Gentges aber mit Sicherheit die Last des Vorrundentitels von den Schultern seiner Spieler nehmen, immerhin hat sein Team zuletzt 13 Partien in Serie gewonnen und ist auch in die Zwischenrunde mit zwei Siegen gestartet. Ein enges Match ist somit zu erwarten, nachdem in der letzten Saison jede Mannschaft drei Mal gewinnen konnte und auch in dieser Spielzeit ging jeder einmal als Sieger vom Eis, so dass die Bilanz ausgeglichen ist. Nach der Vorrunde trennten beide Mannschaften nur zwei Punkte, auch wenn die Hessen eine noch bessere Abwehr (43:45 Gegentore) und einen noch besseren Sturm (162:151 Tore) als die Elche vorweisen konnten. Der holprige Saisonstart mit den Auftakt-Niederlagen gegen die Westfalen sowie gegen Hamm gab am Ende aber den Ausschlag zugunsten der Elche. Man darf gespannt sein, wie es in diesem Spitzenspiel an der Strobelallee nach dem Schlusspfiff ausschauen wird.

Bei den Roten Teufeln sind dieses wichtige Wochenende alle Mann Bord, nachdem auch Manuel Weibler seinen Pferdekuss so gut wie überstanden hat. Zwar kursiert nach wie vor der Erkältungs-Virus in der Mannschaft, doch sofern nichts Unvorhergesehenes passiert, kann Fred Carroll auf einen kompletten Kader zurückgreifen. Die Stimmung im Team ist bestens, während das Trainingstempo in der Woche hoch gehalten wurde. Die Spieler sind heiß vor dem heutigen Match, von dem es leider kein Liveradio geben wird. „Der EHC Dortmund hat uns - sowie allen anderen Gegnern - die Übertragung untersagt“, sagt Fan-Reporter Marcel Bohl, der auch schon aus Unna letzten Sonntag nicht berichten durfte. „Die übrigen sechs Vereine der Zwischenrunde haben das Senden erlaubt, so dass wir mit dem nächsten Auswärtsspiel aus Frankfurt am 22. Januar wieder on air sind“, so Bohl.
 
10.01.2012 Sonntag Hessenderby gegen Kassel - Noch Karten erhältlich

Am kommenden Sonntag, den 15. Januar 2012 steht ab 19.00 Uhr im Bad Nauheimer Colonel-Knight-Stadion das Spitzenspiel in der Zwischenrunde der Eishockey Oberliga West an, wenn die Kassel Huskies zum Hessenderby im Kurpark gastieren. Der Karten-Vorverkauf zu dieser Partie läuft auf Hochtouren, nachdem die Roten Teufel beide Partien in der Vorrunde für sich entscheiden konnten. "Es gibt aber noch ausreichend Karten in allen Kategorien", sagt EC-Geschäftsführer Andreas Ortwein, der auf ein volles Haus hofft. "Im ersten Heimspiel sind wir knapp am 'Ausverkauft' vorbeigeschrammt, vielleicht können wir dieses ja im zweiten Anlauf vermelden. Zumal es ein wichtiges Spiel zweier Konkurrenten um die Endrundenplätze ist", so der Butzbacher. Auch wenn es noch Karten an der Abendkasse geben wird, empfiehlt die Geschäftsstelle, den Vorverkauf zu nutzen. Die Öffnungszeiten des EC-Office in dieser Woche sind heute, Donnerstag und Freitag jeweils von 15.00 bis 19.00 Uhr sowie Mittwoch von 11.00 bis 15.00 Uhr. Dort kann man dann auch gleich die Tickets für das DEB-Pokal-Viertelfinale gegen den Zweitligisten Bremerhaven mitnehmen, das zwei Tage später am Dienstag, den 17. Januar 2012 um 19.30 Uhr stattfindet. Dieses Match ist nicht in den Dauerkarten inkludiert, die Tagestickets sind jedoch für Saisonkarten-Inhaber vorreserviert und können ebenfalls in der Geschäftsstelle erworben werden.
 
18.112011 Heute Abend Auswärtsspiel in Hamm - Fanradio überträgt live

Heute Abend kommt es zum Spitzenspiel in der Eishockey Oberliga West, wenn die Roten Teufel vom EC Bad Nauheim als aktueller Tabellenfünfter beim Zweiten aus Hamm antreten (Spielbeginn 20.00 Uhr). Allerdings haben die Hessen bei vier Zählern Rückstand auf die Eisbären drei Spiele weniger absolviert und könnten somit aus eigener Kraft an den Westfalen vorbeiziehen. Das Hinspiel verloren die Kurstädter vor heimischen Publikum mit 2:4, was nach fast der Hälfte der Runde keine Überraschung mehr darstellt, wenn man sich die Ergebnisse und den Tabellenplatz der Hammer anschaut.
Die Niederlage aus dem zweiten Heimspiel wurmt die Roten Teufel allerdings immer noch und dürfte heute weitere Motivation sein, um etwas Zählbares aus Westfalen mit nach Hause zu nehmen. Die Hausherren wissen aber, was sie erwartet, so sagt ihr Trainer Carsten Plate: "Sie werden besonders motiviert sein, um die Heimniederlage wettzumachen. Sie verfügen über eine der stärksten Mannschaften der Liga, wir wissen aber, was zu tun ist, um sie von unserem Tor fernzuhalten. Schließlich stehen wir nicht nur durch Glück da oben in der Tabelle", so der 39-Jährige Ex-Profi. Er setzt natürlich nach wie vor auf die Torgefahr ihres Trios Vanek (13 Tore), Potthoff (8) und Svejda (7), die den Hessen das Leben schwer machen sollen. Einzig in der Defensive könnte der Knackpunkt liegen, nachdem die Eisbären mit 44 Gegentreffern die zweitschwächste Quote der Top-Acht-Teams vorweisen (der Achtplatzierte Königsborn hat 51 Tore kassieren müssen). Hier dürfte der Ausfall des gesperrten Nicolas Bitter besonders schwer wiegen, zumindest Marvin Geibler steht nach überstandener Verletzung wieder zur Verfügung.

Bei den Roten Teufeln wird heute Patrick Glatzel von Beginn an zwischen den Pfosten stehen. Ihn als Backup vertreten wird Förderlizenzspieler Philipp Lehr, der Mannheimer saß bereits beim Punktspiel in Netphen auf der Ersatzbank. Hintergrund ist, dass Stammgoalie Markus Keller mittlerweile mit einer Förderlizenz für seinen Heimatclub Augsburg ausgestattet wurde und dort aufgrund einer Verletzung des ersten Torhüters heute Abend in der DEL unterwegs sein wird. Im Team von Ex-EC-Stürmer Larry Mitchell trainiert der in Augsburg wohnende Keller einige Trainingseinheiten die Woche mit, er wird aber nach wie vor bei den Hessen spielen - außer Fred Carroll gibt ihn für DEL-Einsätze frei. "Wir hatten ja vor der Saison schon gesagt, dass auch Patrick Glatzel seine Einsätze bekommen soll, so dass dies keine ungewöhnliche Situation ist", sagt der Kanadier, der volles Vertrauen in die Fähigkeiten des Torhütertalents hat. Ansonsten stehen soweit alle Mann bei den Kurstädtern zur Verfügung, sofern Dennis Cardona aufgrund seines Jobs rechtzeitig vor Ort sein kann. Schwere Beine nach dem kräftezehrenden Pokalspiel gegen Weißwasser sieht der Trainer nicht: "Die Jungs sind topfit, das sollte kein Problem sein", so Fred Carroll, der heute Abend auf den bisherigen EC-Verteidiger Maximilian Pohl treffen wird, der sich in der Deutschland-Cup-Pause den Eisbären anschloss.

Wie sich seine Spieler beim Zweiten schlagen, das kann man auch heute wieder per Fanradio verfolgen. Live und in voller Länge berichtet Marcel Bohl aus dem Hammer Eisstadion, kurz vor Spielbeginn wird er sich unter diesem Link mit den letzten Informationen zur Partie melden. Wir wünschen viel Spaß beim Zuhören.
 
17.112011 Sensationeller 4:3-Sieg im Pokal-Achtelfinale gegen Weißwasser

Was für ein Pokalfight am heutigen Mittwochabend im Colonel-Knight-Stadion: mit 4:3 (0:0, 1:0, 2:3) n.V. gewinnen die Roten Teufel das DEB-Pokal-Achtelfinale gegen Zweitligist Weißwasser. Einen 2:3-Rückstand nach einer 2:0-Führung egalisierten die Hessen kurz vor dem regulären Ende, Kevin Lavallee markierte in der Overtime schließlich den Siegtreffer.

Die Gäste - aktueller Dritter der Bundesliga - kamen mit einiges an Tempo in die Partie und wollten sichtlich Strukturen hereinbringen, um das Match möglicherweise früh zu ihren Gunsten zu lenken. Dementsprechend hatten die Lausitzer mehr Spielanteile, die Hausherren hielten aber defensiv gut dagegen und konnten sich wie immer auf einen sicheren Markus Keller im Tor verlassen. Ein wenig Glück wie beim Pfostenschuss durch Sommerfeld in der 8.Minute gehörte aber natürlich auch dazu. Nach und nach befreiten sich die Roten Teufel und konnten ihrerseits Weißwassers Goalie Boutin unter Druck setzen, wie z.B. in der 9.Minute, als ein Schuss von Baldys in seiner Fanghand landete. Es war nun ein offenes Spiel, Klenner mit einem Schlagschuss sowie Weibler im Gegenzug erneut in die Fanghand des Torhüters hatten aussichtsreiche Chancen. Kurz vor dem ersten Pausentee bekamen die Hessen sogar leichtes Übergewicht, als Baldys mit einem Solo (19.) und Ketter mit einem Schlagschuss (20.) Boutin zwei Mal gefährlich prüften. Letztendlich ging es mit einem verdienten 0:0 in die erste Pause.

Im zweiten Abschnitt war es von Beginn an ein Match auf Augenhöhe: es gab Chancen auf beiden Seiten, zunächst prüfte Bombis Markus Keller mit einem Onetimer in der 23.Minute. In der 25.Minute hatten die Gastgeber einen 2 auf 1-Konter, doch der Pass von Kujala auf Lavallee war ein wenig zu ungenau, so dass der Schuss des Kanadiers über den Kasten ging. In der 27.Minute war es dann aber soweit: Manuel Weibler spielte mit einem Querpass Lanny Gare frei, der Ex-Lausitzer überwand mit einem Schuss unter die Latte schließlich Boutin zum 1:0. Nun spielten sich die Roten Teufel förmlich in einen Rausch: Janne Kujala hatte in der 28.Minute zwei Mal die Chance auf das 2:0, doch Boutin hielt beide Schüsse. Tobias Schwab war in der 31.Minute frei vor dem Goalie, doch auch hier war der Kanadier zur Stelle. Erst gegen Ende des Drittels kamen die Ostdeutschen besser vor den Kasten der Kurstädter, als sie dem hohen Tempo kräftemäßig ein wenig Tribut zollen mussten. Aber man überstand auch diese Szenen schadlos und konnte somit mit einem 1:0 nach einem insgesamt fairen Spiel in die zweite Pause gehen.

Der Schlussabschnitt begann mit einem Paukenschlag: Weißwasser hatte gerade eine Strafe abgesessen, da traf Nauheims Michel Maaßen mit einem Drehschuss gegen den für Boutin eingewechselten Backup-Goalie Albrecht zum 2:0. Bad Nauheim war nun die bestimmende Mannschaft, auch wenn sich die Gäste natürlich gegen die Niederlage stemmten. Man versäumte allerdings, das dritte Tor nachzulegen (Kujala traf z.B. nur den Pfosten), stattdessen kamen die Füchse zu einem viel zu einfachen Anschlusstreffer durch McKnight in der 48.Spielminute. Nun wurde es noch einmal richtig intensiv, denn Weißwasser musste weiter kommen, während der EC konterte. Tobias Schwab hatte in der 52.Minute hierbei die Riesenchance auf das 3:1, doch völlig frei verzog er einen 3 auf 1-Konter über das Tor. Die Sachsen erhöhten mit zunehmender Spieldauer immer mehr den Druck, doch Markus Keller hielt, was zu halten war. Die Kräfte bei den Gastgebern schwanden immer mehr, EC-Coach Carroll nahm dementsprechend eine Auszeit. Just als diese vorbei war, rappelte es innerhalb von 33 Sekunden zwei Mal bei den Roten Teufeln: Wartenberg mit einem Schlagschuss und McKnight mit einem Rückhandschuss drehten das Ergebnis zwei Minuten vor dem Ende. Aber es war ein echtes Pokalspiel, in dem die Hausherren 44 Sekunden vor dem Schlusspfiff durch Schwab auf 3:3 ausglichen und sich damit selber für die Leidenschaft und den tollen Fight, den man dem klassenhöheren Team bot, belohnte. Es ging somit in die Verlängerung, in der Kevin Lavallee in der 62.Minute mit einem seiner unnachahmlichen Solos den umjubelten Siegestreffer markierte. "Nach dem 3:2 haben unsere Spieler wohl das empty net goal im Hinterkopf gehabt. Aber das ist Pokal, und Nauheim hat läuferisch und kämpferisch gut dagegen gehalten", so Weißwassers Coach Rohrbach. "Selbst nach dem 2:3 habe ich an den Sieg geglaubt, und ein Match dauert nun mal 60 Minuten. Natürlich hatten wir etwas Glück beim 3:3, aber am Ende hatten wir einen Kevin Lavallee im Kader. Beste Erkenntnis ist aber, dass wir das Tempo mitgehen konnten", freute sich Fred Carroll über den Sieg gegen seinen Ex-Club. Die Auslosung für das Viertelfinale erfolgt in Kürze, Spieltermin ist der 17.1.2012. Insgesamt 41 Fotos der Partie sind in unserer Galerie online, die Videos der Pressekonferenz sowie des Spiels folgen in Kürze.

Die anderen 1/8-Final-Ergenisse von heute: Frankfurt-Chemnitz 7:1, Landshut-DEB U20 6:2, Peiting-Halle 3:1, Hannover Indians-Heilbronn 2:0, Füssen-Rosenheim 3:6 und Bietigheim-Ravensburg 1:0.

EC Bad Nauheim - Lausitzer Füchse 4:3 n.V. (0:0, 1:0, 2:3)
Tore:
1:0 (26:38) Gare (Weibler, Schwab)
2:0 (42:13) Maaßen (Baldys)
2:1 (47:20) KcKnight (Massek)
2:2 (57:46) Wartenberg
2:3 (58:19) McKnight (Masek)
3:3 (59:16) Schwab (Lavallee, Gare)
4:3 (61:24) Lavallee
Strafminuten: ECN 6 / ESW 10
Zuschauer: 923
 
14.11.2011 Pokalknaller im Achtelfinale am Mittwoch: der EC empfängt die Lausitzer Füchse

Ein absolutes Highlight steht den Roten Teufeln vom EC Bad Nauheim an diesem Mittwochabend, den 16.11.2011 ab 19.30 Uhr ins Haus, wenn es im DEB-Pokal-Achtelfinale zum Aufeinandertreffen der Hessen gegen Bundesligist Lausitzer Füchse kommt. Für zwei EC'ler wird diese Partie neben dem sportlichen Wert von besonderer Bedeutung sein, denn sowohl Trainer Fred Carroll wie auch sein Kapitän Lanny Gare waren 2006 gemeinsam in Weißwasser unter Vertrag, so dass es ein Wiedersehen mit ihrem Ex-Club geben wird.
Die Ostdeutschen belegen derzeit punktgleich mit Bremerhaven den dritten Platz in der zweiten Bundesliga und haben auf Tabellenführer Landshut lediglich zwei Zähler Rückstand. Diese Platzierung kommt nicht von ungefähr, so hat das Team von Trainer Dirk Rohrbach zuletzt fünf Siege in Folge eingefahren und zählt damit zur Mannschaft der Stunde in der höchsten ESBG-Liga. Die Mischung zwischen talentierten und erfahrenen Akteuren gibt hierbei den Ausschlag, denn mit Ervin Masek steht z.B. ein 44-jähriger Stürmer im Kader der Füchse, während Nachwuchskräfte wie der 18-jährige Louis-Vincent Albrecht dafür sorgen sollen, dass in der Lausitz auch in Zukunft hochklassig gespielt wird.
Die Gäste sind eine eingeschworene Gemeinschaft und treten in allen Partien stets als Einheit auf, was ihre ganz große Stärke ist. Vor allem in der Ferne agieren die Lausitzer überaus erfolgreich, die letzten fünf Auswärtsspiele wurden allesamt gewonnen (zuletzt 2:0 vor Wochenfrist in Hannover). Viele eigene Tore benötigen sie hierfür nicht, mit 42 erzielten Treffern aus 14 Spielen haben sie die zweitgeringste Torausbeute der Top 8 Clubs vor dem Achtplatzierten aus Hannover (39). Ein Blick auf die Ergebnisse belegt dieses, denn 12 der 14 Punktspiele gingen mit maximal zwei Toren Unterschied aus, so dass die Tordifferenz von +3 keine Überraschung ist. Diese Tatsache spiegelt aber eine enorme mentale Stärke wider, dass man auch knappe Vorsprünge über die Zeit bringen kann, was zuletzt die Hannover Indians eindrucksvoll zu spüren bekamen, als sie sich an der Weißwasseraner Defensive förmlich die Zähne ausbissen.
Der Kader der Füchse beinhaltet einige prominente Namen, so dass der sportliche Erfolg fast schon vorprogrammiert ist. Ex-Nationalspieler Chris Straube (letztes Jahr in Essen) führt den Angriff der Gäste und aktuell die Scorerliste mit 12 Punkten (5 Tore, 7 Vorlagen) an. Auf dieselbe Punktezahl (4 Tore, 8 Vorlagen) kommt der Kanadier Mark Derlago, der aus der nordamerikanischen AHL zu den Füchsen wechselte. Der DEL-erfahrene Björn Bombis (Hamburg, Hannover, Nürnberg), der Kanadier Matt McKnight (kam aus der ECHL) sowie Center Danny Albrecht sind weitere Leistungsträger im Angriff, der mit zahlreichen Talenten wie dem Landsberger Florian Brenninger ausgestattet ist. In der Defensive kann Dirk Rohrbach nach wie vor auf Urgestein Robert Bartlick bauen (bereits 2006 unter Fred Carroll im Kader), Ex-Nationalspieler Sebastian Klenner (wurde 2004 mit Frankfurt DEL-Meister), der Kanadier Jared Ross (kam aus der ECHL) oder der letztjährige Dresdner Jörg Wartenberg stehen für absolute Erfahrung in der Abwehr der Füchse. Zwischen den Pfosten hütet mit Rückkehrer Jonathan Boutin ein Kanadier das Tor, der ebenfalls bereits in der AHL aktiv war und aktuell über einen Gegentorschnitt von 2,8 verfügt (31 Treffer in 11 Spielen). Der Teamroster der Lausitzer liest sich also entsprechend, so dass auf die Kurstädter ein ganz dicker Brocken zukommt.
Die Hausherren können jedoch auf einen kompletten Kader zurückgreifen, einzig Dylan Stanley muss nach seinem Knöchelburch noch längere Zeit zuschauen. "Das Training läuft hervorragend, das Tempo ist hoch und alle ziehen mit. Die Mannschaft ist heiß auf das Duell gegen ein klassenhöheres Team, zumal wir ja den Aufstieg in diese Liga anpeilen. Somit wird dieses Match ein besonderer Gradmesser sein", sagt EC-Coach Fred Carroll, der eine gewisse Vorfreude vor dem Spiel gegen seinen alten Arbeitgeber nicht verneinen kann. Auch sein Kapitän Lanny Gare, der in der Saison 2006/07 stolze 24 Tore für Weißwasser schoss und damit Toptorjäger der Ostdeutschen war, geht besonders motiviert in diesen Pokalfight.
Sechs von 16 Achtelfinalisten spielen derzeit in der Oberliga, und die Roten Teufel wollen natürlich gerne dabei sein, wenn die Schlagzeile am Ende lautet "EC Bad Nauheim schaltet klassenhöheres Team aus". Geschäftsführer Andreas Ortwein glaubt an seine Mannschaft: "Wir gehen sicher nicht als Favorit in das Match, aber die Jungs werden 60 Minuten Gas geben, um die Überraschung zu packen. Mit den eigenen Fans im Rücken und dem notwendigen Quäntchen Glück ist immer was drin", so der Butzbacher.
Es ist also angerichtet für ein packendes und emotionales Pokalmatch am Mittwochabend, das als zusätzlicher Bonus in den Saison-Dauerkarten ebenfalls enthalten ist. "Wir bauen auf unsere stimmgewaltigen Fans, und mit der entsprechenden Kulisse im Rücken ist einiges machbar", erklärt Andreas Ortwein. Somit heißt es also Daumen drücken für den Einzug in die nächste Runde, die am 17.01.2012 stattfinden wird.
 
07.11.2011 Maximilian Pohl wechselt nach Hamm

Maximilian Pohl verlässt die Roten Teufel: der Verteidiger, der erst im Sommer von den Hannover Braves nach Bad Nauheim kam, hat die Verantwortlichen der Kurstädter um Vertragsauflösung gebeten und sich inzwischen den Hammer Eisbären angeschlossen. Der EC Bad Nauheim wünscht Maximilian Pohl alles Gute bei seiner neuen Aufgabe, man sieht sich ja noch mindestens einmal wieder beim Rückspiel der Hessen in Westfalen.
 
05.11.2011 Heute Abend Auswärtsspiel in Netphen - Fanradio überträgt live

Nach dem 11:0-Heimsieg von gestern haben treten die Roten Teufel bereits heute Abend ab 20.00 Uhr beim EHC Netphen an. Die Siegerländer sind in ihren bisherigen zehn Partien noch ohne eigenen Punkt bei einem Torverhältnis von 18:93, so dass die Vorzeichen für diese Partie mehr als deutlich sein sollten. Für die Hessen ist es ein Premierenspiel, nachdem bislang noch keine erste Bad Nauheimer Mannschaft ein Match gegen Netphen absolviert hat. Ebenso unbekannt sind auch viele Namen der heutigen Gastgeber, lediglich Martin Oertel, der einst mal ein Probetraining in der Kurstadt absolvierte, dürfte den meisten ein Begriff sein. Nachdem die Netphener auswärts oftmals nur mit Rumpftruppen antreten können, werden sie vor heimischen Publikum heute Abend vollständig erwartet, nachdem der Kader ohnehin nicht allzu groß ausfällt. Da kommt es nicht von ungefähr, dass das Team von Trainer Reinhard Bruch wie gestern in Duisburg 16 oder letztes Wochenende in Kassel gar 18 Gegentore kassieren musste. Zumindest vor heimischen Publikum konnte man die Niederlagen gegen Krefeld und Herford in Grenzen halten, gegen Essen war man beim 4:5 sogar knapp am ersten Punktgewinn dran.

Wie sich die Kurstädter, die auf Jannik Striepeke verzichten müssen, heute aus der Affäre ziehen werden, das kann man wieder live am Fanradio unter diesem Link verfolgen. Reporter Marcel Bohl meldet sich kurz vor Spielbeginn aus der Siegerländer Eishalle mit allen Informationen zum Spiel.
 
04.11.2011
Spiele des Tages EC Bad Nauheim Rote Teufel vs EHC Krefelder Niederrhein e.V. PREUSSEN 11 : 0 4.0-2:0-5:0 Spielberichte
  Heute Abend Heimspiel gegen Krefeld

Nach dem tollen Derby und einem 4:1-Sieg gegen die Frankfurter Löwen holt die Roten Teufel an diesem Wochenende der "normale" Liga-Alltag wieder ein, wenn es am heutigen Freitag ab 19.30 Uhr zuhause gegen den Krefelder EV und bereits morgen ab 20.00 Uhr beim EHC Netphen um Pflichtzähler in der Eishockey Oberliga West geht. "Alles andere als sechs Punkte wäre eine Enttäuschung", sagt dementsprechend EC-Stürmer Manuel Weibler, der im Rahmen der TV-Sendung "Sport Show" auf Rhein-Main-TV am Montag die Marschrichtung für die Partien gegen den Letzten und Vorletzten der Tabelle ausgab.
Für die Krefelder Spielgemeinschaft, die aus dem EHC Preußen sowie dem Nachwuchs des KEV 81 besteht, ist die Oberliga-Teilnahme eine Möglichkeit, eigene Talente auf höherem Niveau neben der DNL auszubilden. Entsprechend gestaltet sich der Kader vom früheren Grefrather Verteidiger Elmar Schmitz, der fast ausschließlich Krefelder Eigengewächse zur Verfügung hat. Hierunter sind auch in Bad Nauheim bekannte Namen, so stehen mit den beiden Ex-Förderlizenzspielern Pascal Zerressen und Marc Schaub zwei Akteure mit DEL-Erfahrung auf dem Bogen der Rheinländer. Letzterer zog sich zuletzt allerdings eine schwere Schulterverletzung zu und wird mehrere Wochen ausfallen. Lediglich auf der Ausländerposition griff man in Übersee zu und holte mit dem australischen Nationalstürmer Casey Minson einen Spieler mit kanadischen Wurzeln, der in der Bayernliga beim SC Forst bereits Deutschland-Erfahrung sammelte. Auf ihn setzen die Verantwortlichen natürlich ihre Hoffnungen, denn in neun Spielen konnten die Krefelder erst 10 Tore markieren - allerdings ist hier auch eine 0:5-Wertung dabei, nachdem ein 7:4-Sieg gegen Herford nachträglich in eine Niederlage umgewandelt wurde. Dennoch macht der Blick auf die Statistik des Vorletzten deutlich, woran es derzeit mangelt, denn neben wenigen eigenen Toren (man blieb bereits vier Mal ohne eigenes Tor) kassiert man derer auch zuviele, um weiter vorne mitspielen zu können.
"Uns war von Anfang an klar, dass die Vorrunde einige Lehrstunden für uns beinhalten würde. Wir haben aber mit Herford und Netphen bereits die Teams geschlagen, die mit uns hinten stehen, und spätestens ab der nächsten Runde werden sich weitere Erfolgserlebnisse einstellen", ist sich der Krefelder Coach über die Schwere der ersten Partien bewusst. "Wir schießen einfach zu wenig Tore, außerdem fehlt uns diese erste Sturmreihe, die andere Mannschaften auszeichnet. Wenn man sich die Statistiken der Teams anschaut, findet man immer wieder dieselben Namen. Einen solchen Block benötigt man, um weiter vorne mitspielen zu können. Aber wir sind frohen Mutes und können in jedem Spiel nur lernen", so der 45-Jährige, der die Roten Teufel so lange wie möglich ärgern will. "Jedes Spiel beginnt mit 0:0. Wir lassen uns einfach mal überraschen, was wir als krasser Außenseiter bewirken können", sagt Elmar Schmitz.
Bei den Roten Teufeln sind bis auf Dylan Stanley alle Mann an Bord, lediglich hinter Dominik Börngen steht ein kleines Fragezeichen aufgrund erneuter Knieprobleme, die ihn diese Woche zwei Mal im Training zum Aussetzen zwangen. Dennis Cardona hat seine Bronchitis auskuriert, auch Marc Kohl ist nach starker Erkältung wieder fit. "Wenn alle Spieler Vollgas geben, erwarte ich einen deutlichen Sieg", sagt selbstbewusst Geschäftsführer Andreas Ortwein, der den Fans natürlich ein Spektakel bieten möchte. "Jedes Spiel muss aber erstmal gespielt werden, zumal man jedem Gegner den notwendigen Respekt zollen sollte. Bei normalen Kräfteverhältnissen sind wir aber in der Pflicht", so der Butzbacher.
Nach der Kür in der Vorwoche soll heute Abend also die Pflicht folgen, und man darf mehr als gespannt sein, wie der Derbysieg auf das Team gewirkt hat. Die Mannschaft würde sich freuen, wenn sie auch heute Abend wieder die Unterstützung von der Kurve und den Tribünen erfahren könnte wie gegen die Löwen. Dann dürfte auch das heutige Match zu einem echten Event im Colonel-Knight-Stadion werden.
 
28.10.2011
Spiele des Tages EC Bad Nauheim Rote Teufel vs Frankfurter Löwen 4 : 1 3:1-0:0-1:0 Spielberichte
27.10.2011 Derbyzeit im Colonel-Knight-Stadion: die Roten Teufel empfangen die Frankfurter Löwen

Fast ein Vierteljahrhundert hat es gedauert - am Freitagabend ab 19.30 Uhr ist es nun endlich wieder soweit: der EC Bad Nauheim tritt in einem Liga-Pflichtspiel zum großen Hessenderby gegen den Nachbarn aus Frankfurt an. Zuletzt trafen beide Mannschaften (damals noch gegen die Eintracht Frankfurt) in der Saison 1986/87 in der Auf- bzw. Abstiegsrunde der Bundesliga aufeinander, an deren Ende der Klassenerhalt der Mainstädter stand. Das Spiel am 5. März 1987 zwischen der Eintracht und dem EC endete mit einem 8:5-Erfolg für die Gastgeber, bei den Roten Teufeln traf u.a. der heutige EC-Coach Fred Carroll doppelt. In der 1.Liga verweilten die heutigen Gäste anschließend bis zum Jahr 1991, nach Liquidierung der Eishockeyabteilung und der Gründung der Löwen gab es sowohl in der Oberliga wie auch der 2.Liga kein weiteres Derby zwischen den Roten Teufeln und den Frankfurtern. Als Gründungsmitglied der DEL bis zur Insolvenz der Lions nach der vorletzten Spielzeit waren stets eine oder zwei Ligen zwischen beiden Teams, jetzt erst sieht man sich also auf Augenhöhe in der Eishockey Oberliga West wieder.
Und dieses Match zieht die Massen in ihren Bann: Anfang der Woche meldete die Geschäftsstelle der Roten Teufel "ausverkauft", was es zu diesem frühen Zeitpunkt zuletzt vor dem legendären Finale gegen die Moskitos Essen im Jahr 1999 gab. Selbst das fünfte Spiel gegen Landshut in der letzten Zweitliga-Saison 2004 war nicht restlos ausverkauft, erst das so heiß ersehnte Derby gegen die Löwen macht dies möglich. Darüber hinaus haben sich mehr als 20 Journalisten der Print- und Online-Medien akkreditiert, auch das Fernsehen wird in Form des Hessischen Rundfunks sowie durch Rhein-Main-TV vertreten sein. Dem aber noch nicht genug: gleich drei Teufel der Vorsaison wechselten im Sommer aus der Kurstadt an den Main, so dass mit Jan Barta, Alexander Althenn und Marvin Bauscher bekannte Namen ins Colonel-Knight-Stadion zurückkehren und für weitere Emotionen auf und neben dem Eis sorgen werden. Zudem stehen mit Paul Knihs, Sven Breiter und dem derzeit verletzten Boris Ackers drei weitere Ex-Nauheimer im Kader der Frankfurter, so dass man sich bestens kennt.
Zum Sportlichen: beide Teams sind etwas holprig in die Saison gestartet, da unterlagen sowohl die Roten Teufel wie auch die Löwen den Hammer Eisbären, in Unna mussten die Frankfurter gar eine unerwartete 2:5-Niederlage einstecken. Dass die Löwen dennoch mit vier Punkten Vorsprung bei einem mehr absolvierten Spiel vor den Wetterauern auf Platz zwei der Tabelle stehen, hat man am Ratsweg auch der Wertung der Auftaktniederlage gegen Kassel zu verdanken. Somit stehen derzeit fünf Siege aus acht Partien für die Gäste zu Buche, wobei die Erfolge gegen Netphen und Essen keine große Überraschung darstellen. "Derzeit kann keiner den Leistungsstand des anderen so richtig einschätzen", sagt dementsprechend Löwen-Manager Michael Bresagk, der einst selber für die Mainstädter in der DEL auf's Eis ging. "Wir haben ein junges Team, das nicht unbedingt gewohnt ist, vor ausverkauftem Haus zu spielen. Ich erwarte entweder ein von Beginn an heiß und emotional geführtes Match, oder beide Mannschaften taktieren und warten auf Fehler des Gegners. Das wird auf jeden Fall ein Spiel mit Playoff-Charakter", so Bresagk weiter, der auf den verletzten Kapitän Martin Schweiger sowie dem gesperrten Marco Müller verzichten muss. "Wir wollen Bad Nauheim zeigen, wo Hessens Eishockey-Herz schlägt", lautet die Kampfansage von Löwen-Stürmer Michael Schwarzer, der sich somit auf eine lautstarke Reaktion der EC-Fans von den Rängen aus freuen darf. Denn auch wenn viele der aktuellen Spieler die Derbys aus früheren Jahren nicht selber miterlebt haben, so lebt die Erinnerung in den Köpfen der Fans nach wie vor, was die Ticketnachfrage unterstrichen hat.
Bei den Roten Teufeln wird neben Dylan Stanley (Knöchelbruch) wohl auch Dennis Cardona aufgrund einer Bronchitis nicht zur Verfügung stehen. Zumindest bei Marc Kohl geht man trotz Erkältung von einem Einsatz aus. "Stanleys Ausfall wiegt natürlich schwer, zumal er mehrere Wochen nicht zur Verfügung steht. Aber das Team ist stark genug, um dieses zu kompensieren, zumal vor diesem Publikum kein Bein schwer werden dürfte", sagt EC-Geschäftsführer Andreas Ortwein, der in diesem Match eine Chance für das kurstädtische Eishockey sieht. "Es werden viele vor Ort sein, die vielleicht Jahre nicht mehr ins Stadion kamen. Mit einem ansehnlichen Spiel können wir möglicherweise den einen oder anderen zurückgewinnen, der uns dann öfters mal wieder besucht. Die heutige Oberliga ist mit der vor Jahren nicht mehr zu vergleichen. Das Niveau ist vor allem bei den Spitzenteams wesentlich höher als noch in früheren Zeiten", so der Butzbacher.

Als Rahmenprogramm findet in der ersten Drittelpause das erste von drei Rennen im "Licher Ice Race" statt. Auch in dieser Saison startet unser Partner die Licher Privatbrauerei gemeinsam mit dem EC Bad Nauheim wieder dieses beliebte Event. In einem mit Licher-Fahnen abgesteckten Rund auf dem Eis gilt es, so schnell wie möglich mit Schlittschuhen seine Runden zu drehen. Zwei Teams treten parallel gegeneinander an und messen ihre "Skatefähigkeiten". Zu gewinnen gibt es Sachpreise unseres Partners Licher - sowie Fanware vom EC Bad Nauheim.
Es ist also angerichtet für ein absolutes Sport-Highlight, das die gesamte Region elektrisiert. Alleine aus Frankfurt werden 1.000 Fans erwartet, so dass dem Colonel-Knight-Stadion ein lange nicht erlebtes Szenario widerfahren wird. Wir wünschen von dieser Stelle aus allen viel Spaß bei diesem Match.
 
26.10.2011 Stanley erfolgreich operiert - Cardona und Kohl erkrankt

EC-Stürmer Dylan Stanley wurde von Teamarzt Dr. Kettrukat gestern erfolgreich im Bad Nauheimer Hochwaldkrankenhaus operiert. Der Knöchelbruch wurde mit zwei Schrauben fixiert, in ca. sechs Wochen sollte der Knochen wieder zusammengewachsen sein. Bereits ab morgen ist der Kanadier in der Rehabilitation, um die Beweglichkeit des Fußes zu gewährleisten. Sollte alles optimal verlaufen, so kann der Neuzugang Mitte Dezember wieder auf dem Eis mitwirken.

Unterdessen gibt es eine weitere negative Nachricht aus der Mannschaftskabine vor dem Derby gegen die Löwen: sowohl Dennis Cardona als auch Marc Kohl sind erkrankt und können derzeit nicht trainieren. Während beim Verteidiger Hoffnung auf rechtzeitige Genesung vor dem Match gegen den Nachbarn besteht, sieht es beim Angreifer aufgrund einer mit Antibiotika zu behandelnden Bronchitis eher schlecht ob eines Einsatzes aus. "Wir drücken die Daumen und hoffen, dass zumindest Marc Kohl mit dabei sein kann", sagt EC-Geschäftsführer Andreas Ortwein, der ebenso wie Fred Carroll diese weitere Hiobsbotschaft zu verkraften hat.
 
25.10.2011 Hessenderby gegen die Löwen Frankfurt ausverkauft

Wie bereits in den letzten Tagen mehrfach angedeutet - ist es nun heute soweit. Alle möglichen Sitz- und Stehplatzkontigente für das Heimspiel am 28.10.2011 gegen die Löwen Frankfurt sind ausverkauft.

"Es geht wirklich nichts mehr ! Bis auf einige vorbestellte und noch nicht abgeholte Tickets sind alle Karten abgesetzt und es ist definitiv nichts mehr machbar" so Geschäftsführer Andreas Ortwein heute Abend gegenüber der Homepage.

"Ich möchte aber nochmals alle Personen die Tickets vorbestellt haben bitten hier fair zu sein und die Tickets vorab noch abzuholen - sofern das von der räumlichen Nähe für den Fan leistbar ist oder mindestens mich in der Geschäftsstelle anzurufen, wenn nicht bereits getan" bittet nochmals Geschäftsstellenmitarbeiterin Bettina Grassl.

Ob und in wie weit nochmal Karten zurücklaufen die vorbestellt sind, oder Karten möglicherweise nicht abgeholt werden, kann aktuell die Geschäftsstelle nicht sagen. "In den meisten Fällen kennen wir die Leute persönlich, sodas ich nicht davon ausgehe, dass da nochmal viele Karten in den freien Verkauf gehen können !

ABER Karten die am Freitag bis 17:30 Uhr NICHT in der Geschäftsstelle abgeholt wurden geben wir dann ca. ab 18 Uhr nochmal in den freien Verkauf an der Hauptkasse" so der EC Geschäftsführer abschließend.

Es wird also am Heimspieltag sonst keine Abendkasse mehr geben und abzuholende, vorbestellte Tickets gibt es ausschließlich in der Geschäftsstelle. Die Geschäftsstelle hat morgen Mittwoch 11-15 Uhr geöffnet und Donnerstag von 15 bis 19 Uhr geöffnet.

Catering-Kapazität für Freitag erweitert

Das Hessenderby am Freitag zwischen dem EC Bad Nauheim und den Löwen Frankfurt wirft seine Schatten voraus. Nicht nur, dass die Partie ausverkauft ist (erstmalig seit 1999 melden die Roten Teufel bereits im Vorfeld ein volles Stadion), es gilt natürlich auch, für das leibliche Wohl der Fanmassen zu sorgen. Das Catering-Team der Roten Teufel hat sich entsprechend aufgestellt und sowohl das Personal wie auch die Anzahl der Bewirtungsstände erweitert. Im Bereich des Gästeblocks wird es eine große Zusatztheke geben, bei der es leckere Siedewürste zu erstehen gibt. Am "EC Treff" sowie an der "Teufelsbude" wird das Personal gleich verdoppelt, auch hier kann man Würste erhalten. Im Stadion werden zudem fünf zusätzliche Getränkestände verteilt, um dem Ansturm gewappnet zu sein. Die Grillstation im Stadion wird ebenfalls erweitert und wird über zwei Kassen sowie zwei Essensausgaben verfügen. Im Bereich des Vereinsheims wird es darüber hinaus eine weitere Grillstation geben. Vor dem Stadion (im Bereich des Haupteingangs) wird ca. eine Stunde vor Anpfiff ein Bierpilz öffnen, an dem man sich die Wartezeit vor den Kassenhäuschen mit einem Kaltgetränk verkürzen kann. Dieser Stand wird bei Spielbeginn geschlossen. Zusammengefasst wird es im und am Stadion somit folgende Cateringstände geben:

- 3 Ausgabestationen für Gegrilltes (2 Verkaufsstellen)
- 3 Ausgabestationen für Siedewürste
- 13 Getränkeausgaben im Stadion (9 Verkaufsstellen)
- 2 Stände vor dem Stadion (davon 1 Bierpilz)
- 1 Brezelverkauf
- zzgl. des Bistros "Penalty"

Leider ist es aufgrund der Stromversorgung im Stadion nicht möglich, Heißgetränke (z.B. heißer Äppler oder Kinderpunsch) anzubieten. Wir bitten um Verständnis, allerdings gehen wir davon aus, dass die feurige Partie keinerlei weiterer Wärmezufuhr bedarf. Zusätzlich möchten wir darauf hinweisen, dass es bedingt durch der vorhandenen Personalkapazitäten an diesem Spieltag keine Steaks, sondern ausschließlich Brat- und Rindswürste gibt.
 
23.10.2011 Ergebnisse des heutigen Spieltages - Frankfurt gewinnt gegen Ratingen

Während die Roten Teufel vom EC Bad Nauheim am heutigen Sonntagabend spielfrei waren, wurden in der Eishockey Oberliga West vier Punktspiele absolviert. Am interessantesten ob des anstehenden Derbys am kommenden Freitag zuhause gegen Frankfurt war da aus Nauheimer Sicht natürlich das Match der Löwen gegen Ratingen. Die Kurstädter besiegten am Freitag bekanntlich die Ice Aliens auswärts mit 3:2, die Mainstädter zogen vor den Augen von EC-Geschäftsführer Andreas Ortwein und einigen RT-Spielern nach und fuhren beim 5:3 gegen die Rheinländer heute Abend ebenfalls drei Punkte ein. Allerdings war das Match auch hier bis zum Ende eng, Ratingen glich nach einem 0:2-Rückstand aus, obwohl man Stammgoalie Marc Dillmann aufgrund einer frühen Spieldauerstrafe verlor. Frankfurt hatte jedoch leichte Vorteile und machte durch den Ex-Teufel Jan Barta mit dem 5:3 in der 56.Minute alles klar. Somit belegen die Frankfurter aktuell den zweiten Tabellenplatz, die Roten Teufel könnten mit einem Sieg am Freitag bis auf einen Zähler bei einem weniger absolvierten Spiel herankommen. Für Spannung ist also garantiert. Die anderen Ergebnisse von heute Abend: Duisburg-Dortmund 2:4, Essen-Krefeld 7:2 und Hamm-Netphen 9:1. Gestern unterlagen bereits die Ice Dragons aus Herford den überraschend starken Königsbornern mit 6:7 n.V.
 
21.10.2011
Spiele des Tages Ratinger Aliens 97 vs EC Bad Nauheim Rote Teufel 2 : 3  0:0-0:2-2:1 Spielberichte
  Dylan Stanley mit Innenknöchelbruch

Schlechte Nachrichten aus der Kabine des EC Bad Nauheim. Nachdem Topskorer Dylan Stanley gestern beim Training einen Schuss auf den Knöchel bekam und anschliessend zur Untersuchung ins Krankenhaus fuhr hatte es zunächst den Anschein, als wäre der EC Spieler mit einer leichteren Blessur davon gekommen.
Weitere und genauere Analysen durch eine Radiologin heute morgen ergaben nun aber doch, dass der Innenknöchel gebrochen ist. "Dylan war heute mittag wieder beim Doc und der Fuss wurde erneut untersucht und ist jetzt auf jedenfall ruhig gestellt, da es ein glatter, nicht verschobener Bruch ist. Am Dienstag wird Dylan operiert werden, weil das die schnellste Möglichkeit ist den Fuss wieder zu bewegen" meldete eben Geschäftsführer Andreas Ortwein.
So ist es sicher, dass der neue Torjäger nicht mit dem Team die Reise nach Ratingen wird antreten können und Coach Fred Carroll erneut die Reihen umstellen muss. "Das Team ist stark genug auch diesen Rückschlag wegzustecken, um das Spiel in Ratingen erfolgreich zu gestalten" so Ortwein optimistisch.
Wie lange der Stürmer den Roten Teufeln exakt fehlen wird bleibt abzuwarten. "Wir gehen aktuell vor der OP von sicher 6 Wochen aus - alles weitere müssen wir abwarten" so der Nauheimer Geschäftsführer, der nun gerade auch jetzt nach dem Ausfall des Stürmers mit der Nr.91 auf den Rückhalt der Fans und des Umfeldes baut.
 
  Heute Abend Auswärtsspiel in Ratingen - Webradio überträgt live

Abend ab 20.00 Uhr gastieren die Roten Teufel vom EC Bad Nauheim bei den Ice Aliens aus Ratingen, die seit dem vergangenen Sonntag neuer Tabellenführer der Oberliga West sind. Für die Hessen ist es aufgrund des spielfreien Sonntags das einzige Match an diesem Wochenende, und rechtzeitig zu dem anstehenden Derby am nächsten Freitag gegen Frankfurt ist nach Erhalt des deutschen Passes von Lanny Gare erstmalig der vollständige Kader im Einsatz.
Die Rheinländer sind optimal in die Saison gestartet und liegen nach sechs Spielen mit 13 Punkten in Front, aufgrund eines deutlichen 9:0-Erfolgs zuletzt gegen Unna zog man gar an den Elchen aus Dormund ob der besseren Tordifferenz vorbei auf Platz eins. Bei genauerem Hinschauen lässt sich allerdings feststellen, dass die bisherigen drei Siege der Ice Aliens allesamt gegen Teams der unteren Region erzielt wurden. Die Niederlage gegen Kassel wurde zudem am grünen Tisch in einen Sieg umgewandelt, die Partie in Dortmund ging mit 3:5 verloren. Dennoch zählen die Ratinger wie im Vorjahr zu den Teams, die auf jeden Fall ein Anwärter auf die Zwischenrunde sind. Offenbar zahlt es sich auch aus, dass die Mannschaft fast unverändert geblieben und somit bestens eingespielt in die Runde gegangen ist. Trainer Larry Suarez (früher u.a. in Crimmitschau unter Vertrag) hat den Kader gezielt verstärkt, auf der bisher einzigen Ausländerposition kam mit dem 27-jährigen Kanadier Lance Monych z.B. ein echter Torjäger an den Sandbach (bereits 10 Treffer und 8 Vorlagen). Aus Herne wechselten mit Philip Hendle und André Österreich zwei erfahrene Oberliga-Spieler zu den Ice Aliens, in der Defensive führt der 34-jährige Deutsch-Russe Andrej Kiselev (kam aus dem kasachischen Karaganda) die Hintermannschaft, die gemeinsam mit Torwart-Routinier Marc Dillmann Gegentreffer verhindert. Darüber hinaus hat man mit dem Ex-Nationalspieler und Kapitän Christian Kohmann einen echten Leader im Kader, der auf dem Eis als Regisseur agiert. Insgesamt zeigt sich das Team somit sehr stabil und gut durchmixt mit erfahrenen und jungen Akteuren, was die bisherigen Ergebnisse bestätigen. Ein Spaziergang dürfte diese Aufgabe somit nicht werden, in Hinblick auf das Spiel gegen die Löwen bedeutet sie allerdings einen echten Härtetest zur rechten Zeit.
Nach dem 22:2-Schützenfest gegen Herford wird sich heute zeigen, ob dies der so oft beschriebene Befreiungsschlag für die Hessen war. Auch ist ab sofort die Ausländerproblematik mit dem dritten Kontingentspieler erledigt, so dass sich die Mannschaft wieder voll auf den Sport konzentrieren kann. Endlich kann Coach Fred Carroll zudem in den Formationen spielen lassen, wie man die ganze Woche über trainiert, denn trotz seiner Lippenverletzung wird es sich Lanny Gare natürlich nicht nehmen lassen, erstmalig als Deutscher aufzulaufen. Auch Dennis Cardona will dabei mithelfen, einen Sieg bei seinem früheren Club einzufahren. Der wichtige Stürmer, der beruflich bedingt freitags auswärts nur selten mit von der Partie ist, wird im Privat-Pkw nachreisen. Lediglich Dominik Börngen muss aufgrund einer Bänderverletzung noch pausieren. Es wird also überaus interessant sein zu sehen, wie sich die Mannschaft heute Abend präsentieren wird.
Zahlreiche EC-Fans werden sich persönlich vor Ort ein Bild davon machen, wer nicht selber an den Sandbach fährt, kann auch heute wieder das Geschehen per Fanradio verfolgen.
 
18.10.2011 Lanny Gare: Endlich - der deutsche Pass ist da !

Erleichterung in der Geschäftsstelle des EC Bad Nauheims: der seit Wochen auf seinen deutschen Pass wartende EC-Kapitän Lanny Gare hat heute Morgen beim zuständigen Amt in Friedberg seine Urkunde zur Einbürgerung entgegennehmen können.
"Nun müssen wir noch eine beglaubigte Kopie des deutschen Passes an den DEB bzw. die zuständige Passaußenstelle in Köln geben sowie damit einhergehend den neuen Spielerpass beantragen und Lanny ist erstmals als Deutscher am Freitag in Ratingen einsatzfähig", erläutert Geschäftsführer Andreas Ortwein. "Ich denke, es wird jemand zur Passtelle hinfahren, weil weitere Postwege verkrafte ich nicht", sagt etwas schmunzelnd der Butzbacher.
Somit kann EC-Coach Fred Carroll erstmals in der Saison am Freitag fast das komplette Team aufbieten, nachdem Dennis Cardona, der letzte Woche in Duisburg aus beruflichen Gründen noch fehlte, bereits angekündigt hat, Freitag zum Spiel beim Spitzenreiter mit Geschäftsführer Andreas Ortwein per Auto nachzureisen. Bis auf Dominik Börngen, der nach seiner Bänderverletzung in dieser Woche aber auch wieder erste Schritte auf dem Eis machen will, sind wohl alle Mann an Bord.
 
17.10.2011 Freitag beim neuen Spitzenreiter Ratingen / Vorbereitung auf Hessenderby gegen die Löwen läuft auf Hochtouren / Kassel Tickets eingetroffen

Während das Team noch den Fokus auf die Vorbereitung zum anstehenden Duell am Freitag Abend beim neuen Spitzenreiter der Oberliga West den Ratinger Ice Aliens legt, sind die Verantwortlichen bereits mit allen Kräften daran, dass erste Hessenderby am Freitag den 28.10.2011 um 19:30 Uhr gegen die Frankfurter Löwen vorzubereiten.

"Bereits 4175 Karten sind im Vorverkauf Stand Heute verkauft und es ist noch ein Restkontigent von 25 Sitzplatzkarten und 300 Stehplatzkarten vorhanden, die es ab morgen zu den bekannten Öffnungszeiten Dienstag, Donnerstag und Freitag 15-19 Uhr und Mittwoch 11-15 Uhr in der Geschäftsstelle zu erwerben gibt. Nach aktuellem Stand kann es sein, dass es wohl keine Abendkasse mehr geben wird, da bis zum Spiel ja noch 10 Tagen hin sind" berichtet Geschäfstellen-Mitarbeiterin Bettina Grassl.
In diesem Zusammenhang ergeht auch ein wichtiger Hinweis und eine dringende Bitte an alle Zuschauer und Fans, die Karten vorbestellt und bisher noch nicht abgeholt haben. Die Geschäftsstelle bittet darum, dass bis zum Donnerstag 27.10.2011 diese Karten abgeholt und bezahlt werden, da Sie ansonsten am Spieltag selbst nochmal in den freien Verkauf gehen sollen. "Ich bitte wirklich zumindest die aus der nahen Region kommenden Fans reinzukommen und für die Fans die von weiter weg kommen zumindest nochmal mit der Geschäfsstelle in Kontakt zu treten, denn es wäre doch ärgerlich, dass denn eventuell bestellte Karten am Spieltag doch nicht abgeholt werden und Plätze frei bleiben wo gerne vielleicht andere Fans das Spiel hätten noch sehen können" bittet Gesachäftsführer Andreas Ortwein alle Fans um Mitarbeit und Verständnis.
Für alle Fans auch schon mal der Hinweis, dass die Stadiontore an diesem Freitag bereits 2 Stunden vor Spielbeginn, also um 17:30 Uhr öffnen (Spielbeginn 19:30 Uhr). "Wir werden das Catering-Personal sowohl vor dem Stadion, als auch im Stadion erheblich erweitern - sodass für alle Fans die auch denn möglicherweise direkt von der Arbeit kommen bestens gesorgt sein wird" berichtet Gesellschafter Wolfgang Kurz. Auch das Bistro Penalty wird nachmittags bereits geöffnet sein und nach dem Spiel wieder die Pressekonferenz übertragen. Der VIP Raum wird an diesem Tag auch bereits um 17:30 Uhr seine Pforten öffnen.
Ebenso möchte die Geschäftstelle an der Stelle nochmal darüber informieren, dass nun nochmal weitere Tickets für das Spiel am 16.12.2011 in Frankfurt eingetroffen sind. Nachdem die ersten 600 Tickets bereits abgesetzt waren, sind nun nochmal 100 Stehplatz und weitere 50 Sitzplatzkarten in der Geschäftsstelle erhältlich. Fans die darüber hinaus Tickets für das Spiel erwerben möchten können dies auch über das Internet Ticketing der Löwen Frankfurt tun wo es ebenso noch Karten gibt.
Mittlerweile eingetroffen sind auch Karten für das Spiel in Kassel am 11.12.2011. Ab sofort gibt es sowohl am Stand der Fanatics - als auch beim Fanclub Rote Teufel - wie auch in der Geschäftsstelle die Möglichkeit Tickets incl Busfahrt für 20 EUR (Stehplatz) und 23 EUR (Sitzplatz) zu erwerben. Wenn jemand nur ein Ticket ohne Busfahrt erwerben will ist dies ausschliesslich in der Geschäftsstelle möglich. In diesem Falle kostet das Stehplatzticket 9 EUR und das Sitzplatzticket 12 EUR.
 
16.10.2011
Spiele des Tages EC Bad Nauheim Rote Teufel vs Herford EV ICE Dragons 22 : 2 6:0 - 9:0 - 7:2 Spielberichte
  Heute Abend Heimspiel gegen Herford - Rote Teufel wollen den ersten Heimsieg

Heute Abend ab 19.00 Uhr bestreiten die Roten Teufel vom EC Bad Nauheim ihr nächstes Heimspiel in der Oberliga West, wenn Aufsteiger Herforder EV zu Gast im Colonel-Knight-Stadion sein wird. Die Westfalen sollen zur richtigen Zeit in den Kurpark kommen und nach Möglichkeit als Aufbaugegner dienen, nachdem die Hessen noch kein Heimspiel gewinnen konnten und auch am Freitag in Duisburg beim 3:7 Federn lassen mussten. Allerdings muss man jedem Gegner den notwendigen Respekt zollen, denn jedes Spiel muss erstmal gespielt werden, was man beim 2:4 am vergangenen Wochenende gegen die Hammer Eisbären eindrucksvoll verfolgen konnte.
Nichtsdestotrotz gehen die Ice Dragons als selbsternannter Underdog in dieses Match. Trainer Bruce Keller richtet sich auf eine Abwehrschlacht ein, so dass seine Akteure um DEL-Neuzugang Daniel Reiss (kam von den Hannover Scorpions) einiges an Arbeit erwarten. Am Freitag mussten die Herforder in eine unfreiwillige Verlängerung gehen, nachdem die Eismaschine beim Heimspiel gegen Ratingen defekt war und das Spiel erst gegen 22.30 Uhr angepfiffen werden konnte. Ob dies mit ein Grund für die 2:6-Niederlage war, ist nicht übermittelt, doch ungewöhnlich ist diese Zeit allemal. Allerdings konnte der Liganeuling bislang noch keinen sportlichen Sieg einfahren, dennoch hat man drei Zähler gutgesprochen bekommen aufgrund eines nicht spielberechtigten Akteurs bei der 4:7-Niederlage gegen Krefeld. Rechnet man diese Wertung heraus, so haben die Westfalen in drei Partien erst acht Treffer markiert - hinten bekommen haben sie 25, was natürlich deutlich zuviel ist, um in der Liga weiter oben mitmischen zu können. Man betrachtet die Liga aber als eine ganz besondere Herausforderung, so dass die Partie bei den Roten Teufeln ihr erstes ganz großes Highlight der noch jungen Saison bedeutet. Das hungrige Team wird sicherlich hoch motiviert in dieses Match gehen, so dass kein Selbstläufer zu erwarten ist.
Von den Gastgebern erwartet sich die gesamte Fangemeinde eine deutliche Leistungssteigerung nach den beiden mißlungenen Heimauftritten, die ihre Spuren hinterlassen haben. Auch wenn die Punkte nach der Vorrunde gestrichen werden, so ist die Zeit bis dahin nicht sehr lang, und die Anhängerschar möchte eine Leistungsexplosion sehen, die der Kader nominell hergeben müsste. Besonders gegen die Teams aus den unteren Tabellenregionen müssen die Mannen von Trainer Fred Carroll dieses demonstrieren. Dass die Spieler es können, haben sie beim 4:3-Sieg in Dortmund gezeigt, diese Leistung gilt es, auch weiterhin abzurufen. Am Freitag in Duisburg war man lange Zeit gut im Spiel, ließ sich dann aber in nur drei Minuten auf die Verliererstraße bringen, was einem solch erfahrenen Team einfach nicht passieren darf. Auch ohne den dritten Ausländer, nachdem Lanny Gares Pass immer noch nicht eingetroffen ist, sollte eine ansprechende Partie abgeliefert werden können, zumal soweit alle Mann an Bord sind. Abzuwarten ist jedoch der Einsatz vom Kapitän, der am Freitag im Krankenhaus an der Lippe genäht werden musste. Möglicherweise erledigt sich die Ausländerfrage damit von selber, so dass Kevin Lavallee wieder von Beginn an stürmen darf.
Man darf also gespannt sein, wie sich die Akteure die harsche Kritik von diesem Wochenende zu Herzen genommen hat und ob die Ice Dragons genau der richtige Gegner zum richtigen Zeitpunkt sind. Auch wenn die sportliche Lage aufgrund des Modus nicht dramatisch ist, so ist sie dennoch ernst, denn auch die Vorrundenheimspiele wollen von den Fans zelebriert werden. Außerdem dienen sie quasi als Vorbereitung auf die wichtigen Zwischen- und Endrundenspiele, die man ja auf jeden Fall erreichen will. Eine Steigerung inklusive Kampf und Einsatz kann und muss also erwartet werden, den ersten Schritt hierzu kann man heute Abend tätigen.
 
14.10.2011
Spiele des Tages EV Duisburg Füchse vs EC Bad Nauheim Rote Teufel 7 : 3 1:1 - 3:0 - 3:2 Spielberichte
  Abwechslungsreiches Wochenende: heute in Duisburg, Sonntag kommt Herford - Liveradio wieder im Einsatz

Zwei völlig unterschiedliche Aufgaben erwarten die Roten Teufel am dritten Wochenende der Eishockey Oberliga West-Saison 2011/12, wenn der EC Bad Nauheim am heutigen Freitag ab 19.30 Uhr beim Mitfavoriten EV Duisburg antritt, während Liganeuling Herforder EV am Sonntag ab 19.00 Uhr seine Visitenkarte im Colonel-Knight-Stadion abgeben wird.

Die Füchse aus Duisburg haben erst zwei Partien bestritten, beide gestalteten sie erfolgreich (5:2 in Hamm und 13:0 zuhause gegen Krefeld), so dass sie wie die Kurstädter aktuell über sechs Punkte verfügen. Damit unterstrichen die Wedau-Städter die gute Form der Vorbereitung, als man u.a. nur 1:4 beim DEL-Ligisten Düsseldorf unterlag oder mit 6:3 bei den starken Kassel Huskies gewann. Gegen die Roten Teufel fuhren die Füchse gar einen 7:0-Sieg ein, den es für die Hessen selbstverständlich zu revidieren gilt. Doch die Ruhrstädter haben unter ihrem neuen Trainer Franz Fritzmeier jun. (war vor gut zehn Jahren als Stürmer in Bad Nauheim aktiv) einen gut gemischten Kader zur Verfügung, der einiges an Talenten sowie erfahrenen Akteuren aufweist. Im Tor steht mit Björn Linda und Etienne Renkewitz ein hochtalentiertes Duo auf dem Spielberichtsbogen, in der Defensive sind Namen wie der Ex-Teufel Patrik Gogulla oder Michael Hrstka jedem ein Begriff. Vor allem im Angriff spiegelt sich die Kooperation mit der Düsseldorfer EG wider, gleich zwölf Spieler verfügen über Doppellizenzen und können bei beiden Clubs eingesetzt werden. Dementsprechend groß ist der Kader der Duisburger, so dass ihr Trainer permanent mit vier Blöcken agieren kann. Hierbei müssen die Füchse das Hauptaugenmerk natürlich auf die ersten beiden Reihen legen, die zum Stamm gehören, während in den anderen Reihen rotiert wird. Dies kann mitunter ein Nachteil sein gegen Teams, die über drei bis vier Stammformationen (wie die Roten Teufel) verfügen. Die Matches gegen Hamm und Krefeld waren da sicher noch kein Maßstab für den EVD, die Partie gegen Bad Nauheim wird aufgrund dessen ein erster Benchmark für die Füchse sein.

Der Heimgegner am Sonntag dürfte für die meisten Fans eine Wundertüte darstellen, denn zu wenig weiß man vom Liganeuling, der sich nach dem Aufstieg hauptsächlich bei den Hannover Braves bedient hat. Gleich drei Neue kamen aus der Nordliga, während der Stamm gehalten wurde. Prominentester Neuzugang dürfte Verteidiger Daniel Reiss sein, der aus der DEL von den Hannover Scorpions zu den Ostwestfalen wechselte. Trainer Bruce Keller - spielte Anfang der 90er Jahre gemeinsam mit Fred Carroll in der Wedemark - hat mit bescheidenen Mitteln das Bestmögliche aus dem Kader herausgeholt. Belohnt wurden er und seine Spieler durch eine nachträgliche Wertung der 4:7-Niederlage gegen Krefeld aufgrund eines nicht spielberechtigten Spielers der Rheinländer. Somit haben die Ice Dragons bereits drei Punkte auf dem Konto und wollen nach Möglichkeit beim vermeintlichen Favoriten mindestens einen hinzugewinnen. Hierbei setzen die Herforder auf die Startschwierigkeiten der Roten Teufel, die bekanntlich beide bisherigen Heimspiele verloren haben. Man richtet sich bei den Gästen auf eine Abwehrschlacht ein, so dass die Rollen klar verteilt scheinen im Vorfeld dieser Partie.

Ob bei den Roten Teufeln alle drei Ausländer dabei sein werden, ist derzeit noch nicht klar. Die Einbürgerungs-Urkunde von Lanny Gare liegt elektronisch bereits vor, allerdings muss diese im Original in Friedberg eintreffen. Sollte dies am Freitag Morgen der Fall sein, könnte kurzfristig ein Papier ausgestellt werden, dass Gare als Deutschen ausweist, so dass sein Status beim Deutschen Eishockey Bund umgestellt werden könnte. Glücklich ist diese Situation keinesfalls, nachdem das Team die ganze Woche über trainiert, als wäre Gare bereits Deutscher, und dann am Wochenende aber umgestellt werden muss. Alle drücken die Daumen, dass es nun am dritten Wochenende der Punktrunde klappt, was immens wichtig wäre besonders im Hinblick auf das Match in Duisburg. Zuletzt zeigten die Hessen auswärts aber auch mit nur zwei Ausländern starke Leistungen, an welche man bei den Füchsen anknüpfen will, um so ein Zeichen an die Liga und die eigenen Fans zu richten. Trainer Fred Carroll sollten ansonsten alle Mann zur Verfügung stehen, so dass einem erfolgreichen Wochenende nichts entgegensteht. Vom heutigen Auswärtsspiel in Duisburg ist auch wieder das Fan-Webradio mit von der Partie. Unter diesem Link kann das Geschehen bei den Füchsen live und in voller Länge verfolgt werden. Sollte die Technik es hergeben, wird auch wieder die Videokamera zugeschaltet, so dass man das Spiel in Bild und Ton anschauen kann. Wir wünschen viel Spaß bei der Partie.
 
09.10.2011
Spiele des Tages ESC Moskitos Essen  vs EC Bad Nauheim Rote Teufel 2 : 4 1:1 - 0:2 - 01 Spielberichte
  Heute Abend Auswärtsspiel in Essen - Fanradio überträgt live

Heute Abend ab 18.30 Uhr bestreiten die Roten Teufel bei den Essener Moskitos das nächste Auswärtsspiel in der Eishockey Oberliga West. Für die Ruhrstädter ist diese Begegnung das erste Punktspiel der noch jungen Saison, nachdem ihnen zum Auftakt am vergangenen Wochenende ein Teil der Ausrüstungsgegenstände entwendet bzw. zerstört wurde, so dass man spielunfähig war. Am Freitag war das Team von Trainer Jan Vondracek spielfrei, heute folgt nun also die Premiere in der Westgruppe.
Nach der Beantragung und Eröffnung des Insolvenzverfahrens in der vergangenen Spielzeit musste der ehemalige DEL-Club finanziell abspecken, was sich in zahlreichen Zu- und Abgängen widerspiegelt. Akteure wie Herbert Geisberger (Selb), Christoph Koziol, Vitali Stähle, Benjamin Finkenrath (alle Dortmund) oder der frühere Nationalspieler Chris Straube (Weißwasser) mussten den Verein verlassen und wurden mit vermeintlich kostengünstigeren Alternativen ersetzt. Aber auch diese Namen können sich sehen lassen, haben die meisten doch einiges an Oberliga-WErfahrung in die Waagschale zu werfen. Prominentester Neuzugang dürfte hierbei wohl Ex-DEL-Stürmer André Grein sein, der aus Herne zurück an den Westbahnhof wechselte und mit seinen 38 Jahren der Kopf des Teams werden soll. Erst in dieser Woche verpflichtete man darüber hinaus mit dem Finnen Mikka Jäske den ersten von zwei Kontingentspielern, der Torjäger war zuletzt für Weiden und Duisburg unterwegs und dürfte zu den Top-Spielern der Liga gehören. Neben Grein wechselte übrigens ein Großteil des letztjährigen Herner Kaders ein paar Kilometer weiter in Richtung Westen, denn mit Christian Lüttges (Tor), Sven Linda, Lukas Heise (Verteidigung), Danny Fischbach, Benjamin Musga, Sebastian Haßelberg und Maris Kruminsch (Sturm) stehen gleich acht Ex-Gysenberger im aktuellen Moskitos-Kader. Das neue ESC-Team ist somit kein unbekanntes, so dass von ihnen auf jeden Fall etwas zu erwarten sein dürfte im Kampf um die Zwischenrundenplätze eins bis acht. Die Testspielergebnisse lassen allerdings vermuten, dass noch einiges an Arbeit aussteht: in fünf Partien konnten die Ruhrstädter keinen Sieg einfahren, auch gegen die Ligakonkurrenten Ratingen (3:4 und 1:4) sowie Krefeld (0:1) setzte es Niederlagen.
Für die Gäste geht es nach dem schwachen Heimauftritt vom Freitag gegen Hamm darum, eine überzeugende Partie abzuliefern. Bereits in der Vorwoche fand man nach dem 2:5 gegen Dortmund zwei Tage später eine Antwort und besiegte die Elche auf deren eigenen Eis mit 4:3. "Das ist ganz klar eine Kopfsache. Es dreht sich derzeit alles um den deutschen Pass von Lanny Gare, für das Team ist das eine ganz unglückliche Situation", sagt EC-Coach Fred Carroll. "Lanny will für zwei spielen, da er weiß, dass einer wegen ihm auf die Tribüne muss. Aus diesem Grund werde ich ihn am Sonntag einmal aussetzen lassen", kündigte der Kanadier direkt nach dem 2:4 gegen die Eisbären an. Somit wird also Kevin Lavallee wieder in den Kader rücken, der Stürmer pausierte zuletzt zwei Mal aufgrund der Problematik mit dem dritten Ausländer. Von ihm erhofft sich der Trainer eine deutliche Verstärkung im Angriff, nachdem man am Freitag zahlreiche Chancen leichtfertig aus der Hand gab. Überhaupt setzt sich die Mannschaft, die natürlich als einer der Topfavoriten angetreten ist, selber stark unter Siegesdruck, was sich in den beiden Heimspielen deutlich gezeigt hat. Möglicherweise kann man in der Ferne befreiter aufspielen, was sich heute Abend am Westbahnhof beweisen wird.
Das Fanradio der Roten Teufel ist auch heute wieder mit dabei und wird die Partie live und in voller Länge übertragen. Sofern der Anschluss es hergibt, wird erneut die Videokamera zugeschaltet, so dass man das Geschehen in Bild und Ton verfolgen kann. Unter diesem Link ist der Stream erreichbar, die Kommentatoren Marcel Bohl und Marcus Dönges melden sich wie immer kurz vor Spielbeginn. Wer unterwegs ist und mobil informiert sein möchte, dem sei der Liveticker der Essener empfohlen. Wir wünschen dem Team somit viel Erfolg und den Fans viel Spaß am heimischen PC oder live im Stadion, nachdem ein Fanbus den Weg in den Ruhrpott antreten wird.
 
07.10.2011
Spiele des Tages EC Bad Nauheim Rote Teufel vs Hammer Eisbären 2 : 4 1:3 - 1:0 - 0:1 Spielberichte
  Heute Abend Heimspiel gegen die Hammer Eisbären

Heute Abend ab 19.30 Uhr bestreiten die Roten Teufel vom EC Bad Nauheim ihr Heimspiel in der Eishockey Oberliga West gegen die Hammer Eisbären. In der vergangenen Spielzeit waren die Westfalen noch als "Lippe-Hockey-Hamm" bekannt, der Oberliga-Spielbetrieb wurde jedoch inzwischen in eine GmbH ausgelagert, während der Verein als Kooperationspartner fungiert. Nicht nur die neue juristische Form spiegelt die gesteigerte Professionalität wider, auch die Veränderungen des Kaders deuten darauf hin, dass Hamm eine Rolle im Kampf um die Zwischenrunde spielen möchte. Gleich 13 Neuverpflichtungen stehen zehn Abgänge gegenüber, wobei einige oberligaerfahrene Akteure den Weg nach Westfalen gefunden haben. Aus Duisburg verstärkt z.B. Malte Bergstermann den Angriff der Eisbären, der 28-Jährige markierte vergangene Spielzeit vielversprechende 27 Scorerpunkte für die Füchse. Aus Essen kam mit Verteidiger Sebastian Licau und Stürmer Christian Nieberle ein talentiertes Duo in das östliche Ruhrgebiet, zudem blieben mit Torwart Benjamin Voigt sowie Jiri Svejda und dem Ex-Teufel Karl Jasik wichtige Akteure den Eisbären treu. Darüber hinaus hat man mit dem tschechischen Neuzugang Patrik Flasar einen überragenden Verteidiger an sich binden können, der auch ein Auge für das Spiel nach vorne hat. Trainer Carsten Plate, der vom Eis an die Bande wechselte und somit seine aktive Karriere beendete, hat ein durchaus interessantes Team zusammengestellt, das über viele junge, aber auch über einige erfahrene Spieler verfügt.

In der Vorsaison belegten die Eisbären nach der Vorrunde den siebten Platz von neun Teams mit 12 Siegen aus 40 Partien, womit man im Bereich des Herner EV's und der Ratinger Ice Aliens lag. Letztere besiegten die Hammer zum Punktrundenauftakt am vergangenen Freitag auswärts mit 3:2 n.V., was ein Fingerzeig sein sollte für das Leistungsvermögen der Gäste. Bereits in der Vorbereitung deuteten sie mit einem 4:2-Sieg in Geleen und einem 2:2 in Eindhoven (beides holländische Erstligisten) an, dass es in dieser Spielzeit wesentlich anders laufen soll als noch im Vorjahr, als die damaligen Young Stars keine Chancen gegen die Roten Teufel hatten. Vier Siege fuhren die Hessen damals ein bei einem Torverhältnis von 21:5 ein, so dass man durchaus von einem Lieblingsgegner sprechen konnte. Man wird aber wohl erst nach dem Freitags-Match endgültig beurteilen können, ob dieser Status auch in der neuen Saison erhalten wird.

Fred Carroll hat seinen Akteuren nach dem 4:3-Auswärtssieg vom Sonntag in Dortmund einen Tag frei gegeben, nachdem die letzten Tage und Wochen doch mehr als kräftezehrend waren. Das Team befindet sich nach wie vor in der Aufbauphase und wird die volle Stärke wohl erst in zwei bis drei Wochen zeigen können. Doch der Sieg bei den Elchen hat belegt, was man im Vorfeld erwarten durfte, so dass man das 2:5 zum Auftakt ausmerzen konnte. Nun gilt es aber nachzulegen, wobei aller Voraussicht nach Dennis Cardona nach überstandenen Pferdekuss wieder mitwirken kann. Schlechter sieht es da allerdings in Sachen deutscher Pass für Lanny Gare aus. "Das Regierungspräsidium in Darmstadt hat von den kanadischen Behörden die Urkunde bekommen, dass Lanny kein Kanadier mehr ist. Dieses Original muss beim Einwohnermeldeamt in Friedberg vorliegen, damit er seinen deutschen Ausweis beantragen kann. Per Fax ist dies leider nicht möglich, so dass wir täglich nachfassen, dass der Versand geschieht. Für dieses Wochenende gehe ich aber nicht davon aus, dass es noch etwas wird", sagt EC-Geschäftsführer Andreas Ortwein. Sollte sich diese Thematik bestätigen, wird Coach Fred Carroll wieder die Qual der Wahl haben, welchen Ausländer er heute und Sonntag in Essen auf die Tribüne setzen wird. Dylan Stanley zeigte in Dortmund mit zwei Treffern eine starke Leistung und hat sich demnach empfohlen, Kevin Lavallee ist ein Goalgetter und Lanny Gare der Kapitän und Kopf des Teams. Man mag also nicht unbedingt in der Haut von Fred Carroll stecken, um diese Entscheidung fällen zu müssen.

Man darf demnach gespannt sein, wie sich die Kurstädter im zweiten Heimspiel personell und leistungsmäßig präsentieren werden, denn mit Sicherheit wollen sie bei ihren Fans Wiedergutmachung betreiben nach der Niederlage gegen die Elche. Somit heißt es auch heute Abend wieder: "Teufelszeit in Bad Nauheim". Das Team sowie die Verantwortlichen der EC RT Bad Nauheim GmbH freuen sich auf regen Besuch und lautstarke Unterstützung.
 
02.10.2011
Spiele des Tages EHC Dortmund Westfalen-Elche vs EC Bad Nauheim Rote Teufel 3 : 4 1:1 - 0:2 - 1:1 Spielberichte
30.09.2011
 
Spiele des Tages EC Bad Nauheim Rote Teufel vs EHC Dortmund Westfalen-Elche 2 : 5 0:1 - 1:2 - 0:3 Spielberichte
27.05.2011 "Ich werde Deutscher und bleibe ein Nauheimer" - Topscorer Lanny Gare verlängert bei den Roten Teufeln

Lanny GareEine absolute "Kracher-"Verpflichtung kann der EC Bad Nauheim am heutigen Freitag präsentieren: Top-Scorer Lanny Gare bleibt den Roten Teufeln auch in der kommenden Saison erhalten - und das Sahnehäubchen kommt noch oben drauf, denn der gebürtige Kanadier wird in diesem Sommer Deutscher und belastet somit nicht das Ausländerkontingent. "Nach langen Wochen des Verhandelns konnten wir Lanny davon überzeugen, mit uns weiter den Weg zu gehen. Es war und ist klar, dass speziell nach der Nachricht über den anstehenden deutschen Pass die Chancen nur minimal waren und dass Lanny wirtschaftlich auf einiges wird verzichten müssen - selbst wenn wir unsere Möglichkeiten ausschöpfen. Ich glaube, letzten Endes hat das Herz eines Sportlers über den Verstand gesiegt", sagt EC-Geschäftsführer Andreas Ortwein, der somit einen zunächst fast als unmöglich erscheinenden Coup gelandet hat.
Gare ist seit dem Wechsel aus Crimmitschau vor drei Jahren der kreative Kopf des Teams, was er in der abgelaufenen Spielzeit eindrucksvoll mit 44 Toren und 83 Vorlagen in 59 Spielen erneut unter Beweis gestellt hat. Der Bald-Deutsche spielte womöglich eine der besten Saisons seiner Karriere, was natürlich die Konkurrenz auf den Plan rief - vor allem auf dem Hintergrund des deutschen Passes. Der 32-jährige Center, der seit zwei Jahren mit einer Deutschen verheiratet ist, fühlt sich in der Kurstadt allerdings mehr als wohl, eine Rolle beim Verbleib des Ausnahmestürmers spielte möglicherweise auch die Vertragsverlängerung seines "Ziehvaters" Fred Carroll. "Lanny ist unser Kopf und Motor im Team. Nachdem vor 14 Tagen die Info kam, dass er seinen deutschen Pass im August / September bekommen wird, war ich mir eigentlich sicher, dass es kaum noch eine Möglichkeit gibt, ihn in Bad Nauheim zu halten. Ich hatte mich für diesen Fall mit Wolfgang Kurz und Andreas Ortwein intensiv um Alternativen in den letzten Wochen bemüht, diese brauchen wir nun aber nicht mehr. Umso mehr freue ich mich, dass sich Lanny für das Gesamtpaket Bad Nauheim entschieden hat und wir weiter auf ihn bauen können. Nun werden wir in den nächsten Wochen in aller Ruhe des Rest des Kaders zusammenbauen und uns gut vorbereiten. Wir werden ein Top-Team haben", sagt der kanadische Headcoach der Kurstädter zur Weiterverpflichtung seines Noch-Landsmanns.
Andreas Ortwein ist mehr als happy über den Verbleib von Lanny Gare, was den Geschäftsführer des EC Bad Nauheim jedoch einiges an Überzeugungsarbeit gekostet hat. "Ich glaube, zu Lannys Einsatz und seiner Identifikation mit dem EC brauchen wir nichts mehr zu sagen. Ich war in den letzten vier Wochen bestimmt fünf Mal mit Lanny essen und mindestens gefühlte zehn Mal Kaffee trinken und habe versucht, ihn davon zu überzeugen, den von uns eingeschlagenen Weg weiter mitzugehen. Lanny hat einen Vertrag für zwei Jahre unterzeichnet. Das zweite Vertragsjahr kommt in jedem Fall, falls wir aufsteigen sollten, und im Falle eines Verbleibs in der Oberliga ist es seine Entscheidung bis zum 1. Mai 2012, ob er bleibt oder möglicherweise dann die Chance 2.Bundesliga woanders wahrnimmt. Für uns eine sehr gute und faire Lösung", freut sich der Nieder-Weiseler über die Weiterverpflichtung.
Lanny Gare sagte im Rahmen seiner Vertragsunterzeichnung: "Nach den Gesprächen mit Andreas Ortwein und den bis dahin verpflichteten Spielern wusste ich, dass wir in der nächsten Saison ein starkes Team haben werden. Da ich ja in Kürze meinen deutschen Pass bekomme, kann sogar ein weiterer starker Ausländer geholt werden. Ich hatte zwar Angebote von anderen Vereinen, doch meine Mission in Bad Nauheim ist noch nicht erfüllt. Ich konnte nach drei Jahren nicht einfach so weggehen, ohne das große Ziel Bundesliga-Aufstieg erreicht zu haben. Ich hätte es mir auch nicht vorstellen können, bei einem Zweitligisten zu spielen und am Ende dann Bad Nauheim als Aufsteiger jubeln zu sehen, ohne dass ich dabei wäre. Ich bin emotional einfach sehr stark mit den Roten Teufeln verbunden und ich kann es kaum erwarten, bis es wieder losgeht", so der Mittelstürmer.
Der neue Kader der Saison 2011/12 wächst somit immer weiter, bereits sieben Stürmer, fünf Verteidiger sowie zwei Torhüter stehen unter Vertrag. Weitere namhafte Akteure stehen derzeit in Verhandlung mit dem EC Bad Nauheim, so dass es spannend bleibt, wer in der kommenden Spielzeit ebenfalls das Trikot der Roten Teufel tragen wird. Eins steht aber jetzt schon fest: die Verantwortlichen der EC RT Bad Nauheim GmbH tun alles dafür, dass die Kurstadt einen Top-Kandidaten auf den Aufstieg erleben kann in der anstehenden Saison.
 
24.05.2011 Abwehrstütze bleibt dem EC treu: auch Alexander Baum verlängert seinen Vertrag

Alexander BaumAuch der Kapitän bleibt an Bord des EC Bad Nauheim: Alexander Baum verlängerte heute seinen Vertrag bei den Hessen um ein weiteres Jahr und wird somit in der Abwehr maßgeblich dafür sorgen, dass es die Gegner in der kommenden Saison erneut schwer haben werden, Treffer gegen die Kurstädter zu erzielen. Der 29-jährige gebürtige Iserlohner geht mittlerweile in seine fünfte Spielzeit bei den Hessen, zu denen er im Sommer 2007 aus Herne (u.a. gemeinsam mit Matthias Baldys) wechselte. In Bad Nauheim ist der 1,85 Meter große und 92 Kilogramm schwere Rechtsschütze inzwischen mehr als heimisch geworden, darüber hinaus hat sich der Spielführer zu einer Leitfigur auf und neben dem Eis der Roten Teufel entwickelt. Zudem sind seine Qualitäten im Spiel nach vorne bekannt, nachdem er in der abgelaufenen Saison für den EC in 57 Partien 17 Tore bei 45 Assists markierte. "Alexander ist ein ganz wichtiges Glied in unserer Teamkette. Er ist offensiv wie defensiv ein Spieler mit sehr guten Qualitäten und er hat mittlerweile unheimlich viel Erfahrung, so dass ich mich freue, dass auch er unserem Kader erhalten bleibt", sagt EC-Coach Fred Carroll über seinen Kapitän. "Überhaupt waren wir in der Defensive letztes Jahr überaus stabil, was dafür spricht, dass wir den Kern dort zusammen halten und nur punktuell ergänzen wollen. Wir haben einige ausbaufähige Verteidiger im Kader, mit denen wir den nächsten Schritt machen möchten und da hilft das Engagement auch von Alexander wirklich sehr", erklärt der Kanadier.

Geschäftsführer Andreas Ortwein äußerte sich folgendermaßen zur Vertragsverlängerung: "Alexander ist ein Spieler, bei dem wir oft denken, dass er von seinen Qualitäten auch höherklassig spielen könnte - vielleicht sogar müsste. Aber wir wollen uns da natürlich nicht beschweren (lacht) - er bleibt Teil unseres Teams. Er ist hier wie viele andere aus dem Kader mittlerweile in Bad Nauheim zu Hause und das ist gut so. Ihn kann man fast schon zu den 'Einheimischen' im Team zählen. Seine Weiterverpflichtung gehört auch ganz klar zu unserem Plan, den Grundcharakter des Teams zu erhalten", so der Butzbacher.

Mit Alexander Baums Vertragsunterschrift umfasst der neue Kader (ohne Junioren) bislang zwei Torhüter, fünf Verteidiger sowie sechs Stürmer. Dies bedeutet im Umkehrschluss, dass noch zwei Abwehrspieler sowie drei bis vier Angreifer auf dem Zettel des Trainers stehen, der tagtäglich Kontakt zu aussichtsreichen Kandidaten hat. Nach und nach werden in den kommenden Tagen weitere Unterschriften erwartet, bis zur endgültigen Sommerpause soll somit der neue Kader stehen.
 
22.05.2011 Kevin Lavallee kehrt zurück zu den Roten Teufeln

Kevin Lavallee * Bild RT Bad NauheimDer dritte Neuzugang beim EC Bad Nauheim ist ein alter Bekannter: mit Kevin Lavallee kehrt nach zwei Jahren der Topscorer der Saison 2008/09 zurück zu den Roten Teufeln und besetzt somit die erste von zwei Kontingentstellen. Der 1,80 Meter große und 85 Kilogramm schwere Kanadier spielte in der vergangenen Saison zunächst für den Zweitligisten EHC Freiburg (4 Tore, 6 Assists), wo er einen Vertrag bis Dezember unterschrieben hatte. Die Wölfe, die mittlerweile einen Insolvenzantrag gestellt haben, verlängerten den Kontrakt nicht, so dass der 26-Jährige in Dortmund anheuerte. Dort brachte es der Stürmer in 30 Spielen auf satte 30 Treffer bei 28 Torvorlagen, was seine Qualitäten unterstreicht. Bei den Kurstädtern verbuchte der schnelle Kanadier seinerzeit 45 Tore in 57 Partien bei 31 Assists, was die Konkurrenz damals aufhorchen ließ, so dass er in der Spielzeit 2009/10 in Füssen für Treffer sorgte (25 Tore, 35 Assists). Nach dem Abgang von Kyle Piwowarczyk (Selb) ist Kevin Lavallee mehr als ein Ersatz auf der Ausländerposition, der rechte Außenstürmer ist eine absolute Verstärkung, was die Offensivqualitäten der Roten Teufel in der kommenden Spielzeit angeht.

EC-Geschäftsführer Andreas Ortwein über die Verpflichtung von Kevin Lavallee: "Wir freuen uns für das Team und natürlich auch für die Fans, dass Kevin wieder dabei ist. Nach dem Abgang von Kyle ist eine Stelle frei geworden und insgesamt passt Kevin da gut in unser Konzept für die neue Saison. Nicht zuletzt natürlich auch weil wir der Überzeugung sind, dass er hier nach seiner Heirat mit einer Bad Nauheimerin zu Hause ist und sicher alles für den EC geben wird, um den großen Schritt in Richtung Bundesliga zu machen."

Sein Coach Fred Carroll über seinen Landsmann: "Der Kontakt zu Kevin ist nie abgerissen und wir hatten gute Gespräche. Ich denke er hat in den letzten zwei Jahren vieles gelernt. Er war in der 2.Liga und er weiß, worauf es ankommt. Er ist ein schneller und torgefährlicher Spieler und er wird uns sicher Tiefe und Flexibilität in den Kader bringen. Da wir neben Michel Maaßen noch ein bis zwei weitere starke, neue deutsche Stürmer holen wollen, ist Kevin in meinem sportlichen Konzept die perfekte Ergänzung. Ich freue mich, dass es geklappt hat. Er ist sehr hungrig auf die neue Saison und genau diese Jungs brauchen wir nächstes Jahr."

In einem kleinen Interview äußerte sich Kevin Lavallee zu seinem zweiten Engagement in der Kurstadt:

EC: Hallo Kevin, wieder zurück in Bad Nauheim und das nicht nur im Sommer, sondern auch wieder auf dem Eis. Freust du dich?
KL: Ja näturlich, denn Bad Nauheim ist nun meine Heimat geworden, wo meine Frau Jana und ich leben. Alle meine Freunde und auch die Familie sind hier. Daher bin ich sehr glücklich mit dieser Situation und kann es kaum erwarten, wieder auf's Eis zu gehen und das Trikot der Roten Teufel zu tragen.

EC: Was erwartest du vom Team und auch von dir selbst in der neuen Saison?
KL: Ich will mit dem EC Bad Nauheim und den Jungs in die zweite Liga aufsteigen und ich hoffe, dass ich helfen kann, dieses Ziel auch zu erreichen. Ich finde, dass wir bislang schon eine wirklich tolle Mannschaft haben.

EC: Du bist den Sommer über ja auch in Nauheim. Wie bereitest du dich vor? Was machst du sonst den Sommer über? Ist Urlaub geplant?
KL: Die meiste Zeit verbringe ich im Fitnessstudio oder gehe mit meinem Hund Harley spazieren. Ansonsten gehe ich auch gerne ab und zu mal mit meinen Jungs etwas trinken. Nein, einen Urlaub haben wir nicht mehr geplant, da meine Frau und ich vorhaben, ein Haus hier in Bad Nauheim zu kaufen und dann ist keine Zeit für Urlaub.

EC: Danke für das kurze Gespräch. Zum Abschluss noch ein Gruß an die Fans und Sponsoren?
KL: Liebe Sponsoren und alle anderen, die für das Team arbeiten: Vielen Dank, dass ich wieder hier spielen darf. Liebe Fans, ich hoffe ich höre ganz oft von Euch dieses Jahr "La La Lavallee" (lacht). Danke auch für Eure Treue über die ganzen Jahre. Wir sehen uns hoffentlich alle im September im Stadion.

 
17.05.2011 Althenn verlässt den EC ebenso wie Bauscher in Richtung Frankfurt - Private Gründe ausschlaggebend

Bereits vor 14 Tagen vermeldeten die Verantwortlichen der EC RT Bad Nauheim GmbH, dass Marvin Bauscher die Roten Teufel verlassen wird. Der Stürmer hat sich bereits einem neuen Club angeschlossen und wird in der kommenden Saison bei den Löwen Frankfurt in der Oberliga auf Torejagd gehen. Ganz unerwartet kommt diese Meldung nicht, stammt der gebürtige Frankfurter doch aus dem Nachwuchs des Nachbarn, der gleich einen weiteren Nauheimer unter Vertrag genommen hat. Alexander Althenn wird ebenfalls in der neuen Saison das Trikot der Löwen tragen und den EC nach drei Jahren somit verlassen. Auch dieser Schritt hat nicht unbedingt sportliche, sondern vielmehr private Gründe des in Frankfurt lebenden und ebenfalls dort geborenen Althenn. "Ich hatte Andreas Ortwein bereits früh signalisiert, dass - hätten wir den Aufstieg geschafft - ich den Sport neben meinem Studium, bei dem jetzt Abschlussarbeiten sowie die Diplomarbeit anstehen, vom Aufwand her sowieso nicht mehr geschafft hätte. Ich bin dem EC sehr dankbar für die Jahre, es war eine Superzeit und es hat mir sehr viel Spaß gemacht. Es ist einfach für mich so, dass ich mich auch jetzt zum Ende meines Studiums hin stärker auf meinen beruflichen Werdegang konzentrieren muss und daher die Fahrzeiten jeden Tag teils zwei Mal nach Bad Nauheim einfach nicht mehr parallel drin waren. In der Konstellation mit den Löwen Frankfurt, wo ich ja auch in meiner Jugendzeit war, ist einfach die optimale Möglichkeit für mich, weiter Eishockey zu spielen. Und es ist in dem neuen Team in Frankfurt sicher eine tolle Herausforderung für mich. Ich bedanke mich bei allen Fans und Sponsoren und freue mich natürlich auf die Derbys im nächsten Jahr", so Alexander Althenn über seine Beweggründe, sich den Löwen anzuschließen.
"Wir hätten Alex sehr gerne weiter im Team gehabt. Aber es sind keine wirtschaftlichen oder sportlichen, sondern einfach in seinem Umfeld liegende Gründe, die wir respektieren müssen. Es zeigt ja auch, dass er sehr verantwortungsvoll mit allem umgeht. Er ist ein toller Sportsmann und ich denke, das wird er auch in Frankfurt im neuen Oberliga-Team zeigen. Glückwunsch an Michael Bresagk zur gelungenen Verpflichtung und Alex viel Glück in Frankfurt - allerdings nicht in den Spielen gegen uns", sagt EC-Geschäftsführer Andreas Ortwein mit einem Augenzwinkern in Hinblick auf die anstehenden Derbys.
Auch wenn es Abgänge zu verzeichnen gibt, so stehen Fred Carroll und Andreas Ortwein in Kontakt mit sehr namhaften Akteuren. Die kontinuierliche Arbeit der letzten Jahre zahlt sich immer mehr aus, so dass die Kurstädter einen guten Ruf bei Spielern und Beratern zu verzeichnen haben. Aufgrund der großen Anzahl an potenziellen Neuzugängen müssen natürlich zahlreiche Gespräche und Verhandlungen geführt werden, doch man ist zuversichtlich, in Kürze weitere neue Namen vermelden zu können.
 
12.05.2011 Kader wächst - Schwab und Baldys verlängern

Zwei weitere wichtige Bausteine bleiben im Kader des EC Bad Nauheim erhalten: Mit Tobias Schwab verlängerte der deutsche Topscorer der Liga seinen Vertrag bei den Hessen und wird somit auch in der kommenden Saison für die Kurstädter auf Torejagd gehen. Der 26-jährige Schwab geht bereits in seine fünfte Spielzeit bei den Roten Teufeln, wo er sich zu einem absoluten Leistungsträger entwickelt hat.

Aus dem Nachwuchs der Kassel Huskies stammend sammelte der Außenstürmer sowohl bei den Huskies sowie in Bremerhaven in der zweiten Liga als auch in Iserlohn in der DEL reichlich Erfahrung, ehe er Ende 2007 ein Angebot des EC Bad Nauheim annahm. Hier schaffte er seinen großen Durchbruch, traf insgesamt 116 Mal für die Hessen in 188 Oberliga-Partien und machte sich demnach einen Namen im deutschen Eishockey. Die Frankfurt Lions vergaben an Tobias Schwab in der vorletzten Spielzeit eine Förderlizenz, so dass er auch im Dress des ehemaligen DEL-Ligisten zum Einsatz kam und gar den Siegtreffer im DEL-Derby gegen Mannheim erzielte. Vor der letzten Spielzeit lockten die Hannover Indians mit einem Engagement in der zweiten Liga, wo sich der 1,80 Meter große und 85 Kilogramm schwere Linksschütze jedoch zu keiner Zeit wohlfühlte, so dass er quasi in den "Schoß der Familie" zurückkehrte. Dies gab schließlich auch den Ausschlag dafür, dass der auch von anderen Clubs heiß umworbene Angreifer in der Kurstadt bleibt und somit eine wichtige Personalie im Team von Fred Carroll darstellt.

Tobias Schwab"Unser Ansinnen war und ist, das Grundgerüst des Teams zusammen zu halten. Tobias zählt natürlich dazu, so dass wir uns sehr freuen, ihn weiter an uns binden zu können", sagt EC-Geschäftsführer Andreas Ortwein.

"Tobias war unser bester Torjäger in der letzten Saison mit 45 Toren. Dazu kommen noch 63 Assists, was natürlich seinen Stellenwert im Team widerspiegelt. Ich bin überzeugt, dass Tobias damit noch nicht das Ende seiner Möglichkeiten erreicht hat. Natürlich hatte er mit Lanny Gare auch einen Top-Nebenspieler, aber sein hohes Spielverständnis und seine technischen Fertigkeiten sind mit das Beste, was die Liga zu bieten hat. Von daher soll und wird er auch im nächsten Jahr eine tragende Rolle bei uns spielen.", so EC-Coach Fred Carroll.



Matthias BaldysEbenso weiter im Kader der Roten Teufel steht der 27-jährige Matthias Baldys. Im Gegensatz zu Tobias Schwab der erst im Januar 2008 zu den Roten Teufel stiess, ist der kleine quirlige Stürmer bereits seit Beginn der Saison 2007 / 2008 im Team und geht damit ebenso in seinen fünfte Saison in Bad Nauheim. Der 1,77 m große und 77 kg schwere Baldys ist im Team von Fred Carroll ein wichtiger Teamplayer und zählte auch im letzten Jahr mit 13 Toren und 34 Assits zu den beständigen Skorern im Team. Der mittlerweile seit Jahren auch im Sommer in Bad Nauheim beheimatete Stürmer studiert nebenbei in Köln und ist somt ein weiterer Spieler der dem EC die Treue hält.

"Matthias ist auf und neben dem Eis eine wichtige Komponente ! Er hat eine sehr gute Einstellung und er ist ein Spielertyp den du in jedem Team brauchst - Ein Spieler der eben arbeitet für die Mannschaft" so Geschäftsführer Andreas Ortwein.

"Ich plane in der neuen Saison Matthias in einer etwas neuen Rolle. Matthias hat eine sehr gute Übersicht und ich möchte versuchen ihn die meiste Zeit auf der Außenstürmerposition einzusetzen, wo seine Stärken ggf noch besser zum tragen kommen können. Matthias ist aber auch ein Spieler der zu jeder Zeit bereit ist, egal wo man ihn hinstellt, Verantwortung zu übernehmen - das gefällt mir und macht ihn für mich sehr wertvoll" so Fred Carroll über seinen letztjährigen Assistent Kapitän.

Mit den Vertragsverlängerungen von Tobias Schwab und Matthias Baldys umfasst der aktuelle Stamm-Kader der Roten Teufel (ohne Nachwuchsspieler) zwei Torhüter (Keller, Glatzel), vier Verteidiger (Mangold, Franz, Ketter, Pöpel) und fünf Stürmer (Cardona, Weibler, Maaßen, Schwab, Baldys). Somit werden noch drei Defensiv-Spieler und fünf Angreifer unter Vertrag genommen.

Mit weiteren Namen ist demnach in den nächsten Tagen und Wochen zu rechnen.
 
06.05.2011 Erster Neuzugang perfekt: Torjäger Michel Maaßen verstärkt den EC Bad Nauheim

Der EC Bad Nauheim kann heute den ersten Neuzugang präsentieren: vom Oberliga Südligisten EV Landsberg wechselt Stürmer Michel Maaßen in die Kurstadt und wird in der kommenden Saison für reichlich Torgefahr vor den gegnerischen Kästen sorgen. "Er wird eine echte Verstärkung für die Offensive sein", sagt Trainer Fred Carroll über den 28-jährigen Torjäger, der gut zehn Jahre lang Erfahrung in der zweiten Bundesliga sowie in der Oberliga sammeln konnte.
Maaßen entstammt dem Nachwuchs des ETC Crimmitschau, dem er über lange Jahre seines Profitums die Treue hielt. Bereits in der Saison 1999/2000 debütierte der 1,81 Meter große und 90 Kilogramm schwere Angreifer als 17-Jähriger bei den Westsachsen, mit denen er 2001 in die zweite Bundesliga aufstieg. Es folgten Stationen in Haßfurt und Stuttgart, ehe er 2007 noch einmal bei seinem Stammverein in der zweiten Liga anheuerte. Anschließend verschlug es Maaßen nach Füssen und Rosenheim, in der abgelaufenen Saison spielte der schnelle Stürmer für den EV Landsberg, wo er Topscorer der Lechstädter mit 56 Punkten (24 Tore, 32 Vorlagen) in 43 Partien wurde. Insgesamt bestritt Maaßen bislang 339 Oberliga-Spiele, in denen er 144 Tore und 131 Vorlagen für sich verbuchen konnte, was seine Scorer-Qualitäten auch über die Jahre hinweg unterstreicht.
"Michel Maaßen ist ein läuferisch starker Spieler, der in der Oberliga immer fleißig Punkte sammelte. Er hat keine Angst und geht genau dorthin, wo es wehtut. Er fährt viele Checks und wird für uns eine gute Verpflichtung sein, die das Team immens verstärken wird", sagt Fred Carroll über seinen ersten Neuzugang. Mit Maaßens Verpflichtung zeigen die Verantwortlichen der EC RT Bad Nauheim GmbH deutlich, wohin der Weg der Hessen in der anstehenden Spielzeit führen soll, denn man will von Beginn an eine dominante Rolle im Vergleich zur Konkurrenz ausüben. Da weitere namhafte Akteure auf dem Zettel des Coaches stehen, darf man jetzt schon gespannt sein, welche Meldungen in den nächsten Tagen in puncto spielendes Personal folgen werden. Mündliche Übereinkünfte sind bereits vorhanden, lediglich die Unterschriften unter die Verträge stehen noch aus, so dass in Kürze mit weiteren News zu rechnen ist.
 
05.05.2011 Vertrag verlängert: Fred Carroll bleibt Headcoach der Roten Teufel

Der Chef bleibt an Bord: Fred Carroll hat seinen Vertrag mit der EC RT Bad Nauheim GmbH verlängert und wird somit auch in der kommenden Spielzeit der verantwortliche Mann an der Bande der Hessen sein. Der Kanadier geht bereits in die fünfte Saison bei den Roten Teufeln, zu denen er im November 2007 als Nachfolger von Michael Eckert stieß. Fred Carroll hat seitdem die Badestädter sukzessive sportlich nach vorne gebracht und wurde in den letzten drei Jahren nur vom späteren Meister und Aufsteiger gestoppt. In der anstehenden Spielzeit will der 48-Jährige nun endlich das große Ziel schaffen und mit dem EC Bad Nauheim in die 2.Bundesliga aufsteigen.
"Ich freue mich darüber, dass wir mit Fred den weiteren Weg gehen. Wir haben uns nach dem schmerzlichen Saisonaus erstmal ein paar Tage Zeit genommen, um alles sacken zu lassen. Wir hatten in den letzten 14 Tagen intensive und viele gute Gespräche über die Ausrichtung, Konzepte im Nachwuchsbereich und wohin der Weg insgesamt gehen soll. Wir werden zur neuen Saison einiges ändern, so werden wir zum Beispiel den Co-Trainer Bereich erweitern, indem wir mit einem Fitness-Coach zusammen arbeiten möchten, der bereits über den Sommer hin mit Fred und den Jungs arbeitet - egal, ob sie hier vor Ort sind oder nicht. Ebenso soll der Fitnesstrainer mit dem ärztlichen Team, wenn in der Saison Verletzungen auftreten, Reha-Maßnahmen unterstützen. Für die Torhüter sind wir gerade auf der Suche nach einem speziellen Coach, der mit Fred gemeinsam nochmal die vorhandenen Talente im gesamten Verein stärkt. Ich denke, dass es auch in der Kabine und im Ablauf einigen frischen Wind geben wird, wo sich wohl auch der eine oder andere Spieler, der bereits in den letzten Jahren da war, auf die eine oder andere Neuerung einstellen muss. Wir wollen uns entwickeln und haben weiter den Blick in Richtung Liga zwei - und das mit Fred Carroll", so Geschäftsführer Andreas Ortwein zur Vertragsverlängerung mit dem kanadischen Chef-Trainer.
"Ich war nach der Niederlage in Garmisch erstmal sehr enttäuscht. Selbst meine Frau musste mich zuhause drei Tage zufrieden lassen. Ich habe mich dann in aller Ruhe mit Andreas und Wolfgang hingesetzt und wir haben unsere Vorstellungen ausgetauscht. Wir werden in der neuen Saison weiter versuchen, Nachwuchs zu integrieren, weil das natürlich in einer Oberliga deutlich leichter ist, als in einer Liga zwei. Der Verein blickt weiter nach vorne und ist auch bereit, Dinge zu verändern. Daher war Bad Nauheim meine erste Option und nach dreieinhalb Jahren ist ganz einfach frischer Wind nötig. Wir wollen diesen gemeinsam mit dem Team entfachen. Wir sind parallel seit Saisonende gemeinsam an der Zusammenstellung des Teams für die neue Saison dran und ich bin überzeugt, dass wir eine Top-Mannschaft zusammen bekommen, mit der wir erneut angreifen werden. Nicht zuletzt fühlt sich meine Familie sehr wohl in Bad Nauheim und ich freue mich bereits heute auf die neuen Saison und hoffe, dass das Feuer, das rund um Bad Nauheim in den Play Offs da war, von Beginn an wieder vorhanden ist und dass wir die Fans überzeugen können mit tollen Auftritten und offensivem und körperbetontem Eishockey", äußerte sich Fred Carroll nach der Unterzeichnung seines neuen Vertrages.
Mit der Weiterverpflichtung des Trainers sind nun kurzfristig auch die nächsten Namen des neuen Kaders zu erwarten. Mit zwei Neuzugängen ist man sich mündlich bereits einig geworden, sobald die Unterschrift unter den Vertrag getätigt wurde, kann Vollzug vermeldet werden. "Insgesamt planen wir zunächst mit zwei Torhütern, wobei ein dritter möglicherweise noch dazustoßen kann. In der Defensive sollen es sieben Stamm- sowie zwei Juniorenspieler werden, im Angriff sind zehn Akteure plus zwei Nachwuchsspieler geplant. Anfang September wollen wir mit allen Spielern in ein Trainingslager fahren", erklärt Andreas Ortwein, der täglich mit Fred Carroll an der neuen Spielzeit feilt.
 
03.05.2011 Pöpel bleibt - Barta, Filobok und Bauscher gehen - Neuzugänge noch in dieser Woche?

Der EC Bad Nauheim kann eine weitere Vertragsverlängerung sowie zwei neue Namen im Oberliga-Team der Hessen vermelden: mit Marius Pöpel unterschrieb ein großes Nachwuchstalent einen Vertrag für ein weiteres Jahr im Dress der Kurstädter und mit Tim May sowie Dominik Börngen stoßen zwei Junioren zum Kader der Roten Teufel.
Marius Pöpel hat sich in der vergangenen Spielzeit zu einem echten Allrounder entwickelt, der sowohl im Sturm wie auch in der Defensive einsetzbar ist. Der 21-Jährige ist stets mit vollem Einsatz am Werke und hat sich mit dieser Einstellung in die Herzen der Fans gespielt. Der Sohn des früheren EC-Stürmers Jürgen Pöpel entstammt dem eigenen Nachwuchs und hat in Iserlohn sowie Bietigheim bereits DNL-Erfahrungen sammeln können. Während der Spielzeit 2009/10 kehrte der 1,86 Meter große und 92 Kilogramm schwere Pöpel von den Young Lions Frankfurt aus der Regionalliga zurück in seine Heimatstadt, wo er sich kontinuierlich unter Trainer Fred Carroll weiter entwickelte. Auch in der kommenden Saison dürfte er eine wichtige Rolle im Team spielen und einen Stammplatz sicher haben. "Marius passt absolut in unser Konzept. Er will sich weiter entwickeln und sportlich nach oben. Wir glauben, dass sein Leistungszenit noch nicht erreicht ist. Wir setzen mit seiner Verpflichtung unsere Philosophie fort, auf Kontinuität im Team sowie auf junge und auch einheimische Spieler zu bauen", sagt EC-Geschäftsführer Andreas Ortwein. "Ich denke, ich hatte eine gute erste, volle Saison in der Oberliga. Der Verein zeigt mir seine Wertschätzung und ich will mich im nächsten Jahr persönlich weiter entwickeln und mithelfen im Team, dass wir weiter an unseren Zielen hart arbeiten. Es wird sicher eine geile Saison. Ganz besonders freue ich mich auf die Derbys gegen Frankfurt", so Marius Pöpel kurz nach der Vertragsunterschrift.
Neu im Team sind die Juniorenspieler Tim May (Sturm) und Dominik Börngen (Verteidigung), die beide in der abgelaufenen Saison sensationell Dritter mit ihrer Mannschaft in der Junioren-Bundesliga wurden. Tim May hat seine Wurzeln in der Kurstadt, wo er das Eishockeyspielen erlernte. Mit Ausnahme zweier Saisons in Mannheim hielt er seinem Club die Treue und steuerte in diesem Jahr 41 Punkte (19 Tore, 22 Assists) in 25 Spielen zum Gewinn der Bronzemedaille bei. Der 1,87 Meter große und 84 Kilogramm schwere Angreifer gilt als großes Talent, das mit 20 Jahren nun den nächsten Schritt machen möchte. Dominik Börngen ist zwei Jahre jünger, hat aber nicht minder Erfahrungen gesammelt. Bei den Eisbären Berlin verbrachte er die letzten beiden Jahre in der DNL und spielte dort auf dem höchsten Nachwuchsniveau seiner Altersklasse. Das Eishockey erlernte er allerdings in seiner Heimatstadt Mannheim, wo die Scouts auf ihn aufmerksam wurden. Mit dem Gardemaß von 1,93 Meter und 95 Kilogramm Körpergewicht kann er durchaus in der Defensive aufräumen, was er im Team von Juniorentrainer Stefan Himmler immer wieder bewiesen hat. Auch Börngen soll langsam an das Oberliga-Niveau herangeführt werden und erhält somit auch höherklassig seine Chance. "Auch hier setzen wir unseren Trend weiter fort, mit den eigenen Akteuren zu arbeiten und ihnen die Möglichkeit zur Weiterentwicklung zu geben. Die Zusammenarbeit zwischen der GmbH und dem Stammverein trägt immer mehr Früchte, daran wollen wir auch in Zukunft anknüpfen", so Andreas Ortwein, der im Laufe dieser Woche weitere Nachrichten in Sachen neuer Kader vermelden möchte. "Vielleicht klappt es bis dahin mit den ersten Neuzugängen, wobei hier auch namhafte dabei wären", lässt der Butzbacher durchblicken.
Neben diesen Namen des neuen Teams gibt es allerdings auch drei Abgänge zu vermelden: nachdem Stephen Ritter und Kyle Piwowarczyk (beide Selb) die Hessen verlassen, werden auch Jan Barta, Igor Filobok sowie Marvin Bauscher in der nächsten Spielzeit nicht mehr das Trikot der Roten Teufel tragen. "Marvin Bauschers Vertrag - er hatte ja zwei Jahre - haben wir auf seinen Wunsch hin aufgelöst. Er hat sich bei uns leider nicht so richtig wohl gefühlt, hinzu kam eine Erkrankung vor den Playoffs, so dass er dann gar nicht mehr gespielt hatte. Auch die weiten Wege zwischen seiner Lehrstelle und dem Eisstadion spielen bei dieser Entscheidung wohl eine Rolle, so dass er sich neu orientieren möchte", sagt Andreas Ortwein.
"Bei Jan Barta ist es uns nicht leicht gefallen, ihm keinen neuen Vertrag anzubieten. Es war eine menschlich sehr schwere Entscheidung, als wir ihm mitgeteilt haben, dass er sich eine neue Herausforderung suchen sollte. Wir danken ihm sehr für viereinhalb Jahre Einsatz für unseren Verein. Sportlich wollen wir aber auch ein wenig frischen Wind in den Kader bringen, so dass Veränderungen notwendig werden. Ich wünsche Jan, dass er woanders wieder zu seiner alten Leistungsstärke zurückfinden kann", begründet Ortwein diese Entscheidung. "Igor Filobok hat leider die in ihn gesetzen Erwartungen nicht erfüllen können, so dass wir von einer Weiterverpflichtung abgesehen haben. Vielleicht kann er bei einem anderen Verein das durchaus vorhandene Potenzial vollends abrufen", macht Ortwein letzten Endes das offiziell, was bereits vielfach spekuliert wurde.

Der aktuelle Kader des EC Bad Nauheim Saison 2011/12
Tor: Keller, Glatzel
Verteidigung: Mangold, Franz, Ketter, Pöpel, Börngen
Sturm: Cardona, Weibler, May
 
26.04.2011 Markus Keller bleibt die Nummer eins beim EC Bad Nauheim

Für viele stand sein Abgang nach den tollen Leistungen der abgelaufenen Saison bereits fest, doch die Verantwortlichen der EC RT Bad Nauheim GmbH haben zu keiner Zeit die Hoffnung aufgegeben, das Talent weiter an sich binden zu können. Nun ist es offiziell: Markus Keller bleibt den Hessen treu und wird auch in der Spielzeit 2011/12 das Tor als Nummer eins der Roten Teufel hüten. Der 21-Jährige unterschrieb einen neuen Kontrakt, der sogar noch ein weiteres Jahr optional vorsieht, sofern der EC in die zweite Bundesliga aufsteigen sollte.
Markus Keller erwies sich während der Saison 2009/10 als echter Glücksgriff, als die Kurstädter nach der Verletzung von Boris Ackers dringend einen Ersatzmann suchten. Nur wenige Tage vor Transferschluss wurde man bei den Eisbären Berlin fündig und nahm den bis dato Backup-Goalie der Hauptstädter für den Rest der Saison unter Vertrag. In den darauffolgenden drei Monaten erspielte sich der gebürtige Augsburger die Gunst der Fans und wusste die Verantwortlichen vollends zu überzeugen. Er verdrängte schließlich Ackers als Stammtorhüter, der nach Wiedergegensung auf der Ersatzbank Platz nehmen musste - und neidlos die starken Leistungen von Keller sportlich fair anerkannte. Bereits nach der damaligen Saison kamen Zweifel bei den Anhängern auf, ob man den Linksfänger auch weiterhin bei den Wetterauern wird spielen sehen. Man konnte: Markus Keller verlängerte seinen Vertrag und zählte zu den besten Torhütern in der ganzen Liga, was natürlich Begehrlichkeiten auch bei anderen - höherklassigen - Clubs weckte.
"Ich fühle mich aber sehr wohl in Bad Nauheim, und ich will mit dem EC und den Jungs in der nächsten Saison das schaffen, was uns zuletzt verwehrt blieb - nämlich in die 2.Liga aufzusteigen. Bad Nauheim war für mich die erste Option für die kommende Spielzeit, und die guten Gespräche mit Andreas Ortwein waren stets offen und fair. Es tut sich im Umfeld immer mehr und ich hoffe, dass wir diese Euphorie, die zum Ende der Saison vorhanden war, auch 2011/12 wieder entfachen können. Ich freue mich jetzt schon auf die Rückkehr nach Bad Nauheim. Ich werde den Sommer über hart trainieren, um topfit zurück zu sein. Ich wünsche allen Fans einen schönen Sommer, man sieht sich in der neuen Saison", so Markus Keller.
Somit haben die Roten Teufel diese wichtige Position hochkarätig besetzt und unterstreichen damit die Ambitionen, die man in der nächsten Saison in die Tat umsetzen will. "Der Aufstieg ist nach wie vor das Ziel, und wir werden alles daran setzen, dieses zu erreichen", sagte Gesellschafter Wolfgang Kurz gestern Abend im Rahmen der Sendung "Sport Show" im RheinMainTV. Die bisher getätigten Verpflichtungen gehen exakt in diese Richtung, weitere Namen werden in den nächsten Tagen und Wochen sukzessive folgen.
 
22.04.2011 Gestern Saisonabschlussfeier - Piwo und Ritter wechseln nach Selb

Während die gut 300 Fans im Rahmen der gestrigen Saisonabschlussfeier die Akteure in die Sommerpause mit einem "Auf Wiedersehen bis zum September" verabschiedeten, wurden auch die ersten Spielerabgänge bekannt. Was schon längere Zeit als Gerücht kursierte, wurde nun offiziell bestätigt: Kyle Piwowarczyk und Stephen Ritter verlassen die Hessen und wechseln zum Süd-Oberligisten VER Selb. Somit wird es in der nächsten Spielzeit mindestens einen neuen Kontingentspieler bei den Wetterauern geben, nachdem der Verbleib von Topscorer Lanny Gare noch nicht fixiert ist. Im Tor hat man mit Nachwuchstalent Patrick Glatzel bereits eine Position besetzt, eine starke Nummer eins hat auf der Liste der Verantwortlichen hohe Priorität, wobei der Name Markus Keller natürlich ganz oben auf dem Wunschzettel steht. So ganz abgeneigt gegenüber einer weiteren Saison beim EC Bad Nauheim scheint der 21-Jährige nicht zu sein, wie man seinen Worten gestern entnehmen konnte. Angesichts seines jungen Alters und der Chance, sich eine weitere Spielzeit auf einem hohen Oberliga-Niveau als Stammgoalie für höhere Aufgaben beweisen zu können, wäre ein Verbleib nicht abwegig. Sein Trikot wurde schon mal (wie im Vorjahr) bei der obligatorischen Versteigerung als das teuerste unter die Fans gebracht, wobei die Marke aus 2010 um weitere zehn auf stolze 380 Euro gesteigert werden konnte.

Man wird nun die nächsten Tage und Wochen abwarten müssen, was die weiteren Gespräche zwischen den Verantwortlichen der Hessen und den Spielern bzw. Beratern bringen werden. "Nach der Saison ist vor der Saison" - dieser Satz gilt wie jedes Jahr auch heuer wieder, so dass Geschäftsführer Andreas Ortwein und Gesellschafter Wolfgang Kurz einiges an Arbeit ins Haus steht bis zur endgültigen Sommerpause.
 
RT Bad Nauheim 

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