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Dinslakener Kobras News Dinslakener Kobras 2011 Regionalliga NRW
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18.04.2012 Kobras verpflichten Tim Alles und Daniel Grabner

Mit Tim Alles und Daniel Grabner gaben die nächsten Stürmer ihre Zusage für die nächste Saison. Daniel Grabner wechselte im Laufe der letzten Saison von der Juniorenmannschaft der Essener Moskitos zu den Kobras und konnte sich sofort in der dritten Sturmreihe etablieren. Dort wusste der 21jährige Außenstürmer auch auf der Position des Mittelstürmer zu gefallen.

Für Tim Alles ist es mittlerweile die 3. Saison im Trikot der ersten Mannschaft. In der abgelaufenen Spielzeit erzielte der 1,91m große Stürmer 22 Scorerpunkte und zählt mit seinen 22 Jahren zu den jungen Wilden im Kader der Kobras.
 
 
Teams 2011/12.
Herner EV 2007  
EHC Die Bären Neuwied  
Grefrather EG Phoenix  
ERV Dinslakener Kobras  
ESC Darmstadt Dukes  
EC Bergisch Land Raptors  
Aachener EV Die Grizzlies  
GSC Moers Black Tigers  
Young Lions FRA Ib  
04.04.2012 Der Kapitän und sein Chef bleiben an Bord

Kaum ist die Pokalrunde vorbei, können die Dinslakener Kobras im Rahmen der Planungen für die kommende Saison die Zusagen von Coach Dimitry Tsvetkov und Kapitän Dirk Schmitz vermelden. Für Tsvetkov, dessen Trainerkarriere in Dinslaken nach seiner aktiven Zeit im Kobradress begann, wird es mittlerweile die vierte Saison an der Bande der Kobras.

Mit Dirk Schmitz, der zum Saisonende verletzt pausieren musste, bleibt den Kobras eine der Stützen in der Dinslakener Verteidigung erhalten. Mit seiner routinierten Spielweise wird er weiterhin für die nötige Sicherheit im Spiel der Kobras sorgen.
 
 
21.03.2012 „Der Schnapper“ und ein Allrounder gaben ihre Zusage

Die Kadergestaltung des Eishockey-Regionalligisten Dinslakener Kobras für die Saison 2012 / 2013 schreitet weiter voran. Die Verantwortlichen freuen sich, dass Torhüter Dennis Rudolph auch in der nächsten Spielzeit die gegnerischen Stürmer wieder zur Verzweiflung bringen wird. Damit wurde eine Schlüsselposition mit einer wichtigen Personalie besetzt. Der 27-jährige geht bereits in seine vierte Spielzeit bei den Traberstädtern.

Mit Tim Cornelißen konnte der Vorstand ein vielversprechendes Eigengewächs halten. Der 19-jährige Stürmer hat in der abgelaufenen Saison in seiner sportlichen Entwicklung einen weiteren Schritt nach vorne getan und erwies sich auch schon als „Mann für alle Fälle", als Trainer Tsvetkov ihn als Verteidiger aufstellte und Cornelißen ihm das Vertrauen mit einer durchaus soliden Leistung dankte.

Sturmreihe komplett: Auch Dominick Spazier bleibt im Schlangennest

Nun hat auch der Dritte im Bunde seine Zusage für die nächste Spielzeit gegeben. Dominick Spazier bleibt Sturmpartner von Benedikt Hüsken und Timothy Tanke und wird mit ihnen zusammen auch in der nächsten Saison im Kobradress auf Torejagd gehen. Mit der Weiterverpflichtung des wieselflinken Linksaußens setzen die Dinslakener auf Kontinuität und erhoffen sich, dass diese bis dato so gefährliche Sturmreihe auch in Zukunft an ihre Erfolge anknüpfen kann.
 
 
17.03.2012 Revanche zu zwei Dritteln geglückt

Eigentlich sollte es ein glatter Dreier werden, doch am Ende musste man sich fairerweise auch mit 2 Punkten zufrieden geben. Denn beim 5:4 n.P. erwies sich die Zweitvertretung der Kölner Haie als der erwartet unbequeme Gegner der Dinslakener Kobras im Pokalrundenspiel der Regionalliga-West. Lauf- und kampfstark, einsatzfreudig und gedankenschnell stellten sie die Kobras ein ums andere Mal vor größere Probleme. Die Hausherren selbst gingen mit dem Nachteil einer dünnen Verteidigerdecke an den Start, da Thorsten Peters beruflich fehlte und der etatmäßige Kapitän Dirk Schmitz noch seine Oberschenkelverletzung auskurieren muss. So übernahm Evgenij Kozhevnikov nicht nur die Kapitänsbinde, sondern wurde auch von Trainer Tsvetkov als Verteidiger eingesetzt, damit man auf Kobra-Seite zumindest auf zwei Verteidigerpaare kam. Die Gäste aus der Domstadt hatten sich als erstes auf ihren Spielrhythmus eingestellt, denn nach 85 gespielten Sekunden schlug der Puck erstmalig hinter Dennis Rudolph ein. Die Antwort der Hausherren ließ allerdings nicht lange auf sich warten. In der 4. Spielminute nutzte Marco Peisker bei seinem Schlagschuss von der blauen Linie die Tatsache aus, dass der Kölner Torfrau Theresa Ferling durch ein Gewühl vor ihrem Gehäuse komplett die Sicht versperrt war. Im weiteren Verlauf des ersten Spielabschnitts vermochten die Gastgeber eine viermalige Überzahlsituation nicht in einen Treffer umzumünzen, während die Haie ihre erste gleich zur 2:1-Führung nutzen konnten. Torschütze war ausgerechnet der Ex-Dinslakener Lukas Möllenbeck. Mit diesem Spielstand ging es zum ersten Pausentee. Wenig Veränderungen auch im zweiten Drittel. Teilweise wurden die Teams wechselweise in ihrem Drittel eingeschnürt, je nachdem, welche Sturmreihe gerade auf dem Eis war. Die Tsvetkov-Truppe tat sich mit der Aggressivität des Kölner Spiels schwer, die versuchten, den puckführenden Dinslakener immer mit 2 Mann zu attackieren. Und obwohl der Mittelabschnitt der mit den meisten Strafminuten der Kobras war, vermochten die Hausherren den Rückstand bis zur zweiten Pause durch Tore von Jan Nekvinda und Daniel Pleger bei einem Gegentreffer von Marius Dunkel zu egalisieren.

Das Bild änderte sich auch im Schlussabschnitt nicht wesentlich. Leichte spielerische Vorteile für die Gäste, die aber nicht ausreichten, sich entscheidend abzusetzen. Dennoch gelang ihnen, erneut in Überzahl, die 4:3 Führung in der 47. Minute durch Peter Zirnow zu erzielen. Die Hausherren schalteten nun einen Gang höher und forcierten ihre Bemühungen. In der 57. Minute hatten sie sich das manchmal nötige Scheibenglück erarbeitet und wurden dann auch belohnt. Ein Schuss, der links am Gästegehäuse vorbeizischte, prallte von der Bande ab und rutschte wieder zurück vor das Tor. Dort hatte Udo Schafranski wenig Mühe, die überraschte Kölner Torfrau zu überwinden. Nach gespielten 60 Minuten war beim Stand von 4:4 noch immer kein Sieger ermittelt und es musste, wie schon im Hinspiel, das Penaltyschießen herhalten. Dabei erwies sich Betreuer Günther Eul als Glücksbringer. Er hatte beim letzten Training einen Schläger für den späteren Torschützen vorbereitet. Ein ungewöhnlicher Vorgang, da Eishockeyspieler eigentlich niemand Anderen ihr Spielgerät präparieren lassen. Diesmal geschah das sogenannte „Tapen" auf ausdrücklichen Wunsch des Spielers. Und als Evgenij Kozhevnikov zum Penaltyschießen antrat, wählte er explizit diesen von Günther Eul vorbereiteten Schläger aus. Eine weise Entscheidung, denn er war der einzige erfolgreiche Schütze des Penaltyschießens.

Dinslakener Kobras – Kölner EC 1B : 5:4 (1:2; 2;1; 1:1; 1:0) n.P.

Torschützen Dinslaken: Peisker, Nekvinda, Pleger, Schafranski,

Kozhevnikov (Penalty)

Torschützen Köln: Dunkel (2), Möllenbeck, Zirnow

Strafminuten Dinslaken: 18 + je 10 (Nekvinda, Spazier)

Strafminuten Köln: 12 + je 10 (Schneider, Zimmer)

Zuschauer: 111

Schiedsrichter: Schummers – Heu, Hofer,C.
 
Spielbericht
09.03.2012 Kobras reisen zu den Young Lions Frankfurt

Am kommenden Samstag geht die Reise für die Kobras in die Mainmetropole Frankfurt. Dort warten die Young Lions Frankfurt als Gegner auf die Männer um Kapitän Dirk Schmitz. Nachdem die Dinslakener in allen 3 bisherigen Begegnungen gegen Frankfurt erfolgreich waren, gehen die Traberstädter auch diesmal als Favorit in die Partie. Allerdings werden es die Kobras wohl nicht so leicht haben, wie beim letzten Aufeinandertreffen, das die Dinslakener mit 9:0 gewannen.

Die Young Lions brauchen alle Punkte im Kampf um den Klassenerhalt und werden sich entsprechend gegen eine mögliche Niederlage stemmen. Da heißt es für die Tsvetkov-Truppe, voll konzentriert und topmotiviert ins Spiel zu gehen, will man erfolgreich sein und den Anschluss an die Tabellenspitze halten. Beginn der Partie, die wahrscheinlich auf der Außenfläche des Frankfurter Eisstadions ausgetragen wird, ist um 20.00 Uhr.

Auch Tanke verlängert

Schon jetzt nimmt der Kader des Eishockey-Regionalligisten Dinslakener Kobras weiter Konturen an. Nach Benedikt Hüsken wurden die Verantwortlichen auch mit seinem Sturmpartner Timothy Tanke für ein Verbleib in der Saison 2012 / 2013 einig. Wie wertvoll der 24-jährige Mittelstürmer sein kann, bewies er, als er nach langer Verletzungspause erst wieder zu Beginn der Pokalrunde die Schlittschuhe schnüren konnte und in sieben Partien 12 Scorerpunkte erzielte.
 
 
06.03.2012 Kobras rehabilitieren sich

Das war Balsam für Mannschaft und Fans: Nach zuletzt schwachen Auftritten in Neuss und Köln meldete sich Eishockey-Regionalligist Dinslakener Kobras im Rahmen der Regionalliga-Pokalrunde gegen die Grizzlies aus Aachen mit 15:1 eindrucksvoll zurück. Deutlich war dem Team anzumerken, dass es sich den Frust von der Seele spielte und auf Wiedergutmachung aus war.

Trainer Dimitry Tsvetkov hatte auf die zuletzt angebotenen Leistungen seiner Mannschaft reagiert und einige Umstellungen in den Sturmreihen vorgenommen. Die Hausherren legten gleich los wie die Feuerwehr und schnürten die Gäste von Beginn an in ihrem Drittel ein. Die Kaiserstädter, gerade einmal mit 9 Feldspielern und 2 Torhütern angereist, hatten von Beginn an wenig Chancen, zumal Benedikt Hüsken mit seinem ersten Treffer an diesem Abend nach 40 gespielten Sekunden die Weichen frühzeitig auf Sieg zugunsten der Hausherren gestellt hatte. Noch hatten die Grizzlies ausreichend Kraft, und die „11 Aufrechten" kämpften um jeden Quadratzentimeter Eis. Doch die Kobras waren zu überlegen und konnten den Vorsprung durch einen weiteren Treffer von Benedikt Hüsken und Dominick Spazier bis zur Pause auf 3:0 erhöhen.

Zu allem Unglück für die Gäste fiel dann auch noch ihr Top-Torjäger Patrick Büren mit Beginn des Mittelabschnitts aus, so dass die „letzten 10 Mohikaner" aus Aachen für den Rest des Spieles hoffnungslos überfordert waren. Der Torreigen der Tsvetkov-Truppe wurde nur einmal unterbrochen, als Ex-Kobra Ilja Ulyanov den Gästen den Ehrentreffer zum zwischenzeitlichen 3:1 bescherte.


Dinslakener Kobras – Aachener EV 15:1 (3:0; 7:1; 5:0)

Torschützen Dinslaken: Hüsken (5), Nekvinda (3), Schafranski (2),Spazier,

Cornelißen, Pleger, Alles, Tanke

Torschütze Aachen: Ulyanov

Strafminuten Dinslaken: 10 + 10 (Schmitz)

Strafminuten Aachen: 16

Zuschauer: 95
 
Spielbericht
05.03.2012 Kobras unterliegen Köln im Penaltyschießen

Am Samstag unterlagen die Kobras der Zweitvertretung der Kölner Haie erst im Penaltyschießen mit 3:4 und nehmen nur einen Punkt aus der Domstadt mit. Da der Neusser EV sein Spiel am Freitag gewonnen hat, müssen sich die Kobras nach dem erneuten Verlust von 2 Punkten vorläufig aus dem Rennen um den Regionalligapokal verabschieden. Beide Mannschaften begannen das Spiel im ersten Drittel verhalten und die Kobras präsentierten sich nach der Niederlage gegen Neuss verunsichert. Das Spiel nach vorn war zu harmlos und im Spielaufbau wurden zu viele Fehlpässe produziert. Da auch die Kölner in diesem Drittel nicht viel besser waren, gab es auf beiden Seiten nur wenige Tormöglichkeiten, die fast immer eine sichere Beute für die Torleute waren. Aber auch nur fast, denn in der 13. Minute nutzen die Haie ein Überzahlspiel und gingen mit 1:0 in Führung. Das war auch gleichzeitig der Pausenstand. Im zweiten Drittel kamen die Kobras über den Kampf nun besser ins Spiel und erspielten sich mehrere klare Möglichkeiten. Allerdings ging die Tsvetkov-Truppe viel zu leichtfertig mit den Torchancen um. Somit blieb es auch in diesem Drittel bei der knappen Führung für die Haie, die sich mittlerweile aufs Kontern beschränkten und dabei nicht ungefährlich waren. Im letzten Drittel das gleiche Bild. Die Kobras versuchten das Spiel zu machen und den Ausgleich zu erzielen, blieben aber weiterhin erfolglos in ihren Bemühungen. Die Kölner Haie hielten dagegen und konnten ihrerseits ebenfalls einige Torszenen für sich verbuchen. So auch in der 47. Minute als quasi aus dem Nichts das 2:0 für die Haie fiel. Christian Werth war es, der Dennis Rudolph aus unmöglichem Winkel überwinden konnte. Nur 5 Minuten später kam es noch schlimmer für die Kobras. Wieder konnten die Haie ein Überzahlspiel für sich nutzen und bauten ihre Führung sogar auf 3:0 aus. Wer aber nun dachte, die nächste Niederlage der Kobras sei besiegelt, wurde in den letzten Spielminuten überrascht. Anders als gegen Neuss gaben sich die Dinslakener nicht auf, sondern kämpften weiter und wurden dafür belohnt. 4 Minuten vor Spielende erzielte Jan Nekvinda den Anschlusstreffer zu 1:3. Nun wollten die Kobras mehr und Coach Tsvetkov nahm in der letzten Spielminute Dennis Rudolph für einen sechsten Spieler aus dem Tor. In der Folge überschlugen sich die Ereignisse. 13 Sekunden vor Spielende verkürzte Evgenij Kozhevnikov auf 2:3, ehe erneut Jan Nekvinda nur 6 Sekunden später mit dem Wiederanpfiff sogar den Ausgleich schaffte und das Spielgeschehen endgültig auf den Kopf stellte. Somit musste das Penaltyschießen her, was die Kölner Haie im 5. Durchgang für sich entscheiden konnten. Letzten Endes können die Kobras mit dem glücklichen Punkt zufrieden sein, auch wenn dadurch vorläufig der Anschluss an die Tabellenspitze verloren ging. Auf die Männer um Kapitän Dirk Schmitz wartet in den nächsten Wochen viel Arbeit, will man den Kontakt zum Spitzenreiter aus Neuss nicht endgültig verlieren.


Kölner Haie 1b – Dinslakener Kobras 4:3 n.P.

Torschützen Köln: Andreas Leuthold, Christian Werth, Lars Möltgen, Anton Zimmer(Penalty)

Torschützen Dinslaken: Jan Nekvinda(2), Evgenij Kozhevnikov

Strafminuten Köln: 10

Strafminuten Dinslaken: 14 + 10(Schafranski)

Zuschauer: 83
 
Spielbericht
02.03.2012 Kobras müssen Samstag und Sonntag ran

Nach der Niederlage im Spitzenspiel in Neuss steht für die Kobras mit den Spielen in Köln gegen den KEC und zu Hause gegen den Aachener EV ein Wochenende mit 6 möglichen Punkten vor der Tür. Zunächst geht für die Dinslakener am Samstag,den 03.03. in die Domstadt Köln, wo die Zweitvertretung der Kölner Haie Gastgeber in der Kölnarena 2 sein wird. Im neugegründeten Amateurteam der Haie findet man viele ehemalige Spieler, die zuvor bei den Bergisch-Gladbacher Realstars ihr Können unter Beweis stellte. Mit diesem Kader konnte man sich auf Anhieb mit Platz 2 der NRW-Liga für den Regionalliga-Pokal qualifizieren.Im Moment befinden sich die Haie zwar nur auf Platz 6 der Tabelle, dennoch werden die Männer um Kapitän Dirk Schmitz das Spiel nicht auf die leichte Schulter nehmen und versuchen, mit 3 Punkten den nächsten Schritt Richtung Pokalgewinn zu machen.

Schon am darauffolgenden Sonntag treffen die Kobras auf heimischem Eis auf die Grizzlies aus Aachen. Dabei werden die Gäste mit Patrick Büren den Topscorer der Pokalrunde im Gepäck haben. Auch hinter der Bande hat sich bei den Grizzlies etwas getan. Mittlerweile hat Ralf Hafeneger, der letzte Saison noch für die Kobras spielte, die sportliche Leitung beim AEV übernommen. Auch wenn sich die Traberstädter in den vorherigen Begegnungen klar gegen die Aachener Mannschaft durchsetzen konnten, wird dieses Spiel kein Selbstläufer werden, da auch die Grizzlies jeden Punkt für den Klassenerhalt brauchen. Doch mit der nötigen Willensstärke und den lautstarken Fans im Rücken wollen die Kobras weitere 3 Punkte im Kampf um den Regionalligapokal holen. Beginn der Partie ist um 19.00 Uhr.
 
 
27.02.2012 Kobras unterliegen in Neuss mit 1:4

Als Spitzenspiel war es angedacht, doch nach 60 Minuten war es einfach nur Ernüchterung pur – zumindest auf Seiten der Dinslakener Kobras. Völlig verdient unterlagen sie beim Tabellenzweiten Neusser EV mit 1:4. Ohne die Leistung der Gastgeber schmälern zu wollen, aber bei der geringen Leistungsbereitschaft, die die Tsvetkov-Schützlinge an diesem Abend abrufen konnten, waren sie mit der 3-Tore-Niederlage noch gut bedient. Dabei begannen die Gastgeber alles andere als gut. Doch symptomatisch für den Rest des Spiels der Dinslakener wurde aus dem ersten gewonnenen Anspiel am Mittelkreis direkt ein unerlaubter Weitschuss, da kein Mitspieler des Passgebers den Puck erlaufen konnte. Mit Erschrecken mussten die mitgereisten Kobrafans über weite Strecken einen spielerischer Offenbarungseid ihres Team erleben. So fiel folgerichtig das erste Tor für die glücklichere Mannschaft, allerdings mit großzügiger Unterstützung der Dinslakener. Bei einer 4:5 - Unterzahl wurde hinter dem eigenen Tor der Puck leichtfertig vertändelt. Es folgte der genaue Pass vor das Gehäuse von Dennis Rudolph, der dann gegen den Schuss von Julian Cammann machtlos war. Kurz danach konnten sich nicht nur die Spieler in der ersten Drittelpause erholen. Im Mittelabschnitt keimte auf Seiten der Gäste kurz einmal Hoffnung auf, als Jan Nekvinda , ebenfalls bei einer 5:4 - Überzahl, einen mustergültigen Pass von Timothy Tanke zum 1:1 Ausgleich verwerten konnte.

Die Freude hielt aber nur ganze 78 Sekunden. Aus einer unübersichtlichen Situation heraus warf ein Kobra-Spieler den Puck einfach mit der Hand aus dem eigenen Torraum, worauf Schiedsrichter Prudlo einen Penalty verhängte. Ingo Angermann trat gegen Dennis Rudolph an und verlud den Dinslakener Torhüter zum neuen Spielstand 2:1. Die Neusser fanden nun über Kampf langsam immer besser ins Spiel, ohne dabei wirklich überzeugen zu können. Dies reichte aber an diesem Abend für schwache Kobras allemal aus. Die Gäste wirkten müde, unkonzentriert und im Spielaufbau viel zu behäbig und ungenau. So wunderte es niemanden mehr, als Mike Höfgen in der 32. Minute nach einem Abspielfehler an der blauen Linie allein auf Dennis Rudolph zulaufen konnte und diesem beim 4:5 Unterzahltor keine Chance ließ. Mit 3:1 ging es in die zweite Pause. Doch auch im Schlussdrittel änderte sich das Bild nicht gravierend. Nachdem die Gastgeber erneut durch Mike Höfgen auf 4:1 erhöhten, konnte man mit einigem Wohlwollen ein Aufbäumen der Gäste erkennen. Doch um das Blatt zu wenden, war es zu wenig und zu diesem Zeitpunkt bereits viel zu spät. Mit der wahrscheinlich schlechtesten Saisonleistung unterliegen die Kobras völlig verdient beim Neusser EV mit 1:4 und mussten neben der Niederlage auch noch im letzten Abschnitt den Ausfall von Kapitän Dirk Schmitz verkraften, der sich eine Oberschenkelverletzung zugezogen hatte. Da kommt im Laufe dieser Woche auf Trainer Tsvetkov viel Arbeit zu, will man am Samstag bei der Zweitvertretung der Kölner Haie als Sieger das Eis verlassen.

Neusser EV – Dinslakener Kobras 4:1 (1:0; 2:1; 1:0)

Torschützen Neuss: Höffgen (2), Cammann, Angermann

Torschützen Dinslaken: Nekvinda

Strafminuten Neuss: 12 + je 10 (Pering, H. Schrills, Ackermann)

Zuschauer: 195

Schiedsrichter: Prudlo – Heuvens, S.Küper
 
Spielbericht
24.02.2012 Kobras reisen zum Spitzenspiel nach Neuss

Zum erstmaligen Aufeinandertreffen der beiden Topfavoriten in der diesjährigen Eishockey Regionalliga West Pokalrunde kommt es am Sonntag, den 26.02.2012 in Neuss in der Eissporthalle Südpark, wenn der aktuelle Tabellenführer Dinslakener Kobras zu Gast beim NRW-Liga Meister Neusser EV sein wird.

In Neuss hat man es geschafft, nach dem Rückzug aus der Oberliga in der Saison 2010 / 2011 einen Teil der Mannschaft zusammenzuhalten und ist damit auch der Favoritenrolle der diesjährigen NRW-Liga mehr als gerecht geworden. In den 12 Partien erreichte man die Maximalpunktzahl von 36 Punkten bei einer Tordifferenz von 119:14, also +105 (!) Tore. Zum Vergleich: Die Tordifferenz des Zweitplatzierten Kölner EC betrug nach Abschluss der Hauptrunde +21 Tore. Da gilt es für die Tsvetkov-Truppe eine harte Nuss zu knacken, zumal die Auftritte der Dinslakener in Neuss in jüngster Vergangenheit nicht gerade eine Erfolgsstory waren. Aber es liegt an ihnen selbst, dieses zu ändern. Große Stützen des NEV sind sicherlich Andreas und Holger Schrills. Dabei verleiht Torwart Andreas mit seiner Erfahrung von knapp 40 Lenzen der Defensive die nötige Stabilität, während der 26- jährige Holger den gegnerischen Torhütern das Fürchten zu lehren versucht. Damit war er zuletzt auch äußerst erfolgreich, schloss er doch die Hauptrunde der NRW-Liga als bester Torschütze mit 23 Treffern in 10 Spielen ab und war auch gleichzeitig mit 46 Punkten bester Scorer. Dies ist umso bemerkenswerter, da er mit 78 Strafminuten noch verhältnismäßig wenig Eiszeit hatte. Mit diesen 78 Strafminuten hatte er übrigens auch Platz 1 der Strafzeitentabelle inne. Aber man darf als Gegner keinesfalls den Fehler machen, das Augenmerk ausschließlich auf Holger Schrills zu legen, denn die Gastgeber profitieren auch von ihrer Ausgeglichenheit. Da ist so gut wie jeder in der Lage, den Puck im gegnerischen Gehäuse unterzubringen. Sieben Neusser Spieler sind unter den ersten 16 Torjägern der abgelaufenen NRW-Liga zu finden. Auch sollten die Kobras versuchen, äußerst diszipliniert zu spielen und der Strafbank fern zu bleiben, denn die Hausherren können mit einem exzellenten Überzahlspiel aufwarten.



Ebenso brauchen die Kobras nicht darauf zu hoffen, dass sie dem langjährigen Weggefährten konditionell überlegen sein werden, kann dieser doch 3 Torleute, 4,5 Verteidigungs- und 5 Sturmreihen aufbieten. Das Prunkstück des Teams ist somit wahrscheinlich die Offensive. Wie gut die Neusser defensiv aufgestellt sind, wird sich zeigen, wenn sie dann auf die aktuelle Torfabrik der Pokalrunde treffen. Dabei haben die Kobras den Nachteil, zuletzt gegen Vereine aus dem Tabellenkeller gespielt zu haben. Hoffentlich werden sie in der Lage sein, sich von der ersten Minute an dem höheren Niveau anzupassen.

Für Evgenij Kozhevnikov wird dies eine ganz besondere Begegnung. Er trug zuvor 4 Spielzeiten lang das Neusser Trikot und wird am Sonntag auf viele alte Bekannte treffen. Doch die Kobrafans können sicher sein, dass es seinerseits Geschenke frühestens nach der Partie geben wird. Können beide Mannschaften in Bestbesetzung auflaufen, sollte es eine spannende Partie werden, da man sich voraussichtlich auf Augenhöhe befindet. Die Gastgeber werden am Sonntag seit 19 Spielen ungeschlagen sein. Ein guter Anreiz für den aktuellen Tabellenführer, alles zu geben, um dieser beeindruckenden Serie ein Ende zu setzen.

Bei diesem Unterfangen hoffen die Kobras auf reichliche Fanunterstützung, wenn das Schiedsrichtergespann M.Prudlo, Heuvens und S.Küper dieses Spiel um 20.00 Uhr anpfeifen wird.
 
 
21.02.2012 Im letzten Drittel platzte der Knoten

Mit einem 9:1 (1:1/1:0/7:0) Sieg gegen den Tabellenvorletzen aus Bergkamen behaupteten die Dinslaken Kobras am Karneval Sonntag die Tabellenführung in der Pokalrunde der Regionalliga NRW und sind nun gut gerüstet für das Spitzenspiel am kommenden Sonntag beim Tabellenzweiten aus Neuss.

So leicht wie im Hinspiel, was die Kobras mit 16:2 für sich entscheiden konnten, wollten es die Grizzlys aus Bergkamen dem Gastgeber dieses Mal nicht machen. Zwar gingen die Hausherren vor 100 Zuschauern erwartungsgemäß bereits in der vierten Minute durch Daniel Pleger mit 1:0 in Führung, doch bissen sich die Kobras in der Folgezeit am scheinbar unüberwindbaren Torwart der Grizzlys die Zähne aus. Und wenn man die eigenen Chancen nicht nutzt, rächt sich das meistens. So war Dennis Rudolph im Gehäuse der Dinslakener nach einem abgefälschten Schuss in der 15 Minute machtlos und es stand 1:1. Bei den Kobras machte sich Unzufriedenheit breit. Man haderte mit sich selbst und mit dem Schiedsrichter, wobei letzteres eine Sekunde vor Ende des ersten Drittels mit einer 10 minütigen Disziplinarstrafe für Jan Nekvinda wegen meckern endete.

Das zweite Drittel sollte nicht anders verlaufen. Die Kobras rannten weiter auf das Tor der Grizzlys an, doch scheiterte man an der eigenen zu umständlichen Spielweise. Irgendein Schläger war immer im Weg und so dauerte es bis zur 35. Minute ehe Jan Nekvinda zum 2:1 traf und seinen bisher geschobenen Frust in zählbares ummünzte. Doch zu weiteren Treffern sollte es auch in diesem Drittel nicht reichen.

Im letzten Drittel sollte der Knoten bei den Hausherren endlich platzen. Nachdem Tim Alles in der 44. Minute das 3:1 erzielte, fielen die weiteren Treffer fast im Zweiminutentakt. Bergkamen hatte nun, nach einer bisher sehr guten kämpferischen Leistung, nichts mehr entgegenzusetzen. Die weiteren Treffer der Kobras erzielten zwei Mal Benedikt Hüsken, Jan Nekvinda, Petr Macaj, Timothy Tanke und Tim Alles. Nachdem die letzten drei Begegnungen der Dinslakener immer gegen Teams vom Tabellenende stattfanden, kommt es am kommenden Sonntag in Neuss um 20:00 Uhr zum Spitzenspiel der Pokalrunde. Der Neusser EV ist bisher ebenfalls ohne Punktverlust, was auf ein spannendes Spiel hoffen lässt.

Zuschauer:100

Tore:

Kobras: Nekvinda (2), Hüsken (2), Alles (2), Pleger, Macaj, Tanke

Bergkamen: Brinker

Strafen:

Kobras: 10 + 10(Nekvinda)

Bergkamen: 8
 
Spielbericht
14.02.2012 Kobras erobern Tabellenspitze zurück

Gestern Abend besiegten die Dinslakener Kobras den Kreisnachbarn aus Moers mit 6:2 (1:0; 2:1; 3:1) und führen nun wieder die Tabelle des Eishockey Regionalliga West-Pokals an.

Es war ein Sieg, den man landläufig wohl als Arbeitssieg bezeichnen würde; was im Detail heißt: Kampf und Krampf statt spielerischem Glanz. Denn die Dinslakener hatten sich die Partie wahrscheinlich ganz anders vorgestellt. Zwar konnte man selbst aus verschiedenen Gründen nur mit 12 Feldspielern auflaufen, doch den Gast hatte es noch schlimmer erwischt. Gerade einmal 10 Feldspieler konnte der Tabellenletzte aufbieten. Und da die Kobras den Tabellenvorletzten Bergkamen am Vortag klar mit 16:2 in die Schranken weisen konnte, war sich der ein oder andere Akteur wohl zu sicher, dass es mit dem Tabellenletzten ähnlich laufen würde. Doch da hatte er die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Die Black Tigers traten von Beginn an selbstbewusst auf und kämpften um jeden Quadratzentimeter Eisfläche. Natürlich hatte man auf Kobraseite mehr Spielanteile, doch etwas Zählbares sollte erst eine Minute vor Drittelende herausspringen. Einen sehenswerten Alleingang schloss Evgenij Kozhevnikov mit einem Rückhandschlenzer unter die Latte erfolgreich ab. Doch wer nun glaubte, dass dieser Treffer den Hausherren mehr Selbstsicherheit geben würde, sah sich getäuscht. Im Gegenteil: die Gäste spielten im Mittelabschnitt nun immer frecher auf und wurden durch den Überzahltreffer zum 1:1 in der 27. Minute durch Lars Spielmann belohnt. Die Tsvetkov-Truppe versuchte nun entweder mit der Brechstange oder durch Einzelaktionen zum Erfolg zu kommen. Erneut war es Evgenij Kozhevnikov vorbehalten, in der 35. Minute das Ergebnis auf 2:1 zu stellen. Immer wieder berannten Thorsten Peters & Co. das Gästegehäuse, doch entweder war ein Stock oder ein Bein dazwischen. Und falls die vielbeinige Abwehr einmal überwunden werden konnte, war spätestens beim glänzend aufgelegten Schlussmann der Moerser, Maurice Kamp, Endstation. Gleichzeitig stieg die Gefahr auf Seiten der Hausherren, sich durch einen Konter einen Gegentreffer einzufangen. Glücklicherweise beruhigte Kapitän Dirk Schmitz in der 37. Minute mit seinem Überzahltreffer zum 3:1 ein wenig die Nerven von Heimmannschaft und -Zuschauer.
Doch auch nach der zweiten Drittelpause das gleiche Bild: Die Kobras versuchten hauptsächlich durch Einzelaktionen, zum Erfolg zu kommen und scheiterten immer wieder an der gut gestaffelten Defensive der Mannschaft von Trainer Marco Piwonski. Und dann bewahrheitete sich einmal mehr eine Sportlerweisheit: Wenn du die Tore vorne nicht machst, bekommst du irgendwann die Quittung. So geschehen auch gestern Abend, denn die Gäste nutzen erneut eine Unaufmerksamkeit in der Dinslakener Abwehr und die Ex-Kobra Dennis Lesage konnte Dennis Rudolph zum 3:2 überwinden. Glücklicherweise stellte Evgenij Kozhevnikov 2 Minuten später mit einem Überzahltreffer den alten 2-Tore Abstand wieder her. Nun mussten die Moerser ihrer kräftezehrenden Spielweise und ihrem Minikader immer mehr Tribut zollen und die Kobras konnten durch Tore von Jan Nekvinda und Timothy Tanke den 6:2 Endstand herstellen. Der Unterschied zwischen beiden Teams war an diesem Abend sicherlich nicht so groß, wie es die Tabellensituation aussagt. Der Unterschied hatte gestern einen Namen: Evgenij Kozhevnikov.

Dinslakener Kobras – GSC Moers Black Tigers 6:2 ( 1:0; 2:1; 3:1 )

Torschützen Dinslaken: Kozhevnikov (3), Schmitz, Nekvinda, Tanke

Torschützen Moers: Spielmann, Lesage

Strafminuten Dinslaken: 6

Strafminuten Moers: 11 + 10 Minuten (Skupina) + 20 Minuten Spieldauerdisziplinarstrafe (Gemein)

Zuschauer: 110

Schiedsrichter: Müller, L. - Raspel und Reuter
 
Spielbericht
10.02.2012 Kobras kämpfen am Wochenende auch gegen „Bruder Leichtfuß“

Am kommenden Wochenende müssen die Eishockeyspieler der Dinslakener Kobras im Rahmen der Regionalliga-West Pokalrunde wieder ran und reisen am Samstag, den 11. 02., zu den ESV Grizzlies Bergkamen um am nächsten Tag die Black Tigers aus Moers in der Dinslakener Eissporthalle zu empfangen. In beiden Spielen sind die Kobras formell der klare Favorit. Da ist insbesondere Trainer Tsvetkov gefordert, seinem Team auch gegen diese vermeintlichen Außenseiter die für einen Sieg erforderliche Einstellung zu verinnerlichen.

Gegen Bergkamen treten die Niederrheiner erstmalig an. Trotz ihrer Favoritenstellung müssen sie dabei aber mit heftiger Gegenwehr rechnen, denn einige Akteure der Bergkamener erlernten das Eishockeyspielen in der Schule der Iserlohn Roosters, die bekannt dafür ist, ihren Schülern großen Kampfgeist und Ausdauer zu lehren. Auch wird es in diesem Spiel zu einem direkten Vergleich der Top-Scorer beider Teams kommen. Dies ist für die Grizzlies Stürmer Sebastian Brinker (Rückennummer 63), der Stand 01.02.2012 Platz 3 der Scorertabelle belegt und seitens der Kobras Jan Nekvinda (Rückennummer 62), der auf Platz 2 rangiert. Beide erzielten bis dato 10 Scorerpunkte und müssen sich zurzeit nur dem Aachener Patrick Büren geschlagen geben. Dieser hat zwar auch 10 Scorerpunkte, mit 7 Toren aber eins mehr als Nekvinda und 3 mehr als Brinker erzielt. Aber auch der Kapitän des Team, Patrick Mylius (Rückennummer 62), weiß, wo das gegnerische Tor steht, erzielte er doch in der Hauptrunde der NRW-Liga in 11 Spielen 19 Treffer und bereitete 11 weitere Tore vor. Spielbeginn in der Eissporthalle Bergkamen-Weddinghofen ist um 18.30 Uhr. Die Begegnung wird dann von den Sportfreunden Vermölen, Greitemeier und Schneegans geleitet.

Insbesondere in der Partie einen Tag später, am 12.02.2012 gegen den Kreisnachbarn aus Moers, wäre alles andere als ein Kobra-Sieg eine große Überraschung. Zwar kämpfen auch die Black Tigers aus Moers insbesondere im „Kreisduell" immer sehr aufopferungsvoll, doch scheinen ihre Möglichkeiten im finanziellen wie im personellen Bereich noch begrenzter als die der Dinslakener; und so spiegelt der aktuell letzte Platz des Regionalligapokals leider auch ziemlich genau das momentane Leistungsvermögen des Nachbarn wider. Nichtsdestotrotz können die Zuschauer sicher sein, dass die Black Tigers aus Moers auch in diesem Anlauf alles versuchen werden, um den Kobras endlich einmal ein Bein zu stellen. Nach dem Spiel, das um 19.00 Uhr in der Eissporthalle am Stadtbad von den Unparteiischen Müller, L., Raspel und Reuter angepfiffen wird, wird feststehen, ob die Mannschaft von Kapitän Dirk Schmitz ihre derzeitige Vormachtstellung untermauern konnte.

Sollten aus den beiden Spielen 6 Punkte herausspringen, könnte sich das Tsvetkov – Team die Tabellenspitze zurückerobern, die im Moment der wahrscheinlich härteste Konkurrent der Kobras in dieser Pokalrunde, das Team des Neusser EV, aufgrund von mehr absolvierten Spielen inne hat.
 
 
30.01.2012 Kobras weiter spitze

Mit dem dritten Dreier im dritten Spiel konnten die Dinslakener Kobras auch bei den bis dato punktgleichen Raptors des EC Bergisch Land die Tabellenspitze des Regionalligapokals erfolgreich verteidigen. Dabei wurde das Spiel erst im Schlussdrittel entschieden, doch insgesamt ging der 10:4 ( 3:2; 1:1; 6:1) Sieg der Mannschaft von Trainer Tsvetkov in Ordnung, wenn er auch vielleicht 1-2 Tore zu hoch ausfiel. Doch der Reihe nach: Beide Defensivverbände waren irgendwie mit den Gedanken wohl noch in der Kabine, da stand es nach 63 Sekunden bereits 1:1. Dabei waren zunächst die Hausherren mit einem kuriosen Treffer erfolgreich, als der Top-Torjäger der Raptors, Marvin Wintgen, Dennis Rudolph im Kobra-Tor mit einem Schuss in den Rücken überraschte und der Puck von dort ins Tor abprallte. Da waren gerade 23 Sekunden gespielt. Doch die Gäste hatten in Person von Dominick Spazier die prompte Antwort parat, als dieser genau 40 Sekunden später Stephan Schwarz im Raptorengehäuse keine Chance ließ.

Die erste – allerdings etwas zweifelhafte Strafzeit der Gäste – nutzten dann die Hausherren eiskalt zur erneuten Führung. Wiederum war es Marvin Wintgen, der mit einem strammen Schuss von der blauen Linie in den Winkel Dinslakens Schlussmann überwinden konnte. Jan Nekvinda stellte mit seinem ersten Treffer an diesem Abend zunächst einmal den 2:2-Gleichstand her. Ein für ihn eher untypisches Tor gelang dann Kobra-Kapitän Dirk Schmitz. Von der Strafbank kommend spurtete der bullige Blueliner auf das Tor der Gäste zu und ließ sich bei seinem Schuss „durch die Hosenträger" auch nicht vom herbeigeeilten Raptors-Verteidiger abhalten.

Beim Spielstand von 2:3 ging es dann zum ersten Pausentee. Über den Mittelabschnitt sollte man lieber den Mantel des Schweigens hüllen, denn auf beiden Seiten reihte sich eine Unzulänglichkeit an die andere. Es wurde Eishockey gearbeitet, spielerische Elemente waren Mangelware. Trotzdem gelang den Hausherren im Mittelabschnitt, wiederum bei einer 5:4-Überzahl, durch Nico Rosewe der Ausgleich. Wichtig aus Kobrasicht war dann der erneute Führungstreffer durch Jan Nekvinda, der vom psychologischen Zeitpunkt her nicht besser hätte fallen können. Exakt 11 Sekunden vor Drittelende hämmerte er die schwarze Hartgummischeibe aus der Nahdistanz zum 3:4 Pausenstand hinein ins Kobraglück. Davon ließen sich die Hausherren scheinbar schwer beeindrucken, denn das letzte Drittel ging klar und deutlich mit 6:1 an die Dinslakener. Dabei schnürten Kapitän Dirk Schmitz und Evgenij Kozhevnikov einen Doppelpack und Jan Nekvinda war mit seinem dritten Treffer an diesem Abend erfolgreich.

Die beiden restlichen Tore erzielten Timothy Tanke und Tim Cornelißen. Nur noch einmal kurz kam etwas Spannung auf, als Ex-Kobra Derek Picklyk auf 6:4 verkürzen konnte. Doch die Dinslakener ließen sich nun den Schneid nicht mehr abkaufen und brachten den Sieg in trockene Tücher und können somit noch immer eine weiße Weste aufweisen. Jetzt hat die Mannschaft erst einmal knappe 2 Wochen Pause, ehe es dann am 11.02.2012 zum nächsten Auswärtsspiel nach Bergkamen geht. Tags darauf dürfen sich die Fans dann endlich einmal wieder über ein Heimspiel ihres Teams freuen, wenn die Black Tigers aus Moers zu Gast in der Dinslakener Eissporthalle sein werden.

EC Bergisch Land „Raptors – Dinslakener Kobras 4:10 ( 2:3; 1:1; 1:6)

Torschützen Bergisch Land: Wintgen (2), Picklyk, Rosewe

Torschützen Dinslaken: Nekvinda (3), Kozhevnikov, D.Schmitz ( je2),

Spazier, Tanke, Cornelißen

Strafminuten Bergisch Land: 12

Strafminuten Dinslaken: 18

Zuschauer: 117

Schiedsrichter: M.Kiefer – Lotte, Mann
 
Spielbericht
27.01.2012 Tabellenführer Dinslakener Kobras gastiert beim punktgleichen Verfolger

Am Sonntag, den 29.01.2012, sind die Eishockeycracks der Dinslakener Kobras im Rahmen des Regionalliga-Pokals wieder auf Tour und reisen dann nach Solingen, um sich mit den Bergisch-Land Raptors zu messen. Die Klingenstädter waren bei Abschluss der Hauptrunde der Regionalliga Tabellennachbar der Kobras und obwohl die Tsvetkov-Mannschaft damals beide Vergleiche für sich entscheiden konnten, muss auch dieses Spiel erst einmal gewonnen werden, wollen die Dinslakener weiter ungeschlagener Tabellenführer bleiben. Denn beim damaligen 7:3-Auswärtssieg erwischten sie einen „Sahnetag", und beim 9:3-Rückspielerfolg konnten die Raptors nicht in Bestbesetzung auflaufen. Nicht umsonst sind die Raptors auch in der Pokalrunde aktuell punktgleich mit den Kobras. Ein besonderes Augenmerk wird die Mannschaft von Trainer Tsvetkov auf deren Top-Torjäger Marvin Wintgen legen, der mit 20 Treffern in der Meisterschaftsrunde die Torjägerkrone vor der Ex-Kobra Derek Picklyk (14 Treffer) erhielt. Und auch die Fähigkeiten des Sturmpartners Tim Neuber sind regional hinlänglich bekannt. Trotzdem sind die Niederrheiner in dieser Partie leicht favorisiert, doch geschenkt werden sie die drei Punkte keinesfalls bekommen, auch, wenn sie die Gäste sind. Allerdings stehen die Chancen auf eine Verteidigung der Tabellenführung nicht schlecht, denn bis auf den am Knie lädierten Marc Specht kann Trainer Tsvetkov nahezu aus dem Vollen schöpfen. Die Partie wird um 19.30 Uhr gestartet und von den Unparteiischen M.Kiefer, Lotte und Mann geleitet.
 
 
14.01.2012 Kobras bleiben gegen Frankfurt auf der Erfolgsspur

Die Dinslakener Kobras gewannen ihr erstes Heimspiel im Regionalligapokal mit 9:0 gegen die Young Lions aus Frankfurt. Dabei glückte der Tsvetkov-Truppe ein Start nach Maß, denn schon nach 32 Sekunden zappelte der Puck das erste Mal im Tor der Frankfurter. Jan Nekvinda war der erste Torschütze des Abends. Keine 3 Minuten später erhöhten die Kobras durch einen Doppelschlag sogar auf 3:0. Die Torschützen waren abermals Jan Nekvinda und Benedikt Hüsken.

Die auf dem Fuße folgende Auszeit der bis dahin konfusen Frankfurter Mannschaft brachte etwas Ruhe in deren Spiel. Nun konnten sich auch die Lions einige Möglichkeiten erspielen, doch blieben die Dinslakener die spielbestimmende Mannschaft und setzten die Frankfurter Verteidigung ein ums andere mal gehörig unter Druck. Doch erst in der 14. Minute fiel das Tor zum 4:0 und Jan Nekvinda konnte sich zum dritten Mal an diesem Abend in die Torschützenliste eintragen. Den Schlusspunkt des 1. Drittels setzen Dominick Spazier in der 17. Minute mit dem 5:0 und Udo Schafranski mit dem Tor zum 6:0, das mit der Pausensirene fiel. Im zweiten Drittel schalteten die Kobras einige Gänge zurück, beherrschten aber weiterhin das Spielgeschehen. Die Lions waren nun auch etwas sattelfester in der Abwehr, so das die Traberstädter erst in der 37. Spielminute durch Dominick Spazier auf 7:0 erhöhen konnten. Auch im letzten Drittel bot sich das gleiche Bild. Die Männer um Kapitän Dirk Schmitz ließen nichts mehr anbrennen und auch Felix Zerbe bekam ab der 45. Minute im Wechsel für Dennis Rudolph Gelegenheit, Spielpraxis im Tor der Kobras zu sammeln. Den Schlusspunkt an diesem Abend setzten Evgenij Kozhevnikov zum 8:0 und Petr Macaj zum 9:0 Endstand. Somit haben die Kobras mit 6 Punkten aus 2 Spielen einen Start nach Maß hingelegt und bleiben bis zum Spiel gegen die Raptors in Solingen am 29.01. im Spitzenfeld der Pokalrundentabelle.


Torschützen Dinslaken: Nekvinda(3), Hüsken, Spazier(2), Schafranski, Kozhevnikov, Macaj

Torschützen Frankfurt: -

Strafminuten Dinslaken: 14

Strafminuten Frankfurt: 6

Zuschauer: 115
 
Spielbericht
12.01.2012 Kobras treffen auf Young Lions Frankfurt

Nach einem souveränen Start in die Regionalligapokalrunde mit dem Sieg in Aachen, wollen die Kobras am Freitag, den 13.01., gegen die Young Lions Frankfurt weiter in der Erfolgsspur bleiben.

Dabei gehen die Männer um Kapitän Dirk Schmitz als Favorit in die Partie, die um 20 Uhr in der Eissporthalle Dinslaken beginnt.Doch unterschätzen werden die Kobras die Zweitvertretung der Frankfurter Löwen nicht. Denn die Lions erwiesen sich in der Hauptrunde als unbequemer Gegner, gegen den sich die Tsvetkov-Truppe in beiden Spielen nur knapp durchsetzen konnte. Da auch die Frankfurter ihr erstes Spiel gewonnen haben und somit im Moment Punktgleich mit den Kobras sind, dürfen sich die Fans auf ein spannendes Spiel freuen.Mit an Bord wird dabei auch wieder Timothy Tanke sein, der seine Knieverletzung auskuriert hat und schon in Aachen sein Können mit 3 Toren wieder unter Beweis stellen konnte.
 
 
10.01.2012 Souveräner Pokalauftakt in der Kaiserstadt

Die Kufencracks des Eishockey-Regionalligisten Dinslakener Kobras haben einen Auftakt nach Maß in die Pokalrunde hingelegt.
Beim 2:11 Auswärtssieg machten ihnen dabei die Aachener Grizzlies nur im ersten Drittel ein wenig Probleme. Ab dem Mittelabschnitt hatten sie vollständig das Kommando übernommen und ließen nie Zweifel daran aufkommen, wer am Ende als Sieger das Eis verlassen würde. Dabei wusste an diesem Abend insbesondere die 2. Sturmreihe mit Dominick Spazier, Benjamin Hüsken und dem wieder genesenen Timothy Tanke zu gefallen. Sie brachten die Defensive der Gastgeber vom Tivoli ein ums andere Mal in Verlegenheit und erzielten allein 6 Treffer.
Im letzten Drittel schenkte Trainer Tsvetkov erneut Felix Zerbe für Dennis Rudolph im Tor das Vertrauen. Dieser konnte sich aber kaum auszeichnen, zu überlegen waren die Dinslakener. Trotzdem setzten die Hausherren den Schlusspunkt, als sich die Kobras 35 Sekunden vor Ende der Partie noch einen Konter einfingen, den Simon Cremer abgeklärt abschloss. Die mitgereisten Fans der Kobras waren jedenfalls sehr zufrieden mit der Leistung ihres Teams und feierten sie nach Spielschluss lautstark.

Aachener EV – Dinslakener Kobras: 2:11 (0:2; 1:4; 1:5)

Torschützen Aachen: Ulyanov, Cremer

Torschützen Dinslaken: Tanke (3), Hüsken (2), Spazier, Pleger, Alles, Macaj, Schmitz, Schafranski ( je 1)

Strafminuten Aachen: 6 + 10 (Hamacher)

Strafminuten Dinslaken: 8

Schiedsrichter: Lindlar, Hinterdobler und Marks

Zuschauer: 58
 
Spielbericht
19.112011 Kobras verlieren hochspannendes Spiel

Kobras verlieren hochspannendes Spiel zu Hause gegen Grefrath durch ein technisches Tor mit 2:3 (0:0/0:1/2:1/0:1) nach Penalty Schießen.

Tore der Kobras: Kozhevnikov und D.Schmitz

Ein Bericht folgt.
 
Spielbericht
17.112011 Kobras empfangen Verfolger Grefrath

Am 18.11.2011 kommt die Grefrather EG zur Regionalligabegegnung in die Eissporthalle am Stadtbad.
Dabei sind die Phoenix ein langer Eishockey-Weggefährte der Kobras. Eigentlich kann keiner seinen Gegenüber mehr überraschen, trotzdem wurde GEG-Trainer Karel Lang als Zaungast bei der Partie der Kobras gegen Moers auf der Dinslakener Tribüne entdeckt. Ob er an diesem Abend neue Erkenntnisse gewinnen konnte, ist allerdings nicht überliefert.
Dies ist das dritte Aufeinandertreffen beider Teams in dieser Saison. Man spielte zuvor zweimal in der Vorbereitung gegeneinander und trennte sich in den Begegnungen 3:3 und 11:3 für die Linksrheinischen. Insbesondere beim zweiten Spiel zeigten sich die Kobras in einer desolaten Verfassung und ergaben sich im letzten Drittel kampflos ihrem Schicksal.
Doch dies war in der Frühphase der Saison und inzwischen hat es Kobra-Trainer Dimitry Tsvetkov geschafft, eine kämpferische Einheit zu bilden, wie die letzten Begegnungen eindrucksvoll belegt haben. Die Gäste rangieren zur Zeit auf Platz 4 der Tabelle und somit einen Platz hinter den Kobras. Sie konnten zwar bislang erst 8 Punkte weniger auf ihrer Habenseite verbuchen, doch darf dabei nicht unberücksichtigt bleiben, dass sie bis dato auch 4 Spiele weniger bestritten haben.
Beide Teams haben mindestens Platz 3 oder 4 als Saisonziel fest im Visier und befinden sich im Moment qualitativ absolut auf einem Level. Auch haben beide Mannschaften ihre letzten Spiele erfolgreich gestalten können, so dass zwei vor Selbstvertrauen strotzende Eishockey-Regionalligisten aufeinandertreffen werden. Einen Favoriten in dieser Begegnung gibt es nicht, doch die Zuschauer können sicher sein, dass Dennis Rudolph und seine Vorderleute alles dafür geben werden, um die Phoenix in der Tabelle auf Abstand zu halten. Eine spannende Begegnung ist also zu erwarten.
Die Partie wird am Freitag um 20.00 Uhr von den Unparteiischen Engelmann, Heuvens und Seidel freigegeben werden.
Dann wird es auch ein Wiedersehen mit den Ex-Kobras Dennis Holstein, Carsten Reimann, Andreas Bergmann und Sascha Schmetz geben.
 
 
14.11.2011 Kobras holen 6 Punkte in Hessen

Die Dinslaken Kobras kehren mit 6 Punkten im Gepäck aus Hessen zurück. Nachdem sich die Traberstädter am Freitag mit 4:2 gegen die Young Lions Frankfurt durchsetzen konnten, gewannen sie auch am Sonntag das Spiel gegen die Darmstadt Dukes mit 3:2.

Am Freitag ging es für die Tsvetkov-Truppe nach Frankfurt zu den Young Lions.

Wer gedacht hatte, die Kobras würden aufgrund der langen Anreise verhalten beginnen, der wurde überrascht. Schon nach 2 Minuten markierte Fabian Jakobowski das 1:0 für die Kobras. Im weiteren Spielverlauf hatte Dinslaken mehr Spielanteile, konnten aber erst in der 19. Minute die Führung auf 2:0 durch Udo Schafranski ausbauen.
Das zweite Drittel war gerade 1 Minute alt, da klingelte es schon wieder im Frankfurter Tor. Wieder war es Udo Schafranski, der den Vorsprung der Kobras auf 3:0 erhöhte. Allerdings blieb es bei dem einen Tor im Mitteldrittel, auch weil Dennis Rudolph im Dinslakener Tor und sein Gegenüber Dennis Schulz einen guten Job machten.
Im letzten Spielabschnitt kamen die Young Lions besser ins Spiel und kamen innerhalb von 2 Minuten sogar auf 2:3 heran. Böse Erinnerungen an das Heimspiel wurden bei den Kobras wach, doch Coach Tsvetkov konnte durch eine Auszeit wieder mehr Ruhe ins Spiel der Kobras bringen. Trotzdem blieb Frankfurt weiter gefährlich, kam aber nicht mehr zum Torerfolg. Zur Erleichterung der mitgereisten Dinslakener Fans erzielte Dominick Spazier das entscheidende Tor zum 4:2 Endstand und sicherte die ersten 3 Punkte für Dinslaken an diesem Wochenende.

Sonntag ging es für die Dinslakener weiter nach Darmstadt zu den Dukes. Dort boten beide Mannschaften ein intensives Spiel mit viel Herz und Leidenschaft.

Den besseren Start in die Partie hatten die Dukes. Schon nach 1 Minute ging Darmstadt mit 1:0 in Führung. Doch die Kobras blieben dran und konnten nur 2 Minuten später durch Jan Nekvinda ausgleichen. Das Spiel blieb spannend, denn beide Mannschaften hatten hundertprozentige Möglichkeiten, die aber durch die glänzend aufgelegten Torhüter verhindert wurden.
Im 2. Drittel gewann die Partie an gesunder Härte, blieb aber auf einem fairen Level. Erneut konnte Darmstadt mit 2:1 in Führung gehen. Doch die Männer um Kapitän Dirk Schmitz kämpften sich wieder zurück ins Spiel und kamen nur 2 Minuten später zum verdienten 2:2 Ausgleich durch Jan Nekvinda.
Im letzten Drittel blieb das Spiel ausgeglichen und wurde weiter auf hohem Niveau geführt. Den Treffer des Abends erzielte wieder Jan Nekvinda. In eigener Unterzahl setzte er zu einem schönen Alleingang an und krönte diesen mit dem Tor zum 3:2 für die Kobras. Diesen Vorsprung ließen die Traberstädter nicht mehr nehmen. Auch wenn die Dukes noch mal alles versuchten und sogar 2 Minuten vor Schluss ihren Keeper gegen einen 6. Feldspieler tauschten.

Coach Tsvetkov war sehr zu Frieden mit der Leistung seiner Mannschaft und freute sich über das perfekte Sechs-Punkte-Wochenende. Somit können die Kobras mit viel Selbstvertrauen in das Derby gegen die Phönix aus Grefrath am kommenden Freitag gehen. Spielbeginn ist um 20.00 Uhr in der Eissporthalle Dinslaken.

Statistik Young Lions Frankfurt - Dinslaken Kobras:

Torschützen Frankfurt: Max Levin Frank, Jan Erik Banneberg
Torschützen Dinslaken: Fabian Jakobowski, Udo Schafranski (2), Dominick Spazier
Strafminuten Frankfurt: 16
Strafminuten Dinslaken: 12

Zuschauer: 216

Statistik Darmstadt Dukes - Dinslaken Kobras

Torschützen Darmstadt: Marcel Gaitantzis, Marc Lingenfelser
Torschützen Dinslaken: Jan Nekvinda (3)
Strafminuten Darmstadt: 12
Strafminuten Dinslaken: 18

Zuschauer: 138
 
Spielbericht
08.11.2011 Kobras vor Hessenwochenende

Der Spielplan will es, das die Kobras am 11.11. und 13.11. in Hessen verweilen. Denn dann heißen die Gegner Young Lions Frankfurt 1b und Darmstadt Dukes.
Erste Station des Hessenwochenendes wird Frankfurt sein. Dort treffen die Kobras um 20.00 Uhr auf die Zweitvertretung der Frankfurter Löwen, die zu den Underdogs der Liga zählen. Doch dass auch diese nicht zu unterschätzen sind, mussten die Dinslakener im Hinspiel erfahren. Damals konnte sich die Tsvetkov-Truppe nur knapp mit 4:3 durchsetzen.
Am Sonntag geht es dann Richtung Darmstadt, wo die Dukes als Gegner warten. Darmstadt spielte schon letzte Saison in der Regionalliga West und zählt diese Saison zu den Kandidaten für die Plätze 1 bis 4. Gegen die die Dukes konnten sich die Kobras im Heimspiel erst im Penaltyschiessen mit 5:4 durchsetzen. Spielbeginn ist um 18.30 Uhr.
Somit wartet auf die Männer um Kapitän Dirk Schmitz keine leichte Aufgabe an diesem Wochenende, will man 6 Punkte nach Hause bringen. Und man wird beide Gegner nicht unterschätzen. Denn man trifft auf Mannschaften, die einem Gegner das Leben schwer machen können und um jeden Zentimeter Eis kämpfen werden. Dem wollen die Traberstädter Kampf und Leidenschaft entgegenbringen und mit einer konzentrierten Leistung das Hessenwochenende erfolgreich gestalten.
 
 
07.11.2011 Es hat nicht sollen sein

Gerackert, geackert und alles gegeben, doch am Ende standen die Dinslakener Kobras beim Heimspiel gegen den haushohen Favoriten Herner EV mit leeren Händen da.
Mit dem Selbstbewusstsein des Sieges in Solingen im Gepäck gingen die Tsvetkov-Schützlinge in die Partie. Doch schnell war klar, dass das Top-Team aus Herne von anderem Kaliber war.
Von Beginn an nahmen die Gäste das Heft in die Hand und schossen aus allen Lagen aufs Gehäuse von Dennis Rudolph. Dies taten sie zunächst entweder zu unpräzise oder der Dinslakener Torhüter machte ihnen „die Türe zu".
Und so dauerte es bis zur 12. Minute, bis der HEV, durch einen Bandenfehler begünstigt, mit 0:1 durch Niklas Proyer in Führung gehen konnten.
Doch die Kobras steckten nicht auf und kamen nun selbst zu einigen vielversprechenden Chancen. Eine davon verwertete Jan Nekvinda in der 16. Minute zum 1:1-Ausgleich. Dies war auch gleichzeitig der Endstand des ersten Spielabschnitts.
Man konnte sich des Eindrucks nicht erwehren, dass HEV-Trainer Krystian Sikorski seiner Mannschaft für Spielabschnitt 2 eine andere Taktik verordnet hatte.
Denn die Gäste agierten nun deutlich defensiver und ließen die Kobras kommen. Wahrscheinlich mit der Absicht, die Hausherren mit ihren pfeilschnellen Stürmern auszukontern. Doch diese Rechnung ging zunächst einmal nicht auf. Im Gegenteil: Die Männer um Daniel Pleger erarbeiteten sich nun eine hochkarätige Chance nach der anderen.
Und in der 32. Spielminute war es dann soweit: Alexander Fuchs brachte die Dinslakener erstmalig mit 2:1 in Führung. Doch die Freude wehrten nicht sehr lange, denn die Gäste konnten bereits eine Zeigerumdrehung später durch Marc Höveler ausgleichen.
Nun ging es Schlag auf Schlag. Bei einer 4:5-Unterzahlsituation spitzelte Benedikt Hüsken den Herner Verteidigern den Puck weg, lief allein auf das Gästetor zu und ließ HEV-Torwart Eike Paulmann mit einem Schlenzer unter den „Giebel" keine Chance. Neuer Spielstand: 3:2.
Nun kam aber die vorentscheidende Phase des Spiels. Bedingt durch die Vielzahl der Spiele in dieser Woche – 3 Spiele in 5 Tagen – gingen den Kobras langsam aber sicher die Kräfte aus und es schlichen sich erste Unkonzentriertheiten ein.
Diese individuellen Fehler wurden dann von den cleveren Hernern gnadenlos bestraft und so zog der Gast bis zur zweiten Drittelpause durch Treffer von Sascha Panek und wiederum Marc Höveler auf 3:4 davon.
Noch ließen sich die Hausherren davon nicht beeindrucken und kamen nach einem groben Schnitzer in der Gästeabwehr in der 42. Minute durch Dominick Spazier zum verdienten und viel umjubelten Ausgleich. Dieser behielt aber gerade einmal 16 Sekunden seine Gültigkeit, denn wiederum Sascha Panek brachte seine Farben mit 4:5 in Führung.
Als dann Marc Höveler in der 49. Minute den 4:6 Endstand bei einer 5:4-Überzahlsituation herstellte und den Hausherren trotz größter Bemühungen bei schwindenden Kräften der Anschlusstreffer nicht gelingen wollte, war die Heimniederlage besiegelt.
Die Enttäuschung bei der Mannschaft nach dem Spiel war groß, denn man war nah dran, dem hohen Favoriten ein Bein zu stellen. Jedenfalls hat sich das Dinslakener Team deutlich teurer verkauft als bei der 6:0-Hinspielniederlage in Herne. Aber mehr war an diesem Abend und unter diesen Umständen einfach nicht drin.

Dinslakener Kobras – Herner EV 4:6 (1:1 / 2:3/ 1:2)

Torschützen Dinslaken: Nekvinda, Fuchs, Hüsken, Spazier

Torschützen Herne: Höveler (3), Panek(2), N. Proyer

Strafminuten Dinslaken: 18

Strafminuten Herne: 8

Zuschauer: 305

Schiedsrichter: Kiefer, M. - Scholz, U., Weber, E.
 
Spielbericht
06.11.2011
Spiele des Tages ERV Dinslakener Kobras vs Herner EV 2007 4 : 6 1:1-2:3-1:2  
 
05.11.2011 Kobras mit der beste Saisonleistung

„Da macht es doch endlich mal wieder Spaß zu schreiben, oder ?“ fragte mich ein Kobra – Fan beim Verlassen der Eissporthalle in Solingen. Dieser Mann wusste wahrscheinlich gar nicht, wie sehr er damit recht hatte.
Denn die Dinslakener Kobras hatten zuvor den Raptoren aus Bergisch Land in eindrucksvoller Weise mit 3:7 (1:2/1:5/1:0) „die Zähne gezogen“. Das gute Dutzend mitgereister Fans war nach dem Spiel so richtig aus dem Häuschen ob der bis dato besten Saisonleistung ihrer Mannschaft. Man konnte sich eigentlich nur verwundert die Augen reiben. Kampf, Herz und Leidenschaft über 60 Minuten und dazu hervorragend vorgetragene Spielzüge – Kobraherz, was willst du mehr ?
Dabei waren die Voraussetzungen für die Tsvetkov-Schützlinge alles andere als gut. Durch zahlreiche Verletzungen, Erkrankungen und berufsbedingte Ausfälle konnten die Dinslakener nur mit einem kleinen Kader die Reise nach Solingen antreten. Besonders betroffen war die Defensivabteilung, denn mit Dirk Schmitz, Thorsten Peters und Petr Macaj standen dem Trainer gerade einmal 3 etatmäßige Verteidiger zur Verfügung. Diese rotierten beinahe das gesamte Spiel durch, so dass sie am Ende auf eine sehr lange Einsatzzeit kamen.
Zur Chronologie: Das Spiel nahm sofort nach dem Eröffnungsbully an Fahrt auf und sollte über die gesamte Spielzeit in hohem Tempo geführt werden. Es ergaben sich Chancen hüben wie drüben, doch beide Torhüter erwiesen sich als Meister ihres Faches. Gerade im Moment, als die Chancen der Raptors noch zwingender wurden, gelang Tim Cornelißen bei einer 5:4-Überzahlsituation aus dem Gewühl heraus das 0:1 für seine Farben. Doch die Klingenstädter zeigten sich zunächst unbeeindruckt und berannten weiterhin das von Dennis Rudolph gehütete Tor der Kobras. Dieser konnte mit einer Glanzparade zu Beginn der 16. Spielminute so gerade noch den Ausgleich verhindern, ein paar Sekunden später musste er sich jedoch geschlagen geben. Bei einem Schlagschuss von der blauen Linie flog der Puck vorbei an Freund und Feind über die Stockhandseite des Dinslakener „Schnappers“ in den linken oberen Winkel in die Maschen. Dennis Rudolph hatte keinerlei Reaktion gezeigt, was ein Indiz dafür ist, dass ihm die freie Sicht auf die Hartgummischeibe verwehrt war. Das bessere Ende dieses Drittels hatten aber wieder die Kobras, denn Jan Nekvinda konnte in der 18. Minute einen Angriff nach Vorlage von Dominick Spazier erfolgreich abschließen.
Beim Spielstand von 1:2 ging es dann zum ersten Pausentee.
Und der muss es auf Seiten der Gäste wohl in sich gehabt haben, denn kaum waren im 2, Spielabschnitt 8 Sekunden verstrichen, da zappelte der Puck bereits zum neuen Spielstand 1:3 im Solinger Netz. Udo Schafranski gab Torhüter Stephan Schwarz das Nachsehen. Doch die Freude bei den Anhängern der Traberstädter wehrte nicht lange, denn weitere 33 Sekunden später hatten die Hausherren den alten 1-Tore-Rückstand wieder hergestellt. Dabei profitierten sie von einem Bandenfehler, als der Puck von einem Raptor in die Rundung gespielt worden war, plötzlich aber durch eine Kante in der Bande so unglücklich abgefälscht wurde, dass sie direkt vor das Tor von Dennis Rudolph rutschte. Dieser hatte damit natürlich überhaupt nicht gerechnet und war dementsprechend bei dem Schuss des völlig freistehenden Paul Kuntz machtlos. Doch dann kam die Phase der Gäste. Mit einem Tor schöner als das andere erarbeiteten sie sich einen 5-Tore -Vorsprung bis zur zweiten Sirene. Dabei fälschte Evgenij Kozhevnikov einen Schlagschuss von Dirk Schmitz unhaltbar ab und die Sturmreihe Cornelißen – Nekvinda – Spazier zeigte sich für zwei weitere Treffer verantwortlich.
Vor allem das Tor von Jan Nekvinda war sehenswert. Er wurde bei einem Konter auf dem Weg zum gegnerischen Gehäuse von einem Solinger Verteidiger, der wie eine Klette an ihm hing, bearbeitet. Doch Nekvinda konnte ihn nicht nur abschütteln sondern auch den heraus gestürzten Hausherrentorhüter Stephan Schwarz überwinden. Dieser ließ sich daraufhin entnervt auswechseln. Im übrigen scheint Neu-Kobra Nekvinda langsam mehr Bindung zum Spiel zu finden, was auch die in diesem Spiel erzielten 4 Scorerpunkte belegen.
Erneut Tim Cornelißen und Tim Alles trugen durch ihre Treffer zum verdienten 2:7 Pausenstand bei.
Zu Beginn des letzten Drittels nahm Trainer Tsvetkov Dennis Rudolph aus dem Kasten und schenkte Nachwuchstorhüter Felix Zerbe das Vertrauen. Dieser zeigte in den letzten 20 Minuten eine ausgezeichnete Leistung und hat sich damit sicherlich für weitere Einsätze empfohlen. Ab jetzt mussten die Dinslakener aber dem geringen Personalstand Tribut zollen und der Kräfteverschleiß machte sich immer deutlicher bemerkbar. Insbesondere die Defensivabteilung ging verständlicherweise „auf dem Zahnfleisch“, so dass sie mehr und mehr auf die Unterstützung ihrer Sturmkollegen angewiesen waren. Dies ging zu Lasten der Angriffe und so entwickelten die Raptors mit zunehmender Spielzeit in diesem Drittel ein deutliches Übergewicht für die Heimmannschaft.. Aber die Männer um Kapitän Dirk Schmitz kämpften aufopferungsvoll und leidenschaftlich und ließen nur noch 1 Gegentor zum 3:7-Endstand zu. Nach dem Kommentar zu diesem Spiel seiner Mannschaft befragt sprach auch Dimitry Tsvetkov von der bislang besten Saisonleistung und dass sein Team heute Charakter gezeigt habe. Und ich glaube dabei auch ein flüchtiges zufriedenes Lächeln in seinem Gesicht entdeckt zu haben Und das heißt schon was ….

EC Bergisch Land – Dinslakener Kobras

Tore Bergisch Land:Kann, Kuntz, Tim NeuberTore Dinslaken Kobras:Nekvinda, Cornelißen (je 2), Schafranski, Kozhevnikov, AllesStrafminuten Bergisch Land: 8 + je 10 Minuten (Fuchs, Koenitzer)

Zuschauer:138
3:7 (1:2/ 1:5/ 1:0)
 
Spielbericht
04.11.2011
Spiele des Tages EC Bergisch Land Raptors vs ERV Dinslakener Kobras 3 : 7 1:2-1:5-1:0  
 
  Kobras empfangen Tabellenführer

Am kommenden Sonntag wartet ein hartes Stück Arbeit auf die Dinslakener Kobras.
Denn mit dem Herner EV wird der derzeitige Tabellenführer seine Visitenkarte in der Dinslakener Eissporthalle abgeben.
Im Hinspiel konnte sich Herne mit 6:0 klar gegen die Kobras durchsetzen und geht als Favorit in diese Begegnung. Die Mannschaft rund um Kapitän Dirk Schmitz will es dieses mal nicht so weit kommen lassen. Mit einer kompakten Leistung will man den HEV ärgern und die Punkte zu Hause lassen. Besonderes Augenmerk gilt dabei der Reihe um Topscorer Anttii-Jussi Miettinen, der auch in dieser Saison wieder die Scorerliste anführt. Diese gilt es zu neutralisieren, will man die Chancen auf einen Punktgewinn wahren.
Ein Wiedersehen wird es für die Dinslakener Fans mit Jan-Anton Baron geben, der noch letzte Saison im Trikot der Kobras auf Torejagd ging.
Geleitet wird die Partie, deren Beginn um 19 Uhr ist, von Hauptschiedsrichterin Michaela Kiefer, die von den Herren Scholz und Weber unterstützt wird.
 
 
03.11.2011 Kobras treffen auf Raptoren

Am Freitag, den 04.11.2011 müssen die Dinslaken Kobras bei den Raptoren des EC Bergisch Land antreten.

Ganz so alt wie die Dinosarierraptoren, die zum Ende der Kreidezeit ihr Unwesen trieben, sind die Bergisch Land Raptors natürlich nicht; nichtsdestotrotz hat die Sportart Eishockey in Solingen eine lange Tradition.
Nach vielen „Aufs und Abs" findet man sich aktuell in der Regionalliga West wieder und ist somit ein potentieller Gegner der Dinslaken Kobras, wenn es zum Ende der Hauptrunde um die Plätze 1-4 geht, die zur Teilnahme an der Aufstiegsrunde zur Oberliga berechtigen.
Und die Chancen stehen für die Klingenstädter nicht schlecht, betrachtet man ihr Mannschaftsgefüge. Sicherlich verlief der Start der Hauptrunde nicht ganz wunschgemäß, aber in dieser Truppe steckt reichlich Potential.
Dafür bürgen auch Namen wie Tim Neuber, den viele Regionalligisten gerne in ihren Reihen sehen würden und einige Ex-Kobras, wie Derek Picklyck, der trotz seines inzwischen „hohen Eishockeyalters" von 40 Lenzen nicht vergessen hat, wo das gegnerische Tor steht, Verteidiger Oliver Schlatt sowie Illya Uljanov, der sogar noch in der letzten Saison das Trikot der Rot-Weißen trug.
Dazu ein Top - Torjäger namens Marvin Wintgen, der vor allen Kobra-Stürmern im Moment auf Platz 5 der Liga-Torschützenliste rangiert.
Also: Vorsicht ist geboten, denn der Ein oder Andere wird gegen seine „alte Liebe" besonders auftrumpfen wollen.
Aber Coach Tsvetkov wird den Seinen schon verständlich machen, dass dies mit Sicherheit kein Spaziergang werden wird.
Und mit dem 5:0-Sieg gegen Moers im Rücken sollten die Männer um Fabian Jakobowski ein Stück Selbstvertrauen zurückgewonnen haben, um bei der Vergabe der drei Punkte „ein kräftiges Wörtchen mitreden" zu können.
Das Eröffnungsbully findet um 20.00 Uhr in der Eissporthalle an der Brühler Straße statt.
 
 
02.11.2011 Dinslakener Kobras siegen im Kreis- und Bruderduell

Mit 5:0 (2:0/3:0/0:0) gewannen die Dinslakener Kobras am vergangenen Dienstag vor 110 Zuschauern im Kreisderby gegen den GSC Moers und konnten somit wieder Mut, für die schwierigen Aufgaben am kommenden Wochenende, tanken, denn am Freitag ist das Team von Coach Dimitry Tsvetkov beim EC Bergisch Land zu Gast bevor es am Sonntag in eigener Halle gegen den Spitzenreiter aus Herne geht.
Auch wenn nicht alles Gold war was glänzte, siegten die Kobras gegen den Underdog aus Moers hochverdient. Bereits nach 5 Minuten brachte Evgenij Kozhevnikov, auf Vorarbeit von Jan Nekvinda und Petr Macaj, die Kobras mit 1:0 in Führung. Tsvetkov hatte aufgrund der Sperre von Udo Schafranski für dieses Spiel die Reihen umgestellt und so spielte der Tscheche Nekvinda erstmals mit Kozhevnikov zusammen, was dem Spiel der Kobras sichtlich mehr Torgefährlichkeit verlieh. In der 17. Minute war es dann soweit und Nekvinda netzte mit einem schönen Schlenzer zum 2:0 ein. Mit diesem Ergebnis ging es auch in die erste Drittelpause.
Aufgrund der schnellen Gegentore aus den letzten beiden Spielen, die jeweils im zweiten Drittel vielen, ging das Team um Kapitän Dirk Schmitz mit einem mulmigen Gefühl in den zweiten Spielabschnitt. Doch sollte dieses Gefühl nicht lange anhalten, denn in der 22. Minute erhöhten die Kobras durch Dominick Spazier, der an diesem Abend gegen seinen für Moers auflaufenden Bruder Benjamin Spazier antreten musste, auf 3:0. Nur vier Minuten Später war es dann wieder Jan Nekvinda, der zum 4:0 traf. Moers wehrte sich nach Kräften und hatte durch Sarah Weyand die größte Torchance für ihr Team an diesem Abend, die aber Kobra Torwart Dennis Rudolph zu vereiteln wusste. In der 38. Minute traf stattdessen Tim Cornelißen in Überzahl zum 5:0für Dinslaken.
Eigentlich hatten die Fans der Kobras im letzten Drittel noch mehr Tore ihrer Mannschaft erwartet, doch scheiterten die Dinslakener immer wieder am guten Gästetorwart. Letztendlich war die Mannschaft aber auch darauf aus den zuletzt mit Gegentoren gebeutelten Rudolph in diesem Spiel die Null zu schenken, was ihr durch eine konzentrierte Defensivarbeit auch gelang.
Nach der Schlusssirene hatten die Kobras, auch wenn der Sieg hätte wesentlich höher ausfallen müssen, allen Grund zufrieden zu sein. Das Kreisderby wurde gewonnen, im zweiten Drittel brach das Team nicht wieder ein, Dominick Spazier war klarer Sieger im Bruderduell und Dennis Rudolph musste kein einziges Mal hinter sich greifen.

Zuschauer: 110

Tore:

Dinslaken: Nekvinda (2), Kozhevnikov, D.Spazier, Cornelißen
Moers: Fehlanzeige

Strafen:

Dinslaken: 8
Moers: 14 +10(Dickopf) +5+Spieldauerdisziplinarstrafe (Skupina)
 
Spielbericht
31.10.2011 Neuwied lässt Kobras mächtig Lehrgeld zahlen

Mit einer 1:10 (0:0/1:7/0:3) Klatsche im Gepäck mussten die Dinslakener Kobras am Sonntag die Heimreise aus Neuwied antreten. Für den mit vielen jungen Spielern bespickte Liga-Neuling aus Dinslaken eine schmerzhafte aber auch lehrreiche Erfahrung, wie schnell man in der Regionalliga unter die Räder kommen kann.
Ohne den beruflich verhinderten Tim Alles und ohne die verletzten Timothy Tanke (Innenbandanriss im Knie) und Marco Peisker (Hexenschuss), dafür aber mit fünf Junioren-Spieler, reiste das Team von Coach Dimitry Tsvetkov nach Neuwied. Ein hart umkämpftes erstes Drittel, in dem die Kobras den Gastgebern in allen Belangen ebenbürtig waren, endete mit 0:0, woran die Torleute auf beiden Seiten ihren Anteil hatten.
Die 25 mitgereisten Fans aus Dinslaken unter den 757 Zuschauern standen allerdings noch nicht alle in ihrem Block, da stand es auch schon 1:0 für die Bären. Neuwieds Kapitän Stephan Petry ließ Dennis Rudolph im Tor der Kobras keine Chance und schlenzte die Hartgummischeibe, nach nur 12 gespielten Sekunden im zweiten Drittel, in den Winkel des Torgehäuses. Unbeeindruckt von dem schnellen Gegentreffer versuchte das Team um Kapitän Dirk Schmitz zurückzuschlagen. Dinslaken setzte sich im gegnerischen Drittel fest und obwohl ein Spieler der Bären verletzt am Boden lag und keine Strafe angezeigt war, ließen die Unparteiischen die Kobras weiter kombinieren. Nach ca. 20 Sekunden unterbrachen die Schiedsrichter die Partie und verhängten zur allgemeinen Verwunderung gegen Udo Schafranski eine 5+Spieldauerdisziplinarstrafe wegen hohen Stocks mit Verletzungsfolge. Diese aus Dinslakener Sicht nicht nachvollziehbare Strafe sollte die Kobras schnell auf die Verliererstraße bringen. Neuwied nutzte die fünfminütige Überzahl gegen eine nun völlig orientierungslose Mannschaft aus Dinslaken mehr als nur effektiv aus und zog mit 5:0 davon. Trotz Dinslakener Auszeit nach dem 3:0 und Torwartwechsel, Amlow für den erzürnten Rudolph, nach dem 5:0, trafen die Bären auch bei fünf gegen fünf auf dem Eis weiter nach Belieben. Der sicherlich noch kalte Markus Amlow war nicht zu beneiden, fing er sich doch innerhalb von einer Minute Treffer 6 und 7, bei denen er gar nicht gut aussah und wurde dafür von Coach Dimitry Tsvetkov mit der Höchststrafe bestraft, der ihn umgehend wieder vom Eis holte und Dennis Rudolph wieder zwischen die Pfosten schickte. Während der Torflut der Gastgeber wurde der Kader der Kobras um weitere zwei Spieler dezimiert, da Evgenij Kozhevnikov eine 10 minütige Disziplinarstrafe erhielt und Daniel Pleger nach einem ungeahndeten Foul an seiner Person mit einem halb abgerissenem Ohr ins Krankenhaus gebracht wurde. Vom recht schwachen Schiedsrichtergespann wurden weiterhin fleißig unverständliche Strafen auf beiden Seiten vergeben. Die Kobras fingen sich nun wieder ein wenig und konnten nach 30 Minuten in Überzahl den Ehrentreffer durch Dirk Schmitz erzielen. So ging es mit dem niederschmetternden Spielstand von 7:1 in die zweite Drittelpause.
Im letzten Drittel war den Kobras nun sichtlich anzumerken, dass man sich darauf konzentrierte, die Niederlage in Grenzen zu halten. Der Glaube an die eigene Offensivstärke war nicht mehr vorhanden. Neuwied erhöhte durch Tore in der 51. Und 56. Minute auf 9:1. Auf Dinslakener Seite wollte man nun unbedingt eine zweistellige Niederlage vermeiden, doch war es an diesem Abend kaum verwunderlich, dass auch dieses Vorhaben nicht zu realisieren war. Eine Minute vor Schluss klingelte es schließlich zum 10:1 für die Hausherren im Kasten der Kobras.
Dimitry Tsvetkov war nach der Niederlage zwar restlos bedient, analysierte aber auch sofort das besonders die jungen Spieler aus solchen Niederlagen lernen werden. „Vielleicht ist nach diesem Spiel dem ein oder anderen jungen Spieler klar geworden, das er es in der Regionalliga mit echtem, hartem Männersport zu tun hat. Das ist schon ein großer Unterschied zu den Spielen im Juniorenbereich, da muss man auch mal da hingehen wo es weh tut", so Tsvetkov.
Daniel Pleger konnte das Krankenhaus wieder verlassen und die Heimreise mit der Mannschaft antreten. Das Ohr wurde geklebt, ein Einsatz am Dienstagabend um 19:00 Uhr in Dinslaken gegen Moers, steht allerdings noch offen. Auf Udo Schafranski müssen die Kobras aufgrund der Spieldauerdisziplinarstrafe allerdings am Dienstag verzichten.

Zuschauer: 757

Tore:

Neuwied: Petry (3), Hamann, Kaltenborn, C.Czaika, Bill, Reschetnikow, Blumenhofen, Hergt
Dinslaken: D.Schmitz

Strafen:

Neuwied: 20 + 10(Perty) +10(A.Czaika)
Dinslaken: 18 + 10(Kozhevnikov) +5+20(Schafranski)
 
Spielbericht
30.10:2011
Spiele des Tages EHC Die Bären Neuwied vs ERV Dinslakener Kobras 10 : 1 0:0-7:1-3:0  
 
28.10.2011 Kobras reisen nach Neuwied und empfangen Moers

Am Sonntag, den 30.10.2011, sind die Kobras zu Gast bei den Bären aus Neuwied. Verstärkt durch ehemalige Troisdorfer Spieler zählen die Neuwieder zum Favoritenkreis um Platz 1der Regionalliga und werden entsprechend selbstbewusst auftreten. Davon will sich die Tsvetkov-Truppe nicht beeindrucken lassen und mit einer guten Leistung Punkte aus der Bärenhöhle entführen. Spielbeginn ist um 19.00 Uhr.

Am darauf folgenden Dienstag ist der GSC Moers zu Gast in der Eissporthalle Dinslaken. Schon in der letzten Saison trafen beide Teams in der NRW-Liga aufeinander. Beide Male gingen die Kobras als Sieger vom Eis. In der Regionalliga gilt der GSC Moers als Underdog, der trotzdem die anderen Mannschaften ärgern will. Mit lautstarker Unterstützung der Fans und konzentriertem Spiel wollen die Kobras sich nicht ärgern lassen und die Punkte zu Hause behalten. Erstes Bully ist um 19.00 Uhr.
 
 
24.10.2011 In einer Minute fast den Sieg verschenkt

Mit 4:3 (4:0/0:3/0:0) schlugen die Dinslakener Kobras am Sonntag die Zweitvertretung der Young Lions Frankfurt und konnten somit ihren Platz im oberen Tabellendrittel der Regionalliga NRW festigen. Doch trotz des Sieges, waren Kobra Coach Dimitry Tsvetkov und Fans alles andere als zufrieden mit der Leistung der Mannschaft, hatte Diese das Match unnötig spannend gemacht.

Doch der Reihe nach. Die Kobras legten los wie die Feuerwehr. Bereits nach 11 Sekunden stand es durch einen Treffer von Evgenij Kozhevnikov 1:0 und die Gäste aus Frankfurt wirkten sichtlich geschockt. Das Team um Kapitän Dirk Schmitz machte weiter mächtig Druck auf das Gehäuse der Lions und wurde in der 11. Minute nach Vorarbeit von Kozhevnikov und Alles mit dem 2:0 durch Udo Schafranski belohnt. Die Kobras dominierten das Spiel nach Belieben und schraubten das Ergebnis bis zum Ende des ersten Drittels durch einen Doppelpack von Petr Macaj, der beide Male mit einem Schlagschuß von der blauen Linie traf, auf 4:0 hoch.

Mit der klaren Führung im Rücken gingen es die Kobras im zweiten Spielabschnitt etwas ruhiger an. Die Aktionen waren nicht mehr so zwingend und das Spiel plätscherte so vor sich hin. Während die Kobras in ihren Tiefschlaf vielen, wachten die Lions aus Frankfurt plötzlich auf und innerhalb von 45 Sekunden stand es in der 34. Minute nur noch 4:2 für die Dinslakener. Kobra Coach Dimitry Tsvetkov nahm sofort eine Auszeit um seine Mannen wachzurütteln, doch weitere 19 Sekunden später zappelte die Scheibe schon wieder im Tor von Dennis Rudolph, der bei diesem Gegentreffer keine sehr glückliche Figur machte. Das Spiel schien zu kippen, was nun auch die Zuschauer merkten, die durch wütende Anfeuerungsrufe nun auch versuchten ihre Mannschaft aufzuwecken. In der Folgezeit des zweiten Drittels standen die Kobras nun mächtig unter Druck und man versuchte die Ordnung, die völlig verloren gegangen war, wieder herzustellen.

Mit 4:3 ging es auch ins letzte Drittel. Coach Dimitry Tsvetkov hatte seinem Team in der Pause zwar eine deftige Standpauke gegeben, doch fanden die Kobras nicht mehr so richtig ins Spiel. Dinslaken kämpfte nun gegen den Gegner und gegen die eigene Verunsicherung, was selbst routinierten Spielern, wie Dirk Schmitz, anzumerken war. Der herbei ersehnte fünfte Treffer der Kobras wollte nicht fallen und Frankfurt konnte den Puck trotz großem Kampfgeist auch nicht mehr ins Tor bringen, so dass die Punkte in Dinslaken blieben.

Ein Blackout von einer Minute und die daraus entstandene Verunsicherung hatten ein sicher geführtes Spiel der Kobras in eine Zitterpartie verwandelt. Coach Dimitry Tsvetkov wird in der kommenden Trainingswoche viel Arbeit haben um dieses Spiel mit seinen Spielern zu analysieren und die Fehler aufzuarbeiten.

Große Anerkennung gilt im Übrigen den Frankfurtern und den Schiedsrichtern. Nach einem Foul von Tim Alles an einem Frankfurter Spieler mit Verletzungsfolge, hatte das Schiedsrichtergespann bereits auf 5 Minuten plus Spieldauerdisziplinarstrafe entschieden. Die Gäste machten allerdings darauf aufmerksam, dass die Verletzung schon vor dem Foul bestand, woraufhin das Schiedsrichtergespann Tim Alles wieder aus der Kabine holte und die Strafe auf zwei Minuten korrigierte. Respekt an allen daran Beteiligten für dieses faire Verhalten.

Zuschauer: 115

Tore:

Dinslaken: Macaj (2), Schafranski, Kozhevnikov

Frankfurt: Roros, Bannenberg, Keßler

Strafen:

Dinslaken: 10 Frankfurt: 4 + 10(Pak)
 
Spielbericht
23.10.2011
Spiele des Tages ERV Dinslakener Kobras vs Young Lions FRA Ib 4 : 3 4:0-0:3-0:0  
 
22.10.2011 Klare 6:0 Niederlage für die Kobras in Herne

Am Freitagabend gab es für die Dinslaken Kobras auf dem Gysenberg leider nichts zu holen. Dabei ging man noch zuversichtlich in die Begegnung gegen den Herner EV, da die Spielberechtigung für den tschechischen Neuzugang Jan Nekvinda vorlag und Coach Tsvetkov auf drei komplette Reichen zurückgreifen konnte..

Die Kobras begannen das erste Drittel auf Augenhöhe mit den Hernern und hatten diese weitesgehend im Griff. Beide Teams neutralisierten sich anfangs gegenseitig. So gab es erst in der 15. Minute die erste klare Torchance des Spiels, als sich Udo Schafranski im Kobradress auf und davon machte, aber am gut aufgelegten Herner Goalie Stefan Kornewald scheiterte. Nur kurze Zeit später prüfte HEV-Stürmer Marc Höveler Dennis Rudolph im Kobrator. Seinen Schuss konnte Rudolph noch parieren, doch gegen den Nachschuss vom ehemaligen Dinslakener Jan-Anton Baron zum 1:0 war er machtlos. Nur 1 Minute später fiel sogar das 2:0 für Herne, als Marc Höveler und Hernes Topstürmer Anttii-Jussi Miettinen einen Unterzahlkonter fuhren und Miettinen diesen eiskalt verwadelte. Das war auch der Pausenstand und die Tsvetkov-Truppe konnte durchschnaufen und sich wieder sammeln.

Im zweiten Drittel war Herne die spielbestimmende Mannschaft und machte Druck auf das Kobra-Tor. Das taktische Konzept des ersten Drittels konnten die Dinslakener Spieler nicht mehr umsetzen. Die Zuordnung passte nicht mehr und es gab Abstimmungsprobleme in allen Mannschaftsteilen. Als Konsequenz daraus fielen das 3:0 und 4:0 für Herne. Die Kobras hatten durchaus auch Torchancen, doch ließ man beste Möglichkeiten liegen oder scheiterte am Herner Goalie.

Auch im letzten Drittel bestimmte Herne das Spiel und Dinslaken hatte dem nicht mehr viel entgegen zu bringen. Die wenigen Möglichkeiten, die man hatte, konnten die Kobra-Stürmer nicht in Tore umwandeln. Ganz anders der Herner EV. Zum Leidwesen der mitgereisten Dinslakener Fans erhöhte der HEV sogar auf 5:0, ehe Niklas Proyer 2 Sekunden vor Spielende zum 6:0 Endstand traf.

Herne war an diesem Abend eine Nummer zu groß für die Kobras und wurde seiner Favoritenrolle verdient gerecht. In den nächsten Spielen müssen sich die Dinslakener nun steigern, wollen sie weiter oben mitspielen.

Tore: 1:0 Jan-Anton Baron, 2:0 Antti-Jussi Miettinen, 3:0 Benjamin Proyer, 4:0 Marc Höveler, 5:0 Marc Höveler, 6:0 Niklas Proyer

Strafminuten:

Herne: 6 Minuten

Dinslaken: 12 Minuten

Zuschauer: 768
 
Spielbericht
21.10.2011
Spiele des Tages Herner EV 2007 vs ERV Dinslakener Kobras 6 : 0 2:0-2:0-2:0  
 
  Kobras verpflichten tschechischen Torjäger

Aufgrund der Torabschlussschwäche der letzten Spiele sahen sich die Verantwortlichen der Dinslaken Kobras in der Pflicht, nocheinmal auf dem Transfermarkt tätig zu werden.
Jetzt nahmen sie kurzfristig den tschechischen 1,72m großen Center Jan Nekvinda unter Vertrag, der, wenn man sich seine Statistik der letzten Saison anschaut, genau der „Knipser" sein kann, den man in Dinslaken auf dem Wunschzettel hatte.
Der 24-jährige erzielte dabei in der letzten Saison der Regionalliga Baden-Württemberg für seinen Verein Bad Liebenzell in 14 Spielen 25 Tore und 7 Vorlagen bei 18 Strafminuten.
Glücklicherweise erreichte die Kobras seine Spielgenehmigung noch kurz vor dem Spiel beim Herner EV, so dass er gegen den Top-Favoriten bereits eingesetzt werden konnte.
Die Kobras hoffen, dass er sich in Dinslaken wohlfühlen wird und wünschen ihm eine verletzungsfreie und torreiche Saison.
 
 
20.10.2011 Kobras reisen nach Herne und kämpfen gegen Löwen

Eishockey-Regionalligist Dinslaken Kobras muss am Freitag, den 21.10.2011 beim aktuellen Spitzenreiter Herner EV antreten und hat 2 Tage später die Zweitvertretung der Young Lions aus Frankfurt zu Gast.
Nach ihrem 10:0 Erfolg gegen die Aachener Grizzlies fahren die Dinslakener sicherlich selbstbewusst zum Tabellenführer und müssen sich keinesfalls vor den Hernern verstecken.
Nachdem erst kurz vor Saisonbeginn klar war, dass es mit dem Eishockey am Traditionsstandort Herne überhaupt weitergeht, haben die Verantwortlichen ganze Arbeit geleistet und einen qualitativ hochwertige Mannschaft auf die Beine gestellt. Gestandene Oberligaspieler gemischt mit ehrgeizigen Nachwuchstalenten und ein Top – Kontingentspieler zeichnen sich für die derzeitigen Erfolge verantwortlich. Star der Truppe ist sicherlich der Finne Antti-Jussi Miettinen, der schon eine Liga höher zu den Topstürmern zählte. Mit ihm haben die Herner voraussichtlich den Topscorer der Liga unter Vertrag.
Aber auch bei den Kobras läuft es nach holprigem Start langsam etwas besser und die vielen Neuverpflichtungen harmonieren immer besser miteinander. Also gute Voraussetzungen für ein Spitzenspiel des Ersten gegen den Dritten in der Gysenberghalle.
Am Sonntag, den 23.10.2011 empfangen die Dinslakener um 19.00 Uhr die 1b-Mannschaft der Young Lions aus Frankfurt.
Die Hessen rangieren aktuell auf dem vorletzten Tabellenplatz und deshalb gehen Kapitän Dirk Schmitz & Co als Favorit in diese Partie. Nichtsdestotrotz muss man auch gegen die Löwen konzentriert zu Werke gehen, will man alle 3 Punkte in Dinslaken halten. Dass das Team von Trainer Andrej Jaufmann eigentlich besser ist, als dies der Tabellenplatz aussagt, ergibt sich allein aus der Tatsache, dass man gegen die Darmstadt Dukes lediglich mit 2:4 verlor. Eben jene Darmstadt Dukes, die den Kobras unlängst das Leben beim 5:4-Sieg n.P so schwer gemacht hatten.
 
 
17.10.2011 Kobras veranstalten Schützenfest

Eishockey – Regionalligist Dinslaken Kobras erzielte am Sonntagabend in eigener Halle einen zu keinem Zeitpunkt gefährdeten und auch in dieser Höhe verdienten 10 : 0 Sieg gegen zwar aufopferungsvoll kämpfende, aber letztlich chancenlose Grizzlies aus Aachen.
Die Gäste mussten bei ihrem Auftritt zudem auf ihren erkrankten Torjäger Patrick Büren verzichten, so dass ihre spärlich vorgetragenen Angriffe von der Kobra – Defensive immer wieder wirkungsvoll entschärft wurden.Was man der Tsvetkov – Truppe, die nahezu in Bestbesetzung antraten, allenfalls vorwerfen konnte, war einmal mehr die mangelnde Chancenauswertung.
Allein im ersten Spielabschnitt hätten es bei konsequenter Torausbeute bereits 6:0 oder 7:0 stehen müssen.
Dafür lief es dann im zweiten Drittel für Thorsten Peters und seine Kollegen wie am Schnürchen und die Hausherren konnten den Mittelabschnitt mit 7:0 für sich entscheiden.
Nachdem im letzten Drittel Markus Amlow für Dennis Rudolph zwischen den Pfosten stand und der Rest des Teams 2 Gänge zurückgeschaltet hatte, blieb der Schlussabschnitt relativ ereignislos.
Die Dinslakener hatten Puck und Gegner fest im Griff, offenbarten aber erneut Schwierigkeiten, die Hartgummischeibe im Gästegehäuse unterzubringen.
Kobra-Neuzugang Petr Macaj zeigte eine gute Leistung und krönte diese mit seinem ersten Treffer in einem Pflichtspiel für seinen neuen Verein zum zwischenzeitlichen 4:0.
Mit diesem Sieg im Rücken können die Männer um Kapitän Dirk Schmitz selbstbewusst am Freitag nach Herne fahren und versuchen, dem Topfavoriten und aktuellen Tabellenführer Paroli zu bieten.

Dinslaken Kobras – Aachener EV „Die Grizzlies" 10:0 ( 3:0; 7:0; 0:0)

Torschützen Dinslaken: Schafranski, Hüsken (je 2), Jakobowski, Pleger, Macaj, Kozhevnikov, D. Schmitz, Fuchs

Torschützen Aachen: -

Strafminuten Dinslaken: 12

Strafminuten Aachen: 16

Zuschauer: 105

Schiedsrichter: Vermölen, Greitemeier, Dobber
 
Spielbericht
16.10.2011
Spiele des Tages ERV Dinslakener Kobras vs Aachener EV Die Grizzlies 10 : 0 3:0 - 7:0 - 0:0  
 
14.10.2011 Kobras empfangen Grizzlies

Am Sonntag, den 16.10.2011, empfangen die Dinslakener Kobras in eigener Halle die Grizzlies des Aachener EV. Dabei ist es erst gut 2 Wochen her, dass sich die beiden Teams am Aachener Tivoli gegenüberstanden.
Die Kobras gehen als leichter Favorit in diese Partie, denn im Hinspiel behielten sie mit 6:3 am Ende die Oberhand. Doch dies war ein hartes Stück Arbeit und der Erfolg konnte erst im letzten Drittel dingfest gemacht werden, stand es doch erst 3:2 für den Gast nach gespielten 40 Minuten.
Der besonderen „Betreuung" der Dinslakener Verteidigung während des Rückspiels darf sich sicherlich der Top – Torjäger der Aachener, Patrick Büren, sicher sein. Obwohl sich die Tsvetkov-Schützlinge seiner Torgefährlichkeit bewusst waren, konnte er sich auch im Hinspiel als Doppeltorschütze in den Spielberichtsbogen eintragen.
Im Ligavergleich haben die Traberstädter einen besseren Saisonstart hingelegt und sollte es den Dinslakener Kufencracks in diesem Rückspiel gelingen, weitestgehend von Unkonzentriertheiten und der Strafbank verschont zu bleiben, so ist die Chance groß, alle 3 Punkte zum Niederrhein zu holen.
Dann können Dennis Rudolph & Co. mit breiter Brust 5 Tage später zum Topspiel des 3. Spieltages beim Liga-Favoriten Herner EV auflaufen.
Zum Spiel gegen die Grizzlies aus Aachen ist endlich Kobra-Neuzugang Petr Macaj spielberechtigt. Er bekam am Donnerstag das "O.K." vom Landeseissportverband NRW
Das Heimspiel gegen Aachen beginnt - wie immer sonntags – um 19.00 Uhr und steht unter der Leitung der Sportfreunde Vermölen, Dobber und Greitemeier.
 
 
10.10.2011 Kobras gewinnen 5:4 nach Penalty-Schießen

Am Sonntagabend kam es zur ersten Standortbestimmung für die Dinslakener Kobras in der noch jungen Regionalligasaison. Der Gegner waren die Darmstadt Dukes, die sich letzte Saison in der Regionalliga etablieren konnten.
Die Kobras starteten gut in dieser Partie und gingen schon nach 2 Minuten mit 1:0 durch Niklas Beyer in Führung. In der Folge hatten die Dinslakener mehr Spielanteile, konnten diese aber nicht in Tore ummünzen. Erst in der 9. Minute konnten die Traberstädter ein Überzahlspiel für sich nutzen, als Ilja Doroschenko im Darmstädter Tor einen Schuss von Evgenij Kozhevnikov abprallen ließ und Tim Alles mit dem Nachschuss zum 2:0 traf. Eigentlich sollte dieser Vorsprung dem Spiel der Kobras mehr Sicherheit geben, doch Darmstadt kam immer besser ins Spiel. In der 13. Minute war es Pascal Jessberger auf Darmstädter Seite, der Dennis Rudolph im Kobra-Tor mit einem Schuss aus spitzem Winkel überwinden konnte und zum 2:1 traf. Somit war die Partie wieder offen. Doch 2 Minuten vor Drittelende hatten die Traberstädter die richtige Antwort parat. Wieder in Überzahl spielend, war es Evgenij Kozhevnikov, der einen schönen Pass im Rücken des Darmstädter Goalies zum 3:1 verwandelte. Das war auch der Spielstand nach dem ersten Drittel.
Im 2. Drittel begann das Spiel ausgeglichen, doch nun hatte Darmstadt mehr Spielanteile. Doch das erste Tor in diesem Drittel machte Benedikt Hüsken, der nach einem schönen Alleingang in Unterzahl zum 4:1 traf. Das Spiel schien zu Gunsten der Kobras schon gelaufen, doch Darmstadt gab sich noch nicht auf. Nur 2 Minuten später machte sich ein Darmstädter Stürmer in Unterzahl auf und davon und konnte nur durch ein Foulspiel vom Torschuss abgehalten werden. Als Konsequenz gab es einen Penalty für die Dukes. Dukes-Stürmer Roy Labbé ließ Dennis Rudolph keine Chance und verkürzte auf 4:2. Darmstadt witterte nun Morgenluft und konnte in der 32. Minute sogar auf 4:3 verkürzen. Torschütze war Gerhard Engler, der in Überzahl traf. Mit diesem Spielstand ging man auch in die Kabine.
Im letzten Drittel wollten die Dukes nun den Ausgleich, doch die Tsvetkov-Truppe wehrte sich nach Kräften. Doch in der 47. Minute war es dann soweit. Darmstadt wusste eine 5 zu 3 Überzahl für sich zu nutzen und abermals war es Gerhard Engler, der zum 4:4 ausglich. Nun war das Spiel wieder komplett offen, denn die Kobras bissen sich wieder zurück, konnten aber nur in Überzahl richtig Druck auf das Darmstädter Tor ausüben. Doch Ilja Doroschenko hielt seinen Kasten bis zum Spielende sauber. Somit musste das Penaltyschiessen über den Sieger entscheiden.
Nach dem man nach den ersten 3 Penaltys keinen Sieger ermitteln konnte, war es Daniel Pleger, der die Nerven behielt und zum 5:4 Endstand für Dinslaken traf. Mit diesem Sieg liegen die Kobras nach 2 Spielen nun auf Platz 2 der Tabelle in der noch jungen Regionalligasaison. Schon nächsten Sonntag könnte man diesen Platz festigen, wenn die Aachener Grizzlies zum Rückspiel zu Gast in der Dinslakener Eissporthalle sind.

Tore Dinslaken: 1:0 Niklas Beyer (2.Min); 2:0 Tim Alles (9.Min); 3:1 Evgenij Kozhevnikov(18.Min); 4:1 Benedikt Hüsken(27.Min); 5:4 Daniel Pleger(Penaltyschiessen)
Tore Darmstadt: 2:1 Pascal Jessberger(13.Min); 4:2 Roy Labbé(29.Min); 4:3 Gerhard Engler(32.Min); 4:4 Gerhard Engler(47.Min)

Strafminuten Dinslaken: 14
Strafminuten Darmstadt: 16+10

Zuschauer: 100
 
 
07.10.2011 Dinslakener Kobras vor Regionalliga-Heimdebüt

Am Sonntag, den 09.10.2011, wird es für die Eishockeycracks der Dinslakener Kobras erstmalig vor heimischer Kulisse Ernst in der noch jungen Regionalliga – Saison 2011 / 2012.
Denn nun hat das Vorgeplänkel der Freundschaftsspiele ein Ende und es geht zum zweiten Mal um Meisterschaftspunkte.
Konnten sich zum Saisonauftakt die Kobras mit einem 6:3 Auswärtssieg am Aachener Tivoli als Bärenbändiger auszeichnen, müssen sie nun versuchen, hessischen Adel in die Schranken zu weisen.
Dabei kreuzen die Männer um Kapitän Thomas Bläsche in der Eissporthalle am Stadtbad ihre Schläger mit den Dukes des ESC Darmstadt. Dieses Team bildete sich aus ehemaligen Spielern des RSC Darmstadt Crokodiles, nachdem sich der Hauptverein RSC und die Eishockeyabteilung einvernehmlich im März dieses Jahres darauf geeinigt hatten, getrennte Wege zu gehen.
Noch nicht sehr häufig standen sich die beiden gegenüber, doch kann der NRW - Vertreter gegen seinen Kontrahenten bislang durchaus eine positive Bilanz aufweisen. Dennoch müssen sich die Tsvetkov-Schützlinge vorsehen und dürfen den Gegner keinesfalls unterschätzen.

Auch die Dukes haben bereits 3 Punkte auf ihrer Habenseite, konnten sie doch der Zweitvertretung der Frankfurt Lions mit 4:2 die Grenzen aufweisen.
Da der Kader der Dukes nach eigenen Angaben sage und schreibe 29 Spieler umfasst, ist davon auszugehen, dass den Hessen in Dinslaken trotz der Tatsache, dass wahrscheinlich der Ein oder Andere beruflich verhindert sein könnte, ausreichend Spielermaterial zur Verfügung stehen wird.
Zudem konnten sich die Gäste die Dienste dreier Spieler des Oberligaaufsteigers Frankfurt Lions sichern, was die Aufgabe für Daniel Pleger & Co. auch nicht gerade erleichtert.
Aber bange machen gilt nicht: Mit einer konzentrierten Mannschaftsleistung und der lautstarken Unterstützung der eigenen Fans sollten die Dinslakener Cracks an die Leistung aus Aachen anknüpfen und die 3 Punkte dennoch in Dinslaken halten können.
Für einige Fans ist dies ein ganz besonderes Spiel, da sich im Laufe der Zeit eine Fanfreundschaft zwischen beiden Vereinen aufgebaut hat.
Die Begegnung wird um 19.00 Uhr von den Unparteiischen Bandlovsky, Kiefer und Skalecki eröffnet werden.
Ob für Kobra – Neuzugang Petr Macaj dann schon die Spielberechtigung des LEV vorliegen wird, stand bei Artikelerstellung noch nicht fest.
 
 
04.10.2011 Petr Macaj wird nun doch eine Kobra

Lange Zeit war nicht klar, ob der zur Probe bei den Vorbereitungsspielen eingesetzte 23-jährige Tscheche von den Dinslakenern verpflichtet würde.
Als 2-Wege Spieler war er nach Dinslaken gekommen, konnte jedoch im ersten Spiel als Stürmer nicht überzeugen. Allerdings hatte er da gerade eine 7-stündige Autofahrt aus dem bayrischen Pfronten, seinem letztjährigen Verein, hinter sich gebracht.
In den nächsten Spielen verstärkte er dann die Kobra-Defensive und wusste als Offensivverteidiger deutlich besser zu gefallen. Trotzdem war lange Zeit nicht klar, ob der kleine Etat der Kobras eine solche Verpflichtung hergab.
Der glückliche Umstand, dass Petr in Dinslakens Umgebung kurzfristig eine Arbeitsstelle fand und somit die Haushaltskasse des Eishockey-Regionalligisten deutlich weniger belastet wurde, machte letztendlich eine Verpflichtung möglich.
Die Kobras heißen ihren Neuzugang aufs herzlichste Willkommen und wünschen ihm eine erfolgreiche und verletzungsfreie Saison.
 
 
01.10.2011 Die ersten Punkte sind eingefahren

Mit 3:6 (2:3/0:0/1:3) gewannen die Dinslakener Kobras bei den Aachener Grizzlies vergangenen Freitag und brachten somit die ersten drei Punkte in der Meisterschaft mit nach Hause.

Der zweite Spielabschnitt sollte torlos ausgehen, doch war dies auf Seiten der Kobras Torwart Dennis Rudolph zu verdanken, der gleich mehrere Alleingänge der Aachener auf sein Tor abwehren konnte und auch sonst an diesem Abend eine exzellente Vorstellung abgab.

Im letzten Drittel machten die Kobras dann den Sack zu. Verteidiger Dirk Schmitz erlegte die Grizzlies zwölf Minuten vor Schluss mit zwei schönen Schlagschüssen von der blauen Linie und es stand 2:5. Das Aachener Team, das zuvor noch auf den Ausgleich drängte, musste nun die Dinslakener Überlegenheit anerkennen und kassierte durch Evgenij Kozhevnikov sogar noch den sechsten Treffer der Kobras. Das Tor zum 3:6 zwei Minuten vor Ende der Partie diente nur noch zur Ergebniskorrektur.

Kobra Coach Dimitry Tsvetkov war nach dem Spiel froh, dass man die Punkte zum Saisonauftakt mit nach Dinslaken nehmen konnte, doch war er mit dem Spiel seiner Mannschaft noch nicht zufrieden. Es kommen da noch ganz andere Kaliber in dieser Saison auf uns zu und wenn wir da bestehen wollen, müssen wir konzentrierter Auftreten, so Tsvetkov.


Zuschauer: 89

Tore:

Aachen: Büren (2), Lux

Dinslaken: Alles (2), D.Schmitz (2), Schafranski, Kozhevnikov

Strafen:

Aachen: 8

Dinslaken: 12
 
Spielbericht
Dinslakener Kobras

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