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Herner EV 2007 News Herner EV 2011 Regionalliga NRW
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10.05.2012 Es wird die Regionalliga…

Ruhig war es in den letzten Tagen und Wochen um den Herner EV geworden. Nun, fünf Wochen nach der verpassten Qualifikation zur Oberliga-West, sieht es zunehmend nach einem Verbleib in der Regionalliga aus. Am 2. Mai lief die Anmeldefrist für die Oberligisten ab. Alle sportlich-qualifizierten Teams haben sich laut des Landesverbandes NRW fristgerecht gemeldet. „Ich gehe zu 99 Prozent davon aus, dass wir auch in der kommenden Spielzeit in der Regionalliga antreten werden", kommentierte der erste Vorsitzende des Herner EV, Frank Schäfer, die Entwicklung. Ganz unglücklich ist er mit dem Verbleib in der vierten deutschen Spielklasse jedoch nicht. „Aus sportlicher Sicht und für die Fans wollten wir aufsteigen. Doch wir müssen den Eishockeysport in Herne nachhaltig aufbauen, damit er langfristig bestehen kann. Unser soziales Engagement am Gysenberg profitiert von einem weiteren Aufbaujahr, das am Ende hoffentlich mit dem Aufstieg belohnt werden wird", so Schäfer. Um den Aufstieg für den HEV greifbar zu machen, bedarf es jedoch einer „charakterstarken Mannschaft", erklärt Schäfer. An dieser wird zurzeit intensiv gearbeitet. Neben der sportlichen Leitung um Trainer Carsten Plate und Frank Petrozza sind auch Geschäftsführer Hans-Jürgen Schubert und Frank Schäfer in den Spielergesprächen involviert. Verzichten wird der HEV nächstes Jahr auf Marc Höveler, Philipp Louven und Sascha Panek. Alle drei Spieler haben den HEV in unbekannte Richtung verlassen.

Neben dem sportlichen Aspekt geht es am Gysenberg weiter voran. Die Renovierungsmaßnahmen an und in der Gysenberghalle laufen auf Hochtouren. „Auch wenn wir versuchen, vieles alleine zu stemmen, fehlen uns tatkräftige Hände", erklärt Schäfer. „Es wäre schön, wenn uns Freunde und Anhänger des Eissports in Herne helfen würden. Es geht schließlich nicht nur um den HEV sondern um den Erhalt einer Eishalle für Herne und die Region".

Regionalliga NRWDie derzeitigen Planungen sehen eine Regionalliga mit zehn Mannschaften vor. Hierzu gehören neben dem Herner EV die Grefrather Eissport Gemeinschaft, der ESC Darmstadt, der EHC Netphen 08, der ERV Dinslakener Kobras, der EC Bergisch Land, die Young Lions Frankfurt 1b, die EJ Kassel Ib, sowie der Kölner EC "Die Haie" und der Neusser EV. Laut Aussage von Markus Schweer soll der Spielmodus beibehalten werden. Das hieße neun Heimspiele in der Hauptrunde der Regionalliga. Die ersten vier Mannschaften spielen mit den letzten vier der Oberliga eine Oberliga-Pokal-Runde (Sieben Heimspiele) um den Auf- bzw. Abstieg zur Oberliga-West. Der genaue Modus und die Teilnehmer der einzelnen Ligen werden auf der Ligentagung Anfang Juli festgelegt.
 
 
Teams 2011/12.
Herner EV 2007  
EHC Die Bären Neuwied  
Grefrather EG Phoenix  
ERV Dinslakener Kobras  
ESC Darmstadt Dukes  
EC Bergisch Land Raptors  
Aachener EV Die Grizzlies  
GSC Moers Black Tigers  
Young Lions FRA Ib  
13.04.2012 Carsten Plate und Frank Petrozza wollen Vollgas am Gysenberg  Foto Quelle: Herner EV  Carsten Plate und Frank Petrozza wollen Vollgas am Gysenberg

Sie sind das neue sportliche Gespann beim Herner EV: Trainer Carsten Plate und der neue sportliche Leiter Frank Petrozza. Beide kennen sich noch gut aus gemeinsamen Zeiten beim EV Duisburg. Nun geht es für die neue sportliche Leitung darum, den HEV gemeinsam nach vorne zu bringen. „Das Konzept, welches in Herne verfolgt wird ist absolut stimmig. Wir liegen hier alle auf einer Wellenlänge“, so Plate bei seiner Vorstellung. Der ehemalige Trainer der Hammer Eisbären möchte zusammen mit Frank Petrozza eine Mannschaft auf das Eis bringen, die „druckvoll, körperbetont und diszipliniert“ spielt. Die Hauptsache für den neuen Mann an der Bande ist, dass „die Zuschauer eine Mannschaft erleben, die alles für den Sieg gibt, auch wenn es mal nicht so kommen sollte.“ Plate, der zudem über eine Trainer A-Lizenz verfügt, will aus jedem Spiel eine „Vollgasveranstaltung“ machen, „die es sich lohnt zu besuchen“.

Trotz der Ungewissheit über die Ligenzugehörigkeit des HEV, kennt Carsten Plate schon einen seiner neuen Spieler: Frank Petrozza. Der 41-jährige Deutsche mit kanadischen Wurzeln hat schon viel Erfahrung im deutschen Eishockey sammeln können. Neben einigen Stationen in der Oberliga, spielte Petrozza auch in der 1. Liga für den EV Duisburg und in der zweiten Liga für Heilbronn. In der Saison 2004-2005 verschlug es Petrozza schon einmal nach Herne - damals noch zu Zeiten der Herner EG. Zuletzt schnürte Petrozza noch für den EHC Dortmund seine Schuhe und schied im Halbfinale um den Aufstieg in die 2. Bundesliga aus.

Nun will er für den Herner EV eine schlagkräftige Mannschaft auf die Beine stellen. „Ich habe mir in der letzten Zeit viele Namen notiert, die ich mit dem Trainer jetzt mal durchdiskutieren werde“, so der neue „SpoLi“. Und genau darauf freut sich Plate: „Es ist schön, wenn man jemanden mit fachlicher Kompetenz im Team hat, mit dem man sich austauschen und auch diskutieren kann.“ Über eine mögliche Kompetenz-Überschneidung an der Bande lachen beide. „Ich bin Profi genug um zu unterscheiden ob ich als Spieler agiere oder als sportlicher Leiter. Wenn ich Spieler bin, höre ich natürlich nur auf den Coach und gebe im Spiel 100%“, so Petrozza. Auch Plate sieht die Situation gelassen: „Ich denke es ist gut einen erfahrenen Mann wie Frank in seinen Reihen zu haben. Gerade für die jungen Spieler wird er einer der Leitspieler sein.“

Und auch Hans-Jürgen Schubert ist über die Verpflichtung der neuen sportlichen Leitung erfreut: „Mit Carsten Plate und Frank Petrozza haben wir zwei richtig gute Männer am und auf dem Eis, die nach Herne passen und die hier in den nächsten Jahren etwas Gutes aufbauen werden.“
 
 
05.04.2012 Rückblick, Einblick und Ausblick - Vorstand und GmbH ziehen positives Resümee

Es ist stiller geworden in der Gysenberghalle in Herne. Der Spielbetrieb für alle Mannschaften ist beendet. Egal ob Bambini oder erste Mannschaft – Die Sommerpause ist da. Grund genug sich mit den Verantwortlichen über eine schöne und spannende Saison zu unterhalten, die am Ende einen faden Beigeschmack erhielt. Aber wo beginnt man am besten, wenn nicht mit dem Anfang.

Rückblick Sommer 2011

Im Sommer 2011 gab es keine guten Vorzeichen für den Herner Eissport. Eine Halle im Insolvenzverfahren und überhaupt keine Planungssicherheit, machten es für die neue „Mannschaft“ rund um Hans-Jürgen Schubert und Frank Schäfer nicht nur schwer, sondern fast schon unmöglich. In letzter Sekunde konnte die Eishalle angemietet werden und Paintball mit Hilfe von Politik und Fans abgewendet werden. „Wir hatten nicht nur unheimlichen Zeitmangel, wir mussten auch feststellen, dass ein Großteil der Spieler schon vertraglich an andere Vereine gebunden waren“, erklärt Schubert, Geschäftsführer der Gysenberghallen GmbH. Das alles dennoch positiv lief, verdankt man dem Gespann mit Trainer Krystian Sikorski und sportlichem Leiter Ralf Cassebaum. „Zudem war die Verpflichtung von Antti-Jussi Miettinen natürlich ein super Glücksgriff“, fügt Frank Schäfer, erster Vorsitzender des Herner EV hinzu. Von Wochenende zu Wochenende gewann der HEV seine Spiele und wurde so binnen von Wochen zum Favoriten in der Regionalliga. „Unser gesetztes Ziel war ganz klar Platz 4. Dass es dann der Titel wurde, freute uns natürlich riesig“, so Schäfer. Und so wandelte sich der HEV vom Underdog zum Favoriten im Oberliga-West-Pokal. Auch hier wurde schnell die Devise ausgegeben, dass der vierte Platz und die damit verbundene Qualifikation zur Oberliga, das Ziel für alle Beteiligten sei. Doch was dann folgte, war für Vorstand und GmbH mehr als nur ein Schlag ins Gesicht. Nach den ersten eingefahrenen Niederlagen, die nun mal zum Sport dazu gehören, machte sich die Stimmung breit, die Verantwortlichen hätten ein Aufstiegsverbot erteilt. „Wenn ich lesen muss, wir würden der Mannschaft verbieten aufzusteigen, dann ist das absoluter Blödsinn“, berichtet ein aufgebrachter Frank Schäfer. Zu Recht, denn das gemeinsame soziale Projekt am Gysenberg, lebt von der ehrenamtlichen Arbeit aller. „Wenn wir wirklich gewollt hätten, den Aufstieg um jeden Preis zu verspielen, wären wir nicht fünfter geworden sondern eher siebter oder achter. Denn glaubt man der Gerüchteküche, reicht Grefrath ja sogar der sechste Platz zum Aufstieg“, so Schäfer weiter. Was den Verantwortlichen jedoch vorgeworfen wird, ist die suboptimale Außendarstellung in den letzten zwei Spieltagen. „Der sportliche Erfolg hat oftmals einiges überdeckt, was dann nachher erst zum Vorschein kam“, versucht Schäfer die Situation zu beschreiben. „Wir sind natürlich auch darüber enttäuscht, dass einige im entscheidenden Abschnitt der Saison, ihre persönlichen Interessen über die der anderen gestellt haben“, meldet sich Schubert zu Wort. Einen Kritikpunkt der Fans, das Einstellen des Internetforums, sehen beide etwas entspannter. „Aufgrund der damit verbundenen Aufgabe alle Beiträge auf Blödsinn oder sogar Rechtswidrigkeiten zu kontrollieren, haben wir uns entschlossen kein offizielles Fanforum mehr anzubieten“, erklärt Schäfer. Gerade vor packenden Begegnungen, wie z.B. gegen den EHC Neuwied, wurde dort oftmals über den fairen Sportsgeist hinweg geschrieben. Dass diese Aktion einhergeht mit dem „geplanten Nicht-Aufstieg“, können Schäfer und Schubert nicht nachvollziehen: „Wir investieren hier alle viel Zeit in den Verein und in die Halle. Ein Aufstieg hätte uns jetzt die Planungssicherheit geben, die uns nun fehlt“, erklärt Schubert. „Das macht die Situation nicht leichter sondern eher schwieriger“.

Ausblick auf die kommende Saison

Hinzu kommt, dass Planungssicherheit im Eishockeysport immer nur von Kurzweil geprägt ist. „Wir wissen zur Zeit nicht in welcher sportlichen Klasse wir nächste Saison antreten werden, das ist der aktuelle Stand“, erklärt Schubert. „Aber seit Anfang des Jahres planen wir zweigleisig“, fügt er hinzu. Eine feste Säule des HEV soll Frank Petrozza werden, der in den kommenden Tagen offiziell vorgestellt wird. Der neue sportliche Leiter wird sowohl in der Regionalliga als auch in der Oberliga, die sportlichen Geschicke des Herner EV leiten. „Auch wenn wir in der vergangenen Spielzeit das eine oder andere noch lernen mussten, sind wir dennoch zufrieden“, meint Frank Schäfer. Der Vereinsvorsitzende bezieht sich dabei nicht nur auf die wachsende Zahl der Mitglieder: „Der Herner EV ist auf einem sehr guten Weg und das auf Grund des tollen Vorstandsteams, dass sich so zusammengefunden hat“. Gemeint sind damit Robert Prillwitz (2. Vorsitzender), Andrea Weisbrod (Schatzmeisterin), Nicole Adler (Stellvertretende Schatzmeisterin) und Birgit Gardemann (Schriftführerin). Der Herner EV ist einer der wenigen Vereine in NRW, der eine U8-Bambinimannschaft gemeldet hat, dank der guten Koordination durch Dieter Biernat (Beisitzer im Vorstand) und das Einbinden von Spielern der 1. Mannschaft (Ballnus, Miettinen, Kuntu-Blankson) in den Trainingsbetrieb der ganz Kleinen. Doch nicht nur vereinsintern läuft es gut. Auch die Zusammenarbeit mit der Gysenberghallen GmbH ist gut verzahnt. „Wir werden oftmals schon in der Öffentlichkeit vermischt. Da heißt es dann „Vorstand“ wenn die GmbH gemeint ist und umgekehrt. Aber das ist ja auch unser Ziel: Es soll immer weiter zusammen wachsen“, so Schubert. Darüber freut sich auch der Verein: „Wir stehen in diesem Jahr vor der Situation, dass unsere Spielstätte gesichert ist und wir so, eine Planungssicherheit genießen, die wir in den letzten Jahren nicht hatten“, erklärt Frank Schäfer.

Einblick Gysenberghalle

Der 1. April ist für den Herner Eissport ein geschichtswürdiger Tag. Und dies ist kein Aprilscherz! Die Eishalle ist in den Besitz der Gysenberghallen GmbH übergegangen mit allen Rechten aber auch Pflichten. Doch somit beginnt für GmbH und Verein erst die richtige Arbeit. „Wir müssen versuchen, gerade im Bereich Energieeffizienz, die Halle weiterzuentwickeln“, gibt Schäfer die Marschrichtung vor. Er selber hofft wieder auf eine rege Mitarbeit seiner Mitglieder: „Es wäre natürlich toll, wenn viele Mitglieder sich bereit erklären uns beim Renovieren unserer Spielstätte zu unterstützen“, so Schäfer weiter. Denn nicht umsonst heißt die Devise: „Vereinseigenen Halle - Für Herne und die Region“. „Dieses soziale Projekt was hier am Gysenberg wächst und wächst, kann nur überleben wenn Ehrenamtliche sich finden lassen, die mithelfen. Dazu sind alle herzlich eingeladen“, beschreibt Schäfer die Situation. Dafür gibt es dann aber auch die schon angesprochene Planungssicherheit: „Bevor es am 1. September wieder zur offiziellen Saisoneröffnung kommen wird, sind wir dabei uns für die Sommerpause Veranstaltungen zu überlegen, die hier in der Halle stattfinden können. So möchten wir zum Beispiel Inline-Hockey-Vereine bitten sich bei uns zu melden oder einfach auch so Gruppen die eine Runde spielen möchten“, erklärt Schubert.

Es ist also noch viel zu tun am Herner Gysenberg. Die Vorzeichen stehen aber gut, dass auch die kommende Spielzeit für alle Mannschaften erfolgreich gestaltet werden kann. So gehören Frank Schäfer und Hans-Jürgen Schubert auch die abschließenden Worte „Und wir müssen uns an dieser Stelle natürlich bei unseren Sponsoren, Mitgliedern und Fans bedanken, die uns so durch die Saison geholfen und getragen haben. Aber auch der Politik und der Verwaltung gilt ein großes Dankeschön. Wir wissen um unsere Verpflichtung der Jugend gegenüber und wir werden weiterhin alles dafür geben, dass der Eissport in Herner weiter gefestigt wird“.

 
 
24.03.2012 Junioren-Spieler Mike Stachel kämpfte in Grefrath unermüdlich.  Foto Quelle: Herner EV  Das große Warten hat begonnen – HEV verpasst direkte Qualifikation

„Die Spieler haben alles gegeben und das umgesetzt, was wir in dieser Woche besprochen haben. Ich muss diesen Jungs meinen Respekt zollen“, resümierte Interims-Trainer Guido Drongowski die Leistung seiner Mannschaft nach der Niederlage in Grefrath. Im letzten Saisonspiel blieb die erhoffte Sensation leider aus. Der Rumpfkader ohne die Leistungsträger Philipp Louven, Marc Höveler, Sascha Panek und Antti-Jussi Miettinen, lieferte den zahlreichen mitgereisten Herner Fans eine absolut engagierte Leistung. „Die Mannschaft hat gekämpft und sich richtig ins Zeug gelegt“, empfand der erste Vorsitzende des HEV, Frank Schäfer, die Leistung seiner Mannschaft.

In einem Spiel, das am Ende keinen Verlierer verdient hatte, siegte am Schluss die Mannschaft, die eingespielter war. Grefrath gelang schon in der 4. Spielminute der Führungstreffer. Ein Tor, das auf Herner Seite nicht eingeplant war. Doch statt die Köpfe hängen zu lassen, blieben „die jungen wilden“ Spieler des HEV am Ball bzw. an der Scheibe. Immer wieder kam die Mannschaft von Guido Drongowski vor das gegnerische Tor, ohne aber zwingend zu wirken. Dies sollte sich im zweiten Spielabschnitt jedoch ändern. Viele Schüsse, viele Tormöglichkeiten und sogar ein Lattentreffer brachte dem HEV-Team jedoch nichts Zählbares ein. Und wenn man vorne seine Chancen nicht nutz, kommt es wie es kommen muss: Der zweite Treffer des Abends für die Grefrather EG. Aber auch diesen Gegentreffer steckte die Mannschaft des HEV problemlos weg. Die Herner Anhängerschaft war beeindruckt und blieb lautstark dabei, ihre Mannschaft nach vorne zu treiben.

Das letzte Drittel sollte dann nochmal an Spannung nicht zu überbieten sein. Wieder war es der HEV, der in Powerplay-Situationen immer wieder gefährlich vor das Grefrather Tor kam, aber die Hartgummischeibe nicht im Netz unterbringen konnte. Im Gegenzug besorgte eine unglückliche Abwehraktion den Grefrathern in Unterzahl das 3:0. Ein Treffer der zum ersten Mal etwas Wirkung zeigte beim HEV. Doch als viele Fans gerade dachten, das Spiel wäre entschieden, schlenzte Abwehrspieler Felix Kolewe den Puck unhaltbar ins gegnerische Tor. Der HEV war wieder da. Doch leider sollte es der einzige Treffer des Abends für die Gysenberger bleiben. Da half auch die Herausnahme von Torhüter Stefan Kornewald zwei Minuten vor Ende der Partie nichts mehr.

Nun geht der HEV als Fünfplatzierter aus der Spielzeit 2011/12 heraus. Ein Platz der Grund zum Spekulieren lässt. Zwar qualifizieren sich nur die ersten vier Mannschaften des Oberliga-West-Pokals direkt für die Oberliga, jedoch stehen drei Mannschaften der Oberliga auf dem Sprung in die 2. Bundesliga. Diese soll zudem noch aufgestockt werden, so dass die Oberliga auf weitere Mannschaften angewiesen wäre. Zudem droht den Ratingern der Rückzug aus der Oberliga aus finanziellen Gründen. Die endgültige Gewissheit über den Ligenverbleib des Herner EV wird es wohl erst am Ende der Oberliga-West-Endrunde geben. „Wir müssen schauen wie sich die Dinge entwickeln in der nächsten Zeit. Das große Warten hat also begonnen“, so Frank Schäfer.
 
Spielbericht
23.03.2012 Letzte Ausfahrt Grefrath

Es ist das Spiel des Jahres für den Herner EV. Am Freitag trifft das Team von Interims-Trainer Guido Drongowski in Grefrath auf die „Phoenix“. Der Siebtplatzierte des Oberliga-West-Pokals spielt bislang eine mäßige Qualifikationsrunde. 12 Punkte aus 12 Spielen sprechen jetzt nicht unbedingt für die „Phoenix“. Doch der Regionalliga-Meister vom Gysenberg hat in seinem letzten Saisonspiel personellen Notstand. Die Leistungsträger Philipp Louven, Marc Höveler und Sascha Panek befinden sich im frühzeitigen Urlaub, Kai Arkuszewski und Stürmer-Star Antti-Jussi Miettinen fehlen auf Grund von Strafen. So bleibt Drongowski nur ein minimaler Kader. Der jedoch soll dem HEV hoffentlich den Aufstieg sichern: „Wir werden definitiv nicht nach Grefrath fahren um dort zu verlieren“, hatte Drongowski in dieser Woche gesagt. Mut macht ihm die Tatsache, dass ihm ein Großteil der Mannschaft persönlich aus dem Junioren Bereich bekannt ist. „Bis auf einige Ausnahmen kenne ich die meisten Spieler. Wir werden Alles geben um das Saisonziel dennoch zu erreichen“, so Drongowski. Und auch Geschäftsführer Hans-Jürgen Schubert sieht die Situation ernst aber nicht hoffnungslos: „Wir werden versuchen, mit allen Mitteln unser Saisonziel zu erreichen auch wenn wir nicht als Favorit nach Grefrath fahren, wie noch in der Hauptrunde“. Damals siegte der HEV im Penaltyschießen mit 4:3. Alle Treffer für die Gysenberger markierte Miettinen. Der wird seine Mannschaft in Grefrath persönlich mit anfeuern, auch wenn er selber nicht ins Spielgeschehen eingreifen kann.

Dominik Ballnus, der neue Kapitän des HEV ist für das Spiel auch positiv gestimmt: „Ich denke mal, wenn wir alles in Grefrath auf das Eis bringen was wir können, ist vielleicht sogar eine Sensation drin.“ Dem Wunsch schließen sich sicherlich alle HEV-Fans mit an. Bully in Grefrath ist um 20 Uhr.
 
 
21.03.2012 Guido Drongowski HEV-Coach gegen Grefrath

Fünf Tage vor dem entscheidenden Spiel um den Aufstieg in die Oberliga-West muss der Herner EV eine personelle Veränderung verbuchen. Trainer Krystian Sikorski wurde am Montag über seine Freistellung durch den Vorstand informiert. Ralf Cassebaum, bis Dato sportlicher Leiter des HEV, trat gleichzeitig von seinem Amt zurück. „Wir danken Beiden für die herausragende Arbeit, welche sie in dieser Saison hier verrichtet haben“, erklärte Geschäftsführer Hans-Jürgen Schubert.

Nun übernimmt ein alter Bekannter die sportliche Leitung der ersten Mannschaft. Gudio Drongowski, der bisherige Jugend- und Junioren Trainer, soll die Mannschaft auf das wichtige Spiel in Grefrath vorbereiten. „Viele der Spieler der ersten Mannschaft trainieren im Juniorenbereich schon unter meiner Leitung. Aus diesem Grund ist der Kader für mich jetzt kein unbekannter“, erklärt Drongowski. Der 50-jährige ist ein Herner Urgestein, denn seit 1978 bestritt Drongwoski schon unzählige Spiele für den Herner EV. „Ich freue mich auf die Aufgabe und mache dies natürlich gerne“, so der neue Trainer. Auf die Frage, ob er an den Aufstieg glaube antwortete Drongwoski gelassen: „Wir fahren nicht nach Grefrath um zu verlieren!“.
 
 
19.03.2012 Enttäuschung Hoch 11 !

Ein Sieg fehlte dem Herner EV im letzten Heimspiel der Saison noch für die Qualifikation zur Oberliga-West. 1257 Zuschauer kamen in die Gysenberghalle, um der Mannschaft eine großartige Spielzeit zu honorieren. Und mussten enttäuscht wieder nach Hause gehen.
Den Gegner des Abends, die Preussen aus Krefeld, hatten viele zwar auf der Rechnung, doch nach den klaren Siegen gegen Neuwied, Essen und Darmstadt sollte der Sieg nur Routine werden. Und so kam es wie es kommen musste: Der HEV konnte nur im Anfangsdrittel streckenweise dagegenhalten. Die jungen DNL-Spieler der Krefelder konnten immer wieder ihr temporeiches Angriffsspiel aufziehen und ließen so oft den einen oder anderen HEV-Spieler alt aussehen.

„Die Enttäuschung bei allen Beteiligten ist groß. Natürlich müssen wir die Stärke des Gegners anerkennen, keine Frage. Allerdings haben wir uns den grundsätzlichen Verlauf dieses Spieles sicherlich anders vorgestellt“, erklärte Geschäftsführer Hans-Jürgen Schubert im Anschluss an die Partie. 4 zu 11 hieß es nach 60 Minuten. Und das ist nur ein Wermutstropfen für den Herner EV. Stürmer Antti-Jussi Miettinen bekam nach einem Check eine Spieldauerdisziplinarstrafe. Das reichte ihm anscheinend, um jede Hemmung zu verlieren, denn nur mit Hilfe von seinen Mitspielern konnte der Finne fluchend vom Eis gebracht werden. Ergebnis der Aktion, Miettinen erhielt vom Unparteiischen eine zusätzliche Matchstrafe “eingeschenkt“. Auch Abwehrrecke Kai Arkuszewski wollte dem in nichts nachstehen. Er kassierte nach einem Check von hinten eine 10-Minuten-Strafe, die er durch Reklamieren noch veredelte mit einer zusätzlichen Spieldauerdisziplinarstrafe. „Heute müssen wir uns an die eigene Nase fassen. Den Schiedsrichter trifft hier keine Schuld“, analysierte der sportliche Leiter Ralf Cassebaum auf der anschließenden Pressekonferenz.

Doch die negativen Nachrichten nehmen kein Ende für den HEV. Für das letzte Saisonspiel in Grefrath, in der man noch immer den Aufstieg festmachen kann, drohen weitere personelle Ausfälle. Die Leistungsträger Philipp Louven, Marc Höveler und Sascha Panek begeben sich in dieser Woche auf Urlaubsreise nach Amerika. Diese Planungen hatten schon zu Anfang der Saison bestanden, als noch niemand erkennen konnte, wie wichtig das letzte Spiel sein würde. „Mit dem Ausfall aller fünf Spieler haben wir uns keinen Gefallen getan, denn es ist und war unser aller Ziel, den sportlichen Aufstieg in die Oberliga West zu erreichen“, so Schubert.

Doch gerade im letzten Heimspiel der Saison 2011/12 blieb auch für Hans-Jürgen Schubert die Zeit, die Spielzeit noch einmal Revue passieren zu lassen. „Grundsätzlich wollen wir daran erinnern, wo wir noch vor einem knappen Jahr gestanden haben. Was danach kam, war für alle Beteiligten zumindest im Vorfeld so nicht zu erwarten. Somit könnten wir eigentlich ein durchaus positives Fazit ziehen und dennoch fällt auch uns dieses in diesem Moment schwer.“ Aber da Herner ja bekanntlich niemals aufgeben, wirft auch Schubert nicht die Flinte ins Korn: „Wir wollen versuchen, uns mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln auf das letzte Spiel in Grefrath vorzubereiten. Auch wenn wir ganz bestimmt nicht als Favorit dahin fahren werden.“
Bully in Grefrath ist am kommenden Freitag um 20 Uhr.
 
Spielbericht
12.03.2012 Matchball Herne

Kapitän Philipp Louven war in Hochform. Vier Treffer gingen auf das Konto des Mannschaftskapitäns beim wichtigen 9:3 Auswärtserfolgs des Herner Eissportvereins in Darmstadt. Nun kann der HEV mit einem Sieg am kommenden Sonntag (18:30 Uhr) den Aufstieg in die Oberliga perfekt machen. Dies auch noch vor heimischem Publikum in der Gysenberghalle.

Schon nach 20 Minuten führte der HEV durch Treffer von Nicklas Proyer und Philipp Louven. Der Kapitän hatte sich jedoch mehr vorgenommen für den Abend. Selbstverständlich also, dass er auch den vierten Treffer für den HEV durch Antti-Jussi Miettinen zu Beginn des zweiten Spielabschnitts vorbereitete. Der Finne in den Reihen des Herner EV traf zwar an diesem Abend nur einmal ins Netz der Gastgeber, konzentrierte sich jedoch auf Torvorlagen. Das machte er aber dann äußerst effektiv: Fünf der neun Tore bereitete Miettinen vor. Somit wurde das Mitteldrittel für die “Dukes“ ein wahres Desaster, denn weitere Treffer für den HEV durch Marc Höveler, Tommy Kuntu-Blankson und ein Doppelschlag von Louven ließen die Toranzeige für den HEV in die Höhe schießen. Nach 40 Minuten hieß es 8:1 für die Gäste vom Gysenberg.

Im letzten Drittel wurde es auf beiden Seiten ruhiger. Zwar traf der Gastgeber noch zwei Mal ins Herner Tor aber Marc Höveler setze mit dem 9:3 den letzten Höhepunkt an diesem Abend. Neben Louven zeigte auch HEV-Torhüter Stefan Kornewald wieder eine sehr gute Leistung. Mit seinen Paraden sorgte er für den auch in dieser Höhe verdienten Sieg.

Nun geht es für die Mannschaft am Gysenberg am Sonntag um den Aufstieg in die Oberliga. Im letzten Heimspiel der Saison kommen die Preussen aus Krefeld zu Gast. Im Hinspiel unterlag der HEV in einem schwachen Spiel mit 2:6. Das soll sich nicht wiederholen, wenn man den Show-Down nicht nach Grefrath verlagern möchte, dem letzten Spiel der Saison. „Jetzt haben wir es selber in der Hand, vor hoffentlich vielen Fans unsere Saison zu krönen“, so der sportliche Leiter des HEV Ralf Cassebaum. Der Vorverkauf beginnt ab Montag in den bekannten Vorverkaufsstellen zu entnehmen auf der Internetseite des HEV.

Statistik: 0:1 (04:21 Min) Louven (Miettinen/Panek) (PP+1); 0:2 (09:19 Min.) N. Proyer (Panek/Miettinen); 0:3 (09:36 Min.) Louven (Rinke/Cohut); 1:3 (11:15 Min.); 1:4 (25:07 Min.) Miettinen (Louven/Höveler); 1:5 (28:15 Min.) Höveler (Miettinen/Deppner); 1:6 (28:39 Min.) Kuntu-Blankson (Ballnus/Adamovics); 1:7 (29:58 Min.) Louven (Adamovics/Miettinen); 1:8 (30:44 Min.) Louven (Miettinen/Panek); 2:8 (42:27 Min.); 3:8 (47:44 Min.); 3:9 (49:06 Min.) Höveler (Louven/Deppner)

Strafen: Darmstadt: 8 Min. Herner EV: 8 Min.
 
Spielbericht
09.03.2012 Kuntu Blankson Foto: Quelle: Herner EV  Derbysiege sind schön

Es war der Abend des Herner Eissportvereins. Beim ungeliebten Revier-Nachbarn in Essen konnte man den haushohen Favoriten klar und deutlich mit 4:0 schlagen. Ein Ergebnis, das viele Eishockey-Kenner so nicht auf der Rechnung hatten.

„Ich bin auch von einem knapperen Ergebnis ausgegangen. Vielleicht mit einem Tor unterschied“, erklärte Stefan Kornewald nach dem Spiel. Der Torhüter zwischen den Herner Pfosten zeigte am Freitagabend vor 2609 Zuschauern eine ebenso disziplinierte Leistung wie seine restliche Mannschaft. Durch tolle Paraden hielt er seine Mannen im Spiel und vorne wirbelte vor allem einer: Marc Höveler. Der Stürmer vom Dienst markierte gegen die Ruhrstädter drei Treffer und war damit maßgebend am Sieg beteiligt. Schon nach acht Minuten sorgte er beim Essener Publikum für den ersten Klos im Hals. Auf Vorlage von Antti-Jussi Miettinen brachte Höveler seine Truppe mit dem 0:1 auf Erfolgskurs. Der ESC Essen wirkte geschockt und etwas ratlos.

Dennoch lieferten sich beide Mannschaften einen erbitterten Schlagabtausch, doch die besseren Chancen boten sich den Hernern. So dauerte es bis zur 30. Spielminute bis Marc Höverler den Essener Anhängern den zweiten Stich versetzte. Sascha Panek reichte die Scheibe weiter auf Dominik Ballnus und der wiederum auf Marc Höveler. Ergebnis dieser Kette, das 2:0. Da konnte auch die eingeladene Blaskapelle die Essener Anhängerschaft nicht mehr begeistern. Fünf Minuten vor Drittelende war es dann wieder der besagte Marc Höveler, der eine Powerplay-Situation für seine Mannschaft nutzen konnte. 3:0 nach 40 Minuten, da mussten viele Herner erst mal ihre Augen reiben.

Der letzte Spielabschnitt wurde für den ESC dann ganz bitter. Essens Kapitän André Grein und sein Mannschaftskollege Gordon Kopp durften früher duschen gehen. Grein musste wegen eines Fouls mit Verletzungsfolge runter und Kopp hatte einige Differenzen mit dem Unparteiischen, der sich an diesem Abend der Leistung des HEV anpasste und eine gute Partie pfiff. Gespielt wurde dann auch noch und so konnte Tommy Kuntu-Blankson fünf Minuten vor Ende der Partie, seine persönliche Erfolgsgeschichte schreiben. Das 4:0 und der damit sichere Auswärtssieg beim Rivalen waren unter Dach und Fach. Ein Ergebnis, von dem auch der sportliche Leiter des HEV nicht ausgegangen war: „Wir müssen aus den letzten vier Spielen drei gewinnen. Essen hatten wir dabei nicht auf der Rechnung, aber dann freut man sich umso mehr wenn man hier gewinnt“, erklärte Ralf Cassebaum auf der anschließenden Pressekonferenz.

Für den HEV geht die Reise in Richtung Oberliga-Aufstieg weiter. Am Sonntag muss die Mannschaft vom Gysenberg nach Darmstadt. Gegen die dortigen „Dukes“ gab es im Hinspiel eine 3:5 Niederlage. Das soll sich nun ändern. Würde der HEV gewinnen könnte man beim letzten Heimspiel gegen Krefeld den Aufstieg in die nächste Spielklasse dingfest machen. Ein Ziel dass Spieler, Verein und Fans gleichermaßen anspornt. Bully in Darmstadt ist um 18:30 Uhr.

Tore: 0:1 (08:07 Min.) Höveler (Miettinen); 0:2 (29:33 Min.) Höveler (Ballnus/Panek); 0:3 (34:41 Min.) Höveler (Miettinen/Louven)(PP+1); 0:4 (54:31 Min.)Kuntu-Blankson (N.Proyer/Adamovics)

Strafen: ESC Essen: 29+60 Min. Herner EV: 18 Min.
 
Spielbericht
08.03.2012 Über das Kult-Derby nach Darmstadt

Es wird kein Abend wie jeder andere. Für viele Eishockey-Fans ist es das Spiel der Spiele im Revier. Essen gegen Herne oder auch die „Mücken“ gegen den HEV. Im Kult-Derby geht es am Freitagabend (20 Uhr) in Essen für beide Mannschaften nicht nur ums Image sondern auch um wichtige Punkte. Die „Moskitos“ aus Essen führen mit 26 Punkten aus zehn Spielen, deutlich den Oberliga-West-Pokal an. Das erklärte Ziel, der Klassenverbleib in der Oberliga, ist bereits geschafft. Jedoch will man in Essen an alte Zeiten anknüpfen und den ESC wieder stadtbekannt machen. Das geht nicht nur mit vielen Fan-Aktionen in der ganzen Stadt, wie jetzt am Freitag, sondern erst Recht mit Meistertiteln. Auch wenn es sich hierbei nur um den Oberliga-West-Pokal handelt.

Herne hingegen benötigt alle Zähler für den Aufstieg in die Oberliga-West. Mit 15 Punkten rangiert der HEV auf Rang 5 der Tabelle, einen Platz hinter den Aufstiegsrängen. „Wir müssen auf jeden Fall versuchen aus den verbleibenden vier Spielen das Maximale heraus zu holen, wenn wir in der kommenden Saison in der Oberliga spielen wollen“, erklärte Hernes sportlicher Leiter Ralf Cassebaum während der Woche. Doch das wird für den HEV mehr als schwer werden. Nicht nur wird man als krasser Außenseiter in Essen auf das Eis kommen, man muss auch noch auf Kreativspieler Jan-Anton Baron und Abwehrrecke Felix Kolewe verzichten. Beide sind verletzt und müssen sich das Spiel von der Tribüne aus ansehen. Aber abgeschrieben hat man sich in Herne noch lange nicht: „Wir wissen um unsere Außenseiterrolle, aber es ist ein Derby und kein normales Spiel. Da ist immer alles möglich“, gibt sich ein optimistischer Ralf Cassebaum.

Trotz der intensiven Rivalität, arbeiten beide Vereine Hand in Hand zusammen um Chaoten keine Plattform zu bieten. „Störenfriede haben bei uns keine Chance. Wir sind gut vorbereitet. Vor der Halle und im Umfeld wird die Polizei die Veranstaltung absichern. Beim Einlass werden wir dann durch die Ordner sehr streng kontrollieren“, so Torsten Schumacher von den Moskitos und Hernes Vorsitzender Frank Schäfer im Vorfeld des Derbys. Torsten Schumacher weiter, „es könnte dadurch am Einlass etwas länger dauern als gewöhnlich, da wir jedes Risiko minimieren möchten. Den Fans raten wir deshalb, sehr frühzeitig zur Halle zu kommen.“ Auch aus Herne werden Ordner vor Ort sein und den Herner Fans als Ansprechpartner dienen.

Am Sonntag geht es dann für die Jungs vom Gysenberg in Richtung Darmstadt. Gegen die „Dukes“ gab es in der heimischen Gysenberghalle im Hinspiel eine schmerzhafte 3:5 Niederlage. Die soll nun wieder wettgemacht werden. Schon in der Hauptrunde konnte der HEV in Darmstadt siegreich vom Eis gehen. Damals hieß es nach 60 Minuten 6:1 für die Herner. Gegen eine Wiederholung des Ergebnisses haben die Verantwortlichen in Herne nichts einzuwenden. Bully in Darmstadt ist um 19 Uhr.
 
 
03.03.2012 Herner EV siegt klar in Netphen

Es war ein unterhaltsames Spiel, was den 159 Zuschauern am Freitagabend in Netphen geboten wurde. Dabei hatte der Herner EV am Ende klar die Nase vorn und konnte drei wichtige Punkte auf dem Weg zur Qualifikation zur Oberliga-West mit ins Ruhrgebiet nehmen. Der vermeintliche Underdog aus Netphen präsentierte sich trotz minimaler Besetzung sehr aggressiv und machte es den Gysenbergern schwerer als vermutet.
Doch schon im ersten Drittel wurde schnell deutlich, dass der Favorit aus Herne seine Hausaufgaben gemacht hatte und durch die Tore von Antti-Jussi-Miettinen, Philipp Louven und Marc Höveler führte der HEV nach 20 Minuten mit 3:0. Es sollte für den Herner EV der Abend der Doppelpacks werden. Denn sowohl Louven, Höveler, Miettinen und Benjamin Proyer durften sich jeweils zwei Mal in die Torschützenliste eintragen.

Proyer setze vor allem im zweiten Drittel die Akzente. Nach dem von ihm erzielten 4:0, schaltete der HEV sichtlich ein paar Gänge zurück. Dadurch schlichen sich einige Unaufmerksamkeiten ein und es gelang den Gastgebern sogar, kurzfristig auf zwei Tore zu verkürzen. Doch es war wieder Benjamin Proyer, der den Schlusspunkt des Drittels mit dem fünften Treffer für den HEV setzte.
Im letzten Spielabschnitt ging es nochmal richtig zur Sache. Netphen spekulierte auf die Sensation und der HEV gab nur noch stellenweise Vollgas. Doch wenn die Mannschaft dann mal zeigte was in ihr steckt, endete es an diesem Abend in der Regel mit einem weiteren Treffer für den HEV. Daran konnte auch Netphens Tim Bruch nichts ändern, der nach einer Meinungsverschiedenheit mit der Unparteiischen mit einer zehnminütigen Disziplinarstrafe auf der Bank Platz nehmen durfte. Erwähnenswert bleibt noch der Treffer von Sascha Panek. Ihm gelang zwar kein Doppelpack jedoch ein sehenswerter Treffer zum zwischenzeitlichen 7:3.
Für den Herner EV stehen unter dem Strich drei weitere Zähler im Kampf um den Aufstieg auf der Haben-Seite. Konzentrieren müssen sich die Jungs vom Gysenberg nun auf das kommende Wochenende. Dann stehen zwei wichtige Auswärtspartien auf dem Spielplan. Zunächst geht es am Freitag (9. März / 20 Uhr) zum Rivalen nach Essen. Im Kult-Derby werden die Moskitos jedoch die haushohen Favoriten sein. Als Tabellenführer und Oberligist in der eigenen Halle spricht nicht viel für die Gäste aus Herne. Jedoch handelt es sich um ein Derby und in diesen geschehen auch öfters mal gerne Überraschungen. Keine Überraschungen wünscht sich Trainer Krystian Sikorski dann am Sonntag. In Darmstadt warten die „Dukes“ auf den Regionalliga-Meister. Im Hinspiel verlor der HEV mit 3:5, nach dem man auf einige wichtige Akteure verzichten musste. Soll es mit dem sportlichen Aufstieg klappen, müssen drei Punkte aus Darmstadt mitgenommen werden. Bully ist um 19 Uhr.

Statistik: 0:1 (05:49 Min.) Miettinen (Höveler/Louven); 0:2 (15:41 Min.) Louven (Miettinen/ Panek); 0:3 (18:26 Min.) Höveler (Panek/Miettinen)(PP+1); 0:4 (22:25 Min.) B. Proyer (N. Proyer/Kuntu-Blanksson); 1:4 (24:29 Min.) 2:4 (32:21 Min.); 2:5 (36:59 Min.) B. Proyer (Kuntu-Blanksson); 2:6 (40:26 Min.) Höveler (Miettinen/Louven); 3:6 (51:21 Min.); 3:7 (43:55 Min.) Panek (Kolewe, B.Proyer); 3:8 (45:48 Min.) Miettinen (Höveler, Panek); 4:8 (51:21 Min.); 5:8 (52:58 Min.); 5:9 (59:47 Min.) Louven (Miettinen)
Strafzeiten:
EHC Netphen: 22 + 10 (T. Bruch) + Spieldauerdisziplinarstrafe (T. Bruch) Herner EV: 20
 
Spielbericht
01.03.2012 Gysenberger wollen im Siegerland siegen

Der Herner EV ist wieder da. Nach der Auswärtsniederlage am vergangenen Freitag in Herford kehrte mit Kapitän Philipp Louven am Sonntag der Kampfgeist wieder zurück in die Mannschaft. Die „Bären“ aus Neuwied bekamen dies auch prompt beim vorletzten Heimspiel der Saison schmerzhaft zu spüren. Mit 8:2 fegte der HEV den EHC Neuwied aus der Gysenberghalle und ließ keinen Zweifel darüber, dass der Titel des Regionalliga-Meisters zu Recht nach Herne gehört.

An diesem Wochenende geht es für das Team von Trainer Krystian Sikorski zum Oberligisten nach Netphen. Die Mannschaft aus dem Siegerland kennt sich bisher mit dem Gefühl des Siegens nicht gut aus. Einen ganzen Punkt konnte man sich bisher erkämpfen und dies nur durch die Verlängerung bei der Heimniederlage gegen Grefrath. Das ist jedoch kein Grund für die Herner Netphen auf die leichte Schulter zu nehmen. „Wir haben nur noch Endspiele, wenn wir unser Saisonziel, den Aufstieg in die Oberliga-West, erreichen wollen. Dann muss man auch erst mal in Netphen gewinnen“, ermahnt Ralf Cassebaum seine Mannschaft. Der sportliche Leiter des HEV hat noch zu gut in Erinnerung, wie wechselhaft die Leistungen seines Teams in den letzten Partien waren. „Wir sind wieder im Rennen und müssen schauen das Maximale aus den letzten Spielen heraus zu holen“, so Cassebaum weiter.
Für den HEV ist das Spiel am Freitagabend (20 Uhr) der Auftakt für drei Auswärtsspiele in Folge. Am 9. März geht es für die Gysenberger zum Kult-Derby an den West-Bahnhof nach Essen. Die Moskitos Essen sind Tabellenführer und wollen bis zum Aufeinandertreffen mit dem HEV ihren Verbleib in der Oberliga gesichert haben. Am darauf folgenden Sonntag (11.) geht es für den HEV dann nach Darmstadt. Die dortigen „Dukes“ konnten im Hinspiel mit 5:3 siegreich das Eis verlassen. Das hat der HEV noch gut in Erinnerung und möchte den „Ausrutscher“ wieder wettmachen. Bully in Darmstadt ist um 19 Uhr.

Vorverkauf Derby gegen Essen

Für das Kult-Derby zwischen dem ESC Essen und dem Herner EV wird es am Samstag, dem 3. März nochmals zu einem Vorverkauf zu dem Spiel kommen. Weitere Informationen werden auf der Internetpräsenz des Herner EV bekanntgegeben.
 
 
27.02.2012 Foto: Quelle: Herner EV  schlägt schlappe BärenHerner EV schlägt schlappe Bären

Es war ein Abend, der für viele Herner Anhänger wie Balsam auf der Seele war. Nach der 2:7 Pleite in Herford zeigte die Mannschaft von Trainer Krystian Sikorski, was sie wirklich kann und was in ihr steckt. Der Regionalliga-Meister bewies vor 697 Zuschauern, dass Neuwied zu Recht nur Vizemeister ist.

Angeführt von Kapitän Philipp Louven, der nach seiner Sperre in Neuwied wieder zurück im Kader ist, zeigte der HEV von der ersten Sekunde an, wer der Herr in der Gysenberghalle ist. Neuwied hingegen versuchte jedoch ohne spielerische Mittel sondern eher durch Körperkraft dagegen zu halten. Dafür hatte das gute Schiedsrichtergespann an diesem Abend aber eher weniger Verständnis. Und so nutzte der HEV die Vielzahl an Neuwieder Undiszipliniertheiten, um sich schon im ersten Drittel eine beruhigende 4:0 Führung zu erarbeiten. Sascha Panek, Marc Höveler, Philipp Louven und Rene Deppner führten die „Bären“ so zu sagen an der Leine vor. Besonders Philipp Louven merkte man seine Freude an, wieder in der Mannschaft zu sein. Er sollte auch weiterhin seinen Spielspaß nicht verlieren, denn mit weiteren drei Treffern sorgte der Kapitän, fast im Alleingang für die Neuwieder Niederlage. Sein Kontrahent aus Neuwied Stephan Petry, mit dem sich Louven im Hinspiel eine Meinungsverschiedenheit leistete wofür beide Spieler für vier Begegnungen gesperrt wurden, durfte sich das Spektakel nur von der Bank aus ansehen. Da der EHC ein Spiel weniger absolviert hat als der HEV darf Petry erst im nächsten Spiel für die Bären wieder auf das Eis gehen.

Und während sich Louven eins ums andere Mal auf der Torschützenliste eintragen durfte war es auch Finnen-Star Antti-Jussi Miettinen der einen überragenden Abend erwischt hatte. Ein Treffer selbst erzielt und weitere fünf bereitete er vor. Eine beeindruckende Statistik. Ebenso stark war Abwehrspieler Sascha Panek, der an vier Toren beteiligt war. Für die „Bären“ Fans war es jedoch ein ernüchternder Abend. Hatte man noch vorher nur über die Höhe des Sieges spekuliert, musste man die Heimreise mit einer denkwürdigen Niederlage antreten: „Ab und zu ist es besser man verliert klar, so wie heute, als wenn man bei einem 2:2 kurz vor Schluss das 2:3 bekommt“, erklärte Gäste-Trainer Bernd Arnold auf der anschließenden Pressekonferenz. Sein Gegenüber Ralf Cassebaum, sportlicher Leiter des HEV, war dem Ergebnis entsprechend bester Laune: „Wir haben heute gut gespielt und verdient gewonnen“.

Nun geht es für den HEV weiterhin um den Aufstieg in die Oberliga-West. Nächster Gegner wird der EHC Netphen sein, den man am kommenden Freitag besucht. Der Oberligist und Tabellenletzte darf nicht unterschätzt werden: „Wir sind in der Situation, dass jedes Spiel für uns ein Endspiel ist. Das gilt auch für Netphen“, erklärt Cassebaum.

Verzichten muss der Herner EV auf Tim Senzek. Der 22-jährige Stürmer erklärte der sportlichen Leitung, er hätte nicht die Motivation mehr für den HEV auf das Eis zu gehen. Der Herner EV dankt Tim Senzek für seinen Einsatz und wünscht ihm weiterhin viel Erfolg.

Statistik: 1:0 (03:17 Min.) Panek (Höveler/Louven)(PP+1); 2:0 (05:34 Min.) Höveler (Miettinen/Louven); 3:0 (16:55 Min.) Louven (Panek/Miettinen) (PP+1); 4:0 (18:09 Min.) Deppner (Kastner/Baron); 4:1 (21:33 Min.); 5:1 (24:34 Min.) Louven (Miettinen/Höveler) (UZ-1); 6:1 (31:48 Min.) Miettinen (Panek/Louven); 7:1 (39:46 Min.) Louven (Miettinen/Kornewald) (PP1); 8:1 (44:04 Min.) Louven (Miettinen/Panek); 8:2 (58:02)

Strafen: Herner EV 10 Min EHC Neuwied 17+50 Min.
 
Spielbericht
25.02.2012 Foto: Quelle: Herner EV HövelerHerford schlug eine “glückliche Stunde”

Es gibt Abende da läuft nicht viel zusammen. Einen genau solchen haben die Kufencracks vom Herner EV am späten Freitagabend in Ost-Westfalen erlebt. In Herford kassierte der Regionalliga-Meister eine unglückliche 2:7 Schlappe. „Wir haben heute schlecht gespielt“, analysierte Ralf Cassebaum, sportlicher Leiter des HEV, auf der anschließenden Pressekonferenz das Spiel. Dabei verlief die Partie gegen den Oberligisten gar nicht so einseitig, wie das Ergebnis es vielleicht wiederspiegelt. Die Gysenberger kamen immer mal wieder gefährlich vor das Herforder Tor nur rein ins Tor, wollte die Scheibe leider nicht. Dies klappte auf der anderen Seite jedoch fast nach Belieben. „Herfod hatte heute echt ein Schläger-Glück. Während bei uns die eine oder andere Scheibe immer mal wieder versprang, kam bei Herford fast jeder Pass an, wenn auch zum Teil auf Umwegen“, haderte Abwehrspieler Jan Kastner nach dem Spiel. Die Anschlusstreffer für Herne erzielten Marvin Cohut in der 20. Spielminute und Antti-Jussi Miettinen in der 31. Minute. Herford jedoch hatte an diesem Abend wohl eine eigene „Happy-Hour“ ins Leben gerufen. Denn nach der Deviese „2 für 1“ schlugen die „Dragons“ immer gleich doppelt zu. So fielen jeweils zwei Treffer in der 9., 37. Und 60 Spielminute. Von denen erholte sich der HEV leider nicht mehr.
Die Chancen für das Erreichen des Saisonzieles, der sportliche Aufstieg in die Oberliga-West, haben damit einen Dämpfer erhalten. Jedoch kann der HEV schon wieder sofort in die Erfolgsspur zurückkehren, nämlich mit einem Sieg am Sonntag vor heimischem Publikum. Dann ist der EHC Neuwied zu Gast am Gysenberg (Bully 18:30 Uhr). Der viertplatzierte des Oberliga-West-Pokals konnte das Hinspiel mit 5:3 für sich entscheiden. Nun will der Herner EV zeigen, dass es am Gysenberg in dieser Spielzeit keine Punkte mehr zu holen gibt. Denn im vorletzten Heimspiel geht es für die Mannschaft um Trainer Krystian Sikorski darum, sich die Möglichkeiten für den Aufstieg noch offenzuhalten.

Statistik:
1:0 (08:11 Min.); 2:0 (09:28 Min.), 2:1 (19:27 Min.) Cohut (Miettinen/Kolewe) (+1); 3:1 (29:08) (+2); 3:2 (30:59 Min.) Miettinen (Adamovics/Panek); 4:2 (36:14 Min.); 5:2 (36:05 Min.); 6:2 (59:16 Min.); 7:2 (59:49 Min.)
Strafminuten: Herford 14 Herne 12 + 10 (N.Proyer)
 
Spielbericht
18.02.2012 Foto: Quelle: Herner EV Mike StachelHerner EV hat das Siegen nicht verlernt

Nach einer kleinen Durststrecke geht es wieder bergauf für den Herner Eissportverein. Vor 747 Zuschauern zeigten die Spieler von Trainer Krystian Sikorski am Freitagabend, dass die Mannschaft in die Spur gefunden hat und schickte Grefrath mit 6:4 nach Hause. Durch den Sieg hat sich der HEV auf Platz fünf vorgearbeitet und steht jetzt nur noch einen Platz hinter den Rängen zur Oberliga-Qualifikation dem erklärten Saisonziel der Verantwortlichen.

Um weiter im Rennen um den Aufstieg zu bleiben, waren diese drei Punkte immens wichtig. Das wussten auch die Spieler und konnten mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung überzeugen. Ein Doppelpack von Tommy Kuntu-Blankson im ersten Spielabschnitt, sowie ein weiterer Treffer nur neun Sekunden später durch Antti-Jussi Miettinen ebneten schon frühzeitig den Weg für einen erfolgreichen Abend.

Damit ging die Taktik der „Phoenix“ nicht auf. Mit seiner defensiven Spielweise versuchte der Gast aus Grefrath den HEV zu einem offensiveren Spiel zu locken, um die sich dadurch ergebenden Freiräume mit einem Konter zu nutzen. Doch die Laufbereitschaft der Herner Mannschaft machte dieser Idee einen Strich durch die Rechnung. Jedoch luden die Herner durch kleine Unaufmerksamkeiten die Gäste immer mal wieder ein, einen Anschlusstreffer zu landen. Aber der HEV wollte sich und seinen Anhängern beweisen, dass der Regionalliga-Meister auch nach drei Niederlagen in Folge, ein ernstzunehmender Gegner ist. Mike Stachel, Sascha Panek und wieder Mal Antti-Jussi Miettinen sorgten dafür, dass der Vorsprung bis zum Schluss aufrecht gehalten werden konnte.

Mit dem Sieg im Rücken geht es für die Truppe vom Gysenberg jetzt am kommenden Freitag (24.) zum Oberligisten nach Herford. Der Herforder EV rangiert auf Platz sieben in der Liga und konnte im Hinspiel am Gysenberg schon mit 9:3 geschlagen werden. Dies soll sich jedoch aus Herforder Sicht im spätesten Abendspiel der Saison (Bully 21 Uhr) nicht wiederholen. Das nächste Heimspiel folgt dann am Sonntag (26.). Mit dem EHC Neuwied wird dann eine Mannschaft am Gysenberg gastieren, die in dieser Saison für Aufregung gesorgt hat. Lieferten sich der HEV und der EHC in der Vorrunde packende Partien um die Meisterschaft, folgte im Oberliga-West-Pokal eine sehr denkwürdige Auseinandersetzung. 240 Strafminuten wurden vom Schiedsrichtergespann vergeben und zudem eine längerfristige Strafe gegen HEV-Spieler Philipp Louven. Genau dieser wird pikanterweise beim Spiel gegen den EHC wieder in die Mannschaft rücken und hat noch ein ganz persönliches Hühnchen mit Neuwieds zu rupfen. Bully am Gysenberg ist um 18:30 Uhr

Statistik: 1:0 (01:06 Min.) Kuntu-Blankson (Adamovics/Miettinen); 1:1 (04:19 Min.), 2:1 (18:50 Min.) Kuntu-Blankson (N. Proyer/B.Proyer); 3:1 (18:59 Min.) Miettinen (Höveler/Panek), 4:1 (27:49 Min.) Stachel (N. Proyer/B.Proyer); 4:2 (36:57 Min.); 5:2 (38:27 Min.) Miettinen (Kolewe); 6:2 (43:41 Min.); 6:3 (51:18 Min.); 6:4 (52:24 Min.)

Strafen: Herner EV 6 Min. Grefrather EG 6 Min.

 
Spielbericht
15.02.2012 Grefrath? Da war doch was...

Mit den Grefrather „Phoenix“ kommt eine Mannschaft am Freitag (20 Uhr) an den Gysenberg, die dem Herner EV noch besonders gut in Erinnerung sein dürfte. Es war der 4. Dezember 2011 und es war genau dieser Gegner, der sportlich mit 8:3 niedergerungen werden konnte. Doch die Freude über die wichtigen drei Punkte im Kampf um die Regionalliga-Meisterschaft standen nur für 48 Stunden auf dem Konto der Herner. Dann wurden die Zähler vom Landesverband am grünen Tisch wieder aberkannt. Grund dafür war der unberechtigte Einsatz von Abwehrspieler Edgars Adamovics, dessen Passantrag zu spät beim Verband eingegangen war.

Nun stehen sich die beiden Mannschaften erneut gegenüber und diesmal sind die Voraussetzungen ganz andere. Die Grefrather EG liegt jetzt mit zwei Punkten mehr als der HEV auf Platz fünf. Jedoch können die Gysenberger mit einem Sieg an der EG wieder vorbeiziehen. Aber so leicht wie im Dezember wird das Aufeinandertreffen jedoch nicht. Die Niederlagenserie der letzten Spiele (Neuwied, Darmstadt und Krefeld) hat die Mannschaft von Trainer Krystian Sikorski auf den vorletzten Platz geführt. Für einen Regionalliga-Meister zu wenig. Nun soll es gegen Grefrath wieder zurück in die Spur gehen. „Wir haben den vierten Platz und damit die Qualifikation zur Oberliga als Saisonziel ausgegeben. Deshalb ist ein Sieg gegen Grefrath sehr wichtig“, erklärt der erste Vorsitzende des HEV Frank Schäfer.

Weiterhin verzichten muss Sikorski auf Philipp Louven und Dominik Ballnus. Louven pausiert noch immer auf Grund seiner in Neuwied eingefangenen Strafe und erhielt bei genauer Prüfung des Falls ein zusätzliches Spiel Sperre. Damit ist er ironischerweise erst im Heimspiel gegen Neuwied wieder einsetzbar. Ballnus laboriert noch an einer Augenverletzung.

Für das Heimspiel sind bis Freitag 13 Uhr Steh- und Sitzplatz-Vollzahler Karten an den bekannten Vorverkaufsstellen zu erhalten.

 
 
04.02.2012 HEV verliert in Krefeld verdient mit 2:6

Es war kalt in Krefeld. Sogar sehr kalt, wenn man den Minus 11 Grad an dem Thermometer der Apotheke trauen konnte, die sich unweit der Rheinlandhalle befindet. Doch an der Temperatur sollte es am Freitagabend nicht gelegen haben, dass sich die Spieler von Trainer Krystian Sikorski nur teilweise wie ein Regionalliga-Meister zeigten. Krefeld hingegen nutze seine Chancen getreu dem Motto: Wenn der Gegner uns einlädt, dann sagen wir auch Danke!

Spielerisch zeigte der Herner EV seine bisher schwächste Leistung in dieser Saison. Vor 271 Zuschauern wirkten die Gysenberger wie eingefroren. Doch trotz vieler Abspielfehler und nicht genutzter Möglichkeiten, war es dennoch Marc Höveler, der in der 8. Spielminute seine Mannen in Führung bringen konnte. Bis dahin, war die Welt der vielen mitgereisten HEV-Fans auch noch in Ordnung. Doch der Doppelschlag der Krefelder, kurz vor Drittelende drehte das Spiel vollständig. Und es sollte noch schlimmer kommen. Ein ums andere Mal wurde die HEV-Defensive ausgespielt und der vierte Treffer gelang den Krefeldern sogar noch in Unterzahl. Auch der Anschlusstreffer durch Marvin Cohut in der 47. Spielminute zum zwischenzeitlichen 2:5 brachte keine Veränderung der Spielweise. So setzte der Oberligist mit dem sechsten Treffer des Abends auch den Schlusspunkt in einer Partie, die vielen Hernern nicht geschmeckt haben dürfte.

Das einzig Positive für die Mannschaft des HEV ist die Tatsache, dass sie nun bis zum 17. Februar Zeit hat, an der gesamten Einstellung und Leistung zu arbeiten. Dann trifft der HEV in seinem nächsten Spiel Zuhause auf die “Phoenix“ aus Grefrath. Nach nun drei Niederlagen in Folge, muss sich für die Gysenberger wieder etwas ändern und man sollte vor eigenem Publikum wieder zurück in die Erfolgspur finden.

Statistik: 0:1 (07:55 Min.) Höveler (Baron); 1:1 (15:57 Min.); 2:1 (19:15 Min.); 3:1 (23:32 Min.); 4:1 (26:32 Min.); 5:1 (35:46 Min.); 5:2 (46:41 Min.) Cohut (Senzek); 6:2 (55:03 Min.)

Strafzeiten: Krefeld 6 Min. Herner EV 10 Min.
 
Spielbericht
02.02.2012 HEV zu Gast bei den Preußen Krefeld

Es wird ein wichtiges und richtungsweisendes Spiel werden. Die Partie am kommenden Freitag (19:30 Uhr) in der alten und ehrwürdigen Rheinlandhalle, will der Herner EV nutzen um sich wieder zurück zu melden, im Kampf um den Aufstieg zur Oberliga-West. Ein leichtes Unterfangen wird es jedoch auf keinen Fall werden. Das Team aus Krefeld hat aus vier Spielen bereits neun Zähler gesammelt und rangiert, mit drei Punkten Vorsprung auf den Herner EV, auf Platz 3. Da der fünfplatzierte EHC Neuwied, den Hernern dicht auf den Fersen sitzt, müssen dringend wieder Punkte her. Der Oberligist aus Krefeld benötigt diese jedoch für den Klassenerhalt selber. Und was ist schöner, als gegen die direkte Konkurrenz zu Punkten.

Da kommt es gerade genau richtig, dass HEV-Trainer Sikorski wieder auf Edgars Adamovics und Marc Höveler zurückgreifen kann. Beide saßen ihre Strafen aus Neuwied bei der Heimniederlage gegen Darmstadt ab und fehlten spürbar. Höveler soll mit seiner Torgefahr den Sturm wieder unterstützen, Adamovics mit seiner Übersicht die Abwehr festigen. Für Dominik Ballnus ist eine Rückkehr auf das Eis noch zu früh. Er laboriert noch an einer Augenverletzung.

Für den HEV folgt nach dem Freitagsspiel ein Gefühl von Urlaub. Der Sonntag ist spielfrei und auch das gesamte Wochenende 9.-12. Februar wird ohne Spiel für die erste Mannschaft des HEV ablaufen. Umso wichtiger, dass sich die Jungs vom Gysenberg in Krefeld richtig ins Zeug legen und am besten vor zahlreichen Herner Fans.
 
 
28.01.2012 HEV verliert mit Rumpfteam gegen Darmstadt mit 3:5

Die Mannschaft des HEV wirkte noch immer leicht angeschlagen vom harten Spiel in Neuwied als sie am Freitagabend auf das Eis kam. Durch die Ausfälle der Stammkräfte Philipp Louven, Marc Höveler, Edgars Adamovics und Dominik Ballnus musste HEV-Trainer Krystian Sikorski seine eingespielten Reihen umstellen und das machte sich deutlich bemerkbar. Dem Spiel der Herner fehlte die Ordnung und so war es nicht ganz unverdient, dass die Darmstädter die Punkte mit nach Hause nehmen konnten.

Schon nach 4 Minuten musste HEV-Torhüter Stefan Kornewald das erste Mal hinter sich greifen. Doch der HEV-Goalie hielt seine Mannschaft immer wieder mit glänzenden Paraden im Spiel und bekam im Anschluss der Partie sogar Sonderlob von Gäste-Trainer Roger Nicholas. Vom Gegentreffer motiviert, kämpfte sich der HEV vor 666 Zuschauern jedoch wieder zurück ins Spiel. Ein mühsam herausgespieltes Ausgleichstor durch Antti-Jussi Miettinen in der 8. Spielminute so wie ein Gewaltschuss von Kai Arkuszewski drei Minuten später drehten das Spiel vorerst für die Gysenberger. Mit einem 2:1 für die Gastgeber ging es zum ersten Verschnaufen in die Kabinen.

Doch es sollten die „Dukes“ aus Darmstadt sein, die die Pause besser nutzten. Keine drei Minuten waren gespielt und es klingelte erneut im Tor von Stefan Kornewald zum 2:2. Nach dem Ausgleichstreffer verflachte das Spiel. Darmstadt spielte clever und ließ nicht viele Aktionen im eigenen Drittel zu. Roger Nicholas sah dies auf der anschließenden Pressekonferenz ähnlich: „Wir haben eine Abwehr, die jeden Torhüter Weltklasse aussehen lässt. Und dann haben wir auch noch einen Weltklasse Torhüter“. So verpuffte Angriff um Angriff der Herner. Erst im letzten Spielabschnitt sollte der HEV für sein ständiges Anrennen belohnt werden. Ein abgefälschter Schuss von Sascha Panke in der 48. Minute brachte die Hausherren erneut in Führung. Doch dass der Wurm im Spiel der Herner war, bewiesen vor allem die nachfolgenden Sekunden. Nach Wiederanpfiff der Begegnung verlor Herne sofort die Scheibe und Darmstadt glich nach nur 12 Sekunden wieder aus. Die fünf mitgereisten Darmstadt-Fans waren außer Rand und Band. Der Rest des Spiels ist schnell erzählt. Ein schön vorgetragender Angriff der „Dukes“ bescherte diesen in der 59. Minute den Führungstreffer und wenige Sekunden vor Schluss durfte dann Darmstadt-Kapitän Thomas Engler die Scheibe unbedrängt im Herner Tor unterbringen, weil Torhüter Stefan Kornwewald zugunsten eines sechsten Feldspielers auf der Bank platzgenommen hatte.

Was unter dem Strich bleibt, ist eine nicht eingeplante Heimniederlage, die auf Grund der Ausfälle nicht so schmerzt wie sie es sonst getan hätte. Für die Mannschaft um Krystian Sikorski geht es nun darum, sich auf das nächste Wochenende zu konzentrieren. Beim Oberligisten in Krefeld kann der Trainer dann wieder auf Marc Höveler und Edgars Adamovics zurückgreifen. Philipp Louven muss seine Strafe noch länger absitzen und Dominik Ballnus wird erst am Montag am Auge operiert. Dementsprechend wird er wohl frühestens beim nächsten Heimspiel am 17. Februar gegen Grefrath wieder dabei sein können.

Eine traurige Nachricht wurde direkt zu Anfang des Abends bekannt. Die Ehefrau von Geschäftsführer Rolf Meinhardt war in der Woche verstorben und Verein und Zuschauer gedachten ihr mit einer Schweigeminute.

Tore: 0:1 (03:31 Min.); 1:1 (07:59 Min.) Miettinen (N.Proyer/Cohut); 2:1 (10:26 Min.) Arkuszewski (Kuntu-Blankson/N.Proyer)(+1); 2:2 (22:32 Min.); 3:2 (47:34 Min.) Panek (Arkuszewski)(+1); 3:3 (47:46 Min.); 3:4 (58:11 Min.) (+1); 3:5 (59:01 Min.) (EN)

Strafzeiten: Herner EV: 4 Min. ESC Darmstadt : 10 Min.
 
Spielbericht
26.01.2012 Herner EV empfängt die „Dukes“ aus Darmstadt

Wäre alles wie immer, ginge der Herner EV am Freitag (20 Uhr) als klarer Favorit in die Begegnung gegen den ESC Darmstadt. Doch der Vierte des Oberliga-West-Pokals muss nach der denkwürdigen Auswärtspartie in Neuwied auf wichtige Stammkräfte verzichten: Phlipp Louven, Marc Höveler und Edgars Adamovics sitzen ihre Strafen ab. Dominik Ballnus laboriert noch an einer Augenverletzung.

Doch vor dem Aufeinandertreffen mit den drittplatzierten „Dukes“ gibt es auch gute Nachrichten: Niklas Proyer, der mit einer Kopfverletzung in Neuwied das Spiel vorzeitig beenden musste, ist wieder fit. Auch Mike Stachel konnte während der Woche wieder am Trainingsbetrieb teilnehmen.

Wichtige Nachrichten besonders für Trainer Krystian Sikorski. Diesem macht wohl in erster Linie Gäste-Torhüter Ilja Doroschenko Kopfzerbrechen. Der Mann zwischen den Darmstädter Pfosten ist schon oftmals zum Rückhalt seiner Mannschaft geworden und konnte den einen oder anderen Punkt festhalten. Schon in der Regionalliga-Saison sind beide Vereine am Gysenberg aufeinander getroffen. Damals drehte der Herner EV, nach einem 0:3 Rückstand das Spiel noch zu einem 5:3 Sieg. Es wird also ein heißer Kampf am Gysenberg, der danach erst mal Ruhe hat. Denn das nächste Heimspiel der ersten Mannschaft des HEV ist dann erst wieder am 17. Februar gegen die Grefrather EG.

Damit viele Anhänger den Weg in die Gysenberghalle finden und die Mannschaft lautstark unterstützen, hat der Herner EV wieder einen Vorverkauf gestartet. Bis Freitag 13 Uhr sind die Vollzahler-Karten in den bekannten VVK-Stellen zu erwerben.
 
 
24.01.2012 Herner EV verliert Derby gegen ESC Essen nur knapp mit 2:3 Vorverkauf gegen Darmstadt hat begonnen

Sie sind wieder zu haben: Die Karten im Vorverkauf. Für das nächste Heimspiel gegen die „Dukes“ aus Darmstadt gibt es in den VVK-Stellen wieder Karten für Vollzahler (Stehplatz und Sitzplatz)!

Gegen Darmstadt wird es am Freitag (20 Uhr) zu einem heißen Kampf kommen. Nicht nur fehlen bei uns u.a. Marc Höveler, Edgars Adamovics und Philipp Louven. Bei den „Dukes“ im Tor steht auch noch der Schrecken aller Stürmer: Ilja Doroschenko. Also seid dabei und bietet unseren Jungs wieder eine tolle Kulisse. Werdet zum 7. Mann auf dem Eis und macht die Gysenberghalle zur Festung.

Karten gibt es ab sofort und bis Freitag um 13 Uhr bei:

Fussboden Schubert (Dorstener Str. 238; zwischen 10-13 und 15-18 Uhr)
A&S Textildruck (Cranger Str. 38; zwischen 10-13 und 15-18 Uhr)
Battram Hockeyausrüstung (Mont-Cenis Str. 296; zwischen 10-13 und 15-19 Uhr)
Gysenberghalle – Pistenbar (Am Revierpark 22; Di., Do., Fr. zwischen 16-18 Uhr)
 
 
23.01.2012 Schiedsrichter entscheiden über Auswärtsniederlage in Neuwied

Wer eine Reise macht, hat bekanntlich etwas zu erzählen. Genauso der Herner EV, der am Sonntag zum Auswärtsspiel nach Neuwied gereist war. Doch was der HEV zu berichten hat, ist alles andere als eine nette Reisegeschichte. Ein absolut überfordertes Schiedsrichtergespann versperrte dem HEV den Weg zu den ersten Auswärtspunkten. „Eine solch schlechte Schiedsrichterleistung habe ich den letzten zehn Jahren nicht mehr gesehen“, kommentierte HEV-Mannschaftsführer Patrick Walter das Geschehen auf dem Eis.

Dabei fing der Abend für die mitgereisten HEV-Anhänger ganz gut an. Sascha Panek brachte seine Mannschaft in Führung doch zwei Unaufmerksamkeiten der Herner führten dazu, dass der EHC das Spiel drehen konnte. Soweit das Spielerische. Doch die Begegnung gewann zusehends an Schärfe und Härte. Besonders Stephan Petry, der Neuwieder Kapitän, sorgte eins um andere Mal für unschöne Szenen, die die Unparteiischen jedoch nie sahen oder sehen wollten.

Selbst in der Drittelpause waren die erhitzten Gemüter über die inkonsequenten Schiedsrichter nicht zu beruhigen und so kamen alle Mitwirkenden mit einer gehörigen Portion Frust wieder auf das Eis. Der zweite Spielabschnitt hatte dann nur noch am Rande etwas mit Eishockey zu tun. Es war wieder Petry, der HEV-Kapitän Philipp Louven mit dem Schläger vor das Visier schlug und im Anschluss an einem Schubser von Louven theatralisch zu Boden ging. Das Ende der Geschichte: Da kein Schiedsrichter den Vorfall beobachtet hatte wurden die Neuwieder Spieler befragt und es wurde gegen den Herner Kapitän eine Matchstrafe ausgesprochen. Damit fehlt Louven den Hernern für mindestens drei Spiele. Petry kam zunächst noch ohne Strafe davon. Das sollte sich jedoch nach dem zwischenzeitlichen 4:1 für Neuwied ändern. Nach einer Schlägerei auf dem Eis sorgte Petry mit einem bösen Nachschlagen gegen Marc Höveler für den traurigen Höhepunkt seines Spiels. Die Schiedsrichter sahen es und schickten auch Petry mit einer Matchstrafe duschen. Zudem ließen sich Marc Höveler und Edgars Adamovics von der allgemeinen Prügelei anstecken, so dass auch für sie frühzeitiges Umziehen angesagt war und fehlen jetzt am kommenden Freitag beim Heimspiel gegen Darmstadt. Dominik Ballnus verkürzte kurz vor Drittelende dennoch auf 2:4 für den HEV.

Im letzten Spielabschnitt sollte es noch schlimmer kommen für den HEV. Dominik Ballnus bekam den Puck unter das Auge und musste in eine Klinik eingeliefert werden. Nicklas Proyer erlitt einen Schlag gegen den Kopf und verließ benommen das Eis. Die verbliebenen Spieler versuchten alles und kämpften bis zum Schluss. Sascha Panek brachte seine Jungs bis auf ein Tor ran, doch am Ende fehlte die Luft. Neuwied gelang noch das 5:3 und wusste aber auch, dass nach 2 Stunden und 49 Minuten Spielzeit nicht nur ihre spielerische Leistung für das Ergebnis zuständig war.
„Es ist schon schade, dass ein Spiel zwischen zwei ausgeglichenen Mannschaften auf Grund von einer peinlichen und indiskutablen Schiedsrichterleistung so ausufert“, so Walter nach dem Spiel.

Für den HEV geht es am Freitag weiter. Zu Gast am Gysenberg werden die „Dukes“ aus Darmstadt sein. Bully ist um 20 Uhr.

Tore:
0:1(2:16 Min.) Panek (Kuntu-Blankson/N. Proyer); 1:1 (10:03 Min.); 2:1 (18:42 Min.); 3:1 (27:39 Min.); 4:1 (31:05 Min.); 4:2 (38:23 Min.) Ballnus (Kolewe/Miettinen); 4:3 (40:53 Min.) Panek (Miettinen/B. Proyer), 5:3 (50:13 Min.)

Strafen: EHC Neuwied 63+60 Min Herner EV 67+50 Min.
 
Spielbericht
21.01.2012 Herner EV siegt souverän gegen Herford

Es war ein gelungener Abend für den HEV jedoch ein ungemütlicher Abend für die Anhänger des Herforder EV. Schon in der ersten Drittelpause war den mitgereisten Fans die Erkenntnis gekommen, dass ein Auswärtssieg beim Regionalliga-Meister in Herne nicht mehr geschafft werden kann. Zu hoch war der Unterschied zwischen den beiden Teams auf dem Eis. Zwei Treffer von Antti-Jussi Miettinen und einer von Tommy Kuntu-Blankson zeigten schon im ersten Drittel an, wer das Sagen in der Gysenberghalle hat. Die Herner kombinierten vor den Augen der 741 Zuschauer nach Belieben und zielsicher gespielte Pässe ließen ein ums andere Mal Gäste-Torhüter Florian Holst ins Schwitzen geraten. Auf seine Vordermänner konnte sich der beste Herforder jedenfalls über weite Strecken des Spiels nicht verlassen.

Und auch das zweite Drittel zeigte dem Oberligisten schnell die Grenzen auf. Zwar funkte kurz ein wenig Hoffnung auf, als Herford auf 1:6 verkürzte, doch Niklas Proyer, Dominik Ballnus und Edgars Adamovics hatten ihren HEV schon in unerreichbare Ferne geschossen. Auch der letzte Spielabschnitt wurde nicht mehr wirklich spannend. Zwar gelangen den Gästen noch zwei Treffer, jedoch blieb der Herner EV seiner Drittelquote treu und netzte selber wieder drei Mal ein. Diesmal durften sich Marc Höveler, Tim Senzek und Kai Arkuszewski in die Liste der Torschützen einschreiben.

Unter dem Strich steht ein nie gefährdeter und auch in der Höhe verdienter Sieg des HEV, der nun den zweiten Tabellenplatz im Kampf um die Aufstiegsplätze belegt. Gegen drei von vier Oberligisten gab es bislang zwei Siege und nur eine Niederlage. Morgen reist das Team vom Gysenberg nach Neuwied. Gegen den Vize-Meister der Regionalliga gab es bislang immer enge Ergebnisse. Nach der Heimniederlage im November gelang dem HEV in Neuwied die Wiedergutmachung und damit auch die Vorentscheidung um den Meistertitel. Daran können sich die Neuwieder Spieler auch noch erinnern und werden ihr Bestes geben, dem Meister gehörig in die Suppe zu spucken. Bully in Neuwied ist um 19 Uhr.

Stimmen zum Spiel:
Ralf Cassebaum (HEV): „Wir haben heute eine sehr gute Leistung gezeigt. Alle Reihen haben Treffer landen können was uns positiv stimmt auf das Spiel in Neuwied. Im Vergleich zum letzten Aufeinandertreffen wird der EHC jedoch auf alle Spieler zurückgreifen können. Das macht die Sache nicht leichter, aber wir werden alles geben, um Punkte mitzubringen“.
Bruce Keller (Herforder EV): „Wir haben in der ersten halben Stunde keine Leidenschaft gezeigt. Eishockey ist der tollste Sport wenn man ihn mit Leidenschaft spielt und der hässlichste, wenn diese fehlt. Ich habe den Jungs gesagt, sie sollen das Wochenende nutzen, um ihr Herz und ihre Leidenschaft zu suchen. Wenn sie diese finden, denke ich, dass wir wieder da sind.“

Statistik: 1:0 (04:09 Min.) Miettinen (Arkuszewski/Louven) (+1); 2:0 (08:19 Min.) Miettinen (Panek/Louven) (-1); 3:0 (12:43 Min.) Kuntu-Blankson (Baron/Arkuszewski); 4:0 (22:11 Min.) N.Proyer (Baron/Kuntu-Blankson); 5:0 (30:38 Min.) Ballnus (Senzek/B.Proyer); 6:0 (32:37 Min.) Adamovics (Baron/N.Proyer), 6:1 (35:32 Min.); 7:1 (50:46 Min) Höveler (Miettinen/Panek) (-1), 7:2 (53:00 Min.)(+1), 7:3 (54:01 Min.); 8:3 (54:50 Min.) Senzek; 9:3 (57:05 Min.) Arkuszewski (Baron/N.Proyer)(+1)
 
Spielbericht
19.01.2012 Mit Herford kommt der nächste Oberligist zum HEV

Das Abschneiden des Herner EV gegen die Oberligisten ist bislang mehr als positiv. Nach einem klaren Auftaktsieg gegen Netphen folgte am vergangen Freitag eine nur sehr knappe Niederlage gegen den haushohen Favoriten aus Essen. Nach einer kämpferischen Leistung verlor der HEV das Derby vor einer Rekordkulisse mit nur 2:3. Eine Leistung die aufbaut und die am morgigen Freitag den nächsten „Dreier“ unter Dach und Fach bringen soll. Denn mit dem Herforder EV kommt der dritte von vier Oberligisten an den Gysenberg. Der HEV aus Ostwestfalen belegte in der Oberliga-Meisterschaft nur den 10. Tabellenplatz. Zuvor war man ohne sportliche Qualifikation in die Oberliga nachgerückt.
Mit einem Sieg aus vier Begegnungen steht Herford in der Qualifikationsrunde zur Oberliga noch vor Herne. Das soll sich jedoch schleunigst ändern. Um dies zu schaffen hoffen die Verantwortlichen des Herner EV auf Unterstützung von den Rängen. Gegen Essen trieben 2320 Zuschauer die „Gysenberger-Jungs“ zu Höchstleistungen nach vorne. Auch jetzt sollen die Fans wieder der siebte Mann auf dem Eis sein. Aus diesem Grund hat der Herner EV seine Vorverkaufsstellen wieder seit Dienstag geöffnet.

Am Sonntag geht es für den HEV zu den „Bären“ nach Neuwied. Der EHC konnte sein erstes Spiel gegen Herford erst im Penaltyschießen für sich entscheiden. Im letzten Aufeinandertreffen der beiden Regionalligisten ging es besonders heiß her. Nach einer 5:1 Führung der Herner holte Neuwied noch mächtig auf. Am Ende hieß es dann aber dennoch 5:4 für den HEV, der damit seinen Meistertitel fast sicher hatte. Dieses enge Ergebnis haben die Neuwieder natürlich noch auf der Rechnung. Da es jetzt um wichtige Zähler für die Oberliga-Qualifikation geht soll die Heimniederlage in der Regionalliga-Saison vergessen gemacht werden.


Wieder ein paar LICHTBLICKE mehr. HEV Hobby sammelte 750 Euro Spendengelder ein.

Die Hobbymannschaft des Herner EV, „Die Gysenberger“ veranstaltete am vergangenen Sonntag ein Benefizturnier zu Gunsten der Initiative Lichtblicke e. V. Der Verein, der von der Diakonie, der Caritas und den NRW Lokalradios getragen wird, kümmert sich schon seit Jahren um Menschen, die ohne eigenes Verschulden in Not geraten sind und finanzielle Unterstützung für einen Neustart benötigen.

Unter dem Motto „Menschen helfen Menschen“ luden „Die Gysenberger“ die Bergkamen “Grizzlys” und die Krefeld “Yetis” zu einem Blitzturnier in die Gysenberghalle ein. Vor gut 80 Zuschauern begegneten sich die teilnehmenden Mannschaften auf freundschaftlicher Basis und unterhielten die Fans mit interessanten Spielen.
Parallel zum Turnier wurde auch eine Torwand aufgebaut, wo sich die spendenfreudigen Fans im Torschuss betätigen konnten. Für die besten Schützen standen lukrative Preise parat. Aber auch das von der ersten Mannschaft übernommene Puckwurfspiel wusste zu begeistern. Und die besten Puckwerfer wurden ebenfalls belohnt. Die Preise stellten der Herner EV 2007 und Thomas Thiel von Battram Sport zur Verfügung. Für den Fall der Fälle, der glücklicher Weise nicht eintraf, stellte die Johanniter Unfallhilfe kostenlos ein Rettungsfahrzeug und zwei Sanitäter.

Auch wenn der soziale Gedanke klar im Vordergrund stand, wollen wir den sportlichen Teil der Aktiven nicht ganz vernachlässigen:

 

Ergebnisse

Spiel 1 HEV „Die Gysenberger“ vs. Krefeld Yetis                 4:2                             

Spiel 2 Krefeld Yetis vs. Bergkamen Grizzlys                        1:4

Spiel 3 Bergkamen Grizzlys vs. HEV „Die Gysenberger“      1:0

 

Tabelle

P. Mannschaft                        SP        S          U         N          Tore    P

1. Bergkamen Grizzlys           2          2          0          0          5:1       4

2. HEV „Die Gysenberger“     2          1          0          1          4:3       2

3. Krefeld Yetis                       2          0          0          2          3:8       0



Unter der souveränen Leitung von Schiedsrichter Thomas Riehle boten alle Teilnehmer den Eishockeyfans über weite Strecken interessante Spiele. Die engagierte Spielweise unterhielt die Fans. Die mitunter fein heraus gespielten Torchancen und die Spannung sorgte für kurzweilige Momente hier am Gysenberg. Aus Sicht des Herner EV präsentierte sich das Team „Die Gysenberger“ als gute Gastgeber.
Das Eröffnungsspiel gewannen die Herner um Organisationsleiter Dirk Kudlek nach einer überzeugenden Leistung mit 4:2 gegen die Krefeld Yetis, die bereits im November 2010 Gegner des damaligen Benefizspiels waren. Im zweiten Spiel des Turniers siegten die Hobby Grizzlys aus Bergkamen mit 4:1 gegen die Rheinländer. Die abschließende Begegnung zwischen Bergkamen und Herne war somit ein kleines Endspiel um den Turniersieg. Hier setzten sich die Gizzlys knapp mit 1:0 gegen „Die Gysenberger“ durch. Der westfälische Nachbar präsentierte sich insgesamt eingespielter und gewann auch verdient die Gesamtwertung.
 

 
17.01.2012 Der Vorverkauf für das Heimspiel gegen Herford läuft!

Nun sind sie raus, sind an die Vorverkaufsstellen verteilt und warten darauf von begeisterten HEV-Fans gekauft zu werden. Die Rede ist von den Eintrittskarten für das nächste Heimspiel des Herner EV am kommenden Freitag (20.01.12 um 20 Uhr) gegen den Herforder EV.
Wir wollen die Begeisterung aus dem letzten Heimspiel gegen Essen mitnehmen und bieten Euch auch diese Woche wieder Vollzahler Stehplatz und Sitzplatztickets im VVK an! Nutzt diesen Service denn wir erwarten wieder eine tolle Kulisse und dürfen Gästefans bei uns begrüßen.
Aus Herford kommt ein Verein an den Gysenberg, der seit 8 Jahren nicht mehr seine Visitenkarte in Herne abgegeben hat. Mit der gleichen und tollen Unterstützung von den Rängen wie zuletzt will der Herner EV diesmal als Sieger vom Eis gehen. Nochmal eine so „volle Hütte“ wie gegen Essen würde unserer Mannschaft dabei mehr als eine Hilfe sein!

Karten gibt es ab sofort und bis Freitag um 13 Uhr bei:
Fussboden Schubert (Dorstener Str. 238; zwischen 10-13 und 15-18 Uhr)
A&S Textildruck (Cranger Str. 38; zwischen 10-13 und 15-18 Uhr)
Battram Hockeyausrüstung (Mont-Cenis Str. 296; zwischen 10-13 und 15-19 Uhr)
Gysenberghalle – Pistenbar (Am Revierpark 22; Di., Do., Fr. zwischen 16-18 Uhr)

 
 
14.01.2012 Herner EV verliert Derby gegen ESC Essen nur knapp mit 2:3 Herner EV verliert Derby gegen ESC Essen nur knapp mit 2:3

Routiniers gegen junge Garde, das war der Unterschied zwischen den beiden Teams am Freitagabend in der Eishockey-Aufstiegsrunde. Die Essener Moskitos waren als Favoriten angereist, doch von einem richtigen Ligenunterschied war nichts zu erkennen: Der Oberligist aus Essen musste alle Register ziehen, um sich die Punkte in der “Günther-Thill-Arena” zu sichern. Es war eine nette Geste des Vereins, die Gysenberghalle für einen Abend umzubenennen, denn der Ehrenpräsidenten und die “gute Seele” des HEV, Günther Thill, feierte in dieser Woche seinen 70. Geburtstag. 2320 Zuschauern brachten ihm ein Ständchen und sahen anschließend eine spannende Partie.
Von der ersten Sekunde an lieferten sich beide Mannschaften auf dem Eis ein Spiel auf Augenhöhe. Der Tabellenneunte der Oberliga-West aus Essen, schien dabei nur über härteren Körpereinsatz in das Spiel finden zu wollen. Das sahen die Unparteiischen ähnlich und ließen des öfteren den einen oder anderen Spieler aus der Ruhrstadt auf der Strafbank zur Ruhe kommen. Es dauerte bis zur 17. Spielminute bis der HEV daraus Profit ziehen konnte. Marc Höveler nutzte eine doppelte Überzahl seiner Mannschaft für den verdienten Führungstreffer. Von langer Dauer sollte diese jedoch nicht sein, denn fast mit der Drittelsirene gelang dem ESC noch der Ausgleich. Mit diesem Zwischenstand ging es für beide Mannschaften zum ersten Mal in die Kabinen.
Der zweite Spielabschnitt sollte der entscheidende werden. Nach nur 47 gespielten Minuten war es wieder Marc Höveler der, mit einem Schlagschuss von der blauen Linie, Gäste Torhüter Christian Lüttges keine Chance ließ und die Halle zum Beben brachte. Doch wie immer im Sport, sind es die kleinen Fehler die dann die wichtigen Spiele entscheiden. Mit einem Doppelschlag binnen von 62 Sekunden gelang den Moskitos nicht nur der Ausgleich, sondern auch der Führungstreffer zum 3:2. Und obwohl sich in den verbleibenden 30 Minuten noch viele Chancen auf beiden Seiten boten, blieb es bei dem Ergebnis.
Nach diesem guten Spiel kann sich die Mannschaft von Trainer Krystian Sikorski jetzt weiter nach vorne orientieren. Am kommenden Wochenende warten zwei schwere Gegner auf den HEV. Bevor es am Sonntag zum ersten Auswärtsspiel in der Aufstiegsrunde nach Neuwied geht, kommt am Freitag (20 Uhr) der Herforder EV an den Gysenberg. Die Herforder spielten - wie die vorrangegangen Gegner des HEV Netphen und Essen - auch in der Oberliga und möchten in der kommenden Saison natürlich wieder dort spielen. „Es wird nicht leicht werden, gegen Herford zu bestehen und wir werden wieder alles geben müssen, um Punkte zu holen. Dabei hoffen wir natürlich wieder auf eine Kulisse die uns wieder nach vorne treibt und so unterstützt wie heute“, wünscht sich Ralf Cassebaum sportlicher Leiter des Herner EV. Auch zu diesem Spiel wird der HEV ab Dienstagnachmittag einen Vorverkauf starten. Karten gibt es an den bekannten VVK-Stellen zu entnehmen über die Homepage des Vereins.

Stimmen zum Spiel:
Ralf Cassebaum (HEV):
„Wenn uns einer im Sommer gesagt hätte, wir spielen in der Aufstiegsrunde zur Oberliga vor 2320 Zuschauern und verlieren dabei knapp gegen einen haushohen Favoriten aus Essen mit 2:3, dann hätten wir das alle unterschrieben.“

Jan Vondracek (ESC Essen)
„Für uns war das heutige Spiel ein sehr wichtiges. Wir wussten nicht wo wir stehen vom spielerischen. Drei Wochen lang hatten wir kein Spiel und dann direkt das Derby gegen Herne. Aber wir haben gewonnen und müssen jetzt schauen dass wir weitere Punkte sammeln. Am Ende wollen wir auf jeden Fall unter die ersten vier Mannschaften kommen“

Tore:
1:0 (17:00 Min.) Höveler (Miettinen); 1:1 (19:47 Min.); 2:1 (20:47 Min.) Höveler (Louven/Panek); 2:2 (26:02 Min.); 2:3 (27:04 Min.)

Strafen: Herner EV: 4 Min ESC Essen: 10+10 Min
 
Spielbericht
12.012012 Derbyklassiker am Gysenberg

Der Countdown läuft für das Eishockey-Derby Herner EV gegen die Moskitos aus Essen. Das mit viel Spannung erwartete Spiel soll für beide Teams ein Ausrufungszeichen werden und zeigen wo man steht. Zwar gehen die Moskitos aus Essen als Favoriten in das Westderby doch sportlich gesehen lief die Saison bei dem Oberligisten nicht wirklich rund und endete für die Essener nur auf dem enttäuschenden neunten Tabellenplatz. Der HEV dagegen lieferte mit dem Gewinn der Regionalliga eine wahrlich meisterliche Vorrunde ab, bekommt es jetzt jedoch mit wesentlich härteren Gegnern zu tun.

Sechs Siege aus 22 Begegnungen lassen die Essener nur mit Widerwillen auf die Vorrundentabelle blicken. Auch das Torverhältnis war alles andere als gut. Für jeden selbsterzielten Treffer klingelte es im Netz der Ruhrstädter gleich zweimal. Die Essener wissen über den Ernst ihrer Situation Bescheid, denn sie müssen punkten um auch in der kommenden Spielzeit in der Oberliga zu spielen. Da kommt das erste Spiel am Gysenberg gerade recht, um den tiefen Frust der Vorrunde auszuleben.

Aber Derbys haben ja bekanntlich ihre eigenen Gesetze. Und Ligenunterschiede sind gerade bei solchen Aufeinandertreffen nicht ausschlaggebend. Der Regionalliga-Meister aus Herne zeigt sich jedenfalls kämpferisch: „Wir wollen gegen Essen alles geben. Mit den Fans im Rücken ist alles möglich“, erklärt der sportliche Leiter des Herner EV, Ralf Cassebaum. Für die Fans wird es auch zu einem Wiedersehen mit vielen alten Bekannten kommen. Im türkisen Dress der Moskitos laufen Sebastian Haßelberg, Christian Lüttges und Andre Grein auf, die ja schon eine Herner Vergangenheit aufweisen können. Es wird also ein Kopf-an-Kopf Rennen werden, wer die Punkte für sich entscheiden kann. „Die Tagesform wird entscheidend sein“, so Cassebaum.

Damit die Brisanz des Spiels nur auf dem Eis ihr Ventil findet, haben sich beide Vereine darauf verständigt, sich gegenseitig zu unterstützen. Essener Ordnungskräfte werden ihre Fans betreuen und Ansprechpartner vor Ort sein. Zudem zählen in Essen ausgesprochene Hallenverbote auch in Herne.

Es ist also alles angerichtet für ein heißes Derby. Bully am Gysenberg ist um 20 Uhr. Es ist davon auszugehen, dass das Parkplatzkontingent am Abend schnell ausgeschöpft sein wird. Es wird deswegen gebeten frühzeitig oder besser noch, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen.

 
 
11.01.2012 Hobbymannschaft spielt für den guten Zweck der Lichtblicke-Aktion schon zum zweiten MalHobbymannschaft spielt für den guten Zweck der Lichtblicke-
Aktion schon zum zweiten Mal

Wenn die 1. Mannschaft des Herner EV am Sonntag spielfrei hat, ist das Eis frei für einen guten Zweck. Die Hobbymannschaft des Herner EV richtet auch in diesem Jahr wieder ein Benefizturnier zu Gunsten der Aktion „Lichtblicke“ aus. Am kommenden Sonntag (15.) kommt es ab 18:00 Uhr zu den Duellen mit den „Yetis“ aus Krefeld und den „Grizzlys“ aus Bergkamen. „Als familienfreundlicher Verein unterstützt der Herner EV nun schon seit längerer Zeit die Aktion Lichtblicke, da wir Menschen und Einrichtungen für bedürftige Menschen gerne helfen. Für unseren Verein ist es eine Herzenssache“, so Pressesprecher Jesper Dahl-Jörgensen. Die Aktion Lichtblicke ist eine Gemeinschaft der NRW Lokalradios sowie der Diakonie und den Caritasverbänden. „Im vergangenen Jahr kamen bei einem Benefizspiel der Herner Hobbymannschaft 555 € zusammen aber wir hoffen das wir dieses Jahr unsere Spendensumme um einiges erhöhen können.“ so Dirk Kudlik, Koordinator der Hobbymannschaft.
 
 
08.012012 Wünschen sich ein friedliches Derby: Dirk Rein (Leiter des Ordnungsdienstes HEV), Frank Schäfer (1. Vorsitzender des HEV), Torsten Schumacher (1.Vorsitzender des ESC Essen), Frank Rust (Sicherheitsbeauftragter ESC Essen) Quelle: Herner EV Derby soll ein Familienfest werden

Wenn ein Derby ansteht, ist die Spannung immer besonders groß. So auch im Eishockey, wenn sich am Freitag die beiden Eishockey-Teams vom Herner EV und den Essenern Moskitos gegenüberstehen. Das hoch brisante Spiel um wichtige Punkte im Kampf um den Aufstieg und natürlich ums Prestige, soll möglichen Störenfrieden keine Plattform bieten. „Wir möchten ein friedliches Derby. Wir sind ein Familienverein und genau das wollen wir auch beweisen“, sagt Frank Schäfer, erster Vorsitzender des HEV. In Absprache mit dem ESC Essen werden Essener Ordner am Freitag ihre Fans betreuen. Im Rückspiel wird es so sein, dass Herner Ordner die HEV-Fans begleiten. „Um den Chaoten zu zeigen, dass Auswärtsspiele keine Freikarte für Krawalle sind, haben wir abgesprochen, dass die ausgesprochenen Hallenverbote nicht nur für die eigene Halle sondern auch in Essen bzw. Herne zählen“, erklärt Dirk Rein, Leiter des Ordnungsdienstes in der Gysenberghalle. Unterstützt wird das Ordnerteam von der Polizei. „In erster Linie soll es eine abschreckende Wirkung auf Chaoten und Krawallbegeisterte haben. Diese sollen schon die Lust verlieren bevor sie überhaupt auf die Idee kommen“, fügt Rein hinzu. „Ich denke es wird keine Probleme geben und wir werden ein sportliches Fest erleben“, wünscht sich ESC Vorsitzender Torsten Schumacher.

Trotz aller sportlicher- und Derbyrivalität, betonten beide Seiten bei einem gemeinsamen Treffen letzte Woche, dass die zwei Vereine durch ein respektvolles und freundschaftliches Verhältnis miteinander verbunden sind. In beiden Lagern freut man sich auf die Begegnung am Freitag um 20 Uhr in der Gysenberghalle.
 
 
07.012012 HEV startet meisterlich in die Aufstiegsrunde – Derby am Freitag gegen Essen

Der Regionalliga-Meister zeigte am Freitagabend, dass sich die Oberligisten warm anziehen müssen um am Gysenberg zu bestehen. Mit 846 Zuschauern im Rücken schickte der HEV den EHC Netphen mit einer 9:4-Niederlage im Rucksack wieder nach Hause.
Der Abend fing aus Herner Sicht besonders gut an. Ligenleiter Markus Schweer übergab zusammen mit Frank Schäfer, erster Vorsitzender des Herner EV, den Meisterpokal an Mannschaftskapitän Philipp Louven. Nach diesem schönen Auftakt wirkte die Mannschaft ein bisschen gedankenversunken an die vorangegangenen Monate und plötzlich, nach gut 10 Minuten und zwei unnötigen Strafzeiten führte der Gast aus Netphen mit 2:0. Oberligisten sind halt doch ein anderes Kaliber. Das sahen die Spieler auch schnell ein und erwachten aus ihrem Winterschlaf. Jetzt musste gekämpft werden und genau das tat der HEV auch. Zunächst verkürzte Benjamin Proyer in der 13. Spielminute zum 1:2. Tim Senzek glich nur drei Minuten später mit einem sehenswerten Treffer zum 2:2 aus. Niklas Proyer brachte den HEV sogar kurzfristig in Führung, doch Netphen gelang zwei Minuten vor Drittelende der Ausgleich. Sechs Tore im ersten Umgang ließen die Herzen der vielen Eishockeyfans höher schlagen.
Der zweite Spielabschnitt wurde für den Gast aus Netphen sehr bitter. Der Herner EV hatte seine Spielfreude wiedergefunden und die Mannschaft um Stürmerstar Antti-Jussi Miettinen sorgte dafür, dass die Netphener Abwehr diese Nacht nicht schlafen konnte. Der Finne war an vier der fünf Toren, die binnen von 12 Minuten Schlag auf Schlag fielen, beteiligt. Zwei markierte er selber, zwei bereitete er vor. Mark Höveler sagte Danke und Benjamin Proyer zeigte, dass es auch ohne finnische Hilfe ging. Trotz eines kurzfristigen Anschlusstreffers des EHC waren die Kräfteverhältnisse nach dem Mitteldrittel wieder zu Recht gerückt. 8:4 hieß es auf der Anzeigentafel für den HEV.
Die letzten 20 Minuten versuchte der EHC Netphen nur noch Schadensbegrenzung zu betreiben war ihm auch teilweise gelang. Zwar erzielte Edgars Adamowics noch den neunten Treffer für den HEV aber das zehnte Tor sollte nicht mehr fallen. Damit sind die ersten drei Zähler im Kampf um die Aufstiegsplätze unter Dach und Fach.
Am kommenden Freitag kommt es dann zum Duell der Duelle – der Klassiker an sich. Herne gegen Essen. HEV gegen Moskitos. Ein absolutes Spitzenspiel das vieles verspricht und vieles davon halten wird. Die heiß begehrten Karten sind diesmal schon ab Samstag während der öffentlichen Laufzeiten (Öffnungszeiten) an der Pistenbar erhältlich. Wer es nicht zur Gysenberghalle schafft, kann auch bei den HEV-Partnern Fussboden Schubert (Dorstener Straße 238), A&S Textildruck (Cranger Str. 38) und Battram Hockeyausrüstung (Mont-Cenis-Strasse 296) ab Samstag täglich bis zum Spieltag um 13 Uhr sich seine Karte kaufen. Ermäßigte Karten gibt es nur an der Abendkasse.

Stimmen zum Spiel:

Reinhard Bruch (EHC Netphen): „Wir haben heute verdient verloren. Besonders für das zweite Drittel habe ich keine Erklärung. Aber ich habe zurzeit sehr viele verletzte Spieler und ich denke, dass es im Rückspiel anders ausgehen wird, wenn alle Spieler einsatzbereit sind.“
Ralf Cassebaum: „Die Mannschaft hat eine sehr gute Leistung geziegt heute. Besonders im Mitteldrittel. Jetzt konzentrieren wir uns auf Essen. Es wird ein hartes Spiel und ich denke die Tagesform wird entscheiden. Aber ich hoffe, dass wir mit unseren Fans im Rücken, den Heimvorteil nutzen können.“

Statistik: 0:1 (03:54 Min.)(+1); 0:2 (10:24 Min.)(+1); 1:2 (12:24 Min.) B. Proyer; 2:2 (14:53 Min.) Senzek (Kuntu-Blankson/Ballnus); 3:2 (16:15 Min.) N. Proyer (Adamovics/Arkuszewski)(+1); 3:3 (18:07 Min.); 4:3 (23:56 Min.) Miettinen (Adamovics); 5:3 (25:18 Min.) Höveler (Miettinen/Cohut); 5:4 (29:25 Min.); 6:4 (30:27 Min.) Höveler (Miettinen/Louven); 7:4 (31:05 Min.) B. Proyer (N. Proyer/Adamovics); 8:4 (31:32 Min.) Miettinen (-1); 9:4 (50:49 Min.) Adamovics (N. Proyer/B. Proyer)

Strafen: Herner EV: 16+10 Minuten EHC Netphen: 12 Minuten
 
 
25.11.2011 Mit Vollgas zum Saisonziel

Wenn der Herner EV am Sonntag (18:30 Uhr) im Darmstädter Eispark auf die dort heimischen „Duskes“ trifft könnte er schon den ersten Matchball nutzen, um die Teilnahme an der Endrunde zu sichern. Mit einem regulären Sieg und drei Punkten würde der Vorsprung auf die fünftplazierten Hessen auf 15 Zähler anwachsen. Bei fünf ausbleibenden Spielen wäre es für die „Dukes“ dann nicht mehr möglich, die Mannschaft vom Gysenberg zu überholen.
Nach dem 5:3 Heimsieg über Darmstadt viel das Resümee von Ralf Cassebaum, sportlicher Leiter des HEV, eher durchwachsen aus. Besonders die schlechte Chancenverwertung gegen die sehr defensiv spielenden Darmstädter hatte Cassebaum kritisiert. Doch im Rückspiel erwartet die Mannschaft von Trainer Krystian Sikorski ein anderes Team der „Dukes“. Gerade gegen die Spitzenteams der Liga war die Truppe von Trainer Roger Nicholas immer in der Lage, auch eine ebenbürtige Leistung abzurufen. „Die offensive Spielweise der Darmstädter in ihren Heimspielen kommt unserer Spielweise mehr entgegen“, erklärt Cassebaum. Das nicht jeder mit der Offensive mithalten kann, wurde spätestens nach dem Sieg der „Dukes“ gegen den Favoriten aus Neuwied klar. Die Heimniederlage gegen Dinslaken zeigte aber auch viele Lücken auf, die es für den HEV am Sonntag zu nutzen gilt.
Mit von der Partie könnte auf Seiten der Darmstädter Neuzugang Robin Lehman sein. Lehmann ist ein Zwei-Wege-Spieler, sprich er kann für die Defensive und Offensive auf das Eis gehen. Der ehemalige Kapitän der Neuwieder ist 36 Jahre jung und soll dem Aufbauspiel der „Dukes“ die richtige Ruhe und Übersicht bringen.
 
 
19.112011 Herne gewinnt auch in Aachen 2-stellig    Herne gewinnt auch in Aachen 2-stellig

Mit 15:2 gewann der Herner EV am Freitagabend bei den Grizzlies aus Aachener.
Begleitet von einem Fanbus und mehreren Autos voller Schlachtenbummler reiste der HEV zu seinem einzigen Spiel an diesem Wochenende in die Printenstadt an den Tivoli nach Aachen.

Nichts anderes als einen klaren und deutlichen Sieg ihrer Gysenberger erwarteten die Herner Anhänger zu sehen. Enttäuscht wurden sie sicher nicht, wobei der HEV bei effektiverer Nutzung seiner Torchancen und Druckvollerem Powerplay in Überzahl das Ergebnis deutlich höher hätte gestalten können. So wurde das 1. Drittel „nur“ mit 3:0 durch Tore von Miettinen, Adamovics und Höveler gewonnen.

Im 2. Abschnitt fand das Team von Krystian Sikorski dann besser in seinen Spielrythmus. Auch wenn es der AEV war, der den ersten Treffer im Mitteldrittel durch den in Herne nicht unbekannten Alexander Vertgewall bejubeln durfte, sah man nun, dass die grün-weiß-roten nach vorne drängten und den erfolgreichen Abschluss im Aachener Tor suchten. Durch Treffer von Panek, Miettinen, Höveler, Ballnus und erneut Höveler setzte der HEV bei einem weiteren Gegentreffer der Gastgeber das Ergebnis auf zwischenzeitlich 8:2 hoch.

Die Aachener Bären leisteten im letzten Drittel keine Gegenwehr mehr, so dass Eike Paulmann im Herner Tor im letzten Abschnitt den Abend ruhig ausklingen lassen konnte.
Seine Vorderleute hingegen drehten in den letzten 20 Minuten nochmal auf und arbeiteten erfolgreich nach vorne. Benjamin Proyer eröffnete den Torreigen bevor Anti-Jussi Miettinen mit seinem dritten Treffer den Spielstand in den 2-stelligen Bereich schoss. Auch der Herner Junge Mike Stachel wollte da nicht hinten anstehen und trug sich in die Torschützenliste ein. Adamovics mit seinem 2. Treffer und Marc Höveler sogar mit seinem 4. Waren die weiteren Torschützen bevor Kai Arkuszewski und erneut zum Abschluss unser Jungstar Mike Stachel den Endstand von 15:2 besiegelten.

Auch wenn gegen Ende etwas Härte ins Spiel kam (Strafzeiten insgesamt: Aachen 14 Min. – Herne 12 Min.), ließen sich nach dem Spiel beide Mannschaften von den insgesamt offiziell 165 Zuschauern feiern.
Für die Herner gilt es sich in der kommenden Woche intensiv auf das nächste Spiel vorzubereiten. Am kommenden Sonntag geht es zum Auswärtsspiel nach Darmstadt. Der HEV sollte gewarnt sein und wissen was für ein Gegner ihn dort erwartet, denn die Hessen haben beim Hinspiel am Gysenberg schon 0:3 geführt bevor die Partie noch mit 5:3 gewonnen werden konnte.
Jan-Anton Baron wünschen wir auf diesem Weg eine schnelle Genesung, der HEV-Stürmer war in Aachen nicht mit dabei, weil beim Abschlusstraining seine Fußverletzung wieder aufgebrochen ist.
 
Spielbericht
17.112011 Auf „Bärenjagd“ nach Aachen

Am Freitagabend geht es für die Mannschaft von Trainer Krystian Sikorski an den Tivoli. Beim Tabellenvorletzten in Aachen wird es wohl zu keiner großen Überraschung kommen. Zu unterschiedlich sind die bisherigen Saisonverläufe. Schon im Hinspiel am Gysenberg unterlag die Mannschaft von Trainer Andreas Bentenrieder in einer mehr als einseitigen Partie dem HEV mit 0:15. Eine Wiederholung eines so deftigen Ergebnisses möchten die „Grizzlies“ vermeiden und werden sich dementsprechend für eine eher defensivere Taktik entscheiden. Für die Gysenberger gilt es also die Chancen zu nutzen, um den mitgereisten Fans sichere drei Punkte zu schenken. Es werden die Einzigen an diesem Wochenende sein, da der Sonntag für den HEV wieder spielfrei ist. Erst am kommenden Sonntag geht für den HEV im Liga-Alltag weiter. Dann geht die Reise nach Darmstadt zum Tabellen 5. der Regionalliga.
Hinweis: Für die HEV-Fans, die am Freitag nicht vor Ort sein können, hier ein kleiner Tipp. Die Begegnung wird vom Aachener Net-Radio übertragen. Ab 20:30 Uhr können sich alle Herner Eishockey-Anhänger unter www.dajura.com über das Geschehen am Tivoli informieren.
An alle Presse- und Medienvertreter:
Es wäre sehr freundlich, wenn Sie unsere wöchentliche Eislauf-Disco in Ihren Wochenend-Ausblick mit aufnehmen würden. Die Disco findet an jedem Samstag in der Zeit von 19 – 23 Uhr statt und ist für Jung und Alt ein sportliches Vergnügen.
 
 
12.11.2011 Jecken-Zeit am Gysenberg – Moers geht mit 0:13 unter

Die Närrische Zeit hat wieder begonnen. Während ab 11:11 Uhr die Menschen im und ums Rheinland ausgiebig feierten, waren die Gäste aus Moers um 20:11Uhr schon restlos bedient und mit 0:3 ins Hintertreffen geraten. Tim Senzek und Jan-Anton Baron hatten die beruhigende Führung besorgt. Bis zum Drittelende sollte es für den GSC noch schlimmer kommen. Zwei weitere Treffer von Tim Senzek und ein Treffer des Finnen Antti-Jussi Miettinen brachten den HEV mit 6:0 in Front.
Für die knapp 500 Fans in der Gysenberghalle ging die Fete auf den Rängen damit erst richtig los. Die Anhänger auf den Tribünen erweiterten ständig ihr Liedrepertoire und auf dem Eis spielte sich die Mannschaft von Trainer Krystian Sikorski in einen richtigen Rausch. Nach 60 gespielten Minuten war das Ergebnis dann mehr als deutlich: 13:0 hieß es für den Herner EV. Als sich die Spieler aus Grafstadt eher bedrückt in die Umkleiden verabschiedeten feierten die HEV-Fans das vorerst letzte Heimspiel am Gysenberg. Denn in den nächsten Wochen stehen zwei Auswärtsspiele auf dem Programm. Am kommenden Freitag (18.) geht es für die Gysenberger in die Stadt der Printen, nach Aachen. Am Sonntag dem 27. November gastiert der Herner EV in Darmstadt. Im Hinspiel in der eigenen Halle gelang dem HEV damals ein 5:3 Sieg. Die „Dukes“ sind aber selber sehr heimstark und so wird das Aufeinandertreffen eine spannende Partie mit sich bringen. Erst am 4. Dezember dürfen sich die Spieler des HEV wieder vor eigenem Publikum präsentieren. Gegen die EG aus Grefrath wird es dann zu einem intensiven Spiel kommen. „Grefrath zählt für mich zu den stärksten Gegnern in der Liga“, erklärt Ralf Cassebaum, sportlicher Leiter des HEV. Besonders die ausgesprochen gute Nachwuchsarbeit beschert dem Team von der niederländischen Grenze eine eingespielte Mannschaft. Die meisten Spieler haben schon zusammen die Nachwuchsabteilungen durchlaufen und unterstützt von einigen positionellen Verstärkungen gelang Grefrath bislang in sieben Begegnungen fünf Siege. Nur gegen Neuwied (2:3) und Darmstadt (3:4) gab es sehr knappe Niederlagen. Bully am Gysenberg ist um 20 Uhr.

Tore:
1:0 (1:14 Min.) Senzek (B. Proyer);
2:0 (6:10 Min.) Baron (Panek/Miettinen);
3:0 (8:45 Min.) Baron (Panek/Miettinen),
4:0 (15:41 Min.) Senzek (N. Proyer/B. Proyer);
5:0 (18:01 Min.) Miettinen (Höveler/Baron);
6:0 (18:20 Min.) Senzek (B. Proyer);
7:0 (34:26 Min.) Adamovics (Panek/Miettinen);
8:0 (43:57 Min.) Miettinen (Höveler/Panek);
9:0 (50:38 Min.) Senzek (N. Proyer/Arkuszewski);
10:0 (51:03 Min.) N. Proyer ( Miettinen/Adamovics);
11:0 (54:00 Min.) Höveler (Miettinen/Panek);
12:0 (58:42 Min.) N. Proyer (Senzek/Arkuszewski);
13:0 (59:19 Min.) Ballnus (Kastner/Kornewald)

Strafen:
Herner EV (4 Min)
GSC Moers (6 Min
 
Spielbericht
10.11.2011 Der GSC Moers zu Gast am Gysenberg

Für die Spieler von Trainer Krystian Sikorski steht an diesem Wochenende nur eine Begegnung auf dem Spielplan. Mit dem GSC Moers kommt am Freitag (20 Uhr)eine Mannschaft an den Gysenberg, die noch sehr ausgeruht ist. Erst vier Spiele hat die Truppe vom Niederrhein bestritten und dabei drei Punkte erkämpft. Besonders das Hinspiel dürfte den „Black Panthers“ noch gut in Erinnerung sein. Mit 0:10 fertigte der HEV den stellenweise überforderten GSC in seinem ersten Liga-Spiel ab. Dass die Grafschafter jetzt auf Wiedergutmachung aus sind, ist leicht nachzuvollziehen. Der erste Verein von NHL-Profi und Nationalspieler Christian Erhoff hat auch seinen ersten Achtungserfolg zu verbuchen: Mit seinen drei Nationalspielerinnen Britta Schröder, Sarah Weyand und Esther Thyssen, konnte man gegen den Aachener EV die ersten Punkte einfahren.
Ein Wiedersehen wird es mit dem Ex-Herner Maurice Kamp geben. Der Moerser Torhüter spielte in der Saison 2003/04 bei der Herner EG und hatte davor (2001/02) sogar sieben Einsätze in der DEL für die Krefelder „Pinguine“. Auch der Trainer ist kein Unbekannter. Marco Piwonski spielte eine lange Zeit in Duisburg und wechselte später dann nach Solingen. Mit ihm stiegen auch die Zuschauerzahlen der Moerser mit 117 Zuschauern endlich in den dreistelligen Bereich.
 
 
09.11.2011 Dennis Uhlig verlässt den HEV – Spiel am Sandbach abgesagt

Torhüter Dennis Uhlig hat den Herner EV verlassen. Mit seiner gestrigen Bitte, um die vorzeitige Auflösung seines Vertrages, traf er die Verantwortlichen „aus heiterem Himmel“, wie Vereinsvorsitzender Frank Schäfer es beschrieb. Mit dem Abgang von Uhlig steht der Herner EV nämlich nun vor einem Torwart-Dilemma: Sowohl Eike Paulmann als auch Stefan Kornewald sind aus beruflichen Gründen am Samstag nicht einsatzfähig. So blieb den Verantwortlichen nur noch der Griff zum Hörer, um den Ratinger „Ice Aliens“ eine Absage zu erteilen. Damit ist die Partie am heimischen Gysenberg, die für den 30.12. ankündigt war, wahrscheinlich auch hinfällig. „Wir sind enttäuscht über die Vorkommnisse, wünschen aber Dennis alles Gute für seinen weiteren Lebensweg“, so Schäfer.
 
 
08.11.2011 HEV reist an den Sandbach

Am kommenden Samstag (12.11) fährt die Mannschaft von Trainer Krystian Sikorski für ein Freundschaftsspiel zu den „Außerirdischen“ nach Ratingen. Die „Ice Aliens“ stehen zurzeit auf dem 6. Tabellenplatz in der Oberliga West und haben sich dazu bereit erklärt, zwei Spiele gegen den Tabellenführer der Regionalliga zu bestreiten. „Wir waren auf der Suche nach einem Gegner für die Weihnachtszeit. Dabei kam es zu dem Kontakt mit Ratingen und der Idee jetzt ein Spiel und was für uns noch wichtiger ist, ein Spiel Ende Dezember zu absolvieren“, erklärt Geschäftsführer Hans-Jürgen Schubert. Das Rückspiel folgt am 30.12. am heimischen Gysenberg. Bully am Samstag ist um 20:30 Uhr.
 
 
07.11.2011 Wieder in der Spur – Herner EV gewinnt mit 6:4 in Dinslaken

Nach dem kräftezehrenden Spiel am Freitag gegen Neuwied, reiste die Mannschaft von Trainer Krystian Sikorski am Sonntagabend nach Dinslaken. Die Voraussetzungen für das Spiel waren alles andere als gut: Dinslaken-Coach und ehemaliger Herner Dimitry Tsvetkov hatte nach dem schlechten Abschneiden seiner Mannschaft am Gysenberg (0:6) schon angedroht eine vermeintlich stärkere und motiviertere Mannschaft auf das Eis zu bringen.
Und es sollte wirklich zu einem spannenden und vor allem abwechslungsreichen Spiel kommen. Für den ersten Treffer der Partie sorgte Niklas Proyer in der 13. Spielminute, der eine der unzähligen Herner Chancen nutzen konnte. Die Führung sollte jedoch nur drei Minuten anhalten, nämlich bis zum Treffer von Jan Nevinda. Mit einem 1:1 Unentschieden ging es für beide Mannschaften in die erste Pause. Zu wenig für Herne vor allem auf Grund der vielen erarbeiteten Tormöglichkeiten.
Dass sich ungenutzte Möglichkeiten auch rächen können, bewies Alexander Fuchs mit dem 2:1 Führungstreffer für die Kobras. Doch die Antwort des HEV sollte postwendend kommen: Marc Höveler brachte mit seinem Tor nur 81 Sekunden später den HEV wieder zurück in Spiel. Dennoch kamen die Kobras im zweiten Spielabschnitt immer wieder gefährlich vor das Tor von HEV-Torhüter Eike Paulmann. In der 36. Spielminute konnte auch er jedoch nichts mehr machen, als Benedikt Hülsgen mit seinem Treffer Dinslaken wieder in Führung brachte. Doch wie schon beim ersten Führungstreffer sollte auch dieser nicht von langer Dauer sein: Sascha Panke sorgte in der 39. Minute für den Ausgleich und Marc Höveler erzielte 5 Sekunden vor Drittelende sogar den 4:3 Führungstreffer.
Der letzte Spielabschnitt begann wie der zweite, mit einem schnellen Tor der Gastgeber. Domenick Spazier glich für die Kobras in der 42. Spielminute aus. Doch auch dieses Tor hielt nur ganze 16 Sekunden bevor Sascha Panek den alten Abstand wiederherstellte. Danach verließen den Dinslakenern jedoch immer mehr die Kräfte und die konzentrierte Spielweise des HEV war dann für eine einseitige Begegnung Ausschlag gebend. Marc Höveler machte mit seinem dritten Treffer des Abends für den verdienten 6:4 Endstand alles klar. „Wir haben heute wieder zu viele Chancen liegen lassen und uns das Leben selber schwer gemacht“, kritisierte Krystian Sikorski nach dem Spiel. „Aber ein Kompliment an die Mannschaft. Nach dem anstrengenden Spiel vom Freitag hat sich die Mannschaft wieder gut zurückgekämpft“, so Sikorski weiter. Freude auf der einen und Trauer auf der anderen Seite: „Nach dem Spielverlauf hätten wir uns einen Punkt verdient gehabt. Doch so leichtfertige Fehler haben uns dann diesen geraubt“, analysierte Dinslaken Coach Dimitry Tsvetkov.
Tore: (1:1 / 2:3 / 1:2)
0:1 (12:02 Min.) N. Proyer (Panek/Ballnus); 1:1 (15:56 Min.); 2:1 (32:23 Min.); 2:2 (33:42 Min.) Höveler (Baron/Miettinen); 3:2 (35:14 Min.); 3:3 (38:43 Min.) Panek (Baron/Miettinen); 3:4 (39:55 Min.) Höveler (Baron/Miettinen); 4:4 (41:17 Min.); 4:5 panek (Baron/Miettinen); 4:6 (48:31 Min.) Höveler (Paulmann/Panek) (+1)
Strafen: ERV Dinslaken (18 Min) Herner EV (8 Min.)
 
Spielbericht
06.11.2011
Spiele des Tages ERV Dinslakener Kobras vs Herner EV 2007 4 : 6 1:1-2:3-1:2  
 
05.11.2011 Herner EV zahlt Lehrgeld – EHC Neuwied siegt im Topspiel mit 2:4

„Wir sind nicht hierhergekommen um zu gewinnen“, sagte EHC Trainer Bernd Arnold auf der Pressekonferenz nach dem Spiel, „sondern um den Favoriten in Herne zu ärgern“. Dies ist den „Bären“ aus Neuwied auch besser gelungen als es sich die 1132 Fans in der Gysenberghalle vorgestellt haben. Schon in der 6. Spielminute konnten die Gäste, durch Wilhelm Haman in Führung gehen. Der HEV versuchte sich in die Partie zurück zu kämpfen, musste aber schnell merken, dass Neuwied nicht zu vergleichen war mit den Mannschaften wie Aachen oder Frankfurt. Kleinste Fehler wurden postwendend bestraft und die gut gestaffelte Neuwieder Abwehr sorgte für einen eher ereignisarmen Abend für ihren Torhüter Tim Kühlem. Nur zwei Minuten lang sah es so aus, als ob der HEV ein Mittel gefunden hatte: Marc Höveler (Miettinen/Panek) und Jan-Anton Baron (Miettinen/Panek) sorgten in der 18. Bzw. 19. Minute für die 2:1 Drittelführung.
Der zweite Spielabschnitt sollte die Partie dann für die Gäste entscheiden. Zunächst gelang Stefan Kaltenborn in der 30. Spielminute der Ausgleich für den EHC. Ein Doppelschlag von Alexander Bill und Wilhelm Haman kurz vor Drittelende bescherte den Neuwiedern eine ruhige zwei-Tore-Führung. Der letzte Spielabschnitt sollte am Ergebnis dann nichts mehr ändern. „Wir haben heute Abend ein Spiel auf sehr hohem Niveau gesehen. Zuletzt fehlte uns aber die Luft noch einmal anzugreifen“, erklärte Ralf Cassebaum, sportlicher Leiter des HEV, nach dem Spiel. Und auch HEV-Stürmer Antti-Jussi Miettinen meinte: „Wir haben einfach zu viele Fehler gemacht. Das Gute ist, dass wir Sonntag schon das nächste Spiel haben in dem wir Wiedergutmachung betreiben können“.
Darauf hoffen auch die Herner Fans, die am Sonntag nach Dinslaken reisen. Die Gastgeber möchten ihrerseits das 0:6 vom Hinspiel wieder wettmachen. Bully in der Eissporthalle Dinslaken ist um 19 Uhr.

Tore: 0:1 (05:23 Min.); 1:1 (17:37 Min.) Höveler (Miettinen/Panek); 2:1 (18:42 Min.) Baron (Miettinen/Panek); 2:2 (29:24 Min.); 2:3 (36:39 Min.); 2:4 (38:32 min.)
Strafen: Herner EV (10+10 Min.) EHC Neuwied (16 Min.)
 
Spielbericht
04.11.2011
Spiele des Tages Herner EV 2007 vs EHC Die Bären Neuwied 4 : 2 2:1-0:3-0:0  
 
03.11.2011 Edgars Adamovics ist der „Neue“ in der Defensive

Schüchtern schaut Adamovics in die Kamera. Zu viel Trubel um seine Person mag er nicht. Er will ja nur spielen und vor allem dabei auch gewinnen. Der 25-jährige Lette ist in Riga geboren. Mit sechs Jahren packte ihn das Eishockeyfieber und weil er sein Können schon schnell unter Beweis stellen konnte, wurde er auch in die lettischen Auswahlmannschaften der U18 und U20 berufen. In der Saison 2009-2010 zog es Adamovics dann hinaus in die Welt oder genauer gesagt, nach Frankreich. Für die Mannschaft aus Mont-Blanc gelangen dem Letten in 25 Spielen 4 Tore und 8 Vorlagen. Dass er das aber besser kann zeigte Adamovics in der darauffolgenden Saison in Polen. Für das Team KS Torun traf er in 35 Begegnungen 25 Mal ins gegnerische Netz und bereitete 36 Tore vor. Damit standen am Ende der Saison 60 Punkte auf seinem Konto. Und wieso jetzt in Herne? „Ein Teil meiner Familie wohnt in Essen. Und da ich von Herne gehört habe, dass es eine Eishockey-Stadt ist mit fantastischen Fans wollte ich unbedingt hier spielen“, erklärt Adamovics.
„Wir sind froh, dass es mit Edgars geklappt hat. Er wird unsere junge Abwehr weiter verstärken“, berichtet Hans-Jürgen Schubert, Geschäftsführer der Regionalliga-Mannschaft des HEV. Vermutungen darüber, dass der neue Verteidiger ein Loch in das Konto des HEV reist wiederspricht Schubert: „Edgars ist für uns ein Glückgriff, denn er passt absolut in unseren finanziellen Rahmen und erfüllt zudem unsere sportlichen Erwartungen.“
Vorgestellt wurde Adamovics in den Räumlichkeiten der Wohnungsgenossenschaft Herne-Süd eG, kurz WHS. Der Partner des HEV sorgte kurzfristig für eine Unterkunft des neuen Spielers. „Wir wollen ja, dass es Edgar nicht nur in Herne gefällt sondern auch in seinen eigenen vier Wänden“, so Klaus Karger, Mitglied im Vorstand der WHS, über seinen neuen Untermieter. Deswegen ist es auch von Bedeutung, dass der Spieler sich in seinem Umfeld wohl fühlt um seine Leistungen abrufen zu können. „Es ist uns einfach wichtig den Herner Eissport zu fördern weil dieser auch wichtig für Herne ist“, erklärt Karger das Engagement der WHS.
Fotos: Vorstellung bei der WHS in Herne: Vorstandsmitglied Klaus Karger freut sich über HEV-Neuzugang Edgars Adamovics. (Kostenloser Abdruck der Fotos bei Nennung des Fotografen Alexander Schwager oder des Herner EV)
 
 
02.11.2011 Topspiel am Gysenberg – Torfabriken der Liga treffen aufeinander

Erster gegen Zweiter, 58 gegen 57 Tore oder einfach Herner EV gegen EHC Neuwied. Am Freitag (4. November 20 Uhr) trifft die Mannschaft von Trainer Krystian Sikorski auf den gefährlichsten Konkurrenten um Platz eins. Mit sechs Siegen aus sechs Partien kommen die „Bären“ selbstbewusst an den Gysenberg. Vor allem die Tordifferenz der Neuwieder ist einmalig: 57 Tore aus sechs Begegnungen macht einen Durschnitt von 9,5 Toren pro Spiel. „Die Mannschaft ist stark und wir werden überaus konzentriert agieren müssen“, erklärt Sikorski.
Doch nicht nur vorne sind beide Mannschaften eine Klasse für sich. Beide Teams haben mit je 12 Gegentoren auch die beste Defensive der Liga. „Das Spiel wird total offen sein. Wir werden aber alles geben und hoffen, dass die Herner Fans uns lautstark unterstützen werden“, so Ralf Cassebaum, sportlicher Leiter des HEV. In den Kader zurückkehren wird Jan-Anton Baron, der wegen einer Fußverletzung pausieren musste. Der Einsatz von Philipp Louven ist noch fraglich.
Mit einem weiteren Sieg könnte der HEV seine erfolgreiche Serie weiter ausbauen, denn seit dem 27. Februar 2011 hat es keine Niederlage am Gysenberg mehr gegeben. Klar, dass der EHC diese Situation ändern möchte, das wissen auch die Neuwieder Fans und wollen ihren Verein tatkräftig unterstützen. Seit Mitte der 90er Jahre tritt der EHC wieder einmal am Gysenberg an. Wohl auch aus diesem Grund hat sich zum ersten Mal in dieser Saison auch eine große Zahl an Gästefans angekündigt.

Um seinen eigenen Fans lange Wartezeiten an der Kasse zu vermeiden, bietet der HEV am morgigen Donnerstag (3.) in der Zeit von 18 bis 20 Uhr einen Sonder-Vorverkauf in der Geschäftsstelle des HEV im Untergeschoss der Gysenberghalle an. Ermäßigte Karten gibt es dort jedoch nicht sondern nur am Spieltag.
 
 
28.10.2011
Spiele des Tages Herner EV 2007 vs Young Lions FRA Ib 8 : 2 1:1-4:0-3:1  
 
29.10.2011 Young Lions haben mit 2:8 auch im Rückspiel das Nachsehen – HEV freut sich auf Neuwied

Auch im Rückspiel am Freitagabend konnten die Young Lions aus Frankfurt am Gysenberg nur bedingt mithalten. Nach 30 gespielten Minuten stand es zwar „noch“ 2:1 für den HEV, aber spätestens mit dem 3:1 durch Marc Höveler in der 34. Spielminute brachen bei den Gästen die Dämme. „Die weiten Auswärtsfahrten nach NRW sind ein Problem für uns“, analysierte Gästetrainer Andrej Jaufmann auf der anschließenden Pressekonferenz das schlechte Abschneiden seiner Mannschaft. Vor 581 Zuschauern konnte sich der HEV immer wieder Chancen erarbeiten und blieb nach jedem Treffer auch weiter torhungrig. Im letzten Drittel durfte dann Eike Paulmann, der dritte Torhüter des Herner EV, zwischen die Herner Pfosten. „Eike zeigt im Training konzentrierte und gute Leistung, daher war es auch klar, dass er die Chance bekommen wird“, erklärte der sportliche Leiter des HEV, Ralf Cassebaum.
Klar ist aber auch, dass Frankfurt nicht zu vergleichen sein wird mit der Mannschaft die kommenden Freitag am Gysenberg gastieren wird: „Mit Neuwied kommt eine Mannschaft, die ebenso alle ihre Spiele gewinnen konnte und dessen Torverhältnis auch respektabel ist. Ich sehe unsere Chancen zu gewinnen bei 50-50 und hoffe einfach, dass unsere Fans zahlreich kommen werden und uns nach vorne treiben“, wünscht sich Cassebaum. Bully am Gysenberg ist um 20 Uhr.
Tore: 1:0 (11:46 Min.) Panek (Miettinen/Höveler); 1:1 (15:51 Min.); 2:1 (20:36 Min.) Höveler (Miettinen/Panek); 3:1 (34 Min.) Höveler (Kuntu-Blankson/Miettinen); 4:1 (Panek (Miettinen); 5:1 (36:29 Min.) Kolewe (N. Proyer/Senzek); 6:1 44:55 Min.) Höveler (Kuntu-Blankson/Deppner); 6:2 (45:59 Min.); 7:2 (53:36 Min.) N. Proyer (B. Proyer/Senzek); 8:2 (57:03 Min.) Senzek (Miettinen/Kolewe)
Strafen: Herner EV (6 Min.) Frankfurt (14 Min)
 
Spielbericht
27.10.2011 Ein Wochenende – Drei Punkte

Der HEV bestreitet morgen Abend gegen die Young Lions aus Frankfurt sein einziges Spiel am Wochenende. Besonders enttäuscht dürfte Trainer Krystian Sikorski nicht sein, denn mit Phillip Louven (Schulterverletzung) und Jan-Anton Baron (Fußverletzung) müssen zwei Spieler pausieren. Für andere ist der Einsatz auf Grund der obligatorischen winterlichen Grippewelle fraglich.
Mit dem Spiel gegen die Young Lions kommt es auch zum ersten Rückspiel der Saison. Vor drei Wochen standen sich beide Mannschaften schon in der Eissporthalle Frankfurt gegenüber. Das Spiel damals konnte der HEV locker mit 9:3 für sich entscheiden. Ein so leichtes Unterfangen wird es für die „Gysenberger Jungs“ morgen aber nicht. Die letzten Ergebnisse der Hessen zeigen eine starke Tendenz nach oben. So verlor man am letzten Wochenende nur knapp in Aachen mit 4:5 und gegen den Mitfavoriten um die Aufstiegsplätze aus Dinslaken mit 3:4. Dass die Mannschaft auf dem richtigen Weg ist weiß auch dessen Trainer Andrej Jaufmann. Der Deutsch-Kasache ist vor allem durch seine aktive Zeit beim EV Füssen oder bei den Bietigheim Steelers vielen Eissportfreunden bekannt. Nach dem verkorksten Start der Frankfurter, die bislang 0 Punkte auf ihrem Konto haben, möchte er doch gerne die Verletzungsausfälle des HEV dazu nutzen, um die ersten Punkte vom Gysenberg entführen. Für die Mannschaft aus der Börsenstadt wäre das vielleicht das Zeichen, um die Saison richtig zu beginnen. Bully in der Gysenberghalle ist um 20 Uhr.
 
 
24.10.2011 Sechs-Punkte-Wochenende für den Herner EV

Nach dem klaren Heimsieg am Freitagabend gegen Dinslaken (6:0) folgte am Sonntag der nächste Auswärtserfolg für den HEV. Dabei taten sich die Herner besonders im letzten Drittel schwer und ließen die "Raptors" in Solingen noch einmal gefährlich nah kommen. "Wenn man zwischenzeitlich 4:1 führt muss man das Ergebnis souveräner nach Hause fahren", analysierte Trainer Krystian Sikorski nach Spielschluss. Dabei brachten vor allem die Ausfälle von Jan-Anton Baron, Phillip Louven und Felix Kolewe den Coach ins Grübeln. "Nach den Ausfällen mussten wir auf verschiedenen Positionen improvisieren. Das hat die Mannschaft aber gut gemacht", so Sikorski.
Angefangen hatte alles mit einem Doppelschlag der Herner in der 15. Spielminute. Benjamin Proyer und Sascha Panek brachten die Gäste binnen von 38 Sekunden mit 2:0 in Führung. Kurz vor Ende des ersten Drittels war Marc Höveler mit dem 3:0 zur Stelle. Tommy Kuntu-Blankson baute im zweiten Spielabschnitt den Vorsprung auf vier Tore aus. Aber es sollte nochmal spannend werden. Denn mit dem Anschlusstreffer der „Raptors“ in der 35. Spielminute witterten die Solinger wieder ihre Chance.
Mit neuem Mut und viel Einsatz kamen die „Raptors“ im letzten Drittel auf das Eis. Der erste Treffer im letzten Spielabschnitt fiel jedoch für Herne. Wieder war es Marc Höveler der zum 5:1 einnetzte. Herne agierte in der darauffolgenden Zeit sehr defensiv und leistete sich die eine oder andere unnötige Strafzeit. Solingen arbeitete schnell nach vorne und überbrückte zügig das Mittelfeld. Nach dem 2:5 durch Marvin Wintgen sorgten Tim Neuber und Derek Picklyk durch ihre Treffer für Spannung. Doch es sollte aus Solinger Sicht nicht mehr reichen. Die Herner Fans hatten allen Grund zu feiern und die Siegesserie des Herner EV hat weiter Bestand.

Am kommenden Wochenende geht es für den HEV nur um 3 Punkte. Am Freitagabend sind die Young Lions 1b am Gysenberg zu Gast. Damit kommt es zum ersten Rückspiel der noch jungen Saison. In Frankfurt konnten sich die Gysenberger "Jungs" mit 9:3 durchsetzen. Das wollen die Frankfurter beim Tabellenführer bestimmt gerade rücken. Bully ist um 20 Uhr.
Tore: 0:1 (14:45 Min.) B. Proyer (Arkuszewski/N. Proyer); 0:2 (15:23 Min.) Panek (Miettinen/Louven); 0:3 (19:39 Min.) Höveler (Miettinen/Louven); 0:4 (22:45Min.) Kuntu-Blankson (Panek/Ballnus); 1:4 (34:11 Min.); 1:5 (45:51 Min.) Höveler (Arkuszewski/Panek); 2:5 (52:42 Min.);3:5 (56:05 Min.);4:5 (57:58 Min.)
Strafen: Bergisch Raptors (18 Min.) Herner EV (8 Min.)
 
Spielbericht
23.10.2011
Spiele des Tages EC Bergisch Land Raptors vs Herner EV 2007 4 : 5 0:3-1:2-3:0  
 
22.10.2011 Herner EV schlägt Dinslaken klar mit 6:0 – Sonntag geht es nach Solingen

Mit einem ungefährdeten 6:0 Sieg feierte die Mannschaft von Trainer Krystian Sikorski gestern Abend vor 768 Zuschauern den fünften Sieg im fünften Spiel. Damit hat der HEV seine Siegessträhne weiter fortgesetzt und grüßt mit 15 Punkten und 45:6 Toren vom ersten Tabellenplatz.
Die „Kobras“ aus Dinslaken hatten über die gesamte Partie Probleme ins Spiel zu kommen. Zwar hatten sie die eine oder andere Gelegenheit, zu einem Treffer zu kommen jedoch entstanden diese Chancen eher durch Zufall. Jan-Anton Baron brachte die Herner in der 16. Minute verdient in Führung. Genau eine Minute später war es Finnen-Import Antti-Jussi Miettinen, der für den 2:0 Drittelstand sorgte.
Auch der zweite Spielabschnitt brachte keine Veränderung im Spiel der Dinslakener. Zwar versuchte man Neuzugang Jan Nekvinda besser ins Spiel zu bringen, aber die Herner blieben weiter am Drücker und sorgte mit Benjamin Proyer und Marc Höveler für eine komfortable 4:0 Führung nach 40 Minuten.
Gästetrainer Dimitry Tsvetkov konnte seine Mannschaft auch für das letzte Drittel nicht weiter motivieren. Somit blieb die erwartete Schlussoffensive der „Kobras“ aus. Marc Höveler vergrößerte den Abstand in der 53. Spielminute mit seinem Treffer auf fünf Tore. Fast mit der Schlusssirene netzte dann auch noch Niklas Proyer zum verdienten 6:0 Endstand ein.
„Heute war einfach nicht mehr drin. Herne hat verdient gewonnen“, so Dimitry Tsvetkov auf der Pressekonferenz nach dem Spiel. „Wir wussten, dass wir gegen Dinslaken konzentriert spielen mussten. Besonders die Abwehr war heute sehr wachsam und hat ihre Aufgabe sehr gut gemeistert“, so Ralf Cassebaum, sportlicher Leiter des HEV.
Am Sonntag geht es für die „Gysenberger Jungs“ nach Solingen. Die „Bergisch Raptors“ haben zwar nur einen Sieg aus vier Begegnungen zu verbuchen, sind aber dennoch nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. „Auch hier müssen wir uns wieder voll konzentrieren. Pflichtaufgaben gibt es in dieser Liga nicht“, so Cassebaum.
Bully ist um 19:30 Uhr.
Herner EV schlägt Dinslaken klar mit 6:0 – Sonntag geht es nach Solingen
Mit einem ungefährdeten 6:0 Sieg feierte die Mannschaft von Trainer Krystian Sikorski gestern Abend vor 768 Zuschauern den fünften Sieg im fünften Spiel. Damit hat der HEV seine Siegessträhne weiter fortgesetzt und grüßt mit 15 Punkten und 45:6 Toren vom ersten Tabellenplatz.
Die „Kobras“ aus Dinslaken hatten über die gesamte Partie Probleme ins Spiel zu kommen. Zwar hatten sie die eine oder andere Gelegenheit, zu einem Treffer zu kommen jedoch entstanden diese Chancen eher durch Zufall. Jan-Anton Baron brachte die Herner in der 16. Minute verdient in Führung. Genau eine Minute später war es Finnen-Import Antti-Jussi Miettinen, der für den 2:0 Drittelstand sorgte.
Auch der zweite Spielabschnitt brachte keine Veränderung im Spiel der Dinslakener. Zwar versuchte man Neuzugang Jan Nekvinda besser ins Spiel zu bringen, aber die Herner blieben weiter am Drücker und sorgte mit Benjamin Proyer und Marc Höveler für eine komfortable 4:0 Führung nach 40 Minuten.
Gästetrainer Dimitry Tsvetkov konnte seine Mannschaft auch für das letzte Drittel nicht weiter motivieren. Somit blieb die erwartete Schlussoffensive der „Kobras“ aus. Marc Höveler vergrößerte den Abstand in der 53. Spielminute mit seinem Treffer auf fünf Tore. Fast mit der Schlusssirene netzte dann auch noch Niklas Proyer zum verdienten 6:0 Endstand ein.
„Heute war einfach nicht mehr drin. Herne hat verdient gewonnen“, so Dimitry Tsvetkov auf der Pressekonferenz nach dem Spiel. „Wir wussten, dass wir gegen Dinslaken konzentriert spielen mussten. Besonders die Abwehr war heute sehr wachsam und hat ihre Aufgabe sehr gut gemeistert“, so Ralf Cassebaum, sportlicher Leiter des HEV.
Am Sonntag geht es für die „Gysenberger Jungs“ nach Solingen. Die „Bergisch Raptors“ haben zwar nur einen Sieg aus vier Begegnungen zu verbuchen, sind aber dennoch nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. „Auch hier müssen wir uns wieder voll konzentrieren. Pflichtaufgaben gibt es in dieser Liga nicht“, so Cassebaum.
Bully ist um 19:30 Uhr.
Tore: 1:0 (15:43 Min.) Baron (Höveler/Miettinen); 2:0 (16:43 Min.) Miettinen (Höveler)(-1); 3:0 (22:47 Min.) B. Proyer (Höveler/N. Proyer); 4:0 (31:39 Min.) Höveler (Miettinen/Louven); 5:0 (52:53 Min.) Höveler (Miettinen/Louven); 6:0 (59:58 Min.) N. Proyer (Senzek/. Proyer)
Strafen: Herner EV (6 Min.) Dinslaken (12 Min.)

Tore: 1:0 (15:43 Min.) Baron (Höveler/Miettinen); 2:0 (16:43 Min.) Miettinen (Höveler)(-1); 3:0 (22:47 Min.) B. Proyer (Höveler/N. Proyer); 4:0 (31:39 Min.) Höveler (Miettinen/Louven); 5:0 (52:53 Min.) Höveler (Miettinen/Louven); 6:0 (59:58 Min.) N. Proyer (Senzek/. Proyer)
Strafen: Herner EV (6 Min.) Dinslaken (12 Min.)
 
Spielbericht
21.10.2011
Spiele des Tages Herner EV 2007 vs ERV Dinslakener Kobras 6 : 0 2:0-2:0-2:0  
 
17.10.2011 Herner EV erledigt in Moers seine Pflichtaufgabe – am Freitag kommt Dinslaken

Das erste Heimspiel der Saison hatte sich der GSC Moers wohl anders vorgestellt: Mit 0:10 fegte der HEV die Spieler der Grafenstadt vom Eis. Schon nach den ersten 20 Minuten war klar, dass es heute nicht zu einer Überraschung kommen wird. 0:4 hieß es für die Heimmannschaft nach dem ersten Drittel und nach der Torschussstatistik konnte der GSC auch mit diesem Ergebnis mehr als zufrieden sein. In den verbleibenden zwei Dritteln schalteten die Gysenberger zwar zwei Gänge zurück, verloren jedoch nicht ihren Torriecher. Sehenswert vor allem der Alleingang von Finnen-Star Antti-Jussi Miettinen, der in einer doppelten Unterzahl für Herne das 9:0 markierte.
Am Freitag kommt der Dinslakener EC an den Gysenberg. Mit dabei sind unter anderem bekannte EX-Herner: Evgenij Kozhevnikov, Thomas Bläsche und Thorsten Peters binden derzeit ihre Schlittschuhe für die Kobras und auch der Trainer der Dinslakener ist in Herne kein Unbekannter: Dimitry Tsvetkov spielte von 2001 bis 2003 für die Oberligisten EV Füssen und EC Ulm/Neu-Ulm, ehe er fünf Jahre in der viertklassigen Regionalliga beim Herner EV und dem EHC Dortmund unter Vertrag stand. Mit dem EHC Dortmund wurde der gebürtige Russe 2007 und 2008 zwei Mal in Folge Regionalligameister, beide Male verpasste er mit seiner Mannschaft jedoch in den Playoffs den Aufstieg in die Oberliga. Im Anschluss wechselte Tsvetkov zu den Dinslaken Kobras, bei denen er am Saisonende im Alter von 40 Jahren seine aktive Laufbahn als Spieler beendete. Danach übernahm er das Amt des Cheftrainers bei den Kobras. Der in Herne wohnhafte Coach der Kobras nutze am vergangenen Freitag die Möglichkeit, sich das Spiel des HEV gegen Darmstadt anzuschauen. Er und seine Mannschaft werden also wissen, was am Gysenberg auf sie zukommt. Bully ist um 20 Uhr.
Tore: 0:1 (3:53 Min.) B. Proyer (N.Proyer/Senzek); 0:2 (7:10 Min.)(4-5) Miettinen (Penalty); 0:3 (13:10 Min.)( 4-5); 0:4 (19:06 Min.)(5-4) B.Proyer (N.Proyer); 0:5 (24:35 Min.) N.Proyer (Miettinen/Höveler); 0:6 (36:58 Min.) Höveler (Miettinen); 0:7 (47:24 Min.) Miettinen (Louven/Höveler); 0:8 (51:07 Min.) Louven (Höveler); 0:9 (54:26 Min.) (3-5) Miettinen; 0:10 (57:00 Min.) Höveler (Louven)
Strafzeiten: Moers 14 – HEV 12 +10 (Balke)
 
 
16.10.2011
Spiele des Tages GSC Moers Black Tigers vs Herner EV 2007 0 : 10 0:4 - 0:2 - 0:4  
 
15.10.2011 Herner EV siegt nach starkem Schlussspurt gegen Darmstadt mit 5:3 Herner EV siegt nach starkem Schlussspurt gegen Darmstadt mit 5:3

40 Minuten lang sahen die Gäste aus Darmstadt wie die klaren Gewinner aus. Ein Blick auf die Anzeigentafel zeigte einen sicheren 3:0 Vorsprung der Hessen, die nicht nur mit Mann und Maus verteidigten, sondern auch zielstrebige Konter setzten. Doch alles der Reihe nach.
Zwei Minuten waren gespielt, da sorgte die erste Schiedsrichterentscheidung für Aufregung. Es gab Penalty für Herne, nachdem die Scheibe von einem Darmstädter Spieler per Hand vor der sicheren Überquerung der Torlinie gehindert wurde. Marc Höveler scheiterte jedoch am bestens aufgelegten Gäste-Torhüter Ilja Doroschenko. Fast im Gegenzug folgte der Rückstand für den HEV durch Adrian Parejo. Daniel Novak brachte nur drei Minuten später die Gäste mit 2:0 weiter in Führung. Herne war geschockt, aber nicht ratlos. Viele Chancen konnte sich die Mannschaft von Trainer Krystian Sikorski erarbeiten, die schlechte Verwertung bleibt aber weiterhin ein Manko. Der zweite Spielabschnitt zeigte ein identisches Bild: Der HEV suchte seine Möglichkeiten und scheiterte entweder an Doroschenko oder aber an der eigenen Schussgenauigkeit. Dafür sorgte ein Konter von Daniel Novak für das 3:0 der Darmstädter.
Krystian Sikorski musste reagieren und nutze die zweite Drtittelpause um auf zwei Reihen umzustellen. Dies sollte sich als gute Idee erweisen. Nach nur 56 Sekunden sorgte Finnen-Star Antti-Jussi Miettinen für den 1:3 Anschlusstreffer. Der Auftakt zur Miettinen-Gala. Binnen von zehn Minuten gelangten dem Finnen zwei weitere Tore zum zwischenzeitlichen Ausgleich. Niklas Proyer brachte dann mit seinem 4:3 Führungstreffer die mit 636 Zuschauern gefüllte Gysenberhalle zum Beben. Für den sportlichen Abschluss des Abends sorgte dann wiederum Antti-Jussi Miettinen mit seinem vierten Treffer und dem 5:3 Endstand.
Unschön wurde es dann noch 2 Minuten vor Schluss. Nach einem Zweikampf mit Jan-Anton Baron, verlor Darmstadt-Torhüter Doroschenko die Nerven und versuchte Baron mit dem Schlittschuh zu treten. Für diese Aktion durfte Doroschenko mit einer Matchstrafe vorzeitig duschen. Baron erhielt eine Spieldauerdisziplinarstrafe. Unter dem Strich bleibt aber den Fans ein spannendes Spiel und Krystian Sikorski die Erkenntnis, dass die Mannschaft nicht konkurrenzlos ist: „Es war eine neue Erfahrung für unsere jungen Spieler plötzlich in Rückstand zu geraten. Das 0:2 und 0:3 machte die Situation nicht besser. Deswegen ein großes Kompliment an die Mannschaft. Sie hat heute Moral bewiesen und hat sich in die Partie zurückgekämpft.“, so Sikorski nach dem Spiel. Sonntag geht es für den HEV nach Moers.
Die „Black Tigers“ absolvieren ihr erstes Liga-Spiel und wollen sich von dem großen Favoriten aus Herne nicht vorführen lassen. Bully ist um 18 Uhr.

Tore: 0:1 (3:04 Min.); 0:2 (6:24 Min.); 0:3 (34:10 Min.); 1:3 (41:06 Min.) Miettinen (Louven/Höveler); 2:3 (47:14 Min.)(+1) Miettinen (Louven/Panek); 3:3 (50:35 Min.) Miettinen (Höveler/Baron); 4:3 (50:47 Min.) Proyer N. (Kuntu-Blankson/Proyer B.); 5:3 (57:11 Min.) Miettinen (Baron/Höveler)

Strafzeiten: HEV (15+20 Min.) Darmstadt (37 Min.)
 
Spielbericht
13.10.2011 „Dukes“ wollen vom Gysenberg die Punkte mitnehmen

Nach dem Auswärtssieg am vergangenen Sonntag in Frankfurt (9:3) kommt mit dem ESC Darmstadt nun der zweite hessische Verein auf den HEV zu. Mit einem Sieg und einer Niederlage im Penaltyschießen im Gepäck reist die Mannschaft von Trainer Roger Nicholas am Freitagabend (20 Uhr) nach Herne. „Darmstadt hat in den letzten beiden Spielen bewiesen, dass sie ein ganz anderes Kaliber sind als Aachen oder Frankfurt“, so Jürgen Schubert, Geschäftsführer der Regionalliga-Mannschaft des HEV. Die “ Dukes” zählen zu den Unbekannten der Liga und sind schwer einzuschätzen. Verstärkt mit einigen Meisterspielern der Frankfurter Löwen, zählt Darmstadt zu den besten Mannschaften Hessens. Auch wenn Herne als Favorit in diese Partie geht, wird es kein leichtes Unterfangen werden: Darmstadt entpuppte sich schon in den letzten Spielzeiten als unangenehmer Favoritenschreck.
Am Sonntag geht es dann für das Team von Krystian Sikorski und Ralf Cassebaum an den Niederrhein. In Moers warten die „Black Tigers“ in ihrem ersten Saisonspiel auf den HEV. Die Mannschaft aus Moers wird alles geben um ihren Anhängern einen erfolgreichen Saisonauftakt zu bescheren. Bully in der Eissporthalle Moers ist um 18 Uhr.
 
 
10.10.2011 Herner EV gewinnt souverän in Frankfurt mit 9:3

Die gut 120 mitgereisten HEV-Fans hatten am Sonntagabend sichtlich ihren Spaß. Ein Blick auf die Anzeigentafel der Frankfurter Eissporthalle ergab schon nach 7 Minuten einen Grund zum Feiern: Nach Treffern von Tim Senzek, Antti-Jussi Miettinen und den Proyer Brüdern hieß es 4:0 für den Herner EV. Das Auswärtsspiel wurde stimmungstechnisch schnell zum Heimspiel und das Team um Kapitän Phillip Louven gab weiter Gas. So erarbeitete sich die Mannschaft auch weiterhin Chance um Chance, scheiterte aber oftmals an der eigenen Verspieltheit.
Selbst der Anschlusstreffer der Frankfurter zum zwischenzeitlichen 1:5 im zweiten Drittel, brachte Trainer Krystian Sikorski nicht ins Schwitzen. Dafür sorgte unter anderem HEV-Torhüter Stefan Kornewald, der wenn er geprüft wurde, sicher agierte. Den Schlusspunkt der Partie setzten die Frankfurter. Ein Treffer aber nur für die Ergebniskosmetik. Am Ende der Begegnung blieb der völlig überforderten Mannschaft aus der Börsenstadt ein schmeichelhaftes Ergebnis und den Herner Anhängern die Erkenntnis, dass auch Spiele auf fremden Eis zu Heimspielen werden können.
Zum nächsten Spiel auf eigenem Eis empfängt der Herner EV am Freitagabend die Mannschaft aus Darmstadt. Auch die „Dukes“ konnten gegen Frankfurt einen klaren Sieg einfahren und so kommt es am Gysenberg zu einem Duell auf Augenhöhe. Bully in der Gysenberghalle ist um 20 Uhr. Am kommenden Sonntag geht es zum Auswärtsspiel nach Moers. Die HEV-Fans haben das Spiel bestimmt schon im Kalender notiert und werden ihre Mannschaft auch am Niederrhein wieder lautstark unterstützen.

Tore: 0:1 – 4:01 Min. Senzek (Kuntu-Blankson); 0:2 – 4:19 Min. N. Proyer (Balke/b. Proyer); 0:3 – 5:36 Min. Miettinen (Höveler/Panek); 0:4 - B. Proyer (N. Proyer/Stachel); 0:5 – 21:02 Min. (5-4) Panek (Louven/Miettinen); 1:5 – 27:59 Min.; 1:6 – 30:05 Min. (5:3) Kastner (Louven/Miettinen); 1:7 – 37:03 Min. Louven (Höveler/Miettinen); 1-8 – 46:49 Min. (4-5) Miettinen; 2:8 – 52:51 Min.; 2:9 – 53:30 Min. Miettinen (Louven/Höveler); 3-9 – 58:38 Min.
 
Spielbericht
07.10.2011 HEV bestreitet erstes Auswärtsspiel – Young Lions wollen zu Hause ersten Sieg einfahren

Wenn es Sonntag für die Mannschaft des Herne EV nach Frankfurt geht, dann ausgeruht und nicht allein. Denn auf Grund des spielfreien Freitages haben die Spieler Zeit, sich einen Tag länger zu regenerieren, jedoch die Fans wollen auf ihr nächstes Eishockey-Wochenende nicht länger warten. Bisher sind schon zwei Busse angemeldet, die Herner Anhänger an den Main transportieren. Für die Stimmung ist also bestens gesorgt und auch auf dem Eis läuft beim HEV gerade vieles rund. Mit einem souveränen Auftaktspiel in die Regionalliga folgt jetzt das erste Auswärtsspiel. „Frankfurt wird ein anderes Kaliber sein als Aachen“, bestätigt Ralf Cassebaum, sportlicher Leiter des HEV.
Dies könnte sich vor allem auch auf die Härte der Mannschaft aus der Börsen-Stadt beziehen. Im ersten Spiel gegen die Grefrather EG gab es nicht nur eine bittere 2:6 Heim-Niederlage, es erfolgten durch unsportliches Verhalten auch eine Matchstrafe gegen Verteidiger Bergen Pak sowie zwei Disziplinarstrafen gegen Benjamin Fiedler und Sven Corvinus. Aber auch das zweite Liga-Spiel gegen Darmstadt konnte trotz pazifistischer Ansätze nicht gewonnen werden. So steht die Mannschaft von Trainer Andrej Jaufmann am dritten Spieltag schon unter Druck. Doch Frank Cassebaum sieht dem Sonntagabend gelassen entgegen: „Die Mannschaft trainiert gut und ist sehr motiviert. Wir fahren also zuversichtlich nach Frankfurt“.
Bully in der Eissporthalle Frankfurt ist um 18 Uhr.
 
 
04.10.2011 ergoERGO-Smart bewegt unseren Finnen
Einen Stadtflitzer für unseren Flitzer auf dem Eis – das passt zusammen!


Ulrich Kirchmeyer, Chef der ERGO-Hauptagentur auf der Wiescherstr. 92 in Herne, überreichte unserem Spieler Antti-Jussi Miettinen den Schlüssel von einem Auto der Marke „Smart“.
Antti ist beweglich auf dem Eis, der Smart wendig und die ERGO Versicherung bietet flexible und individuelle Versicherungsmodelle für alle Bereiche und jede Bedürfnisse an.
„Ich gratuliere dem HEV zum gelungenen Saisonauftakt und freue mich sehr, dass es weiterhin Eishockey in Herne zu sehen gibt. Wenn ich den Verein auch auf diese Weise unterstützen kann tue ich das gerne und stelle ein Fahrzeug von mir für einen Spieler zur Verfügung“, berichtet Kirchmeyer.

Wir bedanken uns bei unserem Partner der ERGO-Hauptagentur Ulrich Kirchmeyer und wünschen Antti gute und sichere Fahrt auf den Straßen in und um Herne!

 
 
03.10.2011 Saisonauftakt nach Maß - Herner EV siegt überlegend gegen Aachen

Es war ein Abend, den sich das Trainergespann um Krystian Sikorski und Ralf Cassebaum, nicht schöner hätten vorstellen können. Einzig allein die Chancenverwertung wäre ein Kritikpunkt gewesen: Denn von 89 Schüssen auf das gegnerische Tor landeten „nur“ 15 im Kasten von Aachen-Goalie Niklas Mevenkamp.
Schon nach dem ersten Drittel ging es mit einem 5:0 für den HEV in die Kabinen. Ausschlaggebend für die Torflut war vor allem die Strafzeit von Aachen-Stürmer und Ex-Herner Alexander Vertgewall. Dieser erhielt nach einem Stockschlag mit Verletzungsfolge eine Spieldauerdisziplinarstrafe und zusätzlich eine fünf-minütige Unterzahl für seine Mannschaft. Dieses Geschenk nahmen die Herner dankend an und sorgten in diesen Minuten für vier Tore.
Auch in Drittel zwei und drei war es der HEV, der am Drücker war. Der Aachener EV kam kaum noch selten zu Entlastungsangriffen. Selbst in Überzahlsituationen konnten sich die „Grizzlys“ im Herner Drittel nicht festsetzen. So schlug Scheibe um Scheibe im Aachener Tor ein. Am Ende blieb Gäste-Trainer Andreas Bentenrieder die Erkenntnis, dass Herne eine Nummer für sich ist: „Meine Jungs haben sich sehr wacker geschlagen. Herne ist aber nicht unser Maßstab. Wir müssen uns da eher nach unten orientieren.“ Zufrieden war hingegen Ralf Cassebaum: „Wir haben heute gut gespielt. Ab und zu einen Haken zu viel aber das werden wir auch noch abstellen. Positiv ist es, dass junge Spieler, wie Mike Stachel und Rene Deppner erfolgreich in der Mannschaft fußfassen können“
Für einen negativen Höhepunkt sorgten einige Herner Anhänger. Die „selbsternannten“ Fans skandierten während der Partie rassistische und fremdenfeindliche Parolen. „Wir haben dies zur Kenntnis genommen und werden bei der Polizei eine Anzeige erstatten. Der Herner EV distanziert sich von solchen Äußerungen und hofft, dass dieser Zwischenfall eine Ausnahme bleibt“, erklärt HEV-Vorsitzender Frank Schäfer.
Tore:
1:0 8:31 Min. Höveler (Miettinen/Louven); 2:0 9:08 Min. Senzek (Baron/Arkuszewski) (5-4); 3:0 9:53 Min. Panek (Proyer B./ Proyer N.) (5-4); 4:0 11:13 Min. Miettinen (Louven / Höveler)(5-4); 5:0 13:43 Min. Louven (Miettinen / Höveler); 6:0 29:00 Min. Arkuszewski (Baron / Senzek); 7:0 33:18 Min. Ballnus (Proyer N.)(4-5); 8:0 38:02 Min. Höveler (Miettinen / Louven); 9:0 39:57 Min. Miettinen (Louven /Kastner)(5-4); 10:0 41:20 Min. Höveler (Miettinen / Louven); 11:0 43:45 Min. Panek; 12:0 45:55 Min. Senzek (Kuntu-Blankson / Baron); 13:0 46:56 Min. Stachel (Proyer N. / Rinke); 14:0 51:06 Min. Miettinen (Louven / Höveler); 15:0 53:38 Min. Höveler (Miettinen / Louven)
 
Spielbericht
03.06.2011 Der Vorstand informiert

Nachdem wir uns in den letzten Wochen intensiv mit der Machbarkeit unserer Pläne beschäftigt haben, scheinen nun die Wochen der Wahrheit zu beginnen. Darüber wollen wir kurz informieren.
Es gibt bislang vier Personen aus dem Kreise des Vorstandes, sowie der Sponsoren, die bereit sind die Eishalle in Zukunft zusammen mit dem Verein als vereinseigene Eishalle zu führen. Diese 4 Personen sind: J. Schubert, F. Schäfer, R. Meinhardt sowie G. Thill. Es ist geplant den Verein umfassend einzubinden. Außer dem gibt es weitere Unternehmer unserer Stadt, die Ihr Interesse an unserer „Sache“ geäußert sowie Ihre Unterstützung zugesagt haben.
Das so oft zitierte 6-stellige Defizit beim Betrieb der Eishalle sehen wir nicht. Wir können mit Fug und Recht behaupten, das wir beim Zusammentragen der erforderlichen Zahlen absolut seriös und vorsichtig gehandelt haben und eher auf der Einnahmenseite etwas weniger und auf der Ausgabenseite etwas mehr kalkuliert haben.
Einige Dinge kristallisieren sich allerdings hierbei klar heraus. Sollte es kurzfristig zu einer sehr hohen notwendigen Investition auf Grund einer Reparatur kommen müssen, kann das Ende schneller da sein als erwartet. Außer dem ist es vor allem für die Zukunft sehr von Bedeutung, dass man kurz- bis mittelfristig die vorhandenen Immobilien vermietet. Hierbei handelt es sich vor allem um das ehemalige Fitness-Center, die Gastronomie sowie die ehemalige Eisdiele im Anbau.
Des Weiteren werden für uns in der Zukunft energiesparende Maßnahmen (Energieeffizienz) einen immer wiederkehrenden großen Stellenwert haben. Zwingend ist, dass Instandhaltungsrücklagen gebildet werden müssen.
Dazu ein wirkliches, persönlich, ehrenamtliches Engagement jedes Einzelnen, dann und nur dann hat die Herner Eissporthalle und einhergehend damit auch der Eissport in Herne eine Zukunft. Diese wollen wir mit begleiten und werden uns der Verantwortung stellen.
In diesen Tagen führen wir Gespräche mit den Herner Stadtwerken, der Stadt Herne, vielen anderen und vor allem mit dem zuständigen, zukünftigen Insolvenzverwalter. Die Verhandlungen mit dem zukünftigen Insolvenzverwalter werden die nun alles entscheidenden Gespräche werden und wir hoffen ein für den Herner Eissport positives Ergebnis zu Stande zu bekommen.
Stand heute am 31.05.2011 um 18.00 Uhr ist, dass das Insolvenzverfahren noch immer nicht eröffnet ist. Nach unseren vorliegenden Informationen allerdings ist jeden Tag damit zu rechnen.
Dem zukünftigen Insolvenzverwalter liegt ein Angebot unsererseits vor, was die Anmietung des Objekts als Gesamtes betrifft. Hier sind wir allerdings mit unserem Anliegen nicht die Einzigen.
Aus dem Umfeld des HEV gibt es offenbar Menschen, die unser Vorhaben mit Ihren Anliegen ernsthaft gefährden. Es wurden gegenüber dem Insolvenzverwalter Mietwünsche geäußert und zum Teil auch konkrete Angebote abgegeben, die sich auf die anliegenden und oben benannten Immobilien beziehen. Auf Nachfrage und Erörterung durch uns, wurden diese Wünsche bis zum derzeitigen Zeitpunkt nicht zurückgezogen.
So lange diese Dinge nicht abschließend geklärt sind, ist es nicht sinnvoll Verträge mit Spielern oder Trainern zu schließen und sich über eine mögliche Ligenzugehörigkeit Gedanken zu machen. Ohne Eis in der Herner Eissporthalle kein Eissport!
Zum Schluss weisen wir an dieser Stelle darauf hin, dass uns jegliche seriöse Unterstützung willkommen ist und wir ab dem Zeitpunkt wo wir Planungssicherheit haben auch offensiv um ehrenamtliche Unterstützung für das gesamte Projekt vereinseigene Eishalle Herne bitten werden.
 
 
02.05.2011 der Vorstand informiert:

Wie auf der Mitgliederversammlung angekündigt, traf der Vorstand des Herner EV am Donnerstag, dem 28.04.11 mit dem amtl. bestellten Sachverständigen zusammen, der im Rahmen des laufenden Insolvenzantrages das erforderliche Gutachten erstellt. Im Laufe des Gespräches stellte sich heraus, dass nach Erstellung des Gutachtens ein Insolvenzverfahren vermutlich gegen Ende Mai 2011 eröffnet und der Gutachter voraussichtlich als Insolvenzverwalter eingesetzt werden wird. Optionen bzgl. einer Anmietung bzw. eines Kaufs der Eishalle können erst nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens seriös geprüft werden. Die Eröffnung des Insolvenzverfahrens muss also abgewartet werden, bevor hier weitere Schritte durch den Vorstand unternommen werden können. Da mit einer großen Zahl an potentiellen Käufern oder Mietern nicht zu rechnen ist, besteht nach den im Gespräch erhaltenen Informationen durchaus begründeter Anlass zur Hoffnung, dass die Halle für einen zu bewältigenden Betrag von einem noch zu suchenden Investor gekauft oder zunächst gemietet werden kann.

Gespräche über die mögliche Gründung einer Gesellschaft sind weiterhin im Gange. Wir bitten aber um jeder Form der Unterstützung auf der Suche nach einem Investor. Der Vorstand wird im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten durch den zukünftigen Insolvenzverwalter auf dem Laufenden gehalten. Wie von der Mitgliederversammlung entschieden, wurden zwischenzeitlich neben einer 1. Mannschaft Mannschaften sämtlicher Altersgruppen zum Spielbetrieb für die Saison 2011/2012 gemeldet.

Die Sommer - Trainingszeiten werden den Mitgliedern diese Woche per eMail übersendet und werden in Kürze online eingestellt.

Wir möchten an dieser Stelle noch einmal allen Mitgliedern versichern, dass seitens des Vorstandes keine Mühen gescheut werden, um die Zukunft der Halle und damit des Vereins sicherzustellen. Über weitere Schritte wird der Vorstand zeitnah informieren.

 
 
Herner EV 2007

Pressemelungen

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