Oberliga West

Spielbericht Oberliga West 30. 09. 2011
EC Bad Nauheim Rote Teufel vs EHC Dortmund Westfalen-Elche Spielberichte
Frankfurter Löwen vs EJ Kassel Huskis Spielberichte
Ratinger Aliens 97 vs Hammer Eisbären Spielberichte
Königsborner JEC Bulldogs vs EHC Krefelder Niederrhein e.V. PREUSSEN Spielberichte
ESC Moskitos Essen  vs EV Duisburg Füchse Spielberichte
Tabelle Spieltag
Freitag,  30. 09. 2011 EC Bad Nauheim Rote Teufel vs EHC Dortmund Westfalen-Elche 2 : 5 0:1 - 1:2 - 0:3
Tore:

Tor

07:31 0:1 Frank Petrozza
23:16 0:2 Frank Petrozza
42:28 2:3 Manuel Neumann
46:47 2:4 Frank Petrozza
51:52 2:5 Thomas Richter
  28:39 1:2 Manuel Weibler
38:01 2:2 Daniel Ketter
   
Strafen: 2 Minuten Strafe 10 Min   10 Min    
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   Branislav Pohanka    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: Lenhart, R. Kubiak, O. Kubiak
Zuschauer: 1.393
2:5-Auftaktniederlage gegen Dortmund

Mit 2:5 (0:1, 2:1, 0:3) verloren die Roten Teufel vom EC Bad Nauheim heute Abend den Saisonauftakt gegen den EHC Dortmund. Konnte man einen 0:2-Rückstand im zweiten Drittel noch ausgleichen, brachte man sich durch unnötige Strafen und zahlreiche Fehlpässe selber ins Hintertreffen.

Dabei startete das Match ausgeglichen: In den ersten Minuten des Anfangsdrittels tasteten sich beide Seiten mehr oder minder ab. Man lotete in diesem ersten Punktspiel aus, wo der Gegner und wo man selber leistungsmäßig steht. Viele Chancen sprangen dabei somit nicht heraus, einzig Weibler mit einem Solo in der dritten sowie Pohanka in der fünften Minute prüften mal die Goalies, die keine allzu großen Probleme hatten. Mit zunehmender Spieldauer kamen die Gäste - auch begünstigt durch kapitale Abspielfehler der Roten Teufel - besser ins Spiel, was sie mit einem Rebound von Petrozza nach einem Liesegang-Schuss in der 8.Minute zum 0:1 ausnutzten. Auch hier ging ein Fehler der Hessen voraus, als Lavallee quer durch die eigene Zone direkt zum Gegner passte. Einzig Manuel Weibler stemmte sich mit gewohntem Engagement gegen die Dortmunder, ein Solo des Spielers mit der Nummer 44 gar in Nauheimer Unterzahl musste Finkenrath in höchster Not klären (10.). Die Westfalen wirkten aber präsenter und hatten die besseren Chancen, doch immer wieder Keller sowie der Pfosten in der 13.Minute nach einem Martens-Schuss hielten den Hessen das knappe Pausenresultat.

Auch im Mitteldrittel stellte sich zunächst keine Besserung ein. Im Gegenteil: Dortmund erhöhte in der 24.Minute erneut durch Petrozza, der ganz frei am langen Pfosten wartete und einen Liesegang-Pass verwerten konnte, auf 2:0. Selbst in Überzahl (Dortmunds Pohanka mit 2+10 wegen Checks gegen Kopf und Nacken an Maaßen) hatten die Westfalen die besseren Möglichkeiten, insgesamt fünf Alleingänge konnten die Elche bis zur Hälfte der Partie für sich verbuchen, immer wieder war es aber Markus Keller, der wie eine Mauer hinten dicht machte. Die vermeintliche Wende in diesem Abschnitt brachte der 1:2-Anschlusstreffer - bezeichnenderweise vom emsig arbeitenden Manuel Weibler - in der 29.Minute, der den Torhüter von hinter dem Tor an den Schoner schoss. Nun waren die Hausherren wesentlich präsenter und standen hinten sicherer. Lohn war das 2:2 in der 39.Minute, als Daniel Ketter mit einem fulminanten Blueliner erfolgreich war.

Im letzten Drittel begannen die Hausherren, die auf Marius Pöpel (Grippe), Dennis Cardona (Pferdekuss im Oberschenkel), Dylan Stanley (3.Ausländer) und Dominik Börngen (Knieverletzung) verzichten mussten, in Überzahl, eine völlig überflüssige Bankstrafe wegen sechs Feldspielern auf dem Eis brachte eine Strafe gegen die Roten Teufel. In dieser Situation nahm sich Dortmunds Neumann aus vollem Lauf ein Herz und traf in der 43.Minute zum 3:2 für die Elche. Plötzlich waren die Roten Teufel wieder im Hintertreffen und ließen die Schultern sichtlich hängen. Dies nutzten die Dortmunder durch Petrozza in der 47.Minute mit einem Bauerntrick zum vorentscheidenden 4:2. Das 5:2 durch Richter in der 52.Minute hatte da nur noch statistischen Wert. "Die Mannschaft hat Sonntag die Chance, dieses Spiel auszubügeln. Ich werde entsprechend reagieren, so dass Stanley für Lavallee spielen wird. Auch die anderen Akteure müssen sich auf Veränderungen einstellen", sagte EC-Coach Fred Carroll nach der Partie.

EC Bad Nauheim - EHC Dortmund 2:5 (0:1, 2:1, 0:3)
Tore:
0:1 (07:31) Petrozza (Liesegang)
0:2 (23:16) Petrozza (Liesegang, Martens)
1:2 (28:39) Weibler PP 5-4
2:2 (38:01) Ketter (Baum, Schwab)
2:3 (42:28) Naumann (Orendorz) 4-4
2:4 (46:47) Petrozza (Martens, Liesegang)
2:5 (51:52) Richter (Koziol)
Strafminuten: ECN 10 / EHC 10 + 10 (Pohanka)
Zuschauer: 1.393
RT Bad Nauheim – EHC Dortmund 2 : 5 (0:1,2:1,0:3)Auftakt nach Maß für die Elche

RT Bad Nauheim – EHC Dortmund 2 : 5 (0:1,2:1,0:3)

Es war der berühmte Auftakt nach Maß, den der EHC Dortmund am Freitagabend in Bad Nauheim zum Start in die Meisterschaftssaison 2011/12 feiern konnte. Mit 5:2 besiegten die Westfalen Elche die Roten Teufel auf deren Eis und boten dabei im 100. Oberligaspiel eine überzeugende Leistung. Lediglich im zweiten Teil des Mittelabschnitts geriet der EHC unter Druck und musste nach einer 2:0-Führung den zwischenzeitlichen Ausgleich hinnehmen. In den letzten Zwanzigminuten machten die Elche dann aber alles klar und beherrschten den selbst erklärten Aufstiegsfavoriten sicher. Aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung ragte Frank Petrozza heraus, der drei Treffer erzielen konnte. Bereits am Sonntag treffen beide Teams erneut aufeinander, dann werden ab 19 Uhr im Dortmunder Eissportzentrum an der Strobelallee die Karten trotz der hervorragenden Bilanz des EHC gegen Bad Nauheim (7. Sieg im 10. Spiel in den letzten beiden Jahren) neu gemischt.

Nach dem obligatorischen Abtasten beider Mannschaften in der Anfangsphase ging der EHC Dortmund bereits in der 8. Spielminute mit 1:0 in Führung. Nach einer guten Hereingabe vor das Tor der Gastgeber durch Nils Liesegang konnte Frank Petrozza den Rebound erfolgreich verwerten. Es folgten weitere gute Möglichkeiten der Elche durch Vitali Stähle, Nils Liesegang, Ryan Martens und Branislav Pohanka. Die knappe Führung geriet nur drei Minuten vor der ersten Pause in Gefahr, als die Elche sogar 60 Sekunden in doppelter Unterzahl überstehen mussten. Hier zeigte sich aber Torhüter Benjamin Finkenrath auf dem Posten. Den zweiten Abschnitt begann der EHC sehr druckvoll und in der 24. Minute war es erneut die Paradereihe der Elche, die das 0:2 erzielen konnte. Wieder war Nils Liesegang der überlegte Vorbereiter, wieder konnte Frank Petrozza vollenden. Als Branislav Pohanka nach einem Zusammenprall mit Nauheims Michel Maaßen aus der Bewegung heraus in der 27. Minute etwas fragwürdig auf die Strafbank musste, hatte zuerst Christoph Koziol zwei gute Breakchancen, dann aber nutzten die Gastgeber die Überzahl durch Manuel Weibler zum 1:2-Anschlusstreffer. Die Roten Teufel wurden nun druckvoller, die Elche blieben aber mit Kontern weiter gefährlich. So scheiterte Michael Schmerda mit einem Break in der 34. Minute nur knapp am besten Nauheimer, Torhüter Markus Keller. In der 39. Minute fiel dann aber doch der 2:2-Ausgleich durch Daniel Ketter. Den Schlussabschnitt begannen die Elche in Unterzahl, die sich dann aber egalisierte durch eine Nauheimer Strafzeit wegen eines Wechselfehlers. Bei nun 4 gegen 4 sorgte ein trockener Handgelenkschuss von EHC-Verteidiger Manuel Neumann in der 43. Minute für die erneute Dortmunder Führung. Die Elche blieben am Drücker und kamen nur vier Minuten später durch Frank Petrozza zum 2:4. Dieses Mal war der 40-jährige Routinier mit einem klassischen Bauerntrick erfolgreich. Sein dritter Treffer an diesem Abend war die Vorentscheidung, denn die Gastgeber fanden nicht mehr zurück ins Spiel. Die Elche beherrschten Spiel und Gegner sicher und kamen in der 52. Minute zum 2:5-Endstand. Torschütze war Thomas Richter. Der 28-jährige Stürmer wurde nach seiner Virusinfektion nur sporadisch eingesetzt.

Frank Gentges musste neben dem langzeitverletzten Benedikt Kastner auch auf Dennis Schlicht (Sperre aus der letzten Saison) und Jerome Bobon (schulische Gründe) verzichten. Natürlich war der Cheftrainer der Westfalen Elche nach dem Spiel mehr als zufrieden. Lediglich einige Abstimmungsschwächen in der Defensive vor allem in der Nauheimer Druckphase mahnte er an.

Torfolge:

0:1 (07:31) Frank Petrozza (Nils Liesegang)
0:2 (23:16) Frank Petrozza (Nils Liesegang, Ryan Martens)
1:2 (28:39) Manuel Weibler (Jannik Striepeke, Daniel Ketter) +1
2:2 (38:01) Daniel Ketter (Kevin Lavallee, Tobias Schwab)
2:3 (42:28) Manuel Neumann (Dieter Orendorz, Christoph Koziol)
2:4 (46:47) Frank Petrozza (Ryan Martens, Nils Liesegang)
2:5 (51:52) Thomas Richter (Christoph Koziol)

Strafminuten: ECBN 10 - EHCDO 10 + 10 Branislav Pohanka

Mannschaftsaufstellung: Benjamin Finkenrath [31], Jan Kremer [35] (nicht eingesetzt) – Florian Kirschbauer [2], Stephan Kreuzmann [4] (C), Dieter Orendorz [22], Manuel Neumann [33] (A), Sebastian Eickmann [44] (A), Niklas Clusen [55], Mike Ortwein [93] – Philipp Michl [7], Ryan Martens [8], Michael Schmerda [16], Thomas Richter [18], Vitali Stähle [19], Branislav Pohanka [25], Christoph Koziol [66], Frank Petrozza [88], Stefan Streser [89], Nils Liesegang [98]


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Freitag,  30. 09. 2011 Frankfurter Löwen vs EJ Kassel Huskis 2 : 3 1:1 - 0:2 - 1:0
Tore:

Tor

04:52 1:0 (04:52) Thomas Schenkel
45:20 2:3 (45:20) Thomas Schenkel
  17:04 1:1 (17:04) Sven Valenti
25:08 1:2 (25:08) Manuel Klinge
35:04 1:3 (35:04) Michael Christ
   
Strafen: 2 Minuten Strafe 20 Min   22 Min.    
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   Manuel Klinge    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: Seckler, Löw, Trottmann
Zuschauer: 7.000.
Im Hessen-Derby unterliegen die Löwen knapp den Huskies

1. Oktober 2011, 00:00 Uhr


In einem hitzigen Hessen-Derby zum Saisonstart der Oberliga West verlieren die Löwen Frankfurt gegen die Kassel Huskies knapp mit 2:3.


Die Löwen Frankfurt haben das Hessen-Derby zum Saisonauftakt der Oberliga West verloren. Gegen eine konzentriert spielende Mannschaft der Kassel Huskies konnten die Löwen am Ende trotz großem kämpferischen Einsatz nichts bestellen. Eine hitzige und dem Hessen-Derby würdige Partie endete mit 2:3 (1:1, 0:2, 1:0) aus Sicht der Hausherren.

"Wir haben heute viel gelernt", sagte Löwen-Trainer Clayoton Beddoes nach dem Spiel. "Alle Reihen haben heute Fehler gemacht, die wir abstellen müssen." Besonders hob er aber die Leistungen von Doppeltorschütze Thomas Schenkel und Schlussmann Dennis Schulz hervor: "Dennis hat heute wie ein echter Starting-Goalie gespielt".

Thomas Schenkel eröffnete den Torreigen am Freitagabend. In der 5. Minute nutze die Nummer 19 der Löwen Frankfurt im Powerplay ein Zuspiel von Simon Barg und Martin Schweiger zum 1:0 und brachte die ausverkaufte Eissporthalle zum Brodeln.

Doch knapp drei Minuten vor der ersten Pause schoss Sven Valenti den durchaus verdienten 1:1-Ausgleich, der gleichzeitig auf der Pausenstand war. Im Mittelabschnitt fanden die Gäste aus Nordhessen besser ins Spiel, während die Löwen den Faden verloren. Das machte sich dann auch auf der Anzeigetafel bemerkbar: Manuel Klinge und Michael Christ erhöhten auf 1:3.

Das Schlussdrittel war an Spannung letztlich schwer zu überbieten. Den Löwen Frankfurt gelang in der 46. Minute noch einmal der Anschluss. Wieder war Thomas Schenkel zur Stelle und verkürzte auf 2:3. Doch selbst die doppelte Überzahl kurz vor dem Ende des Hessenderbys half dem jungen Frankfurter Team nicht.

Am Ende verlieren die Löwen Frankfurt zum ersten Mal seit fast 17 Jahren zuhause gegen ein Kassler Team. Jede Serie findet mal ihr Ende, so auch diese. Für die Löwen geht es schon am Sonntag mit einem Auswärtsspiel beim EHC Netphen 08 weiter.

Wieder im Löwen-Tor stehen wird Dennis Schulz, der am heutigen Abend in der Eissporthalle eine sensationelle Leistung ablieferte und die nötige Ruhe und Sicherheit auf seine Vorderleute ausstrahlte.

Das nächste Heimspiel der Löwen findet am kommenden Freitag um 19:30 Uhr statt. Zu Gast wird der Krefelder EV sein. Karten für dieses Spiel gibt es im Ticket-Shop.


Löwen Frankfurt - Kassel Huskies 2:3 (1:1, 0:2, 1:0)

1:0 (04:52) Thomas Schenkel (Simon Barg, Martin Schweiger) PP1
1:1 (17:04) Sven Valenti (Michael Christ, Petr Sikora)
1:2 (25:08) Manuel Klinge (Petr Sikora, Michael Christ)
1:3 (35:04) Michael Christ (Manuel Klinge, Peter Sikora)
2:3 (45:20) Thomas Schenkel (Jan Barta, Simon Barg)

Strafen: Frankfurt 20 - Kassel 22 + 10 (Manuel Klinge).

Zuschauer: 7.000.
Huskies beenden den Fluch vom Ratsweg

Der Fluch vom Ratsweg ist beendet, Huskies siegen nach 16 Jahren zum Saisonauftakt in Frankfurt

Was für ein Saisonauftakt. 7000 Zuschauer in der ausverkauften Eissporthalle am Frankfurter Ratsweg, ein packendes Hessenderby zwischen den Löwen Frankfurt und den Kassel Huskies mit allem, was das Eishockeyherz begehrt und einem Schlussdrittel, das wohl viele Fans um Jahre hat altern lassen. Als die Uhr im letzten Drittel abgelaufen uns es damit offiziell war, dass die Kassel Huskies als Sieger aus dem Spiel hervorgehen, lagen sich die 1000 (!) mitgereisten Huskies-Fans jubelnd in den Armen und nicht wenige verdrückten das eine oder andere Freudentränchen, denn der Fluch vom Ratsweg, wie die Anhänger der Huskies eine der wohl beeindruckendsten Serien im Eishockey überhaupt nennen, war gebrochen.

16 Jahre lang konnten die Huskies nicht bei den Löwen gewinnen, am gestrigen Abend war es soweit.

In einem von beiden Seiten sehr intensiv geführten Partie hätten die Huskies schon nach wenigen Spielsekunden in Führung gehen können, als Michael Christ plötzlich völlig frei vor dem Tor der Löwen auftauchte, aber knapp verzog. Und so kam es, wie es in der Vergangenheit eigentlich immer war. Nach der vertanen einhundertprozentigen Torchance der Huskies übernahmen die Hausherren aus Frankfurt das Zepter und gingen prompt in Führung, als Thomas Schenkel im Powerplay eine schöne Kombination abschloss (5.). In der Folge ging es auf und ab auf dem Eis, beide Teams spielten mit dem sprichwörtlich offenen Visier, dennoch gelang es den Huskies, mehr und mehr das Zepter zu übernehmen, sie scheiterten jedoch ein ums andere Mal am erst 18-jährigen Löwen-Goalie Dennis Schulz, der den verletzten Boris Ackers glänzend vertrat. In der 18. Minute musste sich der junge Torhüter dann aber doch geschlagen geben, als der überragend spielendende Sven Valenti von der blauen Linie abzog und die Scheibe durch Mann und Maus in die Maschen sauste. Mit diesem Ergebnis ging es in die erste Pause.

Das zweite Drittel gehörte dann voll und ganz den Huskies. Sie entwickelten einen enormen Druck, nur selten gelang es den Hausherren, sich zu befreien oder zu nennenswerten Torchancen zu kommen. Folgerichtig gingen die Huskies durch Manuel Klinge (26.) und Michael Christ (36.) mit 3:1 in Führung. Einzig die nicht optimale Chancenverwertung der Huskies und einige gute Paraden des oftmals allein gelassenen Dennis Schulz, der sich das sprichwörtliche Glück des Tüchtigen bei diversen Pfostentreffern verdient hatte, verhinderten ein noch deutlicheres Ergebnis zur zweiten Drittelpause.

Ein Umstand, der sich beinahe gerächt hätte, denn das letzte Drittel ähnelte dem ersten. Große, vergebene Chance für die Huskies, Tor für die Löwen Frankfurt. Erneut war Thomas Schenkel erfolgreich. Keine sechs Minuten waren im letzten Drittel gespielt. Und als die Löwen fast im Gegenzug um ein Haar den Ausgleich erzielt hätten –Martin Fous verhinderte diesen durch einen Riesensave-, begann für die Huskies-Fans das große Zittern, erst recht, nachdem Michael Christ drei Minuten vor Schluss auf der Strafbank Platz nehmen musste und direkt im Anschluss Manuel Klinge wegen Reklamierens durch Schiedsrichter mit einer 10-minütigen Disziplinarstrafe bedacht wurde.

Aber nun zahlte sich die Routine des Huskies-Teams aus. Die Löwen drückten und gaben alles, die Huskies verteidigten jedoch so clever, dass sie sich immer wieder befreien konnten und auch keine großen Chancen mehr zuließen.

So blieb nach der Schlußsirene ein grenzenloser Jubel unter den mitgereisten Huskies-Fans und ein Huskies-Team, welches schon nach dem ersten Spieltag der Saison in die Geschichtsbücher der Huskies eingehen wird.

Im Anschluss an das Spiel wurde der Sieg in Kassel bei Freibier, welches spontan durch den Co-Sponsor der Kassel Huskies, die Martini Brauerei in Kassel ausgegeben wurde, bis in die frühen Morgenstunden gefeiert.

Am morgigen Sonntag, den 02.10.2011, steht das erste Heimspiel der Kassel Huskies auf dem Programm. Zu Gast sind ab 18:30 Uhr die Ratinger Ice Aliens.

Löwen Frankfurt - Kassel Huskies 2:3 (1:1, 0:2, 1:0)

1:0 (04:52) Thomas Schenkel (Simon Barg, Martin Schweiger) PP1
1:1 (17:04) Sven Valenti (Michael Christ, Petr Sikora)
1:2 (25:08) Manuel Klinge (Petr Sikora, Michael Christ)
1:3 (35:04) Michael Christ (Manuel Klinge, Peter Sikora)
2:3 (45:20) Thomas Schenkel (Jan Barta, Simon Barg)

Strafen: Frankfurt 20 - Kassel 22 + 10 (Manuel Klinge).

Zuschauer: 7.000.

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Freitag,  30. 09. 2011 Ratinger Aliens 97 vs Hammer Eisbären 3 : 4 n.P. 2:1 - 0:1- 0:0 - 1:1 - 0:1
Tore:

Tor

03. 1:0 Hauptig
16. 2:0 Monych
  20. 2:1 Sondermann
32. 2:2 Flasar
65. 2:3 Flasar
 
   
Strafen: 2 Minuten Strafe 14 Min.   14 Min.    
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: Krawinkel, Hinterdobler, Kowert
Zuschauer: 534
Aliens verlieren nach Nervenkrimi mit 2:3 nach Penalty-Schießen

Die Ratinger Ice Aliens haben das Saisonauftaktspiel gegen die Hammer Eisbären nach einem Nervenkrimi am Sandbach mit 2:3 nach Penalty-Schießen verloren. Ratingen ging durch Tore von Hauptig und Monych in Führung, kassierte jedoch den Ausgleich bis zur 29. Minute.

Beim Heimspielauftakt gegen die Eisbären aus Hamm am letzten Freitag legten die Ice Aliens los wie die Feuerwehr. Mit zwei Toren von Sören Hauptig und Lance Monych gingen sie schnell in Führung. Kein Wunder, denn die Reihen, die am letzten Wochenende erstmals vollzählig zur Verfügung standen, harmonierten sehr gut. So konnten sich die Ice Aliens während des gesamten Spiels zahlreiche erstklassige Möglichkeiten erarbeiten. Größtes Manko war jedoch die Torausbeute. Die Ratinger Stürmer verschenkten im Verlauf der Partie viel zu viele Chancen oder scheiterten am gut aufgelegten Hammer Torhüter Benjamin Voigt.

Es war also nur eine Frage der Zeit, bis die Gäste ins Spiel fanden und vor allem im Abschluss deutlich konsequenter auftraten. Zwar bestimmten die Ratinger weiterhin die Begegnung, hatten deutlich mehr Spielanteile und Chancen, doch die Eisbären agierten clever und kamen schließlich durch Nils Sondermann und Patrick Flasar zum Ausgleich. Den Ice Aliens gelang trotz zahlreicher Möglichkeiten kein Tor mehr, so dass die Partie erst nach der regulären Spielzeit und Verlängerung im Penalty- Schießen entschieden werden musste. Dort hatten die Gäste das Quentchen Glück auf ihrer Seite und siegten im Tie-Break durch den Treffer von Flasar. „Grundsätzlich war ich mit der Leistung meiner Mannschaft zufrieden, doch der Abschluss muss unbedingt besser werden!“, sagte Aliens- Trainer Larry Suarez nach dem Spiel.

Einer, der die Worte des Trainers verstanden hatte, war Neuzugang Robby Hein. Der Stürmer, der in der letzten Woche vom Zweitligisten Crimmitschau an den Sandbach gewechselt war, hatte am Freitag noch einige Probleme ins Spiel zu finden. Beim Auswärtsspiel in Kassel zeigte er jedoch seine Qualitäten und traf gleich zweimal für die Ice Aliens vor über 4.000 Zuschauern.

Statistik:

Ratingen - Hamm 2:3 n.P. (2:1, 0:1, 0:0, 0:0, 0:1)
Tore: 1:0 (3.) Hauptig, 2:0 (16.) Monych, 2:1 (20.) Sondermann, 2:2 (32.) Flasar, 2:3 (65.) Flasar;
Strafminuten: Ratingen 14, Hamm 14;
Schiedsrichter: Krawinkel;
Zuschauer: 534.

Eisbären siegen bei den Außerirdischen

Vor 534 Zuschauer gewannen die Hammer Eisbären ihr Auftaktspiel gegen die Ratinger Ice Aliens im Penaltyschießen mit 3:2 (2:1, 0:1, 0:0). Neuzugang Patrick Flasar erzielte den entscheidenden Treffer.

Bereits in der dritten Minute gingen die Gastgeber durch Christian Kohlmann in Führung. Nachdem Robin Löcke eine Zwei-Minuten-Strafe bekam, legten die Ratinier in Überzahl nach und erhöhten auf 2:0 (Lance Monych, 16. Minute). Vier Minuten später konnten die Eisbären – jetzt auch in Überzahl - auf 2:1 (Nils Sondermann) verkürzen. Die Ratinger haben mehr vom Spiel und mehrfach die Chance auf das 3:1.

Das zweite Drittel begannen die Hammer Eisbären sehr vielversprechend. Schon in der zweiten Minute konnte Robin Löcke ausgleichen. Die Eisbären sind nun das bessere Team, aber Rätingen bleibt gefährlich – es bleibt aber beim 1:0.

Im letzten Drittel wird es nun nicklig und das Spiel bekommt immer mehr übertriebene Härte. Die Aliens haben Möglichkeiten, verwerten diese jedoch nicht in Tore. Es blieb bei torlosen 20 Minuten.

Es kommt zum Penaltyschießen. Ratingen beginnt mit Tegkaev und vergibt. Bei den Eisbären versucht es der Neuzugang Patrick Flasar – der Torwart hält. Erst der zwölfte Penalty erneut durch Patrick Flasar findet sein Ziel. Ratingen muss nun treffen, aber Hauptig vergibt. Die Hammer Eisbären starten mit einem Sieg in kommende Saison.

Bereits Sonntag um 18:30 Uhr empfängt das Team von Carsten Plate den EV Duisburg in der Eissporthalle am Maxipark.

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Freitag,  30. 09. 2011 Königsborner JEC Bulldogs vs EHC Krefelder Niederrhein e.V. PREUSSEN 5 : 4 0:1 - 3:2 - 1:2
Tore:

Tor

14:49 1:1 Michal Bezouska
11:22 2:1 Igor Alexandrov
10:13 3:1 Christoph Ulrich
08:03 4:1 Philip Broze
17:48 5:3 André Kuchnia
  04:29 0 : 1 Lorenzo Maas
04:06 4 : 2 Marc Schaub
19:18 4 : 3 Marc Schaub
12:51 5 : 4 Pascal Zerressen
   
Strafen: 2 Minuten Strafe 14 Min.   16 Min.    
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: Eugen Schmidt, Strohmenger, Wentingmann
Zuschauer: 70
Bulldogs starten mit Sieg in die neue Saison

Königsborner JEC mit knappen Sieg gegen den Aufsteiger aus Krefeld
Am Freitag begann in der Oberliga West, der dritthöchsten Eishockey-Spielklasse Deutschlands die neue Saison. Die 1. Mannschaft des Königsborner Jugend Eishockey Clubs startete mit einem Heimspiel gegen den Aufsteiger aus Krefeld. Die Preussen unterlagen den Hausherren dabei mit 5:4 und machten es dabei den Bulldogs schwerer als angenommen wurde.
Im ersten Drittel starteten die Bulldogs stark und scheiterten in den ersten 10 Minuten gleich mehrfach am starken Krefelder Torhüter. Erst eine Strafe gegen den Königsborner Neuzugang Dennis Nejdrowski konnte die Bulldogs aus dem Tritt bringen und so gelang den Gästen in der 16. Minute sogar die Führung, weshalb man mit einem Stand von 0:1 in die erste Pause ging.
Während dieser Pause scheint Trainer Waldemar Banaszak die richtigen Worte gefunden zu haben, denn zwischen der 26. und 30. Spielminute konnte sein Team das Spiel in ein 3:1 drehen.
Zunächst war in der 26. Minute der Tscheche Michal Bezouska erfolgreich und lies sich von Verteidiger Lars Gerike bedienen. Nur 3 Minuten später zeigte der ehemalige DEL-Spieler Igor Alexandrov, wie trickreich er ist und schlich sich an seinem Gegenspieler von hinten heran, stahl in den Punkt und erzielte im Alleingang das 2:1 für die Bulldogs. Exakt 71 Sekunden verwandelte Neuzugang Christoph Ulrich ebenfalls einen Alleingang und schraubte so das Ergebnis auf 3:1 hoch.
Während Kapitän Igor Furda in der 31 Minute auf die Strafbank musste, erzielte Philip Brozé sogar noch das 4:1 in unterzahl. Die Vorlage dazu bekam er von Jakub Krätzer, dessen tschechischer Landsmann zu der Zeit schon nicht mehr am Spiel teilnehmen konnte, nachdem er zuvor gegen den Kopf gecheckt wurde. Nach dem der EHC Krefeld noch auf 4:2 verkürzen konnte, ging es erneut in die Pause. Und nur 42 Sekunden nach Wiederanpfiff wurde es nochmal spannend, denn die Gäste verkürzten auf 4:3.
Zwar konnte Urgestein André Kuchnia mit einem Treffe in Überzahl das 5:3 erzielen, doch als 12 Minuten vor Schluss die Krefelder einen Treffer zugesprochen bekamen, der wohl vorher nicht hinter der Linie im Tor von Keeper Philip Potthoff war, wurde die Partie bis zum Schlusspfiff nochmals spannend, zumal die Gastgeber 3 Minuten vor dem Ende durch eine 2 Minuten-Strafe gegen Verteidiger Tim Schneider erneut in Unterzahl gerieten. Dennoch konnte die knappe Führung über die Zeit gerettet werden und die Bulldogs konnten so mit einem Sieg in die Saison starten.

Tore: 0:1 (15:31), 1:1 (Bezouska, Gerike, Golumbeck; 25:15), 2:1 (Alexandrov; 28:38), 3:1 (Ulrich; 29:47), 4:1 (P. Brozé, Krätzer; 31:56), 4:2 (35:54), 4:3 (40:42), 5:3 (A. Kuchnia, Hrstka), 5:4 (37:29)
Strafen: KJEC 14, EHC Krefeld 16
 
Preussen verlieren Oberligapremiere in Unna denkbar knapp

Knapp, aber aufgrund eines schlechten Mitteldrittels verdient, verlieren die Preussen ihre Oberligapremiere bei den Bulldogs aus Unna-Königsborn. Die Gäste aus Krefeld kamen im ersten Drittel gut ins Spiel und führten folgerichtig mit 0:1 nach den ersten 20 Minuten. Im Mitteldrittel lief nichts mehr zusammen und so mussten die Preussen, trotz eines guten Schlußdrittels, die Punkte in Unna lassen. Ein Punkt wäre sicherlich verdient gewesen. Mit 20 Spielern an Board setzte sich der Preussentross pünktlich in Bewegung. Genauso pünktlich pfiff auch Hauptschiedsrichter Eugen Michel die Partie in Unna an. Ganze 70 Fans davon 20 aus Krefeld hatten sich auf den Weg in die Eissporthalle Unna gemacht um sich die Partie anzusehen.
Die ersten 20. Spielminuten begannen und Königsborn wollte dem Liganeuling aus Krefeld zeigen dass man schon mehr Erfahrung aus der letzten Saison in der Oberliga hat und die Punkte auf keinen Fall aus den Händen geben wollte. Somit hatten auch die Bulldogs die ersten Einschussmöglichkeiten, blieben aber an Preussengoalie Ken Passmann hängen. Krefeld wirkte etwas nervös, kam dann von Minute zu Minute aber besser in die Partie hinein und erarbeitete sich ebenfalls gute Torchancen. Mitte des ersten Drittels war dann von Nervosität keine Spur mehr zusehen. Krefeld machte nun mächtig Druck und drängte die Bulldogs in die eigene Zone zurück. Das erste Tor lag in der Luft und den richtigen Riecher dafür hatte dann Preussenverteidiger Lorenzo Maas nach schöner Vorarbeit von Matthias Wodrich und Christian Kretschmann in der 16.Spielminute. Mit dem 0:1 wollten sich die Preussen aber nicht zufrieden geben und setzten die Bulldogs weiter stark unter druck. Ein weiterer Treffer wollte aber nicht mehr fallen und so trennte man sich zur ersten Drittelpause mit der 0:1 Führung für die Preussen.
Die Preussen sollten nun für den zweiten Spielabschnitt gewarnt sein, denn die Bulldogs würden aggressiver aus der Kabine kommen. Dies war auch der Fall, die Preussen sahen sich nun vermehrt im Rückwärtsgang. Individuelle Fehler der Preussen, ließen die Bulldogs wieder ins Spiel zurück kommen. So passierte was passieren musste. Binnen sechs Minuten drehten Michal Bezouska, Igor Alexandrov, Christoph Ulrich und Philip Broze das Spiel zugunsten der Bulldogs auf 4:1. Lediglich Marc Schaub gelang vier Minuten vor Schluss des zweiten Drittels noch der Anschlusstreffer zum 4:2.
Der letzte Spielabschnitt begann und die Preussen zeigten nun wieder dass sie nicht hierher gekommen waren um die Punkte zu verschenken. 42 Sekunden waren erst von der Uhr abgelaufen als Marc Schaub mit seinem zweiten Treffer am gestrigen Abend auf 4:3 verkürzte. Die Preussen waren wieder im Spiel. Auch wenn zweieinhalb Minuten später die Bulldogs ihre Führung erneut ausbauen konnten. André Kuchnia war für die Bulldogs erfolgreich. Die Preussen kämpften tapfer weiter unter wurden in der 48.Spielminute mit dem 5:4 durch Pascal Zerressen belohnt. Von nun an spielten nur noch die Preussen. Die Zuschauer sahen erneut das gleiche Bild wie noch aus dem ersten Drittel. Krefeld fuhr nun einen Angriff auf den nächsten, scheiterten aber immer an Bulldogsgoalie Philipp Potthoff. So endete diese Partie dann mit einem schmeichelhaften 5:4 Sieg für die Bulldogs.
Fazit: Krefeld hatte das Spiel über die meiste Zeit in der Hand. Durch individuelle Fehler ließ man die Bulldogs unnötig wieder zurück ins Spiel finden und verschenkten damit den Sieg im ersten Oberligameisterschaftsspiel.

Torfolge:

0:1 [15:31] Maas (Kretschmann, Wodrich)
1:1 [25:15] Bezouska (Gerike, Golumbeck)
2:1 [28:38] Alexandrov
3:1 [29:47] Ulrich
4:1 [31:56] Brozé (Krätzer)
4:2 [35:54] Schaub
4:3 [40:42] Schaub (Huber, Zerressen)
5:3 [42:12] Kuchnia (Rangen)
5:4 [47:29] Zerressen (Deske)

Strafzeiten:

Königsborn 14
Krefeld 16

Zuschauer:

70
 

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Sonntag, 13.11. 2011 ESC Moskitos Essen  vs EV Duisburg Füchse 0 : 5 0:0 - 0:3 - 0:2
Tore:

Tor

    26:43 1:0 Ziolkowski
33:20 2:0 Ohmann
39:29 3:0 Ziolkowski
49:16 4:0 Strodel
51:01 5:0 Fischbuch
 
   
Strafen: 2 Minuten Strafe 23:00 Musga
23:41 Lüttges
25:19 Linda
26:07 Jäske
26:48 Kruminsch
31:06 Schmitz
36:14 Musga
59:04 Koch
 
  05:19 MacKay
26:07 Schöbel
31:06 Breitkreuz
33:13 Bankstrafe
   
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: Krawinkel, Dobber, Neutzer
Zuschauer:  
MOSKITOS unterliegen Duisburg mit 0:5 im Derby

Eine sehr engagierte Leistung der MOSKITOS reichte am Ende nicht, um die 0:5 Niederlage gegen die Füchse aus Duisburg zu verhindern. Dabei hielt das Team von Trainer Jan Vondracek die Begegnung vor 1391 Zuschauern einmal mehr bis weit in das zweite Drittel offen. Erst im letzten Drittel konnten die Duisburger Gäste das Spiel endgültig entscheiden.

Die Moskitos gingen sehr konzentriert in das Spiel und machten es den Füchsen nicht leicht in das Spiel zu finden. Gut in der Defensive organisiert ließ man zunächst kaum eine echte Torchance der Gäste zu. Kam der Puck doch einmal bis vor das Essener Tor, dann war Torwart Christian Lüttges zur Stelle. Selber war man im Gegenzug vor dem Tor der Duisburger zu harmlos und es ging mit einem 0:0 in die erste Pause.

Der zweite Abschnitt sollte dann deutlich aufregender werden. Zunächst hatten die Moskitos ihre erste große Chance, doch Miikka Jäske schoss den Puck an die Torlatte. In der Folge verbrachten die Moskitos fast zehn Minuten in Unterzahl, was nicht nur viel Kraft kostete, sondern auch den Füchsen die Führung brachte. Diese war allerdings sehr umstritten, denn der Schuss von Christoph Ziolkowski landete an der Torlatte und nicht im Tor. Schiedsrichter Krahwinkel entschied trotzdem auf einen Treffer für Duisburg. Durch eine gute Unterzahlverteidigung ließen die Moskitos danach keinen weiteren Treffer mehr zu. Äußerst unglücklich verletzte sich kurz darauf Andre Grein. Der Stürmer erlitt eine tiefe Schnittwunde im Unterarm, die umgehend genäht werden musste. Bei einer der wenigen Überzahlmöglichkeiten eröffnete sich dann die Chance auf den Ausgleich, doch den Treffer erzielten die Gäste. Duisburgs Förderlizenzspieler Marcel Ohmann fing den Puck ab, lief alleine auf das Essener Tor zu und versenkte in der 34.Minute zum 0:2. Es folgte noch in der 40.Minute durch Christoph Ziolkowski das 0:3.

Zu Beginn des letzten Drittels versuchten die Moskitos noch einmal in das Spiel zu kommen und man stemmte sich gegen die drohende Niederlage, doch die lange Unterzahlphase im zweiten Abschnitt hatte doch deutlich Kraft gekostet. So kamen die Füchse noch in der 49. und 52.Minute zu zwei weiteren Toren. Den Ehrentreffer hatte kurz vor dem Ende Alexander Brinkmann auf dem Schläger, aber er verpasste knapp.

„Die Moskitos haben uns heute das Leben lange sehr schwer gemacht. Wir musste hart arbeiten, um hier heute die Punkte zu holen“, so Duisburgs Trainer Franz-David Fritzmeier nach dem Spiel. Auch Moskitotrainer Jan Vondracek war lange mit der Defensiveinstellung seines Teams zufrieden, bemängelte allerdings nicht zu unrecht einige unnötige Strafzeiten: „Die Strafzeiten im zweiten Drittel haben viel Kraft gekostet. Das darfst du dir gegen einen so guten Gegner, der konstant vier gute Blöcke auf das Eis schicken kann, nicht erlauben. Wir konnten wieder lange Mithalten, mehr war heute nicht drin. Wir konzentrieren uns jetzt voll auf den nächsten Gegner. Am Freitag wollen wir gegen Herford die Punkte hier in Essen behalten.“


Moskitos Essen – Füchse Duisburg 0:5 (0:0 | 0:3 | 0:0)

Die Tore: 0:1 (27.) Ziolkowski, Ch. (Schmidt, Fischbuch – PP1), 0:2 (34.) Ohmann (Hauner – UZ1), 0:3 (40.) Ziolkoski, Ch. (Hofland, Fischbuch, De.), 0:4 (49.) Strodel (Hauner, Ohmann), 0:5 (52.) Fischbuch, De. (Hofland, Ziolkowski, T.)

Strafminuten:

Moskitos Essen - 20
Füchse Duisburg - 8

Schiedsrichter: - Krahwinkel

Zuschauer: - 1391

Spieler des Abends:

Moskitos Essen: Christian Lüttges
Füchse Duisburg: Björn Linda

 
Mit Anlaufschwierigkeiten zum Derbysieg

Eigentlich sollte es der Saisonauftakt werden, doch aus bekannten Gründen fand das erste Derby der Saison gegen die Moskitos Essen erst heute Abend am Westbahnhof statt. Nach torlosem ersten Drittel fahren die Füchse einen dann doch klaren 5:0 Sieg ein.

In den ersten 20 Minuten taten sich die Füchse auf gegnerischem Eis etwas schwer. Man spielte sich zwar reichlich Chancen heraus, doch der ehemalige Duisburger Keeper Christian Lüttges hielt seinen Kasten bis zur Pause sauber. Auch im zweiten Abschnitt dauerte es noch einmal sieben Minuten ehe Christoph Ziolkowski zum erlösenden 1:0 für Duisburg traf. Von da an war der Bann gebrochen. In Unterzahl traf Marcel Ohmann zum 2:0 in der 34. Minute und mit der Pausensirene legten die Füchse noch einmal nach und erhöhten auf 3:0.

Damit war die Entscheidung bereits gefallen. Im letzten Drittel stellten Norman Hauner und Daniel Fischbuch innerhalb von 2 Minuten das Endergebnis von 5:0 her und sicherten dem EVD den auch in dieser Höhe verdienten Sieg. Damit gewinnen die Füchse nach einer kleinen Schwächephase wieder das dritte Spiel in folge und klettern auch in der Tabelle wieder deutlich nach oben.

Nach der Spielverlegung der Partie gegen Krefeld steht nun als nächstes die Begegnung in Bad Nauheim am 25.11. auf dem Programm.
 

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TABELLE . Spieltag  Oberliga WEST 2010-11

Platz

Mannschaft   Sp. S U V/P T D Punkte
1 Platz gewonnen EHC Dortmund EHC Dortmund Westfalen-Elche 1 1 0 0 5 : 2 3 3
2 Platz gewonnen Königsborner JEC  Königsborner JEC Bulldogs 1 1 0 0 5 : 4 2 3
3 Platz gewonnen EJ Kassel Huskis EJ Kassel Huskis 1 1 0 0 3 : 2 1 3
4 Platz gewonnen Hammer Eisbären Hammer Eisbären 1 0 1 1 4 : 3 1 2
 
5 Platz verloren Ratinger Aliens 97 Ratinger Aliens 97 1 0 1 0 3 : 4 - 1 1
6 Platz gehalten Herner EV 2007 Herford EV ICE Dragons 0 0 0 0 0 : 0 0 0
6 Platz gehalten EV Duisburg  EV Duisburg Füchse 0 0 0 0 0 : 0 0 0
6 Platz gehalten ESC Moskitos Essen  ESC Moskitos Essen  0 0 0 0 0 : 0 0 0
6 Platz gehalten EHC Netphen EHC Netphen 0 0 0 0 0 : 0 0 0
10 Platz verloren EHC Krefelder Niederrhein e.V. PREUSSEN EHC Krefelder Niederrhein e.V. PREUSSEN 1 0 0 0 4 . 5 - 1 0
11 Platz verloren Frankfurter Löwen Frankfurter Löwen 1 0 0 0 2 : 3 - 1 0
12 Platz verloren

EC Bad Nauheim Rote Teufel

EC Bad Nauheim Rote Teufel 1 0 0 0 2 : 5 - 3 0
Ohne Spiel ESC Moskitos Essen   vs EV Duisburg Füchse  wurde am 13.11.2011 nachgeholt