Oberliga West

Spielbericht Oberliga West 02. 01. 2011
EHC Krefelder Niederrhein e.V. PREUSSEN vs Herford EV ICE Dragons Spielberichte
ESC Moskitos Essen  vs Königsborner JEC Bulldogs Spielberichte
EJ Kassel Huskis vs Ratinger Aliens 97 Spielberichte
Hammer Eisbären vs EV Duisburg Füchse Spielberichte
EHC Dortmund Westfalen-Elche vs EC Bad Nauheim Rote Teufel Spielberichte
EHC Netphen vs Frankfurter Löwen Spielberichte
Tabelle Spieltag
Sonntag, 02. 01. 2011 EHC Krefelder Niederrhein e.V. PREUSSEN vs Herford EV ICE Dragons 7 : 4 2:1 - 1:1 - 4:2
Tore:

Tor

17. 1:0 Dennis Appelhans
20. 2:1 Marc Schaub
35. 3:1 Spielstand: 3:1
42. 4:2 Andre Wagner
50. 5:3 Oliver Mebus
52. 6:3 Pierre Klein
57. 7:4 Haiko Hirsch
 
  17. 1:1 Marc Keller
38. 3:2 Jeffrey Keller
43. 4:3 Fraser Smith
57. 6:4 Kai Domula
   
Strafen: 2 Minuten Strafe 10 Min.   4 Min.    
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: R. Schelewski, U. Scholz, Schwarze
Zuschauer: 328
Mit 7:4 gewinnen die Preussen ihr erstes Saisonheimspiel gegen die Ice Dragons aus Herford. Die Gäste aus Ostwestfalen hielten das Spiel lange offen, mussten sich im letzten Drittel aber deutlich geschlagen geben. Die Hausherren hatten deutlich mehr vom Spiel, ließen sich aber hin und wieder zu Fehlern in der Defensivarbeit hinreißen. Fast 400 Zuschauer wollten das erste Heimspiel der Preussen gegen die Ice Dragons aus Herford sehen. Darunter gut 80 Schlachtenbummler aus Ostwestfalen, die ihre Truppe tatkräftig unterstützten.
Pünktlich um 18:00 Uhr gaben die Schiedsrichter die Partie frei. Beide Mannschaften gingen direkt ein hohes Tempo und kamen auch gleich zu guten Tormöglichkeiten. Doch beide Goalies waren auf dem Posten und verhinderten einen frühen Rückstand. In der 17.Spielminute war es dann soweit. Mit einem fulminanten Schlagschuss ließ es Preussenverteidiger Dennis Appelhans dann zum 1:0 krachen. Doch die Freude währte nur kurz, denn exakt 17 Sekunden später, egalisierten die Gäste die Führung durch einen Treffer von Herfords Stürmer Lukas Klein. Wenig später gab es dann Diskusionsbedarf. Mit der Pausensirene gleich, versenkte Marc Schaub den Puck zur 2:1 Führung für die Preussen. Nach kurzer Rücksprache aller drei Schiedsrichter, wurde das Tor dann anerkannt.
Der zweite Spielabschnitt begann wie der erste. Beide Mannschaften boten ein läuferisch starkes Eishockey, vergaben ihre Chancen allesamt. In der 35. Spielminute waren die Preussen wieder zur Stelle und bauten ihre Führung durch Jan Lankes auf 3:1 aus. Kurz vor Schluss des zweiten Drittels dann der nächste Rückschlag für die Preussen. Jeffrey Keller ließ mit seinem 3:2 Anschlusstreffer die mitgereisten Herforder Fans jubeln. Mit diesem Spielstand trennten sich beide Teams zur letzten Pause.
Im letzten Drittel bot sich den Zuschauern das gleiche Bild. Die Preussen agierten sehr sicher und so war Herfords Goalie Lars Morawitz in der 43.Spielminute erneut geschlagen. Andre Wagner erhöhte den Spielstand auf 4:2. Erneut vergingen nur 17 Sekunden und Herford hatte den alten Spielstand wieder hergestellt. Fraser Smith verkürzte mit seinem Tor auf 4:3. Den Gästen aus Herford merkte man von nun wachsende Müdigkeit an. Die Ostwestfalen die eh nur mit 15 Mann besetzung antraten zahlten in den letzten zehn Minuten des Spiels dann Tribut.Binnen sechs Minuten schraubten Oliver Mebus, Pierre Klein und Haiko Hirsch den Spielstand auf 7:3 hoch. Herfords Kai Domula konnte zwar noch etwas Ergebniskosmetik betreiben, aber die Partie endete mit einem Stand von 7:4 für die Preussen.
Damit sind die ersten Punkte eingefahren. Bereits am nächsten Wochenende warten mit Frankfurt und Duisburg (beide Auswärts) zwei schwere Brocken auf die Jungs aus der Seidenstadt.

Torfolge:

1:0 [16:42] Appelhans
1:1 [16:59] Keller.M (Smith, Keller.J)
2:1 [20:00] Schaub (Maas, Lankes)
3:1 [34:01] Lankes (Hirsch, Oltmanns)
3:2 [38:03] Keller.J (Keller.M, Reiss)
4:2 [42:22] Wagner (Lankes)
4:3 [42:45] Smith (Schäfer, Keller.M)
5:3 [50:22] Mebus (Lankes, Hirsch)
6:3 [51:02] Klein (Deske, Beckers)
6:4 [56:24] Domula (Anderson, Bohle)
7:4 [56:55] Hirsch (Lankes, Oltmanns)

Strafzeiten:

Krefeld 10
Herford 4

Zuschauer:

328
 
Sieg im Testspiel folgt Niederlage im Oberliga-Auftaktspiel

Das Testspiel am Freitag Abend in Nordhorn sollte der Mannschaft nochmal Selbstvertrauen geben. Gegen den Klassenniedrigeren Gegner wollte man möglichst erfolgreich und ohne Verletzung aus der Partie gehen, eine Aufgabenstellung, die nur teilweise gelang. Nach dem ersten Drittel führten die Ice Dragons mit 4:1, Tore von Fraser Smith (3) und Danny Reiss hatten vorzeitig die Weichen auf Sieg gestellt, während Adrian Matula nur Ergebniskosmetik betreiben konnte. Auch im zweiten Drittel waren die Ice Dragons deutlich überlegen, nutzen aber ihre Torchancen zu wenig aus. Micah Anderson und Sven Johannhardt erhöhten auf 6:1 zur Pause.
Im Letzten Drittel reichten den Ice Dragons die ersten 60 Sekunden, um weitere 3 Tore durch Marc Keller, Kai Domula und Fraser Smith zu erzielen, danach schalteten sie 2 Gänge runter. Dies nutzten die Gastgeber, um bis zum Spielende auf 9:3 druch Tore von Sascha Maat und Michael Sotor zu verkürzen. Noch während des letzten Drittels kam jedoch eine Hiobsbotschaft für den HEV. Sven Johannhardt hatte sich bei einem Zusammenprall eine Schulterprellung zugezogen, und fiel den Rest der Partie aus.

Am Sonntag im ersten Oberligaspiel war dann die Hypothek zu groß. Ohne den verletzten Sven Johannhardt, Josh Piro, Michael Reim, Ronny Schubert und Lukas Derksen traten die Ice Dragons nur mit 13 Feldspielern in Krefeld an, dazu stellte sich Jeff Keller erkrankt in den Dienst der Mannschaft. Zwar hielten die Jungs von Coach Bruce Keller von Anfang gegen die Feldüberlegenen Krefelder gut mit, das erste Tor erzielten jedoch die Gastgeber. In der 17. Minute war Dennis Appelhans mit einem Schlagschuss von der blauen Linie erfolgreich. Es dauerte jedoch nur 17 Sekunden, da war Herford wieder im Spiel. Nach einem tollen Doppelpass mit Fraser Smith ließ Marc Keller dem Krefelder Goalie keine Chance und glich das Spiel aus. Doch kurz vor Schluß des ersten Drittels brachte Marc Schaub auf Vorlage von Lorenzo Maas und Jan Lankes die Gastgeber wieder in Führung.

Auch im zweiten Drittel hatten die Krefelder den besseren Start. Es lief die 35. Minute, als Jan Lankes eine tolle Vorarbeit von Haiko Hirsch und Kai Oltmanns zum 3:1 verwandelte. Doch die Antwort von den tapfer kämpfenden Ice Dragons kam in der 39. Minute. Nach Toller Vorarbeit von Danny Reiss und Marc Keller konnte Jeff Keller alleine auf Ken Passmann im Krefelder Tor zu laufen und verkürzte zum 3:2 Pausenstand.

Das Spielchen lief genau so weiter. Knapp 2 ½ Minuten waren im letzten Drittel gespielt, als Andre Wagner nach Vorlage von Jan Lankes mit einem fulminanten Schlagschuss den alten Abstand wieder herstellte. Genau 23 Sekunden später war Fraser Smith nach Vorarbeit von André Schäfer und Marc Keller zur Stelle und verlud Ken Passmann, Herford war wiederaif ein Tor ran. Nun begannen jedoch langsam die Kräfte der dezimierten Ice Dragons zu schwinden, so dass die Gastgeber langsam davon ziehen konnten. Oliver Mebus erhöhte in der 51. Minute im Powerplay auf 5:3, die Vorlagen kamen von Jan Lankes und Haiko Hirsch. Nur 40 Sekunden später war Matthias Wodrich zur Stelle und stellte die Anzeigentafel auf 6:3, vorbereitet von Marvin Deske und Robin Beckers. In der 57. Minute konnten dann die knapp 100 mitgereisten Herforder Fans noch einmal jubeln, Nach Vorarbeit von Nils Bohle und Micah Anderson verkürzte Kai Domula auf 6:4, doch nur 21 Sekunden später stellte Haiko Hirsch nach Vorarbeit von Jan Lankes und Kai Oltmanns den 7:4 Endstand her.

In der anschließenden Pressekonferenz war Bruce Keller nicht unzufrieden mit der Leistung seiner dezimierten Mannschaft, sah die Höhe der Niederlage vor allem durch den Kräfteverschleiss im ersten Drittel verschuldet, in dem die Ice Dragons ein enorm hohes Tempo anschlugen. Auch Elmar Schmitz, der Coach der Gastgeber zog den Hut vor der Leistung der dezimierten Ice Dragons, die nie aufsteckten, immer konstruktivers Eishockey spielten und sich nicht aufgaben.

Krefeld - HEV
Torfolge:
1:0 Appelhans (16:42); 1:1 M.Keller/Smith/J.Keller (16:59); 2:1 Schaub/Maas/Lankes (20:00);
3:1 Lankes/Hirsch/Oltmanns (34:01); 3:2 J.Keller/M.Keller/Reiss (38:03) PP1;
4:2 Wagner/Lankes (42:22); 4:3 Smith/Schäfer/M.Keller (42:45); 5:3 Mebus/Lankes/Hirsch (50:22) PP1;
6:3 Klein/Deske/Beckers (51:02); 6:4 Domula/Anderson/Bohle (56:24); 7:4 Hirsch/Lankes/Oltmanns (56:55)

Strafminuten:
Krefeld 10
Herford 4
 

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Sonntag, 02. 01. 2011 EJ Kassel Huskis vs Ratinger Aliens 97 3 : 2 1:0 - 1:2 - 1:0
Tore:

Tor

16:00 1:0 Patrick Berendt
33:26 2:1 Dennis Klinge
55:13 3:2 Stéphane Robitaille
 
  20:47 1:1 Robby Hein
39:33 2:2 Robby Hein
   
Strafen: 2 Minuten Strafe 14 Min.   25 Min.    
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   20 Kiselev    
Schiedsrichter:: ???, Löw, M. Lang
Zuschauer: 4.342
Arbeitssieg gegen Ratingen

"Never change a winning team" dachte sich Huskies-Trainer Jamie Bartman vermutlich vor dem Spiel, denn er ließ seine Formationen gegenüber dem Spiel des vergangenen Freitags weitestgehend unverändert. Nur Stefan Heinrich wurde durch Dennis Klinge ersetzt.

Der Rückenwind des Frankfurt-Spiels war auch zu Beginn der heutigen Partie sofort zu spüren. Bereits nach 27 Sekunden bekam Sven Valenti die Chance zur frühen Führung, scheiterte aber aus zentraler Position am Ratinger Torhüter Marc Dillmann. Dieser sah sich in der Folge weiterer gefährlicher Angriffe der Huskies gegenüber. Vor allem im Überzahlspiel der 7. Spielminute hatten sie mehrfach in Person von Robitaille, Klinge und Sikora die Führung auf der Kelle. Nach genau acht Spielminuten musste sogar das Lattenkreuz für den bereits geschlagenen Dillmann retten - Alex Engel hatte von der blauen Linie abgezogen.

Allerdings kreuzten auch die Ice Aliens mehrmals vor dem Gehäuse von Martin Fous auf. Neuzugang und Importspieler Lance Monych ließ immer wieder seine Klasse aufblitzen, fand aber stets in Fous seinen Meister. Nach 12:35 Minuten wäre aber auch der gute Huskies-Goalie fast geschlagen gewesen, jedoch bekam Andre Oesterreich den Puck aus einem halben Meter nicht an Fous vorbei. Glück für die Huskies, die fortan wieder das Zepter übernahmen. In der 15. Spielminute konnte Dillmann einen Rückhand-Schlenzer von Michi Christ nur zur Seite abwehren, den Rebound verwertete Petr Sikora allerdings nicht.

Patrick Berendt sollte nach genau 16 Minuten die 4.342 Fans erlösen und den verdienten Führungstreffer erzielen. Von seinem kongenialen Partner Florian Böhm wurde er wunderbar bedient, zog über den rechten Flügel auf und davon und netzte trocken per Handgelenksschuss zum 1-0 ein. Mit diesem Ergebnis ging es auch in die erste Pause.

Kalt erwischt wurden die Schlittenhunde zu Beginn des Mittelabschnitts. Erst 47 Sekunden waren absolviert, als Manuel Klinge im eigenen Verteidigungsdrittel mit dem Puck in einer Pfütze hängen blieb. Dies nutzte Robby Hein auf Zuspiel von Lance Monych aus und überwand Martin Fous im zweiten Versuch zum 1:1 Ausgleich. In der Folge mangelte s den Huskies dann entweder an fehlender Konsequenz und auch am Glück, denn der heute wieder souveräne Emanuel Grund traf aus der Distanz nur den Außenpfosten und auch Artjom Kostyrev musste erkennen, dass sich ein Metalltreffer nicht auf der Anzeigetafel niederschlägt. Aber wie auch schon im ersten Drittel zeigte ein ehemaliger Hessenligaspieler den Etablierten, wie es geht: Auf Vorlage von Julian Grund traf Dennis Klinge wunderschön über Marc Dillmanns Fanghand in den Winkel. 2:1 für die Huskies, aber wer nun dachte, dass noch vor der Pausensirene eine höhere Führung herausgespielt werden konnte, sah sich getäuscht. Das lag auch an Schiedsrichter Brill, der ab diesem Zeitpunkt mehrere fragwürdige Entscheidungen gegen beide Teams traf. Unter anderem übersah er in der 40. Spielminute ein Foulspiel gegen Niels Hilgenberg. Dies nutzte der Gegner aus Ratingen umgehend zum 2:2-Ausgleich aus, wieder traf Robby Hein

Spätestens zu diesem Zeitpunkt war klar, dass die Ice Aliens kein Gegner sind, die man im Vorbeigehen schlagen kann. Angetrieben von den immer lauter werdenden Fans nahmen sich die Schlittenhunde der Aufgabe an und wehrten sich zu Beginn des Schlussabschnitts zunächst in Unterzahl glänzend, ließen keinen einzigen Torschuss zu. Jedoch taten sich auch die Huskies im Angriff schwer und blieben entweder an der vielbeinigen Ratinger Abwehr oder am starken Keeper Dillmann hängen. Nach 47 Minuten stockte den Fans der Atem: Dennis Klinge geriet im Laufduell mit seinem Gegenspieler zu Fall, krachte in hohem Tempo gegen die Bande und musste verletzt von den Betreuern vom Eis geführt werden. Schiedsrichter Brill entschied auf Foul mit Verletzungsfolge und somit 5 + Spieldauer gegen Andrei Kisilev, der an dieser Aktion allerdings gar nicht direkt beteiligt war. Eine Konzessionsentscheidung des Unparteiischen, der zuvor einige fragwürdige Entscheidung zu Ungunsten der Huskies traf.

In der fünfminütigen Überzahlsituation taten sich die Gastgeber allerdings ähnlich schwer wie zuvor schon bei gleicher Spieleranzahl und konnten selten gefährlich vor Dillmann aufkreuzen. Die nächste Chance, in Powerplay zu einem Torerfolg zu kommen, ergab sich nach 53:51, als der doppelte Torschütze Robby Hein die Strafbank hütete. Coach Jamie Bartman trommelte seine Spieler zur Auszeit zusammen und gab letzte taktische Hinweise. Und diese Auszeit sollte sich tatsächlich bezahlt machen! Nachdem zunächst erneut Marc Dillmann Sikora, Klinge und Co zur Verzweiflung trieb, nahm Stéphane Robitaille in der 56. Spielminute Maß und traf wunderschön in den oberen Giebel. Keine Chance für Dillmann, die Erlösung für die Huskies.

Die tapferen Ice Aliens gaben sich allerdings keineswegs geschlagen und hatten bis zur letzten Sekunde noch Chancen zum Ausgleich durch Lance Monych per Oli-Mizera-Gedächtnistrick. Eine Minute zuvor vergab Jiri Mikesz nach Zuspiel von Artjom Kostyrev völlig freistehend die Entscheidung.

Mit sechs Punkten und 6:3 Toren starteten die Huskies somit überaus erfolgreich in die Oberligasaison 2011/12.
 
Zwei knappe Niederlagen am ersten Wochenende

Auch in Kassel unterlag das Team von Trainer Larry Suarez mit 2:3 nach regulärer Spielzeit. Dennoch hat die Mannschaft ihr Potenzial aufgezeigt.

Einer, der die Worte des Trainers verstanden hatte, war Neuzugang Robby Hein. Der Stürmer, der in der letzten Woche vom Zweitligisten Crimmitschau an den Sandbach gewechselt war, hatte am Freitag noch einige Probleme ins Spiel zu finden. Beim Auswärtsspiel in Kassel zeigte er jedoch seine Qualitäten und traf gleich zweimal für die Ice Aliens vor über 4.000 Zuschauern.

Im Vorfeld waren die Huskies als eindeutiger Favorit dieser Partie gesetzt, doch die Ice Aliens hielten von der ersten Minute an dagegen und konnten nicht zuletzt durch einen glänzend parierenden Torhüter Marc Dillmann das Spiel bis in die Schlussminuten offen halten. Gleich zweimal konnten die Ratinger die Führung der Gastgeber, die vor eigenem Publikum eine starke Leistung ablieferten, ausgleichen. Erst in der 56. Spielminute sorgte Kassels Top-Verteidiger Robitaille für die Entscheidung in diesem Spiel. Die mitgereisten Fans und Verantwortlichen waren dennoch zufrieden, zumal die Ice Aliens trotz zweier Niederlagen am letzten Wochenende das Publikum mit ihrer Leistung überzeugen konnten und das Potenzial, das in dieser Mannschaft steckt, deutlich aufzeigten.

Statistik:

Kassel Huskies - Ratinger Ice Aliens 3:2 (1:0, 1:2, 1:0)
Tore: 1:0 (17.) Berendt, 1:1 (21.) Hein, 2:1 (34.) D. Klinge, 2:2 (40.) Hein, 3:2 (56.) Robitaille;
Strafminuten: Kassel 14, Ratingen 25 plus 20 Kiselev;
Zuschauer: 4.342.
 

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Sonntag, 02. 01. 2011 Hammer Eisbären vs EV Duisburg Füchse 2 : 5 0:0 - 2:4 - 0:1
Tore:

Tor

21:09 1:0 Svejda
36:37 2:3 Nieberle
  24:15 1:1 Strodel
33:34 1:2 Strodel
35:54 1:3 Hanke
28:45 2:4 Palka
50:54 2:5 Breitkreuz
 
   
Strafen: 2 Minuten Strafe 18 Min.   16 Min.    
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: Schukies, B. Braun, Dobber
Zuschauer: 512
Eisbären konten keine Punkte aus Duisburg entführen

Die Eisbären verloren heute das Spiel gegen die Füchse aus Duisburg mit 2:5 (0:0, 2:4, 0:1) vor über 500 Zuschauern. Ein ausführlicher Bericht folgt.
 
Füchse starten siegreich

Nach der Absage in Essen hat die Saison nun endlich begonnen. Und der EVD startet mit einem Sieg gegen Hamm in die neue Spielzeit. Nach leichten Anlaufschwierigkeiten gab es am Ende doch den klaren 5:2 Sieg.

Im ersten Drittel hatten beide Mannschaften noch ladehämmungen. Nach einem ausgeglichenen Abschnitt ging es 0:0 in die erste Pause. Anschließend ging es dann um so schneller. Nach nur zwei Minuten gingen die Hausherren in Führung. Anschließend wurden die Füchse wach. Vier Minuten später gelang der Ausgleich und mit einem Doppelschlag in der 34. Minute drehten sie das Spiel endgültig. Hamm kam zwar noch einmal mit dem Anschlusstreffen auf 2:3 heran, kurz vor Drittelende stellten die Gäste aber den alten Abstand wieder her. Mit einem beruhigenden 2:4 Vorsprung ging es dann in den letzten Abschnitt, in dem nichts mehr anbrannte und das Ergebnis nur noch um eins erhöht wurde.

Somit sortieren sich die Füchse auf dem dritten Tabellenplatz ein. Am nächsten Wochenende findet dann das erste Heimspiel gegen den Liganeuling aus Krefeld statt.

Tore:
1:0 (21:09) Svejda (Potthoff, Flasar)
1:1 (24:15) Strodel (Breitkreuz, MacKay/5-4)
1:2 (33:34) Strodel (Breitkreuz, MacKay)
1:3 (35:54) Hanke (Daniel Fischbuch, Dennis Fischbuch)
2:3 (36:37) Nieberle (Bergstermann, Jasik)
2:4 (38:45) Palka (Hrstka, Christoph Ziolkowski)
2:5 (50:54) Breitkreuz (Daniel Fischbuch, Gogulla)

Strafen:
Hamm 18
Duisburg 16

Zuschauer: 512
 

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Sonntag, 02. 01. 2011 EHC Dortmund Westfalen-Elche vs EC Bad Nauheim Rote Teufel 3 : 4 1:1 - 0:2 - 1:1
Tore:

Tor

11:43 1:0 Michael Schmerda
37:24 2:3 Manuel Neumann
54:12 3:4 Stefan Streser
  16:23 1:1 Dylan Stanley
21:44 1:2 Dylan Stanley
28:49 1:3 Michel Maaßen
43:27 2:4 Tobias Schwab
 
   
Strafen: 2 Minuten Strafe 10 Min   12 Min    
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe Frank Petrozza   Michel Maaßen    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: Daniels, Heu, W. Schmidt
Zuschauer: 1.025
EHC Dortmund - RT Bad Nauheim 3 : 4 (1:1,1:2,1:1)Elchen felt das Quäntchen Glück

EHC Dortmund - RT Bad Nauheim 3 : 4 (1:1,1:2,1:1)

Am Ende fehlte dem EHC Dortmund vor gut 1000 Zuschauern am Sonntagabend im Eissportzentrum Westfalenhallen das Quäntchen Glück um nach dem 5:2-Freitagserfolg in Bad Nauheim die Roten Teufel erneut bezwingen zu können. Nach dem Abpfiff stand ein 3:4 an der Anzeigentafel und die hessischen Gäste konnten sich über die Revanche freuen. Die Westfalen Elche versuchten in der Schlussphase zwar alles, aber auch die Herausnahme von Torhüter Benjamin Finkenrath zugunsten eines sechsten Feldspielers brachte nicht mehr den erhofften Ausgleich.

Wie schon 48 Stunden zuvor in Bad Nauheim zeigten beide Teams für den frühen Saisonzeitpunkt eine sehr gute Leistung und den Zuschauern bot sich bei guten Bedingungen eine spannende Partie, wie immer eigentlich in den letzten beiden Jahren, wenn beide Mannschaften aufeinander trafen. Den Roten Teufeln merkte man an, dass sie die Auftaktniederlage wett machen wollten. Aber auch die Elche konnten sich noch einmal steigern und boten dem Ligafavoriten deutlich Paroli. Beide Teams spielten zielstrebig nach vorne. Die 1:0-Führung markierte erneut der EHC, als Michael Schmerda in der 12. Minute die gute Vorarbeit von Branislav Pohanka erfolgreich verwerten konnte. In der Folge hatte Nils Liesegang zweimal die Chance zur Ergebnisverbesserung, beim zweiten Mal blieb der Puck in der 17. Minute auf der Torlinie liegen. Im Gegenzug kamen die Roten Teufel durch Dylan Stanley zum glücklichen Ausgleich. Ein Schuss rutschte durch die Schoner von Benjamin Finkenrath und der kanadische Stürmer im Nauheimer Dress schaltete am schnellsten und drückte die Hartgummischeibe über die Linie. Der 27-jährige musste am Freitag noch als überzähliger Kontingentspieler zugunsten von Kevin Lavallee pausieren, nun konnte er seine Torgefährlichkeit beweisen und in der 21. Minute seine Mannschaft sogar mit 2:1 in Führung bringen. Die Elche erhöhten nun den Druck, liefen aber in der 29. Minute in einen Konter, den Michel Maaßen zum 1:3 abschloss. Der EHC steckte nicht auf und wurde in der 38. Minute mit dem 2:3 durch Verteidiger Manuel Neumann belohnt. Die Elche drängten auf den Ausgleich, wurden aber durch die zweite Drittelpause gebremst. Im letzten Abschnitt musste der EHC in der 44. Minute den nächsten Treffer der Gäste zum 2:4 durch Tobias Schwab hinnehmen, aber auch das stoppte die Angriffswellen der Westfalen Elche nicht. Die Begegnung wurde nun noch intensiver und in der 46. Minute lieferten sich Frank Petrozza und Michel Maaßen eine kleine Faustkampfeinlage mit anschließender Beruhigungspause auf der Strafbank. Die Dortmunder Hoffnung auf eine Spielwende bekam in der 55. Minute neue Nahrung, als Stefan Streser das 3:4 markieren konnte. Der EHC setzte nun alles auf eine Karte und Bad Nauheims hervorragender Keeper Marcus Keller hatte alle Hände voll zu tun. 43 Sekunden vor Spielende bekam er Unterstützung durch einen Mannschaftskollegen, der den Puck im Torraum mit der Hand auf dem Boden blockierte, geahndet wurde die Spielverzögerung aber nicht. „Vor dem Wochenende wäre ich mit drei Punkten gegen Bad Nauheim zufrieden gewesen. Nach dem Spielverlauf in der zweiten Begegnung war aber mehr drin. Trotzdem war es ein gelungener Saisonauftakt. Die Zuschauer haben zwei gute Partien gesehen, darauf lässt sich aufbauen“ meinte EHC-Cheftrainer Frank Gentges nach dem Spiel.
Am kommenden Wochenende muss der EHC Dortmund zuerst am Freitag ab 20 Uhr in Unna beim Königsborner JEC antreten, zwei Tage später empfangen die Westfalen Elche um 19 Uhr die Ratinger Ice Aliens an der Strobelallee.

Torfolge:

1:0 (11:43) Michael Schmerda (Branislav Pohanka, Vitali Stähle)
1:1 (16:28) Dylan Stanley (Janne Kujala, Michel Maaßen)
1:2 (20:59) Dylan Stanley (Michel Maaßen)
1:3 (28:49) Michel Maaßen (Marc Kohl)
2:3 (37:24) Manuel Neumann (Nils Liesegang, Ryan Martens)
2:4 (43:46) Tobias Schwab (Landon Gare, Manuel Weibler)
3:4 (54:12) Stefan Streser (Nils Liesegang, Ryan Martens)

Strafminuten: EHCDO 10 + 10 Frank Petrozza - ECBN 14 + 10 Michel Maaßen

Mannschaftsaufstellung: Benjamin Finkenrath [31], Jan Kremer [35] (nicht eingesetzt) – Florian Kirschbauer [2], Stephan Kreuzmann [4] (C), Dieter Orendorz [22], Manuel Neumann [33] (A), Sebastian Eickmann [44] (A), Niklas Clusen [55], Mike Ortwein [93] – Philipp Michl [7], Ryan Martens [8], Michael Schmerda [16], Thomas Richter [18], Vitali Stähle [19], Branislav Pohanka [25], Christoph Koziol [66], Frank Petrozza [88], Stefan Streser [89], Dennis Schlicht [91], Nils Liesegang [98]
 
Revanche geglückt: der EC gewinnt in Dortmund mit 4:3 - Stanley trifft doppelt

Revanche geglückt: mit 4:3 (1:1, 2:1, 1:1) gewannen die Roten Teufel heute Abend das Rückspiel beim EHC Dortmund und egalisierten somit die empfindliche 2:5-Auftakt-Niederlage vom Freitag. Mit viel Elan und Siegeswillen traten die Hessen in diesem Match auf und nahmen am Ende völlig verdient drei Zähler mit nach Hause, zu denen Dylan Stanley mit zwei Treffern einen maßgeblichen Beitrag leistete.

Die Gäste gestalteten das Spiel ganz anders als noch am Freitag: Von der ersten Minuten an machte man Druck auf das Gehäuse von Benjamin Finkenrath, der sich über mangelnde Arbeit nicht zu beklagen brauchte. Gare (3.), Schwab (6.) und Stanley (8.), der wie angekündigt für Lavallee spielte, erspielten sich aussichtsreiche Möglichkeiten. Mitten in die Drangphase der Hessen hinein fiel allerdings wie aus dem Nichts der Führungstreffer der Dortmunder: nach einem Pass von Pohanka stand Schmerda plötzlich ganz frei vor Keller und bugsierte das Hartgummi irgendwie am EC-Goalie vorbei zum 1:0 nach knapp 12 Minuten. Doch die Kurstädter zeigten sich nicht geschockt. Sie spielten weiter nach vorne und wurden in der 17.Minute durch den Ausgleich von Dylan Stanley belohnt, der Finkenrath technisch versiert beim 1:1-Pausenstand vernaschte.

Das Mitteldrittel gehörte ganz klar den Hessen, die in der 22.Minute durch einen abgefälschten Maaßen-Schuss erneut durch Stanley auf 2:1 in Front gingen. Spätestens zu diesem Zeitpunkt hatte sich das Händchen von Fred Carroll vollends ausgezahlt, der den dritten Ausländer wechselte und mit dem ehemaligen Rosenheimer somit einen zweifachen Torschützen brachte. Und die Wetterauer blieben am Drücker: in der 29.Minute vollstreckte Michel Maaßen einen 2-auf-1-Konter nach Vorlage von Kujala gar auf 3:1, als die Elche im Vorwärtsgang waren. Die Roten Teufel beherrschten das Geschehen und hätten durch Weibler in der 33.Minute nach einem erneuten Break sogar die Vorentscheidung markieren können. Diesmal war Finkenrath aber zur Stelle und hielt seinem Team vorerst das Resultat. Die Hausherren schöpften somit noch einmal neuen Mut, was mit dem 2:3 durch Neumann in der 38.Minute belohnt wurde.

Das letzte Drittel war an Spannung kaum zu überbieten, denn beide Teams deuteten an, dass sie zu den Topfavoriten in der Liga gehören. Der bessere Start ging aber erneut an die Gäste, die duch Schwab in der 44.Minute auf 4:2 erhöhen konnten. Dortmund stürmte nun wütend und stemmte sich gegen die drohende Niederlage. Die EC-Hintermannschaft stand aber sicher und ließ so gut wie nichts zu, darüber hinaus hatte EC-Goalie Markus Keller erneut einen glänzenden Abend und fischte alles weg, was auf seinen Kasten kam. Einzig in der 55.Minute war er machtlos, als Streser zum 3:4-Anschluss erfolgreich war. Es wurden somit noch einmal fünf lange Minuten, in denen die Hessen gefordert waren. Man überstand aber auch diese Phase, so dass man am Ende drei wichtige Punkte und die Revanche mit nach Bad Nauheim nehmen konnte. Das Team hat die entsprechende Antwort nach dem 2:5 vom Freitag geliefert, und dieses Match macht auf jeden Fall Appetit auf mehr. Am kommenden Freitag geht es mit dem Heimspiel gegen Hamm weiter, in dem die Roten Teufel die heutige Form unterstreichen wollen.

EHC Dortmund - EC Bad Nauheim 3:4 (1:1, 1:2, 1:1)
Tore:
11:43 1:0 Schmerda (Pohanka)
16:23 1:1 Stanley
21:44 1:2 Stanley (Maaßen, Ketter)
28:49 1:3 Maaßen (Kujala)
37:24 2:3 Neumann (Liesegang, Petrozza)
43:27 2:4 Schwab
54:12 3:4 Streser (Liesegang)

Strafminuten: EHC 10 + 10 / ECN 12 + 10

Zuschauer: 1.025
 

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Sonntag, 02. 01. 2011 EHC Netphen vs Frankfurter Löwen 1 : 10 1:4 - 4:1 - 2:0
Tore:

Tor

15. 1:2 Schnieder   09. 0:1 Schenkel
14. 0:2 Barta
18. 1:3 Barg
19. 1:4 Breiter
23. 1:5 Wagner
25. 1:6 Breiter
27. 1:7 Thau
30. 1:8 Thau
52. 1:9 Born-hausen
59. 1:10 Bornhausen
 
   
Strafen: 2 Minuten Strafe 24 Min.   12 Min.    
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: M. Prudlo, Reuter, Thiesen
Zuschauer: 750
Auftaktniederlage gegen Ligaprimus

EHC Netphen unterliegt Frankfurter Löwen 1:10

Den Auftakt in die Oberliga hatte sich der EHC Netphen sicher anders vorgestellt. Direkt zum Auftakt trafen die Siegerländer Kufenflitzer auf den Topfavoriten und Ligaprimus Löwen Frankfurt. Deren Etat geht nahe an die Million, im Sommer haben sie fast ihr ganzes Team ausgetauscht und nur mit erfahrenen Zweitliga- und Oberligaprofis verstärkt. Somit ist ihr klares Ziel der Aufstieg in die Zweite Bundesliga.
Der EHC Netphen, der mit Andre Bruch auflaufen konnte, wehrte sich nach Kräften und zeigte eine kämpferisch gute Leistung. Gestützt auf einen starken Hendrik Sirringhaus setzte man klar auf die Defensive und konnte einzelne Konter setzen. Dem Druck der Löwen konnte man bis zur neunten Spielminute standhalten, als der frühere DEL-Profi Thomas Schenkel das 1:0 für die Gäste erzielte. Der EHC blieb seiner Taktik treu. Kurz nach dem 0:2 (14.) setzte Neuzugang Patric Schnieder einen Konter nach einem Fehler in der Frankfurter Defensive zum 1:2-Anschlusstreffer ins Netz. Keine Zeigerumdrehung später bot sich ihm die Chance, das 2:2 zu erzielen. Die Löwen zeigten sich unbeeindruckt und erhöhten kurz vor der Sirene mit zwei weiteren Toren auf 1:4.
Im zweiten Spielabschnitt bot sich den 750 Zuschauern das gleiche Bild. Der EHC Netphen ließ nicht nach, doch gegen die Frankfurter Profitruppe war nicht viel machbar. Die Hessen ließen weitere vier Tore folgen, denen sie im Schlussdrittel zwei weitere zum 1:10-Endstand folgen ließen. Die EHC-Cracks zogen bis zum Schlusspfiff alle Register um einstellig zu bleiben, ein unglücklich abgefälschter Schuss brachte in der vorletzten Spielminute dann doch das ungewollte zehnte Tor.

Torfolge: 0:1 Schenkel (9. – Vorarbeit Seyller, Kasten); 0:2 Barta (14. – Breiter, Thau); 1:2 Schnieder (15. – André Bruch, Sirringhaus); 1:3 Barg (18. – Fairbarn, Schweiger PP); 1:4 Breiter (19. – Thau, Sevo); 1:5 Wagner (23. – Sevo, Seyller); 1:6 Breiter (25. – Müller, Barta); 1:7 Thau (27. – Kasten, Althenn PK); 1:8 Thau (30. – Breiter, Fairbarn); 1:9 Born-hausen (52. – Sevo, Hensel); 1:10 Bornhausen (59. – Sevo, Schwarzer)

Strafzeiten:
EHC: 24
Löwen Frankfurt: 12

Schiedsrichter: Prudlo M. – Reuter, Thiessen

Zuschauer: 750

Aufstellung:
EHC
Sirringhaus (ab 41. Nils Isselhorst) - Elzner, Kutzner, Schäfer, Tokarev, Zech, Wapnewski, Weil, Henrik Isselhorst – Kousek, Schnieder, André Bruch, Tim Bruch, Stein, Breker, Oertel, Blumenhofen, Walther, Sting, Hall

Löwen Frankfurt
Schulz (Di Berado) – Wagner, Schenkel, Müller, Sevo, Kasten, Fairbarn, - Seyller, Schwei-ger, Barg, Schwarzer, Thau, Hensel, Barta, Knihs, Bauscher, Althenn, Breiter, Bornhausen
 
Deutlicher Löwen Sieg in Netphen

Die Löwen Frankfurt haben durch ein 10:1 beim EHC Netphen den ersten Saisonsieg eingefahen. Am Freitagabend geht es zuhause weiter gegen Krefeld (19:30 Uhr).

Zwei Tage nach der unglücklichen Niederlage zum Ligaauftakt gegen die Kassel Huskies haben die Löwen Frankfurt ihr erstes Saisonspiel gewonnen.

Beim EHC Netphen siegte die Mannschaft von Trainer Clayton Beddoes deutlich mit 10:1 und ließ sich dabei auch von den zeitweise nebligen Verhältnissen auf der Eisfläche in Netphen nicht aufhalten.

Von Beginn an war ein Klassenunterschied zwischen beiden Teams festzustellen. Vor 750 Zuschauern, darunter die Hälfte Löwen Fans, gelang Kapitän Martin Schweiger (9.) der erste Treffer des Abends. In der 14. Spielminute erhöhte Jan Barta auf 2:0, ehe die Hausherren nach einem Alleingang auf 1:2 (15.) verkürzen konnten. Noch vor der Pause erhöhten die Löwen durch Treffer von Simon Barg (18). und Sven Breiter (19.) auf 4:1.

Auch im zweiten Drittel ein unverändertes Bild. Die Löwen dominierten das Geschehen und trafen auch ins Schwarze. Verteidiger Raphael Wagner (23.) traf zum 5:1, wenig später war es erneut Sven Breiter (24.), der die Löwen Führung weiter ausbaute. Kevin Thau (27.) gelang in Unterzahl ein sehenswerteter Treffer zum 7:1. Kurz vor Ende des zweiten Abschnitt trug sich Kevin Thau zum zweiten Mal in die Torschützenliste ein und stellte damit den Pausenstand von 8:1 her.

Im Schlussabschnitt durfte sich Tim Bornhausen zweimal feiern lassen, der mit seinem beiden Treffern (52., 59.) den klaren 10:1-Endstand herstellte. Damit haben sich die Löwen Frankfurt die ersten drei Punkte der Saison gesichert.

Am kommenden Freitag treffen die Löwen Frankfurt in der Eissporthalle Frankfurt auf Krefeld. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr.

EHC Netphen - Löwen Frankfurt 1:10 (1:4, 0:4, 0:2)
Tore: Statistik folgt.
Strafminuten: Statistik folgt.
Zuschauer: 750.
 

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Spiel abgesagt! ESC Moskitos Essen  vs Königsborner JEC Bulldogs 0 : 0 0:0-0:0-0:0
Tore:

Tor

 

       
Strafen: 2 Minuten Strafe          
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter::  
Zuschauer:  
 
 

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TABELLE 2. Spieltag  Oberliga WEST 2010-11

Platz

Mannschaft   Sp. S U V/P T D Punkte
1 Platz gewonnen EJ Kassel Huskis EJ Kassel Huskis 2 2 0 0 6 : 4 2 6
2 Platz gewonnen Frankfurter Löwen Frankfurter Löwen 2 1 0 0 12 : 4 8 3
3 Platz gewonnen EV Duisburg Füchse EV Duisburg Füchse 1 1 0 0 5 : 2 3 3
4 Platz gewonnen EHC Krefelder Niederrhein e.V. PREUSSEN EHC Krefelder Niederrhein e.V. PREUSSEN 2 1 0 0 11 : 9 2 3
 
5 Platz verloren EHC Dortmund Westfalen Elche EHC Dortmund Westfalen-Elche 2 1 0 0 8 : 6 2 3
6 Platz verloren Königsborner JEC Bulldogs Königsborner JEC Bulldogs 1 1 0 0 5 : 4 2 3
7 Platz gewonnen

EC Bad Nauheim Rote Teufel

EC Bad Nauheim Rote Teufel 2 1 0 0 6 : 8 -2 3
8 Platz verloren Hammer Eisbären Hammer Eisbären 2 0 1 1 5 : 7 -2 2
9 Platz verloren Ratinger Ice Aliens 97 Ratinger Aliens 97 2 0 1 0 4 : 6 -2 1
10 Platz gehalten ESC Moskitos Essen  ESC Moskitos Essen  0 0 0 0 0 : 0 0 0
11 Platz verloren Herford EV ICE Dragons Herford EV ICE Dragons 1 0 0 0 4 : 7 -3 0
12 Platz verloren EHC Netphen EHC Netphen 1 0 0 0 1 : 10 -10 0