Oberliga West

Spielbericht Oberliga West 07. 10. 2011          
EC Bad Nauheim Rote Teufel vs Hammer Eisbären Spielberichte
Frankfurter Löwen vs EHC Krefelder Niederrhein e.V. PREUSSEN Spielberichte
Königsborner JEC Bulldogs vs EHC Dortmund Westfalen-Elche Spielberichte
Ratinger Aliens 97 vs EHC Netphen Spielberichte
Spielfrei
EJ Kassel Huskis Herford EV ICE Dragons EV Duisburg Füchse ESC Moskitos Essen 
Tabelle Spieltag
Freitag,  07.10. 2011 EC Bad Nauheim Rote Teufel vs Hammer Eisbären 2 : 4 1:3 - 1:0 - 0:1
Tore:

Tor

13:38 1:2 Stanley
34:42 2:3 Weibler
  06:36 0:1 Nieberle
09:43 0:2 Vanek
18:27 1:3 Sondermann
59:30 2:4 Vanek ENG
 
   
Strafen: 2 Minuten Strafe 6 Min.   16 Min.    
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: Lenhart, Löw, Lamberger
Zuschauer: 823
2:4-Heimniederlage gegen Hamm

Mit 2:4 (1:3, 1:0, 0:1) verloren die Roten Teufel heute Abend ihr Heimspiel gegen die Hammer Eisbären. Trotz größerer Spielanteile konnten die Hessen dieses nicht in Tore ummünzen, während die bis zum Ende kämpfenden Gäste einen Vorsprung bis über die Schlusssirene brachten.
Die Hausherren wollten das Spiel von der ersten Minute an dominieren, doch der starke Benjamin Voigt im Kasten der Hammer entschärfte Schüsse von Weibler (2.) und Cardona (6.). Das war aber auch schon die ganze Herrlichkeit der Roten Teufel, die in der Folgezeit den Faden verloren. Die Eisbären kamen besser in die Partie und gingen mit der ersten Chance durch Nieberle in Führung, als der Gäste-Stürmer ganz frei am langen Pfosten stand und nach einem mustergültigen Querpaass einnetzen konnte. Die Hessen schienen geschockt, denn Hamm machte weiter Druck und legte durch Vanek nach einem Fehler von Baum gar auf 2:0 vor. Es bedurfte erst einer Überzahl der Hausherren, mittels derer Stanley aus spitzem Winkel seinen eigenen Rebound zum 1:2-Anschlusstreffer nutzte. Die kampfstarken Westfalen konterten aber sofort und legten durch Sondermann mit einem von Cardona abgefälschten Blueliner auf 3:1 zu ersten Pause vor.
rwartete man nun wütende Angriffe der Roten Teufel im Mittelabschnitt, so sah man sich getäuscht. Zu viele Abspielfehler und Einzelaktionen behinderten ein konstruktives Angriffsspiel, selbst eine Minute 5 gegen 3-Powerplay brachte nichts Verwertbares. Stattdessen hätte Hamms Bergstermann in der 28.Minute einen Fehler von Baldys fast ausnutzen können, seinen Alleingang stoppte Markus Keller im Tor der Gastgeber. Hamm blieb am Drücker und hatte durch Vanek gar einen Pfostenschuss zu verzeichnen, was die Spielanteile zwar nicht widerspiegelte, doch die Eisbären blieben stets gefährlich, während Hamms Goalie zum Matchwinner avancierte. Manuel Weibler ließ die Hoffnung bei den knapp 800 Fans noch einmal aufkeimen, als er in der 35.Minute einen Rebound zum 2:3-Pausenstand nutzen konnte.
Im letzten Drittel war es ein reines Anrennen der Roten Teufel, die den Ausgleich erzwingen wollten. Chancen hierzu waren durchaus vorhanden, doch Voigt erwies sich als unüberwindbar. Als die Gastgeber in der letzten Spielminute den Torhüter vom Feld nahmen, markierte Vanek mit einem Schuss ins leere Netz den 4:2-Siegtreffer für die Gäste. "Ich habe diese Thematik die ganze Woche angesprochen, dass wir den Gegner nicht unterschätzen dürfen. Es ärgert mich maßlos, dass wir hier nicht entsprechend reagiert haben. Wir sind allerdings im Oktober und haben dementsprechend noch nicht die volle Leistungsfähigkeit", hat der EC-Coach einen positiven Ausblick audf die anstehenden Auswärtsspiele am Sonntag in Essen und nächsten Freitag in Duisburg.

EC Bad Nauheim - Hammer Eisbären 2:4 (1:3, 1:0, 0:1)
Tore:
0:1 (06:36) Nieberle
0:2 (09:43) Vanek
1:2 (13:38) Stanley PP 5-4
1:3 (18:27) Sondermann
2:3 (34:42) Weibler
2:4 (59:30) Vanek ENG
Zuschauer: 823
Strafminuten: ECN 6 / EBH 16
 
Sensationssieg

Damit hatten wohl nur große Optimisten gerechnet. Fünf Tage nach der 2:5-Niederlage gegen den Duisburger EV überraschten die Hammer Eisbären am dritten Spieltag der Eishockey-Oberliga bei den Roten Teufeln Bad Nauheim mit einem 4:2 (3:1, 0:1, 1:0)-Sieg.
Beim Topfavoriten auf den Aufstieg legten die Hammer einen Blitzstart hin. Schon in der sechsten Minute sorgte Christian Nieberle für die 1:0-Führung der Eisbären. Nur vier Minuten später war schon Milan Vanek zur Stelle, um auf 2:0 zu erhöhen. „Gerade am Anfang waren wir immer einen Schritt schneller und nach den beiden frühen Toren waren wir gut im Spiel“, war Eisbären-Trainer Carsten Plate vor allem mit dem Start in die Begegnung zufrieden. Zwar mussten die Gäste nach 14 Minuten das „dumme Gegentor“ (Plate) zum 2:1 hinnehmen, doch kurz vor der ersten Drittelpause stellte Eisbären-Verteidiger Nils Sondermann mit seinem Treffer zum 3:1 den Zwei-Tore-Abstand wieder her (18.). Einziger großer Makel des ersten Spielabschnittes war aus Hammer Sicht die Verletzung von Karl Jasik, der mit einem Bänderriss im Knie ausschied.
Die kampfstarken Hammer boten Bad Nauheim auch im zweiten Drittel die Stirn. Zwar erzielten die Hausherren das 2:3 (36.), doch gerieten nur die letzten drei Minuten des mittleren Durchgangs zu einer Abwehrschlacht für die Eisbären, wenngleich die Hammer in den zweiten 20 Minuten nach Meinung des Coaches „zu viele Strafzeiten“ kassierten. Dennoch hätten frühzeitig Jiri Svejda und Malte Bergstermann das vierte Hammer Tor markieren können. Doch beide scheiterten mit ihren Alleingängen am Bad Nauheimer Torwart. Bei einem Schuss von Vanek war außerdem der Pfosten im Weg.
Doch ehe der Sensationssieg perfekt war, mussten die Gäste noch nahezu das komplette Schlussdrittel zittern. Die Roten Teufel nahmen in den letzten Sekunden den Goalie heraus und schickte einen sechsten Feldspieler aufs Eis. Dies nutzte erneut Milan Vanek und traf zum 4:2-Endstand ins verwaiste Gehäuse des Kontrahenten (59.). „Das ist wirklich ein Traumstart“, zeigte sich Plate glücklich über den zweiten Auswärtssieg im zweiten Spiel.

 

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Freitag,  07.10. 2011 Frankfurter Löwen vs EHC Krefelder Niederrhein e.V. PREUSSEN 5 : 0 1:0 - 2:0 - 2:0
Tore:

Tor

15. 1:0 Jan Barta
31. 2:0 Simon Barg
?? 3:0 Max Seyller
?? 4:0 Raphael Wagner
55. 5:0 Simon Barg
 
       
Strafen: 2 Minuten Strafe 18 Min.   14 Min.    
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: Kissing, Rau, Paracki
Zuschauer: 2.463
Die Spieler der Löwen feiern Ihren SiegLöwen schlagen Krefeld mit 5:0

Das zweite Heimspiel in der Oberliga-Saison haben die Löwen Frankfurt gewonnen. Mit dem zweiten Sieg in Folge bleiben die Frankfurter auf Platz zwei.
Mit drei Punkten sind die Löwen Frankfurt in das zweite Oberliga-Wochenende gestartet. Am Freitagabend gewannen die Löwen gegen den EHC Krefeld letztlich deutlich mit 5:0 (1:0, 2:0, 2:0).
Doch nach dem ersten Drittel erschien ein solches Ergebnis unrealistisch. Denn die Hausherren spielten sich zwar viele Chancen heraus, waren aber im Abschluss zu fahrlässig. Erst nach einer Viertelstunde gelang dann Jan Barta der erste Treffer des Abends.
Auch im Mitteldrittel taten sich die Löwen gegen die talentierten Rheinländer schwer. Wieder hatte das Team von Trainer Clayton Beddeos eine Vielzahl von Möglichkeiten, das Ergebnis zu erhöhen. Elf Minuten nach der Pause erhöhte Simon Barg schließlich das langersehnte 2:0.
In Unterzahl erzielte dann Max Seyller das sehenswerte 3:0. Direkt vom Bully stürmte der Angreifer auf das Krefelder Tor und schoss den Puck in die Maschen. Der vierte Treffer des Abends gelang Raphael Wagner, der die Scheibe mit einem Schlagschuss direkt ins Eck feuerte.
Fünf Minuten vor dem Ende der Partie spielte Kapitän Martin Schweiger seinem Sturmpartner Simon Barg direkt in den Lauf. Der Kanadier ließ sich nicht bitten und markierte den 5:0-Endstand.
Kurze Zeit später war dann auch klar, dass Goalie Dennis Schulz seinen zweiten Shut-Out in dieser Saison feiern konnte.

Das nächste Heimspiel findet am Sonntag, den 16. Oktober 2011, gegen den EV Duisburg.

Löwen Frankfurt - EHC Krefeld 5:0 (1:0, 2:0, 2:0)
1:0 (15.) Jan Barta
2:0 (31.) Simon Barg
3:0 Max Seyller
4:0 Raphael Wagner
5:0 (55.) Simon Barg (Martin Schweiger, Michael Schwarzer)

Zuschauer: 2.463
 
Preussen kämpften bis zur letzten Sekunde

Vor fast 2.500 Zuschauern verloren die Preussen gegen einen der Topfavoriten der Oberliga-West mit 5:0. Bis zur 15. Spielminute hielten die Krefelder Jungs das Spiel offen und kamen auch nach dem Führungstreffer der Hausherren zu guten Chancen. Die Frankfurter Löwen hatten sichtlich Schwierigkeiten mit dem aufopferungsvoll kämpfenden Preussenteam, gewannen das Spiel aufgrund ihrer individuellen Stärke aber verdient.

Pünktlich um 19:30 Uhr begann die Partie und erwartungsgemäß legten die Frankfurter Löwen auch gleich los wie die Feuerwehr. Doch die Preussen arbeiteten hart dagegen und hielten dem ersten großen Frankfurter Sturmlauf stand. Bis zur vierzehnten Spielminute sollte es beim Stand von 0:0 bleiben. Dann aber, direkt vom Bully weg, bediente Sven Breiter seinen Kollegen Jan Barta, der Preussengoalie Ken Passmann keine Chance ließ und die Lions mit 1:0 in Führung schoss. Mit dieser doch eher weniger beruhigenden Führung für die Löwen ging es in die erste Drittelpause.
Auch im zweiten Drittel hielten die Preussen weiterhin sehr gut mit und kamen zu sehr guten Einschussmöglichkeiten. Die beste davon hatte Preusse Pierre Klein, der aber dennoch durch das Torgehäuse am Ausgleich gehindert wurde. 30 Minuten waren nun bereits abgelaufen und als Krefelder Fan konnte man durchaus zufrieden sein, es stand immer noch 1:0 für die Lions. Aber nur fünf Sekunden später musste der Preussengoalie den Puck dann doch aus den Maschen pflücken. Der Kanadier Simon Barg ließ sich nicht zweimal bitten und erhöhte auf 2:0. Keine anderthalb Minuten später schlugen die Löwen erneut zu, dies aber in eigener Unterzahl. Maximilian Seyller fing einen Pass eines Preussenspielers ab und versenkte zum 3:0 Pausenstand.
Auch im letzten Drittel gingen die Krefelder Jungs das Tempo mit und erspielten sich weiter einige gute Torchancen. Das letzte Quäntchen Glück im Abschluss fehlte. Frankfurt kam noch zu zwei weiteren Treffern durch Raphael Wagner und erneut Simon Barg. Mit dem 5:0 Endstand traten die Preussen ihre die Heimreise an. Am Sonntag (09.10.2011) 18:30 Uhr warten die Füchse aus Duisburg bereits mit einem weiteren Meisterschaftsspiel auf die Preussen.

Torfolge:

1:0 [14:22] Barta (Breiter)
2:0 [30:05] Barg (Schweiger, Fairbarn)
3:0 [31:32] Seyller
4:0 [48:57] Wagner (Breiter, Barta)
5:0 [54:36] Barg (Schweiger, Schenkel)

Strafzeiten:

Frankfurt: 18
Krefeld: 14

Zuschauer:

2.462
 

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Freitag,  07.10. 2011 Königsborner JEC Bulldogs vs EHC Dortmund Westfalen-Elche 1 : 17 05 - 1:7 - 0:5
Tore:

Tor

27:11 1:7 Igor Alexandrov   03:55 0:1 Stephan Kreuzmann
06:49 0:2 Ryan Martens
07:41 0:3 Christoph Koziol
19:18 0:4 Ryan Martens
19:46 0:5 Thomas Richter
20:19 0:6 Frank Petrozza
23:57 0:7 Ryan Martens
29:06 1:8 Michael Schmerda
31:24 1:9 Branislav Pohanka
32:30 1:10 Frank Petrozza
34:52 1:11 Ryan Martens
35:23 1:12 Christoph Koziol
42:17 1:13 Thomas Richter
46:18 1:14 Philipp Michl
48:24 1:15 Vitali Stähle
52:22 1:16 Ryan Martens
58:31 1:17 Frank Petrozza
 
   
Strafen: 2 Minuten Strafe 10 Min.   6 Min.    
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: Schukies, Seeßle, Utner
Zuschauer:  
Bulldogs lernen zwei Seiten der Oberliga kennen

Lehrstunden gegen Titelverteidiger Dortmund

Ein Wochenende für den Königsborner Jugend Eishockeyclub, wie es unterschiedlicher nicht sein kann. Während man zunächst im Heimspiel gegen die Übermannschaft aus Dortmund Lehrgeld bezahlen musste und mit einem 17:1 eine historische Niederlage kassierte, konnte man zwei Tage später ähnlich wie der EHC Dortmund diesmal den Gegner dominieren und siege lediglich auf Grund des schwachen Torabschlusses "nur" mit 4:1 beim Aufsteiger aus Netphen.
Ohne die Spieler Ulrich, Schneider und Pigache, sowie Torwart Sebastian May starteten die Bulldogs zunächst überraschend stark gegen den EHC Dortmund. Doch leider kam bereits nach 5 Minuten der erste Schock und so kassierte man trotz Überzahl ein Kontertor gegen die Gäste. Die Westfalen-Elche legten schnell mit zwei weiteren Toren nach und schickten die Bulldogs schließlich mit einem Stand von 5:0 in die Kabine. Auch ein Torwartwechsel konnte schlimmeres für die Bulldogs nicht verhindern und so verlor man deutlich mit 17:1, nach dem das erste Heimspiel eine Woche zuvor noch gewonnen werden konnte. Den Ehrentreffer für die Hausherren erzielte Igor Alexandrov im zweiten Drittel.
 
Elche fegen die Bulldogs vom EisElche fegen die Bulldogs vom Eis
Königsborner JEC – EHC Dortmund 1 : 17 (0:5,1:7,0:5)

Von der ersten bis zur letzten Spielminute sahen die Zuschauer am Freitagabend eine einseitige Partie, die der EHC Dortmund am Ende sehr deutlich mit 17:1 beim Königsborner JEC für sich entschied. Die Westfalen Elche waren den Gastgebern in allen Belangen überlegen und profitierten natürlich auch vom katastrophalen Defensivverhalten der Bulldogs. Die beiden Königsborner Torhüter (zuerst Philipp Potthoff und dann ab der 26. Minute Andreas Banzer) verdienten Mitleid, denn oftmals standen sie den schnellen Angriffen des EHC allein gegenüber. Nach 8 Spielminuten lagen die Elche bereits mit drei Toren vorne, ließen auch bis zum Schlusspfiff nicht nach und gingen weiterhin auf Trefferjagd. Am erfolgreichsten dabei war Ryan Martens, der fünfmal traf. Sein Sturmpartner in der 1. Reihe, Frank Petrozza, war dreimal erfolgreich. Den Ehrentreffer der Königsborner markierte Igor Alexandrov in der 28. Minute. KJEC-Trainer Waldemar Banaszak nahm bereits in der 8. Minute eine Auszeit, allerdings ohne Wirkung. Gefährliche Angriffe der Gastgeber waren an einer Hand abzuzählen, mehr ließ der EHC nicht zu.
Zwar gehörte der erste Angriff der Partie den Gastgebern, dann aber nahmen die Elche das Zepter fest in die Hand. Nach gut einer Minute scheiterte Michael Schmerda noch am Königsborner Keeper, der gut eine Minute später auch noch einen harten Schuss von Ryan Martens parieren konnte. Kurz darauf war es aber so weit, Kapitän Stephan Kreuzmann erzielte in Unterzahl das 0:1. Die war der Auftakt zum munteren Tore schießen. Ryan Martens, Christoph Koziol, erneut Ryan Martens und Thomas Richter erhöhten noch vor der ersten Pause auf 0:5. Im zweiten Abschnitt wurde die Übermacht noch deutlicher. Frank Petrozza, Ryan Martens (der an diesem Abend überhaupt nicht zu halten war), Michael Schmerda, Branislav Pohanka, erneut Frank Petrozza und Ryan Martens mit tollem Alleingang sowie Christoph Koziol schraubten bei dem KJEC-Ehrentreffer das Zwischenergebnis bis zur zweiten Pause auf 1:12 hoch. In den letzten Zwanzigminuten wechselte EHC Cheftrainer Frank Gentges Jan Kremer für den wenig beschäftigten Benjamin Finkenrath ins Tor, aber auch die Nummer 2 der Elche hatte wenig Gelegenheit sich auszuzeichnen. Thomas Richter, Philipp Michl (ersetzte den verletzten Nils Liesegang in der ersten Angriffsformation), Vitali Stähle, Ryan Martens und Frank Petrozza hießen die Torschützen im letzten Abschnitt und die Gastgeber waren sicherlich froh über den Abpfiff von Hauptschiedsrichter Gordon Schukies.
Am Sonntag empfängt der EHC Dortmund um 19 Uhr die Ratinger Ice Aliens an der Strobelallee und das Team der Elche erwartet dann sicherlich nicht noch einmal ein ähnlicher Spaziergang.

Torfolge:
0:1 (03:55) Stephan Kreuzmann (Manuel Neumann, Philipp Michl) -1
0:2 (06:49) Ryan Martens (Frank Petrozza, Philipp Michl)
0:3 (07:41) Christoph Koziol (Branislav Pohanka, Niklas Clusen)
0:4 (19:18) Ryan Martens (Frank Petrozza, Philipp Michl)
0:5 (19:46) Thomas Richter (Vitali Stähle, Stephan Kreuzmann)
0:6 (20:19) Frank Petrozza (Ryan Martens, Philipp Michl)
0:7 (23:57) Ryan Martens (Manuel Neumann, Frank Petrozza)
1:7 (27:11) Igor Alexandrov (Jakub Krätzer, Marvin Küen hl)
1:8 (29:06) Michael Schmerda
1:9 (31:24) Branislav Pohanka (Michael Schmerda, Christoph Koziol)
1:10 (32:30) Frank Petrozza (Ryan Martens, Philipp Michl)
1:11 (34:52) Ryan Martens (Dennis Schlicht, Manuel Neumann) +1
1:12 (35:23) Christoph Koziol (Branislav Pohanka)
1:13 (42:17) Thomas Richter (Vitali Stähle, Philipp Michl)
1:14 (46:18) Philipp Michl (Manuel Neumann, Dieter Orendorz)
1:15 (48:24) Vitali Stähle (Manuel Neumann, Florian Kirschbauer)
1:16 (52:22) Ryan Martens (Sebastian Eickmann, Niklas Clusen)
1:17 (58:31) Frank Petrozza (Dennis Schlicht, Thomas Richter)

Strafminuten: KJEC 10 - EHCDO 6

Mannschaftsaufstellung: Benjamin Finkenrath [31], Jan Kremer [35] (ab 41. Minute) – Florian Kirschbauer [2], Stephan Kreuzmann [4] (C), Dieter Orendorz [22], Manuel Neumann [33] (A), Sebastian Eickmann [44] (A), Niklas Clusen [55], Mike Ortwein [93] – Philipp Michl [7], Ryan Martens [8], Michael Schmerda [16], Thomas Richter [18], Vitali Stähle [19], Branislav Pohanka [25], Jérome Bobon [61], Christoph Koziol [66], Frank Petrozza [88], Stefan Streser [89]
 

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Freitag,  07.10. 2011 Ratinger Aliens 97 vs EHC Netphen 12 : 0 3:0 - 2:0 - 7:0
Tore:

Tor

07. 1:0 Hendle
08. 2:0 Tegkaev
10. 3:0 Monych
30. 4:0 Kohmann
39. 5:0 Monych
41. 6:0 Tegkaev
42. 7:0 Aminikia
42. 8:0 Schumacher
44. 9:0 Monych
50. 10:0 Hendle
52. 11:0 Tegkaev
56. 12:0 Monych
 
       
Strafen: 2 Minuten Strafe 18Min.   16 Min.    
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe Hein
Monych
 
  keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: Heffler, Kontny, Van Himbeeck
Zuschauer: 439
… und das Ding ging über die Linie – 12:0-Sieg gegen Netphen

Am Freitagabend haben die Ratinger Ice Aliens einen 12:0-Kantersieg gegen den EHC Netphen und damit den ersten Dreier in der neuen Saison gefeiert. Erfolgreichster Scorer war der Kanadier Lance Monych mit vier Treffern und zwei Vorlagen.
Unter dem Motto „Jetzt erst recht – das Ding muss über die Linie!“ hatten die Ratinger Ice Aliens nach der mageren Punktausbeute am ersten Wochenende eine Sonderaktion für die Spiele gegen Netphen und Unna ins Leben gerufen. Und das Ding ging über die Linie! Bereits in der 7. Spielminute eröffnete Philip Hendle den Torreigen für die Außerirdischen mit dem ersten Treffer an diesem Abend. Nur eine Minute später traf Artur Tegkaev mit dem wohl schönsten Tor des Tages. Er kam kurz vor dem gegnerischen Gehäuse zu Fall und konnte in der Abwärtsbewegung den Puck über die Linie schlenzen. Den Treffer zum 3:0-Pausenstand besorgte Lance Monych.
Die Ice Aliens bestimmten von der ersten Minute an das Spiel, ließen sich jedoch immer wieder unnötig von den Gästen provozieren und kassierten gleich zu Beginn zahlreiche Strafen. Das Strafzeitenverhältnis von insgesamt 30 Minuten, davon zwei zehnminütige Disziplinarstrafen gegen Robby Hein und Lance Monych, zu 4 Minuten gegen Netphen im ersten Drittel sprechen für sich. Kein Wunder, dass Aliens-Trainer Larry Suarez schon nach 12. Minuten eine Auszeit nahm, um die Gemüter zu beruhigen.
So behielten die Außerirdischen während des gesamten Spiels die Überhand und konnten den Gegner auch in Unterzahl nach Belieben kontrollieren. Die wenigen Möglichkeiten, die sich das Netphener Team erspielte, konnten von Aliens-Goalie Marc Dillmann entschärft werden. „Er hatte keine leichte Aufgabe“, sagte Larry Suarez nach dem Spiel. „Er musste 60 Minuten konzentriert bleiben, obwohl er vergleichsweise wenig zu tun hatte.“ Im zweiten Drittel ließen die Aliens den Gegner viel laufen und trafen durch Christian Kohmann in Überzahl (30. Minute) und Lance Monych (39. Minute) zum 5:0 zur zweiten Pause.
Im letzten Drittel brachen dann bei Netphen alle Dämme. Sowohl konditionell als auch läuferisch hatten sie den Ratingern nichts mehr entgegen zu setzen. Die Außerirdischen hätten angesichts des Spielstands durchaus einen Gang zurückschalten können, hielten den Druck jedoch bis zur Schlussminute aufrecht und erzielten weitere sieben Treffer. Ein wenig Mitleid mit Gäste-Torhüter Nils Iselhorst konnte man durchaus haben, als Tegkaev, Aminikia, Schumacher, Monych und Hendle mit ihren Treffern das Ergebnis hochschraubten.

Ratinger Ice Aliens - EHC Netphen 12:0 (3:0, 2:0, 7:0)

Tore: 1:0 (7.) Hendle, 2:0 (8.) Tegkaev, 3:0 (10.) Monych, 4:0 (30.) Kohmann, 5:0 (39.) Monych, 6:0 (41.) Tegkaev, 7:0 (42.) Aminikia, 8:0 (42.) Schumacher, 9:0 (44.) Monych, 10:0 (50.) Hendle, 11:0 (52.) Tegkaev, 12:0 (56.) Monych

Strafminuten: Ratingen 18 (+ 10 Hein, + 10 Monych), Netphen 16
Zuschauer: 439
Schiedsrichter: Zsolt Heffler
EHC Netphen von Außerirdischen entführt

0:12-Niederlage gegen Ratinger Ice Aliens

Im zweiten Spiel der Oberliga mußte der EHC Netphen seine zweite Niederlage hinneh-men. Das Spiel bei den Ratinger Ice Aliens endete mit einer 0:12-Klatschen für die heimis-chen Puckjäger. Der EHC, der bis auf Matti Stein in Bestbesetzung antrat, kam im ersten Drittel kaum ins Spiel. Nach einer eigenen Überzahl waren die Ratinger gerade wieder komplett, als sie die 1:0-Führung erzielen konnten. Die Gastgeber blieben spielbestimmend und konnten ihr spielerisches Übergewicht bis zur Pausensirene in eine 3:0-Führung ummünzen. Im zweiten Drittel konnte der EHC mehr dagegen halten und setzte seinerseits einige Offensivakzente. Die besten Gelegenheiten zum Torerfolg für den EHC hatte Andre Bruch. In der 34. Spielminute scheiterte er gleich zweimal am Ratinger Goalie. Besser machten es wieder die Aliens, die den Netphener Goalie Nils Isselhorst ihrerseits zweimal überwinden konnten.
Im Schlussabschnitt konnten die Ratinger schalten und walten wie sie wollten. Ihre sich bietenden Torchancen nutzen sie konsequent aus und ließen den Puck gleich sieben Mal im Netphener Gehäuse zum 0:12-Endstand zappeln.

Torfolge: 0:1 Hendle (7. - Vorarbeit Gries, Tegkaev); 0:2 Tegkaev (8.); 0:3 Monych (10. - Schumacher, Kohmann); 0:4 Kohmann (30. - Priebsch PP); 0:5 Monych (39. - Lahmer); 0:6 Tegkaev (41. - Monych, Priebsch); 0:7 Aminikia (42. - Oesterreich, Hendle); 0:8 Schumacher (42. - Hauptig, Kohmann); 0:9 Monych (44. - Hein, Tegkaev PP); 0:10 Hendle (50. - Hauptig, Kohmann); 0:11 Tegkaev (52. - Monych, Hein); 0:12 Monych (56. - Teg-kaev, Hein)

Strafen:
EHC: 16
Ratinger "Ice Aliens": 18 + 10(Hein) + 10(Monych)

Schiedsrichter: Heffler - Kontny, Himbeeck

Zuschauer: 439

Aufstellung
EHC
Nils Isselhorst (Sirringhaus) - Elzner, Wapnewski, Schäfer, Tokarev, Zech, Weil, Henrik Is-selhorst, Kutzner - Koussek, Linke, Schnieder, Oertl, Tim Bruch, Andre Bruch, Breker, Sting, Walther, Blumenhofen, Hall

Ratinger "Ice Aliens"
Dillmann (Kohl) - Gross, Priebsch, Migas, Schumacher, Lahmer, Ackers, Aichele - Hauptig, Bleyer, Werner, Kohmann, Gries, Tegkaev, Monych, Oesterreich, Hein, Schiefner, Aminikia, Hendle
 

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TABELLE 3. Spieltag  Oberliga WEST 2010-11

Platz

Mannschaft   Sp. S U V/P T D Punkte
1 Platz verloren EHC Dortmund EHC Dortmund Westfalen-Elche 3 2 0 0 25 :7 18 6
2 Platz gehalten Frankfurter Löwen Frankfurter Löwen 3 2 0 0 17 : 4 13 6
3 Platz verloren EJ Kassel Huskis EJ Kassel Huskis 2 2 0 0 6 : 4 2 6
4 Platz gewonnen Hammer Eisbären Hammer Eisbären 3 1 1 1 9 : 9 0 5
 
5 Platz gewonnen Ratinger Aliens 97 Ratinger Aliens 97 3 1 1 0 16 : 6 10 4
6 Platz verloren EV Duisburg  EV Duisburg Füchse 1 1 0 0 5 : 2 3 3
7 Platz verloren EHC Krefelder Niederrhein e.V. PREUSSEN EHC Krefelder Niederrhein e.V. PREUSSEN 3 1 0 0 11 : 14 -3 3
8 Platz verloren

EC Bad Nauheim Rote Teufel

EC Bad Nauheim Rote Teufel 3 1 0 0 8 : 12 -4 3
9 Platz verloren Königsborner JEC  Königsborner JEC Bulldogs 2 1 0 0 6 : 21 -15 3
10 Platz gehalten ESC Moskitos Essen  ESC Moskitos Essen  0 0 0 0 0 : 0 0 0
11 Platz gehalten Herford EV ICE Dragons Herford EV ICE Dragons 1 0 0 0 4 : 7 -3 0
12 Platz gehalten EHC Netphen EHC Netphen 2 0 0 0 1 : 22 -21 0