Oberliga West

Spielbericht Oberliga West 09. 10. 2011
EV Duisburg Füchse vs EHC Krefelder Niederrhein e.V. PREUSSEN Spielberichte
ESC Moskitos Essen  vs EC Bad Nauheim Rote Teufel Spielberichte
EJ Kassel Huskis vs Herford EV ICE Dragons Spielberichte
Hammer Eisbären vs Frankfurter Löwen Spielberichte
EHC Dortmund Westfalen-Elche vs Ratinger Aliens 97 Spielberichte
EHC Netphen vs Königsborner JEC Bulldogs Spielberichte
Tabelle Spieltag
Sonntag, 09.10. 2011 EV Duisburg Füchse vs EHC Krefelder Niederrhein e.V. PREUSSEN 13 : 0 3:0 - 4:0 - 6:0
Tore:

Tor

    04:23 1:0 MacKay
13:00 2:0 Breitkreuz
15:59 3:0 MacKay
21:06 4:0 MacKay
28:58 5:0 Gogulla
31:05 6:0 Werth
36:39 7:0 Schöbel
44:38 8:0 Schmidt
46:18 8:0 Ziolkowski
49:23 10:0 Palka
51:03 11:0 Hanke
56:00 12:0 MacKay
57:03 13:0 Hanke
 
   
Strafen: 2 Minuten Strafe 2 Min.   10 Min.    
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   Dennis Appelhans    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: Franz, Kyei-Nimako, Störmann
Zuschauer: 1003
Kantersieg zum Heimspielauftakt

Der EVD lieferte den heimischen Fans eine starke Leistung zum ersten Ligaspiel in der Scania Arena. Gleich 13 Mal klingelte es im Krefelder Tor, wobei Björn Linda seinen Kasten sauber hielt. Ein gelungener Start in die neue Spielzeit.
Etwas verspätet begann das erste Heimspiel, das zum Torfestival für die Füchse werden sollte. In der siebten Spielminute eröffnete Matt MacKay mit dem ersten seiner vier Treffer des Abends den Torreigen. Clarke Breitkreuz und er selbst erhöhten vor der Pause noch auf 3:0. Das zweite Drittel begann wie das erste aufgehört hatte. Nach etwas mehr als zwei Minuten brachte erneut MacKay den Puck im gegnerischen Tor unter. Damit war das Spiel im Grunde entschieden und schon jetzt zeichnete sich ab, dass der Sieg nur eine Frage der Tordifferenz werden würde. Die ohnehin spärliche Gegenwehr der Krefelder ließ von Tor zu Tor nach und so boten sich immer öfter Räume für sehenswerte Kombinationen und Spielzüge. Nach dem zweiten Abschnitt zeigte die Anzeigetafel 7:0. Im letzten Drittel wurde es dann wie von den Fans gefordert zweistellig.
Mit 13:0 ging der Sieg auch in der Höhe verdient an die Hausherren, die das Spiel zu jeder Zeit im Griff hatten und sogar nur ein Mal auf der Strafbank Platz nehmen mussten. Ein guter erster Eindruck vor heimischer Kulisse, der Lust auf Mehr macht.

Tore:
6:23 MacKay (Breitkreuz, Werth)
13:00 Breitkreuz (MacKay, Werth)
15:59 MacKay (Werth, Breitkreuz)
21:06 MacKay (Breitkreuz, Werth)
28:58 Gogulla (Hrstka, De. Fischbuch)
31:05 Werth (Gogulla, Breitkreuz)
36:39 Schöbel (Hrstka, Hanke)
44:38 Schmidt (Schöbel, Hanke)
46:18 Ziolkowski (Palka, Hanke)
49:23 Palka (MacKay, Hrstka)
51:03 Hanke (Gogulla, Schöbel)
56:00 MacKay (Opree, Schmidt)
57:03 Hanke (De. Fischbuch, Schö)

Strafen:
Duisburg: 2
Krefeld: 10 + 10

Zuschauer:
1003
 
Preussen zahlen Lehrgeld in Duisburg

Nach einem tollen Spiel am Freitagabend in Frankfurt kamen die Preussen am Sonntag dann in Duisburg heftig unter die Räder. Vor über tausend Zuschauern lief beim jungen Krefelder Team nichts zusammen und die Jungs aus der Seidenstadt kassierten mit dem 13:0 Endstand die höchste Niederlage in der bisher noch jungen Saison. Mit sieben Minuten Verspätung pfiff Hauptschiedsrichter Franz die Partie in der Duisburger Scania Arena an. Die Füchse aus Duisburg machten von Anfang an klar, wer "Herr im Haus" ist und drängten die Preussen gleich von Beginn an weit in die eigene Verteidigungszone zurück.
Bereits in der vierten Spielminute ließ der Kanadier Matt Mackay, Sohn des legendären Marc Mackay, den Füchseanhang erstmals jubeln. In der Folgezeite spielte Duisburg schnell und präzise. Die Jungs um Preussencoach Elmar Schmitz mussten fast im 10 Sekundentakt weitere Angriffe der Heimmannschaft abwehren. Genau dreizehn Minuten waren abgelaufen, als die Füchse durch Clarke Breitkreuz das zweite Mal zuschlugen. Keine drei Minuten später erhöhte erneut Matt Mackay auf 3:0. Coach Elmar Schmitz wechselte die Goalies, für Daniel Petry kam nun Ken Passmann auf das Eis und versuchte seine Jungs mit einer Auszeit taktisch umzustellen. Die Füchse hatten weiter gute Chancen doch es blieb beim 3:0 Pausenstand.
Die zweiten zwanzig Minuten begannen und Duisburg machte da weiter, wo sie aufgehört hatten. Nur wenige Minuten später bescherte Matt Mackay den Füchsen das 4:0. Die Preussen befreiten sich nur selten aus der Verteidigungszone und Duisburg brachte den Puck weiter brandgefährlich vor das Gehäuse der Gäste. Die Füchse schossen nun im Fünfminutentakt die Tore. Patrick Gogulla, Christian Werth und Mats Schöbel schraubten das Ergebniss bis zur zweiten Drittelpause auf 7:0 hoch. Mit diesem deutlichen Rückstand für die Preussen ging es in die zweite Pause.
Wer vom Krefelder Anhang nun dachte, dass Duisburg seinen Torhunger gestillt hatte, der irrte sich gewaltig. Das muntere "Preisschießen" ging nun erst richtig los. Den Jungs aus der Seidenstadt fehlte nach dem schweren Spiel vom Freitag in Frankfurt die Kraft dagegen zu halten. Mit Markus Schmitt, Christoph Ziolkowski, Dennis Palka, Matt Mackay jeweils 1x und Benjamin Hanke 2x erhöhten die Füchse ihre Führung bis zur Schlusssirene auf 13:0.

Fazit: Nach einem starken und aufopferungsvollen Kampf in Frankfurt ging man in Duisburg mit Mann und Maus baden. Jetzt heißt es Mund abwischen und nach vorne schauen. Mit den Kassel Huskies empfangen die Preussen am Freitag 14.10.2011 um 19:30 Uhr einen weiteren starken Gegner bevor es dann am Sonntag 16.10.2011 zum vermeintlich leichteren Spiel nach Netphen geht.

Torfolge:

1:0 [04:23] Mackay (Breitkreuz, Werth)
2:0 [13:00] Breitkreuz (Mackay, Werth)
3:0 [15:59] Mackay (Werth, Breitkreuz)
4:0 [21:06] Mackay (Breitkreuz, Werth)
5:0 [26:39] Gogulla (Hrstka, Fischbuch)
6:0 [31:05] Werth (Gogulla, Breitkreuz)
7:0 [36:39] Schöbel (Hrstka, Hanke)
8:0 [44:38] Schmidt (Schöbel, Hanke)
9:0 [46:18] Ziolkowski (Palka, Hrstka)
10:0 [49:23] Palka (Mackay, Hrstka)
11:0 [51:03] Werth (Gogulla, Schöbel)
12:0 [56:00] Mackay (Oprée, Schmidt)
13:0 [57:03] Werth (Fischbuch, Schöbel)

Strafzeiten:

Duisburg 2
Krefeld 10 +10 (Appelhans)

Zuschauer:

1003
 

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Sonntag, 09.10. 2011 ESC Moskitos Essen  vs EC Bad Nauheim Rote Teufel 2 : 4 1:1 - 0:2 - 01
Tore:

Tor

13. 1:1 Brinkamann
49. 2:3 Jäske
  11. 0:1 Kujala
30. 1:2 Wex
39. 1:3 Kujala
60. 2:4 Baldys ENG
 
   
Strafen: 2 Minuten Strafe          
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: M. Prudlo, A. Hofer, Seidel
Zuschauer: 785
Die MOSKITOS Essen verlieren knapp mit 2:4 gegen die Roten Teufel aus Bad Nauheim.

In einem spannenden Spiel konnten die MOSKITOS endlich zeigen was in ihnen steckt. Leider hat es trotz guter Leistung nicht zu einem Sieg gerreicht.

Ein ausführlicher Spielbericht folgt.

 
4:2-Sieg in Essen - Janne Kujala zweifacher Torschütze

Mit 4:2 (1:1, 0:2, 1:1) gewannen die Roten Teufel vom EC Bad Nauheim heute Abend ihr Auswärtsspiel bei den Moskitos aus Essen und gaben somit die richtige Antwort auf das für alle enttäuschende 2:4 vom Freitag zuhause gegen Hamm. Trainer Fred Carroll wechselte wie angekündigt auf den Ausländerpositionen und ließ Kevin Lavallee für Kapitän Lanny Gare in der ersten Formation auflaufen. Das erste Drittel gestalteten die Hessen mehr als überlegen gegen eine Essener Mannschaft, die ihr erstes Punktspiel der Saison bestritt. Man drückte permanent in Richtung Tor von Essens Goalie Lüttges, der sich über mangelnde Arbeit nicht beklagen brauchte. Es bedurfte aber erst einer Überzahl-Situation in der 11.Minute, die Nauheims Janne Kujala zum 1:0 für den EC abschloss. Der Ausgleich zum 1:1 durch Brinkmann in der 13.Minute war eigentlich der erste gute Angriff der Hausherren, der sofort belohnt wurde. Die Gäste ließen sich aber nicht beirren und spielten weiter nach vorne und waren das bessere Team. Der Pfosten nach einem Schwab-Schuss (15.) sowie die Latte nach einem feinen Rückhandschuss von Stanley (17.) verhinderten eine Pausenführung zugunsten der Gäste. Auch ein vermeintlicher Treffer von Alexander Baum wurde nicht gegeben, der Referee sah die Scheibe nicht in vollem Umfang über der Torlinie.
Die Tore sollten aber im Mittelabschnitt vorentscheidend fallen: die Hessen waren dominant und kamen zu Chancen durch Lavallee, Cardona und Stanley, die zwar allesamt ungenutzt blieben, es schien aber nur eine Frage der Zeit zu sein, ehe das Führungstor fallen sollte. In der 30.Minute war es dann soweit, als Pierre Wex eine tolles Zuspiel von Dylan Stanley zum 2:1 für den EC verwerten konnte. Nun waren die Wetterauer vollends im Spiel und erhöhten nochmal den Druck auf den Essener Kasten. Zunächst verhinderte erneut die Latte nach einem Schuss von Tobias Schwab das dritte Tor, kurz vor der zweiten Pause war es aber wieder Neuzugang Janne Kujala, der die gut 80 mitgereisten EC-Fans mit der 3:1-Pausenführung erfreuen konnte.
Mit Beginn des letzten Abschnitts versäumten es die Roten Teufel, den Sack frühzeitiger zuzumachen. Chancen hierzu waren da, es blieb aber den Moskitos durch Mikka Jäske mit dem 2:3 in der 49.Minute vorbehalten, das Geschehen noch einmal spannend zu machen. Aus Gäste-Sicht war dies mehr als unnötig, denn die Gelegenheiten, das Match vorzeitig zu entscheiden, waren das ganze Spiel über bereits gegeben. Wer weiß, wie die Partie gelaufen wäre, hätte Keller einen Penalty gegen Jäske anschließend nicht gehalten, so aber blieben die Kurstädter mit dem einen Tor vorne. Unmut zog der Unparteiische auf sich, als er einen Treffer von Dennis Cardona nicht gab, nachdem das Gehäuse erst nach dem Überschreiten des Pucks über die Torlinie verschoben wurde. Diese Szene gab den Hessen aber nochmal Auftrieb, die hinten sicher standen und die Angriffe der Moskitos zunichte machten. Als die Hausherren in der Schlussminute ihren Goalie zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis nahmen, war es schließlich Matthias Baldys, der mit dem 4:2 die Partie verdientermaßen entschied und somit den zweiten Sieg im vierten Spiel klarmachte.
Zieht man ein kleines Zwischenresumee nach den ersten beiden Wochenenden, so lässt sich tendenziell ablesen, dass es mitnichten die absolut dominierende Liga der vermeintlichen Favoriten ist. Zogen die Roten Teufel am Freitag noch den Kürzeren gegen Hamm, so mussten auch die Frankfurter Löwen heute Abend bei den Eisbären mit 3:5 Federn lassen, so dass die Westfalen ein Sechs-Punkte-Wochenende feiern können. Die Elche aus Dortmund hatten heute lange Zeit beim 5:3-Sieg gegen Ratingen zu kämpfen, auch Kassel hatte am zweiten Spieltag Mühe beim 3:2 gegen die Ice Aliens. Es ist und bleibt also spannend in der Westgruppe, in der es für den EC Bad Nauheim am nächsten Freitag um 19.30 Uhr in Duisburg weitergeht. Das nächste Heimspiel bestreiten die Hessen am kommenden Sonntag um 19 Uhr gegen Herford.

Moskitos Essen - EC Bad Nauheim 2:4 (1:1, 0:2, 1:1)
Tore:
0:1 (11.) Kujala (Stanley, Schwab) 5-4
1:1 (13.) Brinkamann (Grein)
1:2 (30.) Wex (Stanley, Lavallee)
1:3 (39.) Kujala (Schwab, Baum)
2:3 (49.) Jäske (Linda, Lüttges)
2:4 (60.) Baldys (5-6) ENG
 

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Sonntag, 09.10. 2011 EJ Kassel Huskis vs Herford EV ICE Dragons 13 : 2 5:0 - 4:1 - 4:1
Tore:

Tor

01:57. 1:0 Böhm
03:06. 2:0 Heinrich
09:15. 3:0 M.Klinge
17:46. 4:0 Heinrich
19:57. 5:0 M.Klinge
22:05. 6:0 Berendt
24:42. 7:0 Berendt
26:25. 8:0 Valenti
28:17. 9:1 Berendt
41:19. 10:2 Roedger
47:53. 11:2 Mikesz
50:15. 12:2 Glusanok
54:57. 13:2 Heinrich
 
  31:24. 8:1 J.Keller
39:44. 9:2 Piro
   
Strafen: 2 Minuten Strafe 4 Min.   13 Min.    
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   Anderson
Reiss
 
   
  Spieldauer-Strafe keine   Reiss    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: Kissing, Olejnik, O. Kubiak
Zuschauer: 3032
Huskies feiern Kantersieg über Herford

Ohne Michi Christ, aber mit dem wieder genesenen Semen Glusanok schlugen die Huskies am heutigen Abend die Ice Dragons aus Herford mit 13:2.
Den Platz des verletzten Michael Christ in der ersten Sturmreihe nahm Alexander Heinrich ein. Den Torreigen eröffnete früh aber ein anderer: Über Artjom Kostyrev und Marc Roedger lief der Puck schnell zu Florian Böhm, der aus kurzer Distanz mit der Rückhand zur Führung traf. Sein erstes Oberligator.
Auch nach diesem frühen Treffer wurde schnell klar, dass die Huskies ihrem Gegner klar überlegen sind - nur eine gute Minute nach dem 1:0 legte Alexander Heinrich auf Vorlage von Petr Sikora und Emanuel Grund nach - 2:0, die Huskies waren auf Kurs. Und die Führung hätte sogar noch höher ausfallen können, allerdings rettete für den bemitleidenswerten Lars Morawitz im Herforder Tor zwei mal das Aluminium - Artjom Kostyrev und Alexander Engel waren die Pechvögel. Es sollte aber nicht verschwiegen werden, dass auch die Ice Dragons ab und an gefährlich vor Martin Fous auftauchten, vor allem durch Konter. Die beste Möglichkeit zum Anschlusstreffer vergab nach einem Valenti-Fehler Fraser Smith, dessen unplatzierter Schuss den Huskies-Keeper vor keine Probleme stellte.In der 10. Minute stellte Kapitän Manuel Klinge seine ganze Klasse unter Beweis, als er hinter dem Tor stehend Lars Morawitz anschoss - der Puck trudelte zum 3:0 ins Tor.
Wenn den Huskies eines vorzuwerfen war, dann die fehlende Durchschlagskraft in Überzahl. Ab der 11. Spielminute bekamen sie fast durchgängig die Chance, in personeller Überlegenheit zu agieren. Mit Ausnahme von zwei Engel-Distanzschüssen und einem nicht verwandelten Heinrich-Rebound wurde allerdings keine Torgefahr entfacht.
Kurioserweise klappte es nach Ablauf der Powerplaysituationen viel besser. Nach 17:46 konnte Morawitz einen Klinge-Schuss nur zur Seite abwehren, Alex Heinrich hatte daraufhin keine Mühe ins leere Tor zum 4:0 einzuschieben. Den Schlusspunkt setzte nur drei Sekunden vor Drittelende Manuel Klinge selbst, der ungestört aus dem Slot zum 5:0 einnetzte.
Das einseitige Spiel des ersten Drittels fand auch nach der Pause seine Fortsetzung. Jedoch war es nicht die erste Sturmreihe, sondern die Junioren um Böhm, Berendt und Co., deren Aktionen sich auf der Anzeigetafel bemerkbar machten. Nach 22:05 nutzte Patrick Berendt eine lange Druckphase seiner Reihe und erhöhte auf 6:0. Nachdem Manuel Klinge nach einem Solo sein dritter Treffer verwehrt blieb und auch Patrick Schädel in Lars Morawitz seinen Meister fand, war es in der 26. Spielminute erneut Patrick Berendt, der zu einem tollen Solo ansetzte und überlegt mit der Rückhand das 7:0 erzielte. Keine Minute später durfte auch endlich Sven Valenti jubeln, der zuvor noch an der Latte scheiterte. Aus abseitsverdächtiger Position wurde er toll von Petr Sikora in Szene gesetzt und verwandelte zum 8:0. Das war zuviel für Lars Morawitz, den ersten Torhüter der Ice Dragons - er wurde von Jacob Lamers erlöst.
Nach dem der NRW-Regionaligist der vergangenen Saison bereits im ersten Drittel vereinzelte gefährliche Konter setzen konnte, gelang ihnen das in der Folge erneut - und diesmal sogar mit Erfolg! In Überzahl vertändelte Sven Valenti an der blauen Linie den Puck, Jeffrey Keller nutzte das aus, zog auf und davon und gab Martin Fous das Nachsehen.
In dieser Phase wurde das Spiel auch auf Seiten der Huskies immer zerfahrener, was auch daran lag, dass Jamie Bartman viel experimentierte. So durfte sich beispielsweise Patrick Schädel in Reihe 1 neben Petr Sikora und Alex Heinrich beweisen. Zwei Minuten vor Drittelende klingelte es dann nochmal im Herforder Kasten, und wieder hieß der Torschütze Patrick Berendt - sein dritter Treffer in diesem Drittel! Den letzten Schuss des zweiten Abschnitts hatte aber der Gast aus Herford: Resultierend aus Nachlässigkeiten in der neutralen Zone liefen die Ice Dragons einen drei auf eins Konter, den Topscorer Josh Piro zum 9:2 verwertete.
Auch im Schlussdrittel setzten ich die bekannten Kräfteverhältnisse fort, auch wenn das Spielniveau insgesamt weiter sank. Nachdem im ersten Abschnitt bereits Florian Böhm sein erstes Saisontor erzielen konnte, wurde in der 42. Minute Marc Roedger dieselbe Ehre zuteil. Der Sohn des ehemaligen ECK-Kapitäns Peter "Roads" Roedger traf zum 10:2, nachdem sein Sturmpartner Artjom Kostyrev kurz zuvor noch am Pfosten scheiterte. Nach knapp 48 Minuten gelang auch endlich der heißersehnte Überzahltreffer: Alex Engel deutete einen Schlagschuss an, spielte allerdings einen scharfen Pass auf den am langen Pfosten lauernden Jiri Mikesz, der nur noch die Kelle hinhalten musste. 11:2, und die Huskies hatten noch nicht genug, denn Semen Glusanok in der 51. Spielminute und erneut Alexander Heinrich fünf Minuten vor Schluss trafen noch zum 13:2-Endstand.
 
Dragons kassieren erwartet deutliche Niederlage in Kassel

Über 3.000 Fans, darunter knapp 100 Herforder, sahen die deutliche Niederlage der Ice Dragons in Kassel. Bis auf den erkrankten Leon Nasebandt und Ronny Schubert konnte Coach Bruce Keller auf alle Spieler im Team zurückgreifen, selbst der angeschlagene Sven Johannhardt stellte sich bereitwillig in den Dienst der Mannschaft. Doch die Übermacht das Kassel Huskies war einfach zu groß.
Die Gastgeber legten los wie die Feuerwehr. Huskies Coach Jamie Bartman liess zu Beginn nur seine beiden Paradereihen auflaufen, um mächtig Druck zu erzeugen, was auch gelang. Angriff auf Angriff rollte auf der Herforder Tor zu. Doch Lars Morawitz machte mit tollen Reflexen eine Huskies Chance nach der anderen zu Nichte. Dennoch gingen die Huskies bis zu 9. Minute durch Tore von Florian Böhm, Alexander Heinrich und Nationalspieler Manuel Klinge mit 3:0 in Führung. Und neben den Gegentoren bekam der HEV weitere Nackenschläge. Erst verletzte sich Sven Johannhardt am Fuß und musste das Spiel beenden, dann musste Micah Anderson nach einem Check gegen den Kopf für 2+10 Minuten auf die Strafbank, zu guter Letzt erwischte Danny Reiss einen Gegenspieler im Zweikampf unglücklich, so dass dieser sich verletzte. Die Strafe für den Herforder Spieler nach Reglement war klar: 5+Spieldauer. 6 Minuten am Stück waren die Ice Dragons nun in Unterzahl, davon 1 Minute mit zwei Mann weniger. Doch sie hielten dagegen und was aufs Tor kam, fischte Morawitz weg. Bemerkenswert: Die Huskies-Fans bekundeten dem HEV Keeper für seine Leistung Ihren Respekt, feuerten Lars Morawitz nach einigen Monstersaves an! Als die Unterzahl abgelaufen war, versuchten die Ice Dragons ihrerseits einen Angriff aufzubauen, liefen dabei in einen Konter und es stand 4:0. Erneut war Alexander Heinrich erfolgreich. Als sich alle mit diesem 4:0 bereits abgefunden hatte, ließ Klinge nochmal seine Klasse aufblitzen und erhöhte mit einem satten Schuss aus kurzer Distanz auf den 5:0 Pausenstand.
Auch im zweiten Drittel hielten die Gastgeber den Druck hoch. Bis zur 27. Minute erhöhten sie durch 2 Tore von Patrick Berendt und einen Treffer von Sven Valenti auf 8:0, ein Spielstand, der ohne die tollen Paraden von Morawitz noch höher hätte sein können. Dann nahm Bruce Keller eine Auszeit und erlöste Lars Morawitz, Jacob Lamers nahm nun seinen Platz ein. Genau 3 Sekunden dauerte es, da mußte auch er sich geschlagen geben, jedoch wurde dem Treffer die Anerkennung verweigert. Der nächste Jubel gehörte den Ice Dragons. In eigener Unterzahl fing Jeff Keller einen Paß der Huskies ab, startete durch und schob die Scheibe bei Martin Fous durch die Schoner. Der HEV gab sich nicht auf, kämpfte, aber dennoch fiel der nächste Treffer für die Gastgeber, Patrick Berendt erhöhte mit seinem dritten Treffer auf 9:1. Das letzte Wort hatten in diesem Drittel jedoch die Ice Dragons! 16 Sekunden vor der Sirene setzte sich Fraser Smith nach öffnendem Paß von Jeff Keller auf links durch, spielte in die Mitte wo der mitgelaufene Josh Piro trocken zum 9:2 Pausenstand verwandelte.
Im letzten Drittel forderten die Kasseler Fans das 10. Tor, und Marc Roedger erfüllte Ihnen diesen Wunsch in der 42. Minute. Anschließend merkte man den Ice Dragons an, dass die Kräfte langsam schwanden, sie konnten sich aber jetzt auf Jacob Lamers verlassen, der ähnlich wie vorher Lars Morawitz, einige 100%ige entschärfte. Bei den Toren von Jiri Mikesz, Semen Glusanok und Alexander Heinrich war er jedoch auch machtlos, so dass die Gastgeber das Ergebnis bis zum Ende noch auf 13:2 hochschrauben konnten. Die Ice Dragons konnten trotzdem erhobenen Hauptes das Eis verlassen, wurden Sie doch für ihren Kampfgeist bis zur letzten Minute von den gegnerischen Fans noch mit Applaus verabschiedet!
Für die Ice Dragons die erwartete Niederlage, gegen die Routine und Klasse der Topreihen der Huskies hatten sie ausser Kampfgeist nicht viel entgegenzusetzen. Dennoch, auf die Leistung und den Kampfgeist kann man aufbauen!

Torfolge:
1:0 Böhm/Kostyrev/Roedger (1:57); 2:0 Heinrich/Sikora/M.Klinge (3:06); 3:0 M.Klinge/Heinrich/Sikora (9:15);
4:0 Heinrich/M.Klinge/Sikora (17:46); 5:0 M.Klinge/Sikora/Heinrich (19:57);
6:0 Berendt/J.Grund/Böhm (22:05); 7:0 Berendt/Böhm (25:42); 8:0 Valenti/Sikora/M.Klinge (26:25);
8:1 J.Keller (31:24) UZ1; 9:1 Berendt/Böhm/Valenti (38:17); 9:2 Piro/Smith/J.Keller (39:44);
10:2 Roedger/Mikesz/Kostyrev (41:19); 11:2 Mikesz/Engel/Kostyrev (47:53) PP1;
12:2 Glusanok/M.Klinge/Heinrich (50:18); 13:2 Heinrich/M.Klinge/Sikora (54:57) PP1

Strafminuten:
Kassel 4
Herford 13 + 10 (Anderson) + Spieldauer (Reiss)

 

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Sonntag, 09.10. 2011 Hammer Eisbären vs Frankfurter Löwen 5 : 3 1:1 - 1:1 - 3:1
Tore:

Tor

16. 1:1 Milan Vanek
25. 2:1 Patrick Flasar
44. 3:2 Nicolas Bitter
56. 4:3 Matthias Potthoff
60. 5:3 Nils Sondermann
 
  12. 0:1 Dominique Hensel
30. 2:2 Kevin Thau
50. 3:3 Jan Barta
 
   
Strafen: 2 Minuten Strafe 14 Min. 18 Min.      
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   Kasten    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: Naust, Siebel, R. Weiss
Zuschauer: 1000
Wahnsinn – Sieg gegen Löwen

Die Hammer Eisbären mischen weiter die Liag auf. Nach dem 4:2 in Bad Nauheim folgte heute ein 5:3-Sieg gegen die Löwen aus Frankfurt (1:1, 1:1, 3:1).
Einfach sensationel was die Eisbären zur Zeit auf das Eis bringen. Bereits acht Punkte aus den letzten vier Spielen. Auch heute wieder beherztes Eishockey mit viel Einsatz und Leidenschaft. Den Anfang machen jedoch die Löwen und gehen früh mit 1:0 in Führung. Das Team von Carsten Plate bleibt dran und gleicht aus. Im zweite Drittel dann sogar die Führung der Eisbären. Dem Druck der Löwen folgt der Ausgleich.
Im letzten Spielabschnitt geht es munter weiter. Die Eisbären mit dem Team aus Frankfurt auf einer Höhe und mit der erneuten Führung. Die Löwen beißen sich wieder in der Hammer Hälfte fest – Ausgleich. Doch es bleibt dabei: den Eisbären gelingt heute einiges. Carsten Plate hat sein Team perfekt eingestellt. Der Lohn dafür das 4:3 und fünf Sekunden vor Schluss die Entscheidung mit dem 5:3.
 
Löwen kassieren Niederlage in Hamm

Die Löwen Frankfurt haben auswärts bei den Hammer Eisbären verloren. In den Schlussminuten fiel die Entscheidung.
Vor einer ansehnlichen Kulisse von rund 1.000 Zuschauern starten die Gastgeber aus Hamm zunächst passiver in die Partie und überließen den Löwen die meisten Spielanteile.
Folgerichtig schoss Dominique Hensel (12. Min.) die Löwen Führung heraus. Im Anschluss kamen die Eisbären auch besser ins Spiel und wurden aktiver - im Powerplay gelang Milan Vanek (16.) schließlich der Ausgleich.
Im zweiten Abschnitt hatten die Löwen zwar wieder etwas mehr Spielanteile, spielten aber über weite Strecken zu kompliziert, um das Gehäuse vom starken Hammer Torhüter Benjamin Voigt dauerhaft gefährden zu können.
Auf der Gegenseite konnte sich erneut Dennis Schulz mehrmals auszeichnen, aber beim 2:1 für Hamm durch Patrick Flasar (30.) war auch der junge Löwen-Goalie machtlos.
Was den Löwen bei gleicher Spieleranzahl zunächst nicht gelang, besorgte dann Kevin Thau (44.), der in Unterzahl zum 2:2 Ausgleich traf. So ging es in die zweite Pause.
Im Schlussabschnitt agierten beide Teams offensiver, wieder waren es die Eisbären, die in Führung gingen durch den Treffer von Nicolas Bitter (44.). Aber Jan Barta (50.) hatte die passende Antwort parat und netzte zum erneuten Auslgeich ein.
Kurz vor dem Ende des spannenden Schlussabschniits landete ein Puck direkt von der Bande genau auf dem Schläger von Matthias Potthoff (56.), der direkt vor dem Löwen Tor postiert keine Mühe hatte, einzunetzen. 3:4 aus Löwen Sicht!
In den Schlusssekunden setzten die Löwen alles auf eine Karte und holten Dennis Schulz vom Eis. Doch der Puck landete vier Sekunden vor dem Ende zum fünften Mal im Löwen Tor. Damit war die Niederlage besieglt.

Am kommenden Freitag, den 14. Oktober 2011, treten die Löwen in Königsborn (19:30 Uhr) an. Zwei Tage später folgt das Heimspiel gegen den EV Duisburg in der Eissporthalle Frankfurt (18:30 Uhr).

Hammer Eisbären - Löwen Frankfurt 5:3 (1:1, 1:1, 3:1)

0:1 (12.) Dominique Hensel (Thomas Schenkel, Ryan Fairbarn)
1:1 (16.) Milan Vanek
2:1 (25.) Patrick Flasar
2:2 (30.) Kevin Thau (Sven Breiter, Ryan Fairbarn)
3:2 (44.) Nicolas Bitter
3:3 (50.) Jan Barta (Sven Breiter, Kevin Thau)
4:3 (56.) Matthias Potthoff
5:3 (60.) Nils Sondermann

Strafminuten: Hamm 14 - Frankfurt 18 plus 10 Disziplinar (Kasten).

Zuschauer: 1.000.
 

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Sonntag, 09.10. 2011 EHC Dortmund Westfalen-Elche vs Ratinger Aliens 97 5 : 3 1:1 - 1:1 - 2:1
Tore:

Tor

09:04 1:0 Manuel Neumann
27:42 2:1 Frank Petrozza
46:47 3:2 Ryan Martens
47:47 4:2 Ryan Martens
59:04 5:3 Philipp Michl
 
  16:35 1:1 Artur Tegkaev
36:26 2:2 Lance Monych
51:57 4:3 Andrej Kieselev
   
Strafen: 2 Minuten Strafe 20 Min.   26. Min.    
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   Lance Monych    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: Klau, Doden, Wentingmann
Zuschauer: 632
Elche behaupten sich gegen die AliensElche behaupten sich gegen die Aliens
EHC Dortmund – Ratinger Ice Aliens 5 : 3 (1:1,1:1,3:1)


Bis zur Schlussminute musste der EHC Dortmund am Sonntagabend auf eigenem Eis an der Strobelallee hart kämpfen um die Ratinger Ice Aliens mit 5:3 zu bezwingen. Zweimal gingen die Westfalen Elche in Führung, zweimal glichen die Aliens aus. Ein Doppelschlag brachte den EHC dann in der 47. und 48. Spielminute auf 4:2 nach vorne, aber die Gäste schlugen noch einmal zurück und verkürzten auf 4:3. In einem ohnehin spannenden Spiel brachte die Schlussphase noch mehr Dramatik, die sich erst 56 Sekunden vor dem Abpfiff von DEL-Hauptschiedsrichter Steffen Klau löste. Da konnte nämlich Philipp Michl den erlösenden fünften Dortmunder Treffer erzielen. Damit war das Sechs-Punkte-Wochenende des EHC und damit die Tabellenführung nach dem zweiten Meisterschaftswochenende perfekt.
Von Beginn an zeigten beide Teams hohen kämpferischen Einsatz, ohne allerdings spielerisch zu glänzen. Die erste Chance der Partie hatte Branislav Pohanka nach gut zwei Minuten, nach weiteren drei Minuten konnte man bereits erkennen, dass es nicht wenig Strafzeiten geben würde. Zuerst profitierten die Elche davon und kamen in der 10. Spielminute durch Manuel Neumann bei doppelter Überzahl zum 1:0. Der Verteidiger konnte aus zentraler Position abziehen und sein bereits drittes Saisontor erzielen. In der 17. Minute nutzte dann Ratingen eine 5:3-Überzahl zum 1:1-Ausgleich durch Artur Tegkaev aus. Ein richtiger Spielfluss fehlte aber noch, bei insgesamt bereits 14 Strafminuten im ersten Abschnitt nicht verwunderlich. Daran sollte sich auch im zweiten Drittel wenig ändern. Die Elche gewannen zwar immer mehr die Oberhand, aber die Chancenverwertung blieb wenig optimal. Auch eine weitere 5 gegen 3 Situation konnte nicht genutzt werden. Dennoch ging der EHC in der 28. Minute durch Frank Petrozza wieder mit 2:1 in Führung, aber die Aliens konnten in Überzahl in der 37. Minute durch Lance Monych erneut egalisieren. Mittlerweile wurde die Partie noch engagierter geführt und die Gäste blieben trotz der Chancenvorteile der Elche weiterhin gefährlich. Im Schlussdrittel war es in der 47. Minute dann Ryan Martens (am Freitag in Unna bereits mit 5 Toren sehr auffällig), der von der linken Seite überlegt zum 3:2 einschießen konnte. Eine knappe Minute später konnte dann erneut der 26-jährige kanadische Außenstürmer auf 4:2 erhöhen. Die Ratinger Aliens gaben sich aber immer noch nicht geschlagen und kamen in der 52. Minute durch Andrej Kieselev zum dritten Überzahltreffer. Kurz darauf musste EHC-Goalie Benjamin Finkenrath den knappen Vorsprung retten. Christoph Koziol hätte in der 57. Minute alles klar machen können, aber er vergab frei stehend. So mussten die Elche weiter um den ersten Heimsieg zittern, bis Aliens Verteidiger Jan-Philipp Priebsch gut zwei Minuten vor Spielende sich eine dumme Strafzeit einhandelte. Damit war der Weg frei für den EHC-Sieg, den Philipp Michl nach weitem Pass von Ryan Martens aus dem eigenen Drittel auf Frank Petrozza und dessen gutem Zuspiel in der Schlussminute mit dem 5:3 endgültig sicherte.
Am kommenden Wochenende wartet ein schweres Programm auf die Westfalen Elche. Zuerst kommt am Freitag um 20 Uhr mit den Hammer Eisbären das momentane Überraschungsteam der Oberliga West ins Eissportzentrum Westfalenhallen. Das Team von Neu-Trainer Carsten Plate ließ am Wochenende mit zwei Siegen in Bad Nauheim und zuhause gegen Frankfurt aufhorchen. Am kommenden Sonntag geht dann die erste Fahrt einer EHC-Seniorenmannschaft nach Kassel. Das Spiel bei den dortigen Huskies, mit ebenfalls 9 Punkten hinter den Elchen aktuell auf Platz 2 der Oberliga Tabelle, beginnt um 18:30 Uhr.


Torfolge:
1:0 (09:04) Manuel Neumann (Philipp Michl, Frank Petrozza) +2
1:1 (16:35) Artur Tegkaev (Christian Kohmann) +2
2:1 (27:42) Frank Petrozza (Ryan Martens, Dieter Orendorz)
2:2 (36:23) Lance Monych (Jan-Philipp Priebsch, Christian Kohmann) +1
3:2 (46:49) Ryan Martens (Vitali Stähle, Manuel Neumann)
4:2 (47:47) Ryan Martens (Vitali Stähle, Manuel Neumann)
4:3 (51:57) Andrej Kieselev (Christian Kohmann, Artur Tegkaev) +1
5:3 (59:04) Philipp Michl (Frank Petrozza, Ryan Martens) +1

Strafminuten: EHCDO 20 - RIA 26 + 10 Lance Monych

Zuschauer: 632

Mannschaftsaufstellung: Benjamin Finkenrath [31], Jan Kremer [35] (nicht eingesetzt) – Florian Kirschbauer [2], Stephan Kreuzmann [4] (C), Dieter Orendorz [22], Manuel Neumann [33] (A), Sebastian Eickmann [44] (A), Niklas Clusen [55], Mike Ortwein [93] – Philipp Michl [7], Ryan Martens [8], Michael Schmerda [16], Thomas Richter [18], Vitali Stähle [19], Branislav Pohanka [25], Jérome Bobon [61], Christoph Koziol [66], Frank Petrozza [88], Stefan Streser [89]
 
Knappe Niederlage beim Spitzenreiter

Wie bereits eine Woche zuvor in Kassel mussten die Ratinger Ice Aliens auch am Sonntagabend eine knappe Niederlage gegen einen der Favoriten in der Oberliga-West hinnehmen. Erst in den Schlussminuten ging das Spiel in Dortmund mit 3:5 verloren.
Gleich zu Beginn war deutlich zu spüren, dass die Ice Aliens an diesem Abend für eine Überraschung sorgen wollten. Sehr laufstark und engagiert gingen die Ratinger Spieler zu Werke, mitunter jedoch auch etwas übermotiviert. In Verbindung mit einem äußerst penibel pfeifenden Hauptschiedsrichter Steffen Klau resultierte das in zahlreichen Strafzeiten, durch die sich die Ratinger oftmals selbst schwächten.
„Es war ja nicht so, dass wir besonders hart gespielt haben“, sagte Aliens-Trainer Larry Suarez nach dem Spiel. „Die meisten Strafzeiten haben wir für Undiszipliniertheiten und Kleinigkeiten kassiert.“ So gingen die Dortmunder Elche in der 10. Minute durch Manuel Neumann in doppelter Überzahl in Führung. Die Außerirdischen ließen sich hiervon jedoch nicht beeindrucken, kämpften sich zurück ins Spiel und nutzten kurz vor dem ersten Pausentee ihrerseits eine Überzahlsituation zum 1:1-Ausgleich durch Artur Tegkaev.
Im zweiten Abschnitt änderte sich am Kräfteverhältnis auf dem Eis nur wenig. Die Dortmunder hatten optisch etwas mehr Spielanteile, die Ice Aliens standen jedoch defensiv gut, mussten einmal mehr längere Unterzahlsituationen überstehen, und erarbeiteten sich auch im Sturm immer wieder gute Möglichkeiten. Es war jedoch der Spitzenreiter, der durch Frank Petrozza in der 28. Minute erneut in Führung ging. Unterstützt von rund 30 mitgereisten Ratinger Fans gaben die Außerirdischen sich jedoch nicht auf und nutzten die einzige Überzahlsituation des zweiten Abschnitts zum erneuten Ausgleich. Lance Monych traf in der 37. Minute zum 2:2-Pausenstand.
So war die Partie im letzten Drittel wieder völlig offen. Die Ice Aliens kamen ebenso wie die Gastgeber immer wieder zu guten Chancen, doch die Elche zeigten sich vor dem gegnerischen Tor etwas abgezockter und sorgten mit einem Doppelschlag durch Ryan Martens in der 47. Und 48. Spielminute für die Vorentscheidung in diesem Spiel. Zwar kamen die Ice Aliens in der 52. Minute durch Verteidiger Andrej Kiselev noch einmal heran, konnten in den Schlussminuten jedoch nicht mehr genügend Druck aufbauen, um den abgeklärten Dortmundern noch einmal gefährlich werden zu können. Stattdessen sorgten die Elche durch Philipp Michl für den 5:3-Endstand, natürlich in Überzahl.

EHC Dortmund - Ratinger Ice Aliens 5:3 (1:1, 1:1, 3:1)

Tore: 1:0 (10.) Neumann +2, 1:1 (17.) Tegkaev +2, 2:1 (28.) Petrozza, 2:2 (37.) Monych +1, 3:2 (47.) Martens, 4:2 (48.) Martens, 4:3 (52.) Kiselev +1, 5:3 (60.) Philipp Michl +1

Strafminuten: Dortmund 20, Ratingen 26 (+10 Monych)
Zuschauer: 632
Schiedsrichter: Steffen Klau
 

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Sonntag, 09.10. 2011 EHC Netphen vs Königsborner JEC Bulldogs 1 : 4 0:2 - 1:0 - 0:2
Tore:

Tor

         
Strafen: 2 Minuten Strafe          
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: Vermölen, Heu, Strohmenger
Zuschauer:  
EHC Netphen weiter sieglos

1:4 gegen „Bulldogs“ Königsborn – Tim Linke zurück im Siegerland

Der EHC Netphen muss in der neuen Saison weiterhin auf den ersten Punktgewinn warten. Wobei sie im Spiel gegen die „Bulldogs“ aus Königsborn so nah dran waren wie noch nie in der laufenden Saison. Der EHC Netphen war von Beginn an im Spiel und konnte sich einige gute Tormöglichkeiten herausarbeiten. Bis zur neunten Spielminute scheiterten Daniel Wal-ther, Tim Linke und André Bruch nur denkbar knapp am Goalie der Gäste. Kurz nach der Torchance des Netphener Eigengewächsen stellte Jakub Krätzer mit dem 1:0 für die „Bulldogs“ das Spielgeschehen auf den Kopf. Die Königsborner konnten das Spiel mehr an sich reißen ohne das der EHC komplett chancenlos gewesen wäre. Oleg Tokarev scheiterte beim Versuch, den Puck zum 1:1 im fast leeren Gehäuse unterzubringen. Wie bereits beim 0:1 folgte auch hier nach einer guten Einschussgelegenheit der Netphener im Gegenzug das Tor der Gäste. Igor Furda traf zum 0:2.
Im zweiten Drittel konnte sich der EHC bei seinem Goalie Hendrik Sirringhaus bedanken, der das Spiel mit seinen Paraden offen hielt. Der Königsborner JEC war klar spielbestim-mend und hätte das Spiel vorzeitig entscheiden können. Diesmal was es der EHC Netphen der nach vielen aussichtsreichen Chancen des Gegners einnetzen konnte. In Überzahl traf René Sting nach einem schönen Spielzug über Falk Elzner und Martin Oertel zum 1:2. Der EHC Netphen drehte nochmal auf und konnte das Heft in die Hand nehmen, leider ohne zählbares Ergebnis.
Im Schlussabschnitt knüpften die Netphener Kufenflitzer an die Leistung vor der Pause an. Sie machten weiter Druck auf das gegnerische Gehäuse um das Spiel noch zu drehen. Auch nach dem 1:3 in der 45. Spielminute steckten die Netphener nicht auf. Die Gäste ließen jedoch nichts anbrennen und machten mit dem 1:4 fünf Minuten vor Schluss alles klar.

Die Netphener Fans konnten am Sonntag einen Heimkehrer im Sportpark Siegerland be-grüßen. Tim Linke steht seit dem Spiel in Ratingen wieder im Kader des EHC Netphen. Im Sommer wechselte Tim Linke zu den Hammer Eisbären. Dort fühlte er sich allerdings nicht wohl und schloss sich vergangene Woche wieder dem EHC an. Tim Linke war mit seinen 48 Scorerpunkten (20 Tore und 28 Vorlagen) maßgeblich am Erfolg des EHC Netphen in der vergangenen Saison beteiligt.

Torfolge: 0:1 Krätzer (9. - Vorarbeit Bezouska, Hrstka); 0:2 Furda (14. - Bezouska, Gerike PK); 1:2 Sting (29. - Elzner, Oertel PP); 1:3 Bezouska (45. - Furda, Golumbeck); 1:4 Kühl (55. - Schulz, Nejotrowski)

Strafzeiten:
EHC: 10
Königsborner JEC: 10

Schiedsrichter: Vermölen – Heu, Strohmenger

Zuschauer: 205

Aufstellung
EHC
Sirringhaus (Nils Isselhorst) – Elzner, Kutzner, Schäfer, Tokarev, Zech, Wapnewski, Henrik Isselhorst – Kousek, Schnieder, André Bruch, Tim Bruch, Oertel, Blumenhofen, Walther, Sting, Linke, Hall

Königsborner JEC
May (Potthoff) – Hrstka, Möller, Kühl, Philip Brozé, Gerike, Rangen, Nejotrowski, Krätzer, Golumbeck, Marcel Brozé, Bezouska, Patrik Kuchnia, Alexandrov, Schulz, Furda, Andre Kuchnia
 
Bulldogs lernen zwei Seiten der Oberliga kennen

Überlegenheit beim Aufsteiger Netphen.

Beunruhigt durch die deutliche Niederlage startete man Sonntags in Netphen zunächst vorsichtig, jedoch gab nach den ersten Chancen der Gastgeber Torwart Sebastian May, der an diesem Abend sein Pflichtspiel-Debüt für den KJEC gab, den nötigen Rückhalt und so konnte das Team von Trainer Waldemar Banaszak nach den Anfangsminuten beginnen, das Spiel zu dominieren. Nach mehreren klaren Chancen war es dann Jakub Krätzer, der auf Vorlage seines Landsmanns Michal Bezouska das 1:0 in der 9. Spielminute erzielte. Die Bulldogs waren permanent am Drücker und schossen nahezu pausenlos auf das Tor der überforderten Gastgeber, die ihrem Torwart Sirringhaus verdanken konnten, dass das Spiel nicht ebenfalls zweistellig endete. So dauerte es bis zur 14. Minute bis erneut eine der zahlreichen Chancen der Bulldogs verwertet werden konnte und als Kapitän Igor Furda das 2:0 aus Sicht des Königsborner JEC erzielte, was auch somit der Stand nach dem ersten Drittel war.
Auch im zweiten Drittel ging es fast pausenlos vor dem Tor des EHC Netphen zu Gange, bis die Gastgeber, die sonst lediglich hauptsächlich durch Ex-Bulldogs Tim Linke zu kleineren Chancen kamen, in der 28. Minute einen schnellen Konter verwerten konnten. Trotz mehrerer Alleingänge auf das gegnerische Gehäuse und glasklarer Chancen, kamen die Bulldogs nicht zu ihrem dritten Treffer und gingen mit einem Stand von 2:1 aus eigener Sicht ins letzte Drittel.
Bereits fünf Minuten nach Wiederanpfiff markierte Michal Bezouska endlich den dritten Treffer für den Königsborner JEC und als Marvin Kühl in der 55. Minute das letzte Tor an diesem Abend erzielte, war das Spiel gelaufen und die drei Punkte für die Bulldogs sicher.

Da der Königsborner JEC sportlicher Weise nicht auf die Wertung des Spiel gegen den ESC Essen - den Moskitos wurde sämtliche Ausrüstungsgegenstände sabotiert - bestand und das Spiel auf den 23.12. verlegen ließ, verpasste man, trotz der deutlichen Niederlage am Freitag, den Sprung nach ganz oben an die Tabelle und steht nun mit 6 Punkten auf Platz 7, punktgleich mit dem viert-platzierten aus Duisburg. Leider agierten die Moskitos Essen nicht genauso sportlich und verhinderten bisher den ersten Einsatz der Saison für Sebastian Pigache, da sie ihm bis heute keine Freigabe erteilten.
Zu Gast sind am Freitagabend um 20 Uhr in der Eissporthalle Unna die Löwen Frankfurt, die in der Liga aktuell unerwartet schwach gestartet sind, jedoch mehr als 7.000 (!) Anhänger bei ihren Spielen haben. Sonntags geht es für die Bulldogs nach Ratingen. Trainer Banaszak hofft, dass bis dahin auch Tim Schneider und Christoph Ulrich zur Verfügung stehen und sei Team somit in voller Stärke antreten kann.
 

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TABELLE 3. Spieltag  Oberliga WEST 2010-11

Platz

Mannschaft   Sp. S U V/P T D Punkte
1 Platz gehalten EHC Dortmund EHC Dortmund Westfalen-Elche 4 3 0 0 30 : 10 0 9
2 Platz gewonnen EJ Kassel Huskis EJ Kassel Huskis 3 2 0 0 19 : 6 13 6
3 Platz gewonnen Hammer Eisbären Hammer Eisbären 4 2 1 1 14 : 12 2 8
4 Platz gewonnen EV Duisburg  EV Duisburg Füchse 2 2 0 0 18 : 2 16 6
 
5 Platz verloren Frankfurter Löwen Frankfurter Löwen 4 2 0 0 20 : 9 11 6
6 Platz gewonnen

EC Bad Nauheim Rote Teufel

EC Bad Nauheim Rote Teufel 4 2 0 0 12 : 14 -2 +
7 Platz gewonnen Königsborner JEC  Königsborner JEC Bulldogs 3 2 0 0 10 : 22 -12 6
8 Platz verloren Ratinger Aliens 97 Ratinger Aliens 97 4 1 1 0 19 : 11 8 4
9 Platz verloren EHC Krefelder Niederrhein e.V. PREUSSEN EHC Krefelder Niederrhein e.V. PREUSSEN 4 1 0 0 11 : 27 -16 3
10 Platz gehalten ESC Moskitos Essen  ESC Moskitos Essen  1 0 0 0 2 : 4 -2 0
11 Platz gehalten Herford EV ICE Dragons Herford EV ICE Dragons 2 0 0 0 6 : 20 -14 0
12 Platz gehalten EHC Netphen EHC Netphen 3 0 0 0 2 : 26 -24 0
Den Kassel Huskis drohte eine Wertung des LEV-NRW mit 0:3 - 5:0  für die Spiele gegen Frankfurt und Ratingen, noch nicht in der Tabelle berücksichtigt!