Oberliga West

Spielbericht Oberliga West 14. 10. 2011EHC Dortmund Westfalen-Elche Königsborner JEC Bulldogs EJ Kassel Huskis Hammer Eisbären Ratinger Aliens 97 Herford EV ICE Dragons EV Duisburg Füchse ESC Moskitos Essen  EHC Netphen Frankfurter Löwen EC Bad Nauheim Rote Teufel EHC Krefelder Niederrhein e.V. PREUSSEN
EV Duisburg Füchse vs EC Bad Nauheim Rote Teufel Spielberichte
EHC Krefelder Niederrhein e.V. PREUSSEN vs EJ Kassel Huskis Spielberichte
Königsborner JEC Bulldogs vs Frankfurter Löwen Spielberichte
EHC Dortmund Westfalen-Elche vs Hammer Eisbären Spielberichte
EHC Netphen vs ESC Moskitos Essen  Spielberichte
Herford EV ICE Dragons vs Ratinger Aliens 97 Spielberichte
Tabelle Spieltag
Freitag, 14 .10. 2011 EV Duisburg Füchse vs EC Bad Nauheim Rote Teufel 7 : 3 1:1 - 3:0 - 3:2
Tore:

Tor

14:58 1:0 Breitkreuz
34:34 2:1 Schöbel
36:54 3:1 Schmidt
37:46 4:1 Strodel
40:38 5:1 Schöbel
44:09 6:1 MacKay
46:55 7:1 Palka
 
  16:35 1:1 Kujala
54:40 7:2 Baldys
58:07 7:3 Stanley
 
   
Strafen: 2 Minuten Strafe ???   ???    
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: R. Schelewski, Kontny, Mann
Zuschauer: 915
Duisburg macht auch vor Top-Teams nicht halt

Am Abend boten die Füchse eine tolle Vorstellung. Nach leichten Anfangsschwierigkeiten schießt sich das Heimteam richtig ein und geht mit einem deutlichen 7:3 vom Eis. Die jungen Wilden machen also auch vor dem als Top-4 Team eingeschätzten Nauheimern nicht halt.
Die ersten Minuten im ersten Durchgang legten die Gäste ein hohes Tempo auf das Eis, nahmen sich aber dann mit zahlreichen Strafzeiten selbst den Rhythmus. So gelang Clarke Breitkreuz in der 15. Minute der Führungstreffer. Nur eine Minute später musste Thomas Ziolkowski, der beim ersten Treffer assistierte, mit einer Spieldauerstrafe vom Eis. In der folgenden doppelten Überzahl gelang den Nauheimern der Ausgleich zum 1:1 Pausenstand.
Im zweiten Drittel sahen die Fans einen immer besser in Fahrt kommenden EVD. Und erneut fünf Minuten vor Ende des Durchgangs gingen die Hausherren durch Mats Schöbel in Führung. Und dieses Mal ließ man Bad Nauheim nicht wieder ins Siel kommen. Exakt zwei Minuten nach der erneuten Führung traf Markus Schmidt zum 3:1. Und das Team legte schnell nach. Die Fans hatten kaum Zeit den Schützen zu feiern, da beförderte Manuel Strodel den Puck erneut über die gegnerische Torlinie. Damit gingen die Füchse mit einem verdienten 4:1 Vorsprung in die zweite Pause.
Der letzte Abschnitt begann kurios. Gästekeeper Keller bereitete sich im falschen Tor auf das Schlussdrittel vor. Im richtigen Tor angekommen musste er kurz nach Wiederanpfiff das 5:1 durch Mats Schöbel hinnehmen und damit entwickelte sich das Spiel zu einer klaren Angelegenheit für den EVD. In der 45. und 47. Minute bauten Matt MacKay und Dennis Palka den Abstand sogar noch auf 7:1 aus. In den letzten fünf Minuten konnte Bad Nauheim zwar mit zwei Treffern etwas Ergebniskosmetik betreiben, dennoch trübt der Endstand von 7:3 nicht den klaren und verdienten Sieg über eine der hoch gehandelten Mannschaften der Oberliga West.


Tore:
1:0 (14:58) Breitkreuz (T. Ziolkowski, Strodel)
1:1 (16:35) Kujala
2:1 (34:54) Schöbel (De. Fischbuch, Hanke)
3:1 (36:54) Schmidt (De. Fischbuch, Hanke)
4:1 (37:46) Strodel (Breitkreuz, MacKay)
5:1 (40:38) Schöbel (Hanke, De. Fischbuch)
6:1 (44:09) MacKay (Preibisch, Schmidt)
7:1 (46:55) Palka (Ch. Ziolkowski, Da. Fischbuch)
7:2 (54:40) Baldys
7:3 (58:07) Stanley

Zuschauer:
915
 
3:7-Niederlage in Duisburg - Gare mit Gesichtsverletzung

Mit 3:7 (1:1, 0:3, 2:3) unterlagen die Roten Teufel vom EC Bad Nauheim heute Abend bei den Füchsen aus Duisburg. Dabei sah es lange Zeit trotz zahlreicher Strafen gegen die Hessen mehr als gut aus, ein drei-minütiger Blackout gegen Ende des zweiten Abschnitts mit drei Gegentoren stellte allerdings vorzeitig die Weichen auf Sieg für die Wedau-Städter.
Nach dem 0:7 aus der Vorbereitung waren die Hessen gewarnt: man stand zunächst hinten sicher und ließ die Füchse kommen. Bitter waren jedoch Strafzeiten des sehr kleinlich pfeifenden Referees, der den Hausherren einige Powerplays ermöglichte, zudem kassierte Daniel Ketter ohne eigenes Zutun eine Zehn-Minuten-Strafe. Nach vorne ging da für die Kurstädter somit wenig, man überstand die Unterzahlprüfungen auch ob eines starken Markus Keller zunächst schadlos. Ein angebliches Halten gegen Marius Pöpel in der 16.Minute war allerdings eine Strafe zuviel, denn der Deutsch-Kanadier Clarke Breitkreuz nutzte diese zum 1:0 für die Gastgeber (16.). Nur kurze Zeit später hatte Duisburgs Christoph Ziolkowski den Schläger - wenn auch unbeabsichtigt - in Lanny Gares Gesicht, der Noch-Kanadier in Reihen der Roten Teufel musste mit einer blutenden Wunde ins Krankenhaus eingeliefert werden und konnte das Match nicht bis zum Ende absolvieren. Der EVD-Stürmer erhielt folgerichtig eine Spieldauerstrafe, die anschließenden fünf Minuten Powerplay nutzte ausgerechnet der Ex-Duisburger Janne Kujala zum verdienten 1:1-Ausgleich, mit dem es in die erste Pause ging.
Auch ohne ihren Kapitän gestalteten die Gäste das Spielgeschehen im zweiten Drittel mehr als ausgeglichen. Beide Seiten nahmen sich nichts, was die Chancen anging, Nauheim hatte vielleicht sogar mehr Möglichkeiten, in Front zu gehen. Stattdessen machten Strafzeiten gegen Ende des Mittelabschnitts den entscheidenden Unterschied. Zunächst war es aber Duisburgs Schöbel, der in der 35.Minute die 2:1-Führung für die Wedau-Städter erzielte. Gleich zwei Strafen gegen die Hessen nutzte anschließend Schmidt zum 3:1 bei doppelter Überzahl, und als ein Mann zurück war, markierte MacKay das vorentscheidende 4:1 für die Ruhrstädter, mit dem es in die zweite Pause ging.
Das Match war endgültig entschieden, als erneut Schöbel in der 41.Minute das 5:1 für die Füchse erzielte. Die Hessen ließen sich nun hängen und zeigten kaum noch Gegenwehr. Dies nutzten MacKay in der 45. und Palka in der 47.Minute zum 7:1, nach dem Markus Keller entnervt das Gehäuse verließ. Sein Backup Patrick Glatzel konnte zumindest ohne Gegentor bleiben, nachdem Baldys (55.) in Überzahl und Stanley in der 59.Minute das Ergebnis nur noch leicht korrigieren konnten. "Das war eine peinliche Vorstellung", wollte EC-Coach Fred Carroll nach dem Schlusspfiff keine Entschuldigungen nach dem Ausfall von Lanny Gare oder den vielen Strafen gelten lassen. Seine Spieler müssen somit am Sonntag im Heimspiel gegen Herford (Beginn 19 Uhr) einiges an Wiedergutmachung betreiben, um diese Scharte von heute Abend auszuwetzen.
Die weiteren Ergebnisse von heute Abend: Königsborn-Frankfurt 5:2, Krefeld-Kassel 0:3, Netphen-Essen 4:5, Dortmund-Hamm 3:2 (zur Tabelle).

EV Duisburg - EC Bad Nauheim 7:3 (1:1, 3:0, 3:2)
Tore:
1:0 (16.) Breitkreuz PP 5-4
1:1 (17.) Kujala PP 5-3
2:1 (35.) Schöbel (Fischbuch)
3:1 (37.) Schmidt (Hrstka, Fischbuch) PP 5-3
4:1 (38.) Strodel (MacKay) PP 5-4
5:1 (41.) Schöbel (Fischbuch, Hrstka)
6:1 (45.) MacKay
7:1 (47.) Palka
7:2 (55.) Baldys (Striepeke, May)
7:3 (59.) Stanley (Kujala, Weibler) PP 5-4
 

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Freitag, 14 .10. 2011 EHC Krefelder Niederrhein e.V. PREUSSEN vs EJ Kassel Huskis 0 : 3 0:0 - 0:1 - 0:2
Tore:

Tor

    28:11 0:1 Petr Sikora
53:49 0:2 Sven Valenti
58:49 0:3 Manuel Klinge
 
   
Strafen: 2 Minuten Strafe 18 Min 10 Min      
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: Heffler, B. Braun, Quint
Zuschauer:  
Da war Mehr drin für die PreussenPreussen mit Huskies auf Augenhöhe

Mit einem 0:3 verlieren die Preussen ihr Heimspiel am Freitagabend gegen den Topfavoriten, den Kassel Huskies. Das Spiel war lange offen und die Preussen hatten viele zwingende Torchancen um das Spiel für sich entscheiden zu können. Am Ende verlieren die Hausherren das Spiel aufgrund der höheren Kaltschnäuzigkeit der Gäste verdient, jedoch mit ein bis zwei Toren zu hoch. Ausführlicher Bericht folgt...
 
Huskies siegen auch in Krefeld – Shutout für Ondraschek

Nach der ernüchternden Nachricht der drohenden Punktabzüge, war die Mannschaft um Trainer Jamie Bartman am gestrigen Abend gewillt, auf dem Eis eine entsprechende Antwort zu liefern. Der Gegner aus Krefeld, dem ebenfalls Ungemach in Form von Punktabzügen droht, blieb auch aus diesem Grund nur die Underdogrolle, zumal die Huskies wieder auf Michael Christ zurückgreifen konnten.
Bereits nach 24 Sekunden bekamen die Nordhessen die Möglichkeit in Überzahl in Führung zu gehen. Gefährlich wurde es allerdings vor dem Kasten von Adam Ondraschek, als die Scheibe an der eigenen blauen Linie leichtfertig vertändelt wurde. Artjom Kostyrev konnte den enteilten Preußen-Stürmer nur per Foul stoppen, was der Unparteiische zurecht ahndete. Die Überzahlphase war also früh beendet. Fortan bestimmten die Schlittenhunde zwar die Partie und erarbeiteten sich die größeren Spielanteile, die beste Torchance des ersten Drittels hatte allerdings der Gastgeber: In der 15. Spielminute stibitzte der mit DEL-Erfahrung ausgestattete Stürmer Marc Schaub den Puck von Stephané Robitailles Kelle und stürmte allein auf Huskies-Torhüter Ondraschek zu. Schaubs Schuss stellte Ondraschek allerdings vor keine großen Probleme, so dass es letztlich torlos in die Kabine ging.
Leicht verbessert, allerdings immer noch nicht restlos überzeugend traten die Huskies im Mittelabschnitt auf. Nachdem in der 21. Minute erneut Marc Schaub frei vor Ondraschek vergab, erlösten zwei über Vierzigjährige die Huskies und ihre ca. 60 mitgereisten Fans: Der noch im ersten Drittel nicht immer fehlerfreie Robitaille lief aus der eigenen Defensivzone unnachahmlich bis hinter das von Ken Passmann gehütete Preußen-Gehäuse, fand Petr Sikora freistehend im Slot, der eiskalt zur Huskies-Führung verwandelte. 28:11 Minuten waren zu diesem Zeitpunkt gespielt.
Ein „Dosenöffner“ sollte dieser Treffer jedoch nicht sein, denn die Huskies taten sich im Angriff weiterhin schwer. Einige gefährliche Aktionen konnten Florian Böhm und Julian Grund verbuchen, jedoch blieben auch diese ohne Torerfolg. Der jüngere Grund-Bruder stürmte ab dem 2. Drittel für Artjom Kostyrev, der sich zuvor ohne gegnerische Einwirkung im Gesicht verletzte und im Krankenhaus genäht werden musste.
Da auch Adam Ondraschek stets die Übersicht behielt, ging es mit der knappen Huskies-Führung ins letzte Drittel.
Dass dieses 0:1 kein Ruhekissen sein sollte, zeigte sich schnell zu Beginn des Schlussabschnitts. Julian Grund saß in der Kühlbox, als sich die Preußen durch die Hintermannschaft der Huskies kombinierten. Der freigespielte Kai Oltmanns brachte es aber fertig, den Puck aus kurzer Distanz mit der Rückhand am leeren Tor vorbei zu schießen! In der 47. Spielminute gerieten die Huskies sogar in doppelte Unterzahl, da innerhalb von wenigen Sekunden erst Sven Valenti und später Semen Glusanok auf die Strafbank wandern mussten. Die Chance für Krefeld zum Ausgleich – jedoch wehrten sich die drei verbliebenen Schlittenhunde wacker und überstanden auch diese kritische Phase, die die Trainer beider Mannschaften nach dem Spiel als „Schlüsselszene“ betiteln sollten. Denn in der Folge übernahmen die Nordhessen wieder das Kommando und wurden in der 54. Spielminute belohnt: Der immer wieder sich ins Offensivspiel einschaltende Sven Valenti schlich sich am langen Pfosten frei, wurde mustergültig von Petr Sikora bedient und musste den Puck nur noch am chancenlosen Ken Passmann vorbei ins Tor schieben. 0:2 und die Entscheidung zu Gunsten der Huskies, die eine gute Minute vor Schluss in Person von Kapitän Manuel Klinge sogar noch auf 0:3 erhöhten.
Es war ein typischer Arbeitssieg, den die Huskies am gestrigen Abend am Niederrhein landeten. Allen ist bewusst, dass am morgigen Sonntag eine deutliche Leistungssteigerung notwendig ist, um in der heimischen Eissporthalle auch den aktuellen Tabellenführer aus Dortmund in die Knie zu zwingen. Erstes Bully ist um 18:30 Uhr.
 

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Freitag, 14 .10. 2011 Königsborner JEC Bulldogs vs Frankfurter Löwen 5 : 2 2:0 - 1:2 - 2:0
Tore:

Tor

02:36 1:0 Michal Bezouska
18:42 2:0 Igor Furda
37:22 3:2 Michal Bezouska
56:36 4:2 Lukas Golumbeck
58:28 5:2 Philipp Brozé
 
  27:35 1:2 Alexander Althenn
33:19 2:2 Alexander Althenn
   
Strafen: 2 Minuten Strafe 12 Min   22 Min    
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: Hertrich, Henkels, Heu
Zuschauer:  
Bulldogs zähmen die Löwen aus Frankfurt
Königsborner Jugend Eishockeyclub schlägt Ex-DEL-Verein mit 5:2

Mit hohen Erwartungen kamen die Gäste aus Frankfurt in die Eissporthalle Unna und rechneten vor dem Spiel mit einem deutlichen Sieg. Selbst diverse Wettanbieter gaben den Gastgebern keine Chance im Spiel gegen den klaren Favoriten, denn nach dem Spiel der Bulldogs vergangene Woche gegen den EHC Dortmund, bei dem der KJEC eine Lehrstunde bekam, glaubten die Gäste, die bestückt waren mit diversen Profi-Spielern, bereits daran, das kleine Team aus Unna zweistellig vom Eis fegen zu können.
Doch das Team von Trainer Waldemar Banaszak ging an dem Abend ganz anders zu Werke, als eine Woche zuvor und konzentrierte sich fast ausschließlich auf die Defensivarbeit, um das Spiel möglichst lange offen zu halten. Zwar war das Tor der Bulldogs unter Dauerbeschuss und die Gäste kamen zu zahlreichen Chancen, doch im Vergleich zum Spiel gegen Dortmund konnten die Gäste weites gehend vom Tor ferngehalten werden und so waren dies meist Schüssen aus der Distanz anstatt gefährliche Alleingängen. Aber auch die Chancen, die nahe am Königsborner Tor entstanden, konnten vereitelt werden. Zudem konnte man eine deutliche Verbesserung im Torabschluss beobachten und so konnten die Konterchancen und Überzahlsituationen diesmal eiskalt genutzt werden.
Bereits in der 3. Spielminute konnte daher in Überzahl Michal Bezouska den Gästekeeper überwinden und traf nach Vorarbeit von Lars Gericke und Igor Furda zum 1:0 für die Bulldogs. Als 4 Minuten später die Hausherren ebenfalls in Unterzahl gerieten, rechneten die Gäste bereits mit dem Ausgleich. Doch die Bulldogs standen gut in der Defensive und konnten die gegnerischen Chancen vereiteln. Als kurz vor der Pause die Bulldogs erneut durch ein Powerplay-Tor erfolgreich waren und zum 2:0 trafen, wussten die Mannschaft und die Zuschauer auf den Rängen bereits, dass an dem Abend mehr drin war, als vor dem Spiel vermutet. Das Tor erzielte diesmal Kapitän Igor Furda auf Vorarbeit von Michal Bezouska und Philip Brozé.
Erst als in der 27. Minute Verteidiger Wolfgang Hrstka auf die Strafbank musste, konnten die Gäste auf 2:1 verkürzen und nur 5 Minuten später sogar den Ausgleich erzielen. Doch wer nun beim Stand von 2:2 glaubte, die Bulldogs würden aufgeben und das Spiel würde nun den vorher vermuteten Verlauf annehmen, wurde kurz vor der zweiten Pause eines besseren belehrt, als Igor Furda durch seinen zweiten Treffer die erneute Führung für die Gastgeber erzielte.
Die Bulldogs, die erneut auf Sebastian Pigache verzichten mussten, da die Freigabe aus Essen immer noch nicht eingetroffen ist, verteidigten im letzten Drittel bei einem knappen Stand von 3:2 weiterhin mutig das eigene Gehäuse und konnten sich sogar in Unterzahl behaupten. Als schließlich in der 56. Spielminute Lukas Golumbeck nach Vorarbeit durch Michal Bezouska einen Konter eiskalt zum 4:2 ein netzte, war klar, dass dies ein besonderer Abend sein wird. Denn selbst als die Löwen noch ihren Torwart zu Gunsten eines weiteren Feldspielers herausnahmen wurde es nicht mehr eng für die Bulldogs und so konnte Philip Broze kurz vor Ende noch ins verlassene Gäste-Tor treffen und machte mit dem 5:2 alles klar.
Minuten lang wurde das Team von den Zuschauern gefeiert und so musste man nach dem Gang in die Kabine erneut auf’s Eis, um mit den Fans den Sieg zu genießen. Das Team hat nach der dicken Klatsche gegen Dortmund Moral bewiesen und einen der Favoriten schlagen können, wodurch die Bulldogs nach dem Spiel mit 3 Siegen aus 4 Spielen auf den vierten Tabellenplatz vorrücken konnten.
 
Löwen-Pleite in Königsborn

Die Löwen Frankfurt haben das zweite Auswärtsspiel in Folge verloren. Beim Köningsborner JEC setzte es eine 2:5-Niederlage.
Die Löwen Frankfurt haben das zweite Niederlage in Folge kassiert. Nachdem es schon am vergangenen Sonntag nicht für Punkte reichte, setzte es am Freitagabend in Königsborn eine weitere 2:5-Niederlage (0:2; 2:1; 0:2).
Schon im ersten Spielabschnitt taten sich die Löwen schwer und viele der mitgereisten Fans fühlten sich an die Partie in Hamm erinnert. Die Löwen hatten zwar mehr Spielanteile, setzten das Tor der Gastgeber aber zu selten gezielt unter Druck. Die Königsborner hatten ihrerseits selbst nur wenige Torchanchen, nutzten diese aber clever aus. So erzielte Michal Bezouska (4.) im Powerplay das 1:0, kurz vor Drittelende schockierte Igor Furda mit dem 2:0 (18.) das Löwen-Team und die -Fans auf der Tribüne.
Im zweiten Abschnitt besserte sich das Spiel der Löwen und die Partie wurde offener. Zudem wechselten die Löwen die Torhüter, so dass Christian Wendler zu seinem ersten Einsatz im Löwen-Dress kam.
Der Anschlusstreffer durch Alexander Althenn (27.), der den verletzten Martin Schweiger in der ersten Reihe ersetzte, sollte die Aufholjagd einleiten. Und tatsächlich war es dann erneut Alex Althenn, der den Ausgleich in der 34. Spielminute besorgte. Doch wenige Minuten vor der Pause setzte es den nächsten Dämpfer, als Michal Bezouska die Hausherren wieder in Front schoss.
Im Schlussabschnitt gelang es den Löwen über weite Strecken nicht, das Tor der Bulldogs unter Druck zu setzen. Im Gegensatz dazu nutzen die Gastgeber eine der wenigen Torchancen (55.), um mit 4:2 uneinholbar davon zu ziehen. Das 5:2 (58.) fiel, als Löwen-Schlussmann Christian Wendler zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis geholt wurde.

Königsborner Bulldogs - Löwen Frankfurt 5:2 (2:0, 1:2, 2:0)
Tore:
1:0 (2:36) Michal Bezouska
2:0 (18:42) Igor Furda
1:2 (27:35) Alexander Althenn (Ryan Fairbarn, Thomas Schenkel)
2:2 (33:19) Alexander Althenn (Simon Barg)
3:2 (37:22) Michal Bezouska
4:2 (56:36) Lukas Golumbeck
5:2 (58:28) Philipp Brozé
 

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Freitag, 14 .10. 2011 EHC Dortmund Westfalen-Elche vs Hammer Eisbären 3 : 2 1:1 - 2:1 - 0:1
Tore:

Tor

19:00 1:1 Christoph Koziol
25:27 2:1 Frank Petrozza
27:10 3:1 Frank Petrozza
 
  10:39 0:1 Christian Nieberle
48:03 3:2 Milan Vanek
   
Strafen: 2 Minuten Strafe 12 Min   14 Min.    
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe Thomas Richter   keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: Prudlo, M. C. Hofer, Seidel
Zuschauer: 633
Elche stoppen die EisbärenEElche stoppen die Eisbären
HC Dortmund – Hammer Eisbären 3 : 2 (1:1,2:0,0:1)

Wie schon am letzten Wochenende musste sich der EHC Dortmund auch am Freitagabend den nächsten Heimerfolg hart erkämpfen. Mit 3:2 konnten die Hammer Eisbären, die zuvor in Bad Nauheim und zuhause gegen Frankfurt gewinnen konnten, besiegt werden. Mit einem Doppelschlag zwischen der 26. und 28. Spielminute konnten die Westfalen Elche zwar mit 3:1 in Führung gehen, aber die Gäste nutzten in der 49. Minute eine doppelte Überzahl zum Anschlusstreffer. In den letzten zehn Minuten versuchten die Eisbären zum Ausgleich zu kommen, aber der EHC konnte den knappen Vorsprung halten und damit die Tabellenführung in der Oberliga West verteidigen.

Der EHC Dortmund begann sehr druckvoll und bereits nach 10 bzw. 17 Sekunden hatte Hamms Keeper Benjamin Voigt Gelegenheit sich auszuzeichnen. Dies sollte sich im weiteren Spielverlauf noch sehr häufig wiederholen. „Er ist sicherlich momentan der beste Keeper in der Liga“ meinte Frank Gentges nach Spielende. Überhaupt hatte der Elche Cheftrainer schon vor der Saison die Eisbären wegen der guten Verstärkungen hoch eingeschätzt und er sollte in den 60 Minuten Recht behalten. Zwar holte sich der EHC viele Torchancen heraus, aber Hamm blieb mit schnellen Kontern jederzeit gefährlich. Das zeigte sich in der 11. Minute, als Hamms Christian Nieberle eine Lücke am rechten Torpfosten finden konnte um zum 0:1 einschieben zu können. Die Elche reagierten mit weiteren Grosschancen, aber Benjamin Voigt konnte erst in der 19. Minute überwunden werden, als Christoph Koziol von der rechten Seite aus spitzem Winkel das 1:1 erzielte. Im zweiten Abschnitt folgte die beste Phase des EHC. Zuerst nutzte Frank Petrozza in der 26. Minute ein tolles Zuspiel von Philipp Michl zum 2:1. Gut 100 Sekunden später war es erneut der 40-jährige Außenstürmer, der in Überzahl auf 3:1 erhöhen konnte. Es war bereits der 9. Treffer im 5. Spiel für den Topskorer der letzten Jahre. Entschieden war die Partie damit allerdings noch nicht, denn der Eisbären Keeper verhinderte eine weitere Ergebnisverbesserung der Elche. So kam es dann, dass in der 48. Minute gleich zwei Strafzeiten gegen den EHC innerhalb von 10 Sekunden Hamm in eine gute doppelte Überzahlsituation brachten. Die nutzte dann Milan Vanek in der 49. Minute mit dem 3:2-Anschlusstreffer, als er einen beherzten Schuss von Patrik Flasar abfälschen konnte. Damit waren die Eisbären wieder im Spiel. Stephan Kreuzmann und Stefan Streser hätten zwar vorzeitig alles klar machen können, aber in der hektischen Schlussphase fielen keine weiteren Treffer. Beide Trainer sprachen in der anschließenden von einer guten und spannenden Partie, in der die Hammer Eisbären beweisen konnten, dass sie sich in ihrer momentanen Rolle als Überraschungsmannschaft durchaus wohl fühlen.
Am Sonntag steht die erste Fahrt einer EHC-Seniorenmannschaft nach Kassel auf dem Programm. Das Spiel bei den dortigen Huskies beginnt um 18:30 Uhr und die Westfalen Elche werden alles geben müssen um auch in Nordhessen zu bestehen. Leider bedingt durch einige Spielwertungen gibt die aktuelle Tabelle momentan ein überraschendes Bild. Der EHC führt mit 12 Punkten, gefolgt von Ratingen mit 10 Zählern. Danach folgt ein Trio mit jeweils 9 Punkten, bestehend aus Duisburg (erst drei Spiele), Frankfurt und Königsborn (trotz der klaren 1:17-Schlappe gegen die Elche). Hamm liegt mit 8 Punkten auf Platz sechs.

Torfolge:

0:1 (10:39) Christian Nieberle (Christian Gose, Tim Pietzko)
1:1 (19:00) Christoph Koziol
2:1 (25:27) Frank Petrozza (Philipp Michl, Ryan Martens)
3:1 (27:10) Frank Petrozza (Manuel Neumann, Philipp Michl) +1
3:2 (48:03) Milan Vanek (Patrik Flasar, Nils Sondermann) +2

Strafminuten: EHCDO 12 + 10 Thomas Richter - Hamm 14

Zuschauer: 633

Mannschaftsaufstellung: Benjamin Finkenrath [31], Jan Kremer [35] (nicht eingesetzt) – Florian Kirschbauer [2], Stephan Kreuzmann [4] (C), Dieter Orendorz [22], Manuel Neumann [33] (A), Sebastian Eickmann [44] (A), Niklas Clusen [55], Mike Ortwein [93] – Philipp Michl [7], Ryan Martens [8], Michael Schmerda [16], Thomas Richter [18], Vitali Stähle [19], Branislav Pohanka [25], Jérome Bobon [61], Christoph Koziol [66], Frank Petrozza [88], Stefan Streser [89], Dennis Schlicht [91]
 
Die Hammer Eisbären kassierten beim EHC Dortmund eine knappe 2:3-Niederlage.

Als Patrik Flasar in der 49. Minute noch einmal den Anschlusstreffer für die Hammer Eisbären erzielt hatte, keimte im Auswärtsspiel beim EHC Dortmund noch einmal ein kleines Fünkchen Hoffnung auf. In der Tat waren die Gäste bemüht um das Remis, versuchten es in den Schlusssekunden noch einmal mit der Herausnahme des Keepers zugunsten eines sechsten Feldspielers, doch ein weiteres Tor blieb aus, so dass das Team von Trainer Carsten Plate mit dem 2:3 (1:1, 0:2, 1:0) bei den Elchen die zweite Niederlage der Saison kassierte. „Natürlich ist man nach so einem Spiel enttäuscht, dass es nicht für einen Punkt gereicht hat“, sagte der Coach, der seine Mannen in punkto Einsatz und Kampf keinen Vorwurf machte. „Dortmund ist eben die stärkste Mannschaft der Liga, die wir bisher gesehen haben. Wenn man hier nur 2:3 verliert, kann man nicht gänzlich unzufrieden sein. Das Ergebnis geht daher in Ordnung.“
Es waren die Dortmunder, die loslegten wie die Feuer. Schon nach gut 30 Sekunden musste Hamms Goalie Benjamin Voigt zum ersten Mal gegen Franz Petrozza retten – und es sollte gewiss sich seine einzige Heldentat in der Partie bleiben. Die Begegnung gestaltete sich darauf aber ausgeglichener, die Eisbären leisteten größere Gegenwehr und kamen ihrerseits zu Chancen. Nach einem Alleingang von Jiri Svejda hatte EHC-Keeper Benjamin Finkenrath noch wenig Problem (5.), auch eine sehenswerte Möglichkeit von Milan Vanek, der gut von Matthias Potthoff in Szene gesetzt worden war, wehrte er ab (8.).
In der elften Minute war es Christian Nieberle, der die Gäste mit 1:0 in Führung brachte. Danach hielt Voigt diesen Vorsprung einige Male fest – wie in Minute zwölf, als er prompt gegen Vitali Stähle, der von einem Abpraller profitiert hatte, zur Stelle war. Auf Seiten der Hammer versuchte es erneut Svejda, doch der Tscheche bezwang Finkenrath im Gehäuse der Elche nicht. Stattdessen drang der EHC weiter auf den Ausgleich – und erzielte in letztendlich auch. Christoph Koziol luchste Sebastian Licau hinter dem Tor der Eisbären die Scheibe ab, positionierte sich am rechten Pfosten und schob den Puck zum 1:1 über die Linie (19.). „Ein doofes Tor“, lautete die erste Reaktion von Plate.
Zu Beginn des zweiten Abschnitts lieferten sich die Kontrahenten einen offenen Schlagabtausch – bis zur 26. Minute, als Frank Petrozza die Hausherren erstmals in Front brachte. Nur 104 Sekunden später war es erneut der Dortmunder Akteur mit der Rückennummer 88, der in Überzahl von einem präzisen Pass von Manuel Neumann profitierte und zum 1:3 einschob (28.).
Bei den Hammern lief in dieser Phase nicht viel zusammen, agierte bis zur 33. Minute in Unterzahl. „Nach dem 1:2 haben wir uns eine kleine Auszeit genommen“, räumte auch Plate ein. Danach stabilisierten sich die Gäste einigermaßen, kamen zu einer Kontermöglichkeit durch Potthoff, die durch Jiri Svejda eingeleitet wurde, doch alles in allem waren es die Dortmunder, die mehr Druck ausübten und dadurch vor 633 Zuschauern optisch überlegen waren.
Ähnlich begann auch der Schlussdurchgang, und das Spielgeschehen hatte überwiegend im Drittel der Eisbären stattgefunden. Doch das Plate-Team zeigte sich engagiert und kämpferisch, wollte sich nicht so einfach geschlagen geben. Und dieser Einsatz wurde belohnt, denn in der 49. Minute verkürzte Patrik Flarar in doppelter Überzahl mit einem Schuss von der blauen Linie auf 3:2. Doch der EHC blieb gefährlich und schaltete nach Puckeroberung in numerischer Unterlegenheit blitzschnell um, doch Voigt war gegen Stephan Kreutzmann zur Stelle (50.). Auf der anderen Seite verpasste Martin Köchling den Ausgleich – der Verteidiger traf nur den Pfosten (53.). „Das muss man der Mannschaft zugute halten, dass sie sich nicht hat hängen lassen, noch einmal alles versucht hat und 60 Minuten alles gegeben hat“, lobte der Coach die Moral seines Teams.
In Dortmund stand übrigens auch Pierre Schulz das erste Mal für die Hammer auf dem Eis. Der 29-jährige Stürmer wechselte vom Königsborner JEC an den Hammer Maxipark. Der Transfer war am Donnerstag über die Bühne gegangen. Schulz sollte eigentlich den Abgang von Tim Linke (zum EHC Netphen) kompensieren, „aber da Karl Jasik uns jetzt auch noch länger fehlen wird, sind wir wieder auf dem gleichen Stand“, sagte Plate, was sein Gegenüber Frank Gentges bestätige: „Hamm hat eine hungrige Mannschaft und heute fair gespielt. Wir haben ein gutes Spiel gesehen, das wir zwar auch eher hätten entscheiden können, aber ich denke, dass das Ergebnis in Ordnung geht.“
 

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Freitag, 14 .10. 2011 EHC Netphen vs ESC Moskitos Essen  4 : 5 1:1 - 2:0 - 1:4
Tore:

Tor

06. 1:0 Sting
30. 2:1 Schnieder
34. 3:1 Linke
42. 4:1 Schnieder
  11. 1:1 Grein
50. 4:2 Fischbach
55. 4:3 Jäske
56. 4:4 Grein
57. 4:5 Brinkmann
 
   
Strafen: 2 Minuten Strafe 24 Min.   17 Min    
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   keine    
  Spieldauer-Strafe Walter
Zech
 
  Hasselberg    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: Melia, Hinterdobler, Mörtl
Zuschauer: 305
EHC Netphen stand knapp vor dem ersten Saisonsieg

Hauchdünne 4:5-Niederlage gegen Moskitos Essen – Johannes Harnesk verstärkt EHC Netphen

Am Freitagabend stand der EHC Netphen knapp vor dem ersten Saisonsieg. Nach einer geschlossenen Mannschaftsleistung musste man sich den Moskitos Essen mit 4:5 geschlagen geben. Das Team von Reinhard Bruch zeigte eine couragierte Vorstellung und hatte die vielen erfahrenen Oberligaspielern bestückten Moskitos einer Niederlage nahe. „Heute hat man gesehen, dass wir eine Mannschaft sind“ so der EHC-Coach nach der Partie. Dabei waren die Spieler des EHC von Beginn an im Spiel und nahmen das Heft in die Hand. „Wir haben die Essener oft in deren Drittel eingeschnürt, die sich dann nur mit Fouls zu helfen wussten“ so Reinhard Bruch weiter. Leider wurden diese Fouls vom Schiedsrichtergespann nicht konsequent geahndet. Der sich dadurch aufgestaute Frust endete in der letzten Spielminute des Auftaktdrittels mit einer „5+Spieldauer“ für EHC-Kapitän Daniel Walther. Bis dahin stand es nach der Führung von René Sting und dem Gegentor von André Grein 1:1. Die Vorlage zur Führung gaben Martin Oertel und der EHC-Neuzugang Johannes Harnesk, der unter der Woche verpflichtet wurde und die Lücke von Oleg Tokarev füllen soll. Harnesk spielte in der vergangenen Saison für Wedemark in der Oberliga Nord. Dort erzilete er 49 Scorerpunkte (14 Tore und 35 Vorlagen).
Durch die Strafe gegen Daniel Walther agierten die Netphener fünf Minuten in Unterzahl, ließen jedoch außer einem Pfostenschuss nichts zu. In der 30. Spielminute, als sie wieder in Unterzahl agieren mussten, leitete EHC-Goalie Hendrik Sirringhaus den Puck schnell zu André Bruch, der den gestarteten Patric Schnieder mustergültig bediente. Der ließ sich nicht zweimal bitten und erzielte in Unterzahl die erneute Führung zum 2:1 für den EHC Netphen. Ein weiterer schneller Gegenangriff brachte in der 34. Spielminute das 3:1 durch Tim Linke. Der EHC Netphen spielte schnelle Pässe und brachte viele Schüsse aufs gegnerische Gehäuse. Dazu konnte man sich in den Überzahlspielen der Gäste auf sein gutes Unterzahlspiel und einen sicheren Hendrik Sirringhaus verlassen.
Im Schlußabschnitt fälschte Patric Schnieder einen Schuss von Falk Elzner zum 4:1 ab, und der Glaube an den ersten Saisonsieg wurde immer stärker. Gegen Ende schwanden beim EHC aber langsam die Kräfte, fielen doch neben Daniel Walther im zweiten Drittel auch Matti Stein (Leiste) und Benjamin Zech, der nach einer eher harmlosen Prügelei wie sein Gegenspieler die nächste „5+Spieldauer“ bekam. Die Essener spielten ihre ganze Erfahrung aus und glichen das Spiel binnen einer Minute auf 4:4 aus. Der EHC Netphen agierte nach dem 4:1 etwas zu übermütig und lies die Defensive zu sehr aus den Augen. Ein schneller Angriff in der 57. Spielminute der Essener drehte dann das Spiel komplett, als Alexander Brinkmann zum 5:4 einnetzen konnte. Der EHC Netphen versuchte nochmal alles, das Spiel zu drehen, jedoch ohne zählbaren Erfolg. Trotz der 4:5-Niederlage wurden die EHC-Cracks dank ihrer engagierten Leistung von ihren Fans gefeiert. „Heute hätte die Mannschaft mindestens einen Punkt verdient gehabt“ so ein Reinhard Bruch, der aufgrund der Leistung positiv in das kommende Heimspiel am Sonntag gegen Krefeld blickt.

Torfolge: 1:0 Sting (6. – Vorlage Oertel, Harnesk); 1:1 Grein (11. – Brinkmann, Jäske); 2:1 Schnieder (30. – André Bruch, Sirringhaus PK); 3:1 Linke (34. – Tim Bruch); 4:1 Schnieder (42. – Elzner, Harnesk PP); 4:2 Fischbach (50. – Kruminsch, Heise); 4:3 Jäske (51. – Brinkmann); 4:4 Grein (51. – Jäske, Linda); 4:5 Brinkmann (57. – Jäske, Linda)

Strafzeiten:
EHC: 24 + Spieldauerdisziplinarstrafe Walther + Zech
Moskitos Essen: 17 + Spieldauerdisziplinarstrafe Hasselberg

Schiedsrichter: Melia – Hinterdobler, Mörtl

Zuschauer: 305

Aufstellung
EHC
Sirringhaus (Nils Isselhorst) – Elzner, Kutzner, Schäfer, Harnesk, Zech, Henrik Isselhorst, Weil – Kousek, Schnieder, André Bruch, Tim Bruch, Oertel, Stein, Walther, Sting, Linke, Hall, Breker

Moskitos Essen
Lüttges (Oster) – Linda, Spelleken, Sondern, Piotrowski, Heise, Scharfenort, Schmitz – Grein, Vogel, Kruminsch, Schröder, Krzyzyk, Musga, Fischbach, Koch, Hasselberg, Schnei-der, Jäske, Brinkmann
 
Erster Saisonsieg mit 5:4 in Netphen

Mit 5:4 in Netphen konnten die MOSKITOS den ersten Sieg der neuen Saison perfekt machen. Dabei bewies das Team eine tolle Moral und kämpfte sich im letzten Drittel nach einem 1:4 Rückstand wieder zurück in das Spiel und drehte das Spiel am Ende noch in einen 5:4 Sieg.
Das Spiel verlief für die Moskitos zunächst längst nicht nach Wunsch. Man erspielte sich zwar gleich von Beginn an ein leichtes Übergewicht in den Spielanteilen und Torchancen, doch schon früh fehlte das nötige Schussglück. Die erste Chance der Gastgeber in der 6.Minute landete dazu noch sehr unglücklich im Essener Tor. Die Moskitos hielten das Heft trotzdem in der Hand, ließen aber weiterhin gute Chancen ungenutzt. In der 11.Minute fiel dann doch endlich der Ausgleich. Andre Grein schob den Puck in das Tor, bevor dieses durch hineinrutschende Spieler verschoben wurde.
Im zweiten Drittel hatten die Moskitos zunächst noch nach einer Spieldauerstrafe gegen Netphens Walter für fast fünf Minuten in Überzahl, zeigten sich überlegen, brachten aber den Puck einfach nicht in dem Tor der Gastgeber unter. Die Hausherren nutzen ihre Möglichkeiten konsequenter. In Unterzahl versenkte Schnieder in der 30.Minute zum 2:1 und Linke erhöhte in der 34.Minute frei vor dem Tor stehend auf 3:1. Nach einer kleinen Auseinandersetzung gab es zuvor völlig überzogen vom Schiedsrichter für Sebastian Hasselberg und Benjamin Zech eine Spieldauerstrafe.
Mit einer Unterzahl für die Moskitos begann das letzte Drittel und Netphen erhöhte durch Schnieder auf 4:1. Das Essener Team steckte nicht auf und kämpfte sich zurück in das Spiel. Der 4:2 Anschlusstreffer durch Danny Fischbach in der 50.Minute beflügelte die Moskitos. Und läutetet ganz starke sieben Minuten ein. Die Chancen wurden nun wieder zwingend und man nutzte den Moment im Spiel konsequent aus. Miikka Jäske und Andre Grein ließen die rund 100 Essener Fans innerhalb von nur neun (9) Sekunden den 4:4 Ausgleich bejubeln. Und die Moskitos setzten sofort nach. Alexander Brinkmann sorgte mit seinem Treffer in der 57.Minute für den 4:5 Führungstreffer der Moskitos, die zuvor noch zwei Unterzahlspiele schadlos überstehen mussten.
„Wir wussten, dass es heute hier sehr schwer werden würde. Der Gegner hat mit wenigen Chancen vier Treffer erzielt, wir haben viele Chancen vergeben. Unsere Moral hat aber gestimmt und ich freue mich natürlich über die drei Punkte“, war Trainer Jan Vondracek nach dem Spiel froh, die volle Punktzahl in Netphen eingefahren zu haben.
Auch Manager Michael Rumrich war am Ende froh: „Unser Team hat leider sehr wenig Schussglück gehabt aber am Ende sehr viel Willen gezeigt und so einen ganz wichtigen Sieg eingefahren.“

EHC Netphen - Moskitos Essen 4:5 (1:1 | 2:0 | 1:4)

Die Tore: 1:0 (6.) Sting (Oertel, Zech), 1:1 (11.) Grein (Brinkmann, Jäske), 2:1 (30.) Schnieder (Bruch, Sirringhaus – UZ1), 3:1 (34.) Linke (Bruch), 4:1 (42.) Schnieder (Elzner, Harnesk – PP1), 4:2 (50.) Fischbach (Kruminsch, Heise), 4:3 (50;47) Jäske (Brinkmann), 4:4 (50:56) Grein (Jäske, Linda), 4:5 (57.) Brinkmann (Jäske, Linda)

Strafminuten:

EHC Netphen - 24 + 20 Walter (Kniecheck) + 20 Zech (übertriebene Härte)
Moskitos Essen - 17 + 20 Hasselberg (übertrieben Härte)

Zuschauer: - 305
 

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Freitag, 14 .10. 2011 Herford EV ICE Dragons vs Ratinger Aliens 97 2 : 5 1:3 - 0:2 - 1:1
Tore:

Tor

14:20 1:3 Piro
44:27 2:5 M.Keller
  08:26 0:1 Hendle
09:10 0:2 Hein
10:43 0:3 Kohmann
21:44 1:4 Kohmann
22:50 1:5 Hauptig
55:28 2:6 Monych
 
   
Strafen: 2 Minuten Strafe 25 Min   24 Mn    
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   Aminikia    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe Piro   Werner    
Schiedsrichter:: Kissing, Dobber, Seeßle
Zuschauer: 826
Ice Dragons verlieren erstes Heimspiel gegen Ratingen

Mitternachtshockey in der Eishalle „Im kleinen Felde“, das sahen die gut 850 Zuschauer am Freitag Abend in Herford. Wegen eines Defektes der Eismaschine wurde das Spiel erst gegen 22.20 Uhr angefpiffen, doch die Fans harrten aus und feuerten Ihre Mannschaft bis zum Schluss an, auch als klar war, das sie dieses Spiel nicht würden gewinnen können.

Schon vor dem Spiel war die Favoritenstellung klar an die Gäste aus Ratingen vergeben, und die wollten dies auch untermauern. Immer wieder kamen sie gefährlich vor das Tor von Jacob Lamers, der einen Glanztag erwischt hatte und hielt, was zu halten war. Die erste echte Torchance der aufopferungsvoll verteidigenden Herforder hatte Josh Piro erst in der 7. Spielminute, als er nach toller Vorarbeit von Fraser Smith knapp verzog. Die Gäste machten es in der 9. Minute besser. In Überzahl erzielte Philip Hendle das 0:1. Geschockt durch den Rückstand verloren die Ice Dragons kurz die vorher funktionierende defensive Ordnung, was von den Ice Aliens sofort bestraft wurde. Innerhalb von nur 2 Minuten schraubten Robby Hein und Christian Kohmann den Zwischenstand auf 0:3, ehe sich die Ice Dragons wieder fingen. Erst in der 15. Minute konnten dann die Ice Dragons jubeln. In Überzahl schickte André Schäfer mit einem schönen Paß Jeff Keller auf die Reise, der in die Mitte passte wo Josh Piro eiskalt zum 1:3 Anschluss verwandelte. Dies war dann auch der Pausenstand.

Im 2. Drittel begannen die Ice Dragons entschlossen, nur knapp 60 Sekunden waren gespielt, da jubelten die Herforder Fans. Josh Piro hatte vermeintlich auf 2:3 verkürzt, doch nach kurzer Diskussion gaben die Schiedsrichter das Tor nicht. Und diesen Rückschlag verdauten die Ice Dragons nicht besonders gut. Wieder waren sie unkonzentriert, was erneut eiskalt von den Aliens ausgenutzt wurde. Christian Kohmann in der 22. Minute und Sören Hauptig in der 23. Minuten erhöhten auf 1:5, bevor sich die Ice Dragons wieder fingen. Aufopferungsvoll kämpfend versuchten sie, ins Spiel zurück zu finden, doch der nächste Rückschlag kam schnell. Josh Piro musste in der 27. Spielminute mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe für Stockschlag mit Verletzungsfolge vom Eis, eine Strafe, die in der anschließenden Pressekonferenz beide Trainer als überzogen betrachteten. Das Spiel wurde nun zerfahrener und ruppiger, auf beiden Seiten gab es immer wieder kleinere Scharmützel, was wenig Spielfluss zuließ und zu vielen Strafen auf beiden Seiten führte. Zum Teil auch aus diesem Grund änderte sich bis zur Pause nichts mehr am Ergebnis, jedoch hatte auch der bravourös aufspielenden Jacob Lamers im Herforder Tor seinen Anteil daran.

Auch das letzte Drittel dominierten die Gäste, scheiterten jedoch ein ums andere Mal an Jacob Lamers und den Herforder Spielern, die jede freiliegende Scheibe aus dem Drittel arbeiteten. Besser machte es Marc Keller auf Herforder Seite, der eine brillante Vorarbeit von Fraser Smith in der 45. Spielminute in Überzahl zum 2:5 verwandelte. Als in der 53. Minute der Ratinger Jan Werner wegen eines Checks gegen den Kopf mit einer Matchstrafe vom Eis mußte, auch hier waren sich beide Trainer einig, dass diese Strafe viel zu hart war, hofften die Herforder Fans, dass in der 5 minütigen Überzahl eventuell noch etwas für den HEV drin sein könnte. Doch der Ratinger Torjäger Lance Monych machte den Anhängern der Ice Dragons einen Strich durch die Rechnung, als er in Unterzahl in der 56. Minute den 2:6 Endstand herstellte.

Torfolge:
0:1 Hendle/Hauptig/Kiselev (8:26) PP1; 0:2 Hein/Monych/Ackers (9:10); 0:3 Kohmann/Schumacher (10:43);
1:3 Piro/J.Keller/Schäfer (14:20); 1:4 Kohmann/Gries (21:44); 1:5 Hauptig/Kohman (22:50);
2:5 M.Keller/Smith (44:27) PP1; 2:6 Monych (55:28) UZ1

Strafen:
Herford 25 + Spieldauer (Piro)
Ratingen 24 + 10 (Aminikia) + Matchstrafe (Werner)
 
Mitternachtsspiel in Herford: Aliens siegen mit 6:2

Erst um 22:20 Uhr konnte das Spiel am Freitagabend zwischen dem Herforder EV und den Ratinger Ice Aliens beginnen. Eine Vollsperrung auf der A2 und eine defekte Eismaschine hatten für die Verzögerung gesorgt. Am Ende siegten die Ratinger souverän mit 6:2.
Trotz der langen Wartezeit harrten insgesamt mehr als 800 Zuschauer in der Eishalle „Im kleinen Felde“ aus. Sie wurden mit einem torreichen Spiel belohnt, das trotz des eindeutigen Ergebnisses einiges zu bieten hatte. Die Ice Aliens spielten von Beginn an stark auf und setzten die Herforder konsequent unter Druck. Torchancen für die Gastgeber gab es nur wenige, stattdessen hatte der Herforder Goalie Jacob Lamers alle Hände voll zu tun, um einen frühzeitigen Rückstand zu vermeiden. Erst in der 9. Spielminute konnte Philip Hendle in Überzahl die schwarze Scheibe zur 1:0-Führung der Ice Aliens über die Linie bringen. Innerhalb von nur zwei Minuten trafen außerdem Christian Kohmann und Robby Hein zum zwischenzeitlichen 0:3 aus Sicht der Gastgeber, die schnell ihre Ordnung wiederfanden und mit allen Kräften versuchten, zurück ins Spiel zu kommen. In der 15. Minute nutzten sie ihrerseits eine Überzahlsituation und verkürzten auf 1:3 bevor es in die erste Pause ging.
Die Anfangsphase des zweiten Drittels verlief äußerst turbulent. Zunächst wurde ein Treffer der Ice Dragons vom Schiedsrichter nicht gegeben, dann nutzten die Gäste aus Ratingen die Unkonzentriertheiten in der Herforder Abwehr eiskalt aus. Christian Kohmann (22.) und Sören Hauptig (23.) trafen zum 1:5 und sorgten damit für die Vorentscheidung in diesem Nachtspiel. Statt im Anschluss jedoch den Vorsprung auszubauen oder souverän zu verwalten, ließen sich die Ice Aliens immer wieder in kleinere Auseinandersetzungen verwickeln, die in zahlreichen Strafzeiten resultierten. Das Spiel verlief zusehends zerfahrener, so dass im Mittelabschnitt kein weiterer Treffer mehr erzielt wurde.
Im letzten Drittel bäumten sich die Herforder noch einmal gegen die drohende Niederlage auf, erarbeiteten sich zahlreiche Torchancen und wurden in der 45. Minute durch einen Überzahltreffer zum 2:5 von Fraser Smith belohnt. In der Folgezeit konnten die guten Chancen der Gastgeber entweder von der gut aufgestellten Ratinger Defensive entschärft oder in letzter Instanz von Aliens-Goalie Marc Dillmann pariert werden. Erst in der 53. Minute schien es so, als könnte der komfortable Vorsprung doch noch einmal ins Wanken geraten. Jan Werner kassierte für einen Check gegen den Kopf eine Matchstrafe, womit die Ice Aliens noch einmal fünf Minuten in Unterzahl agieren mussten. Die Außerirdischen ließen jedoch auch kurz nach Mitternacht nichts mehr anbrennen und sorgten mit dem Treffer von Lance Monych in Unterzahl für den 2:6-Endstand.

Ice Dragons Herford - Ratinger Ice Aliens 2:6 (1:3, 0:2, 1:1)

Tore: 0:1 (9.) Hendle, 0:2 (10.) Hein, 0:3 (11.) Kohmann, 1:3 (15.) Piro, 1:4 (22.) Kohmann, 1:5 (23.) Hauptig, 2:5 (45.) Smith, 2:6 (56.) Monych

Strafminuten: Herford 25 + 20 Piro, Ratingen 24 + 10 Aminikia + 25 Werner
Zuschauer: 826
 

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TABELLE 5. Spieltag  Oberliga WEST 2010-11

Platz

Mannschaft   Sp. S U V/P T D Punkte
1 Platz gehalten EHC Dortmund EHC Dortmund Westfalen-Elche 5 4 0 0 33 : 12 21 12
2 Platz gewonnen Ratinger Aliens 97 Ratinger Aliens 97 5 3 1 0 28 : 10 18 10
3 Platz gewonnen EV Duisburg  EV Duisburg Füchse 3 3 0 0 25 : 5 20 9
4 Platz gewonnen Frankfurter Löwen Frankfurter Löwen 5 3 0 0 25 : 11 14 9
 
5 Platz gewonnen Königsborner JEC  Königsborner JEC Bulldogs 4 3 0 0 15 : 20 -5 9
6 Platz verloren Hammer Eisbären Hammer Eisbären 5 2 1 1 16 : 15 1 8
7 Platz verloren EJ Kassel Huskis EJ Kassel Huskis 4 2 0 0 16 : 12 4 6
8 Platz verloren

EC Bad Nauheim Rote Teufel

EC Bad Nauheim Rote Teufel 5 2 0 0 15 : 11 -6 3
9 Platz gewonnen ESC Moskitos Essen  ESC Moskitos Essen  2 1 0 0 7 : 8 -1 3
10 Platz gewonnen Herford EV ICE Dragons Herford EV ICE Dragons 3 1 0 0 7 : 8 -1 3
44 Platz gewonnen EHC Netphen EHC Netphen 4 0 0 0 6 : 31 -25 0
45 Platz verloren EHC Krefelder Niederrhein e.V. PREUSSEN EHC Krefelder Niederrhein e.V. PREUSSEN 5 1 0 0 0 : 31 -31 0
Den Kassel Huskis drohten Wertungen des LEV-NRW mit 0:3 - 5:0 für die Spiele gegen Frankfurt und Ratingen, noch nicht in der Tabelle berücksichtigt!
Dem Krefelder EV droht des LEV-NRW mit 0:3 - 5:0 für das Spiel gegen Herford EV, noch nicht in der Tabelle berücksichtigt!