Oberliga West

Spielbericht Oberliga West 16. 10. 2011
Ratinger Aliens 97 vs Königsborner JEC Bulldogs Spielberichte
EJ Kassel Huskis vs EHC Dortmund Westfalen-Elche Spielberichte
Frankfurter Löwen vs EV Duisburg Füchse Spielberichte
Hammer Eisbären vs ESC Moskitos Essen  Spielberichte
EC Bad Nauheim Rote Teufel vs Herford EV ICE Dragons Spielberichte
EHC Netphen vs EHC Krefelder Niederrhein e.V. PREUSSEN Spielberichte
Tabelle Spieltag
Sonntag, 16.10. 2011 Ratinger Aliens 97 vs Königsborner JEC Bulldogs 9 : 0  4:0 - 4:0 - 1:0
Tore:

Tor

 3. 1:0 Kohmann
13. 2:0 Monych
19. 3:0 Kohmann
18. 4:0 Monych
22. 5:0 Tegkaev
36. 6:0 Hein
37. 7:0 Hein
40. 8:0 Monych,
55. 9:0 Tegkaev
 
       
Strafen: 2 Minuten Strafe 8 Min.   14 Min.    
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: Franz, D. Kiefer, W. Schmid
Zuschauer: 336
Ratingen ist neuer Spitzenreiter der Oberliga West!

Die Ratinger Ice Aliens haben am Sonntagabend mit einem 9:0-Sieg gegen die Königsborn Bulldogs die Tabellenführung in der Oberliga-West übernommen. Vor allem die erste Sturmreihe zeigte unglaublich gutes Eishockey und begeisterte die Zuschauer.
Der Kanadier Lance Monych, Mannschaftkapitän Christian Kohmann und Neuzugang Robby Hein zauberten am Sonntag gegen Unna nach Belieben. Bereits in der 3. Spielminute hatten die Ratinger zum ersten Mal Grund zum Jubeln, als Kohmann den ersten Treffer des Abends erzielte. Kohmann selbst traf zweimal, Lance Monych trug sich dreimal in die Torschützenliste ein und Robby Hein markierte im zweiten Drittel einen Doppelschlag. Schützenfest am Sandbach! Außerdem traf Artur Tegkaev zweimal für die Ice Aliens, unter anderem mit dem letzten Treffer des Abends in der 52. Minute.
Königsborn bekam zu keinem Zeitpunkt des Spiels einen Fuß aufs Eis. Bereits nach zehn Sekunden agierten die Gäste in Unterzahl, konnten aber auch beim Spiel 5 gegen 5 oder in Überzahl niemals gefährlich werden. Die wenigen Torchancen, die sich das Team innerhalb des gesamten Spiels erarbeitete, konnte Marc Dillmann im Kasten der Ratinger parieren und damit seinen zweiten Shut-Out in dieser Saison feiern.
Bleibt also nur noch die Blick auf die Statistik: Sieben der neun Ratinger Treffer erzielte die erste Sturmreihe, die sich an diesem Abend selbst übertraf und das Publikum auf den Rängen mit wunderschönen Spielzügen, atemberaubenden Pässen und sehenswerten Treffern begeisterte. Das schönste Tor des Abends erzielte Lance Monych in der 40. Minute, als er nach einem Doppelpass mit Robby Hein vor das Tor der Gäste zog und eiskalt verwandelte.
Ebenfalls positiv aufgefallen ist die Strafzeitenquote. Nachdem Aliens-Trainer Larry Suarez am letzten Wochenende noch über Undiszipliniertheiten klagte, hielt sich das Team an die Vorgaben und kassierte gegen die Bulldogs lediglich 8 Strafminuten.
Die Bulldogs, die am Freitag noch gegen Frankfurt für eine Überraschung sorgen konnten, waren in jeglicher Hinsicht gegen Ratingen überfordert und konnten sich bei ihrem Torhüter Sebastian May bedanken, dass das Spiel nicht noch deutlicher ausgefallen ist.

Ratinger Ice Aliens – Königsborn Bulldogs 9:0 (4:0, 4:0, 1:0)

Tore: 1:0 (3.) Kohmann, 2:0 (13.) Monych, 3:0 (18.) Kohmann +1, 4:0 (20.) Monych, 5:0 (22.) Tegkaev, 6:0 (36.) Hein, 7:0 (37.) Hein, 8:0 (40.) Monych, 9:0 (52.) Tegkaev

Strafminuten: Ratingen 8, Königsborn 14
Zuschauer: 336
 
Spielbericht folgt............................

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Sonntag, 16.10. 2011 EJ Kassel Huskis vs EHC Dortmund Westfalen-Elche 5 : 4 n.P. 0:2 - 2:0 - 2:2 - 0:0 - 1:0
Tore:

Tor

28:05 1:2 Alexander Heinrich
39:30 2:2 Alexander Heinrich
45:35 2:3 Christoph Koziol
58:59 4:4 Michael Christ
65:00 5:4 Michael Christ
 
  04:29 0:1 Manuel Neumann
09:43 0:2 Sebastian Eickmann
47:43 3:3 Sven Valenti
58:50 3:4 Christoph Koziol
   
Strafen: 2 Minuten Strafe 14 Min.   16 Min.    
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe Alexander Engel   keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: Seckler, Löw, Jacobi
Zuschauer: 4169
Huskies gewinnen dramatisches Topspiel

Nach dem hart erkämpften 3:0-Sieg bei den Preußen Krefeld am vergangenen Freitag standen die Vorzeichen für die heutige Partie auf „Spitzenspiel“. Zum ersten Top-Duell vor heimischem Publikum empfingen die Huskies heute den Tabellenführer, den EHC Dortmund. Die "Elche" hatten im bisherigen Saisonverlauf lediglich eine Niederlage einstecken müssen und kamen mit dementsprechend breiter Brust nach Kassel gereist.

Zusätzlich mussten die Huskies auf die Dienste von Stürmer Artjom Kostyrev verzichten. Der Deutschrusse hatte sich beim Sieg in Krefeld im Gesicht verletzt und konnte seinen Kollegen somit nicht helfen.

Die Dortmunder starteten stark in die Partie. Begünstigt durch eine Strafe von Alex Heinrich fanden die Westfalen schnell in ihren Rhythmus und konnten den ersten Minuten ihren Stempel aufdrücken. So dauerte es auch nicht lange, bis die zahlreich mitgereisten Dortmunder Fans das erste Mal jubeln durften. Dieter Orendorz erkämpfte sich hinter dem Huskies-Tor die Scheibe, brachte den Puck schnell vors Tor, wo Manuel Neumann dann ungehindert seinen eigenen Rebound über die Fanghand von Fous zum 0:1 setzen konnte. Bis zu diesem Zeitpunkt in der 5. Spielminute hatten die Huskies noch nicht ein einziges Mal auf den Kasten von Benjamin Finkenrath geschossen. Erst als Manuel Klinge in der 7. Minute vom Bully weg frei zum Schuss kam, konnte sich auch der Dortmunder Keeper auszeichnen. Diese Szene und ein anschließendes Powerplay brachten die Huskies besser in die Partie, auch wenn sich die schnellen Dortmunder Stürmer immer wieder Chancen erarbeiteten. So auch in der 10. Spielminute,als Elch Sebastian Eickmann eine unachtsame Sekunde von Martin Fous ausnutzte, den Torhüter mit einem Fernschuss überraschte und auf 2:0 erhöhte. Obwohl die Huskies gerade im Powerplay immer wieder eigene Chancen erspielten, konnte vor Drittelende kein Anschlusstreffer mehr erzielt werden und da Sven Valenti 49 Sekunden vor der Pausensirene noch eine Strafe erhielt, mussten die Huskies das zweite Drittel in Unterzahl beginnen.

Gleichwohl die Dortmunder stark aus der Kabine kamen und in der 24. Spielminute den Außenpfosten trafen, brauchten die Huskies diesmal nicht sieben Minuten bis zu ihren ersten Torschuss. Spätestens als Dennis Schlicht in der 26. Minute für 2 Minuten auf die Strafbank musste, fanden die Huskies zu ihrem Spiel. Michi Christs Lattenkracher und Manuel Klinges Chance im Powerplay waren der Auftakt für ein tolles zweites Drittel. Wenig später war der Knoten dann endlich geplatzt. Alexander Heinrich brachte die Halle mit seinem Anschlusstor zum Toben. Jiri Mikesz hatte den Kasseler schön freigespielt und Heinrich verwandelte unhaltbar für Finkenrath über die Stockhand zum 1:2. Das Kasseler Publikum pushte die Mannschaft fortan immer wieder an den Ausgleich heran, doch Hauptschiedsrichter Seckler unterbrach mit seinen Pfiffen den aufkommenden Spielfluss auf beiden Seiten. Als dann kurz vor Ende des Drittels mit Julian Grund, Jiri Mikesz und Petr Sikora gleich drei Huskies auf der Strafbank Platz nehmen mussten, hatten die Elche ihrerseits die größten Chancen auf eine 3:1-Vorentscheidung. Das engagierte Spiel der Unterzahleinheit der Huskies und Martin Fous waren die Hauptgründe für Dortmunds Scheitern. Als mit Petr Sikora dann 35 Sekunden vor Ende des Drittels dann auch der letzte Husky von der Strafbank durfte, eröffnete sich den Huskies plötzlich eine unerwartete Konterchance. Sikora legte fein zurück auf Valenti, der hielt von der blauen Linie auf das Tor, Finkenrath konnte die Scheibe nicht festhalten und Alexander Heinrich staubte zum verdienten 2:2 nach zwei Dritteln ab.

Vom späten Ausgleich wenig beeindruckt kamen die Elche mit Wut im Bauch zurück auf die Eisfläche. Immer wieder brachte Christoph Koziol die Huskies-Defensive ins Wanken. Doch so einseitig wie noch im ersten Drittel ging es jetzt nicht mehr zu. Auf der Gegenseite prüfte vor allem die erste Reihe um Kapitän Klinge Benjamin Finkenrath. In der 46. Minute durchbrachen die Elche die Gleichheit. Semen Glusanok fälschte auf dem Eis liegend einen Schuss von Christoph Koziol unglücklich ins eigene Tor ab und sorgte somit dafür, dass die Huskies erneut einem Rückstand hinterher laufen mussten. Doch die Antwort der Huskies ließ nicht lange auf sich warten. In einem eigentlich nicht besonders gefährlich wirkenden Powerplay spielte Manuel Klinge einen scharfen Querpass vor das Dortmunder Tor und Sven Valenti, der von der blauen Linie aufgerückt war, vollendete mit einem Schlagschuss über Finkenraths Fanghand. Während die Partie immer intensiver wurde, die Zweikämpfe härter und die Emotionen höher kochten, rückten die beiden Torhüter immer mehr in den Fokus. Als Martin Fous in der 51. Minute mit einer Parade der Kategorie „Save des Tages“ gegen den heranstürmenden Michael Schmerda rettete, war spätestens klar, dass der Patzer zum 0:2 nur ein Ausrutscher des Kasseler Zerberus gewesen war. Auf der Gegenseite parierte Finkenrath Schuss um Schuss der Huskies und konnte sich in der 55. Spielminute auf das Glück des Tüchtigen verlassen, als Alex Heinrich nur den Pfosten traf.

Der vermeintlichen Todesstoß kam dann 70 Sekunden vor Schluss: Abermals war Christoph Koziol über die linke Seite an Semen Glusanok vorbeigezogen, hatte sich die Scheibe vor dem Tor auf die Rückhand gelegt und überwand den chancenlosen Fous. Stille in der Halle – war aller Aufwand und die tolle Emotion umsonst? Coach Jamie Bartman richtete seine Schützlinge in einer Auszeit wieder auf und setzte alles auf eine Karte: Die Kasseler Paradereihe um Kapitän Klinge bekam genauste Anweisungen vom Chef-Husky und setzte diese gehorsam um. Martin Sikora gewann – wie so oft – das Anspiel, Manuel Klinge durchschnitt mit einem klugen Pass die Dortmunder Deckung und Michi Christ vollendete nur neun Sekunden nach der Dortmunder Führung zum vielumjubelten Ausgleich! – die Emotionen fahren Achterbahn; die Eissporthalle ein Tollhaus. Spätestens jetzt hatte die Partie alles was ein Spitzenspiel ausmacht und so war es auch nicht weiter verwunderlich, dass beide Teams die reguläre Spielzeit im Remis beendeten.
Die Dramatik der letzten Spielminuten setzte sich dann auch in der Verlängerung fort. Schiedsrichter Seckler schickte nur wenige Sekunden nach Wiederbeginn Semen Glusanok auf die Strafbank, so dass die Dortmunder nun die ultimative Chance auf die Entscheidung hatten, doch die Kasseler Defensive stand sicher wie die Bank von England. Aber auch die Huskies bekamen noch die Chance auf ein Powerplay im Overtime, jedoch schafften es Sven Valenti und Petr Sikora nicht, beste Chancen zu verwerten. So musste die Entscheidung nach 65 gespielten Minuten im Penaltyschießen gesucht werden. Das letzte Penaltyschießen vor heimischer Kulisse konnten die Huskies vor exakt drei Jahren gewinnen. Damals – am 16.10.2008 - schlugen die Huskies (ebenfalls nach einer furiosen Aufholjagd) die Hamburg Freezers mit 4:3 n.P.. Ein gutes Omen? Die ersten beiden Schützen beider Teams scheiterten jeweils am Torgestänge, oder am gegnerischen Torhüter. Erst Michi Christ, der dritte Kasseler Schütze, konnte Finkenrath überwinden – und als Martin Fous im Gegenzug Koziols Rückhandversuch abwehrte, war ein längst verloren geglaubtes Spiel doch noch gewonnen. Die Huskies feierten ausgelassen mit ihren Fans und ließen einen Abend ausklingen, den wohl kaum einer der Anwesenden so schnell vergessen dürfte.
 
Kassel Huskies - EHC Dortmund 5 : 4 nP (0:2,2:0,2:2;1:0)Elche unterliegen den Huskies aus Kassel in einem Spitzenspiel erst nach Penalty-Schießen mit 5 : 4 (0:2-2:0-2:2-0:0-1:0)

Beide Trainer waren sich auf der Pressekonferenz nach Spielende einig und sprachen von einer sehr guten Begegnung. Es war aber nicht nur das Leistungsniveau, das begeistern konnte. Auch Spannung und Dramatik nahmen bis zum endgültigen Abpfiff immer mehr zu und die Kulisse von über 4000 Zuschauern bot einen würdigen Rahmen. Dass der EHC Dortmund sich am Ende bei den Kassel Huskies mit 4:5 nach Penaltyschiessen geschlagen geben musste, war der einzige Wermutstropfen, zumindest aus Dortmunder Sicht. Die Westfalen Elche trotzten der aus ihrer Sicht ungewohnten großen und lautstarken Kulisse und holten mehr als verdient einen Punkt gegen einen der Top-Favoriten der Liga, es hätte aber auch mehr sein können. Dreimal lag der EHC vorne, aber angetrieben vom stimmgewaltigen Publikum kamen die Gastgeber immer wieder zurück. „Man hat gesehen, was solch eine Unterstützung wert sein kann“ meinte Elche Coach Frank Gentges hinterher. „Ich bin dennoch zufrieden mit meiner Mannschaft. Man konnte heute wieder die Relationen sehen, mit denen wir leben müssen. Allein mit solchen Zuschauereinnahmen könnten wir uns auch entsprechende Verstärkungen leisten. Trotzdem haben gerade unsere jungen Spieler sehr gut der Kulisse getrotzt.“
Der EHC Dortmund begann sofort mit sehr viel Druck und bereits in der 2. Spielminute hatte Frank Petrozza die erste gute Möglichkeit für die Elche. Als Philipp Michl drei Minuten später noch an Martin Fous im Kasseler Gehäuse scheiterte, war es Manuel Neumann, der im Nachschuss das 0:1 markieren konnte. Kurz darauf hätte Vitali Stähle sogar schnell das 0:2 nachlegen können. Das fiel dann in der 10. Minute durch Sebastian Eickmann, der von der linken Seite vehement einschoss. Die Elche hatten die Partie klar in der Hand. Die Huskies kamen erst in den letzten fünf Minuten des ersten Abschnitts besser ins Spiel, begünstigt durch zwei Überzahlsituationen. Hier konnte sich EHC-Keeper Benjamin Finkenrath mehrfach auszeichnen. Im zweiten Drittel erhöhten die Gastgeber den Druck und kamen in der 29. Minute durch Alexander Heinrich zum 1:2-Anschlusstreffer. Die Huskies gewannen nun immer mehr die Oberhand, dennoch hätten die Elche in der Endphase dieses Abschnitts die Führung ausbauen können. Leider konnte eine 5:3-Überzahl aber trotz einer Auszeit von Frank Gentges nicht entscheidend genutzt werden. So gab es dann 30 Sekunden vor dem zweiten Pausenpfiff die Quittung, als erneut Alexander Heinrich zum 2:2 ausgleichen konnte. Die letzten Zwanzigminuten boten dann einen offenen Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten. In der 45. Minute blieb nach guter Aktion von Ryan Martens der Puck knapp vor der Torlinie liegen, eine Minute später konnte dann aber Christoph Koziol nach guter Kombination die erneute Dortmunder Führung zum 2:3 erzielen. Der Vorsprung hatte nur zwei Zeigerumdrehungen Bestand, dann konnte Sven Valenti in Überzahl erneut ausgleichen. Die Partie wurde immer dramatischer. So scheiterte Philipp Michl in der 49. Minute an Martin Fous, im Gegenzug musste Benjamin Finkenrath für die Elche retten, dann hatte wieder Vitali Stähle eine gute Dortmunder Chance. Als Christoph Koziol mit tollem Alleingang 70 Sekunden vor dem vermeintlichen Spielende das 3:4 erzielte, da schienen drei Punkte für den EHC greifbar, die Hoffnung wurde aber bereits im Gegenzug (nach einer zwischenzeitlichen Auszeit der Huskies) mit dem 4:4 durch Michael Christ wieder zunichte gemacht. Damit hatten beide Teams je einen Punkt sicher und es wurde eine fünfminütige Verlängerung notwendig. Hier hatten Branislav Pohanka und Michael gute Möglichkeiten für die Elche, aber auch die Huskies hätten das Spiel endgültig entscheiden können. Den Zusatzpunkt holten sich die Gastgeber im Penaltyschiessen, als lediglich Michael Christ den Puck im Tor unterbringen konnte.
„Als Eishockeyfan musste man von der tollen Atmosphäre und vom Spiel insgesamt begeistert sein. Es bot alles, was diese Sportart ausmacht, inklusive der Zugabe mit Verlängerung und Penaltyschiessen. Auf der anderen Seite schmerzt natürlich das uns fehlende Quäntchen Glück um mit einem Sieg nach Hause zu fahren“ meinte EHC-Pressesprecher Klaus Picker abschließend. Am kommenden Wochenende wartet ein recht unterschiedliches Programm auf den EHC Dortmund. Zuerst kommt am Freitag der EHC Krefeld Niederrhein um 20 Uhr an die Strobelallee, am Sonntag müssen die Westfalen Elche dann in Duisburg bei einem weiteren Ligafavoriten antreten.

Torfolge:

0:1 (04:29) Manuel Neumann (Philipp Michl, Ryan Martens)
0:2 (09:43) Sebastian Eickmann (Frank Petrozza, Stefan Streser)
1:2 (28:05) Alexander Heinrich (Jiri Mikesz, Petr Sikora)
2:2 (39:30) Alexander Heinrich (Petr Sikora, Sven Valenti)
2:3 (45:35) Christoph Koziol (Niclas Clusen, Stefan Streser)
3:3 (47:40) Sven Valenti (Petr Sikora, Manuel Klinge) +1
3:4 (58:50) Christoph Koziol (Michael Schmerda, Stephan Kreuzmann)
4:4 (58:59) Michael Christ (Manuel Klinge, Petr Sikora)
5:4 (65:00) Michael Christ (Sieg bringender Penalty)

Strafminuten: Kassel 14 + 10 Alexander Engel - EHCDO 16

Zuschauer: 4169

Mannschaftsaufstellung: Benjamin Finkenrath [31], Jan Kremer [35] (nicht eingesetzt) – Florian Kirschbauer [2], Stephan Kreuzmann [4] (C), Dieter Orendorz [22], Manuel Neumann [33] (A), Sebastian Eickmann [44] (A), Niklas Clusen [55], Mike Ortwein [93] – Philipp Michl [7], Ryan Martens [8], Michael Schmerda [16], Thomas Richter [18], Vitali Stähle [19], Branislav Pohanka [25], Christoph Koziol [66], Frank Petrozza [88], Stefan Streser [89], Dennis Schlicht [91]
 

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Sonntag, 16.10. 2011 Frankfurter Löwen vs EV Duisburg Füchse 2 : 3 n.P. 0:1 - 1:1 - 1:0 - 0:0 - 2:3
Tore:

Tor

20:48 1:1 (20:48) Daniel Sevo
28:15 1:2 (28:15) Benjamin Hanke
 
  14:48 0:1 (14:48) Mats Schöbel
49:48 2:2 (49:48) Ryan Fairbarn
65:00 2:3 (65:00) Norman Hauner PS
 
   
Strafen: 2 Minuten Strafe 14 Min.   16Min.    
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe Kasten   Breitkreuz
Schmidt
 
   
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: Trottmann, Lepich,
Zuschauer: 3181
Löwen holen einen Punkt gegen Duisburg

Die Löwen Frankfurt haben sich am Sonntagabend bei der 2:3-Niederlage im Penaltyschießen einen Punkt in einem spannenden Duell gegen den EV Duisburg erkämpft.
Die Löwen Frankfurt haben am Sonntagabend bei der 2:3-Niederlage im Penaltyschießen einen Punkt in dem spannenden Duell gegen den EV Duisburg erkämpft.
Nach der unerwarteten Niederlage am Freitagabend in Köningsborn stand Wiedergutmachung vor den eigenen Fans für die Mannschaft auf dem Programm.
Nach dem Henni Nachtsheim den neuen Löwen Song vor dem Einlauf präsentierte, legten die Löwen vor 3181 Zuschauern offensiv los und setzen die Hausherren von Beginn an unter Druck.
Doch der Puck wollte zunächst nicht den Weg ins Schwarze finden, auch zwei frühe Überzahlsituationen konnten die Löwen nicht in ein Tor umwandeln. So waren es die Gäste aus Duisburg, die den ersten Treffer des Abends erzielten. Bei der Direktabnahme von Mats Schöbel (15.) war Löwen Torhüter Christian Wendler chancenlos.
Nach der Pause war es dann aber auch für die Löwen soweit: Daniel Sevo (21.) sorgte kurz nach Wiederbeginn mit einem platzierten Schuss für den umjubelten Ausgleich.
In der Folge verflachte das Spiel ein wenig und beide Teams neutralisierten sich gegenseitig. Bis auf einen Angriff der Duisburger, als Benjamin Hanke im Nachsetzen den Puck zum 1:2 aus Sicht der Löwen ins Tor bugsierte.
Im Schlussabschnitt zeigten die Löwen nochmal ihre Krallen und kämpften um den Ausgleich. Belohnt wurden die Mühen schließlich durch den schönen Schuss von Ryan Fairbarn zum 2:2-Ausgleich in der 50. Spielminute im Powerplay der Löwen.
In der Schlussphase entwickelte sich eine spannende Partie, bei der beide Teams mehrere Gelegenheiten verpassten, das Siegtor zu erzielen. Auch die Verlängerung blieb torlos, also musste das Penaltyschießen über den Sieger der Partie entscheiden.
Während die Löwen einmal durch Simon Barg trafen, verwandelten zwei Duisburger ihre Penaltys, so dass der Extrapunkt den Gästen blieb. Dennoch wurden die Löwen mit Applaus für die kämpferische Leistung von den Löwen Fans verabschiedet.

Löwen Frankfurt - EV Duisburg 2:3 n. P. (0:1, 1:1, 1:0, 0:0, 0:1)

Tore:
0:1 (14:48) Mats Schöbel (Dennis Fischbuch, Michael Hrstka)
1:1 (20:48) Daniel Sevo (Sven Breiter, Kevin Thau)
1:2 (28:15) Benjamin Hanke (Dennis Fischbuch, Michael Hrstka)
2:2 (49:48) Ryan Fairbarn (Alexander Althenn, Max Seyller) PP1
2:3 (65:00) Norman Hauner PS
Strafminuten: Frankfurt 14 plus 10 Kasten - Duisburg 16 plus je 10 (Breitkreuz, Schmidt).
Zuschauer: 3181.
 
Penalty-Sieg in Frankfurt vor Rekordkulisse

Vor über 3000 Zuschauern hatten unsere Füchse am Ende die Nase knapp vorn und sind mit einem 3:2 nach Penaltyschießen auch nach diesem Wochenende noch ungeschlagen in der Oberliga. Dabei trafen sie auf den erwartet starken Gastgeber, der im ersten Drittel klar mehr vom Spiel hatte und unsere Füchse schwer in die Defensive drängte. Der erste Treffer der Partie gelang dann aber trotzdem unseren Füchsen, als Michael Hrstka und Daniel Fischbuch die Vorarbeit zum Treffer von Mats Schöbel lieferten und damit auch den Pausenstand zum 0:1 aus Frankfurter Sicht herstellten. Großen Anteil an diesem Stand hatte auch wieder einmal Björn Linda, der einige Chancen der Löwen entschärfte. Mit Wut und aggressivem Spiel kamen die Frankfurter aus der Kabine und steigerten noch einmal das Tempo und den Druck, was zwangsläufig den Ausgleichstreffer nach Beginn des zweiten Drittels zur Folge hatte. Nun war die Partie für beide Teams auf Augenhöhe, denn unsere Füchse legten mindestens einen Zahn zu und kamen über den disziplinierten Spielaufbau und starken Kampf immer besser ins Spiel. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten und so hieß es zur Spielmitte 2:1 aus unserer Sicht. Nachdem erneut der Kapitän persönlich, Michael Hrstka, mit Daniel Fischbuch vorgearbeitet hatten, war es diesmal Benjamin Hanke, der die Duisburger Führung erzielte. In dieser Phase verloren unsere Füchse Alexander Preibisch, der nach einem sehr harten Frankfurter Check verletzt das Eis verlassen musste. Mit der Führung zur zweiten Drittelpause kamen unsere Jungs gut ins letzte Drittel und ein offener Schlagabtausch mit dem starken Gastgeber war ein guter Beitrag im Oberligahockey an diesem Abend vor toller Kulisse. Mit dem Publikum im Rücken erkämpften die Löwen das 2:2, was dazu führte, dass unsere Jungs noch einmal kräftig nachlegen mussten. Das taten sie, allen voran Björn Linde, der immer mehr zum Fels in der Brandung avancierte. Mit dem Kampfgeist fanden unsere Füchse den Weg zum Tor und erzielten 90 Sekunden vor dem Ende den 3:2 Führungstreffer - der aber aberkannt wurde, weil der Schiedsrichter kurz bevor der Puck die Linie überquerte das Spiel bereits unterbrochen hatte...Da die Verlängerung bei hohem Tempo und Chancen aber auf beiden Seiten torlos blieb, ging es ins Penalty-Schießen. Benjamin Hanke brachte die Füchse in Führung und Björn Linda vereitelte die erste Frankfurter Gelegenheit. Den zweiten Penalty vergab Clarke Breitkreuz, so dass Simon Barg ausgleichen konnte. Den Führungstreffer von Norman Hauner bestätigte Björn Linda mit einer weiteren Parade und sicherte damit den 3:2 Sieg nach Penalty-schießen und 2 Punkte für unsere Füchse.
 

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Sonntag, 16.10. 2011 Hammer Eisbären vs ESC Moskitos Essen  4 : 1 1:1 - 1:0 - 2:0
Tore:

Tor

17. 1:1 Grein
40. 2:1 Bergstermann
42. 3:1 Potthoff
47. 4:1 Potthoff
 
   6. 1:0 Potthoff    
Strafen: 2 Minuten Strafe 19 Min.   28: Min.    
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   Linda    
  Spieldauer-Strafe Sondermann   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: Krawinkel, Kyei-Nimako, Leven
Zuschauer: 624
Die Hammer Eisbären feierten vor heimischer Kulisse einen 4:1-Erfolg gegen die Moskitos aus Essen.

Nach der knappen 2:3-Niederlage in Dortmund durften die Hammer Eisbären wieder jubeln. Das Team von Trainer Carsten Plate gewann die Heimpartie vor 624 Zuschauern in der Eissporthalle am Maxipark gegen den ESC Moskitos Essen mit 4:1 (1:1, 1:0, 2:0) und steht damit jetzt mit elf Zählern auf Platz vier im Tableau der Eishockey-Oberliga West. Auch wenn der Coach einräumte, dass dies „nicht unser bestes Spiel“ war.
Denn es war in gewisser Weise eine neue Situation für die Eisbären. „Nachdem bisher auf die Top-Favoriten der Liga trafen, waren wir diesmal selbst gezwungen, das Spiel zu machen“, erklärte Plate. Was zunächst jedoch kein Problem sein sollten, denn die Gastgeber setzten die „Stechmücken“ von Beginn an mächtig unter Druck und kamen bereits nach 44 Sekunden zur ersten Möglichkeit durch Christian Gose. Essen tauchte erstmals in Minute sechs in Person von Benjamin Musga gefährlich vor dem Gehäuse von Eisbären-Goalie Benjamin Voigt auf, der den Konter des Gegners vereitelte. Nur wenige Sekunden später verwertete Matthias Potthoff einen Abpraller von Jiri Svejda zum 1:0.
Danach kamen die Gäste immer besser in die Begegnung, und Hamm schien etwas Tempo herausgenommen zu haben. „In den ersten zwei Dritteln waren wir zu verkrampft“, sagte Plate, dessen Team sich sogar in doppelter Überzahl den einen oder anderen technischen Fehler erlaubte. Chancen waren dennoch vorhanden, wie in der 15. Minute, als Gose in numerischer Unterlegenheit zum Gegenstoß ansetzte, den ESC-Keeper Christian Lüttges jedoch parierte (15.). In der 17. Minute profitierte Essen durch eine Fehlerkette der Gastgeber. Zunächst war es den Hammern nicht gelungen, den Puck aus dem eigenen Drittel zu befördern, und nachdem Voigt die Scheibe nicht unter Kontrolle bekommen hatte, netzte André Grein zum 1:1 ein (17.). „Das kann mal passieren. Dafür hält uns Benny oft genug im Spiel“, wollte Plate den kleinen Patzer nicht überbewerten.
So war Voigt zum Beispiel in der 23. Minute gegen Marcel Koch wieder zur Stelle. Kurz darauf war die Begegnung für Nils Sondermann beendet, der wegen Hohen Stocks und Folgeverletzung des Gegenspielers eine Spieldauerstrafe kassierte und somit am Freitag in Kassel gesperrt sein wird. „Danach haben wir aber noch einmal Feuer und Motivation freisetzen können“, war der Trainer mit der Einstellung seiner Mannen zufrieden. Nachdem Gose nach toller Scheibeneroberung von Lukas Heise gestoppt worden war (26.), folgten weitere Glanztaten Voigts gegen Kai Schhmitz (28.) oder Miikka Jöske (35.). Danach erhöhten die Gastgeber den Druck jedoch wieder, und Malte Bergstermann markierte 50 Sekunden vor der zweiten Pause das 2:1 (40.).
Im Schlussdrittel war es dann Matthias Potthoff, der für klare Verhältnisse sorgte. Zunächst drosch der Stürmer nach einem eingeleiteten Konter durch Patrik Flasar in die Maschen (42.), ehe er ein schönes Zuspiel von Svejda zum 4:1 verwertete (47.). „Nach dem 4:1 waren wir aber zu offen“, war Plate nicht einverstanden, dass „wir Essen noch einmal die Räume gelassen haben“. Die Hammer agierten darauf lange in Überzahl, weil der ESC zunehmend aggressiv und unfair agierte. „Das hatte nicht mehr viel mit Eishockey zu tun“, ärgerte sich der Eisbären-Coach. „Daher bin ich froh, dass sich keiner verletzt hat.“
 
MOSKITOS müssen sich in Hamm mit 4:1 geschlagen geben

In Hamm hielt das Team von Trainer Jan Vondracek über weite Strecken mit, sogar Punkte waren lange Zeit im Bereich des Möglichen. Von einem Gegentreffer der Gastgeber zu Beginn des letzten Drittels erholten sich die Moskitos nicht mehr.
Die Hausherren starteten mit viel Engagement in das Spiel und die Moskitos gerieten direkt unter Druck. Doch Christian Lüttges bewies einmal wieder, warum er einer der besten Torleute in der Liga ist und konnte die ersten Chancen der Eisbären sicher abwehren. In Unterzahl war es dann aber in der 6:Minute soweit. Matthias Potthoff gelang das 1:0 für Hamm. Die Moskitos kamen dann besser in das Spiel und hatten erste gute Chancen. In der 17.Minute durfte der mitgereiste Moskitoanhang dann auch den Ausgleich bejubeln. Andre Grein konnte Hamms Torwart Benjamin Voigt zum 1:1 überwinden.
Das zweite Drittel war dann, mit Ausnahme der mehrminütigen Überzahl der Moskitos, eine recht ausgeglichene Angelegenheit. Chancen auf beiden Seiten wurden sichere Beute der zwei Torleute. Das 2:1 für Hamm durch Malte Bergstermann in der 40.Minute war nach dem Spielverlauf sicher noch keine Entscheidung, aber der 3:1 Treffer durch Matthias Potthoff gleich zu Beginn des letzten Drittels brachte die Moskitos dann auf die Verliererstraße. Als man in Überzahl in der 47.Minute alles Versuchte, lief man in einen Unterzahlkonter und es war erneut Potthoff, der mit dem 4:1 für die Entscheidung sorgte.
Trainer Jan Vondracek war nach dem Spiel sichtlich unzufrieden: „Zwei Drittel war unsere Leistung echt in Ordnung, da war mehr drin, dann kassieren wir zwei unglückliche und unnötige Tore. Vom Treffer gleich zu Beginn des letzten Drittels haben wir uns nicht mehr erholt. Allerdings standen wir uns durch zahlreiche Undiszipliniertheiten oft wieder selber im Weg. Wir müssen daran arbeiten, deutlich lauffreudiger und disziplinierter zu werden.“

Hammer Eisbären - Moskitos Essen 4:1 (1:1 | 1:0 | 2:0)

Die Tore: 1:0 (6.) Potthoff (Vanek, Svejda – PP1), 1:1 (17.) Grein (Jäske), 2:1 (40.) Bergstermann (Nieberle, Loecke – PP1), 3:1 (42.) Potthoff (Flasar, Vanek), 4:1 (47.) Potthoff (Flasar, Svejda – UZ2)

Strafminuten:

Hamm - 19 + 20 Sondermann (hoher Stock mit Verletzung)

Moskitos Essen - 28 + 10 Linda (Check gegen den Kopf oder Nacken)

Schiedsrichter: - Krawinkel

Zuschauer: - 624
 

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Sonntag, 16.10. 2011 EC Bad Nauheim Rote Teufel vs Herford EV ICE Dragons 22 : 2 6:0 - 9:0 - 7:2
Tore:

Tor

01:05 1:0 Lavallee
02:21 2:0 Baum
05:40 3:0 Lavallee
06:46 4:0 Cardona
09:19 5:0 Maaßen
18:56 6:0 Schwab
23:03 7:0 Baldys
24:01 8:0 Lavallee
25:13 9:0 Stanley
26:20 10:0 Baldys
28:57 11:0 Weibler
35:33 12:0 Stanley
35:55 13:0 Stanley
36:24 14:0 Wex
37:10 15:0 Maaßen
42:21 16:0 Baldys
43:02 17:0 Wex
44:22 18:0 Kujala
48:48 19:1 Schwab
55:27 20:2 Stanley
56:10 21:2 Baum
57:32 22:2 Lavallee
 
  45:03 18:1 Reiss
51:29 19:2 Keller
   
Strafen: 2 Minuten Strafe 10 min.   18 Min.    
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   Smith    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: Kissing, M. Lang, Lamberger
Zuschauer: 854
22:2-Heimsieg gegen Herford bringt höchsten Ligasieg

Mit 22:2 (6:0, 9:0, 7:2) gewannen die Roten Teufel heute Abend ihr Heimspiel gegen den Herforder EV und gaben damit genau die richtige Antwort auf den bisher doch eher enttäuschenden Saisonverlauf mit dem höchsten Ligaerfolg aller Vereine bislang.
Die Gastgeber brannten von der ersten Minute an das Feuerwerk ab, was sich die Fans erhofft hatten. Bereits nach wenigen Sekunden traf Tobias Schwab den Pfosten, nach exakt 65 Sekunden landete das Hartgummi nach einem Schuss von Kevin Lavallee zum 1:0 im Netz. Bad Nauheim setzte nach und traf durch Alexander Baum in der 3.Minute mit einem Blueliner zum 2:0. Von Herford war rein gar nichts zu sehen, stattdessen erhöhten die Hausherren, bei denen Pohl und May fehlten, die beide am Mittag bei den Junioren im Einsatz waren, erneut durch Lavallee im Powerplay auf 3:0. Nach dem 4:0 durch Cardona in der 7.Minute verließ Dragons-Torhüter Morawitz entnervt das Gehäuse und machte für seinen Backup Lamers Platz. Doch auch dieser musste nur kurze Zeit später hinter sich greifen, als Maaßen mit einem Schuss aus der Halbdistanz erfolgreich war. In der 12.Minute traf Matthias Baldys nur die Latte, im Gegenzug hatte Patrick Glatzel, der für Markus Keller absprachegemäß das Tor hütete, seine erste Bewährungsprobe gegen Herfords Johannhardt. Genau 64 Sekunden vor der ersten Pause erhöhte Tobias Schwab gar auf 6:0 für die Roten Teufel, die konsequent den Gegner unter Druck setzten und sichtlich Spaß am Spiel hatten.
Auch im Mitteldrittel blieben die Hausherren das dominante Team, das weiter Torhunger hatte. Baldys, Lavallee und Stanley brachten die Roten Teufel schnell auf 9:0 in Front, und noch immer war das muntere Scheibenschießen längst nicht beendet. Herford musste die geballte Spielfreude der Hessen verkraften, die durch erneut Baldys, zwei Mal Stanley, Maaßen, Wex und Weibler gar auf 15:0 nach 40 Spielminuten erhöhten. Dabei hatte man durch zwei Lattentreffer und einem nicht gegeben Tor von Weibler sogar noch Chancen zu mehr, aber auch so war der Spielstand bezeichnend. Herford kam nur einmal vor den Kasten von Glatzel, der gegen Smith in der 35.Minute keine Mühe hatte. Gefühlt wuren somit 40:2 Torschüsse in entsprechend Zählbares umgemünzt, wobei die Roten Teufel den sich bietenden Platz ob des Tempovorteils entscheidend nutzten, während die Ice Dragosn überhaupt keine Chance hatten.
Im letzten Drittel machten die Hessen da weiter, wo sie im zweiten aufgehört hatten: man dominierte das Match und legte nach Treffern von Baldys, Wex und Kujala auf 18:0 vor. Aber auch die Gäste meldeten sich zu Wort, als Reiss ein Solo in der 46.Minute zum ersten Herforder Treffer abschloss. Ein Shorthander von Schwab zum 19:1 sowie der zweite HEV-Treffer von Keller belebten das Spielgeschehen, Stanley, Baum und Lavallee machten dem Match und einem mehr als verdienten 22:2-Erfolg schließlich ein Ende. "Wir wollten das Bad Nauheimer Spiel ein wenig durcheinander bringen, doch meine Spieler haben das wohl falsch verstanden", sagte HEV-Coach Bruce Keller nach dem Spiel. "Auch in den anderen Spielen hätten wir mit ein bißchen mehr Glück Punkte holen können. Heute hatten wir phasenweise dieses Glück, als die Scheibe nach Billardspiel plötzlich vor dem Schläger lag", analysierte Fred Carroll das Spielgeschehen. Am Freitag geht es nun nach Ratingen, das heute Abend 9:0 gegen Königsborn gewann.

EC Bad Nauheim - Herforder EV 22:2 (6:0, 9:0, 7:2)
Tore:
1:0 (01:05) Lavallee (Pöpel, Franz)
2:0 (02:21) Baum (Baldys, Cardona)
3:0 (05:40) Lavallee (Schwab) PP 5-4
4:0 (06:46) Cardona (Wex)
5:0 (09:19) Maaßen (Weibler, Kujala)
6:0 (18:56) Schwab (Stanley)
7:0 (23:03) Baldys (Schwab)
8:0 (24:01) Lavallee (Stanley)
9:0 (25:13) Stanley (Schwab, Lavallee)
10:0 (26:20) Baldys (Maaßen, Kujala)
11:0 (28:57) Weibler (Franz)
12:0 (35:33) Stanley (Lavallee, Schwab)
13:0 (35:55) Stanley (Schwab)
14:0 (36:24) Wex (Cardona, Baldys)
15:0 (37:20) Maaßen (Weibler, Baldys)
16:0 (42:21) Baldys (Baum, Maaßen) PP 5-4
17:0 (43:02) Wex (Pöpel, Striepeke)
18:0 (44:22) Kujala (Weibler, Maaßen)
18:1 (45:03) Reiss
19:1 (48:49) Schwab (Kujala) SH 4-5
19:2 (51:29) Keller (Smith)
20:2 (55:57) Stanley (Schwab) PP 5-3
21:2 (56:20) Baum (Baldys) PP 5-4
22:2 (57:32) Lavallee
Strafminuten: ECN 10 / HEV 18 + 10 (Smith)
Zuschauer: 854
 
Ice Dragons erhalten Lehrstunde in Bad Nauheim

Vollprofis gegen Amateure, 2 Eistrainingseinheiten am Tag gegen 2 Trainingseinheiten pro Woche. So einfach lässt sich die äußerst deutliche 22:2 Niederlage in Bad Nauheim erklären.
Ohne Philip Brinkmann, Josh Piro, Leon Nasebandt, Lukas Derksen, Ronny Schubert und Sebastian Köhne waren die Ice Dragons in Bad Nauheim angetreten, wollten ihre Haut so teuer wie möglich verkaufen. Sie erwarteten zwar einen Angriffs-Sturm, der sich jedoch in einen Orkan auswuchs und 60 Minuten nicht nachließ.
Schon nach knapp 7 Minuten führten die Gastgeber aus Nauheim durch Tore von Kevin Lavallee, Alexander Baum, erneut Kevin Lavallee und Dennis Cardona mit 4:0, Michel Maaßen und Tobias Schwab erhöhten für die mit den Ice Dragons Katz und Maus spielenden Nauheimer noch bis zur Pause auf 6:0.
Auch im zweiten Drittel liessen die Hessen nicht nach, im Gegenteil. Die zwar aufopferungsvoll kämpfenden, aber hoffnungslos überforderten Ice Dragons, mussten sich weitere 9 mal geschlagen geben, für die Tore zeigten sich Dylan Stanley (3), Matthias Baldys (2), Kevin Lavallee, Manuel Weibler, Pierre Wex und Michel Maaßen verantwortlich.
Und auch mit diesem 15:0 im Rücken zeigten die Gastgeber weiterhin keine Gnade, wollten sich für den misslungenen Saisonstart rehabilitieren und sich den Frust von der Seele schießen. Matthias Baldys, Pierre Wex und Janne Kujala erhöhten bis zur 45. Minute auf 18:0, ehe die Gastgeber das erste Mal ein wenig in der Konzentration nachliessen, was Danny Reiß zum Ehrentreffer ausnutzte. Darauf reagierten die Hessen jedoch allergisch, nur kurze Zeit später erhöhte Tobias Schwab auf 19:1. Der zweite Herforder Treffer, erzielt von Jeffrey Keller auf Vorabeit von Fraser Smith in der 52. Minute stachelte die Gastgeber erneut an, weitere Tore zu schiessen, was Ihnen dann auch durch Dylan Stanley, Alexander Baum und Kevin Lavalee auch gelang, die den Endstand auf 22:2 schraubten.

Für den HEV war an diesem Abend klar zu sehen, dass gegen eine Profimannschaft wie die aus Bad Nauheim kein Kraut gewachsen ist und das schon alles passen muss, um gegen die Top-Teams der Liga die Niederlagen in Grenzen zu halten, zu unterschiedlich sind die Rahmenbedinungen. „Wir müssen uns mit Teams wie Netphen, Königsborn und Krefeld vergleichen, alle anderen Mannschaften sind derzeit ganz klar noch zwei Nummern zu groß für uns. Aber das war uns allen von vornherein klar“, so Pressesprecher Lars Husemann.

Tore:
1:0 Lavallee/Pöpel/Franz (01:05), 2:0 Baum/Baldys/Cardona (02:21);
3:0 Lavallee/Schwab (05:40) PP1; 4:0 Cardona/Wex (06:46); 5:0 Maaßen/Weibler/Kujala (09:19);
6:0 Schwab/Stanley (18:56); 7:0 Baldys/Schwab (23:03); 8:0 Lavallee/Stanley (24:01);
9:0 Stanley/Schwab/Lavallee (25:13); 10:0 Baldys/Maaßen/Kujala (26:20);
11:0 Weibler/Franz (28:57); 12:0 Stanley/Lavallee/Schwab (35:33); 13:0 Stanley/Schwab (35:55);
14:0 Wex/Cardona/Baldys (36:24); 15:0 Maaßen/Weibler/Baldys (37:20);
16:0 Baldys/Baum/Maaßen (42:21) PP1; 7:0 Wex/Pöpel/Striepeke (43:02);
18:0 Kujala/Weibler/Maaßen (44:22); 18:1 Reiss (45:03); 19:1 Schwab/Kujala (48:49) UZ1;
19:2 J.Keller /Smith (51:29); 20:2 Stanley/Schwab (55:57) PP2; 21:2 Baum/Baldys (56:20) PP1;
22:2 Lavallee (57:32)

Strafminuten:
Bad Nauheim 10
Herford 18 + 10 (Smith)
 

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Sonntag, 16.10. 2011 EHC Netphen vs EHC Krefelder Niederrhein e.V. PREUSSEN 3 : 5 2:1 - 1:3 - 0:1
Tore:

Tor

05:24 1:0 Martin Oertel
11:14 2:0 Tim Bruch
24:30 3:1 Patric Schnieder
  19:36 2:1 Christian Kretschmann
24:54 3:2 Marvin Deske
34:35 3:3 Jan Lankes
36:26 3:4 Marc Schaub
57:50 3:5 Pierre Klein
 
   
Strafen: 2 Minuten Strafe 6 Min.   6Min.    
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe Breker   keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: Starke, Heu, Siebel
Zuschauer: 140
EHC Netphen wieder nur knapp am Sieg vorbei

Mit Rumpfkader knappe 3:5-Niederlage gegen Krefelder EV

Der EHC Netphen scheint endgültig in der Oberliga angekommen zu sein. Zwar reichte es auch im Spiel gegen den Krefelder EV nicht zu dem erhofften „Dreier“. Beim 3:5 (2:1 1:3 0:1) war man wie am Freitag gegen die Moskitos Essen wieder nah. Jedoch fehlte am Ende die Kraft, da EHC-Trainer Reinhard Bruch aufgrund der Ausfälle von Daniel Walther, Benjamin Zech (beide gesperrt) und Matti Stein (Leiste) nur mit zwei Reihen plus zusätzlichem Stürmer agieren ließ. Nach einer zerfahrenen Anfangsphase, in der sich der EHC Netphen einige Fehler erlaubte und die Seidenstädter zum Tore-Schießen einlud, gewann man mehr und mehr die Oberhand im Spiel. Verdientermaßen gingen die heimischen Eis-Cracks durch die Tore von Martin Oertel und Tim Bruch mit 2:0 in Führung. Auf den Anschluss 24 Sekunden vor der Drittelpause hatte Patric Schnieder vier Minuten nach Wiederanpfiff die passende Antwort und stellte den alten Abstand wieder her. Die Krefelder brauchten ihrerseits nur 24 Sekunden um erneut den Anschlusstreffer zu erzielen. Mehr und mehr konnten sie das Spiel an sich reißen und kamen in der 35. Spielminute zum Ausgleich, dem sie zwei Zeigerumdrehung später die erstmalige Führung folgen ließen. Der EHC Netphen blieb auch nicht chancenlos, René Sting (Pfosten) und Tim Bruch scheiterten nur knapp.
Im Schlussabschnitt fehlte den Netphener Puckjägern nach zwei harten Spielen am Wo-chenende, davon eins in Minimalbesetzung, den Kräfteverschleiß an. Sie versuchten noch-mal alles, holten alles aus sich heraus, aber die letzte Kraft fehlte, das Spiel zu drehen. Tim Linke mit zwei Großchancen (44. und 54.) scheiterte in aussichtsreichen Position. In der 58. Spielminute fiel dann die endgültige Vorentscheidung, als die Gäste auf 3:5 erhöhten und damit den Endstand herstellten.
Torfolge: 1:0 Oertel (6. – Vorarbeit Kousek, Elzner); 2:0 Tim Bruch (12. – Breker); 2:1 Kretschmann (20. – Wagener, Huber); 3:1 Schnieder (25. – Kousek); 3:2 Deske (25. – Be-ckers, Klein); 3:3 Lankes (35. – Wagener, Schaub); 3:4 Schaub (37. – Kretschmann, Minson); 3:5 Klein (58.)

Strafzeiten:
EHC: 6 + 10 (Breker)
Krefelder EV: 6

Schiedsrichter: Starke – Heu, Siebel

Zuschauer: 140

Aufstellung
EHC
Sirringhaus (Isselhorst) – Elzner, Kutzner, Schäfer, Weil, Isselhorst, Harnesk – Kousek, Schnieder, André Bruch, Tim Bruch, Breker, Oertel, Sting, Linke

Krefelder EV
Passmann (Petry) – Maas, Appelhans, Bronischewski, Wagener, Kretschmann, Beckers, Schlesiger, Minson, Lankes, Oltmanns, Huber, Klein, Drehmann, Hirsch, Deske, Schaub
 
Preussen siegen in Netphen nach 2:0 Rückstand

Nach dem kräftezehrenden Spiel von Freitag gegen die Kassel Huskies, ging es für die Preussen ins beschauliche Siegerland, wo mit dem EHC Netphen ein weiterer Oberligaaufsteiger auf die Preussen wartete. Knapp 140 Zuschauer fanden den Weg in die eiskalte Siegerländer Eishalle. Der EHC Netphen startete sehr gut in die Partie, die Preussen hingegen taten sich etwas schwer. Netphen stürmte auf das Preussentor zu und kam zu besten Tormöglichkeiten. Nach fünf gespielten Minuten gingen die Hausherren mit 1:0 in Führung. Martin Oertel war für die Siegerländer erfolgreich. Die Preussen erspielten sich zwar beste Torchancen, doch wie auch in den vergangenen Spielen wollte sich der Puck nicht im gegnerischen Gehäuse unterbringen lassen. So kam es sechs Minuten später wieder zu einer Chance der Hausherren, die diese kaltschnäuzig zu nutzen wußten. Tim Bruch erhöhte das Ergebnis auf 2:0. Krefeld kam nun etwas besser in die Partie, es dauerte aber bis zur 20. Spielminute ehe für die Preussen etwas zählbares dabei heraussprang. Christian Kretschmann tankte sich durch die gegnerische Verteidigung und ließ dem Siegerländer Goalie keine Chance. Mit einer 2:1 Pausenführung für die Hausherren ging es dann in die erste Pause.

Die zweiten zwanzig Minuten begannen und man merkte direkt, dass die Preussen nun mehr ins Spiel investierten. Zwar kassierten die Krefelder Jungs in der 25. Spielminute noch das ziwschenzeitliche 3:1 durch den Netphener Torjäger Schnieder, doch danach spielten nur noch die Preussen. Nur eine halbe Zeigerumdrehung später gelang den Gästen aus der Seidenstadt der hochverdiente Anschlusstreffer zum 3:2 durch Marvin Deske. Den 3:3 Ausgleich markierte dann Kapitän Jan Lankes in der 35. Spielminute auf Zuspiel von André Wagner und Marc Schaub. Weitere 111 Sekunden später versenkte Marc Schaub persönlich die Hartgummischeibe zur erstmaligen Führung für die Preussen. Christian Kretschmann und Neuzugang Casey Minson assistiereten ihm dabei. Mit diesem Ergebnis ging es dann in die zweite Pause.

Das letzte Drittel began sehr zerfahren. Netphen konzentrierte sich mehr darauf das Spiel der Preussen zu zerstören. Kaum ein flüssiger Spielaufbau kam zustande, doch die Krefelder wollten nun für die Vorentscheidung sorgen. In der 58. Spielminute war es dann Preussenstürmer Pierre Klein, der mit einem fulminanten Handgelenksschuss Zum Endergebnis von 3:5 für die Preussen erhöhte. Mit drei Punkten im Gepäck machte sich der sichtlich erleichterte Preussentross auf den Rückweg.

Am kommenden Wochenende stehen zwei weitere schwere Auswärtsspiele für die Preussen auf dem Programm. Am Freitagabend gehts für die Krefelder an die Dortmunder Strobelallee, wo der ehemalige KEV-Trainer Frank Gentges mit seinen Elchen auf die Preussen wartet. Am Sonntag müssen die Schützlinge von Coach Elmar Schmitz an den Essener Westbahnhof und treffen dort auf die beheimateten Moskitos.

Torfolge:

1:0 [05:24] Oertel (Kousek)
2:0 [11:24] Bruch (Breker)
2:1 [19:36] Kretschmann (Wagner, Huber)
3:1 [24:30] Schnieder (Kousek, Oertel)
3:2 [24:54] Deske (Beckers, Klein)
3:3 [34:35] Lankes (Wagner, Schaub)
3:4 [36:26] Schaub (Kretschmann, Minson)
3:5 [57:50] Klein

Strafzeiten:

Netphen 6 + 10 (Breker)
Krefeld 6

Zuschauer:

140
 

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TABELLE 6. Spieltag  Oberliga WEST 2010-11

Platz

Mannschaft   Sp. S U V/P T D Punkte
1 Platz gewonnen Ratinger Aliens 97 Ratinger Aliens 97 6 4 1 0 37 : 10 27 13
2 Platz verloren EHC Dortmund EHC Dortmund Westfalen-Elche 5 4 0 0 37 : 17 20 13
3 Platz gehalten EV Duisburg  EV Duisburg Füchse 4 3 1 1 28 : 7 21 11
4 Platz gewonnen Hammer Eisbären Hammer Eisbären 6 3 1 1 20 : 16 4 11
 
5 Platz verloren Frankfurter Löwen Frankfurter Löwen 6 3 1 0 27 : 14 13 10
6 Platz gewonnen

EC Bad Nauheim Rote Teufel

EC Bad Nauheim Rote Teufel 6 3 0 0 37 : 23 -14 9
7 Platz verloren Königsborner JEC  Königsborner JEC Bulldogs 5 3 0 0 15 : 29 -14 9
8 Platz verloren EJ Kassel Huskis EJ Kassel Huskis 5 3 1 1 21 : 26 -5 9
9 Platz gehalten ESC Moskitos Essen  ESC Moskitos Essen  3 1 0 0 8 : 12 -4 3
10 Platz gewonnen EHC Krefelder Niederrhein e.V. PREUSSEN EHC Krefelder Niederrhein e.V. PREUSSEN 6 1 0 0 5 : 34 -29 3
11 Platz verloren Herford EV ICE Dragons Herford EV ICE Dragons 4 1 0 0 11 : 41 -30 3
12 Platz verloren EHC Netphen EHC Netphen 5 0 0 0 9 : 36 -27 0
Den Kassel Huskis wurde eine Wertungen des LEV-NRW mit 0:3 - 0:5 für die Spiele gegen Frankfurt und Ratingen, auferlegt!
Dem Krefelder EV wurde eine Wertungen des LEV-NRW mit 0:3 - 5:0 für das Spiel gegen Herford EV und den KJEV, auferlegt!