Oberliga West

Spielbericht Oberliga West 21. 10. 2011
EJ Kassel Huskis vs Hammer Eisbären Spielberichte
ESC Moskitos Essen  vs Frankfurter Löwen Spielberichte
Königsborner JEC Bulldogs vs EV Duisburg Füchse Spielberichte
EHC Dortmund Westfalen-Elche vs EHC Krefelder Niederrhein e.V. PREUSSEN Spielberichte
EHC Netphen vs Herford EV ICE Dragons Spielberichte
Ratinger Aliens 97 vs EC Bad Nauheim Rote Teufel Spielberichte
Tabelle Spieltag
Freitag,  21.10. 2011 EJ Kassel Huskis vs Hammer Eisbären 10 : 2 3:0-3:1-4:1
Tore:

Tor

00:58 1:0 Jiří Mikesz
04:43 2:0 Manuel Klinge
15:46 3:0 Jiří Mikesz
23:06 4:0 Michael Christ
33:13 5:1 Michael Christ
37:58 6:1 Alexander Heinrich
45:42 7:1 Artjom Kostyrev
51:09 8:2 Stéphane Robitaille
54:09 9:2 Petr Sikora
59:08 10:2 Jiří Mikesz
 
  23:59 4:1 Christian Gose
49:18 7:2 Sebastian Licau
   
Strafen: 2 Minuten Strafe 6 Min.   24 Min.    
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: Kissing, R. Kubiak, O. Kubiak
Zuschauer: 3122
Huskies schlagen den Favoritenschreck

Nach der Energieleistung am vergangenen Sonntag gegen den EHC Dortmund mussten die Huskies am heutigen Freitag gegen den Favoritenschreck Hammer Eisbären ran. Mit ihren Siegen gegen Ratingen, Bad Nauheim, Frankfurt und Essen bewiesen die als Underdogs in die Saison gestarteten Eisbären ihre taktischen Qualitäten und stehen nach sechs Spieltagen mit dem aktuell 4. Tabellenplatz mehr als im Soll. Bei den Huskies meldete sich Stürmer Artjom Kostyrev aus seiner verletzungsbedingten Pause zurück. Der 29-Jährige musste nach einer im Spiel gegen Krefeld erlittenen Gesichtsverletzung im Duell gegen Dortmund pausieren und durfte heute in einer Reihe mit Patrick Berendt und Florian Böhm stürmen.

Die Huskies eröffneten das Spiel mit einem Paukenschlag. Gerade einmal 58 Sekunden waren gespielt, als Marc Roedger den im Slot völlig freistehenden Jiri Mikesz fand. Aus Nahdistanz hatte der gebürtige Tscheche keinerlei Probleme, Benjamin Voigt im Tor der Eisbären zu überwinden. Auch in der Folgezeit gaben die Huskies die Schlagzahl vor. Die Kasseler Angriffsreihen schafften es immer wieder die durch den Ausfall von Top-Verteidiger Nils Sondermann geschwächte Hammer Defensive zu durchdringen und zu besten Chancen vor Benni Voigt zu kommen. So war es dann an der Formation um Kapitän Manuel Klinge für das nächste Tor zu sorgen. Der Chef im Rudel war hinter das Hammer Tor gefahren und hatte den besser postierten Petr Sikora gefunden. Dessen Schussversuche konnte der gut aufgelegte Voigt zwar halten, doch als Michi Christ sich der Sache annahm, war das Glück des Eisbären-Schlussmanns aufgebraucht und es stand 2:0. Die Huskies ließen auch nach dem zweiten Treffer nicht nach und hielten den Druck aufrecht. Immer wieder scheiterten Die Huskies-Stürmer an ihren Nerven oder am omnipräsenten Voigt. Es dauerte bis zur 12. Minute, bis auch die Eisbären ihre erste größere Chance hatten. Nikolas Bitter stand nach einem Schlagschuss plötzlich völlig frei vor Fous, doch der heranspringende Michi Christ blockierte die Einschussmöglichkeit in letzter Sekunde.

Den Schlusspunkt des ersten Drittels setzten dann jedoch wieder die Huskies. Alex Heinrich tankte sich an der Seite seiner neuen Reihenkollegen Marc Roedger und Jiri Mikesz auf dem rechten Flügel durch, spielte den Puck scharf in die Mitte, wo der Tscheche für sein zweites Tor am heutigen Abend nur noch den Schläger hinhalten musste.

Und auch im zweiten Drittel drückten die Huskies weiter. Vor allem in den ersten zweieinhalb Minuten spielten sich die Hausherren die Scheibe nach Belieben zu. Umso verwunderlicher, dass der nächste Kasseler Treffer im Eins auf Eins fallen sollte. Manuel Klinge hatte mit einem messerscharfen Pass aus dem eigenen Drittel den durch einen Hammer Wechselfehler frei stehenden Michi Christ an der gegnerischen blauen Linie angespielt und dieser ließ Voigt mit einen sehenswerten Lupfer in den Giebel keine Chance. Quasi im Gegenzug fanden dann allerdings auch die Eisbären den Weg auf die Anzeigetafel. Bei einer der wenigen Kontergelegenheiten der Westfalen zog Christian Gose auf dem linken Flügel los und sein trockener Schlagschuss fand abgefälscht durch einen Huskies-Schläger den Weg ins Netz. Doch mehr als dieser Anschlusstreffer sollte den Eisbären nicht gelingen - im Gegenteil: Abermals Michi Christ und der wie aufgedreht spielende Alex Heinrich sorgten für einen beruhigenden 6:1 Pausenstand. Torhüter Martin Fous konnte einem bis zu diesem Zeitpunkt fast ein bisschen Leid tun. Immer wieder musste sich der Kasseler Zerberus mit Dehnübungen warm halten.

Zu Beginn des Schlussabschnitts ließen es die Huskies dann etwas ruhiger angehen, ohne jedoch die Kontrolle über das Spiel zu verlieren. Selbst in Überzahl kamen die Westfalen nicht zu klaren Chancen - im Gegenteil: Nach einem schweren Patzer von Benjamin Voigt konnte auch Rückkehrer "Archie" Kostyrev sein erstes Saisontor erzielen.

Vier Minuten später sorgte Sebastian Licau dann aber auch endlich bei den nimmermüden Eisbären-Fans für Jubel. Aus dem Gewühl heraus hatte Licau von Höhe des rechten Bullykreises abgezogen und die Lücke in Martin Fous Schonern gefunden. Auch wenn das bereits zu diesem Zeitpunkt nicht mehr als Ergebniskosmetik bedeutete, feuerten die rund 150 mitgereisten Hammer Fans ihre Mannschaft weiterhin toll an. Bis Spielende sollten die Huskies durch Patrick Berendt, Petr Sikora und abermals Jiri Mikesz noch die 10 Tore-Marke knacken, an der Stimmungslage der Fans beider Lager sollte das jedoch nichts mehr ändern. So kreiste noch die eine oder andere Welle durch die Eishalle und der Heuboden skandierte nachdem der - rein sportlich betrachtet - sechste Sieg im sechsten Spiel eingetütet war: "Kassel ist 'ne Hockeystadt!"

Die Huskies gewannen - hochverdient - mit 10:2 gegen das Überraschungsteam der Liga, die vor allem in der Defensive immer wieder Probleme mit dem hohen Tempo der Schlittenhunde hatten. Zudem erwies sich Trainer Bartmans Reihenumstellung in Bezug auf Alex Heinrichs Einsatz an Jiri Mikeszs Seite als Glücksgriff. So blieb die Last des Toreschießens erstmals in dieser Saison nicht ausschließlich an der ersten Reihe der Huskies hängen.
Für die Huskies geht der Ligenbetrieb am kommenden Freitag bei den Moskitos aus Essen weiter. Eröffnungsbully in der Eissporthalle am Westbahnhof ist 19:30 Uhr.
 
Hammer Eisbären kassieren 2:10-Dämpfer in Kassel

Abhaken, die Lehren aus der Partie ziehen und nach vorne schauen. So fällt das Fazit von Carsten Plate aus nach der 2:10 (0:3, 1:3, 1:4)-Pleite der Hammer Eisbären beim EC Kassel Huskies, dem Topfavoriten der Eishockey-Oberliga. „Wir waren zu naiv und völlig offen“, monierte der Trainer der Hammer, der eine Niederlage zwar durchaus einkalkuliert hatte, „aber natürlich nicht auf dieser Art und Weise, aber dadurch werden uns ja keine Punkte abgezogen“, sagte der Ex-Profi. „Aber irgendwie war das auch ein Dämpfer zum richtigen Zeitpunkt. Wir müssen eben noch weiter hart arbeiten.“
Die starken Gastgeber erwischten einen Start nach Maß, gingen bereits in der zweiten Minute durch Jiri Mikesz in Front. Kurz darauf erhöhte der ehemalige DEL-Stürmer Manuel Klinge auf 0:2 für die Hessen (6.). Danach spielten die Eisbären gut mit, kamen zu Chancen wie in der 13. Minute durch Jiri Svejda, doch statt den Anschluss zu erzielen, markierte Mikesz auf der anderen Seite das 0:3 (16.). „Immer dann, wenn man dachte, dass wir uns gefangen haben, haben wir riesige Aussetzer und kassieren das Gegentor“, ärgerte sich der Coach.
Nur drei Minuten nach Wiederbeginn sorgte Michael Christ für das 0:4. Doch diesmal fand Hamm die Antwort und verkürzte in Person von Christian Gose auf 1:4 (24.). Huskies dennoch die bessere, mehr mehr Druck agierende Mannschaft auf dem Eis. „Doch nach dem 1:4 dachte man, dass wir endlich in der Partie angekommen sind. Die Begegnung plätscherte vor sich hin, bis wir uns wieder dicke Patzer erlaubten“, beschrieb Plate diese Phase der Partie, in der Michael Christ (36.) und Alexander Heinrich (39.) das Ergebnis auf 1:6 nach oben schraubten.
Auf das zwischenzeitliche1:7 durch Artjom Kostyrev (46.) antwortete Sebastian Licau zwar mit dem 2:7 (49.), doch die Gastgeber waren weiterhin cleverer, erhögten durch Patrick Berendt (51.), Petr Sikora (52.) und erneut Mikesz (60.) auf 2:10. „Im letzten Drittel haben wir nur versucht, hau-ruck-mäßig irgendetwas zu bewirken, aber so funktioniert das nicht“, war Plate mit dem Schlussabschnitt überhaupt nicht einverstanden und bezeichnete dies daher als „indiskutabel“.
Am Sonntag im Heimspiel gegen den EHC Netphen (18.30 Uhr/Eissporthalle am Maxipark) gilt es daher, eine entsprechende Reaktion zu zeigen. „Da müssen wir beweisen, dass das in Kassel ein Ausrutscher war“, fordert der Trainer der Eisbären.
 

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Freitag,  21.10. 2011 ESC Moskitos Essen  vs Frankfurter Löwen 1 : 8  0:3-0:3-1:2
Tore:

Tor

44:09 1:6 Sven Linda   04:22 0:1 Thomas Schenkel
05:30 0:2 Alexander Althenn
09:24 0:3 Thomas Schenkel
28:24 0:4 Martin Schweiger
35:07 0:5 Jan Barta
39:12 0:6 Sven Breiter
48:18 1:7 Max Seyller
54:22 1:8 Simon Barg
 
   
Strafen: 2 Minuten Strafe 16 Min.   18 Min.    
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe Heise   Knihs    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: Marc Müller, Doden, Van Himbeeck
Zuschauer: 688
MOSKITOS verlieren mit 1:8 gegen Frankfurt

Die Moskitos hatten bei der 1:8 Niederlage eine rabenschwarzen Tag erwischt und verloren deutlich mit 1:8. Dem Team wollte fast gar nichts gelingen und so brachte es Trainer Jan Vondracek nach dem Spiel auf dem Punkt: „Wir haben unsere Aufgaben auf dem Eis nicht erfüllt und waren so heute ohne Chance. Allerdings müssen wir das Spiel ganz schnell abhaken und weiter arbeiten, denn bereits am Sonntag treffen wir hier auf Krefeld.“

Die MOSKIOS fanden von Beginn an nicht in die Begegnung. Die Gäste aus Frankfurt setzten das Essener Team gleich stark unter Druck und nach zehn Spielminuten hieß es nach Treffern von Althenn und Schenkel (2) bereits 0:3. Die eigenen Chancen waren im ersten Abschnitt selten und brachten das Tor der Frankfurter auch nicht in echte Gefahr.

Im zweiten Abschnitt sollte sich das Spiel zunächst etwas bessern. Endlich gab es auch gute Tormöglichkeiten, doch sie wurden alle ausgelassen. Die Frankfurter hingegen erwiesen sich vor dem Tor weiterhin als eiskalt. Schweiger, Barta und Breiter erhöhten zwischenzeitlich auf 0:6. Moskito Torwart Christoph Oster konnte weitere Gegentore verhindern und war bei den Treffern der Gäste meistens ohne Abwehrchance.

Auch im letzten Drittel blieb Frankfurt überlegen, den Moskitos gelang aber wenigstens zunächst der Ehrentreffer. Sven Linda traf bei doppelter Überzahl zum 1:6. Dem 1:7 durch Seyller ließ Barg mit einem Solo über die gesamte Spielfläche in der 54.Minute den 1:8 Endstand folgen. Bereits Sonntag um 18:30 Uhr steht in der Eissporthalle Essen-West das nächste Heimspiel der Moskitos auf dem Programm. Der Gegner heißt dann EHC Krefeld.

Moskitos Essen – Löwen Frankfurt 1:8 (0:3 | 0:3 | 1:2)

Die Tore: 0:1 (4.) Schenkel (Seyller, Barg – PP1), 0:2 (6.) Althenn (Barg), 0:3 (10.) Schenkel (Schweiger, Barg – PP1), 0:4 (28.) Schweiger (Barg), 0:5 (36.) Barta, 0:6 (40.) Breiter (Althenn, Barta – PP1), 1:6 (44.) Linda (Jäske, Grein – PP2), 1:7 (48.) Seyller (Althenn – PP1), 1:8 (54.) Barg (Wendler)

Strafminuten:

Moskitos Essen - 16 + 10 Heise (Unnötige Härte)

Löwen Frankfurt - 18 + 10 Knihs (Unnötige Härte)

Schiedsrichter: - Müller

Zuschauer: 688

Spieler des Abends

Moskitos Essen: Alexander Brinkmann

Löwen Frankfurt: Simon Barg
 
Die Löwen spielen in Essen frei auf und siegen deutlich mit 8:1

Löwen-Stürmer Simon Barg hat einen tollen Abend erwischt: mit einem Tor und vier Vorlagen ist er an fünf der acht Löwen-Tore beim Spiel gegen die Essener Moskitos beteiligt. Thomas Schenkel schlägt gleich zwei Mal im Powerplay zu. Vor dem Spitzenspiel am Sonntag stehen die Löwen auf Platz 3.
Die Löwen Frankfurt sind mit einem Sieg in das Wochenende gestartet und können damit weitere drei Punkte auf ihrem Konto verbuchen. Am Freitagabend war das Team von Michael Bresagk und Clayton Beddoes bei den Moskitos Essen zu Gast und gewann die Partie deutlich mit 8:1.
Schon nach fünf Minuten gingen die Hessen in Führung: Thomas Schenkel nutzte den freien Raum auf der rechten Seite, der durch eine Überzahlsituation entstanden war, und beförderte mit einem schönen Schlenzer die Scheibe in das Tor von Christoph Oster. Nur eine Minute später erhöhte Alexander Althenn auf Zuspiel von Simon Barg auf 2:0 (6. Min.).
Zur Hälfte des ersten Drittels handelten die Moskitos schon ihre zweite Strafe des Abends ein. Im daraus resultierenden Powerplay spielten sich die Gäste weitere Chancen heraus, von denen schließlich Thomas Schenkel eine verwertete (11.) und sich zum zweiten Mal an diesem Abend in die Torschützenliste eintragen konnte.
Die Löwen Frankfurt beherrschten auch im Anschluss weiter das Spiel, kamen aber erst - auch weil sich die Hausherren nun besser wehrten - in der neunten Minute des zweiten Drittels zum nächsten Torerfolg. Löwen-Kapitän Martin Schweiger erzielte das 4:0 (29.). Zum vierten Mal wurde der Treffer durch den kanadischen Stürmer Simon Barg vorbereitet, der zu Beginn der vergangenen Saison noch in Essen spielte. Kurz vor der zweiten Pause erhöhten Jan Barta (36.) und Sven Breiter (40.) mit ihren beiden Toren auf 6:0.
Im Schlussabschnitt markierte der Essener Sven Linda den Ehrentreffer (45.) für die Stechmücken, die nur vier Minuten später das 1:7 durch Max Seyller hinnehmen mussten. Simon Barg krönte seinen Abend nach vier Assists mit dem achten Löwen-Tor (55.).
Mit dem Sieg im Essener West belegen die Löwen nun Platz drei in der Oberliga West. Die Ratinger Ice Aliens, die am Sonntag nach Frankfurt kommen, unterlagen zuhause gegen die Roten Teufel Bad Nauheim mit 1:3 und rutschen auf den zweiten Tabellenplatz ab. Für eine weitere Überraschung sorgten die Königsborner Bulldogs mit einem Sieg gegen die hochgehandelten Füchse aus Duisburg, die Sechster sind. Die Tabelle der Oberliga West führt der EHC Dortmund an, der am Freitagabend mit 11:3 gegen Krefeld gewann.
Das Löwen-Heimspiel an diesem Sonntag beginnt um 18:30 Uhr in der Eissporthalle Frankfurt. Tickets gibt es ab 10 Euro im Löwen Ticket-Shop oder an der Abendkasse.

ESC Moskitos Essen - Löwen Frankfurt 1:8 (0:3, 0:2, 1:3)

0:1 (04:22) Thomas Schenkel (Simon Barg, Max Seyller) PP1
0:2 (05:30) Alexander Althenn (Simon Barg)
0:3 (09:24) Thomas Schenkel (Martin Schweiger, Simon Barg) PP1
0:4 (28:24) Martin Schweiger (Simon Barg)
0:5 (35:07) Jan Barta
0:6 (39:12) Sven Breiter (Alex Althenn, Jan Barta) PP1
1:6 (44:09) Sven Linda (Grein, Jäske)
1:7 (48:18) Max Seyller (Alexander Althenn)
1:8 (54:22) Simon Barg (Christian Wendler)

Strafen: Essen folgt + 10 Min. Disziplinarstrafe (Heise) - Frankfurt folgt + 10 Min. Disziplinarstrafe (Bauscher).

Zuschauer: 688.
 

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Freitag,  21.10. 2011 Königsborner JEC Bulldogs vs EV Duisburg Füchse 4 : 3  0:2-0:2-2:1
Tore:

Tor

         
Strafen: 2 Minuten Strafe 6 Min.   4 Min.    
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   Hrstka    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: Hertrich, Jordan, Wentingmann
Zuschauer: 200
Bulldogs erklimmen nach 5-Punkte Wochenende zeitweise auf Platz 2
Siege gegen den Favoriten aus Duisburg und dem Aufsteiger aus Herford

Dass die 1. Mannschaft des Königsborner JEC nach dem siebten Spieltag zumindest für 24 Stunden auf Platz 2 steht, hätte sich vor einigen Wochen noch niemand vorstellen können. Doch genau auf diesem Platz stand das Team von Trainer Waldemar Banaszak nach dem Sieg am Samstag in Herford, eher man am Sonntag den Platz wieder abgeben musste, mit allerdings einem Spiel weniger. Und auch mit dem Sieg am Freitag gegen den EV Duisburg haben nicht viele gerechnet.
Beim Heimspiel am Freitag gegen das Profi-Team aus Duisburg ging der KJEC als Außenseiter in die Partie und schon im ersten Drittel bewiesen die Gäste ihre Klasse und gingen gegen die Gastgeber 2:0 in der Eissporthalle Unna in Führung. Wenig geschockt kamen die Bulldogs nach der ersten Drittelpause wieder auf’s Eis zurück und zeigten, dass man sich an diesem Abend nicht so leicht geschlagen geben wird. So konnte André Kuchnia zunächst einen Alleingang eiskalt verwandeln, anschließend traf Michal Bezouska zum 2:2-Ausgleich. Mit diesem Spielstand ging es auch ins letzte Spiel-Drittel und die Bulldogs konnten durch Neuzugang Sebastian Pigache sogar mit 3:2 in Führung gehen. Pigache, der erst am Freitagmorgen die Spielberechtigung erhielt und dadurch gegen seinen Ex-Verein spielen konnte, traf somit in seinem ersten Spiel für die Bulldogs. Doch noch war das Spiel nicht gelaufen und die Gäste konnten sieben Minuten vor dem Ende den Ausgleich erzielen. Als sich schon alle auf eine Verlängerung eingestellt haben, gelang den Bulldogs in der letzten Spielminute noch ein Konter, bei dem 50 Sekunden vor dem Abpfiff Jakub Krätzer den Puck mit einem Schlagschuss in den Winkel befördern konnte und so den 4:3-Siegtreffer erzielte. Dadurch konnte der Königsborner JEC nach den Löwen Frankfurt bereits eine Woche später erneut einen Favoriten schlagen und brachte dem bis dato ungeschlagenen EV Duisburg seine erste Niederlage bei.
 
Null-Punkte-Wochenende für die Füchse

Am vergangenen Wochenende war für den EVD nichts zählbares zu holen. Weder in Unna noch in eigener Halle gegen den EHC Dortmund konnte man Punkte einfahren. Ein kleiner Rückschlag nach der guten Serie in den ersten Spielen, aber lange kein Grund den Kopf in den Sand zu stecken. Jetzt geht der Blick auf nächste Woche, wo es wie immer sechs weitere Zähler zu sammeln gibt.
Vor der Reise nach Königsborn am Freitag war man gewarnt, dass man sicher nichts geschenkt bekommen würde. Nach dem ersten Drittel, sah es dennoch so aus, als wenn es zu einer klaren Angelegenheit werden würde. Die Füchse gingen mit zwei Toren in Führung. Doch nach der Pause kämpften sich die Hausherren heran und schafften es tatsächlich das Spiel zu drehen. Zwar gelang Daniel Fischbuch noch einmal der Ausgleich zum 3:3, Punkte gab es aber trotzdem keine. Kurz vor Ende erzielten die Königsborner den erneuten Führungstreffer und hielten den Sieg bis zur Schusssirene fest.

Königsborner JEC – EV Duisburg 4:3 (0:2, 2:0, 2:1)
Tore: Daniel Fischbuch (2), Christoph Ziolkowski
Strafen: Königsborn 6, Duisburg 4 + 10 (Hrstka)
Zuschauer: 200

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Freitag,  21.10. 2011 EHC Dortmund Westfalen-Elche vs EHC Krefelder Niederrhein e.V. PREUSSEN 11 : 3  1:0-5:0-5:3
Tore:

Tor

06:50 1:0 Stefan Streser
20:21 2:0 Branislav Pohanka
28:43 3:0 Frank Petrozza
34:27 6:0 Michael Schmerda
44:16 7:1 Ryan Martens
49:25 8:3 Branislav Pohanka
53:17 9:3 Florian Kirschbauer
53:46 10: 3 Branislav Pohanka
58:88 11:3 Vitali Stähle
 
  40:41 6:1 Marc Schaub
46:46 7:2 Christian Kretschmann
47:43 7:3 Robin Beckers
   
Strafen: 2 Minuten Strafe 15:37 Thomas Richter Beinstellen
39:54 Sebastian Eickmann Spielverzögerung
45:28 Branislav Pohanka Halten
 
  13:56 Pierre Klein Halten
52:15 Sascha Drehmann Haken
52:57 Dennis Appelhans Beinstellen
   
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: Melia, Klaffki, W. Schmidt
Zuschauer: 589
Elche siegen im Schongang gegen die Preussen aus Krefeld

In einer ausgesprochen fairen Begegnung konnte sich der EHC Dortmund am Freitagabend ohne Mühe gegen den EHC Krefeld Niederrhein mit 11:3 durchsetzen. Im ersten Abschnitt ließen es die Westfalen Elche noch langsam angehen und gingen nur mit einer 1:0-Führung in die erste Pause, im zweiten Drittel konnte das Ergebnis dann aber auf 6:0 hoch geschraubt werden. Die letzten Zwanzigminuten boten dann Tore am Fließband. Auch die Gäste vom Niederrhein beteiligten sich daran, so dass am Ende insgesamt 14 Treffer zu verzeichnen waren.

Das erste Drittel bot wenig Höhepunkte, lediglich in der 6. Spielminute gab es erst einen Alleingang von Ryan Martens, dann eine Chance von Frank Petrozza und anschließend das 1:0 durch Stefan Streser zu sehen. Vitali Stähle (trotz krankheitsbedingtem Fehlen beim Training in der Woche ebenso dabei wie der leistenverletzte Niklas Clusen) und Philipp Michl hatten ebenso noch eine Tormöglichkeit wie Frank Petrozza kurz vor der Pausensirene. Die Gäste spielten zwar mit gutem Einsatz, Gefahr drohte EHC-Keeper Benjamin Finkenrath aber selten. An diesem Bild änderte sich auch nach Wiederbeginn wenig und nun sollten auch die Treffer der Elche fallen. Nach nur 21 Sekunden erhöhte Branislav Pohanka auf 2:0 und nun erhöhte der EHC den Druck. Dies wurde auch in Treffer umgemünzt. Frank Petrozza nutzte in der 29. Minute ein gutes Zuspiel von Philipp Michl und spielte gekonnt den Krefelder Keeper Ken Passmann aus (3:0). Zwei Minuten später konnte sich Philipp Michl auf der linken Seite durchsetzen, dann nach innen ziehen und selber vollenden (4:0). Dann war es Ryan Martens, ebenfalls von der linken Seite kommend, der in der 34. Minute mit einem platzierten Schuss ins lange Eck Erfolg hatte (5:0). Nur gut eine Minute später verwertete Michael Schmerda eine gute Vorarbeit von Christoph Koziol. „Meine Mannschaft hat in dieser Phase zu oft die gleichen Fehler gemacht und musste Lehrgeld bezahlen“ meinte Krefelds Trainer Elmar Schmitz hinterher. Sein Team nutzte dann im letzten Abschnitt zwei Überzahlsituationen bei einem zwischenzeitlichen 7:1 durch Philipp Michl und kam in der 48. Minute sogar zum dritten Treffer. In dieser Phase konnten die Treffer im Minutentakt verzeichnet werden. So markierte Branislav Pohanka mit tollem Schuss in der 50. Minute das 8:3, Manuel Neumann (punktbester Verteidiger der Oberliga West), erneut Branislav Pohanka sowie Vitali Stähle erhöhten bis zum Abpfiff das Endergebnis auf 11:3.
EHC Dortmund – Krefeld Niederrhein 11 : 3 (1:0,5:0,5:3)


Torfolge:

1:0 (05:50) Stefan Streser (Florian Kirschbauer, Vitali Stähle)
2:0 (20:21) Christoph Koziol (Branislav Pohanka, Michael Schmerda)
3:0 (28:43) Frank Petrozza (Philipp Michl, Dieter Orendorz)
4:0 (30:32) Philipp Michl (Ryan Martens, Manuel Neumann)
5:0 (33:11) Ryan Martens (Manuel Neumann, Benjamin Finkenrath)
6:0 (34:27) Michael Schmerda (Christoph Koziol, Stephan Kreuzmann)
6:1 (40:41) Marc Schaub (Christian Kretschmann, Raphael Niederehe) +1
7:1 (44:16) Philipp Michl (Frank Petrozza, Ryan Martens)
7:2 (46:46) Christian Kretschmann (Marc Schaub, Jan Lankes) +1
7:3 (47:43) Pierre Klein (Robin Beckers, Casey Minson)
8:3 (49:25) Branislav Pohanka (Christoph Koziol, Niklas Clusen)
9:3 (53:17) Manuel Neumann (Dieter Orendorz, Ryan Martens) +2
10:3 (53:46) Branislav Pohanka (Christoph Koziol) +1
11:3 (58:55) Vitali Stähle (Branislav Pohanka)

Strafminuten: EHCDO 6 - Krefeld 6

Zuschauer: 589

Mannschaftsaufstellung: Benjamin Finkenrath [31], Jan Kremer [35] (ab 52. Minute) – Florian Kirschbauer [2], Stephan Kreuzmann [4] (C), Dieter Orendorz [22], Manuel Neumann [33] (A), Sebastian Eickmann [44] (A), Niklas Clusen [55], Mike Ortwein [93] – Philipp Michl [7], Ryan Martens [8], Michael Schmerda [16], Thomas Richter [18], Vitali Stähle [19], Branislav Pohanka [25], Jérome Bobon [61], Christoph Koziol [66], Frank Petrozza [88], Stefan Streser [89], Dennis Schlicht [91]

Teams:
EHC Dortmund
Finkenrath Benjamin, Kremer Jan, Clusen Niklas, Eickmann Sebastian, Kirschbauer Florian, Kreuzmann Stephan, Neumann Manuel, Orendorz Dieter, Ortwein Mike, Bobon Jerome, Koziol Christoph, Martens Ryan, Michl Philipp, Petrozza Frank, Pohanka Branislav, Richter Thomas , Schlicht Dennis, Schmerda Michael, Stähle Vitali, Streser Stefan

EHC Krefeld
Passmann Ken, Petry Daniel, Appelhans Dennis, Maas Lorenzo, Schielke Maximilian, Schmitz Dario, Schneider Lorenz, Beckers Robin, Deske Marvin, Drehmann Sascha, Hirsch Haiko, Huber Felix, Klein Pierre, Kretschmann Christian, Lankes Jan, Minson Casey, Niederehe Raphael, Oltmanns Kai, Schaub Marc, Schlesiger Christian
 
Gute letztes Drittel reicht nicht gegen den Topfavoriten

Mit einer klaren Niederlage kehren die Preussen vom Auswärtsspiel in Dortmund zurück. Zunächst sah es so aus, als ob für die Gäste aus der Seidenstadt mehr zu holen sei, denn nach dem ersten Drittel führten die heimischen Elche nur knapp mit 1:0. Im zweiten Drittel zogen die Hausherren aufgrund individueller Fehler den Preussen auf 6:0 davon. Im letzten Drittel konnten die Krefelder zwar drei Tore erzielen, mussten sich aber letztendlich mit 11:3 geschlagen geben.

Fast 600 Zuschauer fanden den Weg ins Eisstadion an der Strobelallee und wollten sich diese Partie nicht entgehen lassen. Pünktlich um 20:00 Uhr fiel der Puck zum ersten Bully und die Hausherren marschierten auch gleich auf das Tor der Preussen zu, blieben aber spätestens an Preussengoalie Ken Passmann hängen. In der sechsten Spielminute machten die Dortmunder Elche das ganze besser und Stefan Streser netzte zum 1:0 ein. Die Jungs aus der Seidenstadt taten ihr bestes um selber zu guten Torchancen zu kommen. Tore sollten auf beiden Seiten keine mehr fallen und so endete das erste Drittel mit 1:0 für Dortmund.

Im zweiten Drittel drehten die Elche dann richig auf. Dortmunds Coach Frank Gentges war wohl nicht ganz so zufrieden mit der Vorstellung seiner Schützlinge in den ersten zwanzig Minuten. 21 Sekunde waren von abgelaufen als der Elcheanhang zum zweiten mal jubeln durfte. Chrisoph Koziol war der Torschütze zum 2:0. Dortmund ließ nun nichts mehr anbrennen und schraubten das Ergebnis bis zur zweiten Pausensirene auf 6:0 hoch. Sichtlich bedient verließen die Preussen das glatte Parkett.

Die letzten zwanzig Minuten begannen und Dortmund hatte bereits einen Gang heruntergeschaltet. Die Preussen wollten aber nicht torlos die Heimreise antreten. 41 Sekunden nach Anpfiff des letzten Drittels waren gespielt, als die Preussen die Scheibe im Tor der Dortmunder unterbrachten. Marc Schaub ließ Elche Torwart Benjamin Finkenrath nach schöner Vorarbeit von Christian Kretschmann und Raphael Niederehe keine Chance. Die Preussen kamen noch zu zwei weiteren Treffern durch Christian Kretschmann und Pierre Klein. Die Elche ließen sich die "Butter aber nicht mehr vom Brot" nehmen und zogen das Tempo abermals an und erhöhten das Ergebnis bis zum Ende der Partie auf 11:3.

Fazit: In Dortmund war für die Preussen nichts zu holen. Die Elche wurden ihrer Favoritenrolle in allen Belangen gerecht.

Torfolge:

1:0 [05:40] Streser (Kirschbauer, Stähle)
2:0 [20:21] Koziol (Pohanka, Schmerda)
3:0 [28:43] Petrozza (Michl, Orendorz)
4:0 [30:32] Michl (Martens, Neumann)
5:0 [33:11] Martens (Neumann, Finkenrath)
6:0 [34:27] Schmerda (Koziol, Kreuzmann)
6:1 [40:41] Schaub (Kretschmann, Niederehe)
7:1 [44:16] Michl (Petrozza, Martens)
7:2 [46:46] Kretschmann (Schaub, Lankes)
7:3 [47:43] Klein (Beckers, Minson)
8:3 [49:25] Pohanka (Koziol, Clusen)
9:3 [53:17] Neumann (Orendorz, Martens)
10:3 [53:46] Pohanka (Koziol)
11:3 [58:55] Stähle (Pohanka)

Strafzeiten:

Dortmund: 6
Krefeld : 6

Zuschauer:

589
 

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Freitag,  21.10. 2011 EHC Netphen vs Herford EV ICE Dragons 4 : 7  2:1-0:4-2:2
Tore:

Tor

11:43 1:0 Sting
26:28 2:3 Sting
45:17 3:5 A.Bruch
50:09 4:5 A.Bruch
  14:14 1:1 Piro
15:04 1:2 Smith
21:28 1:3 Smith
27:40 2:4 Reiss
33:45 2:5 Smith
53:33 4:6 Smith
54:15 4:7 Klein
58:38 4:8 Piro
 
   
Strafen: 2 Minuten Strafe 16 Min.   12 Min.    
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe Sirringhaus   keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: Daniels, Mann, Quint
Zuschauer: 209
EHC Netphen vom Herforder EV bezwungen

Spiel nach Drei-Tore-Rückstand im letzten Drittel fast gedreht

Dem EHC Netphen bleibt in der Oberliga West der erste Erfolg weiter verwehrt. Im Spiel gegen die „Dragons“ vom Herforder EV musste man sich mit einer 4:8 (1:2 1:3 2:3)-Niederlage abfinden. Dabei war der Gast aus Herford in den ersten beiden Drittel das leicht bessere Team. Im Schlussabschnitt stellte EHC-Trainer Reinhard Bruch auf zwei Reihen um und der EHC kam mit viel Kampf ins Spiel zurück. Bis dahin lag der EHC aber bereits mit 2:5 im Hintertreffen. Die heimischen Puckjäger hatten sowohl im ersten wie auch im zweiten Drittel einige Phasen, wo man den Gast länger unter Druck setzten konnte. Nach einer Großchance gleich zu Beginn, wo sich Hendrik Sirringhaus auszeichnen konnte, hatte Daniel Walther die erste Chance für den EHC Netphen. Ein Penalty, den Michal Kousek nicht verwandeln konnte, hätte ebenfalls das 1:0 bringen können, die René Sting in der 12. Spielminute nach Zuspiel von Martin Oertel besorgte. Die währte jedoch nur einige Minute, bis der HEV binnen einer Minute das Spiel drehte und selbst in Führung ging. Diese konnten sie bis zum zweiten Pausenpfiff auf 5:2 ausbauen, das Tor zum zwischenzeitlichen 2:3 aus Sicht des EHC Netphen erzielte erneut René Sting mit einem Unterzahltreffer.
Im Schlussabschnitt sahen die Fans einen anderen EHC Netphen. Mit zwei Reihen kämpf-ten sie sich ins Spiel zurück und machten viel Druck Belohnt wurden sie durch zwei Tore von André Bruch in der 50. Spielminute zum 4:5-Anschlusstreffer. Patrick Schnieder hatte vor und nach dem 4:5 zwei gute Einschussmöglichkeiten, eine davon mit einem Penalty, die bereits den Ausgleich bzw. die erneute Führung für den EHC bedeutet hätten. So stürmte der EHC Netphen weiter, lief jedoch in zwei Konter, die die „Dragons“ zum 4:6 und 4:7 nutzen konnten und damit das Spiel vorzeitig entschieden. Das 4:8 in der vor-letzten Spielminute war dann die endgültige Entscheidung.

Torfolge: 1:0 Sting (12. – Vorarbeit Oertel); 1:1 Piro (15. – J. Keller, Smith); 1:2 Smith (16. – Piro, J. Keller); 1:3 Smith (22. – Reiss); 2:3 Sting (27. – A. Bruch PK); 2:4 Reiss (28. – Smith, Piro PP); 2:5 Smith (34. – Piro, Reiss PP2); 3:5 A. Bruch (46. – Walther, Linke); 4:5 A.Bruch (51. – Schnieder, Gieseler PP); 4:6 Smith (54. – J. Keller, Reiss PK); 4:7 Klein; 4:8 Piro (59. – J. Keller, Smith)

Strafzeiten:
EHC: 16 + 10(Sirringhaus)
Herforder EV: 12

Schiedsrichter: Daniels – Mann, Quint

Zuschauer: 209

Aufstellung
EHC
Sirringhaus (Isselhorst) – Elzner, Kutzner, Schäfer, Harnesk, Gieseler, Zech – Kousek, Schnieder, André Bruch, Tim Bruch, Breker, Oertel, Sting, Linke, Walther, Hall

Herforder EV
Lammers (Morawitz) – Reim, Domula, Kiel, Reiss, Schäfer, Köhne, Jeffrey Keller, Piro, Nasebandt, Johannhardt, Smith, Anderson, Marc-Andre Keller, Klein
 
Ice Dragons siegen im Siegerland!

Mit 8:4 setzten sich die Ice Dragons beim EHC Netphen durch. Gut 200 Zuschauer, darunter ca. 70 aus Herford, sahen ein Spiel, in dem die Ice Dragons von Beginn an aufs Tempo drückten, jedoch ein ums andere Mal am guten Netphener Goalie Hendrik Sirringhaus scheiterten. So wurde es im letzten Drittel nochmal spannend, bis Fraser Smith mit seinem 4. Tor den HEV endgültig auf die Siegerstraße brachte.

Aggressiv, schnell im Aufbau und mit dem Willen zu gewinnen, so starteten die Ice Dragons in die Partie. Sie schnürten die Gastgeber im eigenen Drittel ein. Doch Sirringhaus hielt sein Team im Spiel. Wie überlegen der HEV anfangs agierte, konnte man daran erkennen, dass die Gastgeber in der 6. Spielminute erstmals aufs Herforder Tor schossen. In der 8. Minute kamen die Netphener, begünstigt durch einen Herforder Wechselfehler, auf einmal frei vors Herforder Tor, Michael Reim konnte diesen Angriff nur noch durch ein Foul stoppen. Den fälligen Penalty von Michal Kousek entschärfte jedoch Jacob Lamers. In der 12. Spielminute dann der Schock für die Ice Dragons. Nach einem Konter über Martin Oertel stand Rene Sting goldrichtig und brachte die Netphener, vor dem Hintergrund des bisherigen Spielverlaufes äußerst glücklich, in Führung. Doch die Ice Dragons antworteten. Josh Piro erzielte auf Vorlage von Jeffrey Keller und Fraser Smith den Ausgleich in der 15. Minute, nur eine Minute später war Fraser Smith zur Stelle und brachte Herford nach Vorlage von Josh Piro und Jeffrey Keller mit 1:2 in Führung. Die Ice Dragons blieben das spielbestimmende Team, jedoch kam bis zu Pause nichts zählbares mehr heraus.

Auch zu Beginn des 2. Drittels waren die Ice Dragons überlegen und folgerichtig erhöhte Fraser Smith nach nur 90 Sekunden auf Vorlage von Danny Reiss auf 1:3. Die Gastgeber antworteten, nach einem tollen Unterzahlkonter über André Bruch war es erneut Rene Sting der Jacob Lamers zum 2:3 überwinden konnte. Das Spiel drohte nun zu kippen, doch Danny Reiss stellte noch in der gleichen Herforder Überzahl mit einem Schlenzer den alten Abstand wieder her, die Vorlage hatten Fraser Smith und Josh Piro gegeben. Und die Ice Dragons legten noch einmal nach. Fraser Smith erhöhte auf Vorlage von Josh Piro und Danny Reiss in der 34. Minute auf 2:5, erneut hatten die Ice Dragons eine Überzahl ausgenutzt. Diese Führung hatte dann auch bis zur zweiten Pause bestand.

Im letzten Drittel schlichen sich Fehler ins Herforder Spiel ein, die vorher nicht zu sehen waren. Immer mehr gewannen die Gastgeber die Oberhand in diesem Spiel. In der 46. Minute war es dann passiert, André Bruch verkürzte nach Vorlage von Daniel Walter und Tim Linke auf 3:5. Nur wenige Sekunden später konnte André Schäfer einen Konter nur irregulär beenden, erneut konnten die Gastgeber zum Penalty anlaufen, wieder blieb Jacob Lamers Sieger. Doch in der 51. Minute war es passiert. Wieder war es André Bruch, der auf Vorlage von Markus Giesler und Patrick Schnieder auf 4:5 verkürzte. Erinnerungen an die Duelle in der letzten Saison, wo die Ice Dragons mehrfach Führungen gegen Netphen aus der Hand gaben, wurden wach. Als dann noch Josh Piro für 2 Minuten auf die Strafbank musste, kamen die Ice Dragons richtig unter Druck. Fraser Smith jedoch hatte die passende Antwort parat. Nach Befreiung über Danny Reiss und Jeffrey Keller lief er seinen Gegenspielern in der 54. Minute auf und davon, täuschte einen Pass in die Mitte an und versenkte in Unterzahl eiskalt in den Winkel. Eine Minute später, immer noch saß Josh Piro in der Kühlbox, fing Lucas Klein einen Pass ab, startete durch und versenkte die Scheibe zum erlösenden 4:7 in die Maschen. Den Schlusspunkt setzte dann Josh Piro, der in der 59. Minute in Überzahl eine schöne Vorarbeit von Jeffrey Keller und Fraser Smith zum 4:8 Endstand nutzen konnte.
Anschließend konnte sich die Mannschaft noch von den mitgereisten Fans für den ersten Sieg in der dritthöchsten Spielklasse feiern lassen, ein Sieg, mit dem sie sich ein wenig Luft auf die Netphener und damit auf die rote Laterne verschafft haben.

Torfolge:
1:0 Sting/Oertel (11:43); 1:1 Piro/J.Keller/Smith (14:14); 1:2 Smith/Piro/J.Keller (15:04);
1:3 Smith/Reiss (21:28); 2:3 Sting/A.Bruch (26:48) UZ1; 2:4 Reiss/Smith/Piro (27:40) PP1;
2:5 Smith/Piro/Reiss (33:45) PP1; 3:5 A.Bruch/Walter/Linke (45:17);
4:5 A.Bruch/Giesler/Schnieder (50:09) PP1; 4:6 Smith/J.Keller/Reiss (53:33) UZ1; 4:7 Klein (54:15) UZ1;
4:8 Piro/J.Keller/Smith (58:38) PP1

Strafminuten:
Netphen 16 + 10 (Sirringhaus)
Herford 12
 

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Freitag,  21.10. 2011 Ratinger Aliens 97 vs EC Bad Nauheim Rote Teufel 2 : 3  0:0-0:2-2:1
Tore:

Tor

52. 1:2 Hein
58. 2:3 Monych
  30. 0:1 Gare
39. 0:2 Maaßen
54. 1:3 Gare
 
   
Strafen: 2 Minuten Strafe 9 Min.   12 Min.    
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   keine    
  Spieldauer-Strafe Gries   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: Heffler, F. Dimmers, Schwarze
Zuschauer: 487
Knappe Niederlage gegen die Roten Teufel

Die Spannung vor dem Spiel war groß. Die Ice Aliens empfingen am Freitagabend als Tabellenführer der Oberliga West die Roten Teufel aus Bad Nauheim und mussten sich am Ende knapp mit 2:3 geschlagen geben. Damit stehen die Außerirdischen nun auf Platz 2.

Von Anfang an agierten beide Mannschaften sehr nervös. Die Ice Aliens konnten sich jedoch innerhalb weniger Minuten gute Möglichkeiten erarbeiten und dominierten optisch das Geschehen auf dem Eis. Aus einer guten Defensive heraus erarbeiteten sie sich immer wieder gute Chancen vor dem Tor von Gäste-Keeper Markus Keller, der in den ersten zwanzig Minuten bereits mehrere Möglichkeiten bekam, sich auszuzeichnen. Da ihm auch sein Gegenüber Marc Dillmann in nichts nachstand, gingen die Teams beim Stand von 0:0 in die erste Pause.

Im zweiten Abschnitt konnten sich die Kurstädter dann deutlich mehr Spielanteile erkämpfen und erhöhten nach und nach den Druck auf die Ratinger Verteidigung. Schon zu diesem Zeitpunkt sorgte Schiedsrichter Zsolt Heffler mehrfach für Kopfschütteln auf den Rängen, als er klare Fouls auf beiden Seiten ungeahndet ließ und im nächsten Moment das Spiel für Kleinigkeiten unterbrach, die andere Schiedsrichter vermutlich laufen gelassen hätten. Die Ice Aliens ließen sich hiervon leider zusätzlich irritieren, was die Roten Teufel zu nutzen wussten. In der 30. Minute gingen die Gäste durch Lanny Gare in Führung und erhöhten kurz vor der zweiten Pause keineswegs unverdient auf 0:2 aus Ratinger Sicht durch Michel Maaßen.

Die Ice Aliens gaben auch angesichts des Rückstandes nicht auf und drückten im letzten Drittel auf einen frühen Anschlusstreffer. Vor allem die erste Sturmreihe kam immer wieder zu brandgefährlichen Aktionen vor dem Tor der Gäste, scheiterten jedoch in letzter Instanz stets an Markus Keller, der an diesem Abend mit überragenden Paraden glänzte. Erst in der 52. Minute trafen die Außerirdischen zum 1:2 durch Robby Hein. Der Jubel hielt jedoch nicht lange an. Durch einen ärgerlichen Ratinger Wechselfehler trafen die Roten Teufel nur 72 Sekunden später durch Lanny Gare, der völlig allein vor dem Kasten der Ice Aliens auftauchte und die Scheibe eiskalt hinter Dillmann versenkte.

In den verbleibenden Minuten zeigten die Außerirdischen das, was sie in dieser Saison besonders auszeichnet: Charakter. Aufopferungsvoll warfen die Ratinger alles nach vorn und trafen in der 58. Minute durch Lance Monych zum vielumjubelten 2:3. Eine Chance zum Ausgleich sollten sie jedoch nicht mehr bekommen. Weniger als zwei Minuten vor Schluss ahndeten die Unparteiischen zunächst einen klaren Schlag an den Hinterkopf gegen Aliens-Stürmer Thorsten Gries nicht, schickten selbigen aber nach einem vermeintlichen Revanche-Foul mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe vom Eis. Doppelt ärgerlich, denn zum einen agierten die Ice Aliens damit für die restliche Dauer in Unterzahl und müssen zum anderen am Sonntag in Frankfurt auf Gries verzichten.

Ratinger Ice Aliens – RT Bad Nauheim 2:3 (0:0, 0:2, 2:1)

Tore: 0:1 (30.) Gare, 0:2 (39.) Maaßen, 1:2 (52.) Hein, 1:3 (54.) Gare, 2:3 (58.) Monych +1

Strafminuten: Ratingen 9 (+20 Gries), Bad Nauheim 12
Zuschauer: 487
 
3:2-Sieg in Ratingen - Gare trifft zum Einstand als Deutscher doppelt

Mit 3:2 (0:0, 2:0, 1:2) gewannen heute Abend die Roten Teufel das Auswärtsspiel bei den Ice Aliens Ratingen und stürzen damit die Rheinländer vom erst kürzlich erklommenen Spitzenplatz in der Eishockey Oberliga West. Die Gäste, bei denen Dylan Stanley aufgrund eines Innenknöchelbruchs fehlte (ca. sechs Wochen Pause), mussten ihre Formationen aufgrund dieses Ausfalls erneut umstellen. Nicht zuletzt aufgrund dessen hieß die Devise, erst einmal hinten gut zu stehen, um den Hausherren keine Angriffsfläche zu ermöglichen. Doch die Ice Aliens kamen gegen Mitte des ersten Abschnitts auch aufgrund von Strafen gegen die Hessen und wollten das Spiel an sich reißen. Die Kurstädter standen aber gut und konnten zudem auf einen erneut starken Markus Keller zurückgreifen, der jedoch wie sein Gegenüber keine Höchstleistungen erbringen musste.

Nach dem doch eher schwachen torlosen Abschnitt gaben beide Teams ab dem zweiten Durchgang sichtlich mehr Gas. Zunächst scheiterte Weibler an Dillmann (22.), anschließend hatten die Wetterauer zwei Mal im Powerplay die Gelegenheit zur Führung. In der 30.Minute war es schließlich Kapitän Lanny Gare, der in seinem ersten Spiel als Deutscher die verdiente 1:0-Führung für die Gäste markierte. Und der EC legte nach: vier Minuten vor der zweiten Pause war es Michel Maaßen, der einen Konter zum 2:0 abschloss.

Mit einem komfortablen Vorsprung konnte man somit nun die Gastgeber im letzten Drittel kommen lassen. Hierbei stand die Bad Nauheimer Abwehr stets sattelfest und ließ so gut wie keine Chancen der Rheinländer zu. Die Gäste versuchten auch weiterhin zu kontern, zunächst war es aber Hein, der in der 53.Minute den Ratinger Anschlusstreffer erzielte. Der Torjubel war noch nicht verstummt, da zappelte das Hartgummi erneut durch Gare mit dessen zweiten Tor an diesem Abend im Netz von Marc Dillmann zum 3:1 für den EC. Als Alexander Baum in der 57.Minute eine Strafzeit erhielt, wurden es noch einmal eine richtig spannende Endphase. Ratingen warf alles nach vorne und markierte durch Monych das 2:3 im Powerplay. Doch zu mehr sollte es nicht mehr reichen, die Hessen bringen somit drei verdiente Punkte mit vom Ratinger Sandbach mit nach Hause, die das Team auf Platz vier der Tabelle spülen. Am Sonntag sind die Roten Teufel spielfrei, am nächsten Freitag erwartet der EC dann das große Hessenderby im Colonel-Knight-Stadion gegen die Löwen Frankfurt.
 

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TABELLE 6. Spieltag  Oberliga WEST 2010-11

Platz

Mannschaft   Sp. S U V/P T D Punkte
1 Platz gewonnen EHC Dortmund EHC Dortmund Westfalen-Elche 7 5 1 0 48 : 20 28 16
2 Platz verloren Ratinger Aliens 97 Ratinger Aliens 97 7 4 1 0 39 : 13 26 13
3 Platz gewonnen Frankfurter Löwen Frankfurter Löwen 7 4 1 0 35 : 15 20 13
4 Platz gewonnen

EC Bad Nauheim Rote Teufel

EC Bad Nauheim Rote Teufel 7 4 0 0 40 : 25 15 12
 
5 Platz gewonnen Königsborner JEC  Königsborner JEC Bulldogs 6 4 0 0 19 : 32 -13 12
6 Platz verloren EV Duisburg  EV Duisburg Füchse 5 3 1 1 31 : 11 20 11
7 Platz gewonnen EJ Kassel Huskis EJ Kassel Huskis 6 3 1 1 31 : 18 13 11
8 Platz verloren Hammer Eisbären Hammer Eisbären 7 3 1 1 22 : 26 -4 11
9 Platz gewonnen Herford EV ICE Dragons Herford EV ICE Dragons 5 2 0 0 18 : 45 -27 6
10 Platz verloren ESC Moskitos Essen  ESC Moskitos Essen  4 1 0 0 9 : 20 -11 3
11 Platz verloren EHC Krefelder Niederrhein e.V. PREUSSEN EHC Krefelder Niederrhein e.V. PREUSSEN 7 1 0 0 8 : 45 -37 3
12 Platz gehalten EHC Netphen EHC Netphen 6 0 0 0 13 : 43 -30 0
Den Kassel Huskis wurde eine Wertungen des LEV-NRW mit 0:3 - 0:5 für die Spiele gegen Frankfurt und Ratingen, auferlegt!
Dem Krefelder EV wurde eine Wertungen des LEV-NRW mit 0:3 - 5:0 für das Spiel gegen Herford EV und den KJEV, auferlegt!