Oberliga West

Spielbericht Oberliga West 23. 10. 2011
Herford EV ICE Dragons vs Königsborner JEC Bulldogs Spielberichte
EV Duisburg Füchse vs EHC Dortmund Westfalen-Elche Spielberichte
ESC Moskitos Essen  vs EHC Krefelder Niederrhein e.V. PREUSSEN Spielberichte
Frankfurter Löwen vs Ratinger Aliens 97 Spielberichte
Hammer Eisbären vs EHC Netphen Spielberichte
Tabelle Spieltag
Samstag, 22.10. 2011 Herford EV ICE Dragons vs Königsborner JEC Bulldogs 6 : 7 OT 0:0-2:2-4:4-0:1
Tore:

Tor

21:00 1:0 Reiss
21:00 2:0 M.Keller
46:07 3:4 Klein
47:01 4:4 Reiss
53:43 5:4 Johannhardt
58:48 6:6 Reiss
  30:59 2:1 Ullrich
36:30 2:2 Furda
41:26 2:3 Bezouska
44:36 2:4 Gerike
55:45 5:5 A.Kuchnia
56:08 5:6 Furda
61:55 6:7 Furda
 
   
Strafen: 2 Minuten Strafe 24 Min   20 Min.    
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe J.Keller
Piro
 
  May    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: Eugen Schmidt, E. Berger, Dobber
Zuschauer:  
Großer Kampf mit einem Punkt belohnt, HEV verliert nach Verlängerung

Knapp 600 Zuschauer auf einem Samstag Abend, ein rasantes Eishockeyspiel, wechselnde Führungen und eine Verlängerung, in der sogar ein Sieg drin gewesen wäre. Eishockeyherz was willst Du mehr? So sahen es auch die Herforder Fans, die trotz der 6:7 Niederlage nach Verlängerung ihre Mannschaft noch zweimal aufs Eis riefen, um die obligatorische Humba zu machen!

Deutlich stärker als der Gegner vom Freitag präsentierten sich die Bulldogs des KJEC in Herford, versuchten die Ice Dragons mit spielerischen Mitteln zu bezwingen und ihrer Favoritenrolle gerecht zu werden. Jedoch hatten sie die Rechnung ohne die Gastgeber gemacht, die aufopferungsvoll kämpften, keine Scheibe verloren gaben und immer wieder den starken Gästetorhüter Sebastian May prüften. Das Spiel ging hin und her, bezeichnender Weise hatten die Ice Dragons gerade in Unterzahl die besten Chancen, konnten diese aber nicht verwerten. Da Jacob Lamers auf der anderen Seite auch fehlerfrei agierte, ging es mit 0:0 in die erste Pause.

Im zweiten Drittel dann klingelte es endlich, und der Jubel der Herforder Anhänger war groß! Danny Reiss hatte eine Vorlage von Jeff Keller und Josh Piro eiskalt verwandelt, gespielt waren genau 21 Minuten. Nur 22 Sekunden später, die Gäste schienen den Schock noch nicht verdaut zu haben, erkämpfte sich Micah Anderson an der Bande im gegnerischen Drittel die Scheibe, passte in die Mitte zu Marc Keller, und der ließ Sebastian May keine Chance und erhöhte auf 2:0. Nun waren die Gäste gefordert, kamen besser ins Spiel, auch, weil die Ice Dragons wohl zu viel wollten. Ein Billardtor in der 31. Minute brachte die Königsborner dann endgültig zurück. Im Gewühl vor Jacob Lamers kam die Scheibe über Benedikt Rangen und Igor Alexandrov zu Christoph Ullrich, prallte an dessen Schlägerspitze und trudelte ins Tor. Jetzt hatten die Gäste auf einmal Rückenwind und machten Druck. Unnötige Strafzeiten spielten ihnen dann zusätzlich in die Karten. So war es dann Routinier Igor Furda, der nach Zuspiel von Tim Schneider in doppelter Überzahl Maß nahm und die Scheibe unhaltbar für Jacob Lamers in den Winkel drosch. Die Ice Dragons hatten Chancen, direkt zu antworten, konnten aber Sebastian May vorerst nicht mehr bezwingen. Da auch die Königsborner Ihre Chancen nicht verwerten konnten, blieb es bis zur Pause beim 2:2.

Im letzten Drittel erwischten die Gäste den besseren Start. Die 42. Minute lief, als Michal Bezouska in Überzahl ins Herforder Drittel fuhr, alle Gegner aussteigen ließ und dann Jacob Lamers zum 2:3 bezwang. Nur drei Minuten später jubelten erneut die Gäste. In doppelter Überzahl, Piro saß für 2+10, Anderson für 2 Minuten auf der Strafbank, nutzen sie den Raum, Christoph Ulrich und Igor Alexandrov spielten Lars Gericke frei, und der hatte keine Mühe auf 2:4 zu erhöhen. Doch wer dachte, die Ice Dragons würden sich nun aufgeben, sah sich getäuscht. Sie kämpften sich eindrucksvoll zurück ins Spiel! Micah Anderson tankte sich in der 47. Minute ins gegnerische Drittel, spielte zu Fraser Smith und der schob die Scheibe so überlegt zu Lucas Klein, dass dieser sich die Ecke aussuchen konnte und auf 3:4 verkürzte. Die Stimmung auf den Rängen kochte nun über, die Fans peitschten Ihr Team nach vorne. Und das mit Erfolg! In Überzahl verlor Danny Reiss erst die Scheibe im eigenen Drittel, erkämpfte sie sich zurück, spielte zu Kai Domula, der Jeff Keller auf die Reise schickte. Der wiederum steckte die Scheibe wieder durch zum mitgelaufenen Danny Reiss. Und Danny Reiss ließ noch einen Gegner aussteigen, bevor er mit einem satten Handgelenkschuss das Spiel wieder ausglich! Jetzt waren die Ice Dragons erstmal wieder am Drücker. In der 54. Minute dann war Sven Johannhardt auf einmal durch und wurde durch ein Foul gestoppt, bekam dafür aber einen Penalty zugesprochen. Er lief selbst an, verzögerte in ca. 3 Meter Torentfernung und hämmerte die Scheibe mit einem satten Schlagschuß zur Herforder 5:4 Führung in die Maschen! Doch die Gäste antworteten prompt! Nur eine Minute später lief Igor Alexandrov mit der Scheibe hinter das Herforder Tor, spielte zurück vors Tor und ein wenig Konfusion in der Abwehr sorgte dafür, dass André Kuchnia aus kürzester Distanz den Ausgleich erzielen konnte. Und es dauerte nur 23 Sekunden, da führten die Gäste mit 5:6! Igor Furda bekam die Scheibe über Jakub Krätzer und Michal Bezouska und hämmerte sie wie schon bei seinem ersten Tor unhaltbar in den Winkel. Doch weder die Herforder Fans noch das Team von Bruce Keller liessen die Köpfe hängen! Zu Recht! 72 Sekunden vor Schluß nutzten die Ice Dragons eine Überzahl zum Ausgleich. Jeff Keller spielte Danny Reiss an und der war zum dritten Mal an diesem Abend mit einem platzierten Schuss erfolgreich. Als die Sirene dann das Ende der regulären Spielzeit signalisierte, war klar, die Ice Dragons hatten schonmal einen Punkt gewonnen! In der Verlängerung hatten die Ice Dragons die ersten guten Chancen, doch dann kam die Scheibe in der 62. Minute über Lars Gerike und Sebastian Pigache zu Igor Furda, der erneut mit einem Schlagschuss in den Winkel, identisch zu seinen beiden ersten Treffern, den Sieg der Gäste klarmachte.

Torfolge:
1:0 Reiss/J.Keller/Piro (21:00); 2:0 M.Keller/Anderson (21:22); 2:1 Ullrich/Alexandrov/Rangen (30:59);
2:2 Furda/Schneider (36:30) PP2; 2:3 Bezouska (41:26) PP1; 2:4 Gerike/Alexandrov/Ulrich (44:36) PP2;
3:4 Klein/Smith/Anderson (46:07); 4:4 Reiss/J.Keller/Domula (47:01) PP1; 5:4 Johannhardt (53:43) Penalty;
5:5 A.Kuchnia/Alexandrov (55:45); 5:6 Furda/Bezouska/Krätzer (56:08); 6:6 Reiss/J.Keller (58:48) PP1;
6:7 Furda/Pigache/Gerike (61:55)

Strafminuten:
Herford 24 + 2*10 (J.Keller, Piro)
Konigsborn 20 + 10 (May)

 
Bulldogs erklimmen nach 5-Punkte Wochenende zeitweise auf Platz 2
Siege gegen den Favoriten aus Duisburg und dem Aufsteiger aus Herford

Bereits einen Tag später reiste man zum Auswärtsspiel nach Herford. Personal geschwächt und müde vom harten Spiel am Freitag, bei dem man die meiste Zeit mit lediglich 2 Reihen agierte. So musste man neben den verletzten Spielern Philip Brozé und Patrick Kuchnia an diesem Abend auch auf Wolfgang Hrstka verzichten, der sich kurz vor Ende des Freitag-Spiels an der Schulter verletzte. Als dann in der 22. Minute zunächst für Marvin Kühl und kurze Zeit auch für später auch noch Tim Schneider das Spiel verletzungsbedingt beendet war, fielen 2 weitere Defensiv-Spieler aus und somit musste sogar Stürmer Sebastian Pigache nun in die Verteidigung. Das erste Drittel endete an dem Abend Torlos, doch bereits in den ersten 90 Sekunden des zweiten Speilabschnittes konnten die Gastgeber per Doppelschlag mit 2:0 in Führung gehen. Kurze Zeit später konnte zunächst Igor Furda verkürzen und anschließend Michal Bezouska mit einem schönen Alleingang vom eigenen Tor aus den Ausgleich erzielen. Mit einem 2:2 ging man schließlich ins letzte Spieldrittel und bot den ca. 550 Zuschauern ein spannendes Spiel, bei dem zunächst die Bulldogs durch André Kuchnia, der im 2. Drittel eine 10-Minute Diziplinarstrafe für den Königsborner Torwart Sebastian May absitzen musste, zum 3:2, ehe Lars Gericke mit einem Gewaltschuss die Führung sogar auf 4:2 ausbauen konnte. Doch noch war das Spiel nicht gelaufen und der Herforder EV konnte durch ein Dreierpack binnen weniger Sekunden – darunter auch ein strittiger Penalty – das Spiel wieder drehen und gingen mit 5:4 in Führung. Doch auch die Bulldogs konnten das Spiel erneut drehen und somit stand es wenige Minute vor Schluss nach Toren von Igor Alexandrov und Igor Furda 6:5 aus Sicht der Gäste. Dass ein Spiel jedoch 60 Minuten dauert, sah man am Tag zuvor und somit konnte Herford 70 Sekunden vor dem Ende ausgleichen und zwang die Bulldogs damit in die Verlängerung, bei der man zunächst in Unterzahl begann. In der 3. Minute der Verlängerung konnte Kapitän Igor Furda mit seinem dritten Treffer an diesem Abend das goldene Tor erzielen und sicherte seinem Team somit den Zusatzpunkt.
Mit 5 Siegen und 14 Punkten aus 7 Spielen stehen die Bulldogs daher besser da als geplant und treffen nun am kommenden Freitag auf dem Erzrivalen aus Hamm. Spielbeginn ist um 20 Uhr in der Eissporthalle Unna. Bereits nach dem Sieg in Herford stimmten die mitgereisten Fans an, was sie im wohl wichtigsten Spiel des Jahres erwarten – den Derbysieg gegen die Eisbären.
 

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Sonntag, 23.10. 2011 EV Duisburg Füchse vs EHC Dortmund Westfalen-Elche 2 : 4 1:1-1:3-0:0
Tore:

Tor

19:33 1:1 Christoph Ziolkowski
26:43 2:2 Dennis Fischbuch
  13:33 0:1 Ryan Martens
25:05 1:2 Stefan Streser
26:29 2:3 Ryan Martens
35:15 2:4 Stefan Streser
 
   
Strafen: 2 Minuten Strafe 10 Min.   8 Min.    
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: Neubert, Schwarze, Störmann
Zuschauer: 1322
Null-Punkte-Wochenende für die Füchse

Am Sonntag Abend stand dann das Jubiläumsspiel gegen den EHC Dortmund auf dem Plan. Die eigentlich viel schwierigere Aufgabe. Doch von der ersten Minute an sah man, dass der EVD auf Wiedergutmachung aus war. Die Zuschauer sahen eine schnelle Partie, in der aber die ersten zehn Minuten keine nennenswerten Chancen auf beiden Seiten heraus gespielt werden konnten. In der 13. Minute gab es dann die erste Strafe des Spiels gegen Christian Werth. Die folgende Unterzahl überstand man unbeschadet und konnte direkt im Anschluss sogar den ersten gefährlichen Konter fahren, der aber noch nicht im Tor unter gebracht werden konnte. Im Gegenzug trafen die Dortmunder sehr glücklich ins Gehäuse von Björn Linda. Einen harmlosen Pass von Martens lenkte Thomas Ziolkowski mit der Kufe ins eigene Tor. Der EVD ließ sich aber nicht hängen und so gelang es Christoph Ziolkowski 47 Sekunden vor der Pause in Unterzahl den Schnitzer wieder auszubügeln und glich zum 1:1 aus.
Woran es dem ersten Drittel fehlte, wurde den Zuschauern dann im zweiten Abschnitt reichlich geboten. Torchancen im Minutentakt. Und so ging es gleich zu Beginn Schlag auf Schlag. In der 25. Minuten markierte Stefan Streser die erneute Dortmunder Führung, die aber von Dennis Fischbuch nur 40 Sekunden später ausgeglichen wurde. Doch wieder nur eine knappe Minute später lagen die Gäste mit 3:2 in Führung. In der Folge waren die Füchse zwar gefährlicher, der EHC legte aber eine unglaubliche Effektivität an den Tag. Wenn sie vor dem Duisburger Gehäuse auftauchten, gab es für den Duisburger Goalie oft nichts zu halten. Und so erhöhten die Gäste fünf Minuten vor der Pause auf 4:2. Eine kleine Vorentscheidung und wie sich heraus stellen sollte auch bereits der Endstand.
Im letzten Drittel zeigten beide Mannschaften zwar ein weiterhin intensives Spiel, konnten aber nichts zählbares heraus spielen. Mats Schöbel musste kurzzeitig blutend vom Eis, konnte aber nach einer Behandlung in der Kabine weiter spielen. Doch auch er konnte die Niederlage nicht mehr verhindern. „Das war eine Lehrstunde in Cleverness“, sagte EVD-Trainer Franz Fritzmeier auf der abschließenden Pressekonferenz, machte seinem Team aber trotzdem keinen Vorwurf. „Die Mannschaft hat besser gearbeitet als in Unna, aber der Dortmunder Sieg geht völlig in Ordnung.“

Nach dem Spiel fand dann die angekündigte Versteigerung der von den Spielern getragenen „Retrotrikots“, die dem Design des DSC-Gründungsjahres 1971 nachempfunden sind, statt, die auf reges Interesse stieß. Ein schöner Abschluss des Jubiläumsspiels, das nur aus Punktesicht hätte besser laufen können.

EV Duisburg – EHC Dortmund 2:4 (1:1, 1:3, 0:0)
Tore: Christoph Ziolkowski, Dennis Fischbuch
Strafen: Duisburg 10, Dortmund 8
Zuschauer: 1352
 
EV Duisburg - EHC Dortmund 2 : 4 (1:1,1:3,0:0)Elche nehmen die Füchse nicht auf die Hörner, gewinnen in einem Spiel mit Teams auf Augenhöhe 2 : 4

Mit einem 4:2-Auswärtserfolg beim EV Duisburg kehrte der EHC Dortmund am Sonntagabend von der Wedau zurück und konnte nach dem klaren Freitagsheimsieg erneut ein Sechs-Punkte-Wochenende verbuchen.
Elche nehmen die Füchse nicht auf die Hörner, gewinnen in einem Spiel mit Teams auf Augenhöhe 2 : 4


EV Duisburg - EHC Dortmund 2 : 4 (1:1,1:3,0:0)
Mit einem 4:2-Auswärtserfolg beim EV Duisburg kehrte der EHC Dortmund am Sonntagabend von der Wedau zurück und konnte nach dem klaren Freitagsheimsieg erneut ein Sechs-Punkte-Wochenende verbuchen. Damit konnten die Westfalen Elche die Tabellenführung in der Oberliga West verteidigen und den Vorsprung auf drei Punkte ausbauen. In der Spielanalyse des Duells Füchse gegen Elche waren sich beide Trainer hinterher einig. Es war eine gute Partie, von beiden Seiten engagiert und fair geführt. Den Unterschied machte der Faktor Routine aus. „Das, was wir in Kassel falsch gemacht haben, konnten wir größtenteils abstellen“ meinte EHC-Cheftrainer Frank Gentges und sein Duisburger Kollege Franz Fritzmeier wollte seinem Team keinen Vorwurf machen: „Meine junge Mannschaft hat eine Lehrstunde an Cleverness bekommen.“

Beide Mannschaften begannen sehr konzentriert mit dem gegenseitigen Respekt voreinander. Klare Torchancen blieben lange Zeit Mangelware. Erst in der 14. Spielminute hatten Ryan Martens und Frank Petrozza in kurzer Folge zwei gute Möglichkeiten. Das 0:1 drei Minuten später fiel kurios. In Bedrängnis bekam ein Duisburger Akteur vor dem eigenen Tor den Puck an die Schlittschuhe, von dort trudelte die schwarze Hartgummischeibe am linken Pfosten über die Torlinie. Ryan Martens, der als letzter Dortmunder den Puck berührte, bekam den Treffer zugeschrieben. Den Ausgleich zum 1:1 kurz vor der ersten Pausensirene mussten die Elche in Unterzahl schlucken, das Break der Füchse war allerdings sehenswert und Christoph Ziolkowski vollendete vehement. Tor reich wurde es dann zwischen der 26. und 27. Minute. Zuerst konnte Stefan Streser mit schonem Schuss aus Mittelstürmerposition das 1:2 markieren, dann nutzte Dennis Fischbuch 38 Sekunden später die erste Duisburger Überzahlsituation zum 2:2. Es dauerte weitere 46 Sekunden, bevor Ryan Martens am rechten Pfosten stehend einen genialen Pass von Manuel Neumann zum 2:3 ohne Mühe einlochen konnte. Für die Vorentscheidung sorgte Stefan Streser in der 36. Minute. Erneut konnte sich der 18-jährige Youngster in der Mitte durchsetzen und in seinem wohl besten Spiel im Trikot der Elche das 2:4 erzielen. Im Schlussabschnitt erhöhten die Füchse noch einmal den Druck, aber die Elche standen sicher in der Defensive. Branislav Pohanka hätte in der 49. Minute den Sack endgültig zu machen können, sein Schuss landete aber aus aussichtsreicher Position nur am Pfosten. So musste der EHC in der Schlussphase noch einmal Schwerstarbeit leisten. Duisburg nahm zuerst eine Auszeit, ersetzte dann den Keeper durch einen sechsten Feldspieler. Am Ergebnis änderte sich nichts mehr, Ryan Martens traf 15 Sekunden vor dem Abpfiff bei einem Break nur das Aussennetz.

Am kommenden Wochenende zuerst am Freitag ab 20 Uhr beim EHC Netphen antreten, am kommenden Sonntag gastieren dann zur gewohnten Anstosszeit um 19 Uhr die Essener Moskitos im Eissportzentrum Westfalenhallen.

Torfolge:

0:1 (16:33) Ryan Martens (Frank Petrozza, Dieter Orendorz)
1:1 (19:13) Christoph Ziolkowski (Alexander Preibisch, Michael Hrstka) -1
1:2 (25:05) Stefan Streser (Thomas Richter, Florian Kirschbauer)
2:2 (25:43) Dennis Fischbuch (Mats Schöbel, Benjamin Hanke) +1
2:3 (26:29) Ryan Martens (Manuel Neumann, Frank Petrozza)
2:4 (35:15) Stefan Streser (Vitali Stähle, Thomas Richter)

Strafminuten: EVD 10 - EHCDO 8

Zuschauer: 1322

Mannschaftsaufstellung: Benjamin Finkenrath [31], Jan Kremer [35] (nicht eingesetzt) – Florian Kirschbauer [2], Stephan Kreuzmann [4] (C), Dieter Orendorz [22], Manuel Neumann [33] (A), Sebastian Eickmann [44] (A), Niklas Clusen [55], Mike Ortwein [93] – Philipp Michl [7], Ryan Martens [8], Michael Schmerda [16], Thomas Richter [18], Vitali Stähle [19], Branislav Pohanka [25], Jérome Bobon [61], Christoph Koziol [66], Frank Petrozza [88], Stefan Streser [89], Dennis Schlicht [91]
 

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Sonntag, 23.10. 2011 ESC Moskitos Essen  vs EHC Krefelder Niederrhein e.V. PREUSSEN 7 : 2 1:1-4:1-2:0
Tore:

Tor

08:40 1:1 Miikka Jäske
20:50 2:1 Miikka Jäske
25:43 3:1 Fabian Sondern
26:02 4:1 Alexander Brinkmann
26:55 5:1 Danny Fischbach
54:39 6:2 Miikka Jäske
59:16 7:2 André Grein
 
  06:21 0:1 Kai Oltmanns
37:17 5:2 Pierre Klein
   
Strafen: 2 Minuten Strafe 22 Min.   14 Min.    
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe Sondern   Schaub    
  Spieldauer-Strafe keine   Schmitz
Kopp
 
   
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: Franz, J. Schulz, E. Weber
Zuschauer: 485
MOSKITOS feiern mit dem 7:2 über Krefeld den ersten Heimsieg

Die MOSKITOS feiern gegen Krefeld den ersten Heimsieg. Der EHC Krefeld-Niederrhein wurde deutlich mit 7:2 nach Hause geschickt. Damit betrieb das Team von Trainer Jan Vondracek bei den Fans Wiedergutmachung für die schwache Vorstellung im letzten Heimspiel.
Die MOSKIOS erspielten sich vor 485 Zuschauern gleich Vorteile, nur konnte es das Team zunächst noch nicht in Tore umsetzen. Die ersten Chancen blieben ungenutzt und schon schlug Krefeld zu. Bei Überzahl der Moskitos schnappte sich in der 7.Minute Kai Oltmanns den Puck und konnte im dritten Nachsetzen die Niederrheiner mit 0:1 in Führung bringen. Wenig beeindruckt schlugen die Moskitos sofort zurück. Miikka Jäske glich bereits in der 9.Minute aus. Die Moskitos bestimmten weiter das Geschehen, konnten zunächst aber noch keine weiteren Tore erzielen.
Das zweite Drittel begann dann gleich mit der Führung für die Moskitos. Erneut war es Miikka Jäske, der das 2:0 für die Moskitos erzielte. Das Essener Team war zum Freitag kaum wieder zu erkennen und zeigte sich in allen Belangen verbessert. Im Tor ersetzte Christoph Oster erneut den verletzten Christian Lüttges und er verhinderte gleich nach der Führung bei zwei guten Krefelder Chancen den möglichen Ausgleich. Die Moskitos erhöhten den Druck auf das Tor der Gäste und konnten innerhalb 72 Sekunden gleich drei Treffer erzielen. Zunächst versenkte Fabian Sondern den Puck im Tor, dann traf Alexander Brinkmann und Danny Fischbach sorgte mit dem 5:1 für klare Verhältnisse. Die Krefelder fanden kaum ein Mittel, die Moskitos in Gefahr zu bringen. Nur in Überzahl gelang ihnen noch einmal ein Treffer durch Pierre Klein in der 38.Minute zum 5:2.
Im letzten Drittel blieben die Moskitos überlegen. Miikka Jäske erzielte mit seinem dritten Tor in Unterzahl das 6:2. Bei der anschließenden Rangelei an der Krefelder Bank bekam Kai Schmitz völlig überzogen eine Spieldauerstrafe aufgebrummt. In der folgenden 3 gegen 5 Unterzahl hielt Christoph Oster sein Tor sauber und André Grein erzielte mit einem Spieler weniger auf dem Eis nach feinem Pass von Miikka Jäske mit dem 7:2 den Endstand. Bei einer weiteren Rangelei erhielt Gordon Kopp zu allem Überfluss nach Spielende auch noch eine Spieldauerstrafe.
Trainer Jan Vondracek zeigte sich nach dem Spiel zufrieden: „Unsere Mannschaft hat heute eine gute Reaktion auf das Spiel vom Freitag gezeigt. Wir waren deutlich besser in der Defensive und in der neutralen Zone. Vorne haben wir auch unsere Chancen konsequenter genutzt. Dazu haben wir endlich in verschiedenen Situationen auch einmal das nötige Glück gehabt. Das haben wir schon lange einmal benötigt. Ich bin zufrieden, wie wir heute aufgetreten sind und freue mich natürlich auch über den ersten Heimsieg.“

Moskitos Essen – EHC Krefeld Niederrhein 7:2 (1:1 | 4:1 | 2:0)

Die Tore: 0:1 (7.) Oltmanns (Lankes – UZ1), 1:1 (9.) Jäske (Grein, Brinkmann), 2:1 (21.) Jäske (Grein, Linda), 3:1 (26.) Sondern (Krzyzyk, Kopp), 4:1 (27.) Brinkmann (Jäske, Schmitz), 5:1 (27.) Fischbach (Musga, Hasselberg), 5:2 (38.) Klein (Schneider – PP1), 6:2 (54.) Jäske (Grein – UZ1), 7:2 (60.) Grein (Jäske, Heise – UZ1)

Strafminuten:

Moskitos Essen - 22 + 10 Sondern (Check von hinten) + 20 Schmitz (Übertriebene Härte) + 20 Kopp (Check gegen den Kopf oder Nacken)

EHC Krefeld - 14 + 10 Schaub (Unnötige Härte)

Schiedsrichter: - Franz

Zuschauer: 485
 
Preussen gehen auch in Essen leer aus

Leider konnten die Preussen an die gute Partie gegen die Kassel Huskies aus der Vorwoche nicht anknüpfen und verloren nach der Niederlage am Freitag in Dortmund auch das zweite Spiel am Wochenende. Zuerst kamen die Preussen gut ins Spiel und führten hochverdient mit 0:1 am Essener Westbahnhof. Im Verlaufe der Partie schlichen sich jedoch immer mehr Fehler ein, die von den Essener Moskitos eiskalt genutzt wurden. Mit 7:2 aus Essener Sicht mussten die Krefelder die Heimreise antreten. 18:30 Uhr zeigte die Stadionuhr in der Eissporthalle am Westbahnhof in Essen an, als es dann endlich losging. Die Preussen kamen gut ins Spiel und stürmten auch direkt auf den Essener Goalie zu. Die Moskitos waren in der Anfangsphase etwas zurückhaltender, stellten sich aber zunehmend mehr auf das Spiel der Preussen ein. In der siebten Spielminute netzte Kai Oltmanns nach schönem Zuspiel von Jan Lankes in eigener Unterzahl zum 1:0 ein. Die Führung sollte aber nicht lange halten, denn Essen nutzte nun kleine Fehler der Preussen aus. Die neunte Spielminute brachte dann den Ausgleich für die Moskitos. Miika Jäske war erfolgreich. Das Tor schien die Preussen völlig aus dem Takt gebracht zu haben. Essen fuhr nun einen Angriff nach dem anderen. Kurz vor Schluss hatten die Preussen dann noch Glück, als Preussenverteidiger Lorenzo Maas auf der Linie rettete. Es blieb vorerst beim 1:1 und die erste Drittelpause stand an.
Im zweiten Drittel ging dann für die Preussen erstmal nicht viel. Es schlichen sich immer mehr und mehr Fehler bei den Preussen ein. Die Moskitos schlugen dann kaltschnäuzig Profit daraus und schraubten das Ergebnis binnen sechs Minuten auf 5:1 hoch. Preussencoach Elmar Schmitz nahm eine Auszeit und versuchte seine Schützlinge nochmals wachzurütteln. Nach einem schönen Zuspiel von Lorenz Schneider, tankte sich der wieselflinke Pierre Klein bis zum Essener Goalie durch und ließ ihm keine Abwehrchance. So stand es nach 38 Spielminuten 5:2. Mit diesem Zwischenstand ging es das letzte Mal in die Kabina.

Die letzten zwanzig Minuten begannen und Krefeld schmiss nochmals alles in eine Waagschale. Beste Einschussmöglichkeiten ließen die Jungs aus der Seidenstadt dabei aber liegen. Richtig hitzig wurde die Partie dann nochmal zum Schluss. Essens Miika Jäske markierte seinen dritten Treffer zum 6:2 als Moskito mit der NR. 91 Kai Michael Schmitz eine Handfeste Prügelei an der Preussenbank anzettelte. Der Essener Verteidiger schlug wild mit dem Schläger auf die Preussenspieler ein und hätte für diese Aktion eine Matchstrafe verdient gehabt. Doch die Unparteeischen zeigten sich gnädig und vergaben lediglich eine 5 + Spieldauerdisziplinarstrafe, somit durfte Kai Schmitz etwas früher als seine Kameraden die Dusche aufsuchen. Damit aber nicht genug, genau eine Sekunde vor Ende der Partie streckte Essens Gordon Kopp, Preussverteidiger Dennis Appelhans fern ab vom Geschehen mit einem Check gegen den Kopf und Nackenbereich nieder, auch er wurde mit einer 5 + Spieldauerstrafe bestraft und musste vorzeititg das Eis verlassen. Zwei Minuten vor Spielende kamen die Moskitos durch Andre Grein noch zum siebten Tor. Mit dieser bitteren und absolut unnötigen Niederlage machten sich die Preussen auf den Heimweg.

Fazit: In dem Spiel gegen einen keineswegs überragenden Gegner, leisteten sich die Preussen zu viele individuelle Fehler, die am Ende diese bittere Niederlage ausmachten. Für die kommende Trainingswoche gilt es, das Spiel aufzuarbeiten und die hohe Fehlerquote zu beseitigen.

Torfolge:

0:1 [06:21] Oltmanns (Lankes)
1:1 [08:40] Jäske (Grein, Brinkmann)
2:1 [20:50] Jäske (Grein, Linda)
3:1 [25:43] Sondern (Krzyzyk, Kopp)
4:1 [26:02] Brinkmann (Jäske, Schmitz)
5:1 [26:54] Fischbach (Musga, Hasselberg)
5:2 [37:17] Klein (Schneider)
6:2 [54:39] Jäske (Grein)
7:2 [59:16] Grein (Jäske, Heise)

Strafminuten:

Essen: 22 + 10 (Sondern) + 5 + Spieldauer (Schmitz) + 5 + Spieldauer (Kopp)
Krefeld: 14 + 10 (Schaub)

Zuschauer:

485
 

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Sonntag, 23.10. 2011 Frankfurter Löwen vs Ratinger Aliens 97 5 : 3 2:1-2:1-1:1
Tore:

Tor

03:25 1:0 Jan Barta
07:03 2:0 Jan Barta
34:00 3:2 Ryan Fairbarn
38:00 4:2 Raphael Wagner
55:41 5:3 Jan Barta
 
  12:09 2:1 Robby Hein
24:45 2:2 Lance Monych
44:29 4:3 Andrej Kiselev
   
Strafen: 2 Minuten Strafe 25 Min.   23 Min.    
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   keine    
  Spieldauer-Strafe Müller   Dillmann    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: Trottmann, Paracki
Zuschauer: 3193
6-Punkte-Wochenende: Löwen gewinnen Schlagabtauschs gegen Ratingen

Erst der Auswärtssieg in Essen, dann zuhause gegen Ratingen mit 5:3 nachgelegt: Dank der sechs Punkte am Wochenende fahren die Löwen als Tabellenzweiter zum Derby am Freitag nach Bad Nauheim.

Perfektes Wochenende für die Löwen Frankfurt: Nach dem 8:1-Auswärtsieg in Essen am Freitag haben die Löwen auch das Heimspiel gegen die Ratinger Ice Aliens gewonnen und so die volle Punkteausbeute eingefahren.

3193 Fans in der Eissporthalle Frankfurt sahen einen irren Schlagabtausch gegen die Gäste aus Ratingen, geprägt durch viele Unterbrechungen und Strafzeiten.

Löwe Jan Barta überwand Gästetorwart Marc Dillmann bereits in der vierten Spielminute zum ersten Mal mit einem platzierten Handgelenksschuss. Auch in der Folge blieben die Löwen zunächst am Drücker. Und erneut war es Jan Barta, der zum 2:0 (8.) aus Löwen Sicht traf.

Danach nutzten die Gäste ihrerseits eine Überzahlsituation und verkürzten durch Robby Hein (13.) den Rückstand. Im Anschluss erhielt Ratingen aber selbst eine Strafe und als bereits ein Mann vom Feld war, setze es weitere Strafen für die Gäste.

Als die Löwen Ihre doppelte Überzahl aufziehen wollten, verlor Gästegoalie Marc Dillmann offenbar kurz die Nerven und ließ sich zu einem Stockschlag gegen Löwe Sven Breiter hinreißen.

In der Folge entwickelte sich eine kurze Keilerei und der Schlussmann der Ice Aliens wurde vom Schiedsrichtergespann vorzeitig zum Duschen geschickt. Tore fielen in dieser Phase keine mehr, aber die Partie blieb ab diesem Zeitpunkt ruppig, hektisch - und vor allem spannend.

Denn im zweiten Abschnitt war erstmal Ratingen am Drücker und erzielte den Ausgleich durch Lance Monych (25.) genau in dem Moment, als Max Seyller zurück von der Strafbank auf das Eis fuhr.

Nun waren die Löwen wieder am Zug. In der 34. Spielminute schnappte sich Ryan Fairbarn den Puck, nach dem sich die Löwen im Drittel der Ice Aliens festgesetzt hatten, umkurvte seelenruhig mehrere Spieler und schob zum 3:2 für die Löwen ein.

Danach folgte erstmal eine Schrecksekunde, als Alex Althenn das Eis blutend verlassen musste, da er sich bei einem Zweikampf unglücklich im Gesicht verletzt hatte und zum Nähen ins Krankenhaus gebracht wurde. Das nächste Löwen Tor schoss dann Raphael Wagner in Überzahl (38.), so dass die Löwen mit der Führung in die Pause gingen.

Im Schlussdrittel arbeiteten die Löwen konzentriert daran, den Vorsprung nach Hause zu bringen. In der 41. Spielminute musste Marco Müller nach einem Bandencheck ebenfalls das Eis verlassen und wurde mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe belegt.

Auch Marvin Bauscher musste zuvor das Eis schon verletzt verlassen. Im anschließenden fünfminütigen Powerplay erzielte Andrej Kiselev (45.) zwar den Anschlusstreffer, aber der starke Jan Barta machte mit seinem dritten Treffer des Abends in der 56. Spielminute alles klar.

Damit fahren die Löwen Frankfurt als Tabellenzweiter am kommenden Freitag zum Derby nach Bad Nauheim. Einziger Wehrmutstropfen sind die vielen Ausfälle auf Seiten der Löwen vor dem Zusammentreffen mit den Roten Teufeln.

Löwen Frankfurt - Ratinger Ice Aliens 5:3 (2:1, 2:1, 1:1)

Tore:
1:0 (3:25) Jan Barta (Sven Breiter, Raphael Wagner)
2:0 (7:03) Jan Barta (Sven Breiter, Marco Müller)
2:1 (12:09) Robby Hein (Christian Kohmann, Lance Monych) PP1
2:2 (24:45) Lance Monych (Artuer Tegkaev, Christian Kohmann)
3:2 (34:00) Ryan Fairbarn (Thomas Schenkel, Simon Barg)
4:2 (38:00) Raphael Wagner (Simon Barg, Kevin Thau) PP1
4:3 (44:29) Andrej Kiselev (Artuer Tegkaev, Christian Kohmann) PP1
5:3 (55:41) Jan Barta (Kevin Thau, Christopher Kasten)

Strafminuten: Frankfurt 25 plus Spieldauerdisziplinar Müller - Ratingen 23 plus Spieldauerdisziplinar Dillmann.
Zuschauer: 3193.
 
Aliens verlieren umkämpfte Partie in Frankfurt

Es wäre mehr drin gewesen, doch am Ende erwiesen sich die Frankfurter Löwen als zu stark für die Außerirdischen. Nach einem umkämpften und teilweise chaotischen Spiel verlieren die Ratinger Ice Aliens mit 3:5 in Hessen und fallen damit auf Platz 5 der Oberliga West.

Die Ice Aliens agierten im ersten Drittel eher verhalten und konzentrierten sich darauf, die engagiert aufspielenden Löwen unter Kontrolle zu halten. Die Gastgeber hatten deutlich mehr Spielanteile und dominierten die Partie vor eigenem Publikum. Vor allem im Spiel 5 gegen 5 waren die Frankfurter abgeklärter und torgefährlicher. So war es auch verdient, als Jan Barta die Löwen zunächst in der 4. Minute in Führung brachte und nur drei Minuten später zum 2:0 nachlegte. Ein Weckruf für die Ice Aliens, die sich in den Folgeminuten zurück ins Spiel kämpften und in Überzahl den Anschlusstreffer durch Robby Hein in der 13. Minute erzielten.

Beide Teams wollten an diesem Abend unbedingt den Sieg. Das drückte sich auch in der Spielweise aus, denn sowohl Frankfurt als auch Ratingen gingen körperbetont und aggressiv zu Werke. Nicht ohne Folgen: Der Schiedsrichter war gezwungen, die Partie mehrfach zu unterbrechen, nachdem Spieler auf beiden Seiten nach hart geführten Bandenchecks benommen am Boden liegen blieben. Negativer Höhepunkt war eine Spieldauerstrafe gegen Aliens-Torhüter Marc Dillmann, der nach mehreren direkten Attacken im Torraum mit dem Schläger zustieß und seinen Gegenspieler hierbei verletzte. Für ihn ging Dennis Kohl zwischen die Pfosten und wurde von den Frankfurtern ebenfalls nicht verschont. Bei einer Parade hatte Kohl unglaublich viel Glück, als die Kufe des Gegenspielers eine Schnittwunde an der Kehle hinterließ. Aber auch auf Seiten der Löwen gab es Verletzte zu vermelden. Alex Althenn musste nach einem Bandencheck mit einer durchtrennten Lippe ins Krankenhaus gebracht werden.

Zurück zum Sportlichen: Die Ice Aliens blieben trotz zahlreicher Unterbrechungen und teils chaotischer Zustände auch im zweiten Drittel am Drücker und erzielten in der 25. Minute durch Lance Monych den Ausgleich. Trotz mehrfacher guter Möglichkeiten wollte die Führung allerdings nicht gelingen. Die Löwen schafften es dagegen, das Kräfteverhältnis auf dem Eis wieder zu kippen. Zunächst war es Ryan Fairbarn (35.) und dann Raphael Wagner (39.), die die Gastgeber erneut mit zwei Toren in Führung brachten und den 4:2-Pausenstand besorgten.

Die Ice Aliens zeigten bei dieser Partie einmal mehr, dass sie auch gegen die starken Gegner bis zur letzten Minute konditionell und läuferisch mithalten können und versuchten alles, um den Rückstand doch noch einmal aufzuholen. Die rund 80 mitgereisten Fans aus Ratingen schöpften Hoffnung, als Andrej Kiselev mit einem strammen Schuss von der blauen Linie zum 4:3 traf. Die Löwen ließen sich jedoch die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und erzielten kurz vor Schluss den 5:3-Endstand durch Jan Barta.

Löwen Frankfurt - Ratinger Ice Aliens 5:3 (2:1, 2:1, 1:1)

Tore: 1:0 (4.) Barta, 2:0 (8.) Barta, 2:1 (13.) Hein, 2:2 (25.) Monych, 3:2 (34.) Fairbarn, 4:2 (38.) Wagner, 4:3 (45.) Kiselev, 5:3 (56.) Barta

Strafminuten: Frankfurt 25 + 20 Müller, Ratingen 21 + 20 Dillmann
Zuschauer: 3.193
 

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Sonntag, 23.10. 2011 Hammer Eisbären vs EHC Netphen 9 : 1 1:0-4:1-4:0
Tore:

Tor

02. 0:1 Köchling
22. 0:2 Vanek
26. 0:3 Bergstermann
33. 0:4 Svejda
35. 1:5 Vanek
51. 1:6 Potthoff
54. 1:7 Bergstermann
58. 1:8 Nieberle
60. 1:9 Potthoff
 
  35. 1:4 Kousek    
Strafen: 2 Minuten Strafe 12 Min.   16 Min.    
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   Polter    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: Vermölen, Borger, Lotte
Zuschauer: 472
9:1-Sieg gegen Netphen

Unsere Eisbären feierten heute ihren höchsten Saisonsieg.
Pflicht erfüllt. Die Hammer Eisbären gewannen die Heimpartie gegen den EHC Netphen deutlich und verdient mit 9:1 (1:0, 4:1, 4:0). Es wäre sogar eine höhere Ausbeute möglich gewesen, „aber wir waren nicht gallig genug“, meinte Trainer Carsten Plate. Sonst gehe der Sieg aber „absolut in Ordnung“, so der Coach, der ohne Pierre Schulz (Adduktoren-Zerrung) auskommen musste.

Dagegen gab Constantin Wichern nach seiner Schulterverletzung sein Comeback auf dem Eis.Die Eisbären starteten vor 472 Zuschauern in der Eissporthalle fulminant in die Begegnung, gaben schon in der ersten Minute die ersten Warnschüsse durch Christian Gose und Milan Vanek ab, und nach 78 Sekunden folgte die 1:0-Führung: Martin Köchling tunnelte EHC-Keeper Alfred Sirringhaus. Nur wenig später hatte der Schlussmann der Sauerländer mehr Glück, als er einen Schuss von Gose an den linken Pfosten lenkte (3.).

Doch wer Tore für die Gastgeber im Minutentakt erwartete, wurde enttäuscht. Denn die Eisbären agierten oft zu gehemmt, zu kompliziert, zu verkrampft, zu inkonsequent, kassierten darüber hinaus unnötige Zeitstrafen, „die unseren Spielfluss gehemmt haben“, ärgerte sich Plate. So kam auch Netphen zu der einen oder anderen Möglichkeit – wie in der fünften Minute durch den Ex-Hammer Tim Linke, doch dessen Schuss war für Patrick Hoffmann, der für Benjamin Voigt das Tor hütete und seine Sache sehr ordentlich machte, leichte Beute.Die Hammer waren zwar weiterhin die bessere Mannschaft, münzten dies aber nicht in weitere Treffer um. Malte Bergstermann vergab nach Doppelpass mit Gose (9.), Jiri Svejda nach Zweikampfgewinn im gegnerischen Drittel (10.) sowie Christian Nieberle und Nils Sondermann, die beide Sirringhaus nicht bezwangen (13.). Die größte Möglichkeit zum Ausgleich bot sich den Gästen, als Patrick Schnieder, ebenfalls früher im Hammer Trikot, einen Konter nicht verwandelte (19.). Kurz zuvor überwand Robin Loecke den Gästekeeper nicht.In der Pause hatte Plate zwar die gleichen Worte gefunden wir schon vor der Partie, „aber etwas lauter“, versuchte der Coach seinen Mannen erneut zu verstehen geben, „einfach und direkt zu spielen und die Scheibe laufen zu lassen“.

Diesmal kam die Botschaft an. Hamm agierte fortan mit größerer Leichtigkeit und ließ in den Abschnitten zwei und drei nur acht Torschüsse des EHC zu – einen davon durch Johannes Harnsek, dessen Alleingang Hoffmann sicher parierte (23.).Kurz davor war bereits das 2:0 gefallen, das Milan Vanek markierte (22.). In der 26. Minute erhöhte Malte Bergstermann auf 3:0. In der folgenden Überzahl-Situation bauten die Eisbären dann so viel Druck aus, dass sie den vierten Treffer förmlich erzwungen haben. Zunächst waren Nils Sondermann und Patrik Flasar erfolglos (32.), ehe es Svejda war, der die Scheibe zum 4:0 über die Linie schob (33.). Es folgte ein Gegenstoß der Gäste, mit dem sie auf 4:1 verkürzten: Der Puck knallte erst an die Latte und von dort unglücklich an Hoffmann, so dass das Spielgerät über die Linie ging. Doch Vanek besorgte nur 12 Sekunden später die Antwort – das 5:1 (35.).Auch im Schlussdurchgang war Hamm klar überlegen. Gose gelang es jedoch nicht, eine Direktabnahme nach Bergstermann-Zuspiel zu verwandeln, Vanek scheiterte nach Zuspiel von Matthias Potthoff ebenso wie Bergstermann, nachdem er sich stark gegen drei EHC-Akteure durchgesetzt hatte (beide 49.). Zwei Minute später war Potthoff auf dem Weg zum nächsten Treffer, wurde dann aber von Florian Schäfer an der Torchance gehindert. Den fälligen Penalty verwandelte der 23-Jährige selbst ganz sicher zum 6:1 (51.). Es folgten weitere Treffer durch Bergstermann in Überzahl (54.), Christian Nieberle (58.) und Vanek (60.), so dass die Eisbären am Ende doch für klare Verhältnisse sorgten und „den Klassenunterschied sichtbar“ (Plate) machten.

 
Auch in Hamm nichts zu holen

EHC Netphen unterliegt Hammer Eisbären mit 1:9

Der EHC Netphen musste am Sonntag in Hamm die nächste Niederlage einstecken. Bei den Hammer Eisbären setzte es eine 1:9 (0:1 1:4 0:4) Niederlage. Dabei hatte der EHC das Pech der ersten Schüsse. Sowohl im ersten Drittel wie auch im zweiten ging der erste Schuss der Gastgeber direkt ins Netz und die Netphener lagen nach 21 Spielminuten mit 0:2 hinten. Dabei gestaltete der EHC das Spiel in den ersten 20 Spielminuten trotz des frühen Rückstandes durchaus ausgeglichen. Mit ihrer defensiven Spielweise ließen sie die Hammer Eisbären kaum zur Entfaltung kommen. Bei Puckbesitz schalteten sie blitzschnell um und kamen so einigen guten Torchancen. So hatten André Bruch, Falk Elzner und René Sting einige gute Chancen zum Ausgleich.
Nach dem zweiten Tor der Gastgeber machten diese mehr Druck und stellten den EHC vor größere Probleme. Die „Eisbären“ nahmen das Heft mehr und mehr in die Hand und zogen bis zur zweiten Pause auf 5:1 davon. Die Hoffnung, die Michal Kousek mit seinem Tor zum 1:4 aufkeimen ließ, wurde schnell wieder erstickt. Nur 12 Sekunden später stellten die Hammer den alten Abstand wieder her.
Im Schlussabschnitt ließen die heimischen „Eisbären“ nicht locker und erhöhten bis zum Schlusspfiff auf 9:1.
Gegen Ende des Mittelabschnitts drohte dem EHC Netphen ein verletzungsbedingter Ausfall. Patrick Schnieder hatte sich bei einem unglücklichen Zusammenprall am Daumen verletzt. Somit hätte EHC-Trainer Reinhard Bruch keine drei komplette Sturmreihen mehr zur Verfügung gehabt. Der anwesende Sanitäter wollte Schnieder eine Schiene am verletzten Daumen anlegen, was das Aus für das Spiel bedeutet hätte. Er biss aber auf die Zähne und spielte bis zum Ende durch.

Torfolge: 0:1 Köchling (2. – Vorarbeit Vanek, Svejda); 0:2 Vanek (22. – Svejda, Nie-berle); 0:3 Bergstermann (26. – Gose, Nieberle); 0:4 Svejda (33. – Potthoff, Vanek PP); 1:4 Kousek (35. – Harnesk, Zech); 1:5 Vanek (35. – Svejda, Sondermann); 1:6 Potthoff (51. PS); 1:7 Bergstermann (54. – Nieberle, Gose PP); 1:8 Nieberle (58. – Bergstermann, Gose); Vanek (60. – Potthoff, Svejda)

Schiedsrichter: Vermölen - Borger, Lotte

Strafzeiten:
EHC: 12
Hammer “Eisbären”: 16 + 10(Polter)

Zuschauer:472

Aufstellung:
EHC
Sirringhaus (Isselhorst) - Elzner, Kutzner, Zech, Schäfer - Linke, Tim Bruch, André Bruch, Kousek, Sting, Walther, Breker, Schnieder, Harnesk

Hammer Eisbären
Hoffmann (Vogt) - Flasar, Bitter, Pietzko, Köchling, Sondermann, Licau - Bergstermann, Potthoff, Feske, Polter, Gose, Wichern, Nieberle, Svejda, Loecke, Vanek
 

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TABELLE 8. Spieltag  Oberliga WEST 2010-11

Platz

Mannschaft   Sp. S U V/P T D Punkte
1 Platz gehalten EHC Dortmund EHC Dortmund Westfalen-Elche 8 6 1 0 52 : 22 30 19
2 Platz gewonnen Frankfurter Löwen Frankfurter Löwen 8 5 1 0 44 : 16 28 16
3 Platz gewonnen Hammer Eisbären Hammer Eisbären 8 4 1 1 31 : 27 4 14
4 Platz gewonnen Königsborner JEC  Königsborner JEC Bulldogs 7 5 1 1 26 : 38 -12 14
 
5 Platz verloren Ratinger Aliens 97 Ratinger Aliens 97 8 4 1 0 10 : 22 -12 14
6 Platz verloren

EC Bad Nauheim Rote Teufel

EC Bad Nauheim Rote Teufel 7 4 0 0 40 : 25 15 12
7 Platz verloren EV Duisburg  EV Duisburg Füchse 6 3 1 1 33 : 15 18 11
8 Platz verloren EJ Kassel Huskies EJ Kassel Huskies 6 3 1 1 31 : 18 13 11
9 Platz gehalten Herford EV ICE Dragons Herford EV ICE Dragons 6 2 1 0 25 : 52 -27 7
10 Platz gehalten ESC Moskitos Essen  ESC Moskitos Essen  5 2 0 0 16 : 22 -6 6
11 Platz gehalten EHC Krefelder Niederrhein e.V. PREUSSEN EHC Krefelder Niederrhein e.V. PREUSSEN 8 1 0 0 10 : 52 -42 3
12 Platz gehalten EHC Netphen EHC Netphen 7 0 0 0 14 : 59 -39 0