Oberliga West

Spielbericht Oberliga West 28. 10. 2011
EV Duisburg Füchse vs Herford EV ICE Dragons Spielberichte
EC Bad Nauheim Rote Teufel vs Frankfurter Löwen Spielberichte
ESC Moskitos Essen  vs EJ Kassel Huskis Spielberichte
Königsborner JEC Bulldogs vs Hammer Eisbären Spielberichte
EHC Netphen vs EHC Dortmund Westfalen-Elche Spielberichte
Tabelle Spieltag
Freitag,  289.10. 2011 EV Duisburg Füchse vs Herford EV ICE Dragons 13 : 0 4:0-6:0-3:0
Tore:

Tor

04:59 1:0 Breitkreutz
08:34 2:0 Fischbuch
09:23 3:0 Fischbuch
10:13 4:0 C.Ziolkowski
21:03 5:0 Preibisch
24:48 6:0 Behlau
24:48 7:0 C.Ziolkowski
29:01 8:0 Gogulla
29:39 9:0 Preibisch
36:07 10:0 MacKay
42:32 11:0 Breitkreuz
51:48 12:0 Schöbel
58:09 13:0 Hrstka
 
       
Strafen: 2 Minuten Strafe 6 Min.   10 Min.    
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: Heffler, F. Dimmers, Teichrib
Zuschauer: 623
Im Schongang zum Shutout

Am Freitag Abend hagelte es Tore in der Scania Arena gegen die Gäste aus Herford. Mit 13:0 gewinnen die Füchse das etwas ungleiche Duell und fahren nach den null Punkten am letzten Wochenende wieder drei Zähler ein. Etienne Renkewitz hält seinen Kasten dabei sauber.
Das Match ähnelte zeitweise einem Spiel auf ein Tor. Daher hatte Etienne Renkewitz nicht viele Möglichkeiten sich auszuzeichnen, kam aber so zu seinem ersten Shutout der Saison. Im ersten Drittel vielen die Tore im Minutentakt, so dass der Stadionsprecher drei Anläufe brauchte um das 2:0 anzusagen. Mit den Toren drei und vier wurde er immer wieder unterbrochen. Nach den letzten beiden Nullnummern machten es die Füchse diesmal zweistellig. Und das schon zur zweiten Drittelpause.

Am morgigen Sonntag dürfte es allerdings nicht so ein Spaziergang werden. Dann geht es in Ratingen gegen die Ice Aliens, die diese Saison schon starke Spiele gezeigt haben.

Tore:
1:0 (4:59) Breitkreuz (Fröhlich, MacKay)
2:0 (8:34) Dennis Fischbuch (Breitkreuz, MacKay/5-4)
3:0 (9:23) Dennis Fischbuch (Schöbel, Klingsporn)
4:0 (10:13) Christoph Ziolkowski (Preibisch, Palka)
5:0 (21:03) Preibisch (Palka, Schmidt)
6:0 (24:48) Behlau (Christoph Ziolkowski, Dugain)
7:0 (27:12) Christoph Ziolkowski (Preibisch, Thomas Ziolkowski)
8:0 (29:01) Gogulla (Christoph Ziolkowski)
9:0 (29:39) Preibisch (Palka, Christoph Ziolkowski)
10:0 (36:07) MacKay (Breitkreuz, Thomas Ziolkowski)
11:0 (42:32) Breitkreuz (Fröhlich, MacKay)
12:0 (51:48) Schöbel (Dennis Fischbuch, Hrstka)
13:0 (58:09) Hrstka (Schmidt, Christoph Ziolkowski/5-4)

Strafen: Duisburg 6, Herford 10

Zuschauer: 623
 
Keine Chance für den HEV bei den Füchsen

Die Ice Dragons zeigten, obwohl in beiden Spielen am Ende Punktlos, zwei vollkommen verschiedene Gesichter am Wochenende. Am Freitag noch chancenlos in Duisburg waren die Ice Dragons am Samstag im heimischen Stadion gegen Frankfurt wie ausgewechselt und lieferten der Topmannschaft einen heißen Kampf, bei dem bis zum Schluss noch eine Sensation in der Luft lag!

Doch von Anfang an. Am Freitag Abend traten die Ice Dragons bei den Duisburger Füchsen an, einer mit Förderlizenzspielern gespickten Topmannschaft. Die Marschroute der Ice Dragons war klar. Hinten gut stehen und mit Kontern zum Erfolg kommen. Doch bereits in der 5. Minute wurde dieses Vorhaben über den Haufen geworfen! Nach einem Herforder Fehlpass standen auf einmal 3 Duisburger vor Jacob Lamers und Clarke Breitkreuz brachte die Gastgeber in Führung. Während die Gastgeber nun immer mehr Druck machten, häuften sich beim HEV die Fehler, nichts lief mehr zusammen. So konnten Dennis Fischbuch mit einem Doppelpack und Christoph Ziolkowski die Gastgeber bis zur Pause mit 4:0 in Führung bringen. Die Ice Dragons konnten sich bei Jacob Lamers bedanken, dass es nicht schon deutlich höher stand. Im zweiten Drittel änderte sich das Bild nicht. Duisburg spielte, Herford war gedanklich und läuferisch immer einen Schritt zu spät. Die Überlegenheit nutzen Alexander Preibisch, Pascal Behlau, Christoph Ziolkowski, Patrick Gogulla und erneut Alexander Preibisch, um ihr Team uneinholbar in Front zu bringen. Nach gut 30 Minuten machte dann Lamers Platz für Lars Morawitz, doch der konnte das 10:0 von Matt MacKay, kurz vor Ende des zweiten Drittels, auch nicht mehr verhindern.
Im letzten Drittel liessen es die Gastgeber ruhiger angehen, erhöhten dennoch durch Treffer von Clark Breitkreuz, Mats Schöbel und Michael Hrstka auf den Endstand von 13:0. Für die Ice Dragons, die im ganzen Spiel nur 3 mal aufs gegnerische Tor schossen und erstmals in dieser Saison ohne eigenen Torerfolg blieben, eine bittere Lehrstunde.

Torfolge:
1:0 Breitkreutz/Fröhlich/MacKay (04:59); 2:0 Fischbuch/Breitkreuz/MacKay (08:34) PP1;
3:0 Fischbuch/Schöbel/Klingsporn (09:23); 4:0 C.Ziolkowski/Preibisch/Palka (10:13);
5:0 Preibisch/Palka/Schmidt (21:03); 6:0 Behlau/C.Ziolkowski/Dugain (24:48);
7:0 C.Ziolkowski/Preibisch/T.Ziolkowski (27:12); 8:0 Gogulla/C.Ziolkowski (29:01);
9:0 Preibisch/Palka/C.Ziolkowski (29:39); 10:0 MacKay/Breitkreuz/T.Ziolkowski (36:07);
11:0 Breitkreuz/Fröhlich/MacKay (42:32); 12:0 Schöbel/Fischbuch/Hrstka (51:48);
13:0 Hrstka/Schmidt/C.Ziolkowski (58:09) PP1

Strafminuten:
Duisburg 6
Herford 10
 

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Freitag,  28.10. 2011 EC Bad Nauheim Rote Teufel vs Frankfurter Löwen 4 : 1 3:1-0:0-1:0
Tore:

Tor

01:05 1:0 Kujala
10:18 2:1 Gare
10:58 3:1 Schwab
59;03 4:1 Schwab
 
  06:37 1:1 Thau    
Strafen: 2 Minuten Strafe 14 Min.   22 Min.    
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe Baum
Weibler
 
  Seyller    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: Seckler, Trottmann, R. Kubiak
Zuschauer: 4.500 (ausverkauft)
4:1-Heimsieg im Hessenderby gegen Frankfurt

Mit 4:1 (3:1, 0:0, 1:0) gewannen die Roten Teufel vom EC Bad Nauheim heute Abend das große Hessenderby gegen die Frankfurter Löwen Dank eines starken ersten Drittels. Kujala, Gare sowie zwei Mal Schwab brachten die Hausherren auf die verdiente Siegerstraße. Somit kommen die Kurstädter auf einen Punkt an die Löwen heran bei einem weniger absolvierten Spiel.

Vom Eröffnungsbully an war es das von allen Beteiligten erhoffte Derby: bereits nach 21 Sekunden kassierte Frankfurts Jan Barta eine Strafe, die Janne Kujala nach feiner Vorarbeit von Lanny Gare zum 1:0 verwandelte. Die Löwen antworteten aber prompt: als die Hausherren durch Pöpel eine Strafe absaßen, traf Kevin Thau mit einem Rebound nach einem Fairbarn-Schuss zum Ausgleich (7.). In der Folgezeit gewannen die Gastgeber aber deutlich die Oberhand, die Löwen konnten das hohe Tempo der Roten Teufel nur selten mitgehen und kassierten hierdurch zahlreiche kleine Strafen. Eine solche gegen Schwarzer nutzte Lanny Gare mit einem Rebound zur erneuten EC-Führung. Und die Kurstädter blieben am Drücker: nur 40 Sekunden später bestrafte Gare einen Ausrutscher von Sevo mit einem freien Querpass auf Schwab, der das 3:1 besorgte. Frankfurt musste nun mehr machen und kam das ein oder andere Mal gefährlich vor das Gehäuse von Markus Keller, doch dieser hielt bis zur Pause seinen Kasten sauber.

Aufregung zu Beginn des zweiten Abschnitts: die Löwen konnten mehr als eineinhalb Minuten mit zwei Mann mehr agieren, nachdem Pöpel und Gare Strafzeiten erhielten, zudem musste Alexander Baum wegen Meckerns für 10 Minuten in die Kühlbox. Doch Frankfurt kam nicht gefährlich genug vor den Kasten von Markus Keller, der die wenigen Schüsse allesamt entschärfte. In der 25.Minute hatten dann die Hausherren zwei Mann mehr zur Verfügung, aber auch hier blieb eine 1:40-minütige Überzahl ohne Zählbares. Einzig ein Außenpfostenschuss von Kevin Lavallee war in der 26.Minute zu verzeichnen, ansonsten hielten sich beide Teams merklich mit Aktionen zurück. Das Kräfteverhältnis war zu deutlich verteilt, denn die Roten Teufel hatten das Geschehen im Griff, während die Bemühungen der Löwen ohne Effekt verpufften. So lief die Zeit herunter, auch wenn die Gastgeber die größeren Spielanteile hatten, die man jedoch nicht in Treffer ummünzen konnte.
Im letzten Drittel wurde es nochmal richtig dramatisch, denn die Löwen drängten, während sich die Hausherren in der Defensive wiederfanden. Die Roten Teufel versuchten es mit Kontern, scheiterten aber einmal am Pfosten durch Schwab (46.) sowie an Löwen-Goalie Wendler, der gegen Wex und Gare hielt. Je länger das Match dauerte, umso mehr warfen die Frankfurter ihr Spielermaterial nach vorne, so dass auch Markus Keller einiges zu tun bekam. Als die Zeit den Gäste davon lief, so dass Löwen-Trainer Clayton Beddoes seinen Goalie vom Eis nahm, war es Tobias Schwab, der 53 Sekunden vor dem Schlusspfiff das alles entscheidende 4:1 markierte. Die Fans waren natürlich vollends aus dem Häuschen, und die Stimmung hielt noch lange Zeit nach dem Ende der Partie an. Das war nach 24 Jahren das Derby, das man sich in der Kurstadt erhofft hatte, und das Beste war: es blieb alles friedlich und ruhig - so wie es sein soll. "Heute hat jeder seinen Job gemacht. Das war ein tolles Spiel vor einem noch tolleren Publikum", sagte EC-Coach Fred Carroll nach dem Spiel. "Die erste Hälfte gehörte Bad Nauheim, die zweite anschließend uns. Leider konnten wir dies aber nicht in Zählbares verwerten. Der Bad Nauheimer Sieg geht somit in Ordnung", äußerte sich Löwen-Trainer Beddoes nach dem Spiel.

EC Bad Nauheim - Löwen Frankfurt 4:1 (3:1, 0:0, 1:0)
Tore:
1:0 (01:05) Kujala (Gare, Schwab) PP 5-4
1:1 (06:37) Thau (Fairbarn, Schwarzer) PP 5-4
2:1 (10:18) Gare (Schwab, Lavallee) PP 5-4
3:1 (10:58) Schwab (Gare, Mangold)
4:1 (59:03) Schwab (Gare, Lavallee) ENG
Strafminuten: ECN 14 + 10 (Baum) + 10 (Weibler) / LFF 22 + 10 (Seyller)
Zuschauer: 4.500 (ausverkauft)
 
Niederlage im Derby: Löwen verlieren Partie im ersten DrittelNiederlage im Derby: Löwen verlieren Partie im ersten Drittel

Die Löwen haben mit 1:4 in Bad Nauheim verloren. Das lang ersehnte Derby zwischen beiden Klubs wurde bereits im ersten Spielabschnitt entschieden.

Bad Nauheim gegen Frankfurt - endlich wieder das Lokalderby, auf das die Fans so lange gewartet haben. 4500 Fans im Colonel-Knight-Stadion sahen eine von Beginn an spannende Partie, in der Bad Nauheim den besseren Start erwischte. Denn kaum hatte das Duell begonnen, musste Löwe Jan Barta auf die Strafbank. Und prompt erzielte Petri Kujala (2.) für die Roten Teufel die Führung.

Aber die Löwen hatten eine prompte Antwort parat, als Simon Barg in der 7. Spielminute ebenfalls eine Überzahlsituation ausnutzen konnte. Nach dem Ausgleich schienen die Löwen das Spiel in den Griff zu bekommen.

Doch weitere Strafzeiten brachten die Löwen nicht nur aus dem Spielfluss, sondern führten auch zu einem unglücklich Gegentor in Unterzahl durch Lanny Gare (11.), der den Puck einfach mal vor das Löwen Tor gepasst hatte, der im Netz zappelte. Und es sollte noch schlimmer kommen: Keine Minute später liefen die Löwen in einen Konter, den Tobias Schwab vollendete.

Im zweiten Abschnitt ging es dann etwas wenig rasant auf dem Eis zu, Großchancen blieben Mangelware. Zwar bemühten sich die Löwen redlich, konnten aber nur selten Druck auf das Tor der Roten Teufel ausüben. Im Schlussabschnitt ein ähliches Bild: Ausgeglichene Verhältnisse auf dem Eis, aber das ersehnte Anschlusstor der Löwen blieb aus.

Den Schlusspunkt setzte dann der EC Bad Nauheim, als Tobias Schwab ins leere Tor der Löwen traf, die nochmal einen sechsten Feldspieler auf das Eis gebracht hatten.

Immerhin konnten die Löwen Fans einen Derbysieg dank der Dauergesänge ab Mitte des zweiten Drittels feiern. Und am 18. Dezember 2011 gilt es dann Revanche zu nehmen in der Eissporthalle Frankfurt.

Bereits morgen Abend bestreiten die Löwen Frankfurt das nächste Auswärtsspiel. Um 21:00 Uhr sind die Löwen beim Herforder EV zu Gast.

Der nächste Heimauftritt am kommenden Freitag hat es auch in sich: Dann treffen die Löwen in der Eissporthalle Frankfurt auf Spitzenreiter EHC Dortmund. Tickets für das Top-Duell gibt es hier.

Rote Teufel Bad Nauheim - Löwen Frankfurt 4:1 (3:1, 0:0; 1:0)
Tore:
1:0 (1:05) Kujala (Schwab, Gare) PP1
1:1 (6:37) Simon Barg (Martin Schweiger) PP1
2:1 (10:18) Gare (Lavallee, Schwab) PP1
3:1 (10:58) Schwab (Gare, Mangold)
4:1 (59:07) Schwab (Lavallee, Gare) EN
Strafminuten:
Zuschauer: 4500.
 

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Freitag,  28.10. 2011 ESC Moskitos Essen  vs EJ Kassel Huskis 2 :10 0:3-2:3-0:4
Tore:

Tor

20:39 1:3 Dominik Scharfenorth
32:40 2:4 André Grein
  05:53 0:1 Alexander Heinrich
06:49 0:2 Artjom Kostyrev
16:46 0:3 Manuel Klinge
23:18 1:4 Stéphane Robitaille
35:34 2:5 Vincenz Mayer
39:30 2:6 Manuel Klinge
46:39 2:7 Manuel Klinge
47:04 2:8 Manuel Klinge
53:15 2:9 Michael Christ
57:11 2.10 Stéphane Robitaille
 
   
Strafen: 2 Minuten Strafe 16 ;in.   12 Min.    
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   Sikora    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: Krawinkel, Quint, Solbach
Zuschauer: 612
Kassel gewinnt mit 2:10 gegen die MOSKITOS
Niederlage gegen Kassel zu hoch ausgefallen

Die MOSKITOS mussten sich den Kassel Huskies mit 2:10 geschlagen geben. Trotz der zahlreichen Ausfälle lieferte das Team von Trainer Jan Vondracek vor 612 Zuschauern eine sehr ordentliche Partie ab. Die Trainer waren sich abschließend einig, dass der Sieg der Huskies voll in Ordnung ging, das hohe Endergebnis aber nicht unbedingt den Spielverlauf widerspiegelte.
Bei konsequenter Chancenverwertung hätte es nach dem ersten Drittel auch 3:3 stehen können, so hieß es aber 0:3. Die Gäste aus Kassel münzten ihre Möglichkeiten eiskalt in Tore um, während den Moskitos einfach kein Treffer gelingen wollte. Grein, Brinkmann, Krzyzyk und Scharfenort hatten beste Einschussmöglichkeiten aber selbst in das leere Tor war der Puck nicht unter zu bringen.
In das zweite Drittel starteten die Moskitos dann optimal. Dominik Scharfenort konnte endlich den ersten Treffer zum 1:3 erzielen. Die Moskitos waren wieder im Spiel und ließen sich auch nicht vom 1:4 durch Robitaille in der 24.Minute irritieren. Maris Kruminsch und Andre Grein setzen den Puck bei ihren Chancen jeweils an das Torgestänge, Miikka Jäske verpasste nur knapp das Tor. Als die Huskies in Überzahl dann zum fünften Treffer ansetzten, schlugen Jäske und Grein in der 33.Minute zu. Sie spielten in Unterzahl die Hintermannschaft der Gäste aus und Andre Grein schob zum 2:4 ein. Die Antwort der Huskies kam umgehend in der 36.Minute durch Neuzugang Vincenz Mayer mit dem 2:5. Manuel Klinge erhöhte kurz vor der Pause noch auf 2:6.
Im letzten Drittel schwanden den Moskitos, die ohne Lüttges, Schmitz, Linda, Pompino und Kopp antreten mussten, zusehends die Kräfte. Kassel war nun deutlich überlegen und kam noch zu vier weiteren Toren. „Ich kann meiner Mannschaft heute keinen Vorwurf machen. Sie hat gekämpft, die Moral hat jederzeit gestimmt und wir haben uns selber gute Chancen erarbeitet. Leider sind wir vor dem Tor nicht abgeklärt genug gewesen. Vom Spielverlauf hätten wir sicher ein besseres Ergebnis verdient gehabt“, trauerte Trainer Jan Vondracek den vergebene Chancen hinterher.
Zu den Vorfällen mit den Essener Zuschauern nach dem Spiel nahmen Torsten Schumacher und Michael Rumrich Stellung: „Wir distanzieren uns ganz klar von diesen Zuschauern. Das sind keine Fans für uns und wir werden daraus unsere Konsequenzen ziehen. Wir werden ein solches Verhalten bei uns ganz sicher nicht tolerieren. Solche Leute und ein solches Verhalten gehören nicht zu den Moskitos. Bei den Fans der Kassel Huskies können wir uns dafür nur entschuldigen.“

Moskitos Essen – EC Kassel Huskies 2:10 (0:3 | 2:3 | 0:4)

Die Tore: 0:1 (6.) Heinrich (Roedger, Mikesz), 0:2 (7.) Kostyrev (Valenti, Böhm), 0:3 (17.) Klinge (Christ, Sikora), 1:3 (21.) Scharfenort (Grein, Brinkmann – PP1), 1:4 (24.) Robitaille (Klinge, Sikora – PP1), 2:4 (33.) Grein (Jäske, Fischbach – UZ1), 2:5 (36.) Mayer (Grund J., Heinrich), 2:6 (40.) Klinge (Grund E, Sikora), 2:7 (47.) Klinge (Hilgenberg, Christ), 2:8 (48.) Klinge (Christ, Mayer), 2:9 (54.) Christ (Klinge, Mayer – PP2), 2:10 (58.) Robitaille (Valenti, Berendt – PP1)

Strafminuten:
Moskitos Essen - 16
Kassel Huskies - 12 + 10 Sikora (Versuchter Stockstich)

Schiedsrichter: - Krawinkel

Zuschauer: 612

Die Spieler des Abends:
Moskitos Essen: Max Piotrowski
Kassel Huskies: Manuel Klinge

 
Huskies siegen auch in Essen klar

Ohne den berufsbedingt verhinderten Patrick Schädel, aber dafür mit dem neuen Förderlizenzler Vincenz Mayer schlugen die Huskies am gestrigen Abend die Moskitos Essen mit 10:2 (3:0; 3:2; 4:0).

Bereits mit dem ersten Angriff hätte Sven Valenti seine Mannen in Front bringen können, allerdings scheiterte er bei seiner Doppelchance an Moskitos-Keeper Oster und dem Außenpfosten. Den Führungstreffer besorgte aber dann Alexander Heinrich in der 6. Spielminute, indem er durch die Essener Defensive tanzte und mit der Rückhand vollendete. Und nur eine knappe Minute später legten die Huskies in Person von Artjom Kostyrev nach, der einen Valenti-Schuss unhaltbar abfälschte. Trotz oder vielleicht gerade aufgrund dieser klaren frühen Führung erlaubten sich die Huskies aber im weiteren Verlauf des Anfangsdrittels einige kleine Nachlässigkeiten in der Defensive und konnten von Glück reden, dass stets Martin Fous zur Stelle war oder ihre Gegner sogar das leere Tor verfehlten. In der Offensive konnte sich immer wieder Debütant Vincenz Mayer auszeichnen, der glänzend mit seinem Sturmpartner Julian Grund harmonierte.

In der 17. Spielminute trug sich Manuel Klinge zum ersten, aber nicht zum letzten Mal in die Torschützenliste ein. Bullygewinn Sikora – Direktschuss Klinge hieß das altbewährte Rezept zum 0:3-Torerfolg.

Offensichtlich waren unsere Jungs zu Beginn des zweiten Drittels noch mit den Gedanken in der Kabine, denn sie wurden bereits nach 39 Sekunden eiskalt erwischt. In Überzahl – Manuel Klinge hütete die Strafbank – traf Verteidiger Dominik Scharfenorth aus kurzer Distanz zum 1:3-Anschlusstreffer. EJK-Eigengewächs Alexander Brinkmann, der nun zwecks Studium in Nordrhein-Westfalen weilt, hatte ihn toll in Szene gesetzt. Dieser erste Gegentreffer kam allerdings einem Weckruf für unsere Schlittenhunde gleich, denn im Wissen um den keineswegs sicheren Sieg konzentrierten sie sich fortan wieder auf die Offensive: Zunächst bekamen Julian Grund und Vincenz Mayer im Duett einige gute Torchancen, für den Treffer sorgte aber dann der Oldie: In Überzahl lief die Scheibe schnell über Klinge und Sikora zu Stéphane Robitaille, der genug Zeit hatte, um den Puck zum 1:4 in den Winkel zu befördern. Das gab den Huskies wieder Sicherheit – bezeichnend dafür war eine Phase in Unterzahl, in der Valenti, Sikora und Co. den Puck fast eine Minute in ihren eigenen Reihen hielten und so wertvolle Zeit von der Uhr nahmen.

Die nimmermüden Gastgeber setzten den spielerisch überlegenen Huskies aber Kampfkraft und Moral entgegen und hatten Pech, als Maris Krumnisch in der 31. Minute nur den Pfosten traf. Für ihren tollen Einsatz wurden die Moskitos wenig später auch belohnt – in Unterzahl! Die Paradeformation der Huskies um Sikora und Co. agierte zu passiv und ließ sich trotz personeller Überlegenheit im eigenen Drittel einschnüren. Essens Kapitän André Grein markierte letztlich aus kurzer Distanz den 2:4-Anschluss.

Daraufhin besannen sich die Huskies aber wieder auf ihre Fähigkeiten und legten vor der Pause noch zweimal nach: Zunächst traf Vincenz Mayer vom Bully weg in seinem ersten Spiel für die Huskies zum 2:5, und 30 Sekunden vor Drittelende traf Manuel Klinge nach schneller Kombination über Emanuel Grund und Martin Sikora zum 2:6.

Bereits zu Beginn des Schlussabschnitts wurde deutlich, dass der jungen Essener Mannschaft die Kräfte schwanden. Die Huskies hingegen taten nicht mehr als nötig, um das Ergebnis zu verwalten. Bis zum nächsten Torerfolg dauerte es bis zur 47. Spielminute, in der Manuel Klinge doppelt zuschlug: Zunächst traf er mit einem krachenden Schlagschuss zum 2:7 und legte nur 25 Sekunden später aus kurzer Distanz das Achte nach.

In dieser Phase drohten die Moskitos komplett auseinander zu brechen, denn Böhm, Kostyrev und Berendt vergaben innerhalb weniger Sekunden weitere glänzende Möglichkeiten.

Bis zum Spielende wurden die Hoffnungen der über 100 mitgereisten Huskiesfans auf einen zweistelligen Sieg aber doch noch erfüllt. In Spielminute 54 traf Michael Christ bei doppelter Überzahl per Abpraller ins leere Tor zum 2:9 und knapp drei Minuten vor Schluss stocherte Stéphane Robitaille – ebenfalls im Powerplay – den Puck zum 2:10 Endstand über die Linie.

Ein hochkonzentrierte Auftritt und klarer Sieg unserer Schlittenhunde, der im Ergebnis möglicherweise zwei bis drei Tore zu hoch ausfiel.

Am morgigen Sonntag soll die Aufholjagd fortgesetzt werden. Gegner in der Kasseler Eissporthalle ist das Tabellenschlusslicht aus Netphen.
 

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Freitag,  28.10. 2011 Königsborner JEC Bulldogs vs Hammer Eisbären 3 : 4 OT 1:2-0:0-2:1-0:1
Tore:

Tor

         
Strafen: 2 Minuten Strafe          
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: Melia, L. Müller, J. Schulz
Zuschauer:  
Bulldogs zwingen Eisbären in die Verlängerung
Spitzenspiel gegen die Hammer Eisbären endet knapp mit 3:4 n.V.

Über 500 Zuschauer fanden am Freitagabend den Weg in die Eissporthalle Unna und sahen ein spannendes und atemberaubendes Spiel beim Derby des Königsborner Jugend Eishockey Clubs gegen den LH Hamm, welches erst in der Verlängerung und 11 (!) Sekunden vor dem Penaltyschiessen mit 3:4 endete.
Die Stimmung in der Eissporthalle war besser denn je, und auch nach dem man mit 1:2 in die erste Pause ging wurde es auf der vollen Stehplatztribüne nicht leiser. Durch einen Doppelpack binnen 45 Sekunden konnten die Eisbären gegen die Bulldogs bereits nach 6 Minuten mit zwei Toren in Führung gehen und hatten somit den besseren Start als die Hausherren. Wachgerüttelt durch den schnellen Rückstand drehten die Bulldogs nun das Tempo hoch und erarbeiteten sich so zahlreiche Torchancen. Allerdings dauerte es bis zur 18. Spielminute bis eine der Torchancen der Bulldogs im Tor der Gäste untergebracht werden konnte. In Überzahl war es der Tscheche Michal Besouzka, der nach Vorarbeit von Igor Furda und Lars Gerike den Anschlusstreffer erzielte und so die Spannung bereits vor der Pause wieder zurück ins Spiel brachte.
Während im ersten Drittel zunächst die Eisbären stärker agierten als die Bulldogs, drehte sich das Blatt im zweiten Drittel und so konnte lediglich Gästekeeper Voigt den Ausgleich verhindern und vereitelte zahlreiche Alleingänge der Königsborner Stürmer. Erst als Mitte des zweiten Drittels innerhalb weniger Minuten zunächst Michal Besouzka und anschließend Wolfgang Hrstka auf die Strafbank mussten, wendete sich das Blatt erneut und somit stand Bulldog-Torwart May erneut unter Dauerbeschuss, allerdings gelang den Gästen kein weiterer Treffer und somit blieb das Mittel-Drittel torlos.
Im letzten Drittel drehten die Bulldogs wieder auf und wollten den Ausgleich grade zu erzwingen. Und bereits 3 Minuten nach Wiederanpfiff konnte André Kuchnia den verdienten Ausgleich erzielen, was den Bulldogs, aber auch den Gästen nicht genug war. Somit erarbeiteten sich beide Mannschaften erneut zahlreiche Torchancen, ehe Kapitän Igor Furda die Hausherren mit 3:2 in Führung brachte. Die Vorarbeit kam von Michal Besouzka und Neuzugang Patric Schnieder. Doch noch waren 10 Minuten zu spielen und somit konnten die Gäste 6 Minuten vor Ende der regulären Spielzeit mit einen kuriosen Treffer durch Ex-Bulldog Matthias Potthoff den Ausgleich erzielen. Zunächst wurde der Treffer vom Schiedsrichter nicht anerkannt, da Torwart May deutlich behindert wurde, allerdings ließ das Schiedsrichtergespann sich nach einer längeren Diskussion mit den Hammer Spielern beeinflussen und erkannten plötzlich doch den Ausgleichstreffer nach einigen Minuten an. Somit ging es in eine 5 Minütige Verlängerung.
Hier wurde nun ohne große Unterbrechung mit 4 gegen 4 weitergespielt, Sieger sollte das Team sein, dass den ersten Treffer erzielt. Bereits nach wenigen Sekunden konnten die Bulldogs den Gästekeeper überwinden, allerdings traf Igor Alexandrov mit seinem Rückhandschuss nur den Pfosten und somit ging es bis in die letze Minute rein, bis schließlich 15 Sekunden vor dem Ende noch einmal ein Bully im Königsborner Drittel gespielt werden sollte. Die Gäste nahmen eine Auszeit und konnten so eine Taktik absprechen, wie sie noch den Siegtreffer erzielen und so den Zusatzpunkt ergattern können. Dies gelang ihnen auch und als sich bereits alle auf eine Entscheidung im Penalty-Schießen eingestellt haben, traf es die Königsborner 11 Sekunden vor dem Ende mitten ins Herz, als Jiri Svejda den Siegtreffer für die Eisbären erzielte.
Trotz der Niederlage konnten die Bulldogs einen Punkt erzielen und stehen somit punktgleich mit Bad Nauheim auf dem vierten Tabellenplatz. Das nächste Spiel findet am kommenden Freitag um 20 Uhr in der Eissporthalle Unna statt, zu Gast werden an diesem Abend die Kasseler Huskies sein, die vor zwei Jahren noch in der Deutschen Eishockey Liga aktiv waren.
 
Die Hammer Eisbären feiern den Derbysieg nach VerlängerungDie Hammer Eisbären feiern den Derbysieg nach Verlängerung

Das Team von Trainer Carsten Plate gewann die Partie beim Königsborner JEC mit 4:3 nach Verlängerung. Anbei ein Bericht mit Bitte um Veröffentlichung.

„Wir wollten den Heimsieg in Unna“, skandierten die Anhänger der Hammer Eisbären vor der Partie. Und die mehr als 300 mitgereisten Fans der Hammer unter den 550 Zuschauern in der Eissporthalle am Ligusterweg bekamen ihn. Das Team von Trainer Carsten Plate gewann das Derby in der Oberliga West beim Königsborner JEC mit 4:3 (2:1, 0:0, 1:2, 1:0) nach Verlängerung.
Hamms Trainer Carsten Plate atmete nach der Entscheidung durch Jiri Svejda elf Sekunden vor dem Ende der Verlängerung erst einmal kräftig durch, denn „eigentlich hätte es nach dem zweiten Drittel schon 6:1 für uns stehen können“, meinte der 39-Jährige angesichts der Chancenverwertung seiner Truppe. „Das war unser größtes Manko. Aber an sich bin ich mit dem Spiel recht zufrieden, auch wenn wir vielleicht einen Punkt zu wenig mitnehmen.“
Tatsächlich waren die Eisbären nach einer kurzen Phase des Abtastens, in der die Kontrahenten engagiert und konzentriert wirkten, das bessere Team auf dem Eis. Kurz nachdem Malte Bergstermann aus spitzem Winkel eine Möglichkeit vergeben hatte (5.), brachte Milan Vanek die Gäste mit 1:0 in Führung (6.). Nur wenig später verwertete Christian Gose einen Abpraller von Sebastian Licau zum 2:0 (7.).
Die Eisbären hatten die Partie in dieser Phase bestens im Griff, ließen auch in der Defensive wenig bis gar nichts zu. In der Offensive drückte jedoch der Schuh: Matthias Potthoff tanzte die Königsborner Defensive aus und verzog nur knapp (11.) und Licau (13.) bezwang KJEC-Keeper Sebastian May ebenso wenig wie Robin Loecke (15.). In der 19. Minute nutzten die Bulldogs jedoch eine Überzahl aus – es war die erste in einer insgesamt fairen Begegnung – und verkürzten durch Michal Bezouska auf 2:1 (19.).
Marc Polter mit einer Doppelchance (23.), Potthoff zweimal nach Zuspiel von Jiri Svejda (28. und 29.), Vanek gegen den Pfosten (28.) oder Christian Nieberle aus der Drehung nach Bergstermann-Pass (32.) – die Hammer waren weiter überlegen, münzten dies jedoch nicht in weitere Treffer um. Währenddessen wurde die Begegnung zunehmend umkämpfter, so dass auch Unna Akzente setzte – wie in der 32. Minute durch Bezouska, dessen Schuss Eisbären-Goalie Benjamin Voigt jedoch problemlos parierte (32.). Eine große Möglichkeit zum dritten Treffer vergaben die Gäste in der 39. Minute, als der Königsborner Schlussmann einige Meter herausgeeilit war, die Scheibe dabei aber passieren ließ. Ehe Vanek dies jedoch für die Gäste nutzten konnte, war ein KJEC-Akteur zur Stelle (39.). Vor der Pause scheitere Gose an May (40.).
André Kuchina brachte die Hausherren dann gänzlich in die Partie zurück und glich zum 2:2 aus (43.), ehe Igor Furda Unna erstmals in Front gebracht hatte (2:3, 50.). Vanek egalisierte dann auf 3:3 (54.) – unter heftigen Protest der Königsborner, die Foulspiel an den im Tor liegenden May reklamierten. „Das war sicherlich eine gute Schiedsrichter-Entscheidung“, kommentierte Plate, dem aber auch nicht entgangen war, „dass die Jungs sich gut zurück gearbeitet haben und immer den größeren Siegeswillen gezeigt haben“, so der Ex-Profi. So kam es zur Verlängerung, in der Svejda nach gewonnenem Bully im Königsborner Dritter durch Potthoff die Scheibe zum 4:3 in die Maschen drosch.
 

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Freitag,  28.10. 2011 EHC Netphen vs EHC Dortmund Westfalen-Elche 1 : 7 0:3-0:2-1:2
Tore:

Tor

53. 1:6 Rene-Uwe Sting   04. 0:1 04.) Michael Schmerda
08. 0:2 Ryan Martens
19. 0:3 Michael Schmerda
31. 0:4 Branislav Pohanka
32. 0:5 Frank Petrozza
42. 0:6 Christoph Koziol
54. 1:7 Philipp Michl
 
   
Strafen: 2 Minuten Strafe 10 min.   2 Min.    
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: Daniels, Heu, C. Saue
Zuschauer: 246
EHC Netphen schlägt sich wacker

1:7-Niederlage gegen EHC Dortmund – Ehrentreffer von René Sting

Der EHC Netphen hatte am Freitagabend die „Elche“ des EHC Dortmund zu Gast. Dabei bot sich bei der 1:7 (0:3 0:2 1:2)-Niederlage den Zuschauern wieder ein Duell zweier Teams mit unterschiedlichen Voraussetzungen. Während alle Spieler beim EHC Netphen neben dem Eishockeyspielen noch arbeiten gehen um sich ihr täglich Brot zu verdienen, ist die Einnahmequelle dafür bei den Spielern des EHC Dortmund das Eishockeyspielen. In Dortmund finden die Spieler Profibedingungen vor und können sich voll und ganz auf den Sport konzentrieren.
Der EHC Netphen , der ohne Falk Elzner und Patrick Schnieder aber mit Matti Stein (nach Leistenverletzung) auflief, zeigte eine kämpferisch gute Leistung, spielte defensiv diszipli-niert und hatte mit Nils Isselhorst einen Goalie im Kasten, der sich einige Male auszeichnen konnte. „Wir wollten heute defensiv gut stehen und haben das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben“, so ein trotz der Niederlage zufriedener EHC-Trainer Reinhard Bruch. Durch die individuelle Stärke der Spieler aus Dortmund boten sich zwangsläufig Einschussgelegenheiten, die allerdings meistens nicht herausgespielt waren, sondern durch Einzelaktionen hervorgerufen wurden. Der EHC Netphen war dabei nicht ganz chancenlos, wenn sich die Möglichkeit bot, spielten sie schnell nach vorne und hätten mehr als nur den Ehrentreffer von René Sting zum 1:6 verdient gehabt. So mussten sie sich am Ende mit einer 1:7-Niederlage abfinden, die um einiges niedriger ausgefallen ist als vor dem Spiel erwartet.

Torfolge: 0:1 Schmerda (4. – Vorarbeit Schlicht, Pohanka); 0:2 Martens (8. – Clusen, Neumann); 0:3 Schmerda (19. – Finkenrath, Clusen PP); 0:4 Pohanka (31. – Koziol, Clu-sen); 0:5 Petrozza (32. – Martens, Michel); 0:6 Koziol (42. – Pohanka PP); 1:6 Sting (53. – Harnesk, Oertel PP); 1:7 Michel (54. – Petrozza, Martens)

Schiedsrichter: Daniels – Heu, C. Sauer

Strafzeiten:
EHC: 10
EHC Dortmund: 2

Zuschauer: 246

Aufstellung:
EHC
Isselhorst (Sirringhaus) - Kutzner, Zech, Schäfer, Harnesk, Isselhorst, Weil - Linke, Tim Bruch, André Bruch, Kousek, Sting, Walther, Breker, Stein, Oertel

EHC Dortmund
Finkenrath (ab 41. Kremer) – Kirschbauer, Kreuzmann, Orendorz, Neumann, Eickmann, Clusen, Ortwein – Michel, Martens, Schmerda, Richter, Stähle, Pohanka, Bobon, Koziol, Petrozza, Streser, Schlicht
 
EHC Netphen - EHC Dortmund 1 : 7 (0:3,0:2,1:2)Elche gewinnen erwartungsgemäß in Nethpen mit 1 : 7
EHC Netphen - EHC Dortmund 1 : 7 (0:3,0:2,1:2)

Viele verpasste Torchancen und mit Stephan Kreuzmann (Platzwunde an der Unterlippe) sowie Vitali Stähle (Oberschenkel) zwei verletzte Spieler, das war die nüchterne Bilanz beim 7:1-Auswärtserfolg des EHC Dortmund am Freitagabend beim EHC Netphen. Zwei schnelle Treffer zu Beginn stellten frühzeitig die Weichen auf den erwarteten Sieg der Elche, das 2:0 durch Ryan Martens war gleichzeitig das 500. Tor der Dortmunder in der Oberliga. Spätestens nach dem Doppelschlag in der 31. bzw. 32. Minute zum 5:0 war alles klar, immerhin konnten die heimischen Fans im Sportpark Siegerland in der 53. Minute den Ehrentreffer feiern. Den Schlusspunkt setzte Philipp Michl mit einem sehenswerten Alleingang.
Am Sonntag gastieren um 19 Uhr die Essener Moskitos im Eissportzentrum Westfalenhallen. Mit einem Heimsieg könnten die Westfalen Elche ihren Vorsprung an der Tabellenspitze weiter festigen, allerdings darf die Aufgabe nicht unterschätzt werden, denn neben den Langzeitausfällen von Nils Liesegang und Benedikt Kastner wird Elche Sportchef Frank Gentges nun wohl auch auf Stephan Kreuzmann und Vitali Stähle verzichten müssen.

Einen Nachtrag zum Auswärtssieg des EHC Dortmund in Duisburg vom vergangenen Sonntag gibt es auch noch zu vermelden. In einer Presse-Nachbetrachtung wurde Frank Gentges sinngemäß zitiert, dass mit ihm als Trainer die Füchse das Spiel nicht verloren hätten. Der EHC Cheftrainer möchte ausdrücklich darauf hinweisen, dass diese unkollegiale Äußerung so nicht von ihm stammt. Dies hat er den Duisburger Verantwortlichen auch bereits mitgeteilt.

Torfolge:

0:1 (04.) Michael Schmerda
0:2 (08.) Ryan Martens
0:3 (19.) Michael Schmerda
0:4 (31.) Branislav Pohanka
0:5 (32.) Frank Petrozza
0:6 (42.) Christoph Koziol
1:6 (53.) Rene-Uwe Sting
1:7 (54.) Philipp Michl


Strafminuten: EHCN 10 - EHCDO 2

Zuschauer: 246

Mannschaftsaufstellung: Benjamin Finkenrath [31], Jan Kremer [35] (ab 41. Minute) – Florian Kirschbauer [2], Stephan Kreuzmann [4] (C), Dieter Orendorz [22], Manuel Neumann [33] (A), Sebastian Eickmann [44] (A), Niklas Clusen [55], Mike Ortwein [93] – Philipp Michl [7], Ryan Martens [8], Michael Schmerda [16], Thomas Richter [18], Vitali Stähle [19], Branislav Pohanka [25], Jérome Bobon [61], Christoph Koziol [66], Frank Petrozza [88], Stefan Streser [89], Dennis Schlicht [91]
 

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TABELLE . Spieltag  Oberliga WEST 2010-11

Platz

Mannschaft   Sp. S U V/P T D Punkte
1 Platz gehalten EHC Dortmund EHC Dortmund Westfalen-Elche 9 7 1 0 59 : 23 36 22
2 Platz gehalten Frankfurter Löwen Frankfurter Löwen 9 5 1 0 41 : 22 19 16
3 Platz gehalten Hammer Eisbären Hammer Eisbären 9 4 2 2 35 : 30 5 16
4 Platz gewonnen

EC Bad Nauheim Rote Teufel

EC Bad Nauheim Rote Teufel 8 5 0 0 44 : 26 18 15
 
5 Platz verloren Königsborner JEC  Königsborner JEC Bulldogs 8 4 2 1 29 : 12 -13 15
6 Platz gewonnen EV Duisburg  EV Duisburg Füchse 7 4 1 1 46 : 15 31 14
7 Platz gewonnen EJ Kassel Huskies EJ Kassel Huskies 7 4 1 1 41 : 20 21 14
8 Platz verloren Ratinger Aliens 97 Ratinger Aliens 97 8 4 1 0 10 : 22 -12 14
9 Platz gehalten Herford EV ICE Dragons Herford EV ICE Dragons 7 2 1 0 25 : 46 -40 7
10 Platz gehalten ESC Moskitos Essen  ESC Moskitos Essen  6 2 0 0 18 : 32 -14 6
11 Platz gehalten EHC Krefelder Niederrhein e.V. PREUSSEN EHC Krefelder Niederrhein e.V. PREUSSEN 8 1 0 0 10 : 52 -42 3
12 Platz gehalten EHC Netphen EHC Netphen 8 0 0 0 15 : 60 -45 0