Oberliga West

Spielbericht Oberliga West 30. 10. 2011
Herford EV ICE Dragons vs Frankfurter Löwen Spielberichte
Ratinger Aliens 97 vs EV Duisburg Füchse Spielberichte
EJ Kassel Huskis vs EHC Netphen Spielberichte
Hammer Eisbären vs EHC Krefelder Niederrhein e.V. PREUSSEN Spielberichte
EHC Dortmund Westfalen-Elche vs ESC Moskitos Essen  Spielberichte
Tabelle Spieltag
Samstag, 29.10. 2011 Herford EV ICE Dragons vs Frankfurter Löwen 4 : 5 0:1-3:1-1:3
Tore:

Tor

38. Min 1:1 Smith
39. Min 2:2 Barta
40. Min 3:2 Kiel
56. Min 4:5 Smith
  16. Min 0:1 Hensel
38. Min 2:1 Reiss
45. Min 3:3 Ryan
50. Min 3:4 Althenn
53. Min 3:5 Seyller
 
   
Strafen: 2 Minuten Strafe          
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: Naust, Utner, Wentingmann
Zuschauer:  
HEV mit zwei Gesichtern – und zwei Niederlagen

Vollkommen verändert, wenn auch mit dem komplett gleichen Kader, zeigten sich die Ice Dragons am Samstag Abend im heimischen Eisstadion „Im Kleinen Felde“. Knapp 700 Zuschauer, darunter auch 100 Gästefans, sorgten für eine fantastische Atmosphäre, die auch in der anschließenden Presskonferenz von beiden Coaches gelobt wurde.

So unterschiedlich die Vorausstzungen der beiden Teams, so unterschiedlich war auch die Herangehensweise
an das Spiel. Während die mit Profis gespickten Gäste mit hohem Tempo und viel Druck versuchten, dass von Lars Morawitz hervorragend gehütete Tor unter Beschuss zu nehmen, setzten die Ice Dragons auf harte Arbeit in der Defensive und suchten ihr Heil in vereinzelten, aber immer wieder brandgefährlichen Kontern. Die Gäste wurde im Herforder Drittel immer nach außen gedrängt, um so keine einfache und freie Schussbahn auf
das Herforder Tor zu ermögliche, vorm Tor wurde kompromisslos aufgeräumt. Auf der Gegenseite musste der Frankfurter Goalie Dennis Schulz einige Male Kopf und Kragen riskieren, hatte 2 mal Glück, dass die Scheibe kurz vor der Linie liegen blieb. Die Gäste konnten dann in der 16. Minute aus ihrer spielerischen Überlegenheit Kapital schlagen, als Kevin Thau eine Vorarbeit von Tim Bornhausen und Dominique Hensel zur 0:1 Führung nutzte, von den Spielanteilen her hoch verdient. Doch der Treffer warf die Gastgeber nicht um, sie blieben konsequent bei Ihrer Linie und hielten den knappen Rückstand bis zur Pause.
Im zweiten Drittel bissen sich die Gastgeber noch besser in die Partie, es blieb spannend, wenn auch vorerst keine Tore fielen. Kurz vor Schluss des Drittels ging es dann aber ganz schnell! In der 38. Minute fing Fraser Smith eine Scheibe ab, lief auf den Frankfurter Torwart zu und konnte nur durch ein Foul gestoppt werden, der Schiedsrichter entschied auf Penalty! Smith lief an, verzögerte, Dennis Schulz im Frankfurter Tor verlor die Nerven, und verschob mit den Schlittschuhen das Tor, noch bevor Smith geschossen hatte. Der Schiedsrichter entschied auf technisches Tor, die Ice Dragons hatten das Spiel ausgeglichen. Und es lief noch immer die 38. Minute, als Marc Keller einen Konter fuhr, auf den mitgeeilten Danny Reiss zurücklegte der dann die Ice Dragons mit 2:1 in Führung brachte! Die Halle kochte! Doch die Frankfurter reagierten prompt. Nur 30 Sekunden später glich Jan Barta nach Vorlage von Alexander Althenn und Simon Barg aus. Wer jetzt dachte, das wars in diesem Drittel, hatte jedoch die Rechnung ohne Florian Kiel gemacht. Er erkämpfte sich die Scheibe an der gegnerischen blauen Linie, spielte zu Josh Piro, der legte ab zu Danny Reiss und der spielte erneut Florian Kiel an. 3 schnelle Schritte, ein Schlagschusshammer von der blauen Linie und Dennis Schulz blieb nur das nachsehen, 5 Sekunden vor der Pause führten die Ice Dragons plötzlich mit 3:2! Dies war dann auch der Zwischenstand zur Pause, die Sensation lag in der Luft!

Die Frankfurter wechselten im letzten Drittel den Torwart, Christian Wendler kam für Dennis Schulz. Anschließend mühten sich Gäste um zurück ins Spiel zu kommen, erzeugten Dauerdruck auf Lars Morawitz, der jedoch über sich selbst hinauswuchs und anschließend zu Recht zum Herforder Spieler des Spiels gewählt wurde. Doch in der 45. Minute war auch Morawitz machtlos, als Ryan Fairbarn auf Vorlage von Simon Barg und Max Seyller den Ausgleich erzielte. Die Ice Dragons wirkten ein wenig geschockt, die Gäste machten nun mächtig Alarm! Knapp 10 Minuten vor Schluss gingen sie dann in Führung, Alexander Althenn nutzte eine Vorarbeit von Christopher Kasten und Marco Müller zum 3:4. Und nur gut eine Minute später brachte Max Seyller die Löwen auf Vorarbeit von Sven Breiter und Alexander Althenn sogar mit 3:5 in Führung, der Widerstand der Ice Dragons schien gebrochen. Dazu kamen nun einige dumme Strafzeiten, so dass die Löwen viel Zeit in Überzahl verbrachten. Erstaunlicherweise jedoch hatten die HEV Cracks gerade in gegnerischer Überzahl hervorragende Torchancen. Und konnten sogar eine nutzen! Fraser Smith startete durch, überlief zwei Frankfurter Spieler, legte ab auf Josh Piro, der den mitgelaufenen Danny Reiss bediente. Dessen Schlagschuss konnte Christian Wendler nur prallen lassen und Smith versenkte die Scheibe zum 4:5 Anschluss in die Maschen. Der Jubel auf den Rängen kannte keine Grenzen und auch die HEV Cracks schienen Morgenluft zu schnuppern. Einzig ein Treffer wollte Ihnen nicht gelingen. Kurz vor Schluss nahm Coach Bruce Keller eine Auszeit, um noch einmal letzte Anweisungen zu geben. Was auch immer die Anweisungen waren, sie wurden Makulatur, als Josh Piro 20 Sekunden vor Schluss noch eine Strafzeit kassierte. Doch Aufgeben wollten die Ice Dragons nicht, kamen mit der Schlusssirene nochmal zur Ausgleichschance, konnten sie jedoch nicht nutzen. Am Ende wurden die HEV Cracks aber dennoch gefeiert, hatten sie den klar favorisierten Gästen doch alles abverlangt!

Torfolge:
0:1 Thau/Bornhausen/Hensel (15:22); 1:1 Smith (37:03) Penalty; 2:1 Reiss/M.Keller (37:58);
2:2 Barta/Althenn/Barg (38:24); 3:2 Kiel/Reiss/Piro (39:55); 3:3 Fairbarn/Barg/Seyller (44:20);
3:4 Althenn/Kasten/Müller (50:07); 3:5 Seyller/Breiter/Althenn (51:35); 4:5 Smith/Reiss/Piro (54:40) UZ1

Strafminuten:
Herford 16
Frankfurt 6
 
Hockeynacht in Herford: Müde Löwen siegen

Die Löwen haben rund 24 Stunden nach der Derbyniederlage gegen Bad Nauheim einen 5:4-Sieg eingefahren

Rund 24 Stunden nach der Derbyniederlage gegen Bad Nauheim, mussten die Löwen heute schon wieder ran. Diesmal reichte es gegen den Herforder EV zu einem 5:4-Auswärtssieg.
Am Ende fiel das Ergebnis knapper aus als gedacht. Doch der Reihe nach: Im ersten Abschnitt übernahmen die Löwen, für die Dennis Schulz heute von Beginn an im Tor stand, die Kontrolle über die Partie, verpassten aber einen frühen Treffer zu erzielen.
In der 16. Spielminute war es dann endlich soweit, als die Löwen von rund 150 mitgereisten Fans die Führung durch Dominique Hensel erzielten. Im zweiten Abschnitt plätscherte das Geschehen dahin, die Löwen mit viel mehr Spielanteilen, doch trotz der Dominanz ließ ein weiterer Treffer aus sich Warten.
Dann drehte sich die Partie in der 38. Spielminute dank eines Penaltys, der die Hausherren zugesprochen kamen, komplett: Fraser Smith verwandelte den Alleingang und glich aus. Wenige Augenblicke später landete der Puck wieder im Löwen Tor, Herford in Front mit 2:1.
Doch Jan Barta glich umgehend wieder aus, doch damit waren die verrückten Minuten in Herford noch nicht vorbei. Denn Florian Kiels Distanzschuss fand den Weg ins Gehäusse, 3:2 Führung für die Gäste. Zwei völlig verrückte
Minuten gingen durch die Pausensirene zu Ende.
Im Schlussabschnitt übernahm Christian Wendler das Tor der Löwen, die nun alles daran setzten, das Ende des zweiten Drittels vergessen zu machen und dafür nochmal alle Kräfte mobilisierten.
Schließlich war es Ryan Fairbarn (45.), dem der erlösende Ausgleich gelang, Alex Althenn schoss die Löwen (50.) wieder in Führung und Max Seyller (53.) erhöhte auf 5:3.
Herford kam durch Fraser Smith (56.) nochmal heran, aber letztlich hielt die knappe Führung bis zum Ende der Partie.

Am kommenden Freitag, den 4. November 2011, steht das nächste Heimspiel für die Löwen Frankfurt auf dem Programm. Dann kommt Spitzenreiter Dortmund in die Eissporthalle Frankfurt (Spielbeginn 19:30 Uhr).

Herforder EV - Löwen Frankfurt 4:5 (0:1; 3:1; 1:3)
 

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Sonntag, 30.10. 2011 Ratinger Aliens 97 vs EV Duisburg Füchse 4 : 3 1:0-3:1-0:2
Tore:

Tor

05. 1:0 Monych
30. 2:0 Hein
38. 3:1 Monych
40. 4:1 Tegkaev
 
  34. 2:1 MacKay
48. 4:2 MacKay
50. 4:3 Fischbuch
   
Strafen: 2 Minuten Strafe 18 Min.   20 Min.    
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe Aminikia   keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: Schukies, Kyei-Nimako, Leven
Zuschauer: 908
4:3-Derbysieg gegen die Duisburger Füchse!

Mehr als 900 Zuschauer kamen am Sonntagabend an den Sandbach, um das Derby zwischen den Ice Aliens und dem EV Duisburg zu erleben. Die Außerirdischen siegten in einem nervenaufreibenden Spiel mit 4:3 und machen einen Sprung auf Platz 5.
Dieses Derby hatte alles zu bieten, was das Eishockey-Herz höher schlagen lässt: Spannung, Emotionen und eine tolle Atmosphäre. Den besseren Beginn hatten die Ratinger Ice Aliens in diesem Spiel. Im ersten Drittel diktierten sie die Partie und ließen nur wenige Torchancen der Duisburger zu. Bereits in der 5. Spielminute gingen sie in Überzahl in Führung, als der Kanadier Lance Monych die schwarze Scheibe im Tor der Duisburger unterbrachte. Trotz zahlreicher weiterer Möglichkeiten, sollte vor der ersten Pause kein Tor mehr fallen, so dass beide Teams beim Stand von 1:0 in die Kabine gingen.
Ab der zwanzigsten Minute fanden die Gäste von der Wedau deutlich besser ins Spiel, auch wenn es gerade in diesem Abschnitt zahlreiche Strafen gegen beide Teams regnete. Aber auch die Emotionen auf dem Eis nahmen deutlich zu. Zahlreiche kleine Rangeleien und versteckte Fouls prägten den Mittelabschnitt, so dass Schiedsrichter Gordon Schukies alle Mühe hatte, das Spiel nicht aus dem Ruder laufen zu lassen. In dieser Phase des Spiels konnte sich Torhüter Dennis Kohl, der zum ersten Mal in dieser Saison von Beginn an spielte, bereits mehrfach auszeichnen und hielt die knappe Führung der Ice Aliens. Stattdessen traf Robby Hein in der 30. Minute zum 2:0 für die Ratinger. Die Füchse benötigten eine doppelte Überzahl, um ihrerseits den ersten Treffer des Abends zu erzielen. In der 34. Minute traf Matt MacKay zum 2:1. Die Außerirdischen zeigten sich jedoch völlig unbeeindruckt, behielten ihr druckvolles Offensivspiel bei und erhöhten noch vor dem Pausenpfiff durch Lance Monych und Artur Tegkaev auf eine komfortable 4:1-Führung.

Zu unschönen Szenen kam es dann im Kabinengang, als die Mannschaften das Eis verließen. Ausgelöst durch völlig überflüssige Provokationen kam es zu einer handfesten Auseinandersetzung, nach der Michél Ackers auf Ratinger Seite und der Duisburger Michael Hrstka jeweils zwei Minuten wegen unnötiger Härte erhielten. Aliens-Trainer Suarez ermahnte seine Spieler, im letzten Abschnitt unbedingt die Nerven zu behalten und sich auf keine weiteren Provokationen einzulassen. Und das war auch dringend notwendig, denn die Duisburger warfen in den letzten zwanzig Minuten alles nach vorn, wollten sich keineswegs mit der Niederlage am Sandbach abfinden. So kamen die Füchse durch MacKay und Fischbuch noch einmal bis auf 4:3 heran, ein weiteres Tor sollte jedoch nicht mehr fallen. Das hatten die Ice Aliens vor allem ihrem Goalie Dennis Kohl zu verdanken. "Dennis hat in den letzten Wochen geduldig auf seine Chance gewartet und heute eine tolle Leistung abgeliefert", meinte Aliens-Coach Larry Suarez nach dem Spiel.

Ratingen - Duisburg 4:3 (1:0, 3:1, 0:2)

Tore: 1:0 (5.) Monych, 2:0 (30.) Hein, 2:1 (34.) MacKay, 3:1 (38.) Monych, 4:1 (40.) Tegkaev, 4:2 (48.) MacKay, 4:3 (50.) Fischbuch

Strafminuten: Ratingen 18 + 10 Aminikia, Duisburg 20
Zuschauer: 908






 
Aufholjagd kommt zu spät

Nach dem klaren Sieg am Freitag verlieren die Füchse mit 4:3 in Ratingen. Trotz kleinem Kader konnte man sich im letzten Drittel noch einmal heran kämpfen, es reichte aber nicht um etwas zählbares mit zurück nach Duisburg zu nehmen.

Es lief nicht optimal für den EVD am Sonntag Abend. Bereits nach fünf Minuten gingen die Aliens mit einem Überzahltor in Führung. Anschließend wurde der ohnehin schon kleine Kader, der in Ratingen zur Verfügung stand, durch den Ausfall von Thomas Ziolkowski weiter geschwächt. Nachdem er einen Puck ins Gesicht bekommen hatte, musste er mit Verdacht auf Gehirnerschütterung raus. Für den weiteren Spielverlauf standen Trainer Franz Fritzmeier damit nur noch 13 Feldspieler bereit.

Im zweiten Drittel legte das Heimteam erneut in Überzahl nach, ehe Matt MacKay zum Anschluss traf. Davon ließen sich die Hausherren aber nicht beeindrucken. Bis zur zweiten Drittelpause legten sie noch zwei Treffer nach, so dass es mit einer 4:1 Führung in den Schlussabschnitt ging. Und jetzt schienen auch die Füchse aufgewacht zu sein. Durch Tore von Matt MacKay und Dennis Fischbuch kämpfte sich das Team wieder heran, schaffte den Ausgleich aber nicht mehr. „Die Aliens haben eine gute Mannschaft. 30 Minuten Hockey reichen da nicht. Spielen wir das ganze Spiel über so, wie im letzten Drittel, gewinnen wir.“, kommentierte Franz Fritzmeier die Partie angefressen. Somit blieb es bei den drei Zählern vom Freitag an diesem Wochenende.
 

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Sonntag, 30.10. 2011 EJ Kassel Huskis vs EHC Netphen 18 : 3 3:0-5:3-10:0
Tore:

Tor

05:03 1:0 Manuel Klinge
09:53 2:0 Manuel Klinge
19:37 3:0 Patrick Schädel
31:46 4:2 Manuel Klinge
32:01 5:2 Alexander Heinrich
32:48 6:3 Manuel Klinge
39:19 7:3 Alexander Heinrich
39:44 8:3 Niels Hilgenberg
41:02 9:3 Niels Hilgenberg
41:43 10:3 Alexander Heinrich
42:10 11:3 Alexander Engel
44:50 12:3 Jiří Mikesz
45:48 13:3 Marc Roedger
52:55 14:3 Michael Christ
53:19 15:3 Alexander Heinrich
55:06 16:3 Patrick Berendt
58:48 17:3 Julian Grund
59:22 18:3 Julian Grund
 
  25:49 3:1 Florian Schäfer
26:29 3:2 Andre Bruch
32:16 5:3 Michael Kousek
   
Strafen: 2 Minuten Strafe 8 Min.        
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: Westrich, Faigle, Lamberger,
Zuschauer: 2783
Huskies landen Kantersieg über Netphen

Ohne Förderlizenzler Vincenz Mayer, aber dafür mit Adam Ondraschek im Tor schlugen die Huskies am heutigen Abend das Tabellenschlusslicht aus Netphen, das nur elf Feldspielern einsetzte, mit 18:3 (3:0; 5:3; 10:0) und landeten damit den dritten zweistelligen Sieg in Folge.
Von Beginn an wurden die Schlittenhunde ihrer Favoritenrolle gerecht. Der Gast aus dem Siegerland konnte sich zunächst nur mit relativ harmlosen Schüssen aus der neutralen Zone auszeichnen, die Torhüter Adam Ondraschek jedoch vor keine Probleme stellte. Das Geschehen spielte sich stets vor dem Tor von EHC-Keeper Hendrik Sirringhaus ab. In der 4. Spielminute musste nach einem Valenti-Schlenzer noch die Latte für Sirringhaus retten, zwei knappe Minuten später war er jedoch gegen den platzierten Handgelenksschuss von Kapitän Manuel Klinge machtlos. 1-0 für die Huskies, die das Spiel weiter dominierten und erneut durch Klinge nach toller Kombination über Sikora und Christ nachlegten. Zehn Minuten waren zu diesem Zeitpunkt gespielt und die Nordhessen waren mit 2:0 auf Kurs. In der Folge gab es noch etliche weitere Möglichkeiten, die Führung zu erhöhen, jedoch fehlte im Torabschluss die letzte Konsequenz. Offensichtlich ermutigte dies den Gast aus Netphen, der in der 19. Minute das erste Mal richtig gefährlich vor Ondraschek auftauchte. Der Torabschluss dieses Angriffs streifte aber knapp über die Latte. 28 Sekunden vor Ende des Anfangsdrittels zeigte dann ein Nachwuchsspieler den Arrivierten, wie ein erfolgreicher Torabschluss aussieht: Nach Sikoras Bullygewinn zog er aus dem Bullykreis direkt ab und überwand Hendrik Sirringhaus zum dritten Mal an diesem Abend.
Einiges deutete darauf hin, dass es ein entspannter Abend für die 2.783 Fans und das Team der Kassel Huskies werden sollte. Nach torlosen fünf Minuten im Mittelabschnitt staunten die Anwesenden allerdings nicht schlecht, als Netphens Verteidiger Florian Schäfer von der blauen Linie einen harten Schlagschuss abfeuerte und Adam Ondraschek zum ersten Mal in dieser Saison überwand. Und als hätte das Tabellenschlusslicht Blut geleckt, legte es 40 Sekunden später in Person von Andre Bruch aus kurzer Distanz sogar noch mal nach. Staunende Gesichter auf den Rängen und auf dem Eis – der EHC Netphen war plötzlich aus heiterem Himmel wieder im Spiel!
Zu sicher hatten sich die Huskies gefühlt, die nun aber mit wütenden Angriffen antworteten. Julian Grund vergab zunächst aus guter Position, dann scheiterte Manuel Klinge an der Latte, machte es aber wenig später besser: In Überzahl spielte er einen doppelten Doppelpass mit Michi Christ und netzte zum 4:2 ein. Der Beginn eines verrückten Torhagels im 15-Sekunden-Rhythmus: Nach Klinges Tor bei 31:46 legte Alexander Heinrich bei 32:01 zum 5:2 nach. Jedoch kam die Antwort des Gastes prompt und erneut nach 15 Sekunden. Michael Kousek tauchte frei vor Ondraschek auf und hob den Puck in den oberen Winkel – Netphen war wieder dran. Immerhin dauerte es daraufhin sogar 32 Sekunden, ehe es wieder hinter Hendrik Sirringhaus einschlug: Wieder war es Manuel Klinge, der mit seinem vierten Tor des Tages auf 6:3 erhöhte.
Nach kurzer Phase der Überheblichkeit und Arroganz hatten die Huskies das Spiel nun wieder im Griff. Auszeichnen konnte sich EHC-Torhüter Sirringhaus bis zum Drittelende aber noch mit zwei Riesenparaden! Zunächst stoppte er mit der Fanghand spektakulär einen Schuss von Sikora, der das leere Tor vor sich hatte und nur 30 Sekunden später entschärfte er einen Valenti-Versuch aus ähnlicher Position mit den Schonern. Stehende Ovationen vom Publikum für diese Aktionen.
Bis zur Pause fanden die Huskies aber dann doch noch zwei Mal den Weg auf die Anzeigetafel: Alex Heinrich in Überzahl und Niels Hilgenberg auf Vorlage von Julian Grund mit seinem ersten Saisontor trafen zum siebten und achten Mal für die Schlittenhunde.
Hilgenberg schien nun Gefallen am Toreschießen gefunden zu haben, denn nach nur 62 Sekunden im Schlussabschnitt traf er von der blauen Linie zum 9:3. Der Auftakt eines Scheibenschießens, nach dem fahrigen Auftritt im zweiten Drittel schien Chefcoach Jamie Bartman in der Pause die richtigen Worte gefunden zu haben. Bis zur Schlusssirene war fast jeder Schuss ein Treffer, die ausgepumpten Gäste aus Netphen hatten nun endgültig nichts mehr entgegenzusetzen. Die Herren Roedger, Engel, Mikesz, Christ, Heinrich (2x), Berendt und Julian Grund (2x) sorgten für einen am Ende mehr als deutlichen 18:3-Sieg.
 
EHC Netphen unterliegt den Kassel Huskies

3:18-Niederlage gegen die Schlittenhunde – erstes Tor von Florian Schäfer

Der EHC Netphen musste im Spiel gegen die Kussel Huskies die nächste Niederlage einste-cken. In einem Spiel, in dem die Netphener ohne Falk Elzner, Tim Bruch, Markus Gieseler und Dennis Breker gingen, waren die Erwartungen des EHC gegen die zweite Profimanns-haft binnen zwei Tagen eher gering. Daher setzten die Netphener wieder auf die Defensive und wollten mit schnellen Angriffe Nadelstiche setzten. Dieses Konzept ging 30 Minuten auf. Die Kassel Huskies rannten an, doch der EHC Netphen verteidigte geschickt und ließ nur wenige klare Chancen der Gastgeber zu. Dazu hatte er mit Hendrik Sirringhaus einen Goalie im Kasten, der die einige Male sein Können aufbieten konnte, um sein Tor sauber zu halten. Diese Taktik ging sowohl im ersten Drittel wie auch in der ersten Hälfte des Mittelabschnitts auf. Nachdem der EHC nach dem ersten Drittel mit respektabel mit 0:3 hinten lag, konnten sie zu Beginn des zweiten Drittels zwei ihrer Nadelstiche in zählbares ummünzen. Mit einem Doppelschlag in der 26. und 27. Spielminute durch das erste Saison-tor von Florian Schäfer und André Bruch kamen die Netphener auf 2:3 heran. Die Kasseler fanden die passende Antwort und erhöhten schnell wieder auf 2:5. Das dritte Tor zum 3:5 der Netphener erzielte Michal Kousek, nach dem der alleine auf das Tor zu lief und den Torhüter schön verladen hat. Die Freude darüber währte allerdings nur kurz, die Schlitten-hunde erhöhten schnell wieder auf 3:6.
Gegen Ende des zweiten Drittels kam der Kräfteverschleiß beim EHC Netphen, der nur mit zwei Reihen agieren konnte, langsam zu Tage und setzte sich im letzten fort. Die Gastge-ber wussten daraus Kapital zu schlagen und legten weiter nach. Nach zwei Toren in der Schlußminute im Mittelabschnitt ließen sie zehn Tore im Schlußabschnitt folgen. So endete das Spiel mit 3:18.

Torfolge: 0:1 Klinge (6. – Vorarbeit Glusanok, Christ); 0:2 Klinge (10. – Christ, Sikora); 0:3 Schädel (20. – Sikora); 1:3 Schäfer (27. – Oertel); 2:3 André Bruch (27. – Oertel, Linke PP); 2:4 Klinge (32. – Christ, Sikora PP); 2:5 Heinrich (33. – Valenti, Roedger); 3:5 Kousek (33.); 3:6 Klinge (33. – Christ, Sikora); 3:7 Heinrich (40. – Valenti, Grund PP); 3:8 Hilgenberg (40. – Grund); 3:9 Hilgenberg (42. – Heinrich, Mikesz); 3:10 Roedger (42. – Heinrich, Mikesz); 3:11 Engel (43. – Klinge, Grund): 3:12 Mikesz (45. – Roedger, Berendt); 3:13 Roedger (46. – Grund, Heinrich); 3:14 Christ (53. – Valenti, Klinge): 3:15, Heinrich (54. – Hilgenberg, Mikesz); 3:16 Berendt (56. – Böhm, Kostyrev); 3:17 Grund (59. – Schädel, Christ); 3:18 Grund (60. – Heinrich)

Strafzeiten:
EHC: 8
Kassel Huskies: ---

Zuschauer: 2783

Schiedsrichter: Westrich – Faigle, Lamberger

Aufstellung
EHC
Sirringhaus (ab 42. Isselhorst) – Kutzner, Harnesk, Schäfer, Zech – Sting, Oertel, André Bruch, Kousek, Walther, Stein, Linke

Kassel Huskies
Ondraschek (Fous) – Engel, Robitaille, Valenti, Glusanok, Hilgenberg, Grund, Manuel Klin-ge, Christ, Schädel, Kostyrev, Sikora, Roedger, Böhm, Heinrich, Mikesz, Grund, Berendt
 

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Sonntag, 30.10. 2011 Hammer Eisbären vs EHC Krefelder Niederrhein e.V. PREUSSEN 6 : 0 1:0-2:0-3:0
Tore:

Tor

05:07 1:0 Potthoff
20:43 2:0 Flasar
25:48 3:0 Flasar
54:48 4:0 Vanek
57:40 5:0 Nieberle
58:17 6:0 Vanek
 
       
Strafen: 2 Minuten Strafe 6 Min.   14 Min.    
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: Eugen Schmidt, E. Berger, Seeßle
Zuschauer: 589
Hammer Eisbären feiern ungefährdeten-6:0 Sieg gegen Krefeld

Die Hammer Eisbären feierten gegen den Krefelder EV einen zu keiner Zeit gefährdeten 6:0 (1:0, 2:0, 3:0)-Erfolg – dennoch hätte die Ausbeute gegen den Tabellenvorletzten der Eishockey-Oberliga West auch höher ausfallen können, denn wie schon am Freitag in Unna (3:2 n.V.) war die Chancenverwertung „unser großes Manko“, stellte Trainer Carsten Plate fest.
Die Eisbären waren über die gesamten 60 Minuten die bessere, spielbestimmende Mannschaft, kamen vor 589 Zuschauern in der Eissporthalle am Maxipark früh zu nennenswerten Möglichkeiten. Wie in der vierten Minute, als Malte Bergstermann nach gutem Zuspiel von Christian Gose die Scheibe nicht richtig traf, oder als Milan Vanek mit einer Direktabnahme erfolglos blieb (6.). In der neunten Minute war der Bann dann gebrochen: Jiri Svejda passte auf Matthias Potthoff, der sicher und mit der nötigen Abgeklärtheit zum 1:0 einnetzte.
Krefeld war dagegen nur zu wenigen Möglichkeiten gekommen. So vereitelte Hamms Goalie Benjamin Voigt einen Konter von Matthias Wodrich (12.). Die Gastgeber verpassten es dagegen, nachzulegen. Gose scheiterte aus gut zwei Metern nach Zuspiel von Patrik Flasar (13.), und der gegnerische Schlussmann Ken Passmann begrub die Scheibe nach einem Schuss von Flasar unter sich (17.).
Auch im zweiten Drittel war der tschechische Verteidiger gefährlich – und diesmal auch erfolgreich. Flasar erhöhte nach einem Abpraller von Sebastian Licau auf 2:0 (21.), ehe er auch den dritten Treffer des Abends markierte (26.). Doch die Hammer taten sich gegen die tief stehenden Gäste unheimlich schwer dabei, ihre Dominanz in weitere Treffer umzumünzen – Chancen dazu hatten sie jedoch allemal, wie durch Vanek (29., 32.) Flasar (30.) oder Marc Polter. „Wir haben viel zu kompliziert gespielt“, monierte Plate. Vor allem in Überzahl „wollten wir die Scheibe förmlich hereintragen“.
Zufrieden war der Coach jedoch mit der Arbeit nach hinten, denn „wir haben nur sehr wenig zugelassen“ - weshalb Goalie Voigt sich mit einigen Dehnübungen selbst warm gehalten hatte. Ohne Sebastian Licau, der wegen einer Schulterverletzung nach einem Bandencheck draußen geblieben war, ging es in den Schlussabschnitt, in dem sich nur wenig geändert hatte. „Wenn wir nicht kompliziert gespielt haben, haben wir auch Tore erzielt“, sagt Plate. Und genau dies war im Schlussabschnitt der Partie der Fall. Im Nachsetzen hatte Vanek einen Konter in Unterzahl zum 4:0 verwandelt (55.), und nachdem Kapitän Nils Sondermann für Christian Nieberle aufgelegt hatte, traf der Stürmer mit der Rückennummer 84 zum 4:0 (57.). Nur 34 Sekunden später war es erneut Vanek, der das 6:0 besorgte (59.).
So feierte Martin Köchling einen versöhnlichen Abschied: Der 28-jährige Verteidiger hängt seine Schlittschuhe aus beruflichen Gründen an den Nagel, will dem Verein aber für andere Aufgaben weiterhin zur Verfügung stehen.
 
Preussen kassieren Niederlage in Hamm

Mit einer 0:6 Niederlage kehren die Preussen aus Hamm zurück. Die Krefelder Jungs hielten die Partie lange offen. Der Tabellendritte aus Hamm tat sich sichtlich schwer, konnte sich am Ende aufgrund seiner größeren Routine jedoch durchsetzen. Fast 600 Zuschauer kamen in das Eisstadion am Maxipark in Hamm und sollten einige Tore zusehen bekommen. Eugen Schmidt, Hauptschiedsrichter am gestrigen Abend, pfiff die Partie in Hamm pünktlich um 18:30 Uhr an. Die Hausherren begannen die Partie etwas verhalten und warteten ab, wie die Gäste aus der Seidenstadt das Spiel angehen würden. Man kannte sich ja bereits aus der Vorbereitung und da hatten die Eisbären große Mühe sich gegen die Preussen durchzusetzen. Die ersten Angriffe der Gastgeber vereitelten die Preussen bestens. In der achten Spielminute war es dann geschehen und Eisbär Matthias Potthoff markierte die 1:0 Führung für Hamm. Am Spielstand sollte sich bis zur Pausensirene nichts mehr ändern.
Das zweite Drittel gehörte dann den Eisbären mit freundlicher Unterstützung des Schiedsrichtergespanns. Fast über die kompletten zwanzig Minuten spielten die Preussen in Unterzahl. Bereits nach wenigen Sekunden wurde die erste Strafzeit gegen den Preusse Oliver Mebus angezeigt. Mit Hilfe des sechsten Feldspielers überwanden die Eisbären den Preussenkeeper Ken Passmann das zweite mal an diesem Abend. Das dritte Tor für die Gastgeber fiel dann in Überzahl. Preusse Dennis Appelhans saß für zwei Minuten wegen Hohen Stocks in der Kühlbox. Positiv für die Gäste dabei, dass es das einzige Unterzahltor an diesem Abend war, dass man schlucken musste. Mit dem 3:0 Zwischenstand endete der zweite Spielabschnitt.
Im letzten Drittel wollten die Preussen nochmal zeigen dass man sich nicht so einfach geschlagen geben wollte. Doch alle Versuche blieben spätestens am Hammer Schlussmann Benjamin Voigt hängen. In den letzten fünf Spielminuten versetzten die Eisbären den Preussen dann den Stoß zur endgültigen Niederlage und zogen bis zum Spielende mit 6:0 auf und davon. Die Preussen konnten aufgrund individueller Fehler dagegensetzen und verloren das Spiel mehr als verdient.

Fazit: Für die Preussen war die gestrige Auswärtsniederlage ein erneuter herber Schlag. Die Jungs um Coach Elmar Schmitz brauchen jetzt langsam aber sicher mal wieder ein Erfolgserlebnis um aus dieser Talfahrt herauszukommen.

Torfolge:

1:0 [08:07] Potthoff (Svejda, Vanek)
2:0 [20:43] Flasar (Pietzko, Licau)
3:0 [25:48] Flasar (Svejda, Potthoff)
4:0 [54:48] Vanek (Svejda, Voigt)
5:0 [57:40] Nieberle (Sondermann, Bergstermann)
6:0 [58:17] Vanek (Pietzko, Svejda)

Strafzeiten:

Hamm: 6
Krefeld: 14

Zuschauer:

589
 

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Sonntag, 30.10. 2011 EHC Dortmund Westfalen-Elche vs ESC Moskitos Essen  6 : 1 2:0-0:0-4:1
Tore:

Tor

09:50 1:0 Sebastian Eickmann
12:08 2:0 Frank Petrozza
43:54 3:0 Branislav Pohanka
45:33 4:0 Sebastian Eickmann
59:34 5:1 Michael Schmerda
52:55 6:1 Philipp Michl
 
  46;56 4:1 Alexander Brinkmann    
Strafen: 2 Minuten Strafe 6 Min.   12 Min.    
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: Engelmann, Strohmenger, Stockenschneide
Zuschauer: 1044
EHC Dortmund – Moskitos Essen 6 : 1 (2:0,0:0,4:1)Elche auch heute ohne Shutout
EHC Dortmund - ESC Moskitos Essen 6 : 1 (0:3,0:2,1:2)

Das erwartete Sechs-Punkte-Wochenende konnte der EHC Dortmund verbuchen und am Sonntagabend an der Strobelallee die Essener Moskitos mit 6:1 besiegen. Aber wie schon zwei Tage zuvor in Netphen spiegelte das Ergebnis in keinster Weise den Spielverlauf wieder. Vor allem im zweiten Spielabschnitt fehlte es den Westfalen Elchen gegen Essen an der entsprechenden Konzentration im Verwerten der Torchancen. Symptomatisch war hier zum Beispiel die 25. Spielminute, als eine sehenswerte Kombination nicht erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Christoph Koziol wollte sich mit einem einfachen Torschuss nicht begnügen. Aber auch den anderen Stürmern fehlte das Zielwasser, so dass die Zuschauer knapp 32 Minuten lang auf einen Torjubel warten mussten. Die Moskitos boten im Rahmen ihrer Möglichkeiten eine gute kämpferische Einstellung, brachten aber mit ihren Kontern Benjamin Finkenrath im EHC-Gehäuse nur gelegentlich in Bedrängnis. Bei den Elchen fehlte neben dem langzeitverletzten Benedikt Kastner nur noch Vitali Stähle (Muskelfaserriss im Oberschenkel). Kapitän Stephan Kreuzmann stellte sich trotz seines Cuts an der Lippe aus dem Freitagsspiel im Siegerland zur Verfügung und auch Nils Liesegang war nur vier Wochen nach seinem Fingerbruch überraschend wieder mit dabei.
Der EHC begann druckvoll, musste sich aber ab der 6. Spielminute 90 Sekunden lang einer 3 gegen 5 Unterzahl erwehren. Dies gelang recht problemlos gegen einen Gegner, der sich zumeist auf die Defensive konzentrierte. Als Elche Verteidiger Sebastian Eickmann in der 10. Minute von der linken Seite abzog und zum 1:0 traf, da schien die Partie ihren erwarteten Verlauf zu nehmen. Dies wurde durch das 2:0 nur drei Minuten später untermauert, als Frank Petrozza in Überzahl abstaubte. Dann aber folgten die bereits erwähnten 32 Minuten, die EHC-Coach Frank Gentges an der Bande fast zur Verzweiflung brachte. Chancen auf Chancen wurden herausgeholt und die Moskitos hätten sich über einen wesentlich klareren Rückstand nicht beklagen dürfen. „Brotlose Kunst“ war noch eins der harmlosen Kommentare von Frank Gentges. Im letzten Abschnitt gab es dann doch noch die erwarteten Treffer. Zuerst schaffte Branislav Pohanka in der 44. Minute im zweiten Versuch das 3:0, dann schlug nur zwei Minuten später erneut Sebastian Eickmann zum 4:0 zu. Die Moskitos wurden für ihren Einsatz in der 47. Minute durch Alexander Brinkmann belohnt. Für den (zu niedrigen) Endstand sorgten Michael Schmerda (50. Minute) und Philipp Michl drei Minuten später.
Am kommenden Wochenende warten zwei sehr unterschiedliche Aufgaben auf den EHC Dortmund. Am Freitag reisen die Westfalen Elche als Tabellenführer zum aktuellen Zweiten in der Oberliga West, den Frankfurter Löwen. Ab 19:30 Uhr wartet am Bornheimer Hang sicherlich eine stimmgewaltige Kulisse auf den EHC. Das nächste Heimspiel der Elche steht dann am nächsten Sonntag ab 19 Uhr auf dem Programm. Dann kommt der Herforder EV an die Strobelallee.

Torfolge:

1:0 (09:50) Sebastian Eickmann (Branislav Pohanka, Niklas Clusen)
2:0 (12:08) Frank Petrozza (Florian Kirschbauer, Nils Liesegang) +1
3:0 (43:54) Branislav Pohanka (Michael Schmerda, Sebastian Eickmann)
4:0 (45:33) Sebastian Eickmann (Frank Petrozza, Ryan Martens)
4:1 (46:56) Alexander Brinkmann (Miikka Jäske, Andre Grein)
5:1 (49:34) Michael Schmerda (Dieter Orendorz, Niklas Clusen)
6:1 (52:55) Philipp Michl (Florian Kirschbauer, Florian Kirschbauer) +1

Strafminuten: EHCDO 6 - Moskitos 22

Zuschauer: 1044

Mannschaftsaufstellung: Benjamin Finkenrath [31], Jan Kremer [35] (nicht eingesetzt) – Florian Kirschbauer [2], Stephan Kreuzmann [4] (C), Dieter Orendorz [22], Manuel Neumann [33] (A), Sebastian Eickmann [44] (A), Niklas Clusen [55], Mike Ortwein [93] – Philipp Michl [7], Ryan Martens [8], Michael Schmerda [16], Thomas Richter [18], Branislav Pohanka [25], Jérome Bobon [61], Christoph Koziol [66], Frank Petrozza [88], Stefan Streser [89], Dennis Schlicht [91], Nils Liesegang [98]
 
Beim Spitzenreiter trotz der Niederlage gut verkauft

Die MOSKITOS haben sich beim Spitzenreiter EHC Dortmund gut verkauft. Vor 1044 Zuschauern hielt man bis in das letzte Drittel sehr gut mit und musste sich erst gegen Ende des Spiels deutlich mit 1:6 geschlagen geben.
Wie schon im Spiel gegen Kassel wurde es auch gegen Spitzenreiter Dortmund erst im letzten Drittel deutlich, nach vierzig Minuten stand es lediglich 0:2 aus Sicht der Moskitos. Dabei setzten die Dortmunder gleich von Beginn an die Moskitos stark unter Druck. Nach den ersten Minuten gelang es dem Essener Team dann aber sich langsam zu lösen und erste Chance zu erarbeiten. Die Führung schafften dennoch die Gastgeber. In der zehnten Minute traf Sebastian Eickmann mit einem Sonntagsschuss genau in den Winkel zum 1:0. Frank Petrozza erhöhte drei Minuten später alleine vor dem Tor in Überzahl auf 2:0. Die Chancen der Moskitos sorgten zunächst noch für wenig Gefahr vor dem Dortmunder Tor.
Im zweiten Drittel gaben die Dortmunder zwar weiter den Ton an, doch die Moskitos stemmten sich weiterhin gut gegen die Angriffe der Gastgeber. Vor allem Torwart Christoph Oster hielt das Spiel offen. Bei allen Angriffen der Dortmunder war der Moskitoschlussmann Endstation. Mit fortlaufender Zeit und fehlender Treffer wurden die Gastgeber immer ungeduldiger und die Zuschauer, die sich ein deutliches Schützenfest erhofft hatten, unzufriedener. Im Spiel nach vorne waren die Angriffe der Moskitos in dem Spielabschnitt dann auch zielstrebiger, allerdings blieb ein Treffer hier aus.
Im letzten Drittel kam es dann wie bereits am Freitag gegen Kassel. Die Moskitos, diesmal ohne Lüttges, Linda, Pompino und Piotrowski angetreten waren, gerieten stark unter Druck. Der Tabellenführer aus Dortmund spielte seine individuelle Stärke und läuferische Klasse jetzt gnadenlos aus und entschied das Spiel durch zwei schnelle Treffer in der 44. und 46.Minute. In der 47.Minute sorgte Alexander Brinkmann für den Ehrentreffer der Moskitos, ehe Dortmund in der 50. und 53.Minute zwei weitere Treffer zum 6:1 Endstand erzielen konnte.

Trainer Jan Vondracek nach dem Spiel: „Ich bin ganz zufrieden wie wir hier aufgetreten sind. Wie haben das Spiel lange offen gehalten und Dortmund ein wenig ärgern können.“

EHC Dortmund - Moskitos Essen 6:1 (2:0 | 0:0 | 4:1)

Die Tore: 1:0 (10.) Eickmann (Pohanka, Clusen), 2:0 (13.) Petrozza (Kirschbauer, Liesegang – PP1), 3:0 (44.) Pohanka (Schmerda, Eickmann), 4:0 (46.) Eickmann (Petrozza, Martens), 4:1 (47.) Brinkmann (Jäske, Grein), 5:1 (50.) Schmerda (Orendorz, Clusen), 6:1 (53.) Michl (Kirschbauer, Richter – PP1)

Strafminuten:

Moskitos Essen - 22

Kassel Huskies - 6

Schiedsrichter: - Engelmann

Zuschauer: 1044

 

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TABELLE 10. Spieltag  Oberliga WEST 2010-11

Platz

Mannschaft   Sp. S U V/P T D Punkte
1 Platz gehalten EHC Dortmund EHC Dortmund Westfalen-Elche 10 8 1 0 65 : 24 41 25
2 Platz gehalten Frankfurter Löwen Frankfurter Löwen 10 6 1 0 13 : 26 20 19
3 Platz gehalten Hammer Eisbären Hammer Eisbären 10 5 2 2 41 : 30 11 19
4 Platz gewonnen EJ Kassel Huskies EJ Kassel Huskies 8 5 1 1 59 : 23 36 17
 
5 Platz gewonnen Ratinger Aliens 97 Ratinger Aliens 97 9 5 1 0 46 : 21 25 16
6 Platz verloren

EC Bad Nauheim Rote Teufel

EC Bad Nauheim Rote Teufel 8 5 0 0 44 : 26 18 15
7 Platz verloren Königsborner JEC  Königsborner JEC Bulldogs 8 4 2 1 29 : 12 -13 15
8 Platz verloren EV Duisburg  EV Duisburg Füchse 8 4 1 1 49 : 19 30 14
9 Platz gehalten Herford EV ICE Dragons Herford EV ICE Dragons 8 2 1 0 29 : 70 -41 7
10 Platz gehalten ESC Moskitos Essen  ESC Moskitos Essen  7 2 0 0 19 : 38 -19 6
11 Platz gehalten EHC Krefelder Niederrhein e.V. PREUSSEN EHC Krefelder Niederrhein e.V. PREUSSEN 9 1 0 0 10 : 59 -48 3
12 Platz gehalten EHC Netphen EHC Netphen 9 0 0 0 18 : 78 -60 0