Oberliga West

Spielbericht Oberliga West 04. 11. 2011
EV Duisburg Füchse vs EHC Netphen Spielberichte
EC Bad Nauheim Rote Teufel vs EHC Krefelder Niederrhein e.V. PREUSSEN Spielberichte
Frankfurter Löwen vs EHC Dortmund Westfalen-Elche Spielberichte
Königsborner JEC Bulldogs vs EJ Kassel Huskis Spielberichte
Ratinger Aliens 97   ESC Moskitos Essen  Spielberichte
Herford EV ICE Dragons vs Hammer Eisbären Spielberichte
Tabelle Spieltag
Freitag, 04.11. 2011 EV Duisburg Füchse vs EHC Netphen 16 : 0 3:0-6:0-7:0
Tore:

Tor

03. Min. 0:1 Oprée
05. Min. 0:2 Palka
07. Min. 0:3 Daniel
22. Min. 0:4 Breitkreuz
25. Min. 0:5 Oprée
27. Min. 0:6 Dennis
32. Min. 0:7 MacKay
32. Min. 0:8 Palka
36. Min. 0:9 Palka
47. Min. 0:10 Strodel
48. Min. 0:11 Daniel Fischbuch
48. Min. 0:12 Breitkreuz
50. Min. 0:13 Schlip-per
51. Min. 0:14 Breitkreuz
56. Min. 0:15 Preibisch
58. Min. 0:16 Breitkreuz
 
       
Strafen: 2 Minuten Strafe 4 Min.   16 Min.    
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe Schmidt   Stein    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: Melia, Doden, C. Sauer
Zuschauer: 634
Höchster Saisonsieg gegen den Außenseiter

Am Abend war zum ersten Mal das Team aus Netphen zu Gast in der Scania Arena. Für das Schlusslicht der Oberliga-West gab es aber nichts zu holen. Mit 16:0 kamen die Siegerländer gewaltig unter die Räder. Daniel Huhn ist wieder ein Fuchs.
Es war der erwartete Klassenunterschied. Bereits nach zwei Minuten eröffnete Nico Opree den Torreigen, der in den kommenden 58 Minuten noch auf die Gäste zu kommen sollte. Und bereits da hatte man das Gefühl, dass Netphen an diesem Abend keine Chance haben würde. Zwar ging man nach dem ersten Drittel nur mit 3:0 in die Kabine, das Verhältnis der Torchancen sprach aber Bände. Die Siegerländer kamen so gut wie nie überhaupt Mal in das Drittel der Füchse. Zu halten gab es für Björn Linda schon gar nichts.
Im zweiten Drittel machten es die Hausherren im Abschluss dann besser. Die Chancenverwertung ließ aber weiterhin zu wünschen übrig. Oft wollten es die Duisburger zu schön machen, anstatt den Abschluss zu suchen. Dennoch legte man im zweiten Abschnitt sechs Tore nach und für das letzte Drittel blieb nur noch die Frage offen wie hoch man den Liganeuling nach Hause schicken würde. Ein Highlight bot dann vier Minuten vor dem Ende Alexander Preibisch, der im Alleingang über das gesamte Feld auf dem Weg zum Tor alle Gegner stehen ließ und den Puck im Tor unter brachte.
Die interessanteste Nachricht für die Füchse gab es aber sicher nach dem Spiel. Ralf Pape verkündete die Neuverpflichtung eines alten Bekannten. Daniel Huhn wird nach seinen Gastspielen in Dortmund und Bremerhaven wieder zurück an die Wedau kommen. „Er ist allerdings noch angeschlagen. Ich tippe mal, dass er in rund zwei Wochen dabei sein wird“, erklärt Pape.Wenn es soweit ist, werden die Fans ihn sicher an alter Wirkungsstätte willkommen heißen.


Tore:
1:0 (2:02) Oprée (Breitkreuz, MacKay)
2:0 (5:25) Palka (Hastenteufel, Strodel)
3:0 (6:14) Daniel Fischbuch (Preibisch, Palka)
4:0 (21:22) Breitkreuz (Strodel, Schmidt)
5:0 (24:30) Oprée (Schmidt, Breitkreuz/5-4)
6:0 (27:55) Dennis Fischbuch (Schöbel, Hanke)
7:0 (31:09) MacKay (Strodel)
8:0 (31:33) Palka (Preibisch, Oprée)
9:0 (35:16) Palka (Daniel Fischbuch, Preibisch)
10:0 (46:08) Strodel (Palka, Preibisch)
11:0 (47:12) Daniel Fischbuch (Schmidt, Dennis Fischbuch)
12:0 (47:48) Breitkreuz (MacKay, Schöbel)
13:0 (49:06) Schlipper (Dennis Fischbuch, Daniel Fischbuch/5-4)
14:0 (50:54) Breitkreuz (Schöbel, MacKay/5-4)
15:0 (55:23) Preibisch (Christoph Ziolkowski/4-5)
16:0 (57:54) Breitkreuz (MacKay, Hrstka)

Strafen:
Duisburg 4 + 10 (Schmidt)
Netphen 16 + 10 (Stein)

Zuschauer: 634
 
Rumpftruppe unterliegt in Duisburg

EHC Netphen unterliegt den Duisburger Füchsen mit 0:16

Nur mit einer Rumpftruppe konnte der EHC Netphen die Reise nach Duisburg zu den dort ansässigen „Füchsen“ antreten. Mit Tim Bruch, Rene Kutzner, Falk Elzner, Dennis Breker und Markus Gieseler fehlten gleich fünf Spieler aus beruflichen oder gesundheitlichen Gründen und so musste der EHC Netphen mit einem 0:16 (0:3 0:6 0:7) die Heimreise antreten. Die übrig gebliebenen zwei Reihen wehrten sich nach Kräften und gaben alles, um den Duisburger „Füchsen“ Paroli bieten zu können. Dies gelang auch im ersten Drittel, wo die Netphener Kufenflitzer mit einigen Entlastungsangriffen durchaus dem Tor nahe waren. Martin Oertel war dem Torerfolg kurz vor der ersten Pause am nächsten gekommen, der Pfosten verhinderte jedoch zu diesem Zeitpunkt das 1:3. Mit steigender Spielzeit und dem damit verbundenen Kräfteverschleiß mussten sie den Gastgebern immer mehr und mehr das Feld überlassen. Die konnten den sich ihnen bietenden Platz ausnutzen und ließen ihren drei Toren im Auftaktdrittel im zweiten sechs Tore und im letzten Drittel sieben Tore zum Endstand vom 0:16 aus Netphener Sicht folgen.

Torfolge: 0:1 Oprée (3. – Vorarbeit Breitkreuz, MacKay); 0:2 Palka (5. – Hastenteufel, Strodel); 0:3 Daniel Fischbuch (7. – Preibisch, Palka); 0:4 Breitkreuz (22. – Strodel, Schmidt); 0:5 Oprée (25. – Schmidt, Breitkreuz PP); 0:6 Dennis Fischbuch (27. – Schöbel, Hanke); 0:7 MacKay (32. - Strodel); 0:8 Palka (32. – Preibisch, Oprée); 0:9 Palka (36. – Daniel Fischbuch, Preibisch); 0:10 Strodel (47. – Palka, Preibisch); 0:11 Daniel Fischbuch (48. – Schmidt, Dennis Fischbuch); 0:12 Breitkreuz (48. – MacKay, Schöbel); 0:13 Schlip-per (50. – Dennis Fischbuch, Daniel Fischbuch PP); 0:14 Breitkreuz (51. – Schöbel, MacKay PP); 0:15 Preibisch (56. – Ziolkowski PK); 0:16 Breitkreuz (58. – MacKay, Hrstka)

Strafen:
EHC: 16 + 10(Stein)
Duisburger Füchse: 4 + 10(Schmidt)

Schiedsrichter: Melia – Doden, C. Sauer

Zuschauer: 634

Aufstellung
EHC
Nils Isselhorst (ab 49. Sirringhaus) – Zech, Schäfer, Hendrik Isselhorst, Walther – Sting, Oertel, Kousek, Andre Bruch, Stein, Linke

Duisburger Füchse
Linda (Renkewitz) – Klingsporn, Hastenteufel, Oprée, Schmidt, Hrstka, Behlau, Daniel Fischbuch, Hanke, Strodel, Palka, Preibisch, Schöbel, Breitkreuz, Dennis Fischbuch, Zio-lkowski, MacKay, Werth, Schlipper
 

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Freitag, 04.11. 2011 EC Bad Nauheim Rote Teufel vs EHC Krefelder Niederrhein e.V. PREUSSEN 11 : 0 4.0-2:0-5:0
Tore:

Tor

04:55) 1:0 Maaßen
05:50) 2:0 Weibler
07:40) 3:0 Lavallee
13:18) 4:0 Pöpel
28:16) 5:0 Kohl
36:43) 6:0 Gare
40:13) 7:0 Lavallee
46:45) 8:0 Baldys
48:05) 9:0 Schwab
51:08) 10:0 Maaßen
53:45) 11:0 Maaßen
 
       
Strafen: 2 Minuten Strafe 8 Min.   8 Min.    
  5 Minuten Strafe Striepeke   Marc Schaub    
  10 Minuten Strafe Franz   keine    
  Spieldauer-Strafe Striepeke   keine    
  Matchstrafe keine   Marc Schaub    
Schiedsrichter:: Kissing, Paracki, Trottmann
Zuschauer: 850
Ungefährdeter 11:0-Heimsieg gegen Krefeld - Maaßen dreifacher Torschütze - Erster Shutout für Keller

Mit 11:0 (4:0, 2:0, 5:0) fahren die Roten Teufel drei zu keiner Zeit gefährdete Heimpunkte gegen den Krefelder EV ein. Einziger Wermutstropfen war eine Spieldauerstrafe gegen Jannik Striepeke, der aufgrund eines Kniechecks vorzeitig zum Duschen musste und morgen Abend in Netphen somit fehlt. Erfolgreichster EC-Torschütze war Michel Maaßen mit drei Treffern gegen phasenweise zu harmlose Krefelder.
Trotz 30-minütiger Verspätung des Anpfiffs (Krefeld kam zu spät in Bad Nauheim an) bestimmten die Hausherren von der ersten Sekunde an wie erhofft und erwartet das Geschehen, bereits nach wenigen Sekunden prüfte Tobias Schwab Krefelds Goalie Passmann zum ersten Mal. In der 4.Minute hatte Lavallee die Führung auf dem Schläger, es dauerte aber eine Zeigerumdrehung länger, ehe Maaßen einen Pass von Lavallee aus dem Slot heraus zum 1:0 verwandelte. Bad Nauheim spielte eine Klasse besser und legte ein wesentlich höheres Tempo vor. Körperspiel gab es so gut wie keins, da die Roten Teufel dem Gegner stets einen Schritt voraus waren. Folgerichtig fiel das 2:0 in der 6.Minute durch Weibler mit einem Rückhand-Drehschuss, in der 8.Minute traf Lavallee nach toller Vorarbeit von Cardona völlig freistehend. Marius Pöpel vollstreckte mit einem strammen Handgelenkschuss in der 14.Minute, so dass die Entscheidung frühzeitig zugunsten der Hausherren fiel. Krefeld kam nicht einmal vor den Kasten von Markus Keller, der insgesamt einen geruhsamen Abend verlebte.
Im zweiten Abschnitt waren die Rheinländer etwas enger am Mann und machten es den Hausherren somit schwerer. Die Gäste kamen durch Klein mit einem Break in der 26.Minute gar zur großen Chance auf den ersten eigenen Treffer, doch Markus Keller hielt souverän den Alleingang. Im Gegenzug stand Lanny Gare völlig frei vor Passmann, doch der Schoner des Goalies war zur Stelle. Sekunden später klingelte es dennoch, nachdem Matthias Baldys mustergültig auf Marc Kohl vorlegte, der Passmann ohne Abwehrchance ließ. Als Krefeld nach zwei Strafen gegen die Kurstädter 90 Sekunden lang mit zwei Mann mehr agieren konnten, zeigte Markus Keller mit zwei Saves, dass er ebenfalls im Spiel war. Eine Strafe war abgelaufen, da verwertete Lanny Gare einen langen Pass von Alexander Baum in der 37.Minute zum 6:0-Pausenstand.
Nach nur 13 Sekunden im letzten Drittel markierte Kevin Lavallee das 7:0, Matthias Baldys ließ in der 47.Minute das 8:0 folgen. Bad Nauheim beherrschte das Geschehen, Krefeld wehrte sich mehr und mehr mit teilweise unfairen Aktionen, was z.B. zu einer Matchstrafe gegen Krefelds Nummer 92 führte. Die Partie war aber ohnehin lange gelaufen, Schwab und zwei Mal Maaßen schraubten das Ergebnis am Ende auf 11:0 für die Hausherrren in die Höhe. Bereits morgen treten die Kurstädter ab 20 Uhr beim EHC Netphen an, wo weitere drei Punkte eingefahren werden sollen.

EC Bad Nauheim - Krefelder EV 11:0 (4:0, 2:0, 5:0)
Tore:
1:0 (04:55) Maaßen (Lavallee, Pöpel)
2:0 (05:50) Weibler (Schwab, Gare)
3:0 (07:40) Lavallee (Cardona, May)
4:0 (13:18) Pöpel (Lavallee, Börngen)
5:0 (28:16) Kohl (Baldys, Ketter)
6:0 (36:43) Gare (Baum) SH 4-5
7:0 (40:13) Lavallee (Maaßen, Kujala)
8:0 (46:45) Baldys (May, Cardona)
9:0 (48:05) Schwab (Baum, Gare) 4-4
10:0 (51:08) Maaßen (Baldys, Pöpel)
11:0 (53:45) Maaßen (Gare, Baum)
Strafminuten: ECN 8 + 10 (Franz) + 5+SD (Striepeke) / KEV 8 + 5+MS (92)
Zuschauer: 850
 
Gut gekämpft gegen die Profis aus Bad Nauheim

Am Freitag Abend gastierten die Preussen im beschaulichen Kurort Bad Nauheim wo die Roten Teufel zum Meisterschaftsspiel warteten. Mit einer guten Stunde Verspätung traf der Krefelder Tross im Colonel Knight Stadion ein, so dass die Partie erst um 20:00 Uhr angepfiffen wurde. Die Krefelder Kufencracks versuchten das Spiel so lange wie möglich offen zu gestalten mussten sich dem Favoriten mit 11:0 geschlagen geben.
 

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Freitag, 04.11. 2011 Frankfurter Löwen vs EHC Dortmund Westfalen-Elche 4 : 1 1:0-2:0-1:1
Tore:

Tor

0. 1:0 R. Fairban
27 Min. 2:0 M. Schweiger
40 Min. 3:0 A. Althenn
47 Min. 4:0 M. Seyller
 
  54 Min. 4:1 R. Martens    
Strafen: 2 Minuten Strafe 05 Min.  ??
09 Min.  P. Knihs
17 Min.  M. Bauscher
21 Min.  C. Kasten
43 Min.  K. Thau
44 Min.  ??
54 Min.  K. Thau
60 Min.  J. Barta
 
  18 Min.  M. Neumann
25 Min.  B. Pohanka
34 Min.  ??
36 Min.  S. Eickmann
44 Min.  M. Neumann
48 Min.  S. Eickmann
59 Min.  S. Kreuzmann
   
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: Seckler, M. Lang, Löw
Zuschauer: 4023
Die Löwen überrollen Spitzenreiter Dortmund mit 4:1Spitzenspiel am Freitag: Löwen empfangen Spitzenreiter DortmundDie Löwen überrollen Spitzenreiter Dortmund mit 4:1

Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung spielen die Löwen Frankfurt den Tabellenführer EHC Dortmund an die Wand. 4:1 siegen die Löwen deutlich und verkürzen den Abstand zur Tabellenspitze.
Die Löwen Frankfurt haben am Freitagabend das Spitzenspiel gegen den EHC Dortmund klar dominiert. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung siegten die Männer von Trainer Clayton Beddoes vor 4.023 begeisterten Zuschauern souverän mit 4:1.
Wer mit einem Abtasten beider Teams zu Beginn der Partie gerechnet hatte, wurde schnell eines Besseren belehrt. Schon nach 77 Sekunden gelang den Hausherren der erste Treffer des Abends. Ryan Fairbarn staubte einen Nachschuss seines Landsmannes Simon Barg ab und brachte die Löwen in Führung.
Der Tabellenführer aus Dortmund wurde gleich zu Beginn kalt erwischt. "Wir haben heute jeden Check ausgefahren. Das hat Dortmund Kraft gekostet", sagte Löwen-Kapitän Martin Schweiger nach dem Spiel, für den die Begegnung gegen seinen Ex-Klub eine ganz besondere war.

Löwen-Goalie Wendler - Spieler des Abends

Auch für Löwen-Schlussmann Christian Wendler verlief der Abend hervorragend. Wendler war immer auf der Höhe des Geschehens und hielt die Löwen im Spiel, wenn die Gäste doch einmal vor seinem Gehäuse auftauchten. Leider reichte es am Ende nicht für den erhofften Shut-Out. Sechs Minuten vor dem Ende markierte Ryan Martens den Ehrentreffer für die Westfalen.
Zuvor war das Spiel schon lange entschieden. Durch die Tore von Martin Schweiger in der 27. Minute und Alex Althenn kurz vor der zweiten Pause waren die Löwen frühzeitig enteilt und hatten die Hausherrschaft klar unterstrichen. In der 47. Minute erhöhte schließlich Max Seyller auf das zwischenzeitliche 4:0.
Mit dem Sieg haben die Löwen Frankfurt den Rückstand auf den Tabellenführer auf drei Punkte verkürzt und ein Ausrufezeichen gesetzt.

Löwen Frankfurt - EHC Dortmund 4:1 (1:0, 2:0, 1:1)

1:0 (01:17) Ryan Fairbarn (Simon Barg, Jan Barta)
2:0 (26:32) Martin Schweiger (Max Seyller, Simon Barg) PP1
3:0 (39:12) Alexander Althenn (Simon Barg, Jan Barta)
4:0 (46:17) Max Seyller (Martin Schweiger, Simon Barg)
4:1 (53:44) Ryan Martens (Michael Neumann, Dieter Orendorz) PP1

Strafzeiten: Frankfurt 16 - Dortmund 14.

Zuschauer: 4.023.
 
Löwen Frankfurt - EHC Dortmund 4 : 1 (1:0,2:0,1:1)Elche verlieren, nach inakzeptabeler Leistung, verdinet mit 4 : 1 bei den Löwen in Frankfurt
Löwen Frankfurt - EHC Dortmund 4 : 1 (1:0,2:0,1:1)

Eine deutliche 1:4-Niederlage musste EHC Dortmund am Freitagabend in Frankfurt bei den Löwen einstecken und das der Sieg des Tabellenzweiten gegen den Spitzenreiter verdient war, daran bestand hinterher kein Zweifel. „Ich hoffe, diese Niederlage zeigt bei der Mannschaft Wirkung, damit sie wieder Bodenhaftung bekommt. Der Gegner zeigte wesentlich mehr Leidenschaft und Engagement und bekam im Laufe der Partie immer mehr Selbstsicherheit“ meinte Elche Coach Frank Gentges hinterher. Löwen Trainer Clayton Beddoes sprach von einem Topspiel seiner Truppe und auch die ehemaligen EHC-Spieler, nun im Löwentrikot, machten hinterher deutlich, dass es wohl die beste Frankfurter Leistung im bisherigen Saisonverlauf war.

Beide Teams begannen vor über 4000 Zuschauern druckvoll, aber es waren die Löwen, die bereits nach 77 Sekunden zur 1:0-Führung durch Verteidiger Ryan Fairbarn kamen. Die Elche versuchten dagegen zu halten und holten sich auch gute Möglichkeiten heraus. Aber zu häufig standen Einzelaktionen im Mittelpunkt. So war es auch zu Beginn des zweiten Abschnitts. Branislav Pohanka hatte bereits nach 12 Sekunden eine gute Chance, dann traf Kapitän Stephan Kreuzmann nur das Torgehäuse und auch Ryan Martens verzog einen Schuss. Die Frankfurter nutzten ihre Möglichkeiten zielstrebiger und so war es Martin Schweiger, der in der 27. Minute in Überzahl auf 2:0 erhöhen konnte. Die Löwen bekamen nun, auch bedingt durch weitere Überzahlsituationen, immer mehr Oberwasser und Benjamin Finkenrath im EHC-Gehäuse immer mehr zu tun. In der letzten Spielminute des zweiten Drittels scheiterte zuerst Frank Petrozza auf Dortmunder Seite am guten Frankfurter Keeper Christian Wendler (zuvor zwei Jahre lang beim EHC), dann zeigten die Löwen, wie man mit guten Kombinationen zum Torerfolg kommt, als Alexander Althenn zum 3:0 vollendete. Im Schlussabschnitt hatte der EHC kurzzeitig eine 5:3-Überzahl, die verpuffte aber sehr schnell durch eine eigene Strafzeit. Als die Löwen in der 47. Minute gar auf 4:0 erhöhen konnten, war das für die Stimmung in der Halle sicherlich gut. Für die Elche deutete sich aber ein Debakel an. Das sollte ergebnismäßig nicht kommen und Ryan Martens konnte mit einer Einzelaktion in Überzahl in der 54. Minute mit dem 4:1 noch Ergebniskorrektur betreiben. Nach dem Schlusspfiff konnten die heimischen Fans den Sieg und damit das Verkürzen des Dortmunder Punktevorsprungs in der Tabelle ausgiebig feiern.
Am Sonntag kommt der Herforder EV an die Strobelallee. Ab 19 Uhr können die Westfalen Elche dann eine entsprechende Reaktion auf die Auswärtspleite in der tollen Frankfurter Eissporthalle am Ostpark.

1:0 (01:17) Ryan Fairbarn (Simon Barg, Jan Barta)

2:0 (26:32) Martin Schweiger (Maximilian Seyller, Simon Barg) +1

3:0 (39:12) Alexander Althenn (Simon Barg, Jan Barta)

4:0 (46:17) Maximilian Seyller (Martin Schweiger, Simon Barg)

4:1 (53:44) Ryan Martens (Manuel Neumann, Dieter Orendorz) +1



Strafminuten: Frankfurt 16 - EHCDO 14

Zuschauer: 4023

Mannschaftsaufstellung: Benjamin Finkenrath [31], Jan Kremer [35] (nicht eingesetzt) – Florian Kirschbauer [2], Stephan Kreuzmann [4] (C), Dieter Orendorz [22], Manuel Neumann [33] (A), Sebastian Eickmann [44] (A), Niklas Clusen [55], Mike Ortwein [93] – Philipp Michl [7], Ryan Martens [8], Michael Schmerda [16], Thomas Richter [18], Branislav Pohanka [25], Jérome Bobon [61], Christoph Koziol [66], Frank Petrozza [88], Stefan Streser [89], Dennis Schlicht [91], Nils Liesegang [98]
 

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Freitag, 04.11. 2011 Königsborner JEC Bulldogs vs EJ Kassel Huskis 4 : 5 3:2-1:0-0:3
Tore:

Tor

09:47 1:2 Igor Furda
11:08 2:2 Jakub Krätzer
14:59 3:2 Patric Schnieder
36:38 4:2 Igor Alexandrov
  01:58 0:1 Michael Christ
08:57 0:2 Manuel Klinge
42:30 4:3 Petr Sikora
43:37 4:4 Artjom Kostyrev
59:50 4:5 Manuel Klinge
 
   
Strafen: 2 Minuten Strafe 01 Min. B. Rangen
17 Min. ??
 
  36 Min. A. Engel
52 Min. M. Christ
   
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: Müller, Marc Klaffki, Kontny
Zuschauer:  
Bulldogs bringen Kassel Huskies an den Rand einer Niederlage

Gäste erzielen erst 10 Sekunden vor Schlusspfiff das 4:5

Eineinhalb Jahre ist es her. Die Kassel Huskies traten letztmalig in der DEL an. Und gingen dabei zuletzt nach 60 Minuten als Verlierer vom Eis. Seit dem ist der Top-Favorit aus die Oberliga-Meisterschaft ungeschlagen, doch das kleine Team aus Unna-Königsborn stand kurz davor, diese Serie zu beenden.

Voll wie selten war an diesem Abend die Stehplatztribüne der Eissporthalle Unna. Rund 350 Besucher verfolgten diese Partie in der es nach 118 Sekunden bereits 1:0 aus Sicht der Gäste stand. Als dies Huskies nach 9 Minuten plötzlich das 0:2 erzielten, rechneten viele damit, dass es eine einseitige Partie wird.
Doch wie zuletzt gegen Hamm und Duisburg konnten die Bulldogs mit einer tollen Leistung auch an diesem Abend die Partie drehen und so stand es diesmal schon nach dem ersten Drittel 3:2 für die Hausherren- Zunächst sorgte Kapitän Igor Furda in der 10. Spielminute für den Anschluss, nur 80 Sekunden später netzte Jakub Krätzer im Alleingang zum 2:2 ein. Plötzlich wurden die mitgereisten Fans aus Kassel immer stiller und als es nur 3 Minuten später nach einem Treffer durch Patric Schnieder schließlich 3:2 für den Königsborner JEC stand, trauten viele ihren Augen nicht.

Zum zweiten Drittel wechselten die Gäste ihren Torwart, doch auch der konnte nicht verhindern, dass Igor Alexandrov in Überzahl das Ergebnis auf 4:2 hochschrauben konnte. Wie so oft in dieser Saison stand das Tor der Bulldogs unter Dauerbeschuss, doch die souveräne Abwehrleistung verhinderte zunächst weitere Treffer des Favoriten.

Erst im letzten Drittel fand das Spitzen-Team aus Hessen zurück in die Spur und konnte innerhalb von einer Minute zweimal treffen und somit ausgleichen. Während es für die Bulldogs ein Erfolg gewesen wäre, durch ein Unentschieden einen weiteren Überraschungserfolg einzufahren, benötigten die Huskies unbedingt einen Sieg gegen Unna. In den verbliebenen 16 Minuten kam es zu Chancen auf beiden Seiten und das Spiel wurde immer spannender. Doch wie bereits eine Woche zuvor gegen Hamm fehlten dem Team nur wenige Sekunden und so erzielte Manuel Klinge, vor einem Jahr noch in der Nationalmannschaft aktiv und aktueller Top-Scorer der Oberliga-West, nur 10 Sekunden vor dem Ende das 4:5 und verhinderte so die Verlängerung, bei der die Bulldogs mit mindestens einem Punkt aus der Partie gegangen wären.

In dem überraschend spannenden Spiel ging es wie erwartet sportlich und fair zu. Beide Teams stehen aktuell auf den Plätzen 1 und 2 in der Fairness-Tabelle und so war es kein Wunder, dass lediglich jeweils 4 Strafminuten für die beiden Teams ausgesprochen wurden.
 
10 Sekunden vor Ende erzielt Klinge den Siegtreffer

Lange Zeit sahen die Huskies wie der sichere Verlierer aus, durch ein starkes Schlussdrittel gepaart mit Glück gelang aber doch noch die Wende.

Personell unverändert traten die Mannen von Trainer Jamie Bartman das Spiel in Königsborn an und erwischten einen Start nach Maß. Gerade einmal knappe zwei Minuten waren vorüber, als Stéphane Robitaille in Überzahl trocken von der blauen Linie abzog und Michi Christ leicht zur frühen Führung abfälschte. Ein Tor, das den Huskies Sicherheit gab, sie ließen ihrem Gegner keine Luft zum Atmen und legten in der 9. Spielminute in Person von Manuel Klinge den zweiten Treffer nach.

Alles sprach in dieser frühen Phase für einen erneut klaren und souveränen Sieg, denn mit Ausnahme eines Distanzschusses, den Martin Fous souverän mit der Fanghand entschärfte, kam vom Gastgeber nicht viel. Dies sollte sich aber knappe zwei Minuten nach Klinges Tor ändern. Ungestört konnten sich Patric Schnieder und Kapitän Igor Furda den Puck zuspielen, Furda netzte schließlich aus kurzer Distanz zum Anschlusstreffer ein. Und nur eine gute Minute später schlugen die Bulldogs erneut zu: Der in dieser Saison sonst sehr stark auftrumpfende Emanuel Grund verlor im Rückwärtslaufen die Scheibe an Jakub Krätzer, der frei vor dem ECK-Torhüter auftauchte: Ausgleich, keine Chance für Fous. Die Huskies brachten in dieser Phase keine gefährliche Offensivaktion mehr zustande und wirkten dazu fahrig und unkonzentriert. Dies sollten die eiskalten Gastgeber noch vor Ende des ersten Drittels bestrafen. Nachdem bereits dem Ausgleich ein individueller Fehler voraus ging, war nun Semen Glusanok derjenige, der sich in der eigenen Defensivzone überrumpeln ließ. Jakub Krätzer bediente Patric Schnieder – 3:2 für Königsborn, zugleich auch das Drittelergebnis.

Auch im Mittelabschnitt waren bei den ca. 150 mitgereisten Kasseler Fans lange Gesichter angesagt. Adam Ondraschek, der nun für den glücklosen Martin Fous (drei Gegentore bei sechs Torschüssen) zum Einsatz kam, blieb zunächst beschäftigungslos. Die Huskies rannten immer wieder gegen die gut stehende Defensive der Gastgeber an, allerdings ohne die notwendige Durchschlagskraft, Torchancen waren Mangelware. Kassel machte zwar das Spiel – aber Königsborn das Tor: Nach Strafe gegen Alexander Engel durften die Gastgeber bei einer Spielzeit von 35:43 Minuten erstmals in Überzahl ran und krönten dies mit Erfolg. Einen von André Kuchnia abgefälschten Schuss verwertete Routinier Igor Alexandrov ohne Probleme zum 4:2. Und kurz vor der zweiten Pausensirene hatten die Huskies sogar Glück, nicht noch höher zurückzuliegen, denn Manuel Klinge rettete in Torwartmanier auf der Linie für den bereits geschlagenen Ondraschek.

Im Schlussabschnitt waren die Huskies allerdings nicht wiederzuerkennen. Jamie Bartman schien in der Pause die richtigen Worte gefunden zu haben, denn vor dem Tor des starken JEC-Torhüters Sebastian May brannte es vom Bully weg lichterloh. Nach 2:30 in diesem Drittel fiel dann auch der verdiente Anschlusstreffer durch Petr Sikora, der mit einem trockenen Handgelenksschuss zum 4:3 traf. Und nur eine gute Minute später legten die Huskies nach: Niels Hilgenberg zog von der blauen Linie knallhart ab und überwand Sebastian May auf der Stockhandseite (Artjom Kostyrev wurde offiziell als Torschütze angegeben). 4:4, die Huskies waren wieder im Spiel und drängten nun sogar auf den Führungstreffer. Die beste Möglichkeit dazu hatte zunächst Manuel Klinge, der in Unterzahl allen enteilte, aber May mit einem zu zentralen Schuss nicht überwinden konnte.

Als sich alle Beteiligten gedanklich schon auf die Verlängerung einstellten, schlugen die Huskies aber doch noch mal zu: Zehn Sekunden vor Schluss bediente Petr Sikora den freien Michael Christ, der aber zunächst den Puck nicht an Sebastian May vorbei bekam. Den Rebound verwertete aber Manuel Klinge zum 4:5-Siegtreffer. Grenzenloser Jubel bei den Huskies und den mitgereisten Fans!

Mit Glück und Geschick konnten die Schlittenhunde also die erste sportliche Niederlage dieser Saison verhindern. Gegen die Löwen Frankfurt, die am morgigen Sonntag zu Gast in der Kasseler Eissporthalle sind, wird ein starkes Drittel allerdings nicht ausreichen, denn die Südhessen ließen gestern mit einem deutlichen 4:1-Sieg über Tabellenführer Dortmund aufhorchen. Spielbeginn des Hessenderbys ist 18:30 Uhr.
 

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Freitag, 04.11. 2011 Ratinger Aliens 97   ESC Moskitos Essen  9 : 2 3:1-1:1-5:0
Tore:

Tor

01. Min. 1:0 Hein
07. Min. 2:0 Gries
10. Min. 3:1 Priebsch
31. Min. 4:1 Monych
41. Min. 5:2 Hein
42. Min. 6:2 Tegkaev
45. Min. 7:2 Monych
49. Min. 8:2 Kohmann
57. Min. 9:2 Priebsch
 
  08. Min. 2:1 Grein
39. Min. 4:2 Kruminsch
   
Strafen: 2 Minuten Strafe 8 Min.   20 Min.    
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: Heffler, Hinterdobler, Schwarze
Zuschauer: 629
Ratingen feiert 9:2-Derbysieg gegen die Essener Moskitos

Nur fünf Tage nach dem umfeierten Derbysieg gegen den EV Duisburg konnten die Ratinger Ice Aliens auch das nächste Derby am Sandbach für sich entscheiden. Mit 9:2 fegte das Team von Trainer Larry Suarez die Essener Moskitos vom Eis.
Es war ein Auftakt nach Maß: Gerade einmal zehn Sekunden waren beim Aufeinandertreffen zwischen den Außerirdischen und den Stechmücken gespielt, da zappelte die Scheibe auch schon im Netz. Robby Hein traf nach einem Bully zum 1:0 für die Ice Aliens. Auch in der Folgezeit waren die Ratinger das spielbestimmende Team. Aus allen Lagen versuchte man bereits im ersten Drittel für eine komfortable Führung zu sorgen. So war es nur eine Frage der Zeit, bis die Außerirdischen zum Erfolg kamen. Thorsten Gries traf in der 7. Minute zum 2:0. Bis dahin waren die Moskitos völlig harmlos. Aliens-Keeper Marc Dillmann hatte nur wenig zu tun und wurde beim Gegentreffer in der 8. Minute eiskalt erwischt. André Grein traf mit einem sehenswerten Tor zum 2:1 und sorgte für Hoffnung bei den mitgereisten Fans aus dem Ruhrpott. Die Aliens zeigten sich jedoch völlig unbeeindruckt und konnten noch vor der Pause den alten Abstand durch Jan Philipp Priebsch wieder herstellen.
Im zweiten Drittel agierten die Ratinger deutlich unkonzentrierter und ließen die Moskitos unnötig ins Spiel kommen. Zahlreiche leichte Fehler prägten diese Phase des Spiels, hinzu kamen viele unsaubere Aktionen auf beiden Seiten, die den Spielfluss erheblich störten. So war es auch dem Leistungsniveau angemessen, dass beide Mannschaften im Mittelabschnitt jeweils einen Treffer verbuchen konnten. Lance Monych traf in der 31. Minute in doppelter Überzahl für die Ice Aliens während auf der anderen Seite Maris Kruminsch für die Essener Gäste in der 39. Minute erfolgreich war. Für den höchsten Unterhaltungswert sorgte im zweiten Drittel dann doch die Auseinandersetzung zwischen Thorsten Gries und Christian Vogel. Nachdem Vogel die kurze aber sehenswerte Schlägerei angezettelt hatte, holte Thorsten Gries ziemlich humorlos aus und schickte seinen Kontrahenten mit einem klassischen Knock-Out aufs Eis.
Erst im letzten Abschnitt wurden die Ice Aliens ihrer Favoritenrolle wieder gerecht. Die Mannschaft konzentrierte sich darauf, was sie am besten kann: Mit direkten Aktionen vor das gegnerische Tor kommen und den schnellen Abschluss suchen. Hierbei war diesmal nicht nur die erste Ratinger Sturmreihe erfolgreich. Mit Robby Hein, Artur Tegkaev, Lance Monych, Christian Kohmann und Jan Philipp Priebsch konnte sich ein bunter Reigen in den Spielberichtsbogen eintragen lassen. Mehr als 600 Zuschauer feierten ihr Team nach dem Spiel ausgelassen, zunächst in der Eissporthalle und später bei der gelungenen After-Game-Party im Frankenheim Bürgerhaus.

Ratinger Ice Aliens - ESC Moskitos Essen 9:2 (3:1, 1:1, 5:0)

Tore: 1:0 (1.) Hein, 2:0 (7.) Gries, 2:1 (8.) Grein, 3:1 (10.) Priebsch, 4:1 (31.) Monych, 4:2 (39.) Kruminsch, 5:2 (41.) Hein, 6:2 (42.) Tegkaev, 7:2 (45.) Monych, 8:2 (49.) Kohmann, 9:2 (57.) Priebsch

Strafminuten: Ratingen 8 - Essen 20
Schiedsrichter: Zsolt Heffler
Zuschauer: 629

 
MOSKITOS lassen auch in Ratingen Punkte

Die MOSKITOS konnten auch in Ratingen keine Punkte einfahren. Nach zwei guten Dritteln erfolgte wie schon in den vorangegangenen Spielen erneut im letzten Spielabschnitt der Einbruch. Am Ende hieß es 9:2 für die Ice Aliens.
Verzichten musste Trainer Jan Vondracek auf Sven Linda, Lukas Heise, Florian Pompino, Max Piotrowski und Marcel Koch. Torwart Christian Lüttges stand erstmalig nach seiner Verletzung wieder im Kader, kam allerdings noch nicht zum Einsatz. Danny Fischbach und Christian Vogel rückten in die Verteidigung.
Gleich nach dem ersten Angriff der Gastgeber liefen die Moskitos einem Rückstand hinterher. Robby Hein hatte bereits nach zehn Sekunden für Ratingen getroffen. Die Anfangsphase ging damit klar an die Ice Aliens, die bereits in der 7.Minute durch Gries auf 2:0 erhöhten. Danach konnte sich das Essener Team etwas vom Druck der Gastgeber befreien und kam durch einen sehenswerten Treffer von André Grein in der 8.Minute auf 2:1 heran. Die Ice Aliens gaben aber durch Priebsch in der 10.Minute umgehend die Antwort zum 3:1. Das Spiel der Moskitos wurde etwas ruhiger und effektiver. Maris Kruminsch und Mikka Jäske vergaben jeweils die Chance auf den Anschlusstreffer.
In den ersten zehn Minuten des zweiten Drittels hatten die Moskitos dann ihre beste Phase im Spiel. Man ließ kaum eine Chance der Gastgeber zu und hatte erneut gute Möglichkeiten zu verkürzen, es blieb nur das Erfolgserlebnis aus. Deutlich kaltschnäuziger und abgeklärter vor dem Tor agierten die Ice Aliens. In doppelter Überzahl vollendete nach schneller Kombination Monych zum 4:1. Die Moskitos steckten nicht auf und versuchten sich wieder in das Spiel zurück zu kämpfen. Maris Kruminsch gelang in der 39.Minute zu diesem Zeitpunkt auch der verdiente Anschlusstreffer.
Die Hoffnung auf ein besseres Ergebnis musste man dann aber bereits schnell im letzten Drittel begraben. Ein Doppelschlag durch Hein und Tegkaev brachte die Gastgeber uneinholbar mit 6:2 in Führung. Drei weitere Treffer durch Monych, Kohmann und Priebsch folgten zum Endstand von 9:2 für Ratingen.
Entsprechend unzufrieden war Trainer Jan Vondracek nach dem Spiel: „Wir haben erneut zwei ordentliche Drittel abgeliefert, aber wenn man so wie wir im letzten Drittel Auftritt, kann man keine Punkte erwarten.“

Ratinger Ice Aliens - Moskitos Essen 9:2 (3:1 | 1:1 | 5:0)

Die Tore: 1:0 (1.) Hein (Monych, Kohmann), 2:0 (7.) Gries (Hauptig, Tegkaev), 2:1 (8.) Grein (Jäske, Brinkmann), 3:1 (10.) Priebsch (Schiefner, Bleyer), 4:1 (31.) Monych (Hein, Kohmann – PP2), 4:2 (39.) Kruminsch (Jäske, Brinkmann), 5:2 (41.) Hein (Monych, Kieselev – PP1), 6:2 (42.) Tegkaev (Gries, Gross), 7:2 (46.) Monych (Hein, Kohmann – PP1), 8:2 (49.) Kohmann (Monych, Hein – PP1), 9:2 (57.) Priebsch (Hendle, Aminkia)

Strafminuten:

Moskitos Essen - 20
Ratingen - 8

Schiedsrichter: - Heffler

Zuschauer: - 629
 

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Freitag, 04.11. 2011 Herford EV ICE Dragons vs Hammer Eisbären 4 : 10 1:2-1:4-2:4
Tore:

Tor

12:56 1:1 Smith
38:48 2:6 Reiss
45:25 3:8 Reiss
45:53 4:8 J.Keller
  10:31 0:1 Bergstermann
15:38 1:2 Nieberle
21:47 1:3 Vanek
31:01 1:4 Vanek
31:09 1:5 Svejda
36:24 1:6 Bitter
41:06 2:7 Svejda
43:40 2:8 Gose
49:51 4:9 Svejda
58:46 4:10 Pietzko
 
   
Strafen: 2 Minuten Strafe 10 Min.   10 Min.    
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe Johannhardt   keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: Hertrich, Bandlofsky, R. Weiss
Zuschauer:  
HEV mit deutlicher Heimniederlage

Mit Spannung hatten die Fans das Derby gegen Hamm erwartet, hofften auf eine Sensation gegen den Tabellendritten und damit den ersten Heimsieg. Doch während es nach den ersten 20 Minuten für die knapp 700 Zuschauer noch so aussah, als könnten die Ice Dragons den Fans ihren Wunsch erfüllen, brach ein schwaches 2. Drittel dem Team das Genick und ließ die Eisbären aus Hamm deutlich davon ziehen.

Von Beginn an suchten die Ice Dragons ihre Chancen, waren jedoch zu ungenau sowohl beim letzten Pass, als auch im Abschluss. Während auf Herforder Seite Piro, Smith, Anderson, Johannhardt und Klein vergaben, machten die Gäste es besser, waren deutlich effektiver. In der 11. Minute war es Bergstermann, der Morawitz keine Chance ließ und die Gäste mit 0:1 in Front brachte. Weiterhin machten die Ice Dragons Druck, konnten so auch folgerichtig und hochverdient ausgleichen. Nach Schüssen von Danny Reiss und Josh Piro war es Fraser Smith, der einen Abpraller in der 13. Minute zum Ausgleich verwandeln konnte. Und die Ice Dragons wollten mehr, liessen jedoch beste Chancen weiterhin ungenutzt. Hamm hingegen brauchte nur eine weitere 100%ige, um erneut in Führung zu gehen. Christian Nieberle brachte die Gäste in der 16. Minute mit 1:2 in Führung, gleichzeitig der Pausenstand.

Wütend kamen die Ice Dragons aus der Kabine, wollten den Ausgleich. Doch Piro, Smith und auch Anderson verpassten in den ersten 90 Sekunden des Drittels beste Ausgleichschancen. Wie es besser ging, zeigten wieder die Gäste. Potthoff fing einen Herforder Paß ab, schickte Vanek auf die Reise und der hatte keine Mühe, seinen Konter zum 1:3 zu verwandeln, es lief grade die 22. Minute. Jetzt wirkte es, als wenn man bei den Ice Dragons den Stecker gezogen hätte. Nichts lief mehr zusammen, die Hammer Führung, bis zu diesem nur als glücklich zu bezeichnen, konnten sich die Gäste nun nachträglich gegen einbrechende Ice Dragons verdienen. Das taten sie dann auch, kontrollierten das Spiel und erhöhten durch Vanek, Svejda und Bitter bis zur 37. Minute auf 1:6. Auf den Rängen glaubte niemand mehr daran, dass der HEV noch einmal verkürzen könnte, dann kam Danny Reiss. 12 Sekunden vor Schluss des Drittel hämmerte er die Scheibe aus kurzer Distanz in den Winkel und ließ sowohl Team als auch Fans noch einmal hoffen.

Doch das letzte Drittel begann wieder mit einem Nackenschlag. In Überzahl machten es die Gäste richtig gut, spielten sich so lange die Scheibe zu, bis Svejda goldrichtig stand und auf 2:7 erhöhen konnte, es lief die 42. Minute. Nur 2 Minuten später waren erneut die Gäste in Person von Christian Gose erfolgreich, erhöhten auf 2:8. Dann kamen aber doch noch einmal die Ice Dragons zu guten Chancen. Erst scheiterten sowohl Smith als auch Piro mit Kontern, dann hämmerte Danny Reiss in der 46. Minute einen Schlagschuss von der blauen Linie in den Winkel, Jeff Keller verkürzte noch in der selben Minute mit einem Konter auf 4:8 und anschließend scheiterten Micah Anderson und Marc Keller jeweils mit Kontern. In knapp 5 Minuten kamen die Ice Dragons zu genug Chancen, um das Spiel zu drehen, einzig die Verwertung war mangelhaft. In der 50. Minute war das Feuer dann aber endgültig aus, Svejda machte mit dem 4:9 alles klar. Jetzt wollten die Ice Dragons noch das 10. Gegentor verhindern, aber selbst das gelang nicht mehr, Pietzko erzielte 74 Sekunden vor Schluss den 4:10 Endstand in einer Partie, in der die Ice Dragons zu keiner Phase an die Leistungen der letzten Heimspiele anknüpfen konnten, jedoch trotzdem genug Torchancen erarbeiteten, um auch Hamm ein Bein zu stellen.

Torfolge:
0:1 Bergstermann/Gose (10:31); 1:1 Smith/Piro/Reiss (12:56); 1:2 Nieberle/Bergstermann/Svejda (15:38);
1:3 Vanek/Potthoff (21:47); 1:4 Vanek/Svejda/Bitter (31:01); 1:5 Svejda/Vanek/Potthoff (31:09);
1:6 Bitter/Nieberle (36:24) PP1; 2:6 Reiss/M.Keller/Anderson (39:48); 2:7 Svejda/Vanek/Flasar (41:06) PP1;
2:8 Gose/Bergstermann/Pietzko (43:40); 3:8 Reiss/Domula/Anderson (45:25);
4:8 J.Keller/Schäfer/Piro (45:53); 4:9 Svejda/Vanek/Feske (49:51); 4:10 Pietzko/Flasar (58:46)

Strafminuten:
Herford 10 + 10 (Johannhardt)
Hamm 10
 
Hammer Eisbären gewinnen 10:4 in Herford

Es war ein Pflichtsieg. Nicht mehr, nicht weniger. Die Hammer Eisbären gewannen die Auswärtspartie beim Herforder EV mit 10:4 (2:1, 4:1, 4:2) und tankten Selbstvertrauen für das Heimspiel am Sonntag gegen die Ratinger Ice Aliens (18.30 Uhr/Eissporthalle am Maxipark).
Die Partie war im Grunde schon im zweiten Drittel entschieden. Den Führungstreffer der Hammer glichen die Hausherren zwar noch aus, doch spätestens nach dem 6:1 kurz vor dem Ende des zweiten Abschnitts waren die Gäste auf der sicheren Seite. „Danach wollte jedoch noch ein Tor schießen“, war Trainer Carsten Plate damit unzufrieden, dass sich seine Mannen nicht an die taktischen Vorgaben gehalten hatten. „Das war eine Mischung aus zu offensiven Verteidigern und Stürmern, die zu wenig nach hinten gearbeitet haben.“
So kamen die Herforder im Hammer Drittel zu vielen Zwei-gegen-Eins-Situationen. „Wir waren zu offen“, sagte der Coach. „Da hätten wir uns auch nicht über ein 15:7 wundern dürfen.“ Immerhin war die Verwertung der Chancen deutlich besser als am vergangenen Wochenende.
Marvin Gleibler stand nach seiner Handverletzung übrigens wieder auf dem Eis, und auch Constantin Wichern stand wieder zur Verfügung.

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TABELLE 11. Spieltag  Oberliga WEST 2010-11

Platz

Mannschaft   Sp. S U V/P T D Punkte
1 Platz gehalten EHC Dortmund EHC Dortmund Westfalen-Elche 11 8 1 0 66 : 28 38 25
2 Platz gehalten Frankfurter Löwen Frankfurter Löwen 11 7 1 0 50 : 27 23 22
3 Platz gehalten Hammer Eisbären Hammer Eisbären 11 6 2 2 51 : 34 17 22
4 Platz gehalten EJ Kassel Huskies EJ Kassel Huskies 9 6 1 1 64 : 27 37 20
 
5 Platz gehalten Ratinger Aliens 97 Ratinger Aliens 97 10 6 1 0 55 : 23 32 19
6 Platz gehalten

EC Bad Nauheim Rote Teufel

EC Bad Nauheim Rote Teufel 9 6 0 0 55 : 26 29 18
7 Platz gehalten EV Duisburg  EV Duisburg Füchse 9 5 1 1 65 : 19 46 17
8 Platz gehalten Königsborner JEC  Königsborner JEC Bulldogs 9 4 2 1 33 : 47 -14 15
9 Platz gehalten Herford EV ICE Dragons Herford EV ICE Dragons 9 2 1 0 33 : 80 -47 7
10 Platz gehalten ESC Moskitos Essen  ESC Moskitos Essen  8 2 0 0 21 : 47 -26 6
11 Platz gehalten EHC Krefelder Niederrhein e.V. PREUSSEN EHC Krefelder Niederrhein e.V. PREUSSEN 10 1 0 0 10 : 69 -59 3
12 Platz gehalten EHC Netphen EHC Netphen 10 0 0 0 18 : 94 -76 0