Oberliga West

Spielbericht Oberliga West 05-06. 11. 2011
EHC Netphen vs EC Bad Nauheim Rote Teufel Spielberichte
EHC Krefelder Niederrhein e.V. PREUSSEN vs Königsborner JEC Bulldogs Spielberichte
EJ Kassel Huskis vs Frankfurter Löwen Spielberichte
Hammer Eisbären vs Ratinger Aliens 97 Spielberichte
EHC Dortmund Westfalen-Elche vs Herford EV ICE Dragons Spielberichte
EV Duisburg Füchse vs Hammer Eisbären Spielberichte
Tabelle Spieltag
Samstag, 05.11. 2011 EHC Netphen vs EC Bad Nauheim Rote Teufel 0 : 18 0:4-0:8-0:6
Tore:

Tor

    03:36 1:0 Gare
05:55 2:0 Kujala
09:58 3:0 Kujala
19:14 4:0 Kujala
25:37 5:0 Lavallee
26:01 6:0 Weibler
26:27 7:0 Weiber
27:01 8:0 Maaßen
30:23 9:0 Wex
30:33 10:0 Schwab
31:18 11:0 Weibler
37:58 12:0 Maaßen
42:20 13:0 Gare
47:07 14:0 Maaßen
55:32 15:0 Pohl
56:30 16:0 Wex
57:38 17:0 Baum
58:14 18:0 Kujala
 
   
Strafen: 2 Minuten Strafe 8 Min.   6 Min.    
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe Linke   keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: Lindlar, Henkels, Schneegans
Zuschauer: 456
Letztes Aufgebot unterliegt Bad Nauheim

Gibt es eigentlich eine Steigerung einer Rumpftruppe? Wenn ja stand die im Heimspiel gegen die Roten Teufel Bad Nauheim auf dem Eis, das der EHC Netphen mit einer 0:18 (0:4 0:8 0:6)-Niederlage verlassen musste. Zu den Ausfällen vom Duisburg-Spiel kamen noch die Ausfälle von Florian Schäfer (privat), Benjamin Zech (Schulter), Hendrik Isselhorst (Beruf) und Johannes Harnesk (Rippe) dazu, einzig Falk Elzner kehrte in den Kader zurück. Um wenigstens zwei Reihen aufbieten zu können, rückten Daniel Herling und André Jung von der 1b in den Kader von Reinhard Bruch. Anfang des Schlussabschnitts fiel dann auch noch Tim Linke mit einer Rückenverletzung aus, so dass der EHC am Ende nur noch neun Feldspieler aufs Eis schicken konnte. Für den EHC Netphen ging es von Beginn an nur um Schadensbegrenzung gegen Roten Teufel, die von einigen Experten als stärkstes Team der Oberliga West angesehen werden. Die heimischen Eisflitzer wehrten sich wieder nach Kräften und konnten trotz der Überlegenheit der Gäste einige Akzente in der Offensive setzten. Daher viel die Niederlage auch etwas zu hoch und der EHC hätte mehr als nur ein Tor verdient gehabt, auch wenn das am verdienten Sieg der Hessen nichts geändert hätte.
Der EHC Netphen hat bedingt durch die Deutschland-Cup-Pause am kommenden Wochenende spielfrei. Die Zeit kann der EHC Netphen nutzen, um seine Wunden zu lecken.

Torfolge: 0:1 Gare (4. – Vorarbeit Schwab, Baum); 0:2 Kujala (6. – Lavallee, Kohl); 0:3 Kujala (10. – Maaßen, Pöpel); 0:4 Kujala (20. – Lavallee); 0:5 Lavallee (25. – Kujala, Maaßen); 0:6 Weibler (27. – Gare, Schwab); 0:7 Weibler (27. - Gare, Mangold); 0:8 Maaßen (28. – Pohl, Lavallee); 0:9 Wex (31. – Cardona, Baldys); 0:10 Schwab (31. – Weibler); 0:11 Weibler (32. – Gare, Lavallee); 0:12 Maaßen (38. – Lavallee, Kujala); 0:13 Gare (43. – Lavallee, Franz); 0:14 Maaßen (48. – Kujala, Lavallee); 0:15 Pohl (56. – Baldys, Wex); 0:16 Wex (57. – Baldys, Cardona); 0:17 Baum (58. - Gare, Weibler); 0:18 Kujala (59. - Maaßen, Lavallee)

Strafen:
EHC: 8 + 10(Linke)
Rote Teufel Bad Nauheim: 6

Schiedsrichter: Lindlar – Henkels, Schneegans

Zuschauer: 456

Aufstellung
EHC
Sirringhaus (ab 31. Nils Isselhorst) – Elzner, Walther, Stein, André Bruch – Sting, Oertel, Kousek, Linke, Herling, Jung

Rote Teufel Bad Nauheim
Keller (Lehr) – Mangold, Baum, Franz, Ketter, Pohl, Pöpel, Kohl – May, Baldys, Maaßen, Kujala, Cardona, Gare, Lavallee, Schwab, Weibler, Wex
 
18:0-Sieg in Netphen bringt zweiten Shutout für Keller - Kujala mit vier Treffern - Pokalspiel in DK enthalten

Mit 18:0 (4:0, 8:0, 6:0) fuhren gestern Abend die Roten Teufel vom EC Bad Nauheim ihren zweiten gegentorlosen Sieg innerhalb von nur 24 Stunden ein, nachdem man am Freitag bereits den Krefelder EV mit 11:0 nach Hause schickte (Video hier). Von Goalie Markus Keller war dies somit der zweite Shutout direkt hintereinander in einem mehr als einseitigen Match, in dem die Hausherren vor rund 450 Zuschauern (ca. 250 aus Bad Nauheim) nicht den Hauch einer Chance hatten.
Das muntere Scheibenschießen gegen die mit nur 10 Feldspielern angetretenen Gastgeber begann bereits in der 4.Minute, als Lanny Gare den Torreigen eröffnete. Die Gäste waren einfach eine Klasse besser und zogen ein deutlich höheres Tempo an, das die Siegerländer nicht mitgehen konnten. Geburtstagskind Janne Kujala (wurde gestern 30 Jahre alt) machte sich selber ein Geschenk und erzielte noch im ersten Abschnitt einen lupenreinen Hattrick zum 4:0-Pausenstand. Gleich acht Mal klingelte es im Mitteldrittel, auch hier war ein Hattrick dabei (Manuel Weibler), Michel Maaßen (2), Kevin Lavallee, Pierre Wex und Tobias Schwab hießen die anderen EC-Torschützen. Die Gäste gaben sich mit dem erneuten zweistelligen Ergebnis aber noch nicht zufrieden und wollten ihre individuelle Punkteausbeute weiter vorantreiben. Gare, Maaßen, Pohl, Wex, Baum und erneut Kujala mit dessen vierten Tor an diesem Abend beschlossen letztendlich das fast schon erwartete Torfestival zweier ungleicher Gegner.
Nun haben die Roten Teufel aufgrund der Deutschland-Cup-Pause erst einmal ein paar Tage frei, auch die Geschäftsstelle des EC Bad Nauheim hat in der kommenden Woche aufgrund dessen geschlossen. Ab dem 15.11. ist sie wieder verfügbar - rechtzeitig vor dem mit Spannung erwarteten DEB-Pokalheimspiel am Mittwoch, den 16.11. um 19.30 Uhr gegen Zweitligist ES Weißwasser. Dieses Spiel wird für alle Dauerkarteninhaber übrigens kostenlos sein: "Wir haben beschlossen, dass das nächste DEB Pokalspiel auch nochmal für alle Dauerkarteninhaber kostenlos enthalten ist. Vereinzelte DK-Inhaber, die bereits ein Ticket in den letzten Tagen erworben hatten, können dieses gerne wieder in der Geschäftsstelle zurückgeben und bekommen somit natürlich den Preis erstattet. Wir bauen in dieser 2.Pokalrunde ganz einfach auf unsere Fans, um möglicherweise dem Favoriten aus der Lausitz ein Bein stellen zu können", so EC-Geschäftsführer Andreas Ortwein.

EHC Netphen - EC Bad Nauheim 0:18 (0:4, 0:8, 0:6)
Tore:
1:0 (3:36) Gare (Schwab Baum)
2:0 (5:55) Kujala (Lavalee, Kohl)
3:0 (9:58) Kujala (Maaßen, Pöpel)
4:0 (19:14) Kujala (Lavallee)
5:0 (25:37) Lavallee (Kujala, Maaßen)
6:0 (26:01) Weibler (Gare, Schwab)
7:0 (26:27) Weiber (Gare, Mangold)
8:0 (27:01) Maaßen (Pohl, Lavallee)
9:0 (30:23) Wex (Cardona, Baldys)
10:0 (30:33) Schwab (Weibler)
11:0 (31:18) Weibler (Gare, Schwab)
12:0 (37:58) Maaßen (Lavallee, Kujala)
13:0 (42:20) Gare (Lavalee, Franz)
14:0 (37:07) Maaßen (Kujala, Lavalee)
15:0 (55:32) Pohl (Baldys, Wex)
16:0 (56:30) Wex (Baldys, Cardona)
17:0 (57:38) Baum (Gare, Weibler)
18:0 (58:14) Kujala (Maaßen, Lavallee)

Strafminuten: EHC 8 + 10 (Linke) / ECN 6
Zuschauer: 459
 

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Sonntag, 06.11. 2011 EHC Krefelder Niederrhein e.V. PREUSSEN vs Königsborner JEC Bulldogs 4 : 8 1:1-3:3-0:4
Tore:

Tor

16:11 1:1 Matthias Wodrich
23:31 2:2 Kai Oltmanns
29:48 3:3 Pierre Klein
33:08 4:4 Haiko Hirsch
  13:49 0:1 Michal Bezouska
21:46 1:2 André Kuchnia
27:24 2:3 Dennis Nejdrowski
31:10 3:4 Igor Furda
56:02 4:5 Michal Bezouska
57:24 4:6 Patric Schnieder
57:44 4:7 Jakub Krätzer
59:12 4:8 Michal Bezouska
 
   
Strafen: 2 Minuten Strafe 14 Min   12 Min.    
  5 Minuten Strafe Beckers   keine    
  10 Minuten Strafe keine   keine    
  Spieldauer-Strafe Beckers   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: 192
Zuschauer: Franz, D. Kiefer, Solbach
Fünf Minuten fehlten zur Overtime - Schiedsrichter mit wenig Fingerspitzengefühl

Am Sonntagabend trafen die Preussen auf den Tabellenvierten, die Bulldogs aus Unna. Die Hausherren schlugen sich gut und waren über die gesamte Spielzeit ein ebenwürdiger Gegner. Bis zur 55. Spielminute stand es in diesem schnellen und vorallem spannenden Spiel 4:4, bevor das Schiedsrichtergespann maßgeblich in den Spielverlauf eingriff. Hauptschiedsrichter Franz zeigte wenig Fingerspitzengefühl, als er gegen Preussenstürmer Robin Beckers fünf Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit eine 5 + Spieldauerstrafe verhing. Robin traf den von hinten kommenden Unnaer Stürmer Bezouska unglücklich mit seinem Schläger, so dass das Schiedsrichtergespann sich für diese drastische Strafe aussprach. Der gefoulte Bezouska war es dann, der sich noch mit zwei weiteren Treffern für sein Team in die Torschützenliste eintrug. Mit 31 zu 4 Strafminuten im letzten Drittel hatten die Preussen das Nachsehen und verloren die Partie, sicherlich in der Höhe unverdient, mit 4:8.
Punkt 18:00 Uhr ging die Partie los, und es entwickelte sich ein munteres rauf und runter mit guten Torchancen auf beiden Seiten. Beide Torhüter waren aber auf ihrem Posten und es blieb vorerst beim Stand von 0:0. In der 14.Spielminute war es dann soweit. Königsborn ließ die mitgereisten Schlachtenbummler das zum ersten Tor des Abends jubeln. Michal Bezouska war für die Bulldogs erfolgreich. Die Preussen ließen sich aber nicht beirren und spielten ihr Spiel einfach weiter. Das sollte sich dann in der 16.Spielminute auch auszahlen. Pierre Klein mit dem ersten Schussversuch, scheiterte aber am Goalie und Matthias Wodrich im Nachsetzen dann zum 1:1 Ausgleich. Mit diesem Ergebnis ging es dann in die erste Drittelpause.
Das zweite Drittel begann so wie das erste aufgehört hatte. Etwas mehr als anderthalb Minuten waren von der Uhr abgelaufen als Königsborn erneut in Führung ging. Diesmal war André Kuchnia für die Gäste erfolgreich. Die Hausherren hatten aber nur wenig später die Antwort parat. Dario Schmitz und Jan Lankes hatten ein gutes Auge für den frei stehenden Kai Oltmanns, der die Scheibe dann im Gästegehäuse zum 2:2 Ausgleich unterbrachte. Nur vier Minuten später, gingen die Gäste wieder in Führung. Torschütze diesesmal Nejdrowski. Auch darauf antwortete das Team um Coach Elmar Schmitz knappe zwei Minuten später in Überzahl mit dem 3:3 durch Pierre Klein. Bulldogge Michal Bezouska saß für zwei Minuten wegen Beinstellens in der Kühlbox. Nur 22 Sekunden liefen auf der Uhr runter als das 4:3 für Königsborn durch Igor Furda fiel. Kurze Zeit später, die Preussen wieder in Überzahl und erneut erfolgreich. Haiko Hirsch ließ die Heimfans zum 4:4 Ausgleich jubeln. Bis zur zweiten Pausensirene hatten beide Teams noch Chancen ihre Farben in Führung zu bringen, doch kein Akteur konnte den gegnerischen Goalie vorerst überwinden und so blieb es vorerst beim Stande von 4:4.
Die letzten zwanzig Minuten brachen an und beide Teams drängten auf das Führungstor. Widerum waren beide Torleute zur Stelle. So langsam aber sicher nahmen die Schiedsrichter das Heft mehr in ihre Hand. Höhepunkt war dann die Spieldauerstrafe gegen Preussenstürmer Robin Beckers wegen hohen Stocks, der einen von hinten heranfahrenden gegnerischen Spieler nicht sah und dieser bei einer Seitwärtsbewegung des Preussenstürmers den Schläger ins Gesicht bekam. Ein Tröpfchen Blut reichte dann Hauptschiedsrichter Franz um Robin Beckers dann vom Eis zu stellen. Zuvor wurde Matthias Wodrich an der Bande zusammengefahren und musste verletzt das Eis verlassen, hierfür blieb eine Strafe allerdings aus. Die Preussen spielen nun fünf Minuten mit 4 gegen 5. Und so geschah dann, was passieren musste. Königsborn ließ die Scheibe schnell laufen und schraubte das Ergebnis noch auf 4:8 hoch. Erwähnenswert ist dabei, dass der Spieler Michal Bezouska aus Königsborn noch zwei der vier Tore selber schoss nachdem er den Schläger ins Gesicht bekommen hatte. So endete diese Partie dann mit dem Endergebnis von 4:8 für Königsborn.

Fazit: Die Preussen boten den Zuschauern eine sehr engagierte Leistung und wurden nur durch die freundliche Unterstützung der Unparteiischen im letzten Drittel von einem Punktgewinn getrennt. Alle anwesenden in der Halle wissen das das Endergebnis nicht den Spielverlauf wiederspiegelt.

Torfolge:

0:1 [13:49] Bezouska (Kuchnia, Alexandrov)
1:1 [16:11] Wodrich (Klein)
1:2 [21:46] Kuchnia (Alexandrov, Bezouska)
2:2 [23:31] Oltmanns (Lankes, Schmitz)
2:3 [27:24] Nejdrowski
3:3 [29:48] Klein (Wodrich, Schmitz)
3:4 [30:10] Furda (Krätzer, Gerike)
4:4 [33:28] Hirsch (Oltmanns, Schmitz)
4:5 [56:01] Bezouska (Hrstka, Alexandrov)
4:6 [57:24] Schnieder (Furda, Krätzer)
4:7 [57:44] Krätzer (Furda, Schnieder)
4:8 [59:12] Bezouska (Kuchnia, Hrstka)

Strafzeiten:

Krefeld : 14 + 5 + Spieldauer (Beckers)
Königsborn: 12

Zuschauer:

192
.
Königsborner Jugend Eishockeyclub sichert sich 3 Punkte in Krefeld
Bulldogs machen wichtigen Schritt in Richtung Aufstiegsrunde

Nachdem man sich am Freitag noch gegen den ungeschlagenen Topfavoriten aus Kassel erst 10 Sekunden vor Schluss mit 4:5 geschlagen geben musste, wurde der Unnaer Oberligist zwei Tage später mit 3 Punkten belohnt beim 4:8 in Krefeld. Dabei tat man sich zunächst schwerer als erwartet. Erschöpft vom harten Freitag-Spiel stand es 5 Minuten vor dem Schlusspfiff noch 4:4, ehe man von einer 5 Minuten-Strafe gegen einen Krefelder Spieler profitierte. Dabei musste man wie schon am Freitag mit Philip Brozé, Patrick Kuchnia, Benedikt Rangen und Christoph Ulrich auf gleich vier Akteure verzichten.
Knapp 14 Minuten waren gespielt bis endlich das erste Tor des Abends fiel. Die neuformierte Sturm-Reihe um Michal Bezouska, André Kuchnia und Igor Alexandrov konnten nach mehreren Paraden vom Krefelder Torwart Passmann in der Anfangsphase nach einer ansehnlichen Kombination schließlich das 0:1 erzielen. Allerdings hielt die Führung durch Bezouska nicht lange, denn nur 2 Minuten später konnten die Gastgeber zum ersten Mal in der Partie ausgleichen. Somit ging es mit einem Stand von 1:1 in die Pause.
Bereits in der 2. Minute nach Beginn des 2. Drittels gingen die Bulldogs erneut in Führung, diesmal traf André Kuchnia nach Vorarbeit seiner beiden Sturmkollegen. Doch auch diese Führung hielt nicht lange und so konnten die Preussen Krefeld erneut ausgleichen. Dieses Spielchen zog sich bis zum Stand von 4:4 hin, bis man schließlich mit diesem Stand in die 2. Pause ging. Den dritten Treffer erzielte zunächst Dennis Nejdrowski im Alleingang, den vierten Treffer markierte Kapitän Igor Furda nach Vorarbeit von Jakub Krätzer und Lars Gerike. Die vielen Konter der Krefelder machten den Bulldogs bis dahin das Leben in der ungewohnten Favoriten Rolle schwer und somit musste die Entscheidung erst im letzten Drittel fallen.
Dabei blieb es bis fünf Minuten vor dem Ende spannend, bis schließlich Michal Bezouska bei einem Konter mit dem Schläger im Gesicht erwischt wurde und sein Gegenspieler mit einer 5-plus-Spieldauerdisziplinarstrafe vorzeitig unter die Dusche geschickt wurde. Somit mussten die Gastgeber fortan für den Rest der Partie mit 4 Feldspielern auskommen, was von den Bulldogs eiskalt ausgenutzt wurde. Zunächst krönte Bezouska seine starke Leistung mit dem entscheidenden Treffer zum 4:5, anschließend erhöhte Patric Schnieder auf 4:6, die Vorarbeit kam dabei von seinem Sturmpartner Furda und Krätzer. Schnieder bedankte sich nur 20 Sekunden später in dem er und Furda, Krätzer das 4:7 auflegten. Als dann anschließend noch ein weiterer Krefelder Spieler auf die Strafbank musste konnte Michal Bezouska sein Dreierpack komplettieren und traf zum 4:8 nach Vorarbeit von André Kuchnia und Wolfgang Hrstka.
Somit konnten die Bulldogs Boden gut machen auf die direkten Konkurrenten im Kampf um Platz 8 und stehen nun 7 Punkte vor dem Verfolger aus Herford. Auf Grund des Deutschland-Cups ist das nächste Wochenende spielfrei, somit folgt das nächste Pflichtspiel erst am 18.11.2011 beim „kleinen“ Derby beim Spitzenreiter aus Dortmund, zwei Tage später kommt Schlusslicht Netphen in die Eissporthalle nach Unna. Spielbeginn am 20.11.11 ist um 18:30 Uhr.
 

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Sonntag, 06.11. 2011 EJ Kassel Huskis vs Frankfurter Löwen 7 : 4 4:2-2:0-1:2
Tore:

Tor

01:40 1:0 Alexander Heinrich
04:02 2:0 Manuel Klinge
11:52 3:1 Manuel Klinge
15:28 4:2 Sven Valenti
21:18 5:2 Manuel Klinge
29:28 6:2 Petr Sikora
56:54 7:4 Sven Valenti
 
  10:20 2:1 Martin Schweiger
13:55 3:2 Max Seyller
42:21 6:3 Alexander Althenn
43:37 6:4 Jan Barta
   
Strafen: 2 Minuten Strafe 2 Min.   12 Min.    
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: Kissing, Trottmann, Löw
Zuschauer: 6.100
Huskies siegen in torreichem Hessenderby

Derbysiege sind die schönsten Siege. Mit 7:4 (4:2;2:0;1:2) schickten die Huskies ihren Lieblingsgegner vor ausverkauftem Haus zurück nach Südhessen.
Ähnlich wie schon am Freitag in Königsborn gelang den Schlittenhunden ein Auftakt nach Maß. Erst eine gute Minute war absolviert, als Alexander Heinrich einen Bauerntrick zum 1:0 abschloss. Nur 15 Sekunden später hatte Florian Böhm die Riesenchance auf den zweiten Treffer, zielte allerdings zu ungenau.
Die Gäste aus Südhessen versteckten sich allerdings nicht und kreuzten immer wieder gefährlich vor Martin Fous auf. In die kleine Frankfurter Druckphase hinein schlugen die Huskies aber wieder zu. Manuel Klinge schnappte sich den Puck, zog über den rechten Flügel davon und nagelte die Scheibe ansatzlos unter die Latte. Kurios: Den Vorlagenpunkt zu diesem Treffer bekam Torhüter Martin Fous, der vor Klinge zuletzt den Puck berührte. Traumstart für die Huskies, aber die Löwen hatten dann doch die passende Antwort parat. In der 11. Spielminute ließ Fous einen harmlosen Schuss von Martin Schweiger passieren – nur noch 2:1! 25 Sekunden später hatten die ca. 400 mitgereisten Frankfurt-Anhänger den Torschrei erneut auf den Lippen, jedoch war Fous diesmal zur Stelle. Im direkten Gegenzug nutzten die Huskies dann wieder den sich bietenden Raum. Verteidiger Emanuel Grund spielte toll Manuel Klinge frei, der ins lange Eck zum 3:1 traf. Wer dachte, dass dieser psychologisch ungünstige Gegentreffer die Löwen ins Mark treffen sollte, irrte jedoch, denn sie schlugen tatsächlich wieder zurück: Maximilian Seyller narrte zwei Huskies und traf aus kurzer Distanz zum Anschlusstreffer. Das letzte Wort des Drittels hatten dann aber wieder die gastgebenden Schlittenhunde. In Überzahl überwand Sven Valenti den zunächst glücklosen Christan Wendler im Löwen-Tor zum 4:2. Pause, durchatmen!
Durchatmen? Von wegen! Denn das Mitteldrittel verlief zunächst ähnlich turbulent und mitreißend, wie der Beginn. Nach 21:18 wurde erneut Manuel Klinge von seinen kongenialen Nebenleuten Christ und Sikora freigespielt und hatte keine Probleme, den Puck per Handgelenksschuss in den Winkel zu setzen. 5:2 für die Huskies, die aber in der Defensive immer wieder Chancen zuließen. Erst scheiterte Jan Barta doppelt an Fous, der zwei Minuten später mit Fortuna im Bunde war, als Löwen-Verteidiger Raphael Wagner nur den Innenpfosten traf.
In der 29. Spielminute durften dann die Löwen-Fans wieder jubeln. Was war passiert? Nichts! Außer dass Jan Barta das Kunststück vollbrachte, aus einem Meter über das leere Tor zu schießen aber im Glauben getroffen zu haben, in Jubel ausbrach. Dieser Jubel animierte offensichtlich auch einen Großteil der Löwen-Fans, die erst ca. 15 Sekunden später Bartas Fehlschuss realisierten.
1:30 Minuten nach dieser kuriosen Szene rappelte es dann aber wirklich im Kasten, zum Leidwesen der Gäste allerdings auf der Gegenseite: Petr Sikora hatte alle Zeit der Welt, Löwen-Torhüter Wendler auszutanzen und den Puck mit der Rückhand in den Winkel zu heben: Dieses Tor zum 6:2 sollte auch den Pausenstand bedeuten.
In das dritte Drittel erwischten die Huskies einen denkbar ungünstigen Start. In der 43. Spielminute vertändelte Semen Glusanok den Puck unnötig in der neutralen Zone an Alexander Althenn, der auf Martin Fous zustürmte und zum 6:3 traf. Eine gute Minute später zog Jan Barta aus dem Bullykreis ab und überwand Fous, der bei diesem Gegentor nicht gut aussah, erneut. 6:4 nur noch, sollten die Huskies nun Nerven zeigen? Zumindest bekamen die Löwen dank dieses Doppelschlags sichtlich Oberwasser, bestimmten nun die Partie und drängten die Huskies in ihre Defensivzone, allerdings ohne sich 100%ige Torchancen herauszuspielen. Auf beiden Seiten ließen sichtlich die Kräfte nach und erst fünf Minuten vor Schluss brannte es wieder lichterloh vor dem Löwen-Gehäuse, jedoch reagierte Wendler zwei mal bärenstark gegen Patrick Berendt. Allerspätestens in der 57. Spielminute wurde klar, dass die Aufholjagd der Löwen nicht von Erfolg gekrönt sein wird, als Sven Valenti einen Konter zum 7:4-Endstand abschloss und den Erfolg endgültig sicherstellte.
 
Niederlage in Kassel: Löwen lassen Chancen liegen

Die Löwen haben das Derby in Kassel mit 7:4 verloren. Trotz der vier eigenen Treffer haderten die Löwen vor allem mit der eigenen Chancenverwertung
Im ersten Drittel erwischten die Huskies vor ausverkauftem Haus den besseren Start. Denn etwas mehr als eine Minute war erst gespielt, als der Puck nach einer unglücklichen Situation vor dem Tor im Netz der Löwen zappelte.
Drei Minuten später musste Löwen Torwart Christian Wendler erneut hinter sich greifen, als Manuel Klinge per Handgelenksschuss einnetzte. Es wäre sicher auch alles anders gelaufen, wenn die Löwen Ihre Chancen schon zu Beginn genutzt hätten. Doch am Ende stand Kassels Torwart Martin Fous im Weg oder die Löwen schossen knapp vorbei.
Dennoch war es dann Martin Schweiger, der in der 11. Spielminute endlich auch für die Löwen traf. Doch anstelle des Ausgleichs konnte Kassel nach einem weiteren Treffer von Manuel Klinge (12.) davon ziehen.
Die Löwen gaben nicht auf und Max Seyller (14.) verkürzte in dem turbulenten ersten Drittel erneut, in dem Sven Valenti nochmal für die Hausherren traf (16.). So ging in es in die erste Pause.
Im zweiten Abschnitt ein ähnliches Bild: Kassel macht die Tore und die Löwen nutzten ihre Chancen nicht, die mehrmals das freie Tor verfehlten. Kurz nach der Pause war es wieder Manuel Klinge (22.), der auf 5:2 für die Huskies erhöhte.
Mitte des zweiten Abschnitts erzielte Petr Sikora sogar das 6:2 (30.), was allerdings nach wie vor nicht das Chancenverhältnis auf dem Eis wiederspiegelte. Mit einem Vier-Tore-Rückstand gingen die frustrierten Löwen zum zweiten Mal in die Kabine.
Doch die Löwen gaben sich nicht auf, sondern setzten nochmal zur Aufholjagd an. Und nachdem Alexander Althenn (43.) und Jan Barta (44.) die Löwen durch zwei Treffer binnen kürzester Zeit auf zwei Treffer heran. Auch danach blieben die Löwen weiter am Drücker, doch weitere Treffer blieben trotz weiterer guter Chancen aus.
Am Ende haderten die Löwen schließlich auch noch mit dem Schiedsrichtergespann, ob der einseitigen Strafzeitenverteilung. Den Schlusspunkt unter ein am Ende frustrierendes Derby aus Sicht der Löwen setzte Sven Valenti (57.) mit dem Treffer zum 7:4 für die Huskies.
Für die Löwen stehen angesichts der Spielpause erstmal ein paar freie Tage an.

Am Mittwoch, den 16.11.2011, geht es dann weiter mit dem Pokalspiel gegen die Wild Boys Chemnitz (19:30 Uhr, Eissporthalle Frankfurt). Das nächste Liga-Heimspiel findet am Sonntag, den 20.11.2011, gegen Hamm statt.

Kassel Huskies - Löwen Frankfurt 7:4 (4:2, 2:0, 1:2)

1:0 (01:40) Alexander Heinrich
2:0 (04:02) Manuel Klinge
2:1 (10:20) Martin Schweiger
3:1 (11:52) Manuel Klinge
3:2 (13:55) Max Seyller
4:2 (15:28) Sven Valenti
5:2 (21:18) Manuel Klinge
6:2 (29:28) Petr Sikora
6:3 (42:21) Alexander Althenn
6:4 (43:37) Jan Barta
7:4 (56:54) Sven Valenti

Strafminuten: Kassel 2 - Frankfurt 12.

Zuschauer: 6.100.
 

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Sonntag, 06.11. 2011 Hammer Eisbären vs Ratinger Aliens 97 7 : 6 1:4-2:1-4:1
Tore:

Tor

03:01 1:0 Gose
25:02 2:4 Vanek
28:46 3:5 Bergsterman
42:32 4:5 Svejda
47:23 5:6 Bergstermann
53:14 6:6 Potthoff
58:15 7:6 Gose
 
  12:08 1:1 Hein
13:22 1:2 Kiselev
16:13 1:3 Monych
19:05 1:4 Hauptig
27:44 2:5 Hein
45:23 4:6 Hendle
   
Strafen: 2 Minuten Strafe 16 Min.   22 Min.    
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   Kohmann    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: Heffler, Mörtl, Siebel
Zuschauer: 522
Moral bewiesen Eisbören Siegen gegen Ratingen
nach einer tollten Aufholjagd bezwangen die Hammer Eisbären die Ratiner Ice Aliens mit 7:6

Die heimischen Fans unter den 522 Zuschauern in der Eissporthalle am Maxipark zählten die letzten sieben Sekunden in der Partie genussvoll hinunter, ehe sie ihre Mannschaft feierten. Die Hammer Eisbären zeigten in der Oberliga-Begegnung gegen die Ratinger Ice Aliens eine tolle Moral, bezwangen die „Außerirdischen“ am Ende knapp, aber verdient mit 7:6 (1:4, 2:1, 4:1) und stehen nun auf dem zweiten Tabellenplatz.
„Das ist natürlich eine schöne Momentaufnahme“, sagte Trainer Carsten Plate nach diesem „Wahnsinns-Spiel“. Dabei sah es nach dem ersten Drittel gar nicht nach einem solchen Erfolg aus, lagen die Gastgeber nach 20 Minuten gegen bis dahin laufstarke Ratinger mit 1:4 hinten.
Der Reihe nach: Die Eisbären erwischten den besseren Start. Nachdem Milan Vanek in der zweiten Minute Gästekeeper Marc Dillmann angeschossen hatte, machte es Christian Gose 51 Sekunden später besser und brachte sein Team in Unterzahl mit 1:0 in Front (4.). Die Ratinger schienen zunächst geschockt, kamen darauf aber wieder besser in die Begegnung – auch bedingt durch einige Zeitstrafen auf Seiten des Plate-Teams. „Dadurch kam bei uns ein Bruch ins Spiel“, analysierte der Coach. Zunächst vergab Vanek eine Chancen zum zweiten Treffer, ehe die Gäste eine doppelte Überzahl für sich zu nutzen wussten. Gose hatte sich zuvor in der Defensive gut eingesetzt, doch im Nachsetzen traf Robby Hein doch noch zum 1:1 (13). 74 Sekunden später folgte die erste Führung der Ice Aliens durch Andrej Kiselev (14.). Christian Nieberle, der „wahnsinnig gearbeitet und um jede Scheibe gekämpft hat“ (Plate), hatte die Möglichkeit zum Anschlusstreffer, vergab jedoch, wobei er beim Abschluss von einem Ratinger Akteur behindert worden war.
Es waren in dieser Phase aber die „Außerirdischen“, die mehr von der Partie hatten, die Druck ausübten – und die die Tore erzielten: Lance Monych in Unterzahl (17.) und Hein (20.) erhöhten auf 1:4.
Dabei war dieser Pausenstand einer von vielen Nackenschlägen. „Aber die Jungs haben schon in der Kabine gesagt, dass sie sich hier nicht aufgeben will“, berichtete Plate. Und sie setzten dies in die Tat um: Vanek fälscht einen Schuss von Patrik Flasar in Überzahl zum 2:4 ab (26.), ehe aus Hammer Sicht der wahrscheinliche Wendepunkt der Partie folgte. Es klingt kurios, aber es war das 2:5 für die Ratinger durch Hein (28.). Ein strittiger Treffer, denn Nils Sondermann lag nach hohem Stock im Gesicht verletzt am Boden, doch die Pfeife von Schiedsrichter Heffler blieb stumm. „Das kann man ruhig abpfeifen“, meinte der Eisbären-Coach. Für ihn kam noch hinzu, dass ein Ratinger Spieler im Torraum gestanden und Goalie Benjamin Voigt behindert hatte. „Dieser Treffer war schon ein Kunstwerk“, kommentierte der Ex-Profi.
Doch es war ein Treffer, der die Hammer noch mehr antrieb. „Das hat die Mannschaft noch einmal so richtig angestachelt“, bestätigte Plate. Denn sie gab die passende Antwort dazu auf dem Eis. Aus spitzem Winkel verkürzte Malte Bergstermann auf 3:5 (29.), und in der 32. Minute ging die Scheibe erneut über die Linie, als Robin Loecke einen Schuss abgefälscht hatte. Doch Referee Heffler bremste den Hammer Jubel, er gab den Treffer nicht. „Man hat noch gesehen, wie der Ratinger Torwart die Scheibe hinter der Linie wegholte“, erklärte Plate seine Sicht auf diese Szene. „Der war klar drin.“ Doch auch diesen Nackenschlag verkrafteten die Hammer in der nun intensiv und tempovoll geführten Begegnung, die noch Chancen durch Vanek (36.) und Sondermann (37.) hatten.
In der 43. Minute bezwang Jiri Svejda Ice-Aliens-Goalie Dillmann und erzielte souverän den 4:5-Anschlusstreffer. „Ein Riesen-Ding“, sagte Plate. Michél Ackers traf noch einmal für die Ratinger zum 4:6, doch die Hammer Aufholjagd war dort noch längst nicht beendet. Bergstermann verkürzte auf 5:6 (48.), Matthias Potthoff besorgte den Ausgleich (54.) und Gose markierte den umjubelten Siegtreffer zum 7:6 (59.).
„Die Mannschaft hat heute unheimlich Moral bewiesen“, freute sich Plate, dass seine Mannen für den Einsatz belohnt worden sind. Und darüber, dass sie sich nach dem Rückstand nicht aufgegeben haben. „Man muss jeden bedauern, der nicht in der Halle war.“ Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.
 
Ice Aliens schlagen sich in Hamm selbst

Die Ratinger Ice Aliens unterlagen am Sonntagabend in einem torreichen Aufeinandertreffen mit den Hammer Eisbären mit 6:7. Trotz einer 5:2-Führung schafften es die Ratinger nicht, den Sieg souverän über die Zeit zu bringen und rutschen auf Platz 6 der Oberliga West.
Nach der knappen Niederlage beim Saisonauftakt waren die Außerirdischen gewarnt und wussten, dass man in Hamm auf keinen einfachen Gegner treffen würde. Die Mannschaft von Trainer Larry Suarez ging daher vor allem im ersten Drittel hochkonzentriert zu Werke und konnte den frühen Führungstreffer der Gastgeber aus der 3. Minute schnell ausgleichen und bis zur ersten Pause durch Treffer von Hein, Kiselev, Monych und Hauptig eine komfortable 4:1-Führung aufbauen. Komfortabel deshalb, weil die Ice Aliens das Spiel und den Gegner durchweg kontrollierten und selbst in Unterzahl nur wenige Möglichkeiten zuließen.
Das sollte sich jedoch spätestens in der zweiten Hälfte des Mittelabschnitts ändern. Milan Vanek für die Eisbären und Robby Hein für die Ratinger hatten zwischenzeitlich jeweils einen Treffer zum 2:5 erzielt, bevor die Hausherren, angestachelt durch die teilweise kaum nachvollziehbare Spielführung des Schiedsrichters, zu einer furiosen Aufholjagd ansetzten und die Ice Aliens mehr und mehr unter Druck setzten. Statt das Spiel weiterhin zu kontrollieren, verwickelten sich die Ratinger immer wieder in kleinere Auseinandersetzungen mit den engagiert aufspielenden Eisbären und dem Unparteiischen. Auftakt einer langen Serie von unnötigen Strafzeiten, die sich bis zum Spielende durchzogen, war eine zehnminütige Disziplinarstrafe gegen Christian Kohmann in der 37. Minute, die er beim Spielstand von 3:5 wegen Reklamierens erhielt. Damit war die torgefährliche erste Sturmreihe massiv geschwächt.
Die Eisbären aus Hamm wussten die Situation zu nutzen. Als Jiri Svejda auf 4:5 verkürzte, wussten die Ice Aliens spätestens, dass der Sieg an diesem Abend doch noch einmal ins Wanken geraten könnte. Zwar traf Hendle in der 48. Minute noch einmal für die Ratinger in Überzahl, doch die Hausherren waren zu diesem Zeitpunkt nicht mehr aufzuhalten. So kassierten die Ratinger in der Folgezeit nicht nur spielentscheidende Strafzeiten sondern noch insgesamt zwei Gegentreffer zum 6:7-Endstand im Maxipark.
Das eigentlich spielfreie nächste Wochenende nutzen die Außerirdischen zum Durchschnaufen und zu einem Testspiel gegen den Tabellenführer der Regionalliga West. Am Samstag, 12. November um 20.30 Uhr, ist der Herner EV zu Gast am Ratinger Sandbach.

Hamm - Ratingen 7:6 (1:4, 2:1, 4:1)

Tore: 1:0 (3:01) Gose, 1:1 (12:08) Hein, 1:2 (13:22) Kiselev, 1:3 (16:13) Monych, 1:4 (19:05) Hauptig, 2:4 (25:02) Vanek, 2:5 (27:44) Hein, 3:5 (28:46) Bergstermann, 4:5 (42:32) Svejda, 4:6 (45:23) Hendle, 5:6 (47:18) Bergstermann, 6:6 (53:14) Potthoff, 7:6 (58:15) Gose

Strafminuten: Hamm 16, Ratingen 22 + 10 Kohmann
Schiedsrichter: Zsolt Heffler
Zuschauer: 522
 

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Sonntag, 06.11. 2011 EHC Dortmund Westfalen-Elche vs Herford EV ICE Dragons 10 : 1 3:0-3:0-4:1
Tore:

Tor

01:06 1:0 Philipp Michl
02:26 2:0 Frank Petrozza
07:32 3:0 Ryan Martens
21:09 4:0 Nils Liesegang
26:00 5:0 Nils Liesegang
30:32 6:0 Ryan Martens
41:25 7:0 Christoph Koziol
50:08 8:0 Thomas Richter
56:41 9:1 Christoph Koziol
59:59 10:1 Stefan Streser
 
  54:17 8:1 Daniel Reiß    
Strafen: 2 Minuten Strafe 6 Min.   12 Min.    
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   2 x    
  Spieldauer-Strafe keine   Fraser Smith    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: Schelewski, B. Braun, Van Himbeeck
Zuschauer: 556
EHC Dortmund - Herforder EV 10 : 1 (3:0,3:0,4:1)Elche gewinnen 10:1 gegen die Dragons aus Herford
EHC Dortmund – Herforder EV 10 : 1 (3:0,3:0,4:1)

Es wurde der erwartete klare Heimerfolg und am Ende stand ein 10:1-Sieg des EHC Dortmund gegen den Herforder EV am Sonntagabend an der Strobelallee an der Anzeigetafel. Die Ostwestfalen versuchten sich zwar tapfer zur Wehr zu setzen, aber das gelang nur selten. Einen Vorwurf kann man dem Nachrücker in die Oberliga nicht machen, das Saisonziel dort kann nur der Klassenerhalt sein. Bemerkenswert, die Westfalen Elche konnten eine hundertprozentige Überzahlquote vorweisen. Die sechs Zweiminutenstrafen der Herforder wurden alle mit einem Gegentreffer bestraft. Es war eine insgesamt faire Partie, lediglich Stürmer Fraser Smith auf Seiten des HEV musste das Eis vorzeitig verlassen. Gleich zweimal bekam er eine zehnminütige Disziplinarstrafe wegen Reklamierens und die zweite ‚Zehner‘ bedeutete dann in der 59. Minute automatisch eine Spieldauerdisziplinarstrafe. Auch der EHC bekam in der 53. Minute eine Strafe mit Folgen, in Form einer Bankstrafe. Als nur 29 Sekunden später nämlich ein weiterer Dortmunder Spieler auf die Strafbank musste, da nutzten die Gäste die 5:3-Überzahl zum Ehrentreffer und verdarben damit EHC-Goalie Benjamin Finkenrath den Shutout (Spiel ohne Gegentreffer).
Bereits nach zweieinhalb Minuten lagen die Elche mit 2:0 vorne. Zuerst war es Philipp Michl, der nach 66 Sekunden das 1:0 markierte, dann landete ein vehementer Schlagschuss von Frank Petrozza im Herforder Tor. Den Gästen bot sich die erste Möglichkeit in der 7. Spielminute, eine Zeigerumdrehung später zog EHC-Verteidiger Niklas Clusen in Überzahl aus dem Hinterhalt ab und wohl noch abgefälscht von Ryan Martens stand es 3:0. Die Torproduktion ging dann erst im zweiten Abschnitt weiter. Hier dauerte es 69 Sekunden, bis Nils Liesegang, unterstützt durch den Herforder Keeper (ließ den Puck aus der Fanghand rutschen), auf 4:0 erhöhte. In der 26. Minute war es erneut Nils Liesgang, der eine weitere Überzahl zum 5:0 nutzen konnte. Vier Minuten später hätten die Elche in der einseitigen Partie sogar auf 6:0 erhöhen können, aber das halbe Dutzend wurde ‚erst‘ in der 31. Minute durch Ryan Martens vollgemacht. In den letzten Zwanzigminuten ging es dann weiter mit dem 7:0 nach schöner Kombination durch Christoph Koziol. Es folgten noch weitere vier Treffer, jeweils in Überzahl. Zuerst markierte Thomas Richter in der 51. Minute das 8:0, dann kamen die Gäste zu ihrem Treffer. Über eine Minute lang konnte sich Benjamin Finkenrath in doppelter Unterzahl einem Gegentreffer widersetzen, dann war er beim Schlagschuss von Daniel Reiß machtlos. Das zweistellige Endergebnis für den EHC machten zuerst Christoph Koziol in der 57. Minute mit überlegtem Lupfer und dann Stefan Streser vier Sekunden vor dem Abpfiff des resoluten Hauptschiedsrichters Robert Schelewski voll.
Am kommenden Wochenende ist wegen des Deutschland Cups der Nationalmannschaft eigentlich Spielpause, dennoch bestreitet der EHC Dortmund am Freitag (11.11.2011) um 19:30 Uhr das vorgezogene Meisterschaftsspiel in Krefeld. Das nächste Heimspiel der Westfalen Elche folgt dann eine Woche später gegen den Königsborner JEC.

Torfolge:

1:0 (01:06) Philipp Michl
2:0 (02:26) Frank Petrozza (Ryan Martens, Nils Liesegang)
3:0 (07:32) Ryan Martens (Nils Liesegang, Niklas Clusen) +1
4:0 (21:09) Nils Liesegang (Frank Petrozza, Manuel Neumann)
5:0 (26:00) Nils Liesegang (Thomas Richter, Mike Ortwein) +1
6:0 (30:02) Ryan Martens (Nils Liesegang, Frank Petrozza) +1
7:0 (41:25) Christoph Koziol (Philipp Michl, Florian Kirschbauer)
8:0 (50:08) Thomas Richter (Michael Schmerda, Branislav Pohanka) +1
8:1 (54:17) Daniel Reiß (Kai Domula, Josh Piro) +2
9:1 (56:41) Christoph Koziol (Stephan Kreuzmann, Philipp Michl) +1
10:1 (59:59) Stefan Streser (Niklas Clusen, Christoph Koziol) +1

Strafminuten: EHCDO 6 - HEV 12 + 2x10 (=SD) Fraser Smith

Zuschauer: 556

Mannschaftsaufstellung: Benjamin Finkenrath [31], Jan Kremer [35] (nicht eingesetzt) – Florian Kirschbauer [2], Stephan Kreuzmann [4] (C), Dieter Orendorz [22], Manuel Neumann [33] (A), Sebastian Eickmann [44] (A), Niklas Clusen [55], Mike Ortwein [93] – Philipp Michl [7], Ryan Martens [8], Michael Schmerda [16], Thomas Richter [18], Branislav Pohanka [25], Jérome Bobon [61], Christoph Koziol [66], Frank Petrozza [88], Stefan Streser [89], Dennis Schlicht [91], Nils Liesegang [98]
 
Dragons Chancenlos beim Tabellenführer

Die erwartet deutliche Niederlage mußten die Ice Dragons am Sonntag bei Tabellenführer Dortmund hinnehmen.
Ohne Sven Johannhardt, Michael Reim, Lucas Klein war die Hypothek beim Tabellenersten anzutreten, natürlich noch größer, doch die Ice Dragons verkauften sich so gut wie möglich und unterlagen am Ende mit 10:1 und hielten das Ergebnis im Rahmen.

Dabei sah es nach wenigen Minuten schon so aus, als würden alle Dämme brechen. Nach 3 Minuten führte Dortmund durch Tore von Philipp Michl und Frank Petrozza bereits mit 2:0, in der 8. Minute legte Ryan Martens in Überzahl das 3:0 nach. Doch weitere Tore im ersten Drittel konnten die wacker kämpfenden Ice Dragons und Jacob Lamers im Herforder Tor verhindern.

Auch im 2. Drittel gab es einen Blitzstart der Gastgeber, bereits nach 69 Sekunden hatte Nils Liesegang die Anzeige auf 4:0 gestellt. Erneut Nils Liesegang in der 27. Minute und Ryan Martens in der 31. Minute, jeweils im Powerplay stellten die Anzeigentafel auf 6:0, ein Zwischenergebnis, dass bis zur Pause bestand hatte.

Auch im letzten Drittel hieß es für die Ice Dragons kämpfen und gemeinsam verteidigen um eine zweistellige Niederlage zu verhindern, zu überlegen war der Tabellenführer. Christoph Koziol erhöhte in der 42. Minute auf 7:0, Thomas Richter legte in Überzahl in der 51. Minute zum 8:0 nach. In der 54. Minute konnten die Ice Dragons dann den Ehrentreffer bejubeln, Danny Reiss hatte in doppelter Überzahl eine Vorarbeit von Kai Domula und Josh Piro mit einem krachenden Schlagschuss verwertete. Doch die Gastgeber liessen nicht nach, wollten ein zweistelliges Ergebnis. Christoph Koziol erhöhte in der 57. Minute im Powerplay auf 9:1 und als alle dachten, die bravourös gegen die übermächtig kämpfenden Elche kämpfenden Ice Dragons könnten ein zweistelliges Ergebnis verhindern, war Stefan Streser 1 Sekunde vor Schluß, erneut in Überzahl, erfolgreich und stellte den 10:1 Endstand her. Die Mannschaft hatte alles gegeben, einziger Wehrmutstropfen war die Hinausstellung von Fraser Smith, der sich in einer fairen Partie gleich 2 10-Minütige Disziplinarstrafen fing, was somit zu einer Spieldauerstrafe führte und ihm eine Sperre für das nächste Spiel einhandelte.

Torfolge:
1:0 Michl (01:09); 2:0 Petrozza/Martens/Liesegang (02:26);
3:0 Martens/Liesegang/Clusen (07:32) PP1; 4:0 Liesegang/Petrozza/Neumann (21:09);
5:0 Liesegang/Schmerda/Ortwein (26:00) PP1; 6:0 Martens/Petrozza/Liesegang (30:08) PP1;
7:0 Koziol/Michl/Kirschbauer (41:25); 8:0 Richter/Schmerda/Pohanka (50:08) PP1;
8:1 Reiss/Domula/Piro (54:17) PP2; 9:1 Koziol/Kreuzmann/Michl (56:41) PP1;
10:1 Streser/Clusen/Koziol (59:59) PP1;

Strafminuten:
Dortmund 6
Herford 12 + 10 (Smith) + Spieldauer (Smith)
 

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Dienstag, 08.11. 2011 EV Duisburg Füchse vs Hammer Eisbären 4 : 1 1:1-2:0-1:0
Tore:

Tor

         
Strafen: 2 Minuten Strafe          
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: Schelewski, B. Braun, Van Himbeeck
Zuschauer: 582
Starker Auftritt der jungen Wilden am Dienstag Abend

Zu ungewohnter Zeit, am Dienstag Abend, empfing der EVD den Zweiten der Oberliga-West in eigener Halle. Es war wie erwartet ein anderes Kaliber als noch am vergangenen Freitag, doch die Füchse diktierten über weite Strecken das Spiel und gewannen hoch verdient mit 4:1. Besonders die gut eingespielte Reihe der Kölner Förderlizenzspieler sorgte für reichlich Unruhe im gegnerischen Drittel.
Die Füchse gingen scheinbar hoch Motiviert in die Partie gegen den Zweiten der aktuellen Oberligatabelle. In den ersten zehn Minuten zeigten sie den Fans ein schnelles Spiel und machten viel Druck auf das gegnerische Tor. Lediglich etwas auf dem Torkonto sprang dabei nicht heraus. Dann brachte aber Mats Schöbel auf Vorlage von Matt MacKay und Clarke Breitkreuz den Puck zur verdienten Führung im Gehäuse der Eisbären unter. In der Folge verflachte das Spiel etwas und die Gäste schafften drei Minuten vor der Pause den Ausgleich bei doppelter Überzahl.
Im zweiten Durchgang kam der EVD aber wieder hell wach aus der Kabine. Das Duisburger Team kämpfte mit viel Einsatz um jeden Puck und fuhr Angriff um Angriff in Richtung Hammer Tor. Doch wieder dauerte es knapp zehn Minuten ehe Matt MacKay mit einem schönen Heber von der Seite die erneute Führung herstellte. Kurz vor Ende des Drittels musste Clarke Breitkreuz kurzzeitig verletzt vom Eis, nachdem er bei einer unschönen Aktion von einem Schläger ins Gesicht getroffen wurde. Die anschließenden fünf Minuten Überzahl (5min Strafe wegen hohen Stocks mit Verletzungsfolge) blieben zwar torlos, gleich im Anschluss konnte aber erneut Matt MacKay zum 3:1 Pausenstand erhöhen.
Auch im Letzten Durchgang ließ man den Gegner nicht wieder ins Spiel kommen. In der 44. Minute krönte Marcel Ohmann den starken Auftritt der Reihe mit den Kölner Förderlizenzspielern Ohmann, Riefers und Hauner mit dem 4:1. Die Nachwuchskräfte hatten das gesamte Spiel über bereits für reichlich Wirbel und Torgefahr gesorgt und waren damit eine echte Verstärkung für die Füchse an diesem Abend. Die Partie war damit entschieden. In den letzten zehn Minuten wurde es dann immer wieder handfest und es hagelte reichlich Strafzeiten in dem bis dahin doch fair geführten Spiel. Tore gab es keine mehr zu verzeichnen und so können sich die Füchse über wichtige Punkte freuen.
 
Gut geschlagen

Das vorgezogene Meisterschaftsspiel der Hammer Eisbären gegen die Füchse aus Duisburg verlor man mit 1:4 (1:1, 0:2, 0:1). Dabei hat sich das Plate-Team gut verkauft, zumal die Gastgeber mit hochkarätigen Spielern besetzt waren. Mit vier aktuellen DEL-Spielern liefen die Füchse gestern auf.

Ein ausführlicher Bericht folgt ...
 

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TABELLE 12. Spieltag  Oberliga WEST 2010-11

Platz

Mannschaft   Sp. S U V/P T D Punkte
1 Platz gehalten EHC Dortmund EHC Dortmund Westfalen-Elche 12 9 1 0 76 :  29 47 28
2 Platz gewonnen Hammer Eisbären Hammer Eisbären 13 7 2 2 59 : 44 15 25
3 Platz gewonnen EJ Kassel Huskies EJ Kassel Huskies 10 7 1 1 71 : 31 40 23
4 Platz verloren Frankfurter Löwen Frankfurter Löwen 12 7 1 0 54 : 34 20 22
 
5 Platz verloren

EC Bad Nauheim Rote Teufel

EC Bad Nauheim Rote Teufel 10 7 0 0 73 : 26 47 21
6 Platz gewonnen EV Duisburg  EV Duisburg Füchse 11 6 1 1 69 : 20 49 20
7 Platz gehalten Ratinger Aliens 97 Ratinger Aliens 97 11 6 1 0 61 : 30 31 19
8 Platz gehalten Königsborner JEC  Königsborner JEC Bulldogs 10 5 2 1 41 : 51 -10 18
9 Platz gehalten Herford EV ICE Dragons Herford EV ICE Dragons 10 2 1 0 34 : 90 -56 7
10 Platz gehalten ESC Moskitos Essen  ESC Moskitos Essen  8 2 0 0 21 : 47 -26 6
11 Platz gehalten EHC Krefelder Niederrhein e.V. PREUSSEN EHC Krefelder Niederrhein e.V. PREUSSEN 11 1 0 0 14 : 77 -63 3
12 Platz gehalten EHC Netphen EHC Netphen 11 0 0 0 18 : 112 -94 0