Oberliga West

Spielbericht Oberliga West 18. 11. 2011
EHC Krefelder Niederrhein e.V. PREUSSEN vs Frankfurter Löwen Spielberichte
ESC Moskitos Essen  vs Herford EV ICE Dragons Spielberichte
EHC Dortmund Westfalen-Elche vs Königsborner JEC Bulldogs Spielberichte
EHC Netphen vs Ratinger Aliens 97 Spielberichte
Hammer Eisbären vs Roten Teufel Bad Nauheim Spielberichte
Tabelle Spieltag
Freitag, 18.11. 2011 EHC Krefelder Niederrhein e.V. PREUSSEN vs Frankfurter Löwen 4 : 8 1:3-1:2-2:3
Tore:

Tor

15. Min. 1:2 Dario Schmitz
33. Min. 2:5 Dario Schmitz
54. Min. 3:7 Robin Beckers
60. Min. 4:8 Tom Giesen
  10. Min. 0:1 Tim Bornhausen
13. Min. 0:2 Alexander Althenn
16. Min. 1:3 Paul Knihs
27. Min. 1:4 Kevin Thau
29. Min. 1:5 Simon Barg
41. Min. 2:6 Kevin Thau
45. Min. 2:7 Max Seyller
59. Min. 3:8 Jan Barta
 
   
Strafen: 2 Minuten Strafe 4 Min.   6 Min.    
  5 Minuten Strafe Schlesiger   keine    
  10 Minuten Strafe Jan Lankes   keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe Christian Schlesiger   keine    
Schiedsrichter:: Heffler, Hinterdobler, Störmann
Zuschauer: 650
Preussen boten den Frankfurtern einen tollen Fight

Am Freitagabend stand für die Preussen das Rückspiel auf heimischem Eis gegen die Löwen Frankfurt an. Die Jungs aus der Seidenstadt verkauften sich dabei sehr gut, mussten sich am Ende aber mit 4:8 geschlagen geben. "Hier ist Krefeld...hier ist die Rheinlandhalle!", ertönte es pünktlich um 19:30 Uhr über die Lautsprecher, als Hauptschiedsrichter Heffler den Puck zum ersten Bully einwarf. Frankfurt wollte von Anfang an klar machen, wer hier und heute als Sieger vom Eis gehen würde. Die Preussen hatten aber etwas dagegen und boten den Löwen ordentlich Paroli.
In der 10.Spielminute musste Preussengoalie Ken Passmann aber das erste mal hinter sich greifen. Tim Bornhausen durfte sich als erster Torschütze auf dem Spielberichtsbogen verewigen. Drei Minuten später nutzte Alexander Althenn einen Fehler in der Krefelder Defensive zum 0:2 eiskalt aus. Die Hessen dachten nun, dass es in diesem Rhythmus weitergehen würde. Diese Rechnung wurde aber ohne die Preussen aufgestellt. Lorenzo Maas und Christian Schlesiger bedienten Dario Schmitz, der das Herz in die Hand nahm und mit einem gekonnten Handgelenksschuss den 1:2 Anschlusstreffer markierte. Keine Minute verging als Paul Knihs den alten Torabstand zum 1:3 wiederherstellte. Mit dem Zwischenstand von 1:3 ging es dann in die erste Pause.
Das Eis war frisch gemacht und die nächsten zwanzig Minuten standen an. Die Preussen arbeiteten hart und machten den Gästen das Leben sichtlich schwer. In der 27. und 29. Spielminute erhöhten die Löwen den Spielstand auf 1:5. Dominique Hensel und Simon Barg ließen die mitgereisten Fans erneut jubeln. Die Hessen wechselten nun die Torhüter und für Christian Wendler übernahm nun Dennis Schulz die Arbeit zwischen den Pfosten. Einen Bully im Drittel der Gäste, den Preusse Christian Schlesiger für sich entschied und direkt auf den an der Blauen Linie lauernden Dario Schmitz legte. Mit einem fulminanten Schlagschuss netzte der Defensivspezialist zum hochverdienten 2:5 ein. Fünf Sekunden vor Ende des zweiten Drittels wurde es dann ruppig und es flogen kurzweilig die Fäuste. Ursache sollte wohl ein Stockstich von Preussenspieler Christian Schlesiger gewesen sein, der dann auch von den Unparteiischen mit einer 5+ Spieldauerstrafe frühzeitig duschen geschickt wurde.
Die letzten zwanzig Minuten brachen an. Frankfurt wollte den Sack nun endgültig zu machen und schon nach 31 Sekunden zappelte die Scheibe im Netz der Hausherren. Kevin Thau war für die Hessen erfolgreich. In der 45. Spielminute dann Maximilian Seyller mit dem zwischenzeitlichen 2:7 für die Löwen, doch die Preussen ergaben sich keineswegs ihrem Schicksal und spielten weiter munter mit. Artem Klein schickte in der 54. Spielminute den Pfeilschnellen Pierre Klein auf die Reise, der die Scheibe dann perfekt auf den mitgelaufenen Robin Beckers passte. Dieser brachte die Hartgummischeibe unhaltbar zum 3:7 im Netz der Hessen unter. Eine Minute und vier Sekunden vor Spielende und die Löwen mit dem 3:8 durch Jan Barta. Das 4:8 für die Preussen machte dann Artem Klein, der von André Wagner und Pierre Klein auf die Reise geschickt wurde und im Alleingang den letzten Treffer des Abends markierte.
Fazit: Die Preussen spielten über das gesamte Spiel sehr gut mit. Die Erfahrenheit und cleverness der Gäste machte Schlussendlich den unterschied. Das Ergebnis ist um das ein oder andere Tor zu hoch ausgefallen aber dennoch verdient für die Lions.

Torfolge:

0:1 [09:12] Bronhausen (Wagner, Hensel)
0:2 [12:50] Althenn (Barta, Barg)
1:2 [14:20] Schmitz (Schlesiger, Maas)
1:3 [15:10] Knihs (Bauscher, Kasten)
1:4 [26:42] Hensel (Knihs, Bauscher)
1:5 [28:21] Barg (Wagner, Fairbarn)
2:5 [32:39] Schmitz (Schlesiger)
2:6 [40:31] Thau (Sevo, Wagner)
2:7 [44:24] Seyller (Schweiger, Fairbarn)
3:7 [53:51] Beckers (Klein.P, Klein.A)
3:8 [58:56] Barta (Barg, Althenn)
4:8 [59:17] Klein.A (Wagner, Klein.P)

Strafzeiten:

Krefeld: 6 +5+Spieldauer (Schlesiger) +10 (Lankes)
Frankfurt: 6

Zuschauer:

199
 
Löwen lassen in Krefeld nichts anbrennen

Zwei Tage vor dem Heimspiel gegen den Tabellenzweiten Hamm haben die Löwen das Auswärtsspiel in Krefeld ohne Probleme mit 8:4 gewonnen.
Hockey-Nostalgie am Freitagabend: In der altehrwürdigen Rheinlandhalle zu Krefeld fand am Freitagabend das erste Ligaspiel der Löwen nach rund zweiwöchiger Pause statt. Und die Löwen zeigten sich schon wie im Pokal am Mittwoch gut erholt.
Schon im ersten Drittel zeigten die Löwen, dass sie an diesem Abend nichts anbrennen lassen wollen. Das erste Powerplay der Hausherren verpuffte und in der zehnten Spielminute schoss Tim Bornhausen das erste Löwen Tor des Abend. Wenige Minuten später erhöhte Alexander Althenn (13. Min.) auf 2:0, kurzzeitig kam doch etwas Spannung auf, als Dario Schmitz (15.) den Rückstand verkürzen konnte. Doch Paul Knihs (16.) erhöhte postwendend auf 3:1.
Im zweiten Abschnitt kontrollierten die Löwen weiter das Spielgeschehen und scheiterten allenfalls an der eigenen Verspieltheit vor dem Tor der Rheinländer. Konsequenter ging schließlich Kevin Thau (27.) zu Werke und erzielte den vierten Löwen Treffer, Simon Barg erhöhte kaum zwei Minuten später auf 5:1. In der 30, Spielminute wechselten die Löwen die Torhüter, Dennis Schulz stand nun für Christian Wendler im Tor und musste erstmal hinter sich greifen, als erneut Dario Schmitz (33.) für den EHC traf.
Mit diesem Spielstand ging es auch in den Schlussabschnitt, in dem die Löwen durch weitere Treffer von Kevin Thau (41.) und Max Seyller (45.) keine Zweifel am verdienten Auswärtssieg aufkommen ließen. Robin Beckers (54.) und Tom Gießen (60.) trafen nochmal für die Hausherren, Jan Bartas erzielte auf der Gegenseite Löwen Treffer Nummer Acht.
Damit haben die Löwen den erwarteten Auswärtssieg errungen. Am kommenden Sonntag wird es dann sicher enger zugehen: Dann gastiert der Tabellenzweite aus Hamm in der Eissporthalle Frankfurt. Spielbeginn ist um 18:30 Uhr.

EHC Krefeld - Löwen Frankfurt 4:8 (1:3; 1:2; 2:3)

0:1 (10.) Tim Bornhausen
0:2 (13.) Alexander Althenn
1:2 (15.) Dario Schmitz
1:3 (16.) Paul Knihs
1:4 (27.) Kevin Thau
1:5 (29.) Simon Barg
2:5 (33.) Dario Schmitz
2:6 (41.) Kevin Thau
2:7 (45.) Max Seyller
3:7 (54.) Robin Beckers
3:8 (59.) Jan Barta
4:8 (60.) Tom Giesen

Strafminuten: Krefeld 9 plus Spieldauerdisziplinar (Schlesiger) - Frankfurt 6.

Zuschauer: 650.
 

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Freitag, 18.11. 2011 ESC Moskitos Essen  vs Herford EV ICE Dragons 10 : 1 6:0-1:0-3:1
Tore:

Tor

00:37 1:0 Linda
07:32 2:0 Kruminsch
08:48 3:0 Hasselberg
12:53 4:0 Schneider
13:39 5:0 Schmitz
18:31 6:0 Vogel
20:39 7:0 Schröder
44:11 8:0 Linda
51:42 9:1 Brinkmann
59:45 10:1 Schröder
 
  47:30 8:1 Domula    
Strafen: 2 Minuten Strafe 10 Min.   20 Min.    
  5 Minuten Strafe Kopp
Schneider
 
  Anderson    
  10 Minuten Strafe keine   keine    
  Spieldauer-Strafe Kopp
Schneider
 
  Anderson    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: Naust, B. Braun, Henkels
Zuschauer: 576
MOSKITOS gewinnen 10:1 gegen Herford

Die 576 Zuschauer in der Eissporthalle Essen sahen einen ungefährdeten Sieg der MOSKITOS über die Ice Dragons aus Herford. Bereits nach dem ersten Spielabschnitt hieß 6:0. Die Moskitos zeigten von Beginn an, wer an diesem Abend als Sieger das Eis verlassen würde.

Dabei begann das Spiel zunächst mit 45 Minuten Verspätung. Die Gäste standen bei ihrer Anfahrt für längere Zeit in einer Vollsperrung auf der Autobahn und mussten kurz nach der Ankunft in Essen direkt auf das Eis. Die Moskitos nutzten gleich ihre erste Chance zur Führung, worauf Gästetrainer Bruce Keller sein Team wieder in die Kabine schickte. Sicher nicht nur, um mehr Zeit zu haben sein Team einzustellen, wie er nach dem Spiel zu Protokoll gab. Die Gäste waren deutlich frustriert über Schiedsrichter Naust, der ihnen keine Aufwärmzeit zugestand. Nachdem Herford wieder zurück auf das kam, setzten die Moskitos sofort nach und ließen den Gegner erst gar nicht in das Spiel finden. Maris Kruminsch, Sebastian Hasselberg, Damian Schneider Kai Schmitz und Christian Vogel schraubten das Ergebnis auf 6:0 hoch, wobei die Treffer von Kruminsch und Vogel besonders schön heraus gespielt waren. Den Gästen half auch ein Torwartwechsel nichts, sie hatten den Moskitos zunächst nichts entgegen zu setzen

Im zweiten Drittel gaben die Moskitos weiter den Ton an und erhöhten gleich in der 21.Minute durch Sebastian Schröder auf 7:0. Danach war man aber nicht mehr so druckvoll vor dem gegnerischen Tor und ließ einige gute Chancen aus. Die Gäste kamen so zu den ersten Chancen. Im letzten Drittel gab es dann wieder mehr Tore zu sehen. Zunächst traf Sven Linda in der 45.Minute zum 8:0, ehe Kai Domula in der 48.Minute den Ehrentreffer für die Gäste erzielen konnte. In der 52.Minute bekamen die Zuschauer dann noch eine handfeste Auseinandersetzung geboten. Zunächst erwischte verletzte Herfords Köhne Verteidiger Spelleken mit einem hohen Stock im Gesicht, dann schnappte sich Gordon Kopp den zuvor durch seine unsaubere Spielweise auffallenden Micah Anderson. Zur Überraschung aller Moskitos, stellte Schiedsrichter Naust nicht nur Kopp und Anderson vom Eis, sondern auch Damian Schneider, der mit Herfords Köhne im Clinch gelegen hatte. Köhne ging nach seinem Foulspiel und Auslöser der Auseinandersetzung fast straffrei heraus. Die Moskitos beantworteten den Herforder Auftritt nur wenigen Sekunden später mit dem 9:1 durch Brinkmann und ließen auch nicht locker, um noch den zehnten Treffer zu erzielen. 15 Sekunden vor dem Ende war es dann Juniorenstürmer Sebastian Schröder vorbehalten, den Sieg zweistellig zu gestalten.

„Ich war heute nach dem ersten Drittel zum ersten Mal richtig entspannt. Wir haben von Beginn an alles umgesetzt, was wir wollten. Der klare Sieg freut mich für das Team und vor allem freut mich der Auftritt unseres Youngster Sebastian Schröder. Er wurde heute in der ersten Reihe für den verletzten Andre Grein ins kalte Wasser geworfen. Mit zwei Treffern hat er die Entscheidung mehr als gerechtfertigt“, freute sich Trainer Jan Vondracek nach dem Spiel nicht nur über den klaren Sieg.

Neben den ohnehin schon verletzten Spielern, werden am Sonntag in Bad Nauheim auch noch Kopp und Schneider gesperrt fehlen. Hinter Dominik Scharfenort, Alexander Brinkmann, Sebastian Hasselberg und Marcel Krzyzyk stehen noch Fragezeichen. Trainer Jan Vondracek weiß: „Das wird nicht leicht für uns, aber wir werden wieder alles geben.“

Moskitos Essen – Ice Dragons Herford 10:1 (6:0 | 1:0 | 3:1)

Die Tore: 1:0 (1.) Linda (Jäske), 2:0 (8.) Kruminsch (Sondern – UZ1), 3:0 (9.) Hasselberg, 4:0 (13.) Schneider (Jäske, Lüttges), 5:0 (14.) Schmitz (Jäske), 6:0 (19.) Vogel (Hasselberg, Koch), 7:0 (21.) Schröder, 8:0 (45.) Linda (Jäske, Brinkmann), 8:1 (48.) Domula (Reiss, Piro – PP1), 9:1 (52.) Brinkmann (Sondern, Jäske), 10:1 (60.) Schröder (Jäske)

Strafminuten:

Moskitos Essen - 20 + 20 Kopp (Unnötige Härte) + 20 Schneider (Unnötige Härte)
Ice Dragons - 25 + 20 Anderson (Unnötige Härte)

Schiedsrichter: - Naust

Zuschauer: - 576

Spieler des Abends:

Moskitos Essen: Sebastian Schröder
Ice Dragons: Daniel Reiss
 
Ice Dragons im ersten Drittel nach Aufwärm-Farce kalt erwischt!

Ein schwerer Unfall mit anschließender Vollsperrung auf der A45 sorgte für reichlich Verspätung des Mannschaftsbusse auf dem Weg nach Essen. Dabei hatten die Ice Dragons Glück, noch in Essen anzukommen, denn die freundliche Autobahnpolizei war bereit, den Mannschaftsbus über die gesperrte Autobahn an der Unfallstelle vorbeizulotsen, ohne diese Hilfe hätte der Bus auf einem Parkplatz bis zur Freigabe der Autobahn warten müssen. Um 20.30 endlich in Essen angekommen wollte die die Mannschaft mit viel Elan zu Werke gehen, doch hatten die Truppe von Coach Bruce Keller die Rechnung ohne Hauptschiedsrichter Marc-Andre Naust gemacht. Kurz laufen, dann umziehen und zum warmmachen ab aufs Eis, das war die Devise der Ice Dragons, doch kaum war die Mannschaft auf dem Eis zum warmmachen versammelt, bedeutete der „unparteiische“ dem Team, dass das Spiel sofort und ohne warmmachen beginnen würde, Verletzungen der Spieler billigend in Kauf nehmend! Nichteinmal Pucks zum Warmschiessen der Goalies standen den Ice Dragons zur Verfügung.
So waren auch nur 37 Sekunden gespielt, als der erste Essener Schuss von Sven Linda aufs Tor auch gleich den Weg INS Tor fand. Erbost durch diese Situation nahm Bruce Keller darauf hin die Mannschaft vom Eis, um zumindest die Chance zu haben, die Spielbesprechung in der Kabine durchzuführen. Die anschließende 2-Minütige Bankstrafe war da natürlich vorprogrammiert und Regelkonform.
Das Team versuchte zumindest, ins Spiel zu finden, jedoch war auch für Laien zu sehen, dass Spieler mit kalter Muskulatur erheblich in ihrer Bewegungsfähigkeit eingeschränkt sind. Dass es bis zur 8. Minute dauerte, ehe das 2. Essener Tor durch Maris Kruminsch fiel, lag vor allem daran, dass die Ice Dragons zumindest versuchten, kämpferisch dagegen zu halten. Das dies der 2. Essener Torschuss überhaupt war, und damit auch der 2. Schuss überhaupt an diesem Abend auf das Tor von Lars Morawitz, machte deutlich, dass auch der Herforder Goalie noch lange nicht warm war. Bis zur 13. Minute hatten die Essener durch Sebastian Hasselberg und Damian Schneider eine beruhigende 4:0 Führung herausgeschossen, und der bedauernswerte Lars Morawitz räumte seinen Platz für Alexander Grunwald, der nun allerdings ebenfalls kalt zwischen die Pfosten musste. 2 weitere Tore durch Kai Schmitz und Christian Vogel mußte der noch im ersten Drittel schlucken, so dass das Spiel nach 20 Minuten bereits entschieden war.

Im zweiten Drittel dauerte es erneut nur 39 Sekunden, da erhöhte Sebastian Schröder für die Gastgeber auf 7:0.
Anschließend spielten die Ice Dragons fast nur noch in Unterzahl, auch bedingt durch fragwürdige und teilweise extrem einseitige Entscheidungen, konnten sich aber bis zum Ende des Drittels Schadlos halten, auch wenn ihnen kein eigener Treffer gelang.

Das letzte Drittel war dann von den normalen Strafen ausgeglichener, jedoch kam von beiden Seiten immer mehr Härte ins Spiel, auch bedingt durch die stümperhafte Spielleitung, bei der gerne brutale Fouls geflissentlich übersehen wurden, während fairer Körperkontakt sofort bestraft wurde. In der 45 Minute erhöhten die Gastgeber auf 8:0 durch Sven Linda, die Ice Dragons jedoch gaben sich nicht auf, konnten durch Kai Domula in der 47. Minute zumindest den Ehrentreffer erzielen. Anschließend jedoch entluden sich dann die Gemüter auf beiden Seiten. Nach einem Foul und anschließender Provokation platze bei Micah Anderson der Kragen, und er wies sein Gegenüber Damian Schneider auf nachdrückliche Weise zurecht. Da beide Spieler bei dieser Prügelei ihre Handschuhe fallen liessen, waren auch die anschließenden Spieldauerstrafen auf beiden Seiten gerechtfertigt. Der Essener Gordon Kopp wollte unbedingt mitmischen, erwischte Sebastian Köhne mit einem Faustschlag. Da dieser sich nicht wirklich zu Wehr setzte, musste Sebastian Köhne für 2 Minuten auf die Strafbank, während Gordon Kopp sich ebenfalls mit 5+ Spieldauer unter die Dusche begeben durfte. Anschließend legten die Essener noch 2 Tore durch Alexander Brinkmann in der 42. Minute und Sebastian Schröder, 13 Sekunden vor Schluß, zum 10:1 Endstand nach.

Das der Essener Sieg in Ordnung geht, daran besteht kein Zweifel, jedoch trieb das Verhalten vom Hauptschiedsrichter vor und während der Partie bei den Verantwortlichen und Spielern die Zornesröte ins Gesicht. Für Coach Bruce Keller begann so das Spiel erst im zweiten Drittel, da man das erste Drittel ja zum Aufwärmen benötigt hatte. Auch der sportliche Leiter Dirk Marchel konnte nicht verstehen, das ein Schiedsrichter lieber Verletzungen von Spielern billigend in Kauf nehmen würde, anstatt dem Team die Möglichkeit zum Aufwärmen zu geben, eine Situation, die er in seiner langen Karriere als Aktiver niemals erlebt hatte.

Torfolge:
1:0 Linda/Jäske (0:37); 2:0 Kruminsch/Sondern (7:32) UZ1; 3:0 Hasselberg (8:48);
4:0 Schneider/Jäske/Lüttges (12:53); 5:0 Schmitz/Jäske (13:39); 6:0 Vogel/Hasselberg/Koch (18:31);
7:0 Schröder (20:39); 8:0 Linda/Jäske/Brinkmann (44:11); 8:1 Domula/Reiss/Piro (47:30) PP1;
9:1 Brinkmann/Sondern/Jäske (51:42); 10:1 Schröder/Jäske (59:45)

Strafenminuten:

Essen 10 + 5 + Spieldauer (Kopp) + 5 + Spieldauer (Schneider)
Herford 20 + 5 + Spieldauer (Anderson)
 

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Freitag, 18.11. 2011 EHC Dortmund Westfalen-Elche vs Königsborner JEC Bulldogs 6 : 2 3:0-1:2-2:0
Tore:

Tor

07:06 1:0 Christoph Koziol
10:45 2:0 Christoph Koziol
15:40 3:0 Ryan Martens
32:56 4:2 Nils Liesegang
43:59 5:2 Ryan Martens
56:48 6:2 Ryan Martens
 
  29:08 3:1 Igor Furda
30:55 3:2 Andre Kuchina
   
Strafen: 2 Minuten Strafe 10 Min.   10 Min.    
  5 Minuten Strafe Christoph Koziol   keine    
  10 Minuten Strafe keine   keine    
  Spieldauer-Strafe Christoph Koziol   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: Kissing, Doden, Heu
Zuschauer: 777
Freitag kommen die Bulldogs, Sonntag reisen die Elche an den Ratinger SandbachDerbysieg gegen die Bulldogs

EHC Dortmund – Königsborner JEC 6 : 2 (3:0,1:2,2:0)

Nach zwanzig Minuten sah es am Freitagabend an der Strobelallee nach einer klaren Angelegenheit aus, denn da führte der EHC Dortmund mit 3:0 gegen den Königsborner JEC. Dann aber konnten die Gäste im zweiten Abschnitt eine über sechs Minuten lange Überzahlsituation zu zwei Treffern nutzen und damit auf 3:2 verkürzen. Danach nahmen die Westfalen Elche in einer kämpferisch geprägten Partie aber das Zepter wieder in die Hand und siegten am Ende verdient mit 6:2.

Schon vor dem Anpfiff musste EHC Coach Frank Gentges eine schlechte Nachricht hinnehmen, denn Verteidiger Sebastian Eickmann konnte wegen des Verdachts auf Bauchmuskelzerrung nicht auflaufen. Nach kurzem ersten Abtasten konnte der EHC in der 8. Spielminute in Überzahl durch Christoph Koziol mit 1:0 in Führung gehen, als dieser einen verdeckten Schuss noch abfälschen konnte. Die Elche blieben weiter am Drücker und in der 11. Minute war es erneut Christoph Koziol, der vor das gegnerische Tor kurvte und ins kurze Eck zum 2:0 einlochen konnte. Die Gäste zeigten nur gelegentlich ihre Torgefährlichkeit und hatten bis dahin ihre beste Chance in der 15. Minute, als Elche Goalie Benjamin Finkenrath in höchster Not retten konnte. Für das 3:0 nur eine Minute später war Ryan Martens verantwortlich, sein Schuss flog über die Fanghand des ansonsten guten Königsborner Keepers Sebastian May ins Netz. Auch zu Beginn der zweiten Zwanzigminuten dominierte zuerst der EHC. Zuerst scheiterte Nils Liesegang am Gästetorhüter, dann konnten die Elche ein Überzahl-Powerplay nicht in Treffer ummünzen. Ab der 27. Minute kamen dann mehr Emotionen ins Spiel. Ein unkorrekter Körperangriff gegen Gästestürmer Igor Furda brachte Dortmund in Unterzahl und gut eine Minute später führte der hohe Stock von EHC-Stürmer Christoph Koziol zu einer blutenden Verletzung an der Lippe bei KJEC-Verteidiger Wolfgang Hrstka. Die Folge war eine fünfminütige Strafe gegen den Spieler der Elche, zuzüglich einer Spieldauerdisziplinarstrafe. Die Gäste nutzten die Gunst der Stunde. Igor Furda markierte in der 30. Minute mit Glück das 3:1, als der Puck ins lange Eck rutschte und eine Minute später konnte Andre Kuchina den Anschlusstreffer erzielen. Die Königsborner Bulldogs hatten durch Jakub Krätzer in der 32. Minute sogar den Ausgleich auf dem Schläger. Als die Elche gerade vier Sekunden lang wieder komplett waren, gaben sie die passende Antwort auf die drohende Wende und kamen durch Nils Liesegang zum 4:2. Im Schlussabschnitt machte Ryan Martens dann alles klar. In der 44. Minute konnte er mühelos mit einem Haken an KJEC-Verteidiger Sebastian Pigaché vorbeikommen und den Puck hoch ins rechte Eck setzen. Der kanadische Außenstürmer im Dortmunder Dress war es auch, der in der 57. Minute im Nachstochern den Endstand zum 6:2 erzielen konnte.

Am Sonntag muss der EHC Dortmund ab 18 Uhr in Ratingen bei den dortigen Aliens antreten. Sicherlich keine leichte Aufgabe für den Oberliga-Tabellenführer, wenn man bedenkt dass die Westfalen Elche nun ohne vier Spieler (die verletzten Benedikt Kastner, Vitali Stähle und Sebastian Eickmann sowie der gesperrte Christoph Koziol) am Sandbach antreten müssen.

Torfolge:

1:0 (07:06) Christoph Koziol (Manuel Neumann, Nils Liesegang) +1
2:0 (10:45) Christoph Koziol (Branislav Pohanka, Manuel Neumann) +1
3:0 (15:40) Ryan Martens (Dieter Orendorz, Thomas Richter)
3:1 (29:08) Igor Furda (Jakub Krätzer, Lars Gerike) +1
3:2 (30:55) Andre Kuchina (Benedikt Rangen, Michal Bezouska) +1
4:2 (32:56) Nils Liesegang (Frank Petrozza, Florian Kirschbauer)
5:2 (43:59) Ryan Martens (Frank Petrozza, Nils Liesegang)
6:2 (56:48) Ryan Martens (Frank Petrozza, Stefan Streser)

Strafminuten: EHCDO 15 + SD Christoph Koziol - KJEC 10

Zuschauer: 777

Mannschaftsaufstellung: Benjamin Finkenrath [31], Jan Kremer [35] (nicht eingesetzt) – Florian Kirschbauer [2] (A), Stephan Kreuzmann [4] (C), Dieter Orendorz [22], Manuel Neumann [33] (A), Niklas Clusen [55], Mike Ortwein [93] – Philipp Michl [7], Ryan Martens [8], Michael Schmerda [16], Thomas Richter [18], Branislav Pohanka [25], Jérome Bobon [61], Christoph Koziol [66], Frank Petrozza [88], Stefan Streser [89], Dennis Schlicht [91], Nils Liesegang [98]

  
Bulldogs halten in Dortmund lange Zeit mit Spitzenreiter mit

Trotz einem 6:2 kann der Königsborner JEC lange mit dem EHC Dortmund mithalten

Wer die Tore vorne nicht macht, bekommt sie hinten rein. Diese Weisheit konnte man am Freitagabend beim Spiel des Königsborner Jugend Eishockeyclub gegen den Tabellenführer aus der Nachbarstadt beobachten und so unterlag man in einem ab dem zweiten Drittel ausgeglichenen Spiel mit 6:2.
Bereits in den ersten 10 Minuten konnten die Gastgeber durch zwei Überzahlsituationen schnell 2:0 gegen das Team aus Unna in Führung gehen und zeigten dabei, warum sie momentan von ganz oben in der Tabelle grüßen. Als dann 5 Minuten später der Kontingentspieler Ryan Martens sogar auf 3:0 erhöhte, rechneten viele mit einem eindeutigen Sieg. Lediglich die Gäste wussten nach dem man zuletzt in 5 Spielen 4 Mal einen Rückstand aufholen konnte, dass da noch was geht. Doch zunächst ging es in die erste Drittelpause.
Wie aufgeweckt begannen die Bulldogs nun das Tor vom nervös wirkenden Dortmunder Torhüter zu attackieren und kamen so zu mehreren Chancen. Als dann in der 28. Minute der Dortmunder Stürmer Kozial - Torschütze der ersten beiden Treffer – mit einer 5 plus Spieldauer-Strafe belegt wurde, nach dem er mit einem hohen Stock Wolfgang Hrstka im Gesicht traf, konnten die Bulldogs gleich zwei Treffer in Überzahl erzielen. Zunächst traf Kapitän Igor Furda nach Vorarbeit von Jakub Krätzer und Lars Gerike, anschließend erzielte André Kuchnia den Treffer zum 3:2. Sichtlich geschockt ließen die Gastgeber nun weitere Chancen zu, doch wie das Schicksal so will, nutze man diese nicht nur nicht, sondern kassierte durch einen Konter trotz mittlerweile leichter Überlegenheit auch noch das 4:2, mit dem es dann in die Pause ging.
Auch im letzten kamen die Bulldogs zu ihren Chancen, jedoch konnten die Gastgeber ihre besser nutzen und so konnte erneut Ryan Martens den Spielstand per Doppelpack noch auf 6:2 hochschrauben.
Erstmals in der Saison konnte Trainer Banaszak auf alle Spieler zurückgreifen und somit standen 21 Leute im Kader der Bulldogs. Zudem muss man einen Abgang bekannt geben, denn mit Andreas Banzer wechselt der 3. Torwart des Königsborner JEC zurück in die Heimat nach Bayern. Da mit Sven Rotheuler ein Regionalliga-Erfahrener Torwart im Kader der Junioren steht und auch Moritz Schäfer schon Einsatzzeit im Seniorenbereich hatte, braucht man sich keine Sorgen zu machen, für den Fall der Fälle, dass beide Torhüter, sowohl Sebastian May, als auch Philipp Potthoff, ausfallen sollten.
 

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Freitag, 18.11. 2011 EHC Netphen vs Ratinger Aliens 97 1 : 3 0:3-1:0-0:0
Tore:

Tor

31. Min. 1:3 A. Bruch   12. Min. 0:1 Tegkaev
17. Min. 0:2 Firsanov
17. Min. 0:3 Tegkaev
 
   
Strafen: 2 Minuten Strafe 14 Min.   6 Min    
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe Harnesk   keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: Hertrich, Bandlofsky, R. Weiss
Zuschauer: 210
EHC Netphen mit gutem Ergebnis gegen Ratingen

1:3-Niederlage gegen „Ice Aliens“ – André Bruch mit Ehrentreffer

Der EHC Netphen scheint die Pause gut genutzt zu haben. Im Spiel gegen die „Ice Aliens“ aus Ratingen zogen sich die Netphener mit dem 1:3 (0:3 1:0 0:0) gut aus der Affäre. Im Gegensatz zu den letzten beiden Spielen konnte Reinhard Bruch bis auf Tim Bruch und Dennis Breker seine Wunschformation aufs Eis schicken. Wie in den bisherigen Spielen der Saison setzte der EHC von Beginn an auf die Defensive und ließ den Gegner das Spiel machen. Selbst wollte man dann mit schnellen Angriffen zum Ziel kommen. So hatte André Bruch in der dritten Spielminute die erste gute Torchance des Spiels, als er alleine aufs gegnerische Gehäuse zulief, aber leider am Ratinger Goalie scheiterte. In der Folgezeit nahm der Gast das Heft mehr und in die Hand, während der EHC mit viel Einsatz dagegenhalten konnte und so dem Gast keine leichten Torchancen ermöglichte. Dennoch konnte der Gast drei Mal jubeln, als die Netphener kurz die Ordnung verließen und den Gegner zum Tore schießen einluden. Alles schien wie in den letzten Spielen zu laufen. Der EHC Netphen jedoch ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und nahm seine defensive Grundordnung schnell wieder ein. Gepaart mit viel Einsatz und einem starken Hendrik Sirringhaus im Kasten konnte man im zweiten Spielabschnitt mehr dagegen halten und kam folgerichtig zu mehreren eigenen Torchancen. Eine davon nutzte André Bruch mit einem Schuss von der „Blauen“ zum 1:3 in der 31. Spielminute. Bei den Gästen aus Ratingen stieg der Frust immer mehr, hatten sie nach dem 0:12-Hinspielergebnis nicht mit so viel Gegenwehr. Mit steigender Spielzeit wuchs der Glaube im Lager des EHC Netphen an den Anschlusstreffer und den Ausgleich immer mehr. Daher wurden die EHC-Cracks gegen Ende des Spiels immer offensiver, was den Gast zum Kontern einlud. In dieser Phase war aber erneut Hendrik Sirringhaus der Fels in der Angriffsbrandung der Aliens. Trotz der offensiveren Spielweise wollte den einheimisches Kufenflitzern ein Tor mehr gelingen und man konnte trotz der 1:3-Niederlage das Eis erhobenen Hauptes verlassen, was von den EHC-Fans bei der Ehrenrunde ebenfalls honoriert wurde.
Dennoch gab es im Lager des EHC Netphen gestern auch einige betrübte Minen. Nachdem der EHC vor der Pause bereits viele verletzte Spieler zu beklagen hatte, bahnen sich die nächten Verletzten an. René Sting musste das Eis Anfang des zweiten Drittels nach einem ungeahndeten Kniecheck mit Verdacht auf Kreuzbandriss verlassen, Daniel Walther konnte wegen einer Fingerverletzung nach einem ungeahndeten Stockschlag im Schlussabschnitt nicht mehr mitwirken.

Torfolge: 0:1 Tegkaev (12. – Vorarbeit Kohmann, Hendle); 0:2 Firsanov (17. – Gries, Haupting PP); 0:3 Tegkaev (17. – Kohmann, Hein); 1:3 A. Bruch (31. – Stein, Oertel)

Strafzeiten:
EHC: 14 + 10(Harnesk)
Ratinger „Ice Aliens“: 6

Schiedsrichter: Hertrich – Bandlowsky, Weiss

Zuschauer: 210

Aufstellung
EHC
Sirringhaus (Isselhorst) – Elzner, Schäfer, Kutzner, Zech, Weil, Isselhorst, Harnesk, - Kousek, André Bruch, Stein, Oertel, Walther, Sting, Hall, Linke

Ratinger „Ice Aliens“
Kohl (Dömges) – Gross, Priebsch, Migas, Schumacher, Lahmer, Ackers, Häupting, Bleyer, Werner, Kohmann, Gries, Tegkaev, Oesterreich, Hein, Schiefner, Amini Jian, Hendle, Firsanov
 
Aliens holen drei Punkte und liegen auf Platz 7

In der Deutschland-Cup Pause hat sich bei den Ice Aliens einiges getan. Der Kader musste aufgrund personeller Veränderungen umgestellt werden. Gegen das Tabellenschlusslicht Netphen holten die Ice Aliens drei Punkte, gegen Dortmund reichte es trotz 4:1-Führung nicht zum Sieg.

Die Außerirdischen hatten am letzten Wochenende zwei völlig unterschiedliche Aufgaben vor sich. Am Freitag ging es zum punktlosen Tabellenletzten in Netphen. Schon hier war erkennbar, dass die Veränderungen im Kader für einige Schwierigkeiten sorgten. Konstantin Firsanov, der in der vergangenen Woche an den Sandbach wechselte und eigentlich als Verstärkung eingeplant war und nicht als Ersatz eingeplant war, konnte einen ordentlichen Einstand feiern und trug sich beim eher glanzlosen 3:1-Auswärtssieg in die Torschützenliste ein. Dennoch wurde deutlich, dass das Zusammenspiel der umgebauten Reihen noch nicht einwandfrei funktioniert und das Team in den kommenden Wochen hart arbeiten muss, um den Ausfall von Topscorer Lance Monych und den Weggang von Verteidiger Andrej Kiselev zu kompensieren.
 

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Freitag, 18.11. 2011 Hammer Eisbären vs Roten Teufel Bad Nauheim 0 : 2 0:0-0:1-0:1
Tore:

Tor

    0:1 (32:58) 0:1 Lavellee
0:2 (58:42) 0:2 Lavallee
 
   
Strafen: 2 Minuten Strafe 8 Min.   20 Min.    
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: Krawinkel, Kontny, Seeßle
Zuschauer: 500
Eisbären unterliegen Bad Nauheim mit 0:2

Die Einstellung stimmte, „die Mannschaft hat Willen gezeigt“, bestätigte Carsten Plate, Trainer der Hammer Eisbären. „Aber sie wurde dafür nicht belohnt.“ Seine Mannen verloren das Heimspiel gegen RT Bad Nauheim vor 515 Zuschauern knapp mit 0:2 (0:0, 0:1, 0:1).
Die Kontrahenten begegneten sich dabei über weite Strecken auf Augenhöhe – mindestens. Es waren zunächst die Gäste, die etwas besser in die Begegnung fanden, ein leichtes optisches Übergewicht hatten und durch Daniel Ketter früh zu einer Tormöglichkeit kamen (3.). Doch war es keineswegs so, dass die Eisbären einen hessischen Dauergast im eigenen Drittel begrüßen mussten. Im Gegenteil: Die Hammer fanden einen immer besseren Zugriff in die Partie und setzten auch in der Offensive Akzente. Wie in der achten Minute, als Sebastian Licau nur das Außennetz getroffen und Robin Loecke nur knapp am Nauheimer Gehäuse vorbei geschossen hatte. Auf der anderen Seite hielt Benjamin Voigt, der Goalie des Plate-Teams, stark gegen Michel Maaßen (13.) und Tobias Schwab (15.). Kurz vor der Pause hatten wiederum die Hammer den Führungstreffer auf dem Schläger: Zunächst blieb Patrik Flasar – über die rechte Seite kommend – glücklos, ehe Licau die Scheibe auch im Nachsetzen nicht im Tor von Patrick Glatzel unterbringen konnte.
Ab Durchgang zwei mussten die Eisbären neben den gesperrten Niko Bitter und den verletzten Karl Jasik auch auf Marvin Gleibler verzichten – dem Verteidiger plagten Kreislaufprobleme. Seine Teamkollegen waren indes über weite Strecken die bessere Mannschaft auf dem Eis, die auch in der Defensive einen ordentlichen Job verrichtete. Allerdings münzten die das leichte Übergewicht nicht in Treffer um. So prallte zum Beispiel der Abschluss eines schnell vorangetragenen Gegenstoßes von Christian Gose an der Ausrüstung des gegnerischen Keepers ab, und auch das Spiel in numerischer Überlegenheit wussten die Eisbären nicht auszunutzen. Die Hessen hingegen schon: In der 33. Minute netzte Kevin Lavallee zum 0:1 ein.
Es war sichtbar, dass die Hausherren auf eine direkte Antwort aus waren, doch der Weg dorthin war oft zu kompliziert. „Wir wollten wieder zu oft mit dem Kopf durch dir Wand“, ärgerte sich Plate. „Nauheim hat das clever gemacht. Aber irgendwann muss man dann sehen, dass es im Eins-gegen-eins nicht funktioniert.“
Die Zahl von 32 Torschüssen in der gesamten Partie spiegelt dies wider. „Das ist zwar okay“, sagte der Coach, „aber es reicht eben nicht, um ein Spiel zu drehen.“ Im Schlussabschnitt hatten die Hammer sogar die eine oder andere Situation in Überzahl, doch sie spielten in der Offensive weiterhin zu kompliziert. „Wir haben letztendlich aus den Möglichkeiten, die der Gegner uns gegeben hat, nichts gemacht“, monierte der Ex-Profi, der nach dem 0:2 durch Lavallee 78 Sekunden vor dem Ende der Partie noch einmal alles auf eine Karte setzte und den gut aufgelegten Voigt – der Goalie zeichnete sich unter anderem noch gegen den zweifachen Torschützen der Hessen (48.) und Marc Kohl (53.) aus – zugunsten eines sechsten Feldspieler ersetzte. „Aber wir hätten noch 60 Minuten weiter spielen können und hätten trotzdem kein Tor mehr gemacht“, meinte Plate.
Da die Frankfurter Löwen zeitgleich ihre Partie beim EHC Krefeld mit 8:4 gewannen, steigt am Sonntag ab 18.30 Uhr in der Eissporthalle Frankfurt das direkte Duell um den zweiten Rang, den nun die Hessen belegen. „Da müssen wir dann effektiver sein“, hofft der Hammer Coach auf eine weniger komplizierte Herangehensweise seiner Mannen.
 
2:0-Sieg in Hamm - Kevin Lavallee trifft doppelt zum 7. Sieg in Folge

Mit 2:0 (0:0, 1:0, 1:0) gewannen die Roten Teufel heute Abend ihr Auswärtsspiel beim bisherigen Tabellenzweiten Hammer Eisbären. Doppelter Torschütze und somit erneuter Matchwinner war Kevin Lavallee, der bereits am Mittwoch im Sensationserfolg gegen Zweitligist Weißwasser den Siegtreffer in der Overtime markierte. Aufrgrund dieses Erfolges klettern die Hessen auf Platz vier der Tabelle und liegen nach Minuspunkten aufgrund weniger absolvierter Spiele nur einen Zähler hinter Tabellenführer Dortmund.

Die Gäste versuchten von Beginn an, den Schwung des Pokalerfolgs gegen Weißwasser in dieses heutige Punktmatch mitzunehmen. Marcus Jehner an der Bande der Hessen - er vertrat den grippekranken Fred Carroll - schwor seine Spieler auf einen schnellen Torerfolg ein, der nach Chancen von Ketter sowie einem Pfostenschuss von Baldys (beides 3.Minute) in der Luft lag. Bad Nauheim hatte das Geschehen anfänglich im Griff, einzig ein Treffer fehlte, nachdem auch Striepeke in der 8.Minute knapp am Kasten von Benjamin Voigt vorbeizog. Die Gastgeber kamen anschließend allerdings besser ins Match und konnten das Tempo der Kurstädter schließlich mitgehen. Patrick Glatzel im Tor der Hessen - Markus Keller war als Backup mit Augsburg in Berlin unterwegs - bekam nach Schüssen von Schulz (9.) und Sondermann (10.) Gelegenheit sich auszuzeichnen. Die Partie war nun ausgeglichen, allerdings dominierten die Abwehrreihen auch Dank der starken Goalies das Geschehen. Licau für die Westfalen prüfte vor der ersten Pause noch einmal Glatzel, schlussendlich ging es mit einem verdienten 0:0 in die erste Pause.

Im Mittelabschnitt war es kaum ein anderes Bild: Bad Nauheim spielte strukturierter, ohne die ganz großen Chancen zu erhalten. In der 26.Minute war EC-Kapitän Lanny Gare nach feinem Pass von Schwab urplötzlich frei durch, seinen versuchten Tunnler durch die Schoner von Voigt antizipierte jedoch der Hammer Schlussmann. Die Roten Teufel kamen langsam zum Zuge, und als Hamms Nieberle auf der Strafbank saß, war es Kevin Lavallee, der eine Vorlage von Janne Kujala zur 1:0-Führung für die Gäste verwandelte. Kurze Zeit später eine Schrecksekunde für die Gäste, denn Michel Maaßen musste nach einem Zusammenprall mit dem Pfosten aufgrund einer schmerzhaften Ellenbogenverletzung in die Kabine gebracht werden. Darüber hinaus kassierten die Kurstädter kurze Zeit später zwei Strafen, so dass die Hausherren knapp eine Minute in doppelter Überzahl agieren konnten. Doch auch diese Situation überstanden die Gäste, so dass es mit einer knappen Führung in die zweite Pause ging.

Maaßen konnte auch im dritten Abschnitt nicht mehr mitwirken (wird noch in der Nacht geröntgt, Schwere der Verletzung offen), so dass Baldys seinen Platz im zweiten Sturm einnahm. Doch trotz Maaßens Ausfalls waren die Gäste gut im Spiel und kamen in der 47.Minute zu der Riesenmöglichkeit, das Spiel zu entscheiden: Als Voigt bereits am Boden lag und Lavallee die Scheibe richtigerweise ins Netz über ihn heben wollte, zückte pfeilschnell die Fanghand des früheren Hannoveraners heraus und fischte das Hartgummi weg. Hatten die Gäste das Geschehen mehr oder minder im Griff, so schien der Unparteiische mit einigen überzogenen Pfiffen gegen die Hessen etwas dagegen zu haben. Kujala und Franz mussten in den letzten Minuten zwei fragwürdige Strafen nehmen, doch auch dieses ging ohne Gegentreffer für die Hessen aus. Hamm musste mehr nach vorne machen, nachdem ihnen die Zeit davon lief, was Kevin Lavallee in der 59.Minute nach einem Sololauf und einem Schuss in den rechten oberen Winkel mit dem 2:0 und der Entscheidung bestrafte. Somit bleiben die Hessen auch im siebten Spiel in Folge (inkl. Pokal) ungeschlagen und sind das Team der Stunde in der Oberliga. Ein Glückwunsch geht auch an Patrick Glatzel, der in seinem zweiten Einsatz den ersten Shutout einfahren konnte. "Das Match gegen Weißwasser steckte uns noch ein wenig in den Knochen, aber am Ende zählt nur das Ergebnis. Alle haben einen Superjob gemacht und mich bestens unterstützt", sagte ein glücklicher Torhüter nach dem Schlusspfiff. Am Sonntag empfangen die Roten Teufel im Colonel-Knight-Stadion um 19.00 Uhr die Moskitos aus Essen, die heute Abend mit 7:0 gegen Herford gewannen.

Unterdessen ist auf unserem Youtube-Channel der kommentierte Videoschnitt des Pokalsieges gegen Weißwasser online. In diesem Zusammenhang möchten wir darauf hinweisen, dass wir aufgrund einer längeren Krankheit bei den Videos ein wenig improvisieren müssen. Wir bitten hierbei um Verständnis.

Eisbären Hamm - EC Bad Nauheim 0:2 (0:0, 0:1, 0:1)
Tore:
0:1 (32:58) Lavellee (Kujala, Schwab) PP 5-4
0:2 (58:42) Lavallee (Weibler, Mangold)
Strafminuten: EBH 8 / ECN 20
Zuschauer: 500
 

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TABELLE 14. Spieltag  Oberliga WEST 2010-11

Platz

Mannschaft   Sp. S U V/P T D Punkte
1 Platz gehalten EHC Dortmund EHC Dortmund Westfalen-Elche 14 11 1 0 90 : 32 58 34
2 Platz gewonnen Frankfurter Löwen Frankfurter Löwen 13 8 1 0 62 : 38 24 25
3 Platz verloren Hammer Eisbären Hammer Eisbären 14 7 2 2 59 : 46 13 25
4 Platz gehalten

EC Bad Nauheim Rote Teufel

EC Bad Nauheim Rote Teufel 11 8 0 0 75 : 26 49 24
 
5 Platz gewonnen EV Duisburg  EV Duisburg Füchse 11 7 1 1 74 : 20 54 23
6 Platz verloren EJ Kassel Huskies EJ Kassel Huskies 10 7 1 1 71 : 31 40 23
7 Platz gehalten Ratinger Aliens 97 Ratinger Aliens 97 12 7 1 0 64 : 31 33 22
8 Platz gehalten Königsborner JEC  Königsborner JEC Bulldogs 11 5 2 1 43 : 57 -14 18
9 Platz gehalten ESC Moskitos Essen  ESC Moskitos Essen  11 4 0 0 36 : 56 -20 12
10 Platz gehalten Herford EV ICE Dragons Herford EV ICE Dragons 12 2 1 0 38 : 105 -67 7
11 Platz gehalten EHC Krefelder Niederrhein e.V. PREUSSEN EHC Krefelder Niederrhein e.V. PREUSSEN 13 1 0 0 19 : 93 -74 3
12 Platz gehalten EHC Netphen EHC Netphen 12 0 0 0 19 : 115 -96 0