Oberliga West

Spielbericht Oberliga West 20. 11. 2011
Herford EV ICE Dragons vs EJ Kassel Huskis Spielberichte
Ratinger Aliens 97 vs EHC Dortmund Westfalen-Elche Spielberichte
EHC Netphen vs Königsborner JEC Bulldogs Spielberichte
Frankfurter Löwen vs Hammer Eisbären Spielberichte
Roten Teufel Bad Nauheim vs ESC Moskitos Essen  Spielberichte
EHC Krefelder Niederrhein e.V. PREUSSEN vs EV Duisburg Füchse  
Tabelle Spieltag
 
Samstag, 19.11. 2011 Herford EV ICE Dragons vs EJ Kassel Huskis 0 : 6 0:1-0:4-0:1
Tore:

Tor

    02:36 0:1 Jiri MIkesz
31:45 0:2 Alex Engel
33:48 0:3 Kostyrev
39:42 0:4 Michi Christ
39:52 0:5 Michi Christ
46:25 0:6 Valenti
 
   
Strafen: 2 Minuten Strafe 10 Min.   8 Min.    
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   Kostyrev    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: Melia, Kyei-Nimako, Wentingmann
Zuschauer:  
Ice Dragons erkämpfen sich den Respekt des Topfavoriten!

Mit einem Lob von Gäste-Coach Jamie Bartman an die Kampfkraft und die Defensivarbeit der Herforder begann die Pressekonferenz nach dem Heimspiel der Ice Dragons gegen den Topfavoriten aus Kassel. Und auch Bruce Keller war zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft, war sich sicher das bisher beste Spiel seines Teams in dieser Saison gesehen zu haben.
Zuvor hatten mehr als 1.000 Zuschauer, darunter gut 500 faire und feierfreudige Kassel Fans, die gemeinsam mit den Herforder Fans das Spiel für alle Akteure zu einem tollen Erlebnis machten, eine 0:6 Niederlage der Ice Dragons verfolgt, die sich aber teuer verkauften und mit unbändigem Einsatzwillen den Gästen das Leben so schwer wie möglich machten.

Mit Lars Morawitz im Tor begannen die Ice Dragons das Spiel, sahen sich in einer fairen Partie fast dauerhaft in der Defensive, schmissen sich in die Schüsse, liessen kaum Nachschüsse zu und erkämpften sich so den Respekt des Gegners. Als jedoch schon in der 3. Minute die Gäste durch Jiri Mikesz mit 0:1 in Führung gingen, hatten viele Fans bereits Angst, das es ein zweistelliges Ergebnis werden würde. Doch die Ice Dragons hielten sich im ersten Drittel überraschend gut, hatten in der 10. Minute noch Pech, als Jeff Keller auf einmal alleine vor Adam Ondraschek im Kasseler Tor auftauchte aber nicht verwandeln konnte. Ansonsten spielte sich das Spiel fast dauerhaft vor Morawitz ab, der mit einer Glanzleistung Schuss um Schuss blockte, während seine Vorderleute die abprallenden Scheiben mit vereinten Kräften aus dem Drittel arbeiteten. Bei einer seiner vielen Paraden im ersten Drittel verletzte sich dann Morawitz, so dass Jacob Lamers ab der 15. Minute zwischen den Pfosten stand. Und auch Jacob Lamers liess sich nicht mehr bezwingen, so dass es mit dem knappen 0:1 in die erste Pause ging.

Auch im zweiten Drittel ging das Spiel fast ausschließlich in Richtung Herforder Tor, die Defensivarbeit jedoch liess nicht nach. Die Gäste benötigten schon ein Überzahlspiel, um dann in der 32. Minute das 0:2 durch Alexander Engel mit einem tollen Schlagschuss zu erzielen. Als 2 Minuten später Artjom Kostyrev auf 0:3 erhöhte, verloren die Gastgeber ein wenig Ihre Linie und wurden zu offensiv, was die Gäste prompt bestraften. In der 40. Spielminute bediente der Ex-Nationalspieler Manuel Klinge gleich 2x Michael Christ so traumhaft, dass der alleine auf Lamers zulaufen und verwandeln konnte, zur 2. Pause führten die Gäste also mit 0:5.

Auch im letzten Drittel änderte sich das Bild nicht, die Gäste drückten, die Gastgeber kämpften. So erhöhte dann Sven Valenti noch auf 0:6 in der 47. Minute, ehe die Gäste ein wenig zurückschraubten. Jetzt kamen die Ice Dragons auch vermehrt zu Torchancen, vor allem im Herforder Powerplay musste Ondraschek mehrfach sein ganzes können aufbieten, um den auf Grund der kämpferischen Leistung verdienten Herforder Ehrentreffer zu verhindern, was ihm jedoch auch bis zum Schlusspfiff gelang.

Am Ende sollte noch die Leistung der unparteiischen Gewürdigt werden, die zu keiner Zeit Hektik aufkommen ließen, mit einer klaren Linie das Spiel leiteten und in den richtigen Momenten auch Fingerspitzengefühl bewiesen!

Torfolge:
0:1 Mikesz/Roedger/S.Heinrich (2:56); 0:2 Engel/Kostyrev/Mikesz (31:45) PP1;
0:3 Kostyrev/A.Heinrich/E.Grund (33:48); 0:4 Christ/M.Klinge (39:42); 0:5 Christ/M.Klinge/Sikora (39:51);
0:6 Valenti/M.Klinge/Sikora (46:25)

Strafeminuten:
Herford 10
Kassel 8 + 10 (Kostyrev)
 
Huskies springen mit Sieg in Herford auf Platz 2!

Ohne den verletzten Patrick Schädel, Patrick Berendt (Fieber) und den prüfungsstressgeplagten Semen Glusanok, aber dafür mit Stefan Heinrich und Dennis Klinge taten sich die Schlittenhunde in Herford über lange Strecken schwer, siegten letztlich aber doch deutlich mit 0:6.

Zu Spielbeginn wurden die Huskies ihrer Favoritenrolle sofort gerecht. Bereits nach 36 Sekunden hatte Michi Christ die Führung auf dem Schläger, scheiterte aber am Innenpfosten! So blieb das erste Huskies-Tor Jiri Mikesz vorbehalten, der heute mit Julian Grund und Marc Roedger stürmte. In hohem Tempo drang er ins Angriffsdrittel ein, ließ seinen Gegenspieler aussteigen und vollendete ins lange Eck. 0:1 nach 2:36 Minuten und die Schlittenhunde bestimmten weiter die Partie. In den ersten zehn Spielminuten hatten noch Klinge per Rückhand, Sikora aus kurzer Distanz und Böhm sowie Alex Heinrich als Doublette die Möglichkeiten zu erhöhen. Und auch im ersten und einzigen Huskies-Überzahlspiel dieses Drittels hagelte es Schüsse auf da von Lars Morawitz gehütete Tor, jedoch ohne Erfolg. Nachdem auch in der 14. Spielminute der Pfosten für Morawitz rettete, wurden die Huskies nach einer viertel Stunde beinahe für ihre schludrige Chancenverwertung bestraft: Jeffrey Keller stürmte frei auf Adam Ondraschek zu, der Huskies-Keeper machte die Tür aber zu. Somit ging es mit einer knappen 0:1-Führung in die Kabine.

Im Mittelabschnitt bot sich zunächst ein ähnliches Bild wie schon zu Beginn. Die Huskies dominierten, drangen oft problemlos in die Defensivzone der Ostwestfalen ein, ließen aber Entscheidendes vermissen: Den gefährlichen Torabschluss. Erst als nach genau dreißig Minuten Lucas Klein in die Kühlbox wandern musste, holte Alexander Engel an der blauen Linie den Hammer raus und zimmerte den Puck zum 0:2 in den Winkel. Keine Chance für Jacob Lamers, der ab der 15. Minute das Tor der Ice Dragons hütete. Mit Engels sehenswertem Treffer schienen die Schlittenhunde ihr Zielwasser eingenommen zu haben, denn bis zum Drittelende machte sich die Überlegenheit auch endlich auf der Anzeigetafel bemerkbar. Nach 33:48 Minuten erhöhte Artjom Kostyrev per Rebound auf 0:3 - HEV-Torhüter Lamers ließ einen Versuch von Emanuel Grund nur prallen. Per Doppelschlag wurde die Führung sogar noch auf 0:5 ausgebaut. Innerhalb von nur neun Sekunden traf zwei Mal Michi Christ auf Vorlage von Manuel Klinge: Einmal nach einem Alleingang, beim zweiten Mal aus kurzer Distanz nach scharfem Pass des Kapitäns.

Im letzten Drittel verwalteten die Huskies das Ergebnis überwiegend. Nur Philipp Brinkmann brachte das Tor von Adam Ondraschek nochmal in Gefahr, sein Gewaltschuss zischte in der 45. Minute nur knapp am langen Pfosten vorbei. Knapp zwei Minuten später netzte Verteidiger Sven Valenti zum sechsten und letzten Mal an diesem Abend für die Nordhessen ein. Gegen seinen platzierten Flachschuss war Jacob Lamers ohne Chance. Die letzten gut 13 Minuten wurden schadlos überstanden, so dass Adam Ondraschek seinen zweiten Shutout der Saison feiern konnte.

Auf der Jagd nach Spitzenreiter Dortmund müssen sich die Huskies zunächst am kommenden Freitag in der heimischen Eissporthalle mit dem EHC Krefeld Niederrhein auseinandersetzen, bevor es zwei Tage später im Eissportzentrum an den Westfalenhallen zum ultimativen Spitzenspiel kommt.
 

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Sonntag, 20.11. 2011 Ratinger Aliens 97 vs EHC Dortmund Westfalen-Elche 4 : 6 3:1-5:0-2:0
Tore:

Tor

08:03 1:0 Thorsten Gries
14:46 2:0 Christian Kohmann
15:54 3:0 Philip Hendle
36:33 4:1 Konstantin Firsanov
  21:16 3:1 Michael Schmerda
37:55 4:2 Dennis Schlicht
40:12 4:3 Ryan Martens
51:54 4:4 Stephan Kreuzmann
52:56 4:5 Ryan Martens
59:50 4:6 Frank Petrozza
 
   
Strafen: 2 Minuten Strafe 10 Min.   4 Min.    
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: Schukies, J. Schulz, Teichrib
Zuschauer: 521
Aliens holen drei Punkte und liegen auf Platz 7

Am Sonntag gegen den Spitzenreiter aus Dortmund lief es nach einem vorsichtigen Start deutlich besser für die Ice Aliens. Innerhalb des ersten Drittels gingen die Ratinger mit 3:0 in Führung und konnten die Partie bis zur 40. Minute diktieren, als man beim Spielstand von 4:2 in die Pause ging. Im letzten Spielabschnitt warfen die Dortmunder jedoch alles nach vorn und setzten die Ice Aliens immens unter Druck. Eiskalt nutzten sie jeden noch so kleinen Fehler in der Ratinger Defensive und kamen zu vier Treffern in den letzten zwanzig Minuten. Bereits zum zweiten Mal in dieser Saison hatten die Ice Aliens das Team des EHC damit am Rande einer Niederlage, waren jedoch am Ende nicht kaltschnäuzig genug, um die Punkte mitzunehmen. Auch bei diesem Spiel war Firsanov mit einem Treffer für die Außerirdischen erfolgreich.

Trainer Larry Suarez hat nun bis Sonntag Zeit, die Mannschaft auf die neue Situation besser einzustellen, denn am Freitag sind die Ice Aliens erneut spielfrei. Am Sonntag steht das Auswärtsspiel in Unna bei den Königsborn Bulldogs auf dem Programm, die mit nur einem Punkt Rückstand auf Platz 8 direkt hinter den Außerirdischen rangieren. Ein wichtiges Spiel also, um den Abstand zur Konkurrenz zu vergrößern.
 
Nach 0:3 Rückstand das Spiel gedrehen

Ratinger Ice Aliens - EHC Dortmund 4 : 6 (3:0,1:2,0:4)
„Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft und natürlich glücklich über den Sieg. Nach einem 0:3- und 1:4-Rückstand das Spiel noch so zu drehen beweist große Moral und Kampfgeist“ meinte Elche Sportchef Frank Gentges am Sonntagabend nach dem 6:4-Auswärtserfolg des EHC Dortmund bei den Ratinger Ice Aliens. In der Tat sah es nach dem ersten Abschnitt nach 0:3-Rückstand nicht gut aus für den Tabellenführer aus der Westfalenmetropole und nach dem 1:3-Anschlusstreffer musste der EHC in der 37. Minute auch noch das 4:1 der frech aufspielenden Aliens hinnehmen. Aber in den letzten acht Minuten konnten die Westfalen Elche die Partie dann drehen. Den Sieg endgültig sicherte Routinier Frank Petrozza 10 Sekunden vor dem Abpfiff mit einem Schuss ins mittlerweile leere Ratinger Gehäuse.
In den ersten acht Spielminuten schien das Spiel aus Dortmunder Sicht trotz des Fehlens von vier wichtigen Spielern den erwarteten Gang zu nehmen, zumindest hatte der EHC drei gute Möglichkeiten durch Michael Schmerda, Frank Petrozza und Dennis Schlicht. Dann aber legten die Gastgeber ihre Hemmungen ab und bewiesen ihre Torgefährlichkeit. Zuerst war es Thorsten Gries, der in der 9. Spielminute im Nachschuss das 1:0 markieren konnte. Die Elche versuchten zwar dagegen zu halten und hatten in Überzahl eine weitere Möglichkeit durch Manuel Neumann, aber spielerisch lief wenig zusammen und auch an der Konzentration haperte es. Das wirkte sich dann in der 15. Minute gleich doppelt negativ aus. Zuerst nutzte Ratingens Kapitän Christian Kohmann eine Überzahl zum 2:0 und ganze acht Sekunden später konnte Philip Hendle den verunsicherten Benjamin Finkenrath sogar zum 3:0 überwinden. Die Elche wirkten geschockt und retteten sich in die Pause. Mit dem Wiederanpfiff wurde das Dortmunder Spiel nun zumindest kämpferisch stärker und dies wurde in der 22. Minute mit dem 3:1 durch Michael Schmerda nach guter Vorarbeit von Dennis Schlicht belohnt. Die Elche blieben nun zwar am Drücker und hatten weitere gute Möglichkeiten durch Philipp Michl und Frank Petrozza, die Aliens blieben aber weiterhin gefährlich. Besonders in der 28. Minute hätte sich der Rückstand wieder vergrößern können. Dies passierte dann in der 37. Minute, als Ratingens Neuzugang Konstantin Firsanov das 4:1 markierte. Der erneute Drei-Tore-Vorsprung hielt aber nur eine Minute lang, dann konnte sich Dennis Schlicht gut durchsetzen und auf 4:2 verkürzen. Diese prompte Reaktion und der schnelle Treffer zum 4:3 durch Ryan Martens nur 12 Sekunden im letzten Drittel läuteten die Wende ein. Allerdings mussten die mitgereisten Elche Fans (noch) bis zur 52. Minute warten, ehe EHC-Kapitän Stephan Kreuzmann in Überzahl den 4:4-Ausgleich erzielen konnte. Nun wirkten die Gastgeber geschockt und nur 30 Sekunden später konnte Ryan Martens dicht vor dem Ratinger Tor stehend zum 4:5 verlängern. Danach hätten die Elche den Sack frühzeitig zumachen können, aber Philipp Michl und Ryan Martens scheiterten nur knapp an Dennis Kohl im Ratinger Tor. Nur einmal noch kamen die Gastgeber in der 58. Minute gefährlich vor das Dortmunder Gehäuse, danach brachte aber weder eine Auszeit noch die Herausnahme des Torhüters in den letzten 30 Sekunden noch einmal die Wende. Im Gegenteil, Frank Petrozza hatte in den Schlusssekunden wenig Mühe zum 4:6 einzuschießen und damit den Schlusspunkt zu setzen. Letztlich war es ein hart erkämpfter Sieg der Elche in einer Partie, die kämpferisch zu gefallen wusste, aus EHC-Sicht allerdings erst ab der 41. Minute.
Am kommenden Wochenende muss der EHC Dortmund zuerst am späten Freitagabend nach Herford (Anpfiff 21 Uhr) reisen, am Sonntag kommt dann mit den Huskies aus Kassel einer der Top-Favoriten der Oberliga West an die Strobelallee, hier ist wie immer um 19 Uhr das erste Bully.

Torfolge:

1:0 (08:03) Thorsten Gries (Konstantin Firsanov, Jan-Philipp) Priebsch
2:0 (14:46) Christian Kohmann (Artur Tegkaev, Robby Hein) +1
3:0 (14:54) Philip Hendle (Schahab Amini Jia, Andre Oesterreich)
3:1 (21:16) Michael Schmerda (Dennis Schlicht, Stephan Kreuzmann)
4:1 (36:33) Konstantin Firsanov (Robby Hein, Michel Ackers)
4:2 (37:55) Dennis Schlicht (Nils Liesegang, Manuel Neumann)
4:3 (40:12) Ryan Martens (Frank Petrozza, Nils Liesegang)
4:4 (51:54) Stephan Kreuzmann (Philipp Michl, Michael Schmerda) +1
4:5 (52:56) Ryan Martens (Frank Petrozza, Nils Liesegang)
4:6 (59:50) Frank Petrozza (empty-net-goal)

Strafminuten: RIA 10 - EHCDO 4

Zuschauer: 521

Mannschaftsaufstellung: Benjamin Finkenrath [31], Jan Kremer [35] (nicht eingesetzt) – Florian Kirschbauer [2], Stephan Kreuzmann [4] (C), Dieter Orendorz [22], Manuel Neumann [33] (A), Niklas Clusen [55], Mike Ortwein [93] – Philipp Michl [7] (A), Ryan Martens [8], Michael Schmerda [16], Thomas Richter [18], Branislav Pohanka [25], Jérome Bobon [61], Frank Petrozza [88], Stefan Streser [89], Dennis Schlicht [91], Nils Liesegang [98]
 

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Sonntag, 20.11. 2011 EHC Netphen vs Königsborner JEC Bulldogs 1 : 10 1:3-0:5-0:2
Tore:

Tor

12. Min. 1:2 Kousek   02. Min. 0:1 Kuchnia
12. Min. 0:2 Furda
19. Min. 1:3 Pigache
22. Min. 1:4 Krätzer
25. Min. 1:5 Krätzer
29. Min. 1:6 Kuchnia
33. Min. 1:7 Pigache
40. Min. 1:8 Schnieder
45. Min. 1:9 Krätzer
55. Min. 1:10 Furda
 
   
Strafen: 2 Minuten Strafe 21 Min.   16 Min.    
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe Zech   Hrstka    
  Spieldauer-Strafe Kutzner   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: R. Schelewski, Dobber, C. Sauer
Zuschauer: 139
EHC Netphen unterliegt in Königsborn

1:10 – Niederlage gegen die Bulldogs – Ehrentreffer von Michal Kousek

Der EHC Netphen bleibt in der Oberliga weiter ohne Sieg. Im Spiel gegen die Bulldogs aus Königsborn unterlagen die Netphener mit 1:9 (1:3 0:5 0:2). Dabei konnte der EHC Netphen im Auftaktdrittel auch ohne René Sting (Knieverletzung), Daniel Walther (Mittel-handbruch), Dennis Breker (Schulterverletzung) und Markus Gieseler (Berufl. Verhindert) gut mithalten. Obwohl die Königsborner das Heft in die Hand nahmen, war der EHC nicht chancenlos und versteckte sich nicht. Sobald sich ihnen die Chance bot, spielten sie schnell nach vorne und konnten sich so einige Tormöglichkeiten erarbeiten. Nach dem 0:2 konnte Michal Kousek schnell den 1:2-Anschlusstreffer erzielen. Danach hatte André Bruch die große Möglichkeit zum Ausgleich. Kurz vor der Drittelpause machten es die Gastgeber besser und erhöhten auf 3:1. Die Vorentscheidung fiel zu Beginn des Mittelabschnitts. Rene Kutzner traf seinen Gegenspieler unglücklich mit dem Schläger im Gesicht und bekam dafür eine fünfminütige Strafzeit mit Spieldauerdiszipinarstrafe. Diese Überzahl nutzen die „Bulldogs“ und erhöhten auf 5:1. Nach Ablauf der Strafe agierte der EHC etwas offensiver, mit der Hoffnung, das Spiel noch drehen. Dadurch liefen sie in einige Konter der „Bulldogs“ die bis zur zweiten Pause auf 8:1 davonzogen. Dadurch war das Spiel schon nach 40 Spielminuten entschieden, im letzten Drittel ging es somit nur noch um Schadensbegren-zung. Zwei weitere Treffer ließ der EHC noch zu und mußte so das Eis mit einer 1:10-Niederlage verlassen.

Torfolge: 0:1 Kuchnia (2. – Vorarbeit Bezouska, Hrstka); 0:2 Furda (12. – Gerike, Pigache); 1:2 Kousek (12. – André Bruch, Harnesk); 1:3 Pigache (19. – Krätzer, Schnieder PP); 1:4 Krätzer (22. – Furda, Gerike PP); 1:5 Krätzer (25. – Rangen, Kuchnia PP2); 1:6 Kuchnia (29. – Rangen PK); 1:7 Pigache (33. – Furda, Krätzer); 1:8 Schnieder (40. – Krät-zer, Pigache); 1:9 Krätzer (45. – Furda, Pigache); 1:10 Furda (55. – Krätzer, Schnieder)

Strafen:
EHC: 21 + 10(Zech) + Spieldauerdisziplinarstrafe (Kutzner)
Königsborner JEC:16 + 10(Hrstka)

Schiedsrichter: Schelewski – Dobber, C. Sauer

Zuschauer: 139

Aufstellung
EHC
Sirringhaus (Nils Isselhorst) – Zech, Schäfer, Kutzner, Elzner – Oertel, Kousek, Andre Bruch, Tim Bruch, Stein, Linke, Harnesk, Hall

Königsborner JEC
May (Potthoff) – Hrstka, Möller, Kühl, Philip Brozé, Gerika, Wapnewski, Schneider, Rangen, Nejdrowski – Krätzer, Golumbeck, Marcel Brozé, Bezouska, Pigache, Alexandrov, Furda, Ulrich, Schnieder, André Kuchnia
 
Bulldogs gewinnen in der Oberliga erstmals Zweistellig

Ungefährdeter 10:1 Sieg vor heimischem Publikum gegen Schlusslicht aus Netphen
Nach dem man Freitag zum Spitzenreiter nach Dortmund musste, war am Sonntag der Tabellenletzte zu Gast, der EHC Netphen. In einem sehr einseitigen Spiel gewannen die Bulldogs mit 10:1 (3:1, 5:0, 2:0) gegen den überforderten Aufsteiger und übersprangen dabei eine wichtige Hürde im Kampf um Platz 8.
Bereits nach 96 Sekunden klingelte es das erste Mal im Kasten der Gäste, als André Kuchnia eine Vorarbeit seines Sturmpartners Michal Bezouska verwerten konnte. Während die Gäste lediglich mit ungestümen Aktionen agierten und im Verlauf des Spiels auf 51 Strafminuten kamen, glänzten die Hausherren mit Toren. Somit erzielte in der 12. Spielminute Kapitän Igor Furda das verdiente 2:0. Zwar kamen die Gäste mit ihrem einzigen Treffer an diesem Abend noch mal auf 2:1 ran, in der 18. Minute sorgte jedoch Sebastian Pigache im Powerplay für die 3:1 Pausenführung.
Im zweiten Drittel fanden die Bulldogs Gefallen am Toreschießen und erzielten gleich fünf Treffer. Zunächst traf Jakub Krätzer doppelt und schraubte so das Ergebnis auf 5:1 hoch. Beide Tore erzielte er in Überzahl, nach dem Netphens Rene Kutzner in der 22. Spielminute mit einer 5+Spieldauer-Strafe vorzeitig unter die Dusche geschickt wurde, nachdem er Michal Bezouska den Schläger ins Gesicht schlug. Bezouska fiel daraufhin das komplette 2. Drittel aus, da er nach der unfairen Aktion zunächst genäht werden musste. Aber auch ohne ihn kamen die Bulldogs zu weiteren Treffern. Als die Bulldogs in der 28. Minute erstmals in Unterzahl gerieten, konnte André Kuchnia mit seinem 2. Treffer an diesem Abend das 6:1 erzielen. Nur vier Minuten später klingelte es wieder einmal im Kasten der Gäste. Nach einer ansehnlichen Kombination zwischen Igor Furda, Jakub Krätzer und Sebastian Pigache konnte letzterer den Puck erneut einnetzen. Für den Treffer zum 8:1-Pausenstand sorgte Patric Schnieder, der erst vor wenigen Wochen von Netphen nach Königsborn wechselte.
Im letzten Drittel schaltete man einen Gang runter und somit wurden Führungsspieler wie Igor Alexandrov und Lars Gerike geschont und durch die Spieler ersetzt, die zuletzt mehrfach auf der Bank saßen und nun für ihren Teamgeist belohnt wurden. Dennoch ging das Toreschießen weiter und Jakub Krätzer markierte mit seinem dritten Treffer das 9:1, erneut nach einer Kombination mit seinen Teamkollegen Pigache und Furda. Den zehnten und letzten Treffer erzielte schließlich Igor Furda, der nicht nur zweimal Traf, sondern auch drei Tore auflegte und somit fünf Punkte sammeln konnte.
Dass das Ergebnis nicht deutlich höher ausging lag einzig und allein am Gäste-Torwart Sirringhaus, der vor allem in der Schlussphase etliche Chancen der Hausherren vereiteln konnte. Von den Zuschauern wurde er dementsprechend auch zum Spieler des Abends ernannt. Auf Seiten der Bulldogs erhielt André Kuchnia die Auszeichnung, die erstmals in der Eissporthalle Unna verliehen wurde. Auch Trainer Banaszak war in der anschließenden Pressekonferenz zufrieden mit seiner Mannschaft, die den höchsten Saisonsieg einfahren konnte.
Am kommenden Freitag geht es schließlich nach Frankfurt, die nach dem 5:2 Sieg der Bulldogs noch eine Rechnung mit dem Team von Waldemar Banaszak offen haben. Hierzu wird ein Bus eingesetzt, Abfahrt ist bereits um 14:30 Uhr. Sonntags sind die Ratinger Ice Aliens zu Gast und diesmal erhoffen sich die Bulldogs, nach der bitteren Pleite im Hinspiel, dieses Spiel deutlich spannender zu halten. Beginn ist ein der Eishalle Unna um 18:30 Uhr.
 

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Sonntag, 20.11. 2011 Frankfurter Löwen vs Hammer Eisbären 9 : 3 4:0-3:2-2:1
Tore:

Tor

00:10 1:0 Sven Breiter
09:19 2:0 Sven Breiter
13:38 3:0 Marvin Bauscher
17:42 4:0 Martin Schweiger
29:53 5:1 Simon Barg
33:21 6:1 Simon Barg
33:56 7:1 Sven Breiter
42:59 8:2 Kevin Thau
55:05 9:3 Dominique Hensel
 
  20:28 4:1 Nils Sondermann
37:19 7:2 Nils Sondermann
43:32 8:3 Christian Nieberle
   
Strafen: 2 Minuten Strafe 32 Min.   40 Min.    
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   Feske    
  Spieldauer-Strafe Althenn
Bornhausen
 
  Polter
Pietzko
 
   
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: Ninkov, Mauelshagen, Löw
Zuschauer: 3844
Löwen fertigen Eisbären mit 9:3 ab

Mit einem souveränen Sieg gegen die Hammer Eisbären feiern die Löwen Frankfurt "20 Jahre Löwen Eishockey in Frankfurt". Sven Breiter bringt die Löwen schon nach zehn Sekunden auf die Siegerstraße.

Völlig ungefährdet haben die Löwen Frankfurt am Sonntagabend das erste Oberliga-Heimspiel nach der Deutschland-Cup-Pause gewonnen. Mit 9:3 überrollten die Hausherren die Eisbären aus Hamm. Sven Breiter sticht mit seinem Hattrick an diesem Abend verdientermaßen etwas aus der souveränen Mannschaftsleistung hervor.
Zehn Sekunden nach dem Face-off gingen die Löwen in Führung. Durch das schnellste Tor der jüngeren Löwen Geschichte eröffnete Sven Breiter den Torreigen. Eisbären-Torwart Benjamin Voigt sah wie auch beim zweiten Treffer des Abends (10. Min.), den ebenfalls Sven Breiter - diesmal von hinter dem Tor - erzielte, nicht gut aus.
Nach Toren von Marvin Bauscher (14.) und Martin Schweiger (18.) endete das erste Drittel mit 4:0. Der Hammer Trainer Carsten Plate wechselte daraufhin seinen Schlussmann aus.
Diese Veränderung schien für's Erste aufzugehen: 28 Sekunden im zweiten Drittel waren gespielt als die Gäste durch Nils Sondermann den Anschluss zum 4:1 herstellten.
Doch Simon Barg erhöhte in der 30. Minute auf 5:1. Mit einem Doppelschlag von Barg und Breiter in der 34. Minute war das bis dahin faire Spiel entschieden. Trotz des zweiten Eisbären-Tores - erneut durch Nils Sondermann (38.) - sammelten die Gäste fortan Strafminuten, die sich am Ende auf 40 Minuten summierten.
Mehrere Male wurden schließlich Meinungsverschiedenheiten auf dem Eis mit Rangeleien zu Ende diskutiert, was für die Schiedsrichter Schwerstarbeit bedeutete. Insgesamt wurden 90 Minuten in Form von Disziplinarstrafen ausgesprochen.
Die beiden Tore von Kevin Thau und Dominique Hensel krönten den Jubiläumsabend in der Eissporthalle Frankfurt. In der ersten Drittelpause wurden auf dem Eis zahlreichen Löwen Fans von Elfriede Herold, Witwe von Mister Eishockey Günther Herold, persönliche Urkunden als Dankeschön für ihre Treue überreicht.
Das nächste Heimspiel der Löwen Frankfurt findet am kommenden Freitag statt. Zu Gast werden die Königsborner Bulldogs sein. Das Spiel beginnt um 19:30 Uhr. Karten gibt es an der Abendkasse, den bekannten Vorverkaufsstellen und im Löwen Ticket-Shop.

Löwen Frankfurt - Hammer Eisbären 9:3 (4:0, 3:2, 2:1)

1:0 (00:10) Sven Breiter (Ryan Fairbarn, Thomas Schenkel)
2:0 (09:19) Sven Breiter (Max Seyller, Marco Müller)
3:0 (13:38) Marvin Bauscher (Sven Breiter, Daniel Sevo) PP1
4:0 (17:42) Martin Schweiger (Jan Barta, Simon Barg)
4:1 (20:28) Nils Sondermann (Matthias Potthoff, Milan Vanek) PP2
5:1 (29:53) Simon Barg (Thomas Schenkel, Ryan Fairbarn)
6:1 (33:21) Simon Barg (Martin Schweiger, Ryan Fairbarn) PP1
7:1 (33:56) Sven Breiter (Max Seyller, Martin Schweiger)
7:2 (37:19) Nils Sondermann (Jiji Svejda, Matthias Potthoff)
8:2 (42:59) Kevin Thau (Michael Schwarzer, Daniel Sevo)
8:3 (43:32) Christian Nieberle (Patrik Falsar, Chrstian Gose)
9:3 (55:05) Dominique Hensel (Michael Schwarzer, Daniel Sevo) PP1

Strafen: Frankfurt 32 + 20 (Althenn) + 20 (Bornhausen) - Hamm 40 + 10 (Feske) + 20 (Polter) + 20 (Pietzko).

Zuschauer: 3.844.
 
Kopf- und planlos

Ohne Punkte im Gepäck traten die Hammer Eisbären die Rückfahrt aus Frankfurt an. Das Team von Trainer Carsten Plate unterlag bei den Löwen mit 3:9 (0:4, 2:3, 1:2). „Wenn man den Gegner so zum Toreschießen einlädt, dürfen wir uns nicht wundern“, ärgerte sich der Coach über die teils „desolate Vorstellung“, die ihn an die Partie in Kassel (2:10) erinnerte. „Eigentlich dachte ich, dass wir daraus unsere Lehren gezogen haben.“
Doch seine Mannen präsentierten sich vor 3844 Zuschauern in der Frankfurter Eissporthalle ähnlich wie am 21. Oktober bei den Huskies: Kopf- und planlos. „Das kann man sich gegen so einen Gegner nicht erlauben“, sagte der Trainer, der zudem meinte, dass die Löwen „zwei Klassen stärker“ wirkten als noch beim 5:3-Sieg der Hammer in eigener Halle.
So fanden die Gäste zu keiner Zeit wirklich in die Begegnung, und das erste Drittel war ein besonders schwaches. Die Partie hatte kaum begonnen, da führten die Hausherren schon mit 0:1 – Sven Breiter traf nach zehn Sekunden. „Da hatte ich klare Anweisungen gegeben, aber schon bei der ersten Aktion wird ein anderer Weg gewählt“, echauffierte sich der Ex-Profi. Nach überstandener Unter- und nicht genutzter Überzahl erhöhten die Löwen erneut durch Breiter, dessen Schuss unglücklich abgefälscht wurde, auf 0:2 (11.). Zwei Minuten später musste Hamms Goalie Benjamin Voigt erneut hinter sich greifen, nachdem Bauscher zum 0:3 eingenetzt hatte (13.). In der 18. Minute markierte Martin Schweiger das 0:4 (18.).
Ab Durchgang zwei hütete Patrick Hoffmann das Gehäuse der Eisbären, und der Schlussmann durfte schon in der 21. Minute den ersten Treffer seines Teams bejubeln, denn Nils Sondermann verkürzte in 5:3-Überzahl auf 1:4. Nach einer erneute Strafe gegen einen Frankfurter hatten die Gäste zunächst weiterhin zwei Akteure mehr auf dem Eis – diesmal münzten sie diese numerische Überlegenheit jedoch nicht um. „So, wie das Spiel gelaufen ist, glaube ich nicht, dass wir dadurch besser in die Begegnung gekommen wären“, meinte Plate. „Frankfurt war einfach bissiger und immer einen Schritt schneller.“
Kurz darauf zeichnete sich Hoffmann aus, als er gegen einen allein vor seinem Tor auftauchenden Frankfurter parierte (29.). Beim 1:5 durch Thomas Schenkel (30.) blieb der 21-Jährige jedoch chancenlos. Simon Barg (34.) und Breiter (35.) sorgten für die Frankfurter Tore Nummer sechs und sieben, ehe Sondermann in Überzahl zum 2:7 traf (38.).
Kevin Thau erzielte in der 43. Minute das 2:8, wenig später folgte die direkte Antwort durch Patrik Flasar (44.). Dominique Hensel (55.) sorgte für das 3:9. Zuvor hatten die Hammer in Person von Marc Polter (45.) und Tim Pietzko (60.) noch zwei Fünf-Minuten-plus-Spieldauer-Strafen kassiert – ebenso wie Alexander Altehenn auf Frankfurter Seite (45.). Polter und Pietzko fehlen somit am kommenden Sonntag in der Auswärtsbegegnung bei den Moskitos Essen.
 

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Sonntag, 20.11. 2011 Roten Teufel Bad Nauheim vs ESC Moskitos Essen  8 : 0 2:0-3:0-3:0
Tore:

Tor

00:18 1:0 Gare
19:29 2:0 Gare (Franz)
25:18 3:0 Weibler
28:16 4:0 Cardona
37:45 5:0 Franz
42:10 6:0 Lavallee
48:14 7:0 Gare
57:06 8:0 Lavallee
 
       
Strafen: 2 Minuten Strafe 6 Mni.   8 Min.    
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe Baldys   keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: Breiter, Werner, Lamberger
Zuschauer: 909
Souveräner 8:0-Heimerfolg gegen Essen bringt Platz drei in der Tabelle

Mit 8:0 (2:0, 3:0, 3:0) gewannen die Roten Teufel heute Abend ihr Heimspiel souverän gegen die Moskitos aus Essen. Zu keiner Zeit waren die drei Punkte in Gefahr, Kapitän Lanny Gare traf gleich drei Mal für die Hessen.

Bereits nach 18 Sekunden klingelte es zum ersten Mal im Netz von Essens Goalie Lüttges, als Gare eine mustergültige Vorlage von Schwab zum schnellsten Tor der Saison verwandelte. Und die Gastgeber, die ohne Ketter (Pferdekuss), Maaßen (Ellenbogenverletzung), Keller (in Augsburg) und Fred Carroll an der Bande (Grippe) antraten, setzten nach und waren das spielbestimmende Team: Weibler (3.), Striepeke (8.) und Lavallee mit einem Pfostenschuss hatten Riesenchancen, die unverwertet blieben. Von Essen war nicht viel zu sehen, selbst in Unterzahl hatte Kujala ein Break in der 14.Minute, doch Lüttges war mit dem Schoner zur Stelle. Mannheims Förderlizenzspieler Philipp Lehr im Kasten der Hausherren hatte wenig zu tun, erst als Jäske nach einer Unachtsamkeit von Baum vor ihm in der 19.Minute auftauchte, musste er energisch eingreifen. Zuvor wurde ein klarer Treffer der Roten Teufel aberkannt, weil angeblich vorher die Maske des Goalies getroffen wurde, allerdings ist diese Regel seit langem nicht mehr gültig, sofern sich im direkten Spielzug danach eine Chance ergibt. Umso mehr waren die Hessen gewillt, einen Treffer zu erzielen, dies gelang Gare in der 20.Minute zum verdienten 2:0-Pausenstand.

Kein anderes Bild im zweiten Drittel: Bad Nauheim gab den Ton an, während die Moskitos lediglich reagierten. Schwab (21.) und Cardona (22.) hatten Riesengelegenheiten auf Treffer, doch beide verzogen knapp. In der 26.Minute war es aber soweit: Manuel Weibler nutzte einen Flippass von Cardona zum völligst verdienten 3:0. Nur wenige Sekunden später hatte wieder Janne Kujala ein Break, sein Tunnler kam jedoch nicht bei Lüttges durch. In der nächsten Szene legte Kevin Lavallee von hinter dem Tor auf, Dennis Cardona war der Nutznießer zum 4:0. Noch vor der zweiten Pause erhöhte Christian Franz mit einem Schuss aus der Halbdistanz auf 5:0, was den Spielverlauf auch auf dem Scoreboard widerspiegelte. Den Gästen konnte man aber zugute halten, dass sie sich nicht aufgaben, sondern läuferisch und kämpferisch dagegen zu halten versuchten. Die Roten Teufel waren aber einfach eine Klasse besser, so dass das Ergebnis in Ordnung ging.
Im letzten Abschnitt spielten es die Gastgeber mehr oder minder herunter und hatten den Gegner nach wie vor im Griff. Lavallee (2) und Gare erhöhten auf 8:0 und sicherten somit das zweite Sechs-Punkte-Wochenende der Saison sowie das vierte Ligaspiel hintereinander ohne Gegentor. "Ab dem zweiten Abschnitt haben wir das Match vollends im Griff gehabt, zudem haben beide Goalies am Wochenende eine Superleistung gezeigt und damit bewiesen, dass wir über drei starke Torhüter verfügen", sagte Marcus Jehner nach der Partie. Aufgrund dieses Erfolges rutschen die Hessen auf Platz drei der Tabelle, am kommenden Freitag erwartet man im Kurpark die Duisburger Füchse.

EC Bad Nauheim - Moskitos Essen 8:0 (2:0, 3:0, 3:0)
Tore:
1:0 (00:18) Gare (Schwab, Cardona)
2:0 (19:29) Gare (Franz)
3:0 (25:18) Weibler (Cardona, Baldys)
4:0 (28:16) Cardona (Lavallee, Kujala)
5:0 (37:45) Franz (Gare, Weibler)
6:0 (42:10) Lavallee (Pöpel, Wex)
7:0 (48:14) Gare (Weibler, Franz)
8:0 (57:06) Lavallee (Kujala, Franz)
Strafminuten: ECN 6 + 10 (Baldys) / ESC 8
Zuschauer: 907
 
Ersatzgeschwächte MOSKITOS in Bad Nauheim chancenlos

Vor 907 Zuschauern gewannen die Gastgeber aus Bad Nauheim die Begegnung gegen ersatzgeschwächte MOSKITOS mit 8:0. Die zahlreichen Ausfälle von waren von Beginn an nicht zu kompensieren. „Wenn wir diese Ausfälle haben, können wir gegen Topteams wie Bad Nauheim gar nichts ausrichten.
Unseren Blick müssen wir auf das kommende Wochenende richten, wo wir zu Hause auf Teams treffen werden, gegen die wir Punkte holen müssen. Heute war für uns nicht mehr möglich“, analysierte Trainer Jan Vondracek nach dem Spiel. Verzichten mussten die Moskitos auf Grein, Pompino, Brinkmann, Kopp und Schneider.
Das Spiel hatte kaum begonnen, da schlugen die „Roten Teufel“ bereits zu. Nach 18 Sekunden schoss Lanny Gare aus kurzer Distanz zum 1:0 ein. Das Essener Team wehrte sich in der Folge recht erfolgreich gegen den spielstarken Gegner. Erst in der 20.Minute gab es das nächste Gegentor. Erneut war Lanny Gare der Torschütze.
Im zweiten Drittel waren die Bad Nauheimer dann endgültig die tonangebende Mannschaft im Colonel-Knight-Stadion. Mit drei weiteren Treffern erhöhten sie auf 5:0, ehe die Moskitos im letzten Drittel auch zu ersten ernsthaften Chancen kamen. Sebastian Hasselberg und Marcel Koch erarbeiteten sich gute Torchancen. Beim Stand von 0:7 hatte Sebastian Schröder, schön frei gespielt von Miikka Jäske, alleine vor Torwart Philip Lehr die größte Chance auf den Ehrentreffer, doch der Bad Nauheimer Torwart konnte die Situation klären. Den Endstand von 8:0 für die „Roten Teufel“ besorgte dann Kevin Lavallee in der 58.Minute.

RT Bad Nauheim - Moskitos Essen 8:0 (2:0 | 3:0 | 3:0)

Die Tore: 1:0 (1.) Gare (Weibler, Kujala), 2:0 (20.) Gare (Franz, Kujala), 3:0 (26.) Baum (Cardona, Mangold), 4:0 (29.) Kujala (Pöpel, Lavallee), 5:0 (38.) Franz (Gare, Weibler), 6:0 (43.) Lavallee (Pöpel, Wex), 7:0 (49.) Gare (Franz, Weibler), 8:0 (58.) Lavallee (Kujala, Franz)

Strafminuten:

Moskitos Essen - 8

Bad Nauheim - 6 + 10 Baldys (Reklamieren)

Zuschauer: - 907
 

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