Oberliga West

Spielbericht Oberliga West 06. 01. 2012
Roten Teufel Bad Nauheim vs EV Duisburg Füchse Spielberichte
EJ Kassel Huskis vs Königsborner JEC Bulldogs Spielberichte
Frankfurter Löwen vs Ratinger Aliens 97 Spielberichte
EHC Dortmund Westfalen-Elche vs Hammer Eisbären Spielberichte
Tabelle Spieltag
Freitag, .01.  2012 Roten Teufel Bad Nauheim vs EV Duisburg Füchse 3 : 0 1:0-1:0-1:0
Tore:

Tor

15:25 1:0 Stanley
31:33 2:0 Lavallee
52:42 3:0 Stanley
 
       
Strafen: 2 Minuten Strafe 10 Min.   10 Min.    
  5 Minuten Strafe keine   MacKay    
  10 Minuten Strafe keine   keine    
  Spieldauer-Strafe keine   MacKay    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter::  
Zuschauer: 1.429
3:0-Heimsieg gegen Duisburg - Stanley trifft doppelt

Einen umkämpften 3:0 (1:0, 1:0, 1:0)-Auftaktsieg in der Zwischenrunde der Oberliga West fuhren heute Abend die Roten Teufel vom EC Bad Nauheim gegen den EV Duisburg ein. Zwei Mal Stanley sowie Franz besorgten die Treffer für die Kurstädter, die erst kurz vor Spielende alles klar machen konnten. Manuel Weibler schied mit einem Pferdekuss aus und wird Sonntag nicht spielen können.

Das erste Drittel war hart umkämpft von zwei Teams auf Augenhöhe. Duisburg verstand es gut, das Spiel der Hausherren zu zerstören und seinerseits Konter zu fahren. Markus Keller im Tor der Roten Teufel war aber zwei Mal souverän zur Stelle, als die Füchse frei vor ihm auftauchten. Erst Strafzeiten gegen die Gäste brachten Vorteile für die Gastgeber, die ein Powerplay in der 16.Minute mit einem Rebound von Stanley zur 1:0-Führung nutzen konnten. Die Ruhrstädter blieben in einem schnellen ersten Drittel aber stets gefährlich, auch wenn die Kurstädter allmählich das Match in den Griff zu bekommen schienen.

Dennoch blieb es eine enge Angelegenheit auch im Mittelabschnitt. Die Füchse kamen besser aus der Kabine und zu einer Großchance von Mackay, der in der 23.Minute freistehend nur knapp verzog. Insgesamt - wie schon im Anfangsdrittel - gab es kaum mal hochkarätige Möglichkeiten, da sich beide Mannschaften mehr oder minder neutralisierten. Somit musste erst wieder ein Powerplay zugunsten der Roten Teufel das 2:0 bringen: als der Ex-Teufel Patrick Gogulla auf der Strafbank saß, markierte Kevin Lavallee mit einem abgefälschten Blueliner nach einem Franz-Schuss den zweiten Nauheimer Treffer. Duisburg haderte mit sich und mit den Referees, die aus ihrer Sicht gerne mehr zu ihren Gunsten hätten pfeifen sollen. Die abgeklärten Hausherren kümmerte dies aber wenig, so dass sie weiter ihr Spiel machten. Noch vor der zweiten Pause hatte Lanny Gare die Vorentscheidung auf der Kelle, doch völlig freistehend traf er die Scheibe nach einem Schwab-Pass nicht.

Im letzten Abschnitt mussten die Gäste verständlicherweise mehr machen, während die Roten Teufel gefährliche Konter fahren konnten. Doch auch beste Chancen durch Maaßen (42.), Lavallee (44.), Schwab und Stanley (50.) blieben ungenutzt. Diesmal wurde es jedoch nicht bestraft, auch nicht, als die Gastgeber gleich zwei Mal in die Kühlbox mussten. Im Gegenteil: Dylan Stanley traf in Unterzahl zum entscheidenden 3:0 in der 53.Minute, als er einen Rebound nach einem Gare-Schuss nutzen konnte. Duisburg war nun frustriert, was sich in einer Spieldauerstrafe gegen Topscorer MacKay widerspiegelte, der Christian Franz abseits des Geschehens foulte. "Es war irgendwie ein komisches Spiel. Duisburg kam jeweils besser in die Drittel, wir standen defensiv aber gut. Ich bin froh, dass wir mit einem Sieg in die Runde starten konnten", sagte EC-Coach Fred Carroll nach dem Spiel. "Ich bin enttäuscht. Wir waren gut im Match, aber wenn man keine Tore schießt, kann man nicht gewinnen", äußerte sich Franz Fritzmeier. Ein Wermutstropfen gab es allerdings, denn Manuel Weibler schied im Mitteldrittel mit einem Pferdekuss aus und wird Sonntag in Königsborn nicht spielen können. Zu den anderen Ergebnissen des heutigen Spieltags inkl. der aktuellen Tabelle. Zum Video der Pressekonferenz mit den Stimmen beider Trainer.

EC Bad Nauheim - EV Duisburg 3:0 (1:0, 1:0, 1:0)
Tore:
1:0 (15:25) Stanley (Kujala, Lavallee)
2:0 (31:33) Lavallee (Franz, Kujala) PP 5-4
3:0 (52:42) Stanley (Gare, Baum) SH 4-5
Strafminuten: ECN 10 / EVD 10 + 5+20 (MacKay)
Zuschauer: 1.429
 
 

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Freitag, .12.  2011 EJ Kassel Huskis vs Königsborner JEC Bulldogs 0 : 0 0:0-0:0-0:0
Tore:

Tor

06:20 1:0 Christoph Koziol
07:26 2:0Sven Valenti
17:17 3:0 Marek Vorel
19:14 4:0 Petr Sikora
28:23 5:1 Stéphane Robitaille
33:56 6:1 Michael Christ
51:23 7:1 Petr Sikora
 
  25:18 4:1 Wolfgang Hrstka
57:20 7:2 Sebastian Pigache
   
Strafen: 2 Minuten Strafe          
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter::  
Zuschauer: 3.426
Drei Punkte zum Auftakt

Zum Auftakt der Endrunde in der Oberliga-West trafen am gestrigen Freitag die Kassel Huskies und der Königsborner JEC aufeinander. In der ersten Partie des neuen Abschnitts mussten die Nordhessen auf ihren grippekranken Kapitän Manuel Klinge verzichten. In seiner Abwesenheit übernahm Urgestein Sven Valenti die Aufgaben des Mannschaftsführers. Unterstützt wurde er dabei - wie immer - durch Stéphane Robitaille, sowie Michael Christ, der wiedergenesen mit dem "A" auf der Brust auflaufen durfte.

3.426 Zuschauer inklusive 20 Auswärtsbummler aus Unna hatten um 19:30 Uhr den Weg in die Eissporthalle gefunden und sahen einen guten Beginn der Huskies. Der durch den Ausfall von Manuel Klinge in die erste Formation gerückte Marc Roedger hatte nach nur 45 Sekunden auch die erste Chance der Partie, doch Sebastian May parierte glänzend. Und auch in der Folgezeit sollte Mey zum härtesten Widersacher der Huskies avancieren. Während sich seine Vorderleute immer wieder von den wie entfesselnd spielenden Nordhessen düpieren ließen, leistete Mey tapfere Gegenwehr. In der 7. Spielminute war dann allerdings auch er geschlagen. "Archie" Kostyrev hatte sich hinter Meys Tor die Scheibe erkämpft, den besser postierten Vorel gefunden, der mit einem sehenswerten Pass durch den Torraum den einschussbereiten Koziol anspielte, welcher nunmehr keine Probleme hatte, zur 1:0-Führung einzunetzen. Bis zu dieser Szene war von Königsborn wenig Positives zu berichten, doch was nun folgte setzte einem schlechten Start in die Partie die Krone auf. Sikoras scharfen Querpass netzte - wenn auch ungewollt - Königsborns Michal Bezouska höchstpersönlich zum 2:0 ein. Erst gegen Mitte des ersten Drittels fand Unna besser in die Partie. Doch sowohl für Igor Alexandrovs Handgelenksschuss, als auch für Jakub Krätzers Solo war entweder in der gut stehenden Defensive, oder aber spätestens bei Martin Fous Endstation. Doch dieses kurze Aufkommen von größeren Chancen der Königsborner wussten die Huskies ihrerseits durch Tore zu beantworten. Neu-Husky Marek Vorel durfte in eigener Überzahl in der 18. Spielminute unbedrängt sein Visir einstellen und traf zielgenau durch die sich ihm bietenden Lücken in die Maschen. Kurz vor Drittelende erhöhte Petr Sikora dann sogar noch auf 4:0. Der Tscheche hatte einen feinen Pass von Valenti über die Stockhand von Mey gelupft und damit seiner Mannschaft einen komfortablen Vorsprung beschert.

Gleich zu Beginn des zweiten Drittels mussten die Huskies mehrere Male in Unterzahl ran. Und während die Nordhessen die Unterzahlsituationen eins und zwei noch erfolgreich überstehen konnten, war es in der 26. Minute dann passiert. Jakub Krätzer hatte aus der Halbposition abgezogen und sein Schuss fand unter Fous Schoner den Weg ins Netz. Doch mehr als der Anschlusstreffer sollte den Westfalen nicht gelingen. Quasi im Gegenzug stellten die Huskies den alten vier-Tore-Vorsprung wieder her. Im Powerplay nutzte Stéphane Robitaille den sich vor dem Torhüter positionierenden Michi Christ als Sichtschutz und drosch den Puck über die Fanghand des nichtsahnenden Sebastian Mey in die Maschen. Und als ob das noch nicht genug der Schmach gewesen wäre, erhöhte Michi Christ in der 34. Spielminute noch auf 6:1. Der Kasseler profitierte dabei von einem sehenswerten Solo seines Reihenkollegen Petr Sikora. Trotz bester Möglichkeiten für die Huskies retteten die Mannen aus Königsborn das 1:6 in die Drittelpause.

Auch im Schlussabschnitt präsentierten sich die Huskies als das in der Spielanlage reifere Team. Die Nordhessen ließen Puck aber vor allem Gegner nun vermehrt laufen und zeigten den heimischen Fans schöne Kombinationen. Gerade die neugeformte zweite Reihe und die in den letzten Spielen wenig erfolgreiche Überzahlformation der Huskies wusste zu gefallen. Petr Sikoras Treffer zum 7:1 fiel im Passgewusel der Huskies fast beiläufig. Längst hatten die Königsborner sich mit der Niederlage abgefunden. Den endgültigen Beweis dafür, dass die Huskies sich heute Abend nur selbst schlagen konnten lieferten Marek Vorel und Sven Valenti in der 58. Minute. Der Angreifer hatte nach einer Passstafette seinen eigenen Verteidiger über den Haufen gefahren und dem Königsborner Sebastian Pigache einen Sololauf auf dem Silbertablett serviert, den dieser zum 2:7 zu nutzen wusste.

Am Ende des Abends standen neben dem überzeugenden 7:2-Sieg der Huskies auch - und wohl viel wichtiger - die ersten drei Punkte der Endrunde zu Buche. Am kommenden Freitag erwarten die Huskies die Löwen Frankfurt zum Hessenderby in der Eissporthalle.

 
Huskies eine Nummer zu groß für die Bulldogs

Bulldogs kämpfen trotzdem lange Zeit gegen den Aufstiegsfavoriten aus Hessen
Das erste Spiel der Endrunde, in der die Bulldogs fortan nur noch auf die Top-Teams der Oberliga treffen, begann zwar mit einer konzentrierten Leistung, dennoch mit einer klaren Niederlage in Kassel, als man mit 7:2 verlor.
Während die Spieler des Königsborner JEC nachmittags nach der Arbeit zur Eishalle spurteten, um noch pünktlich den Bus zu bekommen, ruhten sich die Profi-Spieler des Kassel Huskies noch aus für das Spiel gegen den Außenseiter aus Unna. Dass dennoch zwei Drittel sehr ausgeglichen und knapp gestaltet werden konnte, konnte man zwar auf dem Papier nicht ahnen, dennoch sind die Bulldogs in der Liga mittlerweile bekannt dafür, auch den Top-Teams gefährlich zu werden. Daher waren die Gastgeber, die schon im ersten Spiel nur knapp mit 5:4 gewannen, gewarnt und legten mit Vollgas los.
Die Bulldogs, anscheinend noch nicht ganz bei der Sache, was man auf Grund dessen, dass alle Spieler zuvor noch beruflich unterwegs waren und teilweise, wie z.B. Sebastian May, privat mit dem Auto hinterher kommen mussten, verstehen kann, verschliefen das erste Drittel und so mussten man gegen die technisch stärkeren Huskies nach mehreren Kombinationen ganze vier Gegentreffer hinnehmen.
Dennoch gab man nicht auf und gab im zweiten Drittel auch mehr Gas und konnte die Partie ansehnlich machen, schließlich konnte man sogar durch Wolfgang Hrstka den ersten eigenen Treffer des Abends erzielen, als er mit einem Schlagschuss von der blauen Linie seinen ersten persönlichen Treffer für den KJEC erzielte. Dennoch musste man zwei Gegentreffer hinnehmen, beide Tore fielen in Unterzahl. Zudem blieb Michal Bezouska erneut verletzt in der Kabine und kämpft weiterhin mit seiner Fußverletzung aus dem Derby vor vier Wochen.
Mit 6:1 ging es ins letzte Drittel und daher war die Partie schon entschieden angesichts der starken Leistung, die die Huskies, die sich vor dem Spiel noch mehrfach verstärkt haben, boten. Dennoch erzielten beide Teams noch jeweils einen Treffer, wobei Sebastian Pigache kurz vor dem Ende den zweiten Treffer für die Bulldogs erzielen konnte.
Knapp 4.000 Zuschauer sahen eine engagierte Partie, in der die Klasse des Aufstiegsfavoriten deutlich wurde, dennoch sahen die mitgereisten Königsborner Anhänger eine engagierte Leistung, bei der Jakub Krätzer – wie bereits beim Hinrundenspiel in Kassel – mit einer Spieldauer-Strafe vorzeitig das Eis verlassen musste, daher erst wieder am Freitag beim wichtigen Spiel in Ratingen mit von der Partie sein darf.
 

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Sonntag, .01.  2012 Frankfurter Löwen vs Ratinger Aliens 97 8 : 1 4:0-2:1-2:0
Tore:

Tor

         
Strafen: 2 Minuten Strafe          
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter::  
Zuschauer: 4.017
Souveräner Start in die Meisterrunde

Neuzugang Roland Mayr trifft zum Meisterrundenauftakt gleich zweimal. Die Ratinger Gäste sind ohne Chance.

Die Löwen Frankfurt sind am Freitagabend in die Meisterrunde der Oberliga West gestartet. Der erste Gegner dieser Runde waren die Ratinger Ice Aliens, die die Hauptrunde als Siebtplatzierter beendeten. Die beiden bisherigen Begegnungen der zwei Mannschaften haben die Löwen klar für sich entscheiden können.

So war es auch am Freitag, als die Mannen von Trainer Clayton Beddoes nach 60 souveränen Minuten vor 4.017 Zuschauern mit 8:1 vom Eis gingen.

Neuzugang Roland Mayr feierte schon nach 28 Sekunden mit seinem ersten Löwen Tor den perfekten Einstand in Frankfurt.

Danach ging es Schlag auf Schlag. Innerhalb von zehn Minuten gingen die Hausherren durch Kevin Thau, Jan Barta und Max Seyller mit vier Toren in Führung.

Nach der ersten Pause dauerte es dann nur 17 Sekunden als Roland Mayr wieder zuschlug: diesmal traf der Neu-Löwe zum 5:0.

Simon Barg, Thomas Schenkel und Ryan Fairbarn schossen die weiteren Tore für die Löwen Frankfurt. Artur Tegkaev markierte in der 31. Minute den Ehrentreffer für die Ice Aliens.

Somit gewannen die Löwen den Auftakt zur Meisterrunde gegen Ratingen mit 8:1.

Das nächste Heimspiel der Löwen Frankfurt findet am
kommenden Sonntag statt. Dann wird der EV Duisburg zu Gast in der Frankfurter Eissporthalle sein.

Löwen Frankfurt - Ratinger Ice Aliens 8:1 (4:0, 2:1, 2:0)

Statistik folgt.

Zuschauer: 4.017.
 
Ice Aliens unterliegen gegen Löwen und Schiedsrichter

Die Ratinger Ice Aliens haben das Auftaktspiel in der Endrunde der Oberliga West in Frankfurt deutlich mit 1:8 verloren. Grund hierfür war vor allem die Personalsituation, 15 Spieler standen nur auf dem Spielbericht. Das war gegen die Löwen und Schiedsrichter Westrich zu wenig.

Auf vier Spieler musste Aliens-Trainer Larry Suarez in Frankfurt verzichten. Stürmer Konstantin Firsanov soll erst in der kommenden Woche von seinem Gips am Finger befreit werden, Robby Hein verletzte sich am vergangenen Mittwoch am Innenband, Simon Migas hatte sich frühzeitig abgemeldet und Shahab Aminikia musste noch seine Strafe aus dem Spiel gegen Herford absitzen. Eine ohnehin schwierige Situation, die durch einen weiteren Ausfall noch verstärkt wurde: Verteidiger Jan Philipp Priebsch konnte aus beruflichen Gründen nicht nach Frankfurt reisen.

Das Kräfteverhältnis war also schon vor dem Spiel klar, zumal sich die Frankfurter in der vergangenen Woche mit den beiden DEL-Cracks Roland Mayr und Daniel Kunce verstärkt haben. Letzterer trug mehr als 50 Mal das Trikot der Nationalmannschaft, spielte seit 1991 durchgängig in der höchsten deutschen Spielklasse und bringt ebenso wie Mayr unglaublich viel Erfahrung in dieses Frankfurter Team, das am Freitagabend von mehr als 4.000 Zuschauern unterstützt wurde.

Bereits nach 80 Sekunden war eine Vorentscheidung am Bornheimer Hang gefallen, denn da führten die Gastgeber nach Toren von Mayr und Thau mit 2:0. Die Löwen hatten die Ice Aliens in den ersten Augenblicken des Spiels förmlich überrannt und für die frühe Führung gesorgt.

Nicht komfortabel genug muss sich wohl Hauptschiedsrichter Westrich gedacht haben, der in den Folgeminuten unaufhörlich zur Pfeife griff und ausschließlich Ratinger Spieler für ihr körperbetontes aber zumeist faires Engagement vom Eis stellte. 32 Strafminuten gegen die Ice Aliens sprechen eine deutliche Sprache, zumal die Gastgeber keine einzige erhielten und fast das komplette erste Drittel in Überzahl agierten. Das sorgte selbst auf der Löwen-Bank für schelmisches Grinsen, schließlich nutzten die Frankfurter die Gelegenheit und bauten den Vorsprung bis zum ersten Pausentee auf 4:0 durch Barta und Seyller aus.

Bis zum Spielende gelangen den Frankfurtern weitere vier Treffer, Schiedsrichter Westrich behielt seine konstant einseitige Spielführung bei und die Ice Aliens kamen zu keinem Zeitpunkt überhaupt ins Spiel. Stattdessen konnten sich die Außerirdischen noch bei Goalie Dennis Kohl bedanken, der in der 21. Minute für Marc Dillmann eingewechselt wurde und dafür sorgte, dass es am Ende nicht zweistellig ausfiel. Einziger Grund zur Freude war der Ehrentreffer durch Artur Tegkaev in der 31. Minute.

"Frankfurt hat verdient gewonnen, war absolut das bessere Team. Was sich der Schiedsrichter allerdings erlaubt hat, war unfassbar - eine Blamage. Er hat allen Beteiligten und vor allem den Zuschauern ein vielleicht spannendes Spiel kaputt gemacht", sagte Aliens-Trainer Larry Suarez nach dem Spiel.
 

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  EHC Dortmund Westfalen-Elche vs Hammer Eisbären 6 : 1 2:0-2:0-2:1
Tore:

Tor

10:15 1:0 Dieter Orendorz
12:06 2:0 Frank Petrozza
26:13 3:0 Frank Petrozza
38:25 4:0 Nils Liesegang
50:02 5:1 Dennis Schlicht
57:27 6:1 Manuel Neumann
 
  46:23 4:1 Matthias Potthoff    
Strafen: 2 Minuten Strafe 20 Min.   22 Min.    
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe Stephan Kreuzmann   keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter::  
Zuschauer: 886
EHC Dortmund – Hammer Eisbären 6 : 1 (2:0,2:0,2:1)Sieg zum Auftakt der Oberliga West Endrunde
EHC Dortmund – Hammer Eisbären 6 : 1 (2:0,2:0,2:1)

Der Jahresanfang verlief für den EHC Dortmund am Freitagabend erfolgreich, zum Auftakt der Oberliga West Endrunde konnten die Westfalen Elche die Hammer Eisbären verdient mit 6:1 bezwingen und damit die Erfolgsserie der Hauptrunde fortführen. Es war der 12. Sieg in Folge für das Gentges-Team. Ein Doppelschlag in der 11. und 13. Minute zur 2:0-Führung des EHC leitete die Vorentscheidung ein, danach dominierten die Elche die Partie klar und Gäste Torhüter Benjamin Voigt verhinderte eine deutlichere Niederlage der Eisbären. In dieser Einschätzung waren sich beide Trainer, Frank Gentges und Carsten Plate, nach Spielschluss einig. Dass die Begegnung am Ende noch etwas ruppig wurde, fand dagegen weniger Anklang. Bei zwei sehr emotional geführten Infights bewies Hauptschiedsrichter Gordon Schukies Zurückhaltung und beließ es jeweils bei doppelten Zweiminutenstrafen. Lediglich Elche Kapitän Stephan Kreuzmann bekam wegen Reklamierens eine zehnminütige Disziplinarstrafe.

Elche Cheftrainer Frank Gentges konnte in der Abwehr doch auf Dieter Orendorz zurückgreifen und hatte die Angriffsformationen nach der Neuverpflichtung von Christian Kretschmann umgestellt. Der 18-jährige Youngster kam bei seinem guten Debüt in der „blauen“ Reihe an der Seite von Nils Liesegang und Ryan Martens zum Einsatz, Frank Petrozza rückte in die „gelbe“ Reihe neben Thomas Richter und Philipp Michl. Lediglich die „rote“ Formation blieb mit Branislav Pohanka, Vitali Stähle und Michael Schmerda unverändert und war auch für das 1:0 in der 11. Spielminute verantwortlich. Branislav Pohanka legte zurück auf Verteidiger Dieter Orendorz, der in halblinker Position an der blauen Linie plötzlich eine große Lücke sah und abzog. Eisbären Goalie Benjamin Voigt war die Sicht versperrt und der Puck landete im Netz. Schon vorher gab es ein klares Dortmunder Übergewicht in der Chancenverteilung und nun schlug es sich in Toren nieder. So fiel das 2:0 knappe zwei Minuten später zwangsläufig, als Frank Petrozza eine gute Vorlage von Thomas Richter nur noch einschieben brauchte. Weitere Möglichkeiten der Elche folgten, die Gäste brachten das Dortmunder Tor nur gelegentlich in Gefahr. Als in der 15. Minute die zweite Strafe gegen Hamms Nummer 8 ausgesprochen wurde, kam es kurz darauf zu einer Unterbrechung. Es stellte sich nämlich heraus dass der Stürmer Maximilian Pohl weder auf der Mannschaftsaufstellung noch auf dem Spielberichtsbogen stand. Er wurde zum vorzeitigen Duschen geschickt, das Spielgericht des LEV wird sich mit der Angelegenheit beschäftigen. Ungeachtet einer möglichen Wertung spielten die Elche auch auf dem Eis weiter auf Sieg und bauten den Vorsprung im zweiten Abschnitt weiter aus. Aus unmöglichem Winkel von der linken Seite erhöhte Frank Petrozza in der 27. Minute auf 3:0 und Nils Liesegang konnte in Überzahl in der 39. Minute einen Abpraller zum 4:0 einlochen. Die Partie war längst entschieden und Sekunden vor der Pause hätten die Elche sogar ins leere Hammer Tor treffen könnten, als der Eisbären Keeper eine Strafe gegen den EHC wähnte und aus seinem Gehäuse fuhr. Im Schlussabschnitt kamen die Gäste in der 47. Minute zum Ehrentreffer, als der Ex-Dortmunder Matthias Potthoff ebenfalls mit einem Kunstschuss aus spitzem Winkel zum 4:1 traf. In den letzten Zwanzigminuten setzte EHC-Coach Frank Gentges auch im Sturm alle Akteure ein und so kam Dennis Schlicht in der 51. Minute zum 5:1-Treffer. Den Schlusspunkt (toremäßig) setzte Elche Verteidiger Manuel Neumann in der 58. Minute, als er bei einem Bully die schwarze Hartgummischeibe traf und der Puck auch zu seiner Überraschung im Hammer Netz landete. Kurz darauf sah sich Verteidiger Benedikt Kastner bei seinem ersten Meisterschaftsspiel für den EHC (nach schwerer Schulterverletzung aus der Vorbereitung) ungewollt noch in ein Handgemenge mit Eisbären Stürmer Malte Bergstermann verwickelt und zum Schluss lieferte sich auf Hammer Seite Christian Nieberle gleich mit zwei EHC-Spielern (Dennis Schlicht und Jérome Bobon) einen kleines Gefecht.

Am Sonntag geht die Endrundenreise für den EHC Dortmund an den Ratinger Sandbach. Ab 18 Uhr treffen die Elche dort auf die Ice Aliens. Dann soll der gute Start in die neue Serie mit einem weiteren Sieg gefestigt werden. Allerdings wird auch dort die volle Konzentration notwendig sein, zu unterschätzen ist sicherlich kein Gegner in der Endrunde.

Torfolge:

1:0 (10:15) Dieter Orendorz (Branislav Pohanka)
2:0 (12:06) Frank Petrozza (Thomas Richter, Manuel Neuman)
3:0 (26:13) Frank Petrozza (Thomas Richter, Philipp Michl)
4:0 (38:25) Nils Liesegang (Ryan Martens, Christian Kretschmann) +1
4:1 (46:23) Matthias Potthoff (Patrik Flasar, Christian Gose)
5:1 (50:02) Dennis Schlicht (Frank Petrozza, Stephan Kreuzmann)
6:1 (57:27) Manuel Neumann (Nils Liesegang, Ryan Martens)

Strafminuten: EHCDO 20 + 10 Stephan Kreuzmann - Hamm 22

Zuschauer: 886

Mannschaftsaufstellung: Benjamin Finkenrath [31], Jan Kremer [35] (nicht eingesetzt) – Florian Kirschbauer [2], Stephan Kreuzmann [4] (C), Dieter Orendorz [22], Benedikt Kastner [28], Manuel Neumann [33] (A), Sebastian Eickmann [44] (A), Niklas Clusen [55], Mike Ortwein [93] – Christian Kretschmann [5], Philipp Michl [7], Ryan Martens [8], Michael Schmerda [16], Thomas Richter [18], Vitali Stähle [19], Branislav Pohanka [25], Jérome Bobon [61], Frank Petrozza [88], Dennis Schlicht [91], Nils Liesegang [98]
 
Hammer Eisbären unterliegen 1:6 in Dortmund

Das Auftaktprogramm in der Endrunde der Eishockey-Oberliga-West ist kein einfaches für die Hammer Eisbären. Beim EHC Dortmund unterlag die Mannschaft von Trainer Carsten Plate am Freitagabend mit 1:6 (0:2, 0:2, 1:2), „weil wir schon mach dem 0:1 völlig eingebrochen sind“, sagte der Coach.
Denn mit den ersten zehn Minuten war der 39-Jährige durchaus zufrieden: „Da haben wir richtig, richtig gut gespielt. Die Gäste ließen bis dato nur wenig Chancen des EHC zu, das Schussverhältnis war „in etwa ausgeglichen“ (Plate).
So, wie das 0:1 für Dortmund entstanden ist, „können Tore im Hockey eben mal passieren“, so der Trainer. Die Gastgeber gewannen das Bully im gegnerischen Drittel, die Scheibe gelang zu Dieter Orendorz, der von der blauen Linie zur Führung der Elche einnetzte. „Alle stehen in der Schussbahn, aber keine blockierte“, kommentierte Plate. „Danach haben wir völlig die Linie verloren und feuern aus allen Lagen auf das Tor.“ Jedoch ohne Struktur. Die Folge: Frank Petrozza vollbrachte einen Konter zum 0:2 (13.). Danach mussten die Hammer, die ohne Milan Vanek (Innenbandriss) und Marvin Gleibler (Grippe) an die Strobelallee reisen mussten, auch auf Maximilian Pohl verzichten. Nach seiner Strafzeit in der 15. Minute stellten die Unparteiischen fest, dass der Spieler mit der Rückennummer 8 weder auf dem Spielberichtsbogen noch auf der Mannschaftsaufstellung auftauchte und daher vorzeitig zum Duschen geschickt wurde. Weder Plate noch den Schiedsrichtern war dies vorher aufgefallen, „daher bin ich mir auch nicht so sicher, ob es eine Wertung gegen ihn geben wird“, erläuterte der Coach. „Aber auf das Spiel hatte es keinen großen Einfluss, da es eh schon 0:2 stand.“
Und es wurde auch nicht besser. Zwar hatten die Eisbären auch einige gute Phasen, „aber das reicht eben nicht“, monierte der 39-Jährige und meinte auch: „Unser Überzahlspiel war eine Katastrophe.“
In der 27. Minute erhöhte Petrozza vor 886 Zuschauern – darunter rund 100 aus Hamm – auf 3:0 für die Hausherren, ehe Nils Liesegang in Überzahl kurz vor dem zweiten Kabinengang das 4:0 besorgte (39.).
Wenn einer herausragte auf Seiten der Gäste, dann war es Goalie Benjamin Voigt, „aber du musst halt auch irgendwann mal ein Tor machen und ihm eine Chancen vorher wegnehmen“, so Plate, der auch Neuzugang Pierre Klein, der in der ersten Sturmreihe neben Christian Gose und Matthias Potthoff auflief, bescheinigte, eine „gute Partie“ abgeliefert zu haben.
Matthias Potthoff gelang in der 47. Minute der Ehrentreffer für die Hammer zum 1:4. Für Dortmund reihten sich noch Dennis Schlicht (51.) und Manuel Neumann (58.) in die Torschützenliste ein.
 

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