Oberliga West

Spielbericht Oberliga West 08. 01. 2012
Ratinger Aliens 97 vs EHC Dortmund Westfalen-Elche Spielberichte
Hammer Eisbären vs Frankfurter Löwen Spielberichte
EV Duisburg Füchse vs EJ Kassel Huskis Spielberichte
Königsborner JEC Bulldogs vs Roten Teufel Bad Nauheim Spielberichte
Tabelle Spieltag
Sonntag, 08 .01.  2012 Ratinger Aliens 97 vs EHC Dortmund Westfalen-Elche 2 : 6 1:1-0:1-1:4
Tore:

Tor

09. Min. 1:0 Jan-Philipp Priebsch
60. Min. 2:6 Hensel
  12. Min. 1:1 Nils Liesegang
38. Min. 1:2 Vitali Stähle
51. Min. 1:3 Sebastian Eickmann
56. Min. 1:4 Ryan Martens
57. Min. 1:5 Frank Petrozza
58. Min. 1:6 Philipp Michl
 
   
Strafen: 2 Minuten Strafe 8 Min.   2 Min.    
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter::  
Zuschauer: 475
Niederlage gegen Dortmund fällt zu hoch aus

Am Sonntagabend haben die Ratinger Ice Aliens das Heimspiel gegen den EHC Dortmund mit 2:6 verloren. Zu hoch, denn die Mannschaft hat trotz zahlreicher Ausfälle eine begeisternde Leistung abgeliefert und erst in allerletzter Minute das Spiel aus der Hand gegeben.

Neben den beiden Verletzten Konstantin Firsanov und Robby Hein fehlten am Sonntag auch Lance Monych und Michél Ackers aufgrund der Strafen, die sie in Frankfurt kassiert hatten. So rechnete eigentlich niemand damit, dass die Außerirdischen mit nur 17 Spielern gegen die alles bestimmende Mannschaft der Vorrunde eine Chance gehabt hätten. Doch die Ice Aliens sorgten für eine Überraschung und kämpften sich von der ersten Minute an in dieses Spiel. Die Zuschauer honorierten die leidenschaftliche Leistung ihres Teams und trieben die Ratinger Spieler lautstark nach vorn.

So war es auch absolut verdient, als die Ice Aliens in der 9. Minute durch einen Überzahltreffer von Jan Philipp Priebsch in Führung gingen. Zeitweise konnten die Ratinger sogar das Spiel gegen den Meister der Oberliga West bestimmen, auch wenn die Dortmunder durch Liesegang, Petrozza und Co. immer wieder gefährlich vor das Ratinger Tor kamen. "Euer Goalie hat heute eine starke Leistung gezeigt", meinte auch Gäste-Trainer Frank Gentges nach dem Spiel anerkennend. Zwischen den Pfosten stand Dennis Kohl, der über 60 Minuten hinweg eine ganz starke Leistung ablieferte. Den Ausgleichstreffer und damit den Pausenstand von 1:1 konnte er jedoch nicht verhindern.

Auch im zweiten Spielabschnitt änderte sich am Kräfteverhältnis auf dem Eis nichts. Die Ratinger kämpften bis zum Umfallen und waren stets auf Augenhöhe mit den Dortmundern, die ihre liebe Mühe mit diesem Spiel hatten. So kamen die Außerirdischen zu mehreren hochkarätigen Chancen, doch der Puck wollte nicht über die Linie. Kaum auszudenken, was an diesem Abend mit einem vollständigen Team möglich gewesen wäre. So waren es im zweiten Abschnitt dann doch die Dortmunder, die etwas kaltschnäuziger agierten und in der 38. Minute durch Stähle zum 1:2 trafen. Wenige Minuten zuvor hatte Aliens-Goalie Dennis Kohl einen Penalty gehalten und damit Schlimmeres verhindert.

So sehr die Ratinger im letzten Drittel auch kämpften, der durchaus verdiente Ausgleich sollte nicht fallen. Die Spieler gaben ebenso wie die Zuschauer alles, doch am Ende mussten die Ice Aliens dem temporeichen Spiel Tribut zollen. "Wir konnten eigentlich nur warten, bis bei den Ratingern die Kräfte nachlassen, anders war dieses Spiel heute nicht zu gewinnen", meinte Frank Gentges. Erst fünf Minuten vor Schluss fiel die endgültige Entscheidung. Zunächst hatte Kretzschmann für die Dortmunder getroffen, bevor Martens, Petrozza und Michl den Sack zumachten. In der letzten Spielminute traf Andre Oesterreich noch einmal für die Ice Aliens zum Endstand von 2:6

"Meine Mannschaft hat heute grandios gekämpft. Es tut mir vor allem für Dennis Kohl leid, der eine ganz starke Leistung gezeigt hat", konstatierte Aliens-Trainer Larry Suarez nach dem Spiel.

Ratinger Ice Aliens - EHC Dortmund 2:6 (1:1, 0:1, 1:4)

Tore: 1:0 (9.) Priebsch (Kohmann, Lahmer) +1, 1:1 (12.) Liesegang (Neumann, Martens) +1, 1:2 (38.) Stähle (Liesegang, Kreuzmann), 1:3 (51.) Kretzschmann (Eickmann, Liesegang), 1:4 (56.) Martens (Liesegang, Kretzschmann), 1:5 (56.) Petrozza (Michl, Richter), 1:6 (58.) Michl (Petrozza, Finkenrath) +1, 2:6 (60.) Oesterreich (Hendle, Aminikia)

Strafminuten: Ratingen 8, Dortmund 2
Zuschauer: 475
 
Ratinger Ice Aliens - EHC Dortmund 2 : 6 (1:1,0:1,1:4)Elche bewingen die Aliens mit 2 : 6

Ratinger Ice Aliens - EHC Dortmund 2 : 6 (1:1,0:1,1:4)

„Unsere Zielsetzung vor dem ersten Endrundenwochenende war es, alle sechs möglichen Punkte zu holen. Das haben wir erreicht“ meinte Elche Coach Frank Gentges am Sonntagabend nach dem 6:2-Auswärtssieg des EHC Dortmund in Ratingen. „Allerdings bin ich mit der Leistung meiner Mannschaft nicht ganz zufrieden. Im ersten Drittel fehlte es an der entsprechenden Konzentration, ab dem zweiten Abschnitt wurden die vielen Chancen nicht genutzt. Da war es eigentlich nur ein Spiel Dortmund gegen den Ratinger Keeper Dennis Kohl.“ Damit charakterisierte der EHC-Sportchef den Spielverlauf, denn die Westfalen Elche kamen nur schleppend in die Partie und mussten einen 0:1-Rückstand hinnehmen, der allerdings nur drei Minuten Bestand hatte. Ab dem zweiten Drittel nahm der EHC das Heft zwar fest in die Hand, scheiterte aber immer wieder am hervorragenden Keeper der Gastgeber, der allerdings dann in den letzten zehn Minuten machtlos war, als die Elche dann alles klar machten.

Die 1:0-Führung der Ice Aliens in der 9. Spielminute deutete sich schon vorher an, denn sie hatten bei der ersten Strafzeit gegen den EHC bereits 20 Sekunden zuvor ihre erste Möglichkeit. Der EHC nutzte dann in der 12. Minute seinerseits die erste Überzahlsituation durch Nils Liesegang nach guter Vorarbeit von Manuel Neumann zum 1:1-Ausgleich. Vier Minuten vor dem ersten Pausenpfiff scheiterte Branislav Pohanka aussichtsreich an Dennis Kohl, Ratingen hatte dann in der 18. Minute noch eine gute Möglichkeit und Nils Liesegang verzweifelte Sekunden vor der Pausensirene an einem tollen Reflex von Dennis Kohl. Nach dem Wiederanpfiff legte der EHC deutlich zu, aber der Ratinger Keeper schien bei einer Chancenflut unüberwindbar. Auch einen Penalty konnte Florian Kirschbauer in der 30. Minute nicht verwerten. Eine Minute später setzte Frank Petrozza schon zum Torjubel an, der Hauptschiedsrichter sah seinen Schuss von der rechten Seite aber von der Torlatte abspringend. Die Ice Aliens konnten nur gelegentlich mit Kontern für Entlastung sorgen. Die Dortmunder 2:1-Führung folgte aber erst in der 38. Minute, als Vitali Stähle nach überlegtem Querpass von Nils Liesegang verwandeln konnte. Auch im letzten Abschnitt änderte sich wenig an der Überlegenheit der Elche. In der 44. Minute zeigte Dennis Kohl erneut eine Glanztat, als er einen harten Schuss von Ryan Martens entschärfte. Erst in der 51. Minute brachte das 1:3 Beruhigung in das EHC-Spiel. Verteidiger Sebastian Eickmann zog in halbrechter Position von der blauen Linie ab, Dennis Kohl war die Sicht versperrt und Elche Neuzugang Christian Kretschmann konnte den Puck noch irgendwie abfälschen. Damit war der Bann gebrochen, den Ice Aliens verließen nun Moral und Kräfte und so konnten Ryan Martens, Frank Petrozza und Philipp Michl den Vorsprung noch auf 1:6 ausbauen. „Mir tut es um Dennis Kohl leid, der uns lange im Spiel gehalten hat, am Ende dann aber etwas im Stich gelassen wurde“ meinte Ratingens Trainer Larry Suarez, der auf mehrere Spieler wegen Verletzung oder Sperre verzichten musste, anschließend. Immerhin konnte sein Team in der letzten Minute mit dem 2:6 noch Ergebniskosmetik betreiben.

Am kommenden Wochenende beginnen für den EHC Dortmund die hessischen Heimspielwochen. Zuerst kommt nämlich am Freitag der EC Bad Nauheim an die Strobelallee, Spielbeginn dieses Spitzenspiels ist 20 Uhr. Das nächste Auswärtsspiel folgt dann am Sonntag ab 18:30 Uhr in Unna beim Königsborner JEC.

Torfolge:

1:0 (08:16) Jan-Philipp Priebsch (Christian Kohmann, Francesco Lahmer) +1
1:1 (11:37) Nils Liesegang (Manuel Neumann, Ryan Martens) +1
1:2 (37:48) Vitali Stähle (Nils Liesegang, Stephan Kreuzmann)
1:3 (50:19) Christian Kretschmann (Sebastian Eickmann, Nils Liesegang)
1:4 (55:18) Ryan Martens (Nils Liesegang, Christian Kretschmann)
1:5 (55:44) Frank Petrozza (Philipp Michl, Thomas Richter)
1:6 (57:56) Philipp Michl (Frank Petrozza, Benjamin Finkenrath) +1
2:6 (59:35) Andre Oesterreich (Philip Moritz Hendle, Schahab Amini Jia)

Strafminuten: RIA 8 - EHCDO 2

Zuschauer: 475

Mannschaftsaufstellung: Benjamin Finkenrath [31], Jan Kremer [35] (nicht eingesetzt) – Florian Kirschbauer [2], Stephan Kreuzmann [4] (C), Dieter Orendorz [22], Benedikt Kastner [28], Manuel Neumann [33] (A), Sebastian Eickmann [44] (A), Niklas Clusen [55], Mike Ortwein [93] – Christian Kretschmann [5], Philipp Michl [7], Ryan Martens [8], Michael Schmerda [16], Thomas Richter [18], Vitali Stähle [19], Branislav Pohanka [25], Jérome Bobon [61], Frank Petrozza [88], Dennis Schlicht [91], Nils Liesegang [98]

  

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Sonntag, 08 .01.  2012 Hammer Eisbären vs Frankfurter Löwen 1 : 3 1:2-0:1-0:0
Tore:

Tor

08:30 1:1 Simon Barg   08:14 1:0 Jiri Svejda
12:08 1:2 Martin Schweiger
29:17 1:3 Alexander Althenn
 
   
Strafen: 2 Minuten Strafe 10 Min.   12 Min.    
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter::  
Zuschauer: 675
Eisbären verlieren gegen Löwen nur Knapp mit 1:3

Auch in der zweiten Partie der Endrunde in der Oberliga West war der Gegner eine Nummer stärker. „Frankfurt war die bessere Mannschaft“, erkannte Carsten Plate, Trainer der Hammer Eisbären, nach der knappen 1:3 (1:2, 0:1, 0:0)-Niederlage gegen die Löwen.

Dennoch tat sich der Coach mit einem Gesamtfazit schwer, da seine Mannen sich gegen die starken Hessen gut behauptet haben. „Kämpferisch kann ich den Jungs keinen Vorwurf machen“, so der Ex-Profi. „Aber wir müssen unsere Chancen einfach besser nutzten.“

Denn dieses Manko zog sich wie ein roter Faden durch die gesamte Begegnung. Obwohl die Gäste optisch überlegen waren, hatten die Hammer vor 675 Zuschauern in der Eissporthalle am Maxipark deutlichere Chancen, in Front zu gehen. So scheiterte Christian Nieberle aus kurzer Distanz (4.) oder zog Matthias Potthoff in 5:3-Überzahl nach einem Schlagschuss von Patrik Flasar nur knapp am Pfosten vorbei (5.). Auf Seiten der Gäste schloss hingegen Maximilian Seyller aus aussichtsreicher Position zu lasch ab (8.).

In der neunten Minute war es dann ein Querpass von Potthoff, den Jiri Svejda zum 1:0 ausnutzte. Doch die Freude war nur von kurzer Dauer, genauer gesagt dauerte sie nur 16 Sekunden an. Die Hessen nutzten einen Patzer der Gastgeber eiskalt auf, Simon Barg eilte allein auf den starken Hammer Goalie Benjamin Voigt zu und versenkte die Scheibe zum 1:1 (9.). Nahezu ein Abbild des Ausgleichstreffers war das 1:2: Wieder patzten die Hammer, wieder waren die Löwen Nutznießer, diesmal in Person von Martin Schweiger (13.). „Bei aller Liebe dürfen solche Fehler nicht passieren“, schimpfte Carsten Plate.

Im weiteren Verlauf verhinderte Benjamin Voigt Schlimmeres, als er unter anderem gegen Seyller (17.) oder Kevin Thau (20.) sicher parierte. „Danach wollen wir zurückkommen, was auch ganz gut geklappt hat“, befand der Trainer.

Tatsächlich hatten die Eisbären einige Möglichkeiten zum Ausgleich – wie in der 25. Minute, als Neuzugang Pierre Klein es verpasste, aus kurzer Distanz einzuschieben. Oder als Christian Gose es mit einem Alleingang probierte, den Löwen-Keeper Christian Wendler jedoch stoppte (27.). „Er hat gut gehalten, wenn wir ihn gebraucht haben“, verteilte Frankfurts Coach Clayton Beddoes ein Sonderlob an seinen Schlussmann. Nur knapp verpasste auch Svejda den möglichen Ausgleich nach gutem Pass von Karan Moallim – auch der Vorbereiter hatte im Nachsetzen kein Glück (28.).

Besser machten es hingegen die Gäste: In der 30. Minute traf Alexander Althenn zum 1:3. Die Vorentscheidung war dies allerdings noch nicht, denn die Eisbären versuchten weiter alles, um den Anschluss zu erzielen – vergeblich. Unter anderem Svejda (43.) und Gose (52. und 60.) verpassen zumindest ein wenig Ergebniskosmetik.
 
Löwen mit maximaler Beute

Nach dem Heimsieg gegen Ratingen holten die Löwen in Hamm durch einen 3:1-Auswärtserfolg weitere drei wichtige Punkte. Am Freitag geht es zum Derby nach Kassel.

Von Beginn an nahmen die Löwen das Heft in die Hand und verdeutlichen damit ihre Ambitionen auf die nächsten drei Punkte. Ein echter Spielfluss kam aber nicht auf, da die Löwen angesichts mehrerer Strafzeiten gegen sich mit dem Schiedsrichtergespann haderten. Etwas überraschend fiel dann auch noch das 1:0 für die Eisbären durch Jiri Svejda in der 9. Spielminute.

Das Spiel hätte somit eine unangenehme Wendung nehmen können, hätte sich nicht Simon Barg 16 Sekunden später per Solo durchgesetzt und zum 1:1 ausgeglichen. Kapitän Martin Schweiger setzte in der 13. Spielminute noch einen Treffer drauf, so dass die Löwen mit einer verdienten 2:1-Führung in die erste Pause gehen konnten.

Im zweiten Abschnitt stemmten sich die Hausherren gegen die Niederlage und die Partie gestaltete sich ausgeglichen. Ganz wichtig war der Treffer von Alex Althenn um 3:1 aus Sicht der Löwen in der 30. Spielminute, der den Eisbären doch etwas den Zahn zog. Bis zur zweiten Pause fielen keine weiteren Tore auf beiden Seiten.

Im Schlussabschnitt beschränkten sich die Löwen darauf, das bestehende Ergebnis nach Hause zu fahren gegen deutlich müder werdende Hausherren aus Hamm. Am Ende brachten die Löwen den Sieg ungefährdet mit 3:1 nach Hause. Damit haben die Löwen nicht nur die Pflichtaufgabe erfolgreich gelöst, sondern auch weitere drei wichtige Zähler eingefahren.

Am kommenden Wochenende warten zwei absolute Top-Spiele auf die Löwen: Am Freitag geht es zum Hessen-Derby nach Kassel (19:30 Uhr), am kommenden Sonntag, den 15. Januar 2011, erwarten die Löwen mit dem EV Duisburg einen der Hauptkonkurrenten um die ersten vier Plätze in der Eissporthalle Frankfurt. Tickets gibt es im Löwen Ticket-Shop.

Hammer Eisbären - Löwen Frankfurt 1:3 (1:2, 0:1, 0:0)

1:0 (8:14) Jiri Svejda
1:1 (8:30) Simon Barg (Alexander Althenn)
1:2 (12:08) Martin Schweiger (Sven Breiter)
1:3 (29:17) Alexander Althenn (Ryan Fairbarn)

Strafminuten: Hamm 10 - Frankfurt 12.

Zuschauer: 675.
 

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Sonntag, 08 .01.  2012 EV Duisburg Füchse vs EJ Kassel Huskis 8 : 5 4:1-2:4-2:0
Tore:

Tor

02:29 1:0 Clarke Breitkreuz
07:48 2:0 Daniel Huhn
13:04 3:0 Manuel Strodel
16:51 4:0 Clarke Breitkreuz
22:12 5:1 Clarke Breitkreuz
27:36 6:1 Thomas Ziolkowski
50:56 7:5 Norman Hauner
56:14 8:5 Manuel Strodel
 
  18:15 4:1 Marc Roedger
29:50 6:2 Christoph Koziol
31:23 6:3 Alexander Engel
32:57 6:4 Stéphane Robitaille
37:43 6:5 Sven Valenti
   
Strafen: 2 Minuten Strafe 10 Min.   6 Min.    
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe Hrstka   keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter::  
Zuschauer: 837
Schützenfest gegen die Schlittenhunde

Das Spiel am Sonntag Abend gegen die Kassel Huskies bot den Fans alles was das Eishockey-Herz begehrt. Reichlich Tore, Spannung, Einsatz und Spielfreude. Zwei Drittel lang präsentierten die Füchse eine überragende Vorstellung gegen den Ligafavoriten und machten damit beste Werbung für das Duisburger Eishockey. Mit 8:5 haben die Füchse gezeigt wer Herr im Hause ist.

Die Duisburger Fans dürften sich am vergangenen Abend an den Saisonbeginn zurückversetzt gefühlt haben. Denn der EVD zeigte von der ersten Minute wieder den selben Einsatz und die Spielfreude, mit der sich die junge Truppe bereits zum Start in diese Spielzeit große Anerkennung verdient hatte. Und der Funke sprang sofort auf das Publikum über. Riesen Jubel schallte durch die Scania Arena als Clarke Breitkreut bereits in der dritten Minute den Führungstreffer markierte. In der Folge spielten die Füchse befreit auf. Sowohl die eigenen Fans, als auch der Gegner dürften etwas überrascht gewesen sein, als es dann nach acht Minuten bereits 2:0 stand. Daniel Huhn hatte eine schöne Kombination vor dem Tor erfolgreich abgeschlossen. Zuvor hatte Björn Linda, der wie seine Vorderleute gut aufgelegt schien, mit einem starken Save den Ausgleich verhindert. Als dann Manuel Strodel nach einem schönen Alleingang den Puck zum 3:0 in den Winkel schlenzte, gab es auf den Rängen kein halten mehr. Drei Minuten vor der Pause behielt Clarke Breitkreuz dann den Überblick vor dem gegnerischen Tor und schob die Scheibe zum 4:0 über die Linie. Einen kleinen Schönheitsfehler bekam das nahezu perfekte Drittel dann aber doch noch. Einen Schuss von Marc Roedger lenkte Björn Linda an den Innenpfosten, von wo der Puck im Tor landete. Mit 4:1 ging es dann unter dem Jubel des Duisburger Anhangs in die Pause.

Der zweite Abschnitt begann kurios. In der 23. Minute rutschte erst ein Fuchs ins Tor von Adam Ondraschek und anschließend auch der Puck. Die Huskies protestierten zwar, doch der Treffer zum 5:1 zählte. Das der Gästekeeper nicht seinen Besten Tag hatte untermauerte Thomas Ziolkowski mit einem Schlagschuss von der blauen Linie, der zum 6:1 einschlug. Ein halbes Dutzend nach nicht einmal 30 Minuten. Das hätte Niemand gegen den hohen Favoriten für Möglich gehalten. Doch Kassel ließ sich nicht, wie von den Fans gefordert, aus der Halle schießen. Innerhalb von acht Minuten kamen die Gäste durch Koziol (30.), Engel (32.), Robitaille (33.) und Valenti (38.) wieder heran. Der EVD hatte plötzlich vollkommen den Faden verloren und fand auch nicht durch eine Auszeit von Trainer Fritzmeier wieder in die Spur. Statt mit einer komfortablen Führung ging es also mit einem knappen 6:5 Vorsprung in die Kabine.

Doch der Coach schien in der Drittelpause die richtigen Worte gefunden zu haben. Nach dem Bully waren die Jungen Wilden wieder da. Jetzt kam das Kombinationsspiel aus den ersten 30 Minuten wieder ins laufen und auch Björn Linda war wieder hell wach. Auch die Fans hatten den Ernst der Lage erkannt und feuerten ihre Mannschaft den gesamten Spielabschnitt hindurch an. In der 51. Minute traf dann Norman Hauner zum erlösenden 7:5 in Überzahl. Den Schlusspunkt der Partie setzte Manuel Strodel, der ein klasse Spiel zeigte, mit dem 8:5 Endstand. „Wir sind stolz auf unser Team“ skandierten die Fans nach dem Abpfiff und feierten damit die Spieler für eine überragende Leistung.

Tore:

1:0 (2:29) Breitkreuz
2:0 (7:48) Huhn (Schöbel, Hanke)
3:0 (13:04) Strodel (Breitkreuz)
4:0 (16:51) Breitkreuz (Schmidt, Schmidt)
4:1 (18:15) Roedger (Sikora, Christ)
5:1 (22:12) Breitkreuz
6:1 (27:36) T. Ziolkowski
6:2 (29:50) Koziol (Kostyrev)
6:3 (31:23) Engel (Roedger, Sikora)
6:4 (32:57) Robitaille (Koziol)
6:5 (37:43) Valenti (Roedger, Robitaille) PP
7:5 (50:56) Hauner (C. Ziolkowski, Hrstka) PP
8:5 (56:14) Strodel (Raaf-Effertz)

Strafen: Duisburg 4 + 10 (Hrstka), Kassel 6

Zuschauer: 837
 
Dämpfer im ersten Auswärtsspiel

Am gestrigen Sonntag mussten sich die Kassel Huskies im ersten Auswärtsspiel der Endrunde den Füchsen Duisburg mit 5:8 geschlagen geben. Dabei machten sich die Nordhessen mit vielen Unkonzentriertheiten selbst das Leben schwer. Verzichten mussten sie bei dieser Niederlage neben den grippekranken Klinge-Brüdern zudem auf Torhüter Martin Fous, der heute für seinen Stammverein, den Grizzly Adams Wolfsburg, in der DEL Partie gegen den EHC München im Einsatz war. Für Fous übernahm Adam Ondraschek die Rolle des ersten Torhüters.

Und dass Ondraschek keinen ruhigen Abend verleben würde, zeichnete sich bereits wenige Sekunden nach Beginn ab, als der Duisburger Paradesturm um den Deutschkanadier Clarke Breitkreuz die erste Scheibe des Abends auf das Gehäuse der Nordhessen brachte. Kurz darauf durften die Duisburger Fans das erste Mal jubeln. Eben dieser Breitkreuz ließ mit einer herrlichen Finte Emanuel Grund in der Huskies Defensive aussteigen und verwandelte im Stile eines Torjägers durch die Beine des Kasseler Goalies. Das Tor markierte den Auftakt zu einem von Kasseler Unzulänglichkeiten geprägten Drittel. Nur selten schafften es die Nordhessen, die flinken Stürmer der Wedaustädter wirkungsvoll zu stellen. Daraus resultierend bauten die Füchse ihre Führung bis zur 19. Spielminute auf 4:0 aus, ehe die Huskies in Person von Marc Roedger endlich eine Antwort parat hatten.

Doch wer erwartet hatte, dass die darauf folgende Drittelpause grundlegende Änderungen für den kommenden Spielabschnitt bringen würde, sah sich getäuscht. Die Füchse präsentierten sich weiterhin als läuferisch und kämpferisch präsenteres Team und nutzten jede sich ihnen bietende Möglichkeit schamlos aus. Ein ernüchterndes 6:1 leuchtete nach Thomas Ziolkowskis Blueliner ins weite Rund der SCANIA Arena. Und noch während der Duisburger Fanblock Häme und Spott über den vermeindlichen Favoriten ausschüttete, markierte Christoph Koziols postwendend erzieltes Tor den Startschuss für fulminante zehn Minuten. Anderthalb Minuten später schlug Alex Engels Handgelenksschuss hinter EVD-Tormann Björn Linda ein, und abermals nur wenige Minuten später stellte Stéphane Robitaille per Schlagschuss auf 6:4. Als Sven Valenti dann im Powerplay kurz vor der Pausensirene gar noch den 6:5-Anschlusstreffer markierte, war das Spiel endgültig wieder offen.

Leider blieb die engagierte Aufholjagd im letzten Drittel ohne Erfolg. Während sich die Partie immer weiter zu einem Topspiel der Oberliga heraufschaukelte, konnten zunächst weder Duisburger noch Kasseler weitere Tore erzielen. Erst als Husky Kostyrev auf der Strafbank Platz genommen hatte, erzielte Norman Hauner für die Gastgeber die Vorentscheidung. Der Fuchs hatte Adam Ondraschek im Powerplay auf dem falschen Fuß erwischt und zum 7:5 getroffen. Fortan schafften es die Nordhessen nicht mehr, der Partie eine entscheidende Wendung zu geben. Das 8:5 kurz vor Ende setzte den Schlusspunkt unter eine wilde Partie, bei der die Huskies sich diesmal geschlagen geben mussten.

Eine Chance auf Wiedergutmachung bietet sich dem Rudel von Cheftrainer Bartman bereits am kommenden Freitag. Dann erwarten die Huskies die Löwen Frankfurt zum Hessenderby in der Eissporthalle. Erstes Bully ist pünktlich um 19:30 Uhr.
 

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Sonntag, 08 .01.  2012 Königsborner JEC Bulldogs vs Roten Teufel Bad Nauheim 0 : 9 0:2-0:5-0:2
Tore:

Tor

    03. Min. 0:1 Stanley
12. Min. 0:2 Gare
21. Min. 0:3 Stanley
26. Min. 0:4 Kujala
36. Min. 0:5 Maaßen
38. Min. 0:6 Maaßen
39. Min. 0:7 Kujala
46. Min. 0:8 Kuajala
48. Min. 0:9 Cardona
 
   
Strafen: 2 Minuten Strafe 14 Min.   10 Min.    
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter::  
Zuschauer: 200
Rumpfkader der Bulldogs chancenlos gegen Bad Nauheimer Profi-Truppe

Bulldogs verlieren nicht nur Spiel – Tim Schneider schwer verletzt

„Ein David gegen sieben Goliaths“ lautet das Motto, mit dem die junge Truppe des Königsborner JEC in die Mammut-Aufgabe „Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga“ ran ging. Dass es nicht nur knappe Siege sondern auch einige deutliche Niederlagen gegen die Top Teams geben wird, war schwer zu verhindern und so verlor man das erste Heimspiel, bei den man mit nur 12 Feldspielern antrat, deutlich mit 0:9. Trotz hartem Kampf fehlten am Ende die Kräfte, nachdem man bereits zwei Tage zuvor in Kassel mit einem ähnlich kleinen Kader agieren musste.

Die Fans sind dennoch stolz auf das Team von Trainer Waldemar Banaszak, denn es wurde 60 Minuten lang alles gegeben und die Köpfe wurden nicht hängen gelassen. Da allerdings neben den langzeitverletzten Furda und Brozé erneut Michal Bezouska nicht spielen konnte und Jakub Krätzer gesperrt fehlte, mussten die Bulldogs ohne ihre drei besten Torschützen antreten. Zudem fehlten Banaszak mit Patrick Kuchnia und Erik Möller zwei weitere Alternativen.


Den größten Schock musste man jedoch erleben, als der 19 Jährige Tim Schneider einen Schlag auf die linke Hand bekam und direkt in die Klinik musste um am Finger operiert zu werden. Daher fällt Schneider, der an diesem Abend zum ersten Mal als Assistent das „A“ auf der Brust tragen durfte, für mindestens 3 Wochen aus.
Zwar konnte man das erste Drittel knapp gestalten und ging mit einem Stand vom 0:2 in die Pause, im Anschluss sorgten allerdings zu viele Unterzahl-Situationen, die fehlende Kraft, sowie die Klasse der Bad Nauheimer Mannschaft für zahlreiche weitere Tore. Vor allem der Ausfall vom Krätzer, der sich wie schon beim ersten Spiel in Kassel eine Spieldauer-Strafe einfing, fiel schwer und so kam man nur selten zu größeren Chancen.

Dennoch geht man positiv in die kommenden Spiele und trifft am kommenden Freitag auf die Ratinger Ice Aliens, dem direkten Konkurrenten im Kampf um Platz 6, der ein Heimrecht in der Pokalrunde bedeuten würde. Dabei wird auf jeden Fall wieder Krätzer dabei sein, vermutlich auch Michal Bezouska. Zwei Tage später trifft man dann auf den Meister und einen weiteren dicken Brocken, wenn der EHC Dortmund in der Eissporthalle Unna gastiert.

Wie gewohnt wird zum Spiel in Ratingen ein Bus eingesetzt, der Fahrpreis beträgt 10 €, die Abfahrtzeit wird in den kommenden Tagen bekannt gegeben.
 
Ungefährdeter 9:0-Sieg in Unna bringt Tabellenführung

Einen souveränen 9:0 (2:0, 5:0, 2:0)-Auswärtserfolg bei den Königsborner Bulldogs fuhren heute Abend die Roten Teufel vom EC Bad Nauheim ein, der den Kurstädtern nach dem ersten Zwischenrunden-Wochenende verlustpunktfrei und ohne Gegentor die Tabellenführung brachte. Dreifacher Torschütze bei den Hessen war Janne Kujala mit drei Treffern.

Gleich von der ersten Minute an übernahmen die favorisierten Gäste, die ohne Manuel Weibler (Pferdekuss) antraten, die Initiative gegen eine mit nur 13 Spielern angetretene Königsborner Mannschaft, bei der gleich beide Kontingentspieler fehlten. Traf in der 2.Minute Tobias Schwab lediglich den Pfosten, war es Dylan Stanley in der 3.Minute, der einen Rebound nach einem Gare-Schuss zur 1:0-Führung verwerten konnte. Auch in der Folgezeit bestimmten die Hessen die Partie, doch KJEC-Goalie May entwickelte sich immer mehr zum besten Akteur seiner Mannschaft. In der 15.Minute war ihm der Pfosten nach einem Lavallee-Schuss zur Hilfe, 120 Sekunden später war er jedoch machtlos, als Lanny Gare das Hartgummi platziert zum völlig verdienten 2:0 in die Maschen setzte. Von den Gastgebern kam so gut wie nichts, nur einmal gab es Aufregung in der 18.Minute, als auch auf der Seite von Markus Keller der Pfosten nach einem Schuss von Pigache rettete.

Optimal starteten die Gäste in den Mittelabschnitt, als nach gerade mal 17 Sekunden Dylan Stanley zum 3:0 für die Gäste traf. Als Königsborns Wapnewski in der Kühlbox saß, verwertete Janne Kujala das Powerplay zum vorentscheidenden 4:0 in der 26.Minute. Von den Hausherren war fortan rein gar nichts mehr zu sehen, es entwickelte sich mehr oder minder ein besseres Trainingsspiel. Zwei Mal Maaßen (36. und 38.) sowie nochmals Kujala schraubten das Resultat auf 7:0 nach dem zweiten Drittel in die Höhe.

Im letzten Abschnitt machten die Gäste nicht mehr als notwendig, trotzdem beherrschten sie die Partie und kamen zu weiteren Treffern durch Kujala (47. in Unterzahl) sowie Dennis Cardona (48.) Die Spieler der nominellen vierten Reihe erhielten ebenfalls Eiszeiten, um die Kräfte für die kommenden Aufgaben zu schonen. Nachdem Kassel in Duisburg mit 5:8 unterlag, während Dortmund 6:2 in Hamm gewann, sind die Roten Teufel nach dem ersten Zwischenrunden-Wochenende somit Tabellenführer mit sechs Punkte und 12:0 Toren (zweiter Shutout für Markus Keller hintereinander). Am kommenden Wochenende geht es Freitag nach Dortmund, Sonntag erwartet man die Kassel Huskies zum Hessenderby.

Königsborner JEC - EC Bad Nauheim 0:9 (0:2, 0:5, 0:2)

Tore:
0:1 (3.) Stanley (Gare, Schwab)
0:2 (17.) Gare maaßen schwab)
0:3 (21.) Stanley (Schwab, Gare)
0:4 (26.) Kujala (Gare, Lavallee) PP 5-4
0:5 (36.) Maaßen
0:6 (38.) Maaßen PP 5-3
0:7 (39.) Kujala (Lavallee, Franz)
0:8 (46.) Kuajala
0:9 (48.) Cardona SH 4-5


Strafminuten: KJEC 14 / ECN 10
Zuschauer: 200
 

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