Oberliga West

Spielbericht Oberliga West 13. 01. 2010
EV Duisburg Füchse vs Hammer Eisbären Spielberichte
EJ Kassel Huskis vs Frankfurter Löwen Spielberichte
EHC Dortmund Westfalen-Elche vs Roten Teufel Bad Nauheim Spielberichte
Ratinger Aliens 97 vs Königsborner JEC Bulldogs Spielberichte
Tabelle Spieltag
 
Mittwoch, 11 .01.  2012 EV Duisburg Füchse vs Hammer Eisbären 0 : 0 0:0-0:0-0:0
Tore:

Tor

19:08 1:0 Ohmann
42:18 2:0 Breitkreuz
52:29 3:0 Huhn
 
       
Strafen: 2 Minuten Strafe          
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: Krawinkel, Kyei-Nimako, Van Himbeeck
Zuschauer: 684
Nach der Kür kommt die Pflicht

Gegen die Eisbären aus Hamm gewann der EVD verdient mit 3:0. Nach dem Spitzenspiel am Sonntag, war die Partie gegen den defensiv eingestellten Gegner eher ein Arbeitssieg. Am Ende zählen aber nur die Punkte im Kampf um Platz 4.

Am Mittwoch gibt es in der Oberliga-West normalerweise kein Eishockey zu bestaunen. Trotzdem fanden 684 unentwegte Fans den Weg in die Scania Arena und ihr Team zu unterstützen. Das war auch dringend notwendig, denn die Füchse fanden im ersten Drittel einfach kein Rezept um die defensiv stehenden Eisbären zu überwinden. Erst 52 Sekunden vor der Pause verwertete Marcel Ohmann einen Abpraller zum erlösenden 1:0.

Auch der Rückstand veranlasste die Gäste im zweiten Abschnitt nicht zu übermäßigem Offensivdrang und so bot sich erneut das gleiche Bild. Der EVD rannte an, setzte sich immer wieder im Angriffsdrittel fest, aber brachte die Scheibe nicht im Gehäuse des gut agierenden Benjamin Voigt unter. Es blieb daher auch nach 40 Minuten beim knappen 1:0 Vorsprung.

In der 43. Minute machte Clarke Breitkreuz dann endlich den zweiten Treffer des Abends. Zwar versuchten die Hammer in der Folge etwas vehementer zu einer Torerfolg zu kommen, dennoch gerieten die Füchse nie ernsthaft in Gefahr das Spiel noch ein Mal aus der Hand zu geben. Kurz vor Schluss machte dann Daniel Huhn in einer 6 gegen 4 Überzahl (ein Gegner auf der Bank und angezeigte Strafe) die endgültige Entscheidung klar. Ein eindeutig verdienter Sieg und doch insgesamt ein hartes Stück Arbeit an diesem Abend.

Nächsten Sonntag steht nun das wichtige Spiel gegen die Frankfurter Löwen an. Hier kann sich das Rennen um die Aufstiegsränge bereits entscheiden.

Tore:

1:0 (19:08) Ohmann (Schmidt, MacKay)
2:0 (42:18) Breitkreuz (Hauner, Strodel)
3:0 (57:29) Huhn (MacKay, 6:4 PP)

Zuschauer: 684
 
Pressekonferenz zum Spiel gegen Duisburg

Im vorgezogenen Meisterschaftsspiel (11.1.2012) der Endrunde der Eishockey-Oberliga West gewannen die Füchse Duisburg mit 3:0 (1:0, 0:0, 2:0) gegen die Hammer Eisbären. Hier die Statements der beiden Trainer Carsten Plate (Hamm) und Franz Fritzmeier (Duisburg) nach dem Spiel.

 

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Freitag, 13 .01. 2012 EJ Kassel Huskis vs Frankfurter Löwen 6 : 3 0:2-3:1-3:0
Tore:

Tor

25:41 1:2 Michael Christ
28:57 2:2 Marek Vorel
32:45 3:2 Sven Valenti
44:40 4:3 Christoph Koziol
46:41 5:3 Christoph Koziol
47:53 6:3 Semen Glusanok
 
  06:55 0:1 Daniel Sevo
16:49 0:2 Jan Barta
37:03 3:3 Alexander Althenn
   
Strafen: 2 Minuten Strafe 6 Min.   10 Min.    
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   Breite    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: Seckler, Löw, Hurtik
Zuschauer: 6.100
Huskies siegen im Derby!

Derbysiege sind die schönsten Siege. Auf die herbe 5:8-Niederlage in Duisburg gaben die Huskies am gestrigen Abend die richtige Antwort und besiegten die Löwen aus Frankfurt nach 0:2-Rückstand verdient mit 6:3 (0:2; 3:1; 3:0).

Ohne den angeschlagenen Alexander Engel kamen die Huskies zunächst besser ins Spiel. Artjom Kostyrev hatte in der zweiten Spielminute nach feiner Einzelaktion die erste gute Torchance, Löwen-Torhüter Wendler parierte aber glänzend mit der Fanghand. Fortan gewann aber der Gast aus Südhessen die Oberhand. Zunächst scheiterte Simon Barg an Adam Ondraschek und Jan Barta verfehlte den oberen linken Torwinkel knapp – nach 06:55 Minuten traf jedoch Daniel Sevo aus dem Gewühl ins leere Tor zur 0:1-Löwenführung.

Sichtlich geschockt zeigten sich die Schlittenhunde nach diesem Rückstand. Die Löwen erspielten sich weiter die besseren Torchancen, die größte vergab Roland Mayr frei vor Ondraschek. Nachdem auch eine Überzahlphase von der 11. bis 13. Minute erfolglos blieb, legten die Löwen vor der Pause noch einen Treffer nach: Ausgerechnet Kapitän Manuel Klinge spielte hinter seinem eigenen Tor einen kapitalen Fehlpass direkt auf Jan Barta, der den Puck unhaltbar für Ondraschek zum 0:2 versenkte. Da Klinge kurz darauf auch ein Break in Unterzahl nicht verwerten konnte, ging es mit diesem Rückstand in die erste Pause.

Wie verwandelt kamen die Gastgeber dann aber aus der Kabine, Jamie Bartman schien die richtigen Worte gefunden zu haben. Nachdem zweimal Manuel Klinge und Jirik Mikesz noch am guten Löwen-Torsteher Wendler scheiterten, brach Michi Christ in der 26. Spielminute den Bann: Petr Sikora zog unwiderstehlich vor das Tor, den Rebound verwandelte Christ zum 1:2-Anschluss.

Drei Minuten später – eine Überzahlphase der Huskies war erfolglos verstrichen – klingelte es wieder in Wendlers Tor. Neuzugang Marek Vorel gleich per Bauerntrick zum 2:2 aus.

Die Nordhessen bekamen durch diese zwei schnellen Tore sichtlich Rückenwind und drückten die Löwen nun in ihre eigene Defensive. In Spielminute 33 machte sich dies auch wieder auf der Anzeigentafel bemerkbar. In Überzahl fand ein Sikora-Pass Sven Valenti, der mit einem Direktschuss zur 3:2-Führung einnetzte. Kategorie Traumtor! Löwen-Trainer Beddoes nahm umgehend eine Auszeit und stellte seine Mannen neu ein, zum Leidwesen der Huskies mit Erfolg. Zunächst verpasste Roedger völlig frei die Führung auszubauen und im direkten Gegenzug glichen die Löwen aus: Einen zwei auf eins Konter nutzte Alexander Althenn zum 3:3-Pausenstand.

Die Nerven aller 6.100 Zuschauer in der ausverkauften Kasseler Eissporthalle waren zu Beginn des Schlussabschnitts zum Zerreißen gespannt. Den Huskies gelang es, den Rückenwind aus dem 2. Drittel mitzunehmen und entschieden die Partie innerhalb von gut drei Minuten mit drei Treffern. Zunächst patzte erstmals an diesem Abend der sonst sehr gute Christian Wendler, als er einen harmlosen Kostyrev-Schuss nach vorn prallen ließ. Nutznießer war Christoph Koziol, der nach 44:40 Minuten die erneute Huskies-Führung markierte. Und die Schlittenhunde legten umgehend nach, wieder durch Koziol, der in einer Kopie seines vorhergehenden Treffers das 5:3 erzielte. Den frühen Schlusspunkt setzte nur eine Minute später Semen Glusanok nach tollem Bauerntrick. Die Vorentscheidung, auch weil die Löwen außer einem Lattenkracher von Alexander Althenn keine Gefahr vor Ondrascheks Zone entfachen konnte.

Nach zähem Start feierten die Huskies somit den dritten Sieg im dritten Saisonspiel gegen den Erzrivalen aus Frankfurt.
 
Löwen unterliegen den Huskies

Guter Beginn der Löwen wird durch turbulentes zweites Drittel auf den Kopf gestellt. Am Sonntag ist Duisburg zu Gast in Frankfurt.

Im ersten Abschnitt starteten die Löwen konzentriert in das Hessenderby voller toller Kulisse. Trotz ausglichenerer Schussbilanz hatten die Löwen klare Vorteile und dominierten die Partie zunächst. Logische Konsequenz dieser guten Phase war das 1:0 aus Sicht der Löwen durch Daniel Sevo (7. Min.).

Auch danach blieben die Löwen am Drücker und die überlegene Mannschaft. In der siebten Spielminute durften die rund 500 mitgereisten Löwen Fans dann auch zum zweiten Mal jubeln, als Jan Bartas (17.) platzierter Schuss im Netz landete.

Im zweiten Abschnitt waren die Löwen weiterhin die Mannschaft, die das Spiel kontrollierte. Bis zu einer Szene, die das Spiel fortan drehte. Aus bester Position vergaben die Löwen die klare Chance zum 3:0, im unmittelbaren Gegenzug konnte Michael Christ (26.) die Unordnung in der Löwen Abwehr ausnutzen und erzielte den Anschlusstreffer.

Und jetzt waren die Schlittenhunde auf einmal obenauf. Aus dem Gewühl erzielte Marek Vorel den Ausgleich (29.). Danach musste ein Löwe auf die Strafbank und Sven valenti traf zum 3:2, was die Partie völlig auf den Kopf stellte.Kurz danach nahm Löwen Coach Clayton Beddoes eine Auszeit, die auch wirkte, denn in der Folge wirkten die Löwen wieder stärker. Und drei Minuten vor der Pause gelang Alex Althenn (38). durch einen gezielten Schuss ins Eck.

Im Schlussabschnitt fing ging es zunächst ausgeglichen weiter und die Löwen hatten die erste gute Chance.

Kurz darauf mussten die Löwen allerdings den erneuten Führungstreffer der Huskies durch Christoph Koziol hinnehmen. Damit nicht genug, denn Christoph Koziol gelang wenig später das 5:3 (47.) und Semen Glusanok erhöhte sogar auf 6:3 (48.). Von diesem Schock erholten sich die Löwen nicht mehr und so hieß am Ende

Am kommenden Sonntag steht für die Löwen das Heimspiel gegen den EV Duisburg auf dem Programm. Die Partie beginnt um 18:30 Uhr. Tickets gibt es im Ticket-Shop der Löwen Frankfurt.

Kassel Huskies - Löwen Frankfurt (0:2, 3:1, 3:0)

0:1 (06:55) Daniel Sevo ( Kevin Thau)
0:2 (16.49) Jan Barta
1:2 (25:41) Michael Christ (Daniel Reiss, Petr Sikora)
2:2 (28:57) Marek Vorel
3:2 (32:45) Sven Valenti PP1
3:3 (37:03) Alexander Althenn
4:3 (44:40) Christoph Koziol (Stephane Robitaille, Artyom Kostyrev)
5:3 (46:41) Christoph Koziol (Stephane Robitaille)
6:3 (47:53) Semen Glusanok (Marc Roedger, Jiri Mikesz)

Strafminuten: Kassel 6 - Frankfurt 10 + 10 Diszipliar Breiter.

Zuschauer: 6.100.
 

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Freitag, 13 .01. 2012 EHC Dortmund Westfalen-Elche vs Roten Teufel Bad Nauheim  6 : 3 2:0-2:1-2:2
Tore:

Tor

08:10 1:0 Philipp Michl
19:42 2:0 Ryan Martens
23:28 3:0 Frank Petrozza
31:40 4:0 Florian Kirschbauer
50:51 5:1 Frank Petrozza
59:50 6:3 Nils Liesegang empty-net-goal
 
  36:39 4:1 Dennis Cardona
51:09 5:2 Pierre Wex
52:08 5:3 Tobias Schwab
   
Strafen: 2 Minuten Strafe 14 Min.   8 Min.    
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   Cardona    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: Ansorg, Cori Müns, Strohmenger
Zuschauer: 1.207
EHC Dortmund – RT Bad Nauheim 6 : 3 (2:0,2:1,2:2)Elche gewinnen gegen die Roten Teufel
EHC Dortmund – RT Bad Nauheim 6 : 3 (2:0,2:1,2:2)

Auch das 12. Aufeinandertreffen der Westfalen Elche mit den Roten Teufeln in den letzten drei Spielzeiten bot am Freitagabend wie alle vorangegangenen Duelle wieder viel Spannung und hochklassiges Eishockey. Der 6:3-Heimsieg des EHC Dortmund war verdient und beendete die 20 Spiele andauernde Siegesserie des EC Bad Nauheim, gleichzeitig konnten die Elche ihre eigene Serie auf 14 Drei-Punkte-Siege in Folge ausbauen und am 3. Spieltag der Endrunde wieder die (alleinige) Tabellenführung erkämpfen. Auch die positive Dreijahresbilanz des EHC gegen Bad Nauheim konnte auf 23-13 Punkte ausgebaut werden.

Von Beginn an setzten die Westfalen Elche die Roten Teufel unter Druck und holten sich gute Chancen heraus, sogar in Unterzahl hatten Branislav Pohanka und Michael Schmerda in der 6. bzw. 7. Spielminute zwei gute Break-Möglichkeiten. Die favorisierten Hessen kamen nur gelegentlich vor das EHC-Gehäuse und so kam die Dortmunder 1:0-Führung in der 9. Spielminute durch Philipp Michl nach gutem Querpass von Frank Petrozza nicht unerwartet. Als die Elche in der 11. Minute zum ersten Mal in Überzahl waren, boten sich Philipp Michl und Nils Liesegang zwei Chancen zum Ausbau der Führung. Auch Ryan Martens verpasste in der 14. Minute das 2:0 noch knapp, das schaffte er dann 18 Sekunden vor dem ersten Pausenpfiff, als er gleich an vier Gegenspielern vorbei ging und auch Marcus Keller im Nauheimer Gehäuse keine Chance ließ. Im zweiten Abschnitt setzte der EHC sein druckvolles Spiel fort und als Frank Petrozza in der 24. Minute sehr überlegt vor das gegnerische Tor kurvte und dann zum 3:0 ins kurze Eck einschoss, nahm Gäste Trainer Fred Caroll eine (frühe) Auszeit. Danach kamen die Gäste auch in der 28. Minute zu einer guten Chance, es folgten aber zwei weitere EHC-Möglichkeiten und dann in der 32. Minute sogar die 4:0-Führung. Verteidiger Florian Kirschbauer hielt von der rechten Seite aufs Tor und der Puck landete im Netz. Die Gäste steckten aber dennoch nicht auf und bekamen nun, begünstigt durch einige seltsame Strafen gegen die Elche, etwas Oberwasser. Benjamin Finkenrath im EHC-Tor musste nun Schwerstarbeit leisten, in der 37. Minute war er dann aber beim 4:1 durch Dennis Cardona machtlos. In der Schlussminute des zweiten Drittel hätten Branislav Pohanka und Frank Petrozza dann den alten Abstand wieder herstellen können. Der letzte Abschnitt begann ausgeglichen, mit Chancen auf beiden Seiten, bis Frank Petrozza in der 51. Minute erneut die Nauheimer Abwehr düpierte und auf 5:1 erhöhte. Der 41-jährige Stürmer bekam nicht nur dafür von Elche Cheftrainer Frank Gentges nach Spielende ein Sonderlob. Entschieden war die Partie damit aber trotz des Vier-Tore-Vorsprungs noch nicht, denn die Roten Teufel waren nun hellwach und wesentlicher aktiver und konzentrierter als in den ersten 35 Minuten. Nur eine knappe Minute nach dem 5:1 konnte Pierre Wex den zweiten Bad Nauheimer Treffer erzielen und eine weitere Zeigerumdrehung später verkürzte Tobias Schwab in Überzahl sogar auf 5:3. „Harte Arbeit und keine Strafen mehr“ impfte Frank Gentges seinem Team nun vehement ein und die Medizin half. Die Westfalen Elche ließen nichts mehr anbrennen. Im Gegenteil, zwei Pfostentreffer von Nils Liesegang und weitere Möglichkeiten von Branislav Pohanka und Christian Kretschmann bereiteten den Heimsieg des EHC Dortmund vor, den Nils Liesegang zehn Sekunden vor dem Schlusspfiff mit einem ruhigen Angriff und einem Schuss ins mittlerweile leere Nauheimer Tor abschloss.

Die Westfalen Elche mussten an diesem (erfolgreichen) Freitag, dem 13. wie erwartet ohne Vitali Stähle antreten. Seine Prellung aus dem letzten Auswärtsspiel ließ noch keinen Einsatz zu. Kurzfristig rutschte auch Ersatztorhüter Marius Dräger in den Kader, der 20-jährige vertrat Jan Kremer, der als Back-Up-Goalie bei den Iserlohner Roosters gebraucht wurde. Am Sonntag muss der EHC Dortmund in die Nachbarschaft nach Unna reisen. Dort treffen die Westfalen Elche dann ab 18:30 Uhr auf den Königsborner JEC. Es ist das 600. Meisterschaftsspiel des EHC seit der Vereinsgründung 1996. Dort soll dann mit selbstverständlicher Konzentration die Erfolgsserie weiter ausgebaut und der 353. Sieg in die EHC-Bilanz aufgenommen werden.

Torfolge:

1:0 (08:10) Philipp Michl (Frank Petrozza, Stephan Kreuzmann)
2:0 (19:42) Ryan Martens (Nils Liesegang, Manuel Neuman)
3:0 (23:28) Frank Petrozza (Dieter Orendorz, Manuel Neumann)
4:0 (31:40) Florian Kirschbauer (Michael Schmerda, Nils Liesegang)
4:1 (36:39) Dennis Cardona (Dylan Stanley, Tobias Schwab)
5:1 (50:21) Frank Petrozza (Philipp Michl, Niklas Clusen)
5:2 (51:09) Pierre Wex (Matthias Baldys, Christian Franz)
5:3 (52:08) Tobias Schwab (Dylan Stanley, Kevin Lavallee) +1
6:3 (59:50) Nils Liesegang (Stephan Kreuzmann, Ryan Martens) [empty-net-goal]

Strafminuten: EHCDO 14 - Nauheim 8 + 10 Dennis Cardona

Zuschauer: 1207

Mannschaftsaufstellung: Benjamin Finkenrath [31], Marius Dräger [20] (nicht eingesetzt) – Florian Kirschbauer [2], Stephan Kreuzmann [4] (C), Dieter Orendorz [22], Benedikt Kastner [28], Manuel Neumann [33] (A), Sebastian Eickmann [44] (A), Niklas Clusen [55], Mike Ortwein [93] – Christian Kretschmann [5], Philipp Michl [7], Ryan Martens [8], Michael Schmerda [16], Thomas Richter [18], Branislav Pohanka [25], Jérome Bobon [61], Frank Petrozza [88], Dennis Schlicht [91], Nils Liesegang [98]
 
3:6-Niederlage in Dortmund

Siegesserie gerissen: nach 20 Siegen in Folge kassierten die Roten Teufel heute Abend eine 3:6 (0:2, 1:2, 2:2)-Niederlage beim EHC Dortmund. Ohne ihren Kapitän Lanny Gare angetreten wurde den Hessen vor allem die mangelnde Chancenauswertung sowie individuelle Fehler zum Verhängnis, während die Elche ihre Möglichkeiten eiskalt ausnutzten.

Kurzfristig mussten die Gäste auf ihren Kapitän Lanny Gare verzichten, der mit Magen- und Darmgrippe nicht auflaufen konnte. Für ihn rückte Dylan Stanley in den ersten Block. In den ersten 10 Minuten fehlte zudem Michel Maaßen, der Probleme mit den Schlittschuhen hatte. Somit mussten sich die Kurstädter erst einmal finden, so dass die Elche den Ton angaben. Michl hatte in der 3.Minute die erste Chance, doch Keller hielt. Mit zunehmender Spieldauer fanden die Roten Teufel besser ins Match und hatten auch die größeren Chancen. Der Ex-Dortmunder Kevin Lavallee prüfte hierbei alleine Benjamin Finkenrath drei Mal freistehend, doch der Goalie stand seinem Gegenüber in nichts nach. Matthias Baldys traf im Powerplay gar nur den Pfosten (7.). Wie so oft wurde dieses bestraft: als eine Strafzeit gegen den EC angezeigt war, nutzte Michl den Platz und traf zum 1:0. Die Gäste ließen sich nicht schocken und hatten weiterhin die besseren Möglichkeiten: Stanley mit einem Break (12.) und erneut Lavallee (17.) scheiterten an Finkenrath. Als sich alle schon mit der knappen Elche-Führung in der Kabine wähnten, wurde Martens nicht konsequent angegriffen, so dass der Kanadier gegen drei Nauheimer das unnötige 2:0 18 Sekunden vor der Pause erzielte.

Im Mittelabschnitt versuchten die Gäste, mehr Druck auf das EHC-Gehäuse, doch es lief nicht viel zusammen. Ungewöhnlich viele Stockfehler waren zu beobachten, sehr oft versprang das Hartgummi - allerdings auf beiden Seiten. Als jeweils ein Mann auf der Strafbank saß, nutzte Dortmunds "Oldie" Frank Petrozza eine undurchsichtige Situation vor Markus Keller und schob das Hartgummi zum 3:0 über die Linie. Die Roten Teufel schienen geschockt, während die Elche sicher in der Defensive standen und die Fehler der Hessen eiskalt ausnutzten. So auch in der 32.Minute, als die Gäste die Scheibe nicht aus dem Drittel bekamen, so dass Kirschbauer mit einem platzierten Schlagschuss gar zum 4:0 traf. Ein Lichtblick hatten die Roten Teufel aber noch vorzuweisen, als Schwabs Blueliner in der 37.Minute noch einmal für Hoffnung bei den gut 150 mitgereisten EC-Fans sorgte.

Im letzten Abschnitt stellte Fred Carroll noch einmal seine ersten beiden Sturmreihen um, was zunächst ohne großen Effekt blieb. Im Gegenteil: Frank Petrozza markierte mit einem Drehschuss gar das 5:1, so dass das Match gelaufen zu sein schien. Aber die Gäste schienen in den Schlussminuten frischer zu sein und konnten nochmal zulegen. Wex und Schwab im Powerplay sorgten für das 5:3 nach 52 Minuten, auch in der Schlussphase drängten die Hessen. Schwab hatte nochmal die Riesenchance zum Anschluss, doch in dieser Phase war Finkenrath der große Rückhalt seines Teams. Fred Carroll versuchte alles und nahm seinen Keeper vom Eis, was Liesegang neun Sekunden vor Ende mit einem empty net goal zum Schlussstand verwertete. "Wir wussten, dass wir irgendwann mal wieder verlieren würden. Wir sind in den ersten 20 Minuten mit dem Dortmunder Druck einfach nicht klar gekommen, auch im zweiten kamen wir nicht besser in die Partie. Erst im letzten Abschnitt haben wir es besser gemacht, aber es hat nicht gereicht. Am Sonntag wird es ein hartes Match gegen Kassel", so EC-Coach Fred Carroll. "Wir waren hoch motiviert und gut vorbereitet. Es war ein Spiel auf höchstem Niveau. In den ersten beiden Dritteln waren wir überlegen, im letzten hat Nauheim auch aufgrund der Strafen besser ins Spiel gefunden. Ich denke, wir haben verdient gewonnen", sagte Frank Gentges nach dem Match.

EHC Dortmund - EC Bad Nauheim 6:3 (2:0, 2:1, 2:2)
Tore:
1:0 (08:10) Michl (Petrozza, Kreuzmann) AS 6-5
2:0 (19:42) Martens (Orendorz)
3:0 (25:06) Petrozza (Orendorz, Neumann) 4-4
4:0 (36:39) Schwab (Stanley, Kujala)
4:1 (36:39) Schwab (Stanley, Kujala)
5:1 (50:21) Petrozza
5:2 (51:09) Wex (Baldys, Franz)
5:3 (52:08) Schwab (Stanley, Lavallee) PP 5-4
6:3 (59:51) Liesegang ENG

Strafminuten: EHC 14 / ECN 8 + 10 (Cardona)

Zuschauer: 1.207
 

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Freitag, 13 .01. 2012 Ratinger Aliens 97 vs Königsborner JEC Bulldogs 5 : 4 0:1-3:2-2:1
Tore:

Tor

25. Min. 1:1 Oesterreich
33. Min. 2:1 Hendle
38. Min. 3:2 Monych
52. Min. 4:3 Hendle
56. Min. 5:3 Hauptig
 
  18. Min. 0:1 Krätzer
38. Min. 2:2 Schnieder
40. Min. 3:3 Krätzer
56. Min. 5:4 Bezouska
   
Strafen: 2 Minuten Strafe 6 Min.   4 Min.    
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: Eugen Schmidt, D. Kiefer, E. Weber
Zuschauer: 313
Aliens holen den ersten Sieg in der Endrunde

Am Freitagabend konnten die Ratinger Ice Aliens das erste Spiel in der Endrunde der Oberliga West für sich entscheiden. Mit 5:4 siegten die Außerirdischen nach einem harten Stück Arbeit gegen die Bulldogs aus Königsborn. Erst in den letzten Minuten fiel der entscheidende Treffer.

Nach Abschluss der Vorrunde war klar, dass die Aliens und das Team aus Unna sich nichts schenken würden. Das Team aus Unna landete mit nur einem Punkt weniger auf Platz 8, das Hinspiel gewannen die Ratinger, im Rückspiel waren wiederum die Bulldogs erfolgreich. So agierten beide Mannschaften im ersten Drittel zunächst sehr vorsichtig, auch wenn die Ice Aliens hierbei mehr Spielanteile hatten. Den ersten Treffer des Abends erzielten jedoch die Gäste. In der 18. Minute traf Jakub Krätzer für Königsborn zum Pausenstand von 0:1.

Im zweiten Abschnitt schalteten die Ice Aliens dann einen Gang höher, konnten das Spiel aber zu keinem Zeitpunkt in den Griff bekommen. Die Bulldogs nutzten die Fehler der Ratinger konsequent aus und kamen immer wieder gefährlich vor das Tor von Dennis Kohl, der nach seiner guten Leistung gegen Dortmund auch gegen Unna zwischen den Pfosten stand.

Es dauerte bis zur 27. Spielminute, bis die Ice Aliens den verdienten Ausgleich am Sandbach erzielen konnten. André Oesterreich traf für Ratingen, bevor Philip Hendle knapp sechs Minuten später die Hausherren mit 2:1 in Führung bringen konnte. In den Folgeminuten gab es Chancen und Tore auf beiden Seiten. Patric Schnieder erzielte zunächst den Ausgleich für Königsborn, doch postwendend schlugen die Ice Aliens durch Lance Monych zurück und erzielten in der 38. Minute das 3:2. Auch hierüber währte die Freude nicht lang, denn einmal mehr konnten die Bulldogs einen Ratinger Fehler im Spielaufbau nutzen, um durch Krätzer den 3:3-Ausgleich zur zweiten Pause zu erzielen.

Den meisten war klar, dass auf die Ice Aliens im letzten Drittel noch ein hartes Stück Arbeit zukommen würde. Und sie sollten Recht behalten, denn das Spiel blieb bis zur letzten Minute spannend. Knapp acht Minuten vor Schluss traf Philip Hendle zum zweiten Mal in dieser Partie, bevor Sören Hauptig weitere vier Minuten später für eine vermeintlich komfortable 5:3-Führung sorgen konnte. Doch die Bulldogs bissen noch einmal zu und verkürzten nur 18 Sekunden später auf 5:4 durch Michal Bezouska. Gäste-Coach Waldemar Banaszak nahm seinen starken Goalie Sebastian May für die letzten 30 Sekunden vom Eis, doch ein Tor sollte auf beiden Seiten nicht mehr fallen.

Die Zuschauer waren mit der Partie überaus zufrieden, auch wenn man sicherlich kein hochklassiges Eishockey geboten bekam. Dennoch riefen sie die Mannschaft noch einmal aus der Kabine und feierten mit ihr gemeinsam den ersten Sieg in der Endrunde.

Ratinger Ice Aliens 97 - Königsborn Bulldogs 5:4 (0:1, 3:2, 2:1)

Tore: 0:1 (18.) Krätzer, 1:1 (25.) Oesterreich, 2:1 (33.) Hendle, 2:2 (38.) Schnieder, 3:2 (38.) Monych, 3:3 (40.) Krätzer, 4:3 (52.) Hendle, 5:3 (56.) Hauptig, 5:4 (56.) Bezouska

Strafminuten: Ratingen 6, Königsborn 4
Zuschauer: 313
 
Bulldogs mit Pech am Freitag, den 13.
Knappes 5:4 in Ratingen verhindert Punktgewinn mit Rumpfkader

Mit grade mal 2 Reihen fuhr man am Freitag zum Auswärtsspiel gegen den Insolvenz-bedrohten direkten Konkurrenten aus Ratingen und bot eine spannende Partie, in der eine fragwürde Strafe letzt endlich das Spiel entschied. Zudem fiel zunächst im Laufe der Partie auch noch Verteidiger Benedikt Rangen aus, zudem spielten zahlreiche Spieler angeschlagen, wie Krätzer und Pigache, die mit dicker Hand dennoch eine klasse Partie boten, Bezouska, der noch immer Probleme mit seinem Fuß hat und André Kuchnia, der die ganze Woche mit Grippe im Bett lag. Dennoch kämpfte man 60 Minuten lang und hatte oftmals die Chance, die Partie für sich zu entscheiden.

Während man sich zu Beginn der Partie zunächst erst einmal an den Gegner heran tasten musste und Keeper May den Kasten sauber hielt, schaffte man in der 18. Minute den Führungstreffer zum 1:0-Pausenstand. Erfolgreich war wieder einmal der Tscheche Jakub Krätzer, die Vorarbeit kam von seinem Landsmann Michal Bezouska, sowie Sturmpartner Sebastian Pigache. Kurz darauf hatte Patric Schnieder noch eine riesige Chance, traf den Puck aber nicht richtig und schoss aus einem Meter am leeren Tor vorbei.

Das zweite Drittel bot Eishockey auf dem höchsten Niveau mit insgesamt. Zunächst machten die Bulldogs weiter Druck und kamen zu zahlreichen Chancen, jedoch wurden diese reihenweise vergeben und so musste man nach zwei Kontern hinnehmen, dass die Ice Aliens das Spiel drehten. Zwar konnte Patric Schnieder mit einem Alleingang nun endlich seinen Treffer erzielen, nur wenige Sekunden später markierte der Ratinger Kanadier Monych, der an 4 der 5 Alien-Treffer beteiligt war, den Treffer zum 3:2 für die Gastgeber. Als sich dann alle schon auf die Pause eingestellt haben nutze schließlich erneut Krätzer eine Vorlage von Pigache und erzielte den Ausgleich sieben Sekunden vor der Pausensirene.

Somit ging man mit einem Stand von 3:3 in das letzte Drittel. In einer äußerst fairen Partie war schließlich die Strafzeit gegen Verteidiger Hrstka ausschlaggeben. Dabei lief der Kanadier Monych gegen Hrstka, fiel hin und zunächst wurde auch keine Strafe ausgesprochen. Doch durch die Rufe der Ratinger Fans und Spieler, pfiff der Schiedsrichter plötzlich doch ab und schickte den Königsborner Verteidiger auf die Strafbank. Und nur 30 Sekunden später fiel der Treffer zum 4:3 für die Ratinger Ice Aliens. Vier Minuten später nutzten die Gastgeber eine Kontersituation und erhöhten auf 5:3, allerdings verkürzte Bezouska nur 18 Sekunden später wieder. Nun waren noch 4 Minuten zu spielen, doch zahlreiche Chancen wurden vom Ratinger Keeper vereitelt und auch eine Überzahl-Situation und die Herausnahme des eigenen Torwarts zugunsten eines sechsten Feldspielers nutzen nichts und somit ging man nach einem harten Kampf durch viel Pech leer aus gegen den direkten Konkurrenten.
 

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