Oberliga West

Spielbericht Oberliga West 29. 01. 2012       
Frankfurter Löwen vs EJ Kassel Huskis Spielberichte
Hammer Eisbären vs EV Duisburg Füchse Spielberichte
Königsborner JEC Bulldogs vs Ratinger Aliens 97 Spielberichte
Roten Teufel Bad Nauheim vs EHC Dortmund Westfalen-Elche Spielberichte
Tabelle Spieltag
Sonntag,  29. 01. 2012 Frankfurter Löwen vs EJ Kassel Huskis 4 : 6 1:3-3:0-0:3
Tore:

Tor

11:05 1:1 Marvin Bauscher
26:39 2:3 Thomas Schenkel
30:16 3:3 Marvin Bauscher
37:44 4:3 Martin Schweiger
  04:15 0:1 Artjom Kostyrev
13:05 1:2 Alexander Engler
19:16 1:3 Petr Sikora
43:46 4:4 Manuel Klinge
57:25 4:5 Christoph Koziol
58:50 4:6 Manuel Klinge
 
   
Strafen: 2 Minuten Strafe 15 Min.   14 Min.    
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   Böhm    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: Seckler, Trottmann, Löw
Zuschauer: 5.747
Schmerzhafte Niederlage im Hessen-Derby

Trotz des tollen Comebacks im zweiten Drittel verlieren die Löwen Frankfurt das Hessen-Derby gegen Kassel.

Die Löwen Frankfurt haben in dieser Saison weiterhin keinen Erfolg bei den Derbys. Am Sonntagabend fehlte am Ende das Glück des Tüchtigen. Nach einem 1:3-Rückstand nach dem ersten Drittel kämpften sich die Löwen vor 5.747 Zuschauern zurück ins Spiel und lagen nach dem Mitteldrittel dann sogar noch in Führung.

Innerhalb von zehn Minuten kippte das Spiel zugunsten der Hausherren: Thomas Schenkel, der heute das C auf der Brust trug, Marvin Bauscher, mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend und Martin Schweiger verwandelten mit ihren Toren die Eissporthalle Frankfurt in einen Hexenkessel.

Mit einer 4:3-Führung ging es dann ins Schlussdrittel, das für alle Zuschauer hoch spannend wurde. Doch bereits in der 44. Minute schoss Manuel Klinge den Ausgleich. So kam es dann zu einem offenen Spiel, in dem beide Teams zu Möglichkeiten kamen, diese am liegen ließen.

Einige Zuschauer hatten sich daher in der 58. Minute vielleicht sogar schon auf eine Verlängerung eingestellt. Doch der Kassler Stürmer Christoph Koziol entschied das Spiel mit seinem Treffer für die Huskies. Das letzte Aufbäumen der Löwen wurde schließlich von Manuel Klinge 70 Sekunden vor dem Ende zu Nichte gemacht.

Für Löwen Frankfurt eine schmerzhafte Niederlage, denn die Mannschaft hatte sich nach dem Rückstand in dem sonst schwachen zweiten Drittel mit viel Moral wieder ins Führung geschossen. "Es war ein überragendes zweites Drittel", sagte Doppeltorschütze Marvin Bauscher nach dem Spiel.

Am Ende hat der Einsatz aber nicht für den ersten Derbysieg in dieser Saison gereicht.

Löwen Frankfurt - Kassel Huskies 4:6 (1:3, 3:0, 0:3)

0:1 (04:13) Artjom Kostyrev (Christoph Koziol)
1:1 (11:05) Marvin Bauscher (Ryan Fairbarn)
1:2 (13:06) Alexander Engler (Michael Christ, Petr Sikora)
1:3 (19:16) Petr Sikora (Alexander Engler, Stéphane Robitaille)
2:3 (26:39) Thomas Schenkel (Kevin Thau, Daniel Kunce)
3:3 (30:16) Marvin Bauscher (Ryan Fairbarn, Martin Schweiger)
4:3 (37:44) Martin Schweiger (Sven Breiter, Kevin Thau) PP1
4:4 (43:46) Manuel Klinge (Petr Sikora, Michael Christ)
4:5 (57:25) Christoph Koziol (Marek Vorel)
4:6 (58:50) Manuel Klinge (Petr Sikora)

Strafen: Frankfrut 10 - Kassel 14 + 10 (Böhm).

Zuschauer: 5.747.
 
Derbysieg in Frankfurt

Am gestrigen Sonntag mussten die Huskies zum zweiten Mal in der Endrunde der Oberliga-West bei ihrem ewigen Konkurrenten, den Frankfurt Lions, antreten. Die beiden Tabellennachbarn trennten vor der Partie nur drei Punkte, so dass die ohnehin schon angespannte Gemütslage in beiden Fanlagern zusätzlich strapaziert wurde. Mit den bisherigen Ergebnissen konnten die Huskies zufrieden sein: Aus drei Partien in Haupt- und Endrunde holten die Nordhessen die Maximalausbeute von neun Punkten und konnten zudem am 1. Spieltag nach 16 Jahren des Wartens auch endlich mal wieder am Ratsweg gewinnen. Bis auf die Langzeitverletzten Alex und Stefan Heinrich konnte Coach Jamie Bartman auf das komplette Huskies-Ensemble zurückgreifen. Für die Südhessen galt es nach zuletzt drei sieglosen Spielen in Serie zurück in die Erfolgsspur zu finden...
Die Huskies kamen allerdings stärker in die Partie. Bereits nach einer Minute wurde den Nordhessendas erste Powerplay der Partie zugesprochen. Und obwohl die Huskies hieraus kein Kapital schlagen konnten, so dauerte es im Anschluss nur wenige Wechsel bis die Blauweißen dann erstmals Jubeln durften. Der agile Koziol hatte Archie Kostyrev im Slot gefunden und der Russe überwand mit seiner Direktabnahme Boris Ackers im Kasten der Löwen zum 1:0. Doch auch auf der Gegenseite tat sich jetzt mehr. Roland Mayr scheiterte in der sechsen Spielminute genauso an Martin Fous, wie wenig später Sven Breiter. Lediglich kleine Unkonzentriertheiten im Aufbauspiel störten ein sonst souverän gestaltetes erstes Drittel der Huskies. Zudem bewies Martin Fous immer wieder gutes Stellungsspiel und bügelte - sofern sie passierten - die Fehler seiner Vorderleute aus. In der 12. Spielminute war dann aber auch der Kasseler Keeper erstmals geschlagen. Löwen-Verteidiger Ryan Fairbarn spielte einen herrlichen Pass aus dem eigenen Drittel direkt auf die Kelle von Marvin Bauscher, und dieser ließ sich nicht zweimal bitten: das 1:1 aus dem Nichts. Davon völlig unbeeindruckt schlugen die Huskies aber prompt zurück. Alex Engel besorgte mit einem platzierten Handgelenkschuss die erneute Kasseler Führung. Und als schon gar keiner mehr mit weiteren Toren rechnete, legte Petr Sikora noch einen drauf. Der Tscheche traf nur wenige Sekunden vor der ersten Drittelpause zu einer beruhigenden 3:1 Führung.

Bei der Pausenansprache musste Löwencoach Beddoes laut geworden sein, denn wie verwandelt kamen seine Mannen zurück auf das Eis. Sven Breiters Chance in der 22. Spielminute läutete ein starkes Löwen-Drittel ein. In der 27. Spielminute konnte Alexander Althenn dann ein schnelles Umschalten im Konter zum 2:3-Anschlusstreffer ausnutzen. Huskies-Coach Bartman reagierte prompt und entschied sich für eine Auszeit. Das Sammeln und Konzentrieren klappte allerdings nur bedingt. Weiterhin bestimmten die Löwen das Geschehen und fanden gleich mehrere Male ihren Meister in Martin Fous. Doch dem andauernden Ansturm der Frankfurter war dann auch irgendwann Fous nicht mehr gewachsen. Noch vor Drittelende stellten Marvin Bauscher und Martin Schweiger mit ihren Treffern die Partie, die noch zwanzig Minuten zuvor von überzeugenden Huskies bestimmt worden war, vollends auf den Kopf.

Zu allem Überfluss hatte sich Sven Valenti in der letzten Aktion des zweiten Abschnitts noch eine Strafe eingefangen, so dass die Huskies die ersten zwei Minuten des letzten Abschnitts auch noch in Unterzahl agieren mussten. Unter dem Vorzeichen der drohenden Vorentscheidung legten die Schlittenhunde einen tollen Kampfgeist an den Tag. Nachdem diese erste Herausforderung dank eines tollen Einsatzes in Unterzahl gemeistert wurde, schalteten die Huskies wieder den Vorwärtsgang ein. Mehr oder minder aus heiterem Himmel sorgte Manuel Klinge mit einem blitzsauberen Schlagschuss von der blauen Linie für den umjubelten Ausgleich. Wohlwissend welche Ausmaße eine Niederlage für beide Mannscahften haben könnte, besannen sich beide Teams in der Folge allerdings vorwiegend auf die Defensive. Chancen blieben für weite Strecken des Drittels Mangelware. Und als sich schon jeder der 5.747 Zuschauer in der Eissporthalle am Ratsweg auf eine Verlängerung eingestellt hatte, meldete sich zum ersten Mal am heutigen Tag - mit optimalem Timing - die zweite Angriffsformation der Huskies zu Wort. Marek Vorels Schuss blockte Ryan Fairbarn ab, den Rebound fand Christoph Koziol und der Rosenheimer überwand Ackers zum überraschenden Führungstreffer der Nordhessen. Lange Gesichter im Fanblock und auf der Bank der Löwen, die nun alle Kapazitäten nach Vorne warfen um sich in die punktbringende Verlängerung zu retten. Doch spätestens als Manuel Klinge vom Bully weg per Direktschuss zum 4:6 traf, war klar, dass die Huskies die Achterbahnfahrt der Gefühle gut überstehen würden.

Nach dem Schlusspfiff feierten Fans und Mannschaft gemeinsam auf Frankfurter Eis und unterstrichen nochmal deutlich, dass der Fluch des Ratswegs - nun formell - endgültig der Vergangenheit angehört.


Tore
Drittel 1
04:13 0:1 Artjom Kostyrev Christoph Koziol
11:05 1:1 Marvin Bauscher Ryan Fairbarn
13:06 1:2 Alexander Engel Michael Christ Petr Sikora
19:16 1:3 Petr Sikora Sven Valenti Stéphane Robitaille

Drittel 2
26:39 2:3 Thomas Schenkel Kevin Thau Daniel Kunce
30:16 3:3 Marvin Bauscher Ryan Fairbarn Martin Schweiger
37:44 4:3 Martin Schweiger Sven Breiter Kevin Thau PP

Drittel 3
43:46 4:4 Manuel Klinge Michael Christ Petr Sikora
57:25 4:5 Christoph Koziol Marek Vorel
58:50 4:6 Manuel Klinge Petr Sikora
 

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Sonntag,  29. 01. 2012 Hammer Eisbären vs EV Duisburg Füchse 1 : 4 0:0-0:3-1:1
Tore:

Tor

58 Min. 1:4 Daniel Huhn   22 Min. 0:1 Dennis Palka
23 Min. 0:2 Mats Schöbel
38 Min. 0:3 Norman Hauner
 
   
Strafen: 2 Minuten Strafe 10 Min.   8 Min.    
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: Franz, Kyei-Nimako, Quint
Zuschauer: 876
Hamm spielt ordentlich, verliert aber 1:4 gegen Duisburg

Die Entwicklung bei den Hammer Eisbären im Vergleich zu den Vorwochen ist positiv – auch wenn sich das noch nicht sichtbar in den Resultaten widerspiegelt. Denn das Team von Trainer Carsten Plate unterlag dem EV Duisburg in der Endrunde der Eishockey-Oberliga-West mit 1:4 (0:0, 0:3, 1:1), lieferte vor 876 Zuschauern in der Eissporthalle am Maxipark aber eine ordentliche Vorstellung ab und präsentierte sich den Füchsen lange auf Augenhöhe – mindestens.

„Ich bin mit der Leistung der Jungs zufrieden“, sagte der Coach. „Wenn wir in der vergangenen Woche so aufgetreten wären, hätten wir zumindest gegen Unna nicht verloren.“ Tatsächlich wirkten die Eisbären defensiv stabiler, kompakter und ließen nur wenige Duisburger Torschüsse zu. „Beide Mannschaften haben sehr verhalten angefangen“, analysierte Plate später.

Nachdem Gästestürmer Dennis Fischbuch zweimal Hamms Goalie Benjamin Voigt geprüft hatte (2. und 3.), hatte auf der anderen Seite Matthias Potthoff die erste größte Möglichkeit für die Hammer. Nach einem Doppelpass mit Jiri Svejda bezwang er EV-Keeper Björn Linda jedoch nicht (6.). Im weiteren Verlauf rettete Voigt gegen Mats Schöbel (12.), und Hamms Christian Gose schoss danach über das Gehäuse der Füchse (16.).Ein Doppelschlag nach der Pause sorgte für den schnellen 0:2-Rückstand des Plate-Teams: Dennis Palka (22.) und Schöbel in Überzahl (24.) trafen für den EV. Ein Zwischenresultat, das gar nicht so wirklich zum Spielverlauf passte. Die Partie war zwar über weite Strecken weiterhin ausgeglichen, doch waren es die Gastgeber, die die besseren Chancen hatten. Etwa durch Pierre Klein in der 28. Minute oder vier komplette Umdrehungen des Sekundenzeigers später, als er einen Gose-Pass nicht verwerten konnte. In der selben Minute versuchte es Gose selbst, doch Linda fing die Scheibe. In der 39. Minute scheiterte Klein dann noch mit einem Alleingang, ehe Norman Hauner 36 Sekunden vor dem Pausenpfiff das 0:3 markierte (40.). „Von den Chancen her war das unser Drittel“, meinte Plate. „Aber wenn du in einem Loch steckst wie wir derzeit, dann passiert so etwas.“

Dass die Moral der Eisbären intakt ist, bewiesen sie im Schlussabschnitt. Denn die Hausherren, bei denen der wegen einer Erkältung geschwächte Tim Pietzko in der Kabine geblieben war, drängten förmlich auf den ersten Treffer des Abends, und weil die offensivere Ausrichtung den Gästen gleichzeitig Räume bot, entwickelte sich eine temporeiche und durchaus sehenswerte Begegnung. In der 49. Minute kamen die Hammer dann zum erhofften Torerfolg: Patrik Flasar lenkte die Scheibe nach Zuspiel von Matthias Potthoff zum 1:3 über die Linie.Doch weil alle weitere Bemühen nicht den Anschluss brachten, reagierte Plate und ersetzte Benjamin Voigt 82 Sekunden vor Schluss durch einen sechsten Feldspieler – bei Bully im gegnerischen Drittel. „Es ist ohnehin schwierig, in anderthalb Minuten zwei Tore zu scheißen, aber in dieser Phase mussten wir das auf diese Weite probieren“, erklärte der Trainer. Doch nur 12 Sekunden später lag der Puck im Tor der Hammer. Daniel Huhn erzielte das Empty-net-Goal zum 1:4 (60.). „Da gehört auch ein bisschen Glück dazu – und das hatten wir da nicht“, so Plate.
 
Die Füchse punkten weiter und festigen Platz 3

Ein arbeitsreiches Wochenende liegt hinter den Füchsen. Zwei Mal kämpften die vermeintlichen Underdogs und machten es dem EVD schwer. Am Ende stehen aber dennoch 6 Punkte und ein beachtlicher Vorsprung auf Platz 5 zu Buche.
Nach dem 4:1 Erfolg in Hamm, der den Füchsen ein erfolgreiches 6-Punkte-Wochenende einbrachte, lag ein hartes Stück Arbeit hinter dem Team. Torlos war es in die erste Pause gegangen. Die Eisbären spielten gut und gaben Alles um die ersten Punkte in der Zwischenrunde einzufahren, doch Björn Linda ließ sich nicht überwinden. Im zweiten Abschnitt lief es dann schon ein ganzen Ende besser. Dennis Palka, Mats Schöbel und Norman Hauner brachten den EVD mit drei Toren in Führung und erzielten so die Vorentscheidung. Im letzten Drittel versäumten die Gäste zwar auf Grund der mangelnden Effektivität etwas für das Torverhältnis zu tun, es brannte aber auch nichts mehr an. Hamm kam zwar noch ein Mal durch Patrik Flasar zum Ehrentreffer, doch ein Empty-Net-Goal von Daniel Huhn bedeutete anschließend die endgültige Entscheidung zugunsten der Füchse.

In der Tabelle sieht es nun auch erfreulich gut aus. Frankfurt verlor in einem spannenden Spiel gegen den Nachbarn aus Kassel und liegt damit bereits 9 Punkte hinter Duisburg auf Rang 5. Und auch die roten Teufel drehten das Spiel gegen Dortmund, wodurch der EVD mit den Elchen nach Punkten gleich zieht. Am kommenden Freitag kommt der Tabellenführer aus Bad Nauheim dann in die Scania Arena. Kann man hier Punkte entführen sieht es gut aus mit dem Einzug in die nächste Runde.

Tore:
Palka, Schöbel, Hauner, Huhn

Strafen:
Hamm 10, Duisburg 8

Zuschauer: 876
 

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Sonntag,  29. 01. 2012 Königsborner JEC Bulldogs vs Ratinger Aliens 97 7 : 4 4:1-2:0-1:3
Tore:

Tor

01. Min. 1:0 Krätzer
02. Min. 2:0 Schnieder
09. Min. 3:0 Schnieder
16. Min. 4:0 Pigache
22. Min. 5:1 Schnieder
27. Min. 6:1 Kuchnia
46. Min. 7:2 Kuchnia
 
  19. Min. 4:1 Kohmann
45. Min. 6:2 Hauptig
54. Min. 7:3 Monych
57. Min. 7:4 Aminikia
   
Strafen: 2 Minuten Strafe 12 Min.   8 Min.    
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: Schukies, Mörtl, Kontny
Zuschauer: 941
Bulldogs holen sich die „Big-Points“ gegen die Ratinger Ice Aliens

Souveräner 7:4-Sieg gegen den direkten Konkurrenten

Bereits vor der Partie war allen klar, von welcher Bedeutung die Partie gegen die Ratinger Ice Aliens sein sollte angesichts der Tabellensituation. Punktgleich staden beide Teams auf den Plätzen sechs und sieben, der sechste Platz jedoch verschafft einen Vorteil in den Play-Offs, die Ende Februar beginnen. Daher benötigten die Bulldogs einen Sieg, möglichst mit zwei Toren Unterschied.

Im Vergleich zum Spiel gegen den EV Duisburg kamen der zuletzt gesperrte Sebastian Pigache und Verteidiger Wolfgang Hrstka zurück ins Team, dafür fielen mit Marvin Kühl und Christoph Ullrich zwei weitere Akteure verletzt aus. Trotz des dezimierten Kaders legten die Bulldogs los wie die Feuerwehr und gingen schnell in Führung. Bereits nach 29 Sekunden traf Jakub Krätzer zum 1:0. Zuvor hatte sein Landsmann Michal Bezouska die Abwehr der Ice Aliens schwindelig gespielt, eher er für Krätzer auflegte, der den Puck mit dem ersten Torschuss bereits im Netz unterbringen konnte. Und nur eine Minute später fiel der nächste Treffer für das Team aus Königsborn. Diesmal war es Patric Schnieder, der einen Alleingang verwandeln konnte und so für das 2:0 sorgte. Doch auch danach schraubte man keinen Gang zurück, sondern kombinierte weiter und kam zu etlichen Torchancen, die jedoch zunächst vom Ratinger Torwart Kohl pariert werden konnten. Erst in der 10. Minute fiel das 3:0, wieder war es Patric Schnieder, der so die Führung der Bulldogs ausbauen konnte. Vor der Pause trafen noch beide Teams jeweils einmal und so ging man mit einem Stand von 4:1 ins zweite Drittel.

Und wieder legten die Bulldogs mit Vollgas los, wieder einmal war es Patric Schnieder, der mit seinem dritten Treffer in der 22. Minute für das 5:1 sorgte. Bevor man ab Mitte des zweiten Spielabschnittes das Tempo drosselte traf zunächst noch André Kuchnia zum 6:1-Pausenstand. Die 941 Zuschauer in der Eissporthalle Unna sahen bis dahin eine sehr einseitige Partei, bei denen die die Bulldogs allerdings auch traumhafte Kombinationen zeigten und nur der Pfosten und der Ratinger Torhüter ein zweistelliges Ergebnis verhinderten.

Im letzten Drittel schraubten die Bulldogs einige Gänge zurück um die Kräfte zu sparen. So konnten die Ice Aliens zunächst auf 6:2 verkürzen, ehe erneut André Kuchnia mit einem weiteren Treffer den siebten und letzten Treffer der Bulldogs an diesem Abend erzielte. Zwar erzielten die Gäste noch zwei weitere Treffer, jedoch brachte man die deutliche Führung souverän über die Zeit und siegte völlig verdient mit 7:4.

Mit nun drei Siegen aus den letzten vier Spielen konnte man somit den sechsten Tabellenplatz festigen. Durch den direkten Vergleich müsste Ratingen nun noch vier Punkte mehr holen als die Bulldogs um diese somit noch auf den siebten Platz zu verdrängen. Vor dem Erzrivalen aus Hamm, der mit null Punkten auf dem letzten Tabellenplatz steht, haben die Bulldogs nun schon neun Punkte Vorsprung.

Bereits am Freitag findet um 20:00 Uhr das nächste Heimspiel der Bulldogs statt, wenn man auf die Kassel Huskies trifft. Bereits zwei Tage später trifft man dann auswärts beim Spitzenreiter Bad Nauheim an.
 
Ratingen unterliegt mit 4:7 in Unna

Am Sonntagabend haben die Ice Aliens das Auswärtsspiel bei den Königsborn Bulldogs mit 4:7 verloren. Larry Suarez konnte hier auf nur 14 Spieler zurückgreifen. Es fehlten neben den Dauerverletzten Firsanov und Hein auch Oesterreich, Priebsch, Gries, Schumacher und Dillmann.

Hinzu kam, dass bei den Bulldogs vor allem im ersten Drittel jeder Spielzug passte und die Gastgeber ihre Chancen konsequent nutzten. Krätzer, zweimal Schnieder und Pigache trafen bis zur 16. Minute für Königsborn, bevor Christian Kohmann kurz vor der Pause auf 4:1 verkürzen konnte.

Die Ice Aliens waren zwar während der gesamten Spielzeit bemüht, die Partie offen zu gestalten, erspielten sich auch gute Möglichkeiten, doch Zählbares war dabei kaum zu verzeichnen. Stattdessen trafen die Bulldogs im zweiten Drittel durch Schnieder und Kuchnia zum 6:1 und entschieden damit vorzeitig das Spiel.

Erst in den letzten zwanzig Minuten konnten sich die Ratinger Ice Aliens etwas befreien und zumindest das Ergebnis noch etwas besser gestalten. Sören Hauptig, Lance Monych und Shahab Aminikia konnten den Puck im Tor der Gastgeber unterbringen, während Kuchnia zwischenzeitlich den siebten Treffer für die Bulldogs erzielte.

Königsborn Bulldogs - Ratinger Ice Aliens 7:4 (4:1, 2:0, 1:3)

Tore: 1:0 (1.) Krätzer, 2:0 (2.) Schnieder, 3:0 (9.) Schnieder, 4:0 (16.) Pigache, 4:1 (19.) Kohmann, 5:1 (22.) Schnieder, 6:1 (27.) Kuchnia, 6:2 (45.) Hauptig, 7:2 (46.) Kuchnia, 7:3 (54.) Monych, 7:4 (57.) Aminikia

Strafminuten: Königsborn Bulldogs: 12, Ratinger Ice Aliens: 8
Schiedsrichter: G. Schukies
Zuschauer: 941
 

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Sonntag,  29. 01. 2012 Roten Teufel Bad Nauheim vs EHC Dortmund Westfalen-Elche 6 : 4 1:2-0:1-5:1
Tore:

Tor

16:25 1:1 Michel Maaßen
42:09 2:4 Tobias Schwab
44:05 3:4 Dylan Stanley
45:22 4:4 Janne Kujala
55:08 5:4 Lanny Gare
59:51 6:4 Lanny Gare Empty-Net-Goal
 
  12:56 0:1 Nils Liesegang
19:59 1:2 Stephan Kreuzmann
21:39 1:3 Christian Kretschmann
41:00 1:4 Manuel Neumann
   
Strafen: 2 Minuten Strafe 12 Min.   8 Min.    
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: Lenhart, M. Lang, R. Kubiak
Zuschauer: 1.823
EC Bad Nauheim - EHC Dortmund 6 : 4 (1:2,0:1,5:1)EC dreht 1:4-Rückstand in einen 6:4-Sieg gegen Dortmund

Was für ein Spiel heute Abend im Colonel-Knight-Stadion: nach einem 1:4-Rückstand im letzten Drittel gewinnen die Roten Teufel das Spitzenspiel gegen Dortmund mit 6:4 (1:2, 0:1, 5:1). Aufgrund dieses Erfolges sind die Hessen nun alleiniger Tabellenführer und haben 12 Punkte Vorsprung auf den fünften Platz.

Die Gäste kamen von Beginn an mit Elan in die Partie, und man merkte ihnen mit drei Schüssen in der ersten Spielminute bereits an, dass sie nicht gekommen waren, um die Punkte da zu lassen. Die Roten Teufe, die erneut ohne Kevin Lavallee antraten (Magen-Darm-Grippe) taten sich schwer, kamen aber allmählich in die Partie, nachdem das Tempo natürlich deutlich höher als noch am Freitag in Ratingen war. Es wurde fortan ein munteres und temporeiches erstes Drittel, in dem beide Seiten zu ihren Chancen kamen. Finkenrath gegen Gare (3.) sowie Keller gegen Pohanka (8.) hielten ihren Kasten aber sauber. Dortmund versuchte es mit einem Zwei-Mann-Forechecking, was nach schnellen Spielzügen der Gastgeber Platz im Spiel nach vorne gab. So auch in der 10.Minute, als Stanley Finkenrath zu einem "big save" zwang. Mit zunehmender Spieldauer tat sich jedoch der Unparteiische immer mehr hervor und schickte in der 12.Minute gleich zwei Teufel auf die Strafbank. Dies nutzte Liesegang mit einem satten Schuss unter die Latte zur Dortmunder Führung. Bad Nauheim hatte nun Wut im Bauch und wandelte diese ins 1:1 durch Maaßen um, nachdem Stanley das Hartgummi ebenfalls mit viel Einsatz im Angriffsdrittel vom Verteidiger eroberte. Aber erneut mussten die Hausherren noch zwei Mal in die Kühlbox, wobei vor allem die Strafe gegen Lanny Gare für Unmut sorgte, nachdem bereits der Dortmunder Spieler auf dem Weg zur Strafbank war. Der Referee pfiff letztendlich jedoch genau andersherum, was die Elche mit dem 1:2 exakt eine Sekunde vor der ersten Sirene durch Kreuzmann zu nutzen wussten bei einem Strafzeitenverhältnis von 10:4 zu Ungunsten der Gastgeber.

Das Mitteldrittel begann optimal für die Elche: nach exakt 99 Sekunden legte Liesegang Sturmpartner Kretschmann mustergültig auf, so dass dieser unbedrängt das 1:3 markieren konnte. Nun war es klar, dass es mehr als schwer würde gegen gut gestaffelte Dortmunder, die so gut wie nichts anbrennen ließen. Die Roten Teufel kamen fortan fast gar nicht mehr durch, die wenigen Schüsse, die auf den Kasten gingen, hatte Finkenrath sicher. Nur einmal musste der Dortmunder Goalie energisch eingreifen, als Weibler in der 34.Minute frei vor ihm auftauchte. Zuvor gab es bereits die Riesenchance für die Westfalen, weiter zu erhöhen, als Richter einen Penalty gegen Keller kläglich verschoss. Somit war das Match zumindest ob des Spielstandes weiter spannend nach der zweiten Pause, nachdem die Qualität des Spielgeschehens seit dem 1:3 doch eher verflachte.

Als die Elche nach exakt 41 Minuten durch Neumann mit einem Shorthander sogar mit 4:1 in Front gingen, setzte wohl kaum noch jemand im Stadion etwas auf die Roten Teufel. Doch diese wollten die dritte Saisonniederlage gegen die Dortmunder unbedingt verhindern. Ein Signal setzte Tobias Schwab 69 Sekunden später mit dem 2:4 nach einem Rebound, was der Aufgalopp für eine furiose Aufholjagd war. Nicht ganz zwei Minuten danach klingelte es wieder bei Finkenrath, der nun nicht mehr so sicher wirkte wie anfangs. Dylan Stanley verwertete einen Rebound nach einem Cardona-Schuss zum 3:4, nach dem die Kurve natürlich vollends da war. Es dauerte abermals wieder nur eine Minute, da traf Janne Kujala nach tollem Pass von Baldys mit einem Onetimer zum 4:4-Ausgleich. Nun war es ein megaspannendes Spiel, das die Hausherren beherrschten und dem Führungstreffer näher waren als die Gäste. Nach einem Konter in der 56.Minute war es dann soweit, als Lanny Gare das 5:4 für die Hessen erzielte. Dortmund versuchte noch einmal alles und nahm seinen Goalie vom Eis, dies nutzte erneut Gare mit einem empty net goal zum 6:4-Endstand. "Bad Nauheim hat einen starken Kader und sind für mich der Top-Aufstiegsfavorit", sagte Frank Gentges nach dem Schlusspfiff. "Dortmund hat 40 Minuten lang stark gespielt. Das 2:4 war das Signal für meine Spieler, die anschließend mehr Selbstvertrauen hatte und näher am Mann waren", so EC-Coach Fred Carroll.

EC Bad Nauheim - EHC Dortmund 6:4 (1:2, 0:1, 5:1)
Tore:
0:1 (12:56) Liesegang (Orendorz, Martens) PP 5-3
1:1 (16:25) Maaßen (Stanley)
1:2 (19:59) Kreuzmann
1:3 (21:39) Kretschmann (Liesegang, Richter)
1:4 (41:00) Neumann (Martens) SH 4-5
2:4 (42:09) Schwab (Gare, Stanley)
3:4 (44:05) Stanley (Cardona, Gare)
4:4 (45:22) Kujala (Baldys, Kohl)
5:4 (55:08) Gare (Stanley, Schwab)
6:4 (59:51) Gare (Stanley) ENG
Strafminuten: ECN 12 / EHC 8
Zuschauer: 1.823
 
EC Bad Nauheim - EHC Dortmund 6 : 4 (1:2,0:1,5:1)4:1 geführt und dann von den Roten Teufeln überrollt!

EC Bad Nauheim - EHC Dortmund 6 : 4 (1:2,0:1,5:1)

Zwei Drittel lang beherrschte der EHC Dortmund am Sonntagabend in Bad Nauheim Spiel und Gegner sicher und ging mit einer mehr als verdienten 3:1-Führung zum zweiten Pausentee. Als dann in der 41. Minute Manuel Neumann sogar in Unterzahl das 4:1 für die Westfalen Elche erzielte, da schien der Auswärtserfolg bei den Roten Teufel in greifbare Nähe. Als die Gastgeber dann aber innerhalb von gut drei Minuten den Ausgleich schafften, da war Bad Nauheim wieder zurück im Spiel und konnte es in der Schlussphase sogar noch drehen. EHC Cheftrainer haderte dann auch nach dem Schlusspfiff etwas mit den vergebenen Torchancen seiner Mannschaft (darunter ein Penalty) in den ersten 40 Minuten. Viel mehr traf ihn der verletzungsbedingte Ausfall von Branislav Pohanka, der im Schlussabschnitt in der Kabine bleiben musste. „Er ist Herz und Seele des Teams, sowohl offensiv als auch defensiv. Ohne ihn lief es nicht mehr. Hinzu kam, dass wir zum Schluss nur noch sechs gelernte Stürmer aufbieten konnten. Das reicht gegen eine Top-Mannschaft wie Bad Nauheim nicht.“ Wenn sich die ersten Befürchtungen eines Bänderrisses im linken Knie bei Branislav Pohanka bewahrheiten, dann wird es nach den Ausfällen von Stefan Streser, Vitali Stähle und Frank Petrozza ganz schwer, die Endrunde erfolgreich weiter zu spielen.

Bereits in den Anfangsminuten war deutlich zu sehen, dass der EHC Dortmund in Bad Nauheim unbedingt punkten wollte. Bevor die Roten Teufel in der 10. Spielminute das erste Mal Benjamin Finkenrath prüfen konnte, hatten die Elche schon mehrere Chancen. Zwei Strafen gegen die Gastgeber in kurzer Folge brachte dem EHC dann eine doppelte Überzahl, die das Publikum mit dem Werfen von Gegenständen aufs Eis quittierten. Die Elche blieben davon unberührt und Nils Liesegang nutzte die Chance in der 13. Minute zum 0:1. Der Ausgleich fiel anderthalb Minuten später, nicht unbedingt verdient. Eine Sekunde vor der ersten Pausensirene brachte Kapitän Stephan Kreuzmann den EHC wieder nach vorne und Christian Kretschmann konnte in der 22. Minute auf 1:3 erhöhen. Danach versuchte Bad Nauheim besser ins Spiel zu kommen, die größeren Chancen hatte aber weiterhin der EHC. So konnte Thomas Richter in der 29. Minute nur regelwidrig gebremst werden, den fälligen Penalty verzog er aber. In der 41. Minute erkämpfte sich Ryan Martens in Unterzahl mit einer tollen Energieleistung die Scheibe und zog vor das gegnerische Tor, den Nachschuss konnte Manuel Neumann zum 1:4. Danach warf Bad Nauheim alles nach vorne und hatte Glück, zwischen der 43. und 46. Minute mit drei Treffern zum Ausgleich zu kommen. Das dezimierte EHC-Team versuchte dagegen zu halten, musste in der 56. Minute aber das 5:4 für die Roten Teufel einstecken. In der Schlussminute ersetzte Frank Gentges seinen Torhüter Benjamin Finkenrath durch einen sechsten Feldspieler. Aber das Glück war nicht auf Seiten des EHC. Manuel Neumann hatte 21 Sekunden vor Spielende den Ausgleich auf dem Schläger, stattdessen konnte Bad Nauheim danach den Puck zum 6:4 ins leere EHC-Tor bringen.

Am nächsten Wochenende muss der EHC Dortmund zuerst am Freitagabend ab 20 Uhr bei den Hammer Eisbären antreten. Am Sonntag gastieren dann die Ratinger Ice Aliens bei den Westfalen Elchen. Spielbeginn im Eissportzentrum Westfalenhallen ist dann um 19 Uhr. Neben den aktuellen verletzungsbedingten Ausfällen muss der EHC Dortmund fortan auch auf Jerome Bobon verzichten. Der 19-jährige Stürmer schied schon vor dem Wochenende aus beruflichen Gründen aus dem Kader der Elche aus.

Torfolge:

0:1 (12:56) Nils Liesegang (Dieter Orendorz, Ryan Martens) +2
1:1 (14:25) Michel Maaßen (Dylan Stanley, Alexander Baum)
1:2 (19:59) Stephan Kreuzmann (Michael Schmerda, Benjamin Finkenrath) +1
1:3 (21:39) Christian Kretschmann (Nils Liesegang, Ryan Martens)
1:4 (41:00) Manuel Neumann (Ryan Martens) -1
2:4 (42:09) Tobias Schwab (Landon Gare, Dylan Stanley)
3:4 (44:05) Dylan Stanley (Dennis Cardona, Landon Gare)
4:4 (45:21) Janne Kujala (Mathias Baldys, Marius Pöpel)
5:4 (55:08) Landon Gare (Dylan Stanley, Tobias Schwab)
6:4 (59:51) Landon Gare (Dylan Stanley) [empty-net-goal]

Strafminuten: BN 12 - EHCDO 8

Zuschauer: 1823

Mannschaftsaufstellung: Benjamin Finkenrath [31], Jan Kremer [35] (nicht eingesetzt) – Florian Kirschbauer [2], Stephan Kreuzmann [4] (C), Dieter Orendorz [22], Benedikt Kastner [28], Manuel Neumann [33] (A), Sebastian Eickmann [44] (A), Niklas Clusen [55], Mike Ortwein [93] – Christian Kretschmann [5], Philipp Michl [7], Ryan Martens [8], Michael Schmerda [16], Thomas Richter [18], Branislav Pohanka [25], Dennis Schlicht [91], Nils Liesegang [98]
 

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