Oberliga West

Spielbericht Oberliga West 03. 02. 2012
EV Duisburg Füchse vs Roten Teufel Bad Nauheim Spielberichte
Hammer Eisbären vs EHC Dortmund Westfalen-Elche Spielberichte
Ratinger Aliens 97 vs Frankfurter Löwen Spielberichte
Königsborner JEC Bulldogs vs EJ Kassel Huskis Spielberichte
Tabelle Spieltag
Freitag,  03. 02. 2012 EV Duisburg Füchse vs Roten Teufel Bad Nauheim 6 : 3 2:0-1:3-3:0
Tore:

Tor

01:35 1:0 (01:35) Hauner
13:45 2:0 (13:45) Gogulla
27:43 3:0 (27:43) Huhn
40:33 4:3 (40:33) Hauner
51:13 5:3 (51:13) Huhn
55:18 6:3 (55:18) Preibisch
 
  30:45 3:1 (30:45) Lavallee
31:40 3:2 (31:40) Stanley
33:25 3:3 (33:25) Lavallee
   
Strafen: 2 Minuten Strafe 6 Min.   16 Min.    
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: Hertrich, Bandlofsky, R. Weiss
Zuschauer: 921
Der EVD wird zum Favoritenschreck und zieht mit dem Spitzenreiter gleich

In einem spannenden Spitzenspiel setzen sich die Füchse gegen den Tabellenführer aus Nauheim mit 6:3 durch. Für die Fans war es ein Wechselbad der Gefühle. Nachdem die Gäste im Mittelabschnitt die komfortable 3:0 Führung ausgleichen konnten, brachte der EVD das Spiel mit einem starken Schlussdrittel nach Hause.

Hellwach kamen die Füchse aus der Kabine und zeigten ein hervorragendes erstes Drittel. Bereits nach zwei Minuten brachte Norman Hauner die Scheibe im Tor von Markus Keller unter. Mit viel Einsatz und Laufbereitschaft konnte man die Teufel in der Folge mächtig unter Druck setzen und ließ dem Gegner kaum eine Chance ins Spiel zu finden. Kurz vor der Pause erhöhte dann Patrick Gogulla zum verdienten 2:0.

Dass Bad Nauheim auch nach einem Rückstand immer wieder zurück kommen kann hatte man zuletzt gegen Dortmund eindrucksvoll bewiesen. Und auch an diesem Abend wollte man sich offensichtlich nicht geschlagen geben. Zunächst nutzte aber Daniel Huhn eine Überzahlsituation um die Führung auf 3:0 auszubauen. Dann begannen die Hessen ihre Aufholjagd. Innerhalb von 60 Sekunden trafen Kevin Lavallee und Dylan Stanley zum Anschluss. Richtig bitter wurde es dann, als erneut Lavallee in Unterzahl den Ausgleich erzielte. Mit 3:3 ging es dann in die zweite Drittelpause.

In den letzten Abschnitt gingen die Füchse zunächst mit einer 5 auf 3 Überzahl. Kurz nach dem Alexander Baum aufs Eis zurückkehrte gelang Norman Hauner der wichtige Powerplaytreffer zum 4:3. Anschließend war der EVD aus dem ersten Drittel wieder da. Mit zwei starken Alleingängen (jeweils in Unterzahl) brachten Daniel Huhn und Alexander Preibisch dann die Spielentscheidung. Mit 6:3 ging das Spiel an die Füchse und somit liegt man nun gemeinsam mit den Roten Teufeln und Dortmund, die am Abend ebenfalls siegreich waren, punktgleich an der Tabellenspitze. In der Scania Arena scheinen die Favoriten gegen Duisburg schlechte Karten zu haben. Der EVD dagegen hat einen weiteren großen Schritt in Richtung Aufstiegsrunde gemacht.

Tore:

1:0 (1:59) Hauner (Ch. Ziolkowski)
2:0 (13:45) Gogulla (Huhn, Hrstka)
3:0 (27:43) Huhn (Schmidt, Gogulla)
3:1 (29:21) Lavallee (Kujala, Maaßen)
3:2 (30:14) Stanley (Gare, Schwab)
3:3 (33:25) Lavallee (Stanley, Kohl)
4:3 (40:33) Hauner (Huhn, De. Fischbuch)
5:3 (49:27) Huhn (Gogulla, Hauner)
6:3 (53:41) Preibisch (Ch. Ziolkowski, Gogulla)

Strafen:

Duisburg: 6

Bad Nauheim:16

Zuschauer: 921
 
Grippegeschwächte Teufel verlieren 3:6 in Duisburg und bleiben aber Tabellenführer

Mit 3:6 (0:2, 3:1, 0:3) verlieren die Roten Teufel das Spitzenspiel beim EV Duisburg, das durch diesen Erfolg ebenso wie die heute siegreichen Dortmunder nach Punkten aufschließen können. Die grippegeschwächten Hessen bleiben trotz dieser zweiten Zwischenrunden-Niederlage aber Dank der besseren Tordifferenz auf Platz eins der Tabelle bei nun elf Punkten Vorsprung auf den fünften Rang, den nach wie vor die Frankfurter Löwen inne haben.

Bei den Hessen fehlte neben Pierre Wex (Meniskusoperation) auch Daniel Ketter, der ebenso wie Manuel Weibler, Alexander Baum, Tobias Schwab, Kevin Lavallee und Michel Maaßen unter der Woche mit einer Grippe zu kämpfen hatte. Für die Letztgenannten reichte es zwar zu einem Einsatz, im Vollbesitz ihrer Kräfte waren sie jedoch nicht. Auch Headcoach Fred Carroll musste ob des Viruses passen und wurde an der Bande von Co-Trainer Marcus Jehner vertreten. Mit ihm als Verantwortlichen hatten die Roten Teufel bisher noch nie verloren, doch diesmal sollte es anders kommen. Die Füchse starteten mit einem enormen Tempo in die Partie und legten durch Hauner nach nur 95 Sekunden auf 1:0 vor, als Markus Keller einen Moment lang nicht wusste, wo sich das Hartgummi befand. Die Hessen kamen schwer ins Match und hatten nur wenige Chancen im ersten Abschnitt. Ein Schuss von Maaßen (3.) sowie von Kapitän Gare (12.) waren da schon die besten Gelegenheiten, die Björn Linda im Kasten der Ruhrstädter aber vereitelte. Die Hausherren wirkten wesentlich frischer und schneller, was der Ex-Teufel Patrik Gogulla in der 14.Minute mit einem erfolgreichen Sololauf gegen gleich drei EC-Spieler sowie Goalie Markus Keller zum 2:0 eindrucksvoll demonstrierte.

Im zweiten Abschnitt kamen zudem zahlreiche (teils fragwürdige) Strafzeiten des Frauen-Schiedsrichtergespanns gegen die Kurstädter hinzu, so dass sie in der 28.Minute sogar noch das 0:3 in Unterzahl durch Huhn hinnehmen mussten. Die Gastgeber sahen sich schon auf der Siegerstraße, doch die Gäste kamen noch einmal. Innerhalb von nur einer Minute nutzten Kevin Lavallee und Dylan Stanley Unachtsamkeiten der Füchse vor den Augen der rund 50 mitgereisten EC-Fans zum 2:3-Anschluss, was ihnen sichtlich Oberwasser bot. Auch wenn man gleich fünf Mal Unterzahl im zweiten Drittel spielen musste, hatte man nun das Heft in der Hand und kam erneut durch Lavallee und einem Shorthander zum 3:3-Ausgleich (34.). Die Hessen waren dem Führungstreffer mehr als nahe, doch Linda sowie die gesamte Duisburger Mannschaft bot mit ihren läuferischen Mitteln Paroli und konnte das Unentschieden in die zweite Pause retten.

Knackpunkt des Matches war das 4:3 abermals durch Hauner in der 41.Minute, als die Hessen noch zwei Strafen aus dem Mittelabschnitt absitzen mussten. Es war somit eine Frage der Kraft, ob man noch einmal etwas gegen die frischer wirkenden Füchse würde ausrichten können. Das 5:3 durch Huhn in der 52.Minute beantwortete schließlich dieses, denn die Partie war damit gelaufen. Bad Nauheim konnte und wollte einfach nicht mehr mit aller Macht dagegen halten, so dass das 6:3 durch Preibisch nur noch statistischen Wert hatte. Zumindest bleiben die Hessen Tabellenführer und erwarten nun am Sonntag den Königsborner JEC im Colonel-Knight-Stadion (Spielbeginn 19 Uhr). In diesem Match sind drei Punkte Pflicht, so dass man den Endrunden-Einzug rechnerisch so gut wie perfekt machen könnte.

EV Duisburg - EC Bad Nauheim 6:3 (2:0, 1:3, 3:0)
Tore:
1:0 (01:35) Hauner
2:0 (13:45) Gogulla
3:0 (27:43) Huhn (Gogulla) PP 5-4
3:1 (30:45) Lavallee
3:2 (31:40) Stanley
3:3 (33:25) Lavallee (Stanley) SH 4-5
4:3 (40:33) Hauner PP 5-4
5:3 (51:13) Huhn SH 4-5
6:3 (55:18) Preibisch SH 4-5
Strafminuten: EVD 6 / ECN 16
Zuschauer: 1.100
 

zum Seitenanfang

Freitag,  03. 02. 2012 Hammer Eisbären vs EHC Dortmund Westfalen-Elche 2 : 8 1:2-0:3-1:3
Tore:

Tor

17:40 1:2 Christian Gose
49:23 2:6 Jiri Svejda
  00:46 0:1 Frank Petrozza
11:43 0:2 Frank Petrozza
27:07 1:3 Nils Liesegang
28:12 1:4 Frank Petrozza
38:54 1:5 Michael Schmerda
43:41 1:6 Manuel Neumann
49:47 2:7 Dennis Schlich
59:39 2:8 Niklas Clusen
 
   
Strafen: 2 Minuten Strafe 4 Min.   2 Min.    
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: R. Schelewski, E. Berger, Lotte
Zuschauer: 535
Eisbären: Pleite gegen Dortmund

Die Hammer Eisbären kommen nicht aus dem Tief heraus. Gegen den EHC Dortmund unterlag die Mannschaft von Trainer Carsten Plate deutlich mit 2:8 (1:2, 0:3, 1:3) und bleibt damit weiter ohne Punkte am Tabellenende der Endrunde in der Eishockey-Oberliga West.

„Ich weiß nicht, woran es derzeit liegt“, sagte ein frustrierter Hammer Coach angesichts der individuellen Fehler seiner Mannen, die meist zu unnötigen Gegentreffern führten. „Wir graben uns damit immer tiefer in das Loch. Und das betrifft sowohl die jungen als auch die „erfahrenen“ Spieler.“

Die Dortmunder nahmen von Beginn an das Heft des Handelns in die Hand und waren optisch überlegen. Schon nach 46 Sekunden traf Frank Petrozza vor 535 Zuschauern zum 0:1 aus Sicht der Hausherren. Die Hammer versuchten sich jedoch, in die Partie zu kämpfen, und nach 59 Sekunden gab Patrik Flasar einen Schuss ab, doch der war zu unplatziert und keine große Hürde für EHC-Keeper Benjamin Finkenrath.

In Überzahl der Gäste war es erneut Petrozza, der das 0:2 markierte (12.). Die Eisbären stand daraufhin in der Defensive etwas höher und ließen so weniger Chancen des Gegners zu – und kamen selbst zu der einen oder anderen. Wie Matthias Potthoff, der aus kurzer Distanz gescheitert war (16.) oder Malte Bergstermann, dessen Abschluss zu harmlos war (17.). Mehr Glück hatte Christian Gose: Der Stürmer startete nach Scheibeneroberung einen Alleingang und hämmerte die Scheibe zum 1:2 in die Maschen (18.). In den Schlussminuten des ersten Drittels wirkten die Dortmunder daraufhin etwas verunsichert, doch die Eisbären nutzten diese Phase nicht.

Nach der Pause war das Bild dann wieder das alte: Die Elche bestimmten das Spielgeschehen und erhöhten binnen 65 Sekunden durch Nils Liesegang (28.) und Petrozza (29.) auf 1:4. Die Eisbären taten sich indes besonders schwer, setzten in der Offensive nur wenig Akzente. „Uns fehlt in gewissen Situationen einfach das Selbstvertrauen“, stellte Plate fest. Oder das Durchsetzungsvermögen: Denn in der 30. Minute hatte Gose Sturmpartner Pierre Schulz mustergültig bedient, doch er bezwang Finkenrath nicht. In der 39. Minute netzte Michael Schmerda nach einem „katastrophalen Fehler“ (Plate) zum 1:5 ein. „Wir haben derzeit ein Händchen dafür, uns selbst in Probleme zu bringen“, sagte der 39-Jährige.

Hamms Goalie Benjamin Voigt hatte bis dato einen höheren Rückstand vermieden, und im Schlussabschnitt hütete dann Patrick Hoffmann das Gehäuse der Eisbären. Auch er musste hinter sich greifen – nach dem 1:6 durch Manuel Neumann (44.). Jiri Svejda hatte zwar zwischendurch auf 2:6 verkürzt (50.), doch Dortmund war weiterhin konsequenter und kam zu weiteren Treffern durch Dennis Schlicht (50.) und Niklas Clusen (60.).
 
Hammer Eisbären - EHC Dortmund 2 : 8 (1:2,0:3,1:3)Drei Punkte für die nächste Runde in Hamm

Hammer Eisbären - EHC Dortmund 2 : 8 (1:2,0:3,1:3)

Der Auswärtserfolg in Hamm fiel dem EHC Dortmund am Freitagabend leichter als erwartet und so stand am Ende ein verdientes 8:2 für die Westfalen Elche über die Eisbären an der Anzeigetafel. Drei Treffer mehr und der EHC hätte sich sogar über das Torverhältnis die Tabellenführung zurückholen können. So stehen Bad Nauheim, die Elche und der EV Duisburg (Heimsieg über Bad Nauheim) punktgleich an der Spitze, drei Punkte dahinter rangieren die Kassel Huskies. Wichtiger aber war im Kampf um die wichtigen ersten vier Endrundenplätze ist, dass der Neun-Punkte-Abstand zu den Frankfurter Löwen auf Platz fünf gewahrt bleiben konnte.

Der EHC konnte wieder auf Frank Petrozza zurückgreifen, der Routinier zog bereits nach 46 Sekunden von der blauen Linie ab und traf zum frühen 0:1. Die Elche beherrschten den Gegner auch ohne Branislav Pohanka und Vitali Stähle fortan sicher. Das 0:2 fiel in der 12. Minute gleich zweifach. Zuerst traf Christian Kretschmann nach guter Kombination, zumindest sah es so aus. Hauptschiedsrichter Robert Schelewski versagte aber die Anerkennung, weil er vorher eine Strafe gegen Hamm angezeigt hatte. Eine mehr als merkwürdige Begründung, die aber den Treffer der Elche nur zehn Sekunden lang hinauszögerte. Dann war erneut Frank Petrozza zur Stelle, dieses Mal war auch der Schiedsrichter überzeugt und zeigte zur Mitte. Das 1:2 für die Eisbären in der 18. Minute fiel aus Dortmunder Sicht unglücklich, der Puck wurde nämlich im Schuss von Christian Gose von einem Elche Verteidiger noch abgefälscht und so hatte Benjamin Finkenrath keine Abwehrchance. Die Gastgeber starten besser in den zweiten Abschnitt, aber in der 28. Minute erzielte Nils Liesegang das 1:3 für die Elche. Nach einer guten Einzelaktion traf er zuerst nur den Pfosten, versenkte dann aber den Nachschuss. Eine gute Minute später konnte Frank Petrozza einen Schlagschuss von Florian Kirschbauer zum 1:4 abfälschen und spätestens mit dem 1:5 durch Michael Schmerda in der 39. Minute war die nicht sonderlich gute Partie entschieden. Die letzten Zwanzigminuten begannen mit dem 1:6 durch Aushilfsstürmer Manuel Neumann nach guter Vorarbeit von Ryan Martens. Eine schöne Einzelaktion von Jiri Svejda brachte für die Eisbären in der 50. Minute nur eine Ergebniskosmetik, denn nur 24 Sekunden schaffte Dennis Schlicht das 2:7. In der 56. Minute reklamierte Frank Petrozza einen weiteren nicht gegebenen EHC Treffer: „The puck was two feet behind the line“, protestierte er mehrfach. Aber das Schiedsrichtergespann ließ sich nicht erweichen. So fiel dann das 2:8 erst in der Schlussminute, als Manuel Neumann für Niklas Clusen auflegte. Der war mittlerweile auch in den Angriff gerückt, denn beim EHC musste im letzten Abschnitt Nils Liesegang mit einer Rückenverletzung, die er sich im zweiten Drittel nach einem Zusamenprall mit Christian Gose an der Bande zuzog, passen. Wie schwer die nächste Verletzung eines weiteren wichtigen Stürmers bei den Elchen ist, kann noch nicht beurteilt werden.

Am Sonntag gastieren ab 19 Uhr die Ratinger Ice Aliens bei den Westfalen Elchen. Dann muss der EHC Dortmund im Eissportzentrum Westfalenhallen die nächsten wichtigen Punkte in der Oberliga West Endrunde unbedingt einsammeln.

Torfolge:

0:1 (00:46) Frank Petrozza (Florian Kirschbauer, Stephan Kreuzmann)
0:2 (11:43) Frank Petrozza (Philipp Michl, Michael Schmerda)+1
1:2 (17:40) Christian Gose (Karl Jasik)
1:3 (27:07) Nils Liesegang (Christian Kretschmann, Ryan Martens)
1:4 (28:12) Frank Petrozza (Florian Kirschbauer, Philipp Michl)
1:5 (38:54) Michael Schmerda (Frank Petrozza, Philipp Michl)
1:6 (43:41) Manuel Neumann (Ryan Martens, Nils Liesegang)
2:6 (49:23) Jiri Svejda (Milan Vanek, Marvin Gleibler)
2:7 (49:47) Dennis Schlicht (Thomas Richter, Manuel Neumann)
2:8 (59:39) Niklas Clusen (Benedikt Kastner, Manuel Neumann)

Strafminuten: Hamm 4 - EHCDO 2

Zuschauer: 535

Mannschaftsaufstellung: Benjamin Finkenrath [31], Jan Kremer [35] (ab der 53. Minute) – Florian Kirschbauer [2], Stephan Kreuzmann [4] (C), Dieter Orendorz [22], Benedikt Kastner [28], Manuel Neumann [33] (A), Sebastian Eickmann [44] (A), Niklas Clusen [55], Mike Ortwein [93] – Christian Kretschmann [5], Philipp Michl [7], Ryan Martens [8], Michael Schmerda [16], Thomas Richter [18], Frank Petrozza [88], Dennis Schlicht [91], Nils Liesegang [98]
 

zum Seitenanfang

Freitag,  03. 02. 2012 Ratinger Aliens 97 vs Frankfurter Löwen 2 : 5 1:4-0:1-1:0
Tore:

Tor

20. Min. 1:4 André Oesterreich
45. Min. 2:5 Artur Tegkaev
  05. Min. 0:1 Kevin Thau
12. Min. 0:2 Ryan Fairbarn
13. Min. 0:3 Christopher Kasten
20. Min. 0:4 Ryan Fairbarn
37. Min. 1:5 Sven Breiter
 
   
Strafen: 2 Minuten Strafe 12 Min.   8 min.    
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: Neubert, Henkels, Teichrib
Zuschauer:  
 
Löwen erfüllen Pflichtaufgabe in Ratingen

Mit 5:2 siegen die Löwen Frankfurt in Ratingen. Durch die Siege der Konkurrenz bleibt der Rückstand auf Platz vier unverändert.

Es war eine undankbare Aufgabe am Freitagabend für die Löwen Frankfurt. Denn beim Vorletzten der Meisterrunde musste das Team der Löwen unbedingt gewinnen, um sich wenigstens den letzten Funken Hoffnung für die Teilnahme an der nächsten Runde zu erhalten. Und gerade solche Spiele gegen die vermeintlichen Underdogs sind meistens kein Selbstläufer.

Doch die Löwen fanden gleich zu Beginn den richtigen Weg ins Tor. Nachdem das erste Powerplay noch ohne Torerfolg von der Uhr tickte, gelang in der zweiten Überzahlsituation das 1:0 durch Kevin Thau (5. Min). Trotz der Führung taten sich die Löwen in den darauf folgenden Minuten schwer, erzielten aber durch Verteidiger Ryan Fairbarn das zweite Tor (12.).

Spätestens durch das 3:0 (13.) durch Christopher Kasten direkt im Anschluss an Fairbarns Treffer fiel der Druck von den Gästen aus Frankfurt ab. Kurz vor der ersten Pause musste die Gäste wieder auf einen Spieler verzichten. Jan Philipp Priebsch musste wegen Hakens raus. Die Überzahl nutzte dann wieder der kanadische Verteidiger der Löwen: Ryan Fairbarn schoss das 4:0 aus Sicht der Gäste (20.). Postwendend kam von den Gastgebern aber die Antwort. André Oesterreich verkürzte mit der Pausensirene auf 1:4.

Das zweite Drittel begann verhaltener als der erste Abschnitt. Auf beiden Seiten kam es zu Strafzeiten, die aber alle ohne weitere Folgen. Als beide Mannschaften wieder komplett waren, Jan Philipp Priebsch kehrte gerade von der Strafbank zurück, erzielte Sven Breiter das 5:1 (37.) für die Frankfurter.

Im Schlussdrittel erzielte Artur Tegkaev für die Ice Aliens noch das 2:5 (45.). Doch abgesehen von der Strafzeit gegen Daniel Sevo sieben Minuten vor Schluss passierte in diesem Spiel nicht mehr viel.

Somit haben die Löwen, die heute von Roland Mayr als Kapitän angeführt wurden, diese undankbare Aufgabe am Ende souverän gelöst. Durch die Siege der Konkurrenz beträgt der Rückstand auf den vierten Platz weiterhin sechs Punkte.

Am Sonntag kommt es dann in der Eissporthalle Frankfurt vor heimischen Publikum zur nächsten Begegnung gegen ein Kellerkind. Die Hammer Eisbären, die heute gegen Dortmund verloren, treten gegen die Löwen an. Karten gibt es an der Abendkasse und im Löwen Ticket-Shop.

Ratinger Ice Aliens - Löwen Frankfurt 2:5 (1:4, 0:1; 1:0)

0:1 (5.) Kevin Thau PP1
0:2 (12.) Ryan Fairbarn
0:3 (13.) Christopher Kasten
0:4 (20.) Ryan Fairbarn PP1
1:4 (20.) André Oesterreich
1:5 (37.) Sven Breiter
2:5 (45.) Artur Tegkaev

Strafen: Ratingen 12 - Frankfurt 8.

Zuschauer: ca. 250.
 

zum Seitenanfang

Freitag,  03. 02. 2012 Königsborner JEC Bulldogs vs EJ Kassel Huskis 1 : 11 0:1-0:5-1:5
Tore:

Tor

43:06 1:8 Patric Schnieder   12:51 0:1 Stéphane Robitaille
22:33 0:2 Manuel Klinge
24:15 0:3 Christoph Koziol
28:53 0:4 Petr Sikora
32:11 0:6 Christoph Koziol
40:47 0:7 Petr Sikora
41:45 0:8 Semen Glusanok
46:14 1:9 Marc Roedger
51:36 1:10 Daniel Reiss
58:19 1:11 Marc Roedger
 
   
Strafen: 2 Minuten Strafe          
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: Heffler, Leven, Strohmenger
Zuschauer: 578
Königsborner JEC hält gegen die Kassel Huskies ein Drittel gut mit
Torwart Sebastian May verlängert bei den Bulldogs

Trotz aller Mühen konnte die Rumpftruppe der Bulldogs, bei denen neben den diversen Langzeitverletzten nun auch noch Christoph Ullrich und Marvin Kühl ausfielen, nur 20 Minuten gegen die Kassel Huskies mithalten, ehe man sich ab dem zweiten dritten gegen die eingespielte Profitruppe geschlagen geben musste.

Die Stehtribünen waren gefüllt in Blau-Weiß, denn die Huskies, die dieselben Vereinsfarben tragen wie der KJEC, reisten mit weit über 400 Fans an. Dementsprechend gut war auch die Stimmung beim Spiel der Bulldogs gegen den ehemaligen DEL-Ligisten. Zunächst auch aus Königsborner Sicht, da man das erste Drittel spannend gestalten konnte und mit einem denkbar knappen 0:1-Rückstand in die Pause ging.

Im zweiten Drittel bewiesen die Gäste, gespickt mit erfahrenen Spielern aus der DEL und 2. Bundesliga, jedoch ihre ganze Klasse und ließen den Hausherren kaum eine Chance. Daher war es nicht verwunderlich, dass die Bulldogs in den weiteren beiden Spielabschnitten noch zehn Gegentore hinnehmen mussten. Dennoch lieferte man eine kämpferisch starke Partie gegen den Aufstiegsaspiranten und konzentriert ich fortan auf das kommende Wochenende, wenn man zunächst bei den Löwen Frankfurt gastiert und am Sonntag gegen das noch punktlose Oberliga-Schlusslicht und gleichzeitigen Erzrivalen Hammer Eisbären antritt.

Die beste Nachricht des Wochenendes ist jedoch die Vertragsverlängerung des Torhüters Sebastian May. Der 22-jährige Keeper war der wohl wichtigste Akteur in dieser Saison und rettete seinen Vorderleuten mehrfach die Punkte. Daher freut man sich im Verein besonders, dass der gebürtige Iserlohner sämtliche Angebote andere Vereine ablehnte, um eine weitere Saison zum Team der Bulldogs zu gehören.
 
Huskies marschieren zum Pflichtsieg in Königsborn

Am gestrigen Freitag mussten die Huskies beim Oberliga-Favoritenschreck, dem Königsborner JEC antreten. Die Bulldoggen hatten bereits die favorisierten Frankfurter Löwen mit 3:2 aus ihrer Halle nach Hause geschickt und wollten nun einem weiteren hessischen Vertreter ein Bein stellen. Verzichten mussten die Huskies neben dem grippekranken Niels Hilgenberg zusätzlich auf Jiri Mikesz. Der Deutschtscheche hatte sich unter der Woche einen Bänderriss im Sprunggelenk zugezogen und konnte die Reise nach Westfalen nur auf Krücken antreten. Doch auch die Königsborner konnten keineswegs auf einen kompletten Kader zurückgreifen. Nur 13 Feldspieler standen Trainer Banaszak bei Spielbeginn zur Verfügung.

Wie schon am vergangenen Sonntag in Frankfurt kamen die Huskies besser als ihre Gegner ins Spiel. Doch ein hochkonzentrierter Sebastian Mey im Tor der Königsborner, sowie gleich mehrere Unterzahlsituationen verhinderten ein frühes Führungstor der Nordhessen. Erst in der 10. Spielminute konnten die Huskies den Bann brechen. Stéphane Robitaille traf - dank guter Arbeit im Slot - mit einem Schlagschuss zum 0:1. In der Folge ließen die Huskies keinen Zweifel aufkommen, wer - auch dank der Unterstützung von über 500 mitgereisten Fans - die Herren im Haus waren. Das große Manko der ersten 20 Minuten blieb lediglich eine mangelnde Chancenauswertung.

Das änderte sich aber mit Beginn des zweiten Drittels. Mit einem Doppelschlag brachten Kapitän Manuel Klinge (24.) und Christoph Koziol (25.) die Nordhessen endgültig auf Kurs. Zudem vermochten es die ersatzgeschwächten Westfalen immer weniger, produktiv am Spiel teilzunehmen. Kaum ein Wechsel der Königsborner schaffte es, mit der ihr gegenübergestellten Huskies-Formation mitzuhalten. So verwunderte es die 579 Zuschauer auch nicht, dass die Blau-Weißen bis zur zweiten Unterbrechung auf 0:6 davon ziehen konnten. Der unbeschäftigte Martin Fous konnte einem bei Temperaturen um den Gefrierpunkt fast ein bisschen Leid tun.

Áuch im letzten Drittel setzten die Huskies ihre haushohe Überlegenheit weiter in Tore um. Jedweden Traum eines Königsborner Comebacks beendeten sie bereits Sekunden nach Wiederbeginn. Wieder war es ein Doppelschlag, der die Führung auf 0:8 anwachsen ließ. Dabei trug sich mit Semen Glusanok dann sogar noch ein Spieler in die Torschützenliste ein, der dort sonst nur selten zu finden ist. Sein Schlagschuss von der blauen Linie fand den Weg durch Freund und Feind hindurch ins Netz. Selbst der wenige Minuten später in Überzahl erzielte Königsborner Ehrentreffer sollte nicht viel mehr als Ergebniskosmetik sein. 1:11 hieß es nach 60 einseitigen Minuten. Damit rücken die Huskies bis auf drei Punkte an die Tabellenspitze heran und sorgen vor dem Topspiel am Sonntag gegen den EV Duisburg für zusätzlich Spannung.

Nach Spielende baten die mitgereisten Huskiesfans zur Feier des Tages ECK-Coach Jamie Bartman zur Humba und feierten mit ihm und dem Team einen weiteren Schritt in Richtung Qualifikation für die Gruppenphase.


Tore

12:51 0:1 Stéphane Robitaille
22:33 0:2 Manuel Klinge
24:15 0:3 Christoph Koziol
28:53 0:4 Petr Sikora
32:11 0:6 Christoph Koziol
40:47 0:7 Petr Sikora
41:45 0:8 Semen Glusanok
43:06 1:8 Patric Schnieder
46:14 1:9 Marc Roedger
51:36 1:10 Daniel Reiss
58:19 1:11 Marc Roedger
 

zum Seitenanfang