Oberliga West

Spielbericht Oberliga West 05. 02. 2012
EJ Kassel Huskis vs EV Duisburg Füchse Spielberichte
Frankfurter Löwen vs Hammer Eisbären Spielberichte
EHC Dortmund Westfalen-Elche vs Ratinger Aliens 97 Spielberichte
Roten Teufel Bad Nauheim vs Königsborner JEC Bulldogs Spielberichte
Tabelle Spieltag
Sonntag, 05 . 02. 2012 EJ Kassel Huskis vs EV Duisburg Füchse 5 : 2 1:1-2:1-2:0
Tore:

Tor

01:11 1:0 Manuel Klinge
20:51 2:1 Sven Valenti
24:54 3:2 Michael Christ
49:29 4:2 Daniel Reiss
52:20 5:2 Marc Roedger
 
  06:43 1:1 Benjamin Hanke
24:29 2:2 Clarke Breitkreuz
   
Strafen: 2 Minuten Strafe 8 Min.   10 Min.    
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: Seckler, M. Lang, Ruhnau
Zuschauer: 5123
Starke Huskies schlagen Füchse Duisburg

Dank der vielleicht besten Saisonleistung schlugen die Huskies am heutigen Abend die mit DEL-Spielern gespickten Füchse Duisburg mit 5:2 (1:1; 2:1; 2:0) und eroberten damit außerdem Tabellenplatz drei.

Die Huskies erwischten den erhofften Blitzstart in die Partie! Nach 56 Sekunden gerieten die Gäste nach Fouls von Huhn und Gogulla in doppelte Unterzahl und die Schlittenhunde benötigten nur 15 Sekunden, um diese zur Führung zu nutzen: Ein harter Schuss von Manuel Klinge schlug unhaltbar ein.

In der 5. Spielminute leistete sich allerdings Alexander Engel zwei ahnungswürdige Vergehen innerhalb weniger Sekunden. In Überzahl ließen sich dann auch die Füchse nicht lange bitten und glichen durch Benjamin Hanke aus.

In der Folge waren es dann aber wieder die Huskies, die das Kommando übernahmen. Christoph Koziol aus kurzer Distanz und Artjom Kostyrev, der einen Engel-Schuss abfälschte, konnten Björn Linda im EVD-Gehäuse allerdings genauso wenig überwinden wie Kapitän Manuel Klinge, der aus guter Position Linda zu einer tollen Parade zwang.

Sekunden später lief Marcel Ohmann, Förderlizenzspieler der Kölner Haie, allein auf Martin Fous zu – der Deutsch-Tscheche behielt hier aber die Überhand und sicherte seinen Mannen das Remis. Glücklicherweise wurde den Füchsen in dieser Szene nach Valentis Eingreifen der fällige Penalty verweigert.

Nachdem eine tolle Druckphase der zweiten Formation – in der heute Alex Heinrich für Christoph Koziol zum Einsatz kam – ohne Torerfolg blieb, ging es mit 1:1 in die Pause.

Kurz nach Beginn des Mittelabschnitts belohnten sich die Blau-Weißen im Nachhinein für den Dauerdruck, die sie insbesondere in den letzten beiden Minuten des ersten Drittels entfachten. Erneut in Überzahl bediente Petr Sikora mustergültig Sven Valenti, der aus kurzer Distanz das 2:1 markierte. Genau 23 Minuten waren absolviert, als Semen Glusanoks Flachschuss knapp vorbeirauschte. Pech für die Huskies, die eineinhalb Minuten später wieder betröppelt dreinschauten. Clarke Breitkreuz ließ Martin Fous mit einem platzierten Schuss in den oberen linken Winkel keine Chance. 2:2 – doch die Huskies antworteten umgehend und gingen wieder in Front: Petr Sikora chippte den Puck in den Torraum und Michi Christ arbeitete die schwarze Scheibe über die Linie – 3:2!

In einem Spiel auf hohem läuferischen Niveau verfehlten zunächst Breitkreuz und Huhn auf Füchse-Seite den Ausgleich, auf der Gegenseite reagierte Björn Linda gegen Alex Heinrich und Artjom Kostyrev glänzend.

Jedem der 5.123 anwesenden Zuschauer war klar, dass sich die Gastgeber im letzten Drittel auf diesem knappen Polster nicht ausruhen konnten. Jedoch beschränkten sie sich zunächst auf die Defensive und ließen Duisburg kommen. Diese bissen sich allerdings an der heute stabil stehenden Abwehr die Zähne aus und brachten das Huskies-Gehäuse nicht ernsthaft in Gefahr. So waren es die Huskies, die sich in der 50. Minute aufmachten, für die Vorentscheidung zu sorgen. Nachdem zunächst einem Robitaille-Tor wegen Torraumabseits die Anerkennung verweigert wurde, traf Danny Reiss in Überzahl zum 4:2. Zum ersten Mal gab es eine Führung mit mehr als einem Tor. Für die endgültige Vorentscheidung sorgte Marc Roedger in Spielminute 53 per Rückhandschuss in den Winkel.

Dank einer überragenden Defensive und der nötigen Durchschlagskraft im Angriff gingen die Huskies mit 5:2 als verdienter Sieger vom Eis und zogen außerdem im direkten Vergleich mit den Füchsen gleich.
 
Füchse trotz Niederlage im Spitzenspiel gegen starke Huskies mit erfolgreichem Wochenende

Nach der guten Leistung gegen Bad Nauheim unterliegen die Füchse in Kassel vor über 5000 Zuschauern und können sich dennoch wie die Gewinner des Wochenendes fühlen. Trotz der 5:2 Niederlage steht man bereits mit einem Fuß in der nächsten Runde.

Im direkten Duell um Plätze drei und vier in der Oberliga-West, die für den Einzug in die Aufstiegsrunde erreicht werden müssen, gab es am Sonntag eine Niederlage für den EVD. Die Kassel Huskies, die an diesem Abend eine starke Leistung zeigten, gingen bereits nach einer Minute in Führung. Die Füchse waren durch Strafen von Daniel Huhn und Patrick Gogulla in doppelter Unterzahl, was die Kasseler eiskalt ausnutzen. In eigener Überzahl konnte Benjamin Hanke allerdings wieder den Ausgleich erzielen und so ging es mit 1:1 in die Pause.

Auch im zweiten Drittel ließen die Hausherren sich nicht lange bitten. In der 21. Minute traf Sven Valenti zur erneuten Führung. Wie im ersten Abschnitt glichen die Füchse durch Clarke Breitkreuz aus, lagen aber nur eine Minute später wieder zurück, als Michael Christ den Puck im Gehäuse von Björn Linda unter brachte. Im letzten Durchgang machte Kassel mächtig Druck und führten durch Tore von Danny Reiss und Marc Roedger die Entscheidung herbei. Zuvor hatten die Schiedsrichter ein Tor von Ex-Fuchs Stephane Robitaille wegen Torraumabseits nicht gegeben.

Die Huskies gingen damit als verdiente Sieger vom Eis. Dennoch konnte auch der EVD sich wie der Gewinner fühlen, denn erneut sorgten die Frankfurter Löwen durch einen deutlichen Patzer (3:7) beim bisher punktlosen Tabellenschlusslicht aus Hamm für eine Überraschung. Bereits gegen Königsborn hatten die Hessen Punkte gelassen und stehen nun vier Spiele vor Ende der Zwischenrunde weiterhin neun Punkte hinter den Füchsen. Das Tor zur Aufstiegsrunde ist damit weit offen. Mit drei Punkten im nächsten Heimspiel am Freitag gegen Ratingen könnte man den letzten Schritt schaffen. Ab 19:30 Uhr heißt es für das Team von Franz Fritzmeier dann die wichtigen Punkte einzufahren.

Tore:
1:0 (1:11) Manuel Klinge (Sikora, Robitaille/5-3)
1:1 (6:43) Hanke (Hofland, Schmidt/5-4)
2:1 (20:51) Valenti (Sikora, Christ/5-4)
2:2 (24:29) Breitkreuz (MacKay, Gogulla)
3:2 (24:54) Christ (Sikora, Manuel Klinge)
4:2 (49:29) Reiss (Koziol, Kostyrev/5-4)
5:2 (52:20) Roedger (Koziol)

Strafen:
Kassel 8
Duisburg 10

Zuschauer: 5123

 

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Sonntag, 05 . 02. 2012 Frankfurter Löwen vs Hammer Eisbären 3 : 7 2:1-1:5-0:1
Tore:

Tor

16:03 1:1 Ryan Fairbarn
16:42 2:1 Kevin Thau
39:37 3:6 Roland Mayr
  15:06 0:1 Christian Gose
24:02 2:2 Malte Bergestermann
25:08 2:3 Jiri Svejda
25:28 2:4 Milan Vanek
29:05 2:5 Christian Gose
39:06 2:6 Matthias Potthoff
52:40 3:7 Milan Vanek
 
   
Strafen: 2 Minuten Strafe 15 Min.   23: Min.    
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe Barta   keine    
  Spieldauer-Strafe Breiter   Bergstermann    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: Lenhart, Roth, R. Kubiak
Zuschauer: 2.811
Jetzt geht nichts mehr

Die Löwen Frankfurt verlieren Heimspiel gegen Hammer Eisbären und verspielen damit die Minimalchance auf Rang vier.

Gab es vor dem Heimspiel gegen Hamm noch ein Fünkchen Hoffnung auf Rang vier, so haben sich die Löwen durch eine indiskutable Leistung bei der 3:7-Niederlage gegen die Eisbären endgültig aller minimalen Chancen beraubt.

Schon im ersten Drittel kamen die Löwen nur schwer in Gang, doch immerhin stimmte das Ergebnis zur ersten Pause. Denn den ersten Treffer des Abends durch die Gäste von Christian Gose (16. Min.), konnten die Löwen durch einen kurz darauffolgenden Doppelschlag durch Ryan Fairbarn und Kevin Thau (beide 17.) in eine Führung umwandeln.

Wähnten sich die Löwen im Soll, so ging im zweiten Abschnitt aus Löwen Sicht alles daneben. Binnen weniger Minuten zog Hamm durch drei Treffer von Malte Bergstermann (25.), Jiri Svejda (26.) und Milan Vanek (26.) auf
2:4 davon.

Löwen Trainer Clayton Beddoes nahm umgehend nach dem vierten Gegentreffer eine Auszeit und wechselte Christian Wendler für Boris Ackers ein, um so ein Zeichen zu setzen.

Doch die Maßnahme blieb ohne Wirkung, denn Hamm legte durch zwei Tore von Christian Gose (30.) und Matthias Potthoff (40.) nach und zog so auf 2:6 davon. Wenigstens konnte Roland Mayr (40.) den Rückstand 23 Sekunden vor der Pause nochmal verkürzen.

Im Schlussabschnitt blieb eine weitere Aufholjagd der rat- und mutlos wirkenden Löwen jedoch aus. Dafür setzen die Eisbären durch das 3:7 in der 53. Spielminute einen Schlussstrich unter einen ganz bitteren Löwen Abend.

Sven Breiter lieferte sich kurz vor dem Ende der Partie noch einen Faustkampf und wurde in der Folge mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe belegt.

Löwen Frankfurt - Hammer Eisbären 3:7 (2:1, 1:5, 0:1)

0:1 (15:06) Christian Gose (Pierre Schulz, Nils Sondermann)
1:1 (16:03) Ryan Fairbarn (Alex Althenn, Thomas Schenkel) PP1
2:1 (16:42) Kevin Thau (Ryan Fairbarn, Sven Breiter)
2:2 (24:02) Malte Bergestermann (Nils Sondermann, Chrisitan Nieberle)
2:3 (25:08) Jiri Svejda (Karl Jasik, Nils Sondermann)
2:4 (25:28) Milan Vanek (Jiri Svejda, Matthias Potthoff)
2:5 (29:05) Christian Gose (Nikolas Bitter, Christian Nieberle)
2:6 (39:06) Matthias Potthoff (Milan vanek, Jiri Svejda)
3:6 (39:37) Roland Mayr (Ryan Fairbarn) PP1
3:7 (52:40) Milan Vanek (Jiri Svejda, Matthias Potthoff)

Strafminuten: Frankfurt 15 plus 10 Diszipliar (Barta) plus Spieldauerdisziplinar (Breiter) - Hamm 23 plus Spieldauerdisziplinar (Bergstermann).

Zuschauer: 2.811.
 
Erste Punkte – 7:3 gegen die Löwen

Es ist vollbracht. Die Hammer Eisbären holen die ersten Punkte in der Endrunde in der Oberliga. Ausgerechnet in Frankfurt bei den Löwen gab es für das Plate-Team den ersten Dreier. Mit 7:3 (1:2, 5:1, 1:0) platzte nun endlich der Knoten. Es zeichnete sich in den letzten Begegnungen bereits ab, in denen die Eisbären zwar nicht gewinnen konnten, aber eine steigende Tendenz zeigten.

Ausführlicher Spielbericht folgt..........

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Sonntag, 05 . 02. 2012 EHC Dortmund Westfalen-Elche vs Ratinger Aliens 97 5 : 4 1:2-3:2-1:0
Tore:

Tor

09:43 1:0 Michael Schmerda
21:40 2:2 Ryan Martens
36:40 3:4 Manuel Neumann
39:12 4:4 Philipp Michl
59:57 5:4 Manuel Neumann
 
  10:21 1:1 Lance Monych
18:12 1:2 Lance Monych
23:17 2:3 Artur Tegkaev
31:42 2:4 Artur Tegkaev
   
Strafen: 2 Minuten Strafe 4 Min.   10 Min.    
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: Franz, Doden, Strohmenger
Zuschauer: 678
Hammer Eisbären - EHC Dortmund 2 : 8 (1:2,0:3,1:3)Die Außerirdischen fordern die Elche bis zur letzten Sekunde

EHC Dortmund – Ratinger Ice Aliens 5 : 4 (1:2,3:2,1:0)

Der 5:4-Heimerfolg des EHC Dortmund gegen die Ratinger Ice Aliens am kalten Sonntagabend an der Strobelallee war verdient, keine Frage. Die Westfalen Elche hatten ein Chancenplus, vor allem in der Schlussphase. Das Zustandekommen kann allerdings als äußerst glücklich bezeichnet werden, denn der Siegtreffer durch Manuel Neumann konnte erst 2.3 Sekunden vor dem Abpfiff erzielt werden. Wie wichtig diese drei Punkte waren, zeigt sich bei einem Blick auf die anderen Ergebnisse und die sich daraus ergebende aktuelle Tabelle. Da Kassel zuhause gegen Duisburg gewinnen konnte, stehen Bad Nauheim (Pflichtsieg gegen Königsborn) und der EHC mit 24 Punkten auf den beiden ersten Plätzen, gefolgt von Kassel und Duisburg (beide 21 Punkte). Gleichzeitig verlor Frankfurt zuhause gegen Hamm, so dass die Löwen als Fünfter bereits 12 Punkte Rückstand auf die Elche haben. Bei noch vier ausstehenden Spielen der West Endrunde im Kampf um die wichtigen ersten vier Plätze benötigt der EHC also rechnerisch noch einen Punkt zum Erreichen des nächsten Saisonziels.

Der EHC Dortmund hatte (wie immer eigentlich) große Mühe mit den Aliens. So war es auch nicht verwunderlich, dass die Gäste in der 4. Spielminute die erste große Chance der Partie hatten. Die Elche gingen dennoch in der 10. Minute durch Michael Schmerda mit 1:0 in Führung, eine halbe Minute später konnte Ratingen aber durch Lance Monych ausgleichen. Danach hatten die Elche zwar einige gute Möglichkeiten, den nächsten Treffer erzielte aber wieder Lance Monych in der 19. Minute. Zu Beginn des zweiten Abschnitts wirkte der EHC wacher und konzentrierter, kam auch durch Ryan Martens in der 22. Minute zum 2:2-Ausgleich, aber die Aliens ließen sich nicht beeindrucken und lagen nur anderthalb Minuten später durch Artur Tegkaev wieder vorne. Auch danach spielten die Gäste weiter munter mit und konnten in der 32. Minute erneut durch Artur Tegkaev sogar auf 2:4 erhöhen. Die Elche versuchten zwar nun den Druck wieder zu erhöhen, kamen in der 37. Minute durch Manuel Neumann nach Doppelpass mit Ryan Martens erst auf 3:4 heran und konnten in der 40. Minute sogar den Ausgleich durch Philipp Michl schaffen, zwingend sahen die Angriffe und vor allem die Abschlussversuche aber selten aus. Daran änderte sich auch im letzten Drittel wenig, die motivierten Ice Aliens blieben weiterhin durch schnelle Angriffe gefährlich. EHC-Coach Frank Gentges stellte nun auf zwei Angriffsreihen um, große Auswirkungen hatte das aber (noch) nicht. In der 49. Minute musste die Partie kurzzeitig unterbrochen werden, da der gute Gästekeeper Dennis Kohl nach einem Zusammenprall mit Thomas Richter benommen liegen blieb und behandelt werden musste. Der 34-jährige konnte danach weiterspielen, einen Ersatzkeeper hatten die Aliens nicht dabei. In der Schlussphase bot die spielerisch nicht sonderlich gute Partie dann wenigsten einiges an Dramatik. Zuerst musste Dennis Kohl zweimal gegen Nils Liesegang, der trotz einer Steißbeinprellung aus dem Freitagsspiel mitwirken konnte, retten. Dann gab es gleich drei Strafen gegen die Gäste in kurzer Folge. Die Elche wollten diese Chance unbedingt nutzen, spielten anderthalb Minuten sogar in doppelter Überzahl, entscheidende Torschüsse hatten allerdings Seltenheitswert. Im Gegenteil, Ratingens Kapitän Andre Oesterreich hatte bei 3 gegen 5 mit einer beherzten Aktion sogar die Gästeführung auf dem Schläger. Als dann in der 58. Minute die Elche in Unterzahl gerieten, mussten sie sich dem Ratinger Druck widersetzen. Die Verlängerung drohte, bis Manuel Neumann sich den Puck schnappte, immer näher auf das Gehäuse von Dennis Kohl zufahren konnte und dann mit einem harten Schuss für die Erlösung sorgte!

Am kommenden Wochenende warten gleich zwei schwere Aufgaben auf den EHC Dortmund. Dann sind die direkten Verfolger Kassel und Duisburg die Gegner. Zuerst spielen die Elche am Freitag ab 19:30 Uhr bei den Huskies, am Sonntag geht es ab 19 Uhr im Eissportzentrum Westfalenhallen gegen die Füchse. Der Kampf um die Plätze verspricht also weiterhin viel Spannung.

Torfolge:

1:0 (09:43) Michael Schmerda (Philipp Michl, Stephan Kreuzmann)
1:1 (10:21) Lance Monych (Philip Hendle, Artur Tegkaev)
1:2 (18:12) Lance Monych (Philip Hendle)
2:2 (21:40) Ryan Martens (Nils Liesegang, Christian Kretschmann)
2:3 (23:17) Artur Tegkaev (Jan-Philipp Priebsch, Lance Monych)
2:4 (31:42) Artur Tegkaev (Lance Monych, Philip Hendle)
3:4 (36:40) Manuel Neumann (Ryan Martens, Nils Liesegang)
4:4 (39:12) Philipp Michl (Michael Schmerda, Stephan Kreuzmann)
5:4 (59:57) Manuel Neumann (Nils Liesegang, Michael Schmerda)

Strafminuten: EHCDO 4 - RIA 10

Zuschauer: 678

Mannschaftsaufstellung: Benjamin Finkenrath [31], Jan Kremer [35] (nicht eingesetzt) – Florian Kirschbauer [2], Stephan Kreuzmann [4] (C), Dieter Orendorz [22], Benedikt Kastner [28], Manuel Neumann [33] (A), Sebastian Eickmann [44] (A), Niklas Clusen [55], Mike Ortwein [93] – Christian Kretschmann [5], Philipp Michl [7], Ryan Martens [8], Michael Schmerda [16], Thomas Richter [18], Frank Petrozza [88], Dennis Schlicht [91], Nils Liesegang [98]
 
Großer Kampf in Dortmund wurde nicht belohnt

Die Ratinger Ice Aliens haben am vergangenen Wochenende erneut zwei Niederlagen in der Endrunde der Oberliga West hinnehmen müssen. Gegen Frankfurt fiel das Resultat jedoch vergleichsweise niedrig aus und in Dortmund unterlagen die Aliens erst zwei Sekunden vor Schluss.

Mit verantwortlich für die positive Entwicklung ist vor allem die Rückkehr einiger Spieler, die noch in der Vorwoche wegen Verletzungen und Krankheiten gefehlt hatten. Dustin Schumacher, Thorsten Gries, André Oesterreich, Philip Hendle und Jan Philipp Priebsch waren wieder an Bord. Allerdings verschlief die Mannschaft gegen Frankfurt das erste Drittel und lag in der ersten Pause bereits mit 1:4 zurück. Etwas mehr als 300 Zuschauer sahen ein Ratinger Team, das dennoch bis zur letzten Minute um den Anschluss kämpfte, hierbei aber meist an Frankfurts Goalie Boris Ackers scheiterte, der an diesem Abend eine tolle Partie ablieferte. Beide Trainer zeigten sich nach dem Spiel nicht gerade zufrieden, doch Larry Suarez konnte der Partie dennoch etwas Positives abgewinnen: "Die Spieler haben gekämpft. Nach den Problemen in den vergangenen Wochen kann ich keinem einen Vorwurf machen."

Mit dieser Einstellung gingen die Ice Aliens auch in die Auswärtspartie am Sonntag in Dortmund. Gegen den Vorrundenmeister rechnete den Außerirdischen niemand eine reelle Chance aus, das Spiel zu gewinnen. Doch es kam anders, denn von der ersten bis zur letzten Minute kämpften die Ratinger um jeden Zentimeter Eis und ließen sich auch durch einen Gegentreffer in Unterzahl nicht beeindrucken. Stattdessen erzielte Lance Monych zwei Tore zur Ratinger Führung, bevor Artur Tegkaev ebenfalls mit zwei Treffern zum zwischenzeitlichen 2:4 nachlegte. Die Gastgeber kämpften sich noch einmal zurück und kamen noch vor der zweiten Pause zum Ausgleich.

Das letzte Drittel war an Hochspannung kaum zu überbieten, denn Möglichkeiten gab es auf beiden Seiten genügend, um die Partie zu entscheiden. Beide Torhüter, im Kasten der Ice Aliens stand erneut Dennis Kohl, lieferten eine herausragende Partie ab und hielten das Ergebnis bis zum Schluss offen. Erst zwei Sekunden vor dem Ende mussten sich die Ice Aliens gegen den Favoriten geschlagen geben und kassierten den ärgerlichen Treffer zum 4:5 Endstand.

Am nächsten Wochenende geht es zunächst zu den Duisburger Füchsen, die den vierten Platz bereits so gut wie sicher haben aber im Derby mit Sicherheit keine Schwäche zeigen wollen. Am Sonntag gastieren dann die Kassel Huskies um 18 Uhr am Ratinger Sandbach.
 

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Sonntag, 05 . 02. 2012 Roten Teufel Bad Nauheim vs Königsborner JEC Bulldogs 4 : 2 3:2-1:0-0:0
Tore:

Tor

01:38 1:0 Maaßen
15:05 2:1 Baldys
16:42 2:2 Ulrich
18:24 3:2 Stanley
38:50 4:2 Baldys
 
  04:18 1:1 Alexandrov
16:42 2:2 Ulrich
   
Strafen: 2 Minuten Strafe 12 Min.   10 Min.    
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   Wapnewski    
  Spieldauer-Strafe keine   Wapnewski    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: Kissing, Trottmann, Paracki
Zuschauer: 664
4:2-Heimsieg gegen Unna - Noch ein Punkt bis zur Endrunde

Einen 4:2 (3:2, 1:0, 0:0)-Pflichtsieg fuhren heute Abend die Roten Teufel gegen den Königsborner JEC ein. Lange Zeit tat sich der Tabellenführer schwer gegen eine gut gestaffelte Unnaer Mannschaft, die das Beste aus ihren Möglichkeiten machte. Zwei Mal Baldys sowie Maaßen und Stanley besorgten die Treffer für die Kurstädter, die nun nur noch einen Zähler in den ausstehenden vier Partien benötigen für die Endrunde.

Während bei den Gastgebern mit Dennis Cardona, Daniel Ketter (Grippe), Pierre Wex (Meniskus) und Marius Pöpel (Knie) vier Akteure fehlten, traten die Gäste gar nur mit zwei Blöcken plus Torhüter an. Bei den Roten Teufeln war zumindest Dominik Börngen als Verteidiger mit von der Partie, Manuel Weibler komplettierte wie bereits am Freitag die Defensive. Unna tat genau das,. was mit diesem Minikader zu erwarten war: sie standen hinten sicher und lauerten auf Konter. Zunächst gingen aber die Kurstädter mit dem ersten konstruktiven Angriff durch Maaßen in Führung, anschließend erzielte Stanley das vermeintliche 2:0 - das der Referee unerklärlicherweise nicht gab. Die Hausherren haderten noch mit dem Unparteiischen, da war Alexandrov plötzlich in guter Schussposition und markierte postwendend den 1:1-Ausgleich. Die Hessen taten sich in der Folgezeit schwer, auch wenn sie die weitaus größeren Spielanteile hatten. Große Chancen ergaben sich allerdings nicht, während Unnas Goalie May stets zur Stelle war. So dauerte es bis zur 16.Minute, ehe Matthias Baldys das Hartgummi irgendwie am Torhüter vorbei zum 2:1 bringen konnte. Aber wieder währte die Freude nicht lange, als sich Ulrich im Rücken der Abwehr nach vorne stahl und völlig frei vor Keller das 2:2 nur 90 Sekunden später erzielte. Dylan Stanley war es einer Einzelleistung zu verdanken, dass der EC nach seinem Schuss unter die Latte mit einer 3:2-Führung in die erste Pause gehen konnte.

Das Mitteldrittel gestaltete sich mehr als zäh: lediglich ein Pfostenschuss durch Gare in der 26.Minute war zu verzeichnen, nachdem die Gäste geschickt verteidigten. Die Hausherren bestimmten zwar das Match, doch es brachte ihnen keine Effizienz. In der 28.Minute musste Unnas Topscorer Bezouska nach einem Puck ins Gesicht zur Behandlung in die Kabine, so dass die Westfalen für rund zehn Minuten ein weiterer Mann weniger waren und der Tscheche mit Verdacht auf Jochbeinbruch letztendlich ausfiel. Aber auch dies konnten die Roten Teufel nicht nutzen, auch wenn Stanley (32.) und Gare (34.) beste Einschusschancen hatten. Unnas Torhüter May verdiente sich aber Bestnoten, zumal er keinen Rebound zuließ und den ersten Schuss stets sicher hatte. Alle richteten sich schon auf ein torloses zweites Drittel ein, da traf Matthias Baldys mit einem Onetimer nach einer Hereingabe von Kujala doch noch zum 4:2 exakt 70 Sekunden vor der zweiten Pause, was die rund 650 Fans im eiskalten Colonel-Knight-Stadion zumindest ein bißchen erwärmte.

Die Geschehnisse des letzten Drittels sind schnell erzählt: Unna versuchte zu kontern, die Roten Teufel hatten wie zuvor keine große Durchschlagskraft im Spiel nach vorne. Negativ-Höhepunkt war eine Spieldauerstrafe gegen Unnas Wapnewski, der zwei Mal Faustschläge im Gesicht von Jannik Striepeke landete. Aus sportlicher Sicht war der Pfostenschuss von Janne Kujala in der letzten Minute das einzig Erwähnenswerte. "Wenn wir im zweiten Drittel ein wenig mehr Zug zum Tor gezeigt hätten, wäre das Spiel wohl höher für uns ausgegangen", sagte EC-Coach Fred Carroll nach dem Spiel. "Wir waren nicht unbedingt angereist, um hier zu gewinnen, doch angesichts des kleinen Kaders haben wir uns gut verkauft", kommentierte Unnas Coach Banaszak das Match. Somit fahren die Roten Teufel einen Pflichtsieg ein, der sie nur noch einen Zähler an die Endrunde bringt, nachdem die Frankfurter Löwen heute Abend gegen Hamm zuhause mit 3:7 unterlagen. Die anderen Ergebnisse: Kassel-Duisburg 5:2 und Dortmund-Ratingen 5:4.

EC Bad Nauheim -Königsborner JEC 4:2 (3:2, 1:0, 0:0)
Tore:
1:0 (01:38) Maaßen (Lavallee, Weibler)
1:1 (04:18) Alexandrov (Wapnewski)
2:1 (15:05) Baldys (Striepeke, May)
2:2 (16:42) Ulrich (Schnieder)
3:2 (18:24) Stanley (Baum, Keller) 4-4
4:2 (38:50) Baldys (Kujala, Maaßen)
Strafminuten: ECN 12 / KJEC 10 + 5+SD Wapnewski
Zuschauer: 664
 
Bulldogs mit Achtungserfolg in Bad Nauheim

Knappe 4:2 Niederlage mit zeitweise nur 8(!) Feldspielern

Es ist wie ein Fluch, der auf dem Eishockey-Team aus Königsborn liegt. Der Kader von eigentlich 19 spielberechtigten Feldspielern hat sich auf Grund diverser Verletzungen so weit reduziert, dass man mit gerade einmal 10 Feldspielern nach Bad Nauheim fuhr. Zum Vergleich: Beim Heimspiel gegen Netphen im November waren es noch 20! Uns zu allem Übel erhielt Verteidiger Mark Wapnewski auch noch eine Spieldauerstrafe und Michal Bezouska musste mit Verdacht auf Jochbeinbruch die Partei frühzeitig beenden, nachdem er einen Schuss ins Gesicht bekam.

Dennoch zeigte man gegen die eingespielte Profi-Truppe aus Hessen eine starke Leistung und stand vor allem in der Defensive stark. Zudem konnte man im ersten Drittel gleich zwei Mal ausgleichen. Zunächst war es Igor Alexandrov, der das 1:1 erzielte, in der 17. Minute traf dann Christoph Ullrich zum 2:2. Allerdings musste man kurz darauf noch einen Treffer hinnehmen und so ging man mit einem Stand von 3:2 für die Gastgeber in die Pause.

Auch in den beiden weiteren Dritteln verteidigte man gut und so gelang es dem Favoriten und Spitzenreiter aus Bad Nauheim nur ein einziges Mal noch, Torwart Sebastian May, der kurz vor dem Spiel noch seinen Vertrag bei den Bulldogs verlängert hat, zu überwinden.

In den kommenden Partien geht es für die Bulldogs wieder um wichtige Punkte. Am Freitag trifft der Tabellen sechste aus Königsborn beim fünftplatzierten in Frankfurt an, ehe zwei Tage später findet in der Eissporthalle Unna um 18:30 Uhr das Derby gegen die Hammer Eisbären stattfindet, die nach zehn Niederlagen in Folge nun erstmal wieder als Sieger vom Eis gingen, als sie sich einen Achtungserfolg bei den Löwen Frankfurt erspielten. Mit einem Sieg am Freitag, überholt man die Löwen, mit einem Sieg am Sonntag festigt man den sechsten Platz, der einen Heimvorteil in den anstehenden Play-Offs bedeuten würde. Mit zwei Niederlagen könnte es noch einmal eng werden mit dem sechsten Platz.

Von den verletzten Spielern wird erstmalig wieder Tim Schneider mit von der Partie sein, der wohl den gesperrten Mark Wapnewski vertreten wird. Zudem erhofft man sich, dass zumindest Benedikt Rangen wieder fit sein wird und die Verletzung von Michal Bezouska sich nicht als Bruch herausstellt, damit man auch mit zwei Reihen agieren kann.
 

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