Oberliga West

Spielbericht Oberliga West 10. 02. 2012
EJ Kassel Huskis vs EHC Dortmund Westfalen-Elche Spielberichte
Frankfurter Löwen vs Königsborner JEC Bulldogs Spielberichte
EV Duisburg Füchse vs Ratinger Aliens 97 Spielberichte
Hammer Eisbären vs Roten Teufel Bad Nauheim Spielberichte
Tabelle Spieltag
Freitag,  10. 02. 2012 EJ Kassel Huskis vs EHC Dortmund Westfalen-Elche 3 : 2 n.V. 0:0-0:1-2:1-0:1
Tore:

Tor

58:40 1:2 Michael Christ
59:27 2:2 Sven Valenti
64:50 3:2 Manuel Klinge
 
  21:12 0:1 Nils Liesegang
55:46 0:2 Frank Petrozza
 
   
Strafen: 2 Minuten Strafe 19:20 Alexander Engel Behinderung
20:44 Sven Valenti Haken
45:24 Sven Valenti Beinstellen
54:23 Marc Roedger Haken
55:20 Sven Valenti Behinderung
56:52 Marek Vorel Stockschlag
 
  26:11 Stephan Kreuzmann Stock-Check
31:37 Florian Kirschbauer Behinderung
39:23 Florian Kirschbauer Behinderung
51:18 Florian Kirschbauer Beinstellen
57:27 Manuel Neumann Behinderung
   
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: Seckler, Löw, Fauerbach
Zuschauer: 5.386
Huskies drehen verlorengeglaubtes Spiel gegen Dortmund!

Am Ende waren sich fast alle Fans einig. Das ist –mit Verlaub- das Geile am Eishockey. 58 Minuten lang hatten die Huskies das Dortmunder Tor belagert und sahen trotzdem eigentlich schon wie der sichere Verlierer der Partie aus, denn sie lagen nach zwei Überzahltoren ihres Gegners mit 0:2 zurück.
Doch dann nahm der Wahnsinn seinen Lauf und die Huskies gleichen den 0:2 Rückstand nach regulärer Spielzeit noch aus und siegten schließlich in der Overtime. Doch der Reihe nach. Zu Beginn der Partie agierten beide Mannschaften sehr konzentriert. Die erste Schusschance hatten die Dortmunder nach einer Spielminute, als ein Schuss von der blauen Linie gefährlich abgefälscht wurde. Auf der Gegenseite hatten die Huskies nach einem Rebound von EHC Torhüter Finkenrath die erste Torchance.

Hin-und Her ging es auf dem Eis, es wurde hochklassiges Eishockey geboten, auch wenn beide Teams sichtlich darauf bedacht waren, nicht den ersten Fehler zu machen. Da beide Teams dies sehr erfolgreich taten, ging es mit einem 0:0 der besseren Sorte in die erste Drittelpause. Das zweite Drittel begannen die Huskies in Unterzahl, denn Alex Engel musste noch den Rest einer Strafzeit aus dem ersten Drittel absitzen. Und als Sven Valenti ihm folgen musste, war es passiert. Dortmund ging in Führung und es war eher der Zufall, der den Elchen zur Führung verhalf. Stefan Kreuzmann hatte von der blauen Linie abgezogen, die Scheibe aber nicht richtig getroffen, sodass aus dem Schuss ein unfreiwilliger Pass wurde. Nils Liesegang schaltete zuerst und netzte ein. Was nun folgte, war ein Sturmlauf der Huskies. Dortmund beschränkte sich auf Entlastungsangriffe, blieb hierbei aber stets gefährlich. Schier zur Verzweifelung brachte die Huskies jedoch Elche-Goalie Finkenrath, der den wütend anstürmenden Huskies immer irgendetwas entgegensetzen konnte. Und selbst wenn der Goalie überhaupt nicht wusste, wo die Scheibe war, so hatte sie auf jeden Fall nicht den Weg über die Linie gefunden, sondern befand sich irgendwo auf, unter oder in der Ausrüstung des Goalies.

Entsprechend hielt der knappe Vorsprung des EHC auch bis ins letzte Drittel, in dem sich den 5386 Fans in der Kasseler Eissporthalle ein ganz ähnliches Bild bot wie im zweiten Drittel. Die Huskies rannten an, die konditionell immer mehr nachlassenden Elche stemmten sich erfolgreich gegen das Gegentor. Doch damit nicht genug. Fünf Minuten vor Ende des Spiels mussten die Huskies erneut eine doppelte Unterzahl überstehen. Sie schafften es nicht. Frank Petrozza wurde durch Nils Liesegang am langen Pfosten freigespielt, sodass dieser gegen den chancenlosen Martin Fous nur einnetzen musste. Er tat es, sodass es vier Minuten vor Schluss 0:2 stand. Eine Vorentscheidung in dieser Partie schien gefallen, als die wacker kämpfenden Huskies drei Minuten vor Ende erneut in Unterzahl spielen mussten.

Doch auch die Dortmunder Spielweise blieb nicht ungeahndet und so ging es mit vier gegen vier weiter, als Manuel Neuman kurz nach Marek Vorel wegen Behinderung auf die Strafbank musste. 90 Sekunden noch zu spielen, viel Platz auf dem Eis. Anlass genug für Trainerfuchs Jamie Bartman, eine Auszeit zu nehmen. Martin Fous ging vom Eis, um mit einem Mann mehr die letzte Chance auf den Anschlusstreffer zu nutzen. Und der Plan ging auf: Aus dem Gewühl kam die Scheibe von Stéphane Robitaille zu Michael Christ und der kann im Nachsetzen die Scheibe zum Anschlusstreffer versenken. Die Huskies, die sich nie aufgegeben hatten, spürten, dass hier noch mehr zu holen war. Erneut ging Martin Fous zu Gunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis und wieder schlug die Scheibe hinter Finkenrath ein. 33 Sekunden vor Ende ließ Sven Valenti die 5386 Fans in der Eissporthalle jubeln, die zu diesem Zeitpunkt schon lange nichts mehr auf ihren Sitzen gehalten hatte. Es ging in die fünfminütige Verlängerung. Die Spannung stieg immer weiter. Beide Teams spielten mit kontrollierter Offensive, jedoch stets gewillt, den entscheidenden Nadelstich noch vor dem Penaltyschiessen zu setzen.Und weil es eben zum Spielverlauf passte, war es der letzte Angriff der Huskies, der die Entscheidung brachte, exakt zehn Sekunden vor dem eigentlichen Ende der Verlängerung. Manuel Klinge hatte sich ins Drittel der Elche vorgetankt, täuschte frech einen Querpass an und versenkte dann mit einem trockenen Handgelenkschuss ins kurze Eck, nachdem Finkenrath auf die Finte des Huskies-Kapitäns hereingefallen war und eine Bewegung eben in die falsche Richtung gemacht hatte. Was blieb, waren überglückliche Huskies, die von ihren Fans zu Recht gefeiert wurden.
 
Kassel Huskies - EHC Dortmund 3 : 2 OT (0:0,0:1,2:1;1:0)Elche im Pech in Kassel
Kassel Huskies - EHC Dortmund 3 : 2 OT (0:0,0:1,2:1;1:0)

„Die Zuschauer haben ein Top-Spiel gesehen, mit sehr vielen Spannungsmomenten“, in dieser Einschätzung waren sich beide Trainer nach Spielende einig. Dass die weit über 5000 Zuschauer ihre Heimmannschaft ausgiebig feiern konnten, lag am glücklichen Spielverlauf. Denn die Kassel Huskies besiegten am Freitagabend den EHC Dortmund mit 3:2 in der Overtime, obwohl die Westfalen Elche bis zur 59. Minute mit 2:0 vorne lagen, sich dann aber dem Dauerdruck der Gastgeber beugen mussten. Der 2:2-Ausgleich war schon glücklich hinsichtlich des Zeitpunktes, er fiel 33 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit. Den Siegtreffer schafften die Gastgeber dann sogar erst 10 Sekunden vor Ende der Nachspielzeit. EHC Cheftrainer Frank Gentges war dennoch zufrieden mit dem einen Punkt. „Wir hatten uns vorher nicht allzu viel ausgerechnet. Nun haben wir drei Spiele vor Abschluss der West-Endrunde den Punkt geholt, der uns rechnerisch noch zum Erreichen der nächsten Serie mit den Mannschaften aus Nord und Ost fehlte“.

Der EHC Dortmund hatte in Kassel den wesentlich besseren Start. Ryan Martens und Nils Liesegang tauchten bereits in den ersten zehn Sekunden gefährlich vor dem Gästetor auf und dieses schnelle Angriffsspiel setzten die Elche auch weiterhin fort. Die Huskies kamen nur langsam ins Spiel, erst das 0:1 in der 22. Spielminute bei doppelter Überzahl durch Nils Liesegang führte zu dem erwarteten Druck der Gastgeber und der lautstarken Unterstützung durch das Publikum in der Halle. Fortan stand EHC-Keeper Benjamin Finkenrath immer mehr im Blickpunkt und zeigte eine vorzügliche Leistung. Die Elche sorgten zwar durch schnelle Konter für Entlastung, aber immer wieder war es der Dortmunder Keeper, der den knappen Vorsprung hielt. Die Elche warfen kämpferisch alles in die Waagschale und konnten auch Überzahlmöglichkeiten der Huskies entschärfen. Als in der 56. Minute Frank Petrozza nach klugem Pass von Nils Liesegang (erneut in doppelter Überzahl) auf 0:2 erhöhen konnte, warfen die Huskies endgültig alles nach vorne. Es waren vornehmlich die Ex-DEL-Spieler, die den Ausgleich erzwangen. Zuerst war es Michael Christ, der in der 59. Minute den Anschlusstreffer, dann brachte Sven Valenti mit dem Ausgleich die Halle zum Beben. In der Verlängerung hatte zuerst Nils Liesegang die Möglichkeit, die Entscheidung zu erzwingen. Dann war es aber Manuel Klinge, der Kassel den Zusatzpunkt brachte. Wie schon in der Hauptrunde, als der EHC erst im Penaltyschiessen passen musste, war es erneut bei toller Kulisse bis zum Ende spannend.

Am Sonntag geht es für den EHC Dortmund ab 19 Uhr im Eissportzentrum Westfalenhallen gegen die Duisburger Füchse. Der Kampf um die Platzierung innerhalb der Top Vier verspricht weiterhin viel Spannung. Bad Nauheim führt mit zwei Punkten Vorsprung auf den EHC, Duisburg (einen Punkt hinter den Elchen) und Kassel (zwei Punkte Rückstand auf den EHC) lauern in Reichweite.

Torfolge:

0:1 (21:12) Nils Liesegang (Stephan Kreuzmann, Frank Petrozza) +2
0:2 (55:46) Frank Petrozza (Nils Liesegang, Philipp Michl) +2
1:2 (58:40) Michael Christ (Stephane Robitaille, Manuel Klinge) [4-4]
2:2 (59:27) Sven Valenti (Stephane Robitaille) +1
3:2 (64:50) Manuel Klinge (Sven Valenti, Stephane Robitaille) +1 [6-4]

Strafminuten: Kassel 12 - EHCDO 10

Zuschauer: 5386

Mannschaftsaufstellung: Benjamin Finkenrath [31], Jan Kremer [35] (nicht eingesetzt) – Florian Kirschbauer [2], Stephan Kreuzmann [4] (C), Dieter Orendorz [22], Benedikt Kastner [28], Manuel Neumann [33] (A), Sebastian Eickmann [44] (A), Niklas Clusen [55], Mike Ortwein [93] – Christian Kretschmann [5], Philipp Michl [7], Ryan Martens [8], Michael Schmerda [16], Thomas Richter [18], Frank Petrozza [88], Dennis Schlicht [91], Nils Liesegang [98]
 

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Freitag,  10. 02. 2012 Frankfurter Löwen vs Königsborner JEC Bulldogs 3 : 2 1:1-0:0-2:1
Tore:

Tor

03:34 1:0 Kevin Thau
48:25 2:1 Thomas Schenkel
50:05 3:1 Danie Sevo
 
  19:35 1:1 Michal Bezouska
58:35 3:2 Igor Alexandrov
   
Strafen: 2 Minuten Strafe 12 Min.   14 Min.    
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe Schweiger   keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: JEC Lenhar,t Branzko, R. Kubiak
Zuschauer: 2.373
Dezimierte Löwen kämfpen sich zum Sieg

Negativtrend gestoppt durch 3:2-Heimerfolg gegen Königsborner Bulldogs. Am Sonntag steht das Derby in Bad Nauheim auf dem Plan.

Die Löwen Frankfurt haben den Negativtrend gestoppt. Mit 3:2 besiegten die Löwen am Freitagabend die Königsborner Bulldogs. Den 2.373 Zuschauern bot sich ein ungewöhnlicher Anblick angesichts der beiden leeren Spielerbänke beider Teams.

Während die Gäste immerhin noch zwölf Feldspieler aufbieten konnten, so waren es bei den Löwen gerade mal zehn Cracks, die in die Partie starteten. Neben den vielen Verletzten und dem gesperrten Sven Breiter fehlten auch noch kurzfristig Dominique Hensel und Tim Bornhausen mit einer Grippe.

Im Tor der Löwen begann Christian Wendler, der sich mit seinem Vorderleuten nach etwas mehr als drei gespielten Minuten über die Führung durch Kevin Thau freuen konnte. In der Folge hatten die Löwen einige gute Chancen, die Führung auszubauen, aber auch die Bulldogs kamen zweimal gefährlich vor das Tor, scheiterten aber jeweils an Christian Wendler. Machtlos war der Schlussmann allerdings, als Michal Bezouska ausgerechnet kurz vor der Pause (20. Min.) zum Ausgleich einnetzte.

Die verbliebenen Löwen bemühten sich im zweiten Abschnitt wieder in Front zu gehen, doch Tore fielen auf beiden Seiten keine. Kurz vor dem Ende des zweiten Drittels kassierten die Löwen eine zehnminütige Disziplinarstrafe, die gegen Martin Schweiger verhängt wurde. Das hatte zur Folge, das Ryan Fairbarn eine Doppelschicht fahren musste und zu Beginn des Schlussabschnitts insgesamt acht Minuten am Stück auf dem Eis stand.

Der Verteidiger war auch beteiligt, als Thomas Schenkel (49.) in Überzahl die erlösende Führung aus Sicht der Löwen schoss. Wenig später legte Daniel Sevo (50.) per Schlagschuss nach und das Spiel schien entschieden. Doch die Gäste kamen nochmal kurz vor dem Ende nochmal heran (59.), und Christian Wendler verhinderte mit einem tollen Save den drohenden Ausgleich. Am Ende brachten die Löwen den knappen Erfolg aber über die Zeit.

Am Sonntag geht es für die Löwen mit dem Derby in Bad Nauheim weiter. Sicher dabei sein wird wieder Sven Breiter nach seiner abgesessenen Strafe. Spielbeginn ist um 19:00 Uhr.

Löwen Frankfurt - Königsborn Bulldogs 3:2 (1:1; 0:0; 2:1)

1:0 (3:34) Kevin Thau (Martin Schweiger, Christopher Kasten)
1:1 (19:35) Michal Bezouska (Wolfgang Hrstka, Tim Schneider)
2:1 (48:25) Thomas Schenkel (Roland Mayr, Ryan Fairbarn) PP1
3:1 (50:05) Danie Sevo (Martin Schweiger, Roland Mayr)
3:2 (58:35) Igor Alexandrov (Lars Gerike, Patric Schnieder)

Strafminuten: Frankfurt 12 + 10 (Schweiger) - Königsborn 14.

Zuschauer: 2.373.
 
Bulldogs mit knapper Niederlage in Frankfurt

Langer Kampf des KJEC endet mit einem 3:2 bei den Löwen

Wie gewohnt trat das Königsborner Eishockeyteam bereits am Freitag an und war diese Woche zu Gast beim Ex-DEL-Team aus Frankfurt. In einem offenen Schlagabtausch musste man sich schließlich mit 3:2 geschlagen geben.

Trotz der großen finanziellen Unterschiede präsentierten sich die Bulldogs als gleichwürdiger Gegner vor knapp 2.500 Zuschauern. Dennoch musste man zunächst Mitte des ersten Drittels das 1:0 der Gastgeber hinnehmen. Im Anschluss kämpfte man sich mit diversen Chancen an den Ausgleich heran, ehe wenige Sekunden vor der Pause Michal Bezouska für den verdienten Treffer zum 1:1 sorgte.

Im zweiten Drittel bekamen die Zuschauer erneut diverse Torchancen zu sehen, jedoch blieben die Tore auf beiden Seiten aus und so trennten sich die Teams, die beide mit nur 11 bzw. 12 Feldspielern antraten, auch nach dem zweiten Spielabschnitt mit 1:1.

Erst eine Strafzeit für Jakub Krätzer in der 46. Spielminute und die daraus resultierende Unterzahl sorgte dafür, dass der Puck zum zweiten Mal im Gehäuse von Sebastian May landete. Zuvor hatten die Bulldogs selber mehrere große Chancen, vor allem, als Michal Bezouska den Puck gegen die Latte knallte und als Sebastian Pigache aus drei Metern nur das Außennetz traf.

Nur drei Minuten später konnten die Löwen sogar auf 3:1 erhöhen und so für eine vermutete Vorentscheidung sorgen. Als allerdings noch 85 Sekunden zu spielen waren, brachte Igor Alexandrov sein Team wieder ran und erzielte den 3:2-Anschluss-Treffer. Trainer Banaszak nahm nun den Torwart zugunsten eines weiteren Feldspielers hinaus und baute nochmal Druck auf. Die Chance zum Ausgleich hatte dann Pigache, der aus fünf Metern auf das leere Tor schoss, doch ein Frankfurter Verteidiger sprang in den Schuss und verhinderte so 20 Sekunden vor dem Abpfiff den Ausgleich. Da der Schiedsrichter jedoch leider im Gewühl nicht sehen konnte, dass der Puck nicht von Pigache über die Bande geschossen wurde, sondern abgefälscht wurde, fand der anschließende Bully außerhalb des Drittels statt und somit wurde dem KJEC noch einmal die Möglichkeit genommen, sich eine weitere Chance erarbeiten zu können.
 

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Freitag,  10. 02. 2012 EV Duisburg Füchse vs Ratinger Aliens 97 7 : 2 3 :0-2:1-2:1
Tore:

Tor

06:51 1:0 MacKay
12:30 2:0 Hauner
14:08 3:0 MacKay
32:22 4:0 Hofland
32:50 5:0 Breitkreuz
43:13 6:1 MacKay
46:42 7:1 Schmidt
52:39 7:2 Hauptig
 
  39:24 5:1 Hauptig    
Strafen: 2 Minuten Strafe 2 Min.   12 Min.    
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: Melia, Quint, Schwarze
Zuschauer: 817
Klare Angelegenheit gegen die Aliens und der Sprung auf Platz 3

Die Füchse zeigten am Abend gegen die Gäste aus Ratingen keine überragende Vorstellung, doch das verlangte der Gegner den Spielern des EVD auch nicht ab. Mit einem deutlichen 7:2 Sieg gelingt es zu dem auch die Kassel Huskies von Rang 3 zu verdrängen.

Die wichtigste Erkenntnis des Abends war für Trainer Franz Fritzmeier, dass man weitere drei Zähler für den Einzug in die Aufstiegsrunde auf der Habenseite verbuchen kann. Ganz zufrieden war der Coach aber nach der Partie gegen Ratingen nicht. Angesichts eines am Ende doch deutlichen 7:2 Erfolgs beinahe unverständlich. Tatsächlich hatten die Aliens den Hausherren aber auch keine Spitzenleistung abverlangt. Nach dem ersten Drittel lag man bereits durch zwei Treffer von Matt MacKay und einem weiteren von Norman Hauner mit 3:0 in Front.

Im zweiten Durchgang lief es dann lange etwas schleppend, ehe man kurzzeitig einen Gang höher schaltete und innerhalb von nur 28 Sekunden den Spielstand auf 5:0 schraubte. Den Rest des Drittels biss man sich am Gäste-Keeper die Zähne aus. Besonders in den zahlreichen Powerplay-Situation agierten die Füchse zu harmlos. Kurz vor der Pause kassierte man dann sogar noch den ersten Treffer ins Gehäuse vom bis dahin wenig geprüften Björn Linda. Nach dem zweiten Wechsel erzielte dann Matt MacKay seinen dritten Treffer und sicherte sich damit den Titel des erfolgreichsten Schützen des Abends. Anschließend viel noch jeweils ein Tor auf beiden Seiten und der 7:2 Endstand war hergestellt.

Ein eher glanzloser und dennoch wichtiger Sieg. Für das Derby am Sonntag in Dortmund sollte man in jedem Fall noch eine Schippe drauf legen wenn man etwas Zählbares mit nach Hause bringen will, mahnte der Trainer im Anschluss an das Spiel in der Pressekonferenz. Dennoch lässt sich aber ein weitaus positives Fazit unter den Abend ziehen. Da das Spitzenspiel zwischen den Huskies aus Kassel und dem EHC Dortmund erst in der Verlängerung entschieden wurde, hievte die Konkurrenz den EVD sogar auf den dritten Tabellenplatz. Der Einzug in die nächste Runde ist den Füchsen damit kaum mehr zu nehmen.

Tore:
1:0 (6:51) MacKay (Breitkreuz, Preibisch)
2:0 (12:30) Hauner (Raaf-Efferz, Opree)
3:0 (14:08) MacKay (Breitkreuz, Preibisch)
4:0 (32:22) Hofland (Hanke, Schmidt)
5:0 (32:50) Breitkreuz (Preibisch, MacKay)
5:1 (39:24) Hauptig (Lahmer, Schiefner)
6:1 (43:13) MacKay (Schmidt, T. Ziolkowski)
7:1 (46:42) Schmidt (Preibisch, Linda)
7:2 (52:39) Hauptig (Werner)

Strafen:
Duisburg: 2
Ratingen:12

Zuschauer: 817
 
 

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Freitag,  10. 02. 2012 Hammer Eisbären vs Roten Teufel Bad Nauheim 4 : 6 2:1-1:4-1:1
Tore:

Tor

09:33 1:0 Moallim
17:10 2:1 Sondermann
32:20 3:4 Gose
36:19 3:5 Gare
  11:08 1:1 Schwab
24:42 2:2 Lavallee
30:21 2:3 Schwab
31:20 2:4 Lavallee
57:51 4:5 Potthoff
59:42 4:6 Stanley ENG
 
   
Strafen: 2 Minuten Strafe 10 Min.   12 Min.    
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe Loecke   keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: Schukies, Utner, Wentingmann
Zuschauer:  
Punktloses Wochenende für Hammer Eisbären

Nichts zu holen gab es für die Hammer Eisbären am vergangenen Wochenende. Während die Mannschaft von Trainer Carsten Plate beim 4:6 (2:1, 1:4, 1:1) gegen den EC Bad Nauheim, dem Tabellenführer der Endrunde in der Oberliga West, noch eine sehr ordentliche Leistung gezeigt hatte, stand zwei Tage später gegen den Königsborner JEC eine bitte 1:2 (0:1, 0:1, 1:0)-Pleite zu Buche.

„Das war ziemlich unnötig. Wir haben sämtliche Aggressivität vermissen lassen und anfangs praktisch nur zugeschaut“, sagte Plate nach der Derby-Niederlage. Die Partie, die die Eisbären ohne Jiri Svejda (Finger gebrochen) und Patrik Flasar, in in seiner Heimat weilt, bestritten, plätscherte lange vor sich hin. Bis der Ex-Hammer Christoph Ulrich zum 0:1 einnetzte (6.). Eine Minute später hatte er die Chance, per Penalty zu erhöhen, doch Hamms Goalie Benjamin Voigt war zur Stelle.

In der 26. Minute netzte dann Patric Schnieder zum 0:2 aus Sicht der Gäste ein. Erst im Schlussabschnitt zeigte das Plate-Team mehr Gegenwehr, traf durch Milan Vanek auch noch zum 1:2-Anschluss (48.), doch mehr sprang nicht mehr heraus. „Wir waren überhaupt nicht zwingend“, gestand der Coach ein.

Dabei hatte die Vorstellung am Freitag gegen Bad Nauheim seinen Schützlingen Selbstvertrauen geben sollen. Denn gegen „das beste Team der Liga“, so Plate, hatten die Eisbären eine mehr als engagierte Leistung gezeigt. In der zehnten Minute verwertete Karan Moallin eine Vorlage von Sebastian Licau zum 1:0. Nur eine Minute später egalisierte Tobias Schwab nach einem Konter zum 1:1 – doch Hamm kämpfte konzentriert weiter. Nils Sondermann markierte die 2:1-Fürhung für die Gastgeber (20.).

„Im zweiten Drittel haben wir oft viel zu weit weg vom Mann gestanden“, fasste Plate den Mitteldurchgang zusammen. Denn nachdem Kevin Lavallee zum 2:2 getroffen hatte (24.), spielten die Roten Teufel ihre Klasse aus und waren durch Schwab (30.) und Lavallee (32.) weiterhin erfolgreich. Doch die Eisbären gaben die passende Antwort: Nach Zuspiel von Karl Jasik netzte Christian Gose zum 3:4 ein (33.). Lanny Gare stellte den Zwei-Tore-Vorsprung für den EC aber noch vor der Pause wieder her (37.).

Die Begegnung war noch nicht entschieden, die Eisbären warfen noch einmal alles in die Waagschale – und wurden durch ein Überzahltor von Matthias Potthoff dafür belohnt (58.). Nun setzte Plate alles auf eine Karte, nahm Voigt zugunsten eines weiteren Feldspielers aus dem Gehäuse, doch den Ausgleich konnten die Gastgeber dadurch nicht mehr erzwingen. Stattdessen traf Dylan Stanley 18 Sekunden vor Schluss zum 4:6 ins verwaiste Tor der Hammer.
 
6:4-Sieg in Hamm - Die Roten Teufel sind alleiniger Tabellenführer - Endrunde rechnerisch fix

Mit 6:4 (1:2, 3:1, 1:1) gewannen die Roten Teufel heute Abend ihr Auswärtsspiel bei den Hammer Eisbären und bauen nach der Dortmunder Niederlage in Kassel ihre Tabellenführung auf zwei Punkte aus. Jeweils zwei Mal Kevin Lavallee und Tobias Schwab sowie Lanny Gare und Dylan Stanley ins leere Tor am Ende der Partie sorgten für drei verdiente Punkte, die phasenweise aber schwer erarbeitet werden mussten. Am Sonntag kommt es nun zum Derby zuhause gegen Frankfurt, das heute gegen Unna mit 3:2 die Oberhand behielt.

Bei den Hessen fehlten mit Pierre Wex und Marius Pöpel lediglich die Langzeitverletzten, ansonsten konnte Fred Carroll auf alle Akteure zurückgreifen. Somit war es auch nicht verwunderlich, dass sein Team von Beginn an den Ton angab und durch Michel Maaßen in der ersten Minute gleich zwei dicke Chancen hatte, die Benjamin Voigt im Tor der Eisbären vereiteln musste. Dies schien aber wie ein Weckruf für die Hausherren zu sein, die gut dagegen hielten und ebenfalls den Weg in Richtung gegenerisches Gehäuse suchten. Der Sieg in Frankfurt schien den Westfalen sichtlich Auftrieb zu geben, so dass sich ein munteres Match entwickelte. Als Dylan Stanley in der 10.Minute die Führung schließlich auf der Kelle hatte, schnappte sich Hamms Sebastian Licau das Hartgummi nach einem Save von Voigt und bediente Karan Moallim zum doch etwas überraschenden 1:0 für die Hausherren, bei dem Markus Keller keine Chance zur Abwehr hatte. Die Gäste antworteten prompt: Tobias Schwab wurde nur 90 Sekunden später von Dylan Stanley mustergültig bedient, so dass der Stürmer den Ausgleich ins rechte obere Eck völlig freistehend markieren konnte. Die Hessen drückten fortan auf die Führung, es waren aber die Westfalen, die durch Sondermann in der 18.Minute mit einem abgefälschten Schlagschuss erneut in Front gehen konnten. Markus Keller rettete kurz vor der ersten Pause seinem Team sogar den knappen Rückstand, nachdem ein 3-auf-1-Konter in seiner Fanghand landete.

Die Gäste sammelten sich in der Kabine und taten im Mittelabschnitt nun mehr gegen ein Hammer Team, das sichtlich Blut geleckt hatte. Folgerichtig fiel das 2:2 durch Kevin Lavallee in der 25.Minute, der einen verdeckten Schuss im Netz unterbringen konnte. Und die Gäste blieben spielbestimmend: innerhalb von nur 69 Sekunden erhöhten Tobias Schwab und erneut Kevin Lavallee auf 4:2 in der 32.Minute, als die Kurstädter das Match im Griff hatten. Der erneute Anschluss durch Gose in der 33.Minute war eher ein Schönheitsfehler, da Kapitän Lanny Gare noch vor der zweiten Sirene auf 5:3 für die Wetterauer vorlegte. Die Roten Teufel taten in diesem Drittel das Notwendige, um den Gegner in Schach zu halten und konnten jederzeit das Gaspedal kurzzeitig durchdrücken, um die Aktivitäten der Westfalen im Stile einer Spitzenmannschaft zu unterbinden.

Im letzten Drittel kontrollierten die Hessen das Spielgeschehen und ließen die Eisbären so gut wie gar nicht mehr vor das Tor von Markus Keller kommen. Zudem schwächten sich die Gastgeber durch Strafzeiten selber, so dass die Roten Teufel keine Mühe mehr mit den Westfalen hatten. Die Zeit lief für die Mannen von Fred Carroll, die offenkundig schon das Derby gegen Frankfurt im Hinterkopf hatten und auf Halten des Spielstands aus waren. Von den Eisbären kam allerdings auch zu wenig, so dass diese Einstellung nur allzu verständlich war. Erst gegen Ende des Spiels erhielten die Hausherren zwei Powerplay-Möglichkeiten, von denen Potthoff in der drittletzten Minute eine zum 4:5-Anschlusstreffer mit einem abgefälschten Schlagschuss durch Sondermann nutzte. Hoffnung keimte noch einmal bei den Eisbären auf, die in der letzten Minute ihren Goalie vom Eis nahmen, was Dylan Stanley zum 6:4.Siegtreffer ins leere Tor hinein nutzte. Somit bauen die Hessen die Tabellenführung nach der Dortmunder Niederlage in Kassel auf zwei Zähler aus und sind rechnerisch auf jeden Fall in der Endrunde. Die ausstehenden drei Partien werden nun Aufschluss darüber geben, mit wem die Roten Teufel diese zusammen bestreiten.

Eisbären Hamm - EC Bad Nauheim 4:6 (2:1, 1:3, 1:1)
Tore:
1:0 (09:33) Moallim (Licau)
1:1 (11:08) Schwab (Stabley, Franz)
2:1 (17:10) Sondermann (Licau)
2:2 (24:42) Lavallee (Kujala, Franz)
2:3 (30:21) Schwab (Gare)
2:4 (31:30) Lavallee
3:4 (32:30) Gose
3:5 (36:19) Gare (Schwab)
4:5 (57:51) Potthoff (Sondermann) PP 5-4
4:6 (59:42) Stanley (Schwab) ENG
Strafminuten: EBH 10 + 10 (Loecke) / ECN 12
Zuschauer: 500
 

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