Oberliga West

Spielbericht Oberliga West 19. 02. 2012
EJ Kassel Huskis vs Roten Teufel Bad Nauheim Spielberichte
EV Duisburg Füchse vs Frankfurter Löwen Spielberichte
Ratinger Aliens 97 vs Hammer Eisbären Spielberichte
EHC Dortmund Westfalen-Elche vs Königsborner JEC Bulldogs Spielberichte
Tabelle Spieltag
Sonntag,  19. 02. 2012 EJ Kassel Huskis vs Roten Teufel Bad Nauheim 2 : 3 1:1-1:2-0:0
Tore:

Tor

05:12 1:0 Klinge
24:24 2:1 Klinge
  07:32 1:1 Striepeke
28:59 2:2 Maaßen
29:14 2:3 Lavallee
 
   
Strafen: 2 Minuten Strafe 6 Min.   10 Min.    
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe Böhm   keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: Seckler, M. Lang, Trottmann
Zuschauer: 5.637
Hiobsbotschaften überschatten Derby-Niederlage

Am letzten Spieltag der Oberliga-West Endrunde trafen die Huskies im "kleinen Hessenderby" auf die Roten Teufel aus Bad Nauheim. Beide Mannschaften hatten sich bereits im Vorfeld für die in der kommenden Woche beginnende Gruppenphase qualifiziert. Nachdem Verteidiger Niels Hilgenberg bereits beim Auswärtsspiel in Hamm sein Comeback gegeben hatte, konnten die Huskies wieder fast aus den Vollen schöpfen.

Vor einer stimmungsvollen Kulisse von 5.637 Zuschauern kamen die Huskies besser in die Partie. Von behutsamen Abtasten keine Spur! Beide Teams wollten die Erwartungen der eigenen Fanlager nicht enttäuschen und suchten sofort ihr Heil in der Offensive. Begünstigt durch zwei kurz aufeinander folgende Strafen der Roten Teufel kamen die Huskies zuerst zu Großchancen. Danny Reiß und Sven Valenti scheiterten jeweils an ECN-Schlussmann Markus Keller, doch nur wenig später netzte Manuel Klinge zur umjubelten Kasseler Führung ein. Der Kapitän hatte die offene Lücke in der Unterzahlformation gefunden und ließ sich nicht zweimal bitten. Doch die Freude über den Führungstreffer dauerte nicht lang. Nur zwei Minuten später glichen die Mittelhessen aus. Jannik Stripeke fälschte den Puck sehenswert aus der Luft ab und dirigierte die Hartgummischeibe durch Fous Schoner zum überraschenden 1:1-Ausgleich. In der Folge neutralisierten sich beide Teams weitestgehend. Als sich schon alle Zuschauer mit dem Remis zur ersten Pause abgefunden hatten, wagte Manuel Weibler auf Nauheimer Seite noch einen Versuch, scheiterte jedoch im Sololauf an Martin Fous.

Zu Beginn des Mitteldrittels hatte es den Anschein, dass Coach Bartman die richtigen Schlüsse aus dem ersten Abschnitt gezogen hatte. Nach nur acht Sekunden hatte Manuel Klinge dank toller Übersicht von Michi Christ die erste große Chance auf den Führungstreffer. In dieser Phase gelang den Mittelhessen kaum etwas. Immer wieder schafften es die Fuldastädter, die Roten Teufel in ihrem eigenen Drittel einzuschnüren. Folgerichtig waren es die Blauweißen, die in der 24. Spielminute erneut in Führung gehen konnten. Sikora hatte, an der Bande arbeitend, den vom Wechsel heraneilenden Manuel Klinge erblickt, servierte dem Torjäger die Scheibe auf den Schläger, so dass dieser aus vollem Lauf die Lücke zwischen Kellers Beinen ausnutzen konnte.

Für das Ende der Kasseler Dominanz sorgte in der 26. Spielminute dann der Nauheimer Verteidiger Daniel Ketter, der mit einem knallharten Check am Rande der Illegalität Husky Marek Vorel so schlimm traf, dass dieser mit Verdacht auf eine Schultereckgelenksprengung die Partie beenden musste. Und getreu Hildegard Knefs Musikklassiker "Von nun an ging's bergab" kamen die Roten Teufel in der Folge immer besser in die Partie. Mit einem Doppelschlag in der 29. und 30. Spielminute nutzten die Nauheimer die Kasseler Konfusion und stellten den Spielverlauf auf den Kopf. Neuer Spielstand: 2:3. Doch damit nicht genug der schlechten Nachrichten: Kurz vor Ende des Mitteldrittels erwischte es Sven Valenti in einem Zweikampf schlimm. Der Verteidiger musste auf der Bahre vom Eis getragen werden und wurde mit Verdacht auf Bänderriss ins Krankenhaus eingeliefert.

Der letzte Spielabschnitt stand vor allem für die Huskies unter den Eindrücken der Geschehnisse des zweiten Drittels. Die Nordhessen versuchten noch einmal alles, den relativ knappen Rückstand von nur einem Tor zu egalisieren. Die beste Chance auf den Ausgleich vergab Petr Sikora in der 53. Spielminute, als er einen ihm zugesprochenen Strafschuss nicht im Tor unterbringen konnte. Und weil auch die Mittelhessen kein Tor mehr erzielten, blieb es nach 60 Minuten bei einer knappen 2:3-Niederlage, die aber ob der Verletzungen Vorels und Valentis nur wenige Zuschauer in der Eishalle wirklich tangierte.

Wie die Huskies auf den Ausfall der beiden Leistungsträger in der Endrunde der Oberliga reagieren werden, wird sich bereits am kommenden Wochenende zeigen. Dann startet nämlich die Endrunde der Oberligen Nord, Ost und West. Gegner der Huskies sind neben dem EV Duisburg auch der EHC Timmendorfer Strand, sowie der MEC Halle 04.
 
3:2-Sieg in Kassel - EC gewinnt alle Hessenderbys - Endrunden-Spielplan wird morgen veröffentlicht

Mit 3:2 (1:1, 2:1, 0:0) gewannen die Roten Teufel heute Abend ihr Auswärtsspiel bei den Kassel Huskies und haben somit alle Hessenduelle der laufenden Saison für sich entschieden. Es war erneut ein spannendes Match mit vielen umstrittenen Szenen, in den Maaßen, Lavallee und Striepeke die Treffer für Bad Nauheim erzielten.

Das erste Drittel begann sogleich mit offenem Visier und einem enorm hohen Tempo, das jedoch (wie im ersten Spiel in Kassel) in zwei Strafen nach nur vier Spielminuten gegen die Kurstädter mündete. Eine der beiden Powerplay-Situationen nutzte Huskies-Topscorer Manuel Klinge mit einem Blueliner, an dem Keller noch dran war, zum 1:0 aus. Die Gäste, die ohne Stanley, May, Wex und Pöpel antraten, antworteten aber prompt: nur 140 Sekunden später fälschte Jannik Striepeke einen Schlagschuss von Christian Franz unhaltbar für Martin Fous zum 1:1-Ausgleich ab. Nun entwickelte sich ein hochklassiges Match ohne viele Unterbrechungen, während das Spielgeschehen hin und her wog. Beide Goalies bekamen einiges zu tun, Markus Keller jedoch mit zunehmender Spieldauer immer mehr, aber der Nauheimer Goalie war stets auf dem Posten. Als die Huskies dem Führungstreffer nahe waren, stahl sich Manuel Weibler hinter dem Rücken der Abwehr davon und wurde von Alexander Baum mit einem langen Pass mustergültig bedient. Doch der EC-Stürmer scheiterte 15 Sekunden vor der ersten Sirene an Fous, so dass es mit einem gerechten Unentschieden in die Kabinen ging.

Im Mittelabschnitt erhöhten die Hausherren noch einmal den Druck. Vor allem die Formation um Manuel Klinge tat sich hierbei hervor, so auch in der 25.Minute, als der Ex-Nationalspieler mit einem verdeckten Flachschuss zum 2:1 Markus Keller keine Chance ließ. Die Huskies drängten nun auf das dritte Tor, fanden in Keller aber immer wieder ihren Meister. In höchster Not musste der EC-Goalie in der 25.Minute gegen Roedger klären, als das Stadion schon den nächsten Treffer bejubelte. Erst in der 28.Minute kamen die Gäste durch Schwab erstmalig vor den Kasten von Fous, der mit der Fanghand glänzend rettete. Es bedurfte eines Weckrufs an das Gäste-Team in Form eines harten open ice Checks von Ketter an Vorel, der die Roten Teufel von eben auf jetzt völlig hellwach erschienen ließ. Nur Sekunden später bediente Kevin Lavallee den bestens postierten Michel Maaßen, der den 2:2-Ausgleich markierte. Dem aber noch nicht genug: nur 15 Sekunden später verzog Manuel Klinge, so dass sich eine 3-auf-1-Kontersituation für die Gäste ergab. Diesmal bediente Maaßen Kevin Lavallee, der zur 3:2-Führung einnetzte. Die Huskies waren nun völlig von der Rolle, während die Gäste nahe am vierten Treffer dran waren. Es ergaben sich einige gute Möglichkeiten hierzu, doch mit Glück und Geschick hielten die Hausherren das Ergebnis. Kassel brauchte bis zur 34.Minute, ehe erneut Roedger Markus Keller zu einer Großtat zwang, als jeder die Scheibe bereits im Netz sah. Schrecksekunde für die Huskies dann in der nächsten Szene: nach einem Zweikampf mit Kevin Lavallee an der Bande verdrehte sich Sven Valenti das Knie und musste mit der Bahre vom Eis getragen werden. Auch wenn es verdientermaßen für diese Aktion keine Strafe gab, zog sich der Referee den Unmut der Fans immer mehr auf sich, so dass es kurz vor der zweiten Pause mit einer kleinen Strafe gegen Lavallee nach einem Zweikampf mit Christ eine Art Konzessionsentscheidung gab. Die Überzahl nahmen die Huskies mit in die Kabine und kamen zuvor zu einer Großchance durch Sikora, die erneut Keller hielt.

Im letzten Drittel gab es zu Beginn eine weitere Strafe gegen Weibler, was die Hausherren aber nicht zu nutzen wussten. Die EC-Abwehr stand sicher und souverän, und als die Kurstädter wieder komplett waren, nahmen sie das Heft in die Hand. Weibler (46.) und Striepeke (48.) prüften Martin Fous, so dass die Roten Teufel der Vorentscheidung nahe waren. Kassel musste mehr tun, zeigte aber wenig Ideen. Die wenigen Fernschüsse, die durchkamen, hatte Keller allesamt sicher. Die ganz große Gelegenheit auf den Ausgleich bekamen die Huskies in der 54.Minute, als Tobias Schwab Petr Sikora am Alleingang hinderte, so dass es einen Penalty gab. Sikora vergab diesen aber, indem er den Schuss auf die Latte setzte. Bad Nauheim brachte fortan die Scheibe immer wieder hinten heraus und zermürbte sichtlich die Hausherren, denen die Zeit davon lief. Zudem kassierten nun auch die Nordhessen zwei Strafzeiten, womit sie sich selber schwächten. Aber auch die Gäste konnten die Powerplays nichtvorentscheidend nutzen, so dass es bis zum Ende spannend blieb. Exakt 65 Sekunden vor dem Schlusspfiff setzten die Huskies alles auf eine Karte und nahmen ihren Goalie für einen weiteren Feldspieler vom Eis. Doch die Roten Teufel kämpften und brachten das Ergebnis über die Zeit. Somit fahren die Kurstädter auch den achten Derbysieg ein und haben gegen Frankurt und Kassel jeweils alle vier Spiele gewonnen. Als souveräner Tabellenerster geht es nun in die Endrunde mit Dortmund, Rostock und Leipzig, der Spielplan wird morgen Mittag vom Verband veröffentlicht.

Kassel Huskies - EC Bad Nauheim 2:3 (1:1, 1:2, 0:0)
Tore:
1:0 (05:12) Klinge (Christ, Sikora) PP 5-4
1:1 (07:32) Striepeke (Franz)
2:1 (24:24) Klinge (Sikora)
2:2 (28:59) Maaßen (Lavallee)
2:3 (29:14) Lavallee (Maaßen)
Strafminuten: EJK 6 + 10 (Böhm) / ECN 10
Zuschauer: 5.637
 

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Sonntag,  19. 02. 2012 EV Duisburg Füchse vs Frankfurter Löwen 4 : 1 0:0-4:0-0:1
Tore:

Tor

30. Min. 1:0 Diego Hofland
31. Min. 2:0 Christoph Ziolkowski
34. Min. 3:0 Christoph Ziolkowski
34. Min. 4:0 Norman Hauner
 
  50. Min. 4:1 Jan Barta    
Strafen: 2 Minuten Strafe 20 Min.   18 Min.    
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: Heffler, J. Schulz, Teichrib
Zuschauer: 650
 

Soielbericht folgt................

 
Achtbar geschlagen

1:4-Niederlage bei den Füchsen zum Ende der Meisterrunde. Löwen verlieren Spiel binnen vier Minuten im zweiten Drittel.

Die Löwen Frankfurt haben das letzte Spiel der Meisterrunde mit 1:4 bei den Füchsen Duisburg verloren. Ohne Blacky Schwarzer, der kurzfristig mit einem Bandscheibenvorfall passen musste, aber mit den angeschlagenen Daniel Kunce und Ryan Fairbarn ging die Reise der wenigen verbliebenen Löwen nach Duisburg.

Ryan Fairbarn und Abwehrkollege Daniel Sevo halfen angesichts der Personalsituation zeitweise sogar als Center im Sturm aus. Im ersten Drittel gestaltete sich die Partie ausgeglichen und beide Teams hatten gute Chancen. Bereits nach wenigen Sekunden fuhren die Löwen per Alleingang auf das Tor der Füchse zu, doch Björn Linda konnte parieren. Auf der Gegenseite konnte sich auch Christian Wendler im Löwen-Tor auszeichnen. Tore fielen im ersten Abschnitt keine.

Im zweiten Abschnitt verlief die Partie ähnlich. Allerdings nur bis zur 29. Spielminute, in der ein Pfostenschoss von Philipp Riefers fünf Minuten zum Vergessen aus Sicht der Löwen einläutete. Kurz danach erzielte Diego Hofland per Alleingang das 1:0 für die Füchse. Kaum hatte die Partie wieder begonnen erhöhte Christoph Ziolkowski per Doppelschlag auf 3:0.

Doch damit nicht genug, denn Norman Hauner schoss wiederum nur wenige Sekunden später auch noch das 4:0 heraus, was den bisherigen Spielverlauf im Prinzip auf den Kopf stellte. Wenigstens erholten sich die Löwen von dem Schock für den Rest der Spielzeit im zweiten Abschnitt.

Im Schlussdrittel gestaltete sich die Partie wieder richtig ausgeglichen und Jan Barta (50.) konnte für die Löwen verkürzen. Danach kam nochmal richtig Feuer in die Partie, als sich nach einen Foul eine handfeste Schlägerei entwickelte.Wenig später ging es nochmal hoch her, große Strafen gab es aber keine. Zum Glück aus Sicht der Löwen.

Weitere Tore blieben bis zum Spielende auch Fehlanzeige, so dass sich die Löwen am Ende achtbar geschlagen haben - bis auf die vier Minuten im zweiten Abschnitt.

Füchse Duisburg - Löwen Frankfurt 4:1 (0:0, 4:0, 0:1)

Tore:
1:0 (30.) Diego Hofland
2:0 (31.) Christoph Ziolkowski
3:0 (34.) Christoph Ziolkowski
4:0 (34.) Norman Hauner
4:1 (50.) Jan Barta (CHristopher Kasten, Sven Breiter)

Strafminuten: Duisburg 20 - Löwen 18.
Zuschauer: 650.
 

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Sonntag,  19. 02. 2012 Ratinger Aliens 97 vs Hammer Eisbären 2 : 3 0:2-1:0-1:1
Tore:

Tor

         
Strafen: 2 Minuten Strafe          
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: Melia, E. Weber, Wentingmann
Zuschauer:  
 

Soielbericht folgt................

 
Eisbären gewinnen - aber nicht hoch genug

Die Freude über den Sieg war ein wenig getrübt. Zwar setzten sich die Hammer Eisbären am letzten Spieltag der Endrunde in der Eishockey-Oberliga-West mit 3:2 (2:0, 0:1, 1:1) bei den Ratinger Ice Aliens durch, doch aufgrund des direkten Vergleichs reichte es nicht, um die Außerirdischen von Rang sieben zu verdrängen.

Entsprechend enttäuscht war Carsten Plate. „Wir haben unsere Chancen nicht genutzt“, deutete der Trainer an, dass eine höhere Ausbeute im Bereich des Möglichen gewesen wäre. Dennoch bleibt die positive Erkenntnis: „Wir haben gewonnen und ein gutes Spiel abgeliefert.“

Den ersten Abschnitt charakterisierte der Coach sogar als „eines unserer besten Drittel in dieser Saison“. Auf der internen Statistik waren nur sechs Schüsse der Aliens notiert, Hamm brachte es auf 15. Einen davon verwertete Milan Vanek bereits in der fünften Minute zum 1:0 für die Gäste. Danach war es Christian Gose, der einen Alleingang zum 2:0 verwertete (15.). Es lief also bis dahin alles nach Plan für die Eisbären, „aber wir hatten durchaus mit einer höheren Führung in die Pause gehen können“, fand Plate doch noch ein kleines Haar in der Suppe.

Diese wäre den Hammern im zweiten Drittel nämlich entgegen gekommen, denn die Gastgeber fanden besser in die Partie und verkürzten nach einer knappen halben Stunde durch Lance Monych auf 1:2 aus Sicht der Außerirdischen.

Nach Zusammenspiel mit Vanek stellte Pierre Klein den Zwei-Tore-Vorsprung zwar wieder her (3:1, 45.), doch rettete das Plate-Team diesen nicht über die Zeit. Ratingen nutzte in der Schlussphase noch eine Überzahl-Situation aus, und Shahab Aminikia traf für die Außerirdischen von der blauen Linie zum 2:3.

Für die Eisbären bedeutet dies nun, dass sie im Halbfinale um die Platzierungsspiele um Rang fünf auf die Frankfurter Lions treffen. Zuerst gastiert das Plate-Team am Freitag in Hessen.
 

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Sonntag,  19. 02. 2012 EHC Dortmund Westfalen-Elche vs Königsborner JEC Bulldogs 5 : 1 0:0-4:0-1:1
Tore:

Tor

20:24 1:0 Christian Kretschmann
22:20 2:0 Ryan Martens
31:09 3:0 Florian Kirschbauer
38:59 4:1 Ryan Martens
57:22 5:1 Philipp Michl
 
  36:50 3:1 Christoph Ulrich    
Strafen: 2 Minuten Strafe 6 Min.   12 Min.    
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter:: R. Schelewski, Kontny, Reute
Zuschauer: 671
EHC Dortmund – Königsborner JEC 5 : 1 (0:0,4:1,1:0)Elche beenden Negativserie
EHC Dortmund – Königsborner JEC 5 : 1 (0:0,4:1,1:0)

Das letzte Spiel des EHC Dortmund in der Westrunde ist schnell erzählt. Mit 5:1 besiegten die Westfalen Elche am Sonntagabend an der Strobelallee den Königsborner JEC und der Erfolg stand zu keiner Zeit in Frage. Zwar dauerte es bis zur 21. Spielminute, ehe der EHC durch Christian Kretschmann mit 1:0 in Führung gehen konnte. Nur knapp zwei Minuten später erhöhte Ryan Martens nach tollem Alleingang auf 2:0. Schon im ersten Abschnitt hatte Elche Coach Frank Gentges die mangelnde Torausbeute beklagt und mehr Schüsse aufs gegnerische Tor gefordert. An dieser Maßgabe änderte sich auch weiterhin wenig, die Gäste aus der Nachbarstadt standen weiterhin sehr tief in der Abwehr und kamen nur zu gelegentlichen Kontern. Florian Kirschbauer konnte in der 32. Minute das 3:0 erzielen, dann hatten auch die Königsborner Bulldogs in der 37. Minute ihr Erfolgserlebnis mit dem 3:1-Ehrentreffer durch Christoph Ulrich. Wie leicht das Tore schießen hätte sein können zeigte Ryan Martens in der 39. Minute, als er in Unterzahl das 4:1 schaffte. Im Schlussabschnitt begnügten sich die Elche mit einem weiteren Treffer, dieses Mal langte Philipp Michl in Überzahl zu.

Nach diesem Erfolg gegen Königsborn konnte dann der Blick nach vorne getan werden. Mit dem vierten Platz in der Westrunde spielt der EHC Dortmund nun an den nächsten drei Wochenenden in der Gruppe A der Oberliga Endrunde. Hier treffen die Westfalen Elche auf den EC Bad Nauheim (Erster im Westen), auf den Rostocker EC (Erster im Norden) sowie den Ice Fighters Leipzig (Zweiter im Osten). In der anderen Gruppe spielen Duisburg, Kassel, Halle und Timmendorf. Die jeweils ersten beiden jeder Gruppe qualifizieren sich für die Aufstiegs-Play-Offs mit dem Süden. Der EHC beginnt am kommenden Wochenende mit einem Heimspiel, der Gegner und der genaue Spielplan werden zum Wochenbeginn veröffentlicht.

Torfolge:
1:0 (20:24) Christian Kretschmann (Ryan Martens, Stephan Kreuzmann)
2:0 (22:20) Ryan Martens (Dieter Orendorz, Thomas Richter)
3:0 (31:09) Florian Kirschbauer (Thomas Richter, Niklas Clusen)
3:1 (36:50) Christoph Ulrich
4:1 (38:59) Ryan Martens (Manuel Neumann, Nils Liesegang) -1
5:1 (57:22) Philipp Michl (Frank Petrozza, Thomas Richter) +1

Strafminuten: EHCDO 6 - KJEC 12

Zuschauer: 671

Mannschaftsaufstellung: Benjamin Finkenrath [31], Jan Kremer [35] (nicht eingesetzt) – Florian Kirschbauer [2], Stephan Kreuzmann [4], Dieter Orendorz [22], Benedikt Kastner [28] (C), Manuel Neumann [33] (A), Sebastian Eickmann [44] (A), Niklas Clusen [55], Mike Ortwein [93] – Christian Kretschmann [5], Philipp Michl [7], Ryan Martens [8], Michael Schmerda [16], Thomas Richter [18], Frank Petrozza [88], Nils Liesegang [98]
 
Bulldogs unterliegen Meister aus Dortmund – Halbfinale nun gegen Ratingen

Königsborner JEC startet am Freitag im NRW Pokal gegen die Aliens

Das eigene Spiel war am Sonntagabend für den Unnaer Eishockeyverein aus der dritten Liga nur ein neben Schauplatz, immerhin ging es im letzten Spiel der Endrunde, in der man als sechster schon fest stand, um nix mehr. Am wichtigen Spiel nahm man nämlich gar nicht Teil, und zwar beim Spiel der Ratinger Ice Aliens gegen die Hammer Eisbären, in dem der Gegner der Bulldogs für das kommende Halbfinale ermittelt wurde. Hier konnte Ratingen den siebten Platz verteidigen und steht nun als Gegner der Bulldogs fest.

Am kommenden Freitag startet man somit gegen die Ice Aliens in den NRW Pokal, wo man sich mit drei Siegen aus bis zu fünf Spielen ins Finale spielen kann. An den folgenden beiden Freitagen tritt man jeweils in der Eissporthalle Unna um 20 Uhr auf das Team aus Ratingen, Sonntags müssen die Bulldogs jeweils um 18 Uhr auswärts ran. Sollte nach den vier Partien noch kein Finalist fest stehen, geht es im entscheidenden Spiel am 06.03. dann um den Einzug ins Finale, wo man dann auf den Sieger des Duells zwischen den Löwen Frankfurt und denletztplatzierten Hammer Eisbären trifft.

Das Spiel in Dortmund verlief weniger spektakulär. Daher war wohl auch zu erklären, wieso vor allem auf Seiten des EHC Dortmund kaum zu Stimmung auf den Rängen kam, einzig Auffällig war der Diebstahl von Königsborner Fan-Utensilien in der zweiten Drittelpause. Auf Seiten der Bulldogs reisten ungewöhnlich viele Fans mit und feierten ihre Mannschaft trotz der 5:1 Niederlage das komplette Spiel über. Immerhin erkämpfte sich die angeschlagene Truppe Bulldogs im Laufe der Endrunde den sechsten Tabellenplatz trotz der krassen Außenseiter Rolle und hat so nun das Heimrecht in der Pokal-Halbfinalserie, die am Freitag beginnt.

Erfreulich war zu Beginn der Partie erst einmal, dass Igor Alexandrov sich nach seinen Knieproblemen zurück meldete. Allerdings musste man auf Verteidiger Mark Wapnewski verzichten, der eine Sperre absitzen musste, nach er am Freitag gegen den EV Duisburg vorzeitig vom Eis musste. Während im ersten Drittel keine Tore fielen, entschied sich das Spiel durch einen schnellen Doppelpack des EHC Dortmund zu Beginn des ersten Drittels, zumal man kurz darauf auch noch auf 3:0 erhöhen konnte. Zwar kamen die Bulldogs noch einmal durch ein Tor von Christoph Ulrich wieder ran, doch das 4:1 kurz vor der Pause sorgte für die endgültige Entscheidung. Und auch im letzten Drittel schonten sich beide Teams für die nun anstehenden wichtigen Aufgaben in den Play-Offs und somit fiel lediglich in der 58. Minute noch das 5:1. Wie mittlerweile üblich musste Trainer Waldemar Banaszak auch diesmal wieder im Laufe des Spiels umbauen, als bei Stürmer André Kuchnia am Ende des ersten Drittels krankheitsbedingt nichts mehr ging.

Am kommenden Freitag hofft man nun auf seine Genesung und durch die Rückkehr von Mark Wapnewski wird man wohl erstmals wieder man zwei kompletten Reihen agieren können. Allerdings zeigte sich auch Juniorenspieler Tim Sattler erneut als würdiger Vertreter und empfahl sich dabei für höhere Aufgaben.

Doch auch ohne den möglichen Pokal-Sieg ist diese Saison, die man insgesamt als sechster abschließen konnte, bereits der größte Erfolg der Vereinsgeschichte, zumal sich die Fans besonders darüber freuen können, dass man nicht nur zwei Derbysiege einfahren konnte, sondern auch den Erzrivalen aus Hamm in der Tabelle hinter sich ließ.
 

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