Deutscher Eishockey Bund

Spielbericht Oberliga West 24. 02. 2012
EHC Dortmund Westfalen-Elche vs Rostocker EC Piranhas Spielberichte
Ice Fighters Leipzig vs Roten Teufel Bad Nauheim Spielberichte
EV Duisburg Füchse vs EJ Kassel Huskis Spielberichte
MEC Halle 04 Sale Bulls vs EHC Timmendorf Spielberichte
Frankfurter Löwen vs Hammer Eisbären Spielberichte
Königsborner JEC Bulldogs vs Ratinger Aliens 97 Spielberichte
Tabelle Spieltag
Freitag,  24. 02. 2012 EHC Dortmund Westfalen-Elche vs Rostocker EC Piranhas 9 : 3 3:0-3:2-3:1
Tore:

Tor

04:09 1:0 Frank Petrozza
06:45 2:0 Frank Petrozza
13:52 3:0 Ryan Martens
26:10 4:2 Manuel Neumann
34:22 5:2 Branislav Pohanka
36:28 6:2 Frank Petrozza
41:49 7:2 Michael Schmerda
56:56 8:3 Stephan Kreuzmann
58:13 9:3 Niklas Clusen
 
23:31 3:1 Petr Sulcik
25:16 3:2 Jens Stramkowski
46:30 7:3 Jens Stramkowski
 
Strafen: 2 Minuten Strafe Philipp Michl - (Stock-Check) 03:17 Jan Schmidt - (Beinstellen)
04:41 Viatcheslav Koubenski - (Haken)
29:58 Anton Marsall - (Behinderung)
32:48 Keven Gall - (Haken)
 
 
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Team Team
Spieler
Goalie
31 Benjamin Finkenrath
35 Jan-Alexander Kremer
Verteidigung
2 Florian Kirschbauer
4 Stephan Kreuzmann
22 Dieter Orendorz
28 Benedikt Kastner
33 Manuel Neumann
44 Sebastian Eickmann
55 Niklas Clusen
Angriff
5 Christian Kretschmann
7 Philipp Michl
8 Ryan Martens
16 Michael Schmerda
18 Thomas Richter
25 Branislav Pohanka
88 Frank Petrozza
91 Dennis Schlicht
93 Mike Ortwein
98 Nils Liesegang
Trainer: Frank Gentges
Arzt: Stebener Markus
Mannschaftsleiter: Klaus Picker
 
Spieler
Goalie
31 Tobias John
43 Rostislav Kosarek
Verteidigung
7 Christopher Schimming
32 Max Janke
38 Vitalij Blank
69 Oleg Tokarev
76 Viatcheslav Koubenski
78 Jan Schmidt
96 Keven Gall
97 René Wegner
Angriff
6 Anton Marsall
10 Petr Sulcik
12 Felix Schulz
16 Paul Stratmann
19 Philip Labuhn
20 Jens Stramkowski
67 Karol Bartanus
Trainer: Wolfgang Wünsche
Arzt: Ulrike Trost
Arzt: Udo Franke
Mannschaftsleiter: Jan Pischke
Mannschaftsleiter: Dirk Weiemann
   
Schiedsrichter:: Stefan Franz, Norbert Böhmländer, Waldemar Schmidt
Zuschauer: 1.059
erleichterte Fans feiern Ihre ElcheElche lassen sich von den Piranhas nicht fressen
EHC Dortmund – Rostock Piranhas 9 : 3 (3:0,3:2,3:1)

Schon vor dem Anpfiff der Oberliga Endrundenpartie zwischen dem EHC Dortmund und den Rostock Piranhas gab es am Freitagabend positive Nachrichten zu vermelden. In mehreren Gesprächen zwischen den Verantwortlichen der Westfalen Elche und der Stadt Dortmund konnten endlich die erhofften Annäherungen erreicht werden, so dass ein jähes Ende des in den letzten Jahren sich sehr positiv entwickelnden Profi-Eishockeysports in der Westfalenmetropole gebannt zu sein scheint. Diese positiven Signale sickerten auch schon beim bemerkenswerten Marsch der Elche Fans vom Hauptbahnhof zum Eissportzentrum durch, hier machten die Anhänger des EHC nachdrücklich auf ihren Standpunkt hinsichtlich der Sicherung des Eishockey-Standort Dortmund deutlich. Diese ersten Anzeichen fanden ihre konkrete Bestätigung bei den Interviews des WDR und Sport-Live vor dem Spiel mit dem Sportdezernenten Wilhelm Steitz und Dr. Günter Kuboth, Geschäftsführer der Spielbetriebs GmbH und Präsident des EHC Dortmund. Hierbei wurde auch erwähnt, dass sich sowohl der Dortmunder Oberbürgermeister Ulrich Sierau als auch Stadtdirektor Jörg Stüdemann wohlwollend über die Zukunft des Dortmunder Eishockeys geäußert haben. Konkrete Details wurden noch nicht bekannt gegeben, die sollen in der nahen Zukunft erarbeitet und fixiert werden.

Ab 20 Uhr konnte dann auch der erste sportliche Erfolg in der Oberliga Endrunde gefeiert werden. Mit 9:3 konnten die Westfalen Elche die Rostock Piranhas bezwingen und damit den berühmten Auftakt nach Maß schaffen. Der Meister der Oberliga Nord war nahezu chancenlos, das musste auch deren Trainer Urgestein Wolfgang Wünsche neidlos anerkennen. EHC Coach Frank Gentges war zufrieden mit den ersten drei Punkten in der Endrunde, auch wenn er sicherlich noch mehr Tore seines Teams hätte sehen wollen. Der EHC Dortmund war durchgehend überlegen und ließ noch zahlreiche gute Möglichkeiten aus. Bereits nach 12 Sekunden prüfte Branislav Pohanka, der nach seiner Verletzung wieder mitwirken konnte, zum ersten Mal den Gäste-Torhüter, dann eröffnete Frank Petrozza mit zwei Treffern in der 5. und 7. Spielminute den Torreigen. Nach dem 3:0 durch Ryan Martens wähnten sich die Westfalen Elche schon auf der klaren Siegerstrafe und wurden in der besten Phase der Piranhas, zu Beginn des zweiten Drittels, mit zwei Gegentoren bestraft. Danach zog der EHC das Tempo wieder an und baute den Vorsprung kontinuierlich aus. Nach Spielschluss wurde von den Elche Fans nicht nur der Sieg und die Mannschaft ausgiebig gefeiert, sondern auch die aktuellen positiven Entwicklungen.

Am Sonntag muss der EHC Dortmund ab 19 Uhr beim Dauerrivalen der letzten drei Jahre in Bad Nauheim antreten. Die Roten Teufel mussten sich am Freitagabend im Parallelspiel in Leipzig im Penaltyschiessen geschlagen geben. Das erleichtert die Aufgabe der Westfalen Elche im Duell des Oberligameisters beim West Endrundensieger sicherlich nicht.

1:0 Frank Petrozza (Manuel Neumann, Branislav Pohanka) 4:19 [+1]
2:0 Frank Petrozza (Philipp Michl, Branislav Pohanka) 6:45
3:0 Ryan Martens (Christian Kretschmann, Nils Liesegang) 13:52
3:1 Petr Sulcik (Anton Marsall, Max Janke) 23:31
3:2 Jens Stramkowski (Petr Sulcik, Keven Gall) 25:16
4:2 Manuel Neumann (Nils Liesegang) 26:10
5:2 Branislav Pohanka (Manuel Neumann) 34:22 [+1]
6:2 Frank Petrozza (Manuel Neumann) 36:28
7:2 Michael Schmerda (Thomas Richter, Sebastian Eickmann) 41:49
7:3 Jens Stramkowski (Viatcheslav Koubenski) 46:30
8:3 Stephan Kreuzmann (Frank Petrozza, Branislav Pohanka) 56:56
9:3 Niklas Clusen (Benedikt Kastner) 58:13

Strafminuten: EHCDO 2 - Rostock 8

Zuschauer: 1059

Mannschaftsaufstellung: Benjamin Finkenrath [31], Jan Kremer [35] (nicht eingesetzt) – Florian Kirschbauer [2], Stephan Kreuzmann [4], Dieter Orendorz [22], Benedikt Kastner [28] (C), Manuel Neumann [33] (A), Sebastian Eickmann [44] (A), Niklas Clusen [55], Dennis Schlicht [91], Mike Ortwein [93] – Christian Kretschmann [5], Philipp Michl [7], Ryan Martens [8], Michael Schmerda [16], Thomas Richter [18], Branislav Pohanka [25], Frank Petrozza [88], Nils Liesegang [98]
 
Rostocker EC Piranhas  

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Freitag,  24. 02. 2012 Ice Fighters Leipzig vs Roten Teufel Bad Nauheim 5 : 4 n.P. 2:1-2:3-0:0-0:0-1:0
Tore:

Tor

07:16 1:0  Petr Hrach
14:29 2:1  Oliver Kämmerer
34:56 3:4  Arthur Gross
39:39 4:4  Kevin Nighbert
60:00 5:4 Michael Henk
 
08:48 1:1  Lanny Gare
25:15 2:2  Lanny Gare
27:40 2:3  Janne Kujala
30:53 2:4  Lanny Gare
 
Strafen: 2 Minuten Strafe 06:17 Jedrzej Kasperczyk - (Haken)
16:13 Jedrzej Kasperczyk - (Stockschlag)
29:08 Johannes Heinze - (Halten des Gegners)
56:52 :Tomas Vrba - (Check gegen das Knie)
60:20 Oliver Kämmerer - (Beinstellen)
 
12:52 Kevin Lavallee - (Behinderung)
26:22 Jannik Striepeke - (Haken)
37:18 Alexander Baum - (Haken)
47:05 Manuel Weibler - (Behinderung)
 
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
  Team
Spieler
Goalie
25 Erik Reukauf
30 Steve Themm
Verteidigung
8 Florian Ullmann
16 Jens Müller
57 Johannes Heinze
72 Petr Hrach
76 Oliver Kämmerer
90 Billy Themm
Angriff
7 Jedrzej Kasperczyk
9 Tomas Vrba
12 Michael Henk
21 Kevin Nighbert
23 Julian Wagner
27 Sören Breiter
82 Marcel König
87 Marcus Beringschmidt
88 Arthur Gross
91 LarsMüller
Trainer: Manfred Wolf
Co-Trainer: Roberto Pohle
Mannschaftsleiter: Andre Krüll
Mannschaftsleiter: Felix Kurtze
 
Spieler
Goalie
35 Markus Keller
37 Patrick Glatzel
Verteidigung
3 André Mangold
4 Alexander Baum
5 Christian Franz
6 Daniel Ketter
25 Marc Kohl
Angriff
7 Tim May
8 Matthias Baldys
9 Michel Maaßen
10 Janne Kujala
14 Dennis Cardona
16 Jannik Striepeke
18 Lanny Gare
26 Kevin Lavallee
27 Tobias Schwab
44 Manuel Weibler
91 Dylan Stanley
Trainer: Fred Carroll
Co-Trainer: Marcus Jehner
   
Schiedsrichter:: Reik Van Gameren, Aureliusz Betnerowicz, Markus Dinter
Zuschauer: 1.420
Ice Fighters Leipzig Kevin Nighbert (r., Leipzig) im Zweikampf mit Janne Kujala.Penaltyglück beschert IceFighters Erfolg gegen West-Meister Bad Nauheim

Mit einem 5:4 Sieg nach Penaltyschießen gegen Bad Nauheim haben die IceFighters am Freitagabend die erste kleine Sensation in der Oberliga Endrunde Gruppe A geschafft. Knapp 2000 Zuschauer hatten ihr Team in den 65 Minuten zuvor frenetisch angefeuert und damit entscheidenden Anteil am Heimsieg. Das erste Ausrufezeichen setzten die Hausherren nach etwas mehr als sieben Minuten ausgerechnet in Unterzahl. Petr Hrach hatte die Scheibe zu Tomas Vrba an der blauen Linie gespielt. Vrba setzte seinen Weg Richtung Tor trotz Nauheimer Verteidigern fort und legte die Hartgummischeibe clever auf den weiter mitlaufenden Hrach ab. Der zögerte nicht lange und erzielte per Schlagschuss die Führung. In einem temporeichen Spiel boten sich Chancen auf beiden Seiten. Steve Themm bewies mit zahlreichen Paraden, dass er von Beginn an hellwach war. Bad Nauheim drückte weiter und kam in der neunten Minute zum Ausgleich, weil die Leipziger Defensive Probleme hatte, den Puck aus dem eigenen Drittel zu spielen. Offensiv boten sich immer wieder Möglichkeiten, unter anderem durch Lars Müller und Tomas Vrba. In der 15. Minute brandete erneut tosender Jubel auf, als Oliver Kämmerer im Powerplay von etwa einem Meter oberhalb des Bullykreises erfolgreich war. Beim Schuss der 76 war Nauheims Goaliee Keller ohne Abwehrchance, weil ihm die eigene Verteidigung die Sicht auf den Puck verwehrte.

Die Qualität der Nauheimer Meistermannschaft offenbarte sich kurz nach der ersten Pause. Innerhalb von fünf Minuten zogen die Gäste mit einem Treffer bei Fünf gegen Fünf, sowie je einem Tor in Unter- und Überzahl auf 4:2 davon, während unter anderem Arthur Gross und Michael Henk Chancen für ihre Farben ungenutzt ließen. Gross machte es dann aus zentraler Position besser und bescherte sich mit seinem Tor zum 3:4 ein passendes Geburtstagsgeschenk, auf dem die Teamkameraden weiter aufbauten. Kevin Nighberts Ausgleich in der letzten Minute vor der zweiten Pause versetzte viele Anwesende in beinahe ungläubiges Staunen und bescherte den Hausherren einen erneuten JubelAngriff.

Beide Teams boten weiter sehenswertes Eishockey boten Chancen im Minutentakt, bei denen beide Goaliees ihr Können eindrucksvoll unter Beweis stellten und das eine oder andere Mal auch das Glück auf ihrer Seite hatten. Mit jeder Sekunde, die die Spieluhr in Richtung der 60. Minute zählte, wurde die Sensation greifbarer und mit Ertönen der Sirene der sichere Punkt für die IceFighters lautstark bejubelt.

JayJay Kasperczyk scheiterte in der ersten Minute der Verlängerung an der Matte von Nauheims Keller und als Oliver Kämmerer anschließend für zwei Minuten in die Kühlbox musste, schien der zweite Punkt für Bad Nauheim bei Vier gegen Drei nur eine Frage der Zeit. Gemeinsam mit ihren ohrenbetäubenden Fans schafften es die IceFighters, die 120 Sekunden unbeschadet zu überstehen und sich ins Penaltyschießen zu retten.

Hier setzte Petr Hrach mit Hilfe des Torgestänges die erste Duftmarke, während Steve Themm am anderen Ende den Angriff des Nauheimer Spielers entschärfen konnte. Im zweiten Durchgang kehrten sich die Vorzeichen um. Tomas Vrba vergab seine Möglichkeit und der Nauheimer Schütze konnte Steve Themm geschickt überwinden. Michael Henk verwandelte seinen Versuch und sollte damit das entscheidende Tor erzielen, da Steve Themm den letzten Penalty der Gäste entschärfen konnte.

Ein unerwartet gelungener Einstand in die Endrunde der Oberliga, der Appetit auf mehr macht. Am Sonntag haben die IceFighters in Rostock die nächste Möglichkeit zu punkten. 19 Uhr beginnt das Spiel bei den Piranhas, die im Nordost-Pokal schon dreimal bezwungen wurden.

Statistik: 1:0 8. Petr Hrach (Vrba) UZ; 1:1 9. Gare; 2:1 15. Oliver Kämmerer (J. Müller/Kasperczyk)+1; 2:2 26. Gare; 2:3 28. Kujala UZ; 2:4 31. Gare +1; 3:4 35. Arthur Gross (Kasperczyk/Kämmerer); 4:4 40. Nighbert; 5:4 Henk (Penaltyschießen)

Strafen: Leipzig 10 – Bad Nauheim 8

BILDER vom Spiel.
 
Ice Fighters Leipzig vs EC Bad Nauheim Rote Teufel 5 : 4 n.P. (2:1-2:3-0:0-0:0-1:0)Gegner selber stark gemacht: die Roten Teufel unterliegen nach 4:2-Führung mit 4:5 n.P. in Leipzig

Mißglückter Start in die Endrunde der Eishockey Oberliga: mit 4:5 n.P. (1:2, 3:2, 0:0) unterlagen heute Abend die Roten Teufel bei den Icefighters aus Leipzig, die somit für eine kleine Überraschung in der Gruppe A sorgten. Dabei führten die Hessen bereits mit 4:2, allerdings brachte man die Sachsen durch individuelle Fehler wieder zurück ins Spiel und muss am Ende mit dem einen Zähler zufrieden sein. Am Sonntag erwarten die Kurstädter ab 19 Uhr nun den EHC Dortmund, der 9:3 gegen Rostock gewann.

Dylan Stanley kehrte nach der verletzungsbedingten Pause von einem Spiel wieder ins Team zurück und stürmte an seinem angestammten Platz neben Tobias Schwab und Lanny Gare. Die Partie begann sehr verhalten, nachdem sich beide Teams erst einmal förmlich beschnupperten. Nach gut fünf Minuten versuchten die Gäste, die Initiative an sich zu reißen und wurden durch eine Strafe gegen Leipzigs Kasperczyk auch nominell begünstigt. Die Icefighters spielten es aber clever und fingen einen ungenauen Pass von Tobias Schwab in der 8.Minute ab. Plötzlich ging es ganz schnell mit einem Zwei-auf-eins-Konter, den Hrach zum 1:0 für die Gastgeber abschloss. Die Gäste antworteten aber prompt: nur 90 Sekunden später fälschte Lanny Gare einen Schlagschuss von André Mangold unhaltbar für Leipzigs Goaliee Themm zum 1:1-Ausgleich ab. In der Folgezeit hatten die Kurstädter zwar mehr Spielanteile, doch sie machten einfach zu wenig daraus. Leipzig spielte genau das, was man gegen einen vermeintlichen Favoriten spielt: man lauert auf Fehler des Gegners und auf Konter. Als Kevin Lavallee für zwei Minuten in der Kühlbox saß, traf Kämmerer mit einem Flachschuss bei verdeckter Sicht gegen Markus Keller ins Eck zur erneuten Führung für die Sachsen (15.), womit die Hausherren die sich bietenden Chancen eiskalt ausgenutzt hatten. Mit dem knappen Rückstand ging es schließlich in die erste Pause, auch wenn das Schussverhältnis auf Seiten der Hessen war.

Mit Beginn des Mittelabschnitts erhöhten die Roten Teufel noch einmal den Druck, nachdem es in der Kabine die entsprechende Ansage von Trainer Fred Carroll gab. Zunächst traf Dylan Stanley in der 24.Minute nur den Pfosten, Lanny Gare markierte schließlich den verdienten 2:2-Ausgleich nach einem feinen Pass von Dylan Stanley (26.). Nun waren die Kurstädter vollends im Spiel: selbst als Jannik Striepeke für zwei Minuten auf die Strafbank musste, setzte Janne Kujala nach und konnte einen kapitalen Fehlpass von Kämmerer mit einem Rückhandschuss durch die Schoner von Themm zur erstmaligen EC-Führung im Netz unterbringen. Als Leipzigs Heinze Mitte des Spiels wegen Stockschlags draußen saß, vollstreckte erneut Kapitän Lanny Gare zum 4:2 für sein Team und machte somit einen Hattrick in dieser Partie klar. Von den Icefighters kam nur noch wenig, während die Gäste auf die Vorentscheidung drängten. Cardona (32.), Kujala (33.) und Stanley (34.) waren nahe dran, aber entweder ging der Puck knapp vorbei, oder der Goaliee war zur Stelle. Die ausgelassenen Möglichkeiten wurden prompt bestraft: in der 35.Minute ergab sich plötzlich eine Drei-auf-Zwei-Situation, die Arthur Gross zum Anschlusstreffer für Leipzig verwertete. Die Sachsen witterten noch einmal Morgenluft und wurden 21 Sekunden vor der zweiten Pause begünstigt, als sich Lanny Gare in der neutralen Zone einen kapitalen Fehlpass genau auf den Schläger von Kevin Nighbert leistete, der Markus Keller zum 4:4-Pausenstand überwinden konnten.

Im Schlussdrittel kamen die Gäste noch einmal stark auf, doch Chancen von Baldys, Kujala und Schwab konnten nicht verwertet werden. Mit zunehmender Spieldauer wurde es somit immer mehr zu einem Match auf Messers Schneide, denn keiner wollte den entscheidenden Fehler machen, der dem Gegner möglicherweise den Sieg beschert. Die Uhr lief gnadenlos herunter, während die Hessen es mit einer kontrollierten Offensive zu richten versuchten. Die Hausherren verdienten sich aber schließlich die Verlängerung, da sie eine engagierte Leistung gegen den vermeintlichen Favoriten zeigten. In der Overtime konnten die Wetterauer einmal Überzahl spielen, was Fred Carroll zum Anlass nahm, gleich vier Stürmer zu bringen. Doch auch sie konnten das Hartgummi nicht vorbei an Themm legen, so dass es schließlich ins Penaltyschießen ging. In diesem trafen Hrach und Henk gleich zwei Mal für die Sachsen, während bei den Roten Teufeln lediglich Lanny Gare verwandelte. Somit nehmen die Gastgeber zwei Punkte mit aus diesem Match, was sicherlich eine Überraschung darstellt. Allerdings haben die Icefighters nach der Siegesserie in der Ostrunde gezeigt, dass sie gefestigt sind und es durchaus zu verstehen wissen, ihre Stärken einzusetzen. In dieser Form werden es auch die anderen Gegner schwer haben zu punkten. Nichtsdestotrotz stehen die Roten Teufel im Heimspiel am Sonntag gegen Dortmund, das heute 9:3 gegen Rostock gewonnen hat, unter Druck. Ab 19 Uhr erwarten Fred Carroll und seine Mannen übermorgen die Elche, die zwei Mal in vier Vergleichen die Oberhand gegen die Hessen behielten.

 EC Bad Nauheim 5:4 n.P. (2:1, 2:3, 0:0)
Tore:
1:0 (07:16) Hrach (Vrba) SH 4-5
1:1 (08:46) Gare (Mangold)
2:1 (14:29) Kämmerer (Müller, Kasperczyk) PP 5-4
2:2 (25:15) Gare (Stanley, Schwab)
2:3 (27:40) Kujala SH 4-5
2:4 (30:03) Gare (Franz, Schwab) PP 5-4
3:4 (34:56) Gross (Kasperczyk)
4:4 (39:39) Nighbert
5:4 (65:00) Henk GWS

Strafminuten: IFL 10 / ECN 8

Zuschauer: 1.420
 

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Freitag,  24. 02. 2012 EV Duisburg Füchse vs EJ Kassel Huskis 4 : 3 1:0-1:3-2:0
Tore:

Tor

01:36 1:0 Daniel Huhn
29:26 2:3 Daniel (FL) Fischbuch
47:37 3:3 Clarke Breitkreuz
57:20 4:3 Benjamin Hanke
 
23:07 1:1 Patrick Berendt
23:37 1:2 Manuel Klinge
26:08 1:3 Manuel Klinge
 
Strafen: 2 Minuten Strafe 17:56 Dennis (FL) Palka - (Haken), 2 MIN
41:15 Michael Hrstka - (Halten des Stocks)
48:14 Norman (FL) Hauner - (Behinderung)
52:16 Alexander (FL) Preibisch - (Behinderung)
 
01:47 Alexander Engel - (Haken)
28:00 Daniel Reiß - (Haken)
30:11 Patrick Berendt - (Haken)
36:40 Emanuel Grund - (Check gegen die Bande)
 
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
  Team
Spieler
Goalie
30 Björn Linda (FL)
35 Etienne Renkewitz (FL)
Verteidigung
16 Patrick Raaf-Effertz (FL)
23 Thomas Ziolkowski
57 Maik Klingsporn (FL)
72 Nico Opree (FL)
76 Patrik Gogulla
85 Markus Schmidt
88 Michael Hrstka
Angriff
10 Norman Hauner (FL)
27 Dennis Palka (FL)
29 Alexander Preibisch (FL)
34 Daniel Huhn
37 Mats Schöbel
71 Clarke Breitkreuz
74 Denis Fominych (FL)
77 Dennis Fischbuch
81 Christoph Ziolkowski (FL)
96 Stephan Fröhlich (FL)
Trainer: Franz Fritzmeier
Arzt: Claus Petsch
Mannschaftsleiter: Matthias Roos
 
Spieler
Goalie
35 Adam Ondraschek
52 Martin Fous
Verteidigung
6 Alexander Engel
10 Stéphane Robitaille
11 Dennis Klinge
65 Semen Glusanok
74 Daniel Reiß
91 Niels Hilgenberg
Angriff
9 Manuel Klinge
13 Michael Christ
20 Artjom Kostyrev
22 Petr Sikora
27 Marc Roedger
62 Florian Böhm
66 Chritoph Koziol
78 Alexander Heinrich
82 Julian Grund
87 Patrick Berendt
Trainer: Jamie Bartmann
Co-Trainer: Matthias Kolodziejczak
Arzt: Hans Vater
Arzt: Hans Schafdecker
Mannschaftsleiter: Ulrich Böhm
Mannschaftsleiter: Milan Ondraschek
   
Schiedsrichter:: Christian Neubert, Lars Müller, Jürgen Schulz
Zuschauer: 1.082
EV Duisburg Füchse vs EJ Kassel Huskies 4 : 3 (1:0-1:3-2:0)EVD startet mit Sieg in die Aufstiegsrunde

In einem spannenden und hochklassigen Spiel drehen die Füchse einen klaren Rückstand und holen sich kurz vor Schluss die ersten drei Punkte ab. Ein hervorragender Start auf dem Weg in die Playoffs.
Der erste Gegner im Kampf um die Playoff-Plätze war Dauerrivale Kassel. Sind die Huskies zu Gast, verspricht es immer ein Topspiel für die Fans zu werden. So auch am Freitag Abend. Mit viel Tempo starteten beide Teams in die Partie. Zunächst lief es auch planmäßig für die Füchse. Früh ging man durch Daniel Huhn in Führung und hielt das 1:0 trotz zahlreicher Möglichkeiten auf beiden Seiten bis zur Pause.

Der zweite Abschnitt gehörte dann klar den Gästen. In der 24. Minute glich Patrick Berendt für die Huskies aus. Eine Initialzündung, denn nur 30 Sekunden später musste Björn Linda erneut einen Puck aus dem Tor holen. Manuel Klinge hatte zur Führung getroffen und erhöhte nur 3 Minuten später sogar auf 3:1. Aber die Füchse steckten nicht auf. In der 30. Minute nutzte Daniel Fischbuch eine Überzahlsituation um den Anschluss wieder herzustellen.
Im letzten Drittel zeigten die Hausherren dann große Moral. Zehn Minuten vor Schluss erzielte Clarke Breitkreiz erst den Ausgleich. Doch die Füchse schienen sich nicht auf eine Overtime einlassen zu wollen. Einige gefährliche Konter lies man zwar ungenutzt, doch zwei Minuten vor Ende brachte Benjamin Hanke den Puck im Gehäuse von Martin Fous unter und krönte eine fantastische Leistung an diesem Abend. Wichtige Punkte und ein sehr guter Start in die Aufstiegsrunde. Am Sonntag geht es nun in den hohen Norden nach Timmendorf. Die Beachboys schlugen am Abend etwas überraschend die Saale Bulls aus Halle. Der EVD muss also gewarnt sein und hoch konzentriert in das nächste Duell gehen.

Tore:

1 :0 (01:36) Daniel Huhn (Breitkreuz, Schobel)
1 :1 (23:07) Patrick Berendt (Roedger, Böhm)
1 :2 (23:37) Manuel Klinge (Sikora, Christ)
1 :3 (26:08) Manuel Klinge (Sikora, Christ)
2 :3 (29:26) Daniel Fischbuch (Gogulla, Fischbuch, PP)
3 :3 (47:37) Clarke Breitkreuz (Huhn, Fischbuch)
4 :3 (57:20) Benjamin Hanke (Fischbuch, Schmidt)

Strafen:

Duisburg 10, Kassel 6
 
EV Duisburg Füchse vs EJ Kassel Huskies 4 : 3 (1:0-1:3-2:0)Später K.O. für kämpfende Huskies

Huskies und Füchse mögen sich. Anders scheint sich das erneute Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften in der Endrunde der Oberliga nicht zu erklären lassen. Bereits in der Saisonvorbereitung, sowie in Haupt- und Endrunde der Oberliga-West hatten beide Teams die Klingen gekreuzt und trafen somit insgesamt zum siebten Mal aufeinander.
Beim letzten Aufeinandertreffen vor zwei Wochen siegten die Huskies ungefährdet mit 5:2. Für die Huskies war es zudem das erste Spiel nach den schweren Verletzungen von Sven Valenti und Marek Vorel. Für die beiden Pechvögel rückte Julian Grund nach 25 Spielen Pause wieder in den Kader der Nordhessen. Hochmotiviert begannen die Nordhessen das Spiel. Nur wenige Sekunden waren gespielt, da drang Manuel Klinge das erste Mal über den Flügel in das Drittel der Füchse ein und zwang EVD-Goaliee Linda zu einer tollen Parade.

Sein Gegenüber, Martin Fous, kam weniger gut in die Partie. Nach einem Querpass nutzte Fuchs Mats Schöbel eine Unaufmerksamkeit der Kasseler Defensive prompt aus und erzielte nach zwei Minuten das erste Tor der Begegnung. In der Folge entwickelte sich ein munteres Aufeinandertreffen ohne viele Unterbrechungen. Hüben wie drüben boten sich immer wieder Chancen für Tore, doch weder Fuchs noch Husky zeigte sich zielsicher genug um weitere Treffer zu erzielen. Und nachdem die Nordhessen gegen Ende des ersten Abschnitts auch noch eine Überzahlmöglichkeit ungenutzt ließen, verabschiedeten sich beide Mannschaften zum ersten Pausentee.

Mit Beginn des zweiten Drittels gelang es den Huskies endlich, aus einer ihrer vielen Chancen Kapital zu schlagen. Der bis dahin fehlerfrei spielende Björn Linda verlor hinter seinem Tor den Puck und der gedankenschnell herangeeilte Patrick Berendt hatte keine Mühe, den kapitalen Bock des Duisburgers auszunutzen. Dieser Treffer wirkte als Initialzündung der Kasseler Angriffsbemühungen. Nur 30 Sekunden später klingelte es erneut im Füchse-Tor. Manuel Klinge verwandelte nach einer Energieleistung seinen eigenen Rebound zur zwischenzeitlichen 2:1-Führung. Doch die Huskies hatten immer noch nicht genug. Abermals nur wenige Minuten später gelang ihnen sogar der dritte Treffer in Folge! Petr Sikora hatte Manuel Klinge gestenreich vor den Duisburger Kasten gelotst, so dass der Kapitän die Vorlage des Deutsch-Tschechen nur noch über die Linie drücken musste. Nach diesem Dreifachschlag fanden die Füchse aber langsam ihren roten Faden wieder. Martin Fous rückte - ungewollt - immer stärker in den Fokus der Partie und konnte sich immer wieder auszeichnen. Während Fous beim Sololauf von Schöbel (27.) noch retten konnte, so hatte er im Überzahlspiel der Füchse nur wenige Minuten später das Nachsehen.

Daniel Fischbuch hatte sich am linken Bullykreis freigespielt und traf zielsicher in die lange Ecke. Mit dem Spielstand von 2:3 verabschiedeten sich dann beide Teams wenig später in die Pause. Doch was sich schon gegen Ende des Mitteldrittels abgezeichnet hatte, setzte sich auch im Schlussdrittel fort. Die Duisburger nutzten immer wieder ihre schnellen Angreifer für gefährliche Konter. Breitkreutz, Huhn und Hrstka ließen im Laufe immer wieder gute Chancen liegen, doch auch den Huskies gelang es nicht mehr zwingende Chancen vor Linda zu erarbeiten. Die größte Möglichkeit bot sich in einem der zahlreichen Powerplays für Huskies-Angreifer Petr Sikora, der es fertigbrachte völlig frei vor Linda das leere Tor zu verfehlen. Und als sich kurz vor Schluss schon alle auf eine spannende Overtime eingestellt hatten, nutzten die Duisburger plötzlich einen ihrer zahlreichen Konter. Benjamin Hanke hatte aus seinem Handgelenkschuss das Maximum rausgeholt und den Winkel des Tores über Martin Fous Stockhand getroffen - die Vorentscheidung! Und auch wenn die Huskies alles gaben, sogar fast anderthalb Minuten ohne Torwart spielten, es wollte einfach keine Wende mehr gelingen. So siegten die Füchse - nicht unverdient - mit 4:3 und feierten mit Fans und Trainer eine gute Leistung. Für die Huskies geht es am kommenden Sonntag gegen den MEC Halle dann wieder um wichtige Punkte im Rennen um einen der beiden Playoffplätze.

 

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Freitag,  24. 02. 2012 MEC Halle 04 Sale Bulls vs EHC Timmendorf 3 : 4 1:2-1:2-1:0
Tore:

Tor

07:40 1:0 Sebastian Lehmann
28:41 2:3 Troy Bigam
59:36 3:4 Ivan Kolozvary
08:48 1:1 Eddy Rinke
16:49 1:2 Kenneth Schnabel
26:27 1:3 Patrick Saggau
36:41 2:4 Kenneth Schnabel
 
 
Strafen: 2 Minuten Strafe 23:02 Eric Uwe Wunderlich - (Stock-Check)
23:46 Nikolaus Meier - (Behinderung)
26:04 Kilian Glück - (Haken)
53:10 Troy Bigam - (Stockschlag)
53:10 Nikolaus Meier - (Unnötige Härte)
53:47 Andreas Schmelcher - (Behinderung)
 
00:24 Marcus Krützfeldt - (Stock-Check)
06:42 Ralf Rinke - (Check von hinten)
19:46 Ralf Rinke - (Beinstellen)
28:29 Marcus Krützfeldt - (Haken)
30:25 Dennis Overbek - (Zu viele Spieler auf dem Eis)
39:23 Eddy Rinke - (Spielverzögerung)
53:10 Ralf Rinke - (Unnötige Härte)
 
 
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe 06:42 Rinke - (Check von hinten)   keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
  Team
Spieler
Goalie
30 Lukas Steinhauer
53 Robert Wolfermann
Verteidigung
7 Nikolaus Meier
8 Andreas Schmelcher
9 Eric Uwe Wunderlich
17 Kilian Glück
77 Jiri Polak
90 Nicolas Turnwald
Angriff
10 Sebastian Lehmann

11

Maximilian Merkle
21 Benjamin Thiede
25 Artur Grass
31 Ivan Kolozvary
51 Damian Martin
52 Alexander Zille
57 Troy Bigam
81 Matthias Schubert
88 Max Veltwisch
91 Artur Lemmer
93 Florian Eichelkraut
Trainer: Jiri Otoupalik
Co-Trainer: Uwe Liebertau
Mannschaftsleiter: Andreas Werkling
 
Spieler
Goalie

1

Matthias Rieck
37 Maximilian Kindt
Verteidigung
2 Dennis Andersson
5 Marcus Klupp
7 Dennis Overbek
18 Marcus Krützfeldt
28 Jeffrey Maronese
39 Paul Paepke
Angriff
11 Moritz Meyer
15 Marco Meyer
17 Christian Herrmann
57 Patrick Saggau
91 Eddy Rinke

93

Ralf Rinke
Trainer: Andris Bartkevics
Arzt: Andreas Böhle
Mannschaftsleiter: Karl Rieck
   
Schiedsrichter:: Göran Noeller, Manuel Bierma, Default Linesman
Zuschauer: 704
MEC Halle 04 Sale Bulls das 1:0 von Sebastian LehmannBulls wie gelähmt im ersten Aufstiegsspiel

Nach Meistertitel und Pokalsieg ging es für die halleschen Saale Bulls am Freitag auf heimischen Eis zur ersten Partie in der Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga.
In ihrer Gruppe treffen die Mannen um Kapitän Benjamin Thiede auf die Ex-DEL-Teams aus Duisburg und Kassel, sowie dem Underdog aus Timmendorf.
Somit waren am Freitag 3 Punkte gegen eben jenen Verein von der Ostsee fest eingeplant.
Nach gut 7 Minuten Abtasten, mit wenigen Torchancen, lief auch alles noch nach Plan. Nach Zuspiel von Kolozvary und Eichelkraut erzielt Sebastian Lehmann das 1:0 für den MEC.
Doch noch nicht einmal eine Minute später, wie aus dem Nichts, gelingt Timmendorfs Eddy Rinke der Ausgleich.
Den Saale Bulls gelang im weiteren Verlauf des ersten Drittels nicht viel. Die "Beach Boys" dagegen in Person von Kenneth Schnabel, erzielten in der 16. Minute das 1:2. Der 4. Torschuss der Gäste überhaupt.
Im 2. Drittel legten die Saale Bulls zu, erspielten sich mehr Chancen, die aber nie zwingend genug waren, um Gästetorhüter Matthias Rieck in Bedrängnis zu bringen.
6 Minuten waren gespielt, ein Bulle saß eine Strafe ab, da erzielt der Timmendorfer Patrick Saggau das 1:3.
Die Bulls wie gelähmt konnten zumindest 2 Minuten später den Anschlusstreffer erzielen.
Andreas Schmelcher und Nikolaus Meier legen für Troy Bigam auf, der in Überzahl nur noch einschieben muss.
Abspielfehler und zu durchsichtige Angriffsbemühungen der Saale Bulls brachten die Gäste kaum in Schwierigkeiten.
Kenneth Schnabel dagegen nutzte in der 36. Minute eine Unachtsamkeit der Bulls-Abwehr zum 2:4.
Im letzten Drittel dann ein Aufbäumen der Hallenser Eisockeycracks. Die Kabinenansprache soll deftig gewesen sein.
Deutlich mehr Chancen erspielte man sich nun, schoß auch mehrfach von der blauen Linie. Doch auch mit Gewalt wollte kein Tor fallen. So lief die Zeit gegen die Saale Bulls, die 2 Minuten vor Schluss Torhüter Lukas Steinhauer zugunsten eines weiteren Feldspielers raus nahmen. 24 Sekunden vor Schluss, aber viel zu spät, erzielt Ivan Kolozvary das 3:4 und damit den Endstand. Sichtlich angefressen bezeichnete Halles Trainer Jiri Otoupalik die Partie als eine der schlechtesten in seiner Zeit in Halle.

Die Chancen auf ein Weiterkommen sind mit dieser Niederlage in weite Ferne gerückt, aber nicht unmöglich.
 
EHC Timmendorf Beach Boys setzen Ausrufezeichen

Viele Fans und Experten gingen davon aus, dass der Sieg in Braunlage am letzten Spieltag der Vorrunde das Highlight der Saison gewesen sein dürfte, denn die Gegner in der Aufstiegsrunde erschienen übermächtig und in der letzten Saison blieben die Beach Boys in sechs Spielen ohne Punkt. Doch schon gleich am ersten Spieltag zeigte der EHCT mit einem 4:3-Auswärtssieg in Halle, was in dieser Saison alles möglich ist.

Beim Ostmeister setzten die Strandjungs von Beginn an auf bissiges Pressing, womit die Saalebulls überhaupt nicht zurecht kamen. Zwar ging Halle in der achten Spielminute durch einen Powerplaytreffer von Sebastian Lehmann in Führung, doch nur 60 Sekunden später zeigte Eddy Rinke seine individuelle Klasse und erzielte den Ausgleich. Und damit nicht genug: in der 17. Minute zog Kenneth Schnabel von der blauen Linie ab und der Puck rutschte Halles Goalie Lukas Steinhauer durch den Fanghandschuh und trudelte ins Tor. Mit einer 2:1-Führung für den EHCT ging es in die erste Pause.

Im zweiten Drittel spielten Ralf und Eddy Rinke ihren Sturmpartner Patrick Saggau im Powerplay mustergültig frei, der eiskalt auf 3:1 erhöhte (27.). Zwar konnte Halles Troy Bigam wenig später wieder den Anschlusstreffer erzielen, doch auch hiervon ließen die Beach Boys sich an diesem denkwürdigen Abend nicht stoppen. Kurz vor Ende des Spielabschnitts spielte Kenneth Schnabel Goalie Steinhauer aus und stellte den alten Abschnitt wieder her. In den letzten 20 Minuten warf Halle alles nach vorne, doch ein überragender Matthias Rieck im Timmendorfer Kasten entschärfte Schuss um Schuss und auch seine Vorderleute zeigten vollen Einsatz und zermürbten Halles Stürmer. 25 Sekunden vor dem Schlusspfiff verkürzte Ivan Kolozvary zwar noch auf 4:3, doch dieser Treffer kam zu spät und wenig später war die Sensation perfekt – die Beach Boys gewannen völlig verdient beim Meister der Oberliga Ost.
 

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Freitag,  24. 02. 2012 Frankfurter Löwen vs Hammer Eisbären 6 : 1 2:0-1:1-3:0
Tore:

Tor

1:0 05:11 Alex Althenn
2:0 15:49 Roland Mayr
3:1 32:25 Christopher
4:1 44:31 Roland Mayr
5:1 47:09 Ryan Fairbarn
6:1 59:15 Sven Breiter
 
  2:1 28:18 Pierre Schulz    
Strafen: 2 Minuten Strafe 4 Min.   10 Min.    
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   Schulz    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter::  
Zuschauer: 2.227
Frankfurter Löwen vs Hammer Eisbären 6 : 1 (2:0-1:1-3:0)Ein Sieg mit Tränen

Die Löwen Frankfurt starten mit einem Sieg in die Pokal-Qualifikation. Die Fans feiern minutenlang den Abschied von Michael Schwarzer.

Es war ein emotionaler Abend. Michael Schwarzer, der erste Löwen Kapitän und Torschütze des ersten Löwen Tores - sowohl auswärts als auch zuhause -, hat am Freitagabend seinen Abschied gefeiert. Im ersten Playoff-Spiel in der Pokalqualifikation gegen die Hammer Eisbären. Vor 2.227 Zuschauern lief der Stürmer ein letztes Mal auf.

Bei vielen Fans sorgte das für einen wahren Gänsehautmoment, hatten sie sich doch sehr eine weitere Zukunft von “Blacky” Schwarzer im Löwen Trikot gewünscht. Doch der Rücken ist nach einem Bandscheibenvorfall angeschlagen und das Spielen in der Oberliga daher zu gefährlich: “Weil das Eishockey nicht mein Beruf ist, will ich kein Risiko eingehen. Ein harter Check oder eine falsche Bewegung und meine Gesundheit ist gefährdet”, begründete Schwarzer seine Entscheidung. Nun folgte also der Abschied - und der wurde von Schwarzers Teamkollegen mit einem Sieg gefeiert.

Gegen die Hammer Eisbären, die zuletzt noch in der Meisterrunde hier in Frankfurt gewinnen konnten, gelang den Löwen Frankfurt diesmal ein klarer Sieg. Mit 6:1 fegten die Hausherren die Westfalen aus der Halle und führen damit 1:0 in der Best-of-5-Serie, die am Sonntag fortgesetzt wird.

Den Torreigen eröffnete Alex Althenn (6. Min.), der im zweiten Drittel verletzt ausschied. Roland Mayr erhöhte auf den 2:0-Pausenstand. Christopher Kasten, Roland Mayr und Ryan Fairbarn machten mit ihren Toren schließlich alles klar. Der einzige Treffer der Gäste durch Matthias Potthoff ist nur für die Statistiker von Bedeutung, nicht für den Spielausgang.

In der letzten Minute kam dann endlich doch noch Michael Schwarzer auf das Eis. Bejubelt von den Fans verpasste er knapp seinen Abschiedstreffer, konnte sich aber nur wenige Momente später über einen Assist freuen. Sven Breiter erzielte das 6:1 (60.). Somit verabschiedet sich Blacky mit einem Punkt von den Fans, die ihn nach dem Spiel noch minutenlang feierten. Die ein oder andere Träne wird dabei sicher geflossen sein.

Weiter geht es für die Löwen schon am Sonntag. Dann fahren die Löwen Frankfurt nach Hamm zum zweiten Spiel in der Serie - allerdings ohne Michael Schwarzer. Für Spiel 3 am kommenden Freitag hat er schon seine Karte. Und dann wird der “schwarze Zigeuner” wieder durch die Ränge in der Eissporthalle ziehen und seinem Namen alle Ehre machen.

Löwen Frankfurt - Hammer Eisbären 6:1 (2:0, 1:1, 3:0)

1:0 (05:11) Alex Althenn (Ryan Fairbarn, Sven Breiter)
2:0 (15:49) Roland Mayr (Martin Schweiger, Ryan Fairbarn)
2:1 (28:18) Pierre Schulz (Milan Vanek, Pierre Klein)
3:1 (32:25) Christopher Kasten (Thomas Schenkel, Roland Mayr) PP1
4:1 (44:31) Roland Mayr (Ryan Fairbarn, Boris Ackers) PP1
5:1 (47:09) Ryan Fairbarn (Marvin Bauscher, Martin Schweiger)
6:1 (59:15) Sven Breiter (Michael Schwarzer, Ryan Fairbarn) PP1

Strafen: Frankfurt 4 - Hamm 10 + 10 (Schulz).

Zuschauer: 2.227.
 
Niederlage zum Auftakt der Play-Offs

Die Hammer Eisbären mussten im ertsen Spiel um den Einzug in den DEB-Pokal eine deutliche 1:6 (0:2, 1:1, 0:3) Niederlage bei den Frankfurter Löwen hinnehmen. Die Play-Offs werden im Modus "best of five" gespielt.

Die Dominanz der Gastgeber wurde bereits im ersten Drittel deutlich. Danach kamen die Eisbären besser ins Spiel, überstanden eine Unterzahlsituation und Matthias Potthoff erzielt schließlich in der 29. Minute den Anschlusstreffer. Im Anschluss dominierten aber wieder die Frankfurter, die im letzten Drittel auf 6:1 davonzogen und somit einen ungefährdeten Sieg vor eigenem Publikum feierten.

Die zweiter Partie wer Play-Offs wirs wird wird am 26.Februar um 18.30 Uhr in der Eissporthalle am Maxipark angepfiffen.
 

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Freitag,  24. 02. 2012 Königsborner JEC Bulldogs vs Ratinger Aliens 97 3 : 2 2:0-1:2-0:0
Tore:

Tor

         
Strafen: 2 Minuten Strafe          
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter::  
Zuschauer:  
Fällt aus: Jakub KrätzerBulldogs siegten in der „Schlacht“ gegen Ratingen mit 3:2

KJEC geht in Halbfinal-Serie mit 1:0 in Front – Allerdings: Viele Spieler wurden verletzt

Erstmals wieder standen Trainer Waldemar Banaszak am Freitagabend 14 Feldspieler zur Verfügung. Dass sich dies allerdings im Laufe des Spiels änderte, war vor allem dem Gegner aus Ratingen zu verdanken. Dennoch setzte man sich mit 3:2 gegen die frustrierten Aliens durch und ging in der „Best-of-Five“-Serie mit 1:0 in Führung.
Die Partie ging gut los für die Bulldogs und so konnte man mit einem Doppeltschlag in der 5. Spielminute schnell in Führung. Zunächst sorgte Michal Bezouska für das erste Tor des Abends, nach dem er einen Alleingang, dem ihn sein Landsmann Jakub Krätzer einleitete, verwandeln konnte. Und nur wenige Sekunden später brachte Igor Alexandrov sein Team mit 2:0 in Führung. Die Vorarbeit kam von seinen Angriffkollegen Kuchnia und Schnieder. Trotz zahlreicher Chancen fielen im 1. Drittel keine weiteren Tore und somit stand es zur Pause 2:0 für die Bulldogs.
Auch im zweiten Spielabschnitt übernahmen zunächst die Bulldogs das Tore-Schießen. André Kuchnia spielte die komplette Ratinger Defensive aus und anschließend auch noch den Torwart und sorgte so schnell für das 3:0. Im Anschluss hatten die Bulldogs mehrere Chancen das Spiel vorzeitig zu entscheiden, vor allem Schnieder und Alexandrov, die im Alleingang jedoch am gegnerischen Torwart Dömges scheiterten. Die dickste Chance aber hatte Michal Bezouska, der aber seinen Penalty verschoss. Laut dem Regelwerk hätte eigentlich Patric Schnieder schießen müssen, allerdings verletzte dieser sich bei dem Foul des Ratinger Verteidigers und musste zunächst behandelt werden. Ebenso wie seine Teamkollegen Alexandrov, der sich eine Zerrung zu zog und nicht mehr weiter spielen konnte, und Wapnewski, dem der Puck ins Gesicht geschossen wurde und genäht werden musste, allerdings im letzten Spielabschnitt wieder mit von der Partie war. Am schlimmsten traf es Sebastian Pigache, der nach einem weiteren Foul ins Krankenhaus musste.
Trainer Banaszak musste in Folge dessen nun mehrfach umstellen, zumal sich Tim Schneider, der ebenfalls zwischenzeitlich nach einem Check gegen den Kopf behandelt wurde, sich eine 10-Minute-Strafe einfing und so kam es auch dazu, dass die Ice Aliens durch einen Doppelpack binnen weniger Sekunden wieder auf 3:2 heran kamen. Mit diesem Spielstand ging man dann auch in den letzten Spielabschnitt.
Im letzten Spielabschnitt standen Banaszak gerade einmal noch zwei Reihen zur Verfügung und zu allem Übel wurde Jakub Krätzer auch noch so unsportlich am Kopf erwischt, dass er ebenfalls 15 Minuten eher vom Eis musste mit Verdacht auf Gehirnerschütterung. Die Ice Aliens machten nun mehr Druck und versuchten den Ausgleich zu erzielen. Allerdings schlug wieder einmal die Stunde von Torwart Sebastian May, der in sämtlichen Situationen sein Tor sauber hielt und mit größten Teils erstklassigen Paraden den Ausgleich verhinderte. Nur ein einziges Mal konnte er überwunden werden, allerdings rettete Kapitän Lars Gerike kurz vor der Linie und beförderte den Puck aus dem Drittel. Als Patric Schnieder drei Sekunden vor Abpfiff alleine auf das verlassene Ratinger Tor zulief und – was auch sonst - gefoult wurde, wurde den Bulldogs zudem noch ein technisches Tor nicht gegeben. Allerdings konnte man auch so die verbliebenen Sekunden überstehen und siegte so im ersten Halbfinal-Spiel. Alle Hand zu tun hatte aber auch der Mannschaftsarzt, der im Anschluss noch mehrere weitere verletzte Spieler, u.a. Bezouska und Hrstka, verarzten musste – ein Sieg also, für den man viel opfern musste.
 
 

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