Deutscher Eishockey Bund

Spielbericht Oberliga West 26. 02. 2012
Roten Teufel Bad Nauheim vs EHC Dortmund Westfalen-Elche Spielberichte
Rostocker EC Piranhas vs Ice Fighters Leipzig Spielberichte
EHC Timmendorf vs EV Duisburg Füchse Spielberichte
EJ Kassel Huskis vs MEC Halle 04 Sale Bulls Spielberichte
Ratinger Aliens 97 vs Königsborner JEC Bulldogs Spielberichte
Hammer Eisbären vs Frankfurter Löwen Spielberichte
Tabelle Spieltag
Sonntag  26. 02. 2012 Roten Teufel Bad Nauheim vs EHC Dortmund Westfalen-Elche 3 : 2 n.P. 1:2-0:0-1:0-0:0-1:0
Tore:

Tor

15:23 Dennis Cardona (Matthias Baldys, Jannik Striepeke)
50:48 Christian Franz (Tobias Schwab, Kevin Lavallee)
60:00 Lanny Gare Penalty
 
06:42 Manuel Neumann (Michael Schmerda, Thomas Richter)
16:09 Frank Petrozza (Ryan Martens, Stephan Kreuzmann)
 
 
Strafen: 2 Minuten Strafe 29:44 Christian Franz - (Halten des Gegners)
42:18 Jannik Striepeke - (Beinstellen)
43:33 Kevin Lavallee - (Hoher Stock)
56:27 Dylan Stanley - (Beinstellen)
 
25:38 EHC Dortmund - Nils Liesegang - (Beinstellen)
50:41 Sebastian Eickmann - (Beinstellen)
 
 
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
  Team
Spieler
Goalie
35 Markus Keller
37 Patrick Glatzel
Verteidigung
3 André Mangold
5 Christian Franz
6 Daniel Ketter
25 Marc Kohl
Angriff
8 Matthias Baldys
9 Michel Maaßen
10 Janne Kujala
14 Dennis Cardona
16 Jannik Striepeke
18 Lanny Gare
26 Kevin Lavallee
27 Tobias Schwab
44 Manuel Weibler
91 Dylan Stanley
Trainer: Fred Carroll
Co-Trainer: Marcus Jehner
 
Spieler
Goalie
31 Benjamin Finkenrath
35 Jan-Alexander Kremer
Verteidigung
2 Florian Kirschbauer
4 Stephan Kreuzmann
22 Dieter Orendorz
28 Benedikt Kastner
33 Manuel Neumann
44 Sebastian Eickmann
55 Niklas Clusen
Angriff
5 Christian Kretschmann
7 Philipp Michl
8 Ryan Martens
16 Michael Schmerda
18 Thomas Richter
25 Branislav Pohanka
88 Frank Petrozza
91 Dennis Schlicht
93 Mike Ortwein
98 Nils Liesegang
Trainer: Frank Gentges
Arzt: Stebener Markus
Mannschaftsleiter: Klaus Picker
   
Schiedsrichter:: Schiedsrichter: Zsolt Heffler, Andrej Teichrib, ??
Zuschauer: 1.704
3:2-Heimsieg n.P. gegen Dortmund - Lanny Gare markiert Siegestreffer 3:2-Heimsieg n.P. gegen Dortmund - Lanny Gare markiert Siegestreffer

Einen immens wichtigen 3:2-Sieg n.P. (1:2, 0:0, 1:0) fuhren heute Abend die Roten Teufel gegen den EHC Dortmund ein. In einem spannenden und fast schon playoffverdächtigen Match traf Kapitän Lanny Gare als einziger im Shootout, womit die Kurstädter auf Platz zwei der Tabelle hinter den Elchen liegen. Am Freitag kommt nun Rostock ins CKS, das heute 3:2 gegen Leipzig gewann.

Die Gastgeber mussten ohne Alexander Baum auskommen, der sich am Freitag im zweiten Drittel eine schmerzhafte Rippenverletzung zuzog und nicht einsatzfähig war. Seinen Part nahm Manuel Weibler ein, zudem stand Dominik Börngen in der Defensive zur Verfügung. Die Hausherren versuchten von der ersten Minute an, entsprechend Druck zu machen, doch die Elche standen dicht gestaffelt an der eigenen blauen Linie. Die wenige Schüsse, die durchkamen (z.B. von Schwab oder Striepeke) hatte zudem Benjamin Finkenrath sicher. Die Elche kamen langsam aber sicher vor den Kasten von Markus Keller, der in der 7.Minute das 0:1 durch Neumann nach einem Rebound hinnehmen musste. Die Kurstädter taten sich schwer und verbissen sich immer wieder in der EHC-Abwehr. Als die dritte Reihe in der 16.Minute einmal durchkam, konnte endlich gejubelt werden: Jannik Striepeke bediente wunderbar Dennis Cardona, der den Ausgleich markierte. Doch nur 46 Sekunden später klingelte es bereits wieder auf der Gegenseite, nachdem die EC-Defensive das Hartgummi nicht wegbekam, so dass Petrozza zur 1:2-Pausenführung einnetzen konnte.

Im Mittelabschnitt die Gäste den Druck und waren dem dritten Tor näher, als die Gastgeber dem Ausgleich. Petrozza und Pohanka scheiterten an Keller, wobei ein Treffer vom Slowaken keine Anerkennung fand, nachdem der Schiedsrichter vorher bereits abpfiff. Die Elche praktizierten ein Zwei-Mann-Forewchecking, das den Roten Teufeln gar nicht gefiel. Erst ab Mitte des Spiels gingen sie mehr Risiko und kamen nun besser vor den Dortmunder Kasten. Doch auch Cardona (31.) und Stanley (32.) scheiterten am Goalie. Das Bemühen war da, die ganz großen Chancen sprangen in einem fairen Spiel allerdings nichts dabei heraus, so dass der Mittelabschnitt torlos blieb.

Im letzten Drittel mussten die Hausherren mehr machen, und es kam auch nun deutlich mehr Druck. Allerdings kassierten die Roten Teufel auch zwei Strafzeiten, was weiter Kraft kostete und die Uhr weiter herunterlaufen ließ. Die letzten zehn Minuten gehörten dann vollends den Hessen: Dylan Stanley (51.) hatte hierbei die Riesenchance, doch Finkenrath hielt sensationell. Als auch Dortmund mal einen Akteur in der Kühlbox hatte, zog Christian Franz von der blauen Linie ab, und Kevin Lavallee fälschte unhaltbar zum vielumjubelten Ausgleich ab. In den Schlussminuten waren die Gastgeber nahe am Führungstreffer, aber sowohl Kujala wie auch Stanley verfehlten. In der Overtime hatte Lanny Gare den Zusatzpunkt bereits auf dem Schläger, doch erneut Finkenrath hielt überragend. Also ging es ins Penaltyschießen, in dem Lanny Gare gleich den ersten verwandelte, während alle anderen verfehlten. Somit haben die Hessen nach dem ersten Endrunden-Wochenende ebenso wie Rostock drei Zähler auf dem Konto, Dortmund führt mit derer vier. Am nächsten Freitag erwarten Fred Carroll und seine Mannen die Piranhas aus Rostock (Spielbeginn 19.30 Uhr).

EC Bad Nauheim - EHC Dortmund 3:2 n.P. (1:2, 0:0, 1:0)
Tore:
0:1 (06:42) Neumann (Schmerda, Richter)
1:1 (15:23) Cardona (Striepeke, Baldys)
1:2 (16:09) Petrozza (Martens, Kreuzmann)
2:2 (50:48) Lavallee (Franz, Schwab) PP 5-4
3:2 (65:00) Gare PS

Strafminuten: ECN 8 / EHC 4

Zuschauer: 1.704
 
RT Bad Nauheim - EHC Dortmund 3 : 2 nP (1:2,0:1,1:0;1:0)Die Roten Teufel das glücklichere Team
RT Bad Nauheim - EHC Dortmund 3 : 2 nP (1:2,0:1,1:0;1:0)

Mit dem allerersten Versuch im Penaltyschiessen sicherte Bad Nauheim Kapitän Lanny Gare am Sonntagabend den 3:2-Erfolg der Roten Teufel gegen den EHC Dortmund. Nach 60 Spielminuten plus 5 Minuten Verlängerung hatten beide Mannschaften bereits je einen Punkt sicher, der Zusatzzähler ging dann so an die Gastgeber. Elche Coach Frank Gentges war nicht zufrieden mit dem einen Punkt: „Wir hätten auch mehr holen können, aber der Abwehrfehler in der 51. Minute, die ausgelassenen Überzahlchancen zu Beginn des letzten Abschnitts und die nicht überzeugenden Penaltyversuche haben uns weitere mögliche Zähler gekostet.“ Dennoch können die Westfalen Elche auf einen guten Start in die Oberliga Endrunde zurückblicken, denn nach dem ersten Wochenende der neuen Serie führt der EHC die Tabelle der Gruppe A mit vier Punkten an, gefolgt von Bad Nauheim und Rostock mit je drei Punkten sowie Leipzig mit zwei Punkten. Am kommenden Wochenende müssen sich die Elche zweimal mit den Icefighters Leipzig messen, zuerst am Freitag im Freistaat Sachsen (20 Uhr), am Sonntag dann ab 19 Uhr im heimischen Eissportzentrum Westfalenhallen.

Nach respektvollem Beginn beider Mannschaften waren es die Westfalen Elche, die zuerst entscheidende Akzente setzen konnten. So konnte Thomas Richter in der 7. Spielminute eine tolle Vorarbeit von Manuel Neumann (wieder im Sturm eingesetzt) zum 0:1 nutzen. Weitere gute Dortmunder Chancen folgten, bevor dann ebenfalls die dritte Reihe der Gastgeber in der 16. Minute durch Dennis Cardona den 1:1-Ausgleich markierte. Die Freude der Gastgeber währte noch nicht einmal eine Zeigerumdrehung, dann konnte Frank Petrozza die die erneute Führung der Elche erzielen. Eine gute Aktion von Ryan Martens landete am rechten Torpfosten, den Nachschuss verwandelte der Routinier sicher. Im zweiten Abschnitt legten beide Teams deutlich an Tempo zu und in der 24. Minute schien Christian Kretschmann das 1:3 erzielt zu haben, Hauptschiedsrichter Zsolt Heffler hatte die Partie aber Sekundenbruchteile vorher abgepfiffen, weil er den Puck in den Fängen von Nauheims Keeper Markus Keller wähnte. So blieb dieser Abschnitt trotz guter Möglichkeiten auf beiden Seiten torlos. In den letzten Zwanzigminuten stieg die Spannung. Zuerst ließ der EHC zwei Überzahlsituationen in kurzer Folge ungenutzt, dann drängten die Roten Teufel auf den Ausgleich. Die beste Möglichkeit der Gastgeber hatte Dylan Stanley in der 50. Minute, sein Schuss verfehlte aber das leere Tor. Eine halbe Minute später fiel aber dann doch bei Nauheimer Überzahl das 2:2 durch Kevin Lavallee. Nun kam immer mehr Dramatik ins Spiel und auch die in der Kurstadt wohl obligatorischen Gegenstände flogen mal wieder aufs Eis. In der letzten Minute hatten zuerst Nils Liesegang und Frank Petrozza die Möglichkeit zur Entscheidung, dann musste Benjamin Finkenrath im EHC-Gehäuse fünf Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit das Remis retten. In der Overtime hatten beide Teams ihre Möglichkeiten, die Entscheidung musste aber im Penaltyschiessen fallen. Der erste Schütze war Landon Gare. Er guckte Benjamin Finkenrath aus und traf. Danach konnten Nils Liesegang, Kevin Lavallee, Manuel Neumann, Dylan Stanley und zuletzt Ryan Martens ihre Versuche nicht über die Torlinie bringen.

Torfolge:
0:1 Thomas Richter (Manuel Neumann, Michael Schmerda) 6:42
1:1 Dennis Cardona (Matthias Baldys, Jannik Striepeke) 15:23
1:2 Frank Petrozza (Ryan Martens, Stephan Kreuzmann) 16:09
2:2 Kevin Lavallee (Christian Franz, Tobias Schwab) 50:48 [+1]
3:2 Lanny Gare [Sieg bringender Penalty]

Strafminuten: RTBN 8 - EHCDO 4

Zuschauer: 1704

Mannschaftsaufstellung: Benjamin Finkenrath [31], Jan Kremer [35] (nicht eingesetzt) – Florian Kirschbauer [2], Stephan Kreuzmann [4], Dieter Orendorz [22], Benedikt Kastner [28] (C), Manuel Neumann [33] (A), Sebastian Eickmann [44] (A), Niklas Clusen [55], Dennis Schlicht [91], Mike Ortwein [93] – Christian Kretschmann [5], Philipp Michl [7], Ryan Martens [8], Michael Schmerda [16], Thomas Richter [18], Branislav Pohanka [25], Frank Petrozza [88], Dennis Schlicht [91], Nils Liesegang [98]
 

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Sonntag  26. 02. 2012 Rostocker EC Piranhas vs Ice Fighters Leipzig 3 : 2 1:0-0:1-2:1
Tore:

Tor

18:36 Anton Marsall (Max Janke, Petr Sulcik)
52:55 Paul Stratmann (Petr Sulcik, Christopher Schimming)
59:37 Petr Sulcik (Vitalij Blank, Anton Marsall)
 
35:33 Tomas Vrba (Lars Müller, Kevin Nighbert)
59:44 Lars Müller (Sören Breiter, Billy Themm)
 
Strafen: 2 Minuten Strafe 07:45 Vitalij Blank - (Haken)
23:57 Max Janke - (Haken)
53:12 Jens Stramkowski - (Spielverzögerung)
 
07:02 Petr Hrach - (Halten des Gegners)
20:00 Marcus Beringschmidt - (Spielverzögerung)
29:53 Florian Ullmann - (Behinderung)
 
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
  Team
Spieler
Goalie
31 Tobias John
43 Rostislav Kosarek
Verteidigung
7 Christopher Schimming
32 Max Janke
38 Vitalij Blank
76 Viatcheslav Koubenski
78 Jan Schmidt
96 Keven Gall
97 René Wegner
Angriff
6 Anton Marsall
10 Petr Sulcik
16 Paul Stratmann
19 Philip Labuhn
20 Jens Stramkowski
67 Karol Bartanus
93 Daniel Ternick
94 Phil Bergemann
Trainer: Wolfgang Wünsche
Arzt: Ulrike Trost
Arzt: Udo Franke
Mannschaftsleiter: Jan Pischke
Mannschaftsleiter: Dirk Weiemann
 
Spieler
Goalie
25 Erik Reukauf
30 Steve Themm
Verteidigung
8 Florian Ullmann
57 Johannes Heinze
72 Petr Hrach
76 Oliver Kämmerer
90 Billy Themm
Angriff
7 Jedrzej Kasperczyk
9 Tomas Vrba
12 Michael Henk
21 Kevin Nighbert
27 Sören Breiter
82 Marcel König
87 Marcus Beringschmidt
88 Arthur Gross
91 LarsMüller
Trainer: Manfred Wolf
Co-Trainer: Roberto Pohle
Mannschaftsleiter: Andre Krüll
Mannschaftsleiter: Felix Kurtze
   
Schiedsrichter:: Lars Richter, Fynn Falten, ??
Zuschauer:  
Rostocker EC Piranhas Rostock siegt dank besserer Chancenauswertung mit 3:2

Der „Angelausflug“ unserer IceFighters am Sonntagabend ging nach hinten los. Statt drei Punkten am Haken, musste sich das Team von Mannix Wolf mit einer 3:2 Niederlage geschlagen geben, weil die Piranhas mehr aus ihren Chancen zu machen wussten. Im ersten Drittel egalisierten sich beide Teams über weite Strecken in Bezug auf die Chancen. Auf beiden Seiten gab es aussichtsreiche Möglichkeiten, allerdings dauerte es fast bis zur ersten Pause, bevor die Hausherren für den ersten Jubel sorgen konnten. Vor dem bis dahin starken Erik Reukauf war viel Verkehr den Piranha Marsall zur Führung nutzte.

Auch im zweiten Abschnitt wogte das Spiel über weite Strecken hin und her, die IceFighters fanden kein probates Mittel gegen das Rostocker Spiel. Erst in der 36. Minute kam bei einem Angriff etwas Zählbares heraus. Lars Müller war samt Scheibe ins Angriffsdrittel gefahren und hatte den Puck dort auf den mitlaufenden Tomas Vrba in der Mitte abgelegt. Der verzögerte seinen Schuss und konnte damit Goalie John überwinden.

Im letzten Drittel bot sich weiterhin das gleiche Bild wie zuvor. Beide Mannschaften erspielten sich Chancen, ohne jedoch ins Tor zu treffen. Das sollte Rostocks Stratmann erst gelingen, nachdem er in der 53. Minute einmal um das Tor von Erik Reukauf herum gefahren war und so die Leipziger Abwehr genarrt hatte. Mit ihrem dritten Treffer in der letzten Spielminute entschieden die Piranhas das Spiel endgültig für sich. Lars Müllers Anschlusstreffer 16 Sekunden vor dem Ende war nur noch Ergebniskorrektur.

Nach dem Abpfiff ereigneten sich sowohl im Mannschaftsbereich als auch auf den Tribünen unschöne Szenen. Im Zuschauerbereich titulierte der sich später als Hausmeister vorstellende Rostocker Präsident Dickmanns die die Leipziger Geschäftsführung als „Arschlöcher“.

Für Zündstoff im Rückspiel in zwei Wochen ist also gesorgt.


Statistik: 1:0 19. Marsall; 1:1 36. Tomas Vrba (L. Müller/Kevin Nighbert); 2:1 53. Stratmann; 3:1 60. Sulcik; 3:2 60 Lars Müller (Breiter/B. Themm)

Strafen: Rostock 6 – Leipzig 6
 
Ice Fighters Leipzig „Klagt nicht! Kämpft!“

Genau mit diesen Worten beendete Trainer Wolfgang Wünsche das Abschlusstraining in der letzten Woche zu den Aufstiegsspielen in die Zweite Bundesliga.

Verlor man am Freitag im ersten Spiel noch sehr deutlich in Dortmund mit 9:3, wollte die Mannschaft am Sonntag die ersten drei Punkte vor dem eigenen Publikum gegen die Icefighter aus Leipzig holen.

Im ersten Drittel sahen die Rostocker Zuschauer einen druckvollen Raubfischschwarm. Zahlreiche gute Torchancen konnten aber nicht im Leipziger Tor untergebracht werden. Auf der anderen Seite hatten auch die Leipziger gute Chancen, aber Tobias John im Tor der Piranhas hielt seinen Kasten sauber. In der 19. Minute konnte Toni Marsall auf Vorbereitung von Max Janke und Petr Sulcik die Zuschauer das erste Mal zum Jubeln bringen. Mit diesem 1:0 für die Piranhas ging es dann zur ersten Pause.

Leipzig kam verspätet aus der Kabine und man konnte vermuten, dass sie psychologisch nun an das Spiel gehen wollen. Aber die sehr guten Schiedsrichter bedachten diese eigenmächtige Pausenverlängerung mit einer zwei Minuten Strafe. Die Messestädter wurden von den nun etwas defensiver eingestellten Raubfischen gezwungen, das Spiel zu übernehmen. Der Rostocker Sturm hatte zahlreiche Konterchancen, aber Erik Reukauf im Tor der Leipziger fing alle Pucks oder begrub diese unter sich.
In der 16. Minute konnte dann Tomas Vrba Tobias John überwinden und es ging zur letzten Pause mit einem leistungsgerechten 1:1.

Zum letzten Drittel waren dann beide Mannschaften anwesend. Rostock übernahm das Zepter und der Leipziger Trainer schien seiner Mannschaft die Devise „Konter“ mit auf das Eis gegeben zu haben. Es dauerte bis zur 13. Minute, da gelang es Paul Stratmann mit einem sehr schönen Angriff die Rostocker Schillingallee zum Kochen zu bringen. Leipzig wollte nun wieder den Ausgleich erzielen, nur die Trainer Wolfgang Wünsche und Pavel Blaha hatten ihre Schützlinge hervorragend eingestellt und diese spielten clever. Nach einer Auszeit zwei Minuten vor Ende der Partie durch Leipzig, war jedem Zuschauer klar, Leipzig nimmt bei einer passenden Gelegenheit ihren Torhüter vom Eis. Doch dazu kam es erst einmal nicht. Petr Sulcik gelang bei einer verbleibenden Spielzeit von 23 Sekunden das 3:1 im Tor von Leipzig unterzubringen. Die Raubfische waren nun noch am Feiern, da gelang Lars Müller für die Leipziger noch vom Bully das 3:2 für die Icefighter zu erzielen.

Somit haben die Rostock Piranhas die ersten drei Punkte auf ihrem Konto. Die Tabelle sieht nach diesem Wochenende aus Rostocker Sicht freundlich aus. Dortmund hat vier Punkte, Rostock und Bad Nauheim haben drei Punkte. Leipzig trägt mit zwei Punkten erst einmal die rote Laterne.

Am kommenden Wochenende reisen die Piranhas nach Bad Nauheim. „In den Aufstiegsspielen zur zweiten Bundesliga gibt es keine leichten oder schweren Spiele mehr. Es zählt nur, den Kampf anzunehmen und dies hat meine Mannschaft an diesem Wochenende gemacht,“ so der Trainer Wolfgang Wünsche nach dem Spiel.

Nach dem Spiel musste man auch wieder unschöne Szenen hinter der Rostocker Mannschaftsbank sehen. Der Leipziger Trainer trommelte an das Plexiglas und pöbelte dem im Interview befindlichen Wolfgang Wünsche an.


Rostock Piranhas: 31 Tobias John, 43 Rostislav Kosarek - 97 Rene Wegner, 96 Keven Gall, 76 Vjatcheslav Koubenski, 38 Vitalij Blank, 7 Christopher Schimming, 32 Max Janke, 78 Jan Schmidt - 67 Karol Bartanus, 94 Phil Bergemann, 93 Daniel Ternick, 20 Jens Stramkowski, 6 Anton Marsall, 16 Paul Stratmann, 19 Phillip Labuhn, 10 Petr Sulcik; Trainer: Wolfgang Wünsche

IceFighters Leipzig: 30 Steve-Andy Themm, 25 Erik Reukauf - 8 Florian Ullmann, 90 Billy Themm, 76 Olliver Kämmerer, 72 Petr Hrach, 57 Johannes Heinze - 21 Kevin Nighbert, 91 Lars Müller, 12 Michael Henk, 87 Markus Beringschmidt, 27 Sören Breiter, 82 Marcel König, 9 Tomas Vrba, 7 Jedrzej Kasperczyk, 88 Arthur Gross; Trainer: Manfred Wolf

Tore: 1:0 Anton Marsall (18:36 / Max Janke, Petr Sulcik); 1:1 Tomas Vrba (35:33 / Lars Müller, Kevin Nighbert); 2:1 Paul Stratmann (52:55 / Petr Sulcik, Christopher Schimming); 3:1 Petr Sulcik (59:37 / Vitalij Blank, Anton Marsall); 3:2 Lars Müller (59:44 / Sören Breiter, Billy Themm)

Schiedsrichter: Lars Richter (EHC Timmendorfer Strand 06) - Assistenten: Fynn Falten, Wayne Gerth

Zuschauer: 976

Strafminuten: 6:6

2-Minuten-Strafe: Vitalij Blank, Max Janke, Jens Stramkowski / Petr Hrach, Markus Beringschmidt, Florian Ullmann

 

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Sonntag  26. 02. 2012 EHC Timmendorf vs EV Duisburg Füchse 1 : 3 0:1-0:2-0:1
Tore:

Tor

54:46 Christian Herrmann (Marco Meyer, Moritz Meyer) 06:43 Daniel Huhn (Markus Schmidt, Clarke Breitkreuz)
15:48 Dennis Fischbuch (Daniel (FL) Fischbuch, Thomas Ziolkowski)
39:43 Markus Schmidt (Benjamin Hanke, Dennis Fischbuch)
 
 
Strafen: 2 Minuten Strafe 05:13 Marcus Klupp - (Beinstellen)
37:57 Marcus Krützfeldt - (Beinstellen)
40:59 Marcus Klupp - (Ellbogen-Check)
 
18:09 Markus Schmidt - (Spielverzögerung)
19:09 Christoph (FL) Ziolkowski - (Beinstellen)
57:23 Markus Schmidt - (Unkorrekter Körperangriff)
 
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe 37:57 Marcus Krützfeldt - (Kapitän / Assistent-Beschwerde)
59:24 Thorben Saggau - (Beschimpfung von Offiziellen
  keine    
  Spieldauer-Strafe 59:24 Thorben Saggau - (Beschimpfung von Offiziellen   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Team Team
Spieler
Goalie

1

Matthias Rieck
35 Björn Reinke
Verteidigung
2 Dennis Andersson
5 Marcus Klupp
18 Marcus Krützfeldt
24 Timo Wassermeier
27 Matthias Koglin
28 Jeffrey Maronese
39 Paul Paepke
Angriff
11 Moritz Meyer
15 Marco Meyer
17 Christian Herrmann
20 Kenneth Schnabel
23 David Rutkowski
44 Erich Dumpis
57 Patrick Saggau
91 Eddy Rinke

93

Ralf Rinke
Trainer: Andris Bartkevics
Arzt: Andreas Böhle
Mannschaftsleiter: Karl Rieck
 
Spieler
Goalie
30 Björn Linda (FL)
35 Etienne Renkewitz (FL)
Verteidigung
23 Thomas Ziolkowski
57 Maik Klingsporn (FL)
76 Patrik Gogulla
85 Markus Schmidt
88 Michael Hrstka
Angriff
17 Daniel Fischbuch (FL)
19 Benjamin Hanke
27 Dennis Palka (FL)
29 Alexander Preibisch (FL)
34 Daniel Huhn
37 Mats Schöbel
71 Clarke Breitkreuz
77 Dennis Fischbuch
81 Christoph Ziolkowski (FL)
96 Stephan Fröhlich (FL)
Trainer: Franz Fritzmeier
Arzt: Claus Petsch
Mannschaftsleiter: Matthias Roos
   
Schiedsrichter:: Sven Fischer, Jörg Edler, ??
Zuschauer:  
EHC Timmendorf Beach Boys setzen Ausrufezeichen

Am Sonntagabend hofften dann über 1000 Zuschauer im ETC auf die nächste Sensation und auch wenn es nicht zum zweiten Sieg reichte, so konnten die Fans doch stolz auf ihre Beach Boys sein, die wieder eine starke Leistung zeigten. In der siebten Minute ging Duisburg durch Daniel Huhn in Führung. Der EHCT hatte auch Chancen, konnte aber Goalie Björn Linda nicht überwinden. Besonders zu Beginn des zweiten Drittels drückten die Beach Boys auf den Ausgleich und standen mehrfach knapp davor, der Puck wollte aber einfach nicht ins Netz und wie so oft im Sport klingelte es dann auf der anderen Seite: Breitkreuz erhöhte auf 2:0 für die Füchse (26.). Wenige Sekunden vor Ende des Drittels baute Schmidt die Gästeführung noch auf 3:0 aus. Christian Herrmann sorgte in der 55. Minute mit seinem Anschlusstreffer noch einmal für großen Jubel im ETC, doch war dies leider auch der Schlusspunkt. Am Ende siegten die Gäste, die läuferisch sehr stark auftraten und mit Torhüter Linda den überragenden Mann des Abends in ihren Reihen hatte. EVD-Trainer Franz Fritzmeier zollte dem EHCT auf der anschließenden Pressekonferenz für die gezeigte Leistung größten Respekt

Trotz der Niederlage gegen Duisburg war EHCT-Coach Andris Bartkevics sehr zufrieden mit der Leistung seines Teams an diesem Wochenende und gab zu Bedenken, dass die Mannschaft sehr wenig Erfahrung mit solchen Spitzenspielen hat, da das spielerische Niveau in der Oberliga West ein ganz anderes ist als im Norden.

Nach zwei von sechs Spieltagen stehen die Beach Boys nun überraschend auf Platz zwei der Gruppe B der Oberligazwischenrunde und können am nächsten Wochenende wieder einen der ganz großen Favoriten ärgern, denn es kommt zu zwei Duellen mit den Kassel Huskies. Der Ex-DEL-Club gastiert am Freitag, den 02. März im ETC und Spielbeginn ist um 20 Uhr. Diese Partie dürfte für die Strandjungs das absolute Highlight der Saison werden und mit einem neuen Zuschauerrekord wird fest gerechnet. Am Sonntag tritt der EHCT dann die Reise nach Nordhessen an und wird hierbei wieder von zahlreichen Fans begleitet werden. Für alle, die nicht nach Kassel fahren, gibt es ein tolles Alternativprogramm: Eishockeylegende Kerry Goulet kehrt noch einmal auf das Timmendorfer Eis zurück und bestreitet ein Pflichtspiel für die zweite Mannschaft des EHCT in der Regionalliga Nord. Die Partie Timmendorf STORM gegen Harsefeld Tigers findet um 18 Uhr im ETC statt und kostet keinen Eintritt.
 
Füchse klettern an die Spitze

Ein perfektes 6-Punkte-Wochenende befördert den EVD an die Spitze der Tabelle in der Aufstiegsrunden-Gruppe B. Nach dem spannenden Spiel am Freitag gelang es mit einem 3:1 Erfolg auch die Punkte aus Timmendorf zu entführen.

Besser hätte der Start in die Gruppenphase nicht laufen können. Zwei Spiele, sechs Punkte. Doch der Erfolg war ein hartes Stück Arbeit. Bereits am Freitag musste das Team große Moral zeigen um das verschlafene zweite Drittel wieder gut zu machen und das Spiel gegen die Huskies zu drehen. Und auch am Sonntag in Timmendorf waren die drei Punkte keine leichte Aufgabe. Die Beachboys machten in der Anfangsphase klar, dass sie zeigen wollten wer Herr im Hause ist. Doch Björn Linda hielt seinen Kasten sauber. In der 7. Minute nutzte dann Daniel Huhn eine Überzahlsituation um den EVD in Führung zu bringen. Von da an war der Knoten geplatzt. Die Füchse spielten wie befreit auf und legte im zweiten Drittel durch Dennis Fischbuch und Markus Schmidt nach, so dass man mit einer komfortablen 3:0 Führung in den letzten Abschnitt ging. Diesen spielte man souverän runter, musste aber doch noch einen Ehrentreffer für die Timmendorfer durch Christian Herrmann hinnehmen. Dennoch können die Jungs von Trainer Franz Fritzmeier auf eine tadellose Leistung am Wochenende zurückblicken. Als nächstes stehen zwei Duelle gegen Halle auf dem Programm. Mit einer ähnlich guten Vorstellung wie in den letzten beiden Partien könnte man hier schon fast die Playoff Tickets buchen.

Tore:

0:1 (6:43) Huhn (Schmidt, Breitkreuz/5-4)
0:2 (25:48) Dennis Fischbuch (Daniel Fischbuch, Thomas Ziolkowski)
0:3 (39:43) Schmidt (Hanke, Dennis Fischbuch/5-4)
1:3 (54:46) Herrmann (Marco Meyer, Moritz Meyer).

Strafen:

Timmendorf 6 + 10 (Krützfeldt) + 10 + Spieldauer (Thorben Saggau)

Duisburg 6

Zuschauer: 1029
 

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Sonntag  26. 02. 2012 EJ Kassel Huskis vs MEC Halle 04 Sale Bulls 1 : 3 1:0-0:1-0:2
Tore:

Tor

14:17 Manuel Klinge (Petr Sikora) 28:50 Andreas Schmelcher (Matthias Schubert, Nikolaus Meier)
52:00 Florian Eichelkraut (Sebastian Lehmann)
59:16 Florian Eichelkraut(Empty Net)
 
 
Strafen: 2 Minuten Strafe 21:29 Niels Hilgenberg - (Stock-Check)
27:25 Florian Böhm - (Beinstellen), 2 MIN, 7:25
30:54 Marc Roedger - (Zu viele Spieler auf dem Eis)
35:12 Petr Sikora - (Beinstellen)
58:24 Michael Christ - (Haken)
 
03:24 Nikolaus Meier - (Behinderung)
06:06 Troy Bigam - (Stock-Check)
48:20 Robert Wolfermann - (Beinstellen) Penalty
 
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Team Team
Spieler
Goalie
30 Marek Mastic
35 Adam Ondraschek
Verteidigung
6 Alexander Engel
10 Stéphane Robitaille
11 Dennis Klinge
65 Semen Glusanok
74 Daniel Reiß
91 Niels Hilgenberg
96 Emanuel Grund
Angriff
9 Manuel Klinge
13 Michael Christ
20 Artjom Kostyrev
22 Petr Sikora
27 Marc Roedger
62 Florian Böhm
66 Chritoph Koziol
78 Alexander Heinrich
82 Julian Grund
87 Patrick Berendt
Trainer: Jamie Bartmann
Co-Trainer: Matthias Kolodziejczak
Arzt: Hans Vater
Arzt: Hans Schafdecker
Mannschaftsleiter: Ulrich Böhm
Mannschaftsleiter: Milan Ondraschek
 
Spieler
Goalie
30 Lukas Steinhauer
53 Robert Wolfermann
Verteidigung
7 Nikolaus Meier
8 Andreas Schmelcher
9 Eric Uwe Wunderlich
17 Kilian Glück
77 Jiri Polak
90 Nicolas Turnwald
Angriff
10 Sebastian Lehmann

11

Maximilian Merkle
21 Benjamin Thiede
25 Artur Grass
31 Ivan Kolozvary
51 Damian Martin
52 Alexander Zille
57 Troy Bigam
81 Matthias Schubert
88 Max Veltwisch
91 Artur Lemmer
93 Florian Eichelkraut
Trainer: Jiri Otoupalik
Co-Trainer: Uwe Liebertau
Mannschaftsleiter: Andreas Werkling
   
Schiedsrichter:: Nicole Hertrich, Denis Kyei-Nimako, Patrick Leven
Zuschauer: 4.126
Huskies unterliegen den Halle Saale Bulls

Personell unverändert gegenüber dem ersten Endrundenspiel in Duisburg und als klarer Favorit traten die Schlittenhunde heute zum ersten Heimspiel gegen die Halle Saale Bulls an.

Die 4.126 Zuschauer rieben sich aber von Beginn an verwundert die Augen, denn nicht die stärker eingeschätzten Huskies, sondern die Gäste aus Sachsen-Anhalt bestimmten zunächst die Partie. Nachdem in den ersten drei Minuten gute Gästechancen nicht verwertet wurden, kamen die Huskies erst kurz darauf durch Sikora und Manuel Klinge zu ersten Gelegenheiten. Da zwei Powerplaysituationen der Schlittenhunde und ein Engel-Solo in Minute elf ebenfalls nicht von Erfolg gekrönt waren, übernahmen die Saale Bulls wieder das Kommando, Martin Fous blieb aber gegen Sebastian Lehmann und Florian Eichelkraut Sieger.
Offensiv kam von den Schlittenhunden in dieser Phase zu wenig, was in erster Linie dem aggressiven, aber riskanten Forechecking der Gäste geschuldet war. Dieses Risiko wurde auch belohnt – mit einer Ausnahme: In Spielminute 15 verlud Petr Sikora mit einer Aktion die komplette Hallenser Hintermannschaft und setzte Manuel Klinge ein, der trocken in den Winkel zur schmeichelhaften 1:0-Huskiesführung vollendete.
Dass die Gäste nicht zum verdienten Ausgleich kamen, war in erster Linie Martin Fous zu verdanken, der beste Chancen zunichte machte, unter anderem einen Alleingang von Troy Bigam. So ging es mit einer unverdienten Huskies-Führung in den Mittelabschnitt.

Dort bot sich das gleiche Bild wie schon im ersten Drittel. Offensivaktionen der Blau-Weißen waren Mangelware, stattdessen hatten weiterhin die Saale Halle Bulls die größeren Spielanteile. Nachdem sie in der 21. Minute noch einen zwei auf eins Konter vergaben und drei Minuten später der Pfosten für Fous rettete, war nach 29 Minuten das Huskies-Glück endgültig aufgebraucht. In Überzahl traf Andreas Schmelcher zum längst überfälligen Ausgleich.
Dieser Gegentreffer schien zumindest ein kleiner Weckruf gewesen sein, denn immerhin konnten die Huskies bis zum Ende des Drittels ihre Gegenspieler vom Tor fern halten und das Spiel ausgeglichener gestalten, allerdings ohne selbst ein Konzept gegen die massive Bullen-Abwehr zu finden. Trotzdem hätte Michi Christ sieben Sekunden vor der Sirene den Spielverlauf beinahe auf den Kopf gestellt, er vergab den Rebound nach einem Engel-Distanzschuss aber.

Zu Beginn des Schlussabschnitts kamen endlich die Huskies besser ins Spiel. Aus spitzem Winkel verfehlte Marc Roedger aus spitzem Winkel das Tor nur knapp (45.) und 40 Sekunden später strich ein Engel-Schuss nur haarscharf über den Querbalken. Die beste Möglichkeit zum erneuten Führungstreffer bekam Petr Sikora nach 48:20 Minuten: MEC-Torhüter Wolfermann konnte den Oldie bei einem Alleingang nur unfair stoppen – Penalty lautete das Urteil der fehlerfrei pfeifenden Nicole Hertrich. Doch wie auch schon am vergangenen Sonntag gegen die Roten Teufel aus Bad Nauheim ließ Sikora diese Chance liegen. Die Huskies waren nun am Drücker und dem Führungstreffer näher als die Gäste. Doch mitten in diese Drangperiode der Rückschlag: Genau 52 Minuten waren gespielt, als der bis dato tadellose Martin Fous einen harmlosen Schuss nach vorn prallen ließ – Florian Eichelkraut ließ sich diese Chance nicht entgehen und erzielte das 1:2. Diesen Tiefschlag konnten die Huskies nicht mehr verarbeiteten und kamen nicht mehr zurück. Stattdessen machte erneut Eichelkraut 44 Sekunden vor der Schlusssirene mit einem Schuss ins leere Tor den Sack endgültig zu.

Zum ersten Mal in dieser Saison wurden die Schlittenhunde von ihren Fans mit Pfiffen in die Kabine verabschiedet, die verdienten Sieger aus Halle erhielten jedoch Applaus.
Punktlos starteten die Huskies somit in die Oberliga Endrunde. Am kommenden Wochenende kommt der Gegner zwei Mal aus Timmendorf. Sechs Punkte und eine deutliche Leistungssteigerung sind dabei Pflicht, um den Traum vom Einzug in die Playoffs weiter am Leben zu erhalten.
 
MEC Halle 04 Sale Bulls Halle übertrumpft die Huskies

Nach der schwachen Leistung vom Freitag gegen Timmendorf (3:4) mussten die Saale Bulls am Sonntag zum Ex-DEL Team der Huskies aus Kassel reisen. Die Nordhessen gelten in den Aufstiegsspielen als heißer Favorit auf das Weiterkommen, verloren aber wie die Saale Bulls am Freitag ihr erstes Spiel (3:4 in Duisburg). Rund 200 Hallenser machten sich auf den Weg um ihre Mannschaft in Kassel zu unterstützen und erwiesen sich ein Mal mehr als der "7. Mann" für ihre Mannschaft. Das lag aber auch daran, dass die Saale Bulls wie ausgewechselt spielten. Die Mannschaft vom Freitag kann das nicht gewesen sein, welche da nach Kassel reiste. Aber der Reihe nach.
Die Saale Bulls begannen von Anfang an mit agressiven Forechecking und überraschten die Gastgeber sichtlich. Kassel kam nur schleppend ins Spiel.
Die hallesche Abwehr stand sicher und auch der für den verletzten Lukas Steinhauer (Verdacht auf Schlüsselbeinbruch) ins Tor gerückte Robert Wolfermann lieferte eine erstklassige Vorstellung ab. Gleich in den ersten Minuten prüften die Saale Bulls den Kasseler Torhüter Martin Fous ein ums andere Mal.
Halle, im ersten Abschnitt die bessere Mannschaft, kassierte dann aber wie aus dem Nichts das erste Tor des Abends. Nach einem Konter kann Manuel Klinge für über 4000 Zuschauern die Huskies in Führung bringen. Die Saale Bulls blieben trotzdem am Drücker, doch es ging mit 0:1 in die Pause. Auch im zweiten Abschnitt verkehrte Welt. Halle überlegen und Kassel kann nur bei Kontern gefährlich an das Gehäuse von Robert Wolfermann heran kommen. Kassel erarbeitete sich nun auch mehr Spielanteile und kam zu guten Chancen. Rettete nicht die Bulls-Abwehr um Robert Wolfermann, so war der hallesche Goalie oder das Torgehäuse zur Stelle. Die Fans der Saale Bulls waren auf den Rängen ebenso unnachgiebig wie ihre Mannschaft, zum Erstaunen vieler Kasseler Zuschauer. Knapp 9 Minuten waren im 2. Drittel gespielt, Kassel in Unterzahl, da nimmt Halles Spieler Andreas Schmelcher all seinen Mut zusammen und hämmert den Puck unhaltbar in das Huskies-Gehäuse. Der längst verdiente Ausgleich stand endlich auf der Anzeigetafel - mehr als verdient. Die Hessen nun sichtlich orientierungslos beschränkten sich aufs Kontern, fanden kaum ein Konzept einen ordentlichen Spielaufbau aufzuziehen.
1:1 auch der Stand zur 2. Pause. Im letzten Drittel kam Kassel besser ins Spiel, die Saale Bulls nun etwas passiver, lauerten auf Konter.
Wirklich gefährlich waren die Huskies auch jetzt nicht und sonst war Robert Wolfermann und seine Abwehr da. Nach 8 Minuten im 2. Drittel musste dieser in höchster Not einen Kasseler Spieler von den Kufen holen. Das Resultat hieß: Penalty (Strafstoß). Der gefaulte Petr Sikora trat an, Robert Wolfermann hielt stark. Was den Kassel Huskies verwehrt wurde, gelang 4 Minuten später den Saale Bulls. Sebastian Lehmann legt auf Florian Eichelkraut vor, der nur noch an Martin Fous vorbeischieben muss. Die nie geglaubte, aber hoch verdiente Führung war endlich gelungen - Kassel stehend K.O.. Souverän hielten die Hallenser nun die Huskies vom Tor fern. Zugunsten eines weiteren Feldspielers nahmen die Kasseler nun ihren Torhüter vom Eis.
Und wieder nahm Florian Eichelkraut danken an und traf in das leere Tor - 1:3. So hieß es auch am Ende eines Abends, an dem die Saale Bulls zeigten, welche Qualität in dieser Mannschaft doch steckt und das man auch mit den vermeintlich großen Teams mithalten kann. Einzige Wermutstropfen an diesem Abend waren die Ausfälle von Lukas Steinhauer und Kilian Glück, welche beide mit Verdacht auf Schlüsselbeinbruch ausfielen und für die die Saison beendet scheint. Punktgleich mit Timmendorf, sind die Saale Bulls nun Zweiter in ihrer Gruppe hinter den Füchsen aus Duisburg. Gegen eben diese Duisburger Füchse geht es am Freitag zum nächsten Spiel in der halleschen Volksbank Arena. Anstoß ist wie gewohnt 20Uhr.


Wolfermann wird zum Wundermann

Das Wort Sensation ist durch allzu häufigen Gebrauch im Sport reichlich abgegriffen. Am Sonntag aber war es wieder einmal so weit. Die Saale Bulls aus Halle haben nur 46 Stunden nach der abgrundtief schlechten Leistung und der desaströsen Heim-Niederlage gegen Timmendorf einen nicht erwarteten 3:1-Auswärtssieg bei den Kassel Huskies geschafft und haben nun plötzlich wieder allerbeste Karten im Aufstiegsrennen um den einen zu vergebenden Platz in der zweiten Bundesliga.
Der Held im mit 4 126 Zuschauern fast ausverkauften Kasseler Eisstadion war Robert Wolfermann, der nur durch das Pech von Lukas Steinhauer ins Tor rückte. Beim Warmspielen wurde Steinhauer von einem Puck getroffen, es besteht der Verdacht auf Schlüsselbeinbruch. "Ich habe einfach nicht nachgedacht über diese komische Situation und gehalten, so gut wie ich konnte", sagte der sonstige Ersatz-Torwart nach der Spiel.

Nur einmal war Wolfermann machtlos, als in der 15. Minute der deutsche Nationalspieler Manuel Klinge zum einzigen Tor für Kassel traf. Schon zu diesem Zeitpunkt waren die Saale Bulls die klar bessere Mannschaft, einzig das Toreschießen wollte nicht gelingen. Es dauerte bis zur 29. Minute, ehe Andreas Schmelcher mit einem Weitschuss endlich Erfolg hatte. Danach hatte Bigam Pech, als er nur den Pfosten traf.

Wie aus heiterem Himmel kam Kassel in der 47. Minute noch einmal zurück. Wolfermann musste in höchster Not gegen Petr Sikora auf Kosten eines Penaltys klären. Und Wolfermann wurde in dieser Minute endgültig zum Wundermann. Er parierte den Schussversuch von Sikora ganz locker. "Ich bin einfach nur stehengeblieben. Das mache ich immer so", sagte Wolfermann später, so als hätte er die einfachste Aufgabe der Welt gelöst.

Wolfermanns Heldentat war das Signal für ein spektakuläres Finale der Saale Bulls. Florian Eichelkraut erhöhte in der 52. Minute auf 2:1. 90 Sekunden vor Schluss holte Kassel schließlich seinen Torwart zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers vom Eis. Erneut traf Eichelkraut zum 3:1 ins leere Tor.

Die 200 mitgereisten Fans aus Halle und die Spielerfrauen feierten auf den Rängen ausgelassen die stärkste Saisonleistung ihrer Mannschaft.

Unverständlich aber bleibt der Leistungsunterschied zum Freitag. "Es gibt eben Sachen, die kann man auch mit dem Abstand von zwei Tagen nicht erklären", sagte Trainer Jiri Otoupalik. Am Freitag gegen Duisburg muss er seine Mannschaft wieder umbauen. Neben Steinhauer wird auch Kilian Glück fehlen, der am Sonntag nach zehn Minuten ebenfalls mit Verdacht auf Schlüsselbeinbruch aufgeben musste.
 

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Sonntag  26. 02. 2012 Ratinger Aliens 97 vs Königsborner JEC Bulldogs 5 : 4 0:2-3:1-2:1
Tore:

Tor

         
Strafen: 2 Minuten Strafe          
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter::  
Zuschauer:  
Ratingen gleicht gegen die Bulldogs aus

Nach den ersten beiden Spielen in den Pokal-Playoffs der Oberliga-West steht es zwischen den Ratinger Ice Aliens und den Königsborn Bulldogs 1:1. Beide Partien endeten äußerst knapp mit jeweils nur einem Tor Unterschied. Die nächsten beiden Spiele versprechen Hochspannung.

Am Freitag in Unna unterlagen die Außerirdischen mit 2:3. Bis zur letzten Sekunde der Partie drängten die Ratinger mit allen Kräften auf den Ausgleich, doch ein Tor fiel nicht mehr. "Das war ärgerlich, aber so ist nun mal Sport", sagte Torhüter Dennis Kohl, der das Geschehen verletzungsbedingt von der Tribüne verfolgen musste. Für ihn stand Junioren-Goalie René Dömges im Tor, der bei seiner ersten Oberliga-Partie eine gute Figur machte.

Auch am Sonntag standen sich zwei Mannschaften gegenüber, die auf Augenhöhe agierten. Schon im ersten Drittel wurde deutlich, dass die Ice Aliens an diesem Abend unbedingt als Sieger vom Eis gehen und damit ein weiteres Heimspiel erkämpfen wollten. Mit viel Einsatz und Laufbereitschaft gingen die Ratinger zu Werke, kassierten jedoch in Unterzahl einen Gegentreffer und mussten bis zur ersten Pause ein weiteres Tor schlucken.

Im zweiten Abschnitt konnten sie ihre personelle Überlegenheit jedoch ausspielen. Vor allem die Sturmreihe mit Lance Monych, Sören Hauptig und Artur Tegkaev konnte Erfolge verbuchen und erzielte gleich drei Treffer gegen die Bulldogs, die ebenfalls noch einmal die schwarze Scheibe über die Linie brachten. So stand es zur zweiten Pause Unentschieden 3:3. Negativer Höhepunkt des Mittelabschnitts war eine überzogene Strafe gegen Aliens-Stürmer Thorsten Gries, der wegen übertriebener Härte für 2+2 Minuten vom Eis musste und gleichzeitig eine 2+10 minütige Strafe wegen eines Checks erhielt, den er gar nicht begangen hatte.

Auch in der Folgezeit kochten die Emotionen beim zweiten Spiel dieser Serie immer weiter hoch, auch unter Beteiligung des Schiedsrichtergespanns. Ein Phantomtor, eigenwillige Entscheidungen und weitere Strafzeiten ließen manchen Zuschauer und beide Mannschaften oftmals staunen. Am Ende hatten die Ratinger jedoch das Quäntchen Glück auf ihrer Seite, um das Spiel für sich zu entscheiden. Sören Hauptig und Thorsten Gries trafen im letzten Drittel und brachten die Ice Aliens in Führung. Königsborn kam nur noch zu einem Treffer, trotz doppelter Überzahl in der Schlussminute, in der Shahab Aminikia eine Spieldauerdisziplinarstrafe kassierte und damit im nächsten Spiel ausfallen wird.

Ob Torhüter Dennis Kohl am kommenden Freitag wieder zum Einsatz kommen wird, ist derzeit noch fraglich. Dass man sich jedoch auf René Dömges verlassen kann, bewies er in beiden Spielen am vergangenen Wochenende.
 
Der KJEC hoffet auf Siege in den nächsten SpielenBulldogs unterliegen knapp in Ratingen – Patric Schnieder bleibt beim KJEC

Knappe 5:4-Pleite sorgt für Ausgleich in der „Best-of-five“-Serie

Der KJEC hoffet auf Siege in den nächsten Spielen

Es ging wieder einmal heiß her beim Aufeinandertreffen des Königsborner JEC mit den Ratinger Ice Aliens. Wie bereits am Freitag stand der Sport teilweise leider nur im Hintergrund und so wurde erneut versucht, mit unfairen Mitteln den Kader der Bulldogs noch stärker zu dezimieren. Sogar nach Abpfiff wurde i Kabinengang noch Torwart May mit einem Schlag von Hinten attackiert. Somit kann man vom Glück reden, dass sich keiner der Jungs von Trainer Banaszak ernsthaft verletzt hat.

Vor der Partie erhielt Banaszak die erste Hiobsbotschaft, da mit Michal Bezouska der Topscorer ausfiel und somit musste er erneut die Sturmreihen umformieren. Dennoch stieg man gut in die Partie ein und führte zur Pause bereits mit 0:2 in Ratingen. Die Treffer erzielten Stürmer André Kuchnia und Verteidiger Wolfgang Hrstka. Wie zuletzt war dann der zweite Spielabschnitt der schwächere und so musste man gleich drei Treffer hinnehmen. Da Lars Gerike noch für die Bulldogs traf, ging man mit einem Stand von 3:3 ins letzte Drittel.

Dort ging es dann heiß her. Zunächst gingen die Ice Aliens in Führung, ehe Patric Schnieder wieder ausgleichen konnte. In einer nun immer spannender werdenden Partie lag das Glück dann nicht auf der Seite des KJEC und so konnten die Gastgeber drei Minuten vor dem Ende das entscheidende 5:4. Eine 5-Minutenstrafe und die daraus folgende Überzahlsituation folgte allerdings zu spät und erst wenige Sekunden vor dem Abpfiff und so kam es nicht mehr zu dem ersehnten Ausgleichtreffer der Bulldogs.

Dies hat nun die Folge, dass es nach zwei Spiele 1:1 steht um man mindestens noch zweimal aufeinander trifft. So trifft man nun am Freitag erneut zu Hause an. Die Partie in der Eissporthalle Unna beginnt wie gewohnt um 20 Uhr. Am Sonntag muss man dann wieder auswärts ran, die Partie in Ratingen beginnt bereits um 18 Uhr. Sollte sich immer noch kein Finalist ermitteln lassen, kommt es in der kommende Woche Dienstag zum Entscheidungsspiel in der Eissporthalle Unna.

Personell gesehen gibt es auch diese Woche wieder Positives zu berichten. So konnte man sich mit Stürmer Patric Schnieder auf eine weitere Saison im Trikot der Bulldogs einigen. Der Stürmer, der auch an diesem Wochenende wieder traf, spielte bereits in der vergangenen Saison beim Königsborner JEC. Im Sommer wechselte er dann kurzzeitig nach Netphen, kam aber nach zwei Monaten wieder zurück und geht somit nun demnächst in seine dritte Saison bei den Bulldogs.

 

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Sonntag  26. 02. 2012 Hammer Eisbären vs Frankfurter Löwen 4 : 3 1:1-1:2-2:0
Tore:

Tor

10:35 1:1 Pierre Klein (Matthias Potthoff) UZ1
25:27 2:1 Milan Vanek (Pierre Klein)
49:41 3:3 Pierre Schulz (Tim Pietzko, Pierre Klein)
57:01 4:3 Pierre Klein (Matthias Potthoff)
 
04:09 0:1 Roland Mayr (Jan Barta, Ryan Fairbarn)
27:57 2:2 Ryan Fairbarn (Martin Schwaiger, Sven Breiter)
37;46 2:3 Jan Barta
 
Strafen: 2 Minuten Strafe 16 Min.   10 Min.    
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe Giebler
Pietzko
 
  Bauscher    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter::  
Zuschauer:  
Eibären gleichen aus

Die Hammer Eisbären konnten am Abend in der "Best of five"-Serie gegen die Löwen aus Frankfurt ausgleichen. Vor kanpp 500 Zuschauern feierten das Plate-Team ein 4:3 ((1:1, 1:2, 2:0) und sichert den Hammer Fans somit ein weiteres Heimspiel am kommenden Sonntag (4.3., 18:30 Uhr). Die Eisbären drehten einen 2:3 Rückstand zur freude von Carsten Plate, der den Sieg auf den größeren Kadar zurückführte. Die Kraft habe zum Schluss den entscheidenden ausschlag gegeben.

ausführlicher Spielbericht folgt.........
Und da ist der Puck wo er hingehört im Kasten!Löwen unterliegen in Hamm

Nach dem Sieg am Freitag gegen Hamm scheitern die Löwen Frankfurt am Sonntag in Hamm. Die Eisbären gleichen die Serie mit einem 4:3-Sieg aus.

Die Löwen Frankfurt haben am Sonntagabend das zweite Spiel in den Pokal-Qualifikations-Playoffs verloren. In Hamm zogen die Löwen mit einem 4:3 den Kürzeren. Hamm gleicht damit in der Best-of-5-Serie aus.

Roland Mayr erzielte nach acht Minuten den ersten Treffer des Abends. Doch die Hammer Eisbären ließen sich nicht einschüchtern und fanden die richtige Antwort: vier Minuten nach Mayrs Treffer glichen die Gastgeber aus. Fünf Minuten nach der Pause erhöhten die Westfalen sogar auf 2:1.

Doch noch vor der zweiten Pause schafften es die Löwen, wieder in Führung zu gehen. Ryan Fairbarn glich zunächst in der 28. Minute aus, Jan Barta sorgte dann zwei Minuten vor dem Ende des Mitteldrittels für die 3:2-Führung der Gäste.

Der Schlussabschnitt gehörten dann aber wieder ganz den Eisbären, die mehr Anteile hatten und das Spiel wieder drehten. Nach zehn Minuten im dritten Drittel fiel der 3:3-Ausgleich, zwei Minuten vor dem Ende dann der 4:3-Siegtreffer für die Hammer Eisbären.

Damit gleichen die Hammer in der Serie aus und es steht nach zwei Spielen 1:1. Das nächste Spiel dieser Serie findet am Freitag in der Eissporthalle Frankfurt statt. Um 19:30 Uhr geht es los, Karten dafür gibt es im Löwen Ticket-Shop und an der Abendkasse.

Hammer Eisbären - Löwen Frankfurt 4:3 (1:1, 1:2, 2:0)

0:1 (04:09) Roland Mayr (Jan Barta, Ryan Fairbarn)
1:1 (10:35) Pierre Klein (Matthias Potthoff) UZ1
2:1 (25:27) Milan Vanek (Pierre Klein)
2:2 (27:57) Ryan Fairbarn (Martin Schwaiger, Sven Breiter)
2:3 (37:46) Jan Barta
3:3 (49:41) Pierre Schulz (Tim Pietzko, Pierre Klein)
4:3 (57:01) Pierre Klein (Matthias Potthoff)

Strafen: Hamm 16 + 10 (Giebler) + 10 (Pietzko) - Frankfurt 10 + 10 (Bauscher).


Zuschauer: ca. 270.
 

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