Deutscher Eishockey Bund

Spielbericht Oberliga West 02. 03. 2012
Ice Fighters Leipzig vs EHC Dortmund Westfalen-Elche Spielberichte
Roten Teufel Bad Nauheim vs Rostocker EC Piranhas Spielberichte
MEC Halle 04 Sale Bulls vs EV Duisburg Füchse Spielberichte
EHC Timmendorf vs EJ Kassel Huskis Spielberichte
Königsborner JEC Bulldogs vs Ratinger Aliens 97 Spielberichte
Frankfurter Löwen vs Hammer Eisbären Spielberichte
Tabelle Spieltag
Freitag,  02. 03. 2012 Ice Fighters Leipzig vs EHC Dortmund Westfalen-Elche 1 : 2 n. P. 0:0-1:0-1:0-0:0-0:1
Tore:

Tor

37:37 Jens Müller (Lars Müller, Michael Henk)
 
45:40 Stephan Kreuzmann (Nils Liesegang, Ryan Martens)
 
 
Penaltyschießen  
Michael Henk Tor
Lars Müller  
Tomas Vrba  
Tor Ryan Martens
Tor Christian Kretschmann
   
 
Strafen: 2 Minuten Strafe 15:24 Arthur Gross - (Stock-Check)
44:47 Florian Ullmann - (Check gegen die Bande)
56:28 Tomas Vrba - (Beinstellen)
 
50:24 Ryan Martens - (Beinstellen)
52:07 Sebastian Eickmann - (Check gegen die Bande)
 
 
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
  Team
Spieler
Goalie
25 Erik Reukauf
30 Steve Themm
Verteidigung
8 Florian Ullmann
16 Jens Müller
57 Johannes Heinze
72 Petr Hrach
76 Oliver Kämmerer
90 Billy Themm
Angriff
7 Jedrzej Kasperczyk
9 Tomas Vrba
12 Michael Henk
21 Kevin Nighbert
27 Sören Breiter
82 Marcel König
88 Arthur Gross
91 LarsMüller
Trainer: Manfred Wolf
Co-Trainer: Roberto Pohle
Mannschaftsleiter: Andre Krüll
Mannschaftsleiter: Felix Kurtze
 
Spieler
Goalie
31 Benjamin Finkenrath
35 Jan-Alexander Kremer
Verteidigung
2 Florian Kirschbauer
4 Stephan Kreuzmann
22 Dieter Orendorz
28 Benedikt Kastner
33 Manuel Neumann
44 Sebastian Eickmann
55 Niklas Clusen
Angriff
5 Christian Kretschmann
7 Philipp Michl
8 Ryan Martens
16 Michael Schmerda
18 Thomas Richter
25 Branislav Pohanka
88 Frank Petrozza
93 Mike Ortwein
98 Nils Liesegang
Trainer: Frank Gentges
Arzt: Stebener Markus
Mannschaftsleiter: Klaus Picker
   
Schiedsrichter:: Sven Fischer, Fynn Falten, Jan-Thore Meyer
Zuschauer:  
Ice Fighters Leipzig IceFighters unterliegen Dortmund mit 1:2 nach Penaltyschießen

Nach einem schnellen und packenden Spiel mussten sich die IceFighters am Freitagabend den Dortmunder Elchen erst nach dem Penaltyschießen geschlagen geben. Die Entscheidung fiel, aus Sicht beider Trainer, letztlich zu Gunsten des glücklicheren Teams, weil die Gäste zwei Penalties verwandeln konnten, während für die IceFighters nur Michael Henk erfolgreich war.
Die Heimfans sahen ihr Team über weite Strecken mit kontrollierter Offensive und konzentrierter Defensive, die dem schnellen und einfachen Dortmunder Spiel stand hielt. In den entscheidenden Situationen war dann auch Steve Themm zur Stelle, der mit zahlreichen Paraden sein Tor sauber hielt. Die erste Strafe der Partie gegen die Heimmannschaft überstand das Team von Mannix Wolf unbeschadet und das Spiel ging torlos in die erste Pause.

Im Mitteldrittel führten beide Teams das Spiel des ersten Abschnitts fort. Es gab Chancen auf beiden Seiten. Jens Müller war das erste Ausrufezeichen vorbehalten, indem er mit einem Schlagschuss von der blauen Linie an der rechten Bande den Führungstreffer erzielte, der bis zur zweiten Pause Bestand haben sollte.

Knapp fünf Minuten nach dem Wiederanpfiff musste Florian Ullmann auf die Strafbank. Die Elche nutzten das resultierende Überzahlspiel zum Ausgleichstor, ebenfalls per Schlagschuss. Hielt in der 47. Minute den Ausgleich noch mit einem Save fest, hatten die IceFighters kurz darauf fast vier Minuten lang die Möglichkeit, im Powerplay eine Entscheidung herbei zu führen. Leider blieb die Überzahl torlos und das Spiel ging zunächst in die Verlängerung, in der sich am Spielstand auch nichts änderte.

Im Penaltyschießen war Michael Henk als erster Leipziger Schütze erfolgreich, Dortmunds Martens glich gleich darauf aus. Lars Müller scheiterte am Schlussmann der Elche, Finkenrath. Dortmunds Kretschmann brachte sein Team in Führung und brachte damit Tomas Vrba unter Zugzwang, der mit seinem Versuch leider auch scheiterte. Damit war der Sieg für die Gäste perfekt, die IceFighters mussten sich mit einem Punkt zufrieden geben.

BILDER


Am Sonntag besteht die Möglichkeit, im direkten Rückspiel in Dortmund weitere Punkte zu sammeln. Das Spiel beginnt 19 Uhr.

Statistik: 1:0 38. Jens Müller (L. Müller/Nighbert); 1:1 45. Kreuzmann +1; 2:1 Kretschmann (Penaltyschießen)

Strafen: Leipzig 6 – Dortmund 4

 
Elche siegen nach Penaltyschießen 1:2
IceFighters Leipzig - EHC Dortmund 1 : 2 nP (0:0,1:0,0:1;0:1)IceFighters Leipzig - EHC Dortmund 1 : 2 nP (0:0,1:0,0:1;0:1)

Beide Trainer waren sich nach Spielende einig und sprachen von einem sehr guten und schnellen Spiel. Dass der EHC Dortmund am Freitagabend in Leipzig mit 2:1 nach Penaltyschiessen bei den IceFighters gewinnen konnte, lag an einem Glücksgriff von Elche Coach Frank Gentges. Der erinnerte sich nämlich bei der Auswahl seiner Schützen für den Zusatzpunkt daran, wie abgezockt Christian Kretschmann in der letzten Saison im Trikot des Neusser EV einen Penalty gegen den EHC verwandelte. Der knapp 19-jährige rechtfertigte das Vertrauen. Zuerst verwandelte Michael Henk (letzte Saison noch beim EHC) seinen Penalty für Leipzig, Ryan Martens konnte für die Elche egalisieren. Im zweiten Durchgang konnte Benjamin Finkenrath dem Leipziger Routinier Lars Müller den Puck vom Schläger spitzeln, dann lief Christian Kretschmann an, versetzte den guten IceFighter Goalie Steve Themm und brachte die Scheibe mit der Rückhand hoch ins Netz. Ein sehenswerter Treffer! Als dann Tomas Vrba, im Spiel einer der Besten für Leipzig, auch an EHC-Keeper Benjamin Finkenrath scheiterte, konnten sich die Westfalen Elche über die zwei Punkte freuen und damit die Tabellenführung in der Gruppe A der Oberliga Endrunde behaupten (punktgleich mit Bad Nauheim).

In der regulären Spielzeit mussten die Zuschauer in der Leipziger EisArena bis zur 38. Minute warten, bevor der erste Treffer fiel. In den ersten 15 Minuten hatten die Elche ein klares Plus im Torschussverhältnis, danach kamen die Icefighters immer besser ins Spiel. Beiden Teams boten sich gute Möglichkeiten, aber beide Torhüter ließen sich nicht überwinden. Das änderte sich durch das 1:0 durch Jens Müller, schon kurz zuvor war der EHC unter Druck. Der Rückstand setzte die Elche in Zugzwang und in Überzahl konnte Kapitän Stephan Kreuzmann in der 46. Minute mit einem satten Schlagschuss von der blauen Linie den Ausgleich markieren. Weiterhin ging es rauf und runter, kurz darauf musste Benjamin Finkenrath retten. Eine Minute später zeigte der Leipziger Keeper einen tollen Save gegen Nils Liesegang. Ab der 51. Minute musste der EHC fast vier Minuten in Unterzahl spielen, konnte aber das Unentschieden verteidigen. Kurz vor Ende der regulären Spielzeit hatten Philipp Michl, Frank Petrozza und Nils Liesegang noch gute Chancen und auch in der fünfminütigen Overtime gab es weitere gute Möglichkeiten für die Elche, die letzte hatte Ryan Martens vier Sekunden vor der Schlusssirene. Am Spielstand änderte sich nichts mehr, die endgültige Entscheidung musste also im Penaltyschiessen fallen.

Am Sonntag steht ab 19 Uhr im Eissportzentrum Westfalenhallen das Rückspiel zwischen dem EHC Dortmund und den IceFighters Leipzig auf dem Programm. Auch dies wird sicherlich kein Spaziergang werden, denn Leipzigs Trainer Mannix Wolf wird sein Team erneut gut einstellen. Auf der anderen Seite könnten die Elche mit einem weiteren Sieg einen großen Schritt in Richtung Qualifikation für die Aufstiegs-Play-Offs machen. Vor dem Spiel wird es übrigens eine Scheckübergabe durch den Kinderlachen e.V. Vorsitzenden Christian Vosseler an den EHC geben. Kinderlachen-Botschafter Neven Subotic hat seine Teilnahme an der Scheckübergabe zugesagt.

Torfolge:

1:0 Jens Müller (Lars Müller, Kevin Nighbert) 37:37
1:1 Stephan Kreuzmann (Nils Liesegang, Ryan Martens) 45:40
1:2 Christian Kretschmann [Sieg bringender Penalty]

Strafminuten: Leipzig 6 - EHCDO 4

Zuschauer: 1204

Mannschaftsaufstellung: Benjamin Finkenrath [31], Jan Kremer [35] (nicht eingesetzt) – Florian Kirschbauer [2], Stephan Kreuzmann [4], Dieter Orendorz [22], Benedikt Kastner [28] (C), Manuel Neumann [33] (A), Sebastian Eickmann [44] (A), Niklas Clusen [55], Dennis Schlicht [91], Mike Ortwein [93] – Christian Kretschmann [5], Philipp Michl [7], Ryan Martens [8], Michael Schmerda [16], Thomas Richter [18], Branislav Pohanka [25], Frank Petrozza [88], Nils Liesegang [98]
 

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Freitag,  02. 03. 2012 Roten Teufel Bad Nauheim vs Rostocker EC Piranhas 6 : 3 2:3-1:0-3:0
Tore:

Tor

07:44 Tobias Schwab (Überzahl-Tor) (Dylan Stanley, Kevin Lavallee)
08:27 Matthias Baldys (Dennis Cardona, Jannik Striepeke)
27:05 Dennis Cardona (Matthias Baldys, Jannik Striepeke)
48:55 Michel Maaßen (Überzahl-Tor) (Janne Kujala, Alexander Baum)
56:10 Tobias Schwab (Lanny Gare, Alexander Baum)
59:48 Janne Kujala (Kevin Lavallee, Michel Maaßen)
 
00:33 Petr Sulcik (Anton Marsall, Jens Stramkowski)
11:25 Jens Stramkowski (Überzahl-Tor) (Vitalij Blank, Max Janke)
19:59 Anton Marsall (Unterzahl-Tor) (Vitalij Blank, Max Janke)
 
Strafen: 2 Minuten Strafe 10:17 Lanny Gare - (Halten des Gegners)
39:10 Kevin Lavallee - (Beinstellen)
06:50 Petr Sulcik - (Beinstellen)
18:56 Jens Stramkowski - (Haken)
48:41 Paul Stratmann - (Haken)
 
 
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
  Team
Spieler
Goalie
35 Markus Keller
37 Patrick Glatzel
Verteidigung
3 André Mangold
4 Alexander Baum
5 Christian Franz
6 Daniel Ketter
25 Marc Kohl
Angriff
7 Tim May
8 Matthias Baldys
9 Michel Maaßen
10 Janne Kujala
14 Dennis Cardona
16 Jannik Striepeke
18 Lanny Gare
26 Kevin Lavallee
27 Tobias Schwab
44 Manuel Weibler
77 Pierre Wex
91 Dylan Stanley
Trainer: Fred Carroll
Co-Trainer: Marcus Jehner
 
Spieler
Goalie
31 Tobias John
43 Rostislav Kosarek
Verteidigung
7 Christopher Schimming
32 Max Janke
38 Vitalij Blank
76 Viatcheslav Koubenski
78 Jan Schmidt
96 Keven Gall
97 René Wegner
Angriff
6 Anton Marsall
10 Petr Sulcik
16 Paul Stratmann
19 Philip Labuhn
20 Jens Stramkowski
67 Karol Bartanus
Trainer: Wolfgang Wünsche
Arzt: Ulrike Trost
Arzt: Udo Franke
Mannschaftsleiter: Jan Pischke
Mannschaftsleiter: Dirk Weiemann
   
Schiedsrichter:: Christian Neubert, Daniel Melcher, Waldemar Schmidt
Zuschauer: 1.682
6:3-Heimsieg gegen Rostock - Sonntag Rückspiel an der Ostsee

Einen hart umkämpften 6:3 (2:3, 1:0, 3:0)-Heimsieg fuhren heute Abend die Roten Teufel vom EC Bad Nauheim gegen die Piranhas aus Rostock ein. Die Partie war bis ins letzte Drittel hinein offen, erst ein später Treffer von Maaßen ebnete den Weg zu den drei wichtigen Punkten. Am Sonntag geht es nun ins Rückspiel, wo man einen großen Schritt in Richtung Playoffs machen kann.

Die Hausherren konnten wieder auf Pierre Wex sowie Alexander Baum zurückgreifen, so dass mit Manuel Weibler in der Defensive drei Verteidigerpaare zur Verfügung standen. Allerdings brachte dies im ersten Abschnitt keine Sicherheit hinten - im Gegenteil: nach nur 33 Sekunden nutzte Rostocks Sulcik einen verloren gegangenen Schläger von Christian Franz, um den sich bietenden Platz zum 0:1 zu verwerten. Die Roten Teufel benötigten einige Minuten, um diesen Anfangsschock zu verdauen, und fast hätte man nach einem Solo von Sulcik in der 7.Minute gar das 0:2 kassiert, als Kohl das Hartgummi von der Linie kratzen konnte. Doch dann kamen endlich die Hessen: In der 8.Minute verwertete Tobias Schwab das erste Powerplay des Spiels gleich zum 1:1, und nur 43 Sekunden später stand Matthias Baldys ganz frei am langen Pfosten und wurde von Dennis Cardona mustergültig zum 2:1 bedient. Die Hausherren hatten fortan die größeren Spielanteile, die jedoch nicht in Zählbares umgemünzt wurden. Stattdessen war es in der 12.Minute erneut Sulcik, der in Überzahl einen Schlenzer von Blank unhaltbar für Keller zum 2:2 abfälschte. Und es kam noch dicker: mit der Schlusssekunde des ersten Abschnitts traf Marsall für die Piranhas zum 2:3-Pausenstand, als sich die Roten Teufel gedanklich schon in der Kabine wähnten.

Auch im Mittelabschnitt wurde die Partie nicht viel besser, da sich die Kurstädter schwer taten gegen 13 Rostocker Feldspieler, die eine sehr clevere Partie absolvierten. Somit blieb es wieder mal der dritten Bad Nauheimer Formation vorbehalten, den Treffer zu markieren, nachdem Dennis Cardona in der 28.Minute mit einem Drehschuss die Scheibe zum Tor brachte. Dylan Stanley hatte in der 31.Minute die Riesenchance auf die Führung, doch Rostocks Goalie Kosarek hielt mit einem Reflex den Schuss des Kanadiers. Viel mehr war bis zur zweiten Pause in einem fairen Spiel nicht zu berichten, nachdem sich auch die Piranhas merklich zurückhielten mit Angriffen in Richtung Markus Keller.

Im letzten Drittel war es eine Frage der Kräfte, nachdem die Roten Teufel mit einem deutlichen Mehr an Schüssen auf den Sieg drängten. Die Piranhas hielten bis zur 49.Minute gut dagegen, ehe ein Überzahltor von Michel Maaßen die Vorentscheidung bringen sollte. Die Norddeutschen konnten nicht mehr zurückschlagen, während die Hessen durch Schwab (57.) und Kujala (60.) die Schlusspunkte unter eine durchaus offene Partie setzten. Am Sonntag geht es nun zum Rückspiel nach Rostock, wo man mit einem Erfolg einen großen Schritt in Richtung Playoffs machen könnte. Aktuell liegen die Kurstädter aufgrund des 2:1-Sieges n.P. der Dortmunder in Leipzig nun punktgleich mit den Elchen auf Platz zwei der Gruppe A. Fotos des Spiels sind in der Galerie online, das Video der Pressekonferenz ist auf unserem Youtube-Channel verfügbar. Das kommentierte Video der Partie folgt in Kürze.

EC Bad Nauheim - Piranhas Rostock 6:3 (2:3, 1:0, 3:0)
Tore:
0:1 (00:33) Sulcik (Marsall, Stramkowski)
1:1 (07:44) Schwab (Stanley, Lavallee) PP 5-4
2:1 (08:17) Baldys (Cardona, Striepeke)
2:2 (11:25) Suclik (Blank)
2:3 (20:00) Marsall SH 4-5
3:3 (27:05) Cardona (Baldys, Striepeke)
4:3 (48:55) Maaßen (Kujala, Baum) PP 5-4
5:3 (56:10) Schwab (Gare, Baum)
6:3 (59:48) Kujala (Lavallee, Maaßen)
Strafminuten: ECN 4 / ROS 6
Zuschauer: 1.682
 
Rostocker EC Piranhas  

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Freitag,  02. 03. 2012 MEC Halle 04 Sale Bulls vs EV Duisburg Füchse 1 : 3 0:0-0:3-1:0
Tore:

Tor

59:50  Benjamin Thiede (Überzahl-Tor) (Artur Grass, Damian Martin) 23:45 Alexander (FL) Preibisch (Daniel (FL) Fischbuch, Denis (FL) Fominych)
24:49 Dennis (FL) Palka (Norman (FL) Hauner, Christoph (FL) Ziolkowski)
30:37 Daniel Huhn (Clarke Breitkreuz, Mats Schöbel)
 
 
Strafen: 2 Minuten Strafe 09:10  Alexander Rusch - (Haken)
28:24  Florian Eichelkraut - (Behinderung)
40:00  Nikolaus Meier - (Check gegen die Bande)
08:32 Daniel Huhn - (Haken)
10:39 Daniel Huhn - (Beinstellen)
12:13 Patrik Gogulla - (Haken)
34:53 Markus Schmidt - (Haken)
49:59 Benjamin Hanke - (Behinderung)
52:43 Denis (FL) Fominych - (Haken)
57:58 Markus Schmidt - (Unkorrekter Körperangriff)
 
 
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
  Team
Spieler
Goalie
30 Lukas Steinhauer
53 Robert Wolfermann
Verteidigung
7 Nikolaus Meier
8 Andreas Schmelcher
9 Eric Uwe Wunderlich
14 Alexander Rusch
77 Jiri Polak
90 Nicolas Turnwald
Angriff
10 Sebastian Lehmann

11

Maximilian Merkle
21 Benjamin Thiede
25 Artur Grass
30 Lukas Steinhauer
31 Ivan Kolozvary
51 Damian Martin
52 Alexander Zille
81 Matthias Schubert
88 Max Veltwisch
91 Artur Lemmer
93 Florian Eichelkraut
Trainer: Jiri Otoupalik
Co-Trainer: Uwe Liebertau
Mannschaftsleiter: Andreas Werkling
 
Spieler
Goalie
30 Björn Linda (FL)
35 Etienne Renkewitz (FL)
Verteidigung
16 Patrick Raaf-Effertz (FL)
23 Thomas Ziolkowski
57 Maik Klingsporn (FL)
76 Patrik Gogulla
85 Markus Schmidt
88 Michael Hrstka
Angriff
6 Diego Hofland (FL)
10 Norman Hauner (FL)
17 Daniel Fischbuch (FL)
19 Benjamin Hanke
27 Dennis Palka (FL)
29 Alexander Preibisch (FL)
34 Daniel Huhn
37 Mats Schöbel
71 Clarke Breitkreuz
74 Denis Fominych (FL)
77 Dennis Fischbuch
81 Christoph Ziolkowski (FL)
Trainer: Franz Fritzmeier
Arzt: Claus Petsch
Mannschaftsleiter: Matthias Roos
   
Schiedsrichter:: Andreas Bahner, Patrick Umlauf
Zuschauer: 1.268
MEC Halle 04 Sale Bulls Schock nach 38 Sekunden

Am Ende war alles wie vor einem Jahr. Die Füchse aus Duisburg gewinnen wieder ihr Aufstiegsspiel in der Volksbank-Arena, die damals noch schlicht Eissporthalle hieß. 3:1, genauso deutlich wie beim 3:0 damals und genau so unglücklich.

Die spielentscheidende Szene gab es am Freitagabend vermutlich schon nach 38 Sekunden im ersten Drittel. Da lief Sebastian Lehmann mutterseelenallein auf das Duisburger Tor zu und brachte den Puck trotzdem nicht im Kasten unter. "Wenn wir in diesem Moment das 1:0 machen, dann sieht alles ganz anders aus", war sich Halles Co-Trainer Uwe "Schlappi" Liebetrau sicher. Aber die Saale Bulls scheiterten in den nächsten Minuten mit weiteren Großchancen gegen die Jungs aus dem Ruhrpott, die nach der langen Anreise mit dem Bus ganz offensichtlich noch steif in den Gliedern waren. Liebetrau: "Wir hatten 35:16 Torschüsse. Muss ich noch mehr sagen?"

So wurde die 38. Sekunde am Freitag zum Trauerfall für die Saale Bulls und die gut 2 500 Zuschauer. Denn im zweiten Drittel machte Duisburg ernst, und die Saale Bulls legten sich die Gegentore "selbst rein", wie Liebetrau kopfschüttelnd feststellte. Erst passte Nikolaus Meier in der 24. Minute nicht auf, Duisburgs Alexander Greibisch raste im Stile eines Eisschnellläufers davon und traf zum 1:0. Nur eine Minute später war es Eric Wunderlich, der von Dennis Palka überlaufen wurde. 0:2 und Trainer Jiri Otoupalik nahm sofort eine Auszeit. Der Mut, die Moral waren aber endgültig dahin, als wieder nur eine Minute später ein wohl regulärer Treffer von Ivan Kolozvary nicht gegeben wurde. "Der Schuss soll unter dem Tor ins Netz gerutscht sein", klärte Liebetrau später die undurchsichtige Situation auf. Mit dem vielsagenden Nachsatz: "Das geht gar nicht!" In der 31. Minute machte Duisburg noch das dritte Tor durch Daniel Huhn. Damit war alles klar. Erst in der 59. Minute gelang Benjamin Thiede der Ehrentreffer, viel zu spät.

"Wir hatten unsere Chance im ersten Drittel. Wenn wir da in Führung gehen, läuft das Spiel anders", sagte Matthias Schubert. Und niemand widersprach. "Natürlich tut die Niederlage weh, aber wir haben im Rückspiel auch noch unsere Chance. Wir haben gesehen, dass wir mithalten können. In Kassel hat auch keiner mehr was auf uns gegeben."

Trotz der zweiten Heim-Niederlage in der Aufstiegsrunde sind die Saale Bulls noch gut dabei. Duisburg ist nach dem dritten Sieg wohl durch. Timmendorf, Kassel und Halle liegen gleichauf mit drei Punkten. Es bleibt spannend.
 
Ein Drittel reicht zum Sieg

Auch im dritten Spiel der Aufstiegsrunde bleibt der EVD ungeschlagen. In Halle setzte man sich gegen einen starken Gegner mit 3:1 durch und macht so einen großen Schritt in Richtung Playoffs.

Dass in diesem Jahr ein stärkeres Team in Halle auf die Füchse warten würde als im Letzten, war vor Spielbeginn abzusehen. Die Saale Bulls hatten in den ersten beiden Partien auf sich Aufmerksam gemacht. Das Heimteam gab im ersten Drittel klar den Ton an und den Duisburger Spielern schien man die lange Anreise anzusehen. Gut wenn man einen Björn Linda im Kasten hat. Der Keeper vereitelte einige Großchancen der Bulls und hielt das 0:0 zur Pause.

Im zweiten Drittel fand der EVD dann besser ins Spiel. Zwei schnelle Tore durch Alexander Preibisch und Dennis Palka veranlassten den Trainer der Gastgeber zu einer Auszeit. Doch mit dem 3:0 durch Daniel Huhn war das Spiel endgültig entschieden. Im letzten Drittel verwaltete das Team von Trainer Fritzmeier den Vorsprung und fuhr somit die nächsten drei Punkte ein. Eine Minute vor Schluss musste lediglich den absolut verdienten Ehrentreffer hinnehmen.

Im parallel laufenden Spiel der Gruppe B zwischen Kassel und Timmendorf schienen die Huskies sich den Frust von der Seele schießen zu wollen. Mit einem deutlichen 13:3 Auswärtssieg fuhren die Hessen nach Hause und springen damit vom letzten auf den Zweiten Platz. Nach zuvor zwei Niederlagen ist Kassel somit wieder zum größten Konkurrenten aufgestiegen. Den Füchsen fehlt jedoch nur noch ein Sieg aus den letzten drei Spielen um den Einzug in die Playoffs zu sichern.

Als nächstes folgt die direkte Revanche gegen Halle. Diesmal muss der Vertreter der Oberliga-Ost nach Duisburg in die Scania-Arena reisen. Das Spiel beginnt Sonntag um 18:30 Uhr.
 

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Freitag,  02. 03. 2012 EHC Timmendorf vs EJ Kassel Huskis 3 : 13 0:5-1:5-2:3
Tore:

Tor

26:35 Jeffrey Maronese (Überzahl-Tor) (Eddy Rinke, Marcus Klupp)
50:22 Marcus Klupp (Überzahl-Tor) (Eddy Rinke, Patrick Saggau)
56:28 Eddy Rinke (Überzahl-Tor 2) (Ralf Rinke, Patrick Saggau)
02:01 Michael Christ (Jiri Mikesz, Alexander Heinrich)
04:14 Petr Sikora (Chritoph Koziol, Manuel Klinge)
04:26 Alexander Heinrich (Michael Christ)
17:42 Petr Sikora (ohne Assist)
19:22 Marc Roedger (Florian Böhm, Semen Glusanok)
25:31 Alexander Engel (Überzahl-Tor) (Jiri Mikesz, Artjom Kostyrev)
31:15 Alexander Heinrich (Überzahl-Tor) (Petr Sikora, Michael Christ)
32:43 Alexander Heinrich (Jiri Mikesz)
38:07 Chritoph Koziol (Unterzahl-Tor) (Alexander Engel, Artjom Kostyrev)
38:55 Semen Glusanok (Alexander Heinrich, Stéphane Robitaille)
40:55 Manuel Klinge (Chritoph Koziol, Petr Sikora)
45:58 Manuel Klinge (Chritoph Koziol, Petr Sikora)
49:57 Alexander Heinrich (Unterzahl-Tor) (Marc Roedger)
 
 
Strafen: 2 Minuten Strafe 03:24 Ralf Rinke - (Halten des Gegners)
14:26 Marcus Klupp - (Spielverzögerung)
25:13 Eddy Rinke - (Behinderung)
31:01 Erich Dumpis - (Beinstellen)
46:28 Kenneth Schnabel - (Haken)
03:24 Semen Glusanok - (Unnötige Härte)
26:16 Niels Hilgenberg - (Haken)
36:42 Semen Glusanok - (Halten des Gegners)
42:19 Michael Christ - (Spielverzögerung)
49:25 Michael Christ - (Beinstellen)
54:50 Alexander Heinrich - (Spielverzögerung)
56:08 Stéphane Robitaille - (Haken)
 
 
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
  Team
Spieler
Goalie

1

Matthias Rieck
35 Björn Reinke
Verteidigung
2 Dennis Andersson
5 Marcus Klupp
18 Marcus Krützfeldt
24 Timo Wassermeier
27 Matthias Koglin
28 Jeffrey Maronese
39 Paul Paepke
Angriff
11 Moritz Meyer
15 Marco Meyer
17 Christian Herrmann
20 Kenneth Schnabel
23 David Rutkowski
44 Erich Dumpis
57 Patrick Saggau
91 Eddy Rinke

93

Ralf Rinke
Trainer: Andris Bartkevics
Arzt: Andreas Böhle
Mannschaftsleiter: Karl Rieck
 
Spieler
Goalie
35 Adam Ondraschek
52 Martin Fous
Verteidigung
6 Alexander Engel
10 Stéphane Robitaille
11 Dennis Klinge
65 Semen Glusanok
91 Niels Hilgenberg
96 Emanuel Grund
Angriff
9 Manuel Klinge
13 Michael Christ
20 Artjom Kostyrev
22 Petr Sikora
27 Marc Roedger
62 Florian Böhm
66 Chritoph Koziol
78 Alexander Heinrich
81 Jiri Mikesz
82 Julian Grund
87 Patrick Berendt
Trainer: Jamie Bartmann
Co-Trainer: Matthias Kolodziejczak
Arzt: Hans Vater
Arzt: Hans Schafdecker
Mannschaftsleiter: Ulrich Böhm
Mannschaftsleiter: Milan Ondraschek
   
Schiedsrichter:: Peter Bittner, Razvan Gavrillas, Ali Soguksu
Zuschauer: 1.438
EHC Timmendorf  
Huskies siegen an der Ostsee

Mit einer tollen Leistung haben die Kassel Huskies den EHC Timmendorfer Strand 06 mit 3:13 (0:5/1:5/2:3) geschlagen. Dabei hatten die Vorzeichen der vergangenen Woche abermals keine positiven Schatten auf den Auftritt der Nordhessen voraus geworfen. Zum sowieso schon prominent besetzten Lazarett gesellte sich unter der Woche noch Verteidiger Daniel Reiß hinzu. Dieser riss sich im Mannschaftstraining am Mittwoch - wie bereits Kollege Sven Valenti - das Syndesmoseband und wird erst wieder in der kommenden Saison fit sein. Die Norddeutschen mussten ihrerseits unter anderem auf Stürmer Thorben Saggau verzichten. Doch sowohl sein leiblicher Bruder Patrick Saggau, als auch sein Halbbruder Ken Schnabel wussten die Familienehre hochzuhalten. Für die Huskies ging es nach dem vergangenen punktlosen Wochenende vor allem darum, endlich Zähler auf der Habenseite zu verbuchen.

Entsprechend zielstrebig starteten die Schlittenhunde in die Partie. Von Beginn an gaben sie den Takt vor. Es dauerte nur 4:26 Minuten, bis mit drei Toren die sportliche Vorentscheidung gefallen war. Beach Boys-Coach Bartkevics entschied sich bereits früh im Spiel, seinem unglücklich wirkenden Stammtorhüter Matthias Rieck die restlichen 55 Spielminuten zu ersparen. Michi Christ, Petr Sikora und Alex Heinrich hatten zu diesem Zeitpunkt bereits für die komfortable Führung der Huskies gesorgt. Und ehe Martin Fous auch nur einen einzigen Torschuss abwehren musste, erhöhten die Nordhessen kurz vor Drittelende auf 0:5. Die Blau-Weißen boten insgesamt eine Leistung, die wenig Wünsche offen ließ.

Mit Beginn des zweiten Drittels ließen es die Nordhessen ruhiger angehen. Doch auch mit verringerter Kraft hatten sie stets die volle Kontrolle über die Partie. Das Toreschießen im Mitteldrittel eröffnete Alex Engel in Überzahl. Mit einem strammen Schlagschuss von der blauen Linie erhöhte er auf 6:0. Doch zur Freude der heimischen Fans unterbrach der Timmendorfer Kontingentspieler Jeff Maronese nur wenig später die Kasseler Trefferlaune. Bei eigener Überzahl markierte dieser das 1:6-Anschlusstor. Doch mehr als dieser Treffer sollte den Beach Boys bisweilen nicht gelingen. Bis Drittelende erhöhten die Huskies auf 1:10 und trafen dabei sowohl in Über-, als auch in Unterzahl.

Im letzten Drittel rückte dann - trotz weiterer fünf Tore durch beide Teams - das Geschehen auf dem Eis in den Hintergrund. Timmendorfer und Kasseler Fans feierten zusammen eine ausgelassene Eishockey-Party. 1.438 Zuschauer tanzten und sangen sogar mit soviel Euphorie und Freude, dass das eine oder andere Tor im allgemeinen Trubel gänzlich unterging. So war es nicht verwunderlich, dass nach 60 Minuten und einem Endstand von 3:13 beide Mannschaften von beiden Fanlagern noch zu einer Ehrenrunde gebeten wurden.

Bereits am Sonntag wird es in der Eissporthalle Kassel zum Rückspiel der beiden Mannschaften kommen. Das Spiel beginnt um 18:30 Uhr und wird ein weiterer Prüfstein auf dem Weg in die nächste Runde sein.
 

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Freitag,  02. 03. 2012 Königsborner JEC Bulldogs vs Ratinger Aliens 97 7 : 3 3:0-1:1-3:2
Tore:

Tor

         
Strafen: 2 Minuten Strafe          
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter::  
Zuschauer:  
Bulldogs schlagen Ratingen erneut
Königsborner JEC geht in Best-of-Five-Serie mit 2:1 in Führung

Beide Teams traten erneut ohne zahlreiche Stammkräfte an – und beide mussten auf ihren Trainer verzichten. Während auf seitens der Bulldogs Waldemar Banaszak krankheitsbedingt durch Patrick Kuchnia und Igor Furda vertreten werden musste, endete auf Seiten der Ice Aliens der Vetrag mit Trainer Suarez am vergangenen Mittwoch und so wurde er vom Junioren-Coach vertreten. Auch ohne Banaszak konnte man das dritte Play-Off-Spiel, das diesmal deutlich fairer verlief, mit 7:3 gewinnen.

Zunächst begann die Partie mit einem vorsichtigen Abtasten, ehe in der achten Minute Michal Bezouska den ersten Treffer des Abends markierte. Die Vorarbeit kam von Krätzer und Pigache. Und nur zweieinhalb Minuten später mussten die Gäste einen weiteren Treffer hinnehmen, als André Kuchnia mit seinem Pass Patric Schnieder auf die Reise schickte und der mit seinem Alleingang das 2:0 markierte. In der 15. Spielminute sorgte dann schließlich Igor Alexandrov für die 3:0 Führung, mit der es dann in die Pause ging.

Im zweiten Drittel machten es die Gäste den Bulldogs dann deutlich schwerer mit dem Tore schießen und so dauerte es lange, bis der nächste Treffer fiel. Zunächst kam es zu der einzigen unschönen Aktion des Spiels, als der Schläger von Ratingen Stürmer Gries das Gesicht von Michal Bezouska traf, welcher darauf genäht werden musste und erst im dritten Drittel wieder mit von der Partie war. Zwar war die Aktion nicht absichtlich von Gries, dennoch musste er – laut Regelwerk – vorzeitig unter die Dusche. Die daraus resultierende Überzahl-Situation konnte das Team vom Interims-Trainergespann Kuchnia – Furda nutzen, um den vierten Treffer zu erzielen, als Lars Gerike mit einem Gewaltschuss den Puck im Ratinger Gehäuse unterbringen konnte. Noch vor der Pause konnten die Gäste allerdings erstmals an dem Abend Torwart May überwinden und erzielten das 4:1.

Im letzten Drittel hakte es ein wenig bei den Bulldogs und man fand erst schwer wieder ins Spiel, auch wenn in der 42. Minute André Kuchnia die Führung zunächst ausbauen konnte. Mit zwei Treffern in der 49. und 54. Minute machten die Gäste es den Bulldogs jedoch noch einmal schwer und verkürzten auf 5:3. Allerdings sorgte drei Minuten vor dem Ende Tim Schneider nach herrlicher Vorarbeit von Sebastian Pigache bei einem Konter für die Entscheidung. In der letzten Spielminute sorgte dann André Kuchnia für den 7:3 Endstand.

Im Vergleich zu den beiden vorangegangen Partien verlief die Partie so fair, dass – ohne die Spieldauer von Gries – es auf Seiten der Bulldogs lediglich zu einer 2-Minuten-Strafe kam, auf Seiten der Ice Aliens zu drei.
 
 

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Freitag,  02. 03. 2012 Frankfurter Löwen vs Hammer Eisbären 10 : 2 0:0-7:1-3:1
Tore:

Tor

24:55 1:1 Leon Lilik (Sven Breiter, Jan Barta)
25:19 2:1 Robin Radermacher (Marvin Bauscher, Jan Barta)
26:55 3:1 Sven Breiter (Daniel Sevo, Boris Ackers)
28:07 4:1 Marvin Bauscher (Thomas Schenkel, Roland Mayr) PP1
29:53 5:1 Martin Schweiger (Sven Breiter, Thomas Schenkel)
35:01 6:1 Jan Barta (Marvin Bauscher, Sven Breiter)
36:32 7:1 Sven Breiter (Jan Barta, Thomas Schenkel)
48:37 8:1 Roland Mayr (Leon Lilik, Tim Ansink)
50:57 9:1 (50:57) Martin Schweiger (Roland Mayr, Thomas Schenkel) PP1
54:05 10:1 Sven Breiter (Frederik Gradl, Tim Ansink)
 
23:04 0:1 Robin Loecke (Christian Moallim, Maximilian Pohl) UZ1
58:54 10:2 Matthias Potthoff (Milan Vanek, Patrik Flasar)
 
Strafen: 2 Minuten Strafe 14 Min.   18 Min.    
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter::  
Zuschauer: 2.597
Löwen gewinnen mit Rumpftruppe zweistellig

Mit 14 gesunden Spielern siegen die Löwen Frankfurt mit 10:2. Sven Breiter gelingt dabei ein Hattrick, Youngster Leon Lillik schießt sein erstes Tor in der Oberliga.


Die Löwen Frankfurt gehen in der ersten Pokal-Playoff-Runde wieder in Führung. Am Freitagabend gelang den Hessen in der heimischen Eissporthalle ein souveränes 10:2 gegen die Hammer Eisbären. Damit steht es nun 2:1 in der Serie, und die Löwen haben einen Matchball vor dem vierten Spiel am Sonntag in Hamm.

In der Anfangsphase der Partie beherrschte das Powerplay der Hausherren das Geschehen. Hamm musste gleich sechs Strafminuten in den ersten acht Minuten hinnehmen, kam aber ohne Gegentreffer über die Zeit. Die Löwen zeigten sich dabei sehr engagiert. Einmal klingelte es sogar im Eisbären-Tor, doch der Unparteiische entschied auf Torraumabseits.

So ging es torlos in die erste Pause, die dem neuen Löwen Maskottchen gehörte. Trevor spielte in der Unterbrechung mit den Kindern der Young Lions eine Runde Eishockey und machte dabei eine ganz ordentliche Figur.

Zum Mitteldrittel zündeten die Löwen dann eine wahre Torrakete. Nach dem 0:1-Rückstand durch Robin Loecke erzielte Löwen Youngster Leon Lilik bei seinem ersten Einsatz den Ausgleich (25. Min.). Danach schossen Robin Radermacher, Sven Breiter, Marvin Bauscher und Martin Schweiger innerhalb von vier Minuten vier Tore. Im Folgenden blieben die Gäste aus Hamm ohne weitere Chance: Jan Barta und wieder Sven Breiter erhöhten gar auf 7:1.

Wer glaubte, dass das Torschießen nach der zweiten Pause eingestellt würde, täuschte sich. Denn mit drei weiteren Toren von Mayr, Schweiger und Breiter, der seinen Hattrick perfekt machte, konnten die Löwen am Ende des Abends ein zweistelliges Ergebnis einfahren.

Mit 10:2 siegen die Löwen in Spiel drei gegen die Hammer Eisbären. Weiter geht es jetzt am Sonntag in Hamm. Dort können die Löwen mit einem Sieg die Serie für sich klar machen und ins Finale um den Pokal-Startplatz gehen.

Das nächste Heimspiel wird bei einer Niederlage in Hamm am kommenden Dienstag, den 6. März 2012, stattfinden. Sollten die Löwen in Hamm gewinnen, geht es am Freitag, dem 9. März, weiter. Spielbeginn ist jeweils um 19:30 Uhr. Karten gibt es im Löwen Ticket-Shop oder an der Abendkasse.

Löwen Frankfurt - Hammer Eisbären 10:2 (0:0, 7:1, 3:1)

0:1 (23:04) Robin Loecke (Christian Moallim, Maximilian Pohl) UZ1
1:1 (24:55) Leon Lilik (Sven Breiter, Jan Barta)
2:1 (25:19) Robin Radermacher (Marvin Bauscher, Jan Barta)
3:1 (26:55) Sven Breiter (Daniel Sevo, Boris Ackers)
4:1 (28:07) Marvin Bauscher (Thomas Schenkel, Roland Mayr) PP1
5:1 (29:53) Martin Schweiger (Sven Breiter, Thomas Schenkel)
6:1 (35:01) Jan Barta (Marvin Bauscher, Sven Breiter)
7:1 (36:32) Sven Breiter (Jan Barta, Thomas Schenkel)
8:1 (48:37) Roland Mayr (Leon Lilik, Tim Ansink)
9:1 (50:57) Martin Schweiger (Roland Mayr, Thomas Schenkel) PP1
10:1 (54:05) Sven Breiter (Frederik Gradl, Tim Ansink)
10:2 (58:54) Matthias Potthoff (Milan Vanek, Patrik Flasar)

Strafen: Frankfurt 14 - Hamm 18.

Zuschauer: 2.597.
 
Eisbären verlieren in Frankfurt

Carsten Plate war auch noch lange nach dem Schlusspfiff restlos bedient. „Wir waren überhaupt nicht da“, monierte der Trainer der Hammer Eisbären nach der 2:10 (0:0, 1:7, 1:3)-Pleite bei den Frankfurter Löwen, die in der Serie damit mit 2:1 in Führung gingen. „Das war wirklich egoistisch, was da gespielt worden ist. Undiszipliniert, eine Unverschämtheit. So funktioniert das nicht. Dafür kann ich mich nur bei den mitgereisten Fans entschuldigen.“

Die Gäste fanden zunächst keinen Zugriff in die Begegnung – auch bedingt dadurch, dass die Hammer in den ersten acht Minuten sechs Strafzeiten kassierten. „Das sehe ich ja noch ein“, so Plate, „aber wir waren überhaupt nicht bereit für ein Play-off-Spiel.“

Während die Hammer mit drei Reihen agieren konnten, standen bei den Hessen vier Juniorenakteure auf dem Eis, um überhaupt zwölf Feldspieler zusammen zu bekommen. „Und denen haben wir es dann auch richtig einfach gemacht“, kommentierte Hamms Trainer.

Dabei begann der zweite Abschnitt nach seinen Vorstellungen, sein Team preschte druckvoll nach vorne. In Unterzahl starteten die Gäste in Person von Karan Moallim und Robin Loecke einen Angriff, den Letzterer per Nachsetzen zum 1:0 für Hamm verwertete (24.). Danach fielen die Eisbären in alte Verhaltensmuster zurück, besonders in punkto Rückwärtsbewegung. Leon Lilik (25.), Robin Radermacher (26.), Sven Breiter (27.) und Marvin Bauscher (29.) drehten die Partie binnen weniger Minuten und brachten die Gäste mit 4:1 in Front. Kurz darauf traf Moallin den Pfosten, ehe Martin Schweiger (30.), Jan Barta (36.) und erneut Breiter (37.) das Ergebnis auf 7:1 für die Löwen schraubten. „Da war überhaupt kein Biss, kein Wehren, keine Konzentration zu erkennen“, echauffierte sich der Coach.

Auch wenn beide Teams etwas Kräfte schonten, war das Pulver bei den Hausherren vor 2597 Zuschauern längst nicht verschossen. Roland Mayr (49.), Schweiger in Überzahl (51.) und Breiter (55.) markierten Treffer Nummer acht, neun und zehn für die Hessen. Matthias Potthoff verkürzte für Hamm in der 59. Minute noch auf 2:10.

„Auch wenn es bei Mannschaft so ausgesehen hat: Für mich ist die Saison noch nicht beendet“, beteuerte Plate, der nun hofft, den Matchball am Sonntag abwehren zu können. Daher erwartet er, „dass sich die Leute den Arsch aufreißen und erkennen, was die Stunde geschlagen hat. Man kann verlieren, aber sicher nicht so. Wenn man keinen Bock hat, muss man sich nicht vier Stunden in den Bus setzen und nach Frankfurt fahren“, fand der 39-Jährige deutliche Worte.
 

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