Deutscher Eishockey Bund

Spielbericht Oberliga West 09. 03. 2012
Frankfurter Löwen vs Hammer Eisbären Spielberichte
Rostocker EC Piranhas vs EHC Dortmund Westfalen-Elche Spielberichte
Roten Teufel Bad Nauheim vs Ice Fighters Leipzig Spielberichte
EJ Kassel Huskis vs EV Duisburg Füchse Spielberichte
EHC Timmendorf vs MEC Halle 04 Sale Bulls Spielberichte
Königsborner JEC Bulldogs vs Hammer Eisbären Spielberichte
Tabelle Spieltag
Freitag,  09. 03. 2012 Rostocker EC Piranhas vs EHC Dortmund Westfalen-Elche 2 : 9 1:2-0:3-1:4
Tore:

Tor

11:47 1:0 Karol Bartanus (Paul Stratmann)
51:59 2:7 Karol Bartanus (Paul Stratmann)
14:08 1: Ryan Martens (Thomas Richter, Nils Liesegang)
14:24 1:2 Branislav Pohanka (Philipp Michl, Michael Schmerda)
24:11 1:3 Philipp Michl (Überzahl-Tor) (Branislav Pohanka, Sebastian Eickmann)
33:18 1:4 Benedikt Kastner (Nils Liesegang, Thomas Richter)
39:22 1:5 Branislav Pohanka (Christian Kretschmann, Thomas Richter)
40:21 1:6 Thomas Richter (Ryan Martens, Manuel Neumann)
47:50 1:7 Nils Liesegang (Unterzahl-Tor) (Sebastian Eickmann)
51:59 2:8 Ryan Martens (Nils Liesegang, Thomas Richter)
58:07 2:9 Philipp Michl (Michael Schmerda, Sebastian Eickmann)
 
 
Strafen: 2 Minuten Strafe 22:35 Jens Stramkowski - (Haken)
35:48 Jens Stramkowski - (Stock-Check)
 
36:13 Branislav Pohanka - (Beinstellen)47:26 Thomas Richter - (Haken)
52:43 Benjamin Finkenrath - (Beinstellen)
 
 
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Team Team
Spieler
Goalie
31 Tobias John
43 Rostislav Kosarek
Verteidigung
7 Christopher Schimming
32 Max Janke
38 Vitalij Blank
76 Viatcheslav Koubenski
78 Jan Schmidt
96 Keven Gall
97 René Wegner
Angriff
6 Anton Marsall
10 Petr Sulcik
16 Paul Stratmann
19 Philip Labuhn
20 Jens Stramkowski
67 Karol Bartanus
93 Daniel Ternick
94 Phil Bergemann
Trainer: Wolfgang Wünsche
Arzt: Ulrike Trost
Arzt: Udo Franke
Mannschaftsleiter: Jan Pischke
Mannschaftsleiter: Dirk Weiemann
 
Spieler
Goalie
31 Benjamin Finkenrath
35 Jan-Alexander Kremer
Verteidigung
2 Florian Kirschbauer
4 Stephan Kreuzmann
28 Benedikt Kastner
33 Manuel Neumann
44 Sebastian Eickmann
55 Niklas Clusen
Angriff
5 Christian Kretschmann
7 Philipp Michl
8 Ryan Martens
16 Michael Schmerda
18 Thomas Richter
25 Branislav Pohanka
93 Mike Ortwein
98 Nils Liesegang
Trainer: Frank Gentges
Arzt: Stebener Markus
Mannschaftsleiter: Klaus Picker
   
Schiedsrichter:: Reik Van Gameren, Maksim Cepik, Sascha Dierberg
Zuschauer: 986
Rostocker EC Piranhas Es hat nicht ganz gereicht

Am gestrigen Freitag hat der EHC Dortmund den Rostock Piranhas zum zweiten Mal die Grenzen aufgezeigt. Damit ist der Traum von den Playoff -Spielen zum Aufstieg in die 2. Bundesliga geplatzt.

Nach vorsichtigem Beginn beider Teams gingen die Piranhas in der 12. Minute durch
Karol Bartanus sogar mit 1:0 in Führung. Dieses konnten die Elche aus Dortmund in der 15. Minute binnen 16 Sekunden durch Rayn Martin und Branislav Pohanka zum 2:1 drehen. Mit dieser knappen Führung der Elche ging es dann in die erste Pause.
Im zweiten Drittel zeigten die Dortmunder dann, warum sie die Gruppe A anführen.
In der 25., 34. und 40. Spielminute entschieden sie das Spiel bereits für sich.
Die Tore von Philip Michel, Benedikt Kastner und noch einmal durch Branislav Pohanka besiegelten den 1:5 Pausenstand zur letzten Pause.
Den Rostockern gelang es nur selten, die Dortmunder unter Druck zu setzen.

Im letzten Drittel machten die Dortmunder dann weiter, womit sie im zweiten Drittel aufgehört hatten.
Klasse Kombinationen wurden zweimal mit Toren von Thomas Richter (41., 48.) belohnt. Karol Bartanus konnte in der 52. Minute noch einmal auf 2:7 verkürzen.
Aber noch beim Jubeln der 1438 Zuschauer konnte Rayn Martens den alten Abstand wieder herstellen. Das letzte Tor der Dortmunder in der 59. Minute zum 2:9 Endstand konnte dann Philip Michel im Tor von Tobias John unterbringen.

Nach dem Spiel feierten die Fans dann beide Teams und die Dortmunder wurden mit den besten Wünschen in die Playoff-Spiele verabschiedet.
Für die Zuschauer war es trotz der Niederlage ein schöner Eishockeyabend, denn die Dortmunder zeigten tolle Kombinationen und ihre Professionalität.
Aber auch die Piranhas präsentierten sich während der gesamten Playoff-Spiele mit tollem Kampfgeist, der aber letztendlich nicht belohnt wurde.

„Es hat nicht sollen sein, aber wir werden am Sonntag in Leipzig versuchen, Punkte mit an die Ostsee zu nehmen,“ so Wolfgang Wünsche nach dem Spiel.

„Wir haben heute verloren, aber trotzdem haben wir Aufstiegsspiele in dieser Saison gesehen, wie kaum ein Jahr davor. Danke an unsere tolle Mannschaft und danke an die Fans und unsere Sponsoren für die tolle Unterstützung in dieser Saison,“ so der Präsident Peter Dickmanns nach dem Spiel.

Die Rostock Piranhas werden nach dem Spiel am Sonntag gegen Leipzig aber noch nicht in den Sommerurlaub gehen.

Am kommenden Wochenende wird es wie schon im letzten Jahr ein Spiel um die „Wahre Nummer Eins im Norden“ geben. Am Freitag reisen die Rostock Piranhas zum EHC Timmendorf.

Sonntag zur gewohnten Futterzeit um 19 Uhr ist dann das „Finale“ um die „Wahre Nummer eins im Norden“ in der Rostocker Schillingallee.

Beide Teams werden zu diesen Spielen Vorspieler in ihren Reihen haben und somit wird bereits zu diesen Begegnungen, die Planung für die kommende Saison beginnen.

Ebenfalls in der kommenden Woche wird es Informationen zu den Dauerkarten für die nächste Saison geben. Dazu wird es noch einmal eine gesonderte Pressemitteilung geben.


Rostock Piranhas: 31 Tobias John, 43 Rostislav Kosarek - 97 Rene Wegner, 96 Keven Gall, 76 Vjatcheslav Koubenski, 38 Vitalij Blank, 7 Christopher Schimming, 32 Max Janke, 78 Jan Schmidt - 67 Karol Bartanus, 94 Phil Bergemann, 93 Daniel Ternick, 20 Jens Stramkowski, 6 Anton Marsall, 16 Paul Stratmann, 19 Phillip Labuhn, 10 Petr Sulcik; Trainer: Wolfgang Wünsche

EHC Dortmund: 35 Jan-Alexander Kremer, 31 Benjamin Finkenrath - 33 Manuel Neumann, 28 Benedikt Kastner, 93 Mike Ortwein, 55 Niklas Clusen, 2 Florian Kirschbauer, 44 Sebastian Eickmann - 18 Thomas Richter, 16 Michael Schmerda, 8 Ryan Martens, 7 Philipp Michl, 25 Branislav Pohanka, 5 Christian Kretschmann, 98 Nils Liesegang; Trainer: Frank Gentges

Tore: 1:0 Karol Bartanus (11:47 / Paul Stratmann); 1:1 Ryan Martens (14:08 / Thomas Richter, Nils Liesegang); 1:2 Branislav Pohanka (14:24 / Philipp Michl, Michael Schmerda); 1:3 Philipp Michl (24:11 / Branislav Pohanka, Sebastian Eickmann); 1:4 Benedikt Kastner (33:18 / Nils Liesegang, Thomas Richter); 1:5 Branislav Pohanka (39:22 / Christian Kretschmann, Thomas Richter); 1:6 Thomas Richter (40:21 / Ryan Martens, Manuel Neumann); 1:7 Thomas Richter (47:50 / Sebastian Eickmann); 2:7 Karol Bartanus (51:48 / Paul Stratmann); 2:8 Ryan Martens (51:59 / Nils Liesegang, Thomas Richter); 2:9 Philipp Michl (58:07 / Michael Schmerda, Sebastian Eickmann)

Schiedsrichter: Reik van Gameren (FASS Berlin) - Assistenten: Maksim Cepik (ERSC Berliner Bären), Sascha Dierberg (Eishockey Club Bärlin e.V.)

Zuschauer: 1438

Strafminuten: 4:6

2-Minuten-Strafe: Jens Stramkowski (4) / Branislav Pohanka, Thomas Richter, Benjamin Finkenrath

 
Rumpfteam der Elche siegen deutliche in RostockRumpfteam der Elche siegen deutliche in Rostock
Rostock Piranhas - EHC Dortmund 2 : 9 (1:2,0:3,1:4)

Die erste Hürde des letzten Wochenendes in der Oberliga Endrunde konnte der EHC Dortmund am Freitagabend in Rostock nehmen und bei den Piranhas zu einem auch in der Höhe verdienten 9:2-Auswärtserfolg kommen. Trotz des Mini-Kaders von gerade einmal 13 Feldspielern geriet der Erfolg der Westfalen Elche zu keiner Zeit in Gefahr, zu überlegen war das Team von Frank Gentges. Damit konnte der EHC nicht nur die Tabellenführung behaupten sondern sich auch vorzeitig für die Play-Offs zum Aufstieg in die 2. Bundesliga, die am kommenden Wochenende starten, qualifizieren. Da die Roten Teufel aus Bad Nauheim im Parallelspiel Leipzig bezwingen konnten, kommt es am Sonntag ab 19 Uhr im Eissportzentrum Westfalenhallen zum Showdown um Platz eins in der Gruppe A zwischen den Westfalen Elchen und den Roten Teufeln. Spannender kann der Endkampf also nicht sein, denn die Platzierung in der Gruppe entscheidet über das Gesamtranking der Endrunde und damit über die Ausgangslage für die Play-Offs mit dem Süden. Dem EHC reicht ein Punkt gegen Bad Nauheim um die Tabellenführung zu verteidigen und damit die Play-Offs mit einem Heimspiel beginnen zu können.

„Sportlich ist alles im Lot“ berichtete Dr. Günter Kuboth, Spielbetriebs Geschäftsführer und EHC Präsident aus Rostock. Damit deutete er an, dass die Erfolge auf dem Eis trotz der angespannten Personalsituation zwar fortgesetzt werden konnten, in den Gesprächen mit der Stadt über einen neuen Nutzungsvertrag des Eissportzentrums immer noch nicht alle Schwierigkeiten ausgeräumt sind. Zwar gab es zuletzt viele Annährungen, aber noch nicht in der wichtigen Frage der Nutzungsgebühren. Die Mannschaft der Westfalen Elche zeigte sich in Rostock von diesen Dingen unberührt. Zwar konnten die Gastgeber in der 12. Minute überraschend mit 1:0 in Führung gehen, der Zwischenstand entsprach aber nicht dem Spielverlauf. Der EHC hatte zuvor schon die eindeutig bessere Chancenbilanz. Daran änderte sich auch im gesamten Verlauf nichts. Das Spiel fand die meiste Zeit im Rostocker Drittel statt, die Piranhas deuteten nur gelegentlich mit Kontern an, warum sie die beiden ersten Heimspiele gegen Leipzig und Bad Nauheim gewinnen konnten. Mit einem Doppelschlag brachten dann Ryan Martens und Branislav Pohanka den EHC in der 15. Minute mit 2:1 nach vorne. Im zweiten Abschnitt erhöhten dann Philipp Michl (in Überzahl), Benedikt Kastner und erneut Branislav Pohanka auf 5:1. Auch im letzten Drittel ließen die Elche nichts angrennen. Zweimal Thomas Richter (einmal in Unterzahl) sowie Ryan Martens und Philipp Michl schossen die Dortmunder Treffer zum 9:2-Endstand. In der strafzeitarmen Partie sorgte lediglich ein böser Crosscheck von Rostocks Kapitän Jens Stramkowski an Ryan Martens für einigen Unmut.

Torfolge:

1:0 Karol Bartanus (Paul Stratmann) 11:47
1:1 Ryan Martens (Thomas Richter, Nils Liesegang) 14:08
1:2 Branislav Pohanka (Philipp Michl, Michael Schmerda) 14:24
1:3 Philipp Michl (Branislav Pohanka, Sebastian Eickmann) 24:11 [+1]
1:4 Benedikt Kastner (Nils Liesegang, Thomas Richter) 33:184
1:5 Branislav Pohanka (Christian Kretschmann, Thomas Richter) 39:22
1:6 Thomas Richter (Ryan Martens, Manuel Neumann) 40:21
1:7 Thomas Richter (Sebastian Eickmann) 47:50 [-1]
2:7 Karol Bartanus (Paul Stratmann) 51:48
2:8 Ryan Martens (Thomas Richter, Nils Liesegang) 51:59
2:9 Philipp Michl (Michael Schmerda, Sebastian Eickmann) 58:07

Strafminuten: Rostock 4 - EHCDO 6

Zuschauer: 986

Mannschaftsaufstellung: Benjamin Finkenrath [31], Jan Kremer [35] (nicht eingesetzt) – Florian Kirschbauer [2], Benedikt Kastner [28] (C), Manuel Neumann [33] (A), Sebastian Eickmann [44] (A), Niklas Clusen [55], Mike Ortwein [93] – Christian Kretschmann [5], Philipp Michl [7], Ryan Martens [8], Michael Schmerda [16], Thomas Richter [18], Branislav Pohanka [25], Nils Liesegang [98]
 

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Freitag,  09. 03. 2012 Roten Teufel Bad Nauheim vs Ice Fighters Leipzig 7 : 1 2:0-1:0-4:1
Tore:

Tor

02:27 1:0 Lanny Gare (Christian Franz, Tobias Schwab)
13:06 2:0 Lanny Gare (Manuel Weibler, Tobias Schwab)
11:11 3:0 Janne Kujala (Michel Maaßen, Christian Franz)
21:43 4:0 Lanny Gare (Manuel Weibler, André Mangold)
30:15 5:1 Alexander Baum(Lanny Gare, Daniel Ketter)
30:55 6:1 Lanny Gare (Dylan Stanley, Tobias Schwab)
31:40 7:1 Janne Kujala (Dylan Stanley, Christian Franz)
 
22:40 4:1 Tomas Vrba (Lars Müller)  
Strafen: 2 Minuten Strafe 15:43 Alexander Baum - (Beinstellen)
20:40 Michel Maaßen - (Zu viele Spieler auf dem Eis)
58:48 Dennis Cardona - (Unnötige Härte)
58:48 Dennis Cardona - (Unnötige Härte)
 
01:54 Marcel König - (Haken)
47:08 Jens Müller - (Halten des Gegners)
49:30 Jens Müller - (Halten des Gegners)
50:15 Petr Hrach - (Check gegen die Bande)
58:48 Petr Hrach - (Unnötige Härte)
58:48 Petr Hrach - (Unnötige Härte)
 
 
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Team Team
Spieler
Goalie
35 Markus Keller
37 Patrick Glatzel
Verteidigung
3 André Mangold
4 Alexander Baum
5 Christian Franz
6 Daniel Ketter
22 Marius Pöpel
25 Marc Kohl
Angriff
7 Tim May
8 Matthias Baldys
9 Michel Maaßen
10 Janne Kujala
14 Dennis Cardona
16 Jannik Striepeke
18 Lanny Gare
27 Tobias Schwab
44 Manuel Weibler
77 Pierre Wex
91 Dylan Stanley
Trainer: Fred Carroll
Co-Trainer: Marcus Jehner
 
Spieler
Goalie
25 Erik Reukauf
30 Steve Themm
Verteidigung
8 Florian Ullmann
16 Jens Müller
57 Johannes Heinze
72 Petr Hrach
76 Oliver Kämmerer
90 Billy Themm
Angriff
7 Jedrzej Kasperczyk
9 Tomas Vrba
12 Michael Henk
21 Kevin Nighbert
27 Sören Breiter
82 Marcel König
87 Marcus Beringschmidt
88 Arthur Gross
91 LarsMüller
Trainer: Manfred Wolf
Co-Trainer: Roberto Pohle
Mannschaftsleiter: Andre Krüll
Mannschaftsleiter: Felix Kurtze
   
Schiedsrichter:: Nicole Hertrich, Kilian Hinterdobler, Dominic Kontny
Zuschauer: 1.939
7:1-Heimsieg gegen Leipzig bringt Playoff-Einzug - Lanny Gare vierfacher Torschütze - Sonntag Endspiel in Dortmund um Platz eins

Einen souveränen 7:1 (2:0, 1:0, 4:1)-Heimsieg gegen Leipzig fuhren heute Abend die Roten Teufel vom EC Bad Nauheim ein und sichern sich Dank der gleichzeitigen Niederlage Rostocks gegen Dortmund vor dem letzten Spieltag die Playoffs. Am Sonntag kommt es nun beim Gastspiel in Dortmund zum Endspiel um den ersten Platz der Endrunde und des damit vernundenen Heimrechts im Playoff-Viertelfinale.

Die Hausherren , die ohne Kevin Lavallee (Innenbandanriss im Knie) dafür aber wieder mit Dennis Cardona, Manuel Weibler und Marius Pöpel antraten, wollten merklich von der ersten Sekunde an keinen Zweifel darüber aufkommen lassen, wer die Punkte einfahren und in die Playoffs kommen will. Bereits nach wenigen Sekunden ließ Marius Pöpel den ersten Warnschuss ab, den Steve Themm im Kasten der Sachsen nur mit Mühe entschärfen konnte. Als König bei den Gästen auf der Strafbank saß, nutzte Lanny Gare einen eigentlich verunglückten Blueliner von Christian Franz zum befreienden 1:0 für die Roten Teufel. Der Treffer gab sichtlich Auftrieb, denn ausschließlich die Hessen gaben nun den Ton an. Maaßen hatte in der 7.Minute mit einem Alleingang gar die große Chance auf das 2:0, doch Themm war mit dem Schoner rechtzeitig zur Stelle. Leipzig kam nur durch Fehler der Gastgeber vor den Kasten, wie in der 10.Minute, als sich Franz und Pöpel im Weg standen, doch Keller hielt den Schuss des frei stehenden Leipzigers Marcel König. Die Ice Fighters taten nun aber mehr und hatten durch Lars Müller eine Großchance, die Keller souverän vereitelte. Im direkten Gegenzug traf erneut Gare zum 2:0 mit einem platzierten Schuss in den Winkel, was gleichzeitig den ersten und verdienten Pausenstand nach einem starken Bad Nauheimer Abschnitt bedeutete, in dem die Hessen defensiv gut standen und offensiv die sich bietenden Chancen eiskalt ausnutzten.

Mit Beginn des Mitteldrittels kamen die Gäste mit mehr Elan aus der Kabine und zu einer Großchance von Lars Müller nach nur 20 Sekunden, die Markus Keller jedoch souverän entschärfte. Die Gäste wollten sich besser präsentieren als im ersten Drittel, doch auch ein Powerplay nach einer Bankstrafe gegen die Roten Teufel blieb ungenutzt. Als die Hausherren wieder komplett waren, übernahmen sie mehr und mehr das Ruder, auch wenn das Spielgeschehen an sich zerfahren war. Die Spielanteile waren aber klar auf der Seite der Kurstädter, die durch Janne Kujala in der 32.Minute nach einem schnell vorgetragenen Spielzug zum vorentscheidenden 3:0 kamen. Von den Ice Fighters war auch in der Folge so gut wie nichts zu sehen, einzig König hatte in der 34.Minute eine Möglichkeit am kurzen Pfosten, aber auch hier war Keller zur Stelle. Noch vor der Pause hätten Schwab oder Weibler (konnte die Scheibe vor dem leeren Tor nicht unter Kontrolle bringen) weiter erhöhen können, das 3:0 nach 40 Minuten war somit mehr als gerechtfertigt.

Im letzten Drittel ließen die Gäste mit einem Pfostenschuss durch Müller noch einmal aufhorchen, doch das 4:0 durch Gare in der 42.Minute war die endgültige Entscheidung nach einem 2-auf-1-Konter. Der Ehrentreffer der Ice Fighters durch Tomas Vrba tat dem nun starken Offensivspiel der Hessen keinen Abbruch, die zunächst einen Pfostenschuss von Maaßen hatten, durch Baum in Überzahl schließlich das 5:1 erzielten. Die Partie war lange gelaufen, dennoch gaben die Hessen weiter Gas und kamen zu Treffern von Gare und Kujala zum 7:1-Endstand. "Das war unser schwächstes Endrundenspiel. Wir wollten ab dem zweiten Drittel mithalten, was Bad Nauheim ausgenutzt hat", sagte Leipzigs Mannix Wolf nach dem Schlusspfiff. "Wir haben heute die Antwort gegeben. Nun fahren wir nach Dortmund und wollen uns dort den ersten Platz holen", gab Fred Carroll eine Kampfansage für das Match am Sonntag bei den Elchen. Das Video der Pressekonferenz ist auf unserem Youtube-Kanal online, das kommentierte Spielvideo folgt im Lauf des Samstag-Abends.

EC Bad Nauheim - Ice Fighters Leipzig 7:1 (2:0, 1:0, 4:1)
Tore:
1:0 (02:27) Gare (Franz, Schwab) PP 5-4
2:0 (13:06) Gare (Weibler)
3:0 (31:33) Kujala (Maaßen)
4:0 (41:43) Gare (Mangold, Baum)
4:1 (42:40) Vrba (Müller)
5:1 (50:15) Baum (Ketter) AS 6-4
6:1 (50:54) Gare (Stanley, Schwab) PP 5-4
7:1 (51:40) Kujala (Franz, Stanley)
Strafminuten: ECN 8 / IFL 12
Zuschauer: 1.939
 
Ice Fighters Leipzig IceFighters unterliegen starken Roten Teufeln deutlich mit 1:7

Gegen starke Bad Nauheimer Rote Teufel mussten die IceFighters am Freitagabend eine klare Niederlage einstecken. Die Hausherren waren über weite Strecken des Spiels das überlegene Team, das sich die deutlicheren Chancen heraus spielen konnte. Mit einem frühen Tor im ersten Überzahlspiel kamen sie gut in die Partie während Leipzig sichtlich Probleme mit dem aufgebauten Druck hatte. Während Marcel König eine hochkarätige Möglichkeit direkt vor dem Tor nicht nutzen konnte, gelang den Roten Teufeln noch vor der zweiten Pause das 2:0.

Im Mittelabschnitt fanden die IceFighters besser ins Spiel, ohne jedoch das Ergebnis entscheidend beeinflussen zu können. Das 3:0 in der 32. Minute blieb der einzige Treffer des Drittels.

Beim 4:0 sah sich Steve Themm zwei Angreifern gegenüber während im nur ein Verteidiger zur Seite stand. Erst in der 43. Minute konnten die IceFighters den Spielstand auf der Anzeigetafel ändern. Lars Müller war über die rechte Seite ins Angriffsdrittel gefahren und hatte dort am unteren Ende des rechten Bullykreises einen Querpass auf Tomas Vrba gespielt, dem das 4:1 gelang. Während Petr Hrach zehn Minuten vor Ende des Spiels auf der Strafbank saß konnten die Hausherren aufgrund einer angezeigten Strafen ihren Goalie zu Gunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis nehmen. Aus dieser personellen Überzahl resultierte das 5:1 und nur 40 Sekunden später, Bad Nauheim spielte immer noch im Powerplay, fiel das 6:1. In der Folge gelang den Roten Teufeln noch ein weiterer Treffer. Das 7:1 hatte bis zum Abpfiff Bestand.

Durch die Niederlage haben die IceFighters nun keine Möglichkeit mehr, sich für die Playoffs mit den Teams der Oberliga Süd zu qualifizieren. Dennoch kommt es am Sonntag ab 18 Uhr zur mit Spannung erwarteten Partie gegen die Rostock Piranhas, die den Abschluss der Wettkampfsaison 2011/12 bedeutet.

Statistik: 1:0 3. Gare +1; 2:0 14. Gare; 3:0 32. Kujala; 4:0 42. Gare; 4:1 43. Tomas Vrba (L.Müller); 5:1 51. Baum 5+1; 6:1 51. Gare +1; 7:1 52. Kujala

Strafen: Bad Nauheim 8 – Leipzig 12

 

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Freitag,  09. 03. 2012 EJ Kassel Huskis vs EV Duisburg Füchse 2 : 4 0:1-2:2-0:1
Tore:

Tor

30:10 1:3 Alexander Heinrich (Überzahl-Tor) (Stéphane Robitaille, Petr Sikora)
33:33 2:3 Artjom Kostyrev (Überzahl-Tor) (Jiri Mikesz, Alexander Engel)

 
03:55 0:1 Norman (FL) Hauner (Überzahl-Tor) (Christoph (FL) Ziolkowski, Markus Schmidt)
29:02 0:2 Mats Schöbel (Daniel Huhn, Clarke Breitkreuz)
29:35 0:3 Alexander (FL) Preibisch (Dennis Fischbuch, Benjamin Hanke)
59:09 2:4 Christoph (FL) Ziolkowski (Unterzahl-Tor) (Empty Net) (Markus Schmidt, Thomas Ziolkowski)
 
 
Strafen: 2 Minuten Strafe 03:44 Michael Christ - (Haken)
05:01 Semen Glusanok - (Haken)
35:11 Petr Sikora - (Behinderung)
59:41 Semen Glusanok - (Unnötige Härte)
59:41 Semen Glusanok - (Unnötige Härte)
 
12:58 Marius (FL) Schmidt - (Behinderung)
24:17 Marius (FL) Schmidt - (Unkorrekter Körperangriff)
29:58 Norman (FL) Hauner - (Beinstellen)
33:18 Clarke Breitkreuz - (Stockschlag)
35:28 Thomas Ziolkowski - (Beinstellen)
48:28 Markus Schmidt - (Behinderung)
57:47 Michael Hrstka - (Halten des Stocks)
59:41 Markus Schmidt - (Unnötige Härte)
59:41 Markus Schmidt - (Unnötige Härte)
 
 
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe 59:41 Semen Glusanok - (Unnötige Härte) Markus Schmidt - (Unnötige Härte(Disziplinarstrafe  
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Team Team
Spieler
Goalie
52 Martom Fous
35 Adam Ondraschek
Verteidigung
6 Alexander Engel
10 Stéphane Robitaille
11 Dennis Klinge
65 Semen Glusanok
86 Stefan Heinrich
91 Niels Hilgenberg
96 Emanuel Grund
Angriff
9 Manuel Klinge
13 Michael Christ
20 Artjom Kostyrev
22 Petr Sikora
27 Marc Roedger
62 Florian Böhm
66 Chritoph Koziol
78 Alexander Heinrich
81 Jiri Mikesz
82 Julian Grund
Trainer: Jamie Bartmann
Co-Trainer: Matthias Kolodziejczak
Arzt: Hans Vater
Arzt: Hans Schafdecker
Mannschaftsleiter: Ulrich Böhm
Mannschaftsleiter: Milan Ondraschek
 
Spieler
Goalie
30 Björn Linda (FL)
35 Etienne Renkewitz (FL)
Verteidigung
16 Patrick Raaf-Effertz (FL)
23 Thomas Ziolkowski
57 Maik Klingsporn (FL)
76 Patrik Gofulla
85 Markus Schmidt
88 Michael Hrstka
Angriff
10 Norman Hauner (FL)
18 Marius Schmidt (FL)
19 Benjamin Hanke
27 Dennis Palka (FL)
29 Alexander Preibisch (FL)
34 Daniel Huhn
37 Matz Schöbel
71 Clarke Breitkreuz
74 Denis Fominych (FL)
77 Dennis Fischbuch
81 Christoph Ziolkowski (FL)
Trainer: Franz Fritzmeier
Arzt: Claus Petsch
Mannschaftsleiter: Matthias Roos
 
   
Schiedsrichter:: Göran Noeller, Marcus Höfer
Zuschauer: 4.462
Kämpfende Huskies verlieren unglücklich gegen Duisburg

Personell unverändert starteten die Huskies am heutigen Abend in ihr Heimspiel gegen die Füchse Duisburg. Auch wenn heute die Playoffteilnahme noch nicht verspielt werden konnte, wurden drei Punkte angepeilt, um mit Selbstvertrauen und einer guten Ausgangsposition ins „Finale“ bei den Saale Halle Bulls zu gehen.

Mit diesem Ziel vor Augen starteten die Huskies überlegen in die Partie. In der 2. Spielminute vergaben nach Alex Heinrichs Puckeroberung Michi Christ und Artjom Kostyrev den frühen Führungstreffer. Der kleine Sturmlauf wurde zwei Minuten später durch eine Unterzahlphase unterbrochen, die die Gäste von der Wedau umgehend nutzten: Nur elf Sekunden benötigte Norman Hauner für das 0:1.
Die Huskies ließen sich davon aber nicht schocken. Jedoch verpassten Christoph Koziol aus der Drehung und Manuel Klinge aus kurzer Distanz genauso den Ausgleich wie Petr Sikora und erneut Klinge und Koziol wenige Sekunden vor der Schlusssirene. Allerdings konnten auch die Schlittenhunde von Glück reden, dass Alexander Engels Abpraller knapp am Tor von Martin Fous vorbeistrich.

Nun stand ein Mittelabschnitt an, dessen Anzahl an Höhepunkten locker für drei Spiele gereicht hätte. Zunächst hatten die Huskies nach fünfzehn Sekunden Glück, dass der Pfosten für den geschlagenen Fous rettete. Daraufhin übernahmen aber die Gastgeber wieder das Kommando und spielten sich Torchancen en masse heraus. Zunächst verzogen Koziol und Klinge aus der Kurzdistanz knapp, Alex Heinrich scheiterte an Björn Linda und auch in Überzahl wollte der Puck durch Engel und Glusanok einfach nicht über die Linie. So kam es, wie es kommen musste und die Sportlerwahrheit „Machste‘ keinen, kriegste‘ einen“ bewahrheitete sich zum Leidwesen der Blau-Weißen: Daniel Huhn erhöhte für die Füchse in Minute 30 auf 0:2 und keine 60 Sekunden später traf Preibisch sogar durch die Beine des entnervten Fous‘ zum 0:3.
Fous wurde sodann durch Adam Ondraschek ersetzt und endlich fanden die Huskies auch in der Offensive ihr Glück. Zwei Powerplaysituationen brachten sie wieder ins Spiel. Zunächst verwandelte Alexander Heinrich einen Rebound nach Robitaille-Schuss zum 1:3. Nachdem dann erneut Kapitän Klinge völlig frei vor Björn Linda und wenig später die zweite Sturmreihe beste Chancen liegen ließen, klingelte es bei einer Spielzeit von 33:33 Minuten erneut: Jiri Mikesz setzte Artjom Kostyrev ein, der sehenswert in den Winkel zum 2:3 traf. Die Halle tobte und die Huskies stürmten weiter unaufhaltsam auf das EVD-Gehäuse zu. Allerdings ging es mit dem knappen 2:3-Rückstand in die zweite Pause, weil die Schlittenhunde erneut ihre Überlegenheit nicht in Tore ummünzen konnten – und weil Adam Ondraschek sensationell gegen den freistehenden Thomas Ziolkowski rettete.

Zwanzig Minuten hatten die Huskies nach der Pause noch Zeit, um zum Ausgleich zu kommen. Allerdings waren es zunächst wieder die Füchse, die zu Drittelbeginn die Möglichkeit hatten, auf 4:2 zu erhöhen. Norman Hauner stürmte frei auf Adam Ondraschek zu, scheiterte aber an den Schonern des ECK-Torhüters. Insgesamt gelang es den Füchsen nun auch, das Spiel wieder ausgeglichener zu gestalten. Zwar besaßen die Gastgeber weiterhin die größeren Spielanteile, kamen aber nur mühsam zu Torchancen. Die besten hatten Marc Roedger in der 44. Spielminute aus der Drehung und Sikora und Koziol zehn Minuten später aus kurzer Distanz. In allen Phasen behielt allerdings Füchse-Torwart Björn Linda die Oberhand.

Gut zwei Minuten vor der Schlusssirene leistete sich der Duisburger Michael Hrstka ein Foul an Michael Christ. Die sich nun bietende Überzahlsituation nutzte Jamie Bartman, um Adam Ondraschek zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis zu nehmen. Doch leider fehlte den Huskies auch in dieser Situation das nötige Glück im Abschluss. Heinrich, Koziol und Sikora stocherten erfolglos nach dem Puck. So konnte der EVD den Sack 55 Sekunden vor Schluss endgültig zu machen – wenn auch unter unabsichtlicher Mithilfe eines Linienrichters, der mit dem Schlittschuh einen Pass von Alex Engel abfing. Christoph Ziolkowski hatte somit keine Schwierigkeiten, ins leere Tor den 2:4-Endstand zu erzielen.

Trotz kämpferisch guter Leistung verloren die Huskies somit das Spiel. An der Ausgangssituation in Sachen Playoff-Qualifikation hat sich trotz dieser Niederlage allerdings wenig geändert. Am Sonntag ab 16 Uhr werden drei Punkte in Halle a. d. Saale benötigt, um in die nächste Runde einzuziehen. Dabei werden die Schlittenhunde von ca. 800 Fans begleitet, die per Sonderzug und Auto anreisen.
 
Mit einem erneuten Sieg gegen die Kassel Huskies sichert der EVD vorzeitig den Gruppensieg

Bereits ein Spiel vor Ende der Aufstiegsrunde stehen die Füchse als Gruppenprimus fest. Am Abend schlug man die Kassel Huskies mit 4:2 und kann damit nicht mehr von der Spitze verdrängt werden. Damit kann das Team mit viel Selbstvertrauen in die Playoffs gegen den Süden starten.

Vor 4462 Zuschauern drückte der EVD der Partie deutlich seinen Stempel auf. Zwischenzeitlich gingen die Füchse sogar mit 3:0 in Führung. Die Hausherren machten es zwar noch ein Mal spannend und kanem auf 2:3 heran, konnten dem Spiel aber nicht die entscheidende Wendung geben. Kurz vor Ende machte dann Christoph Ziolkowski mit einem Treffer ins leere Tor alles klar.

Damit sichert sich der EVD das Heimrecht für die bereits am Freitag beginnenden Playoffs und kann, je nach Konstellation in Gruppe A, sogar als absolutes Topteam gegen den vermeintlich schwächsten Gegner der Oberliga Süd in die KO-Runde gehen. Eine Belohnung für eine fantastische Saison der Jungen Wilden.

Am Sonntag am 18:30 Uhr schließen die Füchse dann die Aufstiegsrunde mit dem Heimspiel gegen Timmendorf ab. Im zweiten Spiel der Gruppe zwischen Kassel und Halle kommt es zu einem echten Endspiel und den zweiten Playoff-Platz. Nach der Niederlage sind die Huskies in Zugzwang.

Tore:

0:1 (4.) Hauner (5–4)
0:2 (30.) Schöbel
0:3 (30.) Preibisch
1:3 (31.) Heinrich (5–4)
2:3 (34.) Kostyrev (5–4)
2:4 (60.) Christoph Ziolkowski (4–5)

Strafen:

Kassel 10+10 (Glusanok)

EVD 18+10 (Markus Schmidt)

Zuschauer: 4462


 

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Freitag,  09. 03. 2012 EHC Timmendorf vs MEC Halle 04 Sale Bulls 3 : 8 0:3-0:2-3:3
Tore:

Tor

47:29 1:6 Patrick Saggau (Kenneth Schnabel, Thorben Saggau)
53:56 2:6 Ralf Rinke (Thorben Saggau, Eddy Rinke)
56:12 3:6 Ralf Rinke (Eddy Rinke, Marcus Klupp)
02:00 0:1 Ivan Kolozvary (Florian Eichelkraut, Sebastian Lehmann)
04:13 0:2 Sebastian Lehmann (Überzahl-Tor) (Ivan Kolozvary, Florian Eichelkraut)
11:33 0:3 Matthias Schubert (Troy Bigam, Nikolaus Meier)
23:44 0:4 Florian Eichelkraut (Ivan Kolozvary, Sebastian Lehmann)
23:53 0:5 Benjamin Thiede (Ivan Kolozvary, Artur Lemmer)
41:18 0:6 Alexander Zille (Matthias Schubert, Troy Bigam)
57:14 3:7 Matthias Schubert (Nikolaus Meier, Alexander Zille)
59:28 3:8 Sebastian Lehmann (Ivan Kolozvary, Florian Eichelkraut)
 
 
Strafen: 2 Minuten Strafe 04:00 Kenneth Schnabel - (Beinstellen)
17:52 Jeffrey Maronese - (Unnötige Härte)
57.54 Marcus Klupp - (Haken)
37:13 Artur Lemmer - (Zu viele Spieler auf dem Eis)
53:24 Max Veltwisch - (Check gegen die Bande)
55:00 Eric Uwe Wunderlich - (Spielverzögerung)
55:55 Alexander Rusch - (Beinstellen)
 
 
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Team Team
Spieler
Goalie

1

Matthias Rieck
35 Björn Reinke
Verteidigung
2 Dennis Andersson
5 Marcus Klupp
7 Dennis Overbek

18

Marcus Krützfeldt
24 Timo Wassermeier
27 Matthias Koglin
28 Jeffrey Maronese
39 Paul Paepke
Angriff
11 Moritz Meyer
15 Marco Meyer
17 Christian Herrmann
19 Thorben Saggau
20 Kenneth Schnabel
23 David Rutkowski
44 Erich Dumpis
57 Patrick Saggau
77 Rino Schroeder
91 Eddy Rinke

93

Ralf Rinke
Trainer: Andris Bartkevics
Arzt: Andreas Böhle
Mannschaftsleiter: Karl Rieck
 
 
Spieler
Goalie
30 Lukas Steinhauer
53 Robert Wolfermann
Verteidigung
7 Nikolaus Meier
8 Andreas Schmelcher
9 Eric Uwe Wunderlich
14 Alexander Rusch

17

Kilian Glück
77 Jiri Polak
90 Nicolas Turnwald
Angriff
10 Sebastian Lehmann

11

Maximilian Merkle
21 Benjamin Thiede
25 Artur Grass
31 Ivan Kolozvary
51 Damian Martin
52 Alexander Zille
53 Robert Wolfermann
57 Troy Bigam
81 Matthias Schubert
88 Max Veltwisch
91 Artur Lemmer
93 Florian Eichelkraut
Trainer: Jiri Otoupalik
Co-Trainer: Uwe Liebertau
Mannschaftsleiter: Andreas Werkling
   
Schiedsrichter:: 860
 
Zuschauer: Florian Forhlich, Torben Halfer, Jan-Thore Meyer
EHC Timmendorf  
MEC Halle 04 Sale Bulls Showdown in der Volksbank Arena - Sonderzug aus Kassel

Spannender hätte es Sachsen-Anhalts einzigste Eishockeymannschaft nicht machen können in der diesjährigen Aufstiegsrunde.

Gegen Underdog Timmendorf verlor man das erste Spiel zu Hause und auch gegen Duisburg hatte man in der Volksbank Arena das Nachsehen. Auswärts konnte man Ligenprimus Duisburg und auch den Ex-DEL-Club Kassel bezwingen. Um sich Chancen für ein Weiterkommen zu sichern, war ein Sieg am Freitagabend an der Ostsee Pflicht.

Man machte Timmendorf von Anfang an klar, dass man mit einem Sieg wieder in die Saalestadt zurück will.

Exakt 2 Minuten waren gespielt, da zeigt Halles Ivan Kolozvary wo es langgeht. 1:0 stand es für die Bulls. 2 Minuten später erhöht Sebastian Lehmann zum 2:0. Timmendorf sah im ersten Drittel desorientiert und überrascht aus, brachten kaum gefährliche Angriffe zustande.

Eine kleine Vorentscheidung gelingt im ersten Drittel noch Matthias Schubert. 11 Minuten gespielt, Meier und Bigam legen vor, es steht 3:0 für die Saale Bulls. Halle musste in keiner Phase des Spiels mit voller Leistung präsent sein. Eine geschlossene Mannschaftsleistung reichte, um den "Beach Boys" ihre Grenzen aufzuzeigen.

Immerwieder schaute man auf den Zwischenstand in Kassel. Dort gastierten die Duisburger Füchse. Das Ergebnis dieser Partie hatte auch Auswirkungen auf das Hallenser Spiel. 1:0 führte Duisburg nach dem ersten Drittel.

Im zweiten Drittel das Gleiche Bild. Die Saale Bulls waren weiter überlegen, Timmendorf scheiterte spätestens an Halles Torhüter Lukas Steinhauer.

Florian Eichelkraut (24.) und Benjamin Thiede (34.) konnten die Führung auf 5:0 ausbauen. Da stand es in Kassel 3:2 für Duisburg. Alles lief nach Plan.

Kurz nach dem Wiederanpfiff zum letzten Drittel gelingt Alexander Zille gar das 6:0. Es schien ein Selbsläufer zu werden. Aber weit gefehlt.

Patrick Saggau und zwei Mal Ralf Rinke brachten die Timmendorfer gefährlich nach auf 3:6 ran. Die Holsteiner nahmen den Torhüter raus, zugunsten eines weiteren Feldspielers. Diese Aktion ging nach hinten los und Bulls-Stürmer Matthias Schubert nahm dankend an, ehe Sebastian Lehmann für den 8:3 Endstand sorgt.

Rund 30 Schlachtenbummler aus Halle feierten ihre Mannschaft, die nun an diesem Sonntag einen Punkt gegen die Kassel Huskies braucht, um in die Playoffs einzuziehen.

Duisburg leistete dabei kräftig Schützenhilfe, siegte in Kassel mit 4:2.

Aufgrund der großen Nachfrage, wird ein rechtzeitiges erscheinen am Sonntag empfohlen. Spielbeginn ist 16Uhr. Gegen 13 Uhr fährt der Sonderzug aus Kassel mit rund 1000 Nordhessen im halleschen Hauptbahnhof ein. Die Schlachtenbummler werden, begleitet von halleschen Fans zur Volksbank Arena ziehen. Es gibt noch ausreichend Restkarten an den Tageskassen!
  

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Freitag,  09. 03. 2012 Königsborner JEC Bulldogs vs Hammer Eisbären 2 : 4 1:1-0:2-1:1
Tore:

Tor

         
Strafen: 2 Minuten Strafe          
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter::  
Zuschauer:  
Bulldogs unterliegen im ersten Spiel der Final-Serie

Erschöpfte Bulldogs verlieren 2:4 gegen Hammer Eisbären

Einen klassischen Fehlstart leistete sich der Königsborner JEC beim ersten Spiel der „Best-of-Five“-Serie gegen den Rivalen aus Hamm. Und so verlor man das erste Spiel vor heimischen Publikum mit 2:4.

Dabei ging das erste Drittel zunächst ruhig los. Erst nach sechs Minuten fiel der Treffer, als Eisbären-Stürmer Milan Vanek für das 0:1 sorgte. Gegen den defensiv stark stehenden Erzrivalen aus Hamm kamen die Bulldogs nur schwer zu Chancen und dauerte bis kurz vor der Pause, als Tim Schneider einen Schlagschuss von Sebastian Pigache ins Tor der Gäste lenkte, das diesmal vom ehemaligen KJEC-Torwart Patrick Hoffmann fälschte.

Im zweiten Drittel merkte man dann den Bulldogs an, dass die Saison, die man größtenteils mit 10 bis 12 Mann spielte, in den Knochen steckt und somit kam man nur selten zu Chancen. Auf der anderen Seite nutzen die Eisbären zwei Konter-Chancen und sorgten so für den 1:3-Pausenstand. Zahlreiche weitere Chancen konnte Torwart May vereiteln und hielt sein Team damit vorerst im Spiel. Zudem musste man eine 2+10-Minuten-Strafe für Jakub Krätzer hinnehmen, was eine Sperre für das zweite Final-Spiel bedeutete.

Im letzten Drittel gaben die Bulldogs etwas mehr Gas und kamen zu mehr Chancen. Allerdings musste man elf Minuten vor dem Ende einen weiteren Rückschlag hinnehmen, als die Eisbären durch einen Treffer von Christian Gose mit 1:4 davon zogen. Als dann fünf Minuten vor dem Schlusspfiff Sebastian Pigache mit einem Alleingang noch einmal auf 2:4 verkürzte, kam noch einmal Hoffnung auf, die allerdings verschwand, als der Pigache eine Strafe erhielt und die Bulldogs die letzten zwei Minuten in Unterzahl agieren mussten. Eine unschöne Aktion ereignete sich dann noch in der Schlussminute, als Eisbären-Stürmer Gose versuchte Bulldog-Kapitän Lars Gerike mit dem Schlittschuh zu treten, was eine Matchstrafe und längere Sperre mit sich gezogen hätte. Allerdings übersah das Schiedsrichtergespann diese Szene.

Das nächste Heimspiel der Bulldogs findet nun am kommenden Freitag um 20 Uhr in der Eisspothalle Unna statt.
 
Hamm mit gutem Finalstart: 4:2-Sieg

Der erste Schritt ist gemacht. Zum Auftakt der Best-of-five-Serie im Finalkampf um den Platz im DEB-Pokal setzten sich die Hammer Eisbären mit 4:2 (1:1, 2:0, 1:1) beim Königsborner JEC durch – und zwar verdient, „weil wir das Spiel immer unter Kontrolle hatten“, jubelte Trainer Carsten Plate.

Dabei hatte er, wie angekündigt, mit Benjamin Voigt, Jiri Svejda, Nils Sondermann und Pierre Klein gleich auf vier Stammkräfte verzichten müssen. Doch das machte den Hammern kaum etwas aus. Denn sie waren von Beginn an konzentriert und gingen früh in Führung: In der sechsten Minute brachte Milan Vanek die Gäste nach Vorarbeit von Matthias Potthoff in Überzahl mit 1:0 in Front. Allerdings verpassten es die Eisbären, früher vor klare Verhältnisse zu sorgen. So vergab Christian Gose nur wenig später eine Möglichkeit zum zweiten Treffer (8.). Kurz vor dem ersten Kabinengang egalisierte der KJEC in Person von Tim Schneider in numerischer Überlegenheit zum 1:1 (19.).

Die Hammer schienen die Pause genutzt zu haben, dann sie wirkten danach noch druckvoller. In der 25. Minute markierte Robin Loecke das 2:1 (25.). Danach vergab das Plate-Team erneut gute Chancen, wie durch Karan Moallim (27.) und Potthoff (35.). Doch in der 38. Minute durften die zahlreich mitgereisten Hammer Anhänger in Unna wieder jubeln: Vanek erhöhte auf 3:1.

Im Schlussdurchgang legte dann Christian Gose noch einen drauf – das 4:1 (49.), ehe den Hausherren mit dem 4:2 durch Sebastian Pigaché noch ein wenig Ergebniskosmetik gelang.
 

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Dienstag 06.03.2012 Frankfurter Löwen vs Hammer Eisbären 3 : 4 0:1-2:2-1:1
Tore:

Tor

26:13 1:2 Martin Schweiger
34:50 2:2 Roland Mayr
46:51 3:3 Sven Breiter
  06:46 0:1 Marvin Gleibler
24:57 0:2 Sebastian Gose
39:11 2:3 Karan Moallim
52:19 3:4 Karl Jasik
 
   
Strafen: 2 Minuten Strafe 10 Min.   12 Min.    
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe Bauscher   Giebler    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter::  
Zuschauer: 2.182
Saison-Aus für die Löwen

In Spiel 5 unterliegen die Löwen Frankfurt den Hammer Eisbären und verpassen den Einzug in die nächste Runde. Mit dieser Niederlage geht eine Saison voller Verletzungssorgen zu Ende.

Der Sommer kann kommen, denn die diesjährige Eiszeit in Frankfurt ist am Dienstagabend zu Ende gegangen. Die Löwen Frankfurt haben das alles entscheidende Spiel 5 gegen die Hammer Eisbären mit 3:4 verloren und scheiden damit im Rennen um einen Pokal-Startplatz aus.

Im ersten Spielabschnitt waren die Gastgeber überlegen. Doch Hamm kam mit einem Tor in der siebten Minute als erstes auf die Anzeigetafel. Die Löwen waren engagiert und spielten sich in Eisbären-Drittel fest, leider ohne Erfolg. Zweimal trafen die Frankfurter das Gehäuse.

Sehenswert war im Auftaktdrittel der Kampf von Marvin Bauscher gegen Marvin Giebler. Beide erhielten für ihren Einsatz je 2+2+10 Strafminuten. Kurz vor dem Ende des Drittels hatte dann noch Löwen Youngster Niklas Hildebrand die wohl größte Chance auf den Ausgleich. Die Scheibe verpasste aber knapp ihr Ziel. In der ersten Pause stand es dann aber trotzdem 0:1.

Auch im zweiten Drittel mussten die Löwen zunächst einen Rückschlag - Sebastian Gose erhöhte auf 0:2 - hinnehmen, ehe Martin Schweiger auf 1:2 verkürzen konnte. Roland Mayr gleichte in der 35. Minute aus, und vier Minuten vor der zweiten Pause hatte Sven Breiter die Führung auf dem Schläger. Der Hammer Torwart Patrick Hoffmann fischte die Scheibe aber aus der Luft.

In der 40. Minute - nur wenige Sekunden vor der Pause - gab es einen Bully in der Frankfurter Zone, das die Eisbären gewannen. Der Direktschuss aus der zweiten Reihe wurde unhaltbar abgefälscht und schlug hinter Boris Ackers ein.

Im Schlussdrittel drehten die Löwen dann noch mal auf, schossen durch Sven Breiter, der heute Kapitän war, das 3:3. Doch in einem Break erzielten die Westfalen die erneute Führung, die die Löwen in der verbliebenen Zeit nicht mehr egalisieren konnten.

Für die Löwen Frankfurt endet damit die Saison 2011/12 unerwartet früh. Die Leistungen sind unseren eigenen Ansprüchen und denen der Fans nicht gerecht geworden. In der neuen Saison greifen die Löwen wieder an!

Das Team und die Organisation möchten sich bei allen Fans, die in dieser Spielzeit die Löwen sowohl zu Hause als auch auswärts unterstützt haben, herzlich bedanken.

Auf der Löwen Homepage und unseren Profilen auf Facebook und Twitter werden wir Dich auch in den nächsten Wochen wie gewohnt über die Neuigkeiten bei den Löwen informieren.

Löwen Frankfurt - Hammer Eisbären 3:4 (0:1, 2:2, 1:1)

0:1 (06:46) Marvin Gleibler (Nikolas Bitter)
0:2 (24:57) Sebastian Gose (Nikolas Bitter, Karl Jasik)
1:2 (26:13) Martin Schweiger (Sven Breiter, Frederik Gradl)
2:2 (34:50) Roland Mayr (Thomas Schenkel)
2:3 (39:11) Karan Moallim (Milan Vanek, Patrik Flasar)
3:3 (46:51) Sven Breiter (Marvin Bauscher)
3:4 (52:19) Karl Jasik (Sebastian Gose)

Strafen: Frankfurt 10 + 10 (Bauscher) - Hamm 12 + 10 (Giebler).

Zuschauer: 2.182.
 
Großer Jubel bei den Eisbären nach dem Sensationssieg gegen FrankfurtEisbären im Finale

Die Hammer Eisbären gewannen das entscheidende Spiel gegen Frankfurt mit 4:3 (1:0, 2:2, 1:1) und ziehen somit ins Finale gegen Königsborn im den Startplatz im DEB-Pokal.

Mit einer Klasseleistung und einer beherzten Einstellung erkämpften sich die Eisbären vor knapp 2200 Zuschauern wichtigen Sieg. Zumal man auf wichtige Spieler, unter anderem Torwart Voigt, verzichten musste. Aber auch diesen Rückschlag kompensierte das Team von Carsten Plate vorbildlich.

Jetzt geht es im Finale erneut im Modus "Best-of-Five" gegen den Lokalrivalen aus Königsborn. Los geht es am Freitag (9.3.) um 20 Uhr bei den Bulldogs. Das erste Heimspiel der Eisbären ist am Sonntag, dem 11.3. um 18:30 Uhr.
 

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