Deutscher Eishockey Bund

Spielbericht Oberliga West 16. 03. 2012          
EV Duisburg Füchse vs EV Regensburg Spielberichte
Tölzer Löwen vs Roten Teufel Bad Nauheim Spielberichte
EV Füssen vs MEC Halle 04 Sale Bulls Spielberichte
EHC Dortmund Westfalen-Elche vs Selber Wölfe Spielberichte
  vs    
Königsborner JEC Bulldogs vs Hammer Eisbären Spielberichte
Tabelle Spieltag
Freitag,  16. 03. 2012 EV Duisburg Füchse vs EV Regensburg 5 : 2 2:0-2:2-1:0
Tore:

Tor

02:38 1:0 Alexander (FL) Preibisch (Daniel (FL) Fischbuch, Denis (FL) Fominych)
16:46 2:0 Dennis (FL) Palka (Norman (FL) Hauner, Christoph (FL) Ziolkowski)
30:23 3:0 Daniel Huhn (Mats Schöbel, Clarke Breitkreuz)
36:05 4:2 Dennis Fischbuch (Benjamin Hanke, Patrik Gogulla)
42:46 5:2 Alexander (FL) Preibisch (Christoph (FL) Ziolkowski, Markus Schmidt)
 
31:39 3:1 Martin Prochazka (Martin Ancicka, Sven Gerike)
35:11 3:2 Josef Menauer (Kyle Schmidt)
 
Strafen: 2 Minuten Strafe 24:41 Norman (FL) Hauner - (Stockschlag)
35:22 Maik (FL) Klingsporn - (Halten des Gegners)
42:37 Patrik Gogulla - (Haken)
Martin Prochazka - (Behinderung)
24:41 Sven Gerike - (Stockschlag)
25:04 Josef Menauer - (Haken)
34:36 Sven Gerike - (Haken)
37:43 Mario Dörfler (FL) - (Halten des Gegners), 2 MIN, 19:21
 
 
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Team Team

Goalie

30 Linda, Björn (FL)
32 Kawaters, Sven
35 Renkewitz, Etienne (FL)

Verteidigung

16 Raaf-Effertz, Patrick (FL)
23 Ziolkowski, Thomas
57 Klingsporn, Maik (FL)
69 Hastenteufel, Marco (FL)
72 Opree, Nico (FL)
76 Gogulla, Patrik
85 Schmidt, Markus
88 Hrstka, Michael

Angriff

6 Hofland, Diego (FL)
10 Hauner, Norman (FL)
12 Behlau, Pascal
17 Fischbuch, Daniel (FL)
18 Schmidt, Marius (FL)
19 Hanke, Benjamin
20 Strodel, Manuel (FL)
27 Palka, Dennis (FL)
29 Preibisch, Alexander (FL)
34 Huhn, Daniel
37 Schöbel, Mats
71 Breitkreuz, Clarke
74 Fominych, Denis (FL)
77 Fischbuch, Dennis
81 Ziolkowski, Christoph (FL)
96 Fröhlich, Stephan (FL)
 

Goalie

1 Dorfner, Stefan
3 Zierer, Leonhard
35 Leserer, Jonas
45 Englbrecht, Maximilian (FL)
38 Eckert, Simon

Verteidigung

4 Prantl, Leopold
12 Welter, Michael
27 Ancicka, Martin
29 Pielmeier, Andreas (FL)
40 Brückner, Benedikt (FL)
73 Landstorfer, Patrick
89 Helmrath, Jan
91 Zierer, Korbinian
93 Schmitt, Kevin

Angriff

2 Tahedl, Andreas
5 Maier, Steven
7 Schmidt, Kyle
9 Hafner, Johannes
16 Sicinski, John
18 Forster, Maximilian (FL)
19 Gerike, Sven
20 Prochazka, Martin
21 Leserer, Jakob
22 Daffner, Thomas
23 Bogner, Julian
26 Huber, Daniel
36 Menauer, Josef
51 Dörfler, Mario (FL)
81 Drienovsky, Karol
82 Keil, Bernhard (FL)
87 Huber, Stefan
92 Brandt, Marcel
 
Schiedsrichter:: Eric Daniels, Lars Müller,
Zuschauer: 1.445
Furioser Start in die Playoffs

Die Füchse haben dass erste Spiel der Oberliga Playoffs mit 5:2 für sich entschieden. Mit einer überragenden Leistung geht der EVD damit mit 1:0 in der Serie in Führung.

Von der ersten Minute an zeigten die Füchse, dass sie bereit sind für die Playoffs. Das Team legte ein immenses Tempo vor und ging früh durch Alexander Preibisch in Führung. Von da an entwickelte sich ein hochklassiges Spiel. Beide Mannschaften erarbeiteten sich zahlreiche Chancen. Die Stimmung auf den Rängen hatte ebenfalls von Anfang an Playoff-Niveau. Nach dem 2:0 durch Dennis Palka waren die Fans nicht mehr zu halten. Mit einer einer solchen Führung zur ersten Pause hatte wohl niemand gerechnet.

Auch im zweiten Abschnitt entwickelte sich ein klasse Spiel. Die Füchse dominierten die ersten zehn Minuten im Mitteldrittel. Der EVD hatte zu dieser Phase reihenweise Chancen um das Spiel zu entscheiden. Ließ aber zu viele ungenutzt. In der 31. Minute erhöhte dann Daniel Huhn auf 3:0. Im Anschluss verlor das Team plötzlich das Heft aus der Hand. Innerhalb weniger Minuten schaffte Regensburg den Anschlusstreffer zum 3:2. Eine Minute später fanden die Füchse aber wieder zurück in die Spur und gaben die richtige Antwort. Dennis Fischbuch stellte den alten Abstand mit seinem 4:2 vor der Pause wieder her.

Das Highlight des Abends lieferte dann Alex Preibisch im Schlussdrittel. In Unterzahl lief er allen Gegenspielern auf und davon und versenkte den Puck zum 5:2. Die Entscheidung. Der EVD geht damit in der Serie in Führung und fährt mit viel Rückenwind zum zweiten Duell am Sonntag in Regensburg.

„In erster Linie bin ich erleichtert“, sagte EVD-Trainer Franz Fritzmeier. „Wir haben Regensburg zwar analysiert, aber zu 100 Prozent weiß man eben doch nicht, was auf uns zukommt.“ Am Ende stand dann aber ein verdienter Sieg, der vor allem dem hohen Tempo der Duisburger zu verdanken ist. „Allerdings müssen wir im eigenen Drittel noch besser arbeiten. So eine Tiefschlafphase wie die im zweiten Drittel dürfen wir uns in Regensburg nicht leisten“, mahnt der Coach.

Am Dienstag, 20. März, 19.30 Uhr treffen sich beide Mannschaft erneut in der Scania-Arena an der Wedau.

Tore:
1:0 (2:38) Preibisch (Daniel Fischbuch, Fomynich)
2:0 (16:46) Palka (Hauner, Christoph Ziolkowski)
3:0 (30:23) Huhn (Schöbel, Breitkreuz)
3:1 (31:19) Prochazka (Gerike, Ancicka)
3:2 (35:11) Menauer
4:2 (36:05) Dennis Fischbuch (Hanke, Gogulla/5-4)
5:2 (42:46) Preibisch (Christoph Ziolkowski, Schmidt/4-5)

Strafen:

Duisburg 6
Regensburg 12

Zuschauer: 1445
 
EV Regensburg Play-Off Viertelfinale, erstes Spiel in Duisburg

Die 1. Mannschaft muss sich im ersten Play-Off-Viertelfinal-Spiel bei den Füchsen Duisburg mit 2:5 geschlagen geben. Für den EVR trafen Josef Menauer sowie Martin Prochazka. Am kommenden Sonntag kommt es zum nächsten Aufeinandertreffen zwischen Duisburg und Regensburg. Dann sind die Füchse um 18 Uhr in der Donau Arena zu Gast!

1445 Zuschauer, davon ca. 100 aus Regensburg, sahen eine engagierte Duisburger Truppe, die vor allem mit Schnelligkeit glänzte. Der Plan, kein schnelles Tor zu bekommen, ging leider nicht auf. Bereits nach 158 Sekunden gelang den Füchsen die Führung. Diese bauten ihren Vorsprung gar auf drei Tore aus, ehe Martin Prochazka und Seppe Menauer auf 2:3 verkürzen konnten. Unkonzentriertheit in der Abwehr ließ die Füchse den 4. Treffer erzielen. Die Entscheidung fiel, als Duisburg im letzten Abschnitt in Unterzahl den 5. Treffer erzielen konnte.

Mit großer Kulisse im Rücken, mit dem Kampfgeist und Einsatzwillen der Peiting-Spiele können wir am Sonntag den Serien-Ausgleich schaffen.

Aktion BIG SUNDAY: Drei Spiele in der Haupthalle der Donau Arena, 11:30 Schüler - EV Füssen, 14:00 Uhr Junioren - RT Bad Nauheim, 18:00 Uhr EVR - Füchse Duisburg. Alle, die die drei Spiele besuchen, nehmen an der Verlosung von 3 Stehplatzdauerkarten für die nächste Saison teil.
 

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Freitag,  16. 03. 2012 Tölzer Löwen vs Roten Teufel Bad Nauheim 2 : 1 OT 0:0-0:0-1:1-0:1
Tore:

Tor

57:16  Pascal Sternkopf (Yasin (FL) Ehliz, Marco Pfleger)
60:20  Thomas (FL) Merl (Anton Prommersberger, Franz Mangold)
 
54:53 Manuel Weibler (Tobias Schwab, Lanny Gare)
 
 
Strafen: 2 Minuten Strafe 13:06  Michael (FL) Fischer - (Behinderung) 26:37 Marius Pöpel - (Haken)
31:08 Marius Pöpel - (Halten des Gegners)
55:27 Marc Kohl - (Stockschlag)
58:49 Lanny Gare - (Stockschlag)
 
 
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Team Team

Goalie

29 Jenike, Andreas (FL)
30 Riesch, Florian (FL)
31 Goll, Jakob (FL)
35 Wölfl, Marco

Verteidigung

2 Kolacny, Florian
3 Lindlbauer, Peter (FL)
5 Prommersberger, Anton
6 Andrä, Andreas
15 Pfaff, Andreas
16 Pfaff, Michael
17 Kolacny, Christian
27 Schüle, Tim (FL)
44 Sternkopf, Pascal
77 Fuchs, Dominic
92 Neal, Dennis

Angriff

7 Strobl, Florian (FL)
9 Dubé, Yanick
10 Mangold, Franz
11 Sedlmayr, Johannes (FL)
14 Fischhaber, Christoph
19 Ketterer, Florin
21 Fischer, Michael (FL)
22 Ritschel, Markus
23 Merl, Thomas (FL)
25 Ehliz, Yasin (FL)
28 Urban, Christian
33 Oblinger, Alexander (FL)
47 Pfleger, Marco
71 Leismüller, Martin
90 Fischhaber, Simon (FL)
91 Walleitner, Dominik
93 Pföderl, Leonhard (FL)
97 Pauli, Andreas

Goalie

35 Keller, Markus
37 Glatzel, Patrick

Verteidigung

3 Mangold, André
4 Baum, Alexander
5 Franz, Christian
6 Ketter, Daniel
17 Börngen, Dominik
23 Pöpel, Marius
25 Kohl, Marc

Angriff

33 Wagner, Alexander
7 May, Tim
8 Baldys, Matthias
9 Maaßen, Michel
10 Kujala, Janne
14 Cardona, Dennis
16 Striepeke, Jannik
18 Gare, Lanny
26 Lavallee, Kevin
27 Schwab, Tobias
44 Weibler, Manuel
77 Wex, Pierre
91 Stanley, Dylan
 
Schiedsrichter:: Sascha Westrich, Michael Klein, Mathias Komorek
Zuschauer: 2.035
Tölzer Löwen Tölzer Löwen gewinnen Spiel eins gegen Nauheim

Überschäumender Jubel bei den Tölzer Löwen und ihrem Anhang, hängende Köpfe bei den Roten Teufeln Bad Nauheim: Dank Thomas Merl und seinem listigen Bauerntrick in der Nachspielzeit starteten die Tölzer am Freitag vor 2035 Zuschauern mit einem 2:1 (0:0, 0:0, 1:1)-Heimsieg in die Playoff-Viertelfinalserie.

Aufgrund der Spielanteile und der Mehrzahl an Chancen war der Sieg der Oberbayern zwar redlich verdient, in der Entstehung dann allerdings doch glücklich. In einem temporeichen, harten, hochdramatischen und überaus fairen Spiel kam Bad Nauheim fünf Minuten vor Ende der regulären Spielzeit durch Manuel Weibler zur 1:0-Führung, brachte den Vorsprung jedoch nicht über die Zeit. Pascal Sternkopf nutzte ein Überzahlspiel kurz vor Schluss zum Ausgleich - es war das zweite Saisontor des Verteidigers. Die Nachspielzeit dauerte dann allerdings nicht lange: Nach etwas mehr als zwei Minuten überlistete Thomas Merl den überragenden Nauheimer Schlussmann Markus Keller und sorgte mit dem erlösenden Siegtor auf den Tribünen für einen kollektiven Freudentaumel.

Gästetrainer Fred Carroll war die Enttäuschung über die Niederlage nach dem Spiel deutlich anzusehen: "Am Ende hat vielleicht etwas die Kraft gefehlt. Wir haben toll gekämpft, wurden aber leider nicht belohnt." "Wir haben sehr gut gespielt, sehr wenig Fehler gemacht", lobte Löwen-Trainer Florian Funk und prophezeite: "Wenn die Spiele so weitergehen, dann wird das eine sehr harte Serie für beide Mannschaften." Fürs Sonntagspiel in Bad Nauheim, ist Funk dennoch optimistisch - schon wegen der Rückkehr des diesmal gesperrten Peter Lindlbauer: "Mit ihm sind wir vielleicht in gewissen Situationen etwas stärker."
 
1:2-Niederlage n.V. in Bad Tölz - Ausgeglichenes Spiel über 63 Minuten - Sonntag Spiel zwei

Lange Zeit war die erste Partie offen: bis ins letzte Drittel hinein dauerte es, ehe zwei Tore im ersten Playoff-Viertelfinale zwischen dem EC Bad Nauheim und dem EC Bad Tölz zum 1:1 fielen. Erst in der Overtime konnten die Gastgeber den knappen Sieg sicherstellen, der den Wetterauern vor dem Heimspiel am Sonntag aber auch zeigt, dass der Südclub auf jeden Fall zu schlagen ist. Mit den Fans im Rücken soll am Sonntag der Ausgleich in der Serie eingefahren werden.

Der Worte waren im Vorfeld genug gewechselt. Nun mussten die Akteure auf dem Eis beweisen, dass sich zwei Spitzenteams in diesem Viertelfinale gegenüber standen, und sie enttäuschten die rund 2.000 Fans in der Hacker Pschorr Arena nicht. Von der ersten Minute an gaben beide Teams Vollgas, so dass die Abwehrreihen hüben wie drüben einiges zu tun bekamen. Die Gäste aus der Wetterau, die ohne Kevin Lavallee - dafür aber mit Dylan Stanley aufliefen - taten sich hierbei zunächst als die etwas aktivere Mannschaft hervor, die ganz anders als noch beim 0:7 am vergangenen Sonntag in Dortmund auftrat. Dementsprechend hatte Manuel Weibler in der 4.Minute die erste große Gelegenheit des Spiels, doch Andreas Jenike im Tor der Tölzer war zur Stelle. Erst mit zunehmender Spieldauer stellten sich die Bayern, die zehn spielfreie Tage hatten, besser auf die Roten Teufel ein und forcierten mehr und mehr die Partie. In der 10.Minute hatte Andreas Pauli eine große Chance durch einen abgefälschten Schuss, doch auch Markus Keller war hochkonzentriert auf dem Posten. Als die Bayern stärker aufkamen, bremste sie vorerst eine Strafzeit gegen Fischer, die allerdings ungenutzt durch die Gäste blieb. Im Gegenteil: Fischer kam nach Ablauf der Strafe zurück auf das Eis und hätte Keller nach einem langen Pass fast bezwungen, der Schoner des EC-Goalies verhinderte jedoch Schlimmeres. Nun war es ein richtiges Spitzenspiel, denn im direkten Gegenzug prüfte Manuel Weibler den Tölzer Torhüter in aussichtsreicher Position, Jenikes Fanghand vereitelte die gute Gelegenheit. Als sich die Hausherren vor ihrem Torhüter in der 18.Minute einen kapitalen Fehlpass auf Jannik Striepeke leisteten, schien die Pausenführung für die Hessen möglich, aber auch hier war der Goalie bestens positioniert. Überhaupt war es das Drittel der Torhüter, nachdem auch Markus Keller kurz vor der ersten Pause Chancen von Sedlmayr und Andrä entschärfte, so dass es nach 20 intensiven Minuten gerechterweise 0:0 stand.

Der Mittelabschnitt begann mit einer Schrecksekunde für die Gäste: Dennis Cardona kassierte aus einem Meter Entfernung einen Schlagschuss genau auf das Knie und musste mit schmerzverzerrtem Gesicht und Verdacht auf eine Muskelquetschung in die Kabine. Pierre Wex übernahm für den Rest des Matches fortan seinen Part in der dritten Reihe. Die Hessen zeigten sich ob des Ausfalls aber nicht geschockt, sondern spielten strukturiert weiter in Richtung des Tölzer Kastens. Zwei Mal mussten die "Buam" nach feinen Pässen von Dylan Stanley einschreiten, um eine gute Einschussmöglichkeit der Wetterauer zu verhindern. Die Roten Teufel schwächten sich in der Folgezeit aber selber, denn Marius Pöpel wurde innerhalb von fünf Minuten zwei Mal auf die Strafbank geschickt. Hier wollten die Hausherren nun unbedingt den Führungstreffer markieren, zu ungestüm agierten jedoch die Bayern, so dass Markus Keller stets parieren konnte. Die Hausherren erspielten sich mit vier Sturmreihen erwartungsgemäß mehr Scheibenbesitz, allerdings fehlten ihnen die zündenden Ideen, während Keller alle Schüsse auf seinen Kasten hielt und zum besten Akteur auf Seiten der Gäste avancierte. Somit stand es auch nach 40 Minuten immer noch torlos in einem spannenden Playoffspiel.

Der letzte Abschnitt war an Spannung kaum zu überbieten: die Tölzer machten ordentlich Druck auf den Bad Nauheimer Kasten und symptomatisch für das ganze Spiel blieb ein Rückhandschuss von Sedlmayr in der 44.Minute auf der Latte liegen, anstatt ins Netz zu rutschen. Die Bayern blieben spielbestimmend und hatten durch Andrä (45.) eine weitere Riesenchance, doch Markus Keller zeigte auch weiterhin eine fehlerlose Partie und unterstrich damit seinen Status als bester Goalie der Nordgruppe. Mitten in die Drangphase der Hausherren hinein fiel das Führungstor der Wetterauer, die durch Weibler nach einem Querpass von Schwab in der 55.Minute in Front gingen. War das die Entscheidung? Angesichts des Spielverlaufs sollte man dies meinen, doch Kohl kassierte nur wenige Sekunden später eine Strafzeit, die Sternkopf in der 58.Minute zum Ausgleich verwertete. Ohnehin war Bad Tölz in dieser Spielzeit in keiner Partie ohne Tor geblieben, und das sollte somit auch heute so bleiben. Also ging es mit einem 1:1 in die Verlängerung.

In diese mussten die Gäste zunächst in Unterzahl antreten, nachdem Lanny Gare vor der Schlusssirene noch zwei Stzrafminuten aufgebrummt bekam. Die Bayern konnten das Überzahlspiel allerdings nicht nutzen, jedoch waren sie durch Merl in der 63.Minute mit einem Bauerntrick erfolgreich, als der Tölzer zwei Mal einen Schuss zum Sieg ansetzen konnte. Somit liegen die Roten Teufel nach der ersten von maximal fünf Partien mit 0:1 hinten und stehen im Heimspiel am Sonntag (Beginn 19 Uhr) unter Druck, wollen sie drei Matchbälle der "Buam" verhindern. Das Team hofft nun auf alle Fans der Region, um sie in diesem wichtigen Match zu unterstützen. Die Geschäftsstelle des EC Bad Nauheim öffnet am morgigen Samstag um 15 Uhr, so dass sich jeder sein Ticket sichern kann.

EC Bad Tölz - EC Bad Nauheim 2:1 n.V. (0:0, 0:0, 1:1)
Tore:
0:1 (54:33) Weibler (Schwab)
1:1 (57:16) Sternkopf (Yasin, Pfleger) PP 5-4
2:1 (62:20) Merl (Prommersberger, Mangold)
Strafminuten: ECT 2 / ECN 8
Zuschauer: 2.035
 

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Freitag,  16. 03. 2012 EV Füssen vs MEC Halle 04 Sale Bulls 4 : 5 1:1-2:1-1:3
Tore:

Tor

12:04 Andrej Naumann (Sascha Golts, Daniel (FL) Schmölz)
32:48 Daniel (FL) Schmölz (Yannik (FL) Baier, Sascha Golts)
26:03 Andrej Naumann (Sebastian Wolsch, Daniel Stiefenhofer)
52:37 Sascha Golts (Simon Sezemsky)
02:17 Sebastian Lehmann (Florian Eichelkraut, Jiri Polak)
33:03 Ivan Kolozvary (Sebastian Lehmann, Florian Eichelkraut)
43:19 Sebastian Lehmann (Überzahl-Tor) (Florian Eichelkraut, Ivan Kolozvary)
51:24 Troy Bigam (Benjamin Thiede, Artur Lemmer)
56:45 Florian Eichelkraut (Sebastian Lehmann, Ivan Kolozvary)
 
 
Strafen: 2 Minuten Strafe 42:40 Benjamin Kronawitter - (Halten des Gegners) 17:13 Christian Köllner - (Beinstellen)
24:43 Artur Grass - (Stockschlag)
46:40 Christian Köllner - (Beinstellen)
 
 
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Team Team

Goalie

30 Steinhauer, Lukas
33 Langmann, Jonas
42 Pschibert, Enrico
53 Wolfermann, Robert

Verteidigung

7 Meier, Nikolaus
8 Schmelcher, Andreas
9 Wunderlich, Eric Uwe
14 Rusch, Alexander
17 Glück, Kilian
61 Burian, Tomas
69 Köllner, Christian
77 Polak, Jiri
90 Turnwald, Nicolas

Angriff

10 Lehmann, Sebastian
11 Merkle, Maximilian
21 Thiede, Benjamin
22 Miklik, Martin
25 Grass, Artur
26 Krüger, Marvin
31 Kolozvary, Ivan
51 Martin, Damian
52 Zille, Alexander
57 Bigam, Troy
81 Schubert, Matthias
88 Veltwisch, Max
91 Lemmer, Artur
93 Eichelkraut, Florian
94 Erhardt, Enrico

Goalie

1 Jorde, Andreas
29 Henne, Marc-Michael
33 Irrgang, Andre
35 Sertl, Korbinian

Verteidigung

4 Nägele, Marius
6 Sezemsky, Simon
10 Linden, Felix
14 Wolsch, Sebastian
17 Eichinger, Julian
18 Kublin, Douglas
27 Keller, Kilian (FL)
28 Jentsch, Lukas
36 Stiefenhofer, Daniel
37 Schuchardt, Phillip

Angriff

7 Bezshchasnyi, Ruslan
8 Gschmeißner, Valentin
11 Meisinger, Dominik (FL)
12 Schmölz, Daniel (FL)
13 Zobel, Tauno
15 Kronawitter, Benjamin
16 Holzmann, Veit (FL)
19 Naumann, Andrej
22 Golts, Sascha
23 Titsch, Joel
31 Baier, Yannik (FL)
32 Gohlke, Lukas
38 Gmeiner, Daniel
44 Mojtek, Pavel
96 Nadeau, Eric
,,
Schiedsrichter:: Roland Seckler, Vladislav Gossmann, Alexander Singer
Zuschauer: 1.533
EV Füssen  Verschlafener Auftakt

Eishockey Vor nur 1500 Zuschauern unterliegt der EV Füssen in der BLZ-Arena den Saale Bulls aus Halle bei den Play-offs mit 4:5

Füssen In die zweite Runde der Play-offs ist der EV Füssen schlecht gestartet. Die Minimalisten aus Halle machten aus sieben Chancen fünf Tore und brachten dem Hausherrn mit 4:5 (1:1,2:1,1:3) eine empfindliche Niederlage bei. Nicht, dass der Gastgeber dieses Spiel hätte nicht gewinnen können: Die Art und Weise, wie das Oberliga-Match vonstattenging, war betrüblich. Zwei gegenüber sechs Strafminuten zeigten die Harmlosigkeit auf.

Die Gäste warteten ab und nutzten die Fehler des EVF. Die Heimvertretung blieb vieles schuldig, wirkte zu verspielt und suchte nicht schnell den Abschluss. „Vielleicht lag es an der längeren Pause – oder dem weichen Eis der BLZ-Arena“, resümierte Füssens Trainer Georg Holzmann nach dem Spiel.

Schon von der ersten Minute weg merkte man dem EVF an, dass er mit der defensiven Spielweise der Gäste nicht zurechtkommt. Bereits in der dritten Minute hieß es durch Sebastian Lehmann 0:1. Füssen hatte zwar in der Folge mehr Scheibenbesitz, wusste damit aber nichts anzufangen. Die wenigen Konter von Halle blieben stets gefährlich. „Keiner meiner Spieler hatte heute Normalform“, brachte es Füssens Coach auf einen Nenner. In der 13. Minute durfte dann Füssens Anhang jubeln, als Andrej Naumann auf Pass von Sascha Golts der Ausgleich gelang.

Füssen vor dem Tor zu harmlos

Auch im zweiten Drittel bot sich das gleiche Bild. Füssen war bis ins gegnerische Drittel passabel, dann vor dem Tor zu harmlos. Kein Schuss, kein direktes Spiel: Halle stellte sich immer besser auf die Füssener ein. „Eigentlich wollten wir den Gästen den Stempel des Spiels aufdrücken“, so Holzmann – aber es war genau umgekehrt. Und wieder musste der Gastgeber einem Rückstand nachlaufen. Ivan Kolozvary schoss in der 32. Minute zum 1:2 ein, dem nur eine Minute später der Ausgleich durch Daniel Schmölz folgte.

Noch vor dem erneuten Gang in die Kabinen markierte Andrej Naumann die erstmalige Führung für Füssen. Anstatt gleich zu Beginn des letzten Spielabschnitts nachzulegen, verfiel das Team wieder in den gleichen Trott. Halle ließ die Füssener kommen und drehte dann den Spieß um. Zunächst nutzten sie die einzige Strafzeit des EVF aus und schafften in Überzahl im Powerplay den 3:3-Ausgleich – um erneut durch Sebastian Lehmann und dann in der 52. Minute durch Troy Bigam in Front zu ziehen.

Hoffnung bei Füssen kam nochmals auf, als nur eine Minute später Sascha Golts das 4:4 gelang. Doch drei Minuten vor dem Ende wurde den Füssenern der k.o.-Schlag versetzt. Florian Eichelkraut im Zusammenspiel mit Lehmann schaffte den 4:5-Siegtreffer für den MEC Halle 04.

Aufgrund der Erfahrungen von Freitagabend findet das dritte Spiel am Dienstag, 20. März, ab 19.30 Uhr nicht wie geplant in der Arena, sondern in der Halle 1 statt.


Trainerstimmen:

● Jiri Otoupalik (Halle): „ Wir wussten, dass es schwer wird. Wir haben aber konzentriert gespielt und auf die Fehler der Füssener gewartet. Jetzt heißt es 1:0 für uns. Aber es geht am Sonntag und auch am Dienstag weiter.“
● Georg Holzmann (Füssen): Die Pause war vielleicht zu lange. Für das Rückspiel in Halle müssen wir uns was einfallen lassen, wir möchten schließlich auch das dritte Heimspiel in Füssen. Im kleineren Stadion sind wir anscheinend besser.“ (rz)


Zum Bild: Eine empfindliche 4:5-Niederlage mussten Füssens Leoparden am Freitagabend gegen die Saale Bulls aus Halle hinnehmen. Trainer Georg Holzmann gab im Anschluss dem weichen Eis eine Mitschuld am verpatzten Viertelfinalstart.

 
MEC Halle 04 Sale Bulls SIEG in Füssen/ MEC verlängert mit Coach/ Aktion zum Heimspiel am SONNTAG

Mit einem grandiosen 5:4 Sieg setzten sich die Bulls am Freitag gegen den EV Füssen im ersten Play-off Spiel durch. Sie führen somit in der best-of-five Serie mit 1:0! Für halle trugen sich Lehmann (2x), Kolozvary, Bigam und Eichelkraut in die Torschützenliste ein. Sonntag findet das zwete Spiel der best-of-five Serie in der Volksbank Arena statt. Bully ist 19.00 Uhr- bitte nutzt die Vorverkaufsstellen bzw. unsere Onlinetickets und erscheint rechtzeitig zum Spiel!

Hier die weiteren Ergebnisse vom Spieltag:
EV Duisburg – EV Regensburg 5:2
Tölzer Löwen – Rote Teufel Bad Nauheim 2:1 n.V.
EHC Dortmund – Selber Wölfe 6:2

Aktion „Play off Bart“

„Wer rasiert- verliert“ so lautet ein Aberglaube in der Welt der Eishockey Play-offs. Auch bei den Saale Bulls sind die Rasierer vorerst verbannt und das Team trägt Bart. Für alle Fans, die zum Heimspiel am Sonntag mit einem Play off Bart erscheinen (im Zuge der Emanzipation, lassen wir natürlich auch unechte Vollbärte gelten), geben die Saale Bulls einen Euro Rabatt auf die Karte an der Tageskasse!!!

Erfolgscoach verlängert beim MEC Halle 04 e.V.

Zweimal Meister Oberliga Ost, dreimal Pokalsieger in Folge sowie das erstmalige Erreichen der Play-offs für den Aufstieg in die 2.Bundesliga – die sukzessive und erfolgreiche Weiterentwicklung der Saale Bulls der letzten Jahre ist untrennbar mit Jiri Otoupalik verbunden. Aus diesem Grund ist der MEC Halle 04 e.V. erfreut und stolz, verkünden zu können, seinen Erfolgs-Coach auch in der nächsten Spielzeit an sich gebunden zu wissen. Der Vertrag mit dem 53jährigen Tscheche wurde seitens des Vereins um eine weitere Spielzeit verlängert, Jiri wird somit in seine fünfte Saison an der Saale gehen.

Zur Halbzeit der Spielzeit 2008/09 zu den Bulls gewechselt, formte und entwickelte Jiri Otoupalik jährlich die Mannschaft weiter und trug somit bei, dass mit dem Einzug in die Play-offs am vergangenen Sonntag der größte Erfolg der Vereinsgeschichte errungen wurde.Unter Otoupalik gelangen 137 Siege, denen lediglich zwei Unentschieden sowie 46 Niederlagen gegenüberstehen. Mit einem durchschnittlichen Punktgewinn von 2,24 Zählern pro Partie ist er nicht nur der erfolgreichste Coach der halleschen Eishockeygeschichte, sondern mit bislang 185 Partien auch der Dienstälteste.
Der MEC Halle 04 e.V. wünscht seinem „neuen alten“ Trainer weiterhin maximale sportliche Erfolge sowie weiterhin viel Spaß und Gesundheit bei seiner Tätigkeit hinter der Bande der Saale Bulls. (Jy)
 

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Freitag,  16. 03. 2012 EHC Dortmund Westfalen-Elche vs Selber Wölfe 6 : 2 0:1-2:04:1
Tore:

Tor

33:58 1:1 Branislav Pohanka
35:05 2:1 Michael Schmerda (Branislav Pohanka, Florian Kirschbauer)
42:55 3:1 Philipp Michl (Thomas Richter, Benedikt Kastner)
51:12 4:1 Nils Liesegang (Ryan Martens, Sebastian Eickmann)
53:43 5:1 Benedikt Kastner(Branislav Pohanka, Michael Schmerda)
57:34 6:2 Manuel Neumann
 
11:00 0:1 Kyle Piwowarczyk (Daniel Heilman)
54:38 5: 2 Kyle Piwowarczyk (Herbert Geisberger)
 
 
Strafen: 2 Minuten Strafe 09:15 Manuel Neumann - (Stock-Check)
29:24 Ryan Martens - (Haken)
23:54 Michael Schmerda - (Spielverzögerung)
36:15 Stephan Kreuzmann - (Behinderung)
 
02:07 Timo Roos - (Halten des Gegners)
08:24 Yann Jeschke - (Behinderung)
23:08 David Hördler - (Behinderung)
30:01 David Hördler - (Beinstellen)
36:15 David Hördler - (Ellbogen-Check)
53:13 Jared Mudryk - (Stockschlag)
54:55 Dennis (FL) Dörner - (Hoher Stock)
 
 
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   08:24 Yann Jeschke - (Beschimpfung von Offiziellen)
57:34 Stephen Ritter - (Unsportliches Verhalten)
 
 
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Team Team

Goalie

31 Finkenrath, Benjamin
35 Kremer, Jan-Alexander

Verteidigung

2 Kirschbauer, Florian
4 Kreuzmann, Stephan
22 Orendorz, Dieter
28 Kastner, Benedikt
33 Neumann, Manuel
44 Eickmann, Sebastian
55 Clusen, Niklas
93 Ortwein, Mike

Angriff

5 Kretschmann, Christian
7 Michl, Philipp
8 Martens, Ryan
16 Schmerda, Michael
18 Richter, Thomas
25 Pohanka, Branislav
88 Petrozza, Frank
98 Liesegang, Nils

Goalie

33 Ritter, Stephen
72 Stark, Niko

Verteidigung

8 Dörner, Dennis (FL)
12 Heilman, Daniel
17 Jeschke, Yann
24 Schneider, Tim
77 Roos, Timo

Angriff

6 Piwowarczyk, Kyle
7 Hördler, David
9 Schiener, Dennis
11 Mudryk, Jared
23 Geisberger, Herbert
47 Hendrikson, Peter
66 Warkus, Ricco
86 Fischer, Alexander
91 Thielsch, Dennis
 
Schiedsrichter:: Christian Neubert, Jürgen Schulz, Ramona Weiss
Zuschauer: 1399
EHC Dortmund - Selber Wölfe 6 : 2 (0:1-2:0-4:1)Elche bezwingen sehr defensive Wölfe
EHC Dortmund – Selber Wölfe 6 : 2 (0:1,2:0,4:1)

Der EHC Dortmund brauchte am Freitagabend an der Strobelallee eine längere Anlaufzeit, um dann aber doch das erste Play-Off-Spiel um den Aufstieg zur 2. Bundesliga mit einem klaren 6:2-Erfolg gegen die Selber Wölfe beenden zu können. Die Gäste aus Oberfranken gingen in der 11. Minute überraschend mit 1:0 in Führung und die Westfalen Elche brauchten über zwanzig Minuten, um diese Führung zu egalisieren. Ein Doppelschlag von Branislav Pohanka innerhalb von gut einer Minute brachte den EHC zwischen der 34. und 36. Minute mit 2:1 nach Vorne, vor allem der Dortmunder Ausgleich in Unterzahl war sehenswert. „Statt in Überzahl eventuell das 2:0 zu machen haben wir das 1:1 kassiert. Das war bitter. Danach hat meine Mannschaft nicht mehr so konsequent gearbeitet wie zuvor“ meinte Wölfe Trainer Cory Holden. „Vor allem im ersten Abschnitt hat mein Team nicht so gespielt wie zuletzt. Erst nach ein paar deutlichen Worten in der ersten Pause lief es besser“ gab EHC-Coach Frank Gentges zu Protokoll. In den letzten zehn Minuten konnten die Elche das Ergebnis dann noch deutlich gestalten. Am Sonntag steht Teil zwei der Best-Of-5 Serie auf dem Programm. Dann warten ab 18 Uhr die Wölfe auf die Elche.

Der EHC Dortmund begann die Partie zwar mit mehr Spielanteilen und hatte auch die erste Überzahlsituation, aber außer einem Außenpfostentreffer durch Branislav Pohanka sprang wenig dabei heraus. Auch die zweite Strafzeit gegen die Wölfe brachte keine entscheidenden Vorteile. Da machten die Gäste es besser und brauchten nur 36 Sekunden Überzahl, um in der 11. Spielminute das 0:1 durch den Ex-Essener Herbert Geisberger erzielen zu können. Die Nervosität der Elche nahm zu, es wurde zu wenig direkt nach vorne gespielt und aufs Tor geschossen. Die Wölfe standen weiterhin sehr kompakt in der Defensive und zeigten mit Kontern vor allem durch ihre erste Reihe immer mal wieder ihre Gefährlichkeit. An diesem Bild änderte sich auch zu Beginn des zweiten Abschnitts wenig, erst zur Spielmitte hin wurden die Chancen zwingender. So musste in der 30. Minute zuerst Benjamin Finkenrath im EHC-Gehäuse retten, dann scheiterte Ryan Martens am Selber Goalie Stephen Ritter. Nun bekam die Partie Play-Off-Qualität. Die zeigte sich ganz besonders in der 34. Minute, als Branislav Pohanka in Unterzahl ein tolles Break fuhr, mit dem ersten Schuss zwar am Selber Keeper scheiterte, den Nachschuss dann aber zum 1:1 verwertete. Der gleiche Spieler war es dann in der 36. Minute, der aus dem Gewühl heraus das 2:1 erzielen konnte. Nun wurden die Angriffe der Westfalen Elche zwingender und die Gäste gerieten mehr unter Druck. In der 43. Minute war es erneut ein Nachschuss, der durch Philipp Michl das 3:1 brachte. Die Gäste öffneten nun ihre Defensive, das brachte dem EHC mehr Platz und die nächsten Treffer. Zuerst setzte sich Nils Liesegang in der 52. Minute auf der linken Seite gekonnt durch und traf zum 4:1, dann nutzte Benedikt Kastner zwei Minuten später eine Überzahlsituation zum 5:1. Damit waren die Selber Wölfe endgültig bezwungen, daran änderte auch das 5:2 durch Kyle Piwowarczyk in der 55. Minute nichts. Den Schlusspunkt setzte Thomas Richter in der 58. Minute zum 6:2.

Torfolge:
0:1 Herbert Geisberger (Kyle Piwowarczyk, Yann Jeschke) 11:00 [+1]
1:1 Branislav Pohanka (Sebastian Eickmann) 33:58 [-1]
2:1 Branislav Pohanka (Philipp Michl, Michael Schmerda) 35:05
3:1 Philipp Michl (Thomas Richter, Benedikt Kastner) 42:55
4:1 Nils Liesegang (Ryan Martens, Sebastian Eickmann) 51:13
5:1 Benedikt Kastner (Philipp Michl, Branislav Pohanka) 53:43 [+1]
5:2 Kyle Piwowarczyk (Herbert Geisberger, Jared Mudryk) 54:38
6:2 Thomas Richter (Christian Kretschmann, Branislav Pohanka) 57:34

Strafminuten: EHCDO 8 - Selb 14 + je 10 Jared Mudryk, Stephen Ritter

Zuschauer: 1399

Mannschaftsaufstellung: Benjamin Finkenrath [31], Jan Kremer [35] (nicht eingesetzt) – Florian Kirschbauer [2], Stephan Kreuzmann [4], Dieter Orendorz [22], Benedikt Kastner [28] (C), Manuel Neumann [33] (A), Sebastian Eickmann [44] (A), Niklas Clusen [55], Mike Ortwein [93] – Christian Kretschmann [5], Philipp Michl [7], Ryan Martens [8], Michael Schmerda [16], Thomas Richter [18], Branislav Pohanka [25], Frank Petrozza [88], Nils Liesegang [98]
 
Selber Wölfe Trotz Auftaktniederlage: Gegen Dortmund ist mehr drin

Da ist noch wesentlich mehr drin. Im Viertelfinalauftaktspiel unterlagen die Selber „Wölfe“ zwar beim EHC Dortmund. Lange Zeit zeigte der ersatzgeschwächte VER eine starke kämpferische Leistung. Zwei schnelle Gegentreffer nach einer zwischenzeitlichen Selber Führung brachte den favorisierten Dortmundern jedoch auf die Siegerstraße. Am Ende ging die Niederlage mit 6:2 etwas zu deutlich aus. Nun gilt die Konzentration ganz dem Heimspiel am Sonntag. In der Autowelt König Arena will das Team von Cory Holden die „Best-oi-Five“-Serie unbedingt wieder ausgleichen.

EHC Dortmund – VER Selb 6:2 (0:1; 2:0; 4:1)

Aufgebot Selb
Tor: Ritter (Stark)
Abwehr: Dörner, T. Schneider; Heilman, Jeschke; Roos, Fischer
Sturm: Hendrikson, Hördler, Thielsch; Piwowarczyk, Mudryk, Geisberger; Warkus, Schiener

Schiedsrichter: Neubert (Schulz, Weiss)

Strafminuten: Dortmund 8, Selb 14 + je 10 für Mudryk und Ritter

Zuschauer: 1.399

Tore:
11:00 – 0:1 Piwowarczyk (Heilman; 5-4)
33:58 – 1.1 Pohanka (4-5)
35:05 – 2:1 Schmerda (Pohanka, Kirschhaber)
42:55 – 3:1 Michl (Benedikt, Kastner)
51;13 – 4:1 Liesegang (Martens, Eickmann)
53:43 – 5:1 Kastner 8Pohanak, Schmerda; 5-4)
54:38 – 5:2 Piwowarczyk (Geisberger)
57.34 – 6:2 Neumann

Play-Off-Party-Stimmung pur beim ersten Viertelfinalspiel zwischen dem EHC Dortmund und dem VER Selb. Rund 250 Schlachtenbummler aus Hochfranken samt der Unterstützung einer Fans aus Essen, mit denen seit Jahren eine innig gelebte Fanfreundschaft besteht, machten das Spiel auf den Rängen zu einem Spektakel – wenngleich sich das am Ende natürlich ändern sollte.

Die Unterstützung für die Mannschaft war also gewiss. Trainer Cory Holden musste jedoch doch auf Verteidiger Christopher Schadewaldt verzichten, so dass Fischer und anfangs auch Heilman in die Abwehr rückten. Früh geriet der VER in Unterzahl und musste da die ersten Chancen der Hausherren abwehren. Selb tat das gut und setzte sich selbst nach vorne. Dort gelang Piwowarczyk nach Mudryks Bullygewinn eine gute Schussmöglichkeit. Dortmund konterte umgehend, traf jedoch nur den Pfosten. Eine Zeit lang waren die Westfalen optisch noch mehr am Drücker, kamen so zu ihren Gelegenheiten. Die „Wölfe“ leisteten aber Widerstand. Auch im nächsten Unterzahl. Mudryk kassierte indes noch eine 10-minütige Disziplinarstrafe, fehlte so nun seinen Farben. Die Gefahr überstand das Team schadlos. Kurze Zeit gar in Überzahl war Selb zur Stelle. Der Puck kam vor dem gegnerischen Kasten an den linken Pfosten. Dort war Piwowarczyk im Nachfassen zur Stelle und traf zur Führung. Diese gab den „Wölfen“ Auftrieb. Fortan erarbeiteten sie sich bis zum Drittelende ihre Chancen, während man die Versuche des Kontrahenten energisch und früh unterband.

Auch im zweiten Abschnitt musste man nach drei Minuten wiederum in Unterzahl agieren. In dieser Gefahrensituation wie auch im weiteren Spielverlauf zeigten die „Wölfe“ großen Kampf, gingen mit großer Leidenschaft und Einsatz zu Werke. Die sich ergebenden Gelegenheiten fanden jedoch nicht das Ziel. Eine der besten Szenen hatte Warkus, der das Zuspiel nach exzellenter Vorarbeit von Heilman nicht untergebracht, nur knapp scheiterte wie kurz darauf Mudryk. Ausgerechnet in Selber Überzahl gelang Dortmund der Ausgleich. Pohankas Konter konnte Keeper Ritter zwar noch abwehren. Der Puck prallte allerdings auf den Schläger des Angreifers zurück, der so im Nachschuss das 1.1 markieren konnte. Nur 67 Sekunden später war das Blatt komplett gewendet. Schmerda wurde allein vor dem Selber Tor stehend zugespielt und vollendete zum 2:1 In einem offen geführten Schlagabtausch schaffte es der VER bis zur Pause nicht mehr, den Rückstand wieder auszugleichen.

Noch ehe Selb hätte zurückschlagen können, machten die Gastgeber nach knapp drei gespielten Minuten kurzen Prozess. Von der Blauen Linie brachte Benedikt vor das Tor, wo Michl goldrichtig zum 3:1 abstaubte. Die „Wölfe“ hatten nun Mühe, gegen die nun defensiv sicher agierenden Dortmunder anzukommen. Mit Chancen ging man dazu zu zaghaft um. Mit dem mit einem einfachen Schuss zum 4:1 auf der Gegenseite war das Spiel letztendlich aber gelaufen. Zu einfach aber das Gegentor, wie dann auch das 5:1 in Unterzahl. Letztendlich waren die weiteren Treffer nur noch Ergebniskosmetik.

Verloren wurde aber bekanntlich nur ein Spiel. Zum Gewinn der Viertelfinalserie sind drei vonnöten. Schon am Sonntag soll das Duell auf 1:1 ausgeglichen werden. Auch, um natürlich mindestens noch ein weiteres Heimspiel in dieser Saison sichern zu können. Die Erkenntnis, dass gegen Dortmund mehr drin ist, diese konnte man aus dem Ruhrpott jedenfalls mitnehmen. Spielbeginn in der Autowelt König Arena ist um 18 Uhr. Da ein gut gefülltes Stadion erwartet wird, empfiehlt der VER Selb, unbedingt den Kartenvorverkauf zu nutzen. Dies über den Online-Ticketshop auf selber-woelfe.de im „print@home“-Verfahren.
 

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Freitag,  16. 03. 2012 Königsborner JEC Bulldogs vs Hammer Eisbären 6 : 3 1:2-3:1-2:0
Tore:

Tor

         
Strafen: 2 Minuten Strafe          
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter::  
Zuschauer:  
 
Eisbären verlieren in Unna 3:6

Im dritten Spiel der Best-of-five-Serie im Kampf um einen Startplatz im DEB-Pokal kassierten die Hammer Eisbären die zweite Pleite. Das Team von Trainer Carsten Plate unterlag beim Königsborner JEC mit 3:6 (2:1, 1:3, 0:2).

Dabei haben die Eisbären „richtig gut angefangen“, wie der Coach befand. Anfangs fehlte noch der nötige Druck – bis Christian Nieberle die Gäste in der fünften Minute mit 1:0 in Führung brachte. Karan Moallim hatte die Scheibe in numerischer Unterlegenheit an der blauen Linie der Bulldogs erobert und zum Stürmer mit der Rückennummer 84 gepasst, der dann vollendete. Als dann ein gegnerischer Akteur auf der Strafbank gesessen hatte, erhöhte Christian Gose zum 2:0 (13.). Eine Minute später verkürzte Sebastian Pigaché auf 2:1.

Die Überlegenheit Hamms riss zunächst auch im zweiten Abschnitt nicht ab. Nach einem schönen Alleingang drosch Pierre Schulz den Puck zum 3:0 in den Torwinkel (23.), ehe unter anderem Nieberle, der Gästekeeper Sebastian May bereits umkurvt hatte, und Matthias Potthoff per Pfostenschuss es verpasst hatten, für eine eventuelle Vorentscheidung zu sorgen. „Bis dahin lief allein nach Plan“, meinte Plate, der bis dato nur ein kleines Haar in der Suppe gefunden hatte: „Wir waren ein bisschen zu offen.“

Doch danach folgte ein Bruch im Spiel der Eisbären, nachdem Niko Bitter mit Nasenbruch und Verdacht auf Gehirnerschütterung ins Krankenhaus gebracht werden musste. Er hatte einen Schläger ins Gesicht bekommen. „Das war die Schlüsselszene, und wir haben den Faden verloren“, analysierte der Coach. Und einen Verteidiger. Im Anschluss waren Marvin Gleibler, Patrik Flasar und Tim Pietzko die einzig verbliebenen Defensivakteure, weshalb Plate zunächst Gose („Er hatte sich selbst vorgeschlagen.“), dann Sebastian Licau in die Abwehr beorderte. Die Unordnung hielt jedoch weiter an, „was aber nicht am Personal lag“, sagte Plate.

Michael Bezouska glich danach per Doppelpack (33. und 37.) für die Hausherren aus, ehe der Tscheche in der 40. Minute seinen Hattrick perfekt machte: 3:4 aus Sicht der Gäste.

Im Schlussabschnitt reihte sich auch Unnas Patric Schnieder in die Torschützenliste ein: Der ehemalige Hammer erzielte für die Bulldogs in der 44. beziehungsweise der 51. Minute die Treffer fünf und sechs.

Der KJEC führt in der Serie damit mit 2:1 und hat am Sonntag in Hamm (18.30 Uhr) ein Matchballspiel vor sich. „Wir lagen gegen Frankfurt auch 1:2 zurück und haben es noch geschafft“, hat Carsten Plate den Seriensieg noch nicht abgeschrieben. „Wir müssen jetzt halt wieder aufstehen.“
 

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