Deutscher Eishockey Bund

Spielbericht Oberliga West 18. 03. 2012 
VER Selb vs EHC Dortmund Westfalen-Elche Spielberichte
EV Regensburg vs EV Duisburg Füchse Spielberichte
EC Bad Nauheim Rote Teufel vs Tölzer Löwen Spielberichte
MEC Halle 04 vs EV Füssen Spielberichte
       
Hammer Eisbären vs Königsborner JEC Bulldogs Spielberichte
Tabelle Spieltag
Sonntag,  18. 03. 2012 VER Selb vs EHC Dortmund Westfalen-Elche 5 : 6 1:2-2:3-2:1
Tore:

Tor

00:34 1:0 Herbert Geisberger (Jared Mudryk, Kyle Piwowarczyk)
21:22 2:2 Kyle Piwowarczyk (Jared Mudryk, Yann Jeschke)
25:52 3:3 Alexander Fischer (Jared Mudryk, Herbert Geisberger)
46:22 4:5 Ricco Warkus (Fabian Bauer, Daniel Heilman)
59:22 5:6 Jared Mudryk (sechster Feldspieler) (Herbert Geisberger, Kyle Piwowarczyk)
 
12:08 1:1 Philipp Michl (Sebastian Eickmann, Branislav Pohanka)
16:44 1:2 Ryan Martens (Nils Liesegang, Stephan Kreuzmann)
22:13 2:3 Branislav Pohanka (Benedikt Kastner, Philipp Michl)
28:02 3:4 Michael Schmerda (Nils Liesegang, Manuel Neumann)
38:34 3:5 Frank Petrozza (Benedikt Kastner, Nils Liesegang)
52:50 4:6 Philipp Michl (Branislav Pohanka, Michael Schmerda)
 
 
Strafen: 2 Minuten Strafe 10:27 Christopher Schadewaldt - (Beinstellen)
20:26 Herbert Geisberger - (Zu viele Spieler auf dem Eis)
38:20 Yann Jeschke - (Beinstellen)
49:16 Daniel Heilman - (Beinstellen)
 
18:17 Thomas Richter - (Unkorrekter Körperangriff)
32:31 Niklas Clusen - (Halten des Gegners)
40:00 Manuel Neumann - (Check von hinten)
54:21 Branislav Pohanka - (Spielverzögerung)
 
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   40:00 Manuel Neumann - (Check von hinten)    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Team Team

Goalie

21 Kümpel, Manuel
33 Ritter, Stephen

Verteidigung

8 Dörner, Dennis (FL)
12 Heilman, Daniel
17 Jeschke, Yann
22 Schneider, Ronny
24 Schneider, Tim
77 Roos, Timo
84 Schadewaldt, Christopher

Angriff

6 Piwowarczyk, Kyle
7 Hördler, David
9 Schiener, Dennis
11 Mudryk, Jared
14 ???
19 Pauker, Tom
23 Geisberger, Herbert
27 Bauer, Fabian
47 Hendrikson, Peter
66 Warkus, Ricco
86 Fischer, Alexander
91 Thielsch, Dennis

Goalie

31 Finkenrath, Benjamin
35 Kremer, Jan-Alexander

Verteidigung

2 Kirschbauer, Florian
4 Kreuzmann, Stephan
22 Orendorz, Dieter
28 Kastner, Benedikt
33 Neumann, Manuel
44 Eickmann, Sebastian
55 Clusen, Niklas
93 Ortwein, Mike

Angriff

5 Kretschmann, Christian
7 Michl, Philipp
8 Martens, Ryan
16 Schmerda, Michael
18 Richter, Thomas
19 Stähle, Vitali
25 Pohanka, Branislav
88 Petrozza, Frank
98 Liesegang, Nils
 
Schiedsrichter:: Ulpi Sicorschi, Werner Haas, Michael Walter
 
Zuschauer: 2.889
Selber Wölfe Ersatzgeschwächt unterlegen

Tolle Kulisse, am Ende aber jubelten die Gäste. Die Selber „Wölfe“ verloren auch das zweite Play-Off-Viertelfinalspiel gegen Dortmund, dies knapp mit 5:6. Allerdings musste man wieder stark ersatzgeschwächt antreten. Mit 0:2 liegt man in der Serie nun zurück. Am Dienstag (19:30 Uhr) muss also unbedingt ein Sieg bei den Westfalen her, um noch ein Heimspiel zu sichern

VER Selb – EHC Dortmund 5:6 (1:2; 2:3; 2:1)

Aufgebot Selb
Tor. Kümpel (Stark)
Abwehr: Schadewaldt, Jeschke, Dörner, T. Schneider; Fischer, Roos; Hechtfischer,
Sturm: Piwowarczyk Mudryk, Geisberger, Hendrikson, Hördler, Schiener; Warkus, Heilman, Bauer, Pauker

Schiedsrichter: Sicorschi (Walter/Haas)

Strafminuten: Selb 8, Dortmund 8 + 10 für Neumann

Zuschauer: 2.889

Tore:
0:34 – 1:0 Geisberger (Mudryk, Piwowarczyk)
12:08 – 1:1 Michl (Eickmann, Pohanka; 5-4)
16:44 – 1:2 Martens (Liesegang, Kreuzmann)
21:22 – 2:2 Piwowarczyk (Mudryk, Jeschke; 4-5)
22:13 – 2:3 Pohanka (Kastner, Michl; 5-4)
25:56 – 3:3 Mudryyk (Schadewaldt; Geisberger)
38:02 – 3:4 Schmerda (liesegang, Neumann)
38:24 – 3:5 Petrozza (Kastner, Liesegang; 5-4)
46:33 – 4:5 Warkus (Bauer, Heilman)
52:50 – 4:6 Michl (Prohanka, Schmerda)
59:22 – 5:6 Mudryk (Geisberger, Piwowarczyk)

Welch prächtige Kulisse in der Autowelt König Arena. Schon lange vor dem Eröffnungsbully waren die Ränge bestens gefüllt. Und nicht nur durch die von Radio Euroherz verteilten „Fanklatschen“ war die Stimmung einzigartig. Großen Jubel gab es vor Spielbeginn ebenso nicht nur bei der Einlaufzeremonie, denn Kyle Piwowarczyk wurde noch eine besondere Ehre erteilt. Von der Fachzeitung „Eishockeynews“ wurde der Kanadier mit dem Titel „Bester Spieler des Jahres 2011/12“ der Oberliga-Süd ausgezeichnet. Der Lohn des Votums einiger Eishockeyexperten war neben dem Titel ein schöner Pokal. „Das ist eine große Ehre für mich. Aber das hat mich auch überrascht und freut mich. Genauso gut hätten es jedoch auch meine Sturmpartner verdient gehabt. Ohne sie wäre das wohl nicht möglich gewesen. Sie haben großen Anteil an diesem Titel“, so Piwowarczyk über das nicht alltägliche Ereignis. Übrigens: bei der Abstimmung waren sich die Experten aus Trainern und Journalisten auch darüber einig, dass im Selber Eisstadion die „Beste Atmosphäre“ in der Oberliga-Süd herrscht.

In der Tat: das Anpeitschen der Fans sollte sich bereits nach 34 gespielten Sekunden gelohnt haben. Selb stürmte munter drauf los und mit dem ersten Angriff ging der Puck nicht nur vor das Tor der Gäste, sondern zu Geisberger, der am linken Pfosten den meisten Überblick hatte und die Scheibe zur Führung in den Kasten schieben konnte. Fortan diktierte allerdings Dortmund weitestgehend das Spielgeschehen. Selb hatte in der Defensive jede Mange Arbeit zu verrichten. Doch immer wieder konnten die Versuche des Gegners unterbunden werden. Jedoch hatte man selbst Probleme, freie Weg nach vorne zu finden. Ein Unterzahlspiel der „Wölfe“ nutzten die Westfalen prompt zum Ausgleich. Die Hausherren bemühten sich und wollten die erneute Führung erzwingen. Dortmund hielt mit guter Abwehrleistung dagegen. Nicht nur das. Über die linke Seite marschierte Martens in der 17. Minute in die Selber Zone und nutzte seine freie Schussbahn mit einem strammen Schuss ins lange Eck zum 1:2 aus Sicht der Gastgeber.

Wegen Spielens mit zu vielen Feldspieleren kassierten die „Wölfe“ zu Beginn des zweiten Drittels eine Zwei-Minute-Strafe. Doch hier heraus gelang ein genialer Konter, den Piwowarczyk nach Doppelpassspiel mit Mudryk um Ausgleich vollenden konnte. Der Jubel darüber war nur von kurzer Dauer. Dortmund nutzte das weitere Überzahlspiel umgehend zum 2:3 aus. Selb baute umgehend Druck auf. Nach zunächst vergebenen Möglichkeiten gelang es Mudryk, nach Schadewaldt-Vorlage das 3:3 zu erzielen. Der VER war drauf und dran, wieder in Front zuziehen. Möglichkeiten gab es einige, die wie Roos allein vor dem Tor jedoch vergeben wurden. Schrecksekunde dann in der 39. Minute. Zum einen wurde Dortmund das 3:4 ermöglicht. Ei diesem Gegentreffer verletzte sich dazu noch Keeper Kümpel. Da bereist Ritter verletzt nicht mit von der Partie war, so musste Junioren-Torwart Stark zwischen die Pfosten. In Selber Unterzahl musste er zugleich das 3:5 hinnehmen.

Im Schlussabschnitt meisterte er aber souverän einige brenzlige Situationen. „Selber geben niemals auf“, skandierten die Fans weiter lautstark und feuerten ihr Team, bei dem nun auch noch Schadewaldt fehlte, pausenlos an. Und tatsächlich kamen die „Wölfe“ wieder heran. Warkus vollendete mit einem strammen Schuss in die Maschen das 4:5. Dortmund durfte später eine Unachtsamkeit des VER ausnützen und wieder davonziehen. Unter stehenden Ovationen der Zuschauer setzten die Hausherren noch einmal alles auf eine Karte, nahmen für einen weiteren Feldspieler den Keeper vom Eis. 38 Sekunden vor dem Ende klappte das 5:6 durch Mudryk. Spannung pur noch einmal zum Ende. Gar drei Sekunden vor Schluss hatte Mudryk den Ausgleich auf dem Schläger. Jubeln durfte dann aber Dortmund.

Somit liegen die VER-Cracks in der „best-of-Five“-Serie mit 0:2 in Rückstand. Schon am Dienstag müsste in Dortmund gewonnen werden. Andernfalls ist die Saison beendet. „Wir brauchen schon ein kleines Wunder“, meint Trainer Cory Holden, dem die Spieler allmählich ausgehen. Wohl werden Ritter und Kümpel fehlen. Bei Thielsch und Schadewaldt sieht es neben den ohnehin schon ausfallenden Ryzuk und Ronny Schneider ebenso nicht gut. „Wir gehen an unsere Grenzen, geben alles“, war Holden trotz allem voll des Lobes über sein Team.
 
Selber Wölfe – EHC Dortmund 5 : 6 (1:2,2:3,2:1)Elche bezwingen aufopfernd kämpfende Wölfe
Selber Wölfe – EHC Dortmund 5 : 6 (1:2,2:3,2:1)

Der EHC Dortmund konnte am Sonntagabend auch das 2. Play-Off-Spiel gegen die Selber Wölfe gewinnen. Nach dem 6:2-Heimsieg am Freitag mussten die Westfalen Elche aber bis zum Schlusspfiff zittern, bevor der 6:5-Auswärtserfolg in Oberfranken fest stand. Bereits am Dienstag treffen beide Teams erneut aufeinander, dann könnte der EHC ab 19:30 Uhr im Eissportzentrum Westfalenhallen mit dem dritten Sieg in dieser Best-Of-5 Serie alles klar machen. Leicht wird das aber sicherlich nicht für die Elche, denn die Wölfe werden alles daran setzen, mit einem Sieg in Dortmund ein weiteres Heimspiel in Selb am kommenden Freitag erzwingen zu wollen.

Während die erste Partie in Dortmund zumindest ab dem letzten Drittel zu einer klaren Angelegenheit für den EHC wurde, gab es 48 Stunden später ein bis zum Ende sehr enges und umkämpftes Spiel. Die gastgebenden Wölfe hatten vor stimmgewaltiger Kulisse einen optimalen Start und konnten schon nach 34 Sekunden durch Herbert Geisberger mit 1:0 in Führung gehen. Danach kamen aber die Elche besser ins Spiel und konnten in der 13. Minute in Überzahl ausgleichen. Einen Schlagschuss von Verteidiger Sebastian Eickmann konnte Manuel Kümpel im Selber Tor nur abprallen lassen. Den Nachschuss verwandelte Philipp Michl sicher. Vier Minuten später markierte Ryan Martens von der linken Seite mit einem weiteren knallharten Schuss das 1:2. Eine verdiente Führung für den EHC zur ersten Pause, zumal weitere gute Chancen ungenutzt blieben. Im zweiten Abschnitt erhöhten die Gastgeber den Druck und kamen erneut zu einem schnellen Treffer. Ein Unterzahlkonter nutzte Kyle Piwowarczyk im Doppelpass mit Jared Mudryk zum 2:2-Ausgleich. Nun fielen die Treffer in kurzer Folge: Das 2:3 durch Branislav Pohanka (stellte sich trotz erneuter Knieprobleme in den Dienst der Mannschaft) in der 23. Minute, der 3:3-Ausgleich durch Jared Mudryk drei Minuten später. Danach boten sich beiden Teams weitere gute Möglichkeiten. So scheiterte Kyle Piwowarczyk in der 30. Minute, ein Schuss von Branislav Pohanka ging eine Minute später an den Außenpfosten. In einer immer spannender werdenden Partie konnte der EHC dann in der 39. Minute zum ersten Mal einen Zwei-Tore-Vorsprung herausholen. Zuerst konnte Michael Schmerda ein gutes Zuspiel von Nils Liesegang zum 3:4 verwerten. Beim Rettungsversuch verletzte sich Selbs Torhüter Manuel Kümpel. Er war ohnehin nur als Ersatz für Stephen Ritter, der sich bereits beim Aufwärmen verletzt hatte, ins Spiel gekommen. Nun musste der noch 16-jährige Niko Stark (zur Überraschung der Dortmunder Verantwortlichen – die Spielberichtsänderung wurde vor dem Anpfiff nicht entsprechend dokumentiert) ins Wölfe Gehäuse und wurde nur 32 Sekunden später durch Frank Petrozza zum 3:5 kalt erwischt.

Im Schlussabschnitt setzte Selb noch einmal alles auf eine Karte und konnte in der 47. Minute durch Ricco Warkus auf 4:5 verkürzen. In der Folgezeit wurden die Gastgeber lautstark weiter nach Vorne gepusht und vor allem die 1. Reihe der Wölfe sorgte immer wieder für Gefahr. Damit eröffneten sich den Elchen gute Konterchancen. Nach toller Vorarbeit von Branislav Pohanka markierte Philipp Michl in der 53. Minute das 4:6. Sicher war der Elche Sieg damit aber immer noch nicht, denn die Zuschauer bekamen noch eine dramatische Schlussphase geboten. Nach einer Auszeit nahm Wölfe Coach Cory Holden in der letzten Spielminute seinen Torhüter heraus und mit sechs Feldspielern konnten die Gastgeber auch 38 Sekunden vor dem Abpfiff noch das 5:6 durch Jared Mudryk erzielen. Den knappen Vorsprung konnten die Westfalen Elche dann aber doch festhalten und den wichtigen Sieg durch die Nacht nach Dortmund bringen.

Torfolge:

1:0 Herbert Geisberger (Jared Mudryk, Christopher Schadewaldt) 0:34
1:1 Philipp Michl (Sebastian Eickmann, Branislav Pohanka) 12:08 [+1]
1:2 Ryan Martens (Nils Liesegang, Stephan Kreuzmann) 16:44
2:2 Kyle Piwowarczyk (Jared Mudryk, Christopher Schadewaldt) 21:22 [-1]
2:3 Branislav Pohanka (Benedikt Kastner, Michael Schmerda) 22:13 [+1]
3:3 Jared Mudryk (Christopher Schadewaldt, Herbert Geisberger) 25:52
3:4 Michael Schmerda (Nils Liesegang, Manuel Neumann) 38:02
3:5 Frank Petrozza (Benedikt Kastner, Nils Liesegang) 38:34 [+1]
4:5 Ricco Warkus (Daniel Heilman, Fabian Bauer) 46:33
4:6 Philipp Michl (Branislav Pohanka, Michael Schmerda) 52:50
5:6 Jared Mudryk (Kyle Piwowarczyk, Herbert Geisberger) 59:22 [6-5]

Strafminuten: Selb 8 - EHCDO 8 + 10 Manuel Neumann

Zuschauer: 2889

Mannschaftsaufstellung: Benjamin Finkenrath [31], Jan Kremer [35] (nicht eingesetzt) – Florian Kirschbauer [2], Stephan Kreuzmann [4], Dieter Orendorz [22], Benedikt Kastner [28] (C), Manuel Neumann [33] (A), Sebastian Eickmann [44] (A), Niklas Clusen [55], Mike Ortwein [93] – Christian Kretschmann [5], Philipp Michl [7], Ryan Martens [8], Michael Schmerda [16], Thomas Richter [18], Branislav Pohanka [25], Frank Petrozza [88], Nils Liesegang [98]

  

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Sonntag,  18. 03. 2012 EV Regensburg vs EV Duisburg Füchse 2 : 3 0:2-1:1-1:0
Tore:

Tor

35:18 1:2 John Sicinski (Sven Gerike, Martin Ancicka)
44:08 2:3 Kyle Schmidt (Jan Helmrath, Daniel Huber)
08:27 0:1 Daniel Huhn (Clarke Breitkreuz, Thomas Ziolkowski)
15:54 0:2 Diego (FL) Hofland (Dennis Fischbuch, Patrik Gogulla)
37:23 1:3 Clarke Breitkreuz (Daniel Huhn, Mats Schöbel)
 
 
Strafen: 2 Minuten Strafe 07:05 John Sicinski - (Unnötige Härte)
24:12 Leopold Prantl - (Spielverzögerung)
28:53 Jonas Leserer - (Beinstellen)
47:12 Stefan Huber - (Haken)
57:22 Sven Gerike - (Haken)
 
04:25 Patrick (FL) Raaf-Effertz - (Beinstellen)
07:05 Markus Schmidt - (Unkorrekter Körperangriff)
27:09 Patrick (FL) Raaf-Effertz - (Haken)
35:08 Dennis Fischbuch - (Check gegen die Bande)
 
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Team Team

Goalie

35 Leserer, Jonas
45 Englbrecht, Maximilian (FL)

Verteidigung

4 Prantl, Leopold
12 Welter, Michael
27 Ancicka, Martin
29 Pielmeier, Andreas (FL)
40 Brückner, Benedikt (FL)
73 Landstorfer, Patrick
89 Helmrath, Jan

Angriff

5 Maier, Steven
7 Schmidt, Kyle
16 Sicinski, John
19 Gerike, Sven
20 Prochazka, Martin
22 Daffner, Thomas
26 Huber, Daniel
87 Huber, Stefan
92 Brandt, Marcel

Goalie

30 Linda, Björn (FL)
35 Renkewitz, Etienne (FL)

Verteidigung

16 Raaf-Effertz, Patrick (FL)
23 Ziolkowski, Thomas
57 Klingsporn, Maik (FL)
69 Hastenteufel, Marco (FL)
72 Opree, Nico (FL)
76 Gogulla, Patrik
85 Schmidt, Markus
88 Hrstka, Michael

Angriff

6 Hofland, Diego (FL)
10 Hauner, Norman (FL)
18 Schmidt, Marius (FL)
19 Hanke, Benjamin
27 Palka, Dennis (FL)
29 Preibisch, Alexander (FL)
34 Huhn, Daniel
37 Schöbel, Mats
71 Breitkreuz, Clarke
74 Fominych, Denis (FL)
77 Fischbuch, Dennis
81 Ziolkowski, Christoph (FL)
 
Schiedsrichter:: Adam Niejodek, Norbert Böhmländer, Waldemar Schmidt
Zuschauer: 3.114
EV Regensburg EV Duisburg entführt den Sieg aus der Donau-Arena
Zweites Play-Off-Viertelfinalspiel geht mit 3:2 an Duisburg

Vor 3114 Zuschauern unterlag unser Team gegen den EV Duisburg mit 2:3 (0:2, 1:1, 1:0). Duisburg geht somit mit 2:0 in der Serie in Führung. Am Dienstag folgt das 3. Spiel in Duisburg. Nun sind wir unter Zugzwang, um das Saisonende zu vermeiden und am Freitag ein weiteres Heimspiel gegen die Füchse zu erreichen. Unsere Tore erzielten John Sicinski und Kyle Schmidt.

Heute Abend verlor nicht das schlechtere Team, es verlor das uneffektivere. Von unseren Stür-mern wurden hochkarätige Chancen nicht verwertet. Duisburg, mit wenig Spielaufbau nach vorne, erzielte die Treffer aus Kontern heraus. Vielleicht gelingt unserer Mannschaft eine erneute Sensation und kann die Serie auf 1:2 verkürzen. Nächstes Aufeinandertreffen ist am Dienstag, 20.03.2012, 19:30, Scania-Arena Duisburg.

 
Auch in Bayern nicht zu schlagen – Noch ein Sieg bis zum Halbfinale

Am Sonntag Abend folgte nach dem hervorragenden Playoff-Auftakt, das zweite Duell in Regensburg. Auch hier setzten sich die Füchse mit 3:2 durch und landeten einen Big Point in der Serie. Im Heimspiel am Dienstag winkt nun der Einzug ins Halbfinale.
Erneut ging der EVD mit viel Einsatz und Schnelligkeit zu werke. Bereits nach 9 Minuten hieß es wieder 1:0 für die Füchse. Daniel Huhn hatte den Puck versenkt. Fünf Minuten vor Ende des Drittels stellte Diego Hofland den 2:0 Pausenstand her und brachte das Team auf die Siegerstraße.

Im zweiten Abschnitt kam Hoffnung beim Anhang der Regensburger auf als John Sicinski auf 2:1 verkürzte. Zwei Minuten später antwortete aber Clarke Breitkreuz mit dem 3:1. Im Schlussdrittel kam Regensburg zwar noch ein Mal heran, konnte aber nicht mehr ausgleichen.

In der Serien zieht der EVD nun auf 2:0 davon und benötigt aus den verbleibenden drei Spielen nur noch einen Sieg um die Runde vorzeitig zu entscheiden und ins Playoff-Halbfinale einzuziehen. Beim Heimspiel am Dienstag ab 19:30 Uhr kann der Sweep gelingen.

Tore:
0:1 (08:27) Daniel Huhn (Clarke Breitkreuz, Thomas Ziolkowski)
0:2 (15:54) Diego Hofland (Dennis Fischbuch, Patrik Gogulla)
1:2 (35:18) John Sicinski (Überzahl-Tor) (Sven Gerike, Martin Ancicka)
1:3 (37:23) Clarke Breitkreuz (Daniel Huhn, Mats Schöbel)
2:3 (44:08) Kyle Schmidt (Jan Helmrath, Daniel Huber)

Strafen:
Regensburg: 10
Duisburg: 8

Zuschauer: 3114
 

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Sonntag,  18. 03. 2012 EC Bad Nauheim Rote Teufel vs Tölzer Löwen 2 :1 1:0-0:1-1:0
Tore:

Tor

17:16 1:0 Lanny Gare (Überzahl-Tor) (Dylan Stanley, Kevin Lavallee)
57:18 2:1 Manuel Weibler (Lanny Gare, Kevin Lavallee)
 
37:49 1:1 Florian (FL) Strobl (Yasin (FL) Ehliz, Marco Pfleger)  
Strafen: 2 Minuten Strafe 02:50 Tobias Schwab - (Check gegen die Bande)
26:57 Tobias Schwab - (Check gegen die Bande)
30:39 Dylan Stanley - (Unnötige Härte)
16:30 Johannes (FL) Sedlmayr - (Unkorrekter Körperangriff)
30:39 Markus Ritschel - (Unnötige Härte)
33:03 Florian Kolacny - (Unkorrekter Körperangriff)
46:04 Dennis Neal - (Ellbogen-Check)
51:57 Yasin (FL) Ehliz - (Hoher Stock)
52:11 Anton Prommersberger - (Stock-Check)
 
 
  5 Minuten Strafe 60:00 Dylan Stanley - (Unnötige Härte)   60:00 Yasin (FL) Ehliz - (Unnötige Härte)    
  10 Minuten Strafe 60:00 Manuel Weibler - (Unsportliches Verhalten)   keine    
  Spieldauer-Strafe 60:00 Dylan Stanley - (Unnötige Härte)   60:00 Yasin (FL) Ehliz - (Unnötige Härte)    
  Matchstrafe keine   keine    
Team Team

Goalie

35 Keller, Markus
37 Glatzel, Patrick

Verteidigung

3 Mangold, André
4 Baum, Alexander
5 Franz, Christian
6 Ketter, Daniel
17 Börngen, Dominik
23 Pöpel, Marius
25 Kohl, Marc

Angriff

7 May, Tim
8 Baldys, Matthias
9 Maaßen, Michel
10 Kujala, Janne
16 Striepeke, Jannik
18 Gare, Lanny
26 Lavallee, Kevin
27 Schwab, Tobias
44 Weibler, Manuel
77 Wex, Pierre
91 Stanley, Dylan

Goalie

29 Jenike, Andreas (FL)
30 Riesch, Florian (FL)

Verteidigung

2 Kolacny, Florian
3 Lindlbauer, Peter (FL)
5 Prommersberger, Anton
6 Andrä, Andreas
16 Pfaff, Michael
17 Kolacny, Christian
27 Schüle, Tim (FL)
44 Sternkopf, Pascal
92 Neal, Dennis

Angriff

7 Strobl, Florian (FL)
9 Dubé, Yanick
10 Mangold, Franz
11 Sedlmayr, Johannes (FL)
14 Fischhaber, Christoph
22 Ritschel, Markus
23 Merl, Thomas (FL)
25 Ehliz, Yasin (FL)
28 Urban, Christian
47 Pfleger, Marco
91 Walleitner, Dominik
93 Pföderl, Leonhard (FL)
 
Schiedsrichter:: Ulrich Hatz, Johannes Adam, Dennis Krah
Zuschauer: 2.721
2:1-Heimsieg gegen Bad Tölz - Schwab verletzt, Stanley mit Spieldauerstrafe

Mit 2:1 (1:0, 0:1, 1:0) holen sich die Roten Teufel vom EC Bad Nauheim Spiel zwei im Playoff-Viertelfinale gegen den EC Bad Tölz und erspielen sich somit ein zweites Heimspiel am kommenden Freitag. Allerdings war dies ein teuer erkaufter Sieg, nachdem mit Schwab ein Akteur verletzt ausfiel und Dylan Stanley nach Spielende eine Spieldauerstrafe kassierte und am Dienstag gesperrt ist.

Die Gäste begannen wie die Feuerwehr: mit einem unglaublichen Tempo kamen sie auf das Eis und setzten die Roten Teufel, die überraschenderweise wieder mit Kevin Lavallee auflaufen konnten, enorm unter Druck. Markus Keller musste zwei, drei Mal parieren, somit war aber auch er gleich voll im Spielgeschehen. Die Hausherren benötigten einige Zeit, waren dann aber ein ebenbürtiger Gegner. Lanny Gare hatte in der 9.Minute die erste gute Nauheimer Gelegenheit, die jedoch nur knapp das Tor verfehlte. Die "Buam" tauchten in der 11.Minute urplötzlich durch Mangold ganz frei vor Keller auf, doch der Goalie stand souverän. Ansonsten hatten die Abwehrreihen das Geschehen auf beiden Seiten gut im Griff. Als die Gäste zwei Minuten gegen Sedlmayr auf der Strafbank verbüßten, nutzte Dylan Stanley den Raum mit einem mustergültigen Pass auf Lanny Gare, der Jenike im Kasten der Bayern beim 1:0 keine Chance ließ. Es war auch in den Folgeminuten ein qualitativ sehr gutes Playoffspiel, in dem die Roten Teufel, bei denen Dennis Cardona aufgrund einer Knieverletzung fehlte, die knappe Führung vorerst mit in die Pause nehmen konnten.

Das gute erste Drittel schien die Roten Teufel zu beflügeln und die Gäste zu beeindrucken, denn nun waren die Hessen klar Herr im Hause. Bereits wenige Sekunden nach Wiederanpfiff hatte Lanny Gare die große Gelegenheit auf das zweite Tor, doch Jenike war mit einer tollen Parade zur Stelle. Die Qualität des Matches blieb hoch und die Hausherren waren die aktivere Mannschaft mit den besseren Möglichkeiten wie beim 3 auf 1-Konter in der 32.Minute, den Gare knapp verzog. Zwei Minuten später traf Dylan Stanley nur die Latte, so dass die Bayern einen etwas glücklichen Spielstand auf der Uhr hatten. Einzig der Referee war dem hohen Niveau nicht gewachsen, er ließ einiges bei den Gästen durchgehen wie z.B. nach einem Check gegen den Kopf von Tobias Schwab, nach dem man gut und gerne auf eine große Strafe gegen den Tölzer hätte entscheiden können. Stattdessen gab es nach dem anschließenden Handgemenge auf jeder Seite jeweils zwei kleine Strafen, während Schwab für den Rest des Spiels passen musste und sogar ins Krankenhaus gefahren wurde. Auch einen Check von hinten an Daniel Ketter wurde nicht geahndet, und als sich die Gastgeber noch darüber aufregten, nutzte Strobl die Unordnung in der Hintermannschaft mit einem verdeckten Schuss zum 1:1-Ausgleich.

Im letzten Drittel war es ein richtiges Abtasten und Warten auf den vielleicht entscheidenden Fehler des Gegners. Die Tölzer hatten bis zur 50.Minute zwar etwas mehr Spielanteile und dadurch auch mehr Schüsse, die Keller jedoch allesamt entschärfte. In der 53.Minute hatten die Hausherren die ganz große Chance auf die Führung, als sie nach zwei Strafen gegen die "Buam" 1:47 Minuten 5 gegen 3-Powerplay spielen konnten. Mehr als ein Pfostenschuss von Lavallee war allerdings nicht drin in dieser Situation. Dennoch konnten die gut 2.700 Fans im Stadion jubeln, als in der 58.Minute Manuel Weibler eine Vorlage von Lanny Gare zum 2:1 verwandelte. Direkt in der nächsten Szene hatte Lavallee mit einem Solo die Riesengelegenheit auf die endgültige Entscheidung, doch Jenike hielt sensationell mit dem Schoner. Exakt 71 Sekunden vor dem Schlusspfiff nahm Florian Funk seinen Goalie vom Eis, die Hausherren verteidigten aber sicher und brachten das Geschehen über die Zeit. Nach dem Abpfiff wurden bereits Duftmarken für Spiel drei gesetzt, als Ehliz Dylan Stanley provozierte, so dass sich beide einen Faustkampf lieferten, der mit Spieldauerstrafen geahndet wurde. Beide Akteure sind demnach am Dienstag gesperrt, was bei den Hessen sicherlich schwerer wiegt als bei den Bayern. Außerdem wird man abwarten müssen, was mit Tobias Schwab ist, der zur Untersuchung ins Krankenhaus mit Verdacht auf eine Halswirbelverletzung eingeliefert wurde.

EC Bad Nauheim - EC Bad Tölz 2:1 (1:0, 0:1, 1:0)
Tore:
1:0 (17:16) Gare (Stanley, Schwab) PP 5-4
1:1 (37:49) Strobl (Ehliz, Pfleger)
2:1 (57:18) Weibler (Gare)
Strafminuten: ECN 6 + 5+20 (Stanley) + 10 (Weibler) / ECT 12 + 5+20 (Ehliz)
Zuschauer: 2.721
 
Tölzer Löwen Nauheim gewinnt Spiel zwei

In der Playoff-Viertelfinalserie zwischen den Tölzer Löwen und den Roten Teufeln Bad Nauheim steht es 1:1. Am Sonntag revanchierten sich die Hessen für die 1:2-Auswärtsniederlage vom Freitag mit einem 2:1 (1:0, 0:1, 1:0)-Heimsieg. Vor knapp 3900 Zuschauern lieferten sich die beiden Teams erneut einen Kampf auf Biegen und Brechen, in dem vor allem die beiden Torhüter brillierten.

Die Führung der Hausherren durch Lanny Gare glich Florian Strobl im zweiten Drittel aus. Das Nauheimer Siegtor durch Manuel Weibler drei Minuten vor Schluss konnten die Oberbayern jedoch nicht mehr egalisieren, nachdem sie zuvor noch eine 3:5-Unterzahl schadlos überstanden hatten.

"Wenn man nur ein Tor schießt, gewinnt man halt normalerweise kein Spiel", sagte Löwen-Coach Florian Funk. Co-Trainer Lorenz Funk hatte den Nauheimer Torwart Markus Keller als den entscheidenden Faktor ausgemacht: "Der war heute nicht nur überragend, er war super-überragend."

Zeit zum Verschnaufen bleibt den beiden Teams nicht: Schon am Dienstag (19.30 Uhr, Hacker Pschorr-Arena) kommt es zum dritten Aufeinandertreffen - es ist das 100. in der ewigen Rangliste - ohne Löwen-Stürmer Yasin Ehliz, der nach einer Spieldauer-Disziplinarstrafe gesperrt ist. Klar ist auch, dass das Team von Florian Funk nun am kommenden Freitag wieder in Bad Nauheim antreten muss.
 

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Sonntag,  18. 03. 2012 MEC Halle 04 vs EV Füssen 5 : 4 2:1-1:12:2
Tore:

Tor

00:21 1:0 Ivan Kolozvary (Florian Eichelkraut, Sebastian Lehmann)
01:58 2:0 Benjamin Thiede (Eric Uwe Wunderlich, Artur Lemmer)
23:29 3:1 Florian Eichelkraut (Ivan Kolozvary, Sebastian Lehmann)
42:28 4:3 Sebastian Lehmann (Überzahl-Tor) (Ivan Kolozvary, Kilian Glück)
42:56 5:3 Troy Bigam (Andreas Schmelcher)
 
12:04 2:1 Yannik (FL) Baier (Sebastian Wolsch)
26:06 3:1 Daniel (FL) Schmölz(Andrej Naumann, Sascha Golts)
40:26 3:3 Sebastian Wolsch (Überzahl-Tor) (Andrej Naumann)
55:18 5:4 Ruslan Bezshchasnyi (Julian Eichinger, Veit (FL) Holzmann)
 
Strafen: 2 Minuten Strafe 10:44 Alexander Zille - (Beinstellen)
19:50 Florian Eichelkraut - (Beinstellen)
25:37 Eric Uwe Wunderlich - (Halten des Gegners)
39:33 Nikolaus Meier - (Beinstellen)
56:00 Eric Uwe Wunderlich - (Check gegen die Bande)
10:28 Ruslan Bezshchasnyi - (Beinstellen),
16:27 Veit (FL) Holzmann - (Spielverzögerung)
35:08 Douglas Kublin - (Behinderung)
40:50 Douglas Kublin - (Stock-Check)
49:55 Veit (FL) Holzmann - (Haken)
51:01 Andrej Naumann - (Hoher Stock)
 
 
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Team Team

Goalie

1 Jorde, Andreas
33 Irrgang, Andre

Verteidigung

6 Sezemsky, Simon
10 Linden, Felix
14 Wolsch, Sebastian
17 Eichinger, Julian
18 Kublin, Douglas
27 Keller, Kilian (FL)
28 Jentsch, Lukas
36 Stiefenhofer, Daniel

Angriff

7 Bezshchasnyi, Ruslan
12 Schmölz, Daniel (FL)
13 Zobel, Tauno
15 Kronawitter, Benjamin
16 Holzmann, Veit (FL)
19 Naumann, Andrej
22 Golts, Sascha
31 Baier, Yannik (FL)
38 Gmeiner, Daniel
44 Mojtek, Pavel
96 Nadeau, Eric

Goalie

30 Steinhauer, Lukas
53 Wolfermann, Robert

Verteidigung

7 Meier, Nikolaus
8 Schmelcher, Andreas
9 Wunderlich, Eric Uwe
17 Glück, Kilian
61 Burian, Tomas
69 Köllner, Christian
77 Polak, Jiri
90 Turnwald, Nicolas

Angriff

10 Lehmann, Sebastian
11 Merkle, Maximilian
21 Thiede, Benjamin
25 Grass, Artur
31 Kolozvary, Ivan
52 Zille, Alexander
57 Bigam, Troy
81 Schubert, Matthias
88 Veltwisch, Max
91 Lemmer, Artur
93 Eichelkraut, Florian
 
Schiedsrichter:: Zsolt Heffler, Dominic Doden, Frederik Van Himbeeck
Zuschauer: 1.268
MEC Halle 04 Sale Bulls Saale Bulls mit einem Bein im Playoff-Halbfinale

Das Eishockey-Team des MEC Saale darf weiter vom Aufstieg in die 2. Bundesliga träumen. Die Saale Bulls bezwangen im zweiten Spiel des Playoff-Viertelfinales die Füssen Leopards mit 5:4. Da die Hallenser bereits die erste Partie in Füssen mit dem genau gleichen Ergebnis zu ihren Gunsten entschieden hatten, benötigen sie in dem nach dem "Best of Five" ausgetragenen Duell mit dem Team aus Bayern nur noch einen weiteren Sieg. Die nächste Partie findet am Dienstagabend in Füssen statt.

In der nicht ausverkauften Volksbank Arena stellten die Bulls durch einen Doppelschlag von Ivan Kolzvary (1. Spielminute) und Benjamin Thiede (2.) früh die Weichen auf Sieg. Füssen kam jedoch auf und konnte nach einer zwischenzeitlichen 3:1-Führung der Gastgeber in der 41. Minute sogar zum 3:3 ausgleichen. Halle hatte jedoch etwas zuzusetzen und schaffte erneut durch einen Doppelschlag von Sebastian Thiede und dem als MVP ausgezeichneten Troy Bigam (beide in der 43. Minute) die Vorentscheidung zum 5:3. Füssen gelang durch Ruslan Bezshchasny nochmal der Anschlusstreffer (5:4/56. Minute), doch der MEC brachte den knappen Vorsprung mit Glück und Geschick über die Zeit.
 
EV Füssen Verschlafener Auftakt

Am Sonntag stand für die Cracks um Kapitän Eric Nadeau dann Spiel 2 in Halle auf dem Programm. Nach der weiten Anreise wurde der Anfang hier völlig verschlafen, nach noch nicht einmal zwei Minuten lag man schon mit 0:2 in Rückstand. Der EVF fing sich dann zwar in der Folgezeit, und konnte zu Beginn des letzten Abschnitts auch zum 3:3 ausgleichen. Ein Überzahltor brachte Halle jedoch wieder auf die Siegerstraße, und am Ende hieß es erneut 5:4 für den Meister der Oberliga Ost. Bei dieser Begegnung waren Yanick Baier, Daniel Schmölz, Sebastian Wolsch und Ruslan Bezshchasnyi erfolgreich. Somit geht es am Dienstag um 19.30 Uhr in Spiel drei für unsere Mannschaft bereits um alles. Ausscheiden ohne Sieg oder eine weitere Chance in der Serie mit einem Spiel am Freitag in Halle – nur durch einen Erfolg in dieser Begegnung kann der EVF das Saisonende verhindern. Verein und Team hoffen auf eine möglichst große Unterstützung von den Rängen, um das Unmögliche vielleicht doch noch möglich zu machen. Nach den Erfahrungen des vergangenen Freitags wird dieses Spiel wieder in Halle 1 des Bundesleistungszentrums ausgetragen.

DER GEGNER

Der MEC Halle 04 galt als Titelverteidiger bereits vor der Saison wieder als großer Favorit in der Oberliga Ost. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten kam die Truppe von Trainer Jiri Otoupalik immer besser in Tritt, und spätestens seit der Verpflichtung des slowakischen Stürmers Ivan Kolozvary während der Saison konnte die erwartete Rolle endgültig eingenommen werden. Mit souveränen 12 Punkten Vorsprung auf den Zweiten Leipzig konnten die Saale Bulls am Ende erneut die Meisterschaft in der Oberliga Ost feiern.
Der größere Wurf stand jedoch erst noch bevor. Im Kräftemessen mit den besten Teams aus den Oberligen West und Nord setzte sich der Außenseiter überraschend nicht nur gegen den Nordvertreter Timmendorf, sondern auch gegen den favorisierten Dritten aus dem Westen, die Kassel Huskies, durch. Als Gruppenzweiter hinter den Duisburger Füchsen qualifizierte sich Halle damit für die Viertelfinal Play-off-Runde um die Deutsche Oberligameisterschaft, deren Sieger als sportlicher Aufsteiger in die 2. Bundesliga feststeht.
Im Tor bauen die Saale Bulls auf die Fangkünste von Lukas Steinhauer (19), Robert Wolfermann (22) und Jonas Langmann (20). Steinhauer stammt aus dem Nachwuchs der Starbulls Rosenheim und ist U20-Nationalspieler, er läuft ebenso wie Langmann und Stürmer Artur Grass per Förderlizenz von den Hannover Scorpions auf. Wolfermann kam dagegen mit der besten Gegentorquote des Vorjahres vom Ligarivalen Niesky nach Halle, im Nachwuchs war er für Weißwasser und Crimmitschau aktiv. In der Verteidigung ragt Kontingentspieler Jiri Polak heraus. Der 34jährige Tscheche spielte seit 1995 in den höchsten Ligen Tschechiens und der Slowakei, und wechselte 2011 aus Nitra an die Saale. Ein Altbekannter ist der Schongauer Niki Meier, im Süden bereits für Riessersee, Tölz, Peiting, Passau und zuletzt Landsberg aktiv. Diese beiden Spieler sind auch die offensivstärksten Verteidiger der Bulls. Vervollständigt wird die Abteilung Toreverhinderung von Nicolas Turnwald (21), Eric Wunderlich (23), Andreas Schmelcher (24), der aus dem Nachwuchs des ESV Kaufbeuren stammt und auch für Memmingen und Landsberg spielte, sowie Kilian Glück (28) und Alexander Rusch (33), wobei die beiden letztgenannten als gelernte Stürmer universell einsetzbar sind. Glück spielte bereits in den Play-offs 2008 gegen den EVF, damals noch im Trikot von Dresden, während Rusch vor seinem Wechsel nach Halle eine Saison für die Leopards spielte.
Im Sturm sind vier Spieler besonders punktehungrig. Mit Sebastian Lehmann (27) ist ein deutscher Stürmer der Topscorer des Teams, der seit seinem Wechsel aus Rosenheim jede Saison seine Torgefährlichkeit unter Beweis stellt. Der Deutschkanadier Troy Bigam (36) lief letzte Spielzeit noch in der Oberliga Süd für den EV Landsberg auf. Der Berliner Florian Eichelkraut (27) war ebenso wie Glück 2008 Gegner des EVF in den Play-offs, damals allerdings im Trikot von Leipzig, und zeigte dort bereits seine Scorerqualitäten. Unter der Saison wurde dann auch noch der starke Kontingentstürmer Ivan Kolozvary verpflichtet. Der 29jährige Mittelstürmer aus der Slowakei wurde 2001 von den Toronto Maple Leafs gedraftet, und spielte bis zu dieser Saison fast ausschließlich in der höchsten slowakischen Spielklasse, ehe er vom Zweitligisten Bystrica nach Halle wechselte. Fast zwei Punkte im Schnitt pro Spiel zeugen von den Qualitäten des Mittelstürmers.
Im Angriff stehen aber auch noch weitere starke Spieler im Kader des Ost-Meisters. Matthias Schubert (26) spielte ebenso wie Alexander Zille (28) und Benjamin Thiede (31) bereits für Halle gegen den EVF.  Damian Martin (22) war in der DNL für Mannheim und Krefeld aktiv, und hat auch schon DEL-Spiele für Wolfsburg aufzuweisen, Förderlizenzspieler Artur Grass (20, Deutschkasache) lief in dieser Spielzeit auch schon für Hannover in der DEL auf. Dazu steht mit Martin Miklik (39) auch noch ein Routinier im Kader, der auch schon als Kontingentspieler für Ravensburg stürmte, verletzungsbedingt jedoch nur ein Saisonspiel absolviert hat.
 

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Sonntag,  18. 03. 2012 Hammer Eisbären vs Königsborner JEC Bulldogs 4 : 5 2:0-1:3-1:2
Tore:

Tor

         
Strafen: 2 Minuten Strafe          
  5 Minuten Strafe keine   keine    
  10 Minuten Strafe keine   keine    
  Spieldauer-Strafe keine   keine    
  Matchstrafe keine   keine    
Schiedsrichter::  
Zuschauer:  
Eisbären verlieren Derby mit 4:5

Am Ende war die Enttäuschung sichtlich groß. Den Hammer Eisbären ist es nicht gelungen, in der best-of-five-Serie im Kampf um den DEB-Pokal-Startplatz ein fünftes Spiel gegen den Königsborner JEC zu erzwingen; sie verloren knapp mit 4:5 (2:0, 1:3, 1:2).

„Wenn jemand eine Serie mit 3:1 gewinnt, ist das sicherlich nicht ganz unverdient“, erkannte Hamms Trainer Carsten Plate an. Dabei hatte es zunächst lange so ausgesehen, dass es ein fünftes Aufeinandertreffen geben würde. Denn nach etwas verhaltenem Start nahmen die Gastgeber das Heft des Handelns in die Hand. Tim Pietzko schloss einen von Sebastian Licau eingeleiteten Konter ab, vergab die Möglichkeit jedoch. Und nachdem Unnas Tim Schneider gegen den wiedergenesenen und glänzend parierenden Benjamin Voigt um Tor der Hammer gescheitert war, markierte Constantin Wichern im Gegenzug das 1:0 (8.). Noch vor dem ersten Kabinengang erhöhte der gut aufgelegte Matthias Potthoff auf 2:0: In der 17. Minute netzte er nach Zuspiel von Christian Nieberle souverän ein.

Am Spielverlauf änderte sich auch im zweiten Abschnitt wenig: Hamm war bestimmend und drückend, wie in der 27. Minute, als die Scheibe plötzlich frei vor dem Königsborner Gehäuse war. Doch KJEC-Keeper Sebastian May entschärfte gegen Wichern. Unna war in Sachen Torausbeute konsequenter: In Überzahl verkürzte Lars Gerike mit einem Schlagschuss von der blauen Linie zum 2:1 (31.).

Doch die Antwort ließ nicht lange auf sich warten: 70 Sekunden später stellte Potthoff – am rechten Pfosten positioniert den Pass von Marvin Gleibler verwertend – den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her (3:1, 32.). Aber die Gäste nutzten erneut eine numerische Überlegenheit aus, und Gerike traf zum 3:2 (35.). Das Tor war ein Abbild seines ersten Treffers – wie das 3:3 in der 35. Minute, diesmal mit Sebastian Pigache als Schützen.

Auch im Schlussdurchgang trafen die Bulldogs in Überzahl: Michal Bezouska zum 3:4 (39.). „Wie in den anderen Partien hat auch diesmal nicht die bessere, sondern die clevere Mannschaft gewonnen“, meinte Plate angesichts der Unnaer Effektivität in numerischer Überlegenheit. Jakub Krätzer markierte in der 52. Minute noch das 3:5. Aber die Eisbären ließen sich nicht hängen. „Man kann den Jungs nicht vorwerfen, dass sie nicht gut gekämpft hätten“, stellte auch der Trainer fest. Zwar nutzten die Hammer eine doppelte Überzahl nicht aus, waren dafür in Unterzahl erfolgreich: Potthoff verwertete einen schönen Alleingang souverän und abgeklärt zum 4:5 (57.). Mehr hatte die Königsborner Hintermannschaft aber nicht mehr zugelassen.
 
Bulldogs gewinnen das Finale gegen die Hammer Eisbären

Königsborner JEC siegt auch im vierten Spiel – Nächste Saison geht es um den DEB-Pokal

Es war die erfolgreichste Saison in der 25 jährigen Vereinsgeschichte, die mit dem Final-Sieg gegen den Erzrivalen Hamm noch einmal gekrönt wurde. Nachdem man sich zunächst sensationell mit 15 Punkten Vorsprung für die Endrunde qualifizieren konnte und dort dann mit Hamm und Ratingen zwei deutlich finanzstärkere Teams hinter sich ließ, konnte nun auch die Best-of-5-Serie nach nur vier Spielen für sich entscheiden und zieht somit in der kommenden Saison in den DEB-Pokal ein.

Das Wochenende lief optimal für das Rumpfteam von Trainer Waldemar Banaszak, dem erneut nur 11 bzw. 12 Feldspieler in den beiden Partien zur Verfügung standen, nachdem man krankheitsbedingt auch auf André Kuchnia verzichten musste. Zweimal konnte man einen 1:3-Rückstand wieder drehen und sich gegen die Hammer Eisbären durchsetzen.

Dabei fing die Partie am Sonntag genauso unglücklich an, wie zwei Tage zuvor und so musste man bereits in der achten Spielminute das erste Gegentor hinnehmen. Man fand nur schwer ins Spiel, das im Vergleich zu Freitag deutlich robuster geführt wurde. In der 17. Spielminute konnten die Eisbären sogar auf 2:0 erhöhen und somit gingen die Bulldogs mit einem Rückstand in die erste Drittelpause.

Es dauerte bis zur 31. Spielminute, bis der erste Treffer der Bulldogs fiel. Patric Schnieder, der an dem Abend an allen fünf Toren beteiligt war, verkürzte nach Vorlage von Lars Gerike auf 2:1. Doch die Gastgeber stellten nur eine Minute später den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her und trafen zu 3:1. In der 35. Minute war es dann Lars Gerike, der in Überzahl von der blauen Linie in den Winkel schoss und erneut verkürzen konnte. Allerdings kassierte Gerike unmittelbar danach eine 10-minütige Disziplinarstrafe nach einem Wortgefecht mit dem Torhüter der Eisbären. Nur 25 Sekunden später zog Sebastian Pigache von ähnlicher Position ab und erneut zappelte der Puck im Gehäuse der Gastgeber. Somit konnten die Bulldogs noch vor der Pause ausgleichen.

Das letzte Drittel verlief zunächst ereignislos und es dauerte bis zur 49. Spielminute, bis die Bulldogs endlich in Führung gingen. Michal Bezouska sorgte mit seinem Treffer für das 3:4 und brachte sein Team somit in Führung. Drei Minuten später konnte Jakub Krätzer sogar auf 5:3 erhöhen und schockte die Hammer Eisbären, die binnen 48 Stunden zweimal eine zwei Tore-Führung verspielten. Zwar kamen die Gastgeber nach dem dritten Treffer durch Ex-Bulldog Matthias Potthoff in der 57. Minute noch einmal auf 4:5 ran, allerdings sorgte Eisbären-Verteidiger Gleibler mit einer unnötigen 5 plus Spieldauerstrafe dafür, dass man bis Ende des Spiels nicht noch einmal vollzählig agieren konnte und somit hielten die Bulldogs den Sieg bis zum Schlusspfiff fest.

Unschöne Szenen ereigneten sich zunächst unmittelbar nach Abpfiff, als die Fans der Hammer Eisbären die Königsborner-Truppe mit Feuerzeugen und Pucks bewarfen, allerdings verletzte sich niemand und so konnte der Final-Sieg noch lange nach Abpfiff gefeiert werden. Auch, wenn sich der DJ unsportlich zeigte und während der kompletten Siegesfeier der Mannschaft und der mitgereisten Königsborner-Fans in Dauerschleife laut die Einlauf-Musik der Eisbären spielte, genossen die Bulldogs den Abschluss einer unglaublichen Saison und feierten größtenteils auch bis in die Nacht hinein im Bistro der Eissporthalle Unna weiter.

Im September startet nun die neue Saison. Die Planungen dazu laufen auf Hochtouren und somit werden bereits in den kommenden Tagen weitere Vertragsverlängerungen bekannt gegeben.
 

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